Werden UBS oder CS übernommen?

Aktien beider Grossbanken sind im freien Fall unter 10 Franken gestürzt. Die CS kostet an der Börse noch 21 Mrd, die UBS 32 Mrd.

Kauft ein grosser Ausländer die UBS oder die CS? Die Frage stellt sich nach dem Absturz der Aktien der beiden Schweizer Finanzmultis. Ein UBS-Titel kostete gestern Abend noch 8,84 Franken, eine Aktie der CS schloss bei 8,55 Franken.

Der Zerfall ist dramatisch. Seit Anfang 2020, also in nur 2 Monaten, verlor der UBS-Valor einen Fünftel seines Wertes, jener der CS gar einen Viertel. Der SMI als Index der Grossunternehmen sank um 9 Prozent.

Die UBS und die CS weisen nach dem gestrigen Schwarzen Montag Bewertungen auf, die sich vor kurzem kaum jemand ausgemalt hätte. Dabei galten sie schon zuvor zu den grossen Enttäuschungen, mit historisch niedrigen Bewertungen.

Die ganze UBS, die Nummer 1 des Finanzplatzes mit 20’000 Mitarbeitern in der Schweiz und gegen 70’000 weltweit, die global grösste Verwalterin von Vermögen reicher Kunden: Sie kostet an der Börse gerade noch 32 Milliarden Franken.

So viel verdient die JP Morgan als grösste US-Geschäftsbank in einem Jahr.

Die CS mit 17’000 Mitarbeitern in der Heimat und knapp 50’000 rund um den Globus hat noch weniger Wert, sie hätte beim gestrigen Schlusskurz noch 21 Milliarden gekostet.

Tiefer geht immer (Swissquote)

Auch die CS weist mit 1’500 Milliarden verwalteten Privatkunden-Vermögen eine stolzen Anteil im weltweiten Private Banking aus.

Helvetiens Gross-Finanzhäuser könnten bei Ausland-Giganten auf dem Einkaufszettel landen. Käme es zu einer Übernahme der UBS oder der CS, würde das alles Bisherige in den Schatten stellen.

Ein Käufer würde die UBS respektive die CS zerlegen. Das weltweite Private Banking würde unter dem bestehenden Namen weitergeführt. Auch der Schweizer Bereich würde wohl behalten, allerdings käme es zu einer Sanierung.

Das ganze Investment-Banking und Trading würde beim Käufer landen. Der würde die Positionen herunterfahren, ohne dass die Aussenwelt viel davon mitkriegen würde.

Für den Finanzplatz wäre eine Übernahme der CS oder der UBS durch einen Ausland-Giganten der Super-Schock. Es käme wohl zu Tausenden von Arbeitslosen bei den beiden Multis.

Ein scharfer Abbau beim Personal droht auch so. Der Börsen-Absturz schlägt direkt auf die verwalteten Kundenvermögen durch. Diese krachen zusammen, was die Einnahmen der Banken reduziert.

Depotgebühren und Gebühren für die Vermögensverwaltung werden in Prozenten der Portfolios der Kunden berechnet.

Hinzu kommen die noch weiter sinkenden Zinsen. Den Banken droht damit das bisher noch stabil laufende Geschäft mit den Hypo-Zinsen verloren zu gehen.

Sie versuchen das mit Minuszinsen für die breite Masse zu kompensieren. Das Risiko steigt, dass Retailkunden ihr Geld in diesem Fall abziehen.

Je nach weiterem Verlauf könnten die führenden Banken auf dem Finanzplatz Zürich Arbeitsplätze in vierstelliger Höhe streichen.

Kommentare

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  1. Die Hähme und Missgunst, die in den Kommentaren hier durchdringt, zeigt, dass die meisten keine Ahnung von Bankng haben aber wie immer JeKaMi ..jeder kann mitschnorren… Die gleichen jubilierten auch, als die Schweiz das Bankkundengeheimnis, einseitig und ohne Reziprozität, aufgab. Dass die Schweizer Banken die höchsten Eigenmittelvorschriften weltweit halten müssen, das hat auch nie einer kritisiert. Höchstens gejubelt, wenn die Amis wieder willkürliche Bussen gegen UBS und CS austeilen, alles mit dem Ziel den Schweizer Finanzplatz zu zerstören und das Banking wieder unter den Angelsachsen aufzuteilen. Seit 5 Jahren Negativzinsen ohne diese an die Kunden weiterzugeben, dafür hat auch nie einer gedankt! Höchstens noch motzen, wenn die 10 jährige Festhypothek nicht zum Nulltarif erhältlich ist! Ich möchte mal einen dieser Plagööhris sehen heute eine Bank zu führen!

  2. Nur müsste eine Bank auch das nötige Kleingeld aufbringen können und die 90er Jahre des letzten Jahrhunderts haben gezeigt, dass so übernahmen nicht einfach 1:1 aufaddiert können werden. Es müsste strategisch Sinn machen. Und für die es nicht bemerkt haben. Die UBS heute ist nicht die wie vor 10 Jahren. Die UBS ist gut aufgestellt, hat die Hausaufgaben gemacht. Der Prozess in Frankreich ist eine Altlast, das vergessen viele. In einem Jahr ist Corona vergessen und die Börsen können das Rallye weiter fahren, nachdem es endlich zur nötigen Korrektur kam!

  3. Ist das ein Kaffee vom Sprüngli am Paradeplatz in dessen Satz hier jemand die Zukunft herausliest?
    Und die Lottozahlen vom nächsten Wochenende stehen die auch drin?
    Dieser Artikel ist ja mal wieder Journalismus und Recherche in Höchstkultur.

  4. Schön wärs, würde sich noch ein Investor finden, der in diese Non-Valeurs investieren würde. Die Busse in Frankreich von 5 Mia. kann er auch noch gleich berappen, aber immerhin steuerabzugsfähig.
    Die Zeche werden wieder wir alle bezahlen, da wir die sog. systemrelevanten Banken retten müssen. Der TT wird dann längst über alle Berge sein.
    Ach ja, es wird dann heissen das Corona Virus sei schuld, aber das ist nur der Todesstoos, nicht die Ursache. Mein Tip: Holen sie ihr geld und kaufen sie Sachwerte, bevor die Schalter geschlossen sind und die Bancomaten leer.

