100% Lohn für Swiss in Kurzarbeit? Yes, We Can

Steuerzahler sei Dank: Swiss erhält Milliarde, so zahlt Airline ihrem Personal den vollen Lohn – obwohl dieses nichts tut.

Die Medien finden’s toll: Der Bund sichert der Swiss respektive ihrer Mutter Lufthansa bis zu 1,5 Milliarden. Der Schweizer Steuerzahler steht also gerade für die Airline in deutscher Hand.

Nun wird bekannt, was die Swiss mit der Garantie by Bern tut. Sie zahlt ihren kurz arbeitenden Mitarbeitern den vollen Lohn. 100 Prozent, statt 80 Prozent wie sonst bei Kurzarbeit.

Danke, lieber Steuerzahler. Der zahlt nämlich dafür, dass die Swiss-Angestellten null Franken verlieren in der grössten Krise der Luftfahrt.

Wie? Easy: Die Swiss legt zu den 80 Prozent, die aus der Kurzarbeitskasse von Kanton und Bund stammen, weitere 20 Prozent dazu.

So kommen sämtliche Mitarbeiter der Airline auf 100 Prozent. Voller Lohn – bei vollem Nichtstun.

Praktisch alle Swiss-Angestellten sind am Boden. Genauer: zuhause. Es gibt nichts zu tun.

Eine Swiss-Sprecherin bestätigte gestern den Vorgang. „Es trifft zu, dass SWISS den Lohn der Mitarbeitenden für drei Monate bis Ende Juni auf 100% aufstockt.“

„Dies wurde in einem frühen Stadium der Corona-Krise so mit den Sozialpartnern von SWISS vereinbart. Es finden im Moment Verhandlungen für die Zeit nach Juni statt.“

Gut möglich also, dass hundert Prozent Lohn für hundert Prozent Holiday noch ein wenig länger andauert bei „unserer“ Airline.

Eine Firma, die ihre Angestellten auch in der Krise voll entlöhnt, verhält sich vorbildlich.

Das Problem hier: Das viele Geld stammt von der Allgemeinheit.

Würde die Swiss nicht mit einer Milliardensumme an Steuergeld gerettet, würde ihr respektive dem Mutterhaus Lufthansa das Aus drohen.

Herr und Frau Schweizer stehen somit gerade dafür, dass Herr und Frau Swiss ihren ganzen Lohn bis Mitte 2020 auf sicher haben – ohne dass dafür etwas zu leisten ist.

Ein Beispiel mehr, wie die vermeintlich haushälterische Alpenrepublik in der Corona-Krise jegliches Augenmass verloren hat.

Gerettet wird alles und jedes: Airline, KMU, Banken, Medien, Tourismus, Gastro, Event.

Angeführt von einem Beamtenheer mit garantiertem Lebensjob schüttet die Regierung das monetäre Füllhorn aus.

Es hätte Alternativen gegeben.

Jedem Bürger wird ein Jahr Steuern gutgeschrieben, auf Basis der zurückliegenden drei Steuerrechnungen.

Wer sein Leben ehrlich deklariert hat, erhält mehr als der Schlaumeier, der maximal abzog und verschob, um dem Fiskus auszuweichen.

Stattdessen gibt es für alle – für die Bedürftigen ebenso wie für die Trickser.

Als Zugabe werden die Grossen gerettet – Big Time. So wie die Swiss, die der Lufthansa in den letzten Jahren Milliarden Franken gebracht hatte.

Die British Airways wählt einen anderen Weg. Sie macht sich fit für die Zukunft, baut ab, verzichtet auf Steuergelder.

Bern hingegen zahlt. Ist ja nicht das eigene Geld.

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Kommentare

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  1. Liebe Freunde der Luftfahrt 😉
    An SWISS werden Kredite vergeben und kein Geld verschenkt, nur mal so als Klarstellung! Die CH wird im Nachhinein davon profitieren und Kredit plus Zins zurückerhalten.

    Es tut richtig gut, die Herren Hässig & Stöhlker während Corona genauer zu beobachten: Immer nur reisserisch und nach möglichst viele Klicks und Likes suchend den Blog mit Mist füttern, sorry kann man nicht anders sagen. Ein weiterer Kommentar zu diesem Artikel kommt mir nicht in den Sinn :-))

    Herr und Frau Schweizer werden in Zukunft wieder mit Freude mit SWISS und Edelweiss in die Ferien fliegen 🙂
    Und auch ich werde Sie wieder mit Freude an Bord begrüssen!! Freuen Sie sich auch?

    Oder werden Sie sich in diesem freudigen Moment vor dem Abflug in die Ferien oder vor der Rückreise in die Schweiz nach einer strengen Geschäftswoche wirklich an die Artikel der Herren Hässig&Stöhlker erinnern wollen?

    Überlegen Sie es sich gut…;-)

  2. Dass die Regierung die SWISS ohne jegliche Zusagen unterstützt ist ein Thema, aber dass Mitarbeiter unter diesen Umständen ein volles Gehalt bekommen sollte ehrlich gesagt froh stimmen, dass wir in so einem Land leben wo so etwas möglich ist.
    Die Mitarbeiter der SWISS haben keine Schuld an der Pandemie und sollten jetzt nicht an den Pranger gestellt werden. Keiner der Mitarbeiter sitzt gerne daheim, mit der Ungewissheit was deren Zukunft bringt.

    Deswegen, Kritik an der Regierung wie die SWISS Rettung vorangeht JA, Kritik an den Mitarbeitern, dass die weiterhin unterstützt werden is jedoch einfach nur traurig und sagt viel über Ihren Charakter aus!! Wie kann man sich wünschen, dass es unschuldigen Mitlebenden schlecht geht in so einer Zeit? Unglaublich…

  3. Sehr geehrte Damen und Herren

    Und täglich grüsst das Murmeltier… wann endlich verdauen wir den Verkauf der SWISS an die Lufthansa. Ja, die SWISS ist in ausländischem Besitz, so wie übrigens eine Mehrheit anderer „Schweizer“ Konzerne auch.

    So what’s the problem Herr Hässig. Sie machen hier Ihrem Namen leider alle Rede!

    Wo waren denn all die stolzen Schweizer, als Schweizer Manager und Aufsichtsräte die SWISSAIR gegen die Wand gefahren haben?!

    Für die „Schweizer“ UBS waren damals sogar 60 Milliarden no big deal… und die zahlen sich ganz demütig wieder grosse Boni und hauen auf den Putz!

    Die SWISS ist trotz Zugehörigkeit zur LH Gruppe ein Schweizer Unternehmen das unsere Schweizer Werten vertritt!

    Und übrigens, die von Ihnen erwähnten 20% Lohnaufstockung zahlt die SWISS noch aus dem eigenen Sack und nicht ich als Steuerzahler. Wäre es Ihnen lieber, wenn man, wie die erwähnte British Airways massiv Stellen in einer eigentlich sehr soliden Unternehmung abbaut und so wiederum die Allgemeinheit belastet?

    • 👍 Stimme Ihnen zu 1000% zu. Aber Swiss-Bashing war und ist populär. Auch wenn die Kritik absolut haltlos ist ; egal, immer schön feste drauf hauen, jetzt wo die Swiss nicht mehr auf eigenen Beinen stehen kann erst recht.

    • Sind Sie ein „Lohnschreiberling“ in Diensten der DEUTSCHEN SWISS? Habe selten einen dermassen irrationalen Widersinn gelesen…

    • Merci genau meine Meinung!
      Danke für das Statement.

      Herr Hässig & Co sind hässig :-))
      Ist eigentlich wie im Kindergarten,
      da lohnt es sich kaum mehr dazu zu sagen…frage mich ernsthaft, ob sich solche Personen Wirtschaftsjournalisten nennen dürfen…

  4. ps: ist hie rschon kommentiert, aber nochmal als klartext: der staat/steuerzahler zahlt erstmal gar nix. null. es ist ein kreditnder banken zu marktueblichen zins. der staat kommt erst im unwahrschrinlichen fall des kreditndefault ins spiel. und gewinnabfluesse gibt es auch nicht. uebrigens, was glauben sie eigentlich, wie all die modernsten und umweltschonensten flugzeuge der swiss (a22o, a320 neo usw) finanziert wurden…..

  5. man fuehlt sich hier wie bei donald trump, alternative facts. inhaltlich verdreht oder falsch und moralisch fragwuerdig….uebrigens ba hat kurzarbeitsgeld von staat erhalten und will nun, da der staat die aviatik nicht gleichermassen unterstützt, nun 12000 arbeitsplaetze abbauen; und hat zudem in spanien fuer die iberia /vuelling toechter staatsgelder akzeptiert. gesundschrumpfen in corona krise, klasse vorschlag…..

