Bern öffnet Füllhorn, Ermotti&Co. geben nix

Schweiz spannt 100-Mrd-Corona-Schirm aus Steuergeld. Super-CEOs kriegen Rettung, Verleger spenden Trost statt Money.

Italien liegt am Boden. Da streckt Silvio Berlusconi die Hand aus. Der Ex-Präsident und Unternehmer spendet 10 Millionen Euro aus dem eigenen Sack.

Peanuts. Trotzdem, er macht etwas. Wie sieht das hierzulande aus?

Da will der Bund laut Tages-Anzeiger 100 Milliarden – 100’000’000’000 – Franken aufwerfen, um breite Armut und Suppenküche abzuwenden.

Von wo kommt das Geld? Von uns, Stupid. Die Gigasumme in Höhe von 5 Mal Gotthard-Basistunnel ist Steuergeld, bezahlt von allen, die in der Schweiz ihren Obolus leisten.

Solidarität, erschallt es von überall.

„Es ist Zeit, Danke, Merci, Grazie, Grazia zu sagen“, meinte Marc Walder, Chef des Medienhauses Ringier mit dem „Blick“ als Paradepferd, gestern.

Brav winkten die „internierten“ Leser vom Balkon.

Was macht Walder sonst? Öffnet er das Portemonnaie, leistet er eine Spende, so wie Berlusconi?

Walder: Tröster (Blick)

Nicht doch. Der Mann, der zu Solidarität aller Schweizer aufruft, überlässt das Zahlen den Normalos.

Dem Mittelstand. Der wird jetzt mit dem Milliardenregen für alles gerettet – mit Geld, das hauptsächlich von ihm selbst stammt.

Wo sind sie alle, die grossen Persönlichkeiten, die Unternehmer, Super-Manager, Milliarden-Erben, Grossverleger, Kultur-Millionäre, Sport-Gewinner?

Wer von den (Erfolg-)Reichen zeigt sich wirklich solidarisch: mit dem eigenen Geld?

Sergio Ermotti, ein Angestellter, der 150 Millionen schwer wurde dank 9 Jahren zuoberst bei der UBS? Nichts.

Walter Kielholz, Ewig-Präsident der Swiss Re, 75 Millionen, ebenfalls faktisch als Angestellter, also risikofrei? Nada.

Urs Rohner, von 2004 bis heute ganz oben bei der CS, in diesen 15 Jahren 75 Millionen von der Bank eingestrichen, hauptsächlich Cash, sprich sicher und liquide? Null.

Severin Schwan, Roche-Chef, 15 Millionen Jahr für Jahr, Daniel Vasella, 72 Millionen Extrasalär fürs frühzeitige Alterstübli?

Oswald Grübel, sein Zögling Walter Berchtold, die UBS-Versenker Peter Wuffli und Marcel Ospel?

Peter Spuhler, Unternehmer? Roger Federer, Hyper-Sportler? DJ Bobo, reich und erfolgreich mit Tanz&Gesang?

Pietro Supino und Michael Ringier, Gross-Verleger? Tito Tettamanti, Spekulant?

Oder der Elefant im Raum, Christoph Blocher, mit einem Trickli vor Jahrzehnten sich die Ems Chemie geschnappt, dank China-Expansion Milliarden gemacht?

Die Erben von Roche, von Vontobel, Bertarelli, auch er faktisch Profiteur vom Vater, oder Philippe Gaydoul?

Nicht doch.

Sie alle schwimmen im Geld, wurden reich dank der Schweiz, wo statt knallhartem Wettbewerb Nachsicht mit bekannten, reichen und mächtigen Persönlichkeiten herrscht.

Jetzt könnten sie sich dankbar zeigen, etwas zurückgeben, Geld spenden, Solidarität üben – nicht mit netten Worten und dem Spenden von Trost, sondern mit dem eigenen Geld.

Stattdessen passiert genau das Gegenteil. Die Chefs von CS, ZKB und weiteren Banken nehmen den Bund und die Nationalbank in die Pflicht. Die müssten alle offenen Kredite garantieren.

Damit die Banken überleben. Und ihre CEOs weiter unendlich viel verdienen. Derweil die Blick-Leser aus ihren Asylen winken und sich Hoffnung zusingen.

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Kommentare

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  1. Toni
    Herr Blocher und seine Tochter sagen doch immer, dass sie bereit seien, wenn sie die Schweiz retten können. Nun gibt es diese Chance

    • Der hat schon den alten Oswald, dessen Ziehsohn er war, mit Hilfe der UBS über den Tisch gezogen. Als Ende der Siebzigerjahre düster wurde mit der Ems, hat der Blocher gejammert und gejammert, bis Oswald ihm die Bude für 20 Mio. verkaufte. Blocher hatte als Geschäftsführer den vollen Durchblick über die Zahlen und verzapfte dem alten Oswald, die Ems sei nichts mehr wert. Und 20 Mio ein superpreis. Es kommt zum Deal, und oh Wunder: Nur halbes Jahr später ist die Ems 200 Mio wert. Eigentlich ein Fall zum Untersuchen.

  2. Sorry, aber es findet eine PsyOps statt um verschiedenste
    Agenden durchzuwinken, u.a. ID2020. Nach einem Hoax jetzt ‚Personen‘ zu diffamieren, ist unterste Schublade.
    Inside Paradeplatz? Aber nicht inside BIZ!

    Ich würde mich schämen, solche Pamphlete zu verfassen, pfui!

    Wer das Geldsystem versteht, dem ist bewusst, das lediglich noch 1 oder weniger Prozent reale Werte das Volumen ausmachten. Schuldige zu benennen? Sie haben ja keine Ahnung!

    https://dudeweblog.wordpress.com/2020/03/17/notstand-italien-tag-7-und-eine-geniale-idee/

    https://www.kla.tv/2020-03-20/15910&autoplay=true

  3. Es ist ja gar kein Geld
    Es sind nur rückzahlbare Kredite
    Und wieder verdienen die Banken
    Der Bund garantiere nur ev die 15% die nicht zurück bezahlt werden können
    Andere Regierungen bzw. Länder diskutieren effektive Zahlungen a Fonds perdu oder eben wie ein grundeinkommen

    • Jaja, notabene mit Geldern von Büetzern, denen er Ramschwaren verkauft und mittels Abwimmelungstatik die Gewährleistungsansprüche umgeht.

  4. als inhaber einen kleinen management beratungs-Firma sind unsere Mandate genau bei diese Firmen und Erfolg-Reichen on-hold gestellt – und damit werden die Kosten auch für uns ziemlich schnell „untragbar“. Natürlich können wir Bankkredite und so aufnehmen – oder Personal entlassen. Dass bringt auf die kürze etwas aber sicher nicht auf die länge. Wir würden uns freuen über (auch kleinere) Mandate, wo wir mit unsere Kunden zusammen diese Zeit nutzen können um Strategie, IT und Daten Architektur und Roadmaps weiter vorantreiben können.

  5. „Christoph Blocher, mit einem Trickli vor Jahrzehnten sich die Ems Chemie geschnappt, dank China-Expansion Milliarden gemacht?“

    Welches Trickli?

    • Den alten Eigentümer Oswald, dessen Ziehsohn der Blocher Bueb war, mit Hilfe der UBS über den Tisch gezogen. Als Ende der Siebzigerjahre düster wurde mit der Ems, hat der Blocher gejammert und gejammert, bis Oswald ihm die Bude für 20 Mio. verkaufte. Blocher hatte als Geschäftsführer den vollen Durchblick über die Zahlen und verzapfte dem alten Oswald, die Ems sei nichts mehr wert. Und 20 Mio ein superpreis. Es kommt zum Deal, und oh Wunder: Nur halbes Jahr später ist die Ems 200 Mio wert. Eigentlichh ein Fall zum Untersuchen.

  6. Woher weiss Lukas Hässig eigentlich, dass all diese Superreichen nichts gespendet haben?

    Hat er sie oder ihre PR-Abteilungen gefragt? Oder einfach das Internet nach entsprechenden Berichten durchforstet?

