Beamte, die neuen Könige

Corona-Krise macht Selbständige zu Randständigen, Ich-AGs zu Bettlern. Umgekehrt geniessen Funktionäre Job-Garantie.

Es droht eine tiefe Rezession, vielleicht sogar eine Depression. Das heisst: Sinkende Wirtschaft, sinkende Preise, ausser dort, wo Mangel herrscht, also bei Essen, Strom, Gesundheit.

Kein Rettungspaket kann den Fall verhindern. Nur mildern. Viel mehr Arbeitslose sind die Folge.

Überall? Nein. In den Amtsstuben herrscht Hochkonjunktur. Seit Jahren schon. Allein das auf die Krise unvorbereitete Bundesamt für Gesundheit beschäftigt mehrere Sprecher.

Die Armee hat sogar über hundert PR-Leute. Die Steuerämter sind voll mit Kommissären. Die städtischen und kantonalen Ämter platzen aus allen Nähten. Für Milliarden werden Büros für Uni-Professoren gebaut.

Eine neue Schere geht auf. Bisher hatten wir Boni-Könige versus Schiffscrew. Nun kommen Beamte versus Normalos hinzu.

Herr und Frau Schweizer ermöglichten mit ihren Steuern ein stets wachsendes Heer von Funktionären.

Weil in den Administrationen faktisch ein Kündigungsverbot herrscht, stieg so der Anteil der staatlichen Beschäftigung im Vergleich zur Gesamtbeschäftigung immer weiter.

Palast der Staatsdiener (IP)

Jetzt, in der grossen Virus-Zeit, haben die Beamten erst recht das grosse Los. Sie brauchen keine Angst vor einer Entlassung zu haben.

Auch Kurzarbeit ist offenbar kein Thema. Nirgends ist davon zu hören.

Während selbstständige Werber, Programmierer, Handwerker, Musiklehrer bis jetzt kein Geld erhalten, weil sie theoretisch weiterarbeiten können, kommt der Monatslohn bei den Beamten so pünktlich wie die Sommerzeit.

Auch die Angestellten der kleinen, mittelgrossen und grossen Unternehmen blicken unsicheren Zeiten entgegen. Alle Firmen stehen auf die Kostenbremse. Es wird flächendeckend zu Entlassungen kommen.

Mit der Abbauwelle wird das Heer der Beamten im Verhältnis noch grösser – und damit noch mächtiger. Die neuen Könige im Land: die Funktionäre mit staatlich garantierter Beschäftigung.

Dafür aufkommen müssen die Steuerzahler. Da diese aber in den nächsten Jahren untendurch müssen, steigen die Schulden – nicht etwa für Investitionen in die Zukunft, sondern für den laufenden Betrieb, sprich die Löhne der Staatsangestellten.

Das Problem ist das Wachstum des Beamtenapparats der letzten Jahre während der Hochkonjunktur. Statt die Jobs beim Staat in der guten Zeit abzubauen, schufen Bern, Zürich und alle übrigen Regionen freudig immer neue Stellen, am liebsten in der Administration, also im Büro.

Vernachlässigt wurde hingegen das, was jetzt dringend gefragt ist: die Pflege und die Ausrüstung für den Notfall in den Spitälern. Excel-Tabellen statt Beatmungs-Apparate.

Statt kleiner wird der Staat erst recht gross – Corona sei Dank. Mittels Notrecht weiten die Funktionäre ihre Einflusssphäre massiv aus.

Die Gleichen, die für den grossen Virus-Angriff nichts bereitgemacht hatten, haben jetzt erst recht das Sagen.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. ein guter artikel. und ja. ist leider so. unser über jahre teuer und aufwändig ausgebauter beamten-moloch kriegt noch nicht mal seine aufgaben in den griff, wie ad acta zeigt. im wohlstand hat man sich zurückgelehnt und bezieht fette gehälter in den geschützten und sicheren werkstätten. hat man ein anliegen, wird man meist „als bittsteller aus der privatwirtschaft ziemlich schnöde behandelt.“
    wir müssen die schrauben anziehen. die übervorteilung der beamten muss endlich aufhören. da die politk hier von links…rechts leider relativ wenig unternimmt-, sehe ich als probates mittel eine kürzung der steuergelder. es muss weh tun – auch bei unseren verwöhnten beamten.

  2. Kurzarbeit Kantonsangestellte100%Lohn

    Stimmt es,dass Kantonsangestellte im Kanton Aargau bei Kurzarbeit 100%Lohn erhalten?(Kantonale Museum /Bibliothek /Ausstellungen)Wer weiss das ?
    Wenn es so ist,währe es der absolute Supergau

  3. Man liest viel über die Ungerechtigkeit zwischen Jungen und Alten, Männern und Frauen, aber kaum etwas über die Diskrepanz zwischen Staatsangestellten und Normalbürgern. Seit geraumer Zeit tut sich hier eine enorme Schere auf, die einfach hingenommen wird. Wann erwachen die Bürger endlich? Wann endlich wird hier „Transparenz“ eingefordert? Es ist so ziemlich die grösste Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft, aber es scheint niemanden zu interessieren. Ich vermute alle fürchten die Rache der Bürokratie, weil dann die Abonnements in den Amtsstuben gekündigt werden.

  4. Ich hoffe insbrünstig, dass es sich beim BAG um einen krassen Ausreisser, um eine Insel der Inkompetenz in unserem Beamtenapparat handelt. Aber gleichzeitig sagt mir mein Bauch das reine Gegenteil: Nämlich die Schweiz ist zweigeteilt zwischen einer privaten Welt welche den Karren zieht (international im vorderen Zehntel) und einer Beamtenwelt (in der internationalen Skala im hinteren Viertel angesiedelt).

  5. haha…der Hässig gibt Gas. Ich sehe da Neid! So ein Quatsch was er da quasselt, aber was ist anderes zu erwarten. Jetzt fehlt noch der Kommentar, dass die Beamten dies geplant hätten…alles Verschwörer!

  6. So ein Käse. Ohne diesen Vorteil würden wohl kaum ansatzweise genügend Stellen besetzt werden können, um einen funktionierenden Staat aufrecht zu erhalten.

    • Das ist ja jetzt echt gut. Der Beamtenapparat wurde aufgeblasen bis zum gehtnichtmehr, die Staatsquote nimmt andauernd zu, und trotzdem funktioniert immer alles schlechter und zunehmend ohne gesunden Menschenverstand, fast wie früher in den sozialistischen Sowjetrepubliken oder in der DDR.

    • Wagner und Marx haben beide recht und unrecht.

      Das Problem?

      Beide bedienen billigste Klischees, anstatt zu differenzieren.

      Wagner stellt sog. „Beamte“, Status den es hierzulande nicht gibt, faktisch als Ausbüber ungeliebter, ansonsten nicht zu besetzender, Stellen dar. Das ist falsch!

      Marx gibt den Sozialneidischen, dessen Bemerkung übrigens vor sechs Monaten glaubwürdiger geklungen hätte.
      Natürlich verallgemeinert er und behauptet faktisch, dass Schutz-und Rettung, Universitätsspital, Polizei noch nie so schlecht gearbeitet hätten, wie heute.

      Wo er aber recht hat? Der Staat frisst zuviel von der Wirtschart erarbeitete Mittel weg. Da muss ausgedünnt werden, keine Frage. Ein Unternehmen muss seit jeher ständig effizienter werden, d.h. mit weniger Mitteln mehr leisten, das ist normal und die Voraussetzung für Innovation und Fortschritt. Es gibt keinen Grund, warum nicht das gleiche Prinzip beim Staat gölte. Oder findet jemand, die Dutzenden von Gender-Lehrstühlen an den staatlichen Universitäten sinnvoll?

      Im übrigen fordere ich, dass Berset an die kurze Leine genommen wird, denn er entwickelt sich zunehmend zum (noch) weichgespülten Voralpen-Maduro!

  7. Dass Tausende dieser Beamt*innen jetzt in Überstunden und Wochenendschichten dafür sorgen, dass jene, die plötzlich ohne Einkommen dastehen, kurzfristig zu staatlichen Zuschüssen kommen (in NRW lagen schon Montag Morgen die ersten Zuwendungsbescheide in den E-Mail Postfächern!), scheint den üblichen Stänkerern zu entgehen! Ich bin stolz auf meine Kolle*innen!

    • Peinlich diese Sternchen. Die Kollegen heißt das.

      Die Kollegen.

      Lernen Sie Deutsch!

    • Jetzt noch das saublöde Sternchen bei Kollegen, dem korrekten, generischen Maskulinum, weglassen und ich applaudiere Ihnen ohne Wenn und Aber (Corona ist kein Grund, um zur stupiden Sprachbeugung beizutragen, werter Michael).

      Die von den in guten Zeiten Privilegierten, heute lancierte Neiddebatte gegen jene auf die sie normalerweise herabschauen, klingt irgendwie falsch.

      Im übrigen ist jeder frei, jeden Beruf zu ergreifen, der ihm Kraft seines Willens, Könnens und Talents offensteht.

  8. Suchen wir uns jetzt ein neues Feindbild? Was anderes kann doch dieser Artikel gar nicht bewirken! Fällt euch Schreiberlingen nichts anderes ein? Dieser Text ist ein Armutszeugnis!

  9. Es ist mal wieder soweit. Geht es der Wirtschaft gut , wird der „ach so arme Beamte“ bedauert und belächelt. Kaum holpert die Wirtschaft, wird über die Beamtenschaft geschimpft und gewettert. Da kann man sehen es in unserer Neidgesellschaft zugeht.

  10. Wer solche sinnlose Hasskommentare in der jetzigen Situation schreibt sollte sich Gedanken machen wer von den Beamten der Polizei oder der Bundeswehr und viele auch gerade jetzt in Verantwortlichen Positionen tätige Personen ihren Dienst zum Wohle aller leisten. Hetze weiter Kleingeist.

  11. Die Story kommt zyklisch immer daher. Boomt die Wirtschaft, bekommt der Staatsdiener zu hören, er könnte mehr in der Privatwirtschaft verdienen, es sei sogar „dumm“ beim Staat zu bleiben. Ist es umgekehrt, hört er, er sei ein Profiteur und müsse nun solidarisch kürzer treten. Dito bei der Armee, die gehöre doch abgeschafft, so das Echo nicht nur am Stammtisch. Jetzt ist jeder froh, springt sie ein und hilft tatkräftig mit.
    Klar kann es effizienter gehen und einiges an Kosten könnte optimiert werden. Aber im Grossen und Ganzen geht es um die Leistung. Und die ist top !

    • Bitte Quellen nennen! Ich habe noch nie gehört dass in Boomphasen Beamte darauf hingewiesen wurden, in der Privatwirtschaft zu arbeiten.

      Wozu auch? Leute mit diesen „Qualifikationen“ und dieser Arbeitsmoral kann man in der Privatwirtschaft zu keinem Zeitpunkt gebrauchen.

      Und all die Geistes“wissenschaftler“, Gender und Diversitygagagugus mit ihren anspruchslosen „Bildungen“ taugen sowieso zu nichts – Boom hin oder her.

    • Armseliger Kommentar. Was soll man da noch sagen? Ignoranz? Vielleicht schon!

  12. Das ist totaler Unsinn. Gerade im öffentlichen Dienst wurden in den letzten Jahren enorm Stellen eingespart und wenig befördert. Die Bezahlung ist gerade bei kleineren Städten relativ schlecht und mit der freien Wirtschaft nicht zu vergleichen. Trotzdem sind Schulen zu sanieren und zu unterhalen, ist die Infrastruktur bereitzustellen sowie Bauland entwickelt werden. Gleichfalls
    Können Stellen nicht nachbesetzt werden da der öffentliche Dienst scheinbar so attraktiv dann auch nicht ist..

  13. Das war ja abzusehen, dass unsere Behörden weder Willens noch fähig sind, allen Firmen die es brauchen, die vor dem Aus stehen, zu helfen. Ihnen ist wichtiger, dass auf keinen Fall irgend eine Firma oder irgend jemand auch nur 1 Franken erhält den er nicht beanspruchen dürfte, das wäre ja furchtbar. Dann ist es schon besser, man lässt sicherheitshalber tausende in den Konkurs rasseln. Ich frage mich schon seit einigen Tagen, warum das keinen Volksaufstand gibt. Wir sollten auf die Strasse und richtig Zoff machen, damit die Schläfer in Bern eventuell, vielleicht, wenn wir Glück haben, geweckt werden. Ich kann gar nicht so viel essen wie ich kotzen möchte über dieses ignorante Pack.

  14. Neben dem gewundenen Kränzchen für Herrn Hässig noch ein klitzekleines Korrigendum.

    Er schreibt: „Die neuen Könige im Land: die Funktionäre mit staatlich garantierter Beschäftigung“.

    Richtig sollte es heissen: „Die neuen Könige im Land: die Funktionäre mit staatlich garantiertem Einkommen“.

    Denn ob die Funktionäre zur Erzielung des garantierten Einkommens einer Beschäftigung nachgehen, ist von untergeordneter Relevanz.

  15. Das viele Beamte aber weiter ihren Dienst machen und dafür bezahlt werden das steht leider nicht in diesem Text. Mal sehen was das Land machen würde wenn die Polizei oder die Justiz Kurzarbeit mmachen oder vielleicht sogar Zuhause bleiben würde. Stimmt bestimmt geht das auch im Home-Office.Tut mir leid aber alle Beamte gleich zu behandeln ist leider nicht fair.

