Irre Zustände in Schweizer Bitcoin-Szene

Der Blick fördert den Fall der Schwyzer Krytpo-Schürf-Firma Unity Investment zutage. Involvierter LGT-Banker in Haft.

Die Firma Unity Investment mit Sitz im Schwyzer Steuerparadies Schindellegi schreibt heute grosse Schlagzeilen. „Schwyzer Bitcoin-Bude schürft an der Wahrheit vorbei!“, titelt der Blick.

Es geht um das Versprechen der Unity-Gründer, mit Hunderten von Computern in einer Halle in Jona SG frische Bitcoins zu günstigen Produktionskosten zu schürfen.

Dafür erhielten die Unity-Chefs Millionen von Investorengeldern. Laut Blick zeigt sich nun, dass nie viele Computer im Betrieb waren, Lizenzen von Finanzbehörden fehlten und sich hinter den Kulissen Unity-Involvierte bekriegen.

Inzwischen ist die Halle in Jona geräumt, die Computer würden nun in Übersee Bitcoins aus dem Digital-Orbit zaubern, heisst es von den Machern.

Der Fall wirft ein trübes Schlaglicht auf die Schweizer Krypto-Szene. Eine der zentralen Figuren im Fall Unity Investment ist ein junger IT-Unternehmer namens Sean Prescott.

Zustände wie in … Switzerland (Blick)

Prescott meldete sich vor 3 Wochen über seinen externen PR-Berater bei diesem Medium. Er bot einen Text zum Thema an, wie wichtig es sei, innovative Startups im IT- und Krypto-Bereich zu fördern.

Kaum war der Artikel online, meldete sich ein Leser. „Wie kommt es eigentlich, dass Sean Prescott hier schreiben darf“, fragte er. Prescotts Partner und „Mitgründer“ der Unity sei „zur Zeit im Gefängnis“, dies wegen Betrugs.

Sofort wurde der Artikel gelöscht. Bei der Zürcher Staatsanwaltschaft hielt man sich auf Anfrage bedeckt.

„Im von Ihnen erwähnten Sachzusammenhang ist kein Strafverfahren an der Staatsanwaltschaft Kanton Zürich hängig“, antwortete ein Sprecher. „Somit erübrigt es sich auch, zur Haftfrage Stellung zu nehmen.“

Der PR-Berater wusste von nichts, als ihm der externe Hinweis auf eine Gefängnishaft eines Partners seines Klienten mitgeteilt wurde.

Auch auf Nachfrage meinte der Kommunikationsmann, dass ihn all das überrasche. Danach: Schweigen.

Schau mir in die Augen: Prescott (Unity, IP)

Das heisst: Der Unity-Gründer mandatiert einen PR-Lobbyisten, der dann versucht, Artikel in der Presse zu platzieren – ohne seinen Klienten und dessen Solidität zu überprüfen.

In diesem Beitrag schrieb Prescott ausgerechnet über die Finma und dass sich diese „aus dem Würgegriff der Banken befreien“ müsse. Sonst würde der „Kryptostandort Schweiz Schiffbruch“ erleiden.

Heute berichtet der Blick, dass Prescott und seine Unity mit der Finma ein Problem hätten. Das Unternehmen habe nämlich nie eine Finma-Lizenz gehabt, obwohl dies den Investoren versprochen worden sei.

„Und damit sich Investoren beteiligen, verspricht Unity, dass die Firma für ihr geplantes Geschäft von der Finanzmarktaufsicht (Finma) lizenziert sei“, so der Blick zu diesem Punkt.

„Und dass sie Mitglied einer Selbstregulierungsorganisation der Branche sei. Beides zeugt von Seriosität.“ Davon, so der Blick, stimme wenig.

Die Medien-Offensive von Prescott über seinen Kommunikations-Mann erfolgte just zu einem Zeitpunkt, als hinter den Kulissen eine Schlacht immer wüster tobte.

Dabei geht es um Millionen von Investorengeldern, um mögliche Einschüchterungen und um verwaiste Server-Hallen in der Gemeinde Jona am Zürichsee.

Zu all dem kommt noch ein Ex-Partner von Prescott, der im Gefängnis sitzt. (Was die Zürcher Justiz nicht sagen wollte, da die Strafe im Kanton St.Gallen abgesessen wird.)

Bei Inhaftierten geht es um einen früheren Banker der liechtensteinischen LGT Privatbank. Ausgerechnet bei der noblen Fürstenbank war der Finanzmann von 2010 bis 2015 unterschriftsberechtigt.

Nun hat er sein Bankerleben mit jenem eines Sträflings getauscht – wegen Betrugs in einem anderen Fall.

Kommentare

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    • rentner wahrscheinlich nicht mehr. die nachfolgenden generationen sehr viel. niemand braucht? oje….

  1. Der weltweite Reputationsschaden durch Steuerhinterziehung und Geldwäscherei mit dauernd neuen Fällen im Bankenbereich ist offensichtlich noch nicht genug gross für unsere Regierung. Es muss mit aller Macht das Krypto-Valley hier angesiedelt werden.
    Wann wollen wir Schweizer eigentlich wieder mit nachhaltiger Innovation und Qualität auftrumpfen?

  2. Ich glaube auch nicht an die Zukunft von Bitcoins. Aber diese Geschäftsidee hat meine Hochachtung, Bitcoins in der Schweiz herzustellen. Damit ist die Qualität der Bitcoins höher als sagen wir mal ein Bitcoin made in China. Schade dass hier scheinbar Fragwürdige am Werk waren.