  6. Es ist erbärmlich wie die in Bern unsere Steuern zum Fenster rauswerfen.
    Kein normaler denkender Kleinunternehmer würde so was machen.
    Die sollten einmal mit ihren eigenen Geld geradestehen.

  7. Ich finde diesen Artikel äusserst amüsant. Bezahlt die Swiss den Mitarbeitenden extra 20% ist es nicht gut. Ich bin sicher, würde es die Swiss nicht tun, gäbe es einen Artikel darüber und warum das nicht gut sei.

  8. Armer armer L.H. Vielleicht sollten Sie sich wieder mal bei Roger ausheulen… isch mini idee gsi… Anders ist der Zwang der SWISS immer wieder einen reinzudrücken nicht zu erklären, mal wieder an die frische Luft, der Elektrosmog im Homeoffice verhindert das klare Denken… schöner 1. Mai

  9. Die wenig soziale Finanzwirtschaft hat halt dafür gesorgt, dass immer weniger Menschen immer grössere Vermögen angehäuft haben und in deren Nebel meint sich die Politikergarde (von der Klavierlehrerin bis zur Linguistin) anbiedern zu müssen, sei es in Form von Steuererleichterungen für Firmen oder eben dem Retten derer Assets.

    Das die bevorstehende Depression dazu führen wird, dass bald 80% aller Vermögenswerte in den Händen von einigen wenigen liegt, dürfte sogar dem „hellsten“ Züzibänkler klar sein.

    Wie wäre es, wenn man einfach mal was anders macht und somit nicht alle 10 Jahre die Vermögen der Reichsten mit Steuergeldern zementiert,weil sie aus purer leverage geilheit wieder mal alles an die Wand gefahren haben?

    Pleite gehen lassen, sowas im Konkursrecht wie chapter 11 und dann gehört die Butze den Angestellten, oder zumindest zu grossen Teilen. Das wäre mal Vermögenstransfer und v.a. wäre es das was die salbungsvollen immer blöken, freie Marktwirtschaft.

    Wenn man dann auch noch so mutig wäre weltweit eine Übereinkunft zu treffen, dass die Ressourcen im Boden dem jeweiligen Staat gehören (so in der Form wie das Norwegen praktiziert)und

    Staaten welche Waffen über die Grenze exportieren während 10 Jahren knallhart sanktioniert,dann

    hätte man ein Gerüst wo die bescheuerten 2 Bio. die heute jährlich für Militär ausgegeben werden, plötzlich für Infrastruktur und Bildung zur Verfügung stehen würden…und dann wären auch plötzlich heute mausarme Länder auf Augenhöhe und die Geburtenrate würde ebenfalls sinken (für unsere SVP Groupies)

    Aber unsere Politikerclowns sehen sich ja lieber an Cüplievents mit Cervelatprominenz..

    • Das ist mal eine Ansage…
      100% Mit Ihnen Einverstanden. Aber, leider,leider, werden das nie die Personen an der Macht zulassen.
      Schade eigentlich dass wir das nicht ändern können / wollen.
      Danke führ Ihre „Change“
      Es hat noch Schweizer die so Denken. Eventuell kann die nächste Generation aus unseren Fehlern (Redet mit euren Nachfahren
      über die Problematik …WICHTIG) etwas lernen
      An alle: Bleibt Gesund und lernen wir etwas daraus, ich weis: Wunschdenken.. Aber????

  10. Meine Güte, was für eine Aufregung.. Die restlichen 20% bezahlt Swiss aus EIGENER Tasche. Nix mit Steuergeldern. Aber was erwartet schon von einem zweitklassigen Autor..

  11. Der Markt bereinigt alles. Swiss denkt es geht dann wieder bei 100% weiter. Nur als Info für die Crossair’ler alias Swiss. SAS entlässt zum Beispiel die Hälfte seiner Mitarbeiter. Swiss müsste 12 B777, 5 A340, 3 A330, alle A321 die Hälfte der A320 aussortieren inkl Crews. Mit stand heute hat die Swiss keine Chance.

  12. Bern rettet alles, …. KMU, Banken, Medien, Tourismus, Gastro, Event. Ich arbeite bei einer Schifffahrtsgesellschaft und einer Bergbahn. Ich wüsste nicht wie und wo uns Bern gerade unterstützt, mit Ausnahme, das wir frühstens am 28. Mai erfahren, wann wir den Betrieb wieder aufnehmen dürfen. Finde das kann man nicht als grosszügige Unterstützung betrachten.

  13. Ziemlich feige von Bundesbern. Da wäre die Schweiz mal in einer sehr guten Verhandlungsposition gegenüber Deutschland u.a. bezüglich der Nordanflugsbeschränkungen und was passiert? NICHTS!

    Merke, wer keine Lobby hat, bekommt aus Bundesbern keine Unterstützung. Insbesondere die „Deals“ mit der Flug- und Finanzbranche beweisen das immer und immer wieder.

  14. Der Hass-Autor von diesem „Artikel“ verbreitet nicht die Wahrheit. Das Bodenpersonal geht sehr wohl im Rahmen der Kurzarbeit arbeiten, was gesetzlich auch gefordert ist, um überhaupt Kurzarbeitergeld zu erhalten und nicht wie geschrieben Ferien macht. Es fallen auch die Schichtzulagen weg wie in den Nachtstunden und am Sonntag, was jetzt schon zu Lohneinbussen führt. Die zu Beginn der Coronkrise zugesicherten 100% Grundgehalt sind bald erledigt. Der Schreiberling scheint eher ein persönliches Problem mit der SWISS und deren Angestellten zu haben. Man sollte nicht vergessen das Die SWISS nicht nur aus Managern besteht, sondern aus vielen Angestellten die sich wie viele andere Leute um ihre Zukunft sorgen machen und nicht im Moment lustige Ferien auf Kosten der Steuerzahler macht. Im übrigen hat auch die SWISS und deren Angestellten bis Dato in der Schweiz Steuern und Sozialabgaben gezahlt.

  15. Zum Glück verdient es Flight Attendant 100% nur 3200.- chf sust wärs ja würkli de gipfel….

  16. Man erinnert sich: Die Swissair wurde dank der UBS gegroundet und von der Lufthansa gekauft. Für einen Apfel und ein Ei.
    Der Zeitpunkt wäre gegeben, die Suisse zurückzukaufen.
    Das Argument des Bundeshauses, keine Firmen direkt zu unterstützen, ist scheinheilig. Siehe Rettung UBS, oder z.Bsp. die SRG. Da ist die Scheinheiligkeit extrem: Die Empfangsgebühren werden durch staatliche Vogten eingezogen.
    Ich möchte doch nicht sagen, der Steuerzahler werde an der Nase herumgeführt.
    Das Problem liegt darin, dass wir keine Lobbyisten in den Wandelhallen in Bern haben. Es lebe die CH-Demokratie. Freut euch: Wir dürfen manchmal abstimmen.

  17. Eine unglaublich arrogante Verhaltensweise. Und zusätzlich behalten die Swiss-Angestellten das Privilig, quasi privat gratis zu fliegen, und weltweit von den tiefen „Swiss-Hotelpreisen“ privat zu profitieren (inkl. die direkten Verwandten!). Die Flugzeuge sind jeweils voll Swiss-Familien inkl. Kinder, wenn man von Bangkok zurückfliegt. Upgrade in die Business-class erhalten primär die eigenen Leute, nicht die Vollzahler. Es wäre interessant zu wissen, wasfür ein Jahresbetrag an entgangenen Einnahmen hier verschenkt wird resp. wir Steuerzahlen bezahlen. Und werden diese „Geschenke“ versteuert? Diese bis ins Mark unfaire Mentalität wird von der typisch Gewerkschafs-basierten Swiss-Belegschaft kalt verteidigt. Die Politiker sehen das, kuschen aber…sie wollen nicht die Swiss-Mitarbeiter als ihre Wähler verlieren!

    • @Ein Insider, wieso regen Sie sich auf? Sie gehören sicherlich zu der Gruppe: „Ich fliege nie SWISS. Singapore, Thai, Thurkish usw. die sind sowieso viel besser“. Lieber den Despoten am Bosporus oder die Sklaventreiber im Sand unterstützen. Wenn Sie dieses „Privileg“ hätten, würden Sie es auch nutzen (Übrigens, als MA in der Finanzwelt profitieren Sie auch von günstigeren Konditionen im Vergleich zur Kundschaft). Einmal mehr mit dem Finger auf die Anderen zeigen und „motzen“. Das Leben ist nun einmal so, seien Sie froh, dass Sie nicht irgendwo in einem Slum leben und seien Sie dafür auch dankbar. Mit dem Finger auf andere zeigen macht Sie bestimmt nicht glücklicher im Leben…

    • @ Ein Insider: Da spricht der pure Neid! Bei dem was Swiss Mitarbeiter verdienen ist es nur recht, dass sie gewisse Vergünstigungen erhalten. Das entspricht quasi einem Teil des Gehaltes. Bei der Bosheit die einem auf dieser Seite immer wieder entgegen schlägt, verliert man echt den Glauben in die Menschheit. Man mag niemandem was gönnen und jeder hat das Gefühl er kommt zu kurz. Was für eine Welt….