  5. IP kann man immer weniger ernst nehmen. Falls ihr Schlaumeier es noch nicht gemerkt habt…in den letzten Tagen sind die Aktien von so ziemlich allen Unternehmen gefallen, nicht nur von der UBS und CS. Aber hauptsache man kann wieder Banken-Bashing betreiben.

  6. frage an die experten: sollte man jetzt cs und ubs aktien kaufen? würde der kurs bei einer übernahme oder nach abflauen der corona-panik nicht steigen?

    • Greiffen Sie bloss nicht in fallende Messer. Die europ. Banken sind am Ende, das Geld- und Währungssystem wird in kürze kollabieren. Bald erhalten Sie Geld vom Helikopter.

  7. Ich finde die Beiträge der Kommentare noch recht aufschlussreich. Da könnte man direkt etwas lernen daraus. Nur, ich berfürchte, die Mänägerli werden sich zu schade sein, so etwas zu lesen und etwas u lernen daraus. Die kurven eh nur den ganzen dag auf den Gängen und tauschen sich über die Aktienkurse der eigenen Assets aus (Flurfunk). Schade eigentlich, nicht wahr?

  8. und die 50 milliarden die der steuerdepp für die ubs rettung hinblätterte sind natürlich schon längst dem volke rückerstattet worden….“zu unserem glück aber auch“
    jeder grossmafiosi verkriecht sich aus scham der bankenelite gegenüber in einem dunklen drecksloch.
    das system stinkt aber auch sowas von gegen den himmel…..

    • @loch im apfel
      Ich kann Ihnen hier nur beipflichten. Es ist meine grosse Hoffnung, dass ein Ausländer diese Banken kauft. Sie sind aus meiner Sicht zu einer Schande für unser Land geworden und ich hege keinerlei patriotische Gefühle diesen Institutionen gegenüber. Das nächste Mal, wenn der Steuerzahler zu einem Banken-Bailout gezwungen wird, werde ich mir einen Weg ausdenken, wie ich aufhören kann, offiziell zu arbeiten bzw. Steuern zu zahlen.

    • Ihr Superschlaumeier lest mal bei seriösen Medien (nein IP gehört definitiv nicht dazu) wie es damals wirklich gelaufen ist.

      Es ist kein einziger Steuerfranken an eine der Grossbanken geflossen, an die CS schon gar nicht. Es gab eine Übernahme von toxischen Papieren durch den Bund, welche mit Gewinn (der vollumfänglich an den Bund ging!) verkauft werden konnten.

      Euer Stammtisch-Gemotze auf tiefstem Niveau ist nur noch peinlich.

    • übernahme von toxischem papirus)))))durch den bund)))))
      und dann noch mit gewinn verkauft)))))durch den bund😂😂😂😂😂

      ihr stammtisch besteht wohl aus dem weichholzbrett vor ihrem hirn mr.beinlich

      hätten sie dampfplauderer noch bitte mehr infos zweck chemie konsistenz
      und gewinn der heimgebrachten felle….sie machen appetit herr seriös))))

  9. Tja, nun hat es sich halt bald einmal ausgebänkelt im Schwitzerländli )))

    Bankgeheimnis aufgeben, logischerweise massenhaft Gelder verlieren und weiterhin Abzocken durch die Mänägerli… Tja, das geht halt nicht auf die Dauer…

    • @Benny

      Beim Showdown schlägt die Stunde des Patrioten….Zukunft? Die Banken bankrottieren wegen ihrer zahlungsunfähigen Schuldner, alles nur, weil jeder Geld sparen will und wegen seiner drückenden Schulden sogar muss, aber nicht kann, weil die Schuldner fehlen…Corona wird dies vermutlich ganz empfindlich beschleunigen….

  10. TOO BIG TO FAIL!
    Das Volk haftet immer, deshalb too big to fail.

    UBS & CS VERKAUFEN!
    Demzufolge die Schweiz verkaufen (mit allen Eidgenossen).
    Die Enteignung ist bereits schon seit anfangs an mit dem geschuldeten Zins am laufen. Fragen Sie die FED.

    AKTIEN KURS!
    Das ist ein Witz den immer noch viele Menschen nicht durchschaut haben.
    Die Jungs müssen sich nicht einmal Mühe geben. „Divide et impera“
    Sagt ihnen der Hochfrequenzhandel & Derivate etwas? (Wetten mit 0 und 1 in die Zukunft one einen Physischen Pfennig einzusetzen) und was die Globale Leitwährung ist (Petrodollars ab 1973, fragen sie Nixon und seinen Gesellen Kissinger).

    MACHT & GIER!
    Immer zuerst im eigenen Garten Misten. Wir leben alle auf dem selben Planeten und den gibt es halt nur ein mal. Wenn der Ballon platz ist er kaputt, finito, aus die Maus.

  11. Will doch niemand eine Bank wie die CS übernehmen? Auch heute beweist sie dass sie nichts auf die Reihe kriegt mit ihren zehntausenden von Chefs: Ein Mitarbeiter muss gemäss Split-Plan Home office machen auf seinem privaten (privaten!) Computer. Er bringt das aber trotz grossem Aufwand nicht zum laufen, weil es technische Probleme gibt. Darauf setzt ihn der Chef massiv unter Druck. Er solle endlich das Problem lösen!!! Der Chef muss ja wieder zehn anderen Chefs aufsagen und reagiert sich am Mitarbeiter ab. Sauerei.

    Andere Mitarbeiter sind technisch bereit und könnten überall arbeiten, ohne jede Einbusse für die Bank. Die lässt die Bank aber nicht machen! Argument der zehntausenden Chefs: Sonst wollen das alle……

    Die CS Chefs misstrauen den Mitarbeitern sogar in der Krise! Das passt perfekt zur Angst- und Einschüchterungskultur dieser Bank.