  3. nobody else than the system itself will control digicash…amen.

    the rest is hanglose fuckwit talk moneyaddicted silk gangsters

    • Boot device not found. Please install an operating system on your hard disk.

  4. Alle Bitcoin-Besitzer ab in den Knast! Auch alle Gold-Bugs gehören ewig in den Bunker bei Wasser & Brot! Und alle Zentralbänker die Kredite auf Gold machen sowieso!!!

  5. Die ganze Sache mit den Bitcoins war mir schon immer suspekt.
    Da wird Falschgeld hergestellt und alle meinen es sei echt. Die Obrigkeit kümmert sich nicht darum, die Finma schliesst die Augen und in Baselland verhaftet die Polizei einen kleinen Jungen weil er im Volg nachfragte ob er mit „Fasnachtsgeld“ (gedruckte Geldscheine die an Fasnacht verteilt wurden) bezahlen kann. Ja, ja die kleinen hängt man und die grossen lässt man laufen.

    • Das war leider noch nie anders. Die grossen Scharlatane werden sich immer wieder aus den Fängen der Justiz befreien können. Einer Justiz in der Schweiz, welche auch den Namen nicht verdient. X Politiker und andere dubiose öffentliche Gestalten hängen mitten im System. Im System Korruption Schweiz, welche das grösste Geschwür auf der ganzen Welt darstellt. Politiker und andere öffentliche Personen aller Farben, Schattierungen und Parteizugehörigkeit gehören zu diesem Klüngel.

  6. Bitcoins, Blockchain, Kryptos…etwas für Schaumschläger, vom Wagen gefallene und gierige, naive Investoren

  7. Die Technologie die hinter diesem Bitcoin steht,Blockchain, ist sicher interessant prüfenswert.
    Das mit dem Bitcoin als Währung,so wie das aktuell daherkommt ist Schwachsinn!
    Letztlich ist das einfach Falschgeld, landläufiger Begriff Blüten,die in der Realwirtschaft entsprechend wirken!
    Rechtlich gibt es dagegen keine Handhabe,denn gesetzlich geschützt ist nur die offizielle Währung der Schweiz, in Form von Banknoten und Münzen.
    Damit ist der Bitcoin einfach ein ,,Handelsgut“!
    Nun wer sich auf so Schrott einlässt,jedem seine Freiheit.
    Na ja da kann man nix machen,offenbar haben zu viele innzwischen ,,Geldsalat“ in der Birne.
    ( So als Ergänzung: Aktuell schöpfen die Notenbanken Unmengen an Geld das LOGO,auch wie Blüten in der Realwirtschaft wirkt, im Unterschied zu privat erzeugtem Geld, sind das legale ,,Blüten“.)

  8. Herrlich die Kommentare hier!!! Die Unwissenheit ist gigantisch 😊 Es kommt mir vor, als würde mir meine 80-ig jährige Grossmutter erklären wollen, was eine IP-Adresse ist, wozu eine URL dient und warum ein VPN gut für mich wäre. Bitte noch mehr davon! 😊 😊 😊

    • ihre 80 jährige grossmutter hat sicher mehr hirn in ihrem nähkästchen als sie in ihrer unnützen labberbirne @holder

    • Ich habs Dir doch schon immer gesagt Junge. Lass die Finger von solchem Zeugs. Früher oder später wirst Du Dein Geld verlieren. Such Dir eine anständige Arbeit wie es Dein Grossvater und Vater auch getan haben und denk nicht Du wirst reich mit vollgedrucktem WC-Papier.

    • Sie haben Recht, echt lustig, was sich hier an Unwissenheit tummelt – natürlich wird das Luftgeld der Zentralbanken als „legale Blüten“ dargestellt, nichtwissend, dass das Giralgeldsystem ein perverses Ponzi ist, das immer nach 80 bis 100 Jahren kollabiert…und der Indikator ist der Negativzins, wenn sich keinen neuen Dummen finden, die einen Kredit aufnehmen aus Luftgeld, und das dem System zuführen, weil der Zins ja nie erschaffen wird….eben ein Ponzi…den letzten beissen ….naja…und BTC und Co sind nur das Auffangbecken für dieses legale Luftgelt….aber limitiert in der Anzahl und zum Anstieg verdammt. Aber in Summe ist BTC nur ein Zockercoin ohne Wert – das wird sich mit den STO Security backed Token ändern, eine Art elektronische Aktie mit dividenden…aber das muss das Volk erst mal anfangen zu lernen, wer und was der echte Betrug ist….und da ist die SNB eher fragwürdig, als ein Bitcoin-Schürfer !

  9. Ich habe davon gehört. Ist das nicht ein gewisser Nicolas Fiala involviert? Ist er der Sohn von Doris Fiala? Na ja, die gute Fee hatte doch da was mit einem Studien-Plagiat, oder?

  10. Bitcoin ist keine Währung, sondern eine Aktie.
    Bitcoin entzieht sich der Aufsicht.
    Bitcoin ist u.a. Vehikel der Geldwäsche und Steuerhinterziehung.
    Bitcoin hat keine Zukunft.
    Wer Bitcoin mit Gold gleichsetzt ist schräg.

    • bitcoin ist keine aktie sondern ein digit

      jeder buchstabe und jede zahl der durch ihre ip einhetippt wird ist für die jeweiligen behörden nachvollziehbar

      daher ist steuerhinterziehung oder geldwäsche als vehikel denkbar schlecht

      digicash ist die zukunft

      gold ist wie tulpenzwiebeln oder papiermasken den marktschreiern ausgesetzt,
      genau so wie der jetztige bitcoin oder jede andere digitale abgreif und show währung überigens auch.

      der wirkliche und fertige digitalcoin ist noch nicht hier und kann nur von den blockmächten gemeinsam ins leben gerufen werden. der rest ist scharlattan verarsche und armeseelen staubsaugerei.

