Swiss-Rettung: Dumme Schweizer

Bundesrat will Portemonnaie weit öffnen, ohne etwas zu sagen haben. Anders Berlin, das Muskeln zeigt. Wie naiv darf man sein?

Die Swiss ist unter 15 Jahren Lufthansa-Führung zu einem Juwel geworden. Davon profitiert in erster Linie die Airline-Zentrale in Frankfurt. Die erhielt aus Zürich allein von 2017 bis 2019 1,7 Milliarden.

Nun ist die Lufthansa Pleite. Und was machen ihre Manager? Die hohle Hand. Schon wenige Tage nach Ausbruch der Corona-Viruskrise düsten sie zum Staat, um Milliarden an Steuergeld abzuholen.

Jetzt sollte es soweit sein. In Wien bettelt die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines gerade um 800 Millionen Euro von der Regierung.

In Bern sind es laut Tages-Anzeiger 1,5 Milliarden für die Swiss und 500 Millionen für Swissport und Gate Gourmet.

Letztere gehören zu China-Konglomeraten, dorthin sollen also 500 Millionen fliessen – alles im Zuge der Swiss- respektive Lufthansa-Rettung.

Was fordert die Schweizer Regierung im Gegenzug? Nicht viel. Die Jobs und das Geld müssten in der Schweiz eingesetzt werden, heisst es in den Medien.

Sprich: Kein (grosser) Stellenabbau, Löhne und Investitionen in Zürich und Genf, den zwei grossen Landesflughäfen.

Und sonst? Nichts. Allenfalls mal Zins, aber der ist wohl höchst unsicher.

Faktisch will Bern der Lufthansa-Swiss einen Blankokredit in Form von Garantien und Bürgschaften durch Herr und Frau Schweizer gewähren.

Gewinne für Frankfurt, Verluste für Bern (IP)

Gut oder übertrieben? Schlau oder naiv?

Die Unterschiede zwischen Bern und Berlin, wo die jeweiligen Regierungen über das Lufthansa-Swiss-Schicksal entscheiden, stechen ins Auge. Die beiden Gewalten verhalten sich komplett anders.

Bern kuscht vor den Airline-Bossen. Berlin zeigt Muskeln.

Wenn es jemals eines Beispiels gebraucht hätte, um zu zeigen, wie die Schweiz auf hoher Stufe funktioniert: Die Swiss-Rettung liefert es.

Gegen null Mitsprache stellt der Bundesrat den Airline-Managern einen Milliarden-Check aus. Berlin knüpft seine Milliardenhilfe hingegen an die Forderung, im Aufsichtsrat mitzuentscheiden.

Wie wenig das den Aviatik-Bossen in den Kram passt, zeigt sich in diesen Stunden, in denen sich die Verhandlungen zu einem Krimi entwickeln.

Wie der Tages-Anzeiger, die NZZ und deutsche Medien berichten, prüfen die Lufthansa-Chefs als Alternative zur Staatsrettung ein sogenanntes „Schutzschirmverfahren“.

Das ist eine deutsche Spielart unserer Nachlassstundung. Die Lufthansa würde von einem Sachwalter geführt, bis sie wieder zahlen kann. Oder dann ganz den Bach runtergeht.

Die Gruppe von Globus-Käufer René Benko hat das Gleiche mit ihrer deutschen Warenhauskette getan. Es geht darum, sich Zeit zu kaufen.

Im Fall der Lufthansa steckt ein grosser Poker dahinter. Die Manager des Aviatik-Konzerns drohen der Regierung in Berlin, lieber die Pleite zu riskieren, als den Staat in der eigenen Hütte zu dulden.

Beim Schutzschirmverfahren gibt es die „Möglichkeit, sich zahlreicher Verpflichtungen gegenüber Lieferanten und anderen Gläubigern zu entledigen“, schreibt die NZZ.

„Auch die Pensionslasten und unvorteilhafte Tarifverträge stünden in diesem Szenario zur Disposition.“

Wenn Ihr hart bleibt, dann lassen wir alle fallen – Mitarbeiter, Rentner, Lieferanten, Flughäfen, Gläubiger, darunter auch Euch Beamte vom Staat selbstverständlich.

Wollt Ihr das wirklich?

Die Drohung ist klar. Berlin, sprich die deutsche Regierung, zeigte sich bisher unbeeindruckt.

Die Berner Bundesräte hingegen stehen brav den Swiss- und Lufthansa-Chefs zur Seite.

Sie warten einzig, bis Deutschland den Deal beschliesst. Dann retten sie die Swiss und weitere Aviatik-Firmen mit gemäss Tages-Anzeiger total 2 Milliarden Franken.

Noch besser: Laut einer Quelle würde die Swiss ihren Piloten derzeit 100 Prozent Lohn zahlen – trotz null Arbeit.

Von wo kommt das Geld dafür? 80 Prozent stammen aus der Kurzarbeitskasse, also vom Staat. Die restlichen 20 Prozent finanziert die Swiss mit ihrer eigenen Liquidität.

Aber daran fehlt es doch, oder? Warum denn sonst sollte die Swiss zur Regierung rennen und um Milliarden flehen?

Nun: In der Logik der Aviatik-Bosse soll der Steuerzahler mit seinem Geld die Löhne für die am Boden herumsitzenden Swiss-Piloten zahlen. 80 Prozent via Kurzarbeit, 20 Prozent mittels Blanko-Kredit.

Die Swiss liess gestern eine Anfrage dazu unbeantwortet.

„Nach zehn Tagen beim Staat auf der Matte“ (Tages-Anzeiger)

Der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker, SVP, macht heute in einem Interview mit dem Tages-Anzeiger keinen Hehl aus seinem Frust.

Er staune, wie die stolze Flug-Gruppe, die jedes Jahr allein mit ihrer Swiss-Tochter Hunderte von Millionen Gewinne erzielt hätte, wenige Tage in der Krise kein Geld mehr habe.

Das sei „doch seltsam“, meint der Regierungsrat, der im Gespräch ein gesundes Verständnis dafür zeigt, was der Staat in einer Krise leisten soll und was zur Eigenverantwortung von Firmen und ihren Managern gehöre.

Doch Stocker entscheidet nicht. Das tut der Bundesrat.

Dort sitzt mit Finanzminister Ueli Maurer ein Parteikollege von Stocker im Gremium, der heute in der NZZ ebenfalls sein Unwohlsein gegenüber den Milliarden-Rettungen ausdrückt.

Doch statt das Geldverteilen an Swiss&Co. zu stoppen, schielt Finanzminister Maurer auf die Milliarden der SNB. Mit diesen möchte der Säckelmeister der Nation sein Loch stopfen.

Papiergewinne der Notenbank als Rettungsanker für die einst solide Schweiz: Jeden Tag ein neuer „Höhepunkt“.

Kommentare

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  1. Während die meisten Kleinunternehmer noch nicht wissen, wie sie die nächsten Wochen und Monate überleben sollen, hat die Swiss schon eine klare Vorstellung: Sie möchte knapp 1500 Millionen Franken vom Staat, um zu überleben. Das ist für ein Luftfahrtunternehmen, das zur deutschen Lufthansagruppe gehört, aus mehreren Gründen eine sehr üppige Forderung. Denn erstens wird der schon bisher ruinöse Wettbewerb in der Branche durch die Einschränkungen samt Milliardenstaatshilfen noch schlimmer werden, wer überlebt, steht in den Sternen. Zweitens ist die Lufthansa eben ein deutsches Unternehmen, das zudem vor einigen Jahren die Swiss samt üppiger Mitgift vom Staat „geschenkt“ bekommen hat. Und drittens ist nicht erkennbar, warum es eine schweizerische Fluglinie braucht, falls diese Bezeichnung auf die Swiss überhaupt noch zutrifft.
    Ein weiterer Geldsegen für die Swiss scheint unter den aktuellen Voraussetzungen wenig sinnvoll, für Standort- und Arbeitsplatzgarantien hat man ohnehin schon einmal bezahlt. Alles in allem also viel Geld für eine überschaubare Zahl von Arbeitsplätzen, viel Risiko und vor allem viel anderer Förderbedarf für wirkliche Schweizer Arbeitsplätze.

  2. Ich weiss nicht, ob schon jemand auf die Idee gekommen ist, aber können wir nicht statt 2 Milliarden Euro Staatshilfe, am Freitag um 18.00 Uhr auf den Balkon gehen und für SWISS klatschen?

    Das hat doch für die Pfleger/innen und Ärzte auch so gut geklappt …..

  3. Wer erwartet vom Bundesrat Maurer SVP etwas vernünftiges was für die Schweiz gut ist. Tut mir leid als militärminister brachte er nichts zustande. Wenn jemand mit 69 Jahren nochmals bundesrat wird, muss er ja einen sehr lockeren job haben oder nimmt diesen nicht ernst. Wenn es um das geld der Steuerzahler den in der Schweiz geht war er immer super mit den Ausgaben. Sehen wir wie viele kleine Firmen und selbständig erwerbende bekommen zu geld wie es der Bundesrat aus Hinwil versprochen hat. Oder heisst es danach einmal mehr nur warme Luft!

    • Ich glaube es gibt schlechtere als der Maurer. Den grössten Teil der Misere haben die linken Bundesräte zu verantworten.

    • Ich begreife Finanzdirektor Ernst Stöcker, dass er unzufrieden ist mit der finanziellen Unterstützung durch den Bundesrates im Bezug der Swiss Tochtergesellschaft. Die hunderte Millionen Gewinne in den Jahren erzielt hat und jetzt in dieser kurzen Zeit schon dringend finanzielle Hilfe braucht und die hole Hand macht. Da sollte Parteikollege Ueli Maurer zuerst ernsthaft abklären lassen, ob diese Hilfe in dieser Umfang wirklich angebracht ist. Die Äusserung von Ueli Maurer, dass es ihm so nicht mehr wohl sei kann ich begreifen. Ich hätte auch ein schlechtes Gefühl, wenn man mit unseren Steuergelder so umgeht. Ich habe Verständnis für eine Unterstützung in einem ,,normalen Rahmen’‘ dürfen uns aber nicht unter dem Druck der ,, arrogant- und hochnäsigen,, deutschen Regierung beugen. Ist ja nicht das erste Mal.

  4. Als es damals darum ging die Swissair zu retten schauten die Schweizer Banken (UBS) nurzu und lies zu dass die Swissair in Konkurs ging. DieLufthansa konnte dann die Fluggeselschaft die nun unter demNamen Swiss weitergeführt wurde für einen schleuderpreis erwerben,somit ist die Swiss ein teil eines DeutschenLuftfahrtunternehmens und muss nun auch über die Deutsche Lufthansa Gruppe finanziert werden.
    Es kann nicht sein das der Schweizer Staatsbürger mit seinen
    Steuergeldern einDeutsches Luftfahrtunternehmen unterstützt.
    Der Swissair wurde damals von unseren Banken und dem Bund der überbrückungskredit verwehrt als es eine reine Schweizergesllschaft war, darum muss heute ein Kredit des Bundes wehement abgelehnt werden.

  5. Ich habe schon in einem Komentar an FDP- Nationalrat geschrieben, dass da gefälligst diejenigen, die die Swiss an die deutsche Lufthansa verkauft haben, persönlich für die Rettung der SWISS aufzukommen haben. Und nicht der Steuerzahler. Auch die zahlreichen an Ausländer verkaufte Firmen wie Swissport und Gate Gourmet dürfen absolut nichts zu Lasten der Schweiz und deren Steuerzahler erhalten.
    Und auch die Kohäsionsmilliarde wird nicht bezahlt !! Basta !!
    Und wenn der Bundesrat da ein Extrazüglein fahren will, dann gehören dessen Mitglieder per sofort wegspediert.
    Und unsere Mitglieder von National- und Ständerat sollen sich hinter die Ohren schreiben, dass wir stimmbetechtigte Schweizer Wähler bei den Neuwahlen Konsequenzen ziehen werden. Und kein einziger dieser Politiker, die den Pharmabuden in Basel nahestehen und nichts gegen das unerhörte „Geldausgeben“ durch den Bund machen, gehören auch per sofort weg !!!

    • Das Szenario läuft doch w i e d e r u m nach dem bekannten Sinnspruch ab: “Die Gewinne personalisieren, die Verluste sozialisieren.“ Wie seinerzeit (2008) bei der UBS, wo diese keine Schweizer Bank mehr sein wollte, sondern ein inter-kontinentaler Konzern, der mit US- und Japanischen Gross-banken verglichen werden wollte. Als die UBS von US-Managern über den Tisch gezogen worden war, weil Ospel da geistig überfordert war, war “seine“ Bank plötzlich wieder nur Schweizer Grossbank, die es wagen konnte, bei Bundesbern um Finanzgarantien anzubitten. // So jetzt wieder bezgl. die SWiSS: Grossgewinne kassiert seit Jahren das deutsche Mut-terhaus, die Verluste solle nun der Schweizer Steuerzahler begleichen…. sonst würde sie wohl die Flugverbindungen nach Zürich sehr ausdünnen > die Schweiz würde von der Hauptwelt marginalisiert. Diese Logik geht doch niemals auf. Die andere, einzig ehrliche Lösung wäre, dass die Swiss, wie 1898/1902 die SBB, verstaatlicht würde, wozu es allerdings eine heftige Volksabstimmung bräuchte > die alle Verantwort-lichen wegen unsicherem JA-Ausgang scheuen. BR Berset dis-kutiert eben nicht mit dem Volk als Staatsmann, sondern redet am FS viel zu rasch und undeutlich als Technokrat, er sollte sich ein Beispiel an S.KOCH nehmen, ders gut macht, besonnen, verständlich spricht.