  18. Wenn es mir nicht so gut geht, komme ich hierher. Lese ein paar Artikel und Kommentare und stelle dann fest, dass ich noch kein so verbitterter und frustrierter Mensch wie die meisten der Kommentatoren hier bin. Dann geht es mir besser! 🙂 Danke IP!

  19. Im Moment zahlt der Steuerzahler und somit die „Allgemeinheit“ gar nichts. So wie ich es verstehe, geht es um Kredite von Banken, für welchen die SWISS Zinsen bezahlt (und zwar wesentlich mehr als 0%) und der Staat zu 85% bürgt. Diese Kredite müssen zurückbezahlt werden, die Chance ist also da, dass die ganze Übung den Steuerzahler nichts kostet und die Banken gut daran verdienen… Viele andere Firmen bezahlen ihren Mitarbeitern auch die Differenz zum Normallohn aus, das ist oft geübte Praxis…

    • Genau so ist es.
      Herr (ge)Hässig sollte sich informieren, bevor er meinungsmachende Stammtischpatolen verbreitet. Seriöser Journalismus sieht anders aus (ist aber ehrlich gesagt auch sehr selten im Internet anzutreffen.

    • Bürgschaften werden aber fällig wenn Kredite nicht bedient werden können, und dieses Risiko ist hier sehr gross, deswegen erhält die Swiss auch kein Geld mehr von den Banken! Der CH Steuerzahler haftet somit für Verluste, während die Gewinne privatisiert und nach D abgeführt werden, gehts eigentlich noch??? Lasst den Laden eingehen!

  20. Swiss ist eine Schweizer Firma. Zahlt hier Steuern (nicht zu knapp). Hat also Anspruch auf Staatshilfe. Dass sie die grossenteils mickrigen Saläre ihrer Angestellten ausgleichen, finde ich höchst anständig.

    • Vielen Dank für diese der Wahrheit entsprechende Sichtweise. Schade dass das drei Viertel der Bevölkerung immer noch nicht kapiert hat. Null Ahnung aber am „Stammtisch“ weiss man Bescheid.

    • Und vor allem hat die SWISS ihre ALV-Beiträge einbezahlt, wodurch sie anspruchsberechtigt ist – nix Steuergelder!

  21. Möchte auch einmal mit Nichtstun 100% verdienen. Easyjet kommt ohne Betteln über die Runden. Für mich ist diese Airline eh wichtiger. Kurze Frage: Bezahlen wir mit unseren Steuergeldern den Aktionären die Dividende? Weshalb lässt sich ein Staat derart ausnehmen?

    • @Mattenhuber: Ok, was machen/machten den die Angestellten der geschlossenen Unternehmen wie bspw. Buchhandlungen, Friseursaloons, SBB, ZVV, Hotels, Nonfood Läden/Center, Arztpraxen, Zahnarztpraxen während des von der Regierung fahrlässig angeordneten Shutdowns?

  22. Bei aller Aufregung, es handelt sich hierbei um KEIN GESCHENK an Swiss und Edelweiss, sondern um DARLEHEN. Das heisst, die beiden Schuldner werden dies als Fremdkapital in ihrer Bilanz ausweisen und müssen dieses Darlehen auch wieder zurückbezahlen. So wie ich es verstanden habe, dürfen Swiss und Edelweiss ihrer Muttergesellschaft erst wieder Dividenden ausschütten, wenn das Darlehen zurückbezahlt ist. Die Steuerzahler haben nur einen Schaden, wenn Swiss und Edelweiss pleite gehen.
    Das einzige Geschenk, das ich sehe, liegt allenfalls im Zinssatz, welche die beiden Fluggesellschaften bezahlen müssen.

    • Und was geschieht mit dem Darlehen? Eine völlig aufgeblasene Airline unter Führung deutscher Staathalter die wie Feldherren auftreten, beim kleinsten Gegenwind aber nach dem Staat rufen, wird über Wasser gehalten. Lufthana hofft doch darauf dass das „Darlehen“ einmal von willfährigen ParlamentarierInnen abgeschrieben wird, mit den Argumenten: wichtig für den Standort Schweiz, Arbeitsplätze. Vielleicht hilft dann wieder Mc Kinsey mit einer Art Hunterstrategie, Jagd auf widerborstige ParlamentarierInnen.

  23. Quelle 20min.ch: Gesamtes Swiss-Aktienkapital als Kreditgarantie

    Als Absicherung für die 1,275 Milliarden Franken, für die der Bund beim zur Liquiditätssicherung aufgesetzten Kredit an die Swiss und ihre Schwester Edelweiss bürgt, dient das gesamte Aktienkapital der Fluggesellschaft. Im Fall, dass die Kredite nicht mehr bedient werden könnten, würde die Airline also ins Eigentum der Eidgenossenschaft übergehen.

    Wohl doch nicht so schlimm, die viele vermutet haben.

    • Die gesamte Lufthansa ist derzeit gerade noch ca. 3.8 Mrd. Euro wert; denke dass die Swiss alleine allerhöchstens noch die angesprochenen 1.275 Mrd. CHF aufwiegt. Zumal unklar sein dürfte, was die mit Sicherheit noch anstehenden Restrukturierungen kosten werden. Wir haben mit der Swissair diesbezüglich ja beste „Erfahrungen“ gemacht.

  24. Sorry, aber der Artikel stimmt in vielen Punkten einfach nicht. Der wichtigste: der Bund bürgt für einen Bankkredit den die Swiss bei UBS und CS bezieht. Sie kriegt also kein Geld vom Bund.

  25. Tja, liebe Leute, so werden wir von „links“ bis „rechts“ verarscht.

    Die Linken, Grünen und die sonst umweltfreundlichen Politiker nehmen ihre Chance auf eine Reduzierung der massiven Überkapazitäten im Flugsektor nicht wahr.

    Die „volksnahen“ Parteien, die sonst immer wettern gegen die EU, die bezahlen jetzt, ohne sich auch nur einen angemessenen Anteil an den künftigen Gewinnen zu sichern.

    Das alles auf Kosten der Steuerzahler, der einfachen Leute aus der Mittelschicht…

    Und noch was: ob die Gemeinde XY die Turnhalle für 250’000 Franken sanieren darf muss vom Stimmvolk bewilligt werden. Aber ob der „Bundesrat“ Millionnen oder gar Milliarden von Steuergeldern ins Ausland verschleudert kann einfach so durchgehen! Hmmm… Wie war das nochmals mit der „Demokratie“?

    • @Tonald Drump

      Yeah, you are just a lousy rip-off. Sad. Very sad.

      But I’ll come and getcha. You owe me a lot in royalties!

  26. Der Auto-Halter zahlt bis 1 Franken pro Liter Treibstoff in Die Bundeskasse – Warum nicht Flugzeug-Treibstoff mit Steuern belegen? Wo ist die Co2 Abgabe bei Flugzeugen? Oder ist das anderes Co2 ? Vielen Schweizer ist es klar das fliegen seinen Preis haben muss! Geld wird beim Bürger geholt – Bitte auch bei der Swiss holen.

  27. Kommt hinzu, dass Swiss den Umsteigepassagiere, welche über Zürich fliegen subventionierte Tickets verkauft, während der Schweizpassagier, abfliegend ab Zürich sehr oft den doppelten oder gar 3 fachen Ticketpreis zu zahlen hat.
    Vielleicht wäre es besser gewesen, wenn man die Schweiz für andere Airlines öffnet um dem Swiss Monopol etwas entgegen zu setzen.

    • Hätte Teil des Vertrags sein können:
      Fluggäste ab der Schweiz dürfen nicht mehr finanziell benachteiligt werden!

  28. ich staune… und mir kommt das kotzen… ich steh auf der strasse muss Sozialhilfe beantragen als selbstständiger und die luftis kriegen den arsch vollgeblasen. wow

    • Das ist in der Tat blamabel, wenn Piloten und Kabinenpersonal nicht mal in der Lage sind – da ja beschäftigungslos – alternativ ein Telefon zu bedienen.

  29. Frau BR Sommaruga hat an der Medienkonferenz noch speziell erwähnt, wie „unglaublich“ hart dort verhandelt wurde. Pfefferscharf halt; wie immer in Bundesbern.

    Wenn dort eine 5er Unternehmergruppe mit eigenem Geld verhandelt hätte, wäre die Swiss jetzt wenigstens teilweise wieder in Schweizer Besitz.

  30. Jedem Bürger wird ein Jahr Steuern gutgeschrieben? Bundessteuer? Staats- und Gemeindesteuern? Ich glaube eher an den Samichlaus als an dass alle Steuern gutgeschrieben würden! Wieder so ein Trick der Politik!

