Boni+Dividende: Weiter Honig für Wohlhabende

Medien und Regierung rufen zu solidarischem Kraftakt auf. UBS, CS, Swiss Re, Vontobel vergolden Aktionäre und Topshots.

Frag nicht, was das Land für Dich tut. Frag, was Du für das Land tust. Der Spruch von John Fitzgerald Kennedy wurde legendär.

Jetzt sind wir an diesem Punkt. Bern und seine Verstärker, die Massenmedien, rufen Herr und Frau Schweizer zu gemeinsamem Kraftakt auf. Leiden des Einzelnen zur Rettung des grossen Ganzen.

Stimmt die Opfersymmetrie? Die Banken, die Versicherungen, die Swiss, die Swisscom, die Staatsfirmen, kurz: Alle Grossen werden gerettet.

Die Kleinen der Realwirtschaft – Coiffeure, Blumenhändler, Bijoutiers, Velomechs, Wirte, Yogatrainer – müssen sich in die Schlange stellen.

Die Mittelgrossen, das Rückgrat der Schweiz, erhalten schnell Hilfe, aber ob diese sie längerfristig am Leben hält, ist ungewiss.

Somit lautet die Losung: Die Multis sind heilig. Einmal mehr Too Big To Fail, diesmal hoch sieben.

Was geben die Chefs dieser Grossfirmen zurück? Was ist ihr Verzicht, ihr Beitrag zur Milderung der Jahrhundertkrise?

Man sieht nichts. Auf die Frage, ob die Dividenden für die Aktionäre ausfallen oder gekürzt werden und die Rückkaufprogramme eigener Aktien sistiert werden, reagieren die Firmen mit ungläubigem Staunen.

Nicht doch, heisst es überall. UBS, CS, Vontobel, Julius Bär, Swiss Re, Swiss Life, sie alle schütten wie geplant Dividenden aus und halten so ihre Kapitalgeber bei Laune.

„Kurze Antwort: Nein“, meint der Sprecher der Bank Vontobel auf die Frage, ob man die Dividende streichen würde, um die Reserven für die Krise zu schonen.

„UBS ist ja sehr kapitalstark. Unsere Kapitalrückführungspolitik ändert sich nicht“, heisst es bei der Nummer 1.

„Der Verwaltungsrat von Swiss Re beantragt eine Anhebung der ordentlichen Dividende um 5% auf 5.90 CHF je Aktie“, meldet die Rückversicherung, die an der Börse in freien Fall übergangen ist.

„Nein“, heisst es bei der ebenfalls gebeutelten Swiss Life zur Frage, ob Dividenden gestoppt würden.

„Keineswegs“, sagte gestern der Sprecher der Julius Bär, „das Wealth Management Geschäft läuft auf vollen Touren, wie ja heute die CS bestätigt hat.“ Die CS-Aktie machte einen Satz von über 10 Prozent.

Unisono die gleiche Antwort: Wir geben den Investoren das, was wir versprochen haben – Corona hin oder her.

Bei einigen Finanzmultis wie der UBS und CS kommen riesige Rückkaufprogramme eigener Aktien hinzu.

Mit unverhohlenem Stolz verweisen die Sprecher darauf, dass man dabei in den ersten Wochen des Jahres eine grosse Wegstrecke zurückgelegt habe.

Schaut her, wie fit wir sind – so die unterschwellige Botschaft.

Werden dann aber die Boni gekürzt oder gestrichen, gibt es da einen Beitrag? Nicht doch, die sind bei der UBS längst auf den Konti der Begünstigten – allen voran auf denen der Topshots.

Gleiches bei der CS. Wie hoch die Erfolgshonorare diesmal ausfallen, zeigt sich nächste Woche, wenn die Nummer 2 ihren Jahresbericht publiziert.

Nichts Neues im Westen also. Während sich in Asien Regierungen selbst den Lohn streichen, werden hierzulande die Wirtschaftseliten weiter vergoldet.

In den USA, dem Reich des Kapitalismus, gibt es noch mehr für die Erfolgreichen. Doch diese müssen spenden. Im ganz grossen Stil, sonst fallen sie in Ungnade.

Der Schweiz ist die Kultur des solidarischen Superstars fremd. Die paar Stiftungen fürs Gute wie von Ex-UBS-Chef Peter Wuffli sind Ausnahmen, und sie wirken oft als Trick zur Ruf-Aufpolierung.

Dass die Schweiz den Rettungsschirm maximal spannt, ist zentral fürs Überleben des Landes.

Die 100 Milliarden, die dafür fliessen sollen, bleiben später am Mittelstand hängen. Ein Abseitsstehen der Vermögenden, Begüterten, Verwöhnten passt nicht.

Kommentare

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  1. Ich kann nur beim lesen des Artikels und der Mehrheit der Kommentare sagen, was ich schon lange gedacht habe, gut es kommt eine Krise und statt den Neid und sozialen Unfrieden mit Fake News zu säen Werden wir gezwungen sich alle zu beschäftigten mit Arbeit, Gesundheit, Solidarität usw.