  6. Ich bin eigentljch dagegen der Swiss oder etwelchen anderen Firmen Staatskredite zu geben. Allerdings dürfen wir nicht vergessen, dass die Firmen aktuell in einer Krise sind, welche die Staaten mitverursacht haben. Der Lockdown ist wirtschaftlich ein grösseres Problem als der Virus selbst.
    Statt eines Kredites würde ich jedoch klar eine Beteiligung vorziehen, so dass der Steuerzahler auch profitieren kann, wenn es wieder gut läuft. Wir waren schon mal so dumm, die LX zu verschenken.
    Hingegen bin ich dagegen, dass die Politik im VR Einsitz nimmt. Oder hat schon mal jemand ein von der Politik geführtes Unternehmen gesehen, wo es gut läuft? Eher nicht.

  7. Nett… Wie die Swiss immer leuchtendes Schweizer Luftfahrtjuwel ist, bis es ihr schlecht geht. Dann sind es nur noch die Dütsche.
    Man könnte fast Parallelen vermuten zur TV-Berichterstattung bei der WM, wenn der liebe Shaquiri eher Jugoslawe (Foul, Pfosten, etc.) oder „der Schweizer mit jugoslawischen Wurzeln“ (Goal, etc.) genannt wird…

    • Shaquiri und die Swiss sind doch nicht das gleiche Kaliber. Shaquiri kostet uns Steuerzahler eigentlich nichts. Aber die Swiss. Und die wurde völlig verantwortungslos der Lufthansa verkauft. Und zwar für praktisch nichts!! Eine Riesenschweinerei!!
      Und nun kommt diese Fluggruppe – und will Geld von der Schweiz?? Nein – nichts ist damit!!
      Die sollen doch pleite gehen. Was interessiert das uns? Nichts!
      Die Swiss ist überhaupt nicht wichtig für die Schweiz. Wir profitieren überhaupt nicht. Gewinne sacken die ein – und kaum machen die Verluste, dann machen die das hohle Händchen. Swissport und GateGourmet gehören ja jetzt sogar den Chinesen. Das ist ja völlig übergeschnappt!! Wer verkauft eigentlich seine Infrastruktur? Und dann noch ins Ausland? Und dann erst noch einem chinesischen Konglomerat!!
      Was glaubt ihr eigentlich im Bindesrat, was passieren würde, wenn schweizer Firmen Probleme in China bekommen? Gar nichts! Keinen Cent würden die locker machen.
      Und jetzt sind die Chinesen daran, sich in der ganzen Welt zu engagieren und zu investieren. Dia habens nämlich. Das Geld. Die machen jetzt systematisch die ganze Welt von sich abhängig. Ihr alle werdet sehen

  8. Es gibt noch mehr Airlines die Geld benötigen diese könnten die Idioten von Bern auch unterstützen. Es ist ja nicht das Geld von der Regierung. Unfähig.

  9. Nach dem heutigen Tages Anzeiger war der Bundesrat nicht ganz so dumm. Er habe nämlich als Kredit-Sicherheit ein Pfand von der Lufthansa auf den Aktienbestand der Swiss erhalten. das heisst, bei einem Kreditausfall fällt die Swiss an die Schweiz und würde sozusagen zur zweiten „Swissair“. Die Frage ist allerdings, ob dieser Wert dem Kreditwert einigermassen entspricht. Da die meisten damaligen VR noch leben, könnte man die alle wieder als VR einsetzen. Das käme bestimmt ganz gut raus …

    • So ein Seich!!
      Die alten Verwaltungsräte wieder holen???
      Toral verrückt. Die haben doch die geliebte Swissair kaputt gemacht

  10. Verstehe die Globalkritik nicht, mir erscheint das Vorgehen einigermassen clever. Wie wichtig die Swiss für die LH ist, zeigt doch die Tatsache, dass Interkontinentalflüge zu Beginn nur noch ab Frankfurt und Zürich geführt wurden. LH will die Swiss sicherlich halten, ist sie doch – sofern man den Zahlen glauben darf – ihr bestes Pferd im Stall. Die Auflagen – keine Dividendenzahlungen und konzerninterne Transfers sowie die Absicherung mit Swiss-Aktien – erscheinen mir umsichtig seitens des BR und vermeiden gleichzeitig eine bei jedem Unternehmen unerwünschte Mitsprache des Staats. Von mir aus gesehen eine rundum pragmatische, typisch schweizerische Lösung!
    Die Deutschen werden vermutlich so lange diskutieren, bis ihnen dasselbe passiert wie mit der Swissair im 2001 und die Österreicher werden einfach fallen gelassen werden, wenn sie nicht bald dieselbe Lösung wie die Schweiz aufgleisen. Dann fliegen ab Wien halt keine Langstreckenflüge mehr. Oder wenn dann nur noch solche mit irgendwelchen östlichen Billigbruchairlines…

  11. Ich würde der Swiss den Kredit nur gegen Sicherheit geben. (Alle Aktien) Die UBS musste damals ja auch was hinterlegen. Damit ist die Swiss aus der Konkursmasse der Lufthansa. Wird der Kredit zurückbezahlt ist alles in Ordnung, wenn nicht, kann man auf die CH-Bedürfnisse angepasst den Betrieb weiterführen.

    • Peter: Der Bundesrat hat Ihren Beitrag gelesen und es genau so gemacht mit den Swiss-Aktien als Pfand. Das meldet der heutige Tagi (30.4.20).

  12. den konmmentaren nach zu urteilen heisst das in etwa 87%ige zustimmung,
    bund und rat sind doch wahre stützen unseres eidgenössischen gedankens…
    speziell die im roten hosenanzug und der mit dem schafhirtenhut))

    und unsere gelebte demokratie ist die beste und süsseste des westlichen kapitalimperiums in jedem atlantikmedium nachzulesen.

  13. Die Lufthansa ist nicht durch unternehmerisches Versagen sondern durch das der Regierungen in die Krise geraten, die schlichtweg deren Geschäftstätigkeit weitgehend unterbunden haben. Sie ist in weit besserer Verfassung als fast alle anderen Airlines in Europa und den USA.

    Die Übernahme der einst so arroganten Swiss Air durch die Lufthansa, empfindet die Schweiz bis heute als nationale Demütigung der besonderen Art ausgerechnet durch die verhassten Deutschen, denen die Schweiz auch in anderen Bereichen einen erheblichen Teil ihres Wohlstands verdankt. Wirtschaftlich und finanziell hat sich diese Demütigung allerdings für die Schweiz gelohnt und es gab hier auf dieser Seite vor nicht allzu langer Zeit sogar bittere Klagen über die „enorme“ Ausweitung des Geschäfts der Lufthansa in der Schweiz. Es ist eine weise Entscheidung auf direkten politischen Einfluß bei der Lufthansa zu verzichten. Man sollte sich allerdings ausbedingen, dass wenn Berlin und/oder Wien direkten Einfluß wollen, dann auch Bern einen solchen wolle. Wenn dieser staatliche Einfluß kommt, ist die Lufthansa erledigt. Undenkbar, dass im Aufsichtsrat drei Regierungen über den Kurs des Unternehmens streiten. Selbstverständlich ist es allerdings, dass die Lufthansa und andere Bezieher staatlicher Hilfen auf absehbare Zeit die Gehälter des Managements begrenzt und auf Ausschüttungen verzichtet.

  14. Es heisst doch, das Banken diese Kredite zu „marktüblichen Preisen“ vergeben werden…

    Also nicht nur das das Volk zwar das Risiko trägt, nein die Zinsen (für dieses Risiko) sollen dann auch noch die Banken bekommen? Ernsthaft?

    „Als Kreditberater ist es wohl verständlich, das ich momentan das internationale Fluggeschäft, als ziemlich risikoreich betrachte, sagte er zum Kunden.“ /ironie

    • Ähja, die Staatsgarantie kommt erst dann zum tragen, wenn der Kredit nicht zurückbezahlt werden kann. Dafür gehört die Swiss dann der Eidgenossenschaft und Sie dürfen sich auf voraussichtlich 500Mio. jährlichen Gewinn freuen. Wobei fraglich sein dürfte, ob die Geschäfte dann noch so gut laufen, wenn das Netzwerk der LH wegfällt, weil diese nicht mehr existiert. Kann aber natürlich auch sein, dass man bei der LH einen Plan Swissair-Crossair 2001 im Hinterkopf hat, für den Fall, dass Schland LH tatsächlich bodigen sollte.

  15. Verwaltungsrat von Swiss

    – Reto Francioni
    – Detlef Kayser
    – Christina Foerster
    – Doris Russi Schurter
    – André Blattmann

  16. AUFSICHTSRATSMITGLIEDER

    – Dipl.-Ing. Dr.-Ing. E.h. Jürgen Weber
    – Dr. Karl-Ludwig Kley
    – Christine Behle
    – Alexander Behrens
    – Jörg Cebulla
    – Herbert Hainer
    – Christian Hirsch
    – Carsten Knobel
    – Dr. Holger Benjamin Koch
    – Martin Koehler
    – Martina Merz
    – Michael Nilles
    – Monika Ribar (Präsidentin des Verwaltungsrats SBB AG, Schweiz)
    – Birgit Rohleder
    – Miriam Sapiro
    – Ilja Schulz
    – Olivia Stelz
    – Stephan Sturm
    – Christina Weber
    – Klaus Winkler
    – Matthias Wissmann

    https://investor-relations.lufthansagroup.com/de/corporate-governance/aufsichtsrat.html

  17. Wenn die Politiker/-.innen im Bundeshaus dieser Fluggesellschaft Swiss & Co
    Kredite verleiht, für die kein Geld existiert, und glaubt die Steuerzahler zur Haftung von allfälligen Kreditverluste verantwortlich machen zu können dann machen sie sich komplett unglaubwürdig.

    Die Politiker /-.innen müssen nicht glauben sie könnten uns CO2-Seuern, Öllheizungsverbote, Diesel.- oder Benzinauto-Verbote, Energievorschriften etc. auferlegen, um dann Fluggesellschafen (die grössten CO2-Veruracher!) zu fördern und zu unterstützen mit unseren Steuergeldern.

    Die Lüge, dass CO2-Ausstoss für die Klimaerwärmung verantwortlich sei, werden die Politiker in Zukunft nicht mehr geltend machen können, wenn sie den Flugverkehr fördern und unterstützen. Dasselbe gilt für die selbst auferlegten, unglaubwürdigen Klimaziele.

  18. Diese Schmarotzer sollen endlich aufhören die Steuerzahler auf undemokratische Weise “zwangs-anzupumpen“.
    Die sollen eine Kapialerhöhung durchführen, dann tragen die bisherigen Aktionäre die Verluste der Verwässerung, und nicht die Steuerzahler.

    Ansonsten gibt tel-search.ch die Adresse und Telefonnummer des Nachlassverwalters oder des Konkursrichters bekannt.

  19. Für ein paar wenige Milliarden könnte der Bund:
    – Eine neue Schweizerische Airline gründen
    – Eine hübsche kleine Flotte nach Mass aus gegroundeten Maschinen der SWISS kaufen
    – Das Aktienkapital an Kantone, Pensionskassen, Versicherungen und Private (CH Bürger) verkaufen …
    Jemand müsste das dem BR mitteilen.

    • Das mit der „hübschen kleinen Flotte nach Mass“ ist Nonsense. Auch diese angeblich lupenrein schweizerische Airline müsste sich einer der Allianzen anschliessen, sonst ginge sie im Getrampel der grossen Elefanten unter (siehe Swissair).
      Offenbar zeigt das rasante Einknicken in Bern (und Wien), dass die Gangstermethoden der Frankfurter Chefs wirken. „Entweder Ihr zahlt – oder es heben in Zürich und Wien nur noch Flugzeuge mit Kranich auf dem Leitwerk ab. Und irgendwelchen weichen Sitze in Verwaltungs- respektive Aufsichtsräten könnt Ihr grad auch vergessen!“ Hier hätte man viel härter pokern müssen im Sinne von: „Ach die Herren aus Frankfurt wollen ihre Cash-Cow in der Schweiz schlachten? Ja, da gibt’s vielleicht andere Ställe, wo wir sie unterstellen können.“

  20. Stocker erkennt also den Zusammenhang zwischen dem abgeschöpften Gewinn und der umgehend eingetretenen (beziehungsweise behaupteten) Zahlungsunfähigkeit. Das kann man beim Bundesrat nicht voraussetzen: es gibt nicht viele naivere Figuren als unsere sieben Zwerge in Bern. Aber das ist nichts Neues. Ärgern ist zwecklos, sie werden den Lufthansabossen ohne Kontrollmöglichkeit eine Milliardensumme in den Allerwertesten schieben und den doofen Steuerzahler im Regen stehen lassen. Es ist zum in die Ecke brechen!

