Der Kampf um die Spitzenplätze ist voll entbrannt

Gewinnen werden die besten und schnellsten Firmen, die an der Börse gut abschneiden. Der Abstand zur B-Schweiz nimmt zu.

Wir Schweizer zählen zu den glücklichsten Menschen der Welt, während unsere Weltmarkt-Position und die Freiheit des wirtschaftlichen Handelns sich seit fünf Jahren nur verschlechtern.

Ein Viertel aller Schweizer ist so wohlhabend, wie man sich im Ausland einen Schweizer vorstellt, aber fast die Hälfte kann ohne staatliche Zuschüsse für Wohnen, Krankenkasse oder AHV nicht überleben.

Die Corona-Krise, deren Ende nicht absehbar ist, die den Bundeshaushalt aber schon jetzt in ein 40 Milliarden-Defizit treibt, wird die sozialen Spannungen in der Schweiz signifikant verstärken.

Am schwersten getroffen sind KMU und Gewerbe; das ist jenes Segment, in dem die ganz grosse Mehrheit der Menschen ihr Geld verdienen – oder auch nicht.

Schon jetzt lässt sich erkennen, wer zu den Verlierern dieser zweiten grossen Krise in diesem noch jungen Jahrhundert zählen wird. Es sind jene Unternehmer und Spitzenmanager, die nicht schnell, klar und entschlossen handeln.

Wer eine schwache Unternehmensführung hat, muss sie rasch schlagkräftiger machen. Wer die falschen Kader und Mitarbeiter hat, muss sie auswechseln.

Wer von alten Produkten, Dienstleistungen und Gewohnheiten lebt, muss deren Ende terminieren – und Neues schaffen.

Die Zahl der Verlierer vergrössert sich jeden Tag. Es sind Kleinunternehmer, die nicht mehr wissen, ob und wie viele Mitarbeiter sie noch brauchen. Es sind Tausende von Ladenbesitzern, die ihre Miete nicht mehr bezahlen können.

Wer ist schuld an dieser Situation?

Es ist im Kern die mangelnde Weitsichtigkeit von Politikern, Wissenschaftlern und Unternehmern, die sich nicht vorstellen wollten, dieser Corona-Tsunami könne eines Tages über uns kommen.

Wir waren nicht klüger und ebenso leichtsinnig wie die Menschen in Japan (Fukushima) und Südostasien (Indonesien), die keine Warnanlagen installiert hatten.

Was ist die Folge?

Seit 20 Jahren hat die Konsumfähigkeit grosser Teile des Schweizer Volkes abgenommen. Immer mehr Geld floss in die Mieten und in die Gesundheitskosten.

Seit 20 Jahren ist, mit Ausnahme ganz weniger Gemeinden, viel zu wenig Geld in die Modernisierung des Tourismus geflossen. Vielerorts wurden die Touristen mehr gemolken als geschätzt.

Seit 20 Jahren ist der traditionelle Schweizer Detailhandel in der Krise. Migros und Coop leiden jetzt unter den Angriffen von Lidl und Aldi, die immer stärker werden.

Die neue Krise hat dies nur bestätigt. Amazon hat grosse Schritte vorwärts gemacht. Österreich zieht uns die deutschen Touristen ab, die wir gerade in diesem Jahr dringend brauchen. Salärsteigerungen sind kaum zu erwarten.

Die von SP-Präsident Christian Levrat angebotenen 200 Franken pro Schweizer werden nicht weit reichen. Das entspricht in Zürich und Genf einem guten Lunch für zwei Personen.

Kommen wir zu den Gewinnern, denn Verlierer sind nie interessant. Die Gewinner der Corona-Krise sind zuallererst die Schweizer Multis.

Während das Volk, vom Gesundheitsamt in Bern verunsichert, ängstlich durch die Strassen und in die Büros irrte, hatten Roche und ABB, wie viele andere auch, schon das notwendige Schutzmaterial für ihre Mitarbeiter eingekauft.

Wie es aussieht, werden es die Besten und die Schnellsten sein, die an der Börse gut abschneiden. Der Abstand zur B-Schweiz nimmt zu.

Sie werden für ihre Leistungsträger weiterhin, gemessen an KMU und Gewerbe, sehr gute Saläre zahlen und auf keinen Fall auf Boni verzichten. Warum auch?

Die besten Teile der Schweizer Wirtschaft werden sich weiterhin globalisieren. Allen voran der Finanzplatz Schweiz, wo die SIX von einem Niederländer geführt wird, die Finma von einem Engländer und die UBS einen Ausländer als Präsident hat.

Ein Gegenangriff des Schweizer Kapitals ist nicht zu erwarten. Ganz im Gegenteil: Mangels heimischer Talente, die resilient und anti-fragil sind, werden die erfolgreichsten Teile der Schweizer Wirtschaft Zug um Zug unter fremder Flagge segeln.

Die talentiertesten jungen Schweizer können in diesen globalen Konzernen weiterhin grosse Karrieren machen, aber von einem Schweizer an der Spitze eines Weltkonzerns haben wir schon lange nichts mehr vernommen – Thomas Gottstein bei der CS bestätigt als Ausnahme die Regel.

Zwei bedeutende Schweizer Tochtergesellschaften globaler Konzerne werden oft vergessen. Auch die römisch-katholische und die evangelisch-protestantische Kirche der Schweiz zählen zu den Krisengewinnern.

Sie haben ihre Dienstleistungen seit Wochen massiv abgebaut, ziehen aber Kirchensteuern weiterhin voll ein. Wer spenden will, kann dies auf dem elektronischen Weg auch jetzt tun.

Sieger im Corona-Krieg sind auch die Angehörigen staatlicher Verwaltungen auf Bundesebene, in den Kantonen und grossen Schweizer Städten.

Wir wissen heute, dass weder das Bundesamt für Gesundheit (BAG) noch das Bundesamt für Wirtschaftliche Landesversorgung (BWL) einen guten Job gemacht haben.

Was dort schief lief, gilt auch für viele weitere bundes- und kantonale Ämter. Aber wen kümmert dies?

Die Bundes- und Regierungsräte sind meist fachlich unterqualifiziert und völlig abhängig davon, was ihnen ihre Beamten liefern. So ist man nett zu diesen und befördert sie … ja, wohin?, bis kein Geld mehr vorhanden ist.

Die reiche Schweiz hat in nur drei Monaten mehr Geld für eine ungewisse Zukunft verprasst, als sie in den letzten 20 Jahren gespart hat. Das ist das Geld der Steuerzahler. Es muss in den kommenden sechs bis zwanzig Jahren zurückbezahlt werden.

Und die Nationalbank (SNB) hat deutlich gemacht, dass sie Staatsschulden nicht übernehmen kann.

So werden wir weiter mit einem langsam verarmenden Schweizer Mittelstand rechnen müssen, wo immer weniger Türme unternehmerischen Erfolgs leuchten werden.

Glücklich, wer die Firma seiner Eltern noch gut verkaufen kann, wie es soeben auf der Riederalp mit den Art Furrer-Hotels geschehen ist.

Glücklich, wer eine auch finanziell gut abgesicherte Ehe eingegangen ist, aber in unserer Single-Gesellschaft ist auch das immer weniger der Fall.

Da der Bundesrat gegen die Empfehlungen seiner Mitglieder Ignazio Cassis und Ueli Maurer weiterhin überaus langsam entscheidet und handelt, müssen wir mit einem Andauern der Unsicherheit rechnen.

Die Deutschschweizer sind ungeduldig und wollen wieder produzieren, während die Romands sagen, man solle sich doch Zeit lassen, bis kein Virus mehr zu sehen sei.

Diese Zeichen an der Wand sind keine Mutmacher.

Kommentare

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    • Genau, Herr Zeller! Und was Arroganz ist, können Sie den Zeilen des Herrn Stöhlker entnehmen. Mit einem derartigen „ich-bin-klüger-als-alle-anderen“-Narzissmus wird die Schweiz tatsächlich versinken.

  1. Leider gibt es immer noch viele, zu viele, die das Populisten-Gschnörr von einem sich für intelligent haltenden Schnörri, der sich die Hände noch nie schmutzig, auf jedenfall nicht mit Arbeit!, machte, für lesenswert halten!!
    Sorry das war nicht meine beste Deutsch-Leistung.

  2. Ich stimme Herrn Stöhlker teilweise zu

    Es gab Zeiten da hatten Firmen und Private ( stille ) Reserven die eine solche Störung, mehr ist Corona nicht, überbrücken konnten.

    Heute ist es dagegen in „just in Time“ oder von Zahltag zu Zahltag zu leben. Oder man lebt gleich auf Kredit / Leasing / Dispo. Das Lager / der Vorrat ist auf der Autobahn bzw im Tankstellenshop. Und wehe der hat kein Klopapier mehr…

    Es währe interessant zu wissen wieveiel Prozent der Haushalte einen Monat ohne Einkaufen überstehen könnten…

  3. …Und die Nationalbank hat deutlich gemacht, dass sie
    Staatsschulden nicht uebernehmen kann..!

    So ein Witz, dann uebernimmt der Staat eben die Bank!

    Vorwaerts Marsch !!

  4. Ich vordere eine Solidaritätsabgabe von allen Velofahrern, denn die Vordern immer und bezahlen nie und nichts sind nur Schmarotzer der Nation.

  5. „Oesterreich zieht uns die deutschen Touristen ab“
    Dabei sind die Deitschen in Austria unbeliebt.
    Google: „ein experte hat uns erklärt, weshalb wir Österreicher
    die Deutschen so hassen“

    • Als Schweizer sind wir in guter Gesellschaft: Uns mag niemand der umliegenden Länder.

    • @ Zeller
      Viele Bewohner der angrenzenden Regionen wollen sogar der Schweiz
      beitreten.
      Ueber 2 Millionen EU-Bürger immigrierten schon in die Schweiz,
      darunter auch Herr Stöhlker.

  6. Stossrichtung von Artikel stimmt jedenfalls.

    Viele kreative / innovative Lösungen werden in diesen Zeiten den Durchbrauch schaffen vor allem beim Online Markt.

    Persönliche Kundenbeziehungen werden anderseits an Qualität zunehmen. Dies aus einem Bedürfnis von Kunden und Anbieter.