  2. Ja, dann machen wir es einfach wie in den ehemaligen Ostblock-Staaten bis 1989:
    Alle gleichviel und die Parteibonzen 50% des Staatseinkommens!
    Von 89 bis92 habe ich für eine amerikanische Firma in Polen, Ungarn und der DDR die Geschäfte geführt…

  3. Danke, Herr Hässig.

    Unter der Unmenge an Interessantem, das zu publizieren nur Sie sich trauen, nimmt dieser Artikel eine Sonderstellung ein. Er ist für mich der wertvollste, weil Sie eigentlich kristallklar darlegen, was der Nährboden für Revolutionen ausmacht.

    Das klingt hier vielleicht überrissen, ist es aber nicht.

    Der Todfeind von Freiheit, Menschenwürde und Demokratie ist nicht der relativ wirkungsschwache, illuminierte Linke oder Grüne, der Staatskriminelle wie Maduro und Che Guevara für achtbare Menschen hält, sind nicht die dümmlichen, politischen Ego-Trip-Fahrer und Polit-Marketing-Fuzzis von Aktion Libero, es sind schon gar nicht die reichen Schweizer Patrons, die sich für ihre Unternehmen und Mitarbeiter in Krisenzeiten zerreissen.

    Nein, es sind die anonymen Aktionäre und ihre überbezahlten, zynischen, charakterlich defizienten Angestellten in obersten Führungsfunktionen von ausländisch kontrollierten Banken und Versicherungskonzernen, die man mit vorgehaltener Pistole zwingen muss, die vom Bundesrat und Nationalbank freigemachten Mittel den darbenden Unternehmen zukommen zu lassen.

    Bedrohlich dürfte es zum Glück für diese „vasellisierte Kaste“ für Abzockern werden, wenn es den Liberalen Kräften im Land gelingt, die Ausbreitung dieser wertezersetzenden Geschwüre auf andere Industrien rasch und komplett zu stoppen.

    Es ist sympathisch, vom Balkon aus, dem Pflegepersonal Applaus zu spenden, während sich das Spitzenpack in Grossunternehmen fette Bonis sowie Dividenden zuschanzt und sich politisch bisher erfolgreich dafür einsetzt, Spitalpersonal schlechter zu entlöhnen als jeden dahergelaufenen, jungen HSG-Absolventen und Powerpoint-Zeichner von der Bahnhofstrasse oder vom Mythenquai. War es bisher einfach nur ungerecht und lächerlich, birgt es spätestens seit Ausbruch der Krise sozialen Zündstoff.

    Wie es ein guter Freund von mir letzthin treffend und hoffnungsfroh formulierte, wird das Verhalten dieser feigen Kriegsgewinnler ganz bestimmt im kollektiven Gedächtnis haften und dieses Pack auf lange Zeit sozial geächtet bleiben.

    Man darf hoffen, dass sich der Mittelstand, unter der Führung der einzigen wirklich verfassungstreuen Partei,mit dem patriotischen Teil der Sozialdemokraten nach Abklingen der Epidemie zusammen, zupackend gegen das wendet, was man durchaus als gesellschaftlichen und sozialen Landesverrat formulieren kann.

    Wenn das nicht gelingt, marschieren die richtig roten Linken wieder. Dass das für die Top-Manager, die sich immer einzurichten werden wissen, nicht viel ausmacht, ist klar. Ebenso klar, wie sicher ist, dass es dann mit dem Mittelstand hierzulande und mit unserem Wohlstand vorbei sein dürfte.

    • Das System heisst Neo-Feudalismus. Da gibt’s, kompromisslos und völlig entsolidarisiert wie es läuft, nichts anzupassen und auf ein bisschen Einsicht zu hoffen, da wird’s nur Zerschlagung geben. Das heisst dann Revolution. Auslöser von Revolutionen kamen immer aus einer Ecke, an die niemand dachte.

  4. Was für eine traurige Hetze in diesen Zeiten! Längst haben nicht nur die Superreichen Aktien, sondern auch viele Sparer. Mit Blick auf die Herausforderungen an das Rentensystem ist die Nachricht, dass die Dividenden bezahlt werden, eine sehr Gute. Es kommt nächstes Jahr früh genug anders.

  5. …. Coiffeure, etc. — die verdienen ja ein Minimumsalär – rund Fr. 4000 pro Monat. Jeden Monat zahlen die 10% in die AHV und 15% in die PK (inkl. Arbeitgeberbeiträge). Das sind also 25%. Nehmen wir an diese Beträge würden 40 Jahre lang an der Börse investiert? Wissen Sie wie hoch die Rente dann wäre, Herr Hässig? Ich habe es gerechnet. Machen Sie die Rechnung auch. Dann würden diese Leute in der Pension sogar noch mehr verdienen als vorher. Also was sollen wir machen? Die Dividenden kürzen und unter dem Volk als Helikoptergeld verteilen? Wahrscheinlich ist der Artikel nicht ernst gemeint sondern nur als eye catcher, damit man wieder etwas süffiges liest.

  6. Ich verstehe: Der kleine Anleger soll auf die Dividende verzichten während der KMU schadlos gestellt wird. Der kleine Anleger soll die Vermögenssteuer und die Depotgebühren bezahlen, die Courtagen und den Stempel für die Beschaffung der Titel. Aber eine Entschädigung für seinen Aufwand erhält er nicht. Ich verstehe.