  21. Warum ist die SWISS in deutscher Hand.?
    Haben „Vielleicht „“SELSTVERANTWORTLICHE schweizerische Aktionäre““ aus Mitleid mit der dt. Lufthansa ihre Aktien / Anteile den Lufthansa Eignern ihre „AKTIEN“ geschenckt, oder haben sie gut verdient?
    Leser: K. Müller; Seuzach

  22. 1’900’000’000 Franken hat der Bundesrat locker vom Hocker entschieden; als Garantie für Swiss, Edelweiss und flugnahe Betriebe.
    Der Sozialismus klappt doch, oder? Nicht unten, nein oben!
    Diejenigen, die uns jahrzehntelang ausgebeutet haben und die uns die daraus resultierenden Infrastruktur- und Gesundheitskosten nie bezahlt haben und nie bezahlen werden?
    Diejenigen, die uns einen Zürcher ‚Hub‘ als ‚wirtschaftlich wichtig‘ verkauft haben? Diejenigen, die Piloten und Flugbegleitpersonal Hungerlöhne bezahlen?
    Weltweit werden sehr viele Airlines und ihre Nebengeschäfte in Konkurs gehen, oder massiv redimensioniert werden müssen.
    Die 1.9 Mia. können wir uns abschminken, die sind verloren.
    Die Arbeitslosen werden wir dann gleichwohl haben, Kredit hin oder her.
    Würde mich schon interessieren, wie sehr sich der BR bemühte, die wahren finanziellen Verhältnisse der LH und Swiss vor der Kreditsprache von Wirtschaftsprüfern akribisch anschauen zu lassen? Wahrscheinlich gar nicht, sind ja nur läppische 1.9 Mia. Sind ja nur unsere Steuergelder!
    Wo ist der ‚freie Markt‘, wo ist der Kapitalismus?
    Der herrscht nur noch unten, bei den Kleingewerblern.
    Wir sind schon wieder am ’systemrelevante‘ Konzerne am Retten! Déjà vu?
    Und dieses Mal geht die Sache nicht glimpflich ab!

  23. Sie sind der Luftfahrt als Pressesprecher des Flughafens schon einmal in den Rücken gefallen. Damals wurden Sie entlassen. Das ist jetzt leider nicht möglich. Aber seien Sie doch still zu Themen die Sie nicht verstehen

  24. Immer noch waren es die Regierungen, die den Flugbetrieb infolge eines äusserst unnützen Lock-down’s infolge kurzer Grippewelle verunmöglichten.
    In Schweden, Taiwan, Südkorea führten angepasste Massnahmen durch die kurze Grippewelle.
    So sind die Forderungen der Airlines berechtigt.
    Zudem schmeissen die Staaten mit Milliarden um sich, als gäbe es kein Morgen mehr.
    Der Wert von Milliarden weist eine kurze Halbwertzeit aus …

  25. Lieber LH, bedauerlich, dass sie auf langsam auf die Ebene Ihres senilen Schwadronierers Stöhlker, der alle zwei Tage auf Ihrem Portal sein „Scheisshäufchen“ plaziert. Lesen Sie heute auf den wichtigsten Newsportalen nach. Es sind nur Kredite, ganz klar an Bedingungen geknüpft. Was ist eigentlich Ihre Motivation, solchen Stuss und Fehlinformationen zu verbreiten. Wollen Sie mit dem geisteskranken Dauerlügner Trump in einen Lügenwettbewerb treten. Einfach nur noch peinlich. IP war mal gut, hat heute aber noch das Niveau einer Wein- und Schrebergartenrunde.

    • Leider existiert das Geld für diese Kreditverträge gar nicht. Weder der Bund noch die Banken verfügen in ihren Kassen über diese Milliarden-Gelder.
      Es handelt sich um Kreditbetrug, für den man die unbeteiligten Steuerzahler in Zwangshaftung nehmen will. Die Steuerzahler haben nie diesen Kreditbetrügereien zugestimmt.
      Geld das gar nicht existiert, kann man und darf man nicht verleihen.
      Das gesamte “Finanzgeschäft“ des Bankenkartells und dieser Staaten beruht auf der Grundlage des Betruges.

  26. Hätte André Dosé als erster CEO der Swiss von 2002-4 nicht total
    versagt, wäre die Airline nicht verscherbelt worden.

  27. Lieber Herr Hässig, wenn Sie nicht zwischen Kredit und Deckung unterscheiden können, sollten Sie nicht über Kreditengagements schreiben! (Blankokredite sollen in Form von Garantien und Bürgschaften zur Verfügung gestellt werden! Wie kann man einen derartigen Blödsinn schreiben?)

  28. mir kommt das kotzen.. und die persönlichen konsequenzen werden gezogen. ich staune über andere airlines (lowcoastcarrier) die keine staatshilfen benötigen, bedeutet dann wohl für mich in zukunft eher diese airlines zu buchen. swiss ist ja schon seit jahren keine ernstzunehmende Airline mehr auf den longdistance flights.. nur dumme Schweizer meinen sie müssen noch mit dieser airline fliegen, weil das lufti management mit der swissness Milliarden verdient…

  29. Das Deutsche Vorzeigeunternehmen Lufthansa unterhält 13 Holdings, allesamt Limiteds in Malta.
    Deren einziger Zweck ist, wie bei allen Holdings auf Malta, die Minimierung von Steuerzahlungen im
    eigentlichen Operationsland des Unternehmens.

    Wie man solch einem Unternehmen Milliardenschwere Hilfe bereitstellen kann ist mir unbegreiflich.

    • Lufthansa hat auch jahrelang Gewinne nach Zürich verschoben. Sie glauben doch nicht dass Swiss und Edelweiss so viel mehr Gewinn machen als die ganze Lufthansa Gruppe … Steuern für Unternehmen sind in Zürich tiefer als Frankfurt.

  30. Für die Luftfahrt beantragt der Bundesrat beim Parlament Verpflichtunskredite von bis zu 1,9 Milliarden Franken.

    Geholfen werden soll der Swiss und Edelweiss. Easyjet Switzerland und flugnahen Betriebe wie Swissport, Gategroup und SR Technics bekommen kein subsidiäres Engagement des Bundes.

  31. Und wo bleibt das dringliche Luftverkehrsabkommen mit Deutschland? Vorschläge der Schweiz in Berlin versenkt. Gespräche mit Baden-Würtemberg auf Eis gelegt Aber gute „Fränkli“ sind der Lufthansa als Hauptprofiteurin vom Flughafen Kloten alleweil willkommen.

    • auf fränkli stehen die deutschen je länger je lieber.. da ist immer was zu holen und die dummen gebens ohne murren. selber schuld.

    • Können zwei Firmen, eine BRD-Gmbh und eine Genossenschaft, Staatsverträge abschliessen?

  32. Echt ich verstehe die Schweizer Politiker und Bundesräte überhaupt nicht und die muss man auch nicht verstehen.
    Das der Bund eine Scheinbare aber doch nicht eine echte Schweizer Fluggesellschaft ist sondern einer Deutschen Fluggesellschaft gehört dass man Swiss dann noch unter die Arme greifen soll mit Milliarden das ist eine Dummheit und die Polik ist da wieder mal idiotisch.
    Grosskonzerne wie SBB, Swiss, Pharma Industrie usw. Müsste man mal den Riegel schieben und zwar mit harten Vorschriften. So dass die Grosskonzerne die Firma nicht verkaufen dürfen, keine Entlassungen, kein Konkurs anmelden und keine Kurzarbeit und Lohn Kürzungen. Zuerst muss mal der Firmen Inhaber und der Verwaltungsrat daran glauben. Und zwar so dass die Ihre Jahres Bonus Zahlungen 10 Jahre zurück in die Firmen Kasse Zahlen und 10 Jahre zurück jedes Jahr 1 Monatslohn zurück in die Firmen Kasse Zahlen müssen. Dass auch von denen die den Verwaltungsrat schon längst verlassen haben. Erst wenn dann das Geld aufgebracht ist dann kann Kurzarbeit beantragt werden.

  33. Auf dem Flugzeugmarkt ist Swiss ohnehin überflüssig, wenn sie aus Liquiditätsgründen zwei Wochen nicht überbrücken kann. Kehren wir also schnell zum Selbstantrieb ohne den kommunistischen Staat zurück. Die Banken leihen gerne Geld zu guten Zinsen an vertrauenswürdige Fluggesellschaften. Andernfalls wird die Regierung zu viele Steuergelder an die Fluggesellschaften verteilen, wo der Klimawandel einen noch grösseren Rückgang verursachen wird.

  34. „Die Unterschiede… verhalten sich komplett anders.“ Tja, vielleicht sollte das Geld besser in die Schulen gesteckt werden? 😉

  35. Wie soll es anders sein, mit Serge Gaillard an der Spitze der TaskForce, *wie unterstützt die Schweiz die SWISS*. DIE SCHWEIZER werden die Dummen sein. LUFTHANSA ist ein DAX Wert, das mal als Erstens. SWISS schob SFR 5 Mia an Gewinnen zur Mutter Lufthansa in den letzten Jahren. Seit 7 Wochen ist aufgrund der Lage es nicht möglich genug Geld einzufahren. Was sind denn das für Firmen die nach 7 Wochen anscheinend auf dem Sterbebett liegen? Falls die Schweiz Unterstützung leisten will, ohne Gegenleistung, kann das nur mit Naivität bezeichnet werden! Wenn keine Beteilung, dann wenigstens aktiennah,das heisst, dann sind wir schnell bei einer Mezzaninform, welche in Deutschland zwischen 9% und 13% liegt. In der Schweiz zwischen 8% und 11%. Jetzt kann man auf Grund der schwierigen Lage sagen, der Bund subventioniert und erlässt der Swiss 2% auf den marktkonformen Zinssatz, dann sollte das es gewesen sein. Gate Gourmet ist nichts anderes als ein Logistiker, welcher für Speis und Trank zuständig ist. Es ist quasi ein MCDONALD mit Sitz in China. Punkt fertig. Dann lässt man sie halt Pleite gehen. Wie andere Restaurants und Hotels es auch droht. Politiker verteilen Gelder nicht logisch. Am Schluss ist das Volk das verarrschte Teil der Krise. Als Freelancer bekomme ich auch nichts und muss selber die Zeit überbrücken mit dem Ersparten. Die Kredite werden mal a Fonds Perdu abgebucht, und dem FIATGELD zugeschlagen.

  36. Man sollte SQ anfragen, ob die nicht eine regionale Fluglinie in Europa gründen möchten, wenn diese Corona-Misere überstanden ist. Dann hätten wir in der Schweiz endlich eine Airline mit Top-Service und top-modernen Flugzeugen.

  37. Es ist ein riesen Sumpf, auch Ueli Maurer macht mit. Das Parlament hätte sich schon längst gegen den BR stellen müssen. Wenn das Volk nicht endlich die Birne einschaltet und den Hintern hebt, wird das ganze mehr als böse enden für alle Völker. Unsere Regierung gehört vor ein Volkstribunal und der Rest ergibt sich dann von selber.

    • Regierung? Das Schweizer Regierungssystem ist eine VOLKLORE-Republik von geistig Unzulänglichen! ohne echte Führung, dh. hat als einziges Land der Erde keinen Regierungsschef, um unfähige Minister zu entlassen, kein System der konstruktiven Misstrauensabstimmung, um den Regierungschef auszuwechseln. D.h. es dürfen nicht die Polit-fähigen > -erfahrenen gewählt werden, sondern solche aus den 4 Haupt-parteien, die grösstenteils im Kanton noch nie ein Dept. geführt haben. So gelangt ein nicht Englisch könnender Win-zer ins internationale Aussenwirtschaftsdept.; eine Klavier-lehrerin in die “Energie“; eine Dolmetscherin in die “Justiz“; ein Arzt ins “Aeussere“, ein Politaktivist ins Finanzfach, u.a. Das ist Harmonie-Schweiz, die dem echten Polit-DiSPUT stets auszuweichen trachtet > Jaaa niemandem weh tun.

    • Herr Biedermann, was ist ihre Agenda? Ich verstehe gerade nicht, wieso ein Unternehmen welches durch die Fahrlässigkeit der Schweizer Regierung in die Insolvenz gestürzt werden soll. Dieser heute gesprochene Kreditrahmen ist nicht a fond perdu; er wird aktiviert sofern dieser notwendig würde. Ich kann auch nicht nachvollziehen, dass Sie scheinbar eine Unterstützung der unmittelbaren Service Dienstleister wie bspw. eine Swissport, ein Unternehmen welches im Besitz eines in Schieflage befindlichen chinesischen Unternehmen, unterstützen. Es ist aus meiner Sicht unverantwortlich seine persönlichen Animositäten mit Hilfe von anderen Verblendeten an einer hart arbeitenden und erfolgreichen Belegschaft auszulassen. Mit freundlichen Grüßen

  38. @LH: Wenn Sie schreiben:

    Nun ist die Lufthansa Pleite. Und was machen ihre Manager? Die hohle Hand. Schon wenige Tage nach Ausbruch der Corona-Viruskrise düsten sie zum Staat, um Milliarden an Steuergeld abzuholen

    dann ist das tendenziös, kreuzfalsch und auf BILD Niveau formuliert, auf jeden Fall aber schlecht recherchiert.