  7. Es ist unglaublich, wieviel Kreativität in dieser Coronazeit aufkeimt:

    • die Hälfte der Dienstleister können plötzlich Homeoffice
    • Lehrer lernen Fernunterricht zu geben
    • Eltern lernen ihre Familienstruktur besser kennen
    • Leute singen und tanzen auf Balkonen oder spielen zusammen Bingo
    • Fussgänger nehmen andere Personen besser wahr
    • Künstler finden neue Ausdrucksformen
    • man dankt dem Pöstler für die Zustellung der Post
    • herrlich blauer Himmel und kein Verkehrslärm
    • Wohnungen werden entrümpelt
    • ÖV und anderes werden sauberer gereinigt
    • Tiere erkunden erweitertes Terrain
    • man hält häufiger Rückschau, statt permanent Neuem nachzuhechten
    • man überlegt sich den Einkauf, statt kopflos „shoppen zu gehen“
    • man nähert sich der Idee, im eigenen Land Ferien zu verbringen, statt Feriendestinationen Flugmeilen eines (fremden) Bonussystems zu unterwerfen
    • man erkennt, wieviel Gratisarbeit bei uns geleistet wird
    • kleinere Unternehmen stellen in Windeseile neue Verkaufskanäle zur Verfügung
    • Eigenverantwortung wird vielen bewusster
    • Postfächer sind weniger mit ungefragter Werbung verstopft
    • Fragen, wie: „Wie geht es Dir?“ und „Wie machst du das jetzt in dieser Zeit?“ werden häufiger aus echtem Interesse gestellt, und nicht, damit man zu neuer Info kommt, die am nächsten Cüplitreffen weitergeplappert werden kann
    • der Wert der eigenen Arbeitsfähigkeit wird bewusster
    • Gemeinden werben aktiver für ihre Unternehmer
    • dank weniger Themen in der Presse, denken mehr Leute über Gleiches nach

    Was man sich jetzt überlegen könnte, bevor die grosse gap alles überschattet:

    Ein Beispiel: Wäre es sinnvoll, in meinem Block eine Gemeinschaftsküche zu haben? – Es würde nur ein Herd angestellt / es müsste nur einmal für alle eingekauft werden / man käme nur einmal pro Woche mit kochen dran / die Häuser würden Umbaupotential bringen / man würde Ressourcen in der Nachbarschaft kennenlernen / Brainstorming könnte mit externen Leuten geübt werden / man hätte im Privatleben mehr Eigenverantwortung, aber auch mehr Entgegenkommen / es müsste sich nicht jeder einen eigenen Steamer anschaffen / man könnte zusammen 1x pro Woche ins Restaurant gehen oder ein Restaurant kochen lassen, wenn man nicht selber kocht / Teilnahme 2x pro Monat fix usw. – Man kann sich dies für jede Gesellschaftsstufe und für jedes Geschäft überlegen und Energieressourcen und Beschaffungswege gleich mitberücksichtigen. Statt „Gemeinschaftsküche“ könnte man auch „Gemeinschaftsbüro“ oder „Werkstatt“ als Ansatz nehmen. Anders gesagt: Synergien in der Nähe reaktivieren und die für die Gesellschaft schädlichen Privilegien eindämmen.

    Was momentan nicht so läuft:

    • Texte, die durch Leserkommentare hochgeschaukelt werden, verschwinden nicht.
    • Statt Expertenkolumnen könnte LH Stichworte aus der Gesellschaft vorgeben, und Leser könnten dazu ihre proaktiven Ideen einbringen, statt sich an Uninteressantem abreagieren zu müssen.

  8. So wie es ist, kann das Menschengeschlecht nur dann weiterleben, wenn es eine unendlich große Zahl von Menschen gibt, die nützliche Arbeit tun und selber nichts besitzen; denn ein wohlhabender Mann würde gewiß seinen Acker nicht verlassen, um Ihren Acker zu pflügen, und wenn Sie ein Paar Schuhe brauchen, wird sie Ihnen ein Referent im Staatsrat nicht machen. Die Gleichheit ist also zugleich die natürlichste und die abwegigste Sache.

    Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

    Quelle: Voltaire, Philosophisches Wörterbuch (Dictionnaire philosophique portatif), Genf u. London 1764, übers. von A. Ellissen 1844

  9. So ein Kabis. Schaut euch mal die Fallzahlen nach Altersgruppen und die Sterblichkeitsraten an. Da ist es x-mal riskanter zu Hause die Fenster zu putzen. Macht endlich die Grenzen auf und testet mehr. Keine Schutzausrüstung, aber die Leute einsperren, arbeiten ja, in der Freizeit aber zu Hause hocken? Sind wir in Nordkorea? Wer positiv ist, keine Frage, in Quarantäne. Aber diese Masseninhaftierung ist nicht länger hinnehmbar. Die gesamte Wirtschaft wird an die Wand gefahren mit dieser totalitären Politik.

  10. „There is nothing so bad that politics cannot make it worse.“ (Thomas Sowell)

    Kleine Präzisierung: In der Schweiz treiben die (panikgetriebenen) Medien die Politik vor sich her (Blöd-TV, Blöd-Blick, Links-Grün-Tagi). Bundesräte/-innen wollen cool* sein, ihre Ambition ist es, Medienstars zu werden, obwohl sie eigentlich Diener des Volks sein sollten. „Die beliebteste Bundesrätin aller Zeiten“ – eine Medienerfindung. Beispiele dieser verheerenden Politik: Atomausstieg, Energiewende, Klimahysterie, Asylwesen mit angeblich „unbegleiteten Minderjährigen“ – und jetzt Corona.

    *Symbolisch: Das neuste Bundesratsfoto, aufgenommen in einem düsteren Bandkeller, auf ausdrücklichen Wunsch der Oberpianistin. Und Berset sieht sich in erster Linie als Kulturminister. Nichts ist lächerlicher, als wenn ü50 auf cool machen. – Keine einzige andere Regierung weltweit würde so was Unwürdiges tun.

  11. agrarprodukte sind vom bauernstiefel bis hin zur joghurtverpackung vom steuerzahler subventioniert…ein denkbar schlechter vergleich.

  12. Wieviel Intelligenz braucht es, um festzustellen, dass die schnellsten und besten Firmen nach der Corona-Lockerung gewinnen werden! Die 80jährigen, wie Stöhlker, sind meist immer noch der quantitativen Expansion verpflichtet! Die qualitative Expansion lehnen sie kategorisch als Rückschritt ab!

  13. Das Coronavirus hat das 20. Jahrhundert beendet. (*)

    Diese Aussage sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen. Was heisst sie?

    Kalendarisch sind schon 20% des 21. Jahrhunderts vorbei. Doch das 21. Jahrhundert fängt mit dem Internet, und besonders Online-Shops und Online-Dienstleistungen an.

    Jede Firma, auch kleine wie eine Apotheke, die keinen funktionierenden Onlineshop hat, wird tot sein (oder gegenüber der Konkurrenz geschwächt). Nichts bestellbar? Bezahlen geht nicht? Konkurrenz ist einen Mausklick entfernt.

    Auf dem anderen Ende der Skala ist Amazon, der grösste Gewinner von Corona. (Wer es noch nicht weiss: Amazon war am Anfang eine defizitäre Firma. Wäre also in der Schweiz nicht möglich gewesen.)

    Corona hat das ultimative Finish-Foto geschossen. Nix online bisher, nix Zukunft. Einsendeschluss.

    (*) Das 19. Jahrhundert durch den Ersten Weltkrieg. Das 20. durch das Ende des Kalten Krieges, hiess es vor Corona.

    • eine mischung aus hässig, weber, stöhlker….
      mehr ist zum gegenwartszustand unserer schweiz nicht sagen; alles gesagt.

  14. Warum bilden Firmen und Privathaushalte eigentlich zu wenig oder keine finanziellen Reserven mehr? Warum kaufen Firmen nonstop mit günstigen Krediten eigene Firmenaktien zurück und zahlen ihren Investoren goldige Dividenden aus? Warum leben Privathaushalte mit Leasing, etc Verträgen auf nonstop Konsumpump? Dies hat jeder für sich selber zu verantworten! Wenn eine Krise kommt, hat nicht die Allgemeinheit sprich der Staat diese Firmen und Personen zu retten, wenn diese in wirtschaftlich florierenden Perioden ungenügend Reserven gebildet haben. Der Staat soll nur dort eingreifen, wo es wirklich auch notwendig ist. Firmen die zu gierig und unverantwortlich geführt wurden, sollen, genau, pleite gehen. Wenn wirtschaftlich plausibel werden deren Anteile/Marktanteile von ihren Konkurrenten gerne übernommen und weitergeführt. Privatpersonen, die über ihre Konsumverhältnisse gelebt haben, verdienen es nicht von der Allgemeinheit durchgefüttert zu werden. Hilfe verdienen jene, die nach Treu und Glauben vernünftig gewirtschaftet/gelebt haben und nun in der Krise in Notlage geraten sind. „Too big to fail“ gehört per se abgeschafft, da diese Wirtschaftsmonster in verschiedene Firmen/Einheiten aufgeteilt gehören, um keine systemrelevanten Risiken darzustellen. Die SNB als Beispiel ist heute ein systemrelevantes Grossrisiko für die Schweiz geworden – als weltweit grösster Hedge Fond. Die Staatshaftung bei Kantonalbanken gehört ebenfalls abgeschafft, da es den Wettbewerb verzerrt und die Institute träge macht. Privatpersonen benötigen nicht alle ein Eigenheim, die neusten elektronischen Schnickschnacks, die tollsten Fahrzeuge, die trendigsten Kleider, 2-3 mal teure Ferien pro Jahr, etc die zur gefährlichen Konsumfalle führen. Fragen Sie bei Gelegenheit doch bitte einmal ihre Gemeinde, wieviel Prozent der Firmen und Bürger ihre Steuern fast oder gar nicht mehr bezahlt haben in den letzten 10 wirtschaftlich starken Jahren. Dort liegt der Hund bzw. die Eigenverantwortung begraben. „Schuster bleib bei Deinem Leisten!“

    • schuster ist jetzt ein illegaler gummiboot asylant bei mr. minit oder ein
      rav zentralmitglied beim desolaten vögeli shoes….
      die ’schweizer leisten‘ an sich, wurden wieder in die square_mile zentrale nach lomdon verlegt…..der rest erledigt für uns neukosovo und erithrea)))
      schon lange nicht mehr aus dem fenster geschaut herr @eigenverantwortung.

  15. ich vermisse das typische Klaus Stöhlker Bashing.

    Aus dieser Quelle (https://de.wikipedia.org/wiki/Suizidrate_nach_L%C3%A4ndern) kann die Suizidrate je 100.000 Einwohner nach WHO im Jahr 2016 entnommen werden:
    Schweiz 10,2
    Spanien 8,7
    Italien 8,2
    Griechenland 5,0

    Ich frage mich, ob die Aussage „Wir Schweizer zählen zu den glücklichsten Menschen der Welt“ stimmt.

    Wir brauchen ein völlig neues Denken: Weg von dieser Leistungs- und Konkurrenzgesellschaft, das frisst nur Resourcen und Kräfte weg! Wir müssen unser Weltbild ändern. Wir müssen das Denken, das uns die unzähligen Ökonomen
    aufgebrummt haben, über Bord werfen!

    Ich bin weder Kommunist noch Sozialist, sondern Realist. Wenn wir nicht umdenken und unserer Mutter Erde viel mehr Sorge tragen, dann werden wir weggefegt. Erbarmungslos.

  16. Teils wird über die Coronakrise auch tendenziell berichtet. Im Blick steht heute, das im Tessin während der Coronakrise doppelt so viele Menschen starben wie normal. Ich schrieb darauf einen Kommentar, das dies mit den 70Tausend Grenzgängern (davon 4 Tausend im Gesundheitsbereich) zu tun haben könnte. Natürlich wurde dieser Kommentar nicht gebracht. Der Tenor des Artikels ist, die Bundesbehörden hätten super reagiert, indem sie den Lockdown machten. Andernfalls hätten wir im Norden die gleichen Zustände wie im Tessin. Reine Hofberichtserstattung für die Regierung in Bern.

