Ex-Bär-Chef lanciert sich mit Ich-Myself-Webseite

Gian Rossi, lange Bigboss bei Bär, offeriert sein Knowhow als Berater. Seine frische Homepage dreht sich nur um eines: Rossi.

Gian Rossi gehörte zur Seilschaft von Boris Collardi. Für den damaligen Julius Bär-Chef übernahm Rossi verschiedene Spitzenaufgaben, darunter die Leitung von Bär Schweiz.

Ende 2019 war für Rossi Schluss. Er verschwand ein paar Monate in der Versenkung. Nun tritt er wieder auf: als frisch gebackener Unternehmer und selbstständiger Berater.

Startschuss war vor 2 Tagen, da lancierte der Ex-Topbanker sein Business – mit der Liveschaltung der dazugehörenden Homepage.

Die heisst gianrossi.ch und dreht sich um eines: Gian Rossi.

„Today I celebrate my 50th birthday and I have chosen this day as the starting point of my own firm“, steht auf der Landingpage, auf der sich ein animiertes Logo mit den Worten „GR, Think – Invest – Engage“ dreht.

Weltumspannend: Rossi

Sodann fährt Rossi fort: „My deepest thanks goes to my family, friends, colleagues and clients. Thanks to the tremendous support I received over decades, I finally make my dream come true and start my own business.“

Der Stolz des frisch gebackenen Unternehmers bleibt nicht verborgen. Wann aber kommen die Informationen zum Angebot, zum Business?

Bei seinem Vorhaben gehe es um „Management Consulting and Board Services“, schreibt Rossi, immer noch auf der Startseite seiner Homepage, also dem Aushängeschild seines Geschäfts.

Dann: „I bundle all my advisory and management activities under this company. I had the privilege of being a Member of the Executive Board of Bank Julius Baer for 13 years which came to an end in December 2019.“

Und schliesslich: „Since then I was preparing the launch of my next corporate chapter. Working from my home office was a new experience and with the Covid-19 situation kicking in, I had a real garden leave!!! :)“

Es folgt ein adrettes Bild vom Jung-Unternehmer, daneben die Erklärung, was sich hinter seinem Logo verbirgt.

„Reflecting on what is important to me I ended up with three words I can stand behind and which are best describing my beliefs and actions: THINK – INVEST – ENGAGE. Please feel free to click above Think – Invest – Engage to read more about my journey and experience! More to come…..“

Vorne hats noch ein paar Plätze (Rossi)

Wer noch nicht genug von Rossi dem Neo-Berater hat, der findet unter „About me“ zahlreiche Fotos von ihm, der Natur und der Schweiz.

Sein eigenes Business mit der eigenen Bekanntheit lancieren ist nichts Neues. Roger Federer führt das gerade vor mit seinem Engagement bei On, einer Turnschuh-Marke.

Bei Banker Gian Rossi bleibt abzuwarten, ob die Ego-Karte zieht. Was der langjährige Banker unter „Engage“ versteht, zeigt er mit einem Selfie von sich auf der grossen Bühne, dahinter das Publikum.

Me, Myself and I.

Kommentare

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  1. ich habe G. Rossi als Dampfplauderi und Schönwetterbänkler, weitgehend frei von finanziellem Sachverstand erlebt.

  2. Ich habe ihn als Dampfplauderi und Schönwetterbänkler erlebt. Etwas wenig Rucksack, um eine Beratungsfirma zu eröffnen….

  3. Persönliche Markenbildung gehört heute zum Business. Schade, hat er sich von einem Hobbyist was basteln lassen.

    Impressum, Datenschutz passt nicht, wenn er weltweit tätig sein möchte. Sollte er vom Banking kennen…

    Insta auf Privat zu setzen ist okay, dann aber hat es nichts auf der Biz Site zu suchen.

    Das Leistungsportfolio wird er sicher die nächsten Wochen schärfen…

    Disclosure: kenne den Menschen nicht persönlich.

  4. Das Mittelmass von Konzept, Darstellung und wohl vermeintlicher Swiss-Coolness und Volksnähe ist kaum erträglich.

    Wie kommt man auf die Idee, sein CV auf die Webpage zu kleben? Dafür gibt es Linkedin. Das ist ja wie von einem Gymi-Abgänger vor 20 Jahren.

    Das Beste:
    „ich habe mein erstes Haus mit 35% Gewinn verkauft“

    Wenn man sieht was diese „Executive Board Members“ in der Birne haben, erstaunt mich der jämmerliche Zustand der Bank Bär keineswegs.