    Der Rest des Berichts ist dann auf die Schweiz bezogen und somit nicht auf BILD, sondern auf BLICK Niveau.

    Das IP Niveau befindet sich schon seit längerem im Sinkflug.

  39. Und wieviel bekommen die Ärzte, Schwestern, das ganze Gesundheitswesen um effizient und ohne ausbeuterische Züge funktionieren zu können?

    • Soviel wie die Meisten: Kurzarbeit-Entschädigung.
      Mehr steht Ihnen, wie vielen Anderen, nicht zu.

    • Lasst uns für alle klatschen. Ist das nicht grossartig? Sind sie nicht glücklich darüber? Seid nicht immer so gierig…

  40. Es ist sehr sinnvoll der Swiss einen Kredit zu geben und deutlich besser als Aktionär zu werden. Ausserdem ist die Swiss für Zürich und die Schweiz als Wirtschaftsstandort enorm wichtig. Dann hängen sehr viele Arbeitsplätze mit der Swiss und Lieferanten zusammen.
    Ausserdem wäre der Staat im VR der Swiss oder Lufthansa eine Katastrophe, die können ja nicht mal einen Pandemieplan umsetzen und senden Covid 19 Falldaten mit Fax.

    • Swiss sollte wenigsten etwas Selbstständigkeit zurück gewinnen. Ein Spin-off (mit Börsengang) sollte organisiert werden. Bund und Kantone beteiligen sich durch eine Wandelanleihe und werden so potenziell wieder Aktionäre der Swiss.

  41. Die Frage ist doch. Wohin gingen die Milliarden Gewinne der Lufthansa in den letzten Jahren?
    Und ist es sinvoll jetzt Milliarden in die Swiss zu stecken. Das Geld ist verloren wenn die Lufthansa Konkurs geht.

    • Das Jahresergebnis 2019 der Lufthansa-Group betrug für 2019 exakt 595 Mio. Euro, davon wurde ca. die Hälfte ausgeschüttet, die andere reinvestiert. Können Sie alles – ebenso wie die weniger detaillierten Swiss-Finanzberichte nach Schweizer Recht – problemlos einsehen. Die Lufthansa wird auch nicht so einfach Konkurs gehen. 2004 war die Swiss defizitär, 2005 wurde sie von der Lufthansa übernommen.Einen Kredit in Höhe von 1,4 Mrd. Euro für die Swiss und Edelweiss zu marktüblichen Zinsen finde ich jetzt nicht so gewaltig.

  42. Der Staat, hauptsächlich der Bundesrat, hatte es nie im Griff bei der Airline (und auch sonst nicht). Charakterlos auch von der Swiss (=Lufthansa), nach so kurzer Zeit den Staat um Hilfe zu bitten. Die Lufthansa Manager sind gierige Blutsauger und haben ihr Geschäft auch nicht im Griff. Offenbar alle Gewinne als Boni an die obersten Manager. Charakterlos. Beim Bundesrat Unfähigkeit! Zeigt sich überall: Swiss heute – Swissair damals, Insta (Rahmen-Abkommen), Firmenrettung in Coronazeit mit Salidarbürgschaft statt einfacher Bürgschaft. Ja da muss Unwohlsein sehr wohl aufkommen, eher noch viel schlimmeres als Unwohlsein.
    Bei einfachen Bürgschaften würden die Banken bei der Kreditvergabe doppelt und dreifach prüfen und mit Garantie wären die gesprochenen Kredite bei maximal 30 % von den mit Sobü garantierten Krediten. Mit einer Sobü von Bern wird von den Banken einfach ausbezahlt. So ein hirnloser Gesamtbundesrat. Und vielen Geschäftseignern, die von der praktisch formlosen Bürgschaft Gebrauch machen, muss man auch Raubrittertum am Steuerzahler vorwerfen. Die sind genau so schlimm wie der Bundesrat.

    • Es ist nicht Unfähigkeit, es ist Korruption. Denn die wissen ganze genau, was sie tun. Es sind Vasallen und sie dienen ihren Herren. Das Volk haben sie schon längst verraten und verkauft.

  43. Wenn Menschen neue Herausforderungen mit alten Mustern und herkömmlichem Denken angehen, kommt es zur „Panik-Entscheidung“ wie jener zugunsten der Swiss mit 1.5 Mia Franken Steuergelder.

    Übrigens wäre auch toll mal zu lesen, was die „Wirtschaft-Wissenschaft“ zu Zeiten von Corona neues zu bieten hat.

  44. Die Swiss, die uns als Premium-Airline in veraltete 777 steckt, statt in den Airbus 350 oder die Boeing 787. Letztere haben Composite-Struktur, sind leiser, benötigen weniger Druckausgleich und machen das Fliegen ungleich komfortabler. Warum können sich Flugbetreiber in Südamerika die 787 oder 350 leisten, wir uns aber nicht? Die Swiss wird von LH nach Belieben ausgesogen.

    • Die veraltete 777 ist vom Anschaffungspreis her viel günstiger als der neue Airbus 350 oder gar die neue Boeing 787.

      Die alten 777 Kisten sind nicht modern genug. Die Fluggesellschaften in Südamerika kaufen die 787 oder die 350, weil sie ihre Kunden schätzen und ihnen nicht einfach das Geld aus der Tasche ziehen wollen.

  45. Zuerst verschenkt man die Swissair an die Lufthansa anschliessend will man die Swiss ganz im Gegensatz zu Deutschland ohne jegliche Staatsbeteiligung finanziell unterstützen. Covid Kredite sind ein reines Bankenrettungsprogramm ! Schuldendeckung durch Erträge/Verluste des Hedge Fonds namens SNB ? Ich vermute zunehmend, dass die Herren und Frauen in Bern am verblöden sind oder zumindest arg überfordert !

  46. Nun mal ganz ruhig. Die Schweiz garantiert einen Kredit an die Swiss, damit unsere Infrastruktur im Bereich Luftfahrt bestehen bleibt. EINEN KREDIT!!!!! Das heisst, entweder das Geld kommt zurück oder die Swiss geht definitiv Bankrott. Im ersten Fall alles o.k., im zweiten Fall hätten wir noch den viel grösseren Schaden, wenn wir (Die Schweiz) uns an der Gesellschaft beteiligen. Ich versteh das Geschrei nicht…

    • gibt noch einen Dritten Weg, welcher eigentlich der erste sein sollte. Swiss den Deutschen Kavalleristen überlassen. Die Flugzeuge und andere Wertgegenstände die sich in der Schweiz befinden beschlagnahmen. Eine NEUE Airline gründen und auf zum erfolgreichen Start. Sollte in der Schweiz genug fähige Airline-Manager geben.

    • Wieso sollen wir einer deutschen Firma einen Kredit zu Vorzugskonditionen geben? Was haben wir davon? Wenn die Swiss nicht fliegt, dann fliegt halt jemand anderer von und nach der Schweiz.
      Schweizer Firmen hätten die Kredite wennschon nötiger.

      Hoffentlich geht die LH in die Insolvenz unter Eigenverwaltung und falls wir wirklich einen Kredit geben, soll dieser erst nach dem Insolvenzverfahren ausbezahlt werden. Sonst werden die Deutschen im Zuge des Insolvenzverfahrens den Kredit einfach „wegwischen“ und über die dummen Schweizer lachen.

    • Das Geld wird im Leben nie wieder zurückbezahlt, das zeichnet sich ja jetzt schon ab, schon nur alleine dass sie sofort nachdem der Lockdown war nach Geld geschrien haben. Das macht fast den Eindruck, als wäre Corona eine sehr willkommene Ausrede für eine Wirtschaft, die sich vorne und hinten nicht lohnt.
      Ausserdem will ich als Steuerbezahler dafür nicht aufkommen, dafür habe ich der Swiss schon Geld für nicht zurückbezahlte Tickets geschenkt.

    • Ist schon ok, man jedoch die eigenen Konditionen stark verbessern in dem man sich Vorzugsaktien geben lässt, ein Darlehen in Form einer Wandelanleihe gibt oder eine Mezzanine Finanzierung bereitstellt.

    • @ Bänkster-Gänster

      Im obigen Kommentar (Dr. Knallfrosch) ist es genau richtig beschrieben.
      Gäbe es diese “Bundes-Hilfskredite“ (die auch nicht mit Geld gedeckt sind) nicht, dann hätten die Banken riesige Abschreiber auf deren eigenen Krediten (die auch so gut wie auch nicht mit Geld gedeckt sind!).

      Die Lobbysten des Bankenkartell haben wiedermal die leichtgläubigen, unwissenden und unfähigen Politiker/-.innen im Bundeshaus über den Tisch gezogen und für die vielen Milliarden Hilfskredite letzlich die unschuldigen Steuerzahler (Steuerbürge) zur Verantwortung gezogen.

      Auf undemokratische Weise will man den Steuerzahlern die Milliarden- Abschreiber die auf die Banken zugekommen wären, aufhalsen.
      Es handelt sich um einen riesigen Korrutionsbetrug der da abgewickelt wird unter dem “Corona-Deckmantel“!

      Der Bundesrat lässt bereits verbreiten, das Ende 2020 ein Bundesdefizit von rund 80 Milliarden (!!) entstehen wird. Dies bedeutet, dass sich die Schulden des Bundes innert weniger Monate fast verdoppeln wird!
      Das ist nichts anderes wie ein Totalversagen einer komplett unfähigen Regierung!

      Das Kreditschneeballfinanzsystem des parasitären Bankenkartells (Notenbank und Banken) aber auch der korrupten Regierung muss schleunigst beendet werden!

      Es ist höchste Zeit, dass die Wähler und Steuerbürger diese Politversager und deren Parteien nicht mehr wählen.
      Das jetzige betrügerische Finanzsystem des Bankenkartells (mit sozusagen ungedeckten Krediten muss sofort beendet werden, und durch ein nachhaltiges, stabiles und zuverlässiges Geldsystem ersetzt werden.
      Das Wirtschaften auf “pump“, und der Scheinwohlstand mittels ungedeckten Krediten (Kreditbetrug) muss beendet rasch beendet werden.

      Mit dieser riesen Finanz- Betrugs-Schweinerei, die da von Politik und Banken durchgezogen wird, leidet insbesondere die junge Bevölkerung, (Eure Nachkommen) die total verarscht wird. Insbesonder sie werden unter den Kreditbetrügereien der Banken, Notenbank und der Regierung zu leiden haben, denn ihnen will man den ganzen unseriösen “Dreck“ aufhalsen!!

  47. Nun nachdem die Regierungen global wegen einem Grippe Virus die Wirtschaft unnötigerweise an die Wand gefahren haben sind diese aus meiner Sicht auch Schadenersatzpflichtig geworden. Die in Ihrem Pamphlet erwähnten Airlines haben bis zum Shutdown erfolgreich in dem schwierigen Umfeld gewirtschaftet. Die Swiss ist die Perle im Konzern und hat dank der eigenen Mitarbeiter und der Synergieeffekte dank eines grossen Konzerns im Rücken gute Gewinne erwirtschaftet. Das die Gewinne an den Besitzer gehen ist betriebswirtschaftlich logisch. Nicht vergessen darf man aber auch, dass der Konzern deswegen auch in eine SWISS investiert hat. Sie sollten eigentlich wissen, wie gross der Finanzierungsbedarf bspw. für die Modernisierung einer Flotte ist. Wir sprechen in dieser von Menschenhand gemachten globalen Krise nicht von Verfehlungen der Manager oder Misswirtschaft, wie dies in der Vergangenheit in der Finanzbranche passiert ist, sondern von einer fahrlässigen Handlung der Regierungen die den Unternehmen ganz einfach die Existenzgrundlage unter den Füssen weggezogen haben!

    • Swiss macht gar nicht so viel Gewinn wie sie glauben. Die Lufthansa hat jahrelang Milliardengewinne nach Zürich verschoben, weil Schweizer Unternehmen weniger Steuern bezahlen als deutsche.

  48. Mir ist nicht klar mit welcher Begründung eine ausländische Airline Unterstützungsgeld fordert bei der Schweiz. Die Gewinne wurden in Deutschland eingestrichen, und nun sollen wir noch zahlen, weil es „Swiss“ heisst? Nein sage ich da! Die Firma ist Deutsch, sollen sie alle Unterstützun in Deutschland holen. Wir gehen ja auch nicht hin und wollen unterstützung für alle Deutschen, die in der Schweiz wohnen und vielelicht unterstützung benötigen. Und wenn das bedeutet, dass die LH die Swiss fallen lässt, so ist das so. Dann hätten wir wenigstens die Möglichkeit, wieder eine vollständig eigene Airline aufzubauen, ohne „Swiss“konkurrenz aus Deutschland.

    • Ist A.Lange&Söhne kein deutsches Unternehmen, nur weil es zum Genfer Richemont-Konzern gehört? Selbstverständlich ist es ein deutsches Unternehmen,durch und durch, und es kann vermutlich auch nur überleben – so wie das mit der Swiss und Lufthansa der Fall ist – weil es zu einem größeren Konzernverbund gehört.Lufthansa hat übrigens nicht die Swissair übernommen, sondern die immer noch hochdefizitäre Swiss. Seither läuft´s dort aber ganz gut! Mit der aktuellen Situation kommt kein Luftfahrtunternehmen gut zurecht.

