Welt nach Virus: Umarmen und beschützen, frei nach Martin Meyer und Oskar Freysinger

Fleissige Ausländer schnappen faulen Inländern die guten Jobs weg, unser Bürgertum zerfällt. Zwei Autoren geben Orientierung.

Die ständigen Rufe nach mehr Geld für Bildung und Wissenschaft täuschen nicht darüber hinweg, dass der Bildungsstand der meisten Menschen seit mehr als einer Generation nachlässt.

Mit der Bologna-Reform, die vor 20 Jahren in den Schweizer Hochschulen eingeführt wurde, nahm die Schweiz Abschied von der Ausbildung ihres Nachwuchses zu gebildeten Weltbürgern.

Seither werden Studenten nachgezogen, die immer mehr von immer weniger wissen, imaginären Studienabschlüssen nachrennen, um dann in der Welt der Anwälte, Bankmanager und Marketingfachleute unterzugehen.

Wer beruflich an die Spitze will und keine Familie hinter sich weiss, welche diesen Prozess beschleunigt, wird zum Leistungsroboter von maximal 30jähriger Betriebsdauer.

Seine Konkurrenten um die Karriere kommen nicht mehr aus anderen Schweizer Kantonen, sondern aus 180 Ländern der Erde.

Deutsche, Holländer, US-Amerikaner, Inder und sogar ein Mann aus der Elfenbeinküste, Tidjane Thiam, der wegen kultureller Unverträglichkeit bald wieder gehen musste, stehen heute dem Aufstieg des Schweizer Nachwuchses im Weg.

Im Detailhandel und Tourismus sind es zunehmend Österreicher, Türken und ehrgeizige Nachwuchsleute aus den Staaten des Balkans, die dort Führungspositionen übernehmen. Ihre Einsatzfreude übersteigt die der oft bequem gewordenen Schweizer um ein Vielfaches.

Das sind schlechte Nachrichten für jenen Teil der Bevölkerung, den wir gemeinhin Schweizer Bürgertum nennen. Es ist im Begriff, soweit dessen Mitglieder nicht Velo fahren oder Marathons laufen, im Untergrund zu verschwinden.

Die einstigen Spitzen des Bürgertums haben viele Familien, nicht nur an der Zürcher Goldküste, Millionen gekostet. Von Marcel Ospel und Sergio Ermotti (beide UBS) bis Urs Rohner (CS) sind die Kurse der von ihnen geführten Banken ins Bodenlose gestürzt.

Jetzt ist „Kili“ Kielholz an der Reihe, dessen SwissRe-Aktie gleich vierzig Prozent in die Tiefe gestürzt ist. Nicht alle waren davon überrascht, darunter auch viele seiner Ex-Kader, die den jüngsten Höchststand schon vor einem Jahr weit übertrieben fanden.

Viele Ereignisse an unseren Hochschulen, zuletzt an der Universität St. Gallen, der ETH Zürich und der Universität Zürich, weisen darauf hin, dass dort vermutete bürgerliche Solidität rascher Gewinn- und Karrieremaximierung Platz gemacht hat.

Weil echte Schweizer Bürgerliche seit Alfred Escher und dessen industrieller Generation unbedingt daran erkannt werden können, dass sie nicht nur sich selber, sondern auch eine ganze Region und die ganze Schweiz reicher machen können, müssen auch höhere Staatsangestellte, von denen wir viele haben, auf den Anspruch, echte Bürgerliche zu sein, verzichten.

Sie kosten den Steuerzahler mit ihren überdehnten Mitarbeiterstrukturen Millionen und sind bereit, Milliarden an Steuergeldern auszugeben.

Neuen Reichtum bringen sie nur ins Land mittels Steuerverzicht, sei es für begünstigte Ausländer oder Druck ausübende Konzerne.

Ob Anwälte, die sich gerne bürgerlich geben, die aber viel Fragwürdigem den juristisch passenden Anstrich verleihen, echte Bürgerliche oder nur bessere Raubtiere sind, verlangt eine eigene Betrachtung.

Ebenso halte ich die Grünen für ein Zerfallsprodukt des alten Bürgertums. Sie wollen die Welt retten, retten zumeist aber in erster Linie ihre eigene Kasse.

Die Grünliberalen, innen streng bürgerlich, aussen mit grünem Anstrich, gegründet, um den Vormarsch der Grünen zu stoppen, haben sich als liberale Verwalter einigermassen bewährt, ohne grosse Anstösse zu liefern.

Sind dies deshalb leistungsbezogene Bürgerliche, welche aus der Schweiz des 20. Jahrhunderts eine Schweiz des 21. Jahrhunderts machen können? Ich habe meine Zweifel, gerade was die Energiepolitik betrifft.

Hier gilt die Frage einer selbstbewussten und sehr erfolgreichen Schweizer Topmanagerin im Ausland: „Sind wir denn der richtige Absender?“

Weil sich die Mehrheit im Land bürgerlich nennt und auf jeden Fall dem „bürgerlichen Mittelstand“ zugerechnet werden will, darf die Frage gestellt werden: Wer ist eigentlich bürgerlich, das heisst Wohlstand schaffend für sich und seine Gesellschaft?

– Es gibt diesen bürgerlichen Mittelstand, aber der wird laufend kleiner. Mehr als einem Drittel aller Gewerbler steht finanziell das Wasser bis zum Hals.

– Es gibt den oberen Mittelstand, Anwälte, Ärzte, Unternehmensberater, Führungskräfte der Wirtschaft und in Verbänden. Sie halten sich für staatstragend, tragen aber zuerst sich selber.

Auch dieser Teil des Mittelstands ist bedroht, weil viele wirklich Reiche, darunter nicht immer Schweizer, diese Dienstleister für überbesetzt und überzahlt halten.

– Der untere Mittelstand, also jene, die es gerade noch schaffen, nicht als arm zu gelten, nimmt seit der Corona-Krise rasch zu.

Was heisst das für das Selbstverständnis der Schweizer Bevölkerung? Deren Wahrnehmungen werden gesteuert von den SRG-Sendern und den Grossverlagen Ringier, TX Group, CH Media und NZZ.

Schweizer Regionalmedien spielen ebenso eine meist stabilisierende Rolle wie ausländische TV-Sender, wo man sich bestätigen lassen kann, dass „bei uns“ alles besser ist.

Bisher haben Schweizer Intellektuelle, wo Lukas Bärfuss die inoffizielle Führung als Nationalphilosoph übernommen hat, nur wenig zu den Folgen der Corona-Krise ausgesagt.

Diesen Bann haben zwei national bekannte Intellektuelle durchbrochen, von denen man dies nicht erwartet hätte.

Martin Meyer, langjähriger Leiter des seinerzeit im deutschsprachigen Europa noch berühmten NZZ-Feuilletons, legte soeben bei Kein&Aber den Roman „Corona“ vor.

Oskar Freysinger, immer etwas dissidenter Mitdenker in der Spitze der SVP Schweiz, hat im Brinkhausverlag den Briefroman „Nachtwehen“ drucken lassen.

Beide Romane beschäftigen sich mit den Folgen von Krisen auf die menschliche Psyche. Beide Romane lassen ihre Akteure in milder Dunkelheit auftreten.

Martin Meyer in einer, seiner eigenen, Bibliothek, deren Tür jeweils nur spaltweise geöffnet wird.

Oskar Freysinger versenkt seinen Helden, einen offensichtlich spleenigen Engländer von hoher Intelligenz, gleich ganz in eine Höhle im Goms. Langläufer wissen, dass dies ein Bezirk im Oberwallis unterhalb des Furkapasses ist.

Beider Helden sind hoch bürgerliche Vertreter ihrer jeweiligen Sozialgruppe: Matteo bei Meyer, ein Bibliothekar, der sich in der Corona-Krise durch sechs Bücher liest, welche schon früher den Umgang mit der Pest behandelt haben.

Donovan, Sohn einer englischen Hochadligen, bei Freysinger, der die Krise des angelsächsischen Bewusstseins in einer grossräumigen Höhle bei Reckingen schriftstellerisch zu überwinden sucht und daran scheitert.

Als Akt der Selbstbefreiung zieht er Frauenkleider an, die ihn als Zwitterwesen legitimieren sollen. Die Walliser, eigenartige Gäste gewohnt, nehmen dies ohne weiteres hin, zumal Donovan sie auch in die englische Sprache einführt, die touristisch immer wichtiger wird.

Beide Autoren entlassen ihre bürgerlichen Avatare, ohne dass diese in der Krise ernsthaften Schaden genommen hätten.

Nach allerlei unterhaltsamen Kapriolen, die Meyers Roman für die kommenden Sommer- und Herbstferien geeignet machen, wird der geneigte Leser darin bestärkt: „Das Leben geht weiter. Matteo wollte es mit ganzer Kraft umarmen, wie am ersten Tag.“

Freysinger macht es dem Leser weniger leicht. Donovan, altgriechisch wie lateinisch denkender Insulaner wie Höhlenbewohner, fasst zusammen:

„Alles ist denkbar in dieser verwirrten Zeit. Doch wo die Nachkommen Beethovens jene von Shakespeare mit Bomben bewerfen, kann es keinen Sieger geben. Deutschland wird seine Seele verlieren und Grossbritannien ein Imperium.“

Wie recht beide haben. Uns Schweizern bleibt nichts anderes übrig, um, Matteo folgend, die Welt zu umarmen, und, Donovan folgend, unsere Schweizer Seele wie unser kleines Wirtschaftsimperium zu schützen.