  5. Da rächt sich, dass dieser Herr nicht an einem RAV-Bewerbungskürsli teilgenommen hat, wie dies für seine ehemaligen Unterstellten obligatorisch ist! Dort hätte man ihm sicher auch gesagt, dass eine persönliche Bewerbungshomepage vor allem Arbeitssuchenden aus der IT-, Medien- und Kreativbranche empfohlen wird. Für die anderen reicht ein ausgebautes LinkedIn-Profil noch lange – noch sehr lange. Vor allem aber hätte man mit ihm seinen doch eher angegrauten CV in einer lustigen Gruppenarbeit aufgefrischt. Da ist ganz offensichtlich noch einiges zu tun – auch bei seinem LinkedIn-Profil. Positiv zu werten ist aber immerhin, dass er den Mut hat, uns alle an seinen ersten Bewerbungsschritten öffentlich teilnehmen zu lassen. Vielleicht pflegt er auch eine Minderheitenmeinung zur Auslegung der Transparenz – auch ok, solange im privaten Umfeld gelebt – im professionellen Umfeld eher unschick! Wie auch immer, man glaubt es kaum, für die RAV-Bewerbungskürsli besteht nach wie vor ein Bedarf!

  6. ….its not about money, its about doing yourself!

    Huh. Was uns der Junge damit wohl zu erläutern versucht?

    Behaupte, selber nicht des schwächsten Selbstbewusstseins beschenkt zu sein. Aber ich will zugeben, dass ich beim (nicht immer) stillen verarbeiten des…äh…Inhalts – *hust* – spürte, wie meine Wangen aufgrund Fremdscham zu glühen begannen.

    ps. das „GR“ auf all den Kfz-Kennzeichen, steht übrigens NICHT wie allgemein angenommen, für den rhätischen Kanton 🙂

  7. Mit welcher Logik hat er denn die Phötelis ausgewählt? Will er nun als Servicemann im Skiweltcup anheuern? Dann aber bitte bei den Ösis.

  8. oh offensichtlich sind hier eine Menge Festangestellter, die sich noch nie präsentieren mussten, geschweige denn selbständig waren. Es lässt sich immer schön vom Blick auf das (gerechtfertigte oder auch ungerechtfertigte) Gehaltsssümmlein auf dem Konto diskutieren.

    An dieser Seite ist alles richtig. (ob sie technisch wirklich auf dem neuesten Stand ist kann ich nicht beurteilen und vermutlich 99,9 % der Schreiber hier auch nicht) Bilder sind elementar. Das hat u.a. etwas mit dem Suchen und Finden in den Suchmaschinen zu tun.

    Ebenfalls hat das hier alles nichts mit Narzissmus, FB oder Instagram zu tun. Es ist schlicht die virtuelle Visitenkarte. Ob sie gefällt ist Geschmacksache.

    Ein Punkt wo ich Herrn Hässig recht gebe ist, dass er sein Angebot schärfen müsste.

    Nein, ich habe kenne den Herrn nicht und habe vorher nie von ihm gehört.

    • „An dieser Seite ist alles richtig.“ – Danke für das klare Statement. Jetzt wissen wir, dass Sie genauso wenig Englisch können wie der erwähnte Herr und genauso wenig „Gspüri“ für offensichtliche Lächerlichkeit haben.

    • @Geriatrie Hirslanden

      und ich weiss jetzt, dass Sie offensichtlich weder lesen noch begreifen können.

      Danke für diesen Einblick.

  9. Was soll daran so besonders sein ? Von dieser Art der Selbstdarstellung leben doch FB, Instagram und der ganze Kram.
    Das einzig Gute an dieser Sache ist doch, man wird nicht gezwungen sie sich anzusehen. Das Leben ist viel lebenswerter ohne diese sozialen Medien.

  10. Ich kenn diesen herrn rossi nicht. Auch den herrn lukas hässig nicht. Aber ich stimme jedem zu. Die artikel sind nur noch hass- und neiderfüllt. Wann und wieso hat es LH bei ubs nicht mehr gebraucht?

  11. Das good old Private Banking hat zwei Generationen „everything goes“ hervorgebracht. Seit der Finanzmarktkrise mit echter Compliance bringen Spesen, Bluffen und Namelending allein keine Assets mehr. Aber es gibt noch unzählige dumme Narzisten, die nur von Ihresgleichen beraten werden wollen.