    Der Bundesrat muss einem solchen Arbeitgeber auf die Finger schauen.

    • Aber wenn Aldi und Lidl ihr Personal überwachen und eine kleine Verkäuferin entlassen, die ein altes Weggli isst, dann hört man nie etwas von euch Siebenschlauen….

  12. Wer kauft eine Bank wo ausländische Agenten unbeschränkten Zugang zu Kundenakten & elektronischer Kommunikation haben?

    • Damals, bei den namenlosen Konten wurde die Weisung ausgegeben, diesen Agenten ohne Ausnahme Einblick in alle Konten zu gewähren. Und die haben ihre Nasen dann tatsächlich und ohne Zurückhaltung überall hineingesteckt und gleichzeitig die lange Zündschnur gelegt. Kaum waren die weg, wurde das Zippo aufgeflippt. Auch einige Angestellte die Dossierträger spielen durften, haben manchmal indirekt ganz interessante Dinge erfahren. Es soll nicht immer zu deren Leidwesen gewesen sein.

  13. Was in den letzten 20 Jahren passiert ist und wieder passiert hat nichts mehr mit freier Marktwirtschaft zu tun, sondern mit Globalismus und Knechtschaft anderer. Die Politiker der letzten 20 Jahre (oder schon früher) tragen eine grosse Mitschuld an dieser Mensch gemachten Armseligkeit.

  14. Würde würde hätte würde hätte würden. Hätte Luki in seinem Leben nicht nur seinen Neid auf Alle und Alles fokussiert, dann hätte aus ihm vielleicht sogar ein Journalist werden können.

    • Eine dämliche Polemik. – Im Gegensatz zu den Teppichetagen-Bänksters arbeitet der „neidische“ Lucky hart und erfolgreich. Er hat schon einige vom Himmel geholt.

  15. Zum Glück ist das Tafelsilber (also die Immobilien) schon grösstenteils verscherbelt, sonst müsste man sich ernsthaft sorgen machen.

    Der Ruf des Spitzenpersonals ist dank aktueller Skandale sowieso schon nachhaltig ruiniert.

    Die Vermögensverwaltungskunden kann man mittelfristig auch so abwerben, ohne dass man 20Mia in die Hand nehmen muss.

    Sehe also keine Gefahr. Ausserdem haben die Banken grade grössere Probleme, als so eine komische Bude in der Schweiz zu übernehmen, die ihre beste Zeit nachweisslich hinter sich hat…

  16. Wieso werden nur diese beiden Banken ins Feld geführt, wenn bei allen andern auf der Welt die Aktienwerte genauso viel gesunken sind ??

  17. Wir dürfen in den nächsten Quartalen den Untergang des Banken- und Finanzsystems miterleben. Bei der Korruptheit unserer Regierung dürfte erst der Steuerzahler zahlen… Bis es nicht mehr geht. Auf die depressive Deflation folgt dann die Hyperinflation. Ende.

    Herr Hässig, erweitern Sie doch den Scope von IP. Der globale Crash hat begonnen.

  18. Kein Mitleid: Die Banken waren gleichzeitig die Ursache und die Hauptnutzniesser der Krise anno 2008.
    Das Stimmvolk hat es (leider!) abgelehnt, den Bankensektor per „Vollgeldinitiative“ an die Leine zu legen.
    Wenn nun also jemand tatsächlich so wahnsinnig sein sollte, sich die UBS und CS anzutun, dann soll er das. Aber dann sollte der Bund auch klarstellen, dass es bei einer neuerlich drohenden Insolvenz keinen Rappen Steuerzahlergeld mehr geben wird.

  19. So ein Käse. UBS und CS sind zwei Top-Banken. Als Kunde wird man seriös und kompetent bedient und betreut. Klar die vom Management hatten in letzter Zeit ein bisschen Turbulenzen; was mit gewissen „komischen“ Herren zusammenhängt. Klar die Aktienkurse sind gefallen. Hängt aber damit zusammen dass zur Zeit nahezu alle Aktien im Keller sind. Das, weil viele Leute panisch reagierten und ihre Aktien verkauften als sie Wolken am Aktienhimmel aufziehen sahen. Da muss man einfach Geduld haben. Ich bin sicher in ein zwei Jahren hat sich der Börsenwert von UBS und CS zum heutigen Wert verdoppelt.

  20. Zum Vergleich: Bitcoin hat eine Marktkapitalisierung von 147 Milliarden und Ethereum von 22 Milliarden.

    Jeder mit Internetanschluss kann damit Wert übertragen – und zwar ohne Intermediär und ohne das Risiko der Beschlagnahmung der Vermögenswerten durch die Staatsanwaltschaft (kein Konto einfrieren möglich).

    Von den 8 Milliarden Menschen auf dieser Welt haben ca. 1.7 Milliarden kein Bankkonto.

    Der sinkende Preis der Bank Aktien widerspiegelt die Überflüssigkeit des klassischen Bankings.

  21. Wieder einmal mehr ein reisserischer Bericht von LH. Gibt es Anzeichen dafür, dass irgend jemand daran interessiert ist, die UBS oder die CS zu kaufen? Dann her mit den Namen, ansonsten reine Spekulation, aus der Luft gegriffen ohne irgendwelchen Mehrwert.
    Genau so die Spekulation, dass ein Investor die Banken aufsplitten, zerteilen, einverleiben und weiss ich was alles machen würde. Wenn es so einfach wäre, wie ein „Wirtschaftsjournalist“ (für mich ist LH ja je länger je mehr eher ein Boulevard-Blogger) hier schreibt, hätte es wohl schon längst jemand gemacht. Das selbe gilt für die riesige Entlassungswelle die folgen würde. Eine reine Spekulation ohne den geringsten Anteil an seriös recherchierten Informationen. Man nehme eine Tatsache (tiefer Aktienkurs) und kombiniere diese mit dem Erfindungsgeist eines LH, welcher entweder eine Kristallkugel zu Hause hat, oder eine Lehre bei Trudi Gerster absolviert hat, und herauskommt: Einmal mehr ein Bericht nach dem Motto „Hauptsach d Zäh glüfted“

  22. Wundert das? Dinosaurier starben aus, weil sie sich nicht anpassen konnten. Gleiches droht den Banken, die seit der Finanzkrise keine ordentliche Strategie entwickelt haben, wie man Geld verdient… im Gegenteil sie haben „Kosten“ eingespart und Tafelsilber verkauft…. nichts innovatives, fragt sich nur wann die Kunden das merken. Der „sichere“ Hafen Schweiz reicht dafür nicht….