  7. Hallo Herr Hässig, ich schätze ihre Arbeit sehr. Nun gilt Ruhe zu bewahren und keinen unnötigen Aktivismus. Die Liquiditätsspritzen vom Bund sind Zielgerichtet und die Kredite ab 500k CHF muss die Bank mitbürgen.

  8. JFK ist sicher das richtige Vorbild, privilegierte Familie mit irischen Wurzeln, gute Geschäfte während der Prohibition durch Vorfahren. Schönes Vorbild

  9. Na ja statt wegen anstehender Dividende den Löffel so fest zu schwingen… mag ja im einen oder andern Fall berechtigt sein. Aber an den Dividenden hängen tausende Kleinaktionäre, die Dividende brauchen. Aber auch Swisslife, wird hier an den Pranger gestellt, Forderungen nach Mietzisnerlassen machen die Runde.. diese Einnahmen fehlen dann aber unserer Pensionskasse, sprich ihre Renten werden noch kleiner…

    Ist ja schon eine kritische Krise. Aber es gälte jetz besonnen zu fordern, auch die Gewerkschaften.

    Viel effizienter wäre, wenn die Institutionellen Anleger den Banken und sonstigen Grosskonzernen endlich Beine machen würden bei den exorbitanten Managergehältern, die immer noch meistens grosszügig angehoben werden sollen für 2020…
    Da müssten die Finger jetzt drauf gehalten werden.
    Und es wäre eine tolle Geste, wenn der eine oder andere Manager sein Gehalt für die nächsten 6 Monate aussetzt und zur Verfügung der Firma stellt. Das wären Unternehmer. Das würde sich marketingtechnisch doch super verkaufen lassen.

  10. Die Boni werden ganz sicher zusammen gestrichen oder massiv gekürzt werden… das gilt natürlich nur für UNSERE Boni. Früher nannte man das den „13-ten“. Das ist definitv und so sicher wie das Amen in der Kirche.
    Was ganz sicher NIE passieren wird, dass die richtig dicken Boni der Teppichetagen zurückkommen werden. Wieso auch? Schliesslich ist der Inbegriff von „gutem Wirtschaften“ in diesen Tagen das Kostensparen. Und wie glänzt der gewiefte CEO&Co? Man streicht die Lohnkosten zurecht und stellt die Leute auf die Strasse. Sollen sich doch die anderen darum kümmern. Das schlägt am schnellsten auf. Und schon hat man brilliert und kann sich noch mehr Bonus aus der Schatulle raus klauben.
    Die internationalen CEOs die heute das Sagen haben, sind nicht zu vergleichen mit den „alten Patrons“. Denen begenete man früher oder später auf der Strasse und man konnte sie grüssen oder eben nicht.
    Was heute in der Führungsliga mitmischt, hatte einmal im Leben das Glück mit einem „einfachen Rezept“ zu Punkten und daraus Kapital zu schlagen.
    Deren Jungmannschaft postet sich mit teuren Uhren und Autos auf sämtlichen Sozialen-Medien. Schamlos und im Wissen nie im Leben selber nur einen Finger krumm machen zu müssen. Die Dadies verdienen schliesslich genug um auch die nächste Generation am Profit der „Ich-AG“ beteiligen zu können.
    Und immer noch verstehen sie nicht, wieso doch die Leute keinen Kuchen essen wollen, wenn es kein Brot mehr gibt.
    Wir werden es wieder ausbaden müssen, mit höheren Steuern, niedrigeren Löhnen oder dem Arbeitslosengeld… bis man auch das verliert.

  11. Traurig das dafür jetzt die AHV geplündert wird und Militär und unwichtige Ausgaben unantastbar sind.
    Schade das der Mensch immer noch nur gierig ist und kein Verzicht.
    Irgendwann wird es nichts mehr haben und dann werden wir merken das Geld Gold Diamanten nicht essbar sind.

    • Leider falsch ihre Ansage. Das Militär leistet eben genau in solchen Zeiten auch wichtige Hilfe. Das Militärdept. ist das einzige Departement, welches in den letzten 30 Jahren immer Budgekürzungen durchsetzen musste oder gar freiwillig machte.

      Aber jetzt wäre eine gut ausgerüstete Armee GOLD wert, ähnlich wie gut ausgeürstete Spitäler mit Notvorräten. Aber wir sparten ja alles zu Tode…

    • Dann sollen die wieder lernen arbeiten wo die 1945 aufgehört haben wenn es nur geld gold gibt und dann nichts mehr vieleicht die träger dieser weltwirtschaft wird es den magen anders knurren und promis fünf minuten für seine schnauze zu zeigen auf der bühne erhält die 2 millionen euro auch nicht mehr hoffe auf eine unprofitable weltordnung denn mann sieht ja was geld gold nutzt wenn es die reichen trifft mit virus rein garnichts ich denke die strafe kommt von oben ganz oben der schöpfer

  12. Traurig das unsere AHV genommen wird und Militär und unnötige Ausgaben die sind unantastbar. Schade das der Mensch auch jetzt nicht bereit ist auf Verzicht einfach nur gierig und noch mehr
    Irgend wann gibt es nichts mehr und dann wird Mann merken, dass Geld Gold Diamanten nicht essbar sind.