    • Den Blick hatte man früher allenfalls verschämt in Sandwichform, als Einlage in der Zürcher Zeitung am Kiosk gekauft, oft des bildlichen Inhaltes wegen. Seriöser Informationsinhalt war praktisch inexistent. Vielleicht ist es immer noch so?

  17. Ich habe keine Angst um Klaus J. Stoehlker: Er wird immer einen Spitzenplatz einnehmen! Ich frage mich nur wo?

  18. Wieder ein interessanten Artikeln, aber mit den Schlussfolgerungen bin ich nicht einverstanden!
    Tja, sie haben recht: wir haben keine Talente mehr…da die jungen zu verwöhnt sind…und sie haben auch recht, wenn sie sagen: wir zahlen zuviel für Wohnen und pseudo- Krankheit…wo man gerade sieht, dass für die wichtige Fälle nicht vorbereitet war und die so wichtige Krankenschwester ubterbezahlt sind und deswegen hat man soviel Ausländer in diesen Jobs…
    Aber über Mittelstand bin ich nicht so sicher, wenn nur den Mittelstand für diese Krise bezahlen muss, dann ist klar den Fall,aber wenn man richtig verteilt und Mittelstand bleibt Lernfähig und Produktiv, dann wird nicht denn Fall sein…
    Somit ist alles offen, aber von politische Wille und Weitsichtigkeit abhängig…

  19. So ein Stuss! Wann begreift Herr Stöhlker, dass er nicht mehr gefragt und gehört werden will?
    Habe seit 6 Jahren kein Salär mehr (wegen UBS Alterskündigungen) , manage mein Leben aber ohne jede Staatshilfe. Satte Börsengewinne helfen. Porsche hat soeben neue Reifen bekommen.
    Kurzum: Alle jammern und fordern – nach weniger als 6 Wochen. Erbärmlich. Und eben, senile Miteidgenossen schreiben hier immer wieder nur ökonomisch absoluten Blödsinn.
    Pierin war noch eine Story wert – aber das meiste der anderen Artikel ist Schrott. Und Geiger müsste verwahrt werden und Hässig in Pension , er verantwortet diese journalistischen Blödsinns-Artikel‘.

    • Ihr Kommentar beweist, dass gutes Gehalt auf der Bank NICHT mit Intelligenz korreliert…

    • Das der Porsche soeben neue Reifen erhalten ist ja ein Wahnsinn!

      Dann werden zumindest keine Menschen zum Opfer von runtergefahrenen Reifen.

      Beruhigt ungemein das Statussymbole auch Post Corona aufrechtbleiben..

  20. Alle Staatsangestellten müssen sich keine Sorgen machen. Lehrer, Verwaltungsangestellte, Polizisten, Richter, Schwimmbadangestellte, Militärs, Bundesrätinnen usw. Sie können alle finanziell gleich gut weiterleben wie bisher. und was ist das beste daran ? Alle, die jetzt und in Zukunft massiv unter Druck stehen finanzieren diese Leute über ihre Steuerzahlungen. Ja die Welt ist wahrlich ungerecht.

  21. Mit der Globalisierung der Schweizer Grossunternehmungen, übernahmen Global-Nomaden die Macht in den Konzernen. Die keine Beziehungen zum Land haben, aber zur Kohle und erkannt haben, dass die Kuh unkontrolliert gemolken werden kann, weil die Schweizer Top-Manager, wegen der Marbella-Sache Schachmatt gesetzt wurden, mit Hilfe eines gescheiterten Basler Flug- und Zeitungunternehmers, der das Intrigenspiel liebt und so immer wieder gekonnte Bruchlandungen präsentieren kann. Das Resultat: die Classe Politique der Schweiz ausländischen Grossmanagern rapponieren muss und bestimmen den Kurs des Landes. Die BundesratsParteien sind zu PR-Gehilfs-Organisationen der Grosskonzerne degradiert worden. Die Grünen haben nun die einmalige Chance die Schweiz zu erneuern.
    Gunther Kropp, Basel

    • Hä? Welche Medis nehmen Sie? – Würde sie absetzen oder wenigstens richtig dosieren.

    • @Mr.Orkus
      In der in der römischen Sage ist Orkus der Beherrscher der Unterwelt. Es soll Zeitgenossen geben, die in einer Phantasie-Welt leben, um die alltäglichen Realitäten verdrängen zu können,entsprechend ist Ihre Antwort.

    • „Mit der Globalisierung der Schweizer Grossunternehmungen, übernahmen Global-Nomaden die Macht in den Konzernen. Die keine Beziehungen zum Land haben, aber zur Kohle und erkannt haben, dass die Kuh unkontrolliert gemolken werden kann“

      Das stimmt … leider …

      „Die BundesratsParteien sind zu PR-Gehilfs-Organisationen der Grosskonzerne degradiert worden“

      Auch das stimmt … SVP, FDP, CVP, SP … alle waren dabei …

      „Die Grünen haben nun die einmalige Chance die Schweiz zu erneuern“

      Wie? Die Bundesratsparteien haben den Grünen keinen Bundesratssitz gegeben …

    • @Blatter
      Der Souverän bestimmt an der Wahlurne, welche Parteien absteigen und welche aufsteigen wird, wenn die Hintergründe der Corona-Krise an das Tageslicht kommen, dann schlägt die Stunde der Grünen.

    • Die Grünen sind auch die einzigen wo den Fifa-Bundes-Anwalt nicht gewählt haben.

      Die Bundesrat-Parteien sind nur für den Filz aber nicht für das Folk.

      SVP, FDP, SP, CVP

      Nicht wählbar

  22. Gut, was er schreibt, schlecht was es bedeutet. Zu viele hochdotierte und nur schwer kündbare Schnarchnasen in den gut beheizten Beamtenstuben beim Bund und den Kantonen machen sich erfolgreich daran, unsere Schweiz zu ruinieren.

    • Nun, den Schnarchnasen kann man keinen Vorwurf machen. Aber all denjenigen, die diese oder deren Parteien wählen, schon. Neben all dem Klagen geht leicht vergessen, dass in der Schweiz das Volk der Souverän ist. Wie bei einer AG: Wenn die Aktionäre den VR entlasten, übernehmen die die Verantwortung. Wenn wir immer dieselben Parteien und Leute wählen, sing wir da nicht auch selber schuld?

  23. Die ausländischen CEOs von ABB (Spiesshofer, Hogan) versagten.
    Ur-Schweizer Voser musste die Firma stabilisieren und bringt sie nun voran.

  24. Stöhlker ist ein Plauderi. Auch er konnte vor 3 Jahren nicht voraussagen, dass wir in eine Pandemie laufen.Und zudem- der Schweiz geht es gut, vergleichen wir uns mit Italien oder Frankreich.Auch vielen Alten geht es Dank guter Péension und AHV gut.

  25. Aus China wusste man seit Januar, (vor über 2 Monaten) was auf uns zukommen würde.
    Unser BAG hat es während dieser 2 Monate verschlafen, Schutzmasken und Desinfektionsmaterial für die Bevölkerung zu besorgen.
    Weil das verschlafen wurde, behauptete Koch vom BAG sowie Bundesrat Berset, Masken nützten nichts. Der Bundesrat und die Medien stützten diese Aussagen und es wurden weiterhin keine Masken beschafft.
    So wird es zugehen im realen Sozialismus. Nichts mehr funktioniert für das Volk. Armut und Elend sind die Folgen. Einzig die Funktionärskaste lebt in Saus und Brau. (Sitzungs- und Uebernachtungsgelder sprudeln weiterhin). Unsere selbsternannt Elite in Bern hat gezeigt zu was sie fähig ist.

    • Der Rechtsmediziner am Universitätsklinikum Hamburg, Prof. Klaus Püschel, hat erklärt, dass alle von ihm obduzierten an Covid-19 Gestorbenen Vorerkrankungen hatten und dieses Jahr ohnehin nicht überlebt hätten. Dafür musste er viel Kritik einstecken.

      Ich verstehe, Prof. Klaus Püschel wird bereits für seine Ehrlichkeit kritisiert. Die einzigen, die gelobt werden, sind diejenigen, die das Geld der Steuerzahler umleiten, wo immer sie können.

      https://www.youtube.com/watch?v=170lOpoIu-k

    • Das ist in jedem sozialistischen Land so. Der Elite geht es blendet und dem Volk geht es sehr schlecht. Deshalb ja nie SP oder Grüne wählen. Genau so ein System wollen die nämlich aufbauen auch in der Schweiz.

    • Der Elite geht es blendet und dem Volk geht es sehr schlecht. Deshalb ja nie SVP oder FDP wählen. Genau so ein System wollen die nämlich aufbauen auch in der Schweiz.

  26. Werter Herr Stöhlker,

    Ich glaube nicht, dass es hier um solch lokal begrenzten Probleme geht.

    Ich glaube auch nicht, dass diese Vorkommnisse wirklich von Relevanz sind. 40, 80 oder 2000 Milliarden spielen keine Rolle. Sie verdecken nur das Ungleichgewicht unseres kapitalistischen Systems. Eine kleine sich immer verändernde und erneuernde Minderheit, die auf den Schultern der weniger Glücklichen ein Leben im Überfluss führt. Das ist traurig und beschämend.

    Der Erzählung des Kapitals an seinem unvermeidlichen Ende. Es ist nur eine Frage, was dabei Neues hervorgeht und wie der Wechsel passiert.

    Wie der alte Mann und das Meer. Wir sind alle Santiago im Kampf wider die Natur in uns und um uns herum. Wie Santiago können wir nur feststellen, dass wir immer nur im Gleichgewicht mit beiden Seiten der Natur existieren können. Wie Santiago, können wir nach jedem Tag im Kampf um die Existenz, nur mit erhobenem Haupt im Hafen einfahren. Manchmal als Gewinner; manchmal als Verlierer.

    Wirklich gefährlich sind grosse Ungleichgewichte. Reiche mögen ihr Leben geniessen, aber sie bringen durch ihre Gier, viel Leid und Ungleichgewicht über die Menschheit. Wie Ungleichgewichte in der Natur, wird dieses System irgendwann kippen. Das passiert gerade da draussen, viele Systeme kommen gleichzeitig ins kippen, weil sie unsichtbar miteinander verbunden sind. Das Streben der kapitalistischen Wirtschaft nach Ungleichgewicht, beschleunigt den Klimawandel und der Klimawandel setzt der Existenz der Menschheit ein Ende. Die Natur strebt auf ihre Weise wieder ins Gleichgewicht. Man könnte auch schlussfolgern, wir sind das Ungleichgewicht und die Natur sondert uns aus.

    Die menschliche Unwissenheit bedroht die menschliche Existenz. Wir sind nicht ein Zahnrad im Getriebe oder sogar der Operateur der Maschine, wir sitzen quasi nur auf der Maschine, die wir weder in ihrer gesamtheitlichen Funktion verstehen – noch verstehen wir unsere endliche Existenz. Weil diese Maschine lange vor uns hier war. Ziemlich sicher, ist unsere menschliche Existenz nur eine zeitlich begrenzte Anekdote, in der zeitlich begrenzten Geschichte der Maschine und dem vermutlich zeitlich begrenzten Raum, um die Maschine. Wenn dieser Raum zeitlich begrenzt ist, wäre dann nicht auch der Raum selbst begrenzt? Diese Erkenntnis hätte etwas Endgültiges, aber auch etwas unglaublich Beruhigendes, das würde unsere Existenz und unsere Sterblichkeit in ein völlig anderes Licht rücken. Selbst wenn wir unsterblich wären, hätte unsere Existenz ein Ende. Die Frage wäre nur noch, wie unsere Existenz endet.