  23. Ausgenommen Hypotheken sind UBS und CS für die Schweiz nicht mehr so wichtig wie früher.
    Tausende Arbeitsplätze sind bereits verloren und andere werden demnächst folgen**.
    CS Management Team ist immer noch schwach und nicht an weitere Aenderungen interessiert.
    Fusion der CH-Markt wäre eine Lösung** . . .

  24. Solange US Banken den Instituten mit „Exposure to Europe“ kein Geld mehr leihen und die FED permanent als Market Maker einspringen muss, damit die kurzen Zinsen nicht anspringen und die Unternehmenskredite nicht in Feuer kommen. Die EZB die EZ Banken in den Ruin treiben (neg. interest rates), wird sich niemand auch nur eine Minute damit beschäftigen eine CH Bank zu kaufen, um dann auch noch das geopolitische Risk mit der EU zu übernehmen.

    Im Moment ist das „common sentiment“ noch der Virus und natürlich: „mood matters“, aber die zugrundeliegenden Schieflagen werden nicht verschwinden, auch wenn wir jetzt eine „relief rally“ sehen werden.

    Man folge dem SX7P@Eurex (EU Banken Index) „for guidlines“.

    Apropo CS – Da reden wir weiter bei 5-7$, dann kann das ein fantastisches Investment werden wie anno 2009 die C@1,-

    Wir leben in unglaublich interessanten Zeiten jetzt.

  25. Als einfacher Steuerzahler bin ich nicht gewillt, bei einem allfälligen Verkauf von CS und UBS den neuen, mit grosser Wahrscheinlichkeit ausländischen Eigentümern einen finanziellen Freifahrtschein für deren neues Experimentierfeld/Spielzeug auszustellen.

    Gilt die „To big to fail“-Garantie eigentlich nur für die für die Schweiz effektiv relevanten Firmenteile (insb. Zahlungsverkehr)?

    Falls nicht, Bundesbern bitte zeitnah handeln (nicht nur beraten/diskutieren)

  26. Warum ein Ausländer? CS und UBS könnten fusionieren und die Geschäftssparten unter einander aufteilen und konzentrieren. Somit könnte man straffen und eine massive Effizienzsteigerung herbeiführen. Anschliessend hat man eine mega starke Globalplayer Bank unter dem Namen Schweizer Bank Union. Unter dem Brand SKA macht man das ganze Schweizergeschäft (Retailbanking und Private Banking), sowie das Digitalbanking und unter dem Brand UBS das Vermögensverwaltungsgeschäft, Investmentbanking und Trading. Das Niederlassungsnetz kann man zukunftsträchtig aus beiden Banken auf 90-120 Niederlassungstandorte reduzieren und kundenfreundliche Spots analog Apple Geniune Bars einrichten an denen 7 Tage die Woche Banking Beratungen und weiter Dienstleistungen zur Verfügung stehen (Mo-Fr 0900-2200, SA 1000-2000 und So 1100-1600). Private Banker sollen zur Kundschaft und dies vorallem auch abends und an den Wochenenden. Bei unseren weltweit höchsten Gebühren und Löhnen sollte wohl Kundenservice an erster Stelle stehen. Das heutige System aus dem letzten Jahrhundert ist zum Teil antiquiriert und wird in den nächste Jahren komplett überholt sein (d.h. nicht, dass ein kleiner Teil so überleben soll wie es war. Das eine tun und das andere nicht lassen. Postfinace eine volle Bankenlizenz geben und zur Volksbank anvisieren lassen. Mit den KB’s, Raiffeisen und den Regionalbanken ist die Landschaft immer noch overbanked und gut versorgt. Das klassische Private Banking hat bis auf einige Institute mit mindestens 10-20 Milliarden AUM gar keine Daseinsberechtigung mehr. Die sollten ihre Modelle erweitern und eine Art Merchantbanking betreiben. Was unter 10 Miliarden ist sollte als Bank sowieso verschwinden. Alles ausgelöst durch Fusion der CS und UBS. Es wird für den Stao Schweiz besser sein die Gestaltung selber in die Hand zunehmen als am Schluss von Ausländern rum geschupst und organisiert werden. Es sind jetzt mal wieder Zeit für Banker mit unternehmerischen Fähigkeiten und Attributen, welche sich auszeichnen mit Visionen, Verantwortung und Risikobewusstsein und nicht abzockende, sich hinter Regulierungen versteckende, Mainstream hörigen und phantasielosen Bankverwalter.

    • Grundsätzlich guter Ansatz.
      IP resp. LH müsste dann logischerweise in die GL, denn er weiss alles besser.
      Ich sehe jetzt schon die grossen Storys, Fusion mir x-tausenden von entlassenen Bankangestellten in der Schweiz.

  27. An alle Schreiber die stets über die CH Banken herfahren.
    Bevor ihr die CS u UBS am aktuellen Kurs messt und das Gefühl habt, dass euer Problem gelöst ist wenn diese ihre obersten Kader entlassen, dann schaut euch mal die Auslandsbanken an. Super, diese haben alle Allzeit Hochs mit ihren Kursen, ich weiss nicht was ihr vom Finanz Business versteht.
    Dann noch die Forderung, dass ausländische Banken, die natürlich nur mit Weiss-Geld Geld verdienen, sollen unsere beiden CS u UBS übernehmen. Schaltet mal euer Gehirn ein. Ich bin gespannt, wie ihr reagiert, wenn dies ein Möglicher Kandidat machen würde, der dann innert 12 Monaten alle X Tausenden von Mitarbeiter auf die Strasse stellt. Klar, dann könnt ihr wieder den Staat anflehen.(oer lieber doch nicht, denn dieser ist ja scheinbar auch unfähig, man sieht diese aktuell an den Kritikern, Besserwisser bezüglich dem Corona-Virus)
    Eure echten Probleme werden so sicher nicht gelöst, da müsst ihr bei euch selbst anfangen.

