Taxpayer rettet Crazy Sport-Präsidenten

Ancillo Canepa, Christian Constantin, Bernhard Burgener, Walter Frey: Tycoons mit Geld, Macht, vom Steuerzahler rausgehauen.

Die Corona-Rettungen verbreiten sich virenartig. Gestern waren die Fussball- und Hockeyklubs dran.

Die Vereine der obersten Ligen erhalten 350 Millionen. Total sprach der Bundesrat gar eine halbe Milliarde.

Die Sport-Kommentatoren von NZZ, Tages-Anzeiger, Blick klatschen Beifall. „Ein Bekenntnis zum Sport“, meint der Chef-Sportkolumnist des Ringier-Blatts.

In Deutschland helfen sich die Bundesligaklubs selbst. Sie legen als Erste in Europa wieder los. Auf die Zähne beissen, vorwärtsmachen, so deren Losung.

Wir sind dafür (Blick.ch)

Nicht in der Schweiz. Da hilft die Regierung allen – jedenfalls allen, die sich zuerst selbst helfen sollten. Airline-Bosse, Medien-Fürsten, jetzt Fussball-Tycoons: Sie und andere kriegen total Milliarden geschenkt.

Die Rettung der Fussball- und Hockey-Klubs grenzt ans Absurde. Damit können sich Leute wie der FCZ-Präsident Canepa, der FC Sion-Kapitän Constantin und der FC Basel-Befehlshaber Burgener aus der Verantwortung stehlen.

Sie schwimmen privat im Geld, aber statt dieses in der Krise für ihre Klubs und Spieler zu verwenden, nehmen sie das Geld des Steuerzahlers, um ihr Hobby zu retten.

Scheinwerferlicht und Jubelbad, bezahlt vom Bürger.

Ante Who? Nun regnets Steuergeld (FCZ)

Beim Zürcher Schlittschuhclub ist es Walter Frey von der SVP, einer der erfolgreichsten und reichsten Unternehmer des Landes. Ob er das Geld in Bern abholt, ist offen. Es wäre eine Enttäuschung.

Auf Twitter kritisiert Mark Balsiger zu recht das Hooligan-Problem.

Gehätschelte Millionäre auf dem Rasen, und „wie beteiligen sich (die Clubs) jeweils an den immensen Sicherheitskosten der Hochrisikospiele?“, fragt der Krisen-Kommunikator.

Die Rettungsleine des Bundesrats für die obersten Club-Präsidenten des Landes fördert Unglaubliches zutage. Die Spieler der obersten Fussballliga verdienen monatlich über 13’000 Franken.

Im Schnitt, 13’000, pro Monat. Für ein wenig trainieren und einmal pro Woche spielen. In der Hockey-Spitzenklasse sind es laut Bund noch mehr.

Das sind Banker-Saläre. Die Stadien aber sind vielerorts leer. Nicht in Basel, Bern und immer weniger in St.Gallen und Luzern. Dafür in Sion, in Zürich.

Umgekehrt erhalten jene, die Hilfe bitter nötig hätten, praktisch nichts. Selbstständige fallen durch die Maschen, ihre Rettung misst sich am AHV-Einkommen der letzten Jahre.

Da resultieren bei manchen ein paar hundert Franken Unterstützung pro Monat.

Die Spitzensportler werden auf Rechnung des Steuerzahlers durchgefüttert, kleine Ich-Unternehmer, denen die Regierung das Geschäft dichtgemacht hat, nagen am Hungertuch.

Die Schweiz, vom Virus befallen.

Kommentare

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  1. 350 Millionen für die obersten Fussbalclubs! Fuuuuu*****

    Zum Teufel mit dieser Regierung! Schon wieder müssen wir Steuerzahler Millionäre unerstützen! Unverschämt ist das!

  2. Aber nun bin ich wirklich enttäuscht von IP: meines Wissens ist es gar noch nicht sicher, ob die Clubs das Geld nehmen werden (weil doch einige Auflgaben damit verknüpft sind). Beim FCZ ist auf der Homepage eine Mitteilung dazu.

    Zudem auch speziell: CC, Canepa etc. investieren Millionen von ihrem privatem Geld in einen Club und dadurch gibt es hunderte von Stellen. Es kann ja nicht sein, dass die dann keine Unterstützung bekommen sollten, nur weil die Präsidenten privat viel Geld haben. Unter dem Strich ist ein Fussballclub zu finanzieren bestimmt ein Minusgeschäft. Dh. wenn es nur ums Geld geht, müssten diese sonst die Clubs schliessen, dann haben wir dann aber viel mehr Arbeitslose, aber den Clubbesitzer würde es finanziell viel besser gehen.

    Es ist aber sicher richtig, dass die Spieler, die viel verdienen, auf einen Teil ihres Salärs verzichten müssen.

    • Ob „nehmen“ oder nicht ist eine andere Frage. Die ganz grosse Sauerei ist, dass die Regierung mit so grosser Kelle anrührt. Dieser Sauhaufen kommt mir so vor, als ob sie es kaum glauben können, dass sie endlich einmal frei schalten und walten können, ohne dass das ebenfalls unfähige Parlament oder das lästige Fussvolk dreinreden kann.

  3. Sehr guter Artikel. Der Fussball lebt schon lange vom Steuerzahler und nimmt diesen aus. Die 13‘000 sind nur fix Lohn. Dazu kommen Handgeld , Transfer Beteiligung, und nati prämien. Viele sagen es spielen wenige in der nati. Aber es gibt viele wo für Kosovo, Mazedonien, Island, Schweden, Österreich etc spielen. Die 13‘000 sind nur die gal e Wahrheit.

  4. Absolut uninteressant ! Nichtssagend ! Thema verfehlt !

    Der Autor dieses sehr langweilig geschriebenen Buches beginnt mit einigen z.T. verwendbaren Hinweisen bis etwa nach 1/3 des Buches. Hier sind einige wenige verwendbar beim Umgang mit Steuerfahndung bzw. Finanzamt. Danach ergeht er sich bis zum Ende des Machwerks an irgendwelchen Ergüssen über Roland Koch und einen angeblichen Eingriff desselben bei der Auflösung der Steufa Frankfurt im Zusammenhang mit der Fahndung nach Steuersündern unter den Kunden i.w. der Commerzbank. Offenbar hat dieser Mann (der Autor, nicht Roland Koch !) seelische Depressionen bekommen, da irgendwann wohl einmal selbst die Steuerfahndung zu dem Ergebnis gekommen ist, daß auch mal Schluß sein muß mit bestimmten Fällen, ansonsten würde man wohl halb Frankfurt und die Bankmanager sowieso einbuchten müssen.Ein furchtbares Gesülze eines „versetzten“ mittelklassigen Fahnders, der mit sich selbst nicht mehr ins Reine kommt.

    https://tinyurl.com/y5apxcu7

    • @ Diplom-Kaufmann Olaf Lauenroth Wirtschaftsprüfer Steuerberater

      Dich fragt aber keiner! Ich finde den Artikel sehr gut!

  5. Bitte kürzen Sie ab sofort auch die 15. 8 Mrd für alle Kulturausgaben in der Schweiz, die jährlich anfallen. Siehe Bundesamt für Statistik. Brauchen wir Filmemacher, die keinen Film ins Ausland verkaufen können. Brauchen wir die SRG mit diesen enormen Ausgaben usw. Nach wie vor werde ich genötigt solche Institutionen zu bezahlen. Das diesmal der Profisport unterstützt wird ist vollumfänglich richtig.

  6. Etwas Gutes hat die Geldverschleuderung. Wenn alles Geld weg ist, reicht es wenigstens nicht mehr für Kampfjets. Das ist aber auch wirklich das einzig Gute an der Sache.

  7. Scheint jetzt nicht so zu sein, dass irgendjemand hier irgendeine Ahnung hätte um diesen billigen Populismus (leere Stadien, Millionarios) zu durchschauen.
    Erstens sind es rückzahlbare Darlehen, die an Bedingungen wie Lohnkürzungen geknüpft sind. Welche Vereine diese Darlehen am Ende überhaupt in Anspruch nehmen ist völlig offen. Bisher haben sich die Clubs sehr zurückhaltend geäussert.
    Zweitens hängen tausende von Stellen am Fussball und Hockeybetrieb. Es wird zudem hunderten von Jugendlichen eine sinnvolle Beschäftigung geboten. Aber ist ja kein Zufall, dass es in Zürich nicht mal ein modernes Stadion gibt.

    • @ Ahnungslos

      Zum Glück haben Sie eine Ahnung. Da sind wir alle froh.

      Die sinnvolle Beschäftigung für Jugendliche… Ja, dem stimme ich zu. Aber zum einen stiften diese Beschäftigung auch andere Vereine wie Jungwacht, Blauring, Skiclub, Jugi, Pfadfinder, Freie Deutsche Jugend, etc. Und zum anderen erhalten diese unteren Stufen kaum nennenswerte Beträge. Das Störende sind die grossen Beträge, die in Proficlubs fliessen, die sonst schon Millionen verdienen!

  8. Herr Hässig ich glaube sie haben ein virus. Was ist das für ein unterirdischer Artikel. Sie scheinen keine Ahnung zu haben wie der Fussball in der Schweiz läuft. Das ist nicht Deutschland wo millionen von euros nur schon von den TV-Verträgen beigesteuert werden. Und es sind ja nur Darlehen die zurückbezahlt werden müssen. Ich kann absolut nicht verstehen wieso Sie so ein negativen Artikel über unseren Sport schreiben. Informieren sie sich richtig oder gehen Sie im Park die Enten füttern und halten Ihre Meinung für sich. Danke

    • @Timmi: Laut NZZ vom Dez 2019:“ Die Super League im Fussball und die Nationalliga im Eishockey schreiben 2020 ihre medialen Rechte neu aus. Benchmark der Erwartungen sind die 35 Millionen Franken, die sie bisher kassiert haben.“ Sie scheinen leider keine Ahnung von Fussball zu haben. Ein längerer Spaziergang in der frischen Luft würde wohl Ihnen gut tun …

  9. Jetzt aber mal halt lang hier….es ist ja soooo einfach immer nur zu kritisieren. Ist ja total daneben wie hier Stimmung gemacht wird ohne die Facts zu berücksichtigen, dass der Spitzensport immer auch Antrieb und Vorbildfunktion für viele ist, v.a. für die Jugend, aber über die würde man hier wohl auch nur Schlechtes schreiben. Es braucht nun mal Förderer und Mäzene hierzulande, ohne geht es nicht, da unsere Wohlstands- und Weichspülergesellschaft schlichtweg nicht zu vergleichen ist mit den Kohebergwerksabeitern in England und im Ruhrpot, die 2x wöchentlich ihr sauer verdientes Geld ins Stadion tragen und so die entsprechenden Ligen selbsttragend machen. Sorry, ich mag diese Art von Journalismus nicht mehr lesen. Aber es sind dann alle happy wenn wir auf internationaler Tribüne mithalten und motzen alle wenn wir es nicht tun. Ich bringe es auf einen simplen Nenner: Wären die Kritiker hier alle sportlich, wäre das Risiko an Covid-19 zu erkranken für sie alle extrem gering!

  10. Interessant. Der Grundtenor dieser 50 Kommentare passt ja und zeugt auch von einer guten Wertehaltung. Dass aber ev die meisten Leser hier sich selber im Financial Service Sektor durchfüttern lassen, zeugt von einer Doppelmoral.
    Anyway. Nicht viele Clubs werden Darlehen nehmen. Grundsätzlich sind die Ligen in der Verantwortung hier für Ordnung zu sorgen. Es ist das erste Mal, dass konzertiert Top-down Einfluss auf „Reserve- und Risikoorientiertes“ Wirtschaften in diesen Ligen genommen wird. Das hilft beim Ausmisten. Es sind gewisse Arbeitnehmer in den Vereinsführungen, Spielerberater, Vermittler, Anwälte, die hier freche Honorare verdienen. Auch dazu will diese Bundesmassnahme die Augen öffnen. Das erste Mal schafft man sich Recht für Regulation, Supervision und Enforcement. – Wohlgemerkt ob dies nicht Alles zu aufwendig ist, bleibt im Raum stehen. Tatsache ist, dass jedes 2. Kind Fussballspielen will und 80% der Bevölkerung bei Fussballthemen mitsprechen…. Wieso dann hier nicht mal Aufräumen?

  11. Ich als kleiner unwichtiger Selbständiger habe bis heute noch keinen Schtutz von der, versprochenen unkomplizierten und schnellen finanziellen Hilfe von „Uelis Gnaden“ gesehen. Die halben Kisten werden aber im Akkord rausgeschossen.
    Die letzten zwei Monate haben mein Bild unseres Staates komplett zerstört.
    Vor 6 Monaten waren alle Politiker Umweltexperten und schwuppdiwupp sind sie nun Virologen und Krisenmanager. – Pfeifen sind sie, ohne Gespür für das wesentliche und wichtige! Wenn jemand mit genug Einfluss zum Coiffeur will, dann machen die sieben Pylonen in Bern sofort die Geschäfte auf. Und nun die Spende an die Profis, die Swiss, usw. – Den Seinen gibt der Herr im Schlafe!

    • @ Schmutz-Lee

      Genau das ist das Störende an dieser ganzen grosszügigen Verschleuderung der Steuergelder! Die Kleinen erhalten nix, den Grossen füttert man den Rachen! Von demher ist gut, dass der Investigativ-Journalist Hässig diese Missstände aufdeckt!

  12. Intressant an diesem Ort eine Empörung darüber zu lesen, dass der „Taxpayer“ dafür aufkommt um reichen Personen in der Not überhöhte Saläre zu retten.

    Den selben Gedanken hatte ich bei der Bankenrettung auch.

    Komischerweise hat man da eine andere Einstellung, warum Fachkräfte aus dem Ausland eben ihr Gehalt wert sind und sonst halt ins Ausland abwandern als bei Fussballern, wo die exakt gleiche Marktlogik spielt.

    Ich hätte mir z.B. auch gewünscht, dass man damals die gleiche Forderung „20% runter mit den Salären!“ gestellt hätte. Aber das geht natürlich nicht! Eine Grossbank darf sich doch nicht vom Staat dreinreden lassen! Wo kämen wir da hin! Die haben ja gar keine Ahnung vom Markt!

    Aber jetzt bei Sport, da kann man den starken Mann markieren! Diesen Geldsäcken Canepa und ihren Ferrarifahrenden Fussballstars, denen hat man es jetzt aber gezeigt!

    8 bis 10‘000 Zuschauer jedes zweite Wochenende finde ich im Vergleich zum Opernhaus gar nicht so wenig und was euch doch eigentlich gefallen müsste: im Gegensatz ganz ohne staatliche Millionen-Subventionen.

    Aber der Hooliganismus! Ja da wären sicher alle Froh, wenn wir von eurer liberalen, die individuelle Freiheit so hoch gewichtenden Seite einen Lösungsvorschlag, à la „Präventivhaft für jeden der sich diesem primitiven Zirkus anschliesst“ erhalten würden!

    Das wäre toll, wenn ihr mal wieder so richtig empört seid weil ihr letzten Abend wieder Minutenlang mit eurem Porsche Cayenne im Verkehr stecken geblieben seid als euch ein Tram voller Chaoten nicht durchgelassen hat!

    Ev. könnt ihr dieses elende Hooliganismus-Problem beim losbinden von eurem Boesch-Boot kurz abhandeln bevor ihr euch dann wieder den wichtigen Sachen für die Erwachsenen widmet – z.B. wie sich zwei hochgelobte Fachkräfte vom Paradeplatz besoffen an einer Gartenparty über irgendwelche Belanglosigkeiten streiten und in der Folge eine Person in den Selbstmord treiben und auch dann noch nicht die Eier haben Verantwortung zu übernehmen.

    • @ Inside Heletiaplatz

      Sie täuschen sich wohl! Auch bei der Bankenrettung waren die Leser dieses Forums empört. Auch wenn die meisten in der Bankenbranche arbeiten heissen sie die Rettung deren auf keinen Fall gut. Auch, oder insbesondere, in der Bankenbranche ist die Zweiklassengesellschaft (alles für die Mänägerlis und Brosamen für die fleissigen Arbeiter) besonders ausgeprägt. Deshalb dürfen auf keinen Fall solche Banken unterstützt werden!

  13. Was für ein Humbug. Konkurse von einigen professionellen Fussball-AG’s wäre kein Unglück, im Gegenteil. Vielleicht würden dann die Funktionäre und deren Anhängsel realisieren in was für einer Glocke sie agieren. Ohne TV und Sponsoren gäbe es sie schon lange nicht mehr oder dann in einer abgespeckten, weniger abgehobenen Art. Auch im Fussball wird hoffentlich bald die überfällige Strukturbereinigung stattfinden.

    • Ich hoffe Sie sind auch mal irgendwie betroffen von der Situation und müssen bangen um Ihre Existenz! Dann überlegen Sie sich vielleicht zwei mal einen solchen Unsinn zu veröffentlichen.

  14. Unglaublich, jetzt werden also sogar die überzogenen Budgets der Schweizer Fussballvereine mit Steuergeldern gestützt. Es wird immer skuriler. Demnächst folgen Zahlungen an Schrebergärtner und Kaninchenzüchter.

    • Wenn man die Unterstützung jetzt anprangert sind die enormen Kosten die jährlich für Kultur anfallen zu berücksichtigen. Alle schwimmen auch dort ungefragt auch teilweise mit, auch wenn er kein Freund der Filmemacher ist, nicht ins Thater geht, die SRG zusätzlich Gebühren braucht, Kultur die jährlich am Tropf der Steuerzahler hängt.Und nochmals auch, Fussball wird in der Schweiz vom Gebührenzahler der SRG ungefragt dem Nichtfusball Fan aufgezwungen.

  15. Danke Herr Investigativ-Journalist Hässig, dass Sie auf diesen Misstand aufmerksam machen!

    Es ist ein weiterer trauriger Höhepunkt im Versagen unserer Politik. Oder in der Boshaftigkeit, wie diese unser Land in ein finanzielles Fiasko treibt!

    Was alles werden die noch „unterstützten“? Alles, nur nicht die Bedürftigen!

    Hueren Scheisse, diese Sportler sind doch eh schon fast alle Millionäre! Die brauchen ganz bestimmt keine „Unterstützung“ durch den Steuerzahler!

  16. Der korrupte, sozialistische Diktatoren.- und Sklavenstaat Schweiz breitet sich aus!

    Das ist keine Bekenntnis zum Sport, sondern Diebstahl an der Bevölkerung, um andere zu bevorteilen.

    So wird die Bevölkerung kein Freund des Spitzen-Sportes mit Spitzensalären.
    Wir haben eher den Eindruck dass sich die Menschen in Zukunft vom staatlich finanzierten “Profisport“ abwenden wird!!
    Wir werden sicher keine solche überzahlten Idioten-Veranstaltungen besuchen!

    • ich glaube eher dass sich die Oligarchen wie Frey und Konsorten breit machen. Ich denke Sie verwechseln das Wort Sozialismus mit Kapitalismus.

    • Sozialistisch??? In Bern sind die Bürgerlichen in der Mehrheit. Und Amherd ist auch nicht links, also was soll der Stuss??

  17. Ich würde gerne wissen woher die Zahlen von durschnittlich 13k CHF pro Monat stammen. Vielleicht mag das bei YB und Basel stimmen, aber sicher nicht für die restlichen Mannschaften. Der Median wäre hier deutlich interessanter 🙂

  18. Riesenschweinerei !!
    Diese Bundesräte/-.innen kann man nur noch hassen!!
    In Zukunft jede Kreditvorlage und alles was die Politik noch fordert ablehnen!
    Totaler Verweigerung gegenüber dem Staat ist jetzt klar angesagt.
    Leute erhebt Euch endlich gegen diese Politiker und deren Parteien.
    Parteiaustritt ist etwas vom ersten.

  19. Ihr Vergleich mit der Bundesliga zeigt mir, dass Sie sich nicht richtig mit der Thematik befasst haben. Dass genau Sie die Bundesliga als positives Beispiel anführen ist verwirrend, werden dort doch x Tausend Tests verwendet aber die „normale“ Bevölkerung kann nicht getestet werden da zu teuer. Zweitens ist der Fussball in Deutschland noch kranker als in der Schweiz, die Gehälter höher die Spieler weiter weg von der Basis. Der Fussball ist weit weg von seiner Basis, den Fussballfans. In der Schweiz braucht es Zuschauer um zu überleben, dies ist grundsätzlich ein gutes Zeichen, denn das ist die Basis. Diejenige Basis bedeutet ein Fussballclub, Fussball verbindet verschiedenste Gesellschaftsschichten, Ausländer, Banker, Arme, Reiche, Behinderte Frauen ALLE! Nun kommt die Frage ob auch ohne Spitzenfussball möglich wäre? Sind wir ehrlich ohne eine einigermassen professionell geführte Liga gäbe es noch mehr leere Ränge, nicht nur die Ränge würden sich leeren auch weniger Jugendliche würden sich mit dem hiesigen Fussball auseinandersetzen bzw. selber betreiben wenn die Qualität dermassen senken würde. Dass dies negative Auswirkung in der Sozialisierung von Kinder und Jugendlichen hat, sollte Ihnen klar sein.

  20. und es gibt immer noch Leute wo sagen : „das sind nur Kredite, das wird zurückbezahlt!“
    Na ja, die Kohle kommen nie zurück.

  21. Ursache des Problems? Die Akademisierung der Gesellschaft?
    Die JUS Vorlesungssäle sind überfüllt. Wo finden diese Leute einen Job? Wer kann sie gebrauchen? Die POLITIK!
    In den Schweizer Parlamenten und in den Exekutiven haben diese „Wie sichere ich mich am besten ab, wie gefalle ich der Mehrheit“ Strategen die faktische Mehrheit. Tristesse!

  22. Schon lange nicht mehr so viel Sporthass in einem Artikel gesehen.
    Darlehen = Zurückzahlen

    Hier wird klar suggeriert, dass die Fussballer einfach auf Bern fahren und Geld abholen können, welches Sie für neue Spieler ausgeben können.. Purer Blick Journalismus

  23. Ich vermag den volkswirtschaftlichen Mehrwert, der durch den Fussballsport generiert werden soll, nicht zu erkennen. Auch erschliesst sich mir nicht, wie die hohen Saläre der im internationalen Vergleich eher zweitklassigen Schweizer Spieler zustande kommen. Etwas mehr Bescheidenheit und Masshalten seitens der Fussball-Funktionäre wäre wohl angebracht. Staatliche Subventionen sind es sicher nicht.

  24. Diese Unterstützung für die „Profi-Sportler“ (die meistens den Begriff „Profi“ kaum rechtfertigen) ist die absolute Frechheit gegenüber dem Steuerzahler und den KMU’s – wie kann kann man diese chaotische und in der Krise unfähige Regierung bremsen?
    Mit so einer Führungsmannschaft können wir dankbar sein, dass wir nicht in einer echten (kriegerischen) Krise sind.

  25. Müssten alle Branchen selbsttragend funktionieren, wäre die Arbeitslosenquote in der Schweiz enorm.
    Viele sind wie Schneeballsysteme aufgebaut. Mit Zahlungen für Leistungen in der Zukunft werden für gegenwärtigen Kosten verwendet (Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht).
    Und im Krisenfall fordert man dann einfach Unterstützungsgelder vom Staat. Und auf diesem Spielfeld gewinnt der, welcher die bessere Lobby- und Medienarbeit macht.

  26. Mich wundert in dieser „Bananenrepublik“ kaum mehr ein UKAS unter dem CORONA Vorwand aus Bern. Es ist Geld aus anderen Taschen, das wieder grosszügig umverteilt wird. Glaubt denn Irgendjemand ernsthaft daran, dass diese „Steuergeldspende“ an die Profispielervereine je einmal zurück bezahlt wird. Solche Naivität ist kaum mehr zu toppen!

  27. Völlig irr, was da abgeht. Wie kommen Amherd und Konsorten auf die Idee, dass ich als Steuerzahler für den überrissenen Lohn von verwöhnten Fussball-Bubis verantwortlich bin? Weil das systemrelevant sei. Erinnert schwer an die extreme Panikmache bei der Propaganda gegen die Billag-Abschaffung. Da war auch jeder Jodelclub plötzlich system- und kulturrelevant für die Schweiz. Und muss deshalb mit Zwangsgebühren gesponsert werden.
    Bleibt eigentlich nur noch Auswandern, aber wohin? Anscheinend spinnen jetzt alle, nicht nur die Römer

  28. Diese rauchenden und beleibten Funktionäre sollen endlich mal lernen was Geld verdienen heisst.

    Die leben nur auf Kosten der naiven Fans, die nach dem Spiel randalieren und dann soll auch noch der Steuerzahler für Sicherheit und Aufräumen aufkommen.
    Mit Sport hat das nichts zu tun, sondern mit easy money.

    Und dann gibt es noch solche Naivlinge, die dieses kranke kommerzielle Fussball-System verteidigen mit dem fehlplatzierten Hinweis, dadurch habe man viele Kinder von der Strasse auf den Rasen geholt.
    Dies dient dann zur Rechtfertigung dieser Millionendeals für Transfers bei praller Clubkasse und unanständigen Salären von Herumstehern fürs Nichtstun.

    Und hier noch an alle vorschnellen Beldeidigten: Ich bin selbst Trainer/Fussballer in einem lokalen Club und weiss sehr gut zu unterscheiden zwischen Sport und Kommerz. Was aber die grossen Clubs bieten ist unter aller S…

  29. Da seckelt eine Truppe aus Einheimischen, Südosteuropäern und Afrikanern einem Ball nach, keiner schaut hin und jetzt soll der Steuerzahler auch noch diesen Spuk bezahlen?! Ob die StimmbürgerInnen das bei der nächsten Stadion-Abstimmung goutieren werden? Zweifel sind angebracht.

  30. Super, die bürgerliche Mehrheit im Parlament verteilt das Geld an genau die Geldsäcke, welche in den letzten Jahren von Steuersenkungen profitiert haben.
    Und genau diese Leute schwafeln dauernd von Eigenverantwortung und weniger Staat.
    Der Mittelstand in der Schweiz wird langsam aber sicher verschwinden. Wählt einfach weiter FDP und SVP und jammert nicht, wenn ihr nichts mehr habt.

  31. Dass der Breitensport Unterstützung erhält ist vertretbar, dass hingegen der sogenannte Spitzensport, an dem nur die wenigsten interessiert sind, derartig mit Steuergeldern versorgt wird, ist mehr als störend. Die von BR Amherd angeführte Zahl von Arbeitsplätzen im Sport ist m.E. stark übertrieben, vermutlich wurden auch alle ehrenamtlichen Helfer im Breitensport dazugezählt (Statistiken getreu Churchill). Lasst doch die pressegeilen Clubpräsidenten ihren Geldbeutel öffnen, falls nicht, Konkurs wie bei jedem normalen Geschäft.
    Einfach nur stossend dieses unbedarfte „Geldwerfen“ des Staates. Die Funktionäre verteilen ja nicht ihr Geld sondern das meinige und das Deinige.

  32. Für die 20 Profi-Fussballclubs werden 100 Mio. Darlehen zur Verfügung gestellt, also 5 Mio./Club im Durchschnitt. Eine absurd hohe Summe, die höher ist als das Jahresbudget der meisten Clubs aus der NLB (Challenge League). Dies zeigt, dass BR Amherd samt Bundesrat wenig bis keine Ahnung vom Profisport haben. Jeder Club, der Darlehen von mehreren Mio. bezieht, ist dem Untergang geweiht, denn er wird sie niemals zurückzahlen können. Also Finger weg! Die meisten Clubs profitieren ja immer noch von Kurzarbeit, solange sie das Training nicht wiederaufnehmen.

    • Mich würde interessieren, wie viel die Frau „am Herd“ (dort wo sie hingehört) und die übrigen 6 Bundesratstypen Versprechen von den einschlägigen Abzockern der Fussballclubs erhalten haben?

  33. Die neuen Botaniker aus Bern:

    Je länger je mehr wird dem Bürger nun klar, das 100-Milliarden-Paket an Abhol-Prämien und-Kredite kommen zu aller erst den Reichen bis Super-Reichen zu Gute.

    Eigen-Initiative kennt man bekanntlich in Bundes-Bern wenig bis gar nicht. Apparatschiks haben das Sagen und den Verteil-Schlüssel. Ergo wird der kleine Selbständige und die Mini-KMU mit Brosamen welche vom Tische fallen bestenfalls versorgt.

    Ich fürchte umsomehr, dass bald eine saftige Mehrwertsteuer-Erhöhung gerade wieder die Benachteiligten am meisten trifft, welche mithelfen müssen die astronomischen Summen in den nächsten Jahren wieder reinzuholen.

    Die Botaniker in Bern kennen nur das Glyphosat für die oberen Zehntausend. Ein Armutszeugnis erster Güte, die Schere wird bis zum „Geht-nicht-mehr“ weiter geöffnet und strapaziert.

    Ein Parlament welches mit Augen-Binde durch die Welt taumelt.

  34. Bravo, warum muss man diese Multimillionäre unterstützen und der Constantin ist eh nicht mehr bei Sinnen mit seinen Taten. Und der Fussball ist fast nur noch ein Anziehungspunkt für Chaoten.

  35. Völlig krank! Unterstützung auch dieser Sektors von mir aus ja, aber eine vertretbare Schmerz-Obergrenze wäre bei CHF 100 Mio gelegen. CHF 350 Mio sind unangemessen, es gibt andere Branchen und Unternehmer, die keine oder nur sehr kleine Unterstützung erhalten und es deutlich härter trifft.

  36. Mit Verlaub, Herr Hässig, bei aller Wertschätzung, aber Sie liegen mehrfach falsch:

    1. Es handelt sich um Darlehen zur Überbrückung wegen Ausfalls der Einnahmen durch Unterbrechung/Abbruch der Meisterschaft.
    2. Die Darlehen sind erst ab 1. Juni möglich. Es gibt keine Instant-Auszahlungen wie im März.
    3. Der Bundesrat verlangt von den Darlehensbezügern eine Kürzung der Lohnsumme aller Spieler von 20% in den nächsten drei Jahren (was bei anderen Firmen nicht passiert).
    4. Sollte ein Club das Darlehen nicht zurückzahlen können, geht er in Konkurs und verschwindet (welcher Clubboss will das verantworten?).
    5. Die Spielersaläre in der Schweiz sind im Durchschnitt keineswegs überrissen, echte Grossverdiener (über 500’000/Jahr) gibt es max. zehn. Die Sportlerkarriere ist auch sehr kurz, spätestens mit 35 ist Schluss mit 10’000 bis 20’0000 im Monat.

    Bei genauerer Betrachtung gilt folgendes Fazit: Die Kreditbedingungen für den Profisport sind ungleich strenger als für andere Unternehmen. Deshalb ist jeder Club gut beraten, die Finger von diesen Darlehen zu lassen, wenn es irgendwie möglich ist. Denn es kann nicht sein, dass sich der sonst so naiv-grosszügige Bundesrat in die Lohnpolitik der Clubs einmischt. Unsere Staatsdiener in Bundesbern verdienen übrigens 10’000/Monat – im Durchschnitt, plus fette Pension! Beim Bundesamt für Gesundheit dürfte der Durchschnitt eher bei 15’000 oder noch höher liegen.

    • Was für ein Humbug. Konkurse von einigen professionellen Fussball-AG’s wäre kein Unglück, im Gegenteil. Vielleicht würden dann die Funktionäre und deren Anhängsel realisieren in was für einer Glocke sie agieren. Ohne TV und Sponsoren gäbe es sie schon lange nicht mehr oder dann in einer abgespeckten, weniger abgehobenen Art. Auch im Fussball wird hoffentlich bald die überfällige Strukturbereinigung stattfinden.

    • Herr Hässig liebt polemische und hässige Texte!
      Grundsätzlich bin ich auch nicht für zuviel öffentliche Unterstützung für den Profi Fussball, aber der Vergleich 13’000 Lohn und das mit Bankern ist einfach lächerlich. Banker, und ich kenne einige! arbeiten nicht für das Geld!

    • Bravo, gute Darstellung, aber leider nützt es hier in diesem Portal wenig. Krank was hier alles so von sich gegeben wird.

    • Endlich sagt mal einer wie es ist.
      Danke

      Ja dä Hässig ist glaub einfach ein Fussballhassbürger

  37. Guten Tag Herr Hässig

    Ist Ihr Name Programm? Wie kommen Sie auf die Idee, bei rückzahlbaren Darlehen davon zu schreiben, «sie und andere kriegen total Milliarden geschenkt»? Ich dachte, es wäre mehr wirtschaftliches Verständnis zu erwarten auf Inside Paradeplatz. Sie machen sich ja selber lächerlich. Zumal die Sportklubs an viel strengere Auflagen gebunden sein werden bei der Rückzahlung der Darlehen, als jedes andere (KMU-)Unternehmen.

    Jänu, polemisieren macht halt mehr Spass, als sich an Fakten zu halten.

    Aber Ihr Portal braucht es in dieser Form nicht.

    Ihr enttäuschter Leser, MM

    • Ceterum censeo … esse delendam

      Ist diese Zensur wirklich nötig Herr Hässig?
      Ganz schwach.

    • @MM: Ja, es sind Kredite. Aber kennen Sie die Finanzsituation der Klubs? Die meisten schreiben jedes Jahr rot und haben dann neue Kapitalerhöhungen, oder ähnliches. Warum sollte man das stützen? Die Kredite kann man sich dann ans Bein streichen. Nein, der Profifussball ist nicht systemrelevant, das Niveau der Chaoten und der Leistungen auf dem Feld erbärmlich. Warum unterstützt man das, während Einzelunternehmer und Selbständige vor die Hunde gehen? Das ist Staatsversagen im höchsten Grad. Herr Hässig hat absolut recht mit diesem Bericht.

  38. Letztes Jahr gab es noch ein grosses Hickhack von Links bis Rechts wegen ein paar Millionen Defizit bei den Sozialwerken und wegen den Überbrückungsrenten für Ü60. Nicht kleckern sondern klotzen lautet jetzt die Devise beim Verteilen von Covid-19 (Steuer)Geldern. Jeder Bundesrat hat das Gefühl, dass er seiner Klientel Milliarden zuschieben muss. Ein Wahnsinn, dass jetzt unter anderen auch Sportfunktionäre und Ferrari fahrende Fussballer grosszügig unterstützt werden. Die Profilierungsneurose unserer Regierung im Steuergeldverteilen kennt keine Grenzen. Über jeden Minikredit stimmen die Bürger sonst ab und bei diesen Corona Milliarden müssen wir stillschweigend zusehen. Und wo bitte ist unser Parlament, dass sich schon nach 3 Tagen Abnicken verdünnisiert hat (diese 4 Millionen teure unnütze Übung hätte man sich ersparen können). Soll mir doch bitte in den kommenden Jahren kein Politiker mehr weiss machen, dass wir länger als 65 arbeiten sollen und die AHV kein Geld hat. Und die neuen Kampffliegerlis kann sich Frau Amherd gerne als Mobile in ihrem Büro in Bern aufhängen.

  39. Der FC St. Gallen fällt schon seit Jahren durch aggressive, beinahe schon an Nötigung grenzende Betteltouren auf. Dass jetzt auch noch der Steuerzahler dafür massiv an die Kasse kommt, ist für viele Leute hier zu viel des „Guten“!

    • Wie kommen Sie dazu den FC St.Gallen ausgerechnet so darzustellen. Wenn auch gewisse Betteltouren stattgefunden haben, dann ist es legitim den Rückhalt der Region zu bemühen. Das Lohngefüge stimmt auch. Die Ausgabeseite ist zur Zeit mehr als im Begriff. Man muss einfach sehen, dass der Bundesrat das ganze Profitum zu Recht unterstützen muss. Oder will man einen Klub mit einem hohen Zuschauerdurchschnitt abschaffen. Was ist denn mit den hohen Subventionen für Theater, die ganze Filmbranche und alle anderen kulturellen Institutionen. Brauchen wir Schweizer Filme, die wir in der Regel niemand im Ausland verkaufen können.

  40. „Umverteilung von unten nach oben.“
    Arbeitsloser sponsert Ferrari eines tätowierten Fussball-Superstars aus irgendwo. Sport verbindet.
    Hingegen: Die Steuerbehörden waren vor Corona wesentlich aktiver. Steuerrechnungen, –
    Mahnungen und Betreibungsandrohungen, die im Wochentakt versandt wurden, bleiben aus.
    Steuerbefreiung für alle? Kurzarbeit/Burnout und schlechtes Gewissen der Beamtenschaft?

  41. Es ist stossend, dass Sportler und Selbständige so ungleich behandelt werden. Besuche bei Sportveranstaltungen wie Eishockey und Fussball werden daher für Viele unerschwinglich. Die 2 Klassen Gesellschaft setzt sich fort. Das ist schlecht für die Schweiz. Wir folgen damit dem weltweiten „Trend“. Schade!

  42. Eine Behördenwillkür pur. Wer laut schreit, kriegt den Hals gefüllt. Die Sinnhaftigkeit wird völlig ausser acht gelassen. Hauptsache, man kann eine grosse Gruppe glücklich machen.

    Und alle die Jubeln: Wir werden das auf mehrfacher Stufe zahlen, denn diese Kredite können und werden nicht zurückbezahlt werden, der Schweizer Sport ist per se kein profitables Geschäftsmodell, Niveau zu tief und Markt zu klein. Genauso wie das 40 Mio. Päckli für Schweiz Tourismus, WTF?

    Es verwundert mich, was meine Landsleute alles mit sich gefallen lassen und Bern einfach so gewähren lassen.
    Mancher Politiker hätte anders abgestimmt bei diesen finanziellen Debakeln letzte Woche, wenn nur die Abstimmung transparent gewesen wäre.

    Massive Unternehmenssteuerausfälle in den nächsten Jahren, horrende Staatsausgaben, Lohnausfälle und Reduktionen bei Privaten, evtl. MWST-Erhöhung zur Löcherstopfung beim Bund, Steigende Arbeitslosigkeit und massive Belastung der Sozialwerke, während die Babyboomer Pensioniert werden und die Altersvorsorge noch mehr in Schieflage gerät. Dies werden wir alle noch massiv spüren die nächsten 10 – 20 Jahre.

  43. Lieber Herr Hässig

    Genau da muss nachgehackt werden. Die zahlreichen Subventionen und Steuerprivilegien von Frey, Blocher, Schneider-Ammann, Caneppa und Konsorten gehört offengelegt zu werden.

    Das betrogene Volk hat ein Anrecht auf Transparenz

  44. Der Sport wird hart, aber fair behandelt: die Clubs müssen die Jugendabteilungen weiterbetreiben, die Saläre um 20% senken und es sind rückzahlbare Kredite, für welche die jeweilige Liga solidarisch haftet. Im Gegensatz zu COVID-19 Krediten, welche ohne Gegenleistung fliessen, der Bund vollumfänglich dafür haftet und ohne grosse Prüfung vergeben wurden.

    • Sorry, aber die Saläre im Schweizer Fussball sind eine Frechheit: den grossmehrheitlich zweitklassigen Profi-Kickern müssten 50 Prozent und mehr gestrichen werden. Und diejenigen Fussballer, die das nicht wollen, dürfen sich gerne wieder in den regulären Arbeitsmarkt einreihen.

  45. Der Canepa sitzt immerhin im Digitalswiss…und übernimmt damit Verantwortung für die Digitalisierung der Schweiz…ein Überbleibsel der Grins-Doris…alles ziemlich primitiv.

  46. Geld hat niemanden reich gemacht.

    Lucius Annaeus Seneca (ca. 4 v. Chr. – 65 n. Chr.), genannt Seneca der Jüngere; römischer Philosoph, Stoiker, Schriftsteller, Naturforscher und Politiker; Selbsttötung auf Geheiß seines ehem. Schülers Nero (Römischer Kaiser von 54 – 68)

    Quelle: Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 119. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924)
    Originaltext: Neminem pecunia divitem fecit

    • Das angebliche “Geld“ entsteht durch Kredite und Schuldenberge, der Beweis wird ja gerade jetzt durch die Politik selbst deutlich erbracht. Für das betrügerische Kreditschneeballsystem und den Scheinwohlstand sollen letztlich auch noch die verarschten Bürger haften.
      Eines ist sicher letztlich entsteht Reichtum nicht durch Schulden und Schuldenhaftung.

  47. Milionäre, Miliardäre sind genau diejenige, die immer wieder an MA gesagt haben: “ es ist schwierig, wir wissen aber man muss durchhalten, stark sein…“ nicht einmal drei Tage nach der lockdown, haben alle schon geweint und waren traumatisiert….
    Wir sind stark, die Mutter mit 4 oder 5 Kindern sind stark, die Krankenschwestern und jetzt auch die Mediziner in Spital sind stark….den Rest ist nur stark mit Wörtern….nicht gegen Canepa oder Frey natürlich…sie sind gute Beispiele, aber nur ein bisschen Wahrheit tut gut…
    Trotzdem, ich bin dafür, da für uns Sport, wie Musik, Kust…eine Notwendige Lebensbedingung ist! 👏😉

  48. Brot und Spiele. War schon im alten Rom als panem et circenses (Juvenal) so – das Volk verkommt zu Statisten und jubelt, während es entrechtet wird.

  49. Eine ganz üble Sache, insbesondere wenn man die Herkunft des Reichtums von einigen dieser Präsidenten näher betrachtet. Bei Canepas ist es die leidige Geschichte mit Nobel Biocare. Gemäss Handelzeitung hat diese Frau mit ihren Aktien damals über CHF 100 Mio. verdient. Pensionskassen und Anleger hingegen haben hingegen massive Verluste erlitten.

  50. Der Bundesrat missbraucht seine Kompetenzen unter einem Notrecht, das es so gar nicht gibt.
    Sportvereine müssen nicht unterstützt werden.
    Wenn es deswegen Steuererhöhungen gibt, bin ich weg.

    • Die Schweizer Politiker haben im Rahmen der Corona Krise jegliches Augenmass verloren. Wer glaubte das dass Parlament den unfaehigen Bundesrat im Rahmen der Sondersession zur Raeson bringt, wurde des besseren beleehrt. Stattdessen halfen die Parlamentarier ihrer Lobby zu noch mehr Geldern. Wer glaubt das die Darlehen zurueckbezahlt werden ist ein unrealistischer Traeumer.
      In Zukunft werden die Sozialleistungen abgebaut (insbesondere die Altersrenten). Gleichzeitig kommt es zu starken Steuererhoehungen. Dann gibt es in der Schweiz keinen Mittelstand mehr.

  51. Skandalös – was ist dies für ein obszöner Haufen in Bern.
    Vergleichbar mit NERO in der römischen Antike.