  13. Ist zwar schon älter, aber von sowas schreibt LH nie! 12 Monate sind zwar schnell vorbei, aber trotzdem. Dies auch mal für alle UBS u CS Mitarbeiter die hier mit williger Unterstützung von LH im IP ihren Frust loslassen. Dies einfach auch mal zur Kenntnis nehmen!

    Bei der UBS Schweiz ist seit Jahren einen Sozialplan in Kraft, der von Stellenabbau betroffene Mitarbeitende bei der Neuorientierung und Stellensuche bis zu zwölf Monate lang unterstützt. In dieser Zeit wird das Salär weiter bezahlt.

  14. Lieber Herr Hässig
    Jetzt reicht’s langsam mit solchen polemischen Artikeln. Solidarität ist gut – aber so helfen Sie niemandem in dieser Krise.

    • Also, verstehe ich das richtig? Solidarität von den kleinen, die ohnehin am Honigtopf stehenden aber nicht?!

  15. LH – als idee – sie könnten ja nach bergamo gehen und dort hilfe leisten!! dürfte in ihrem budget rahmen liegen und sie haben auch mal was humanitäres und sinnvolles vollbracht. halt jeder wie er kann! bitte posten sie dann bitte die bilder wie sie helfen auf IP – das wird klicks geben ohne ende, versprochen!!

    • Und Sie, dem Virtue Signaller und Frontberichterstatter in spe, sei ans Gutmenschenherz gelegt, die Krise dafür zu nützen, Deutsch zu lernen.
      Nicht, dass damit Ihr aus sicherer Warte, theatralisch vorgebrachte Unsinn an Überzeugungskraft gewänne, das nicht. Aber, es schmerzte des Lesers Auge und Intelligenz weniger, wenn man Ihre schriftgewordene Arroganz, in Form primitivster Kleinschreibung und Fehler in der Interpunktion, so schnell nicht wieder zu Gesicht bekäme.

    • Na also, Sie kennen die korrekte Gross-und Kleinschreibung doch.

      Das mit den zwei Ausrufezeichen ist noch verbesserungswürdig, wir kennen im Deutschen das doppelte Ausrufezeichen nicht, eines genügt, sogar um Ihre ausgeprägte, emotionale Inkontinenz dem Leser verständlich zu machen.

      Sie machen aber Fortschritte, immerhin.

      Vielleicht können Sie sich zudem Verweise auf beliebige Internet-Quellen verkneifen und sogar selbständig und überzeugend argumentieren, denn jeder Gebildete weiss, wofür Nemesis steht.

      Sie haben es eben erst entdeckt.

      Kein Anlass, Ihrer nicht ganz flachen Lernkurve wegen, sich wichtiger zu machen, als Sie sind.

      Ganz allgemein gilt, dass wer austeilt, auch einstecken können muss.

      Auch hier für Sie ein Feld, das Sie zu Ihrem Vorteil bearbeiten sollten, wenn Sie mir den Rat gestatten.

      Mit freundlichem und besonders nachsichtigem Gruss

      Ihre Nemesis

  16. Absolut richtig Herr Lässig!! Genau das muss nun wohl, oder übel auch ausdiskutiert werden. Da gibt es „kein sich noch fetter stossen einer wenigen Priviligierten“. Auch wenn die rechtliche Lage auf das nicht ausgelegt ist, müssen nun ebenfalls Sondermassnahmen getroffen werden. Wir haben keine Lust, dass Boni/Dividenden jetzt noch fett verteilt werden und anschließend werden die zu erwartenden Verluste sozialisiert – sprich aufgeteilt auf die weniger Betuchten 80% dieses Landes. Wir haben eine Ausnahmesituation und diese verlangt nach Ausnahmeregelungen – im Interesse der meisten Bürger dieses Landes.

  17. Ist Herr LH ein verkappter Kommunist?

    Negativzinsen und nun auch keine Dividenden für Kleinanleger und Pensionskassen?

    • Ich kann nicht für ihn sprechen, sehe es aber so: LH ist kein Kommunist, er ist Unternehmer, Arbeitgeber und Liberaler.
      Er weiss, wo der Feind unserer Freiheit und unseres Gemeinwesens hockt.
      In den dreissiger und vierziger Jahren waren es die Fröntler und die moskautreuen Kommunisten und Sozialdemokraten. Und heute? Raten Sie mal!

      Heute sind es die geldgetriebenen Internationalisten, die von einem einzigen grossen Markt träumen, ungestört von kulturellen und demokratisch legitimierten Barrieren in selbstbestimmten Nationen.

      Sie glauben doch nicht im ernst, dass es die Masse der Schweizer ohne Gegenwehr zulassen wird, dass sich dieses Pack im Zuge der Krise noch mehr Geld und Einfluss unter den Nagel reisst, oder? LH spiegelt in seinem guten Artikel genau diese Stimmung gekonnt wieder.

      Statt zu versuchen, mittels des Etiketts „Kommunist“ einen mutigen Basisdemokraten und innovativen Journalisten zu verunglimpfen, sollten sie gut überlegen, wem Sie bisher applaudiert haben und mit welchem Ergebnis.

      Spätestens wenn die Arbeitslosen in Dreierkolonnen vor den RAV Schlange stehen, dürfte auch Ihnen und Euro-Turbos im Parlament dämmern, dass geistiges Strammstehen vor Leuten, die Geld und Reichtum als Selbstzweck begreifen, für die Zukunft unseres Landes kein guter Rat ist.