  28. Wer zahlt dem Burki sein Salär bis zum Renteneintritt, so daß er sich nicht irgendwann bei den Ausgesteuerten wiederfindet?

  29. Ich habe vor vielen Jahren die UBS-Aktien für etwa Fr. 60.- verkauft. Dann bin ich Löli wieder mir Fr. 13.- eingestiegen…..

  30. Und was wäre, wenn die beiden fusionieren? Auch so käme es zum massiven Arbeitsplatzabbau, der garantiert so oder so kommt, aber nur noch ein Salär für die einzelnen Schlüsselpositionen… Bei UBS und CS scheint niemand mehr sicher zu sein, auch die Kunden nicht (Minuszinspolitik).

  31. Mit relative bescheidenen Mitteln bekommt man Verfügungsgewalt über die vielfach grössere Bilanz von Grossbanken.

    So schlecht ist das nicht, wenn man weiss, dass der Staat haftet.

  32. Beide Banken sind immer noch massiv überbewertet. Wenn man die verwalteten Vermögen nimmt, die mögliche Absch(r)öpfung berücksichtigt und mit den nicht abbaubaren Sockelkosten abzieht, kommt man auf 10 Mia. bei UBS und höchstens 5 Mia. bei der CS. Damit haben beide noch Potential nach unten, also 2.50 bei CS und 3.50 bei UBS.

  33. Ich prophezeite dies vor Jahren, die beiden grossen haben es soweit gebracht, dass ein Käufer nur im Traum 10 Franken zahlen würde; denn die Einheiten Schweiz verlieren permanent Assets, ausschlaggebend ist, dass bei der CS 1/7 bzw. Ubs 1/4 der weltweiten Assets in der Schweiz liegen; zudem waren die Einheiten Schweiz seit 2000 mit zusammen 26 mrd chf an Busen und Vergleichszahlungen involviert, never ending Story.

  34. CS und UBS ein klarer Verkauf !

    Bereits im letzten Jahr haben wir in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass die beiden“Grossbanken“ im Boersenkurs Richtung CHF 5.- fallen und danach Richtung null. Fuer viele Leute noch kaum vorstellbar.
    Die Bonis der „Grosskotzer“ werden dafuer bis zum Schluss oben bleiben, bis sie vom Boersenzettel verschwinden werden. Selber schuld wer solche Papiere noch behaelt, oder gar kauft.

  35. Die beiden Großbanken haben Angst vor den Amerikanern und quälen die Schweizer Milchkuh der Vermögensverwaltung und des Retail-Geschäftes, wo sie nur können. Sie riskieren mit dieser Politik, dass ein Amerikaner wie Goldman Sachs oder ein Europäer, wie die BNP oder HSBC, sie billig übernimmt, aufspaltet und ein Riesengewinn macht, wie dies Hässig zur recht schreibt. Sogar die angeschlagene Deutsche Bank wäre nicht abgeneigt.
    Was soll das Geschäft der UBS und auch der CS, welches nur ein Deut besser ist, in den USA. Nichts als Verluste und ein Management von Amerikanern, die nicht genug ihren gieren Magen füllen können und die Schweizer USA-Fanatiker als Idioten verlachen. Hätte man dieses US Geschäft noch vor einem Jahr verkauft, wäre es nur ein kleiner Verlust gewesen. Ein günstigen Preis für dieses US-Geschäft werden diese Herren mit ihren Millionen-Salären niemals mehr erreichen, denn die Börsenhausse dort ist vorerst am Ende. Es wäre nicht mal für die Aktionäre schlimm, wenn sie weiterhin diese übertriebenen Gehälter weiterhin beziehen können. Schlimm sind ihre strategischen Entscheidungen, die nichts bringen und schmerzlich beweisen, dass sie kein kommerzielles Feeling haben.

  36. Die jahrelange Arroganz, Selbstgefälligkeit und Selbstbeweihräucherung der CS mit diesem unsäglichen Management Team führt dazu, dass niemand mehr bereit ist diese Bank in der Krise zu unterstützen und zu retten.

    Aus der Finanzkrise 2008 hat CS nichts – rein gar nichts gelernt.

    Die wahnwitzige Bonuskultur wird bei CS unvermindert gelebt und praktiziert.

    Jegliche Bescheidenheit und Demut fehlt in der DNA dieser Bank.

    Niemand ist auch mehr bereit sich in der Oeffentlichkeit für die CS einzusetzen.

    CS kann somit übernommen oder abgewickelt werden.

    • Das Verhalten der CH-Banken ist leider überwiegend ein Auswuchs der globalisierten Welt. Weder die CS noch die UBS konnten sich den angelsächsischen Spielchen entziehen, wollten sie in der Champions League des Banking mitspielen. Früher mit überwiegender Konzentration auf den Heimmarkt war die Kultur natürlich eine andere und zwar von oben bis unten Swissness.

      Gerade das Cornona Virus zeigt uns jetzt auch die Schattenseiten der Globaliserung. Natürlich ist es kostengünstiger die Porduktion im Ausland zu haben, insbesondere in China, zeigt uns aber auch die Abhängigkeit und Hilflosigkeit wenn die Produktionen dort still stehen.

      Es gibt sogar Nachbarländer die sich reiflich überlegen ihre Produktionsstandorte (ins. ie Pharma) wieder ins Heimatland zurückzuholen. Zwar teurerer Export dafür weniger Abhänigkeit und bessere Versorgung der eigenen Bevölkerung im Krisenfall. Siehe Deutschland, die uns
      den Import medizinischer Güter verwehren wollen.