    • @ gigabyte

      Der Bitcoin hat noch eine höhere Volatilität als die Aktie. Er verhält sich im Bewegungsmuster wie die Aktien. Zudem ist er rein virtuell und hat keinen Bezug auf unterliegende Werte.
      „digit“ tönt zwar gut, heisst jedoch, dass das ganze physisch wertlos ist; eben vrituell.
      Wer richtig viel und geil Geld verlieren will, soll sein Vermögen in Bitcoins anlegen.

  11. Die Unity Investment AG ist ein weiteres Lehrstück hinsichtlich fragwürdiger bzw. hoch interessanter Handelsregister-Einträge. Üblicherweise heisst es ja «cherchez la femme», was im Fall von Sean Prescott auch nicht völlig abwegig ist. Prescott, Veronika, von Zürich, in Schwyz, spielt beim Firmenkonglomerat der Herren Sean Prescott und Alessandro Fancelli keine unbedeutende Rolle.

    Nun, wer so dumm ist, an das Schürfen von digitalen Währungen zu glauben, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Mich interessiert im Zusammenhang mit der Unity Investment AG in Schindellegi SZ und der Unity Exchange AG mit Sitz in Zürich vielmehr der in der Schweiz geradezu exemplarische Handel mit dem Mantel bestehender AGs. Dieser legale Vorgang lässt es zu, den Namen, das Domizil und den Zweck einer bestehenden Firma zu ändern. So wurde die Firma Unity Exchange AG ursprünglich am 11.06.1990 unter dem Namen R. Gentsch AG in Reigoldswil BL gegründet. Der Firmenzweck waren der Handel und die Reparaturen von Sitzgelegenheiten, insbesondere von Bürostühlen. Am 10. Januar 2019 ging die Firma dann in die Hände von Herr und Frau Prescott und ihrem Partner Fancelli über und diente fortan der Finanzberatung, unter anderem auch in Sachen virtueller Währungen.

    Die Firma Unity Investment AG wurde schon 1985 gegründet. Zwar ist Alessandro Fancelli auch nicht mehr der Jüngste, aber seine 55 Jahre minus 35 hätten ihn doch zu einem eigentlichen Startup-Genie gemacht. In Tat und Wahrheit tauchte er aber erst am 11.05.2015 in der Firmengeschichte auf. Gegründet wurde das Unternehmen ursprünglich von Erwin Zweifel am Idaplatz 10 in Zürich und diente der Planung und dem Bau von Elektroschaltanlagen. 2018 hat die Firma ihren Namen in Unity Investment AG geändert und Anfang Februar des gleichen Jahres ihren Sitz nach Schindellegi verlegt.

    Vor diesem Hintergrund ist es mehr als absurd, dass sich Sean Prescott als CEO und Gründer der Unity Investment AG in einer Arbeitsgruppe engagiert, die das Ziel verfolgt, die Rechtssicherheit für ICO zu erhöhen. Die Welt will offensichtlich hinters Licht geführt worden!

    • Und wo genau liegt nun das Problem, wenn ein Firmenmantel übernommen wird? Die Änderungen sind ja öffentlich einsehbar, Transparenz ist – wie man Ihren erschöpfenden Ausführungen entnehmen kann – offensichtlich gegeben.

  12. Wunderbares Beispiel wie unreflektiert auf IP „Gastbeiträge“ gepostet werden. Jeder D..p kann hier seinen Schr..t an den Mann bringen.

    In halbwegs seriösen Medien wird derlei Gehabe zumindest als „Publireportage“ geflaggt.

    Ein skandalös was in diesen Forum abgeht!

  13. Ueli Maurer (Noch BR) spazierte mit dem Zuger Stadtpräsident vor zwei Jahren durch die dortige Altstadt: umringt von Journalisten:

    „Wir schaffen in Zug ein Krypto-Valley worauf die ganze Welt wartet.“

    Crypto in Steinhausen hat es bis jetzt nur geschafft Schlagzeilen zu erzeugen; ein Rohrkrepierer mit bundesrätlichem Zertifikat dessen Folgen und Altlasten Jahrzehnte zurück reichen .

    Bundesräte sollten unbedingt in Bern die Quarantäne – Sessionen zum Planen mit Nachdenken aussitzen. Sonst ziehen ungewollt Schmeissfliegen in Zuger und Schwyzer Briefkästen ein 😳😳😳😳

    • Die ehem. Crypto AG in Steinhausen hat nichts, aber auch gar nichts mit Crypto Valley und somit Kryptowährungen und Blockchain-Entwicklungen zu tun. Mach dich vielleicht zuerst etwas schlau(er), bevor du solche Falschmeldungen schreibst.

  14. Bitcoin wird für viele Investoren ein totales Verlust sein. Keine Spielregeln, keine (seriöse) Kontrolle über Geldwäscherei, unkontrollierte Emission, keine Verantwortung, Domizil irgendwo in der Welt …
    Hände weg !

  15. Und früher war alles besser… übrigens ist das was KJS hier beschreibt das Erbe seiner Generation, welches uns hinterlassen wird. Bei mir machts sich immer lattente Panik breit, wenn alte Männer glauben, zu wissen wie die Zukunft von uns jungen Menschen auszusehen hat.

  16. Bitcoins sind weder systemrelevant noch sonst nützlich. Sie sind in etwa so notwendig wie eine Kellerassel. Geht ins Casino, wenn ihr zocken wollt.