    Dass, zum Beispiel, ein Roger Federer nichts gibt, kann ich mir kaum vorstellen. Leute seines Schlags habens in der Regel nicht nötig, derlei – notabene höchstpersönliche – Engagements an die grosse Glocke zu hängen.

  7. Hat euch der Virus nun endgültig das Hirn verbrannt? Schon mal überlegt, wie sich die 100 Mia an Steuergelder zusammen setzen? Fallt ihr echt auf die Mär vom frustrierten Lukas rein, dass der Mittelstand das bezahlt? Ihr gehört zu diesem Mittelstand – wie viel Steuern bezahlt ihr denn im Jahr? Und wie viele bräuchte es von euch, um auf 100Mia zu kommen?

    Für Alle, die immer noch über die bösen „Bankster“ und „Mänätscherli“ ablästern: ihr werdet gerade mit dem Geld dieser Leute gerettet!

    Habt ihr eine Ahnung wie viele KMUs gerade nur noch mit Krediten der Grossbanken überleben? Und das nach 1 Monat Krise

    Und anstatt, dass ihr euren Teil dazu beiträgt wart ihr in den letzte Tagen sicher draussen am See mit Tausenden von anderen Leuten, um den Virus möglichst effizient zu verbreiten.

    • Also, dass Banken und ihre Manager die Wohltäter der Gesellschaft sind, ist mir bisher nicht aufgefallen. Da kommen mir andere Organisationen in den Sinn, evtl. auch, weil sie andere Schlagzeilen machen.

    • Danke für den Lacher am Morgen. Aus meinen Big4 Zeiten kann ich Dir versichern, dass gerade diejenigen welche Du nennst, diese sind welche alle Steuerlöcher nutzen. Ob nun mit ihren Firmen oder im Privaten. Dafür habe ich zuviele Rulings und Strukturen gesehen…

      Es gibt genau etwas dass obszön Reiche tun. Die Gesellschaft ausnutzen für sich selbst. Es wird optimiert, die Kosten reduziert und somit der Profit maximiert! Letzterer wiederum zu Prozenten besteuert, bei welchen der Ottonormalbürger Luftsprünge macht und somit nochmal verarscht wird.

      Stichworte dafür sind: Patente, Nutzungsrechte für Marken, Stiftungen usw.

      Nein es ist einfach nur eine Sauerei und die Politik kann daran nichts ändern. Dafür stecken ja alle selbst zutief drin – man kann es ihnen nicht verübeln, mir würde es selbst nicht anders gehen.

  8. Ein ausgezeichneter Beitrag über die nicht enden wollende und vorherrschende Abzockermentalität trotz Volksabstimmung in unserem Lande. Die dümmsten Kälber wollen offenbar endlos über den Tisch gezogen werden. Dabei wäre es doch so einfach für diese hier aufgezählten Spitzenverdiener. Bitte zahlt (ohne Steuerabzug und zinslos) direkt, freiwillig, grosszügig und a fond perdu in die AHV in einen Solidaritätsfond ein.. Dies gibt keine Verteilkämpfe und kommt allen CH-Steuerzahler zu Gute. Diese CEO-Spender sollten öffentlich bekannt gegeben werden.

  9. Wann endlich erwacht die SP, oder von mir aus die junge SP, und macht eine neue Salärbegrenzungsinitiative. Aber nicht 1:12 wie vor einigen Jahren, diesmal realistisch. Zum Beispiel 1:25, das ergäbe einen Maximallohn von etwa 125’000.-/Monat, Boni inbegriffen ! Das hätte eine Abstimmungschance und ist immer noch viel besser als ein Verhältnis von 1:200 und sogar mehr. Das genehmigen sich nämlich etliche Topkader auch hierzulande.

  10. Marc Walder ist der gleiche Heuchler, der er schon immer war. Kurz nach dem Tod des schweizer Profi-Kickboxers Andy Hug machte Walder sich an dessen Witwe heran. Er spielte ihr eine Romanze vor, um an eine Exklusiv-Reportage für die Schweizer Illustrierte zu kommen.

  11. Wow, klare Worte – DANKE!!
    Als Inhaberin einer Einzelfirma bin ich, wie viele andere auch, im Kern meiner Existenz getroffen von der Krise. Seit Montag kein Verdienst mehr, keine Ahnung, wie es weiter gehen soll…

  12. Merken wir langsam, wie hier eine Krankheit für einen erzwungenen Geld Hokus Bokus, unter draussen lassen der arbeitenden Steuerbürger erzwungen wird. Wir haben dies schweigend einfach hin zu nehmen. Demokratie des 20. Jahrhundert!!!

  13. Faszinierend, wie die Superreichen vom Balkon des Hotel „Abgrund“ zuschauen und der Blick zum Nabel der Welt offensichtlich nur bis zum eigenen Bauchnabel reicht. Man muss nicht besonders intelligent sein, um zu realisieren, dass sich eine humanitäre Katastrophe anbahnt, vor allem jenseits der Grenzen.
    Oder gibt es noch gute Banker, die im Stillen Gutes tun?

  14. Achtung!
    besser freiwillig Ferien beziehen, als Kurzarbeit

    Warum?
    Kurzarbeitsentschädigung 80% von Bruttolohn, ist AUSBEZAHLT tiefer als KTG, weil Abzug Sozialversicherungsbeiträge Basis 100%

    Der Arbeitgeber profitiert auch, weil ihr zu einem späteren Zeitpunkt im Jahr entsprechend keine Ferien bezieht und produktiv sein könnte (also Umsatz generiert). Dies wäre auch super, weil zu einem späteren Zeitpunkt insbesondere bei den Verkaufsläden mit mehr Umsatz also Personalbedarf gerechnet werden darf.

    Dieses Vorgehen setzt aber voraus, dass der Arbeitgeber über genügend Liquidität verfügt, weil er einen grossen Ferienanteil vorfinanzieren müsste.

    PS: Der Arbeitgeber darf so kurzfristig keine Ferien anordnen. Wenn der Arbeitnehmer zustimmt ist dies jedoch kein Problem. Es ist also klar, dass er Kurzarbeit beantragen wird (obwohl in der Regel die ersten Tage / Karenzzeit normalerweise auch nicht vergütet werden).

    • @Aber

      Spontane Antwort: Jöö.

      Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass es Familien gibt (und das sind sehr viele) welche wegen des kleinen Einkommens jeden Franken brauchen!

      Zudem gilt es auch zusammen mit dem Arbeitgeber einen gesunden vernünftigen Kompromiss zu finden (nicht alle arbeiten bei einer Verwaltung – der Arbeitsplatz ist bei den anderen von der Produktivität und Prosperität des Unternehmens abhängig.)

  15. Alles läuft für Levrat & Co. Erst der grosse Geldregen für (fast) alle und dann die Steuern hoch. Die 100 Milliarden, sind nur der Anfang, kommen aus Bundesanleihen, die die Nationalbank mit frischgedrucktem Geld, what ever it takes, aufkauft. So machen es Nationalbanken, auch das FED, dass der US Regierung Staatsanleihen in beliebiger Höhe, d.h. Trilliarden, abkauft. Wenn der rote Blick und der noch rötere Tagesanzeiger den Geldregen als Ausdruck der weisen Politik Sommarugas und Bersets begrüssen, verschweigen sie natürlich nicht nur, wer dafür dereinst aufkommen muss, sondern auch, wer Schuld am Finanzcrash ist. Sicher nicht die Corona Pandemie, die das willkommene Ereignis ist, dem man die Schuld für den Financrash in die Schuhe schieben kann. Die Jahrelange sozialistische Verschwendungswirtschaft ist der Grund dafür, dass die Haushaltschulden in Billionen Höhe der westlichen Wohlfahrtsstaaten nie mehr zurückbezahlt werden können und die Notenbanken, zur Freude der roten Regierungen aber auch der Börsen und Immobilienspekulanten, Geld aus dem Nichts in Billionenhöhe schöpften. Ein Ende dieses vermeintlichen Finanz Perpetuum Mobilie ist nicht abzusehen. Bereits schöpfen die Notenbanken wieder Billionen um die von ihnen und den roten Regierungen selbst erzeugte Krise zu überwinden.