      Die Natur zeigt uns über COV19 jetzt womöglich den falsch eingeschlagenen Weg in verschiedenen Facetten auf.

    • Mit welchen Personen man auch immer über das Thema CS und UBS redet, die allermeisten Gesprächspartner würden es mehrheitlich begrüssen wenn eine CS oder UBS zur Schlachtbank geführt würde- damit all diese arroganten, hochnäsigen und völlig überbezahlten Bänkler einmal knallhart am eigenen Leib erfahren mögen- was dies für massiv einschneidende, existentiellen Konsequenzen haben wird für diese selbst!

      Kein normal denkender und agierender Mensch kann nachvollziehen, warum Versager wie Rohner, TT und alle diese Abzocker derart hohe Bezüge erhielten und erhalten. Dies gilt dezidiert auch für die weit über 1’200 Risk Taker innerhalb der CS!

      Im Grunde genommen, kann man dies 1 zu 1 auf die UBS ummünzen. Ermotti und Co sind keinen Deut besser und man hätte die UBS, Anstelle vom Staat weit über 50 Mrd. zu erhalten, diese zwingend abwickeln müssen- ein völliger Quatsch, systemrelevant!

      Wenn ein Zementhersteller dicht macht, springt ein Konkurrent ein und die entstandene Lücke wird mit zeitlicher Verzögerung und Anpassungen geschlossen. So galt dies auch für die Lehman Brothers Pleite 2008, wobei dazu zu sagen ist, dass diese Bank etwas mehr als 28’000 Angestellte hatte……

    • Wichtig ist einfach, dass man sein Vermögen rechtzeitig bei CS wegnimmt und zu besseren Banken bewegt.

    • der von der Elfenbeinküste hat sich die Taschen voll gemacht und die Bank ins Chaos gestürzt. Normalerweise hätte der bei Anwendung der Compliance Regeln nicht mal ein Konto bei der Bank eröffnen können, und dann nimmt man so einen als CEO. Unfassbar!

    • Die unglaubliche Ignoranz mit welcher diese Abwicklungsparolen gebetsmühlenartig auf diesem Hobbyblog wiederholt werden ist absolut unsäglich und an Dummheit fast nicht zu überbieten. Man ist gar versucht, sich ein solches Szenario herbei zu wünschen nur um Einfaltspinseln wie Ihnen und den über 200 applaudierenden Schafen aufzuzeigen, was für eine Lawine damit in Gang gesetzt wird. Ich hoffe schwer, dass Keiner aber auch gar Keiner von diesen Schafen jemals einen Kredit, eine Hypothek oder sonst etwas bei den Grossbanken in Anspruch genommen hat. Ansonsten ist ihre Doppelmoral keinen Deut besser als diejenige, welche ihr den Managern vorwerft!

    • Die 1030 angestellten CS Einkommensmillionäre, die im Jahr durchschnittlich 1.6 Mio kassieren, können mit diesem Kommentar wirklich überhaupt nichts anfangen.
      Allllles gelogen.

    • „Wahnwitzige Bonuskultur“? Gilt sicher nicht für die Swiss Universal Bank. Dort erhalten die Arbeiter nur noch Almosen. Thomas Gottstein blöffte mit einer Cost-Income Ratio von 55%. Auf Kosten der Arbeiter.
      Die Kohle wird dafür im „Investment Banking“ verblödet: Cost-Income Ratio über 100%.
      Super gemacht. Alle ganz stolz. Thomas sagt immer wieder: Bin ja so stolz auf diese Kultur bei der CS.

  37. Hochmut kommt vor dem Fall. Dieser Spruch gilt für UBS und CS. Die oberste Führung der beiden Banken hat total versagt und dies schon vor dem jetzigen Börsengau der nur noch das Tüpfelchen auf dem i ist. Eine Uebernahme, vor allem der UBS, wird immer wahrscheinlicher.

    • Danke, Sermotti und weisse Weste!
      Spitzen-Job – muss doch auch spitzenmässig belohnt werden!

      Warum jagt man eigentlich Rohner nicht in den Sand zu seinen Freunden – Ermotti reist ja bald ab – das Herunter-wirtschaften von Swiss-Re steht an!

  38. Die CoBa gibts sogar für 4,5 Milliarden. Will trotzdem niemand.
    In der aktuellen Situation kauft nur ein Irrer eine Bank.

  39. Nehmen Sie doch ein Kredit,sagt Herr Kahn .Wir verwalten ihr Vermögen und sehe da es hat prächtig funktioniert . Jetzt habe ich ein kleines Vermögen . Vielen Dank !

    • Es ist grobfahrlässig von Herr Khan den Kunden auf den absoluten Höchstkursen der Börsen (nach 10 Top Börsenjahren) hat der den Kunden nach Kredite verkaufen lassen. J

      Jetzt stehen die Kunden nach dem Crash mit abgesägten Hosen da.

      Es ist grobfahrlässig einen Manager wie Iqbal Khan bei UBS anzustellen. Stellt diesen Herrn asap wieder an die frische Luft.

    • Denken muss man schon selber. Jeder der Herr Kahn die Schuld gibt sollte bevormundet werden.

    • @ Investor: Genau so ist es. Der Kunde fragt wie komme ich zu einem kleinen Vermögen? Antwort: Fangen sie mit einem grossen Vermögen an.
      PS: Die heutige technische Erholung an den Börsen ist nicht nachhaltig. Weitere, massive Korrekturen nach unten werden demnächst folgen. Wer kaufen will, soll dies gestaffelt nach Korrekturen von 30%, 40% und 50% (von den jüngsten Höchstkursen gerrechnet) tun.

  40. Billig ist nicht gleich günstig… Ich denke, für die möglichen Käufer gibt es interessantere Objekte als die beiden Grossbanken. Rentabilität im Keller, Kosten viel zu hoch, Tafelsilber schon verscherbelt und keine Strategie vorhanden.

    • Und wie ist die faktische Bürgschaft des schweizerischen Steuerzahlers für beide Banken in die Gesamtkalkulation einzupreisen?