  18. Wer tatsächlich glaubt, dass die Schweizer Finanzelite sich solidarisch mit den Leidtragenden der Corona-Krise zeigt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Wenn man bedenkt, wie schnell die Schweiz CHF 60 Milliarden! in der Finanzkrise für die Banken hatte (und damals waren die Banken selber daran schuld und nicht ein fremder Virus), dann sind die Millionen für die KMUs ein Klacks. Mal schauen wie lange es geht, bis die Manager der Finanzfirmen auch Staatshilfe beantragen werden (natürlich erst nachdem die Dividenden und Boni ausgezahlt wurden). Und Ende 2020 werden die gleichen Manager auf ihre „Superleistung“ trotz der widrigen Umstände (Corona-Krise) hinweisen und noch höhrere Boni fordern. „The same procedure as every year“ und die Bevölkerung zahlt’s und der Staat schaut zu.

    • „If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck, then it probably is a duck.“

      Genau das was Sie sagen wird passieren. FINMA checkt zum Wohle der Eigentümer nix, Bundesrat beweihreuchert sich selbst als Krisenmanager, Polizei und Bundesanwaltschaft frohlocken, dass jetzt im Wohle der Menschheit Menschenansammlungen gebüsst werden können, Nationalbank dreht am Hamsterrad und preist sich selbst als Hamsterbändiger, Börse greift Handelsgebühren ab und beklagt den Niedergang.

      Derweil sich die Bevölkerung die Handgreiflichkeiten an der WC-Papiertheke zu verkneifen versucht und wieder nicht bemerkt, dass sie das WC-Papier nur kauft, um sich den künftig zu leckenden Enddarm einigermassen erträglich zu wischen.

      Solidarität, gefordert von Heuschreckenkapitalisten, sollte einem zu denken geben.

    • Egal was passiert egal wo wir sind bezahlen müssen wir immer für fehler von andere dirigenten wenn ein otto normalprodukt fehler macht ist fristlosebald merkt ihr immer mehr was ans tageslicht erscheint

  19. Neid ist auch ein schlechter Ratgeber, die Hilfen sollen wie jede andere Investition auch so eingesetzt werden, dass sie möglichst dort wirken (eben helfen) wo es wirklich nötig ist und die Nebeneffekte minimiert werden können. Wie immer werden sich natürlich viele um die Honigtöpfe schleichen schon vor sie geöffnet werden und die Vergabe sollte kommuniziert werden nach welchen Kriterien die Hilfen so schnell und transparent wie vernünftig möglich bezahlt werden.

    Noch ein Wort zu denjenigen, die nun Hilfe anfordern und in den letzten 3 Jahren Aktienrückkäufe getätigt haben: Diese Firmen sollten automatisch von Hilfsfond ausgeschlossen werden! Falls aus volkswirtschaftlichen Erwägungen trotzdem geholfen werden soll, muss nach der Verwendung aller Reserven der Hilfsfond entweder ins Aktienkapital einsteigen oder gewährte Kredite bewirken automatisch bis zur Rückzahlung, dass keine Dividenden- und Bonizahlungen getätigt werden dürfen.

  20. Sehr geehrter Herr Hässig
    Ihre Kolumne und Pamphlete sind manchmal amüsant, teilweise sogar investigativ und hartnäckig, in zunehmendem Masse aber falsch und vor allem gehässig. Dividenden kommen nicht nur Spekulanten zugute, sondern auch gewöhnlichen Kleinaktionären, und vor allem PK Institutionen (somit auch jedem Arbeitnehmenden und Rentner). Und die Managersaläre und Boni sind zum Teil wirklich exorbitant und möglicherweise nicht gerechtfertigt. Aber dafür gibt es Generalversammlungen mit den entsprechenden Korrekturmassnahmen. Also: etwas Mässigung, mehr Objektivität, weniger Emotionen und Populismus. Das möchte ich Ihnen höflichst mit auf den Weg geben. Sind sie zum frustrierten Altmarxisten mutiert?

    • Der Franken ist zu hart (weniger Jobs) und Frankenkonten kann man auch im Ausland führen (weniger Jobs), und Frankenkonten im Ausland kann man nicht verbieten.

      Im Inland kann sich nur die Crème de la crème der produzierenden Unternehmen halten.

      Sobald die EU einheitliche Unternehmenssteuersätze einzieht (jetzt wo die Durchseuchung auch mit linken Bazillen rapide zunimmt ist das zu befürchten) und das mit Äquivalenzbestimmungen ergänzt: gute Nacht.

      Corona wird die EU sich nicht entgehen lassen zur Kompetenzerweiterung und kommt jetzt auf den Brexit noch obendrauf; der perfekte Sturm für den Standort.

    • Thales von Unwissenheit,

      Das mit den Grossbanken-GV’s kennen Sie doch nun wirklich selbst. Dort bestimmen nicht Kleinaktionäre. Die haben so gut wie nie etwas zu sagen, denn Sie werden immer von den “Mächtigeren“ überstimmt.