    Zum Schauspiel an der Wand…vielleicht wollen wir Menschen in einer Illusion leben. Vielleicht ist das der Tribut an unsere Sterblichkeit, damit wir nicht den Verstand verlieren. Der menschliche Verstand und das Bewusstsein ist in diesem Bereich kaum erforscht, weil unsere Möglichkeiten der Forschung sehr beschränkt sind. Vielleicht müssen wir genau diese Schatten und unsere Ängste erforschen, um die nächste Bewusstseinsebene zu erreichen. Oder vielleicht, sollten wir versuchen das nicht zu verstehen und anstatt dessen das Leben zu schätzen. Vielleicht sollten wir jedem Lebewesen, einfach nur eine lebenswerte Existenz ermöglichen. Das wäre eine andere Form der Erkenntnis, ich selbst tendiere zu Letzterem.

    Actio et reactio, wir tun Etwas und lösen Anderes damit aus. Manchmal im Guten und manchmal im Schlechten, meist weil wir keine Ahnung über die Folgen haben. Glauben wir an den Determinismus oder an Zufälle? Ich gehe davon aus, dass es Beides gibt. Manchmal löst der Flügelschlag eines Schmetterlings in Europa einen Sturm in China aus und wir können absolut nichts dagegen tun. Die Natur bringt sich nach einem zufälligen Ereignis immer wieder selbst ins Gleichgewicht. Die Wiederherstellung des Gleichgewichts, folgt dann wieder den Regeln des Determinismus, dessen Regelwerk wir in keiner Weise gesamtheitlich verstehen. (Wir sind nur Reisende auf der Maschine, die keine Ahnung haben was sie tun.)

    … bleiben wir in der Schweiz…obwohl es eigentlich völlig egal ist was wir tun, dieser Wandel ist global.

    Da steckt viel Wahrheit in ihren Zeilen. Die Schere arm / reich wird im Rahmen dieser Corona Massnahmen noch grösser. Während die B Schweiz die nächsten Jahre vermehrt zum Schulden Frondienst verdonnert wird, geht in der A Schweiz die Bonus und Salär Party in ungeahnten Sphären weiter.

    Für wen wollen die Schweizer produzieren? Die ganze Welt ist im Stillstand, wer soll unsere teuren, meist günstig in China hergestellten Produkte kaufen? Wir müssen uns jetzt, um uns selbst kümmern. Die globalen Transport- und Wertschöpfungsketten sind unterbrochen, an diesen Ketten hängt unser Wohlstand an einem dünnen Faden. Vielleicht ist es Zeit nachzudenken, was wir hier tun, wie wir leben und wohin wir wollen. Vielleicht ist es Zeit „Wohlstand“ – für uns selbst – neu zu definieren?

    Es wird in der Corona Krise immer vom Krieg gesprochen. Ja es ist ein Krieg, ein Krieg gegen die menschliche Dummheit, Unmoral, und Ignoranz.

    Wie sie schreiben, braucht die Hälfte der Menschen in der Schweiz bereits heute staatliche Zuschüsse, um überhaupt hier Leben zu können. Das alleine, ist an Dummheit nicht zu überbieten. Wir können 1.2 Millionen für ein Haus ausgeben, hohe 4-stellige Beträge für KK Prämien, aber wir schaffen es nicht einem Krankenpfleger einen anständigen Lohn zu bezahlen. Das meiste Geld wird im Management, den Aktionären, den Lobbyisten und für Stimmen in Bern vorher abgeschöpft. Die Schweiz hat hier ein echtes Problem, sie ist de facto zu einer neoliberalen Kleptokratie verkommen.

    Die neoliberale Ordnung erzeugt den Neu-Feudalismus, es ist eine langsame Spirale des Ungleichgewichts.

    Wo ist hier das Gleichgewicht, warum funktioniert dieses Ungleichgewicht so lange? Ich denke das liegt in der Demokratie. Solange es 51% gut geht (selber alle Rechnungen zahlen kann), hat die Elite kein Problem, diese 51% werden auch Allem zustimmen, solange sie so weiterleben können. Am Kipppunkt, wo sich die 51% Mehrheit dreht, wird die Elite einfach die Demokratie kastrieren. (Nein, das System wird nicht einfach gut werden, das ist eine Illusion)

    Das passiert jetzt gerade während der Corona Krise, die Elite nutzt die Gunst der Stunde. In der Schweiz wird „nur“ die Demokratie beschnitten, aber in anderen Länder bringen sich Plutokraten, Kleptokraten und neue Despoten in Stellung. Schaut in den Westen und schaut in den Osten. Die Welt wird eine andere werden. Eine Welt in der die Reichen so weiterleben und der Rest mit immer mehr Einschränkungen leben muss. Das ist nur logisch, die Ressourcen sind endlich. (Nein, die Welt wird nicht einfach gut werden, das ist eine Illusion.)

    Für die Natur wäre ein neues, noch viel stärkeres, menschliches Ungleichgewicht – wieder ein Gleichgewicht. 1-2% die aus dem Vollen schöpfen und 98% in der bitteren Armut, das könnte über Jahrhunderte ein neues, für die Natur gut funktionierendes Gleichgewicht werden. Das Klima würde sich wieder stabilisieren und abkühlen.

    Die Menschen in ihrem kurzfristigen Streben, vertrauen der Erzählung der Mächtigen in der Wirtschaft mehr, als der Erzählung der Politiker. Genau hier liegt der Kipppunkt der öffentlichen Wahrnehmung. Weder die Politiker noch die Wirtschaftsbosse halten ihre Versprechen. Die Politiker sind nur noch gut bezahlte Marionetten der Wirtschaft. Die Wirtschaft selbst, eigentlich eine neoliberale Umverteilungsmaschine von Geld von unten nach oben. Aber noch geht es 51% gut, die Umverteilungsmaschine der Wirtschaft nimmt nur ganz langsam weg. Also folgert das Individuum => Staat, Steuern, böse; Wirtschaft, Konsum, jammi-jammi. Wir Menschen unterliegen nun mal grösstenteils dem dualen Narrativ, Gut oder Böse, Reichtum oder Armut, Wahr oder Falsch.

    Zusammenfassung, wir haben durch unser selbst erfundenes Geld-, Gesellschafts- und Wirtschafts-System die Natur ins Ungleichgewicht gebracht. Nun bringt sich die Natur ins Gleichgewicht zurück. Sie tut das mit und oder ohne uns, in Dimensionen die wir in keiner Weise verstehen. Wir müssen das ganz schnell begreifen. Ansonsten…

    …wird die Erde weiter mit 108‘000 Kilometer pro Stunde durchs Weltall gleiten, ohne uns Menschen als Astronauten. Als weitere Venus im Sonnensystem, mit Temperaturen über 300 Grad Celsius; solange, bis sich die Erde wieder abkühlt, das Wasser in der Atmosphäre wieder verflüssigt und neues Leben entstehen kann. Bis in ein paar Milliarden Jahren unsere Sonne alle Energie aufgebraucht hat und vermutlich in einer Supernova endet.

    Zeit spielt für die Menschheit keine Rolle, sie ist relativ.

    Niemand

  27. Sie sagen richtig, am meisten leiden KMU und Gewerbler. Und warum bevorzugt man bei der Oeffnung am nächsten Montag ausgerechnet Coiffeure, Tatoostudios und Kosmetikerinnen? Genau die Branchen, die mit Körperkontakt arbeiten müssen ?
    Und der riesige Detailhandel muss weiter warten.
    Federführend in diesem undurchsichtigen und nicht nachvollziehbaren Entscheid sind Berset und Sommaruga. Aber sie müssen eine Mehrheit haben für diesen Entscheid im Bundesrat. Wie man weiss, sind die beiden von der SVP und Cassis für eine schnelle Oeffnung von KMU und Gewerbe.
    Somit sind dagegen die beiden von der SP, von der CVP Frau Amherd und da bleibt nur noch KKS von der FDP.
    Einmal mehr fällt sie ihrer eigenen Partei in den Rücken. Ob da ihr ehemaliger Ständeratskollege, der ultralinke Rechsteiner ein Wort für die SP eingelegt hat ? Man weiss es nicht, aber für mich ist diese Situation nicht nachvollziehbar.

    • Cassis war der einzige der eine schnelle Öffnung wollte, wenn man Zeitungen lesen würde wäre das auch bekannt.

    • Nur ein Kommentar zu Ihrem nickname: soll doch die Masse von Bünzlis weiterhin bei Amazon, Zalando undCo wie blöd ordern. Ich schiebe meine Einkäufe einfach auf, bis auch der letzte hiesige Buch-, Schuh- oder Kleiderladen wieder offen ist. “Habe fertig!”

  28. Die 200-Levratfranken für jeden sind eine Schnapsidee erster Güte. Ich kann kaum glauben, dass Levrat als kluger Mann so einen Giesskannenvorschlag macht. Wie auch immer, ich zweifle doch stark an der Aussage von Herrn Stöhlker, wir Schweizer seinen die glücklichsten Menschen der Welt. Wenn ich im Tram, im Zug, in einem Laden die Gesichter der Menschen sehe, so erkenne ich keine „Glücksgefühle“, eher Missmut, Hetze, Verdruss. Oder ist das nur Täuschung, dahinter sitzt die grosse Zufriedenheit ? Das wäre wahrlich schön. Da täusche ich mich gerne !

  29. Trotz Stöhlkers Schwarzmalerei steht die Schweiz finanziell bei Weitem am besten da in Europa. Er sollte einmal über den Zaun schauen und sehen, was alles auf Italien, Spanien, Frankreich, aber auch auf seine alte Heimat Deutschland dank Euroraum-Chaos zukommt…

  30. Schon bizarr, Herr Stöhlker, aber dass Sie die Regierung in Bern und die Schweizer Bevölkerung wegen einer möglichen Pandemie letztes Jahr oder davor gewarnt haben, daran kann ich mich nicht erinnern. Auch findet man dazu keine Informationen/Hinweise von Ihnen im Netz. Schmücken Sie sich also nicht mit solchen Aussagen, weil in der Krise könnten Sie wohl genau nichts, weil man in jenem Aufenblick entscheiden muss und nicht 5 Wochen später, wenn man zusätzliche Informationen und Details hat. Ganz schwach von Ihnen!

  31. Könnte man nicht die Staatsschulden loswerden, indem man die Schweizer Grossbanken, welche diese Kredit gewährt haben, verstaatlicht und dann die Schulden einfach abschreibt?

    • Ja könnte man machen. Man könnte gleich alle Banken verstaatlichen und die ausländischen Banken aus den Land werfen. Die Versicherungen nicht vergessen, die haben oft noch höhere Risiken. Und ganz besonders die Nationalbank. Dies würde ich nicht einmal als Kommunismus sehen, sondern als Reaktion auf den über 150 jährigen permanenten Hochverrat.