    • @Der Hoteldirektor, und die rund 40 Billionen (american Trillions) Derivate noch als Sahnehäubchen dazu.

  41. Uebernahmen der einstigen Flaggschiffe des Finanzplatzes Schweiz? CS und UBS sind in Agonie, unfähig, sich vom Bett zu erheben. Ihre Substanz wird bald von ausländischen Raiderzellen durchsetzt sein. Warum? Das Kind hat viele Namen – allen voran die intrigante Alt-Bundesrätin aus Graubünden, dann das unfähige Führungspersonal mit ihrem Geschäftsmodell: „Das Hemd ist mir näher als der Rock.“
    Schade.

  42. Credit Suisse ist unverkäuflich – wer soll sich diese Blackbox kaufen wollen?

    Ich vermute, der schwache Börsenkurs hat mit den Kreditengagements der CS im Energiesektor zu tun. Das EK-Polster ist nicht besonders dick, da kann es die CS schon mal gröber erwischen. Dann wären auch die letzten CHF 8-10 pro Aktie gefährdet.

  43. Kauft ein grosser Ausländer die UBS oder die CS?

    Eigentlich habe ich gemeint unsere Banken gehören schon lange irgendwelchen „Ausländern“

  44. Fusioniert die beiden Tanker, verkleinert alles und macht ein Schnellboot daraus, welches flotter und zügiger als die beiden schwerfälligen Riesen unterwegs ist. Werft die Kapitäne über Bord und zündet die Rakete.

  45. Kein Mitleid mit den UBS und CS Mitarbeitern.

    Die beiden Grossbanken haben schon lange keine Zukunft mehr.

    Die Angestellten hätten viele Jahre Zeit gehabt sich “neu zu erfinden”. Einen Job außerhalb der Bank Branche zu suchen.

  46. Wer kauft ein ehemaliges Fabrikgelände wenn nicht bekannt ist ob im Boden Altlasten ruhen?
    Für die Scheichs sind europäische Banken doch nur Geldwaschanlagen.
    Bei Unterkapitalisierung rettet der Staat, vollzieht den Personalabbau und später kaufen Investoren die Filetstücke.
    Weg vom Öl allein um den Kapitalabfluß zu diesen Halsabschneidern zu beenden!

  47. „Pay peanuts get monkeys“, trifft hier wohl am besten zu.
    Die beiden sollten sich keine Sorgen machen, man müsste schon Lebensmüde sein um diese Banken zu erwerben.

  48. Es muss so kommen wie es kommt.
    Ueber Jahre hat sich die CS und UBS masslos und arrogant benommen zum Schaden der Kunden, der Wirtschaft und Reoutation der Schweiz. Ich habe kein Bedauern.

  49. Die SNB soll ein Übernahmeangebot für die beiden Banken machen und es dem Schweizervolk in die Privatschatulle legen. 1. würde das Schweizer Banking wieder glaubwürdig und 2. wäre das masslose Abzocken der Management Gilde vorbei.

    • Sicher nicht!
      Ich möchte mit diesen Leuten nichts zu tun haben!
      Sie wollen nach dem Wegfall des Steuerhinterziehungsgeheimnis nochmal eine geschützte Werkstatt einrichten für diese Zocker?

    • Meinen Sie? Die Abzockergilde welche in den Teppichetagen in der Schweizer Industrie verkehrt würde bleiben, leider.

  50. Die Deutsche Bank kostet nur 11.9 Mrd. Euro. Sollen doch jemand diesen Laden erst kaufen, wenn er 11.9 Mrd. Euro verlieren will…

  51. CS ist vermutlich die Hauptgefahr fuer den Finanzplatz Schweiz und fuer die Schweiz.

    Die Gefahr, dass CS abgewickelt werden muss oder uebernommen wird ist hier eindeutig am höchsten.

    Seine Vermögen bei CS zu überdenken bevor es zu spät ist macht sicherlich Sinn um das Risiko zu reduzieren.

  52. Wer genauer hinschaut und etwas von IT versteht, kommt zu diesem Bild: von aussen betrachtet sind es schöne, moderne Gebäude, innen erinnern sie aber eher an Plattenbauten aus der DDR-Zeit. Die Fahrstühle fallen immer öfters aus, einige Male sind sie sogar abgestürzt. Man nimmt lieber die Treppe wo die Geländer rostig sind, das Rohrsystem leckt und im Winter die Stufen gefroren sind. Die Haustechnik wird von Indien aus gewartet, mit Spezialisten die wissen, wie man in New Deli Strom von der Überlandleitung anzapft. Die Brandmelder wurden überbrückt und jemand hat einige Stahlträger des Fundamentes verhökert.

    Wird höchste Zeit, dass die Gebäude evakuiert werden!

    • In Ostdeutschland sind die „modernisierten“ Plattenbauten inzwischen gar nicht mehr so unbeliebt!

    • Ja, wenn wir die Möglichkeiten hätten, dann würden wir es tun.

  53. Die Zahlen bzw. Aktienkurse lügen nicht. Das einst stolze Swiss Banking ist im Jammertal gelandet. Gründe gibt es verschiedene, aber sicher haben beim Zerfall eine Reihe von nicht-Banker Topmanager beigetragen (sprich: Berater, Juristen, „Manager“, usw.).
    bye-bye Swiss Banking …..

  54. Die inkompetente Führung beider Banken lässt grüssen, aber die hoffen sicher auf Millionenboni bei der Uebernahme.

  55. Die Schweizer Banken:
    Sind alle arg am Kranken!
    Das Metier erlebt Aderlass,
    kein Boden hat das Fass!

    Jetzt das Corona hat Schuld;
    Es reissen allen die Geduld!
    Zur Schande der Eidgenossen;
    Milliarden für immer weggeflossen.

    Wieso, soll nun Einer kommen,
    ist ja alles total verschwommen?
    Und einen Preis für etwas bieten,
    wenn alle stets davon abrieten!