    Die Politik und die lebenslange Jobgarantie von Staatsangestellten treibt es noch so weit, bis das Volk sich erhebt!!!

  31. Die grössten Probleme der Swiss kommen noch: Die Nachfrage wird nicht voll zurückkommen. Auch nicht im 2021. Damit muss die Swiss massive Einschnitte vornehmen. Das geht nur durch drastische Reduktion im Strecknetz (eine halbgefüllte Maschine ist ein absolutes Desaster in der Luftfahrt), Einmottung von alten Maschinen und Entlassungen der Crews. Das HQ muss schlanker werden.

    Die Aufgabe ist unangenehm wird aber kommen. Keiner weiss ob es 30 oder 60% der Belegschaft betreffen wird. Zumindest ein erster Schnitt auf 70% der Belegschaft sollte sofort passieren.

    Bei 3 Monate Kündigungsfrist und vielleicht besseren Sozialplänen sollte die Swiss aufhören, das Unvermeidliche auf Kosten des Steuerzahlers weiter hinauszuschieben.

    Die CHF 1+Mrd die der BR garantiert, werden erst der Anfang sein. Die Swiss wird mehr Hilfe brauchen. Der BR sollte das an Bedingungen knüpfen:
    1. Hilfe nur gegen Equity
    2. Eine schnelle Reaktion und Anpassung an die neuen Nachfrage Verhältnisse.

    Nur das hält die Kosten für die Allgemeinheit gering. Und zwingt die Betroffenen sich aktiv nach neuen Opportunitäten um zu schauen.

    • Ich staune immer wieder wiviele schlaue leute es auf unserem planeten gibt: neidische arogante alleswisser und besserwisser diese scheinen die klugheit geradzu gepachtet zu haben, wie erbaermlich!

  32. Der Bund bekommt als Sicherheit für die Bürgschaft (kreisch!) das Aktienkapital und viele moderne Flugzeuge, wenn die Airlines den Kredit nicht zurückzahlen können (clever!). Von wegen „über den Tisch ziehen lassen“.

    Das weiss man mittlerweile, wenn man die Medienberichte gelesen hat. Das weiss auch Lukas Hässig, darum schiebt er nun die Lohnfortzahlungen in den Vordergrund (grummel). Hat er doch ein Problem: seine zentrale Theorie von den „dummen Schweizern“ fällt angesichts der vorliegenden Fakten wie ein Kartenhaus zusammen (ohalätz).

    Die Wutschreiber (Augen aufreissen! Kotzen!) hier scheint das nicht im geringsten zu interessieren. Schreibt tatsächlich einer noch vom Balsberg (Kopfschüttel). Wenn ich InsideParadeplatz lese (amüsant) entdecke ich zwei Welten: eine Schweiz, die aus Verbrechern, Idioten, und Degenerierten besteht. Dann gibt es aber als Gegenpol die virtuelle Republik AbsurdistanParadeplatz, wo die Cleversten der Cleveren hausen. Offensichtlich ein Paradies. Ist das nun die A-, oder B-Schweiz?

    • Cool geschrieben, danke!
      Nur bekäme der Bund wirklich auch Flugzeuge; m.W. sind die doch mittlerweile zumeist geleast und wenn nicht geflogen wird, kaum ein Butterbrot wert?

  33. Bei den sehr tiefen Löhnen v.a. beim fliegenden Personal käme bei 80% sicher ein Grossteil nicht mehr über die Runden. Dann hätten wir Steuerzahler dann das Geschenk! Nochmals: Der Bund gibt Garantien aber zahlt kein Cash an die SWISS.

    • ja klar und die anderen, alten swiss-leute, mit ihren supergehältern.. da zahlt man gerne noch nach oder wie zu verstehen? wissen sie überhaupt das am balsberg kein swiss Überbleibsel mehr ist, alles muss von lufti eingekauft werden. ich betone „muss“ zu preisen die mit dem freien markt nichts mehr zu tun haben. die swiss wird richtiggehend ausgesaugt….

  34. Ich fliege gerne und finde es auch sehr gut, dass wir in der Schweiz eine so gute Möglichkeit haben, mit Swiss preiswert und auf qualitativ hochstehendem Niveau die Welt zu erkunden.

    Die grosse Mehrheit der Angestellten der Swiss verdienen nicht übertrieben viel und haben keine abgehobenen Lebensstile wie sehr viele der Inside Paradeplatz Leser. Zudem machen diese Leute unser Leben schöner, indem sie uns helfen, sicher und gut an unser Ziel gelangen.

    Aus diesem Grunde finde ich es daneben, dass wir uns auf diesem Portal über die Unterstützung des Bundes für diese Branche aufregen.

    Ich wünsche mir, dass wir in der Schweiz endlich bedeutend weniger Neider und unzufriedene Lästerer haben und endlich mehr gegenseitige Unterstützung, Wertschätzung und Solidarität leben!

    Freut euch für das Wohlergehen der Anderen, dann freuen sie sich auch über euer Glück!

  35. Ehrlich ich kann das einfach nicht glauben, was dieser Bundesrat tut. Kohle ausgeben hat wirklich nichts mit Krisenbewaeltigung zu tun. Doch solange das schweizer Volk immer nur abnickt wird sich nichts aendern. Ich hoffe sehr, dass die Coronakrise nun vielen Schweizern und Schweizerinnen etwas die Augen oeffnen moege.

  36. 1. Es fliesst kein Steuerfranken an die Swiss, es handelt sich um Garantien -> der Steuerzahler würde erst dann zur „Kasse“ gebeten, wenn die Swiss den Kredit nicht mehr zurück zahlen kann

    2. Das mit den 100% Lohn stimmt wenn, dann nur in Einzelfällen. Zudem stehen nicht alle Flugzeuge am Boden, es gibt weiterhin diverse Flüge.

    3. An all die Jammeris hier (inklusive Luki): legt doch bitte mal offen, wieviel Steuern ihr jährlich abliefert – oder jammert ihr hier ohne davon betroffen zu sein?

    • sie glauben doch nicht im ernst das diese Kredite jemals zurückgezahlt werden? träumen sie weiter, die lufthansacrew weiss ganz genau was sie tut und vor allem wie sie es will. schauen sie doch mal was mit swiss passiert ist, eine hülle mit schweizerkreuz mit welcher (swissness) sich xtrem viel abschöpfen lässt, denken sie im ernst das lässt sich einer entgehen :-). und wie bereits ein anderer schreiber erwähnt hat. die swiss muss inzwischen alles bei lufthansa einkaufen zu diktierten preisen. dumm gelaufen für swiss.

  37. Es wird nur noch beschissen, betrogen und abgezockt. Ein System liegt im Sterben und der Bundes-Unrat macht auch gleich noch das politische System der Eidgenossen kaputt.
    Aber wehe ein Arbeitsloser schickt beim RAV nicht genügend Stellennachweise ein, wird gleich sanktioniert…
    Bekloppte, überall Bekloppte… 😂

  38. Vor Jahren investierte der Bund rund 4 Mia zur Rettung der SWISSAIR und verscherbelte diese kurz nachher für lächerliche 300 Mio an die Lufthansa! Anfangs versuchten unfähige Leute eine Rettung mit noch Unfähigeren! Ein kanadischer Werbemann wurde verpflichtet, Resultat=null ausser enormen Kosten. Unglaublich wie mit unseren Steuergeldern umgegangen wird!

  39. In der ganzen Diskussion auf diesem Portal geht völlig unter, dass die vom Bund gewährte finanzielle Unterstützung der Swiss wieder vollumfänglich zurückbezahlt werden muss. Dafür bürgt die Swiss mit ihrem Aktienkapital. D.h. sollte die Swiss das Geld nicht zurückzahlen können, übernimmt die Schweiz die Swiss.Zudem gibt es auch keine Dividende für die Aktionäre. Ebenso werden die für den Flughafen systemrelevanten Nebenbetriebe finanziell unterstützt. Dass die Schweiz an den internationalen Luftverkehr weiterhin angeschlossen bleiben muss, dürfte wohl allen klar sein. Denn nur mit einem global vernetzten Flughafen wird die Wirtschaft in der Schweiz als Exportland auch in Zukunft florieren, um unseren Wohlstand zu bewahren.

    • Nur mit einem global vernetzten Flughafen wird die Wirtschaft in der Schweiz als Exportland auch in Zukunft florieren?

      Blödsinn.

      Die Schweiz wird florieren, wenn sie gute Produkte herstellt. Wenn ja, dann werden auch einige Leute aus demk Ausland hierher kommen. Wobei dies ja – Internet sei Dank – je länger je weniger von Nöten ist.

      Und wir werden Flugverbindungen von und nach Zürich haben, wenn genügend Leute von da oder dorthin fliegen wollen.