    • Für sie Herr Keller nutzlos. Aber das ist Ok. Das schöne daran ist, es ist eine friedliche Revolution. Ein Opt-in. Wir brauchen keine bitcoin. Ich habe mehrere schweizer Bankkonten, Kreditkarten, Twint und Paypal.

      Bitcoin ist Währung und Zahlungsmittel im Internet. Sozusagen das Internet des Geldes. Eine klare offene Geldschöpfung mit hardcap. Deflationär. 21 Millionen BTC. Auf einem Mobile Phone kann ich meine 5 Franken Monatslohn aufbewahren anstatt sie unter mein Kopfkissen zu legen. Für jemanden in Venezuela eine sehr interessante Alternative.

  17. Der Kanton Schwyz nimmt eben auch solche Firmen sehr gerne in seine Obhut. Dies zeigt sich in schöner Regelmässigkeit schon seit den 90er Jahren. Die FINMA schaut geradezu provokativ tatenlos zu. Es entsteht der Eindruck, dubiose Figuren aus der Finanzbranche würden mit Bedacht in diesem Kanton platziert, auch, weil dort die Justiz besonders schwächelt.

  18. Die Kommentare zeigen wieder einmal wie viel Aufklärungsarbeit vonnöten ist. Bitcoin ist nicht gleich irgendwelche Altcoins (Shitcoins). Bitcoin ist kein „aus nem Hunni ne Million machen“. Leider zieht genau diese Unmündigkeit/Unwissenheit Betrüger und gutgläubige Menschen an. Den Bitcoin hat einen Namen….

    Als kurze Empfehlung was Bitcoin noch ist, empfehle ich folgenden Artikel im Spigel.de: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/darum-ist-bitcoin-mehr-als-nur-digitales-geld-a-5d245826-257f-4269-b9ac-ce194ca098e4

    • @Bitcoin Mentor

      haben Sie den verlinkten Artikel auch verstanden? Alle Kryptowährungen haben nur ein Ziel; den Verbraucher dazu zu bringen das elektronische ungedeckte Geld in Zukunft als Heilsbringer zu akzeptieren. Ohne Schafe können die Hirten nicht ernten. Die große Herde an Schafen, steht dabei einer kleinen versprengten Gruppe von Wissenden gegenüber. Hier sind Sicherheit und Entwicklung noch nicht weit genug vorangeschritten. Die Frage die sich stellt ist, in wieweit diese digitalen Systeme beeinflussbar sind?. Zwar ist es sehr schwer, eine Technik wie die Blockchain zu überlisten, doch der Mensch und die Regularien (wie so oft?) wirkt auch hier als Unsicherheitsfaktor. Und was Schweizer Gesetze wert sind konnten wir bei der Zertrümmerung in Windeseile des Bankgeheimnisses (Ausland) live erleben.

    • Leider versteht auch der Spiegel-Redaktor nicht, dass die Kryptotechnologie möglicherweise Sinn macht; als Währung aber ausschliesslich eine spekulative Daseinsberechtigung (Danke Keller Franz) hat.

    • …vor die Säue geworfen, die Kommentatoren hier sind dumm geboren, können nichts dazulernen und werden dumm sterben 🙂

  19. Innovation ist anders als mit viel Energie in einer PC-Halle Bitcoin zu schürfen. Da bieten die Tech’s aus USA wesentlich mehr!

  20. Diese Typen von der Unity samt ihrer äusserst attraktiven Sales Direktorin sind mir vor 2 Jahren verschiedentlich über den Weg gelaufen.

    Das ganze erinnerte sehr an die pre-IPO Deals, die noch im Januar 2001 herumgeboten wurden.

    Wer da investiert hatte, ist leider selber schuld.

    • Poste ein Bild der Sales-Direktorin, damit wir wenigstens davon eine klare Vorstellung haben.

  21. Das beste an der story: der Unity Verkäufer Fiala ist der Sohn von Doris Fiala der Spitzenpolitikerin! Über dessen Millionärskontakte haben die windigen Verkäufer ihre Investoren angeworben! . Fiala hat sich mit den falschen Leuten ins Bett gelegt.

  22. Bei praktisch jedem grösseren Finanzskandal in der Schweiz ist Zug involviert. Es scheint, dass in Zug die Behörden besonders lasch sind. Es erstaunt deshalb nicht, dass das Crypto Valley sich in Zug angesiedelt hat. Crypto-Currencies ziehen Abzocker an wie das Licht die Motten. In Zug tummeln sich mittlerweile Typen aus ganz Europa (oder noch von weiter). Der Schaden der daraus entstehen wird, wird nicht nur den Ruf der ganzen Schweiz beschädigen, sondern auch hunderte von Millionen kosten (Wer wird für den Schaden aufkommen?). Das Crypto Valley müsste von Gesetzes wegen geschlossen werden und stattdessen auf zukunftsträchtigere und vor allem seriösere Technologien gesetzt werden wie grünen Wasserstoff, künstliche Intelligenz, (Augmented) Virtual Reality, 3d-Printing usw. Sogar die Blockchain-Technologie hat Potenzial, aber eben nicht als Grundlage für Crypto-Currencies, sondern für den Einsatz z. B. bei Grundbuchämtern, Notariaten usw.