  21. Herr Hässig, jetzt geht es um Leben oder Tod, um Solidarität und nicht
    Kapitalismus. Ganz nebenbei — ohne Kapitalismus hätten Sie ja auch nichts mehr
    zu schreiben! Es wäre eine arme Schweiz, wenn sie nicht zwei bis drei Monate
    ohne offenen Geldhahn leben könnte. Das Volk ist sicher stark genug, diese
    Zeit ohne Brotsamen der Geldgierigen zu überstehen. Wichtig ist jetzt, das
    Coronavirus zu besiegen.

  22. Ist ja logisch, dass sich das Grosskapital mit der “Whatever it takes”-Devise zuerst selber rettet. Der Mittelstand darf es dann ohne zu murren berappen. Jetzt wird so richtig geklotzt. Mann/Frau will ja wiedergewählt werden. “Haare schön”-Späh und Onkel Stocker konnten gestern an der Zürcher Pressekonferenz nicht genug den Einsatz ihrer Verwaltung loben. Aber kommt mal (wie letztes Jahr) eine allfällige Steuersenkung für den Mittelstand in Zürich aufs Tabet, wird das Ganze gleich abgewunken. In Zukunft wird wohl eher das Gegenteil der Fall sein …

  23. Es zeugt zweifellos von „hoher“ betriebswirtschaftlicher Intelligenz, in einer globalen Krise Aktienrückkäufe durchzuführen, statt die Liquidität zu maximieren. Aber eben, wer ist schon ernsthaft der Meinung, dass intellektuelle Kompetenz eine Voraussetzung für die Ernennung zum CEO oder VRP ist?

  24. Es reicht! Unser Wirtschaftssystem ist total degeneriert! Regel 1: wer in dieser Situation Boni & Dividenden ausschüttet, erhält keine Staatshilfe! Regel 2: wir helfen jetzt erst einmal den ‚Kleinen‘! 15 Mio. für Selbständige sind ein Witz! Wir brauchen das bedingungslose Grundeinkommen für mind. 6 Monate. Die Mieten gehören reduziert, insbesondere Geschäftsmieten! Der Staat sollte hier als gutes Beispiel vorangehen und subito und von sich aus die Geschäftsmieten anpassen, resp. vorläufig aus sie verzichten!

    • Sie sind gut, Wilhelm Tell
      Sind Sie Vermieter (also Eigentümer) von Geschäftsräumen? Wenn ja, um wieviel haben Sie, zu Lasten Ihres eigenen Einkommens und Vermögens diese Mieten für Dritte selbst reduziert und so ein ganz persönliches Opfer gebracht?
      Oder fordern Sie das einfach? Dann ist es halt schon so, es ist ganz einfach sich zu profilieren, wenn andere dafür bezahlen müssen und ich vielleicht noch profitieren kann.

      Sie sind nicht seriös, wenn Sie nicht selbst das tun, was Sie von Anderen verlangen.

      Bürger

  25. Das Volk ist selber blöd, wenn es alles mit sich machen lässt.
    Es fehlen die Köpfe, die Risiken eingehen wollen, politisch wie wirtschaftlich.

  26. Das Zitat von John F. Kennedy stammt aus seiner Rede anlässlich seiner Amtseinsetzung und hat rein gar nichts mit dem Vietnamkrieg zu tun!

    • @FTK

      Absolut korrekt. Denn unter John F. Kennedy wurde zwar die Saat „Vietnamkrieg“ gepflanzt, aber erst unter Lyndon B. Johnson wurde es zu einem Krieg …

  27. Das die Topshots und Risk Takers Flop Shots und Risk Givers sind wissen wir jetzt ja. Also shut down mit den Bonis.

    • @Aktionär

      Es muss heissen: Lockdown mit den Bonis. Die Bonis bleiben zuhause. Also auf dem Balance Sheet.

      Anders formuliert: Their bonis went (well, should go) over the ocean! (Und nein, they won’t be brought back!)

      Was die Geschäftsleitungen da machen heisst nicht Sharholder Value generieren. Im Gegenteil: Es heisst dem Shareholder frech ins Portemonnaie zu greifen und sich möglicht viel da rausholen.

      Und viel zu viele Shareholders lassen genau das mit sich machen.

    • Bonus, Mehrzahl Boni. Um der sprachlichen Hygiene Willen. Physisch haben Scheisspapier genug.

  28. I den USA habenbereits 100 CEO‘ S auf die Auszahlung ihrer Bonis verzichtet.
    Any News from CH-Bosses Auf den Verzicht?
    -Fehlanzeige, nef=nicht erfüllt, die Sozialverantwortung und Vorbildfunktion!!!

    • Ich habe das Gerücht gehört, dass die Topshots der Zürcher Konzerne ihre Mittagsessensentschädigungen der letzten Woche (die Kronenhalle ist ja sowieso zu) dem Hilfsfond “Rettet das Sächsilüttä 2020” gespendet haben. Sogar Ermotti soll einen grösseren zweistelligen Betrag einbezahlt haben. Also ich glaube immer noch an das Gute im Menschen…

    • @Gutmensch

      Was ist das Sechseläuten?

      Und vor allem: Was nützt es? Bei unseren Finanzbossen ist schon längst Fünf vor Zwölf. Und das auf einer Uhr, die mindestens 4 Minuten hinterhergeht.