      Ist das sooo schwer zu begreifen?

    • @R.Echtsanwalt
      Ihre Antwort ist ein Blödsinn. Die besten Produkte nützen nichts, wenn diese nicht durch einen bestens vernetzten Flughafen durch Flugzeuge in die ganze Welt verteilt werden können.Ist ja logisch! Aber das scheinen Sie nicht zu begreifen.

  40. Wir können natürlich alle weiterhin die Faust im Sack machen und unserem Ärger mittels Kommentaren bezüglich der bundesrätlichen Verpulverung unser Steuergelder hier etwas Luft verschaffen, aber bringen tut das natürlich nichts. Wir haben darum eine Online-Petition erstellt, um uns gemeinsam beim Bund eine Stimme zu verschaffen.
    Bei Interesse bitte unterzeichnen und an Bekannte, Freunde, Verwandte etc. weiterleiten:

    https://act.campax.org/petitions/keine-staatsgelder-fur-die-swiss?share=5d31fea3-8835-46cf-8d2c-413d74de1d3d&source=rawlink&utm_source=rawlink&share=b196d948-43b9-4430-b893-8bbf45f35f31

  41. Ja die Swiss oder eben die schweizer Luftfahrt war, ist und bleibt die heilige Kuh der schweizer Wirtschaft. Wenn sie Blähungen bekommt wird sie auf Teufel komm raus mit frischem Gras gefüttert nur um diesen Mega umsteige Hub Zürich Kloten am Leben zu erhalten, dabei geht es heute auch mit Videokonferenzen.
    KMUs verschwinden massenhaft aber die Swiss muss um jeden Preis in der Luft bleiben koste es was es wolle.

    • Dann viel Spass bei deinen nächsten videokonferierten Ferien oder dem Städteeinkaufstrip. Selbstverständlich war und ist die Swiss ein Selbstbedienungsladen erster Güte, ob aber es sinnvoll wäre, den Schweizer Markt vollumfänglich ausländischen Anbietern zu überlassen (selbstverständlich auch die Ticketpreisbildung), wage ich mal zu bezweifeln.

  42. Als MitarbeiterIn von Swiss würde ich mich schämen, für einen solchen Saftladen – geführt von unreifen Früchtchen – arbeiten zu müssen. Kommt mal von Eurem hohen Ross runter. SWISS – Nein Danke, und erst recht nicht mehr in der Zukunft.

  43. Und Bern verkündet noch stolz, dass der Kredit mit Aktien „abgesichert“ ist. Im Falle eines Zahlungsausfalls dürfte der Wert der Aktien null sein.

    • Und mit welchen alternativen „Absicherungen“ würdest du denn diesen Kredit/Bürgschaft unterlegen? Immerhin gehörte die „stolze“ Airline dann wieder der Schweiz; das ist ja genau das, was die meisten Kommentatoren hier immer so flächendeckend anstreben und verlangen? Ich bezweifle allerdings, dass die dann im Nachhinein besser wirtschaftet, als unter der LHA.

    • Du Supermario, zu erzählen, ein vorrangiges Finanzinstrument (Darlehen) mit einem nachrangigen (Aktie) „abzusichern“, ist einfach Unsinn. Der Steuerzahler kann in diesem „Deal“ nur verlieren (Kreditausfall), die Lufthansa nur gewinnen (Aktie).

      DAs gilt für alle Garantien, die gewährt wurden: Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Der Steuerzahler subventioniert die Unternehmen mit Kreditausfallversicherungen in zweistelliger Milliardenhöhe, ohne Gewinnaussichten. Es ist verständlich, dass der Bund in einem Friseurgeschäft kein Eigenkapital zeichnen kann, aber bei Swiss ist es fast kriminell.

  44. BK Merkel hat doch Münsterplattform-Freundin BR Sommaruga per Telefon „ermuntert“ hier – wie immer Asyl/Energie/Finanz/Klima – vorbildlich mitzutun … Deutschland mag die Schweiz und die Kanzlerin holte sich gar eine Beckenverletzung in den Winterferien hierzulande. Der Begriff „funny money“ bezieht sich heute auf die Geberlaune rund um Steuergelder via Politik und den Regierungen. Und ganz Old Economy mässig, denkt man bei gegebener Zeit an diese Herzensvergabe zurück und honoriert mit einem VR-Jöbli, post-Politkarriere.

  45. … und dann ist das nur der Anfang. Es wird nicht ohne weitere Staatshilfe für die Swiss gehen. Der Staat wird horrende Abschreiber vornehmen, ohne jegliche Gegenleistung. Der geprellte ist der Steuerzahler.

  46. Im Übrigen bin ich der Meinung dass,

    der hart arbeitender Büetzer (weder Home Office noch Kurzarbeit) sich unglaublich beschiessen vorkommen muss.
    Da bedienen sich alle mit fadenscheinigen Begründungen mit vollen Händen aus der quasi leeren Staatskasse und stopfen sich die Taschen voll. Und nicht mal bescheiden… nein, so viel wies nur geht und am besten noch mehrmals zulangen.
    Am bitteren Ende, das sicher kommen wird, zahlt es der dumme, malochende um seinen Arbeitsplatz bangende Mittelständler(innen)…
    welche sich nicht getrauen sich zu wehren, da sie sich um die Einkünfte für Ihre Familien und ihr bescheiden erspartes, kleines Reiheneinfamilienhäuschen sorgen machen… und ja… er hat es sich verdient durch unermüdlichen Einsatz und laufende Weiterbildungen.
    Aber gewisse Gruppen sehen dies nicht, dass der Mittelstand sich sein Lebensstandard hart erarbeiten musste… nicht erben konnte vom reichen Papi oder in der gemütlichen Amtsstube sitzt und Wege sucht wie die Steuergelder völlig sinnbefreit verpulvert werden können.

    Er ist der einzige Blödmann der noch in der Lage ist, minimales Steuersubstrat zu generieren… ja meine lieben Steuerzahler willkommen in der modernen Sklaverei!!!
    Haben sie eine Lobby… wo denkst Du hin… viel zu gefährlich. Hätte der Mittelstand eine Lobby, dann könnten sie ja die Schweiz verändern.

    … der Virus wird das kleinere Übel sein.

    Ich bin weder rechts noch links… nur ein Schweizer der das System kritisch hinterfragt und sich sorgen über die Zukunft macht

  47. Hier wird mal wieder Polemik betrieben. Bern zahlt gar nichts sondern bürgt lediglich. Und ja SWISS hat den Kurzarbeitverlust finanziell ausgeglichen, ist aber ab Juni nicht mehr in der Lage diesen finanziell zu stemmen. SWISS zahlt den Ausgleich also nicht deshalb weil Bern nun einspringt. Die Fakten werden hier verdreht!

    Ich finde den Ausgleich absolut gerechtfertigt. Wir reden hier von einer Belegschaft von denen ein Grossteil zu Normalzeiten am Existenzminimum lebt weil der Lohn so mies ist in der Branche. Der eifrige Wutbürger hier auf dem Finanzblog kennt solche finanziellen Verhältnisse gar nicht. Oder kriegt ihr auch monatlich nur 3500 Stutz Brutto? Wohl eher nicht. Ich zumindest nicht. Bei mir als normaler Bürogummi sieht es deutlich besser aus

    • Der Grossteil der Swiss lebt nicht am Existenzminimum. Woher haben Sie diese Information? Die Swiss beschäftigt u.a. doch auch einige ‚Bürogummis‘.
      Man hätte dies abgestuft auszahlen können; also tiefere Saläre zu 100% und höhere zu 80%. Aber einfach allen insbesondere auch den sehr gut bezahlten Manager & langjährigen Piloten dies voll auszugleichen finde ich nicht richtig.
      Früher wurde den Piloten sogar der ganze Beitrag zur PK bezahlt; heute auch noch?

    • @Bruno: Offenbar keine Ahnung , was für Löhne in der Branche bezahlt werden. Aber einfach mal kommentieren und behaupten, gell?

    • @Robert Weingart
      Doch – ich habe eine sehr grosse Ahnung was in dieser Branche bezahlt wird. Es gibt Berufsgruppen innerhalb der Swiss die leider sehr schlecht bezahlt werden; aber dies trifft nicht zu für mehr als 90% der Belegschaft. Und es gibt auch solche die verdienen mehr als 300k ohne Spesen! Darum mein Vorschlag die Zuschläge den tieferen absolut zu gewähren aber sicher nicht denen die mehr als 100k verdienen.
      Kannst Du uns wenigstens Auskunft geben zu meiner letzten Frage? Wieviel bezahlen heute die Piloten selber ein in deren PK? Vermutlich bezahlt dies immer noch die SWISS, gell?