    • Schon mal überlegt, dass es nur schon rein aus statistischen Gründen auf der Hand liegt, dass in Zug mehr Crypto-Fälle vorkommen als in irgend einem beliebigen anderen Kaff wie z.B. Züri, da in Zug mit grossem Abstand am meisten derartige start-ups vorhanden sind? Und dann solltest Du vielleicht noch den Unterschied zw. Gesellschaften, die im Kryptobereich tätig sind und Gesellschaften, die im Blockchainbereicht tätig sind, lernen. Von zweiteren gibt es übrigens in Zug ein paar Dutzend mehr als Stiftungen mit Kryptowährungen. Just my two cents

    • Wieso einfach schreiben ohne zu überlegen. Wenn ein Haus tokenisiert wird (die Blockchain in der Anwendung bei Grundbuchämtern) kann von einem Krypto-Asset gesprochen und somit das Haus in Teilen verkauft werden. Das würde zum Beispiel Kleininvestoren erlaube in Immobilien zu investieren. Genau auch mit solchen Themen beschäftigt sich die Crypto Valley Association. Die Blockchain-Technologie hat Potenzial (das haben sogar Sie erkannt) und Krypto-Assets sind aktuell die Hauptanwendung der Blockchain. Krypto-Currencies (wie z.B. Bitcoin) kann ähnliche Probleme lösen wie das investieren in Immobilien für Kleinanleger. Ein Anwendungsfall wäre, dass Personen im Ausland verdientes Geld in ihr Heimatland via Bitcoin senden (Dies kostet heutzutage via z.B. Westernunion viel Geld mit Bitcoin würde das praktisch nichts kosten). Auch solche Themen werden bei der CVA behandelt. Einfach mal nachdenken, sich damit befassen und sachlich bleiben. Schindluderei wird auch ohne Krypto betrieben (wie man oben lesen kann).

    • Ist leider immer mehr der Fall bei den Schweizern (Bürger, Politiker, System). Auf Biegen und Brechen nen schnellen Stutz machen, auch wenn die eigene Mutter verkauft werden muss. Frage mich, wohin die sich verkriechen wollen, wenn die Kacke in sich zusammenbricht.

  23. Die Gier, die Gier, die Gier und nochmals die Gier, what else? Und das gute daran ist, dass jeden Morgen genug ebenso gierieg Deppen aufstehen.

    Da wir aller Demokratie Beteuerungen zum Trotz heute schon in vielen Dingen von Staat und Politik geknechtet (DDR 2.0)
    sind, wird es mal sowas an Krypto vom Staat verordnet geben, sodass nur der noch etwas kaufen kann, der sich diesem System unterwirft. Wetten?

    • Da haben sie leider etwas falsch verstanden. Ich teile ihre Befürchtung, dass es in absehbarer Zeit einen push richtung staatlicher digital Währung geben wir, welche genau die von ihnen genannte Gefahr mit sich bringen. Dies aber mit Crypto in verbindung zubringen ist ein komplettes missverstäntnis davon was echte Cryptowährungen sind.
      Die Haupteigenschaften von Crypros sind, dass diese dezentral und „permissionless“ sind, sprich niemand kann Transaktionen verbieten oder verhindern. Somit sind echte Cryptos eher ein Gegengift zu dem von ihnen beschriebenen Szenario.
      Es gibt hald leider auch viel zentralisierte Schrott-Coins, welche dem Namen Crypto eigentlich nicht gerecht werden und trozdem unter diesem auftreten.

  24. Verkaufschef war der Sohn von Doris Fiala, ihrerseits bei Trust Square dabei. Soso da werden also die politschen Kontakte genutzt.

  25. Verkaufschef war der Sohn von Doris Fiala, ihrerseits bei Trust Square dabei. Soso da werden also die politschen Kontakte genutzt.

  26. Es fängt meistens mit einer guten Idee an, die von super cleanen und cleveren Berater mit highend Bröschüren präsentiert wird und eine grosse Beachtung erhält. Im 2. Akt mutieren alle zu „Richie Riches“ und phantasieren in einem Quantenraum, während sie diese mit der Realität verwechseln. Im letzten Akt kippt die Stimmung und die Anwälte übernehmen gegen Berechnung von bis zu 30% der potentiellen Schadenssumme das Zepter, die wiederum über das Strafrecht und die Newsplattformen bemühen,um den maximalen Druck zu erzeugen.
    Handschlagqualität und eine weniger Geld dafür sozialbasierte Kontrolle könnte die Lösung für neue Investmentkonzepte sein. Neid auf die Erfolgreiche wäre dann auch verpönt und die Anwälte könnten sich wieder mehr um nachbarliche Heckenschnitte und Geschwindigkeitsbussen der Mandanten kümmern.

  27. Nur Leute, die ihre Rechnungen bezahlen, brauchen Geld.

    Oscar Wilde (1854 – 1900), eigentlich Oscar Fingal O’Flahertie Wills, irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor

    Quelle: Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890

  28. Der Prescott war schon vor ein paar Jahren im Blick. Fuhr monatelang mit einem gebastelten Marschbefehl 1. Klasse Zug. Als US Amerikaner in der Rekrutenschule?