  49. Die Lufthansa ist mir aktuell 284’000 Meilen sowie 1’324.00 € schuldig. Rückzahlung?? Dieser Flugverein hat sich also ein Gratis-Kredit einfach so genommen – und ich bin ja bei Weitem nicht der einzige!

    In Bern wird Geld verteilt als würde im Bundeshaus-Keller im 3-Schichten-Betrieb gedruckt. Offensichtlich funktioniert es ja, denn das Vertrauen der Bevölkerung auf den BR erstaunlich ab so viel Obrigkeit-Anbiederung – bis jetzt. Man vergibt also Millionen ohne jegliche Gegenleistung? Keine Solidarhaftung, kein Mitspracherecht, also N U L L Gegenleistung?

    Für mich hat der BR in den letzten Wochen seine Glaubwürdigkeit auf Jahrzehnte verloren.

    • nicht erst in den letzte Wochen – in den letzten Jahrzehnten

      Aber wer wird schon Bundesrat? Sicherlich nicht die erste Garde

  50. Die Lufthansa Manager sind ja nicht von gestern. Von den Krediten, die der Schweizer Steuerzahler der Swiss zahlt, wird die Schweiz nie mehr was sehen. Denn die Lufthansazentrale wird mit internen Gruppenverrechnungen den Gewinn der Swiss steuern. Und während der Rückzahlphase des Kredites wird die Swiss sicher kein Gewinn ausweisen. Nur die allergrössten Kälber holen ihre Metzger selber.

    • Zuerst informieren und erst dann polemisieren. Die Schweiz gibt keinen Rappen. Das Geld kommt von den Banken.

  51. „Die Neuverschuldung werde sich im laufenden Jahr auf 30 bis 50 Milliarden Franken belaufen, sagte Maurer. Ein derart großer Betrag könne nicht so schnell wieder abgebaut werden, ohne in den Haushalten der kommenden Jahre extreme Abstriche zu machen.“
    Quelle/Zitat: NZZ/Ueli Maurer

    Die kommenden Monate werden eine Folge von Schlägen, Erdbeben und Angriffen auf unsere Freiheit und Leben sein. Wenn Millionen von verängstigten Schafen nur zuhören, lesen und sehen, was der Zauberpfeifer spielt, werden wir alle versklavt. Es ist Zeit aufzuwachen!.

    • Die Leute haben verlernt selbständig zu denken. Sie wollen gedacht werden und weil die Medien sie im Einheitsbrei bestätigen, fühlen sie sich im Recht und übermächtig.
      Wer jetzt noch nicht wach ist, wird nicht mehr aufwachen. Oder erst dann, wenn es nichts mehr bringt.
      Die Menschheit ist ein verblödeter Pöbel und die Mächtigen sind psychopatisch gestört. Es wird böse enden für uns und unsere Nachkommen.

  52. Lassen wir den Mist doch bankrott gehen und lancieren mit den Flugzeugen aus der Liquidation eine eigenständige Fluggesellschaft – 100% Swissair! Wir haben schon viel dümmer Geld ausgegeben. Somit wäre auch der Beitrag des Bundes in Ordnung, solange die Gelder in der Schweiz bleiben. Fazit: Kein Geld für Deutschland, China usw.

    • Es ist das Bankenkartell, welche Kredite an Lufthansa und die Swiss gegeben haben (sie vergaben Kredite, für die so gut wie kein Geld existiert!!!).
      Deshalb wären jetzt beim Bankenkartell grosse Abschreiber angefallen.
      Damit dies nicht geschieht suchten die Banker und deren Lobbysten in der Politik nach einer Lösung wie man diese drohenden Abschreiber auf die Bevölkerung überwälzt.

      Es ist wiederum das Bankenkartell welche ( unter dem Deckmantel “Corona-Hilfskredite“) neuerlich Kredite verteilt. Nur diesmal will das Bankenkartell auch noch die Steuerzahler mit in die Haftung der Kredite zwingen, unter Mithilfe einer korrupten Regierung!

      Was hier abgeht ist ein riesiger Betrugsskandal. Die Banker versuchen die Kredithaftung für die ungedeckten Bankkredite auf der Bevölkerung abzuladen!! Es ist höchste Zeit das die Bevölkerung beginnt zu verstehen, dass es sich um einen riesigen Betrugsskandal handelt!
      Lasst Euch von diesen “Brüdern“ nicht verarschen, diese Banker sind nicht die Freunde der Bevölkerung, denn sie wollen nur, dass Ihr deren Lasten trägt!

  53. Schlimm ist das. Das Lamm hat auch mal spannenderweise die Zahl von 190k in Frage gestellt- so viele Jobs sollen laut der Flugbranche bedroht sein. Der Tagi sprach dann am 7. April von mehreren Hunderttausend Jobs- so wird das ganze aufgebauscht. Konsequenterweise müsste nun einfach jede Branche pauschal Geld erhalten. Wo sind eigentlich die ganzen Millionen-Milliardäre, die einen Luxus wie eine Airline einfach so aufkaufen könnten? Oder wissen die schon, dass es sich nicht lohnt?

  54. „Wir sind ein Schweizer Unternehmen…“ sagt Klühr…
    Mag zwar sein, dass in der Schweiz 1000 Mitarbeiter bei Swiss (Schweiz) AG beschäftigt sind – Hut ab, das ist anständig. Was nicht anständig ist, Herr Klühr, dass Sie zuerst die Schweiz mit einem Billigkauf der Swiss (MioCHF 365) abzocken und dann noch die Frechheit haben, beim (schweizerischen) Bund für Geld anzuklopfen, das sprengt dem Fass den Boden raus!
    Ja, gut, wir sind in der Schweiz vermögend, aber immer noch keine Milchkuh, die man endlos melken kann.
    Offenbar sieht das der Bundesrat anders, er muss vor Lufthansa (Swiss) kuschen…
    Geld gibt’s von der Schweiz nur gegen Lufthansa-Aktien oder -Verwaltungsrat-Mandate. Die Lufthansa-Aktien sind momentan günstig zu haben…
    Also, schämen Sie sich Herr Klühr!

  55. Bravo Herr Investigativjournalist Hässig, dieser Bericht zeigt einmal mehr die Dummheit und Naivität der Schweizer auf.

    Der Schweizer ist zu naiv, um sich im globalisierten Wettbewerb zu schlagen.

  56. Die Schweizer kuschen immer vor der deutschen Arroganz. Mich würde interessieren, was die Folgen der Bücklinge der „Bundesschwächlinge“ uns Steuerzahler so in etwa in den letzten 20 Jahren gekostet haben. Wer weiss genaueres?

    • Arrogant ist lediglich Ihr Kommentar. Hier kuscht niemand, und die LH ist auch nicht arrogant. Dank der Swiss existiert der Flughafen Zürich mit allen Jobs und angeschlossenen Unternehmen, wie er heute ist. Die Rettung der Swiss ist in Wahrheit die Rettung des Flughafens Zürich.

  57. Es wäre doch angebracht, die Rolle von NR Thomas Hurter als Aerosuisse-Präsident und Swiss-Captain in dieser Sache zu hinterfragen! Ein Militär-Pilot, der mitverantwortlich für den Gripen-Absturz war und glaubt, mit einigen wenigen Kampfflugzeugen die Sicherheit unseres Landes gewährleisten zu können. Jetzt bei Partei-Kollege Maurer die hohle Hand machen ohne seine schütteln zu müssen dürfte nicht in Frage kommen.

  58. Alternative: Die ganze Lufthansa-Gruppe in den Nachlass (oder Konkurs) gehen lassen und dann das „Asset“ Swiss herauskaufen (und zwar zu Liquidationswerten). Dabei genau überprüfen (Pauliana), was ab wann von der Swiss noch in die Muttergesellschaft verschoben wurde (v.a. liquide Mittel).

  59. Bin mit vielem einverstanden Herr Hässig, was Sie schreiben. Nur diesmal nicht.
    Die Swiss braucht nicht Geld von Bern, weil sie in der jüngsten Vergangenheit schlecht gewirtschaftet hätte; ganz im Gegenteil (Sie zeigen die Zahlen selbst auf). Sondern, weil die Massnahmen unseres BR (ob gut oder nicht gut; um das geht es jetzt hier nicht) die gesamte Wirtschaft massiv trifft. Die Swiss wird in Zukunft wieder erfolgreich wirtschaften! Dafür braucht sie keine Aufpasser aus Bern im Aufsichtsrat! Die Frage sei erlaubt: wer in Bern hat denn ein Verständnis dafür, wie Wirtschaft funktioniert?

  60. Nun ja, die Piloten der Swiss verdienen Heutzutage so wenig wie andere Angestellte auch.
    Ende der 70-iger konnten das noch Löhne von 27ooo Franken pro Monat sein, wie sie damals in einem Buch sogar ganz öffentlich und mit Stolz darlegten.

    Längst vergangene Zeiten…..

    Aber 80% …..wie es alle anderen bekommen wenn sie Kurzarbeit schieben, das wäre zumutbar.

    Tja, wenn die Lufthansa den Bach runtergeht, was dann……?

    Wir sollten den Deal so auskleiden, dass im Konkursfall der Lufthansa die Swiss an die Eidgenossenschaft fällt.
    Natürlich könnte man das auch via „Aktien für das Rettungspacket“ tun. Bei 1.5 Milliarden würde man damit ganz sicher auch Einsitz in den Verwaltungsrat bekommen.
    Da sie in den letzten Jahren immer gute Gewinne abwarf, kann man sie hernach wieder in einer Gruppe am Markt platzieren.

    Tun wir das nicht, kann sonst alles mögliche geschehen….

    Und Chinesische Firmen unterstützen, ja sind wir von allen guten Geistern verlassen.
    Nur gegen grösstmögliche Sicherheiten, die können Staatsgarantien beibringen oder irgendwas, sonst landen die halt auf dem Markt wo sie jemand übernehmen kann.

    Aber eben….. jeder halte sich vor Augen wie miserabel der Bund beim Grounding reagierte, damals machte man nahezu alles falsch, warum sollte das Heute besser klappen.

    ——————

    Wie hat es einer ausgerechnet….. wenn wir die Gelder die der Bund da gerade für Corona verschleudert, auf die Krankenklassenprämien draufsetzen, würde das bedeuten ….….das jeder Beitragszahler die nächsten 20 Jahre gegen 300 Franken pro Monat zusätzlich berappen müsste.

  61. Mit einer Nachlassstundung oder einem Konkurs von Fluggesellschaften ist wohl niemandem geholfen. Die Milliarden, die da verteilt werden sind wohl frisch gedruckte Noten. Die in Bern können Geld drucken wenn es ihnen fehlt, wir können das nicht. Aber uns fehlt nachher das in Bern gedruckte Geld, dann wir berappen es. Entweder mit erhöhten Steuern oder mit der Abwertung unserer Fränkli (Inflation).
    Bern ist im Gegensatz zu Berlin realistisch. Die Lufthansa wird nicht nachgeben. Wer schlussendlich nachgibt ist die Regierung in Berlin. Was wollen wir wetten?
    Das die Piloten bezahlt werden kann ich nachvollziehen. Schliesslich müssen die, wie wir, auch von was leben. Vielleicht könnten die Piloten ja zu den Bauern auf die Felder gehen und dort die fehlenden Arbeiter aus dem Osten ersetzen. Wie übrigens alle Kurzarbeiter das könnten. Sollte per Gesetz verordnet werden. Arbeit auf dem Feld oder kein Kurzarbeitslosengeld.

    • Werte Frau Flaig,
      Mit dem Konkurs ist uns Steuerzahler geholfen und in Zukunft werden Luftfahrtmanager in der Schweiz vorsichtiger zu Werke gehen. Auch mir würde es für die Angestellten Leid tun aber es ist der kleinere Preis, als alle 10 Jahre den Staat (uns alle) wieder haftbar machen, nachdem man ein paar Jahre gute Gewinne privat verteilt hat.
      Das Flugangebot in der Schweiz würde sich dann anpassen und wird nicht mehr so gut wie noch vor 2 Monaten sein, aber dies berührt nur die allerwenigsten Bewohner. Und auch die Wirtschaft wird weniger darunter leiden, als von den Subventionsbefürwortern verbreitet wird.

    • Ja Frau Fleig,

      da können Sie die Parlamentarier/-.innen und Bundesräte/-.innen gleich mit auf de Felder schicken.
      Dann haben wir Sicherheit, dass im Bundeshaus in Zukunft nicht noch mehr Dummheiten beschlossen werden.
      Die Schweiz und ihre Wirtschaft funktioniert viel besser ohne diese Politiker/-.innen in Bern! Wir brauchen lediglich noch Leute die sich um die Infrastrutur, deren Bezahlung (inkl. Einnahmen) und Erhaltung, oder Ausbau kümmern, sowie Ordnungssicherheit. Alles andere können wir selbst organisieren. Den grössten Teil der Bundesverwaltung brauchen wir gar nicht!