Kommentare

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  1. L. Barfuss wurde ich nicht als Nationalphilosoph bezeichnen, eher als Nationalpessimist. Einer, der aus dem „alles ist schlecht in der Schweiz“ ein Geschäft macht und in gewissen Medien und Kreisen offene Ohren findet.

  2. Ein Mann steht auf der Straße und klatscht ständig in die Hände.
    Es kommt jemand hinzu und fragt ihn, warum er das tue.
    „Ich vertreibe Elefanten!“
    „Aber hier sind doch gar keine Elefanten!“
    „Siehst du: es wirkt!“

    So funktioniert unsere aktuelle „Pandemie“.
    Genau so.

  3. Wie angenehm, dass die Politik nun einen Virus hat, dem man den Zusammenbruch des Systems anlasten kann. Das Weltfinanzsystem wäre, vor allem aufgrund von politischem Versagen, ohnehin zusammengebrochen und mit ihm auch das komplette System. Was wirklich gespenstisch ist, ist die Tatsache, dass man diese Zeit und Umstände nun auch noch dazu nutzt, um eine weitere massive Umverteilung von unten nach oben zu organisieren.

  4. „The World’s 25 Richest Billionaires Have Gained Nearly $255 Billion In Just Two Months.“

    Darunter Mark Zuckerberg (Facebook), Jeff Bezos (Amazon), Colin Zheng Huang (Alibaba)und unser aller Held und Retter der Menschheit aka Gott Bill Gates (Microsoft).

    Noch Fragen ?

  5. Unser zerfallendes Bürgertum haben die Bürgerlichen ganz allein zu verantworten. Das begann schleichend damit, als in Zürich die „rot-grünen die Macht übernahmen“ und seither nicht mehr abgaben, nein sogar zementierten.

    Sie verteilten grosszügig Geld um noch mehr linke Wähler in die Stadt zu locken, was ihnen durchaus gelungen ist.

    Bald gibt es Stadtmauern um Zürich (Verkehrsampeln die minutenlang rot sind obwohl nirgends ein Auto oder Fussgänger die Strasse quert)und lauter glückliche Velofahrer innerhalb „der Stadtmauern“ die den wenigen verbliebenen Autofahrern das Leben schwer machen.

    Dies unter gütiger Mithilfe der Polizei, die ihrerseits schaut, dass möglichst viele Autofahrer, sei es wegen Ueberschreitung der Parkzeit um 3 Minuten oder aber wegen eines Tempoexzesses von 53 statt 50 fleissig Bussen verteilt und die Staatskasse füllt.

    Das geht auf nationaler Ebene weiter. Die Unterwerfung der Schweiz mit dem mit der EU vorgesehenen Rahmenabkommen wird das Bürgertum weiter schwächen. Und hier sogar mit der gütigen Mithilfe der FDP, welche sich flugs ein grünes Mäntelchen umgehängt hat, damit sie nicht wieder Wähler verliert (die Enttäuschung des Jahrzents).

    Das dämlichste was nun soeben das Parlament beschloss ist wohl die Unterstützung mit der Ueberbrückungsrente von über 60 jährigen die keinen Job mehr finden wegen der Personenfreizügigkeit und dem Import von immer mehr billigen Arbeitskräften.

    Wirklich der Gipfel der Blödheit ist, ein Problem welches die Personenwanderung in der ganzen EU verursacht auch noch selbst zu finanzieren mit dieser Ueberbrückungsrente.

    Etwas was jahrelang abgestritten wurde, nämlich dass die Personenfreizügigkeit Inländern Jobs wegnimmt wurde nun mit diesem Beschluss einer Ueberbrückungsrente als existent zugegeben. Verlogenes Pack.

    Die Kosten dafür werden genau so verlogen dargestellt wie seinerzeit die Prognose, wie wenig Menschen durch die Personenfreizügigkeit bei uns einwandern werden. Die Kosten werden explodieren. Denn jeder Unternehmer ist ja blöd, wenn er seine „teuren über 60-jährigen Arbeitnehmer“ nicht beim Staat entsorgt und dafür günstigere Arbeitskräfte aus der EU importiert.

    Neuerdings sagt man aber nicht mehr, biligere Arbeitskräfte aus der EU, sondern man beteuert bei jeder Gelegenheit, diese seien besser ausgebildet. Nebst dem, dass viele über 60-jährige entsorgt werden, werden sie nun auch noch beleidigt, sie seien weniger gut ausgebildet.

    Irgendwann, so hoffe ich, schlägt das Pendel furchtbar zurück und trifft hoffentlich jene, welche die Schweiz förmlich am demontieren sind.

  6. Lieber Herr Stöhlker

    Ich möchte nicht so hart wie „Anna“ über Ihren Artikel und Sie urteilen. Ihre Aussagen sind aber leider tatsächlich ein richtiges Geschwafel, alles wild durcheinander gemischt, ohne Zusammenhang und mit wenig Inhalt.

  7. Ich studierte 1963 – 67 Maschineningenieur an der ETH. 50 % der Studierenden waren nur am Status „Dipl.Ing. ETH“ interessiert für den Schritt ins oberste Unternehmenskader, darunter auch Studierende, die lieber auf Sardinien Parties feierten (während der Vorlesungszeit), und ihr Familienname garantierten ihnen das Diplom. Der heutige Zustand des obersten Kaders ist nur die Fortsetzung. Nur helfen heute Seilschaften nicht mehr gegen leistungswillige, fähige Konkurrenten ohne Rücksicht auf deren Herkunft.

  8. „Wer ist eigentlich bürgerlich, das heisst Wohlstand schaffend für sich und seine Gesellschaft?“

    Ja klar, das ist bürgerlich. Wohlstand schaffen für die Gesellschaft, was hat der Author eigentlich geraucht? Bei den Bürgern ging es immer nur um Wohlstands- und Machterhalt, weil es einfacher ist etwas zu verwalten, anstatt neues anzugehen.

    „Oskar Freysinger, immer etwas dissidenter Mitdenker in der Spitze der SVP Schweiz“

    Wer ein Buch von dem Typ liest, oder gar noch als zitiert, der hat echt nicht mehr alle.

    • Zwei Schwafler in der Klapsmühle. Wie wärs einmal, zuerst etwas Deutsch zu lernen? Oder ist die digitale Verblödung unaufhaltsam?

    • fuck goethe…..@rückbauer passt gut in ihr delirium sie armer depp

      was spricht in der schweiz noch reines deutsch sie rückständiges schaf…
      die balkanesen, die türken, die affganen, die gummibootschweizer,
      die asylschweizer, die amizionistischen kriegsvertriebenen, die schwarzgeldrussen, das traurige häufchen der restschweizer..??

      grab dich ein du depp

  9. @ Alle. Viel Bla Bla. Immer die anderen sollen es richten und die sind erst noch zu dumm dazu. Meine erste Frage an alle lautet: Wann haben Sie das letzte Mal eine Offerte für eine ärztliche Behandlung eingeholt? Allein damit liessen sich im Gesundheitswesen Millionen sparen – und bei Ihrer Garage machen Sie das doch auch. Zweite Frage: Haben Sie Ihre Wohnortgemeinde schon ein Mal gebeten, für Sie einen Steuervergleich mit einer anderen Gemeinde auszuarbeiten? Dort sind Sie ja auch Kunde – und „da werden Sie doch geholfen“ oder nur abkassiert? Und haben Sie Ihre Bank auch schon mit einem 10-seitigem Vertrag wissen lassen, dass das eigentlich ihr Geld ist, das da mit Minus verzinst wird und Sie im Fall einer Pleite der ach so gut geführten Bank IHR Geld auf jeden Fall wieder zurück haben möchten?

  10. Beklage schon seit längerem einen Führungskräfte Mangel, Fachkräfte hätten wir eigentlich genügend. Aber wenn man die falsch einsetzt oder verheizt, dann hat es halt nicht genügend davon…
    Jetzt frage ich mich aber zusätzlich, warum sind unsere Führungskräfte heute so schwach im Vergleich vor 20 / 30 Jahren? Ist es falsch zu sagen, dass die frühere Kaderschmiede (Armee) einfach besser war als die heutige (Hilfsschule Gossau)..?

  11. ..Schwarzenbach wollte vor 50 Jahren die Italiener nach Hause schicken; zum Glück wurde die Initiative abgelehnt.
    Das gleiche Spiel heute mit den Deutschen würde angenommen!

    • Würde sicher angenommen und zwar wegen der grossen Klappe von denen.

  12. Wenn man eine grosse Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben

    Wieder einmal dieser frustrierte Deutsche mit seinen nationalistischen und rassistischen Tiraden. Diesmal gegen die verhassten Schweizer. Stöhlkers Lügen werden von Woche zu Woche unverschämter. Das Gegenteil ist wahr:

    https://www.handelszeitung.ch/panorama/schweizer-arbeiten-am-langsten-europa

    „Die Menschen glauben eine große Lüge eher als eine kleine Lüge und wenn man sie häufig genug wiederholt, werden die Menschen sie früher oder später glauben.“

    • Am längsten „arbeiten“ auch unsere Beamten und all die anderen in den staatlich geschützten Werkstätten.

      Nur: Wie bei bildungsfernen Kreisen der Ökos und Linken mit eklatanten Mängeln bei naturwissenschaftlicher Grundbildung so üblich, kennen die wenigsten den Unterschied zwischen „Arbeit“ und „Leistung“.