  16. ..und täglich grüßt das Murmeltier. Da sind sie wieder die ewigen Schimpftriaden auf den öffentlichen Dienst. Wenn man genau liest, kann man das eigene Versagen des Autors während der Schulzeit herauslesen… Freie Berufswahl läßt grüßen… Nur Neider unterwegs…

  17. Jetzt reichts mir bald.. dieses sndige Draufhauen auf irgendwem und alle machen mit. Aus Neid vor allem. Wenn es um eigene Exidtenzängste geht, kann ich diese undifferenzierte und unrichtige Darstellung von DEM Beamtentim ja noch nachvollziehen, wenn auch nicht gutheißen. Ich bin selbdt seit 1991 Kommunalbeamtin in den unterschiedlichsten Funktionen mit staatlichen Aufgaben betraut. Ich kann mich selbstverständlich nicht beklagen und bin sehr gut abgesichert und versorgt. Aber ich habe eine Ausbildung zur Verwaltungsfachwirtin (vergleichbar dem Betriebswirt in der freien Wirtschaft), bin bei der Verwaltung damit als Stadtoberindpektorin tätig, was einem durchschnitzlichbniedrigeren Gehalt als dem des Betriebswirts entspricht…ich kann mich auch nicht wie der Betriebswirt auf vergleichbar viele Stellen in meinem gewählten Wohnsitz-Umkreis bewerben, wenn mir mein Arbeitgeber mal nicht mehr gefallen sollte. Kommunalbeamte NRW arbeiten seit 2013 41 (!!!) Stunden/Woche bei einem Gehalt, das ihren Verträgen nach zuvor 38,5 Stunden entsprach (um die damals schlechte Konjunkturlage aufzufangen, … die angestellten städtischen Kolleginnen und Kollegen, arbeiten demgegenüber 39 Stunden/,Woche Vollzeit..seit 2013 !!! Aktuell redet man bei uns nicht von Kurzarbeit, da wir uns sehr flexibel aufstellen, mit ÜBERSTUNDEN !!!(bei mir der Fall), Überstundenabbau oder einer festgelegten Höchdtzahl an Minusstunden, die dann nach Überwindung der Coronakrise nachzuholen sind. Zu viele sind wir such nicht, denn es wurde bei den Kommunen enormer Stellenabbau betrieben um Kosten gering zu halten. Daher die Überstunden…do, jetzt ist dss Bild der bösen, faulen, nutzlosrn Beamten/städtischen Mitarbeiter etwas gerade gerückt (eir dind für Sie da, zurzeit telefonisch und per Email und eir arbeiten weiter!!! Aber wie gesagt, wir hsben auch Privilegien, für die ich dankbar bin…dafür sollen wir den Staat (uns alle ) aber auch in Krisenzeiten aufrechterhalten…das ist jetzt zu beweisen
    Gruß, M. Berger

  18. Ist es eigentlich allen egal, dass es bald einen Monster-Cra$h gibt? Man sieht ja, wie die Politik unsere Firmen an die Wand fährt und das wegen einem harmlosen Grippevirus, wie süss! Ist es eigentlich allen scheiss-egal, dass wir bald im Kommunismus aufwachen werden? Wie lange wollt ihr Luschen noch zuhause hocken? Bis Ende Jahr? Mein Gott, wie dumm das Volk geworden ist! Gott mit Euch, es wird brutal, ein Überlebenskampf, der seines gleichen suchen wird…amen

  19. Es ist nicht notwendig so zu polarisieren. In einer Zeit, wo alle gemeinsam durch die Krise müssen, ist es nicht ratsam einen Keil in die Bevölkerung zu treiben.
    Der Umstand ist nunmal der Krisensituation geschuldet und nicht der gesellschaftlichen Aufteilung. Wir alle haben mit der Situation zu kämpfen. Jeder leistet seinen Beitrag. Das System wird mit Hilfe der Beamten und dem Haushalt aufrecht erhalten. Vergesst das nicht.

  20. Bitte gerne geschehen liebe Steuerzahler/innen, dass jeden Tag
    – der Strom aus der Steckdose kommt
    – sauberes Wasser fliesst
    – die ÖV immer zur Verfügung stehen
    – die Brände gelöscht werden
    – Leben gerettet wird
    – die Bevölkerung geschützt wird
    – eure Kinder nicht ganz verblöden
    – günstige Wohnungen gebaut werden
    – eure alten Mitbürger gepflegt werden
    – eure wegrationalisierten Arbeitslosen betreut werden
    – Kultur in allen Farben anbieten
    – usw.

    Wer es besser kann, ist herzlich willkommen bei Bund, Kanton und Gemeinden.

    • Wo in der Schweiz gibt es das?

      – günstige Wohnungen gebaut werden
      – eure alten Mitbürger gepflegt werden
      – eure wegrationalisierten Arbeitslosen betreut werden
      – Kultur in allen Farben anbieten

      Hier ist alles zu teuer!

  21. Dort, wo Hilfe auch jetzt notwendig ist, z.B. Wohnungsversorgung mit kommunalen Wohnungen, hat man jetzt einfach zugesperrt. Das in einem Bereich der sowieso eine Verhöhnung sämtlicher Steuerzahler ist.
    Wer als Ausgesteuerter auf eine kommunale Wohnung in Zürich angewiesen ist, kann nur auf einen Lottogewinn hoffen. Ernst! Denn erst ein Gewinn in der Wohnungsbesichtigungslotterie erlaubt es eine städtische Wohnung zu besichtigen.
    Und dann muss man sich gegen zehn weitere Bewerbern durchsetzen.
    Es gibt keine Interessentenlisten mehr. Das wäre für unsere Beamten zu viel Aufwand. Aber sogar die Wohnungsbesichtigungslotterie hat jetzt zugesperrt. Man kann doch den armen städtischen Verwaltungsangestellten nicht zumuten, Notleidenden eine Wohnung zu zeigen (natürlich schön brav in 10 Minuten Abstand, damit Social Distancing brav eingehalten wird, und natürlich immer in 2 Meter Abstand).

  22. Geiz und Neid sind in Zeiten der Pandemie absolut destruktiv.
    Sollten wir uns nicht auf Tugenden wie Solidarität und Vertrauen konzentrieren.
    Systemdebatten sind jetzt nicht hilfreich.

  23. Die Schweiz auf dem Weg in die Planwirtschaft.
    Leider hat sich bei Herr und Frau Schweizer in den letzten Dekaden ein Paradigmenwechsel vollzogen; Der Staat als Allheilmittel oder Einverantwortung? Wenn der Staat die Antwort ist, war die Frage recht einfältig.
    Woran bis heute sämtlich Weisen gescheitert sind ist die Höhe der Staatsquote. Wieviel darf es sein? 40, 50, 80 oder gar 100% wie in der ex-DDR? Natürlich wenn es nach unseren Linken geht, ist 100% nicht genug aber die Österreichische Schule zeigt in ihren Lehren, dass alles limitiert werden kann. Wenn man denn nur wollen würde.

  24. Hatte gerade einen Kontakt zu einem Steuerbeamten, der mit Verzugszinsen und Mahngebühren drohte: Auf meine Frage, ob ich alle Zahlungen bis 31. Dezember aussetzen kann. Und das obwohl der eigene Regierungsrat schrieb:
    „Allenfalls sind auch Steuerforderungen ausstehend. Für solche Forderungen werden bei den kantonalen Steuern ab 25. März 2020 keine Verzugszinsen mehr erhoben. Diese Massnahme gilt auch für diejenigen Gemeinden, die den Steuerbezug an die kantonale Steuerverwaltung abgetreten haben. Der Verzicht auf die Erhebung von Verzugszinsen ist befristet bis 31. Dezember
    2020.“
    Insofern ja: der Titel ist absolut korrekt. Die wissen rein gar nichts und vor allem nicht, wie dreckig es einigen von uns geht.

  25. Ojee Herr Hässig,
    Braucht das Land wirklich siebengescheite Journalisten welche Beamte und ihre Arbeit infrage stellen oder Ökonomen die sich überlegen chronisch Kranke und Senioren dank Corona weg zu rationalisieren um die AHV und das Gesundheitswesen auf einfache Weise zu retten??
    Ich kann nur sagen: PFUI ….

  26. Ein Unsinn Herr Lässig. Die Beamten sind dort um die Massnahmen der BR zu um die Corona zu bekämpfen umzusetzen. Gerade jetzt solche Hetzartikel zu schreiben zeigt von Zynismus. Warum haben sie nie was geschrieben vorher als sich der Apparat, vor allem im Bern, aufgebläht hat. Jetzt ist sicher nicht der richtige Zeitpunkt, haben andere Probleme, nur darüber wissen Sie nichts.

  27. Danke für die Erleuchtung!
    Wenn ich die Kommentare samt den hässigen Artikel von Herr Hässig überfliege habe ich eine Frage an das BAG:
    Sind Sie sicher, dass das Corona Virus vorallem die Lunge angreift? Ist nicht auch das Hirn betroffen?
    Ich danke für die klärenden Worte.

  28. Was für ein Unsinn. Die Behörden leiden chronisch unter Personalmangel, weil niemand diese Jobs für attraktiv hält.

  29. In der Politik ist die Pharmalobby vertreten, nicht vergessen!
    Wir werden alle noch Zwangsgeimpft – unter staatlicher Kontrolle! Bitte vergleicht mal die Grippeepidemien der letzten Jahre mit der hiesigen…

    • Zwangsimpfung gibt es nicht aber doofe, welche, falls es den Impfstoff gibt, sich nicht impfen lassen.

  30. Auch wenn ich kein Schweizer bin sondern Deutsche, finde ich diesen Artikel unerträglich. In den Jobcentern in Deutschland arbeiten überwiegend Frauen, die jetzt vormittags ihre Kinder betreuen und ab dem Spätnachmittag, wenn die Väter nach Hause kommen, dafür sorgen, dass alle die auf Grundsicherung angewiesen sind die entsprechenden finanziellen Mittel erhalten. Und ich kann ihnen versichern,dies geschieht mit einem hohen Engagement. Als Söder die Presse zu den systemrelevanten Bereichen erklärte, dachte ich im Stillen: „Bist du dir da ganz sicher…“. Niemand braucht in diesen Zeiten eine die Gesellschaft spaltende Presse oder um es mit Herr Drostens Worten zu sagen: „Das ist unerträglich. Das muss aufhören.“ Wenn dieser Artikel unter „Pressefreiheit“ fällt, bin ich fast versucht mir DDR-Verhältnisse zurückzuwünschen.

    • Was hat dieser Artikel mit Frauenarbeit im Jobcenter zu tun? Versuchen Sie es mal im grösseren Kontext. Es geht hier um den Beamten-Staat als solches und wie sie unkontrolliert ihre Funktion missbrauchen, Steuergelder verschleudern mit Fehlentscheidungen und Unvermögen. Weiter sind die Linken Medien nicht interessiert diese Missstände zu untersuchen. Dies ist hier die Kritik. Und ja, man muss dieses Treiben anprangern und kritisieren.

  31. Es ist wirklich nicht einzusehen, warum z. B. ein Pressesprecher beim Bund (und davon gibt es unglaublich viele) mit einem Phil. hist.-Pseudostudium mit einer Gage von 180k und aufwärts, nine to five Arbeitstagen, 6 Wochen Ferien, Bundes-PK mit Frühpensionierung usw. und auch sonst äusserst grosszügigen Fringes vergoldet werden muss. Davon können auch wir Banker nur träumen. Auch sonst gibt es Abertausende von solchen unnützen und grotesk überdotierten Stellen beim Bund und auch bei den Kantonen, welche interessanterweise immer mit den gleichen Phil. hist.-Absolventen, VWLern oder dem bottom tier der Juristen gefüllt werden, bevorzugt wenn sie noch in der richtigen Partei sind. Die Unis produzieren solche Leute auf Halde und sie sind sonst für nichts anderes zu gebrauchen.
    Der Grund ist doch allen klar: es wird mit dem Geld von anderen Leuten bezahlt, darum muss man auch nicht haushälterisch damit umgehen. Die Zeit für eine Steuersenkungsinitiative und für mehr Effizienz bei der Bundesverwaltung ist gekommen. Welche Parte nimmt sich diesen Problemen an? Sie würde offene Türen einrennen.

  32. Typische Neiddebatte. Jeder kann Beamter werden. Jetzt das Maul aufreißen, das steht dem deutschen hervorragend. Typisch , so heult weiter.

  33. Hallo zusammen,

    Dieser Beitrag ist unausgewogen und populistisch. Dazu schlecht recherchiert.
    Ich reiße mir hier wie viele meiner Kollegen den Allerwertesten auf, um die Gesundheits- und Daseinsfürsorge bzw. Recht, Sicherheit und Ordnung mit abzusichern. Boni,wie in der Wirtschaft kann ich nicht einstreichen. Und wie man an dem Bericht sieht, Dank wohl auch nicht. Egal, für die Menschen meiner Stadt werde ich das weiter Tag und Nacht tun. Ich lade den Verfasser gerne nach zur Hospitation ein. Vielleicht schärft das mal den Weitblick.

  34. Die Entwicklung in der ausufernden, bürokratischen Staatsverwaltung ist katastrophal!

    Schlechte Politiker wollen immer mehr Beamte um sich herum ansammeln, erlassen immer mehr Gesetze, Verordnungen, Vorschriften, sowie Überwachung und Kontrolle, um sich wichtig zu machen und mehr Macht auszuüben.

    Gute Politiker würden genau das Gegenteil machen!!

    Leider beherrschen die gehirngewaschenen, verblendeten Wähler eine grosse Kunst: Sie setzen ständig auf die falschen Kanditaten und Parteien.

    Wobei man ehrlich auch sagen muss, dass sich praktisch nur noch eine
    Negativauslese auf den Wahlplakaten präsentiert, und dazu kommt noch, dass es keine Partei gibt die wählbar ist, und sich wirklich für die Freiheit der Menschen einsetzt.

  35. Das ist in Deutschland genauso. Der Staat hat sich ein Heer von sanktionierten Parasiten herangezogen die dazu noch durch Unfähigkeit glänzen!

  36. Was immer wieder gern vergessen wird, Polizei, Justiz und Feuerwehrleute sind auch Beamte. Ohne Streikrecht, dafür aber seit Jahrzehnten unterbezahlt.

    • Parkbussen verteilen für 8000.-+ im Monat nennen Sie „unterbezahlt“?

      Dann eine Personell überdotierte Feuerwehr, die immer die neustes und teuerste Ausrüstung und Fahrzeuge haben muss (in anderen Länder löscht man auch ohne die neusten Gadgets Feuer erfolgreich) mit 6000.-+ fürs Däumchen drehen in 99% der Zeit?

      Keine Ahnung in welcher Welt Sie leben, aber vielleicht schauen Sie mal mit was für Löhnen und Mitteln andere Rettungsdienste auf dieser Welt (und vor allem auch die Privatwirtschaft, die sich nicht immer das Neuste, Teuerste und Beste leisten kann) zuschlage kommen müssen. Von Effizienz kann keine Rede sein!

      Wenn nur all die Wutbürger und Gutmenschen, die gerne im Namen der Solidarität etc. dies als gerechtfertigt betrachten, es auch selber finanzieren würden?

    • @Arco Kraft: Ja, es wird doch niemand gezwungen, Feuerwehrmann oder Sheriff zu werden. Gemäss einem Artikel (vor kurzer Zeit im Tagi erschienen) bewerben sich x Leute, um eine Polizeiausbildung zu absolvieren. Ein grosser Teil scheitert an mangelhaften Deutschkenntnissen.

  37. In Frankreich arbeitet jeder 4. Bürger als Beamter. Kein Wunder will Macron die Transferunion in der EU, schliesslich müssen diese Müssiggänger berappt werden. Wir sind zwar noch nicht soweit, aber wer nach der Uni einen sicheren Job (Lebensstelle) ohne Überstunden und mit einer grosszügigen Pensionskasse sucht, ist beim Staat gut aufgehoben. Da die Staatsangestellten zur Zeit etwas mehr leisten müssen, werden sie wohl Ende Jahr mit grosszügigen Boni (Steuergeldern) belohnt werden nach dem Beamtenmotto „Gibst du mir, geb ich dir“.

    • Wenn man sich mit Gesetzen etwas auskennen würde, dann würde sich dieser Post erübrigen. Juhu, es leben die Stammtisch-Parolen.

  38. Nun, wir leben schon länger in einer Diktatur, nur ist diese in einer edleren Verpackung, welche sich Demokratie nennt.
    Wirtschaft und Hochfinanz regieren das Land.