  62. Wenn die Schweiz diesen Institutionen schon helfen, sollen sie diese verstaatlichen, dass ist ehrlicher als den deutschen und chinesischen Eigentümer goldene Brücken zu bauen, wenn in Zukunft ihre Geschäfte wieder anziehen und diese mit juristischen Tricks nur einen Teil ihrer empfangenen Kredite zurückzahlen und so hohe Abreibungen haben, dass keine steuerlichen Gewinn sich ergeben, aber trotzdem Dividenden an die Aktionäre ausbezahlt werden.
    Wenn eine Firma Konkurs macht oder in den Nachlass geht, bestimmen die Gläubiger, was mit der Firma geschieht und wenn diese kein Geld mehr lockermachen wollen, aber doch interessiert sind, dass das Geschäft weitergeführt wird, muss oft der Staat eintreten und zwar als neuer Aktionär und die alten erhalten keinen Rappen und auch die Gläubiger nur einen Teil davon. Ich bin dafür, dass die SNB zusammen mit Deutschland und Österreich den LUFTHANSA-Konzern übernimmt, ebenso in der gleichen harten Weise zu 100 % bei Swissport und Gate Gourmet. Und im Management bitte keine Versager mehr wie Herr D. beim Untergang der Swissair zur Swiss.

  63. „Dumme Schweizer“!
    Nein, das Schweizer Volk ist nicht Dumm. Grosser Zweifel kommt aber bei unseren Politikerinnen und Politikern auf, die monetäre Rettungsaktionen ohne Stimmrecht und Gewinnbeteiligung zulassen, wie in diesem Fall der Swiss-Rettung und deren Nebenbetrieben. Wo sind die Aufschreie der Linken PolitikerInnen und das Aufbegehren der SVPler?
    Es wundert nicht, wenn in einem Gedanken aufkommen, dass unsere Regierung durch Lobbyisten und einflussreichen Personen aus den betroffenen Wirtschaftszweigen beeinflusst und unter Druck gesetzt werden.

    Gewinne werden privatisiert und Verluste verstaatlicht (SteuerzahlerInnen).

    Das darf nicht geschehen. Die Deutsche Regierung macht es vor. Ohne Mitsprachrecht und Beteiligung geht nichts. Das ist doch einfach das normalste der Welt. Wer bezahlt redet auch mit und ist logisch auch am Erfolg beteiligt und trägt nicht nur das Risiko. Wenn wir Steuerzahler schon hinhalten müssen (ungewollt), dann bitte mit zukünftiger Gewinnbeteiligung, dann haben wir Steuerzahler auch was davon.

    Oder sollen es soweit kommen, dass wir unsere Steuerrechnung nicht mehr bezahlen bis unsere Politiker und Politikerinnen begreifen woher das Geld kommt, das sie so leichtsinnig in den Rachen von Grosskonzernen werfen.

    Eine Fluggesellschaft, die spätestens seit 9/11 nicht begriffen hat, wie anfällig dieser Sektor ist und dass man entsprechend Rückstellungen zur Aufrechterhaltung des Betriebes inkl. Löhne für mindestens 6 Monate hätte bilden müssen, hat schlicht und einfach keine Existenzberechtigung. Dann noch die Frechheit besitzt Geld von Staaten zu verlangen ohne Stimmrechte abzugeben.

    Ich verstehe nicht, dass unsere Volksvertreter nicht gewillt sind, das absolute Maximum für die Schweizer Bevölkerung rauszuholen. Ich möchte nicht polemisch werden. Aber der höhere Frauenanteil in der Politik bringt offenbar auch keine intelligentere Politik. Schade!

    Das Gleiche mit den Arbeitsplätzen. In Krisen macht jeder EU Staat, ob Frankreich, Italien, Spanien … was für sie und deren Wirtschaft am besten ist. NUR die Schweiz macht nichts; Thema Stelle / Inländervorrang! Auch das nicht so schwierig. Wir müssen jetzt endlich lernen nicht immer die „Netten“ und „Kompromissbereiten“ zu sein. Unsere Volksvertreter sollen jetzt zeigen dass sie FÜR das Volk sind. Wir brauchen jede Stelle in erster Linie für die Schweizer. Schaut mal in den Finanzsektor. Dort gibt es enorm viel Potential! HINSCHAUEN nicht WEGSCHAUEN!!!

  64. Bei der Rettung der Swiss kann der Bund nicht vorsichtig genug sein. Volle Löhne und keine Kündigungen darf es sicher nicht geben. Die Swiss wird auch nach Corona deutlich kleiner sein als zuvor. Das müsste eine Hilfe vorwegnehmen. Zudem volle Marktverzinsung und Rückzahlung, bevor je wieder eine Dividende ausbezahlt wird, keine oder nur sehr begrenzte Boni, kein Mittelabfluss ins Ausland (nicht nur von diesen Darlehen, sondern generell von der Swiss) u.ä.mehr.

  65. Frauenriege: BK Merkel telefoniert mit Münsterplattform-Freundin BR Sommaruga und die „SWISSHANSA“ bekommt den benötigten Zustupf. Wo und wer sind wir denn. Schon ganz grosse Musiker singen, „with a little help …“ oder “ … all you need is …“. Na, geht doch. Gruss nach BER.

  66. So lange man sich gedanklich in Geiselhaft nehmen lässt im Sinne von „alles muss so bleiben wie es vor Corona war, koste es den Staat was es wolle“, dann gibt es kein Halten. Unternehmen, die den Staat für die Rettung brauchen, müssen ihre Aktien dem Retter und den Gläubigern abgeben. Der Staat sollte innert kürzester Frist gleich wieder ein IPO machen oder einen Verkäufer suchen. Wichtig ist, dass die bisherigen Aktionäre ihre Aktien verlieren. Nur so wird über die Zeit Nachhaltigkeit zu- und Moral Hazard abnehmen.

    Es war eine Schande, dass die UBS-Aktionäre damals ihr Kapital bzw Anteile nicht verloren hatten, obwohl die ganze Bank ohne Bundeshilfe im Konkurs geendet hätte. Dass es schlussendlich ein glimpfliches Ende gab, tut dabei nichts zur Sache. Es fördert höchstens den Appetit beim Staat bzw in der Politik, es immer wieder zu tun.

    • Also ich muss schon bitten. Was können jetzt die Aktionäre dafür dass die UBS damals so schlecht dastand? Abgesehen von ein paar „Grossen“ waren es Kleinsparer die ihr Geld, und Pensionskassen die das Vorsorgekapital von Arbeitnehmern als Kapital (zum Geschäften)zur Verfügung stellten. Bekamen ja als es bergab ging nicht mal mehr Dividende. Und da hätten die Aktionäre Ihrer Meinung nach das Geld verlieren sollen als die UBS vom Staat gerettet wurde. Was für einer Logik entspringt den das meine liebe/oder mein lieber Barth?

  67. Die Geschichte wird immer interessanter auch mit Blick auf den Flughafen Zürich, welcher mit Grössenwahnsinn expandiert hat
    Jeder im Geschäft weiss doch, dass Passagierzahlen nicht jedes Jahr ungebremst wachsen können. Dies zeigt uns auch die Geschichte. Aber man macht Wachstumspläne mit 4% Steigerung Jahr für Jahr ohne Berücksichtigung der Risiken.

  68. So wie es aussieht, wird Berlin mit seinem Muskelspiel auch nicht weit kommen und letztendlich auch klein beigeben- es sei denn, die Lufthansa Gruppe macht eine „geregelte Insolvenz in Eigenregie“ und löst sich so noch elegant von den hohen Pensionskosten.

  69. Na klar, „Papiergewinne“ für die Rettung von Swiss + Co.! Sollen wir stattdessen etwa Steuerfragen hergeben? Nein, danke!

  70. Lieber Herr Hässig. Ich denke, niemand hier will weder EDW, Swiss oder Helevtic wegen Covid kaputt gehen lassen und übervolle Kassen hat doch tatsächlich die SNB, vor allem Euro sind aufgetürmt. Diese jetzt zu Gunsten der Schweiz zu investieren, wäre doch tatsächlich ein kluger Weg. Halt mit realisiertem Verlust jetzt Staats-Obli’s in EUR verkaufen und diese Liquidität zur Verfügung stellen. Bedingungen wie bei den KMU’s, rückzahlbar innert 5 Jahren. Man kann ja in fünf Jahren immer noch in Eigenkapital umwandeln wenn die Rückzahlung nicht klappt, das wollen die Schuldner vermutlich verhindern und sind an der Tilgung interessiert.

    • Schon mal eine Doppelte Buchhaltung geführt und die SNB-Bilanz angeschaut? – Dann würden Sie hier nicht so einen Stuss schreiben.

    • @13.05: Stuss? Dann erläutern Sie bitte mal, warum die SNB keine EUR-Obli’s verkaufen kann. Sie kann das sehr wohl, aber dann stützt sie den CHF nicht mehr, was genau mein Ansinnen wäre. Sie betrachten wohl das als Stuss, bitte sehr, Ihre Meinung. Ich halte es für Stuss was die SNB auf Rechnung der Bevölkerung tut. Sie sind dran, nicht einfach nur „Stuss“ austeilen, Vorschlag machen.

  71. jeder vernünftige sapien würde hier keinen rappen in die hand nehmen.
    liegen lassen wie die hauseigene airline damals….

    nur, wenn da nicht all die x milliarden beteiligungen unserer snb wären.
    der bundesrat wird von der snb an der leine durch die manege geführt.
    verraten verkauft verspielt…..worthülsen mit satzkittereien in der
    stündlichen coronapropaganda werden uns die milliardengräber penibel
    erklären und die snb verantwortlichen natürlich von jeder schuld befreien.

    jeder proletenhaushalt hat mehr struktur und umsicht wie unser derzeitiger bundeshaushalt, der an nichts mehr als eine wallstreetzockerstube erinnert.

  72. Unglaublich, die Schweiz wird zur A-Fonds-Perdu-Zahlerin und rettet damit die Deutsche Lufthansa kurzfristig mit und hat nichts zu sagen.

    Die Deutsche Lufthansa wird ihr Kronjuwel „Swiss“ bei der ersten Gelegenheit aus Liquiditätsgründen versilbern, das wird die Fortsetzung der Geschichte sein. Die Frage ist nur, sind es die Chinesen, Amerikaner oder die Scheichs, welche die Schweizerluftfahrt kaufen! Schade…. einmal mehr.

    • Ja wenn die Lufthansa die Swiss verkaufen sollte nachdem wir sie unterstützt haben, dann hat sie Geld um den Kredit an uns wieder zurückzuzahlen. Ist ja dann kein A-fonds-Perdu Beitrag der Schweiz.
      Ob die Swiss „de Schwobe“ oder den Chinesen oder einem Scheich gehört ist ja eigentlich egal. Ist ja Hans was Heiri.

  73. Ich würde unserem versammelten BR nicht mal die Diskussion mit der KiTa-Leiterin überlassen, ob mein Kind auch ein vegetarisches Menu angeboten kriegt oder nicht!

  74. Im vergangenen Jahr gingen 23 Airlines in die Insolvenz.
    Der Luftfahrtmarkt ist, wegen seiner Preistreiberei nach unten, mehrheitlich finanziell schwach unterwegs. Das gesamte Angebot der Airlines ist viel zu gross. Corona hat die Bereinigung beschleunigt, die in wenigen Jahren eh gekommen wäre.
    Weiter ist noch zu beachten, dass die Swiss, der das Geld offensichtlich ohne Bedingungen nachgeworfen wird, für den Heimmarkt viel zu gross. Ein Drittel der Passagiere wird nach Zürich gekarrt um die Swiss-Flieger zu füllen. Um ein Netz zu betreigen, das nicht den Bedürfnissen der Schweiz dienst, sondern einzig und alleine dem LH-Konzern.
    Ginge die Swiss konkurs, träte eine andere Airline an deren Stelle. Ein Teil des Swiss-Personals käme sicher dort unter. Die andern müssten sich nach nachhaltigeren Arbeitsplätzen umsehen. Tönt hart – aber wer in einem volatilen Umfeld arbeitet muss damit rechnen.
    Wo wir nun bei den Zahlen der Fluftfahrtlobby wären: ohne nachzufragen wurde posaunt, dass 190’000 Stellen in der Schweiz von der Luftfahrt abhängig seien; dass die CH-Wirtschaft auf Grund laufen würde, ohne die Milliarden, die Fliegerei generiere. Die Flugbranche wird seit Jahrzehten durch die Steuerzahlenden subvenitioniert. Die Airlines zahlen keine Kerosinsteuer, keine MwSt. auf Tickets etc.
    Beim Flughafen ist es unverständlich, dass die Abfertigung (Passagiere, Gepäck, Fracht) nicht Teil der FZAG ist. Ohne Abfertigung kann kein Flugzeug starten. Die Swissport, die einer pleiten chinesischen Firma (wegen der Pleite unter Staatsaufsicht) gehört, noch Staatsgelder nachzuwerfen ist so dumm wie das Geld der Swiss ohne Bedingungen nachzuwerfen. Die Swissport müsste durch die FZAG übernommen werden. Gategourmet ist schon lange in der Krise. Das Geld wird den Konkurs einfach verzögern. Es gibt für die Bordverpflegung auch andere Firmen …

  75. Tja, da bahnt sich doch tatsächlich ein Desaster von epochalem Ausmass an. Falls der BR tatsächlich Bürgschaften für Kredite allein an die Swiss in Höhe von rund 1.5 Mia sprechen würde, wären die mit grösster Wahrscheinlichkeit für die Tonne! Und zwar weil:

    1. Die Swiss auch nach der Krise nicht mehr die die alte Swiss sein wird. Es braucht mit Sicherheit nicht mehr so viele non-stop Langstreckenverbindungen ab Zürich, die kann man hauptsächlich der Lufthansa über deren Hubs Frankfurt und München überlassen, d. h. ein downsizing der Swiss ist vonnöten. Oder man kann Langstreckenverbindungen auch weiterhin getrost den zahlreichen Airlines aus der arabischen Welt überlassen, die Kokurrenz zwischen diesen Airlines, wird weiterhin für besten Service zu akzeptablen Preisen sorgen (Emirates allein mit ihren rund 130 A380 wird diese Flieger wieder bewegen wollen).