  29. mag alles wahr sein, aber vielleicht sollte sich hässig weniger dafür bezahlen lassen, alles online zu schalten (pr lobbyisten) und auch mal selbst überprüfen, wer da was schreiben will…

  30. Man kann es nur immer wieder wiederholen: Bitcoin und andere Crypto-„Währungen“ (Ausnahme der geplante, Gold hinterlegte Libra-Coin) sind die totalen Luftnummern. Bei ihrer „Schöpfung“ (zur Täuschung des Publikums „schürfen“ genannt) steht auf der Aktivseite der Bilanz des Schöpfers dem Bitcoin KEIN Aktivum gegenüber. Im Gegensatz dazu das sog. „Fiat-Money“ der Banken und Zentralbanken, das erst entsteht, wenn auf der Aktivseite der Bilanz ein (hoffentlich werthaltiges) Asset verbucht werden kann.
    Bitcoin, Shitcoin usw. erhalten ihren vermeintlichen Wert erst durch die (mittlerweile Millionen von) Deppen, die ihre Assets und Dienstleistungen gegen Bitcoin tauschen, darunter befinden sich auch ein paar Steuerverwaltungen in der Schweiz…

    • Seit der Aufhebung der Goldpreisbindung gibt es kein werthaltiges Asset mehr. Die einzige Garantie ist dass der Staat und damit die Zetnralbank nicht pleite gehen kann.
      Cryptos werden nur nach einer POW Leistung erzeugt, die real ist.
      Libra würde ich hinterfragen ob dieser Coin wirklich mit Gold hinterlegt wird oder ob das nur eine Behauptung ist.

    • Primär handelt es sich hier erst einmal um einen Finanzfall. Zwar ist hier Bitcoin involviert, aber 99% aller Finanzskandale stehen immer noch in Zusammenhang mit Fiat-Geld. A propos Fiat-Geld, welches Asset steht denn hinter den TRILLIONEN, die von der US Zentralbank und der EZB aktuell auf Knopfdruck erschaffen werden? Richt, nichts als heisse Luft! Die Auswirkungen davon erlebt im Moment der Libanon. Der Libra-Coin ist keine Kryptowährung, da komplett zentralisiert von Facebook. Das will niemand und braucht niemand. Digitales, denzentrales Geld ist die Zukunft, ob Bitcoin oder nicht wird sich zeigen.

    • Die Steuerverwaltung nimmt Bitchcoins und dort sind viele lusche Firmen angesiedelt sowie Glencore, echt zum Erbrechen.

    • Auch bei Libra habe ich kein gutes Gefühl. Facebook hat schon jetzt viel Kontrolle über viele Menschen. Und nun wollen sie noch eine Währung ausgeben. Und was passiert bei einem Finanzkollaps ? Wenn die jetzigen Währungen plötzlich wertlos erklärt werden ? Gibt es dann nur noch Libra? Da ist mir nicht wohl bei diesem Gedanken.

    • Der grösste Teil der „werthaltigen“ Assets bei Notenbanken sind fremde Devisen bzw Anleihen in diesen Währungen. FIAT sind global gleichermassen ein Ponzi-System, mehr noch als Bitcoin (der ist mengenmässig wenigsten limitiert).

      Ausserdem: was ist schon der grosse Unterschied zwischen Bitcoin und Gold, wenn man Technolgie aussen vor lässt.

    • Bla bla bla.

      Fiat Money ist die Mutter des Luftgeldes. Fiat heisst „es geschehe“ oder „es werde“.

      Der Begriff «Fiatgeld» oder «Fiatwährung» bezeichnet ein Zahlungsmittel, welches (von einer Regierung oder einem Staat) «künstlich erschaffen» worden ist und keinen inneren Wert hat.

      In Anspielung an das Sprichwort «Fiat Lux» aus der lateinischen Bibelübersetzung spielt der Begriff «Fiatgeld» darauf an, dass das Geld gewissermassen «aus dem Nichts entsteht».

      Wie wird das Geld geschöpft?
      Sie gehen auf die Bank und beantragen einen Kredit. Die Bank „erschafft“ das Geld mit einem Knopfdruck aus….Nichts.
      Wir leben in einemSChuldgeldsystem. Werden die Schulden getilgt, verschwindet auch das ganze „Geld“.

      In der Verfassung der Schweiz steht: Alle Macht geht vom Volke (Souverän) aus. Nur die wichtigste Macht, die Macht Geld zu schöpfen ist weltweit in der Hand einer kleinen, verschworenen, PRIVATEN Clique von Räubern und Strauchdieben.

    • Null Ahnung, aber munter drauflosschreiben… Libra wird mit einem Währungsbasket hinterlegt, nicht mit Gold. Ist übrigens ein Stable Coin, aber das geht jetzt schon zu weit. Fiat Geld entsteht durch Kreditvergabe, bspw. durch die Geschäftsbanken an die SNB mit 0,0 Deckung. Bitcoin, lassen wir das…

  31. „Irre Zustände in Schweizer Bitcoin-Szene“ – ausschliesslich in dieser Szene?

    Ein Blick in der gesamten Rechtsordnung und Wirtschaftspolitischen Struktur der Schweiz ist Anlass zu grosser Sorge. Bestechungshandlungen, Schmiergeldzahlungen, Vorteilsgewährung und Vorteilsannahme, sowie Vetternwirtschaft und Misswirtschaft sind nicht das Grundübel sondern die o.g. Strukturen haben zu einer immunisierten und institutionalisierten Kriminalität geführt, die deshalb nicht illegal ist weil es Teil des Systems „Modell-Schweiz“ ist. Die Kapital und Medienkonzentration in den Händen von Wenigen ist so gross wie noch nie. Macht wird zu privatem Nutzen in Form von privilegierten Beziehungen missbraucht und die Resultate sieht man in der Verschandelung des Landes, in Leerstände und sinkenden Renten und in immer mehr schlecht bezahlten und prekären Arbeitsverhältnissen. Nichtsdestotrotzt, klopfen sich die Akteure weiterhin gegenseitig auf die Schulter…Es sieht also finster aus für die B-Schweiz, so zappenduster wie noch nie…

    • Kleiner Tipp: Auswandern, vielleicht wird deine Arbeitskraft anderswo besser entlöhnt. Aber bitte nicht jammern, falls dies – wider Erwarten? – nicht zutreffen sollte!