  48. Swiss soll ihre (aktuell unterbeschäftigten) Mitarbeitenden im Service-Center einsetzen. Dort werden sie von den Kunden gebraucht, doch Kundenorientierung scheint Swiss in der Krise nicht so wichtig zu sein.
    Seit Ende März werden z.B. keine Rückerstattungen mehr bearbeitet und auf der Webseite werden die Kunden mit zwei Sätzen abgefertigt:
    „Wir sind zurzeit auf keinem unserer Kanäle in der Lage, Rückerstattungen zu bearbeiten. Wir bitte Sie um Verständnis, dass wir uns aktuell auf die dringendsten Anfragen (z.B. Umbuchungen und Annullationen) konzentrieren.“

  49. Man muss die Herren der Lüfte bei Laune halten, sonst springen sie noch zu Condor, Germanwings oder zur Konkurrenz ab.
    Nun aber mal ehrlich. Wieviel Piloten werden noch benötigt, wenn der Flugverkehr in Zukunft dauerhaft einbrechen wird?

  50. Es wäre völlig egal, wenn es die Swiss nicht mehr geben würde. Andere Airlines würden den Markt rasch abdecken, und erst noch besser und günstiger. Es gibt in dem Bereich eine massive Überkapazität und null Wachstumspotential, CO2 lässt grüssen. Lasst den Laden eingehen, die Zeit der „nationalen“ Airlines ist vorbei und die Swiss hat ausser dem Namen mit der Schweiz sowieso nichts mehr zu tun. Dass man mit der Kurzarbeit dazu noch derart unwirtschaftlich handelt, zeigt das marode System deutlich auf, eine Flurbereinigung ist überfällig.

    • Die Zeit der Bereinigungen wird kommen. Dann kommt die Bürgschaft der Schweiz zum Zug, resp. wird fällig.

  51. Lieber Herr Hässig
    ……es wird immer schlimmer! Kennen Sie den Unterschied zwischen einer Bürgschaft und einem Darlehen? Der Bund gibt zur Zeit nur den Namen! Das Geld kommt von den Banken gegen Hinterlegung von Aktien! Ich denke der Rest sollte nun klar sein – keine Rückzahlung der Mittel und die Lufthansa ist die Tochter los!

    • Und dann, was macht der Bund mit den Nonvaleurs? Will er selbst Luftfahrtgesellschaft spielen? Mit Ex-SBB-Chef Meyer als CEO und Sommaruga als Präsidentin? Als weitere VR-Mitglieder schlage ich vor: Glättli, Rytz, Wermuth, Mazzone und als Feigenblätter zwei Scheinbürgerliche, z.B. Leuthard und Grossen von den Grün“liberalen“.

  52. Es ist einfach wie Helikopter-Geld. Nur dass der Helikopter über eine seit eh und je geschickt jammernde und gut organisierte Nomenklatura kreist. Die Schweizer sind dazu ein leichtgläubiges Volk. Da nützt auch die (recht unvollständige) Demokratie nicht viel.

  53. Sehr geehrter Herr Hässig

    Ein sehr guter Artikel, mit dem ich zu 100% mit Ihnen übereinstimme.
    Mir kommt als Steuerzahler die Galle hoch…….

  54. Das war ja nicht anders zu erwarten. Derweil fallen viele Inhaber von Kleinbetrieben aus verschiedenen Gründen durch alle Maschen des Systems, aber da muss man ja nicht genauer hinschauen um jenen eventuell doch zu helfen. Das ist halt so, das sind Kollateralschäden.

    Und bewusst weg schauen muss man wohl in einem solchen Fall wie der Swiss, um nicht umgehend zu sagen zu müssen, so nicht!

    Eine Firma die tausenden Angestellten den vollen Lohn bezahlen kann und Staatshilfe, Kredite in solcher Höhe reklamiert, sollte sich zutiefst schämen. Aber jetzt ist nicht schämen angesagt, jetzt muss man nur gross genug sein und laut schreien, dann erhält man alles was das Herz begehrt.

    Wobei schon zu sagen ist, der Staat lebt es ja den grossen Firmen vor, wie man es machen muss.

    Auch der Staat zahlt allen die geschützt werden müssen und deswegen nicht mehr arbeiten können den vollen Lohn, egal wie lange. Ich habe es im Freundeskreis selbst erlebt. Ein paar mal Husten, egal ob man „muss oder will“ reicht, und schon wird man für mindestens 2 Wochen nachhause in Quarantäne geschickt, bei vollem Lohn notabene.

    Davon können selbständig Erwerbende, egal welchen Alters nur träumen. Wenn es wieder los geht haben sie zu arbeiten oder gehen unter.

    Lehrer über 60 dürfen bei Eröffnung der Schulen der Arbeit fern bleiben bei vollem Gehalt, denn man muss sie ja schützen, sie sind eine schützenswerte Spezies.

    Aber klar, man kann natürlich nicht alle in dem Alter schützen, das geht nicht. Ich als einer Risikogruppe angehörender selbständig Erwerbender habe wieder zu arbeiten wenn meine Branche darf und kann nicht weiter Kurzarbeit anmelden nur weil ich gefährdet bin.

    Gut, ich bin natürlich auch kein Staatsangestellter und deshalb auch nicht so wichtig, keine schützenswerte Spezies.

  55. Den SWISS-Angestellten sei’s gegönnt!

    Aber warum wirft man Fluggesellschaften immer noch Milliarden nach? Haben die Geldgeber nicht begriffen, dass der Sektor stark mit Überkapazitäten kämpft und auch kein grosses Wachstumspotential mehr vorhanden ist?

    • Gerade jetzt hätten wir DIE Chance, diese Überkapazitäten abzubauen! Wo sind all die umweltfreundlich angehauchten Politiker? Warum setzen sie sich nicht ein für einen Abbau dieser Überkapazitäten?

  56. Bravo, lieber Herr Hässig.
    Das haben Sie perfekt formuliert: Der Bundesrat liegt vor der Deutschen Lufthansa mit ihren beiden Schweizer Töchtern Swiss und Edelweiss auf den Knien. Unser Steuergeld fliesst nach Frankfurt. Was erhalten wir dafür? Keine umweltfreundlicheren Flugzeuge, Tag- und Nachtlärm à gogo. Gesundheits- und Umweltschäden in grossem Umfang rund um die beiden Flughäfen Zuerich und Genf. Der Bundesrat hat nicht einmal verlangt, dass die Deutschen die Flugsperre über Süddeutschland einschränken oder sogar ganz aufheben. Sind wir noch ein souveräner Staat? Nein.

    • Ja Klausi, Herr Hässig kann eben formulieren und kommt draus. Nur schade, dass er Sie noch interviewt. Das vermiest das Inside Paradeplatz gründlich.

    • Wir Schweizer waren immer Söldner. Haben gekämpft, die Drecksarbeit erledigt, gebuckelt und wurden gut bezahlt.

      Die Feldherren waren immer andere. Franzosen, Italiener, Deutsche, was auch immer.

      Deshalb legen wir uns so ins Zeug und merken nicht, dass wir immer die Arschkarte ziehen.

    • Herr Stöhlker,

      was haben Sie an Bürgschaft mit Gewinnabführungsverbot bis vollständiger Rückzahlung des Kredites und Aktienhinterlegung als Depot beim Bund nicht verstanden?

      Auf welche Gesundheits- und Umweltschäden «in grossem Umfang» beziehen Sie sich? Etwa auf 08/15-Studien von NGO, die mit dramatisierten Hochrechnungen arbeiten, die aber einer Prüfung im Detail nicht standhalten?

      Zumindest kenne ich eine Fachperson (ETH-Ing.) bei der Flughafen Zürich AG, die im Bereich des Gewässerschutzes tätig ist; durch ihn weiss ich, welcher Effort die Flughafengesellschaft betreibt, um die Umwelt zu schützen.

      So entspricht die Artenvielfalt sowohl der Pflanzen als auch der Insekten und Tiere im Bereich der Pisten einem Naturschutzgebiet. Es gibt, salopp gesagt, im Kanton wahrscheinlich keinen umweltgerechteren Ort.

      Und was die Gesundheit anbelangt, so brauchen Sie nur bei Ihnen im Garten den Grill anzuschmeissen und Sie sind während weniger Stunden einer grösseren Schadstoffexposition ausgesetzt, als ein Vorfeldarbeiter in einem ganzen Jahr.

      Die Swiss hat in den letzten Jahren konsequent Flottenmodernisierung betrieben, die umweltfreundlicheren Flugzeuge sind also bereits im Dienst und weitere hätten in Dienst gestellt werden sollen.

      Ach ja, und auf welchen Nachtlärm beziehen Sie sich angesichts eines Nachtflugverbotes?

    • Herr Stölker, ich finde Ihren Kommentar sehr weltfremd. Ohne eine Einbindung in ein globales Flugnetz, kann heute kein Land prosperieren. Besonders nicht die Schweiz mit ihrer Exportwirtschaft. Ohne florierende Wirtschaft gibt es aber auch keinen Wohlstand für die Bevölkerung. Ihre Breitseite gegen den Luftverkehr ist darum total fehl am Platz. Zu bemerken ist auch, dass die Flugzeuge seit den Anfängen immer umweltfreundlicher geworden sind und auch noch werden. Gerade die Swiss hat zudem noch umweltfreundlichere Airbus-Flugzeuge bestellt, aber in der heutigen Situation den Kauf vorerst aufs Eis gelegt. Ja, die Schweiz brauch nun mal die Swiss, auch wenn sie in deutschen Händen ist. Falsch ist übrigens Ihre Behauptung,unser Steuergeld fliesse nach Frankfurt. Die vom Bund gewährten finanziellen Mittel müssen wieder vollumfänglich zurückbezahlt werden und die Dividendenausschüttung ist abgesagt. Sollte keine Rückzahlung der gewährten Finanzhilfe erfolgen, fällt die Swiss an die Schweiz.

    • An Herr Schramm. Wohnen Sie im der Nähe vom Flughafen Kloten?Hören Sie den Fluglärm um 6 Uhr oder spät Abends nach 23 Uhr?
      Kennen Sie Deutsche, die in Kloten Flughafen umsteigen und weiter fliegen,weil mit Umsteigen das Ticket billiger ist? Und so weiter….Swiss retten ja, mit Bedingungen an die Lufthansa…den Finger geben aber nicht die ganze Hand.

    • Die Interessen von Chlaus J;:
      Er ist Pressesprecher in der Stiftung Fluglärm Süd und vertritt die Interessen der Vielflieger vom Pfannenstiel. Die möchten natürlich alle ein gut funktionierendes Flugsystem, aber bitte keinen „Fluglärm“ über ihren Villen. Ihre Devise: wir möchten alles, den Dreck und den Lärm sollen aber andere tragen. Dafür fahren sie dann mit ihren SUVs in die Stadt und zum Flughafen. Sie konstruieren ein Problem das nicht besteht. Der Fluglärm über dem Pfannenstiel ist mariginal und Claus J. muss den Wecker auf 0558 stellen damit er vom Fluglärm etwas hört! Peinlicher Zeitgenosse! Da ist unser ehemaliger Deutscher wie seine Ex-Landsleute im Schwarzwald. Kein „Fluglärm“ aber vom Flughafen und der guten Anbindung profitieren!

    • „Burhart Schramm“ das haben Sie ja alles schlüssig und Swiss-wohlwollend ausgeführt.

      Jetzt nehmen Sie bitte noch Stellung zum Missstand, dass die Swiss öffentliche Gelder beantragt für eine Existenzsicherung des Unternehmens. Das Cash jedoch für eine überdurchschnittliche Gehaltsleistung während der Krise missbraucht?

      Die Schweiz trägt mit dieser Bürgschaft ein unnötiges Risiko. Oder haben Sie eine Glaskugel und können versichern, dass die Party wie vor COVID19 im gleichen Stiel weitergeht und ordentlich Schotter gemacht wird mit der Fliegerei?

  57. Ich könnte ko***en…

    Und die Zeche werden wir und die nächsten Generationen Steuerzahler begleichen – ausser es tut sich endlich etwas bei den braven „Schäfchen“.

    Aus meiner Sicht ist die „Party“ bald vorbei, wenn realisiert wird dass unser Fränkli nicht mehr viel wert sein wird – egal, wie schnell die Notendrucker laufen…

  58. Sauerei!

    Wenn sich sogar der bestimmt nicht als besonders wirtschaftsfeindliche Finanzdirektor des Kantons Zürich, Ernst Stocker, SVP (!), über die schnelle Staatshilfe an die Swiss wundert, dann stinkt es gewaltig zum Himmel in diesem unserem Lande.

    Vorschlag: Wechseln wir doch von „Confoederatio Helvetica“ zur „Confoederatio Banana“ – der konföderierten Bananenrepublik.

    • Die SVP versteht es, gegen das Volk zu politisieren. Und das Volk wählt diese Unpartei noch.

    • Ja wer will wohl möglichst rasch das Geld ins EU- Deutschland rüberschieben ? Die Euroturbos aus SP, FDP und CVP.

  59. Reicht das volkswirtschaftliche Wissen von Lukas Hässig wirklich nicht weiter? Was nützen Gutschriften an die Steuerpflichtigen, wenn die ganze Wirtschaft an die Wand gefahren würde? Es geht doch darum, dass die Schweiz nicht in eine kaum mehr aufholbare Rezession mit vielen hunderttausend Arbeitslosen. Aber Hauptsache, man kann Behörden wieder einmal an den Karren fahren.

  60. Lieber Herr Hässig
    Da kann man nur von Glück reden, dass nicht Sie, sondern „weisere“ Leute den Staat lenken! Was ungerechteres als Steuern zu erlassen gibt es nicht! Wer würde da profitieren? Fast nur die Reichen!

    Ich stimme ihnen zu, dass der Swiss-Rettungsdeal nicht gut ist. Wie in DE hätte die Schweiz eine Beteiligung erwirken müssen, um in den kommenden Jahren nach der „Sanierung“ auch von wieder guten Ergebnissen profitieren zu können und ein gewisses Mitspracherecht zu erhalten, was den Hub Kloten betrifft.

    • Dene, welche eh noch nie einen Franken Steuern bezahlt haben, können Staatshilfen egal sein. Aber es gibs so Idioten wie mich, der jährlich 40-50k dem Staat abdrückt und somit die LH unterstützt, welche meine Flugtickets nicht zurückerstattet. So sozialistisch ist die Schweiz geworden. Bald liege ich auch auf den Rücken, soll mich doch auch der Staat durchfüttern.

  61. Die Swiss wird langsam zum Schimpfwort für die Schweiz. Die Deutschen verarschen uns laufend und Ueli Maurer, der sonst gegen die Ausländer wettert, bezahlt alles auf unsere Kosten.

    • Leider ist das der Entscheid des Gesamtbundesrates. Ueli Maurer muss sich dem unterordnen, auch wenn er gerne härter verhandelt hätte. Man kann sich vorstellen, welche Bundesräte für diese miserable Geldverschwendung stimmten.
      Immer die gleichen, die das Geld das wir Steuerzahler bringen, an andere verteilen.

    • Ueli wirft voller Freude unser Geld zum Fenster raus. Hau mal auf den Tisch Ueli!

  62. Wie der heutigen Presse zu entnehmen ist, stemmt die straff geführte HELVETIC den weiteren Betrieb OHNE STAATSHILFE! Das sollte ab sofort auch die Messlatte für den maroden Selbstbedienungsladen DEUTSCHE SWISS sein!

    • Für das kompetente und kaufmännische Verhalten von Helvetic würde man eigentlich lobende Worte von Links erwarten. Aber nein, es geht nicht, da Ebner eng mit Chr. Blocher befreundet ist. Ist schon trostlos, wenn man seine „Gegner“ immer nur (teilweise auchzu recht) kritisieren kann. Wahre Grösse zeigt sich eben erst dann, wenn man ein solche Haltung (wie jene von Helvetic) lobt, auch wenn man sonst total unterschiedliche Ideologien hat.

    • Helvetic hat einen Vertrag mit Swiss. Swiss gibt Helvetic eine Menge Geld für die Flüge. Obwohl diese Flüge zur Zeit nicht stattfinden. Wegen der Milliarden von Steuergeldern an die Swiss können sie Helvetic immer noch fürs Nichtstun bezahlen. Andernfalls wäre die Swiss schon längst bankrott gewesen. Und Helvetic auch.

    • Helvetic hat 13 Flugzeuge, wovon 8 an die Swiss ausgeliehen sind
      (Wet-Lease). Ohne die Kooperation mit Swiss ist Helvetic kaum
      lebensfähig.

    • Helvetic ist ein zuverlässiger Partner von SWISS und Dank der respektvollen Zusammenarbeit auch in der Krise profitiert Helvetic von SWISS und umgekehrt (zB Einsatz kleiner Helvetic Flugzeuge bei geringer Nachfrage etc)

      Würde SWISS die Wet Lease Verträge mit Helvetic künden, sähe die Situation komplett anders aus…

  63. Servez-vous, Messieurs! Der Tisch ist durch den Steuerzahler reich gedeckt. Eine Dummheit (Swissair) kommt selten allein.
    Heute auch gelesen: Der Steuer- und ALV-Beitragszahler soll auch die Knackaerschchen der obersten Tschütteler via Kurzarbeitsentschädigung vergolden, selbst wenn ohne Zuschauer (Hopp du Hurensohn)gespielt wird.

  64. Gut gibt es Lukas Hässig, der unermüdlich vielen Schweizern Tag für Tag etwas die Augen aufreisst…

    • Die dummen Wähler wählen weiterhin die Schweizer Volkspartei, die fdp, die cvp, die SP. Alles Bundesrat Filz.