    2. Fliegen grundsätzlich wird ein downsizing erleben; ein Wochenende in Bangkok und ähnlicher Schabernack geht nicht mehr. Komfortable (Nacht-)Züge könnten auch für einige nahe Europadestinationen eine gute Alternative sein.

    3. Das downsizing hätte auch den Vorteil, dass den berechtigten Bestrebungen für eine Klimaverbesserung Genüge getan würde.

    4. Ein downsizing hätte überdies den Vorteil, dass der Flughafen Zürich nicht für teures Geld aufgerüstet werden müsste: Verlängerungen der bestehenden Pisten, zusätzliche Abrollwege etc. wären überflüssig.

    5. Auch die Flughafen Zürich AG (vormals Unique!) darf keine weiteren extravaganten Abenteuer mehr wagen wie bisher. Beteiligungen an Airports im Ausland wie z. B. in Indien, Chile, Kolumbien, Honduras etc. und ein Enteignungsstreit mit Venezuela betr. einen Flughafen auf der Isla de Margarita sind zu unterlassen; zumal die Flughafen Zürich AG mit ihrer 51% Beteiligung am „The Circle“ noch gefordert sein wird. Hier ist der Kanton ZH als Miteigentümer der Flughafen Zürich AG gefordert.

    6. Falls dennoch durch Bürgschaften des Bundes gesicherte Kredite an diese oder jene flugnahe Unternehmung gesprochen werden sollten, dann nur mit strengen Auflagen, welche die Einhaltung vorgenannter Parameter gewährleisten.

  76. Ich bin bei Ihnen mit Ihrem Artikel, aber es muss auch anerkannt werden dass nicht die Swiss diese Misere verursacht hat, in der Schweiz hat das der Bundesrat verursacht. Deshalb würde ich als Swiss auch die hohle Hand machen.
    Aber der Bundesrat persönlich müsste dafür gerade stehen, nicht der Steuerzahler.

    • ……also dann bitte parlamentarische Immunität bitte sofort aufheben und
      Politiker sofort zur Verantwortung ziehen!

  77. Dumm, dümmer, . . . der geneigte Leser soll die Reihe selber fortsetzen. „Menschliche Dummheit ist so grenzenlos wie das All, wobei ich bei letzterem nicht sicher bin“, sagte einst Albert Einstein. Schon der Verkauf der SWISSAIR Nachfolger an den Kranich für ein Butterbrot war ein kapitaler Fehler. Und jetzt wird noch mehr Steuergeld nach geworfen.

    • Meine Worte. Und einen Orden für Stocker. Anscheinend der einzige mit beiden Füssen am Boden. Thumbs up!

      #schoenschoenermarkwalder

  78. Danke für den super Bericht, Herr Hässig!
    Ich finde, es reicht jetzt.
    Wenn Du ebenfalls gegen die Rettung der Swiss mit Steuergeldern bist, dann schliesse Dich doch meiner Online-Petition an:
    https://act.campax.org/petitions/keine-staatsgelder-fur-die-swiss?share=5d31fea3-8835-46cf-8d2c-413d74de1d3d&source=rawlink&utm_source=rawlink&share=b196d948-43b9-4430-b893-8bbf45f35f31
    ..und verteile den Link an wen Du möchtest.
    Liebe Grüsse und stay healthy.

  79. Der CEO der Lufthansa gedenkt, im Todeskampf des Unternehmens seinen ersten AR-Sitz anzunehmen und droht mit Schutzschirmverfahren. Kommt richtig gut an im Ministerium und bei den Geschäftspartnern. Herr Kapitän, der ertrinkende Matrose wünscht lieber den goldenen Rettungsring.

  80. 2 Milliarden Franken aus der Schweiz?

    Unglaublich.

    Das hat gestern an einem TAg höchstwahrscheinlich die SNB allein für die Stützung des Euros ausgegeben. Am Abend stand dieser aber wieder gleich hoch wie am Morgen.

    Ja – wie naiv darf man sein?

    https://www.snb-beobachter.ch/

  81. Schweizer Filtz at its Best

    Are the Big Swiss Profiters sitting in Schwitz and Herliberg and waiting that the
    Swiss Tax Payers Bailout a German Company so that they will realize a Large Profit
    at the expense of the Swiss Tax Payer

    The Swiss Tax Payers should not Support a German Company that has taken Hundreds of MIllions out of the Swiss (This is not SWISSAIR but a subsidiary of
    the German Lufthansa)
    Yes, we (SWITZERLAND) want and need a strong Airline but we do not have to finance and be dependant on the Germans we can do it ourselves if we have to.

  82. Wieder lässt sich die Schweiz erpressen und Ueli Maurer, der grosse Sprücheklopfer, lässt dies zu. Die Lufthansa lacht sich kaputt, schon wieder bezahlen die Kuhschweizer die Zeche.

  83. Mir wäre ein Deal recht, der die Swiss zum Abschluss zu einer dauerhaften Krisenversicherung mit nennenswerten jährlichen Policen zwingt. So dass es für den nächsten Fall (Vulkan, Virus, uvm) nicht mehr der Steuerzahler nötig ist.

  84. sollte die Swiss pleite gehen wird sie sofort von zahlungskräftigen Investoren übernommen … Arbeitsplätze sind somit gesichert ohne den Steuerzahler.

    • …..und wenn nicht, dann werden andere Fluggesellschaften die Schweiz anfliegen.

  85. Ich bin sehr wütend. Es ist nicht akzeptabel, dass der Bund mehr Geld in ein 100% privates Unternehmen steckt, nur weil es Schweizer heisst.

    Wenn Sie Geld in ein Unternehmen investieren wollen, besorgen sie sich dafür Aktien.

    Wenn sie ein Darlehen gewähren, verpfänden Sie die Aktien.

    Privatisieren Sie die Gewinne und lassen Sie die Verluste publik werden. Gut gemacht, diese deutschen Manager.

  86. Hier werde ich wohl auf die obligate Warnung vom Ueli (da scho Luscht) warten müssen: „Wir müssen vorsichtig sein, es sind Steuergelder“.
    Das weisse Kreuz auf rotem Grund schaltet immer noch des Schweizers Hirn auf „OFF“.
    Seit Uebernahme der zulasten des Steuerzahlers mit Hunderten von Millionen rekapitalisierten Swiss für einen Pappenstiel hat eine Deutsche Firma etwa 5 Milliarden abgezügelt und jetzt soll sie durch den Steuerzahler gerettet werden?
    Besser lassen wir die Swiss bankrott gehen und übernehmen sie dann in stark reduziertem Umfang für einen Pappenstiel und privatisieren sie, wenn’s wieder etwas aufwärts geht. Kein Mensch kauft heute eine Fluggesellschaft. Die überschüssigen Flüügerli werden heute ja schon stillgelegt und dann eingeschmolzen oder nach Afrika verramscht. Besser wäre, sie auf Kinderspielplätzen aufzustellen. Dann könnten alle „Captain“ spielen, bei klarer Sicht. Mit Zwischenlagerung in Teruel, knochentrockenem Zentralspanien, auf 100 MüM, wo es zurzeit noch freie Plätze hat, noch, aber bald nicht mehr. Dort sind heute schon etwa 200 mehrheitlich weiss gestrichene Flüügerli neuester Bauart eingemottet und warten auf afrikanische Käufer oder den Schmelztigel. Sie werden diesen Verschrottungsplatz vergrössern müssen. Und alles finanziert mit Steuergeldern. Hirn: OFF.

  87. Seit der Finanzkrise 2008 zeigt sich ja immer mehr, dass die Verantwortung der Unternehmensleitungen sich immer mehr auf die breite Masse abstützen kann und darf. Läuft es gut sonnen sich alle an den Erfolgen und kassieren ab – läuft es mal nicht so gut, ok dann hilft ja der Staat (bzw das Volk)und absahnen kann man ja trotzdem weiterhin.
    Irgendwann hat vielleicht auch der Steuerzahler mal genug von dieser Mentalität und straft die sogenannten „Verantwortlichen“ mit drastischeren Massnahmen als nur loses Geplauder ab!

  88. Das wäre jetzt der ideale Zeitpunkt. Die Airline Swiss zurück zu kaufen und eine Luxus Airline zu gründen.

    Gruss H.Wilhelm

  89. Kriecher Bundesrat, die Corona Helden unserer Tage: Kuscht, pariert (zieht den Schwanz ein) vor Berlin und erst recht vor Brüssel.
    Wirbelsäule haben alle, aber das Rückgrat fehlt.

  90. nicht alles glauben was denn die deutschen medien verbreiten, wohl ähnlich in der schweiz – nudging heisst das zauberwort – mit dem bürger auf die richtige meinung getrimmt werden sollen – meint auch massenmanipulation – durch ständige wiederholung auf allen kanälen –
    deutschland nun soll an die 75% strom aus erneuerbaren generieren – heißt die schlimmste naturzerstörung hinnehmen um natur zu retten – die weitere industrialisierung des ländlichen raums – schon heute sichtbar total zerstörung von flora und fauna – kranke bürger – dann baldigst im dunkeln zu stehen – der blackout kommt – der nächste wahnsinn der merkelschen transformation. fehler machen nur die anderen – so lobt man sich ohne pause – volksvetreter die nur sich selbst vetreten.
    denn sie kommt die DUNKELFLAUTE oder das drama der erneuerbaren.

    https://www.youtube.com/channel/UCZVy8CuvJVJZ9HIc8oVF19Q

    der mensch der irrt solang er strebt !

  91. Täglich arbeiten hüben und drüben hochbezahlte Mitarbeiter in der Buchhaltungs-, Finanz-, Aufsichts- und Steuerabteilung und dann – ja und dann erzählen unsere, dass es eine Empfindlichkeits- oder Glaubensfrage ist, ob die Lufthansa Kredit braucht oder nicht! Ehrlich? – ja dann rette sich wer kann!

  92. Der Bundesrat hat in den letzten Wochen mehrfach bewiesen, dass er unfähig ist, das Land in einer Krise zu führen. Etwas Klavierspielen, Traubenpflücken und Sprachunterrichten reicht nicht. Wir brauchen einen qualifizierten Kaiser!

  93. Das ist die grösste Dummheit unserer Regierung einfach den offenen Kassenschrank des „Steuerzahlers,“ und nichts anderes, für alles und jeden auf de Strasse zu stellen. Selbstbedienungsladen par excellence.

    Den linken Kreisen gefällt das natürlich.

    Es ist einfacher als sich eingestehen zu müssen, dass es um unsere hochgelobte KMU Landschaft usw. leider nicht zum Besten bestellt ist und in gewissen Branchen dringend eine Flurbereinigung stattfinden müsste. Wir hatten jahrelang pseudotiefe Arbeitslosigkeit, Pseudo Wachstum auf Pump für jede und jeden ein Jöbbli. Nach einem Monat pfeift alles aus dem letzten Loch? Von der Altersvorsorge ganz zu schweigen.

    Mir stinkt es einfach für etwas doppelt und dreifach (Rentenklau, Steuern) bezahlen zu müssen und ichts zu erhalten.

    • Als Grüner ist für mich klar: kein Schweizer Steuergeld für eine deutsche Fluggesellschaft.

      Mit diesen Milliarden können wir Schweizer Solarzellen bauen oder Schweizer Bio-Bauern mit Hornkühen unterstützen.

    • @greenday

      endlich einer der durchblickt….hornkühe als the future markets
      und dazu digitale selbstmelk melkkurse, weil die natur des kuheuters
      das warm der hand bevorzugt.

      der restkommentare sind eher kerosin besoffe helicoptergeld ökonomen
      die sich ähnlich virenstämme aus dem nichts vermehren und mehr vermehren

  94. Vielleicht verstehe ich was nicht…. aber
    Die Swiss allein (ohne star-allianz) ist sicher nicht in der Lage zu überleben (diese sind Fakten aus Jahr 2000 – 2005).

    wieso sollen wir uns an die Swiss beteiligen dann?

    wäre es nicht Sinnvoller Wandelanleihe an die Lufthansa gruppe zu geben? Falls nicht zurückbezahlt könnten wir ein Teil der Luftansa (inkl. Swiss übernehen) – oder?

    Vielleicht kann mir da ein Experte antworten

    • Das ist das beste, wenn man am meisten profitieren will.