  39. Wenn ich als Selbständiger mit Einzelunternehmen und einem CHF und einem EUR-Privatkonto, was der Steuervogt problemlos akzeptiert, das Covid-19-Kredit-Formular an die BLKB schicke, dann geht rein gar nichts. Nein ich brauche dann noch ein Geschäftskonto, und soll dafür natürlich weitere Jahresgebühren zahlen. Reine Abzocke. Und solche Typen haben wir 2008 gerettet. Zum Dank soll man als Bittsteller zu Kreuze ziehen? Was für eine Verantwortung für die eigene Region haben solche Banken noch? Beschämend. Aber Hauptsache, die Bonis fliessen.

    • Witzig ist auch die Retargeting-Werbung wofür die BLKB Google Geld reinstopft. Nein. Ja nicht in regionalen Medien. Insofern: das Produkt scheint sich zu lohnen… mehr Neukunden, weniger Negativzinsen bei der SNB, und fucking Kontoführungsgebühren.

    • Naja, wenn die BLKB schon reagiert und die Eröffnung eines Geschäftskontos bei ihnen verlangt, dann läuft wenigstens etwas … Bei Postfinance hätten Sie bis jetzt gar keine Rückmeldung erhalten…

  40. Können wir dann bitte mit diesen unsäglichen Pandemie-Massnahmen aufhören?

    Die Fasnachtsnarren hatten ihren Spass. Jetzt muss wieder gearbeitet werden.

  41. Und wieso redet niemand über die 500’000 chinesischen Gastarbeiter in den Modefabriken in Norditalien, die wegen dem Visum alle drei Monate ausgetauscht werden? Also sie werden nicht aufs Mal ausgetauscht, sondern täglich gestaffelt.

    In den Medien wird die chinesische Textilindustrie in Italien verschwiegen. Nur dass auf der Jeans “made in italy” steht.

    Die Fabriken in Prato (Italien) tragen Mitschuld an der Verbreitung des Virus. Denn die Menschen leben, arbeiten und schlafen dort auf engstem Raum sklavenartig unter katastrophalen Bedingungen – Krankheitsübertragungen sind schnell möglich.

    • Ja, ich wundere mich auch schon lange, wieso nichts von diesen zum Teil illegalen chinesischen Textilarbeitern in Italien in unseren Medien (NZZ, Blick, Tages-Anzeiger etc) zu lesen ist. Drückt da der ital. Staat beide Augen oder hat da die Mafia und die Triaden inkl. korrupten Beamten die Hände im Spiel? Es geht da um viel Geld. Da sollte mal ein Journalist recherchieren (ist wohl aber zu gefährlich).

    • Habe darauf schon Mehrfach in TA hingewiesen, nie wurde mein Kommentar publiziert. Und nebenbei, verträgt man hier auch kleine Kritik.

  42. Dazu folgendes:
    1. Den Beamtenstatus gibt es schon lange nicht mehr
    2. Ich habe sowohl in der öffentlichen Verwaltung als auch in der Privatwirtschaft gearbeitet: an beiden Orten gibt es einige Mitarbeiter, auf die man verzichten könnte. Der Unterschied ist aber, dass die Saläre in der öffentlichen Verwaltung viel tiefer sind wie in der Privatwirtschaft (und ich hatte Einsicht in die Lohndaten). Bei der UBS hatte es viele Leute im Team, die zwar viel Anwesenheit hatten, aber nichts machten sondern die meiste Zeit halt einfach anwesend waren. Auch bei einer Privatbank hatte ich erlebt, dass einige Mitarbeiter, die fix über CHF 180‘000 verdient haben (plus variables), sehr oft nichts zu tun hatten….

    Wenn ich dann dies anhand der Saläre anschaue, dann machen die von der Verwaltung viel weniger aus…

    • Möglich, nur bin ich nicht verpflichtet bei der UBS ein Konto oder Aktien zu halten. Bei Beamten und all den anderen geschützten Werkstätten bin ich aber sehr wohl verpflichtet deren Monopol-„Dienstleistungen“ zu beziehen und finanzieren.

      Kommt dazu dass ich selbst Dinge gefälligst zu finanzieren habe, die mich einen Dreck interessieren („Kultur“, Subventionskünstler, SRG abzockeridée suisse, Weiberstellungsbüro, Diversitygagagugus, sogenannte „Bildung“ etc; als juristische Person sogar noch die linksextremen Gutmenschen-Kirchen) während ich bei der UBS nur die Dienstleistungen zu finanzieren habe, die ich auch wirklich will.

    • Das ist eine Verhöhnung. Ich kenne die Saläre Stadt und tlw Kanton Zürich. Die sind wesentlich höher als die in der durchschnittlichen Privatindustrie.

      Das ist ein Fakt

  43. Nicht zu vergessen die 12 Mann die sich um die Biber Population der Schweiz kümmert! Absoluter Irrsinn! Oder das gesamte Statistikamt: Nur weil man was zählen kann muss es noch lange nicht nützlich sein. Nach dem Krieg gab es 2-3 Mann die dafür zuständig waren. Jetzt sind es 500?! Wer liest das Zeug überhaupt? Niemand. Die könnten auch gleich einfach Steine von rechts nach links tragen und dann retour. Bringt auch nicht mehr. Also zur Urne gehen und verhindern dass die so weiter machen können!

  44. Unglaublich, die negativen Kommentare von frustrierten und erfolglosen Bankern: Endlich ist da jemand, auf dem man shiten kann! Vergesst nicht: Unser Schweizer Staat ist ein kunstvoller, gut funktionierender Mechanismus, der es den meisten von uns erlaubt, Wohlstand zu schaffen und in Sicherheit zu leben!

    • Ihnen ist schon klar, dass das jetzt überhaupt nicht stimmt. Wohlstand schaffen und Sicherheit war einmal. Die allermeisten Schweizer werden es nie zu Wohlstand bringen. Ausser vielleicht mit einem Beamtenjöble. Das Jobprofil ist Links, faul, wichtigtuerisch und nix können.

    • Der Staat würde wesentlich besser funktionieren, wenn wir ca 50 % weniger Verwaltungsangestellte hätten.

    • Darf ich Sie fragen, Herr Grisch, wo schafft ein Staatsbeamter Wohlstand? Indem er z.B.Bussen verteilt oder den korrekten Abstand der Tische und Stühle draussen beim Boulevard Cafe mit dem Meterband abmisst?

  45. Ja, genau. Wir hätten schon lange neben der Schuldenbremse auch eine Staatspersonlabremse beschliessen sollen.

  46. Nein keine Excel-Tabellen. Sondern ein neues Datenverarbeitungsprogramm entwickelt in Indien für 100derte Mio, es geht aber seit langem nicht und darum arbeiten die in Bern noch mit Lineal und Millimeterpapier.Darum sind die Statistiken vom 2015 immer noch nicht aktuell.

  47. Die sichersten und auch gut bezahlten Stellen gibt es beim Staat und das schon vor der Coronapandemie ! Das grösste Stellenwachstum fand in der Schweiz in den letzten Jahren beim Staat statt. Das muss jetzt sofort aufhören. Insbesondere linke Politiker und vor allem auch Politikerinnen wollen immer mehr Stellen beim Staat. Viele davon könnte man schon morgen streichen wie die Aufstellung eines Kommentarschreibers zeigt ! Stellen wir endlich genug Pflegepersonal und Aerzte ein statt dieser vielen unnützen Geisteswissenschafter und Juristen ! In diesem Land gibt es viel zu viele Juristen, die alle beschäftigt werden müssen ! Wann hört dieser Wahnsinn endlich auf ?

  48. Das ist wieder so ein reichlich tendentiöser und polemisierender Artikel, der kein akurates Bild zeichnet, und stattdessen die Leute gegen den Staat aufzuwiegeln versucht.

    Es wäre korrekt, das Stellenwachstum aufzuschlüsseln nach Bund, Kantonen und Gemeinden, sowie nach nach Verwaltungsbereichen, um den jeweiligen Anstieg / Abbau je Bereich im Sinne des Gesamtkontext klar aufzuzeigen und zu erklären.

    Beispielsweise:
    Wo werden am Meisten Leute beschäftigt / eingestellt? Generell im Bildungsbereich. Wo gab es während des Betrachtungszeitraums sonst noch Zuwachs? Beispielsweise im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzrechts, was auf neue gesetzliche Vorgaben zurückzuführen ist. Wo gab es dagegen teilweise Abbau? In der Gesundheitsverwaltung, beispielsweise aufgrund der Privatisierungen von Spitälern (was eine rein rechnerische Reduktion ist, und durch den Anstieg in anderen Bereich überkompensiert wird)…

    Weniger als die Entwicklung des Personalbestandes ist die Entwicklung der Kosten stossend. Da gäbe es ein ziemlich grosses Einsparpotential, auch wenn wir im internationalen Quervergleich noch recht gut positioniert sind.

    Aber es scheint heute à la mode, einfach mal undifferenziert auf den Staat draufzuklopfen. Die Banken können ja zur Abwechslung mal nicht so gut herhalten. Dann muss halt eine andere Sau durch’s Dorf getrieben werden…

  49. Die ganze Staatsgewalt in der Schweiz von den Gemeinden bis hin zum Bund ist nicht effizient und dazu kommen noch die Politiker welche nur auf ihre eigenen Vorteile politisieren. Bezahlt werden alle von uns Steuern-Opfern.
    Es gibt nur eine Kur: 50% davon abschaffen.

    • Der aufflackernde Futterneid der kriselnden Bänker und „Entrepreneure“ auf die Beamtenkaste lässt tief blicken. Und das sage ich als ehemaliger Bankangestellter, der auch mal Beamter im Dienst des Bundes war und jetzt wieder im Privatsektor arbeitet. Meine Erfahrung hat mir in aller Deutlichkeit aufgezeigt, dass nicht Bern, sondern immer noch der Paradeplatz der grösste Augiasstall im Lande ist.

  50. Das ist gar nichts im Vergleich zu Deutschland. Ich bin selbstständig und werde damit gleich als potentieller Steuerhinterzieher gesehen.

    Wir hatten letztens Klassentreffen. Mein Abitur habe ich 2001, also vor fast 20 Jahren gemacht. Ergebnis war, dass ca. 40% meines Jahrgangs direkt beim Staat arbeiten. Entweder als Beamter (meistens Lehrer, Soldaten oder in der Verwaltung) oder aber im öffentlichen Dienst. 15% arbeitet gar nicht (Hausfrau usw.). 10% sind ins Ausland gegangen. Wie sollen denn dann die verbleibenden 35%, die weiterhin in Deutschland arbeiten die 40% bezahlen, die beim Staat arbeiten? Das geht doch gar nicht. Unsere neuen Mitmenschen noch gar nicht mit eingerechnet.

    Dazu kommt, dass jedes Jahr in Deutschland neue Schwachsinnsverordnungen erlassen werden, die es penibel einzuhalten gilt. Es wird mehr und mehr reglementiert. Logisch, denn die ganzen Beamten dürfen ja nicht „untätig“ rumsitzen und müssen sich stattdessen immer einen neuen Bullshit ausdenken wie sie die normal arbeitende Bevölkerung weiter drangsalieren. Jetzt ist aber erstmal Corona und die meisten meiner Freunde sitzen in Kurzarbeit mit 60%-67% des normalen Gehalts zu Hause. Aber auch vor Corona gab es immer mehr Entlassungen, befristete Verträge usw. Man hatte das Gefühl, dass überall abgebaut wurde, außer im öffentlichen Dienst. An Massenentlassungen denkt dort aber niemand. Dabei könnte man dort sicherlich 70% der Leute rauswerfen ohne dass sich etwas zum negativen verändert.

    Mehr als 8 Mrd. EUR pro für ARD/ZDF im Jahr. Das ist fast soviel wie die ganzen Universitäten kosten. Ok, die Universitäten produzieren auch nur noch Müllmenschen, insbesondere in den Geisteswissenschaften. Nur was passiert mit den Müllmenschen, die niemand in der Industrie in diesem Umfang benötigt? Klar die gehen zum Staat und denken sich einen neuen Bullshit aus. Länder wie Rumänien, Iran usw. haben in Informatik einen Frauenanteil von mehr als 50%. Warum? Einfach weil es im Staatsdienst nicht soviele Bullshit-Jobs gibt wie bei uns. Studiert man in diesen Ländern einen Bullshit, dann gibt es später keinen Job. Im dummen Deutschland dagegen sind es gerade diese Menschen, die jedes Jahr neue Hürden aufbauen, um die wirklichen Leistungsträger zu drangsalieren. Wie sagte mal ein befreundetet Hufschmied: „Ich brauche diese ganzen Bürokraten nicht, die mich aber umsomehr“. Damit möchte ich es auch belassen und empfehle den Schweizern es einfach genau umgekehrt zu machen wie wir Deutschen (180° verkehrt).

    • In der Schweiz sieht es ähnlich aus…….,vorallem in Bern im Bundeshaus arbeiten jedes Jahr ca. 10 % mehr Leute.
      Es müssen schliesslich irgendwelche Statistiken erstellt werden, die niemand interessiert noch braucht.

    • Deutschland steht eh am Abgrund, Autoindustrie ist kaputt, Stuttgart und München, BMW/Porsche/Mercedes kann man demnächst abschreiben. Dann gibt es nur noch Beamte in Deutschland die sich selber verwalten können. Das Beamtentum/der Staatsdienst gehört per sofort in Deutschland und der Schweiz abgeschafft, sonst steuern wir auf eine riesige Katastrophe zu. Ich bin sogar der Meinung dass 80 % und nicht 70 % der Beamten überflüssig sind.

    • Konnte man bereits 2001 in Deutschland Abitur machen, ohne eine normlae deutsche Sprache zu beherrschen? „Müllmenschen“,“Hausfrauen arbeiten nicht“, usw.

      Das zeigt, welches Geistes Kind Sie sind und schadet der Sache, da es leider stimmt, dass es sich zu viele zu bequem gemacht haben.

    • Danke trifft auch bei uns ins Schwarze. Wir sind auf der genau gleichen Spur. Noch etwas zurück versetzt. Wer braucht denn all die Geisteswissenschaftler? Der Staat denkt sich neue Stellen für diese Leute aus. Früher haben die Banken noch diese Stellen geschaffen, heute nehmen sie lieber Ausländer, die können die Heimatsprache richtig. Wieso haben wir hier keine Beschränkungen zum Studienzugang, den ja ich bezahle? Wieso haben wir rigorose Beschränkung für Mediziner und importieren tausende von ausländischen Ärzten? Wieso wird nicht ein Studium in den Zukunftswissenschaften, die der Schweiz in der Realwirtschaft einen Mehrwert bringen gefördert und auch gut bezahlt?

    • @Gerd Richter: Ihr Kommentar fängt mit relativ harmlosen Aussagen an, aber spätestens im dritten Absatz, wo Sie von „Müllmenschen“ schreiben, wird klar, wes Geistes Kind Sie sind. Sind Sie sich eigentlich im Klaren, was Sie da von sich geben? Das ist einfach abscheulich und abstossend!!

  51. Na ja, die Leute die die vielen Anträge für Kurzarbeit bearbeiten, sind auch Beamte. Vermutlich ist der Eine oder Andere der über diese Leute ausgerufen hat nun froh, dass sein Antrag zügig bearbeitet wird! Vermutlich sollten Einige einfach mal die Klappe halten und mit dem ständigen Bashing von einzelnen Branchen aufhören.