  12. Wow, tolle Homepage – hat ein 10-jähriger gebaut, oder? Hat wohl für einen prof. Auftritt nicht gereicht.

  13. Da rächt sich, dass dieser Herr nicht an einem RAV Bewerbungskürsli teilgenommen hat. Dann wüsste auch er, dass jede stimminge Eigendarstellung nur dann gelingt, als sie auch durch Fremdwahrnehmung (Drittbeurteilung) bestätigt wird…Also als selbsternannter Superinvestor vielleicht seine (unabhängig oder von Drittseite) belegten Erfolge oder so…Man kann auch ganz einfach beginnen, indem man mal seine Kollegen um Feedback fragt… Also liebe RAV-Berater: für eure Kürsli, man glaubt es kaum, besteht objektiv belegt noch eine grosse Nachfrage 😉

  14. Schon wieder ein „Berater“. Was denn sonst ? All diese Selbstverkäufer sollten mal für 1 Jahr auf eine Alp gehen und dort dem Senn helfen. Dann hätten sie einmal im Leben etwas sinnvolles getan. Die Website oben ist übrigens scheusslich.

  15. Habe Bericht nicht gelesen.
    Breits der Titel ist mir zu hämisch.
    Draufhauen in solchen Situationen – ist nicht mein Stil.

  16. Was für eine grauenhafte Website.
    Herr Rossi, suchen Sie bitte schnell professionelle Unterstützung. Die paar Tausender für eine anständige Website sollten Sie sich doch noch leisten können.
    Oder war es von Beginn weg das Ziel, wieder mal mit einer Story auf IP zu kommen?

  17. Wenn man mit einem solchen CV „Topbanker“ werden kann, dann habe ich wohl etwas falsch gemacht in meinem Leben. Ich hoffe, der Herrgott schenkt mir im nächsten Leben eine grosse Klappe, viel Selbstbewusstsein und eine grosse Portion Narzissmus.

  18. Netzwerke sind beim Banking das A und O.
    Frischer wollen dicke Hechte fischen.
    Im Golfclub laufen die dicken Fische hinter kleinen Bällen. Bank Evolution! .

    Julius Bär schaut von Wolke 7 auf sein Werk: Gott was hab ich falsch gemacht?

  19. Lukas, da gibt es auch noch lustige Ferienfötelis zu bestaunen… Was jeder UO-Anwärter schon weiss: schau deine Mannschaft nie mit Sonnenbrille an!

  20. Das Selfie steht für den Narzissmus dieser möchtegern Bankmanager. Leider gibt es heute praktisch keine Banker der alten Schule und viel zuviele Schaumschläger und Dummschwätzer in der Branche. Armselige Industrie. Bin selber seit 40 Jahren dabei, die ersten 20 waren echt cool, aber seither einfach nur noch peinlich, was sich die Quereinsteiger im Management erlauben.

    • Achtung: Früher war das komplexe Finanzieren die Königsdisziplin bis die Struckis & das unkontrollierte global Privatbanking die Erträge pulverisierte!

  21. Lieber LH, das ist jetzt echt eine Null-Story!
    Gian Rossi hat vermutlich sein erstes Beratungsmandat akquiriert und muss nun gegenüber der AHV beweisen, dass er selbständig ist. Dazu braucht es Visitenkarten, eine Website und im besten Fall einen Eintrag der Einzelfirma im Handelsregister, dann sind die Damen und Herren zufrieden und stellen das Papier aus, das es braucht um die Sozialversicherungen selbst abrechnen zu können.
    Dass man sich für so eine Uebung nicht besonders Mühe gibt kann ich aus eigenem Erleben gut nachvollziehen

  22. Dies ist ein Bericht über Gian Rossi und seine neue Webseite – bin beim Durchlesen beinahe sanft entschlafen.

  23. Neu auf seiner Webseite:
    „An Sylvester brauch ich kein Feuerwerk, ich bin das ganze Jahr der Knaller.“

  24. Verstehe diesen Artikel nicht. Wenn jemand eine eigene Homepage launcht und etabliert, weil er sich selbstständig macht, dann MUSS es um die entsprechende Person und seinen Track Record gehen…um was denn sonst???

    @LH: what‘s wrong with you at the moment?!

    Artikel voller Neid und Missgunst dominieren hier langsam das Geschehen. Schade.

    • Von einem ehemaligen Mitglied der GL einer grossen Bank kann man doch wohl noch erwarten, dass es eine anständige, professionelle Website ins Netz stellt.

    • Naja….das ist aber kein TrackRecord, der da geschildert wird. Nicht ansatzweise….ausser…ich war x Jahre im EC der JB!