      Abraham Lincoln:
      am 14. April 1865 (Quelle nicht gefunden)
      »Ich sehe in naher Zukunft eine Krise heraufziehen … in Friedenszeiten schlägt die Geldmacht Beute aus der Nation und in Zeiten der Feindseligkeiten konspiriert sie gegen sie. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie, selbstsüchtiger als eine Bürokratie. Sie verleumdet all jene als Volksfeinde, die ihre Methode in Frage stellen und Licht auf ihre Verbrechen werfen … Eine Zeit der Korruption an höchsten Stellen wird folgen, und die Geldmacht des Landes wird danach streben, ihre Herrschaft zu verlängern … bis der Reichtum in den Händen von wenigen angehäuft und die Republik vernichtet ist.«
      —————

      Meines Erachten ist es dringend nötig das Geldsystem ändern. Unser Geldsystem basiert nicht auf Naturgesetzen, sondern auf ökonomischen Überlegungen, die nicht in Stein gemeißelt sind, man tut nur so als ob.
      Ich habe in diesem Forum und an anderen Orten schon mehrfach Vorschläge dazu gemacht. Das Zins und Zinseszins-System muss endlich auf den Abfallhaufen der Geschichte. Die exponentielle Vermehrung von Schulden muss gestoppt werden.
      Auch die Hebel sind so sinnlos, sie sorgen dafür, dass die Börsen sich von der tatsächlichen Wirtschaft abkoppeln.

      Abraham Lincoln
      (1809-1865) 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika
      Zitat aus: Monetary Policy, Senate document 23, Page 91, 1865
      http://www.cfoss.com/lincoln.html

      »Das Privileg, sein eigenes Geld zu schöpfen und in Umlauf zu bringen, ist das höchste Alleinrecht des Staates und seine größte kreative Möglichkeit. Die Menschen erhalten damit eine Währung, die so sicher ist wie die Macht des Staates.
      Anstatt die Menschen zu beherrschen, wird es zum Diener der Menschheit. Die Demokratie wird dadurch stärker als die Geldmacht.«

    • Ich wusste nicht dass er ein Kommunist ist. Er ist in der Republikaner Partei. Wie D Trump.

    • @A. Lincoln,
      Lincoln war sicher kein Kommunist. Er war nur gegen die Nationalbanken und gegen Banken, die 100 Jahre lang grottenschlecht gearbeitet haben.

  32. gibt es nicht mehr viel zu sagen, Akademiker und Theoretiker im BR und im Parlament. Keine Unternehmer mehr. Für die Bundespräsidentin war es am wichtigsten, über 30 CHF weniger für das TV und Radio zu informieren, ist der Witz des Jahrhunderts. Würde besser als Märlitante in einer Kleinkindersendung auftreten.
    Dazu teilweise katastrophale unsichere Kommunikation.

  33. Auch wenn man zweifelsfrei nicht immer den Einschätzungen/Meinungen von K. Stöhlker einverstanden sein kann, ist dessen heutiger Beitrag alles andere als falsch! Ich bin mal gespannt, wie sich der sogenannte Mittelstand in den nächsten Jahren zu wehren weiss! Die Chancen werden wohl klein sein oder diese werden nicht wirklich wahrgenommen, denn die grosse „Kohle“ sitzt – wie schon immer – bekanntlich „anderswo“…!

  34. „Wir Schweizer…“ schon die ersten zwei Worte sind fake news, ist doch der Autor dieses Geschreibsels geradezu ein Bilderbuchdeutscher, dem Arroganz und Besserwisserei aus jeder Pore triefen. Da hilft auch ein gekaufter Pass nichts! Dazu ist er ein unerträglicher Wichtigtuer, dessen „Weisheiten“ klassischem Hindsight-Bias entspringen. Seine Kritik erfolgt immer aus dem Lehnstuhl und im Rückblick; es ist ja so einfach, Leuten in Verantwortung, welche mit einer neuen und unbekannten Situation konfrontiert sind und entscheiden müssen, im Nachhinein zu sagen was sie hätten tun sollen. Aber sein ganzes Leben lang war Stöhlker eben nur ein Berater, der Leuten in Entscheidungspositionen gute Ratschläge (v)erteilt hat aber selber nie etwas zu verantworten hatte. Schade Herr Hässig, dass Sie auf die billigen Klicks dieses Provokateurs angewiesen sind!

    • Das bleibt auch nach Corona so, denn auch das Geld für extreme Forderungen ist dann weg.
      Bin auch gespannt, wie sich die Roten neu erfinden werden.

  35. „Wer eine schwache Unternehmensführung hat, muss sie rasch schlagkräftiger machen. Wer die falschen Kader und Mitarbeiter hat, muss sie auswechseln.“ > Wer eine schwache Unternehmensführung darstellt, sollte sich am Besten gleich selber auswechseln. Auf jeden Fall werden solche Leute die falschen Kader und Mitarbeiter nicht ausgewechseln, sondern exakt stattdessen die Anderen bluten lassen, die weniger bequem sind.

    „Wer von alten Produkten, Dienstleistungen und Gewohnheiten lebt, muss deren Ende terminieren – und Neues schaffen.“ > Siehe vorheriger Punkt. Dazu sind diese Leute gar nicht in der Lage.

    „Konsumfähigkeit: … Immer mehr Geld floss in die Mieten und in die Gesundheitskosten … Migros und Coop leiden jetzt unter den Angriffen von Lidl und Aldi“ > Falsch, immer mehr Geld floss entweder ins Ausland oder das Internet, weil Herr und Frau Schweizer nicht mehr gemolken werden wollen. Lidl und Konsorten kamen primär in die Schweiz, um vom hiesigen Preisniveau zu profitieren; nicht, um dieses nachhaltig zu senken. Die Preisabsprache ist für jeden offensichtlich, nur kann / will niemand etwas dagegen machen…

    „Kommen wir zu den Gewinnern … ABB …“ > Da würde ich noch einmal eine Analyse machen. Ich sehe das im Direktvergleich mit der Konkurrenz ziemlich anders.

    „Die besten Teile der Schweizer Wirtschaft werden … , allen voran der Finanzplatz Schweiz, … geführt … von einem Ausländer.“ > Im Gegenteil. Der Finanzplatz Schweiz liegt im Sterben, angeführt von Heerschaaren ausländischer Führungskräfte auf Middle und Top Management Stufe, unter deren Regie Traditionsunternehmen immer weniger konkurrenzfähig sind (mit ein paar Ausnahmen).

    „Mangels heimischer Talente … werden die erfolgreichsten Teile der Schweizer Wirtschaft Zug um Zug unter fremder Flagge segeln.“ > Das Problem ist nicht der Mangel heimischer Talente, sondern der Nepotismus unter den sich hier angesiedelten Nichteinheimischen. Die Franzosen machen das beispielsweise sogar noch offiziell, indem sie selbst Seniorstellen unter „VIE“ ausschreiben. So sieht’s aus. Einschreiten des SECO? Nicht doch. Drangsaliert werden KMUs, keine Multinationals. Die haben Narrenfreiheit…

    „So werden wir weiter mit einem langsam verarmenden Schweizer Mittelstand rechnen müssen“ > 100% einverstanden mit der Konklusion, aber nicht mit der Begründung. Abgesehen davon; wir sind erst am Anfang dieser Entwicklung. Dank fortschreitender Digitalisierung wird’s noch richtig ungemütlich werden.

  36. 50% aller Vollzeitstellen in der Schweiz werden in den nächsten Jahren verschwinden. 99% der Schweizer begreifen nicht, was Operation Corona bedeutet. Helvetier haben Julius Caesar auch total unterschätzt. Bis diese entweder geköpft oder als Sklaven verkauft wurden. Bundesrat wiederholt den Fehler von Orgetorix.

  37. Thomas Gottstein ist leider kein Hoffnungsträger sondern ein Schweizer der die CS kurz vor der Klippe „übernehmen“ durfte, nun am segeln ist aber den Absturz nicht verhindern kann.Es fehlt ihm schlicht an den nötigen Talenten…

    Es ist leider so dass die Schweiz ein Auslaufmodell ist an dem sich einige Familien wie Blocher, Frey usw noch bereichern aber der grosse Rest geht unter. Trump’s Amerika lässt grüssen.

  38. und obendrauf die geissenvisage als werbebanner…
    gehört ip und company jetzt auch zu ringier? das niveau wäre jedenfalls
    erreicht und der stöhlker obendrauf errinnert an nichts anderes als an
    die billig pressehure twenty min.uk

    ip’s knowhow scheint mit dem schweizer bankgeheimiss untergegangen zu sein.

  39. „UBS hat einen Ausländer als Präsidenten“
    Während der längsten Börsenhausse aller Zeiten sank der Aktienkurs
    unter seiner Aegide um 62% !!!
    Die Aktie von Emmi mit Schweizer Präsident legte in dieser Zeit
    über 100% !!! zu.

    • Äpfel sind keine Birnen auch wenn das viele nicht glauben wollen.
      Emmi, ein Subventions-Moloch der mehrfach Steuersubstrat abkrall mit einer Grossank zu vergleichen ist schon etwas gewagt, die swissair und andere wurden übrigens von „waschechten“ Schweizer an die Wand gefahren aber wem sag ich das.

  40. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    „Es ist im Kern die mangelnde Weitsichtigkeit von Politikern, Wissenschaftlern und Unternehmern, die sich nicht vorstellen wollten, dieser Corona-Tsunami könne eines Tages über uns kommen.“

    In Zeiten von Corona wird unmissverständlich deutlich, wie verlogen das Modell Schweiz ist, wie er konsequent mit doppelten Standards operiert. Jene soziale Pseudogruppe, die bis vor kurzem noch pauschal als Kostgängerin der jungen Generation etikettiert wurde und die nun – neuerlich unabhängig von Ungleichheitskategorien wie Einkommen, Bildung, Wohnverhältnissen – medizinisch als schützenswerte Risikogruppe homogenisiert wird….
    herzlich

  41. Wieder ein sehr guter Artikel von Herrn Stöhlker! Ich behaupte sogar dass wenn es so weitergeht wie in den letzten 10 Jahren die Schweiz in den nächsten 30 oder max. 50 Jahren nicht mehr existiert. Die Schweiz, wie wir sie erlebten und kannten gibt’s bereits heute schon nicht mehr! Was jetzt in dieser Coronakrise passiert mit Kuschen vor einem unfähigen und diktatorischen Bundesrat, völlig überteuertem Leben und Gesundheitswesen etc etc, zeigts ja deutlich und wird auch nicht mehr reparaturfähig sein. Leider!

    • La Suisse n’existe pas, das habe ich doch auch schon gehört. An ihrer Stelle würde ich schnellstens den Zug um 23.67h auf Gleis 9 3/4 nehmen und mich aus diesem chaotischen Staat verabschieden. Schauen sie sich in Europa um, da geht es vielleicht mit Ausnahme von Deutschland noch viel chaotischer zu und her. Vermischen wir jetzt doch nicht Ueberteuerung, Gesundheitswesen, Klimakrise etc. mit dem Corona-Virus. Jetzt gilt es zunächst einmal Prioritäten für die gegenwärtige Situation zu setzen und alles andere muss hinten anstehen.