      Schön wenn die Schweizer und seine Beamtenkaste am längsten arbeiten! Aber leisten tun sie eben wenig bis nichts und genau das ist das Problem.

  13. Genau auf den Punkt gebracht: bequem gewordene Schweizer. Erst heute, Sonntagabend wollte ich wieder im Zürcher Seefeld zu Abendessen. Fast alle Restaurants hatten geschlossen. Nicht wegen Corona, sondern wegen „Samstag und Sonntag Ruhetag“. Wegen Reichtum geschlossen. kein Wunder schnappen die Jungen gut ausgebildeten Ausländer den Jungen Schweizern die guten Jobs weg. Die Schweizer sind einfach satt geworden, kein Drive mehr da.

    • Sind Sie sicher, dass diese Restaurants von echten Schweizern geführt werden? Im Gastgewerbe sind die nämlich längst in der Minderheit, v.a. in den Städten.

    • Bald können Sie wieder Feuerwerk anzünden und sich wie ein waschechter Schweizer fühlen. Bitte den Lampion nicht vergessen.

  14. Fleissige Ausländer, faule Inländer? Frechheit diese Aussage.
    Ausländer sind billiger weil sie dank den Hungerlöhnen in ihrer Heimat unterbezahlte Arbeit bei uns annehmen und noch das Gefühl haben, jetzt gut bezahlt zu sein. Die Arbeitgeber handeln nach dem Motto „Geiz ist geil“ und werfen Schweizer raus, damit sie niedrigere Lohnkosten haben und mehr Gewinn. Hoffentlich wird die Begrenzungsinitiative angenommen, damit solche Handlungen zukünftig unterbunden werden.

  15. „Deutsche, Holländer, US-Amerikaner, Inder und sogar ein Mann aus der Elfenbeinküste, Tidjane Thiam, der wegen kultureller Unverträglichkeit bald wieder gehen musste, stehen heute dem Aufstieg des Schweizer Nachwuchses im Weg.“ Gefährliches Gedankengut. Von einem Deutschen.

    • @ Alle. Viel Bla Bla. Immer die anderen sollen es richten und die sind erst noch zu dumm dazu. Meine erste Frage an alle lautet: Wann haben Sie das letzte Mal eine Offerte für eine ärztliche Behandlung eingeholt? Allein damit liessen sich im Gesundheitswesen Millionen sparen – und bei Ihrer Garage machen Sie das doch auch. Zweite Frage: Haben Sie Ihre Wohnortgemeinde schon ein Mal gebeten, für Sie einen Steuervergleich mit einer anderen Gemeinde auszuarbeiten? Dort sind Sie ja auch Kunde – und „da werden Sie doch geholfen“ oder nur abkassiert? Und haben Sie Ihre Bank auch schon mit einem 10-seitigem Vertrag wissen lassen, dass das eigentlich ihr Geld ist, das da mit Minus verzinst wird und Sie im Fall einer Pleite der ach so gut geführten Bank IHR Geld auf jeden Fall wieder zurück haben möchten?

  16. „Fleissige ausländer nehmen faulen inländern den job weg“ musste lachen.

    Ich schweizer 24. kein papierli schweizer, voll gesund,ohne lehre, schreibe monatlich ca.50 bewerbungen, für jobs aller art. Nur absagen. Nicht weil ich faul bin, sondern weil der schweizer zu viel kostet.

    Zu 100% sprechen sie hier von den High-end jobs die nur an Int. Top-uni absolventen gehen. ab 9000fr.- NETTO

    • Keine Abgeschlossene Lehre oder sonstige Ausbildung und kein bisschen faul?

    • @Tofa Tula. Leute ohne Lehre oder sonstiger Ausbildung sind nicht faul. Mein Vater z.B. war ein hochinteligenter Mann, er hatte 8 Jahre Schule und konnte keine Lehre absolvieren weil er sofort nach Schulabschluss als Hilfsarbeiter in die Fabrik musste. Dies weil er dringend als Verdiener gebraucht wurde. Desgleichen meine ältere Schwester, auch sie konnte keine Lehre absolvieren. Sie arbeitete als ungelernte Bedienung und konnte sich durch Fleiss und Glück ein eigens Hotel-Restaurant erarbeiten. Ich durfte eine Lehre machen, aber ich habe es nicht so weit gebracht wie meine Schwester. Wenn der lacher schon 50 Bewerbungen geschrieben hat, ist er nicht faul sondern fleissig. Ich wünsche dem Lacher dass er bald eine Stelle findet. Vielleicht sollte er es in einem Temporärbüro versuchen. Ich kenne jemand ohne Ausbildung, der jeden Tag cirka 40 Temporärbüro persönlich abgeklappert hat und dann am Schluss eine Arbeit und Festanstellung bekam weil er nervte.

  17. Schon erstaunlich, daß ein deutschstämmiger Unternehmensberater in der Schweiz der einzige ist, der sich zur kommenden Transformation des hiesigen Gesellschaftsmodells detailliert äußert.
    Und sich dabei auch noch von beschränkten Heckenschützen beschiessen lassen muß, die außer orthographischen Fehlern keine Argumente vorzuweisen haben.
    Links zu sein war vor vierzig Jahren eine stets kontroverse und vielschichtige politische Grundhaltung, heute ist die Linke verkommen zu einer unreflektierten Nachplapperei absurder Reizthemen wie Co2 und genderwahnsinn.
    Ziel ist die Spaltung der Gesellschaft, der Familien und die Zerschlagung der letzten Reste einer Volksgemeinschaft.
    Oje, habe ich gerade Volksgemeinschaft geschrieben, das ist ja eigentlich voll nazi.
    Wie jeder konservative oder nationale Gedanke heute schon per se in die rechtsextreme Ecke gedrückt wird.
    Im Kern Denkverbote für die blöden Schlafschafe.

    • Heckenschützen, mir orthographischen Fehlern kann man keine Meinung ausdrücken, Nachplapperei, Reizthemen, Volksgemeinschaft, Denkverbote für die blöden Schlafschafe.

  18. So ist das hat in einer Gerontokratie und da gehört Klausi natürlich auch dazu: Früher war alles besser…
    Ok boomer – und jetzt wieder zurück auf das Designersofa und dem Früher hinterherweinen

  19. Stimmt leider haargenau. Beispiel: Öko-Siedlungen Bern-Felsenau. Genossenschaftliches leben mit minimalem Aufwand und maximalem Profit der durch die dummen Steuerzahler finanzierten Infrastruktur. Bewohner: Nachkommen von Berner Mittelständler (meistens Beamte Kanton oder Stadt Bern; sehr oft irgendwo im Dschungel der Bildungsämter). Die Wertschöpfung bleibt bei dieser Genration auf der Strecke. Man will offensichtlich wieder zurück zur Armut. Aber eben, man will immer das, was man nicht hat. Generation BTP – Back To Poverty.

  20. Spielt die Kompassnadel etwas verrückt, liegt es vielleicht nicht an der Welt, sondern einfach am Kompass, Herr Stöhlker.
    Ihre Wunschheimat der mächtigen Macher und spleenigen Multis ist nicht Schweizer Alltag.

  21. Bin sicher kein Stöhlker Fan. Aber was der Autor heute publizierte hat sicher Hand und Fuss. Bis er zu den zwei Büchern kommt, da kann man abstellen. Da wirds schwaflig.

    Eine Kernaussage geht leider in den vielen Worten unter: Dass nämlich seit der Einführung vom Bologna die Ausbildungsqualität massiv und je länger je mehr SCHLECHTER wurde.

    Habe selber eine Tochter, welche sich um ihren Master bemüht. Und wenn ich ihr zuhöre, so stimmt es: Die machen alles und nichts, aber vor allem nichts fertig.

    Eine völlige Missgeburt von Bildungsreformen.

  22. Zitat KJS: „… ein Mann aus der Elfenbeinküste, Tidjane Thiam, der wegen kultureller Unverträglichkeit bald wieder gehen musste…“

    Mein lieber Herr Gesangsverein! Diese geniale Charakteristik ist eine CS-Aktie wert!

  23. Bern Felsenau Öko Genossenschaft Siedlungen mit vielen Nachkommen der Berner Beamtenschicht. Man bekommt schwer den Eindruck, diese Leute wollen wieder verarmen. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, wie mit dieser Lebensart unser Wohlstand gesichert werden soll.