    • @Supermario

      Ich kann nicht beurteilen, ob Sie sich verirrt haben. Aber mein Beitrag steht für Fakten und nicht für die Betreuung oder Heilung von Angsterkrankungen. Was Sie zudem berücksichtigen sollte wäre im Kontext zu bleiben. Ihr Text erklärt nur Ihre Diarhöe. Sehen Sie, ein Mensch hat ein Problem beim Zählen: er steht mit drei weiteren Leuten zusammen, allen ist klar, wir sind zu viert, aber jedesmal wenn einer alle Anwesenden abzählt, sind es nur drei. Wie kann das angehen? Finde den Fehler.

    • @Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz
      Wenn alles so „zappenduster“ wie beschrieben (Fakten?) wäre, frage ich mich schon, warum unser Land nach wie vor netto 50k bis 70k Neuzuzüger pro Jahr anzieht. Das SIND Fakten, ganz im Gegensatz zu ihren subjektiven Empfindungen. Sorry.

  32. Wenn man alle Artikel und Berichte von IP ueber Wochen so liest, ist man geneigt zu vermuten, dass der gesamte Finanzplatz Schweiz zu einem Tummelfeld fuer Schurken, Ganoven und Betrueger mutiert ist.
    Schande ueber Euch Helvetier!!

  33. „Der Unity-Gründer mandatiert einen PR-Lobbyisten, der dann versucht, Artikel in der Presse zu platzieren – ohne seinen Klienten und dessen Solidität zu überprüfen“. Ja wie heisst nun der PR Mann der IP einen Artikel untergejubelt hat der später gelöscht wurde?

    • Und noch besser: Insideparadeplatz.ch publiziert also Werbeartikel, ohne den Inhalt zu überprüfen. Das nennt sich dann Investigativ-Journalismus…

  34. Herr Prescott hat vor kurzem einen denkwürdigen Artikel auf IP platziert und dann wieder gelöscht. Warum?

    Kann ihn bei Bedarf zur Verfügung stellen.

  35. In wenigen Jahren gibt es die staatliche CHF-Kryptowährung (SNB und SIX Group arbeiten daran) und die staatliche EUr-Kryptowährung (Banque de France sucht Testpersonen) und den USD auch.

    Die chinesische Reminbin-Kryptowährung existiert seit Ende April 2020 in mehreren Provinzen mit 53 Milliionen Personen und sollte nächstes Jahr überall eingeführt werden.

    Danach wird der Bitcoin usw überflüssig und verboten und somit wertlos. Man darf dann weiterschürfen im Sandkasten mit den Kleinkinder und denen das Märchen vom grossen Reichtum erzählen.

    • @ Kurt

      Auch dies würde nichts daran ändern, dass diese Währungen nicht als Geld betrachtet werden können. Wir kennen ja bereits all die Schummeleien und Betrügereien dieser Notenbanken. Auch der Handel über SIX-Group ist völlig intransparent. Niemand kann erkennen, wie in der Hard.- und Software geschummelt und abgezockt wird.

    • Bitte erklär mir einfachem Gemüt mal, was der Vorteil einer „staatlichen“ Kryptowährung im Vergleich zum aktuellen System sein sollte? Wenn die SNB beispielsweise Kryptotechnik im Zahlungsverkehr einsetzen will, substitutioniert das grundsätzlich den CHF noch lange nicht!

    • @ Supermario: Nach Abschaffung des Bargeld merkst du es dann plötzlich auf dem Bankkonto, worauf die immer Zugriff haben und du nichts mehr dagegen machen kannst. Aus einer kürzlichen Studie vom 01. April 2020 erneuert das IWF den Wunsch mach einer mindestens 10 % Solidaritätsabgabe zur Reduktion der Staatsschulden, sprich Zwangssteuer.
      Und wäre es dann noch mit einer Lohnlimite von CHF 5’000 monatlich, damit alle sozial gleich (arm) dastehen, dem Gedankengut der ungebildeten Linken, Sozialen und Grünen, welche jetzt gegen den Mohrenkopf demonstrieren? Auch FFF Fans müssten jubeln, weil niemand mehr fliegt … usw

    • @Kurt
      Kurz nachdenken bitte; ein CHF (ob nun virtuell auf dem Bankkonto oder in Papierform in der Hosentasche) bleibt ein CHF. Die SNB kann von sich aus nicht einfach eine neue Währung vom Stapel lassen; ihre einzige Kompetenz liegt darin, die bestehende Währung in genügender (leider aktuell eher in übermässiger) Menge zur Verfügung zu stellen.

  36. Kryptos sind ein Schneeball-System (Ponzi).
    Bei 5460 Kryptowährungen (Stand März) hat niemand die Kontrolle.

    • Bitcoin ist nicht gleich 5439 Shitcoins. Bitcoin ist:
      Offen (Jeder darf mitmachen)
      Neutral
      Grenzunabhängig
      Peer2Peer digitales Geld von Person zu Person senden.
      Zensur-resistent (Nicht wie Libra, Twint und co.)
      Dezentral. Es hat eben niemand die Kontrolle. Wie beim Internet kann ich Informationen van A nach B senden. Ohne B kennen zu müssen. Egal welche Informationen. Auch die „falschen“! Und darum ist das Internet so erfolgreich.