  42. Ich glaube an die Schweiz, aber nicht den viel zu vielen Politikern welche nur auf ihre eigenen Vorteile achten. Auch der Staatsapparat ist ohne Effizienz und viel
    zu teuer und bald nicht mehr finanzierbar. Politik + Staatsapparat um 50% kürzen ist die Lösung.

    • Hans im Glück

      Ja das wäre eine gute Lösung, 65-70% wären natürlich noch schöner.
      Das Problem ist leider, dass die Politik nicht mitmacht. Wahrscheinlich erst, wenn alles zusammengekracht ist, kommt ein Wandel.
      Erst wenn die Wählermassen erkennen, dass Taugenichtse regieren, werden sie umdenken. Zur Zeit werden die Bundeshausinsassen versuchen alle Schuld dem Coronavirus zuzuschieben.

    • Ich biete dagegen „reicht, gescheit und glücklich“. Man kann alles haben.

    • @Wurzelsepp Jedoch die Gesundheit nicht, vermutlich sind sie noch zu jung um dies zu verstehen

    • Viele der von Ihnen angesprochenen reichen Leute sind vielleicht nicht superintelligent, manchmal sogar richtig doof, aber trotzdem unbeschwert glücklich. Verlogenheit ist das Gift, nicht Reichtum per se.

  43. #Stöhlker am besten begeben Sie sich zurück in Ihr A-Deutschland und betreiben dort Ihre m.E. komplett überflüssige Öffentlichkeitsverbildung. Dieser mangelt es an Logik, Konstruktivität und Richtigkeit. Wir haben die Pandemie als eines der wenigen Länder in Europa im Griff. Weltweit steigen die Fallzahlen weiter und tragen dazu bei, dass wir als exportstarke Nation leiden, da uns die Exportmärkte weggebrochen sind und bleiben, so lange diese das Virus nicht in den Griff kriegen.

    Lassen Sie uns bitte mit Ihren Binsenweisheiten und Ihrer eigenen konzeptlosigkeit in Ruhe.

    Besten Dank und geniessen Sie doch lieber Ihr Wochenende bei etwas Gartenarbeit.

    • Ja, der Schweizer zeigt gern mit dem Finger auf alle anderen und ist von seiner Überlegenheit bis ins Mark überzeugt. Erdreistet sich aber jemand, ihn zu kritisieren, ist er höchst beleidigt und schlägt wie ein trotziges Kind um sich.

  44. Kann fast allem zustimmen. Ev. bei der Ursachenforschung etwas tiefer gehen. Ganz kurz zusammengefasst erfolgte der Niedergang der Schweiz so:

    Es begann mit der 68er Bewegung. Der lange Marsch von Links durch die Institutionen ist nach 50 Jahren abgeschlossen. In diesem Zeitraum hat sich die Staatsquote mehr als verdoppelt, und die links-grüne Ideologie ist heute fest verankert im Staatsapparat. Immer weniger produktive und kreative Köpfe der Wirtschaft finanzieren immer mehr unproduktive und wirtschaftsfeindliche Staatsangestellte.

    Anstelle eines effizienten und schlanken Staates zur Unterstützung der Wirtschaft, wird heute alles unternommen, um die Wirtschaft zu beschädigen und den Kapitalismus zu überwinden. 50 Jahre links-grüne Ideologie in Bildungswesen, Staatsmedien und mehr, haben ihre Spuren in den Köpfen der jüngeren Generationen hinterlassen: anstelle von Wettbewerb, Konkurrenz und Selbstverantwortung wird staatliche Vollkaskoleistung erwartet.

    Willkommen im Sozialismus.

    • So ist es, kann man allerdings nur noch wahrnehmen, wenn man diese Entwicklung bewusst miterlebt hat.

    • @ Sozialismus

      Willkommen im GELDSOZIALISMUS!

      Wenn man bei der Ursachenforschung etwas tiefer gehen will, dann braucht man nur das Buch “GELDSOZIALISMUS“ – Die wirklichen Ursachen der neuen globalen Depression – lesen. Darin ist klar beschrieben weshalb wird dort angekommen sind, wo wir heute stehen.

      Die Links-Grüne Ideologie hat übrigens bereits sämtliche politischen Parteien von Links bis ganz Rechts erfasst. Es handelt sich um “Nachahmerparteien“, welche die Politik der anderen kopieren, in der Hoffnung dadurch weiterhin am Parlamentssitz kleben zu können.
      Billigpolitik-Methoden gehören zur Tagesordnung.

      Das sich die Staatsquote verdoppelt hat, daran sind sämtliche Parteien mitschuldig, inklusiv Grünliberale, CVP, EVP,FDP, SVP etc.. All diese subventionierer Parteien, dazu gehört insbesondere auch CVP und SVP, welche massiv die Landwirtschaft mit Steuergeldern vollstopfen.
      Mit Militärausgaben wurden seit Jahrzehnten grossteils sinnlos, riesige Milliarden-Summen verpulvert. Die Kohäsionsmilliarden an EU-Ost wird von Links-Grün, Grünliberal, CVP bis zur FDP unterstützt. Dazu kommen viele hohe unnötige Milliarden-Ausgabe an internationale Organisationen.

      Ein effizienter, schlanker Staat wäre sehr rasch machbar, aber sämtliche etablierten Parteien, von Classe politique bis zur SVP machen nicht mit!
      Vielleicht ist deshalb auch die Wahlbeteiligung immer tiefer (ca.34% letzte Wahl Kanton SG!), denn ein Grossteil der Wähler hat realisiert, dass im Bundeshaus alles verkrustet, korrupt und fest zementiert ist, ohne Hoffnung auf Verbesserung.

      Diese Politiker/-.innen rennen von einer Konferenz ( WEF, Bilderberger, Klimakonferenzen, Club of Rome, EU-Parlament, UNO, IWF, OECD, Weltbank..etc.) zur nächsten um sich Instruktionen erteilen zu lassen welche Politik sie betreiben sollen, und wo sie noch Ausgaben machen sollen.
      Neuerdings kommen noch diese Hilfskredite dazu. Weder der Bund noch die Banken haben aber die vielen Milliarden für diese Hilfskreditverträge.
      Es handelt sich um ungedeckte Kreditverträge, für die dann die Steuerzahler haften sollen, beziehungsweise die Staatsquote wird massiv steigen, weil ein Grossteil dieser Kredite gar nicht zurückbezahlt werden kann, wenn das Geld ja schon beim Abschluss der Kreditverträge nicht existierte.

      Gab es in der angeblichen Demokratie Volksabstimmungen über diese Notverordnungen, oder diese Milliarden Hilfskredite? Auch für die Milliarden für Kampfjets (zur Bekämpfung des Coronavirus?) wollen sie die Bevölkerung nicht mehr abstimmen lassen.
      Die Fiatmoney-Falschgeldbetrügereien (Kreditbetrug) sind im obigen Buch in aller Schönheit beschrieben.

      Willkommen im GELDSOZIALISMUS!

    • Baroness Margaret Hilda Thatcher hätte grosse Freude an ihrer Sichtweise.

    • So ein Blödsinn was Sie da zusammenschreiben.
      Kapitalismus und Faschismus haben uns in den 1. und 2. Weltkrieg geführt.

      Die Errungenschaften der 68er wie z.B. das Frauenwahlrecht sehen Sie also als Untergang an? Wollen Sie Frauen und Kinder wieder schlagen wie vor den 68er? Möchten Sie wieder in eine Zeit zurück ohne Arbeitslosenkasse, AHV und Pensionskasse?
      Wandern Sie doch in die USA aus. Da können Sie sehen wie angenehm es ist vor jedem Spitalaufenthalt erst mal 5-stellige Geldbeträge zu überweisen!

    • In etwa der dümmste Kommentar, als ob es die Welt erst seit 68 gibt. Tatsächlich hat der Schreiber vom links/grünen Bildiungssystem nicht profitiert, wahrscheinlich von gar keinem Bildungssystem! Wenn sich Dummheit hinter einem Anonym versteckt!

  45. Unsere Landesführung, an deren Spitze ein Buntspecht als Zentralorgan der Hirn- und Zahnlosigkeit, ist aktuell in jeder Hinsicht ein kümmerlicher Haufen Versager und Angsthasen. Jede Bäckerei, die von Katzen geführt wird, leistet in solchen Situationen einen besseren Job.

    Das kommt davon, wenn man sich eine überpolitisierte-geschlechtersensitive Vollkasko-Gesellschaft ohne Eigenverantwortung aufbaut und sich in gutem Glauben an „tägliche Schreckensmeldungen“, angeführt von der „Mainstream-Scheisshaus-Propaganda“, alles „amtlich vernageln“ lässt.

    Psychiater und Paar-Therapeuten werden im Sommer/Herbst, dank haufenweise „Covidioten“, Hochkonjunktur haben!

  46. Was hat dieses Gefasel mit Öffentlichkeitsbildung zu tun. KS ist nur eingebildet und will Unternehmensberater sein.

  47. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Ihre unfundierten, polemischen und nie faktenbasierten Rundumschläge nerven gewaltig.

    Falsche Zahlen werden durch laufende Wiederholung nicht richtig. Belegen sie bitte ihre Aussagen und Zahlen statt leere Behauptungen aufzustellen.

    Und: erst denken, dann schreiben. Oder besser: schweigen!

    Sie vermeiden so, sich als alternder PR Joggeli der Peinlichkeit preiszugeben!

  48. Idee: Solidaritätsabgabe für alle Beamten/Staatsangestellten, die 2019 mehr als das Medianeinkommen von 6.500 CHF/Monat erhielten:

    Bund: 20%
    Kanton: 10%
    Gemeinden 5%

    In einen Fonds zugunsten der Unternehmer, die wegen der Coronabeschlüsse ihr Geschäft schliessen/reduzieren mussten.

    Ab April 2020 bis zur vollständigen Aufhebung sämtlicher Restriktionen.

    • Einmal abgesehen das ihr Vorschlag realitätsfremd (freundlich ausgedrückt) ist müssten ja auch gerechter weise die (ehemaligen) Angestellten von Banken und Versicherungen zur Kasse gebeten werden, so als Beitrag für die verursachten Krisen der vergangenen Jahren.

  49. Seriöser Journalismus verlangte eigentlich, dass man seine Interessenkonflikte blosslegt. Obwohl Herr Stöhlker’s Ergüsse sich häufig gegen seine politischen Gegner oder Konkurrenten seiner Kunden wenden, tut er so, als ob ihn nur das Interesse seiner geliebten Schweiz interessiere (und er ist natürlich der Einzige, der weiss, was für die Schweiz gut ist).