    • Frisch gedrucktes Geld. Das glaube ich auch. Ich denke die Millarden sind nicht angespart wie uns der Finanzminister weiss machen will.
      Ich denke die Geldruckmaschinen in Bern laufen heiss. Bezahlen tun alle wir es dann, weil es wahrscheinlich bald eine Inflation geben wird.

    • @Mario Metzger: perfekt auf den Punkt gebracht. Nur schade dass man sowas nie in unseren Massenmedien liest. Wieso erklärt Ihr Beitrag von selbst, die dunkelrote TAMedia (oder wie auch immer sie sich nun nennen) beherrscht die Schweizer Medienlandschaft immer noch vom Züriberg aus und Ringier mit dem Blick biedert sich gelegentlich an… Von Vielfalt ist leider nichts mehr zu sehen.

  16. Was für ein Betrug!

    Das Schlimme ist, dass ich unter Androhung von Gewalt genötigt werde, diesen Verrat am Volk mitzufinanzieren.

    Mir ist schlecht.

  17. Hätten die Politiker in den letzten Jahren mehr gespart und noch intensiveren Schuldenabbau betrieben, dann wäre das nicht so ein Problem.
    Aber die Schuldenpolitik die gewisse Parlamentarier betreiben, führt genau in die Sackgasse, notabene in einer Zeit wo Geiz ist geil die Schweizer Unternehmen in den letzten Jahren arg gebeutelt hat. Also liebe Schweizer Bürger nun fordern vom Staat und sich bewusst sein, es ist Steuergeld, das wir schon hart erarbeitet und bezahlt haben für wenig Gegenleistung, mit der Folge, dass wir das wieder zurückzahlen werden…

  18. Schon 3 Tage nach dem Lockdown schreien alle nach staatlicher Unterstützung. Also jedes KMU sollte doch mit Hilfe von Kurzarbeitsunterstützung und eigenen Reserven ein paar Monate überleben können. Wenn dies nicht möglich ist, sind diese KMU’s auch sonst nicht überlebensfähig. Allenfalls müssen halt die Inhaber/Teilhaber von Firmen aus ihrem eigenen Vermögen/Ersparten Cash in ihre Firmen einschiessen.

    • Ihr Kommentar sagt viel aus über Sie und hilft kaum jemandem. Ich nehme nicht an, dass meine Rückmeldung (bei Ihnen) etwas bewirkt, musste es trotzdem loswerden.

  19. Wie war das nochmals damals mit den Kürzungen bei der Sozialhilfe? Genau die Herrschaften die nun Geld wollen, haben diesen Personen in Not jeden Franken missgönnt! Und jetzt die hohle Hand?

    • Gestern lachte man die Arbeitslosen aus und bezeichnete sie als „Sozialhilfe Schmarotzer“. Jetzt betteln sie selber.

    • Typisch SVP. Nichts solidarisch, nichts Staat. Aber die ersten sein die betteln in der Krise und unsere Steuergelder wieder für sich beanspruchen.

  20. Bombe, Herr Hässig! Super!
    Solidarität ist halt schöner, wenn es die anderen ausüben. Jetzt müssen wir SteuerzahlerInnen wieder die Swiss retten, die Banken stützen usw. Noch mehr Geld dem schlechten Geld hinterherwerfen. Die 50 Mio, die damals der Kanton der Swiss gesteckt hatte, brachten auch nichts. Idealerweise könnten wir abstimmen, wem Unterstützung zukommen soll. Ich wäre bereit, 10’000 Stutz für leidende Bäcker, Restaurants, Coiffeurs, Blumenläden etc. zu spenden. Aber für die Swiss? Again? No way. Sollen sich hinten anstellen.
    Zudem verabscheue ich die Zuneigung zu Verschwörungstheorien, aber so langsam sieht das Ganze irgendwie orchestriert aus: die Blase musste ja platzen, jetzt war halt Corona der Funke ins Pulverfass. Jetzt kann man schön Volksabstimmungen streichen, Betriebe verstaatlichen, Gesetze aushebeln auf grund der Notsituation, Regularien installieren usw. Angeschlagene und unglaubwürdige Regierungen können sich wie der Baron von Münchhausen und selbst am Schopf aus dem Sumpf ziehen. Gegen „mehr Staat“ wird in naher Zukunft kaum jemand was sagen können, und das spielt einigen Damen und Herren schön in die Hände.
    Let’s hope that I’m wrong…

    • Die Swiss gehört der Lufthansa. Sollen die mit dem deutschen Staat schauen, wie sie den Laden retten. Dividenden werden ja auch von Lufthansa ausgeschüttet, anstatt Reserven aufgebaut.

    • Den Fluggesellschaften geht es bald wieder besser. Alle meine Freunde warten nur darauf dass sie wieder fliegen dürfen. Jetzt Steuergeld zu verschenken ist unnötig.

  21. Fukk, somit hat sich erwiesen, die Ersten werden die Letzten sein, zum Beispiel“Ermiotti & CO“… Joachim Löw hat viel edlere und träffere gestern an die ganze Manager Gilde gerichtet: “The pace that people were operating at in recent years was impossible to beat. Power, greed, profit, better results and setting records were at the forefront,” he said. “Environmental disasters in Australia or elsewhere only touched us marginally. Illnesses like Ebola in Africa somehow got stuck. Now we have something that affects all of humanity.”

  22. 2017/18 starben allein in Deutschland 25’000 Personen an der gemeinen Grippe. Nun, bei rd. 15’000 Fällen, sind rd. 25 Personen am Coronavirus gestorben. Und die 15’000 Fälle sind nur die, welche effektiv durch einen Test bestätigt sind. Ohne Dunkelziffer wären es gemäss John Hopkins ca. 25-50 mal mehr, also zwischen 375k und 750k Infizierte – bei nur 25 Toten. Selbst, wenn man die Zahl ver-zwanzigfacht, landen wir erst bei 500 Toten – bei 15’000’000 Infizierten. In Asien sind die Fälle an Abklingen, China meldet keine neuen Fälle. Ergo: Das Coronavirus ist nichts als eine „spezielle“ Grippe, welche es besonders auf die Lunge abgesehen hat, nicht mehr, nicht weniger. Wir werden in einigen Wochen ebenfalls einen starken Rückgang der Fallzahlen sehen, und die Anzahl der Toten wird wohl weit unter derjenigen einer hundsgemeinen Grippe bleiben. Ergo: Medien-Panikmache, um die Blase etwas auszupusten. Nun wird Billig-Geld (Steuergeld und digital-Fiatgeld) in massiven Mengen ins System gepumpt. (USA, Hong Kong etc: Geld-Handouts) Die daraus resultierende Hyperinflation wird die weltweite Verschuldung schön reduzieren. Die Elite gewinnt, der kleine verliert. Weimar Nr. 2

    • So ein Schmarrn, in Bergamo ist derzeit alle 30 Min eine Beerdigung.
      Das Virus trifft auf eine Bevölkerung, die keine erworbene Immunität hat. Das heisst jeder wird sich damit anstecken wenn er damit in Kontakt kommt.
      Bestenfalls ist die Mortalitätsrate bei 0.7 %.
      Es gibt einen Unterschied zwischen einem Potenzgesetz und einem Exponentialgesetz. Aber bei manchen reicht es nur zu den vier Grundrechnungsarten

    • Stamm: 2017/18 waren es in D 1674 bestätigte Labortodesfälle die nachweislich einen Grippevirus in sich getragen haben!
      Die 25’100 wurden dann zum Grippesaisonende vom Robert Koch Institut nach bestimmten Parametern hochgerechnet!
      .
      Wussten Sie, dass in Deutschland an Toten die z.B. in der Wohnung u.a. auch an Corona sterben, keine Corona Tests mehr durchgeführt werden und dann eine andere Todesart im Totenschein steht.
      Dies erklärt mitunter auch wieso D immer noch offiziell so wenige Corona Tote hat.
      .
      Aber warten wir doch noch zwei bis drei Wochen ab und dann mal schauen ob der Herr Stamm immer noch so grosse Töne spuckt und irgendwelche Phantasierechnungen aufstellt, falls Sie dann noch am Leben sind!