  25. Hallo Herr Rossi, nehmen Sie doch etwas Geld in die Hand und investieren Sie in eine vernünftige Homepage und überlegen Sie sich nochmals eine Story-Line. Danach einen Neustart wagen, der aktuelle Stand ist sehr höflich ausgedrückt nicht so gut 🙂

  26. Was soll dieser Artikel? Website präsentiert halt Rossi als Person, finde ich angemessen, besser ein Ferienbild als eine Worthülse von PwC, EY oder UBS („wir werden nicht ruhen“). Rossi wird IP für die Aufmerksamkeit danken.

  27. Mein Gott Gian! Si tacuisses philosophus mansisses. Jetzt weiss die ganze Welt wie armselig Dein Englisch ist, und dass Du null Plan hast für Deine Zeit nach Ende 2021.
    Fürs Consulting braucht’s übrigens konzeptionelles Denken, und diesbezüglich bist Du bei Bär ja nicht wirklich aufgefallen. Aber, was soll’s: der Gustavo unterrichtet jetzt ja auch in Harvard „Advanced Management“. Dann findet sich vielleicht auch für Dich irgendwo ein Plätzli. Sonst eben im Sponsoring für den RLZ Hoch-Ybrig oder als Golfclub-Präsident. Bonne chance!

  28. Sehr gut

    Dann muss er Selbst für seine ständige Urlaub und Golf bezahlen.

    Beratung war doch nie seine stärkste Seite, Nur wenn man Uber Havava-Zigarren Spricht

    • Ich denke ein Deutschkurs würde Dir sehr helfen! Schlecht abgefasste Kritik ohne Hintergrund.

  29. Ganz ehrlich. Die Webseite sieht nicht all zu professionell aus. Das Design ist völlig veraltet und auch der Inhalt scheint er selber geschrieben zu haben, anstatt einen Content-Writer zu engagieren. Aber in den Kreisen, die sich dieser Herr bewegt schaut wohl eh keiner.

  30. Diese Blender und Showmaster mit Einkommen ab CHF Mio. 1 zeigen offensichtlich wie viel Freizeit sie haben. Diesen Sacko-Blender ist es auch egal wie mässig die Performance der verwalteten Depot seit über 10 Jahren ausfallen. Um diese Schicht von MA querzufinanzieren, werden permanent Depot mit Strukies a la Wirecard und In-house Fonds abgespitzt, egal wie schlecht diese Fonds gemanaged sind.

  31. Ich wünsche Gian viel Erfolg auf seinem neuen Lebensabschnitt. Ich habe ihn stets als einen korrekten, aufrichtigen und lehrreichen Chef erlebt – er ist für jedes Unternehmen eine Bereicherung!

    • Ich habe genau das Gegenteil erfahren: absoluter Schaumschläger, ohne jegliches Rückgrat, Null Durchblick, grosse Klappe, Luftnummer!

      Brauchts dies? N E I N

    • @ Muotataler: Im Muotathal, könnte er tatsächlich mehr als nur eine Bereicherung sein…

  32. Völlig losgelöst von der Erde schwebt das Raumschiff Gian Rossi schwerelos…
    Kritik = Gotteslästerung.

  33. Collardi hat nur solche Typen gefödert wie er, eingebildet und schamlos. Wer auf solche Typen reinfällt, ist selber schuld, Pictet erwacht bald.

  34. Na ja, ob man wirklich stolz sein soll, die letzten 13 Jahre der Versagertruppe der Geschäftsleitung der Bank Bär angehört zu haben?
    Mich wundert, dass der noch arbeiten muss: Alle ExB Members haben so tüchtig abgezockt, dass sie nie mehr arbeiten müssten.

    • Wenn schon, dann richtig: Ein richtiger Züri-Hegel. Gigu, als Synonym für das männliche Geschlechtsorgan, belassen wir schön in Been

    • Naja, wie weit es mit des Bärners Bildung her ist, wenn er einen „Gian“ als Zürcher verortet, wäre auch geklärt…

      Ausser den höchsten NFA-Bezügen, der grössten Dichte an Mikado-Spielern und der teuersten Antifa-Einrichtung der CH hat Bern was zu bieten? Ah ja, die „Jungen Buben“ im „Wank-Dorf“…!

  35. Wenn ich mir die Homepage anschaue, dann ist das kein Wunder warum die JB nicht mehr läuft – peinlich, unseriös und kein Inhalt

  36. Verständlich, dass er auf seiner eigenen Firmen Homepage
    Werbung für sich und sein Business macht und nicht für zB die Heilsarmee.