      Nur haben sie es noch nicht begriffen …

    • Gerüchte… Selbst wenn war, ist das nur ein Spesenverzicht in der Grösse Ordnung von 0.0001% des Lohns (ohne Boni gerechnet.

  29. Ja in der Tat eine Sauerei der Extraklasse. Aber der Steuerzahler wird sie dann wieder retten dürfen, wenn ihnen ihre Zockereien und Derivate um die Ohren fliegen! Man hätte die Truppe vor 11 Jahren Pleite gehen lassen sollen! Man kann nur jedem Schweizer empfehlen, umgehend das Geld abzuziehen und die Geschäftsbeziehungen zu diesen Banken einzustellen! Wechseln auf eine kleine Regiobank. Die werden es nie lernen und immer grosskotzig bleiben und das MM Heuschrecken-mässig das Vermögen plündern!

  30. Gewinn ist so notwendig wie die Luft zum Atmen, aber es wäre schlimm, wenn wir nur wirtschaften würden, um Gewinn zu machen, wie es schlimm wäre, wenn wir nur leben würden, um zu atmen.

    Dr. Hermann Josef Abs

    Bankier, 1957 – 1967 Vorstandsvorsitzender der „Deutschen Bank“

    • ABS ist

      1. Eine Funktion, die den Absolutbetrag einer Zahl berechnet. Besonders wichtig, wenn man mit einem grossen Gewinn bluffen will, der aber ein Verlust war.

      2. Das Anti-Blockier System. Besonders wichtig, wenn man bei einigern kranken auswüchsen des Kapitalismus mal auf die Bremse stehen will.

  31. Die Rechnung bezahlen wir alle. Der Linksrutsch in einen Softsozialismus voll im Gange. Man wird Reiche dort besteuern wo sie nicht so schnell liquidieren können.. bei der Immobilie zB. Wenn ihre Bank gerettet und verstaatlicht ist, werden sie nur noch in Begleitung zum Schliessfach gehen können, wo sie gleich mal 30% vom Inhalt abgeben können. Unsere vermeintlichen kapitalistischen Systeme sind schon soweit sozialisiert, dass Zinsen durch diese massiven staatlichen Bondkäufe tief gehalten werden, wo sie doch eigentlich schon lange hoch wollen um Risiko einzupreisen. Trump rettet alles – ist das der freie Markt den er versprach? Diese Rechnung wird sehr teuer, jedes Rally eine gute Verkaufsgelegenheit… Ich glaube nicht, dass der „Gratisput“ Nationalbank diesmal hilft…

  32. Seltsamer Beitrag. Ich schreibe jetzt für die kleinen Anleger, so wie ich eine bin. Ich muss nun bereits den Realwert meiner getätigten Investion in Aktien hinnehmen und soll nun auch noch auf die Dividende verzichten. Wie kann man auch auf sowas kommen?

    • @Verwunderte:
      Man kann halt nicht erwarten, dass alle das Hirn am rechten Ort haben. Einige haben es unter dem Knie……

  33. Jede Pensionskasse profitiert ja auch von den Ausschuettungen der Banken sind sie doch darin fuer alle PensionskassenVersicherten investiert. Lh, der haessige Neidhammel, braucht wieder Suendenboecke fuer seine abstrusen Theorien und seinen, krankhaften und unheilbaren Zorn gegen die Banken. Abgang laengst faellig, doch verpasst!

    • Krank sind sie. Ich hoffe sehr, dass Allen denen der Bund helfen muss klar gemacht werden muss, dass es fertig ist mit horrenden Löhnen und Boni. Nur so wird sich die Welt verbessern.

  34. Lieber Herr Hässig

    Und was genau tun Sie für unser Land in dieser Krise. Sie können es nicht sein lassen, alles und alle zu kritisieren. Sie schütten damit Öl ins Feuer anstatt es zu löschen. Wie wäre es wenn sie mal positive Handlungen und Akteure loben.

  35. Boni und Dividende für die Top Shots sind jetzt vorbei, dieser Crash reisst den Banken so grosse Löcher in die Bücher, dass diese „top shots“ sich mit der Salami-Scheibchenstrategie, wenige MA abbauen, damit die „Top Shots“ sich noch auf Jahre halten könnnen, vorbei ist. Da fast 90 % der Banken operativ kein Geld verdienen, ist ein Kahlschlag im ersten Schritt, von mind. 10 000 MA unausweichlich. Wer dies noch nicht realisiert hat, der leidet nicht nur an Chorona sondern an Demens.

  36. Viele Tierheime und ähnliche Institution kämpfen tagtäglich um ihr Ueberleben. Fragen sie mal Susi Utzinger. Der Staat interessiert das wenig, auferlegt dann gerne noch irgenwelche Auflagen als zu helfen. Kaum schreien ein paar Coiffeusen und Beizer sofort leert man allen das Füllhorn aus. Das kann es auch nicht sein.

    Um Arbeitslosengeld zu erhalten wird man schickaniert
    und hat Auflagen erfüllen. Jetzt ist zwischendurch mal nicht mehr heile Welt und Party Time. Tut vielleicht allen gut um zu erkennen was im Leben wirklich wichtig ist.