    • HR.Stamm sie haben nichts verstanden von diesem Krankheitsgeschehen. Sie sind ein inkompetente „Plauderei“

  23. „Füllhorn öffnen“ unter gleichzeitiger Verabreichung einer Vollnarkose – mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze (viele davon im Gastrobereich) gehen den Bach runter
    und gleichzeitig steigt die Staatsverschuldung um 100 Milliarden.
    Bundesbern auf der Höhe seines Schaffens, abgesegnet von der Heiligen Dreifaltigkeit SRG/Ringier/Tamedia.

  24. Aber, aber, so ein Kommentar, dass tönt ja nach den seligen Väter des Kommunismus, nämlich Marx und Engels. Oder sind wir nicht alle neidig auf solche Leute mit soviel Reichtum? Immerhin, sie haben alle die schwere Last uns als Elite zu führen und zu bemuttern. Sie sind die Elite, die die Perle der Schweiz ist.
    Wir als Mittelstand können uns immerhin trösten, wie sagte Jesus überliefert in drei Evangelien „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ All diese Leute haben so keine Gelegenheit ins Reich Gottes zu gelangen, dies ist doch Strafe
    genug und ergibt eine jämmerliche Zukunft.

  25. Das habe ich mir auch gedacht, es ist himmeltraurig von diesen Leuten nichts aber auch gar nicht zu spenden. Alle sind in der Versenkung verschwunden – man hört seit Wochen nichts von ihnen.

    Gut, die meisten sind ja keine Schweizer – und daher auch nicht solidarisch.

  26. Spenden? Wieso? Solange Hamsterkäufe möglich sind muss es uns noch immer ausgezeichnet gehen. Und die Unternehmen, die schon seit Monaten finanziell angeschlagen sind, denen kommt der Virus sehr gelegen. Am Schluss wird es wohl, einmal mehr, so sein, dass das Geld zu den Falschen gelangt. Ich habe da meine sehr grossen Zweifel. Übrigens, geht es darum jene zu unterstützen, damit die mit ihren geleasten Audis und BMWs weiterhin ihre Runden auf den Strassen drehen können?

  27. KMU drohen bereits jetzt an Bürokratie zu ersticken. Es wäre schon eine grosse Erleichterung, wenn die Staatdiener einfach ihren Job innert nützlicher Frist machen würden. Auf die Veranlagung einer Steuererklärung warten wir teilweise über drei Jahre. Meine Frau ist Ärztin. Um die vollständig vorhandenen Unterlagen für ihre Einbürgerung anzusehen, dauert es 18 Monaten– das war schon vor 20 Jahren so. Die Damen und Herren von der Mehrwertsteuer geben ihre direkte Telefonnummer nie an. Auch den Vornamen nicht – sonst könnte man die Mail-Adresse erraten. Die Hauptnummer ist sowieso permanent besetzt. Ein Mail auf der Homepage gibt es nicht, obwohl dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Der durchschnittliche Bundesbesamte verdient übrigens rund 20% mehr als meine Frau als Ärztin im Notfall – ohne 50 Stunden-Woche, Nacht- und Wochenenddienst. Hilfe vom Staat? Bitte nicht. Das ist nur eine weitere Bürokratie, die wir am Schluss alle bezahlen müssen.

    • Ja, die Aussage mit den durchschnittlichen Beamtenlöhnen kann ich bestätigen.

      Ja, die Aussage mit den immer detaillierteren Verordnungen und Formularen, sowie den Strafandrohungen bei Nichteinhaltung kann ich bestätigen.

      Lieber Treuhänder, da Sie gar nicht mehr alle Vorschriften und Wegleitungen kennen können , weil täglich neue hinzukommen und das je Kanton (irgendwann müssen sie ja auch noch arbeiten), sind sie ein Verbrecher – ob sie wollen oder nicht.

  28. Ich habe den Mietern meiner Restaurant‘s und Läden 50% Mietzinsreduktion für 4 Monate angeboten. Davon ausgehend das Take a Way, Gassenküche und die Shops auf deren Homepage weiter funktionieren, das Corona überstanden wird und der V-Effekt einsetzt, finde ich das fair.
    Gehört habe von den Betreibern oder der Verwaltung bis heute nichts. Ich gehe davon aus dass die Betreiber mit grösseren, staatlich verordneten MZ-Erlassen spekulieren.

  29. Solidarität sei jetzt gefragt hört man im ganzen Land. Wie naiv es es zu glauben, dass da alle Gesellschaftsschichten mitmachen?
    Wie schon immer gilt jetzt die Macht des (finanziell) Stärkeren. Solidarität ist was für die „Looser“, die nicht rücksichtslos ihre eigenen Vorteile verfolgt haben.

    • Bisher waren Unternehmer die starken, Arbeitslose und Büzer die schwachen. Jetzt sind alle schwach. Alle rufen nach dem Staat.

  30. Ich frage mich als Kleinunternehmer, über das Rentenalter hinaus aber noch immer mit eigenem Geschäft berufstätig, mit aufgeschobener AHV Rente, doppelt bestraft, weil man weder als Betriebsinhaber noch als über 65-jähriger Kurzarbeit anmelden kann, den Kleinbetrieb aktuell am weiter geben mit Verkauf (das wäre meine Pensionskasse), wann endlich die in Bern oben begreifen, dass den vielen tausend Kleinbetrieben mit Krediten welche sie nachher mühsam über Jahre abstottern müssen, nicht geholfen ist? Sie brauchen Geld à fonds perdu! Stattdessen verschanzt man sich hinter fehlenden Gesetzesgrundlagen und der Angst, es könnte jemand Geld erhalten der es nicht nötig hat. Verdammt nochmal, wacht doch endlich auf Ihr kleinkrämerischen Politiker! Oder wollt Ihr wirklich ein wirtschaftlich und politisch instabiles Land schaffen, wo Ihr dann Milliarden für Sozialhilfe, psychisch erkrankte Menschen und deren Angehörigen ausgeben müsst? Und mit Verlaub, zu träumen von einer Solidarität der „Reichen“ ist etwa so, dass wenn diese „Träume Velo fahren könnten, müssten sie beim Gotthard rauf fahren bremsen“.

    • Sie haben vergessen das Geld kommt letztlich nicht von den Politikern sondern von den kleinen 300000 Betrieben aus der Schweiz mit 1-3 Angestellten, also von den Steuerzahlern und die haben ein Anrecht das Fördergelder nur den Betrieben zufliesst welche einen gerechten Anspruch darauf haben und dabei ist die Höhe auch zubeachten. Am besten es würde nun endlich die direkte Bundessteuer für Unternehmen abgeschafft werden, so erhalten alle Betriebe eine Unterstützung gemessen an Ihrer Wirtschaftsleistung.

  31. Wer reich ist:
    1. Kann im Ferienhaus Abstand halten
    2. Kann mit dem Auto fahren
    3. Kann meist Home Office machen
    4. Hat eine Waschmaschine für sich
    5. Hat genug Platz im Garten für die Kinder
    6. Ist privat versichert
    7. Ist gesundheitlich auf Vordermann
    8. Hat Immmobilien statt Geld das sich abwertet

    … nun, wer weniger Mittel hat, wird das nicht können. Einfach so.

    Darum: seid einfach froh und helft unserem Land.

  32. Wenn Sie die hohle Hand machen können, stehen Sie zuvorderst, wenn‘s um Solidarität geht, bleibt der Geldbeutel stecken. Da zeigt sich der wahre Charakter dieser Personen.