  50. Werter Herr Stöhlker, ich habe keinen Punkt in Ihrer Darstellung gefunden, bei dem ich Ihnen nicht zustimmen könnte. Und doch: ein gravierender Fehler ist Ihnen m.E. unterlaufen in der Antwort auf die selbst gestellte und wichtigen Frage „wer ist Schuld an dieser Situation?“ Hier erliegen Sie der stereotypen menschlichen Neigung: es sind stets die Anderen – die Politiker, Wissenschaftler und Unternehmer. Was ist dabei m.A. nach falsch. Als der römische Philosoph L. Seneca über die richtige Lebensführung nachdachte, soll er gesagt haben: „Nein, wir haben keine zu geringe Zeitspanne, sondern vergeuden zu viel davon.“ Ja, wir – die Schweizer Bevölkerung, welch mit Wahlen und Abstimmungen vieles ändern könnte – hat in den vergangenen Jahrzehnten des Wohlstandes die Zeit verplempert und sich mit Nebensächlichkeiten beschäftigt, anstatt sich um eine seriöse und zukunftsfähige Staatsführung zu kümmern. Grobe Missstände in der Staatsführung – wie ich sie kürzlich hier auf IP in Bruchstücken auflistete – werden verschleiert und geraten wie gewünscht allmählich in Vergessenheit.
    Wir sollten lernen unsere Entrüstung über das Verhalten der von Ihnen erwähnten „Verantwortlichen“ zu zügeln und dafür die Hebel bei den eigenen Veränderungen anzusetzen: es ist die beste und einzige Möglichkeit um die Gesellschaft zu verändern. Fassen wir wieder Mut und übernehmen die Verantwortung für unser eigenes Leben, statt sie einem Ammenstaat (und einem BAG mit 600 Angestellten) zu überlassen; begraben wir die ideologischen Feindseligkeiten und entwickeln wieder eine Wilhelm-Tell-Mentalität, dann werden wir wieder zukunftsfähig.

  51. Und warum das ganze?
    Bereits nach 2 Wochen hat sich abgezeichnet, das die
    von den Zahlen des BAG gefütterten Statistiken
    der reine Nebelblindflug waren und sind.Getestet wurde
    nach vagem Verdacht, Lust und Laune.
    Gleich zu Beginn jede Menge Ungereimtheiten. Eine Statistik ohne Quer und Gegenableichstziffen.Na ja generell, ab statistischer
    Lebenserwartung knapp 80 schnitt, steigt die Sterberate naturgegeben sehr steil nach oben auf 100%.
    Auf der mit diesem Portal verlinkten Coronastatistik
    lange rot, eine happige Diskrepanz.Bevölkerungsanteil
    Ü 65 im Tessin 21%, in der Waadt 16%.
    Aus dem grossen ANGEKÜNDIGTEN Andrang in die Spitäler,nix die Laus teilweise ,,zugesperrt,, und Kurzarbeit.Ab 3. Woche
    Lockdown ( Nicht vergessen Inkubinationszeit 5-10 Tage) schoss die Zahl der ausgestellten Totenscheine
    nach oben? Naheliegend nicht Corona sondern Lockdown Tote= nicht behandelte ,,altägliche,, Fälle wegen der ganzen Hysterie- Veranstaltung? (Wie sagte die in Deutschland so beliebte Mutti?) Jetzt sind sie halt da! Übertragen auf die aktuelle Lage, jetzt sind sie halt gestorben mit oder ohne Corona,das ist halt das Leben, irgendwann ist sence mit oder ohne Corona.
    So nebenbei auf einen Totenschein mit Corona wurden
    im gleichen Zeitraum rund 10 ohne Corona ausgestellt
    der erdrückende Anteil 80 pluss.
    War da tatsächlich eine Pandemie? Oder eine Spätmittelalterliche Hysterieveranstaltung,beispiellos in der Geschichte der Neuzeit!Hmmm wir leben am Beginn des 3. Jahrtausend, im Jahr 2020 Römisch-Christlicher
    Zeitrechnung.In einer Zeit mit Technologien, die sind absolut beispiellos, nie zuvor dagewesen, in der ganzen Menscheitsgeschichte.Na ja da soll sich jeder
    selber den Rein darauf machen!???
    Na denn mal, Freundliche Grüss hinaus in die ,,Gemeinde,, selbstverständlich, Grins, ganz besondere
    an die gequälten Germanistiker.

  52. Bitte definieren Sie Ihre Stichworte «talentiertesten, unterqualifiziert, völlig abhängig.» Kann es sein, dass Ihr Blickwinkel (mittlerweile muss man sagen einmal mehr) total einseitig und völlig veraltet ist?

    Bereits im COOP erwartet (!) der CEO (und in dem Fall vor allem der Chairman) totale Unterwürfigkeit (Arschkriecherei) und somit totale Abhängigkeit von seinen Untergebenen. In den multinationalen Konzernen gleich welcher Couloir multipliziert sich das noch erheblich. Sonst ist die Karriere zu Ende bevor sie begonnen hat. Talent Interessiert niemanden.

  53. Alle paar Tage sondert Stöhlker seinen geistigen Sondermüll bei IP ab. Kleiner Ratschlag für den berühmtesten PR Ikonen: Melden Sie sich bei Trump als Berater, er könnte Stöhlker als „Desinfektionsmittel“ gut gebrauchen. Und hier wären zwei auf geistig gleicher „Augenhöhe“.

  54. Klaus Stöhlker hat zu Hause eine Worthülsenmischmaschine, in die er immer dieselben Begriffe reinschmeisst, dann auf die On-Taste drückt und schon hat er eine „neue“ Kolumne. Juyt more of the same bullshit.

    • @marco polo
      das schöne an seiner maschine ist, dass immer sehr treffend die Wahrheit heraus kommt, -gell das wäre nichts für Sie als Troll.

  55. Danke, Herr Stöhlker. Finde ich gut, dass Sie die Finger in die Wunden legen und mit einem Maglite auch dunkle Ecken und Weisse Elefanten, die durch das Zimmer latschen, aus- und beleuchten. Man muss ja nicht in allem in Ihren Analysen, Thesen und Karikaturen einverstanden sein, aber Sie regen wenigstens noch zum eigenständigen Denken an. – Hoffe, letzteres bzw. die Fähigkeit dazu ist den bequemen Schweizern nicht schon vollkommen abhanden gekommen.

  56. Kurt Stöhlker ist der klügste, schläuste und beste auf der Welt. Schade geht er nicht zurück nach Deutschland. Solche eingebildete Deutsche haben wir nicht nötig und im IP hat er nichts verloren. Ekelhaft seine klugscheisserischen Sprüche.

  57. wenn man den blödsinn so liest könnte man meinen diese krise betrifft nur die schweiz und das weil wir so deppert und eingestülpt sind.

    der ostdeutsche asylant ist wohl der undankbarste und perfideste unter unseren neuen fluchtbettlern und dann läutet der grenzwertige ossi sein noch müllhorn mit *wir* schweizer ein…..
    er soll sich nach rammstein verpissen und im 51 us bundesstaat dienen.

  58. … und ewig kommentiert das SVP-Sprachrohr Klaus Stöhlker das Tun anderer … warum kann er selber nicht einfach „SCHNELL, KLAR UND ENTSCHLOSSEN HANDELN“ ? … und morgen in den RUHESTAND (wörtlich gemeint) treten, DANKE!

    • Stöhlker-Sprachrohr des SVP! Seit wann?
      Und selbst wenn….
      Früher die Nicht-Arier, gefolgt von den Klassenfeinden, zur Zeit die SVP schuldig und verantwortlich für alles und jedes.

  59. Immerhin einmal ein Text von Claus J., ohne das übliche Sommaruga-Bashing. Der Artikel wie immer das bekannte Gemisch aus Mike Shiva, Uriella, Chlaus J., Kaffeesatzerkenntnissen und Wirtschaftswissen aus den 80iger Jahren!

    • Gerade das verdiente Sommaruga-Bashing habe ich hier als einziges vermisst.

  60. Sie haben recht Herr Stöhlker. Unsere Regierung mit BAG macht nicht den besten Eindruck. Aber wie sieht das denn in Deutschland, Frankreich oder Italien aus ? Finden sie diese „Führungstalente“ super ? Da bin ich ganz zufrieden mit denen bei uns. Wirklich gut macht es eigentlich nur Kanzler Kurz in Oesterreich.

    • Dann hören Sie sich die Kritik der FPO an Kanzler Kurz an.
      Unter anderem Herbert Kickl. Hammer Rede!! Der kanzlert den Kanzler Kunz aber so was von runter!!! Und Recht hat er.
      Auf Facebook suchen.

    • … von Kollera nicht unterscheidet bzw. das nicht tun will.

      Im Nachinein ist Mann immer klüger. Wartet noch ein paar Wochen oder auch nicht.
      Dann sehen wir schon!

  61. Unglaublich diese Schwarzmalerei vom Besserwisser Stöhlker.
    Was nicht erwähnt wird ist, dass Gesundheit Reichtum bedeutet und alleine Reich sein macht nicht glücklich.

  62. Wow. Ein richtig guter Artikel von Herrn Stöhlker. Ja, leider hat er dieses Mal so richtig Recht. Es sind nur eine hand-voll Schweizer so richtig reich. Immer mehr Working Poors, Dauerarbeitslose und Gescheiterte. Da heute auch die Verkäuferin und der Schichtarbeiter ein Haus, sowie den VW SUV und den Landrover samt drei Kinder für sich innSnspruch nehmen wollen, wird es für diese Menschen so richtig eng……..

  63. Und so sicher wie das Amen in der Kirche bekommen wir einmal mehr eine aus seiner Sicht wohl tiefgründige Analyse unseres Wahlschweizers Klaus Stöhlker, der vor Jahren noch rechtzeitig hierher gezogen ist. Nun sitzt er wie immer auf der Treppe zur Kirchentür und macht die hohle Hand auf, auf dass man ihm aus Mitleid ein Bakschisch in die Hand drückt. Wer will, soll’s tun, die anderen lassen es lieber.

  64. Gerade haben wir noch eine alte Zeitung aus dem Jahr 2014 aus unserem Archiv gezupft.

    Tages Anzeiger – Mittwoch, 23.7.2014 / Wirtschaft

    Überschrift :

    Neun Billionen Euro Schulden

    “Die Regierungen in Europa verschulden sich, um die Krisenfolgen zu
    bekämpfen.“

    Da haben wir doch gleich die Beweise für die Finanzbetrügereien und d i e Unfähigkeit all dieser Regierungen.

    Nach 2008 haben all diese Betrugsregierungen ständig behauptet sie müssten die Krise mit neuen Schulden bekämpfen.

    Vor sechs Jahren haben diese Doof-Regierungen wiederum erklärt, sie müssten die alten Schuldenberge mit neuen Krediten bekämpfen.
    Sie bekämpfen immer mit neuerlichen Krediten, aber studieren können sie nichts. Sonst würden sie erkennen, dass sie sich mit ihren Massnahmen in der Sackgasse befinden.

    Seit 2008 haben sich die weltweiten Schuldenberge mehr als verdoppelt!

    Jetzt 2020 kommen Sie schon wieder damit, sie müssten die Krise mit neuen Hilfskrediten bekämpfen. Null und nichts haben sie erkannt.

    Wieder sollen viele neue Billionen Euros-, Dollars-, Schweizer Franken-,…. Kredite das Problem lösen.

    Diese blinden, unglaubwürdigen Regierungen sehen nicht, dass die Realwirtschaft immer weniger wächst, die Schuldenberge aber ständig immer schneller wachsen.
    Sie betreiben Politik auf primitivstem und tiefstem Niveau und lösen damit keines der Probleme. Im Gegenteil, sie verschlimmern alles.

    Der Abstieg in die B-Liga ist vorprogrammiert.

    • Genau so ist es, lieber Torpedo!