  65. Solche Artikel sind notwendig, denn sie offenbaren die ganze Dekadenz, die sich bei uns in der Schweiz eingeschlichen hat.

    Es gab eine Zeit, da hat man vom Balsberg unsägliches lesen können. Super arrogantes Verhalten der Mitarbeiter. Wir sind etwas besseres, Angestellte der Swiss(air).

    Kein bisschen Bescheidenheit, kein bisschen Demut, nein immer voll Rohr fordern. Und der Schweizer Steuerzahler begleicht die Rechnung. Eigenleistung der Swiss Angestellten – Null.

    Wann wird dem Einhalt geboten? Wann kommen die „Flieger“ zur Besinnung?

  66. Eine grenzenlose Schweinerei! Die DEUTSCHE SWISS als Selbstbedienungsladen AUF KOSTEN DER SCHWEIZER !!!

  67. Das Hilfspaket das Bern mit der Lufthansa aushandelte ist völlig unverständlich. Der Bundesrat liess sich einmal mehr völlig über den Tisch ziehen. Oesterreich hat da viel härter verhandelt. Auch Lufthansa knüpft viel härtere Bedingungen an die Rettungsgelder. Was haben wir nur für Flaschen in Bern.
    Schon die Bewältigung von Corona hat Oesterreich viel besser bewältigt. Zum Vergleich per 29. 4. 2020:
    Angesteckte: Schweiz 29407 Oesterreich 15402
    Tote: Schweiz 1716 Oesterreich 580
    Tote: pro 1Mio Einwohner Schweiz 198 Oesterreich 64
    Vom jungen Bundeskanzler Kurz könnten die in Bern noch sehr viel lernen.

    • Kurz als Regierungschef in Oe hat vermutlich einiges sehr gut gemacht. Ihre Corona-Zahlen zeigen das. Was die Hilfe des Bundes für die Swiss, Swissport und SR-Technics betrifft, sehe ich das andere als Sie. Die Hilfe besteht aus Krediten, rückzahlbar, verzinst (!) und mit dem Pfand gesichert, dass beim Ausfall das Swiss-Aktienpaket an den Bund fällt. Die LH müsste also die Swiss abgeben. Ich denke, der Bundesrat (U. Maurer, S. Sommaruga im Wesentlichen) habe das ganz gut gemanagt.

    • Kurz ist ein Verräter am eigenen Volk oder schon vergessen das er abgewählt wurde und auf Kosten der anderen wieder gewählt wurde

  68. Da kann man sich jegliche Aussagen sparen,es qualifiziert unsere Bundesrats Elite einmal mehr! Das Verhalten dem Bürger gegenüber ist einmal mehr NICHT pflichterfüllend.

  69. Das ist die Null-Risiko-Vollkasko-Anspruchsmentalität, die sich bei uns breitgemacht hat. Beamte denken so und glauben, der steuerzahlende kleine Teil der Bevölkerung (alle Staatsangestellten kann man abziehen, da keiner 100% seines Einkommens an die Steuern abführt…und was sie zahlen ist „linke Tasche/rechte Tasche“) hätte beliebiges Steuerzahl-Potential. – „Irrtum“, sprach der Igel und stieg vom Kaktus.

  70. „Jedem Bürger wird ein Jahr Steuern gutgeschrieben, auf Basis der zurückliegenden drei Steuerrechnungen.“

    In der Theorie super in der Praxis,ohne Steuereinnahmen müssten die fetten Beamten für ein Jahr den Gürtel enger schnallen – grad vergessen.

  71. Den Geldsegen, den die marode Branche mit dreistem Vorgehen und BAZL-frisierten Zahlen bezüglich Arbeitsplätze (190’000) quasi erpresste, ist unverständlich. Nachzulesen bei das Lamm (https://daslamm.ch/die-flugbranche-bauscht-sich-auf-mehrere-bundesaemter-und-die-grossen-tageszeitungen-helfen-ihr-dabei/), wie die nicht haltbare Zahl zustande kam. Gleich wird sich das mit der wirtschaftlichen Wichtigkeit und die durch die Fliegerei generierten Milliarden verhalten. Die Steuerzahlenden müssen ein Branche, die sie seit Jahrzehnten subventioniert, weiterhin unterstützen.
    Eine Branche, die sich um Abgaben aller Art drückt und schon weitere Eingeständisse vom Bund vordert (Gebühren senken etc.). Einfach unglaublich, wie blöd wir sind.
    Ginge die Swiss hopps, stände morgen eine andere Airline da und würde ihre Dienste anbieten – und den ach so wichtigen Frachtverkehr aufrecht erhalten.
    DE verhandelt hart mit der LH – trotz deren Drohungen. Hier reicht dreistes Auftreten der Lobby und Kohle fliesst ohne grosse Auflagen aber mit grossem Risiko für die Steuerzahlenden!

  72. Dieses Beamtenheer hat den Kompass für das Machbare in diesem Fall ganz verloren. Bei dieser Grosszügigkeit kommt sich beispielsweise jeder Gastronome, Barbetreiber und Papeterist ziemlich blöd vor.

    Die Bundesverwaltung hat in der Tat zu viel Speck angesetzt. Wer beispielsweise heute noch offiziell Fax-Meldungen verschickt, ist nicht bei Trost.

    Mit Ausnahme des Gesundheitswesen, der Bildung und dem öffentlichen Verkehr stehen bestimmt gegen 5% der Jobs zur Disposition. Gerade das komplizierte Steuerwesen müsste schon einmal einer Rosskur unterworfen werden.

    Ziel in der absehbaren Zukunft muss nach wie vor sein, dass die Steuerklärung auf einer Kreditkarte Platz hat.

  73. Gut gelaufen für Swiss-MA. Glück gehabt.
    Nur: Sie können das Geld nicht mal ausgeben. Ausreiseverbot.
    Das ist auch der Grund für die langsame Aufhebung des unnötigen Lock-downs:
    Es wird ein Konsumboom sondergleichen stattfinden – mit prallen Lohntüten.

    • Stimmt natürlich überhaupt nicht, Swiss Mitarbeitende haben horrende Einbussen, immerhin können sie ihre Gratisflüge nicht antreten, zudem keine Spesen da keine Auslandübernachtungen etc.

  74. „Angeführt von einem Beamtenheer mit garantiertem Lebensjob schüttet die Regierung das monetäre Füllhorn aus.“
    Kurz und präzis auf den Punkt gebracht, während gleichzeitig die Phrasendrescher des Bersettümler Blattes
    Blick von „Turbolockerungen“ schwafeln. 1 : 0 für IP.

  75. Was man aber auch bedenken sollte: innerhalb der nächsten 12 Monate wird die SWISS höchst wahrscheinlich den grössten Stellenabbau in ihrer Geschichte zu beklagen haben, oder glaubt Ihr wirklich, dass eine Fluggesellschaft mit dieser Flottengrösse innerhalb der nächsten Monate noch wirtschaftlich fliegen kann ?? Die ganze Airline-Industrie weltweit steht in naher Zukunft vor gewaltigen Herausforderungen und sehr schmerzlichen Massnahmen …

  76. Solchen Luxus können sich 90% der KMUs nicht leisten.
    Und der Gipfel: Ein guter Teil des Geldes wird dann zu Ebner fliessen, der sich auf dem Blick feiern lässt, weil er kein Geld kriegt!

  77. Der Bund liess die Swissair untergehen. Der Bund rettet die Lufthansa. Warum wohl ? Wahrscheinlich weil die Euroturbos in Bern bei der EU gut Wetter machen wollen. Wir leisten schon mal eine Vorauszahlung für den Beitritt, es wird uns später noch mehr kosten.

  78. Als Steuer (früher auch Taxe) wird eine Geldleistung ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung bezeichnet, die ein öffentlich-rechtliches Gemeinwesen zur Erzielung von Einnahmen allen steuerpflichtigen Personen – was sowohl natürliche als auch juristische Personen einschließt – auferlegt. Damit sind Steuern öffentlich-rechtliche Abgaben, die zur Deckung des allgemeinen Finanzbedarfs alle zahlen müssen, die den Tatbestand[1] der Steuerpflicht erfüllen, wobei die Erzielung von Einnahmen wenigstens Nebenzweck sein sollte.

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Steuer

  79. Jedes Volch hat eben die Regierung, die es verdient. In der Schweiz herrscht ja die direkte Demokratie. Das Problem besteht jedoch darin, dass die Schweizer Presse bei Berichten über die USA oder GB jeweils alle Probleme Trump oder Johnson in die Schuhe schiebt, aber in der Berichterstattung über den eigenen Irrsinn den Namen des/der jeweiligen Bundespräsidenten/-in höflich oder vorsätzlich verschweigt.