  33. Jeder vernünftige Mensch weiss, dass die Regierungen nach den Firmenrettungen kein Geld mehr übrig haben werden für teure Züge. Trotzdem steigt die Stadler Rail Aktie momentan steil nach oben!
    Werden die Aktien von der SNB aufgekauft, weil Spuhler über seine Lobbyistin Doris in Bern gejammert hat, er sei am verlumpen?

  34. ob dieser Beitrag dank Lukas Hässig & Insideparadeplatz Team, das auslösen wird, was ich vermute, dann WÜRDE es das Prädikat Solidarität hochachtungsvoll verdienen! Schauen wir mal was in den nächsten Tagen und Wochen so alles „solidarisch“ passiert.
    Cordialmente e di ritorno in Svizzera…..ArsVivendi

  35. In der Krise trennt sich die Spreu vom Weizen oder zeigt sich der wahre Charakter gewisser „Top-Leute“. Ich habe dem nichts mehr bezufügen.

  36. es ist einfach erbärmlich wie diejenigen die sich jahrelang bedient haben, kaum ist mal zwei Wochen krise, sofort nach dem staat rufen. ich sehe das auch in meinem umfeld bei unternehmern die jetzt jahrlang grosse kasse gemacht haben. sie protzen mit riesigen villen, schwelgen im luxus und posten andauernd aus den schönsten ferien destinationen. und jetzt? der staat muss ihnen sofort helfen… ihr vermögen darf doch nicht schwinden ! einfach nur erbärmlich !

    • 300000 Betrien in der Schweiz haben 1-3 Angestellte und diese Unternehmensbesitzer können nicht wie von Ihnen dargestellt so protzen, -bitte besser nachforschen.

  37. Jetzt zeigt sich wer Klasse hat und nicht nur Geld…

    Schade, dass dieser Beitrag nicht die gebührende Aufmerksamkeit bekommt.

  38. Und wer füllt dann das Füllhorn wieder? Wahrscheinlich sukzessive wir Steuerzahler wie immer über die Zeit.
    Machen wir uns nichts vor.

  39. 100 Milliarden sind wohl für uns Steuerzahler ein Pappenstiel. Es geht ja darum unsere Wirtschaft und unser Gesellschaftssystem zu retten. Eingespart kann ja bei den Gesundheitskosten. Nicht umsonst haben wir da vorgesorgt: Zusammenlegen von Spitälern, Abbau von Spitalbetten, Reduzierungen von teuren technischen Einrichtungen, Reduzierung von unnützen Flächen im Keller für Lagerhaltung wie Masken, Schutzkleider, Desinfektionsmittel, etc. Und zu guter Letzt: „Ambulant statt Stationär“ Die Angehörigen sind die Weiterpflege einzuspannen. Wer will, kann im Tagesanzeiger vom 14.12.2017 genauer nachlesen (https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/spitaeler-muessen-mehr-sparen/story/25064351). Thomas Heiniger (FDP) beauftragte bereits im Frühjahr 2017 das Institut für Gesundheitsökonomie der ZHAW mit einer Evaluation, wobei bessere Renditen zu fordern sind. Wort wörtlich: „Neue Leistungsaufträge an Spitäler vergeben wir im Jahr 2022 ganz sicher nur bei ausgewiesenem Bedarf“. Jetzt haben wir in einem der teuersten Gesundheitssysteme der Welt tatsächlich Bedarf. Und jetzt, wie weiter? Die Politik ist gefordert, ebenso diejenigen, welche vom Wirtschaftsboom der letzten Jahre übermässig profitierten (auch dank Billiglohnländern in Fernost). Oder haben diese sich ins Reduit in die Alpen zurückgezogen und warten dann in der Luxusalphütte erst mal ab, während ich mich in meiner teuren Mietwohnung kaum mehr ins Treppenhaus wage?

  40. Von den Reichen lernt man sparen…..
    Nur absahnen…. aber wenn’s ums Zahlen geht… ha, denkste !
    Ein Zeichen der Symapathie wäre es doch jetzt, dass gerade diese Leute in Zeiten wie diesen eine Spende leisten würden.
    Die Solidarität ist nicht so wichtig, wenn man im Geld schwimmt…. hauptsache, man bekommt was man will. Denn die Situation müssen die armen Büetzer retten, nicht die, die über die finanziellen Mitteln verfügen. Wie gesagt, sympathisch macht es das Ganze nicht, wenn sie sich stur setzen.
    Es ist eine Frage des Charakters, ob man ein grosses Herz hat oder nicht.
    Your only limit is your mind !

  41. Die Reichen waren (mit wenigen Ausnahmen) noch nie solidarisch. Aber nun ist es zu spät, der brave Schweizer Michel hat immer zu Gunsten der Reichen abgestimmt. Erbschaftssteuern versenkt, Vermögenssteuern gesenkt, Einkommensteuern für hohe Einkommen gedeckelt, usw usw…FDP/SVP und CVP haben bei den jeweiligen Abstimmungen ganze Arbeit geleistet mit ihren Angstmacherkampagnen. Umverteilung von unten nach oben, über Jahrzehnte hinweg. Selber schuld!!!

    • Die „Reichen“ bezahlen hohe, progressiv steigende Einkommens- und Vermögenssteuern, dazu AHV, MwSt., usw. Auch eine Art von Solidarität oder nicht?

    • Was hat bei diesen Abstimmungen die SVP gemeinsam mit FDP und die CVP gemacht? Die SVP war immer alleine die für diese Abstmmung gegen FDP CVP und die rotgrünen Parteien sich eingesetzt hat.

    • Besser als Spenden, wäre es nun mittels Beschluss des Parlaments, des Stände- und dem Budesrat die direkte Bundesteuer für alle Unternehmen in der Schweiz abzuschaffen, somit würden alle Firmen in der Schweiz ohne grosse Aufwendung entlastet. Die einzigen, welche dadurch nicht entlastet würden, wären unsere Staatsangestellten, die sich womöglich umschauen müssten bzgl. einer neuen Arbeitsstelle in der Privatwirtschaft oder durch Gründung eines Unternehmens in Ihrem Unternehmen und das wäre in jeder Hinsicht ausgezeichnent, insbesonders für die nun anstehende und erforderliche Steigerung des Bruttosozialproduktes in der Schweiz.
      Eine umgehende Verschlankung des Staates und eine Senkung der Staatsquote ist in dieser Krise unabdingbar erforderlich, zudem wäre eine Senkung des Mwst-Satzes auf 5% für den Konsum und den Handel unbedingt erforderlich.
      Die Bekämpfung der anbahnenden wirtschaftlichen Krise durch Gelder per Giesskannenprinzip an Unternehmen auszubezahlen ist kontraprodktiv in der Sache, es erfordert eine noch grössere Anzahl von Staatsangestellten in der Schweiz und begünstig Fehlzuordnung von Steuergeldern an Unternehmen in verantwortungslosem Umfang.
      Das zusprechen von Gelder per Giesskannenprinzip an Unternehmen durch Staatsangestellte, bedingt das Anträge bzgl. Entschädigung von zehntausenden Unternehmungen durch Personen der entsprechenden Steuerämter bearbeitet werden müssten, zudem würden letztlich Staatsangestellte Gelder an Unternehmen zusprechen, welche Sie nicht erarbeitet haben und somit ist die entsprechende Sorgfaltspflicht bei der Bestimmung der Entschädigungshöhe und der Auszahlung nicht gegeben, -verteilen von
      Steuergeldern per Giesskanne durch Staatsangestellte, ein unglaubliche, sozialistische und verantwortungslose Idee.
      Fazit:
      Die Abschaffung der Direkten Bundessteuer für Unternehmen ist zubeschliessen.

  42. Vorzügliche, treffende Zusammenstellung. Danke Lukas.

    Es war schon immer so, dass die wenigsten vernunftbegabten Menschen in die Politik gehen. Dass es aber so schlimm ist, war nicht in den kühnsten/übelsten Träumen denkbar.