      Der Punkt ist, dass in einem Finanzsystem, in dem nur Geld durch Kreditvergabe geschöpft werden kann, es gar keine andere Möglichkeit gibt Geld in Umlauf zu bringen, ohne entsprechende Neuverschuldung zu generieren.

      Das System ist am Ende und es muss ein neues, vernünftiges und der Allgemeinheit dienliches Finanzsystem her. Doch wie wollen die Menschen diesen Sachverhalt verstehen, wenn nicht mal die im Finanzbereich tätigen und „ausgebildeten“ Systemlinge das Verständnis dafür aufbringen…?

  65. Interessante, unverblümte Erläuterungen von Herrn Stöhlker. Hervorzuheben ist auch, dass er hier nicht, wie so oft, den Schwenk zur EU gefunden hat, die er so gerne pauschal lobt.

  66. Herr Stoehlker

    Schauen Sie sich in dieser Welt um – EU, USA, Japan, Grossbritanien, usw..
    Siehts dort so viel besser aus? Nein.
    Überal riesige Schuldenberge, die immer grösser und noch grösser werden!

    Weshalb denn das, Herr Stoehlker?
    Leider nehmen Sie wieder mal keinen Bezug zum betrügerischen Finanzsystem; da weichen Sie immer aus.

    Sie müssten doch wissen, oder schon gehört haben, dass die Notenbanken und Banken kein Geld verleihen, sondern Kredite. Damit Kreditzinsen bezahlt werden können, ist zwingend sofort immer weiteres kontinuierliches Kreditwachstum nötig, was bedeutet, dass die Notenbanker, Banker, Weltbank, IWF, Biz-Bank, sowie die Regierungen gezwungen sind ein Kreditschneeballsystem zu betreiben. Das Problem ist, dass für dieses Kreditschneeballsystem das Geld fehlt. Deshalb nochmals: Wer nur Kredite
    erzeugt, erzeugt kein Geld (!), dafür immer grössere Schuldenberge.
    Das erkennt auch leicht ein Blinder, die Beweise werden bald täglich präsentiert.
    Deshalb ist glasklar ersichtlich, das die oben aufgezählten Verbrecher, lediglich ein Betrugssystem betreiben, das gelegentlich vor dem Kollaps steht. Mit allen betrügerischen Tricks versuchen sie die Laufzeit ihres betrügerischen Kreditschneeball-Finanzsystems noch möglichst lange hinauszuschieben.

    Vielleicht wurde der Coronavirus absichtlich ausgesetzt, um die Erdenbevölkerung ein weiteres mal vom Grossbetrug abzulenken, und das System nochmals, mit wiederum neuen Kreditbergen zu füttern, und seine Lebenszeit etwas zu verlängern.

    Das Hauptproblem ist somit nicht der Coronavirus, sondern das Kreditschneeballfinanzsystem, dass, wenn es dann zusammenkracht die wirklich grosse Krise für die Menschen bedeuten wird.
    Die grosse Krise steht uns allen somit erst noch bevor, auch dem lieben Herrn Stoehlker, mit Familie. Auch ein A-Verein kann in die B-Liga absteigen.

    Über Schweiz AAA,- BBB, oder -CCC brauchen wir uns aber eigentlich gar nicht zu unterhalten.
    Die Regierungen, die angeblichen Volksvertreter können wir nur mit einem “Z“ bewerten (unterste Stufe!). Für Frau Merkel und Frau Von der Laien hätten wir bestenfalls noch ein -Z übrig.

    Im Hintergrunde der Krise wird natürlich bereits am Projekt eines neuen Finanzsystem, mit einer Weltwährung gearbeitet mit einem Anbieter und einem
    Zinskassierer.
    Es bleibt zu hoffen das die Menschen endlich lernen, und nicht schon wieder auf ein System mit neuerlichen Finanz-Grossbetrug hereinfallen.

    Die Menschen sollten sich nicht nochmal einem System mit Schulden.- und Zinsversklavung ausliefern.

    Was wir brauchen, ist ein nachhaltiges, stabiles, werthaltiges Geldsystem, und nicht ein Finanzsystem mit Krediten, die nicht mit Geld gedeckt sind.
    Die Schuldenberge des Bankenkartells und der Regierungen erzeugen lediglich
    Scheinwohlstand mit Verfallsdatum.
    Reich an Schulden bedeutet letztlich Armut, und nicht Wohlstand.
    Das sollte sich insbesondere der “Hilfskreditelehrling“ und Finanzminister Ueli Maurer, SVP hinter die Ohren schreiben.

    “Sind Sie krank ? – Nein wir sind pleite!“
    Dann bleiben Sie übers Wochenende zu Hause und studieren darüber nach!
    Danke

    • Teile Ihre Meinung – Event 201 ein Probelauf? – Ein interessantes Interview in dieser Hinsicht.
      https://www.youtube.com/watch?v=ptI7d1Tz5cM

      Wünsche einen schönen Sonntagnachmittag – beste Grüsse aus der Lombardei – Neben der Schweiz scheinen die Leute auch bei uns nicht unglücklich zu sein. Ich kann dazu allerdings keine repräsentative Erhebung des Glücksgefühls präsentieren über die sicher Herr Stöhlker, als Grundlage zu seiner Aussage verfügt.

    • glückwunsch zum beliebtesten kommentar herr kollege, sie treffen
      hier wie so oft ins schwarze, nur….der virus wurde vielleicht absichtlich ausgesetzt ist schwaches realmanagement….

      wenn sie märz/april bild und bericht propaganda unserer überall gegenwärtigen atlantikmedien zusammenzählen und mit einem durchschnittlichen hausverstand teilen, sollte jedem ein licht aufgehen.

      streichen sie das ‚vielleicht‘ und sie schreiben noch näher am übel @torpedo…nebenbei sollte sich hässig gut überlegen diese bratwurstkackende cia figur stöhlker durch sie zu ersetzten.

    • so ein krudes verschörungsgeschwätz liest man ja selten.

      zudem: ob geld oder kredit ist eigentlich wurst. essen können sie beides nicht. das können sie nur mit der wurst. und wenn sie diese gegen brot tauschen möchten brauchen sie halt einfach ein Medium dazu. aber auch dann gilt wieder: es ist eigentlich egal was. meist ist aber Kredit effizienter.

    • Die Schweiz ist oft so wie die Kinder die unsere frustrierten Frauen hervorbringen. Schwächlich, unsicher und von anderen abhängig, aber von einer unerreichten Überheblichkeit dabei aber gleichzeitig kuschend untertänig.

    • Es ist ein Kampf and der Margen des Kredithauses. Kann Russland und China mithalten? Glaube nicht. Wird sich zeigen. Aber der Kampf geht weiter und mann wird irgendwann mal sehen wer und was uebrigbleibt.

  67. Schlimm finde ich, dass relativ viele KMUs weniger als für 2 Monate ohne finanziellen Reserven dastehen. Kaum brechen massivst wegen etwas Unvorhergesehenes (aus Sicht von anfangs Jahr) die Umsätze ein, können bereits die Mieten und/ohne Löhne nicht mehr bezahlt werden. Scheinbar geht es der Hälfte der Privatpersonen hier auch so.

    Mich irritiert insbesondere die grösse Anzahl, die keine Ersparnisse für schwierige Tage zurückgelebt haben.

    Der Aufschwung wird langsamer sein als sich hier viele vorstellen, leider.

  68. Typisches, provokatives dummes Stöhlker Geschwafel. Delete.
    Lukas Hässig freut sich über viele Klicks und verdient erst noch Geld damit.

  69. Koch sagt erneut, eine Rückverfolgung der Fälle würde beginnen wenn die Neuinfektionen unter 100 sind. Warum eigentlich nicht bereits heute? Nur ein weiterer der zahlreichen Denkfehler des BAG, wie auch schon, der dass eine Maskentragepflicht nicht vor Ansteckung schützen würde.

  70. Der Bundesrat und das BAG haben bis heute leider nicht die allereinfachsten Effekte begriffen (im Gegensatz zu Deutschland & Österreich):

    https://www.esanum.de/today/posts/gesichtsmasken-und-sie-schuetzen-doch

    Gesichtsmasken reduzieren die Virenlast in der Atemluft, welche vor allem durch asymptomatische COVID-19 Infizierte erzeugt wird. Eine ausdrückliche Empfehlung zum Maskentragen ist längst überfällig.

    • Nur leider gibt es wegen den berner Schlafmützen keine Masken im Handel. Darum wird so getan, als würden sie nichts nützen.
      Reine Vertuschung.

  71. Seit 20 Jahren hat die Konsumfähigkeit grosser Teile des Schweizer Volkes abgenommen. Immer mehr Geld floss in die Mieten und in die Gesundheitskosten.

    Corona hin oder her – Europa (auch die CH) ist ein totes Pferd !

  72. Wenn Linksgrün angesichts des zunehmenden Elends etwas fix auf der Platte wäre, könnte man die Schweiz jetzt in einen auf Nachhaltigkeit konzipierten Oekosozialimus 2.0 umbauen. Eine Grundlegende Reform des Bodenrechts, dass man Land nur noch auf 99 Jahre pachten kann und der Staat der Besitzer ist, ausserdem soll sich der Staat bei notleidenden aber wichtigen Firmen und grossen Arbeitgebern mit Aktienkapital beteiligen.
    Eine Neuauflage der Erbschaftsinitiative wird unumgänglich sein. Das letzte mal mit 2 Mio Freigrenze und freie steuerfreie Verfügungsgewalt auch an Freunde war doch gut, über 98% der Bevölkerung wären dadurch nicht betroffen.
    .
    Jetzt wo der Spätkapitalismus sich selber am überwinden und röcheln ist, müsste die Linke eine prägnante Antwort drauf haben…aber ich glaub die versemmelns wieder

    • So wie immer in den letzten 160 Jahren.

      Man kann den kalten Kaffee noch 1000x aufwärmen. Er wird nicht besser.

      Alle, aber auch ausnahmslos alle aozialistischen/ kommunistischen Staaten sind kläglich gescheitert. Das wird auch beim nächsten Mal dasselbe sein…

  73. Man spricht immer schlecht, wenn man nichts zu sagen hat.

    Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

  74. Eigenliebe ist ein windgefüllter Schlauch, dem Stürme entweichen, wenn man auch nur mit einer Nadel hineinsticht.

    Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

    Quelle: Voltaire, Zadig oder das Schicksal (Zadig ou la destinée), 1747, in: Voltaire, Sämtliche Romane und Erzählungen. 2 Bde. Aus dem Franz. von Ilse Lehmann. Dieterich’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1948

  75. Wollen Sie ein Autor sein, wollen Sie ein Buch schreiben, dann denken Sie daran, daß es neu und nützlich oder zumindest sehr vergnüglich sein muß!

    Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller

    Quelle: Voltaire, Philosophisches Wörterbuch (Dictionnaire philosophique portatif), Genf u. London 1764, übers. von A. Ellissen 1844

  76. Jetzt ist aber langsam endgültig genug mit diesem geistig wurmstichigen Tiefflieger, der ausser notorischer Schwarzmalerei nur sehr wenig auf der Platte hat.

    • Es geht KS nur darum, sich darzustellen, es kommt eh nichts mehr vernünftiges mehr raus. Der ist wie Nathalie Rickli, einfach die krankhafte Mediengeilheit auskosten.