  24. Ja, die Schweizer sind auf dem absteigenden Ast. Die internationalen Konkurrenten sind aggressiver getrimmt als der harmonieversessene, lahm regulierte Schweizer. Die Schweiz ist offen, steht allen offen und sie kommen gern, haben sie doch bei uns ideale Verhältnisse, leichtes Spiel, der Schweizer ist nur zu bereit, sich die Butter vom Brot nehmen zulassen. Das ist seine zurückhaltende Art, vollerzogen, vollkontrolliert, überregliert, gegängelt und untertänig. Während unser Superstaat allen dahergelaufenen super Bedingungen beschert, diskriminiert er die eigenen Männer systematisch, schickt sie in unsinnigen Militärdienst, der sich über Jahrzehnte (!) hinzieht, nie zu Ende ist, jedes Jahr von Neuem die Gehirne wäscht, der die jungen Männer ausserdienstlich noch zusätzlich mit sinnlosen obligatorischen Schiessübungen gängelt, um Schützenvereinen aus dem vorletzten Jahrhundert eine künstliche Existenz zu sichern. Er holt jedes Jahr von neuem seine braven Soldaten aus dem produktiven Wirtschaftsprozess, aus der Uni, ETH, Spitälern, Betrieben, aus Ausbildungen, und und und …. lässt sie antraben, um sie drei Wochen bei Planspielen für irgendwelche Militärkader an einem Waldrand warten zu lassen, das überteuerte Kriegsmaterial zu putzen, sie als Hampelmänner zu benützen, ihre Nerven zu strapazieren, ihnen UNTERORDNUNG einzuüben. Gehorche! — Derweil arbeiten Türken, Jugoslawen, Deutsche, Österreicher, Amis, Franzosen, Araber, Chinesen, Italiener, Nigerianer, Inder, Iraner etc. etc. etc. an ihren akademischen Karrieren, beruflichen Werdegängen, verdienen Geld in unseren und steuerlich bevorteilten internationalen Betrieben, organisieren sich, Schreiben an ihren Publikationen, geniessen das Leben in der sicheren Schweiz, zahlen keine Wehrersatzsteuer, haben keine Zusatzausgaben, Belastungen und schikanöse, staatlich verordnete Sonderbehandlungen. Deutsche Seilschaften sind an Universitäten, in Grossbanken, u.a. aktiv, wohlbekannt. Sie übernehmen ganze Seminare, Abteilungen, Strukturen, ziehen konstant weitere Staccato sprechende Landsleute nach. Sie sind überall, auch in der öffentlichen Verwaltung, im Beamten-Apparat zu Bern, in den Medien, den Banken, im Zug, im Tram, im Spital ….. Es gibt wohl kein Land, das vergleichbar eigene Leute derart vernachlässigt, aktiv benachteiligt, zu Untertanen erzieht, sie im eigenen Land Verdrängungsprozessen ausliefert, um einen überkommenen Mythos zu erhalten, wie die Schweiz, die auf solche Eigendiskriminierung und ihre Lebenslüge auch noch stolz ist.

    • Da gibt es nur eins: Begrenzungsinitiative. Wir dürfen bald abstimmen, stimmen wir doch richtig und der Spuk ist vorbei.

    • Ich könnte diese Antwort auch vielen anderen schreiben hier:
      Infolge Argumentationsmangel oder Argumentationsfaulheit einfach auf die Person zu schiessen, ist ganz schwach. Selbst wenn man mit vielem oder dem ganzen Text nicht einverstanden ist, sollte man zumindest auf einzelne Punkte eingehen.Ansonsten offenbart man bloss eine gravierende Diskussionsschwäche.

    • Naja, der Stölker lässt ja den Dampfer nicht zum erstenmal vom Stapel…

      Wer sich so exponiert, sollte auch mit Kritik umgehen können.

  25. „Seither werden Studenten nachgezogen, die immer mehr von immer weniger wissen, imaginären Studienabschlüssen nachrennen, um dann in der Welt der Anwälte, Bankmanager und Marketingfachleute unterzugehen.“

    Die nennen sich dann „Experten“ oder „Spezialisten“.
    Experten sind ex definizione Menschen die über immer weniger Themen/Dinge immer weniger wissen bis sie zuletzt über nichts alles wissen.

  26. Stöhlker wettert gegen das Schweizer Bildungssystem, obwohl er selbst nur die Primarschule abgeschlossen hat.

  27. Fröhliches Worthülsenbasteln mit Chlöisu S.: Immer dieselben Schlagworte in Mixer geben. Warme Luft reinpumpen. 5 Minuten mixen. Fertig.

  28. Mir fällt auf, dass es gerade bei eingewanderten gut Ausgebildeten viele Abzocker hat. Aerzte, Zahnärzte, Unternehmenbsberater usw. Es scheint so, dass einige gut Qualifizierte aus Europa erkannt haben, dass man die Schweizer noch relativ gut abzocken kann und hier reich werden kann. Der letzte Fall ist ein Italiener namens Maisano vom Unispital Zürich. Oft sind die Eingewanderten nicht besser oder leistungsstärker; sie sind ganz einfach frecher als die eher zurückhaltenen Schweizer. Das habe ich bei Banken selber erlebt. Eine grosse Klappe und können nichts. Der Schweizer ist eher ruhig und kann etwas. Das ist der ganz grosse Unterschied Herr Stöhlker.

  29. Also
    mein Tipp
    Sonne und UV Licht tanken sowie Hygiene Empfehlungen einhalten, dann wird es auch keine zweite Welle geben.Einen Impfstoff braucht es daher nicht. Ärzte und das Spitalpflegepersonalwerden sich nicht impfen lassen.
    DieNebenwirkungen sind ja bei der Grippeimpfung bekannt. Die
    Mittel sollen besser in die Binnenwirtschaft investiert werden.
    Das Debakel von den Politikern verursacht wurde wird vielleicht werden die Schulden durch eine neue Währung „weggeschafft wir fangen alle wieder alle von NULL an.

  30. Sicherlich überspitzt aber die Richtung ist bedenklich.
    Man könnte vielleicht ähnlich über andere deutschsprachige Länder schreiben ? Wenn es dem Esel zu gut geht….

  31. Ich hoffe schwer, dass ich im Alter nicht so desorientiert, realitätsentfernt und dement-dusselig wie Stöhlki werde. Grundgütiger, es wird wöchentlich grausliger 😖😖😖

  32. Freysinger und Chlaus J., Brüder im Geiste, beides Wutbürger, Freysinger mit der Kriegsflagge des deutschen Kaiserreichs im Haus, welche Flagge aus dem deutschen Reich hat Chlaus J., im Haus? Beide von der Gesellschaft nicht mehr gewünscht, ja geradezu abgehängt, beide versuchen zu schreiben, was meistens misslingt. Neu bei Chlaus J., er der immer Namen nennt zitiert eine Dame die ihm passt, ohne Namen. Wahrscheinlich hat er diese in seinem dementen Zustand erfunden!

  33. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    „Alles ist denkbar in dieser verwirrten Zeit. Doch wo die Nachkommen Beethovens jene von Shakespeare mit Bomben bewerfen, kann es keinen Sieger geben. Deutschland wird seine Seele verlieren und Grossbritannien ein Imperium.“

    Sie erinnern sich an meinen Vorwurf ggn. Deutschland und das deutsche Establishment würde lügen und betrügen 8nicht anders Niederlande und Österreich). Nun, diese Woche hat die europäische Bankenaufsicht gezielt die deutschen Sparkassens und Landesbanken unter die Lupe genommen, d.h. 41% des Vermögens des deutschen Bankensystems, das derzeit nicht von den europäischen Institutionen kontrolliert wird. Die Aufsicht hat schwere und scharf Vorwürfe erhoben, der Intransparenz und Schlamperei. Die beleuchtet Bilanzsumme beläuft sich auf 2.734 Milliarden Euro, was eine größere Zahl ist als in allen anderen Staaten der Europäischen Union zusammen genommen.

    So rügt die Untersuchung u.a. die mangelnde Klarheit in der Eigentumsbeziehung; die Aufteilung der Befugnisse und Verantwortlichkeiten zwischen dem Einlagensicherungssystem deutscher öffentlicher Banken und den Eigentümern der Banken selbst; Grenzen der Risikoüberwachung; die Verbesserung der IT-Systeme und nicht zuletzt die Stärkung des Überwachungssystems durch Stresstests, die dazu beitragen, die in Krisenszenarien benötigte Liquidität und das benötigte Kapital zu quantifizieren, da die zurückgestellten Mittel möglicherweise nicht ausreichen.

    Ich habe Ihnen bereits über die illegale Blitz Aktion der deutschen durch die KfW gesschrieben, die zu 80% im Besitz der Bundesregierung und zu 20% im Besitz der Länder ist. Sowohl die KfW als auch die Bundesländer verfügen über ein eigenes autonomes Budget und sind daher nicht verpflichtet, den EU Stabilitätspakt einzuhalten, was in Spanien, Portugal, Frankreich, Italien usw. der Fall ist. Diese Bilanzierung bedeutet unter anderem, dass bis zu 600 Milliarden Euro nicht in die Staatsverschuldung einbezogen werden. Auch hier hält Deutschland die Vorschriften nicht ein und bleibt zumindest bei der Harmonisierung der Verfahren mit anderen europäischen Partnern zurück, auch bei der Frage von wertgeminderten Bankkrediten. Die Anomalie und Betrügerei des deutschen Falles, insbesondere im Lichte des Urteils aus Karlsruhe, zeigt sich auch in den Prozentsätzen des Gewichts, das diese o.g.Unternehmen für das gesamte Bankensystem in Deutschland haben, nämlich 41% des Vermögens.