    Beispiel Panik Deutschland:
    Diese technisch gelungene Landkarte veranschaulicht die weltweite Verbreitung des Corona Virus und für Deutschland im Besonderen:
    https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/

    Seit dem ersten registrierten Corona-Fall in D am 27. Januar (vor über 50 Tagen) sind bis heute bedauernswerterweise 28 Todesfälle und 12’300 (Verdachts-)Fälle festgehalten. In Deutschland sterben statistisch täglich über 2’700 Menschen. Die Corona Fälle sind in der Tat sehr beunruhigend, weil die tiefe Zahl nach Ende der Panik dafür verwendet werden wird, wie wirkungsvoll die Massnahmen waren. Kurz: Rechtfertigung bei fehlender Einsicht. Dass in der gleichen Zeit mehr an einer anderen Todesursache starben, bleibt unerwähnt. Ich kenne niemanden der jemanden kennt der einen Corona-Fall in seiner Umgebung kennt. Ich kenne jemand der sich in dieser Zeit das Leben nahm. Und ich kenne viele die das bedauerlicherweise auch erlebt haben. Wenn die Politik wie in Frankreich weiterhin diese Strategie fährt, wird der Kollateralschaden um ein Vielfaches Höher sein als wenn die normale Grippe-Welle belassen worden wäre.
    Eine nahelegende Prognose: Wenn jetzt keine 180 Grad Strategie Wechsel mit den Zielen wie in Holland erfolgt, wird es in fünf bis zehn Tagen zu Tumulten kommen bis hin zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen. Und die dadurch bedingten aus Angst verzweifelten Suizide werden dann konsequenterweise auch in die Statistik der Corona Opfer aufgenommen.

    Bezugnehmend zu den oben stehenden Ausführungen: Der Bundesrat und die gesamte Regierung inkl. NR u. SR und mit ihnen die hochbezahlten Bundesbeamten haben hinsichtlich Leadership komplett versagt. Wenn sie bei der Verkündung der Massnahmen gleichzeitig mitgeteilt hätten, dass sie solidarisch in den nächsten sechs Monaten auf 50% ihres Lohnes verzichten, wäre der Quatsch, den sie produzieren, noch halbwegs glaubwürdig gewesen.

    • Auf den Punkt gebracht, ich danke Ihnen, als besorgte Bürgerin. Ich hoffe sehr, dass die Verantwortlichen Ihre Ausführungen lesen, wahrnehmen, verstehen und mit gesundem Menschenverstand die richtigen Schlüsse ziehen.

    • Strategiewechsel

      Mit diesen Massnahmen kann die Welle KURZFRISTIG gebrochen werden. Wegen der eben sehr hohen Ansteckungsgefahr kann die Welle aber auch ab dem 19. April locker wieder sehr schnell ansteigen…

      Risikopatienten sofort mit radikalen Massnahmen weitmöglichst zu isolieren, pardon, schützen, wäre sehr effektiv und würde sehr wenig kosten (Ausgangssperre für 65+ und Immunschwache). Zudem könnte diese Strategie viel länger als NUR vier Wochen gefahren werden.

      Es muss mit einem Zeitrahmen von einem Jahr „gedacht“ werden und die Massnahmen sollten mindestens 6 Monate durchführbar sein.

      Es ist klar, dass internationale Grossanlässe abgesagt werden müssen, doch die restlichen Massnahmen erwirken höchstens eine zeitliche Verschiebung des Problems, wenn sie nur 4 Wochen eingehalten werden.

  43. Danke für den ehrlichen Artikel. Aber wie meine Eltern schon sagten: von den Reichen lernt man Sparen. Heute klingt diese Weisheit ironisch und abgefackt.
    Ja so sieht die Solidarität der Reichen aus und wer arm ist, hat es sicher verdient.

  44. Wer weiss? Vielleicht kommt der Tag, wo dem dummen August von der Strasse ein Lichtlein aufgeht und er das Geld, das auf den Teppichetagen über Jahre (wenn nicht Jahrzehnte) abgeschöpft wurde, zurückhaben will!

  45. Woher wissen Sie, dass diese Wirtschaftsführer nichts spenden? Spenden an
    die grosse Glocke hängen, ist nicht jedermann’s Sache.

  46. Aber aber, Herr Hässig

    Die Kernkompetenz der erwähnten, von Sergio bis zum Walti, vom Ursli bis zum Stöffeli, von Vasella, Schwan und Gayduhl bis zu DJ Boooboo und selbst dem Rotscher ist … NEHMEN! Nicht geben. Wo kämen sie da auch hin?

  47. Nick Hayek könnte jedem Schweizer und jeder Schweizerin eine Swatch schenken, die “Corona”-Sonderedition mit 30 Sekunden Händewaschfunktion …

  48. Warum soll das Abzockerpack sich in Solidarität üben? Dümmliche Durchhalteparolen wie die von Walder sind da eher zu erwarten. Und Walders Gedanken, wie Supinos, sind da eher düster. Wollten sie doch mit ihrer Mainstream- und Bescheuertenpresse von den Honigtöpfen der SteuerzahlerInnen profitieren, jetzt schwimmen die Felle davon…

  49. Als hätten diese Leute keine Steuern bezahlt. Das ist jetzt wirklich ein dümmlicher Artikel. Manchmal schweigt man besser.

  50. es ist ein realitätscheck für die schweiz und europa, dieser wird sich zum glück nachhaltiger auswirken (ich gehe davon aus) als sich die neuen feudalisten das vorstellen. es ist eine neue zeit und diesen herren (und auch damen) wird es in einer von rezession und depression gebeutelten wirtschaftswelt bald an den kragen gehen. social distancing (in ihrer societywelt) kann für diese leute ein viel grösseres problem sein.

  51. Der Bund sollte durchsetzen, dass direkte oder indirekte Staatshilfe für TBTF Banken nur noch gewährt wird, wenn die Saläre der GL massiv zusammengestrichen werden. Max. CHF 1 Mio. TC pro Kopf.

  52. Werte Leser
    Als ich von den Milliarden-Summen gehört habe, die in die „Rettung der Wirtschaft“ investiert werden sollen, habe ich mich gefragt, wer das alles bezahlen soll. Mein erster Gedanke war naturgemäss „Natürlich die Wirtschaft, sie profitiert ja auch davon“.
    Sehr schnell wurde mir klar, dass dies wohl Wunschdenken ist, der Steuerzahler soll’s richten. Die Steuersenkungsvorlagen und -abstimmungen in der letzen zeit haben ja wirklich jedem klar gemacht, dass die Wirtschaft immer weniger bereit ist für den Staat einzustehen.
    Wenn der Staat nun die Wirtschaft „retten“ muss, so denke ich, darf dieser Staat (das sind ja wir alle) auch Forderungen stellen und diese Forderungen in unmissverständliche und eindeutige Gesetze giessen.
    Mir fällt da folgendes ein:
    – Millionenboni und Antrittsgeschenke gehören der Vergangenheit an
    – TT, Ermotti, Rohner und wie sie alle heissen treten einen Teil ihrer Vergütungen der letzten Jahre an den Staat ab
    – I. Khan gibt seinen Antrittsbonus von 8 Mio. zu 100% an die Staatskasse ab
    – es gibt eine Neuauflage der 1:12 Initiative: es wird gesetzlich festgelegt, dass das Verhältnis von höchstem zu tiefstem Lohn einen bestimmen Prozentsatz nicht überschreiten darf (dieser Prozentsatz wird sicherlich nicht wie heute 1:593 betragen)
    – Sämtliche Wirtschaftsunternehmen bezahlen einen Steuersatz, der im Verhältnis gleich gross ist wie die Steuern für den Mittelstand
    – Es wird ein griffiges Whistleblower Gesetz geschaffen, das in jedem Fall auch das Recht auf Wiedereinstellung umfassen muss
    – Geplante Obsoleszenz wird per Gesetz verboten, jedes Gerät oder jede Maschine muss repariert werden können, Ersatzteile müssen mindestens 10 Jahre lang verfügbar sein
    – Für Software müssen mindestens 10 Jahre lang Updates oder Patches geliefert werden, z.B. für Smartphones
    – Die unsägliche Diskriminierung der ü50 wird verboten. Jede Firma muss einen Anteil an ü50 beschäftigen, der dem Verhältnis der ü50 in der Gesamtbevölkerung entspricht. Beim Nichteinhalten dieser Bestimmung sind empfindlichste Strafen vorgesehen, die das Nichteinstellen von ü50 um ein Mehrfaches teuer machen als die BGV Beiträge dieser Altersgruppe.
    – Die Grundsätze der „Konzernverantwortungsinitiative“ werden übernommen, jede Firma muss für die „Schweinereien“ welche im Ausland begangen werden, gerade stehen
    Ich denke wir haben in dieser Krise auch die einmalige Chance, den „Raubtierkapitalismus“ der Vergangenen Jahre zu überwinden.
    Das allerschlimmste, das geschehen könnte, wäre ein „Weiter so“ wie vor der Corona Krise!
    Der Steuerzahler bezahlt die Zeche und muss mitansehen, wie die im Artikel erwähnten Personen sich weiter die Taschen füllen….UNDENKBAR!
    Die Versuchnung wird allerdings gross sein, alles beim alten zu lassen.