    ORF

  56. Klar werden beide übernommen: Vom Staat.
    Damit endlich auch die überbordenden Lohnsysteme gestutzt werden.
    Dass beide Geschäftsmodelle nicht funktionieren, zeigt ja die kontinuierliche, nachhaltige und irreversible Wertvernichtung.
    Das hat mit Systemrelevanz nichts zu tun.
    Reine Polemik.

    • Die Politik war, ist und wird nie die Boni einer Grossbanken kürzen.
      Die 1:12 Initiative hätte dafür gesorgt. Die Politiker waren dagegen und die dummen Lämmer auch.
      Tja das Links/Rechts denken verhindert nach wie vor, dass die Mehrheit für ihre eigenen Interessen einsteht.
      Was haben sie denn abgestimmt?

  57. Guten Tag Herr Hässig

    …Die ganze UBS, die Nummer 1 des Finanzplatzes mit 20’000 Mitarbeitern in der Schweiz und gegen 70’000 weltweit, die global grösste Verwalterin von Vermögen reicher Kunden: Sie kostet an der Börse gerade noch 32 Milliarden Franken….

    Korrektur:
    Der US-Vermögensverwalter Blackrock hat seine Position als weltweiter Marktführer noch einmal deutlich gestärkt. Er sammelte im abgelaufenen Jahr nach eigener Aussage per saldo mit 429 Milliarden Dollar eine Rekordsumme an frischem Geld von den Anlegern ein. Das verwaltete Vermögen wuchs seit Ende 2018 um 24 Prozent auf 7,4 Billionen Dollar.

    Freundliche Grüsse auch an Hans Geiger

  58. Und wenn die SNB den Franken weiterhin tief hält, so trägt sie zusätzlich zum Ausverkauf der Heimat bei.

    Die Schweizer Unternehmen werden dann noch billiger fürs Ausland und die beiden Grossbanken erst recht.

    Das kostet noch mehr Arbeitsplätze in der Schweiz.

    Marc Meyer

    • Wenn der Franken noch teurer wird, geraten Exportfirmen in
      Schwierigkeiten. Diese werden dann billiger und können
      günstig übernommen werden.

    • Merke: Der Konkurs ist eine Rechts-WOHLTAT.

      Alter Lehsatz aus dem 2. JUS Semester (für Anfänger)

  59. Und nicht vergessen, die verwalteten Vermögen fallen überproportional, da der gute Khan bei der CS sowie bei der UBS den Hebel ausgepackt und Lombardkredite im grossen Stil vergeben hat. Gewisse Kunden werden wohl nun nicht mal mehr am Schalter bedient, nachdem ihre Assets implodiert sind…

    • @fully leveraged
      margin calls, sofern noch was zu holen ist,
      sonst Depot liquidieren!

  60. Es sieht nicht gut aus für das Schweizer Banking. Die goldenen Zeiten sind vorbei. Man hat sich zu sehr auf den Lorbeeren ausgeruht, digital kaum etwas wirklich bewegt oder Innovationen gebracht. Hoffentlich ist der Schwan nicht schwarz …

  61. Selber Schuld wenn es passiert. Jeder Schulbub (uns Mädchen) weiss doch, dass man mit Fokus auf sehr vermögende Kunden, kein Geld verdienen kann. Joe ist auch nur ein Showman und dazu mit wenig Unterhaltungswert. Ganz Schlimm was bei UBS in den letzten Jahren abging. Klar ist, die guten Berater sind alle weg. Wer noch auf der Titanic ist, soll besser schnell Schwimmen lernen.

  62. Zwei kranke Finanzinstitute , sie werden aber nicht, denn sonst gibt es keinen 10 megafrankem Job mehr für die Finanzelite. Und das muss verhindert werden, gelle ?

  63. Meine Vermutung geht in die Richtung dass UBS , JB & evtl. CS gemeinsam etwas im Schilde führen. Sieht auf jeden Fall ganz danach aus.
    Die Kunden wurdwn bereits in den letzten Jahren entsprechend segmentiert und verschoben. Die SW zentralisiert und standardisiert. Dann wäre da noch die neue Führung , wobei von der CS nur einer genommen wurde 🙂
    ….. nur so laut gedacht

  64. UBS hatte einst einen Börsenwert von 220 Milliarden.
    Dann wurde die Bank von den Herren Ospel, Häringer,
    Kurer, Marcel Rohner, John Costas herunter gewirtschaftet.

    • @Archivar

      Unter den Abwirtschaftern fehlen noch die Namen
      von ex. Bundesrat Kaspar Villiger und
      M. Cablialavetta und Co….!

    • Das und noch etliche mehr sind die Totengräber des Schweizer Bankengeschäfts. Allen voran M. Ospel. Dazu zählen muss man noch den gesamten VR der UBS und der CS in den Nullerjahren bis zum grossen US-Knall. Kein einziger musste auch nur 1 müden Franken aus dem eigenen Portemonnaie bezahlen, allenfalls fielen Anwaltskosten an. Verantwortungsübernahme von GL oder VR: Null. Und das Beste: Bis heute zahlen sich diese Leute Millionensaläre aus, vom VR abgenickt und leider auch von den Aktionären, mindestens den grossen. Weshalb bleibt unerfindlich.

    • Die sind alle sehr reich geworden. Die einen als Impresarios und einer wie Haeringer (auf ae legt er Wert, ebenfalls auf ph in Stephan)im Windschatten.

  65. Ich hoffe, eine erfolgreiche internationale Bank erbarmt sich, schnappt sich eine der zwei Schweizer scheintoten Player aus der Portokasse und bringt sie mal wieder richtig auf Vordermann. Wenn das geschehen ist, bitte gleich in Deutschland (DB, CoBa) weitermachen.

  66. Wenn man bedenkt, dass die UBS der Platzhirsch im Private Banking ist und zu den wenigen Banken gehört, die die notwendige Infrastruktur besitzen um Investmentbanking noch profitabel zu bleiben (zum Vergleich: Die Deutsche Bank musste sich wegen Fehlen eben jener aus den USA zrückziehen), ist die UBS klar unterbewertet. Bei der CS bin ich mir da weniger sicher.