    Dies ist die Rangfolge basierend auf dem Gewicht der Vermögenswerte, die derzeit nicht unter der Aufsicht der europäischen Aufsicht stehen:

    Deutschland 41,0%
    Österreich 38,4%
    Niederlande 28,2%
    Finnland 15,9%
    Belgien 11,6%
    Italien 11,5%
    Sonsige EU Länder 10,1%
    Frankreich 7,7%
    Spanien 4,8%

    Haben Sie dazu was gelesen? Nein. Der Truppenabzug der US-Amerikaner macht Schlagzeile. An Verlogenheit und Hinterhältigkeit kaum zu überbieten. In den letzten Wochen kam auch die mediale Kehrtwende, man solle und wolle helfen usw. Vielleicht, sollte man etwas nachholen was man nach dem 2. Weltkrieg verpasst hat. Die deutschen für die nächsten 30 Jahren in den Kühlschrank stellen!
    Herzlich

  34. Habe zur Kenntnis genommen, dass Herr Stöhlker nebst der täglichen Lektüre von rund 20 Zeitungen und Periodika auch noch, Corona sei Dank, Zeit gefunden hat, 2 Romane zu lesen. Bin auch dankbar für die Information, dass der Ivorer Thiam heisst und das Goms im Wallis liegt. Wie war der Stuhlgang heute?

  35. Das stimmt schon: Die schweizer Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung ist träge geworden. Jetzt sowieso dank Corona, die work-life balance wird überall neu evaluiert = lieber weniger arbeiten dafür mehr Freihzeit. Danke den Linken/Grünen welche Unternehmertum verhindern haben wir „faulen“ aber noch eine Chance dass die wirklich guten Köpfe nicht reinkommen und Vollgas geben (die gehen nach USA oder bleiben in Asien).
    Ich muss nicht mehr lange…aber wäre ich nochmals 20? Nein Danke.

  36. Es wird Zeit, Zu erkennen, zu welcher tumben, glücklicherweise winzig kleinen Echokammer IP verkommen ist! Jeder vernünftige Mensch, der sich auf diese Plattform verirrt, ist überrascht von der Aggressivität und dem geistigen Tiefflug, der sich hier darbietet. Die oberflächlichen Erkenntnisse eines Herrn Stöhlkers, eingepackt in, auf Hochglanz polierte Phrasen, beeindrucken, den kaum der deutschen Sprache mächtigen Durchschnittsleser! Leider! IP hat nur noch eine Funktion Als „Fake News“!

  37. Bochumer Zeitung: „Die ganze Welt beneidet uns um Angela Merkel.“
    Nach dem elektrisierenden Virus Aufsatz wäre es recht und billig, wenn Lukas Hässig schreiben würde: Mindestens ganz Europa beneidet uns um Klaus J. Stöhlker.

  38. … und ich dachte, wir hätten nur Hochqualifizierte im Land?! In diesem Artikel gilt: Zusammenhänge wie Vorhänge. Man nehme irgendwelche Zutaten, mische sie und man stelle anschliessend Zusammenhänge her, die einen eine Wahrheit zu geben scheinen… Überdies ist dieses Reiche/Bürgertum/Arme eine veraltete Sichtweise bzw. Kategorisierung…

  39. Herr Stöhlker sagt: „Diesen Bann haben zwei national bekannte Intellektuelle durchbrochen…“ und nennt, als Zweiten davon, Oskar Freysinger. Sorry, aber diesen Mann als „Intellektuellen“ zu bezeichnen, das wirft Fragen auf…

    • Der Benny Fuchs ist auch so ein Intelluhe… Ilentu… Intell-leck-du-mir-eller …

  40. Danke Herr Stöhlker für den beinahe lyrisch
    wirkenden Beitrag, sozusagen das Wort zum Sonntag.
    Ich frage mich, wieso Sie die SP nicht verortet haben,
    wie Sie es so träf mit den andern Parteien taten.
    Wollten Sie nicht oder konnten Sie nicht?

  41. Ja, die Schweizer sind auf dem absteigenden Ast. Die internationalen Konkurrenten sind aggressiver getrimmt als der harmonieversessene, lahm regulierte Schweizer. Die Schweiz ist offen, steht allen offen und sie kommen gern, haben sie doch bei uns ideale Verhältnisse, leichtes Spiel, der Schweizer ist nur zu bereit, sich die Butter vom Brot nehmen zulassen. Das ist seine zurückhaltende Art, vollerzogen, vollkontrolliert, überregliert, gegängelt und untertänig. Während unser Superstaat allen dahergelaufenen super Bedingungen beschert, diskriminiert er die eigenen Männer systematisch, schickt sie in unsinnigen Militärdienst, der sich über Jahrzehnte (!) hinzieht, nie zu Ende ist, jedes Jahr von Neuem die Gehirne wäscht, der die jungen Männer ausserdienstlich noch zusätzlich mit sinnlosen obligatorischen Schiessübungen gängelt, um Schützenvereinen aus dem vorletzten Jahrhundert eine künstliche Existenz zu sichern. Er holt jedes Jahr von neuem seine braven Soldaten aus dem produktiven Wirtschaftsprozess, aus der Uni, ETH, Spitälern, Betrieben, aus Ausbildungen, und und und …. lässt sie antraben, um sie drei Wochen bei Planspielen für irgendwelche Militärkader an einem Waldrand warten zu lassen, das überteuerte Kriegsmaterial zu putzen sie als Hampelmänner zu benützen, ihre Nerven zu strapazieren, ihnen UNTERORDNUNG einzuüben. Gehorche! — Derweil arbeiten Türken, Jugoslawen, Deutsche, Österreicher, Amis, Franzosen, Araber, Chinesen, Italiener, Nigerianer, Inder, Iraner etc. etc. etc. an ihren akademischen Karrieren, beruflichen Werdegängen, verdienen Geld in unseren und steuerlich bevorteilten internationalen Betrieben, organisieren sich, Schreiben an ihren Publikationen, geniessen das Leben in der sicheren Schweiz, zahlen keine Wehrersatzsteuer, haben keine Zusatzausgaben, Belastungen und schikanöse, staatlich verordnete Sonderbehandlungen. Deutsche Seilschaften sind an Universitäten, in Grossbanken, u.a. aktiv, wohlbekannt. Sie übernehmen ganze Seminare, Abteilungen, Strukturen, ziehen konstant weitere Staccato sprechende Landsleute nach. Sie sind überall, auch in der öffentlichen Verwaltung, im Beamten-Apparat zu Bern, in den Medien, den Banken, im Zug, im Tram, im Spital ….. Es gibt wohl kein Land, das vergleichbar eigene Leute derart vernachlässigt, aktiv benachteiligt, zu Untertanen erzieht, sie im eigenen Land Verdrängungsprozessen ausliefert, um einen überkommenen Mythos zu erhalten, wie die Schweiz, die auf solche Eigendiskriminierung und ihre Lebenslüge auch noch stolz ist.

  42. Es liegt an der Konsenspolitik. Die schleift alle Ecken und Kanten weg. Gauckelt uns eine sorgenlose Wohlfühloase vor, obwohl die Sanddünen immer näher kommen. Überschüttet uns mit Regeln, Auflagen, Gebühren und Bussen, die jegliche Motivation und Innovation killen. Kraftlos,saftlos, ohne Biss, aber dafür meist mit einer gehörigen Portion Neid. Warm Duschen und Käffele…wen wundert’s? Trotzdem, die „erfolgreichen“ Ausländer in der Schweiz haben einen bedeutenden Vorteil: Bei Misserfolgen können sie sich einfach aus dem Staub machen.

    • Dann gehen sie doch in die USA, Brasilien, Türkei, Nordkorea, Russland, da haben sie keine Konsenspolitik!

    • @ Späher

      Da sind sie ja schon. Die Schweizer die Sie anprangern. SRF interviewt sie ja ständig, die Auslandschweizer, bei der NASA, Brückenbauer, Dorfdoktoren in Afika …

      In der Schweiz geblieben sind die Unterwürfigen, Stiefellecker, blau haargefärbten, backendurchstochenen Weltfremden.

    • @Späher.Kritiker vergraulen, loswerden und weiter wursteln, das hätten Sie wohl gern.Eben gerade diesen Gefallen sollte man Euch Systemprofiteuren und -hörigen nicht machen. Die mühsam erkämpften, wichtigsten Errungenschaften unseres Landes sind nämlioch etwas wert und die gibt man nicht einfach her. Sie wurden auch nicht durch Konsenspolitik erreicht. Das dauernde Duckmäusertum und die in Folge allen Politik-, Wirtschafts- und Sozialinteressen durch Geld ins Maul stopfenen verursachten Missstände, zahlen sich nämlich nicht aus und verursachen im Endeffekt bloss grossen Schaden.

    • die sanddünen kommen immer näher…wie wahr, wie treffend

      wenn man sich die dunklen gestalten die hier über die ganze schweiz verteilt werden so ansieht ein erbärmliches bild…
      horden von billigbier besoffenen afro halbaffen die lautstark unsere öffentlichen plätze besetzen und sich in der nestwärme unserer sozialfranken ausbreiten wie zuchtzecken in einem geschützten labor.

      tendenz stetig steigend…..man kann und will es nicht glauben was hier abgeht und die brut fliegt obendrauf noch dahin in den urlaub wovor
      sie geflohen sind….lifestyle asyl made in switzerland.
      was für ein deppenland ist aus uns geworden, die asylaffen lachen sich
      doch ab unserer blonden mentalität halb tot.

      affganen, tschetschenen, syrer, albaner, iraker, restbalkanesen etc.usw.
      die eidgenossen haben sich in die dörfer und berge zurückgezogen und sind
      mit einer nachwuchsrate von 0,85% dem sozial und asyl touristen mit 2,4%
      mehr als deutlich unterlegen was schon ja schon rein mathematisch unsere blumige zukunft besiegelt….’in god we trust‘

  43. Was soll dieser Schwachsinn von zig vollkommen haltlosen Sätzen Herr Stöhlker? Irgendwie zuviel Alc anstatt Corona erwischt?