    • @SirGalahad: da ich zum zahlenden Fussvolk ü50 gehöre unterschreibe ich all diese Forderungen sofort. ABER: da primär die im Artikel erwähnten Leute sagen was in der Schweiz läuft habe ich keine Hoffnungen mehr dass sich da noch jemals was ändert. Meine Gruppe zahlt immer mehr im Verhältnis zum Einkommen und hat immer weniger davon. Und wir haben kurioserweise keine Lobby obwohl wir eigentlich in der Mehrzahl wären. Sind das erste Anzeichen für einen Drittweltstaat?

    • @Hugo N.
      Die Schweiz ist seit langem ein „Drittweltstaat“, wir bemerken es nur nicht.
      Die Mehrheit wird klein gehalten und mit „Brot und Spielen“ bei Laune gehalten.
      Und wenn die Mehrheit einmal aufmuckt (MEI, Abzockerinitiative) so werden die angenommenen Initiativen einfach nicht umgesetzt.
      Schauen Sie sich doch bitte einige der Kommentare hier drinnen an:
      … Die Reichen haben schon gespendet, die hängen das nicht an die grosse Glocke ..
      … Roger Federer hat bestimmt schon gespendet, der hat nicht nötig das an die grosse Glocke zu hängen …
      … Die reichen bezahlen ja auch steuern und Sozialausgaben, wieso müssen die noch zusätzlich spenden…
      Solche Aussagen sind doch reiner Selbstbetrug!

  53. Die Schweiz soll Milliarden spenden sagt man. Auch die Lufthansa will Geld von der Schweiz. Nun kommt Herr Matter von der SVP mit der Idee, statt die Lufthansa zu subventionieren soll man der Lufthansa die Swiss abkaufen. Nur schon weil diese Idee von der SVP kommt, sind wohl 75 % der Schweizer wohl dagegen. Die Swiss ist die Cashcow der Lufthansa. Das wäre mit Sicherheit eine gute Investition, bei der ausser dem Bund auch reiche Leute wie oben beschrieben, mitmachen könnten. Das Problem ist ein gutes Management, dass nicht wie Bruggisser, Doser und all die andern, die Swissair in den Abgrund führten. Und da sähe ich einen, der weiss wie man das macht. Der selber seit Jahren in diesem schwierigen Flugbusiness eine Airline aufgebaut hat. Herr Ebner mit seiner Helvetic, die er still und leise erfolgreich in die Luft brachte. Die Gelegenheit für einen solchen Coup ist absolut einmalig. Die Chance sollte ergriffen werden. Aber lasst nicht ein paar Beamte vom Bund das machen, nehmt Leute wie Ebner, auch wenn viele den nicht mögen. Er hat gezeigt, dass er es kann.

    • Die Swiss ist erst erfolgreich seit sie deutsche Manager haben. Schweizer haben die Swissair zerstört. Deutschland hat die Swiss gerettet.

  54. Das war zu erwarten, dass von diesen Heinis nichts kommt! Ich hoffe, dass wenn die Krise vorüber ist, hier ein Umdenken stattfinden wird und diesen Herrschaften mal klar macht, worum es genau in einer Gesellschaft geht.

  55. Bravo Lukas, da redet jemand Klartext, Sie haben die Amag-Erben vergessen, mit überteuerten Autos Milliarden eingenommen.

  56. Die Boni der CEO’s werden so oder so indirekt durch den Steuerzahler finanziert.
    Dies durch die Nationalbanken, die durch ihre billige Geldstrategie das marode Finanzsystem seit 2008 vor dem Zusammenbruch bewahrt haben. Die Aktionäre und CEO’s erhalten als Geld, das sie gar nicht zugute haben. Man könnte es auch als modernes Raubrittertum bezeichnen.

  57. Diese Leute zahlen Steuern (jedoch steueroptimiert).

    Jedoch: bei einem BIP von ca. 500 Mrd. sind 100 Mrd. 20% davon. Also wird die Staatsverschuldung um 20 BIP-Prozente anwachsen.

    Wenn wir jetzt für das Virus bezahlen, wozu haben wir dann früher bezahlt? Wozu haben Europa und die Welt bezahlt? Wir haben deren Kosten durch den Währungskrieg übernommen!

  58. ich stell mal eine Behauptung auf; Ende Jahr beziehen besagte Personen wieder einen fetten Bonus weil’s sie uns ja so galant durch die Krise manövriert haben. Untendrum muss natürlich gespart werden, Rauswurf weil Ziele nicht erreicht und Nullrunde für die es doch geschafft haben

  59. Genau so ist!
    Aber es geht viel weiter ins System der System-Winnler.

    Die seco-Tante hat an der Medienkonferenz vom Montag, 16.3.2020 tatsächlich weinerlich gesagt: Wir sind alle im gleichen Boot!

    Diese Aussage kam auf die Frage, was für die KMU vorbereitet wurde; selbstverständlich wurde sich von einem Tag auf den anderen Tag überrascht. Obwohl seit 2005 Vogelgrippe, 2009 Schweinegrippe, 2014 Katastrophenübung Stufe Bund eigentlich das Thema sehr präsent sein müsste, spätestens seit Mitte Januar 2020.

    Die seco-Chefs haben ihren Job nicht gemacht; dafür kassiert die seco-Tante jeden Monat CHF 25’000, notabene aus Steuergelder. Und jetzt soll mir niemand kommen, es sei eine Neid-Diskussion.

    Nein, wir sitzen eben NICHT im selben Boot: Die Staatbediensteten (Gesundheitswesen ausgenommen) welche – trotz Versäumnissen – kassieren, und KMU welche „sterben“!

  60. Ehrlich gesagt will ich von all den Superreichen überhaupt kein Geld. Das ist eine Frage des Stolzes. Die sollen es behalten. Das letzte Hemd hat sowieso keine Taschen. Die Reichen sollen einfach vom Staat nicht mehr privilegiert bzw. mit deutlich höheren Steuern belegt werden – in der letzten eidgenössischen Abstimmung wurde das ironischerweise vom Volk noch abgelehnt. Selber Schuld!

    Dass gestandene Unternehmen bereits jetzt den Staat um Hilfe bitten hatten wir schon in der Finanzkrise und beim Swissair Grounding erlebt. Kurz darauf ging man schon wieder zur Tagesordnung über. Deshalb: Jedes Unternehmen, dass vom Staat jetzt Unterstützung will (z.B. Swiss, Banken etc.) muss sich verpflichten, künftig keine überhöhten Manager Saläre und VR Honorare mehr zu leisten, z.B. eine Plafonierung auf max. CHF 500’000 oder weniger. Das muss dann rigoros durchgezogen werden!