      Traubenpflücker, Musiklehrer oder Übersetzer wissen das natürlich nicht.

  95. Ich bin kein Freund von Subventionierung von Deutschen Firmen mit Schweizer Staatsgeldern. Aber ich bin auch kein Freund davon, dass der Staat sich in private Firmen einmischt, das kommt selten gut.
    Allerdings geht mir als Schweizer Steuerzahler die Luftfahrt wirklich auf die Nerven: so im Schnitt alle 10 – 20 Jahre müssen wir Swissair, Swiss oder die Lufthansa retten: 2001, 2007/8 und nun 2020!
    Das Tolle dabei: die Gewinne gehen in der Zwischenzeit an die Aktionäre entweder direkt oder indirekt (via Lufthansa Frankfurt). Wenn dann ein konjunkturelles Gewitter kommt, sind diese Firmen schnell bei Papa Staat am Gelder betteln. Es kotzt mich wirklich an, aber der Markt kann Luftfahrt nicht!
    Deshalb:
    machen wir es doch gleich wie bei der SBB etc: Regiebetrieb des Bundes! Langfristig kommt uns das billiger als alle 10 Jahre mit Milliarden Private zu subventionieren, die in der Zwischenzeit die Gewinne eingesackt haben und ungenügende Rückstellungen für schwierige Zeiten gemacht haben.
    Ihre Meinung?

  96. Ob man die SWISS retten soll oder nicht, entwickelt sich wohl immer mehr zu einer „Religionsfrage“.
    Wie naiv man aber in diesem Land in weiten Teilen der Regierung aufgestellt ist (und damit meine ich nicht nur den Bundesrat…auch Parlament), zeigte sich doch bereits mit den Blankokrediten im März.
    Auch dort wurde zu Beginn nichts, aber auch rein gar nichts überprüft. Das Geld musste ja in 30min raus.
    Wie kommt es, dass eine Firma nach 2-3 Wochen Betriebsausfall schon keine Liquidität mehr hat?
    Und Ueli rechnet weiterhin mit bloss 5-10% Ausfällen.
    Er sollte sich mal den Mantelhandel in der gleichen Zeit anschauen und dann seine Einschätzung evtl korrigieren.
    Wer Geld gibt, entscheidet mit!
    Unglaublich, was wir in diesem Land in kürzester Zeit alles kaputt gemacht haben.

  97. Es ist illusorisch, dass der Staat bzw. die Verwaltung eine Fluglinie profitabel betreibt. Die schaffen das nicht mal mit der Bahn. Die Ironie ist ja, dass ein grosser Teil der Regierung, sei es in DE oder CH, den Flugverkehr „wegen des Klimas“ stark einschränken will. Woher soll also die Motivation kommen, eine eigene Fluggesellschaft wirtschaftlich erfolgreich zu betreiben?

  98. Interessante These, aber aus Sicht Lufthansa ist es ja wohl klar, dass man den Staat nicht im Aufsichtsrat haben will, würde man ja dann auch Spielball der Politik. Und wie gut der Staat Projekte führen kann, hat man z.B. beim Flughafen BER gesehen.
    Der Bundesrat hat in einem Point de Presse sogar explizit gesagt, dass der Bund kein Interesse habe, Miteigentümer der Swiss zu werden.

    Vielleicht ist die Schweiz also nicht dumm und ohne Muskeln, sondern besonnen und klug.

    Warum aber Lufthansa so rasch die hohle Hand macht, bleibt störend. Ist man systemrelevant (too big to fail), ist man auf der sicheren Seite: Gewinne abschöpfen und Verluste der Allgemeinheit aufbürgen.

  99. Unglaublich wenn das stimmen sollte… Lernen die 7 Zwerge in Bern nicht aus ? Ein gewisses „Know-How“ sollte noch von Swissair vorhanden sein. Erkundigt euch bei diesen Herren, bevor sie sterben ! Einer ist letzte Woche schon von uns gegangen..

  100. Sie werden dem guten Geld schlechtes hinterherwerfen. Die 1.5 Milliarden sind ein Anfang. Es wird nicht reichen. Höhere Forderungen werden kommen von der Lufthansa, mit der Drohung, dass man in Konkurs gehe und die 1.5 Milliarden verloren sind. Wie kann man so gutgläubig sein ? Entweder Beteiligung mit Mitsprache oder gar nichts.
    Die noch bessere Strategie ist, eine neue Airline aufzubauen.
    Die einfachste Möglichkeit wäre, die Helvetic zur nationalen Airline machen. Ich weiss, Ebner ist ein rotes Tuch für viele. Aber er ist ein schlauer Fuchs. Und er hat Leute um sich, die das Business auch kennen. Es ist ihm gelungen, im härtest umkämpften Luftverkehr, eine eigene Airline aufzubauen. Er hat die modernste Flotte von allen. Das verdient grossen Respekt. Viele andere sind gestrauchelt, haben Konkurs gemacht.
    Um in diesem Geschäft erfolgreich zu sein, braucht es einen, der jeden Winkel und Schachzug in diesem Business kennt. Keine wichtigtuendes Managerli, wie beim Grounding der Swissair. Als gerissener Verhandler könnte man auch die Jets und Verkehrsrechte der Swiss übernehmen.
    Sicher würde man wieder einem Verkehrsverbund wie der Staraliance beitreten. Doch es gibt auch andere Verbünde, die gerne mit einer selbständigen Helvetic/ Swiss zusammenarbeiten würden. Man darf nicht vergessen, die Swiss war die Cashcow der Lufthansa. Sie hat Potential.
    Und auch mit Gate Gourmet und Swissport würde er geschickt verhandeln, denn auch da gäbe es Alternativen.
    Ich weiss, ein kühner Plan, man sollte in gründlich prüfen.

    • Super. Sollen doch Swiss und Lufthansa und Konsorten Konkurs gehen. Welchen Schweizer Bürger kratzt das? Keinen!!
      Die Swiss ist deutsch – hat mit der Schweiz nichts zu tun. Und wir lassen uns von den Deutschen nicht unter Druck setzen.
      Wehe wenn der Bundesrat da auch nur einen Stutz von uns Steuerzahlern ausgibt.

  101. Erhalt der Arbeitsplätze in der Schweiz, ist ja sehr sinnvoll. Vor allem dann, wenn man die Fachkräfte dazu aus dem Ausland holen muss, weil Schweizer (nachweislich beweisbar) unfähig und inkompetent sind – dafür aber Kohle haben, die sie gerne hergeben…

  102. Es gibt keine grösseren Sozialschmarotzer als Manager grosser Firmen, gleich dahinter kommen Politiker und dann Beamte.
    Weit abgschlagen kommt dann irgendwann mal der/die SozialhilfeempfängerIn – welche wenigstens noch die Kunst beherschen muss, mit dem eigenen minimalen Budget zu wirtschaften, weil Kredite gibt es keine.
    Aber die SVP und FDP werden auch weiterhin Milliarden Sozialhilfe für gescheiterte Grossfirmen locker machen und im Gegenzug die Sozialhilfeempfänger drangsalieren, weil sie angeblich zu viel kosteten…

    • Schön geschrieben. Das sind die wahren Gesichter von DFP und PSV…

    • Gerade für Politiker gilt; „Wer schlägt schon die Hand, die ihn füttert.“

  103. Wenn in Zürich-Kloten ein Passagier oder ein Stück Fracht steht, kommt eine Airline und holt es und ihn/sie ab. Es muss nicht die SWISS sein. Entweder eine staatseigene Airline, dann müssen wir sie retten. In der Privatwirtschaft aber, muss es der Markt regeln. Alles andere ist Folklore. Ich fürchte aber die Trachtengruppe in Bern öffnet die Schatulle.
    Wer rettet eigentlich mich, wenn ich die künftigen Steuern nicht mehr bezahlen kann?

    • Dann kriegen auch sie einen Kredit vom Staat (Stundung oder Teilzahlung der Steuern). Genau wie die Swiss jetzt einen Kredit bekommt. Bezahlen muss aber sowohl die Swiss wie sie dann trotzdem 🙂

  104. Eine neue Swissair wäre zwar nett, doch der Autor unterschätzt die Komplexität des Problems. Und die Schweiz kann’s sich nicht leisten, ein Provinzflugplatz Kloten zu begleiten, ohne Netzwerk und funktionierende Logistik. Da ist man zeitweise zu hoch integriert mit der LH. Vor allem muss es nach diesem unnötigen Lockdown sofort wieder Normalbetrieb herrschen, um noch grösseren Schaden abzuwenden.

    • Jaja, die Stimmbürger sind aber so dumm, dass sie nicht mal selbst den Bundesrat wählen möchten. Darüber wurde doch vor nicht allzulanger Zeit debatiert…

      PS: Glaubst du aber nicht ernsthaft an diese Scheindemokratie mit dem Abstimmen und so?

    • Ich glaube kaum, dass wir zu den Bundestagswahlen eingeladen werden. Die finden nämlich in Deutschland statt 😉
      Grundsätzlich können wir den Bundesrat aber sowieso nicht direkt wählen.

    • Bundestagswahlen gibt es in der Schweiz nicht! Gottlob haben wir in der CH noch nicht Deutsche Verhältnisse.

    • Ha Ha Ha, da meint jemand die Schweiz sei ein deutsches Bundesland. Nein, nein wir sind noch nicht eingemeintet.

    • Jawoll !!
      Aber wählen tun diese nicht das Volk, sondern National- und Ständerat.
      Und da haben wir Wähler endlich mal aufzuräumen. Weg mit den Schmarotzern, die ausserdem noch in zahlreichen Verwaltungsräten sitzen. Ja auch bei der Pharmaindustrie, welche zur Gewinnoptimierung ihre Produktionen nach China und Indien verlagert haben.
      Ich hoffe sehr, dass die Schweizer Bürger endlich mal tätig werden und diese Missetäter endlich von ihren Posten vertreibt.
      Uebrigens – ich bin kein linker oder Gewerkschafter. Sondern jemand der einzig die Schweiz liebt und deren Bürger die Augen oeffnen möchte

  105. Leider ist unsere Landesregierung schon lange nicht mehr was sie einmal war. Heute durchgehend bestückt mit rückgratslosen Marionetten, welche ohne eigenes Denken überall Ja und Amen sagen. Da zeigt uns die Berliner Regierung, was man auch sonst von ihr halten mag, wie man sich als zäher Verhandlungspartner verhält. Den inländischen KMU, dem Backbone unseres Landes, geht es aktuell wirklich schlecht, aber der BR wirft das Geld an ausländische Gesellschaften wie die Lufthansa Gruppe und Swissport.
    Gewinne privatisieren, Verluste verstaatlichen bzw. dem Steuerzahler aufdrücken. Das geht so einfach nicht.

    • Ihren wertvollen Beitrag können Sie sich sparen.Haben Sie nichts zu tun. Falls, sind wir sehr intressiert was Sie beitragen können. Langweiler schreib was

    • Wie dumm kommt Dein Beitrag daher? Begründe Deine Aussage! Offenbar wirst Du mit Deinem Leben nicht glücklich sein.

    • Nur ‚plagören‘ dass der Artikel und der Autor dumm sind ist allerdings auch nur eins: Dumm. Oder eher noch saudumm.

    • Im Verstehen der eigenen Dummheit und im Erkennen der eigenen Unwissenheit zeigt sich Intelligenz. (J.K.)

  106. Die von den Medien gestreuten Informationen sind wirklich nicht sehr überzeugend, der Bund garantiert damit die Banken den Kredit sprechen. Damit lastet das gesammte Risko beim Steuerzahler und die Banken werden Provisionen und Zinsdifferenzen kassieren – das ist doch seltsam. Die Swiss kann per se nicht mehr ohne LH-Konzern funktionieren, zu viele Funktionen sind ausgelagert oder zentralisiert in FRA/MUC. Dazu gehören vor allem die IT-Infrastruktur für die Berechnung des „capacity managements“. Ohne LH-Rettung keine Swiss-Rettung. Die Frage, ob die Schweiz eine aktive Fluggesellschaft braucht ist klar mit JA zu beantworten. Ob es eine Swiss sein muss oder ob der Markt, welcher für Fluggesellschaften interessant ist, sowieso eine Solche hervorbringen würde, beantworte ich mit NEIN.

    • Nein, die Schweiz braucht gar keine Airline. Der Markt wird sich selbst regeln, es gibt diverse Airlines, welche die Schweiz anfliegen, so zB Thai, Singapore, Qatar, Iberia, Lot, British, American, etc etc

    • Ich weiss nicht, weshalb braucht die Schweiz die Fluggesellschaft namens Swiss? Unser durchschnittliches Wirtschaftslevel ist so hoch, dass sich jede Airline darum reisst, Zürich, Genf und Basel anzufliegen. Das war halt seinerzeit von der Lufthansa ein schlauer Marketingschachzug, die marode Swissair in Swiss umzutaufen. Ich schätze, die Hälfte der Bevölkerung ahnt nicht einmal, dass die Swiss eine Deutsche Gesellschaft sein könnte. Und übrigens: noch hat der Bund diese angeblichen sFr. 1’500’000’000 der Lufthansa – sorry „unserer“ Swiss – nicht in den Rachen geworfen!