    • @ Oekonom

      Was ist nicht gut am Text vom Kollegen Stöhlker? Haben Sie Angst vor der Wahrheit? Der Autor hat schon Recht mit den aufgezeigten Tatsachen!

    • Für Wutbürger Chlaus J. sind das keine haltlosen Sätze die geben seinem Lebensabend Halt und Sinn, entspechen auch seinem abnehmenden geistigen Niveau bevor er in die totale Dämmerung abgleitet. LH gewährt ihm da noch etwas Licht, setzt aber mit dem Chlaus J. Gelapper seinen Ruf als investigativen Journalisten und den Betreiber des IP Portals aufs Spiel.

  44. Nicht alles ist gut was neu ist. Wird viel gejammert von Schweizern, schnell am Limit. Einsatzwille mässig. Bologna eindeutig ein downgrade… viel Boden verloren. Zukunft gehört nicht mehr der Schweiz, weil der Wille zu leisten nicht mehr da ist. Lieber fun, dafür dumm. Was ich als Prüfungsexperte erlebe ist teils peinlich.

  45. Herr Stöhlker
    Schreiben Sie mal über:
    -Fälle von schwerem Kindsmissbrauch in Münster aufgeflogen
    -Entführung von Maddie in Portugal – deutscher Tatverdächtiger
    -Pilot Andreas Lubitz steuert Germanwings absichtlich zum Absturz
    -Protz-Bischof Tebnitz-van Elst in Limburg
    -etc.

    • Dr. habil. Franz-Peter Tebartz-van Elst, wenn ich bitten darf!

  46. Sorry, aber Freysinger kann sich von mir aus seinen Pferdeschwanz irgenwohin stecken. Dieser schmierige rechtsaussen Dichter und Barde ist einfach keine Zeile wert. Schon gar nicht auf dieser Site.

    • Freysinger ist ein rechtspopulistischer Schnorri, der in der SVP deswegen Aufnahme gefunden hat.

    • Den Füller mit Freysinger hätte sich unser umtriebiger Herr Stöhlker abschminken können.

      Aber mittlerweile kennen wir ja seine Schwäche für’s Wallis und die Dramaturgie der Berge. Ich empfehle ihm jedoch in diesem Zusammenhang C.F. Ramuz (Derborance) zu lesen. Dann liest er wenigstens einen Literaten mit Stil und nicht einen zweitklassigen schwanzhaarigen Pseudo-Intellektuellen, der Krach macht, um seine Defizite zu kompensieren.

  47. Wieder einmal ein langfädiger Artikel von Stölker.

    Bei dem man auch nach mehrfachem Lesen nicht herausfinden kann, was der Autor einem sagen will.

    Kurz:
    Reines Geschwafel.

    Lang:
    Es wurde von Stölker einmal mehr Styropor produziert, wie es in Mediendeutsch so schön heißt.

    • Warum? Es geht doch aus dem Artikel hervor. Er zeigt den Status Quo. Die verdummte „Mittelschicht“. Die verlorenen Schweizer Werte. Die momentane Lage (die ist nicht rosig), etc etc

      Tatsache ist schon, dass der Durchschnitts-Schweizer dumm, faul und ungebildet ist. Er hat nicht realisiert, dass wir nicht mehr in „unserer guten alten Schweiz“ leben.

      Als kleines Beispiel. Ich traf mich heute abend mit einem noch berufstätigen Freund. Er ist Geschäftsführer in einem grösseren Spielzeugladen. Wir philosophierten über das Thema Tourismus. Ich teilte ihm mit, dass ich für die Zürcher Fünfsternehotels keine guten Zeiten sehe, denn heutzutage fehlen die Gäste, welche 400-600 Franken pro Nacht im Standardzimmer bezahlen. Ungläubig schaute er mich an und meinte „aber in Zürich schon, die Schweiz ist halt teuer“. Ich erwiderte dass ich das ganz und gar nicht so sehe. Weder ist ist Schweiz „teuer“ noch seien solche Preise gerechtfertigt in einer Provinzstadt wie Zürich. Er bestand darauf, dass in der Schweiz schon, weil halt so besonders, etc etc. Ich erklärte ihm, dass sich im Ausland weder jemand für die Schweiz interessiere, noch dass der Ruf der Schweiz so sexy sei, dass der normale Überseeetourist zu uns komme. Namen wie Paris, Rom, Stockholm, Berlin etc sind sexy im Ausland. Wow, er wurde echt wütend, stauchte mich zusammen, ich sei weltfremd (zu sagen bleibt, dass ich schon über 100 Länder bereiste und mir daher schon ein gewisses Bild machen kann), „bei uns ist alles besser“ etc

      Nun, der werte Kollege Stöhler beschrieb den Sachverhalt sehr treffend! Leute wacht endlich auf! Einen Ausweg weiss ich auch nicht. Aber dass wir in der Scheisse sind und das Steuer wenden müssen, dass ich mir klar!

    • Was interessanter wäre, warum publiziert LH solche Artikel auf IP. Der Meinungsvielfalt und wirklichen Diskussionen dienen die Elaborate von Chlaus J. nicht! Mittlerweile wissen wir dass der Grossteil der SchweizerInnen dumm und faul sind und sich von oben diktieren lassen wie in einer Diktatur normal. Wir wissen dass BR Sommaruga Klavier spielen kann und sie als BR total unfähig ist. Wir wissen dass Chlaus J. der „Elite“ nachtrauert die ihn einst gefüttert hat. Wir wissen aber dass der Papierschwizerli mit der Wutbürgerklappe deutschen Ursprung ist. Wir /ich snd/bin der Grösste, grösste Schnauze aller Zeiten!

    • Lieber Benny Fuchs, man muss sich einfach fragen, warum ist es so weit gekommen. Warum sind wir so teuer? Weil man bei uns den Forderungen und Begehrlichkeiten der Linken,der Grünen,der Wirtschaft etc. dauern nachgibt und ihnen bereitwillig mit Geld den Mund stopft.Irgendwann läuft das Fass über. Alles wird viel zu teuer. Konkurrenzfähig gegenüber dem Ausland kann man so nicht sein. Da nützen auch die unsäglichen Rumzockereien der SNB nichts.Die ganze Welt weiss inzwischen, dass wir bei Forderungen einfach zahlen oder nachgeben. Wir kämpfen nicht, wir zahlen. Da liegt das Problem und die Hauptschuldige ist die Konsenspolitik. Eine Systemschwäche, die auf die Dauer untragbar ist.

    • @ Franz Walter

      Einverstanden mit dem was Sie schreiben. Das sind die einen Hauptprobleme. Und die Abzockerei auf den Chefetagen sind die anderen Hauptprobleme.

      Probleme erkannt. Lösungen haben leider keine.

    • Nein, erschreckend ist der Zustand der Schweizer „Mittelschicht“! Es ist wirklich fünf vor zwölf!

      Das was der Kollege Stöhlker berichtet entspricht leider der Wirklichkeit!

  48. Gratuliere!
    Wenn Hr. Stöhlker sich nicht beissend um Corona, sondern seinem Stammthema kümmert, ja dann läuft er zu Hochform auf, so auch diesmal wieder.
    Sehr gut.
    mG

  49. absolut richtig! leider.
    dank den ex jugoslawen läufte es rund im mittleren und unteren bereich!
    denner, verwaltung, banken, gastro, selbständige usw.
    danke ihnen läuft auch der ganze konsum hier.
    zeit, die realität zu sehen!

    • Absolut treffend! Ihr verdummten verblödeten Schweizer Landsleute, wacht endlich auf, nehmt den Finger aus dem Arsch und findet zurück zu den alten Werten!

      Es geht uns nicht so gut, die Schweiz ist nicht mehr „das beste Land“, wir haben keinen Vorsprung mehr!

      Aber solange wir derart viele Deppen haben, welche lieber die Welt retten, statt die eigenen Leute zu stärken wird es nichts.

      Als kleines Beispiel von dieser Woche: Ich kaufte beim lokalen Hauswarenhändler ein statt beim Grossverteiler (oder gar im Ausland, wie es viele Landsleute tun!) und bezahlte entsprechend mehr. Das Material war unpassend, es entstand nun ein Schaden, den ich selbst berappen muss. Nix mit fachmännischen Kenntnissen in KMU. Der Jugo in der Migros hätte mir vermutlich das passendere Produkt verkauft.

  50. Ich finde es sehr gut dass die Schweizer endlich aufwachen werden und langsam bemerken, dass sie nicht alleine auf der Welt sind.
    Gut, dass die Unternehmen durch Corona endlich die faulen und unproduktiven MitarbeiterInnen aussortieren können.
    Es kann nicht sein, dass wir als Unternehmen immer diese Leute durchfüttern müssen.

    • Komisch, die faulen SchweizerInnen haben eine der höchsten Produktivität in Europa. Das beste Beispiel für Faulheit ist Jana, die schreibt ohne Hirn und Wissen!

    • Aussortieren… Da war doch mal was mit Selektion etc. Ein schrecklicher Erguss, Frau Uphoff

    • Wie kommt denn die kleine internationale Jana darauf, dass Schweizer denken würden, dass sie allein auf der Welt seien?