  61. ich halte nichts von dieser Beschuldigungskultur a la SP. Aber mit einer Ausnahme haben Sie recht, Herr Hässig: Die Grossbanken – sie sind eine Schande. Und der Kahn posaunt noch vor ein paar Wochen an die Mannschaft: Leverage! Das seien „Quick wins“ – soviel Dummheit, Arroganz und „NachmirdieSintflut“ ist fast nicht auszuhalten und widerspiegelt die die Führungskultur bei UBS und CS (dort hat er es ja auch gemacht). Es reicht.

  62. Und die Nationalbank?

    Die rund 50 Milliarden, welche sie verfassungswidrig und volkswirtschaftlich unnötig in US-Aktien verspielt hat, könnten wir jetzt gut gebrauchen.

    Marc Meyer

    • Nicht nur diese rund CHF 50 Milliarden könnten wir in Zukunft sehr wohl gebrauchen.

      Als die Schweizerische Nationalbank vor vielen Jahren den Verkauf von Notenbank-Gold umsetzte, unterstützt von gierigen Kantonalen Finanzdirektoren und Eidgenössischen Politikern, habe ich beinahe eine Tobsuchts-Anfall erlitten.

      Für diejenigen Damen und Herren, welche sich nicht mehr daran erinnern können oder aufgrund ihres jugendlichen Alters keine oder nur eine beschränkte Sichtweise haben:

      Die SNB verkaufte in einer ersten Phase rund 1.400MT (Metrische Tonnen) und anschliessend nochmals rund 200MT, total somit rund 1.600.000 Kilogramm – zu einem durchschnittlichen Verkaufspreis von rund USD 400 pro Unze, evtl sogar noch leicht darunter. Der aktuelle Preis beträgt USD 1.487 pro Unze (mit Kursen von rund USD 1.683 vom 09. März 2020, also bevor grosse Mengen von Spekulanten ihre auf Kredit [Leverage] gekauften Positionen liquidieren mussten [Margin Calls]).

      Der geneigte Leser (und Rechner) wird leicht feststellen können, dass diese 1.600MT heute einen Wert von rund CHF 74 456 000 000 hätten, also rund CHF 75 Milliarden.

      Zudem hat es der schweizeriche Bundesrat – Herr Prof Dr iur Arnold Koller, CVP/SG, war der Vorsteher des EJPD – geschafft, der Schweizer Bevölkerung anlässlich der Abstimmung zur neuen Bundesverfassung eine Version OHNE die bisherige in der BV festgelegte Gold-Deckung des Schweizer Frankens zu präsentieren.

      Leider hat der grösste Teil der Stimmbürger, welche an der Urne für die neue BV gestimmt haben, diesen Umstand NICHT durchschaut.

      Die Bilanz der SNB und deren Kapitalkraft würden sich heute ganz anders präesentieren.

      PS: Die Bilanz der SNB weist heute nur noch eine Menge von rund 1.040MT Gold aus – dafür jede Menge von ausländischem „Schrott“.

      Freundliche Grüsse

      Dies

  63. Der Mittelstand war und ist eine manipulative Disney-Spielmasse gesetzfreier Wölfe.

    Lebenszeit für die Reichen, Konsum für den Mittelstand.

    Ich hätte nie gedacht, wie real die Aussage von Michail Gotbatschow nun zutreffen wird:

    „Die ganze Welt wird in ein grosses Brasilien verwandelt, in Länder voller Ungleichheit und mit Ghettos für die reichen Eliten“. (1995)

    Rette sich wer kann. Nur: wer kann?

    Mit dieser Krise verschwindet der Mittelstand, geblendet durch den Konsum. Und der Beginn der radikalen Verführer.

    Nein, nicht China oder unsere Politik ist verantwortlich für die jetzige Krise. Du und ich, die wir weggeschaut haben.

    Die Legende der gerechten Globalisierung. Grenzenlos kriminell; Handlanger Mittelstand.

    Bleibt gesund.

  64. “ Gott hilf nur die mutigen und Spedenfreuden…“
    Montzu

    Tja, wer noch nicht solidarisch heute ist, hat nichts von Leben gelernt und verstanden! Gar nichts, trotzt Reichtum….Reich zu sein bedeutet zuerst “ Mensch zu sein“ und ein richtiges “ Mensch“ ist per Definition empathisch…😁😉

  65. Diese Krise zwingt den Bankenplatz endlich zum handeln, jede Spende und Subvention ist ein Tropfen auf den heissen Stein, den. Dann werden über 80 % der Banken die in den letzten Jahren operativ kein Geld verdient haben weiterhin künstlich durchgeseucht.

  66. Danke, guter Artikel. Aber das war leider schon immer so. Gewinne Privatisieren, Verluste sozialisieren. Dann noch mit vielen Tricks und allem die Steuern „bescheissen“, die Firmen plündern mit Super-Riesen-Gehalt, Aktienrückkäufe für die Spekulanten und Dividenden. Wenn Cash alle, ja der Staat gibt dann Gratis-Knete!

    Das wird sich leider nie ändern. Den Charakter von solchen lässt sich auch nicht mehr ändern. Und die Mainstream-Medien, welche grosse Mitschuld an der heutigen Krise haben, schon gar nicht.

    Und steht dann das Volk dann mal auf, schreit man nach Armee und Polizei. Nein, eine richtige franz. Revolution wäre mal wieder überfällig!

  67. Sehr geehrter Herr Hässig,

    Vielen Dank für Ihren hervorragenden Artikel! Seit dem Mauerfall musste ich mich schon mehrmals im Grabe drehen. Aber Ihr Beitrag hier lässt mich wieder sanfter ruhen. Die kapitalistischen Ausbeuter an den Pranger zu stellen und indirekt deren Enteignung zu fordern gefällt mir ausgezeichnet! Die Schweiz als DDR 2.0 – was für eine schöne Vorstellung! Schade nur Herr Hässig, dass Sie zu spät geboren wurden – sehr gerne hätte ich Sie in meinem real existierenden Sozialismusstaat als Propagandaminister beschäftigt.

  68. 100 Mrd!

    Nur zum Vergleich: Das BIP der Schweiz betrug 2019 knapp 700 MRD.
    Die Summe die im Raum steht entspricht also etwa zwei Monaten der gesammten Wertschöpfung! Da fehlt die Verhältnismässigkeit. Schliesslich ist das Land (noch) nicht auf null gefahren worden sonder ein guter Teil läuft noch…

    Da haben wohl gewisse Leute eine Gelegenheit/Ausrede entdeckt sich zu bereichern oder ihre eigenen Probleme dem Staat aufzuhalsen…

  69. Es könnte erheblich billiger sein:

    Die gesamte Risikopopulation >65 Jahre (1,6 Millionen Menschen, nur wenige davon erwerbstätig) per Notstandsgesetz in Selbstquarantäne zu schicken. Ein Drittel von ihnen (0,5 Millionen) ist pflegebedürftig; dem Pflegepersonal (0,25 Millionen) wird für die freiwillige Selbstquarantäne eine einmalige staatliche Zahlung von 50’000 CHF angeboten, um eine Ansteckung der Risikopopulation zu verhindern. Dies würde nur 12,5 Milliarden CHF statt >100-300 Milliarden CHF kosten!

    Für die übrige Bevölkerung <65 Jahre (arbeitende Nicht-Risiko-Bevölkerung) gibt es nur wenige Massnahmen, die Wirtschaft läuft normal weiter, es gibt eine allmähliche Durchseuchung, die wenigen Fälle, die ins Spital gebracht werden müssen, werden dort behandelt.

    • Die ‚wenigen Fälle‘ sind reine Spekulation und auch unter besten Voraussetzungen ist die Durchseuchung wesentlich rascher, als wir es stemmen könnten. Insofern unterstelle ich Ihnen gefährliche Naivität.
      Wir werden sehen, wie es kommt. Die nächste Zeit wird zumindest basisdemokratisch/gerecht beschissen für jeden.