    • Falsch, die Miner haben Kontrolle. Sie entscheiden, welche Transaktionen akzeptiert werden und in den Block kommen. Sollten angehängte Transaktionskosten zu niedrig sein, können diese sehr lange im Mempool sitzen, bis sie dann rausfallen, da der Mempool nicht unendlich Speicherkapazität hat. Auch würde eine Order von einem Gericht (grenzüberschreitendes Strafverfahren) reichen, um Miner zur Kooperation zu zwingen, da sie ansonsten selbst strafbeteiligt sind. Zensur-resistenz also bedingt, solange sie als Infrastrukturprovider im Rahmen des Gesetzes arbeiten (siehe Mt. Gox und Liberty Reserve).

      Im Gegensatz zum Internet lassen sich Spuren nicht verwischen. Das ist die Superpower von Bitcoin. Ein perfekter Audit-trail auf einem öffentlichen Register.

  37. In der Cryptobranche gibt es sehr viele Neider. Da wird schon mal aus einer goldfarbenen WC Bürste eine Schlagzeile gemacht. Meinst sind die „Informanten“ erfolglose Konkurrenten oder ehemalige Mitarbeiter (innen). Ich finde es beeindruckend, was die Unity Jundgs geschaffen haben und noch schaffen wollen.

    • In Bezug auf die Neider weder noch, allerhöchstens Mitbürger mit einem letzten Rest an GVM. Denken sie dereinst daran.

    • @Supermario

      Lesen Sie sich ein in dieses Thema und lassen ausnahmsweise einmal die Polarisierung beiseite, es dient der Sache in keinster Weise.

    • Die Vorwürfe Stimmen…
      Weiss auch nicht genau was die Schafen sollten, immerhin haben die in sehr viel Zeit nichts gemacht ausser alle Mitarbeiter zu feuern.

  38. Toller Blog, heute (Irony off).

    Es gibt vielleicht eine Story, aber der Gehalt heute ist mehr als dürftig.

    Zum Schmunzeln höchstens, dass jemand in Jona (vermeintlich?) eine Mining-Factory installieren wollte (wo kriegen die denn den billigen Strom her?) und es dafür noch Investoren gab…

  39. Zum Kotzen diese Branche echt und jetzt wird noch der unfähigste ex Bundesrat Johann Schneider-Ammann VR in dieser Branche. Jedem normal Denkenden muss die Erleuchtung kommen.

    • Hallo silbervogel
      Sie tragen Ihrem ausgewiesenen Name alle Ehre.
      An Ihrer Persönlichen Erleuchtung kommen bei mir grosse zweifel auf.

  40. Müsste man hier nicht noch sagen, ob die Täter Schweizer sind (falls ja: mit oder ohne Migrationshintergrund bis Stufe Urgrosseltern) ? Ich meine, der SVP möchte das immer wissen, oder ?

  41. Ahaa, deshalb war dieser ominöse Artikel so kurz nach Publikation verschwunden.
    Heute gibts ja wiedermal ein paar richtige Räubergeschichten hier, so macht Montag Spass!

  42. Wenn ich Bitcoin höre, bekomme ich Gänsehaut. Da mache ich einen grossen Bogen drum. Was sind das für Leute, die uns eine solche, angeblich selber geschürfte Währung, verkaufen wollen ? Niemals würde ich dieser offenbar fragwürdigen Truppe vertrauen. Immerhin sitzen die ersten hinter Gittern.

    • Wissen Sie was das schöne an Bitcoin ist? Sie müssen keiner fragwürdigen Truppe vertrauen wie z.B. beim Schweizer Franken.

    • das interessanteste an der geschichte: wie einfach ist es heute, für eine firma mit CHF 100k AK, 2 einzelzeichnungsberechtigten personen, millionen einzusammeln, unter dem windigen versprechen/in aussicht stellen, dass irgendeinmal etwas zurück kommt. erstaunt mich, dass da nicht mehr blick artikel in diese (enthüllungs)richtung erscheinen.

    • Warum haben die Autoren eigentlich nur bei der Züricher Justiz nachgefragt und nicht in St. Gallen?

    • Naja Bitcoin gibt es nun seit 10 Jahre.
      Am war er noch ein paar rappen wert und jetzt sind wir bei USD 9500.00.
      Von der Technologie her ist Bitcoin schon lange überholt, da gibt es andere und schnellere „coins“.
      Trotzdem ist Bitcoin nunmal sehr beliebt und wird gerne als das digitale Gold bezeichnet.
      Das Problem ist: die Leute sind einfach viel zu faul um etwas zu recherchieren und glauben lieber ein paar affen die leere Versprechen machen. Wie oft musste ich meinen Mitmenschen schon erklären dass sie nicht irgendwelchen Deppen glauben sollen mit irgendwelchen schürf Anlagen. Wenn mann Bitcoin oder einen anderen Coin will, dann kauft man sich denn bei einem Anbieter und überweist sich denn dann auf sein eigenes Konto (mann kann auch Bruchteile davon kaufen).
      Ob es mit dem Preis weiterhin bergauf geht, dass weiss niemand.
      Solange das Interesse aber bestehen bleibt, wird es wohl oder übel steigen. Die Anzahl der Bitcoin ist begrenzt und die Belohnung für Schürfer wird alles 4 Jahre halbiert.
      (Die sorgen auch gleichzeitig dafür dass das system weiter läuft und transaktionen bestätigt werden)
      Wenn der letzte Bitcoin dann ungefähr in 100 Jahren geschürft ist, verdienen die schürfer nur noch an den transaktionsgebühren.
      Alles in allem ein sehr ausgeklügeltes system, aber sicher nicht dass was wir brauchen.
      Als Wertanlage vermutlich auch nicht perfekt, aber wer viel Geld aus einem Investment machen will, der muss auch mit sehr grossem Risiko rechnen.