  52. Siehe offener Brief an die Bundeskanzlerin von Prof. Sucharit Bhakti auf YouTube.
    Kann bald gelöscht werden.

  53. Das Uebel der XLS. Manager ist weltumspannend und kreiert seit Jahren im besten Falle zwar Marge aber keinen Mehrwert. So ist eine wachsender Beamtenapparat zwar ein Problem doch die noch grösseren Systemprobleme würden mit dem Abbau nicht substantiell was ändern. Es geht darum in Zukunft wieder Mehrwert zu leisten, das geht in vielen Fällen halt nicht nur vom Schreibtisch aus.

  54. Die Postfinance hätte mit den COVID Krediten jetzt die Chance ihres Lebens: Endlich darf sie Kredite vergeben und erhält gleich die Gelegenheit ohne jegliches Risiko und ohne Kosten bei hunderten von Unternehmen einen Fuss in die Tür zu setzen.
    Offenbar nutzt sie diese Chance eher schlecht: Während CS, ZKB und Raiffeisen Sonderteams bilden, die Sonderschichten leisten und auch über das Wochenende Kredite gesprochen haben, läuft bei Postfinance nichts. Lapidarer Hinweis auf der Website:
    Hinweis

    Aufgrund des sehr grossen Antragseingangs ist aktuell mit längerer Beantwortungszeit zu rechnen.

    Auf ein am Donnerstag per Mail eingereichtes Gesuch gab es erst eine automaitsche Eingangsanzeige. Kein guter Start in das Kreditbusiness!

  55. Nun es wird zumindest bei den wichtigen Industrien auch massenhaft zumindest zu Teilverstaatlichungen von Betrieben kommen als Alternative zu sang-& klanglosen Bankrotten.
    So wie damals in der DDR werden wir vermehrt volkseigene Betriebe VEB bekommen, Bauernbetriebe könnten anstatt ineffizient subventioniert zu Kolchosen umfunktioniert werden und für das braucht es nun mal ein grosses Beamtenheer!
    Mit zunehmendem Leidensdruck der Bevölkerung und der Wirtschaft wird der Staat allmächtiger werden, es werden Dinge geschehen, die vor zwei Monaten noch völlig undenkbar waren. Selbst wenn das Virus dann mal am abklingen sein sollte in ein paar Monaten oder gar erst 2021, wird das in der Schweiz eine Furche hinterlassen gegen die die Situation von 1945 wie ein Kindergeburtstag wirkt.
    Im Immobilienbereich wird es auch infolge Massenarbeitslosigkeit noch gewaltige Wertberichtigungen geben was die weltrekordhoch verschuldeten CH-Privathaushalte in den Abyss reissen wird!
    Die hedonistische konsum-& schuldenorientierte Spassgesellschaft ab 1967 (Summer of Love)und beendet 2020 wurde mit Corona definitiv zu Grabe getragen.

    • Richtig und das Beste daran: Wer hat die ganze Misere mit seinem Schlamassel verursacht (der Staat, mit seinem irrsinnigen Lockdown) und wer spielt sich gleichzeitig als Retter auf (der Staat, „wir helfen Euch“). Nichts anderes als eine materielle Enteignung.

    • @ Kassandram Apropos „Summer of Love“, wird es nach der Krise mehr Babys oder Scheidungen geben? Eine Wette in einem engl. Wettbüro zu platzieren ist wohl weniger riskant, als Aktien zu kaufen.

  56. Beim Tagi wurden nun die Funktionen mit Likes für die Kommentare weggenommen. Klar warum. Die wollen dem Publikum vorenthalten, was die Leser wirklich denken. Insgeheim lachen sie sich ins Fäustchen, denn jetzt können sie den Leuten wieder viel besser ein X für ein U vormachen.

    • Wer den Tagi liest, hat sich vom denkenden Teil der Menschheit eh schon länger verabschiedet.
      Coninx mit seinen VV-Mandaten bei den Banken predigt den Leuten die Mär von der sozialistischen und gerechten Gesellschaft, verhält sich selber aber wie der Hai im Kapitalistenteich. Unglaubwürdig vom Feinsten, aber das war ja schon immer ein Sozi-Merkmal!

  57. …..und, wo sind jetzt all die Ober Clowns, die der Doris Leuthard immer am Zipfelrock hingen?

    Genau sie war eine derjenigen treibenden Kräfte, die die Beamtenstuben an allen Ecken und Enden zum Bersten überfüllen lies, mit neuen, nutzlosen Stellen und Ämtli.
    Da noch neue Kreativstellen, dort noch neue Büroflächen- und da hinten brauchts auch noch mehre Schimmelstuben Beamte…..

    Bei genauer Betrachtung war sie ja nur ein gescheitertes Scheidungsanwältli die ihr Auskommen dann in der Politik fand. Heute, nur Monate nach ihrem längst überfälligen Abgang als BR, kommen immer neue Baustellen und Unzulänglichkeiten von ihr an den Tag!

  58. Die Beamtenflut nimmt seit Jahren ungebremst zu. Umverteilung von den Nützlichen zu den Nutzniessern, von den Wertschöpfenden zu den Wertvernichtern. Volkswirtschaftlich gesehen zahlen diese auch keine Steuern, sie leben AUS Steuern. Der grösste Arbeitgeber in der Schweiz ist: ganz grosse Überraschung: die Schweiz 🙂

    „Parasitismus“ reicht nicht hin für diesen Missstand, besser wäre „Kannibalismus“.

  59. Bei jeder Krise macht sich die süffige Neiddebatte mit dem Titel „Beamte vom Regen verschont, während Selbständige sich aufopfern“ breit.

    Richtig ist, dass es zuviele sog. Beamte hat, ganz besonders beim Bund.

    In den Kantonen gibt es den einen oder anderen Verwaltungskadermann, der tatsächlich der Meinung ist, er koordiniere die Wirtschaft, beim Kanton Zürich ist das der Fall. Das ist ebenso lächerlich wie falsch.

    Ein Skandal ist, dass die in den letzten Jahren unkontrolliert angewachsene Zahl dieser Beamten, leider Einfluss zu nehmen sucht, auch dort wo es nichts verloren hat. Das behindert die Wirtschaft.

    Richtig ist aber auch, dass es Bereiche beim Staat gibt, wo es zuwenig Angestellte hat.
    Z. B. beim Pflegepersonal in Altersheimen und Spitälern.

    Viele der Selbständigen haben kein Problem damit, die Vorteile ihres Status zu geniessen ohne sich eine Sekunde darüber zu ärgern, dass eine Pflegefachkraft schlechter entlöhnt wird, als irgendein Uni-Abgänger-Fuzzi, der im Leben noch nichts Brauchbares für die Gesellschaft auf die Reihe gekriegt hat.

    Die Sache ist also differenziert zu betrachten.

    Erstens würde die Wirtschaft in der Schweiz ohne eine zuverlässige, stabile wenig korrumpierbare Verwaltung nicht so gut funktionieren, wie sie es heute tut.

    Zweitens ist in unserem Lande jeder frei, den Berufsweg einzuschlagen, der ihm Kraft seiner Fähigkeiten und Wünschen offen steht.

    Wer also selbständig ist, weiss welche Vorteile und welche Risiken damit verbunden sind.

    Wer beim Staat angestellt ist, weiss die Nutzen zu schätzen und die Einschränkungen die damit einhergehen zu akzeptieren, in ruhigen Zeiten und in der Krise.

    Deshalb die Fragen: Wäre es sinnvoll aus Solidarität 30% der Staatsangestellten zu entlassen? Das käme zwar allen teurer, aber vielleicht würde es den Neid der Schönwetterselbständigen dämpfen helfen.

    Keine gute Idee.

  60. Im Unterschied zu Deutschland kennt die Schweiz den Beamten- status nicht. Allerdings werden die staatlich Angestellten fast wie Beamte verwöhnt, doch ein Anrecht auf Beschäftigung bis zum Pensionsalter haben sie nicht.

  61. Dass überhaupt solche extremen Massnahmen staatlicherseits weltweit ergriffen werden, liegt daran, dass das Virus für 50+ gefährlich werden könnte. Denn wer regiert? 50 + in fast allen Ländern weltweit. Beweis: Vor 100 Jahren raffte die span. Grippe die 20-40 jährigen dahin und nicht viel wurde getan. In den Krieg ist bisher auch noch kein 50 + gezogen. Pleite gehen kann der Arbeitgeber der Staatsangestellten auch nicht – ob Bundesrat oder ein Angestellter von Appenzell Ausserrhoden. Ein Staat geht nie Pleite, auch wenn das Nachrichten ab und an suggerieren. Ob nach der Krise 99 % der Wirtschaft am Boden liegt oder 0.9 % ist irrelevant für Staatsdiener. Dann gibt’s halt Naturalien bis wieder Geld in der Kasse ist-für die staatl Angestellten geht es immer weiter, das ist wohl wahr.

  62. Wie sonst sollen denn ohne Beamtenfeen alle unsere füllhornartigen Wünsche sofort umgesetzt werden?

    Uebrigens: in solchen Zeiten werden in der Wirtschaft immer die grössten Chrämpf gemacht, weil das gemeine Volk an den Lippen des Staates hängt…..

  63. Jaja, jetzt ists ungerecht. Ich hab vor Jahren meinen viel besser bezahlten Banker Job gegen eine sicherere Staatsstelle getauscht. Risk Return World, eben.

  64. Merkwürdig, dass diese Sklerotisierung erst jetzt zur Kenntnis genommen wird. Über Jahre jubelten Schmierblätter (ich erwähne keine Namen, sonst wird mein Kommentar nicht veröffentlicht) über das Job- und Wirtschaftswunder in der Schweiz. Ja Herrgottnochmal, haben den diese Journalisten keine Augen im Kopf oder befinden sie sich auf dem LSD-Trip?

  65. Man gaukelt allen vor, der Staat und seine Bewohner steuern dem Untergang entgegen. Die Politiker-Kaste schafft die Grundlagen, dass der Souverän entmündigt wird. Die Beamten setzen eiskalt die vorgeben diktatorischen Massnahmen um – die von Staatspolitikern befohlen wurden. Es entsteht eine gigantische Krise. Es gibt einen Preissturz. Das Grosskapital übernimmt zum Schnäppchenpreis den Staat und alle privaten Besitztümer. Wiedergeburt des Feudalstaates. Corona macht es möglich.
    Gunther Kropp, Basel

  66. Auch diese Entwicklung hat sich schon seit längerem abgezeichnet. Dieser Wasserkopf von Beamten macht das Leben aller KMU und Kleinunternehmer, aber auch Ärzten und Nicht-Staatsangestellten seit Langem zunehmend unerträglich. Berater und Überwacher, ständig neue Regeln und Verordnungen. Diese Beamtenblase und Staatsangestellten müssen ja beschäftigt werden. Seit dem Shutdown ist es besonders stossend und absolut unerträglich geworden. Beamtenfeudalismus.

  67. Die Beamten sind ein Teil des generell, Dienstleistungssektors.Dieser wurde in den
    letzten 30 jahren massiev ausgeweitet auch der privatwirtschaftliche. Beim Staat ist das im
    gegensatz zum privaten ,,gesichert,,.
    DAS wurde zu Beginn der 90 iger propagiert, der
    Umbau in die Dienstleistungsgesellschaft.
    Da haben die ,,gescheiten,, Globalisten, die das
    damals Propagiert haben, offenbar irgend etwas ÜBERSEHEN oder nicht geschnallt.
    So viel ist bereits sichtbar, der Dienstleistungssektor wurde sehr schnell und direkt mit Einbussen konfrontiert.Logo die beim Staat nicht.
    Zusatzbemerkung:Der Dienstleistungssektor ist eine
    zweiteilige Materie und hat einen produktieven und konsumatieven ,,Flügel,,. Nachhaltig kann eine Wirtschaft NUR mit einem ausgewogenen Verhältnis von
    Brutoproduktion und Brutokonsum funktionieren.
    Die Ökonomischen Debaten werden innzwischen, schon länger, in erschreckendem Mass, viel zu Ideologielastig und immer weniger rational geführt.

  68. Eine komplexer Wirtschaft & Gesellschaft benötigt auch einen komplexeren Rechtsstaat mit all seinen Werkzeuge.

    Allerdings wird die sich gerade beschleunigende Digitalisierung durchaus das Potential zum Abbau einiger Amtsstellen haben.

  69. Das Phänomen des zahlenmässig ausufernden Beamtenapparats ist schon seit deutlich über zehn Jahren offenkundig. Da wären unsere Legislativ-Politker (N+S-Räte; Kantonsräte) zuständig. Ein Bundesrat oder Regierungsrat ist nicht nur zum „Regieren“ da, sondern auch Vorsteher eines „Unternehmens“ (Department). Dieses hat seine Dienstleistungen effizient und kostenschonend zu erbringen.

    Bitte beachten: Die öffentlich rechtlichen Pensionskassen vieler Beamten haben eine Unterdeckung von über 34 MILLIARDEN! Tendenz steigend. Dafür stehen dereinst die Steuerzahler gerade. Dies ist ein weiterer und zwingender Grund den Beamtenapparat rasch auszudünnen und mit den tatsächlich Besten zu besetzen. Diesbezüglich habe ich – wie die aktuelle Lage deutlich vor Augen führt – meine Zweifel.

    Nicht die Leute an der Front (z.B. Pflegefachleute, Pöstler, etc.) sondern diejenigen an den Schreibtischen in durchgestylten und überdimensionierten Verwaltungspalästen. Mehr Bescheidenheit wäre auch bei der öffentlichen Hand dringendst angebracht.

    • Wir Unschuldigen sollen diesem unerwünschten Überbordenden, unnützen Beamtenapparat auch noch die Pensionskassenlöcher füllen?
      Nein danke! Die sollen ihre Löcher bitte selbst ausgleichenn, so wie alle Anderen das auch tun müssen.

  70. Oesterreich führt Maskenpflicht ein. Und bei uns wurde während Wochen behauptet, das nützt nichts. Jahrelang haben sie geschlafen, obwohl sie darauf hingewiesen wurden. Und jetzt haben sie uns brandschwarz angelogen.

  71. Selbst im „Krisenjahr“ 2008 ist der Beamtenapparat -im Gegensatz zur gebeutelten Privatwirtschaft – seelenruhig weiter gewachsen.
    Wer wirklich denkt, die Beamten seien im selben Boot wie die Coiffeusen, Bäcker, Gärtnereien oder Restaurant-Besitzer, lese folgende Artikel und erwache bitte endlich:

    https://www.nzz.ch/wirtschaft/bundesverwaltung-und-sie-waechst-und-waechst-und-waechst-ld.143426

    https://www.handelszeitung.ch/politik/bundesangestellte-erhalten-fast-automatisch-mehr-lohn

    https://www.bazonline.ch/schweiz/immer-mehr-bundesangestellte/story/16332054

    Wer sich Details ansehen will, findet sie hier:

    https://www.efv.admin.ch/efv/de/home/finanzberichterstattung/daten/zeitreihen.html

  72. Bitte mit Zahlen unterlegen.

    Dann weiss man wovon Sie sprechen Herr Hässig

    Oder hat einer Ihrer Co-Autoren diesen Artikel geschrieben?

  73. Kündigungsverbot für Beamte gehört abgeschafft, willkommen in der Leistungsgesellschaft. Schlechter Witz dieses Kündigungsverbot. Beamte sind teilweise riesen Schmarotzer, Lehrer, Staatsbeamte, feiern permanent blau, telefonisch fast nie erreichbar, sprechen sich untereinander ab wer/ wann freimachen kann, das Allerletzte. Habe jeden Respekt vor „Beamten“ verloren.

    • Mit Verlaub: erstens gibt es den Beamtenstatus praktisch gar nicht mehr, und damit auch sicher kein Kündigungsverbot. Städtische und kantonale Angestellte haben ein normales Arbeitsverhältnis mit Kündigungsfristen wie jeder andere auch. Ist vielleicht in Deutschland anders, aber in der Schweiz schon lange nicht mehr. Zuerst mal informieren, bevor man was schreibt.

  74. Ich verstehe nicht was die Tatsache dass die Schweiz, wie alle anderen Staaten auch, einen „Wasserkopf“ in allen öffentlichen Ämtern haben, mit der jetzigen Krise zu tun hat. Dieser „Wasserkopf“ ist nämlich über lange Zeit gewachsen und hat nichts mit der Corona Krise zu tun. Im Übrigen mein ich damit nicht jene Staatsangestellten oder öffentlichen Angestellten die Tag für Tag die notwendige und korrekte Arbeit machen, wie Polizei, Feuerwehr, Steuerämter, Einwohnerämter, Bauämter etc., sondern jene Abteilungen, welche an sich völlig überflüssig sind, davon gibt es wahrscheinlich etliche. Zu untersuchen sind vor allem auch Führungsebenen, welche nicht führen, sondern einfach da sind und daher nicht gebraucht werden. Dazu kommen noch die im Ausland stationierten Beamten, wie Militär Attache, Kultur Attache usw., als auch sämtliche „non Gov“ Organisationen die staatliche Förderungen erhalten. Da müsste aufgeräumt werden. Aber wie gesagt nicht ein Problem der derzeitigen Corona Krise sondern eine seit langem bestehende Aufgabe, welche scheinbar von niemandem wahrgenommen wird.

  75. La permanence de l’emploi n’est plus garantie aux fonctionnaires. Depuis quelques années ils sont également soumis au code du travail.

  76. Das BIP in der Schweiz könnte bis Ende Jahr um 20% einbrechen auf das Niveau vor 1990. Der Tourismus ist noch relativ gut dran mit einem Einbruch von nur 90%. Andere Branchen haben einen Einbruch von 100% zu verzeichnen. Der Staat wird seine Leistungen dramatisch kürzen müssen. Es könnte mehr als zehn Jahre dauern bis wir wieder das Vorkrisenniveau erreicht haben werden. Mit über 300’000 Arbeitslosen und 500’000 Sozialhilfeempfänger wird die Schweiz nach der Krise ganz anders aussehen als heute und spätestens dann, wird ein Kahlschlag in den Verwaltungen unvermeidbar werden, weil mit bis zu 50% tieferen Steuereinnahmen und 500% höheren Sozialhilfeausgaben so ein gigantisch aufgeblähter Staat nicht mehr finanzierbar sein wird, der an alte DDR Zeiten erinnert.

  77. Wäre es nicht eine bedenkliche Situation, wäre der Unerhaltungwert dieses „jeder prügelt auf jedem rum Forums“ einmalig.

    HÖRT ENDLICH MIT DIESEM SELBSTGERECHTEN GEHABE AUF.

    Ich will nur noch „vernünftige“ Vorschläge (!) hören und nicht mehr diesen FrustMüll.

    Wir alle haben ja überhaupt nichts mit dem Staat zu tun, wir armen Opfer.

    Und nun allen eine gute Woche und denen, die den Mist an vorderster Front ausbaden müssen, und nicht im Homroffice aussitzen können, gute Nerven und Gesundheit.
    Auch allen anderen (inkl denen im Homeoffice), wir sind ja alle betroffen.

  78. Die KESB. Die hat mich bei einer Erbsache fast 100‘000 gekostet wegen Schlendrian und Unvermögen. Auch mein Anwalt bis sich die Zähne aus.

    • Ach sie Armer
      99% der Schweizer erben nicht x-100’000 Franken, sie Armer
      99% der Schweizer können sich keinen Anwalt leisten, sie Armer
      Noch was zu jammern im IP ?

    • Doch, ich verstehe diese Wut auf die Kesb. Auch „Reiche“ haben nämlich Recht auf Recht. Oder gilt das Recht nur für unentgeltliche Prozessführungen? Bei mir hat der Schlendrian ebenfalls in einer Erbangelegenheit in etwa gleich viel gekostet.
      Der Anwalt wurde „verordnet“ und nicht selbst gewählt. Durch das Verstreichen lassen von Einsprachefristen hat er mir finanziell ebenfalls unendlich geschadet. Aber ich war selbstverständlich die „Querulantin“.

  79. In der Sache völlig richtig, dennoch letztlich zu kurz gesprungen. Anstatt Hunderttausenden ihr öffentliches Beschäftigungsprogramm wegnehmen, lieber allen ein bedingungsloses Grundeinkommen. Und komme mir bitte keiner mehr, wir könnten uns das nicht leisten!

  80. So sicher sind diese Stellen nun auch nicht – zunächst wurde der Beamtenstatus meines Wissens abgschafft, es sind nun „normale“ Angestellte, allerdings mit sehr guten Löhnen und vorzüglichen Anstellungsbedingungen.
    Leider finanziert sich der Staat und damit auch seine „Beamte“ per Steuergelder und die brechen ab 2020 weg – es wird den Staat günstiger kommen 60% der Beamten zu entlassen und dafür Sozialhilfe auszurichen (das ist i.d.R. weniger als 1/3 des Lohnes), also 2/3 Ersparnisse…

  81. 20% Lohnkürzung aller Staatsangestellten und Parlamentarier.

    Jeder soll etwas dazu beitragen. Die Parlamentarier werder sich wehren wie die Hölle.

  82. Wohnraum schaffen & Digitalisierung fördern anstatt Beamtentum

    1. Museen digitalisieren (nicht nur Fotos – moderne Animationssoftware mit Lernvideos und Zusatzinformationen)
    2. denkmalgeschützte Häuser digital dokumentieren (besonders die komischen „Achitekturdinger“ die niemand wirklich schön findet)
    3. !! denkmalgeschützte Häuser durch intelligente umweltschonende Neubaten ersetzen & günstigen Wohnraum in der Stadt schaffen
    4. verbleibende Museen zusammenschliessen (periodische Ausstellungen)

    • Thema verfehlt.

      Der umweltfreundlichste Neubau ist der Altbau, weil er die graue Energie für die Erstellung längst kompensiert hat und ein Stehenlassen keine Ressourcen für einen Neubau bedingt.

      Dicke Einsteinmauerwerke nach guter alter Baumeister Sitte schlagen die von immer mehr Fachleuten in Frage gestellte Hartschaum-Minergie um Längen. Schwachstelle bei Altbauten sind die Öffnungen. Aber das Problem kann man lösen.

      Die schlimmste Architektur haben gerade diese angeblichen Öko-Neubauten. Die sehen nämlich schon bei Schlüsselüberabe abbruchreif aus und sind ästhetisch sowieso keine Freude.

      Und den Picasso schaue ich mir live an! Basta!

    • 1, 2 + 4. Braucht zum Glück zunächst einmal keine Leute. Digitalisiert sich ja quasi von selbst.

      2 + 3: Stimmt. Drecks-Kulturgüter nehmen Platz weg. Wir sollten auch gleich alle Bibliotheken zumachen. Alles auf einen Haufen und anzünden.

      Ich schlage Sie als Leiter des Reichsministeriums für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vor.

  83. Das BIP in der Schweiz könnte bis Ende um 20% einbrechen auf das Niveau vor 1990. Der Tourismus ist noch relativ gut dran mit einem Einbruch von nur 90%. Andere Branchen haben einen Einbruch von 100% zu verzeichnen. Der Staat wird seine Leistungen dramatisch kürzen müssen. Es könnte mehr als zehn Jahre dauern bis wir wieder das Vorkrisenniveau erreicht haben werden. Mit über 300’000 Arbeitslosen und 500’000 Sozialhilfeempfänger wird die Schweiz nach der Krise ganz anders aussehen als heute und spätestens dann wird es einen Kahlschlag in den Verwaltungen geben, denn ohne Steuergelder kann kein Staat überleben.

    • Sie haben recht vergessen aber, dass es diese Bullshit- Jobs gar nicht braucht. Schon 2019 trägt nur die Hälfte aller Schweizer Arbeitsplätze zum Wohlstand bei. Unabhängig ob in der Verwaltung oder nicht.
      Mit rund 100 Millarden wurden die Bullshit-Jobs jedes Jahr subventioniert.

      Die Produktivität frisst halt die Arbeitsplätze. Das ist seit rund 200 Jahren bekannt. Lohnarbeit ist ein Auslaufmodell und funktioniert seit den 80er Jahren nicht mehr. Darum wurde auch der Kosum mit massivsten Krediten angeheizt und den Menschen Dinge anzudrehen die sie gar nicht brauchen. Die Ausgaben für Werbung ist gigantisch und dient nicht dem Wohlstand.

      Daher ist eine Mikrosteuer und ein Grundeinkommen das einzig
      langfristig sinnvolle. Die Aktionäre erhielten über die letzten 20 Jahre auch das nie versiegende Manna von den Zentralbanken. Selbst jetzt wird nicht auf Dividendenausschüttung oder Aktienrückkäufe verzichtet.

    • Fürchte, der Abbau bei den Staatsstellen wird nicht stattfinden. Statt Steuern halt dann verschulden und anderswo sparen (damit man dann in eine nächste Krise wieder unvorbereitet stolpert). – Und was würden wir bloss mit all den „Akademikern“ machen, die beim Staat eigentlich überflüssig sind?

    • Leider ist das Gegenteil zu befürchten. Unsere auf allen Stufen mittlerweile Links-Grün durchsetzte Regierung wird (a) nach mehr Stellen rufen, weil jetzt ja viel mehr Arbeitslose umd Sozialhilfeempfänger zu betreuen seien, und (b) die Steuern einmal mehr erhöhen wollen, natürlich wie immer nur für die „Reichen“ (wie war das mit der Grenze, ab wann jemand einkommensmässig zu den „Reichen“ gehört?)

    • Das ist Grund zum Jubeln. Endlich werden wir diese überflüssigen Funktionäre los (Bedrohungsmanager, Glaskugelpolizisten, „Sozial“berater, Parkplatzsündenjäger, Gendergerechtigkeitsüberwachungsbeamte, zertifizierte CO2-Kontingente-Regulierungs- und Dosiersystem-Überwachungsbeamte usw.

    • Nach heutigen Prognosen wird der Lockdown 3 – 6 Monate dauern und daraus soll ein Schaden von mehr als 10 Jahren entstehen?
      Das war aber ein fettes halbes Jahr das uns dadurch durch die Lappen ging.

  84. Ist ja logisch: Die Boni-Exzesse der Banker und die Risikofreudigkeit der Banken etc., die ab Mitte der 90er Jahre starteten, mussten ab 2008 gebremst werden. Alle begrüssten Einrichtungen wie die FINMA, auch wenn diese wieder von Ex-Bankern mit unverändertem Wachstumshunger besetzt wurden. Alles muss wachsen. Nur dem Dumme spart.

  85. Wenn der steuerzahlende Pöbel schon für die Gelddruckorgien der Nationalbanken einstehen soll, dann bitte auch die entsprechenden Unternehmen verstaatlichen.

    Es kann nicht angehen, dass der Steuerzahler sein eigenes Gehalt vorfinanziert und die 1% die Assets geschenkt bekommen.

    Vielleicht sollte man langsam in Erwägung ziehen, default für alle in USD ausgegebenen Schulden weltweit zu erklären, damit die wahren Risktaker, das steuerzahlende Volk, die Assets übernehmen können.

    Wie lallte doch Buffett im Interview mit NYT 2006:

    It’s class warfare, all right, but it’s my class, the rich class that’s making war,and we’re winning.“

    FU Buffett!

    • Sogar das Zitat ist noch falsch in diesem Von Neid zerfressenen Kommentar. Was der wohl selbst schon für die Gesellschaft geleistet hat …?

  86. „…die neuen Könige“,
    Resignation kommt auf wie seinerzeit in der DDR, dafür werden Flüsterwitze Hochkonjunktur haben
    „Warum sind für Beamte Papiertaschentücher selbst in Corona-Zeiten verboten? — Weil Tempo drauf steht.“
    Der Begriff „Vollidioten“ im Zusammenhang mit Staatsangestellten ist hingegen tabu. Referenz Frau I. Villalon

  87. „Die Gleichen, die für den grossen Virus-Angriff nichts bereitgemacht hatten, haben jetzt erst recht das Sagen.“
    Genau, es waren sicher nicht die Regierungsräte der SVP und FDP die ihren Spitälern den Sparkurs vorgegeben haben, es waren die Beamte in Bern…

    Was aber wirklich erbärmlich ist, in guten Zeiten kann nicht genug gespart und abgebaut werden. Hinz und Kunz nennen sich Unternehmer, wollen keine Steuern zahlen und bei den Löhnen soll schon gar nicht eingegriffen werden.

    Und in einer Krise schreit jeder nach dem Staat, jeder Lohnempfänger muss in Abhängigkeit von seinem Einkommen bis zu drei Monate Sperrfrist mit seinem Vermögen überbrücken können bis das erste Taggeld kommt. Und nun sind die Kommentarspalten voll von „Unternehmern“ die jammern, dass die 3250 Franken die sie nicht mal zu gut hätten und vom Tag 1 ausbezahlt wird zu wenig sei.

    Und Schuld sind „die Beamten“…

    Jeder der jetzt jammert sollte sich fragen wen er die letzten Jahre gewählt hat und ob der Preis den wir jetzt bezahlen nicht doch um einiges höher ist als die Steuergeschenke der letzten 20 Jahre.

  88. Neid und Missgunst zu säen ist eigeltlich immer fehl am Platz. Heute vielleicht noch mehr als sonst. Jetzt brauchen wir Solidarität und Zusammenhalt.

  89. Bei alledem steigt das Gefühl einer ungeheuren Ohnmacht gegenüber Bundesrat und Verwaltung, die nach eigenem Ermessen per Notrecht regieren und die arbeitende Bevölkerung wie eine Herde Schafe vor sich hertreiben.

    • Das tun sie auch, wenn NICHT Notrecht herrscht. Denken Sie nur an die KESB!

  90. Wie wird wohl mit den zahlreichen SchwarzarbeiterInnen umgegangen? Statt Unterstützung, Bussen und Nachsteuern? Auf Sizilien plündert diese Zunft bereits die ersten Lebensmittelgeschäfte.

  91. Aha, jetzt beginnt das Gezänk. Dass ein immer grösser werdendes Heer von Beratern und Coaches für teures Geld den öffentlichen Verwaltungen inkl. Spitälern „schlanke“ Strukturen aufschwatzte, dass wir als Angestellte des öffentlichen Dienstes von ebendiesen Beratern milde belächelt wurden, da unsere Löhne tiefer sind, dass wir uns um die Kinder und Jugendlichen der Geld scheffelnden Paradeplätzler gekümmert haben und zu oft Schlimmeres abwenden mussten usw. -wir müssten dringend darüber reden; Futterneid (den ich dem Artikelschreiber unterstelle) ist vor diesem Hintergrund nicht angebracht.

  92. Das ist die Stunde des stolzen milliardenteuren Schweizer Beamtenheeres! Zehntausende von Funktionären wurden in den letzten 10 Jahren aufgebaut versorgt mit fetten Pensionen – während jetzt die
    Kleineren und mittleren Unternehmen verrecken weil sie durch das sorgfältig von tausenden von hochbezahlten Beamten aufgebaute Kreditraster fallen!
    Mich haben die Beamten auch aufgebracht – meine Firma vor 4 Jahren zerstört!
    Ich konnte aber noch das restliche Geld was mir verblieben war vor den Beamten retten in Südamerika und konnte mir dort frei von der Schweizer Hyperbürokratie ein Millionenvermögen aufbauen. Ich bin dem Herrgott dankbar nicht mehr in diesem Beamten – Land eine Firma betreiben zu müssen und schaue hochoben über diesem Land (mit Genugtuung und Schadenfreude= Freude herrscht) zu, wie
    dieses Land jetzt mit Hyperbürokratie und Beamten zum Teufel geht! Ein dummes Volk hat eine dumme Regierung verdient! Rache kann so süss sein!

    • Shame on you, jetzt ist wirklich nicht der Moment von irgendwoher auf die Schweiz reinzudreschen.

    • Würde mich interessieren wo Sie hin sind. Auch ich als KMU Unternehmer plane meine Abreise mitsamt Unternehmen.

    • Zimmerli- Sie haben auch nicht ihre Firma durch diese Beamten verlieren müssen! Aber auch Selbstgerechte werden einmal vor ihrem Schöpfer zu Gericht sitzen! Schämen Sie sich selber!

    • Und wieviel Schmiergelder müssen Sie allenfalls in Ihrer neuen Heimat bezahlen?

    • Yep, die Schweizer sind definitiv dumm, ein Volk das freiwillig eine Staatsquote von 68% akzeptiert, kann nicht ganz bei Trost sein.

      Aber irgend jemand muss all die bildungsfernen Wähler von Rot-Grün ja durchfüttern, die man in der Privatwirtschaft zu nichts gebrauchen kann.

      Die wirklich asozialen Abzocker sitzen nicht in den Banken sondern in staatliche geschützten Werkstätten. Solange Beamte und Berufspolitiker weiterhin ein Stimm- und Wahlrecht haben, wird sich daran auch nichts ändern.

      ==> nennt man Ochlokratie aber es gibt ja immer noch genug Lunaten wie sogar Roger Köppel, die von einer „Demokratie“ schwafeln. Da die Abzockerkaste, die Mehrheit hat, existiert keine Demokratie mehr.

      Aus was für wohlstandsverblödeten Gutmenschen dieses Land besteht, sieht man ja aktuell an dieser Massenverblödungshysterie für ein relativ harmloses Grippen-Virchen. Ich möchte gar nicht wissen wie diese Schönwetterkapitäne re(a)gieren, wenn mal wirklich ein ernstes Problem ansteht, wie die Pest, Ebola oder Marburgvirus; oder mal Panzer an der Grenze auffahren oder die EU der Schweiz kein Strom mehr liefert….

    • Ich bin ein Auswanderer, der viele gute Schweizer kennen gelernt hat, aber auch ich bedauere das Durcheinander, das sie angerichtet haben, weil sie sich nicht auf eine Epidemie/Pandemie vorbereitet haben und die Schwachen trotz all dieser Steuergelder nicht geschützt haben. Es ist eine Schande.

    • @von Almen – Ja mein lieber von Almen, da täuschen sie sich gewaltig. Auch ich war während Jahren selbständig und auch ich kenne das Beamtentum mit all seinen negativen Seiten. Aber ich bleibe dabei, es ist nicht der Moment auf unser Land dreinzuhauen, Solidarität ist gefragt.

  93. Die 68er sind in die Beamtenstuben eingedrungen. Sie haben sich dort als abgehobene und abzockende Kaste eingenistet. Auf Kosten der Steuerzahler führen sie ein wohlbehütetes Leben. (Ich weiss, viele machen einen guten Job, aber es gibt eben auch die andern )

    • Der angekündigte Marsch durch die Institutionen war demnach erfolgreich. Die heutigen jungen Grünen und Roten möchten aber noch viel mehr.

  94. Gibst Du dem Staat 100 CHF, so gibt er 110 CHF aus.
    Gibst Du dem Staat 200 CHF, so gibt er 230 CHF aus.
    Gibst Du dem Staat 300 CHF, so gibt er 370 CHF aus.

    Der Apparatschnik lässt grüssen. Das ist übrigens auch bei Gross-Unternehmen nicht viel besser.
    3 Manager überwachen einen Mitarbeiter und 5 Manager entscheiden, was ein Mitarbeiter machen muss.

    Machen wir uns nichts vor. Wer die CH als die Insel der Glückseligen bezeichnet- tiefe Steuern und wenig Staat – der träumt einfach vor sich hin oder kann einfach nicht rechnen.

    Ich bin da radikal: 90% der Staatsbeamte gehören einfach abgeschafft, die schieben nur Papier sinnlos herum. Ich könnte da ein Lied singen.

    Den restlichen 10% ist auf die Finger zu schauen. Warum? Weil der Staat für unser Wohlwollen da sein muss, nicht um uns zu demütigen. Beispiel Zürich: Die Bussen werden jedes Jahr als Bestandteil der Einnahmen eingeplant. Also muss noch mehr Überwachung (Blitzkasten, Blaue Zone, Polizei ….) her. Das alles ist aber nur da, um dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen!

    Weiteres Beispiel: Umzug mit Adressänderung kostet 50 CHF. Warum muss man dafür bezahlen? Wir zahlen doch schon Steuern! Diese Liste könnte man in die Länge ziehen.

    Der Staats Aparatschnik baut ständig Leistung ab bei steigenden Steuern! Da liegt der Hund begraben!

    Und dann kommen noch die Politiker. Einer korrupter als der andere. Kaum gewählt vertreten sie irgendwelche Lobbies. Der Bürger wird vergessen!

    Weiteres Beispiel BR Ruth Dreifuss, Krankenkassenabstimmung 1994: Es wird alles besser und billiger. Na denkste …

  95. Nebst den Beamten wird nach dem kleinen 1×1 der Soziologie die Mafia zu den neuen Königen der Krise gehören

  96. Die europäischen Politiker haben in der Corona-Krise versagt. Der Ausbruch in China gab ihnen 3 Monate Vorsprung, den sie nicht genutzt, sondern tatenlos zugesehen haben. Dann sind sie in hektischer Weise wieder in die europäische Kleinstaaterei verfallen. Grenzen zu. Das ist kein Heilmittel. Da müsste man eher Regionen abschotten und nicht Grenzen, schon gar nicht europäische Grenzen.

    Wie hilf- und Kopflos die Politiker sind, kann man auch daran messen, dass sie auf den Rat von Leuten hören, die sonst nie in Erscheinung treten. Zudem manche die sich jetzt ganz wichtig machen. Was ist mit den Heerscharen von Mitarbeitern in den Gesundheitsministerinen? Die hatten überhaupt keinen Plan.

    Alle Politiker sollten nach der Krise, sofort zurücktreten. Für diese blamable Vorstellung gibt es keine Alternative als Rücktritt. Besonders Frau Merkel glänzt mal wieder mit Aussitzen.

    Wie lange dauert die Schockstarre der Politiker noch? Einen Ausstiegsplan, ups dieses Wort hatten sie gar nicht in ihrem Vokabular, haben sie nicht erarbeitet. Die Wirtschaft, aber auch die Menschen benötigen einen Antivirus Test. Alle die Antikörper haben, sollen sofort wieder arbeiten gehen. Mitarbeiter die sich nicht testen lassen, erhalten keinen Lohn bzw. Arbeitslosengeld.

    Schweden hat den besseren Weg gewählt. Da haben die Politiker nicht kopflos, sondern überlegt gehandelt. Risikogruppen sollen zu Hause bleiben, alle anderen können ihr Leben normal fortsetzen.

    Was ist nach dem Abflauen der Corona-Krise? Dann ist der Virus doch nicht verschwunden. Kommt er mit der nächsten Grippewelle wieder?

    Das junge Leute Unbekümmertheit an den Tag legen, ist Mitschuld der Medien. Wenn ich laufend publiziere, dass nur Ältere und Menschen mit Vorerkrankung gefährdet sind, muss sich niemand wundern, dass die Jungen nichts von Abstand und sonstigen Maßnahmen halten.

    • Guter Kommentar. Bis auf den letzten Absatz, da langen Sie in die Scheisse. Sie werden ja wohl nicht Zensur propagieren wollen. Korrekt ist wie Sie oben erwaehnen, die Risikogruppen sollen zu Hause bleiben und die anderen ihre Existenz sichern duerfen.

    • Ausgezeichneter Kommentar.

      Schonungslos dargelegt, was im Hause Europa schief läuft………..Danke Eisbär.

  97. Obwohl der Staatsapparat massiv angewachsen ist, bringen es die rund 600 BAG Mitarbeiter nicht fertig, Tages Aktuelle Statistisken zur CORONA Seuchen Entwicklung zu liefern. Mit der billigen Ausrede kommt der Chef daher, indem er behauptet, es hätten nicht alle Aerzte moderne Ausrüstung zur Verfügung, um ihre Rapporte elektronisch einzureichen. Frage: Wer sollte denn für die notwendige, einheitliche Erfassungs-Software sorgen wenn nicht das zentrale BAG. Schlaft ruhig weiter . . .

    • Keine Masken, keine Beatmungsgeräte etc. etc. Und alles wurde beanstandet bei der letzten Inspektion, hat aber nichts genützt. Man müsste alle vor den Richter zerren.

    • immerhin sind schon faxgeräte im einsatz…beängstigend, dass wir von einer solchen truppe durch die „krise“ „geführt“ werden!

  98. Die schlimmste Gilde der Beamten wird durch unsere Volksschullehrer vertreten. Hier an unserer Pri arschule im Aargau haben nun alle bezahltes Nichtstun, nebst den bereits gewährten 13 Wochen. Wo andere Homeoffice mit gewohnten Arbeitszeiten absolvieren, andere um ihre Existenz kämpfen, stolziert die Lehrerschaft erhobenen Hauptes durchs dorf spazierend und amüsiert, während Ihre Knechte (Steuerzahler) ums überleben ringen.
    Tatsächlich Fakt hier im Aargau, Schweiz!

    • Werter Herr Druide! Sie können jetzt zeigen, wie viel besser Sie als die Volksschullehrer sind! Sie müssen/dürfen ihre Kinder, sofern Sie welche haben, selber unterrichten. Für Sie bestimmt ein Kinderspiel… Hey, Sie und alle Gleichgesinnten dürfen endlich den Beweis erbringen, dass es die Lehrer nicht braucht. Also rann an den Sack!

      PS:
      a) Vielleicht bräuchten Sie eine Schnellbleiche in Grammatik und/oder Orthographie…
      b) Vielleicht haben Sie es bemerkt: Mir geht das Lehrerbashing so was von auf die E…..

    • Korrekt, nebst dem 100% Pensum welches wir Eltern aufbringen um zu überleben und 10 Stunden pro Tag arbeiten, unterrichten wir nun auch unsere Kinder. Und zwar mit Werten, welche in der Gesellschaft tatsächlich gelebt werden.

      Es ist zu hoffen, das sich nun Homeschooling durchsetzt und man das gesparte Steuergeld für qualifizierte Lehrpersonen privat einsetzen Kann.

      Übrigens, Tippfehler beanstandet man nur dann, wenn man keine Argumente mehr hat oder Lehrer ist. Ich hoffe, Sie haben verstanden was ich Ihnen (König Lehrer) zu verstehen geben will.

      Auch Sie werden zu spüren bekommen, wenn der Mittelstand nicht mehr Zahlungsfähig ist.

      Viel Glück, Du Lehrer!

  99. Velo Wege wollen auch geplant sein, Feinstaub, CO2, Borkenkäfer, und sauren Regen wollen auch in die Statistik. Es geht ja um unsere Umwelt! Billiger Wohnraum für Beamte, Investitionen in Bildung und wenn es nur die Administration ist, Gendersprache und Klimajugend da gibt es mehr zu tun als früher, daher brauchen wir eben viele Beamte. Das wir jetzt keine Schutzmasken haben, ist ein klares Indiz das wir zu wenige und zu überlastetet Beamte haben.

  100. Höre ich da ein bisschen Neid heraus selbst keine sichere
    Beamtenanstellung zu haben? Dass es jetzt nicht genug Atmungsgeräte hat kann man niemandem vorwerfen. So ein Fall war ja nicht vorauszusehen.
    Was die Verantwortlichen aus der Corona-Krise lernen können und sicher schon gelernt haben ist dass unser Land nicht alles ins Ausland dirigieren soll. Damit meine ich die
    Produktion von Material fürs Gesundheitswesen, Impfstoffe und andere lebenswichtige Güter. Auch die Auslagerung von IT-Stellen kann ins Auge gehen. Ich denke da an Indien. Die Versorgung von Lebensmitteln ist gottseidank gewährleistet durch Produktion im Inland: dank den Direktzahlungen an die
    Bauern.

    • der saturierte Beamtenapparat muss fairerweise schon in Kauf nehmen, in der Krise zum Objekt des Neides zu werden..

    • Werte Frau Fleig, ich stimme Ihnen zu. Aber erlauben Sie mir die Frage: Hätte man die Frage nach der Produktion von lebenswichtigen Gütern sich nicht schon vorher stellen sollen/müssen? Braucht es für diese Fragestellung wirklich eine Pandemie, Krieg oder so was?

    • „So ein Fall war ja nicht vorauszusehen“!

      Wirklich? Vielleicht nicht von bildungsfernen Fachidioten. Ich könnten Ihnen noch ganz andere Szenarien aufzählen, mit denen man dann in Ihren rot-grünen Kreisen nur Spot und Hohn erntet.

      Diese wohlstandsverblödete Gutmenschengesellschaft mit ihrer Schönwetterregierung bekommt eigentlich genau das, was sie verdient hat. Angeblich stehen ja über 90% gemäss Umfrage hinter den „Massnahmen“ dieser Massenverblödungshysterie.

      Da verschwende ich keine Energie mehr um dagegen anzukämpfen.

    • Danke, Frau Fleig.

      Wie immer ist alles was uverhältnismässig insignifikant.

      Das gilt auch für überzogene Kritik derjenigen, die in guten Zeiten gerne frei bleiben, gut verdienen, viele Steuerabzüge geltend machen können, ihre eigenen Herren und Meister sind, und jetzt bei Gegenwind mit dem Finger auf die angeblich allesamt unbrauchbaren Staatsangestellten zeigen.

      Vielleicht überdenken diese Leute ihre Position, wenn sie das nächste Mal von Schutz und Rettung ins Spital gefahren werden oder morbid geworden, ihnen eine Pflegefachfrau die morgendliche Toilette anheimkommen lässt.

      Dass man Gender-Lehrstühle aber lieber heute als Morgen abschaffen müsste, bestreitet niemand der bei Sinnen ist.

      Ebenso wie klar ist, dass die Meinung von Verwaltungsspitzen zur EU schlicht keine Rolle zu spielen hat, weil sich diese Leute natürlich von einem Beitritt zur maroden EU mehr Einfluss und Geld versprechen.

      Wie gesagt, wer nicht differenziert, der ist entweder faul oder gerne Brandstifter.

    • Nur kurz zum ewigen Thema: die lausigen Politiker!

      Wenn dem so ist, wer hat sie denn gewählt wer?
      Wie viele Leute gehen Stimmen und wählen?
      Immer suchen nach weniger Staat, und wen rufen nun alle an?
      Die BR (Politiker) sollen. ……………
      Liebe Leute, ihr stellt euch das so einfach vor. Und was macht ihr für den Staat?
      Klar Steuern bezahlen, und was noch? Ach ja, im IP den Frust loslassen, wirklich traurig!

  101. Sehr geehrter Herr Hässig

    Die Sitation rund um Covid-19 ist sowohl auch medizinischer als auch wirtschaftlicher Sicht extrem herausfordernd. Ich bitte Sie, keine Polemik zu betreiben und insbesondere keine neuen Sündenböcke zu suchen. Gerade der heutige Artikel in der NZZ, Seite 8, von Bernd Roeck sollte uns zum Nachdenken in dieser Richtung zwingen. Sie mögen in der Sache teils Recht haben, aber zurzeit ist hierfür kein Raum und Schuldzuweisungen sind der Sache nicht dienlich. Besinnen Sie sich auf lösungsorientierte Artikel!

    • Lösungsorientiert wäre sofort den ganzen Beamtenapparat auf das Nötigste zu stutzen. Wir können uns das schlicht nicht mehr leisten. Zu viele Arbeitslose kommen noch dazu in der nächsten Zeit. Und das alles muss finanziert werden von uns Steuerzahlern.

    • Vernünftig und moderat wäre es, sofort 20% der Beamtenschaft zu feuern. Im BAG sogar 100%.
      Wir wollen endlich unsere Freiheit wieder zurück!
      Corona ist völlig harmlos, ich hatte es selber auch schon und die halbe Familie: Ein bisschen Halsschmerzen und teilweise keinen Geschmackssinn mehr.
      Jeder Schnupfen ist gefährlicher!

  102. Guter Kommentar!
    Die Schweiz wird zum Null-Produktionsland (Ausnahmen glücklicherweise ausgenommen: Züge, Uhren, Schokolade, Chemie, Tourismus usw.).
    Ein alterndes Land, das von Besitzstand lebt und von der Welt überholt wird.
    Ohne Gegenwehr.
    Und die Jungen bezahlen Berge von Schulden, die nicht abtragbar sind und sich weiter auftürmen.

  103. Dieser Artikel stimmt einfach nur traurig.
    Anstatt die Menschen in solchen Zeiten zusammen zu schweissen, versucht man die Gesellschaft zu spalten und die Menschen gegeneinander auszuspielen. Meine Erfahrungen als Mitarbeiter bei Banken, Versicherung, Bund, Stadt und Gemeinde, in Kleinstfirmen, KMU und internationalen Grosskonzernen zeigen ein komplett gegenteiliges Bild. Es wird wohl kaum mit soviel Herzblut, mit so wenig Personal, für so wenig Geld, soviel geleistet, wie bei der öffentlichen Hand. Es werden immer nur die starren Öffnungszeiten von Schaltern gesehen, welche schlussendlich von ganz oben vorgegeben werden. Was jedoch, wie überall, im Hintergrund läuft, will niemand sehen. Es gibt wohl nirgend wo sonst solche Heere von überbezahlten EXCEL-Sheet-Produzenten, wie in privaten Grossfirmen. Seien wir froh, haben wir einen gut ausgebauten Staatsapparat, welcher gerade in den jetzigen Zeiten sehr vielen Menschen und Firmen unter die Arme greift – ich möchte z.Z. ganz bestimmt in keinem anderen Land leben. Vielen Dank an alle, welche zum Guten etwas beitragen.

    • Ich suche schon lange eine Stelle beim Bund, weil ich mir keine Sorgen mehr über meine Zukunft machen will. Jeder sollte das Recht auf eine geschützte Werkstatt haben.

    • @Bruno Fenner

      Danke für Ihren Kommentar. Leider sind wir dafür auf der falschen Plattform. Dies hier ist der Stammtisch der Neider und Wutbürger. Hier geht’s nicht um sachliche Diskurse, sondern drum den eigenen Frust loszuwerden. Hoffen wir für die Schweiz, dass es noch mehr Leute gibt, die wie Sie denken.

  104. Die Ursache der weltweiten rasanten Verbreitung des Virus ist hauptsächlich die Wirtschaft. Produktion in China, Informatik in Indien etc. Dies verursacht sehr viel hin und her. Bis Ende Januar hat Italien z.b. Den Flugverkehr zu China nicht spezifisch kontrolliert oder eingestellt. Auf Druck der Wirtschaft? Viele Angestellte des Staates müssen in dieser Krise viele Überstunden leisten. Insbesondere im Gesundheitswesen.

  105. Selten solch einen dämlichen Artikel von Ihnen gelesen Herr Hässig.
    Die von Ihnen verspotteten Beamten halten die Schweiz am Laufen. Finanzielles Rettungspaket ohne Beamte? Forget it. BAG ohne Beamte? Forget it. Organisation Nothilfe bis auf Stufe Gemeinde ohne Beamte? No way.
    Vor dem Schreieben Gehirn einschalten lohnt sich auch für Sie.

    • Selten einen so dämlichen Kommentar gelesen!!
      LH greift nicht die Beamten per se an sondern das enorme Wachstum derselben welche aber von den Politikern zu verantworten ist. Glücklich wer einen Beamtenjob hat, sicher, aber viele dieser Jobs sind nicht lebensnotwendig, zuviele „Sesselfurzer“ die sich enorm wichtig nehmen, glaube kaum, dass es diese Beamten sind die in der jetzigen Krisensituation unser Land führen könnten.

    • liebes Ursli, in den Zeiten der Krise auf den saturiert-zukunftssicheren Beamtenapparat einzudreschen ist doch naheliegend und auflagesteigernd – „nichts Menschliches ist mir fremd“

    • @Müller: Sie haben wohl den Artikel nicht gelesen. Beispiele:
      Jetzt, in der grossen Virus-Zeit, haben die Beamten erst recht das grosse Los. Sie brauchen keine Angst vor einer Entlassung zu haben.
      Während selbstständige Werber, Programmierer, Handwerker, Musiklehrer bis jetzt kein Geld erhalten, weil sie theoretisch weiterarbeiten können, kommt der Monatslohn bei den Beamten so pünktlich wie die Sommerzeit.
      Kaufen Sie sich eine Brille.

  106. Stimmt: sofort alle Beamten entlassen und Beatumungsgeräte herstellen lassen. Der nächste Virus geht ja sicher auch auf die Lunge!
    Zudem das Rettungspaket sofort runterfahren, wir sparen ja dann den negativen Einschlag mit den Löhnen der Beamten und geben Steuerrabatte für die betroffenen Firmen die ja eh Verlust gemacht haben. Und Militär auch weg, auf die paar Atemschutzmasken kommt es wirklich nicht mehr an….

  107. Der staatliche Bürokratismus ist die reinste Krake, gewachsen und kultiviert in den vergangenen Jahren dank massiven Steuer-Substraten. Die Krönung erfolgte durch Selbstanzeigen von Steuer-Defraudanten, was ein letztes Mal Milliarden in den Beamten-Schlund spühlte.

    Ausnahmslos kontraproduktiv verhalten sich sämtliche Beamten-Kollektivs
    , wenn es um Bearbeitung von Anfragen, Gesuche, Abklärungen, An&Abmeldungen usw. geht. Entweder bleiben Gesuche liegen, Anfragen unbeantwortet oder nur widerwillig und verzögert bearbeitet.
    Eine rühmliche Ausnahme bildet der Kanton Zug, wo sämtliche Amtsstellen geradezu eine professionelle und effiziente Zusammenarbeit mit seinen Bürgern bietet.

    ZH, SZ, BE und LU, um nur einige zu nennen, profilieren sich als die reinsten Verhinderer, Querschläger und Parasiten auf dem hohen Ross.

    Es ist zu befürchten, dass diese Methoden nun noch mehr ins Gras schiessen werden. Niemand kann diese Wucherungen stoppen; vorher geht der Staat pleite.

    • Davon kann ich ein Lied singen. Selbst „A-Post PLUS“ Briefe gehen „verloren“ oder sind angeblich „gar nie angekommen“.

      Bei Ämter und seinen Beamten gilt daher stets immer alles per „EINSCHREIBEN“ zuzustellen wobei man selbst dann nicht die Garantie hat, das etwas geht.

      Damit Sie mich nicht falsch verstehen, man kann als Unternehmer in der Schweiz schon ein schönes Leben haben, aber dafür braucht’s ein Familyoffice oder ähnliches mit einer Heerschar von Fachidioten (Anwälten, Buchhaltern, Steuerrechtsberatern, Bleistiftspitzern), die einem die Beamten und Ämter von der Pelle halten. Erfahrungsgemäss lohnt sich das erst ab 25 Mio+ Vermögen.

  108. Bravo! Diese unantastbare Klasse der Beamten und Funktionären führt auch dazu, dass man als Normalbürger von dieser Seite keine Empathie erwarten darf. Die leben schlicht auf ihrem eigenen Stern, fernab von den Sorgen und Nöten der einfachen Bürger. Das gilt übrigens auch für den Bundesrat und sämtliche Regierungsräte. Anstatt KMUs in der von ihnen durch Panikentscheide angerichteten wirtschaftlichen Krise zu unterstützen, werden diese höchstens gepiesackt mit Warnungen, dass ihre Weisungen strikt einzuhalten sind und – ganz wichtig – die Zahlungstermine für Gebühren, Abgaben, Steuern auch ja eingehalten werden. Ein Schuldenerlass von staatlicher Seite für KMUs? Undenkbar! Dann müsste man ja anfangen, Stellen abzubauen. Und ja, das BAG hat sich selbst diskreditiert mit seiner peinlichen Datenverarbeitung. Da werden Tausende von Bund und Kantonen beschäftigt, um irgendwelche unnötige Berichte zu erstellen und vor allem die Bürger zu quälen. Wenn man Leute entlassen muss, dann 50 % unserer nichtproduktiven Bundes- und Kantonsbeamten, deren Abwesenheit man keine Sekunde spüren würde.

  109. Ein Beamter (m/w – f* genderlanguage) ist per se noch nicht schlecht, wenn er denn ausgezeichnete Arbeit leistet. Das ist aber leider zu oft nicht der Fall. Verbreiteter Dillentantismus und Minimalismus, was zu Mehrbelastung der Bürger führt. Jegliche Qualitätskontrolle fehlt; wer intern ‘was verbessern will, stört die Wohlfühlzone und gilt als Nestbeschmutzer. Er oder sie fliegt raus.
    Ich zahle gerne Steuern – für gute Leistungen, basta.
    Lösung? 10-15% Stellen in der Verwaltung streichen. Das wäre heilsam; wir würden kaum etwas merken beim Leistungsangebot.

  110. IP ist ein Lichtblick. Alle gelenkten Mainstreammedien weigern sich, irgendwelche Kritik an diesem überbordenden Beamtenheer zuzulassen. Man sieht nur schon wie das BAG, das in vielem versagt hat (Grenzen offen Tessin/Italien und Maskentragen fast verboten), von allen reingewaschen wird. Herr Koch wird zum Schweizer des Jahres vorgeschlagen. Kritik ist nicht erwünscht. Am liebsten würden die alles verstaatlichen. Kritische Kommentare werden in 20 Minuten, Tagi etc. zensuriert. Die öffentliche Meinung ist totlal unter Kontrolle von ein paar linken Journalisten.

    • Solange der Koch aus der BAG-Kantine von den sattsam bekannten medialen Hofschranzen, Klatschhasen und Speichelleckern nicht zum schönsten Schweizer vorgeschlagen und gekürt wird, ist noch nicht alles verloren…

    • Jetzt sollte die direkte Bundesteuer für die Unternehmen abgeschafft werden, dadurch werden dem CH-Staat die überbordenden finanziellen Mittel entzogen und eine dringend notwendige Verschlankung des CH-Staates würde angegangen werden, -auch diese gemachte Krise kann etwas Gutes in sich tragen.

  111. Lösung: wir entlassen sofort alle Beamten?
    Ist jetzt die richtige Zeit die im internationalen Vergleich nicht hinkende Leistung einen groben Einschlag von COIVD19 zu verhindern von Politik und Beamtentum zu hinterfragen.
    Heute mögen Beatmungsgeräte fehlen, lasst es uns doch nicht an Hirn fehlen, da kann nicht so einfach nachproduziert werden.

  112. Ja lieber Herr Ungute Laune (Hässig). Da wird sich Ihre neoliberale Kundschaft aber ein paar Privatpolizeien und -Feuerwehren zutun müssen und Herr Hässig darf für seine 5 Bälge Schulgeld im Umfang von 5x 20’000.- pro Jahr (oder Semester?) hinblättern (bei Studium pro Nase mal Faktor 2 oder 3), aber ein Privatlehrer kostet noch mehr… Ökonomie, Herr Hässig? Rechnen? Sie wissen das aber selber nur zu gut. Hier haben Sie sich vor den Staatsabbauern verneigt und ihnen geldwert gehuldigt. Ich bin aber mit Ihnen einverstanden: Machen wir die Gesundheistdepartemente und öffentlichen Spitäler zu und schauen wir doch mal…

    • Und wieviel kosten uns die ausländischen Studenten, die an unseren Unis und Hochschulen gratis jahrelang rumhängen dürfen ? Natürlich ist jeder vom Staat angestellte Professor interessiert, möglichst viele von denen im Hörsaal zu haben. So langsam finanzieren wir die halbe Welt.

    • Das habe ich mich auch schon ein paar Mal gefragt wieso die halbe Welt hier gratis studieren muss. Man muss es so sehen: Was nichts kostet, ist nichts Wert.

      Was denken Sie wieso sich die Hochschullandschaft Schweiz mit Händen und Füssen gegen die Zulassung von privaten Hochschulen also gegen den Wettbewerb wehrt?

      Bekanntlich sind die besten Hochschulen der Welt private Stiftungen ohne Staatsknete.

      In der Schweiz sind Hochschule eben auch geschützte Werkstätte wo die Kohle automatisch für jeden noch so grossen und anspruchslosen Quatsch (Geistes“wissenschaften“, Tschender/Däivörsitigugus, Religions“wissenschaften“ etc) fliesst.

  113. Bei uns steigt schon lange nur die Staatsquote und nicht die Produktivitätskurve. Über kurz oder lang werden die Steuern massiv steigen, vor allem wenn der OECD neue Besteuerungsansätze weltweit eingeführt werden. Die Schweiz wird überproportional leiden.

  114. Man müsste nach dem Zufallsprinzip für jeden Monat Lockdown 10% der Beamten feuern. Der Betrieb würde weiter laufen wie bisher. Und Wetten, am 20. April hätten wir unsere Freiheit zurück?

  115. Auch dort wird’s noch massiv einschlagen, früher oder später, wenn die jeweiligen Administrationen erst einmal anfangen, smart Bots und Konsorten grossflächig auszurollen. Und je mehr Leute dort sitzen, desto profitabler wird eine Technologisierung.

    Die grosse Krise kommt nicht von Corona, sondern gedeiht auf Basis der immer schneller werdenden strukturellen Umwälzung, die neue Technologien mit sich bringen. Corona und ähnliche exogene Faktoren beschleunigen nur den Prozess.

    Dennoch will niemand über Robotersteuer reden. Lieber siniert man über die Symptome der toten Pferde, anstatt endlich mal einen Dialog zur echten Todesursache zu machen.

    Erinnert mich an den Zauberlehrling:

    O du Ausgeburt der Hölle!
    Soll das ganze Haus ersaufen?
    Seh ich über jede Schwelle
    doch schon Wasserströme laufen.
    Ein verruchter Besen,
    der nicht hören will!
    Stock, der du gewesen,
    steh doch wieder still!

    Willst’s am Ende
    gar nicht lassen?
    Will dich fassen,
    will dich halten
    und das alte Holz behende
    mit dem scharfen Beile spalten.

    Seht, da kommt er schleppend wieder!
    Wie ich mich nur auf dich werfe,
    gleich, o Kobold, liegst du nieder;
    Krachend trifft die glatte Schärfe.
    Wahrlich! brav getroffen!
    Seht, er ist entzwei!
    Und nun kann ich hoffen,
    und ich atme frei!

    Wehe! Wehe!
    Beide Teile
    stehn in Eile
    schon als Knechte
    völlig fertig in die Höhe!
    Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

    Und sie laufen! Nass und nässer
    wird’s im Saal und auf den Stufen.
    Welch entsetzliches Gewässer!
    Herr und Meister! hör mich rufen! –
    Ach, da kommt der Meister!
    Herr, die Not ist gross!
    Die ich rief, die Geister,
    werd ich nun nicht los.

    • Sie toenen irgendwie wie 70+. Dass Sie es ueberhaupt ins Internet geschaftt haben…

  116. Die Banker dachten jahrelang sie sind die Könige.

    Und jetzt kommen sie – zu recht – „auf die Welt“.

    Manch einer dieser Banker Möchtegern Könige wird nie mehr eine neue Stelle finden. Auch zu einem normalen Lohn nicht.

    Frohes Ankommen in der Realität des Lebens liebe Banker 🤣

  117. Der Staat muss seine Ausgaben ganz rasch um 30 Prozent reduzieren, sonst ist er nach der Krise relativ noch grösser und ineffizienter als vorher.

    • Und wo genau sollte der Staat gerade jetzt ganz rasch die Ausgaben um 30 Prozent reduzieren? Etwas sehr naiv, sogar für den Herrn Professor.

    • Genau, beginnen wir bei Renten für pensionierte Professoren. Gute Idee👍

    • Bravo Jansen!

      Den Durchblick behalten und das Beamtenheer mindestens 35% d.h. Um einen Drittel ausdünnen.

      Dieser „Miststock„ ist ein Himmelfahrts-Kommando, aufgebläht durch Gehörnte Apparatschiks aller Couleur und Parteien.

  118. Sie waren, sind und bleiben Könige!
    Bald braucht es noch mehr, Volkswärter für die
    eingesperrten, unproduktiven Bürger.

    • das Problem sind nicht die normalen Beamten an der Front, die machen grösstenteils einen sehr guten Job.
      Es sind die Kader, welche ihre Jobs mit immer mehr Reglementen, Weisungen, Überwachungen…erschweren und komplizierter machen…
      am Schlimmsten ist aber das diese Durchlauferhitzer fürstlich entlöhnt werden..
      das ganze hat damit angefangen das die Bankster Mitte der 90‘ angefangen haben die Löhne und vor allem sich mit Bonus sich zu vergolden…
      mit dem Argument; das man die Besten Leute beim Staat nicht an die Banken verliert möchte; die Löhne beim Kader entsprechend ausgebaut..
      da führt zu Irrwitzigen Lohnsummen welche überall bezahlt werden müssen…und man hat angefangen dort zu sparen wo es eigentlich jetzt am Nötigsten wäre…Abbau Infrastruktur… Schliessung von Spitäler und Betten, Not und Pflichtlager bei Medis, Schliessung von Hersteller von Impfstoffen….etc..nach dieser Krise wird es auch bei den Banken und Beamten auch kein Stein mehr auf dem anderen sein und ein Bereinigung stattfinden..

  119. Die SVP will seit Jahren die starke Zunahme im öffentlichen Sektor bremsen. 50% der Stellenzunahmen ging in den vergangenen Jahren auf das Konto der Beamtenschaft. Gegen die andern Parteien hat die SVP aber keine Chance. Die Wähler sind selber Schuld. Es wird happige Steuererhöhungen geben. Auch die Kosten für den ausufernden Asylbereich steigen gewaltig an. Dank Bundesrat Maurer sind die Finanzen des Bundes im Moment noch im Griff.

    • Schauen Sie doch unsere verbeamtete SVP-Landwirtschaftspolitik an. Dann würden Sie nicht so einen Unsinn schreiben.

    • Das ist leider die Wahrheit. Aufgrund der medialen Dauerhetze gegen die SVP wird alles, was von ihr kommt, von den anderen Parteien zum vornherein abgelehnt. Als Blocher in der Bundesverwaltung erfolgreich Personal einsparte, wurde er gemobbt und dann abgewählt.

    • @Reto Grisch:
      Auch ich bin mit der Landwirtschaftspolitik nicht happy!
      Aber bevor Sie hier einfach polemisch rumzetern und geifern wie ein Welpe, könnten Sie sich wenigstens bemühen, den Fakten auf den Grund zu gehen!

      Ich liefere Ihnen hier die Basics:

      Ausgaben des Bundes 2007 und 2019 (in Mio)

      Landwirtschaft: 2007:3’601 / 2019:3’658 -> + 1.58%
      Familie&Gleichstellung: 2007:4’507 / 2019:6’220 -> + 38.01%
      Krankenversicherung: 2007:2’263 / 2019:2’858 -> + 26.29%
      Migration: 2007: 791 / 2019:1’734 -> +119.22%
      Kulturförd. &erhaltung: 2007: 217 / 2019: 277 -> + 27.65%
      Energie: 2007: 81 / 2019:1’741 ->+2049.38%

      Da sage ich doch: Danke Doris, Danke Simonetta, Danke Ruth!
      (googlen Sie: Zahlenreihe Ausgaben Bund)

  120. Unglaublich, diese linken Beamtenheere. Verantwortlich sind die Politiker an der Spitze. Kürzlich hat man das im Departement Leuthard augenfällig gesehen-ob Post, Bahn oder andere staatlichen Einrichtungen- fast immer CVP- oder gelegentlich SP-Funktionäre oder -Politiker. Diese Seilschaften müssen endlich aufgebrochen werden, umsomehr, als viele davon höchst erfolglos ihre Funktionen ausführen !

    • Kürzlich im Departement Leuthard? Doris Leuthard ist seit mehr als zwei Jahren nicht mehr Bundesrat…

      Sind Sie immer so früh dran?

  121. Weshalb werden Sie nicht deutlicher.Für mich ist ganz klar, dass die Steuern für Nichtbeamte massiv gesenkt werden müssen. Das heisst dass auch der Staat schlanker werden muss.So um 30% müssen möglich sein.Blocher meinte 20-25%, jetzt mit der Krise muss ganz rabiat vorgegangen werden.Warum werden Sie nicht deutlicher und setzen eine markante Zahl.Es ist NIE zu früh das anzusprechen.Geben Sie sich Mühe oder Sie werden nicht ernst genommen lieber Herr Hässig.

  122. Hier eine unvollständige Liste mit Beispielen von Funktionen in der staatlichen Verwaltung, welche «nice to have» sind und in der Folge einzusparen wären:
    – Diversity Manager
    – Gleichstellungs-Beauftragte
    – Kommunikations-Beauftragter, über alle Stufen hinunter
    – Sozio-kulturelle Animatorin
    – Wirtschafts-Geograph
    – Gender-Beauftragte
    – Archäologen, welche auf dem Lötschenpass Lederreste heraus pinseln
    – Assistentinnen von Sachbearbeiterinnen
    – Marketing-Kommunikation bei staatsnahen Leistungen
    – Denkmalschützer, bspw. Klosterplatz Einsiedeln
    – Subventionsgeberin für alternative Kultur
    – und so weiter und so fort,
    – und ganz wichtig: viele, viele Sozial- und Geisteswissenschaftlerinnen und Sozial- und Geisteswissenschaftler!

    • Dazu noch:

      – Interkulturelle Botschafter
      – Integrationsbeauftragter
      – Brückenbauer für alternative Kunst
      – Politologe für die Völkerverständigung

    • Die Frage stellt sich nur, wohin mit all den nur durchschnittlichen Studierten aller Richtungen in Zukunft? Direkt zum RAV? Oder dann doch lieber in die geschützte Werkstatt „Staat“ und der staatsnahen Betriebe?

      Eine Lösung ist wohl nicht so schnell in Sicht.

      Für die überdurchnittlichen Studierten sehe ich allerdings auch in Zukunft keine Probleme. Diese wird die Wirtschaft mit Sicherheit absorbieren. Aber der überwiegende Bodensatz…..?

      Dafür ächzt die eigentliche „Realwirtschaft“ (Handwerksbetriebe aller Art) unter Fachkräftemangel. Was für ein Widerspruch!

    • Vergessen Sie die Entwicklungshilfe nicht. Das muss statistisch alles nachgeführt werden, damit die Entwicklungshilfe entsprechend erhöht werden kann. Hier stehen wir noch ganz am Anfang.

    • Dem bleibt bloß anzufügen: Gehen Sie an Gemeindeversammlungen, wählen Sie und stimmen Sie ab! Nur mit Beobachten bewirken Sie gar nichts.

    • Nicht nur in Verwaltungen; > 50% davon gibt es auch in den beiden CH Grossbanken und Versicherungen: „Me Too!“

    • Lieber Pandemiebeobachter,

      Schon mal daran gedacht dass ihr Job aus der Sicht von anderen Leuten genau so redundant oder sogar kontraproduktiv sein könnte?

      Der Markt regelt das übrigens auch in der Privatwirtschaft nicht wirklich.
      Ich würde sogar die These wagen, dass Organisationsstrukturen ab einer gewissen Grösse immer einen nicht kleinen Anteil an idiotischem Bloat und Leerlauf produzieren (Stichwort: Bullshit Jobs, Yes-men, Berater für Berater für Berater, Excel-Reporting-bis-runter-zum-Klopapier, Mittelmanagement dass sich vergolden lässt ohne Leistungsausweis, Boni).

      Nun gibt es aber Dinge, die sich als Kleinfirma nicht lösen lassen (z.b. Rückversicherung, gewisse Bankdienstleistungen, Produktion mit Skaleneffekten etc). Das heisst ich muss ob ich nun will oder nicht, diese Idiotie mitfinanzieren weil der Markt nicht spielen kann.
      So ähnlich ists wohl beim Staat, das lässt sich schlicht nicht auf KMU Grösse lösen. Habe beide Seiten recht ausgiebig gesehen, und musste das Bild, dass die Privatwirtschaft so viel effizienter Arbeitet, ziemlich revidieren.
      Abgefuckte IT Projekte und Leerläufe gibts in der Privatwirtschaft zu hauf auch – man sieht davon nur nichts in der Zeitung. Bezahlen tuts trotzdem der Kunde.

      Mit ihrem Kommentar stellen sie vor allem ihr einfältiges Weltbild zur Schau und weniger eine Konstruktive Lösung.

  123. Henryk M. Broder:
    Corona-Sozialismus „Teil einer jeden sozialistischen Strategie ist es den Staat in Schlüsselpositionen zu bringen, sowohl in der Meinungsbildung, aber auch in der wirtschaftlichen Aktivität der Bevölkerung.“

  124. Primitives Beamtenbashing, selbst für LH Standards erbärmlich. Wir sieht denn eine mögliche Lösung aus LH?

    • Die Lösung sieht folgendemassen aus:
      jeden 2. öffentlich Angestellen nach willkürlichem Kriteruim entlassen und dem Rest klar kommunizieren, dass sie Dienstleister an der Geselschaft sind und der Beamtenterror ein Ende gesetzt wird.

    • Ich glaube nicht, dass das mit Beamtenbashing zu tun hat. Die letzten 11 Jahre wurden in der Industrie Jobs abgebaut (Eurokrisen). Der Einzige, der Jobs in Massen geschaffen hat, war der Staat mit massiver Aufblähung des Staatsapparates zu Lasten der Steuerzahler. Zudem versenkt der Staat hunderte Millionen Steuergelder in nicht funktionsfähige IT Systeme-Softwares. Der Blöder ist und bleibt der Steuerzahler und kein Politiker ist bereit, dafür einzustehen, dass die Staatsverwaltung endlich schlanker werden muss. Denn auch der Steuerzahler ist irgendwann am Ende und hat vom CH Staatsapparat die Schnauze voll.

    • Lieber Marc
      Wissen sie was Terror ist? Eben. Erst denken, dann tippen. Oder, da es beim ersten Schritt schon so offensichtliche Probleme gibt, den Zweiten einfach weglassen….

  125. Lieber Lukas möchtest Du neben den Arbeitslosen im freien Markt auch noch Arbeitslose im der öffentlichen Verwaltung? Die kurzfristige Einkommensmaximierung der Privatwirtschaft ist jetzt plötzlich ein Vorbild?

    • Ja, das möchte ich.

      Beschäftigungsprogramme mit „Beamtenstatus“ sofort auflösen!

    • Ja wieso nicht, wenn es davon zu viele gibt. Was soll da falsch sein?
      Wie viele Bankangestellte oder der Versicherungen wurden entlassen, sind das keine Menschen?
      Die gut bezahlten Beamten von Zürich,vertreiben das Gewerbe aus der Stadt und die Steuerzahler im Kanton, müssen das noch mitfinanzieren.

    • Ein Fehler gibt es in diesem Artikel. Die allermeisten aufgezählten Berufe und Funktionen sind Angestellte OHNE Beamtenstatus. Seit 17 Jahren gibt es beim Bund keine Beamten mehr und die meisten Kantone und Gemeinden hatten den Beamtenstatus schon vorher abgeschafft.