  37. Wenn man die Boni, Aktienrückkäufe, Bussen und Dividenden der letzten paar Jahre zusammenrechnet, dann wären diese Firmen nicht in der Krise. Es ist nicht der Coronavirus, sondern die Misswirtschaft der Arbeitsplatzschaffer und ach-so-wichtigen Wirtschaftskapitänen, die Firmen an den Abgrund bringt.

    • Richtig.
      Seit das Modell der Banken mit Schwarzgeld, Drogengeld und KMUs abkassieren nicht mehr läuft, hat keiner dieser Banker/Innen und der mit ihnen verbundenen Regierungsmitglieder einen brauchbaren Plan für die Schweiz.

  38. Lukas hör endlich auf mit dem Schwachsinn es reicht!

    1. Sind die Boni (welche für die Leistungen im letzten Jahr ausbezahlt werden) noch nicht auf den Konti -> fake news
    2. Die Grossen werden gerettet -> Fake news. Es werden Millionen für KMUs zur Verfügung gestellt, gerade die Grossbanken helfen wo sie können. Dass Betriebe, welche vor der Krise schlecht aufgestellt waren nun nicht gesund saniert werden ist jedem Drittklässer klar. Gibt aber keine Klicks -> fake news

    3. Was machen die Big Bosses und eure verhassten Banker der Grossfirmen, worauf verzichten sie? Bei der CS bekommt jeder, der sich um seine Familie kümmern muss bezahlten Urlaub. Diverse Mitarbeiter werden eingezogen und leisten Militärdienst. Die Mitarbeiter arbeiten mehrheitlich von zu Hause aus, das Personal vor Ort wurde auf ein Minimum reduziert. Jährlich liefern die Big Bosses und die Banker Millionen an Steuern dem Staat ab. -> fake news

    Eine solche Situation wie die Jetzige dazu zu nutzen, um sozialen Unfrieden zu stiften, nur um Deinen dahin serbelnden Blog am Leben zu erhalten ist die unterste Stufe des Egoismus.
    Worauf verzichtest Du konkret Lukas? Tu uns allen einen Gefallen und mach eine Pause. Danke

    • Schwachsinn sehe ich allenfalls in Ihrem Kommentar.
      Wer zahlt dann die Zeche für all diese „Bankenhilfe“ usw.Die völlig überrissenen Gehälter der Bosse. Der Mittelstand und die Bützer falls Sie es noch nicht begriffen haben.
      Egoisten wie Sie sähen Unfrieden

    • Selbstherrlichkeit bis man wieder gerettet werden muss…ah ja nein das war ja eigentlich gar nicht nötig meinte der Top Shot Kurer der immer Top Leistungen für sich selbst erbrachte….Ich bin sowas von fertig mit diesem Land

    • @ Anna
      Buhuhu- jemand hat eine andere Meinung und ist gleich ein Troll! Traurige Gesprächskultur.

    • Achtung, Credit Suisse „Key Risk Taker“ Alarm:
      Das kann nur einer dieser 1030 Einkommensmillionäre geschrieben haben (1.6 Mio Fr. pro Jahr im Schnitt)

    • Ach, die CS lässt die Mitarbeiter in den Militärdienst? Wie nett von denen. Das kann übrigens nicht die CS entscheiden, auch wenn das viele Manager einfach nicht verstehen wollen.

    • Eine Frechheit sondergleichen, dieser Kommentar. Die „Kapitäne“ die sich fürstlich entlöhnen – sie entscheiden dies ja zusammen mit dem VR – lassen keinen Franken springen. Steuern bezahlen sie, aber wir alle auch, was ist nun fake news. Ob die Boni schon auf dem Konto sind oder nicht ist irrelevant, sie werden bezahlt und nicht geändert, da schon kommuniziert (und wahrscheinlich auch schon ausgegeben). Die Banken sprechen Kredit für die gebeutelten KMU’s etc. aber auch nur mit Garantien des Bundes/Kantons etc. Die Banken sind keine Wohltäter ausser gegenüber sich selbst, d.h. der GL, dem VR und dem obersten Kader.
      Diesen Kommentar von Fake Enews kann nur ein Troll der Grossbanken geschrieben haben, das Englisch ist wohl auch bei der Migros-Klubschule erlernt worden (Fake Enews).

    • Paul Müller wie engstirnig Deine Denkweise ist, zeigt alleine schon Deine Unfähigkeit, die einfachsten Zusammenhänge zu erkennen (der Name wurde getrennt, da Lukas Dinge wie Fake News zensiert/abändert). Mich als Troll zu beschimpfen, scheint euer einziges Argument zu sein.

      Die Kredite an die KMUs wurden in den letzten Tagen und Wochen bereits vergeben – die Kredite des Bundes sind erst ab kommenden Donnerstag in place. Das Rettungspaket wurde unter Mit Hilfe/auf Initiative der Grossbanken ins Leben gerufen. Das was Du in Deinem ganzen Leben an Steurern zahlst, macht bei Deinen so verhassten Bankern eine Rundungsdifferenz aus. Aber diese Leistungen (an)zu erkennen geht wie eingangs erwähnt weit über Deinen Horizont hinaus. Nur eine Bitte: bleib zu Hause.

    • schon der erste superkapitalist der die hosen voll hat. ich empfehle dir in eine gc nach florida zu flüchten mit deinen ‚bazeli‘