      Das mit dem aussortieren der Arbeiter ist halt so eine Sache. Zum sortieren braucht es Arbeiter und wenn die Arbeiter sehen, dass man nur dazu angestellt ist, andere Arbeiter auszusortieren, dann merkt der Arbeiter vielleicht, dass es ihm als nächstes an den Kragen geht und dann missfällt dem Arbeiter das…vielleicht irgendwann.

      „Wir als Unternehmen“ – bist du irgendwie debil? Schizo? Geh zum Arzt, devor die Ärzte zu dir kommen.

  51. Schade, dass Klaus Stöhlker (wie meistens) an der Oberfläche herumkratzt. Warum nicht mal zu einem konkreten Thema etwas fundiertes und interessantes schreiben. Vorschläge:
    – Geldverschwendung in Bildung und Wissenschaft
    – Ständiges Wachstum der Bürokratie (auch in Unternehmen)
    Wäre doch interessant, seine dazu Ansichten zu lesen.

    • Das kann Klausi nicht, nur Sprüche machen und er ist der Klügste im ganzen Land (Eigenlob). So ein eingebildeter Tropf.

  52. Corona Geschwafel: Zolliker Verschwörungstheoretiker wird mit dem Pulitzer Preis geehrt

    Langsam kann einem IP leidtun.Offenbar haben Sie keine anderen „Autoren“ als diesen „entsorgten“ PR Schwafli aus Deutschland. Es fehlt eigentlich nur noch, dass er sein Gefasel wie Freisinger auf der Gitarre vorträgt. Aber wie wär s, wenn er der engste Berater von Trump würde, dann wären die zwei „alten Schnorrer“ zusammen, und er hätte endlich wieder eine sinnvolle Aufgabe.

    • Versuchen Sie doch mal selbst engster Berater von Trump zu werden. Sie könnten ihn dann auch mit der Gitarre und Ihrem Gesang beraten.

    • interessanter rassismus-gedanke, halt leider kein inhalt. wie wäre es sachlich zu sein statt persönlich. aber das ist des lesers mündigkeit. wie peinlich.

  53. Die deutsche Oberste Heerresleitung hatte im 1. Weltkrieg den glauben, wenn der russische Adel und das Bürgertum vernichtet wird gehört Russland den Deutschen und schickte Lenin nach Moskau den Job zu erledigen. Er war erfolgreich und siegte. Das deutsche Kaiserreich ging unter, weil die geistige Kraft fehlte die Massen zu mobilisieren. Die russische Revolution siegte, die mit Hilfe der Deutschen möglich wurde, weil der Wille aller geweckt wurde zur Erneuerung. Der britische Generalstab ging im 2. Weltkrieg davon aus, wenn die deutschen Städte zerbombt werden, werden die Heimstätten des Bürgertums vernichtet und so der Wille zum weiterkämpfen gebrochen und unterstützte Stalin-Russland, damit der preussische Adel und seine Schlösser vernichtet werden. Russland und Deutschland werden noch eine sehr lange Zeit brauchen, bis die Narben des 1. Und 2. Weltkrieges verheilt sind. Man hätte die Katastrophen verhindern können, wenn die Vernunft die oberste Maxime gewesen wäre, statt alles zu zertrümmern, um sich zu tote zu siegen. In der globalisierten Welt bestimmen die Gewinne und Renditen der Grosskonzerne die Politik der Staaten. Damit sich die bedingungslos unterordnen, müssen die Eliten, sprich das Bürgertum mit seiner Bildung, wegrationalisiert werden, weil man wohl davon ausgeht, dass sich eine verdummte Masse bereiteillig opfern und ausbeuten lässt, bis alles wieder in Schutt und Asche liegt, weil die Vernunft fehlt rechtzeitig die Notbremse zu ziehen und den besten Weg für alle zu wählen.
    Gunther Kropp, Basel

    • Herr Kropp wollte mich mal bedanken für Ihre induvidualistischen Stellungnahmen, welche ich mit Genugtuung lese. Sehe dass Sie ins Leben investiert haben, und nicht dem Konsumgeilen Besitzstandwahren der sogenannten „Bürgerlichen Elite“ die einen schein Frieden behalten will, da Ihr Spiel ja für sie aufgeht.
      Wir brauchen hier klar eine Vision Schweiz, wo alle Ihre Federn lassen müssen und zusammen stehen müssen. Sonst haben wir alle verloren.

    • einfach herrlich, Ihre herzerfrischende Kommentare, da gibt es nichts mehr hinzuzufügen.

    • @visionmach2
      Ich nahm mir immer die Zeit zu denken, im Gegensatz zu den neuen Elite, deren Hauptbeschäftigung wohl ist, sich sinn- und masslos vollzufressen auf Kosten derer, die es ermöglichen, dass die Tafel im Überfluss gedeckt.
      Danke für das Lob. Das mich sehr freut, da ich seit einer Ewigkeit nicht gelobt wurde.

    • Bin auch gegen Hr. Keller,
      freundlich grüsst
      Walter Roth aus St. Gallen.

      Naja, und was war das, solle es nun sein….???

    • @ Johann Keller

      Kann man nicht „gegen jemanden“ (also z. B. den Herrn Stöhlker) sein und seine Schrifterei (z B. diesen Text) trotzdem gut finden? Ich empfehle, die Distanz zwischen der Person und der Sache einzuhalten.

    • Der Stölki schwafelt den immer gleichen Sermonkack schon seit Jahrzehnten, eine gewisse Korrelation zwischen Text und Author geht schon.

  54. Herr Stoehlker,
    Viele der fleissigen Ausländer reüssierten nicht in der Schweiz:
    zB Spiesshofer ABB, Blessing UBS, Ahlburg Stadler Rail, TT, usw.
    Schweizer Schlachtrösser Voser, Spuhler, Gottstein ziehen jetzt
    die Karren.

    • Den Golfer Gottstein als Schlachtross zu bezeichnen ist weit hergeholt.

      Ausser Sie finden dass sein „Glencore“ Börsengang etwas tolles ist. Die CS und die Schweiz werden dafür wohl noch einen hohen Preis bezahlen…

      Glencore ist ja nicht für die Kunst der feinen Klinge bekannt…

    • Vielleicht sollte Chlaus J. einaml an die Langstrasse und zufrieden wieder nach Zollikon zu fahren, dann wäre sein Frust über unser Land, in das er sich einkaufen musste weil er sonst nichts vorzuweisen hatte, wahrscheinlich weg!

  55. Die Schweiz vor dem Abgrund, „Deutsche…… stehen heute dem Aufstieg des Schweizer Nachwuchses im Weg.“ „Das sind schlechte Nachrichten für jenen Teil der Bevölkerung, den wir gemeinhin Schweizer Bürgertum nennen.“
    Stöhlkers gebetsmühlenhafte Ceterum Censeo angereichert mit 2 Buchbesprechungen. Papier ist geduldig – noch geduldiger sind die Leser von Stöhlkers IP-Kolumnen.

  56. Junge Ausländer schnappen alten Schweizern den Job weg. Ein weiterer Grund, DEUTSCHE HR Mitarbeiter die gezielt Schweizer austauschen. Leider Fakten.

    • sagt wer genau? welche fakten genau? was wollen sie erzählen ausser nichts?

    • Der die das, wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm.

      Ich mag die Sesamstrasse!

  57. Leistungswille, Innovation, Wettbewerb etc. stören nur den Status Quo der „Grauschläfen-Prinzen“ (Vertreter des Schweizer Bürgertums die noch vor 2008 in eine Kaderposition eines Finanzkonzern gekommen sind). Man versucht mit möglichst wenig Risiko noch eine weitere Bonusrunde zu absolvieren. Ich denke Frauenkleider würden denen aber definitiv noch gut stehen, liessen sich vielleicht mit viel Phantasie vorteilhaft in ein ESG-Rating einrechnen…

    Auch die Grünen werden merken: der Frühling grünt nicht immer. Die Zentralbanken werden die Wohlstandsillusion nicht aufrechterhalten können und der Märchen-Club der Schweizer Medien darf gerne versuchen düsterere Realitäten schönzureden. Bücher sind eine feine Sache, ich würde mich aber (zur Abhärtung) eher an Geschichtsbücher über die Zeit von Beethoven und Shakespeare halten…

  58. Für einmal den Stöhlker mit Genuss gelesen: ein paar träfe Bonmots und zwei Buchtipps. Den Freysinger werde ich im Goms daselbst lesen. Besten Dank.

    • Was lesen Sie denn ausser ‚IP‘, wenn Sie für diese beiden Buchtipps auf Hinweise von Stöhlker angewiesen sind ??

  59. Die Wahrnehmung der Schweizer Bevölerung wird gesteuert von den SRG-Sendern und den Grossverlagen Ringier, TX Group, CH Media und NZZ.
    Da bin ich der gleichen Meinung wie sie Herr Stöhlker, die erwähnten Medien sind absolut austauschbar geworden. Liest man das eine, hat man auch die andern gelesen.
    Meret Baumann hetzt auf der NZZ- Frontpage wie das üblich ist gegen Trump, als ob der persönlich den armen Floyd erwürgt hätte. Sie schreibt von Bürgerkrieg in den USA. ( Soll sie mal nach Syrien gehen, dann weiss sie vielleicht was Bürgerkrieg ist) Sie schreibt von überzogener Polizeigewalt gegen die unbewaffneten Schwarzen. Woher weiss sie, dass diese unbewaffnet sind ? Viele Polizisten, die auch Frau Baumann beschützen wenn sie in den USA ist, wissen es wohl besser als sie.
    Und so geht es weiter. Mit dämlichen Vorurteilen wird uns die Welt dort drüben erklärt, wie man das auch von Frau Meier am Dorfbrunnen erfahren könnte. Auch auf Seite 2 und 3 wird uns erklärt, was die Amis alles falsch machen.
    Auf Seite 4 uns 5 kommen dann Breitseiten gegen die nächsten Lieblingsfeinde der NZZ, Boris Johnson und natürlich den Kremelchef Putin. Fehlt noch Kanzler Kurz und andere Regierungschefs im östlichen Europa, die sich gegen die Massenzuwanderung aus Afrika wehren. Was da die NZZ bietet, bieten alle andern Schweizer Medien in der völlig identischen Tonlage.

    • Wo waren unsere Linken und Feministinnen, als OJ Simpson von einer bewusst einseitig zusammengesetzten Jury von der Anklage wegen zweifachen Mordes freigesprochen wurde? Sein schwarzer Staranwalt spielte bewusst die Rassismuskarte. Es war Rassismus, nämlich umgekehrter. Der prominente Sport- und Fernsehstar durfte gar nicht schuldig gesprochen werden, trotz erdrückender Indizien. Zudem war er als gewalttätiger Ehemann aktenkundig.

      Im Zivilprozess wurde er zwar schuldig gesprochen, aber ein grosser Teil seines Vermögens war vor Pfändung geschützt, sodass er seinen aufwendigen Lebensstil weiterführen konnte.

      Was gerade in den Mainstream-Medien, in Sportstadien und auf den Strassen passiert, ist an Heuchelei nicht zu überbieten. Billiges Mitläufertum, das null Mut erfordert und sich auf abgelutschte Worthülsen und Phrasendrescherei beschränkt. Und natürlich kein Wort über die (auch schwarzen) Opfer dieser linken Vandalen.

      Letztlich geht es nur um den einen, den es mit allen unerlaubten Mitteln zu stürzen gilt. Was nicht gelingen wird – da können die linksversifften europäischen Medien noch lange täubelen.

    • Darum habe ich nur noch Fachzeitschriften abonniert, die Zwangsabgaben für SF ausgenommen. Wenn die TX Group wie heute in der BaZ Verschwörungstheorien vom Cäsarenwahn usw. von Trump verbreitet, dann ist der Politjournalismus stark am Abserbeln. Solcher „Journalismus“ braucht keine Unterstützung vom Bund. Der erledigt sich selber. Und das ist gut so.

    • Absolut einverstanden! Genau so habe ich die NZZ heute beurteilt und rasch dem Altpapier zugeführt. Ich sehe denn Sinn dieses überteuerten Abos nicht mehr ein.

    • a)
      Meines Wisses gibt es Ringier nur noch als Tarnfirma, die ganzen Produkte stammen heute von Axel Spinger, welcher mit dem jahrealten Deal einen guten Teil des Schweizer Printmarktes monpolisiert (Zeitschriften).

      b) Die NZZ gibt es als solches zwar noch als Firma und sehr teure Aktie, aber journalistisch hat sich die NZZ weitestgehend (und als Gründungsmitglied) in die CH Medien eingebracht. Da noch einen Unterschied zwischen NZZ und CH Meiden suchen zu wollen ist somit marginal.

    • Ich kann Ihnen nur gratulieren,Sie haben verstanden
      was mit der alten NZZ passiert ist. Ein Trauerspiel
      von Journalismus und das Abonament kostet über CHF 800.00 da kann man den Blick lesen, da weiss man was man
      wenigstens was man liest und nicht eine pseudo unabhängige und intellektuelle Zeitung, welche sich selber begraben wird.

    • Es steht doch jedem frei, wie und wo er sich informiert. Durchs Internet gelangen wir in eine Vielzahl von Medienkanälen und Berichterstattungen. Die sind nicht alle links wie Sie meinen. Und vor allem sind sie international.
      Und wer meint, die Weltwoche sei geil und sich in mit der digitalen Welt schwer tut, der soll doch dort bleiben, wo es ihm wohl ist und weiterhin seine Anti-mainstream-Propaganda und Verschwörungstheorien konsumieren.

      Aber die Mehrheit Schweizer sind aufgeklärt und mündige Bürger und selbst in der Lage, sich unabhängig zu informieren. Bearbeitung mit Fakes nützt bei diesen 70% nichts!

    • Wer von den 231 (Gratis)-Lesern, die diese (sackschwache) Breitseite gegen die „NZZ“ angeklickt bzw. hervorragend gefunden haben,liest dieses Blatt regelmässig und bezahlt auch dafür ?

  60. Gerade Tourismus und Detailhandel sind ausgesprochene Tieflohnbranchen mit überschaubaren Qualifikationsanforderungen. Reich wird da kaum jemand, so fleissig er/sie auch immer ist. Zudem sind diese Sektoren stark konjunktur- und wechselkursabhängig. Warum sollte sich also ein Schweizer/Secondo mit guter Ausbildung für knapp 4000/Mt. abkrampfen?

    Einwanderung ist immer auf geringere Job- und Lohnaussichten im Herkunftsland zurückzuführen. Wer in einem Land gut bis sehr gut lebt, wandert nicht aus – was ja einschneidend ist, da das ganze Umfeld zurückgelassen wird. Hinzu kommen vielfach Sprachprobleme im neuen Land. Die gut qualifizierten Einwanderer sind immer noch eine Minderheit, und sie kommen nicht, um die Schweiz auf ein höheres Niveau zu heben, sondern aus rein persönlichem Interesse: für ein besseres Leben, genau wie die weniger gut Qualifizierten.

    • Endlich einmal jemand dem auch klar ist, dass vorwiegend jene zu uns kommen, die in ihrem Heimatland nicht gefragt sind.Und wenn sie aus der Akademie kommen, dann wiegt dass umso schwerer.

  61. Toller Bericht und eine Wohltat in der heutigen Zeit. Ich kann es fast nicht fassen und kaum glauben, dass so viele den Medien folgen, nicht selber denken und sich die Welt erklären lassen. Man spürt doch, dass einem die Medien in den letzten Monaten nichts als die reine Unwahrheit erzählen. Zuerst wurden die welche gegen den Corona-Wahn auf die Strassen gingen als Verschwörungstheoretiker, Aluhutträger und Impfgegner bezeichnet und nun unterstützt man die Bewegung, gibt die Etikette, Kampf gegen Polizeigewalt und Rassismus und lenkt die Massen schon wieder in die falsche Richtung. Rassismus, etwas was ich nie verstanden habe und auch nie Menschen nach der Herkunft eingeteilt habe, doch was wir nun sehen, ist der Grund, dass diese Menschen wegen dem Corona-Wahnsinn alles verloren haben und so auch nichts mehr zu verlieren haben. Oder dürfen wir jetzt in die Städte gehen, Fenster einschlagen und dann über die Polizeigewalt jammern? Ich kann nicht verstehen warum Menschen nicht mehr spüren können, dass hier ein riesen Schauspiel vorgeführt wird, welches wenn wir nicht erwachen, böse folgen für uns alle haben wird. Schon viel ist vernichtet worden, doch dieser Virus ist nicht der Grund, sondern das Finanzsystem welches vor 12 Jahren am ende war und nur noch künstlich bis ende 2019 am Leben erhalten werden konnte.

    • Wer den Zerfall der Schweiz nicht sehen will, ist selber schuld. Meistens stehen dem Menschen in seinem Leben zwei Stolpersteine im Weg: seine Ignoranz und sofort gefolgt von der Arroganz. Carpe Diem.

    • Mein Lieber,
      sicher kennen Sie als gebildeter und, wie ich sehe, tatkräftiger Leser den Satz: „Früher hatten wir in jedem Dorf einen Depp; jetzt versammeln sich diese im Internet.“

    • Unterstütze die Worte von W.Arner
      Freundliche Grüsse
      Hans Hollenstein

    • @ Stöhlker:

      Hoffentlich tun das nicht mehr davon auf IP.
      So wie Sie.

      Kaum zu glauben, daß Sie etwas mit Kommunikation zu tun hatten / haben.

      So gut wie jeder Beitrag von Ihnen ist:

      – langfädig
      – inhaltsleer
      – substanzlos
      – unstrukturiert
      – ein aneinandergewürfelter Redeschwall ohne ein Thema, sondern immer alles und jedes vermischt, was Ihnen grad so durch den Kopf zu schießen scheint

      Und am Schluß weiß man nicht, was eigentlich die Aussage sein soll. Man kann nur raten, was Sie einem als Autor eigentlich sagen wollen.

      Möglicherweise wenden Sie sich einmal an einen Kommunikationsberater.
      Der Ihnen zeigt, wie man schreibt, ohne daß man damit den Leser quält.

    • Lesen Sie den Kommentar von „Cerberus“. Da haben Sie Ihre Antwort, die sich sich zu Herzen nehmen sollten, sofern Sie verstehen was gemeint ist.

    • Lieber (?) Herr Stölker

      Wollen Sie ihre Kritiker In Ueberschätzung Ihrer eigenen Intellkualität zu Deppen stempeln oder sind Sie nicht selbst einer geworden?

    • Zitat Stöhlker: „Früher hatten wir in jedem Dorf einen Depp; jetzt versammeln sich diese im Internet.“
      Zitat Späher: Wo wohnt der grösste Depp im Land, in Zollikon an Stadtes Rand!“: