Rehabilitierung der Schweden

Skandinavier von Alain Berset und Medien an Covid-Pranger gestellt. Nun sinken Zahlen. Sterblichkeit auch bei uns im Schnitt.

Beim Virus liegt der Sonderfall im hohen Norden. Die Schweden liessen die Wirtschaft offen, setzten auf eine langsame Durchseuchung.

Dafür wurden sie hart bestraft. Von der Schweiz bis zur EU, fast alle setzten die Schweden auf die schwarze Liste. Hiesige Medien kritisierten Schweizer Schweden-Befürworter als Irrlichter.

Als Alain Berset eine Liste mit Quarantäne-Länder für die Ferienzeit ankündigte, meinte der Gesundheitsminister auf die Frage, wer dazu zähle: „Schweden auf jeden Fall“.

Nun ist alles anders. Schweden dürfte von der Blacklist verschwinden. Die Neuansteckungen sinken, die Todesfälle auch.

Schweden rehabilitiert sich gerade. Die Skandinavier wissen sich auch zu wehren. Reisende aus der Schweiz würden ebenfalls in Quarantäne geschickt, wenn sie in Schweden ankämen, kündigte die Regierung an.

Retourkutsche. Nun gibt die Schweiz nach, damit wird wohl auch Schweden die Schweiz verschonen.

Die Schweden waren praktisch die einzigen, die einen alternativen Weg wählten. Noch immer gilt dieser bei der Mehrheit als unverantwortlich.

Gerade heute, da US-Präsident Donald Trump das Maskentragen zur patriotischen Tat erklärt; dies, nachdem Trump bisher von Masken nichts wissen wollte.

Die USA leiden unter hohen Todes- und Infektionszahlen. Wie passt das ins Bild?

Pietro Vernazza, ein bekannter Schweizer Infektiologe, meinte in der letzten SonntagsZeitung in einem beachteten Interview, dass Covid-19, die Corona-Krankheit, wohl doch nicht so schlimm wie befürchtet sei.

„Man erhält den Eindruck, Sie seien ein Anhänger des Schweden-Modells.“, fragte die Zeitung. Darauf der Professor und Chefarzt am Spital St. Gallen:

„Die Schweden haben nichts falsch gemacht. Ihr Modell wird vor allem von Leuten kritisiert, die ihr eigenes Modell verteidigen müssen.“

„In Schweden gab es ja auch Einschränkungen, und mittlerweile gehen die Todesfallzahlen fast linear zurück.“

„Der Effekt ist deutlich. Stand jetzt können wir nicht sagen, ob die Schweiz oder Schweden es richtig gemacht hat. Das können wir erst beurteilen, wenn die Bevölkerung immun gegen Covid-19 ist, mit oder ohne Impfung.“

Sodann meinte Vernazza: „Das Virus scheint weniger gefährlich als gemeinhin vermutet.“ Er führte dies wie folgt aus:

„Heute wissen wir, dass 90 Prozent der Infizierten gar nie diagnostiziert wurden. Wenn wir bisher annahmen, dass die Sterblichkeit bei einem Prozent oder tiefer lag, dann ist sie mit der neuen Erkenntnis eher bei einem Promille. Damit sind wir bezüglich Sterblichkeit in der Grössenordnung der saisonalen Grippe.“

Tatsächlich liegt die die Sterblichkeit in der Schweiz im Jahresverlauf im Schnitt seit 2015. Bis zur Jahresmitte gibt es keinen Ausschlag (hier zur vollständigen Tabelle).

Übersterblichkeit? Einzig in den März-April-Wochen, nur bei Ü80 (IP, BfS; 2020 bis 2015, von links nach rechts)

Die Zahlen zeigen aber, dass es im Frühfrühling zu Ausschlägen bei den Alten kam. Dort stieg die Sterblichkeit im Vergleich zu den letzten Jahren deutlich an.

Die Behörden würden sagen: Eben. Hätten wir nicht zugemacht, dann wären noch viel mehr Menschen gestorben.

Wer hat Recht, die Schweden, die auf eine langsame Durchseuchung setzen, weil sie diese für alternativlos halten?

Oder die Schweiz und die überwiegende Mehrheit der Welt-Regierungen, die das Virus auszurotten versuchen?

Professor Vernazza plädiert im Interview dafür, Alternativen zur Ausrottungsstrategie des Bundesrates zu prüfen.

„Es zeigt aber auch, dass viel mehr Menschen, als man bis jetzt dachte, mit dem Virus problemlos umgehen können“, begründet er dies.

„Und wie bei der Grippe sind auch viele Menschen ohne Krankheitssymptome ansteckend. Damit ist das Virus eben doch in vielen Punkten ähnlich wie eine Grippe.“

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Fakt ist doch aber, dass Herr Vernazza die Mortalität schön redet. Dies kann jeder schnell überschlagsmässig abschätzen: Tote gemäss BAG 1706. Labor bestätigte Fälle 35927. D.h. rund 5% der Labor bestätigten Fälle sind verstorben. Erste serologische Studien weisen auf eine 10 mal höhere Infektionsrate hin. Dann kommen wir immer noch auf eine Mortalität von 0.5% – das ist genau der Wert den auch die Taskforce angibt.
    Die alternativen Schlüsse von Herrn Vernazza basieren auf einer alternativen Wahrnehmung der Realität!

  2. Der einzige der hier sein Model verteigigt ist Mister Vernezza selber. Er hat schon Anfangs Februar sich mit dem Schweden Model angefreundet. Siehe dazu den Auschnitt aus dem Tagesanzeiger unten. Er scheint faktenresistent zu sein und überholte Studien zu zitieren.

    TA, 6.2.2020: Pietro Vernazza hält deshalb an seiner Einschätzung fest, dass Infizierte mit milden Symptomen nicht in ein Isolationszimmer im Spital gehören. Auch die Quarantäne für mögliche Kontaktpersonen hält er für übertrieben. «Quarantäne ist eine Massnahme, die bei hochgefährlichen Erkrankungen wie Ebola angezeigt ist.» Für sinnvoll halte er allgemeine Hygienemassnahmen wie häufiges Händewaschen, das Gesicht nicht berühren, Abstand halten und in die Armbeuge oder in ein Taschentuch husten. Bei Fieber müssten sich Betroffene sofort melden.

    Die Hongkonger Epidemiologen geben in ihrer Studie strengere Empfehlungen: Sie warnen vor grossen Ausbrüchen, falls nicht sofort «substanzielle gesundheitspolitische Massnahmen auf Bevölkerungsebene und auf persönlicher Ebene» getroffen würden, um die Epidemie einzudämmen.

  3. Da gebe ich ihnen recht. Die bevölkerung MUSS Angst haben, um den lockdown zu rechtfertigen. Es reicht nicht, abstand halten, hände waschen plus gesunder menschenverstand.

  4. Kompetente, von den deutschen Medien ignorierte Information von 2 nicht regierungsabhängigen Fachleuten:

    Prof. Dr. Karin Reiss / Prof. Dr. Sucharit Bhakdit (Epidemiologe)

    «Corona – Fehlalarm?»
    Zahlen, Daten und Hintergründe
    Verlag Goldegg

    Äusserst empfehlenswerte Lektüre für all jene, die die Problematik von kompetenter Seite erklärt haben möchten.

    Die Politiker haben die Bürger mithilfe der Medien und zweitklassiger «Wissenschafter» hinter das Licht geführt. Eine wirklich wissenschaftliche Diskussion hat nie stattgefunden: wer nicht spurt, ist Populist.

  5. Abschiedsgeschenk an den Bundesrat

    Der abtretende Taskforce-Präsident macht dem Bundesrat mit der Meldung „Höchstbelegung der Intensivbetten lag am 10. April 2020 in der Schweiz bei 98 Prozent“ ein willkommenes Abschiedsgeschenk.

    Diese Zahl basiert auf einem Bericht der Schweizerischen Gesellschaft für Intensivmedizin (SGI).

    Brisant ist, dass die SGI kurz nach Veröffentlichung ihren Bericht um folgendes ergänzen müsste: In der Zahl von 98% sind die zusätzlich geschaffenen Intensivplätze nicht enthalten. Zudem zählen nur „anerkannte oder zertifizierte Intensivstationen“ zur Berechnung.

    Die für teures Geld zusätzlich geschaffenen Kapazitäten wurden offenbar zu keinem Zeitpunkt benötigt.

    Gemäss dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) waren am 10.04.2020 von den total 1550 Intensivbetten inklusive der kurzfristig eingerichteten Betten noch 730 frei.
    Sogar aus dem Ausland wurden Patienten angenommen und versorgt, welche ebenfalls zur offenbar hohen Auslastung beigetragen haben müssen.

    Trotzdem geht diese Schlagzeile gerade durch alle grossen Zeitungen.
    Da denkt man sich natürlich hoppla, Glück gehabt, der Bundesrat hat offenbar doch alles richtig gemacht mit seiner Lockdown-Massnahme und der Schaffung zusätzlicher Bettenkapazitäten auf den Intensivstationen.

    Aber wie sah es denn damals rund um die Kalenderwoche 15.2020 aus in der Schweizer Medienlandschaft?

    29.03.2020, Luzerner Zeitung: Schweizer Hilfe für das Elsass: Hiesige Spitäler haben mehrere Coronapatienten aus dem französichen Virenherd aufgenommen
    08.04.2020, Watson: Good News zum Coronavirus in der Schweiz: Diese Zahlen machen Hoffnung
    12.04.2020, Medinside.ch: Trotz Corona: Viele leere Betten auf den Intensivstationen
    15.04.2020, NZZ: Wenig Covid-19- Patienten auf Schweizer Intensivstationen – kommt nun die Lockerung des Operationsverbots?
    17.04.2020, Schw. Ges. für Intensivmedizin: Kapazitäten der Intensivmedizin zu jedem Zeitpunkt ausreichend

    Somit frage ich mich, ob diese drei Monate später erstellte und von
    Matthias Egger verbreitete Berechnung vielleicht eine Spur politisch motiviert ist.

    Will man damit nachträglich die Massnahmen des Lockdowns rechtfertigen?

    Zudem erfolgte der Lockdown in der Schweiz ohnehin zu spät, denn der R-Faktor war ja gemäss ETH bereits vor Eintreten des Lockdowns von selbst am Sinken und hatte somit von all den getroffenen Massnahmen einen eher geringen Einfluss.

    Kritische Aufarbeitung sieht für mich anders aus.

    https://www.luzernerzeitung.ch/international/schweizer-hilfe-fuer-das-elsass-hiesige-spitaeler-haben-mehrere-coronapatienten-aus-dem-franzoesischen-virenherd-aufgenommen-ld.1208590
    https://www.watson.ch/schweiz/coronavirus/510342206-good-news-zum-coronavirus-in-der-schweiz-diese-zahlen-machen-hoffnung
    https://www.medinside.ch/de/post/trotz-corona-viele-frei-plaetze-auf-den-intensivstationen
    https://www.nzz.ch/schweiz/coronavirus-wenig-patienten-auf-schweizer-intensivstationen-ld.1551758
    https://www.nau.ch/news/schweiz/hochstbelegung-der-intensivbetten-in-der-schweiz-bei-98-prozent-65744720
    https://www.sgi-ssmi.ch/de/covid19.html

  6. „Heute wissen wir, dass 90 Prozent der Infizierten gar nie diagnostiziert wurden“ – ach, und woher weiss man das so genau? Das weiss man überhaupt nicht.
    Pietro Vernazza ist einer der wenigen, die eine andere Meinung zur Gefährlichkeit von COVID vertritt. Das alleine ist aber kein Beweis dafür, dass er Recht hat oder nicht, es macht ihn einfach zu einem beliebten Strohmann für die Covid-Verharmloser.
    Lustigerweise gehört St. Gallen bei den Spitalinfektionen nicht gerade zu den Musterkantonen, im Gegenteil. Vielleicht sollte sich der Professor mal um dieses Problem kümmern. Und nein, ich spreche nicht von Covid-Infektionen, sondern von postoperativen Infektionen.

  7. Ich bin momentan bei meiner Familie in Schweden zu Besuch. Die Lage hier ist entspannt. Der Altersdurchschnitt der Corona Toten liegt bei 86.5 Jahren, Menschen hier werden sehr alt. Das Problem lag einzig und allein beim „Spitex“ Personal hier, dass hier freelance ist und von Person zu Person pendelt, jede Woche eine neue Pflegefrau. Jedoch nicht wegen Unvorsicht in der Bevölkerung, in jedem Restaurant, Lokal etc. Gibt es spezielle Öffnungszeiten, Abstand und strenge Regeln bezüglich Kontakt zu anderen Gästen. Hier gibt es keine Superspreader.. Hier gibt es Altersheime die sich allesamt ansteckten. Wenn Kritik dann hier. Nicht im Alltag draussen.

  8. Pietro Vernazza hat nur dann recht, wenn auch bei der saisonalen Grippe 90 Prozent der Infizierten gar nie diagnostiziert werden.

    • Ah und Sie haben sicher Medizin studiert oder sind Virologe/Immunologe ? Nein ? Da gratuliere ich den Mainstream Medien die zur Verdummung der Bevölkerung beigetragen haben. Schauen Sie sich mal den Verlauf einer saisonalen Grippe an…ja genau so wie bei dem sogenannten Corona Virus. Wer es bisher noch nicht begriffen hat was im Gange ist, dann Adieu alte Welt und willkommen in neuen Welt mit Zwangsimpfung und Ausgangskontrolle.

    • Haben Sie sich schon mal eine Grippe diagnostizieren lassen?!? Ich noch nie! Wenn ich Grippe habe bleibe ich im Bett, insofern ja klar auch bei der Grippe werden viele nicht Diagnoatiziert.

      Wer aich eine Grippe Diagnostizieren lassen muss, dem fehlts wohl etwas im oberstübchen… denjenigen möchte ich meine Verachtung für jährlich höhere KK Prämien zum Ausdruck bringen….wir sollte man wieder zurück zum Verursacher Prinzip gehen! Damit jeder mal wieder sein Hirn ( das Fing zwischen den Ohren) benutzen muss bevor er Kosten verursacht….wir sind derart Sozialstaatsverblödet…

  9. Eigentlich gibt es alles notwendige schon längst, um das Gros der Bevölkerung zu schützen:

    – Vitamin D täglich in anständiger Dosis nehmen
    – Zink
    – Eisen

    Dann ist ein normales Immunsystem bereits sehr gestärkt, einfach auf die Qualität achten beim Kauf. Aber diese Lösung ist zu billig und Medien und Politik könnten sich nicht Monate und Jahre mit Angstverbreitung und Repression „profilieren“.

    Dazu gibt es viele Studien, z.B.:
    https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/vorsorge/news/vitamin-d-schluesselhormon-des-immunsystems_aid_487672.html

  10. Nun kommt noch die letzte Freiheitsberaubung durch unsere totalitäre Regierung und das BAG:

    Rückwirkend gültige Quarantäne aus gewissen Ländern, welche gestern auf die schware Liste (ist der Begriff überhaupt politisch-gutmenschlich noch verwendbar?) gesetzt wurden, und das mitten in der Ferienzeit.

    Wer sich für Urlaub oder Business in ein solches Land begeben hat vor der Quarantäne-Diktatur, muss nun nach der Rückkehr 10 Tage zu Hause bleiben. Wo leben wir? Planung, Rechtssicherheit, Freiheitsberaubung, Bevormundung.

    Merkt die Bevölkerung eigentlich noch, was hier abgeht?

    Rückwirkende Anwendung von solchen Massnahmen dürfen hoffentlich vor Gericht nicht angewendet werden.

    Vorher endlich die Clubs, Bars etc. und andere Spreading-Hotspots entschärfen, aber dann werden auch die Linken und Netten in ihrer Freiheit auch noch eingeschränkt.

  11. Es kommt mir vor, als wollten die regierungen(ausser schweden) die ansteckungen möglichst verhindern, bis ein impfstoff da ist. Kein guter weg, die schweden werden weniger angst haben vor dem winter als wir. Immer nur auf ein impfstoff zu hoffen ist traurig, warum nicht das immunsystem stärken? Es gibt mittlerweile ganze literatur von ärzten, wie man auf natürliche weise sich stärkt. Siehe Dr. Carolyn Dean “ Medicine of the future

  12. Habe versucht ca. 10 medienkritische Kommentare auf 20min. zu erfassen, nix, ich wiederhole nix wurde veröffentlicht.

    https://www.20min.ch/comment/809679066099

    Mein unten erwähnter, genehmer Beitrag wurde SOFORT veröffentlicht:

    Bartl
    22.07.2020, 21:38
    Dieser Virus ist sehr gefährlich, wieso unternimmt niemand etwas dagegen?
    *******************************************
    Soviel zu der vierten „Gewalt“ und der freien Meinungsäußerung. Erbärmlich!

    • Da gebe ich ihnen recht. Die bevölkerung MUSS Angst haben, um den lockdown zu rechtfertigen. Es reicht nicht, abstand halten, hände waschen plus gesunder menschenverstand.

    • Die Massnahmen des BAG sind menschenverachtend. Die Maskenverordnung in den ÖV jetzt ein einziger Witz, kontraproduktiv und schädlich, besonders für die älteren Menschen.
      Die Quittung für diese unsägliche Politik werden wir noch bekommen, wahrscheinlich früher als gedacht.
      Wach endlich auf!

  13. Unglaublich, der frappierende unterschied zu herr vernazzas berichterstattung des covid 19, und wie das virus und seine gefährlichkeit im blick dargestellt wird.

  14. Covid – Fehlalarm? Buchempfehlung:
    https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID148546540.html

    Das RKI warnt – und die Bundesregierung folgt. Panikmache und Fake News durch Politiker und Virologen bestimmen den Umgang mit Corona. Die Medien betätigen sich als ihr Sprachrohr, statt aufzuklären. Kritische Stimmen werden diskreditiert. Dabei hat der Umgang mit der Krise dramatische Konsequenzen für die Wirtschaft und Gesellschaft! Kollateralschäden für alte Menschen, Kinder und chronisch Kranke werden hingenommen.

    Schweizer Bürger wach auf! Plutarchie keine direkte Demokratie?

  15. Diese interessanten Zahlen zeigen eher, dass das Coronavirus (oder eher die Massnahmen?) in den 12. bis 17. Woche zu einem vorzeitigen Tod von Personen geführt haben, die statistisch gesehen in den kommenden Wochen sowieso gestorben wären! Das kann man davon ablesen, dass die Anzahl Toten in den Wochen 18 bis 26 deutlich unter dem Durchschnitt liegen!

  16. Wir sollten den Schweden dankbar sein, dass sie es anders machen, so werden wir wenigstens in Zukunft einen Vergleich von verschiedenen Strategien sehen.

  17. Prof. Vernazza hat möglicherweise recht ebenso wie die Schweden. Aber wusste man das zu Beginn der Pandemie ? Im Nachhinein ist man immer klüger. Was, wenn tausende von Menschen mehr gestorben wären, auch deutlich unter 80 ? Wie hätte dann der Bundesrat, das BAG und Herr Koch dort ausgesehen ?

    • Es war von Beginn weg klar, dass „an“ dieser „tödlichen Seuche“ eigentlich nur todkranke Menschen sterben. Die Behörden haben das mit der Definition von absurden „Risikogruppen“ zu vertuschen versucht und teilweise auch die Daten schlicht gefälscht. So wurde in der Schweiz aus einer 109-jährigen Toten dann mal eben eine 9-jährige.
      Sie haben sogar Leute von der Palliativstation, vor allem terminale Krebskranke, noch auf die Coronastation geschleppt, nur damit man gelegentlich ein paar „Junge“ Tote vorweisen konnte.
      Ein Medienversagen von A-Z.
      Krass war, wie man kritische Ärzte versucht hat, zum schweigen zu bringen. Der Aargauer Arzt, den sie in die Psychiatische Klinik gesetzt haben war nur der Fall, der an die Öffentlichkeit geraten ist.
      Im Gesamten Gesundheitswesen herrscht ein Klima der Angst.

  18. Moralismus-Pandemie

    Während wir noch mitten in der Bekämpfung der Corona-Pandemie stecken, greift eine neue Pandemie um sich – jene des Moralismus. Sie terrorisiert zwar nicht unseren Körper, aber unsere geistige Freiheit.

    In alter repressiver Manier wird versucht, politisch Andersdenkende auszugrenzen. Alles, was totalitär denkenden Kreisen nicht passt, wird sofort als moralisch minderwertig abgestempelt. Andersdenkende werden ausgegrenzt.

    Das sind alle jene, die nicht sofort Applaus spenden und in den Chor der Diskriminierungsgegner einstimmen, wenn Sklaverei, Kolonialismus oder andere historische Realitäten zum Gegenstand politischer Agitation gegen Familien, Firmen oder andere «Profiteure» dieser Entwicklung gemacht werden. Man muss doch Beifall klatschen, wenn die Denkmäler verdienter Persönlichkeiten jener Zeit von den Sockeln gerissen oder mit Farbe beschmiert werden.

    Wo ist die Auseinandersetzung mit den Problemen unserer Gegenwart? Wer geht dafür auf die Strasse oder empört sich in den sozialen Medien? Wer engagiert sich ebenso lautstark gegen politische Unterdrückung in Asien, im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika?

    Wäre das nicht viel wichtiger als in moralischer Überhöhung – versehen mit der Gnade der später Geborenen ¬- den Stab über angebliche Fehlleistungen der Vergangenheit zu brechen. Rechtfertigt es sich, dagegen heute als makellose Gutmenschen derart die Moralkeule zu schwingen?

    Wir sollten aufhören, uns um Scheinprobleme zu kümmern, Bezeichnungen wie Mohrenköpfe, Weissmehl, Wienerli, Schwarzkopf, Negroni-Salami usf. sind nicht die zentralen Zeitprobleme.

    Die eigentliche neue Gefahr der Gegenwart ist die grassierende Schwarmdummheit und Schwarmstummheit jener, die es nicht mehr wagen, sich gegen diese Pandemie der Diskriminierungsrhetorik, der Panikmacherei und der gedanklichen Gleichmacherei aufzulehnen. Diese Pandemie gefährdet unsere Freiheit in gefährlichster Weise.

    Die Corona-Pandemie ist schon einschneidend genug. Eine Moralismus-Pandemie brauchen wir nicht auch noch – eine Freiheitsdebatte dagegen schon.

    https://www.dieostschweiz.ch/artikel/moralismus-pandemie–bGv4aKL

  19. Für fast jeden Seich wird in Bern eine PUK gefordert. Für das grösste menschliche, finanzielle und mediale Debakel der Schweizer Geschichte getraut sich im Berner Polit-Zirkus niemand dafür, auf die Hinterbeine zu stellen.. Zeit zur Auswanderung?

  20. Die Sterblichkeitsrate ist zwar in einigen Wochen über dem Statistischen Mittel gewesen, das ganze Jahr zuvor war Sie jedoch unter dem statistischeb Mittel, evnetuell haben diese die dann zuviel gestorben sind einfach ein paar Monate länger gelebt und sind dann gehöuft gestorben….wer an oder mit Covid gestorben ist, das weiss man ja auch nicht so genau…insofern ist für mich die Letalitätsstatistik eigentlich die einzige Faire Quelle, und das werden wir auch nicht nur über ein paar Wochen beurteilen können….Schlussendlich muss am Ende des Jahres 2020 eine massive höhere Sterblichkeit als 2019 und allen Jahren zuvor gegeben sein, damit wir sehen werden wer hier an oder mit Corona gestorben ist, entsprechend sagt dies gar nichts aus, wenn in einzelnen Wochen das statistisch zu erwartenede Mittel übertroffen wird, insbesondere wenn es zuvor Wochen lang unterschritten war….bei den Unter 65 Jährigen gab es übrigens in KEINER einzigen Woche mehr Tote als man statistisch erwartet hätte, jedoch sind es alleine die unter 65 Jährigen die die Finanziellen Folgen dieser Krise sowie der Massnahmen tragen werden müssen…und das warum genau? Wegen 500 Toten die in einigen Wochen statistisch vom Mittel abwichen? Der Generationenvertrag wird krass überbeansprucht…

  21. Dieses unsägliche Wettrennen und das Hickhack der Staaten ist nur peinlich. Wie im Kindergarten …… „wenn du mich auf die schwarze Liste setzt, setze ich dich auch auf die schwarze Liste. Toll, habt Ihr „Staatenlenker“ nichts anderes zu tun? Jeder Staat sollte vor der eigenen Türe wischen, denn alle haben Fehler und Richtiges gemacht.

    Es wäre mir lieber, die Politiker und Behörden würden sich dem widmen was grad im Land vor sich geht. Zum Beispiel bei uns in der Schweiz, wo man tatenlos und im üblichen „Kantons-Flicken-Teppich-Handeln“ zusieht, wie sich langsam eine zweite Welle anbahnt, statt zu Handeln.

    Auch die Kommunikation „in Sachen Heimkehrer“ aus den Ferien ist desolat. Rückkehrer aus Risikoländern gehören kontrolliert in Quarantäne, auch wenn nur Stichproben gemacht werden können, muss man hart durchgreifen und bestrafen wer dagegen verstösst und zwar mit den vollen 10’000 Franken Busse die möglich sind. Jeder hat gewusst auf was er sich einlässt, wenn er in dieser Situation ins Ausland in die Ferien geht und dann bei der Rückkehr die Anweisungen der Behörden nicht befolgt.

    Der neue Pandemieverantwortliche des BAG hat heute den „Vogel abgeschossen“ mit seiner Verlautbarung, er wolle mehr Freiheiten gewähren, da sich ja die Ansteckungen um die 100 pro Tag stabilisiert hätten. Unglaublich diese Verantwortungslosigkeit. Und was mich am meisten umtreibt ist die Tatsache, dass wenn die zweite Welle kommt, diese Entscheidungsträger nicht zur Verantwortung gezogen werden können.

  22. Gratulation Herr Hässig. Ihren Aluhut erhalten Sie mit Express Post inkl. Verdienst Plakette für Ihren Beitrag an die Community der vereinigten Verschwörungs Theoretiker.

    • Danke @Mike G.
      Das Totschlagargument der linken Gutmenschen. Jeder der selber denkt und die Handlungen der Politiker und die Gehirnwäsche der Mainstreammedien in Frage stellt, wird sofort als Verschwörungstheoretiker abgekanzelt.
      Ihr Linken habt wirklich eine sehr traurige Ansicht der Meinungsfreiheit.

      Zum Glück wachen immer mehr Leute in der Bevölkerung auf. Hoffe Links/Grün kriegt die Quittung bei den nächsten Wahlen.

  23. Es hätte aufgrund der regionalen Aufteilung gereicht, im Tessin und im Welschland einen Lockdown einzuführen. Dort waren die Hotspots. Der wirtschaftliche und emotionale Schaden wäre massiv geringer gewesen.

  24. SARS CoV2 wird als eine der grössten wissenschaftlichen Fehlleistungen in die Geschichte eingehen. Ich hoffe, dass wir auch gegen falsche Propheten eine Immunisierung finden.

    • Auf dem Friedhof wissenschaftlicher Fehlleistungen wurden schon beerdigt:
      – Waldsterben (1980-1985)
      – Ozonloch (1990-2010)
      – Klimaerwärmung (2000-2015)
      – Meeresspiegelerhöhung (2005-2015)
      – Versiegende Ölquellen (1975-2010)

      Es folgen:
      – CoViD-19 (2019-2021)
      – Menschengemachte Klimaänderung (2015-2025)
      – Vermüllung der Weltmeere durch 1. Welt (2015-2022)
      – e-Mobilität (2015-2022)
      – Erneuerbare Energie (2010-2025)

      Ich hoffe, dass die Aufklärung gegen den aktuellen Autoritäre Tendenz gewinnt: Dubio, cogito, ergo sum.

  25. Herr Hässig,

    über ihre Bildunglücken muss man sich ernsthaft Gedanken machen. Die folgenden Länder haben keinen Lockdown durchgemacht:
    Schweden
    Hong Kong
    Singapur
    Japan
    Süd Korea

    Was die Schweizer Behörden und die Schweizer Medien über Schweden erzählten ist schlicht und einfach krank und falsch.

    Wir reden von reiner Progaganda and Brainwahing.

    best.
    R.S.

    • Informieren Sie sich doch mal richtig bevor Sie solchen Käse verbreiten.
      Alle diese Staaten haben sehr einscheidende Massnahmen veranlasst, die teilweise über die Massnahmen in der Schweiz hinausgehen.

  26. Die Frage ist wohl, ob der Corona-Virus für politische Machtinteressen missbraucht wurde und wird, die Untertanen in Angst und Schrecken zu versetzen, um so den Wunsch der Massen zu wecken nach einer starken und autoritären Führung, die alle retten wird.
    Gunther Kropp, Basel

  27. Aus dem Zirkus ist ein Löwe ausgebrochen, das Volk starrt schaudernd auf die immer blutrünstiger werdenden Geschichten. Gesehen hat ihn so recht keiner. War 2 Monate in Schweden, der Umgang basiert auf Eigenverantwortung, die Spitäler, die ich besucht habe, waren verwaist. Bravo Schweden!

  28. Wenn mein Auftrag wäre, die Menschen in Angst und Schrecken zu versetzen, hätte ich noch ein paar weitere Corona-Mutationen bei Q bestellt und mir für später aufgehoben.

    Game over zu rufen, ist vielleicht zu früh!

  29. Die Übersterblichkeitsstatistiken offenbaren, dass die Schweiz je nach Sprachregion sehr unterschiedlich von Covid getroffen wurde:
    https://www.experimental.bfs.admin.ch/expstat/de/home/innovative-methoden/momo.html

    Tessin und Genferseeregion wurden ähnlich hart getroffen wie Frankreich und Italien und dürften mittlerweile ausreichend durchseucht sein. Die Deutschschweiz wurde hingegen genauso wie Deutschland, Österreich und Osteuropa bislang fast überhaupt nicht getroffen.

    Wenn ich mir den Verlauf in Ländern wie Peru, Südafrika, Indien und Israel anschaue, wo die Lage trotz sehr hartem Lockdown ausser Kontrolle gerät, so denke ich dass es nur noch ein Frage der Zeit ist, bis auch die deutschsprachigen Regionen und Osteuropa genauso so hart getroffen und durchseucht werden wie Westeuropa, Schweden und die USA. In Rumänien scheinen die Fallzahlen auch nicht mehr unter Kontrolle. Selbst in Hong Kong und Japan deutet sich eine zweite grössere Welle an (wobei die eigentlich nie wirklich eine erste Welle hatten). Sollte die Lage in Hong Kong ausser Kontrolle geraten, dann ist es unwahrscheinlich, dass China sich dem entziehen kann. Die Antwort der chin. Regierung wäre wohl ein erneuter Mega-Lockdown.

    https://ourworldindata.org/grapher/covid-stringency-index?tab=chart&year=2020-07-14&country=PER~ZAF~IND~ISR
    https://ourworldindata.org/grapher/total-covid-deaths-per-million?tab=chart&yScale=log&time=..&country=CHL~PER~ZAF~IND
    https://ourworldindata.org/coronavirus-data-explorer?zoomToSelection=true&casesMetric=true&dailyFreq=true&hideControls=true&smoothing=7&country=ROU~ISR~JPN~HKG~SRB&pickerMetric=location&pickerSort=asc

    Bei Todesfallzahlen von ca 500-1000 pro Mio scheint die Kurve hingegen ganz von alleine abzuflachen, wie man in Westeuropa, Schweden und jetzt auch in Chile, Peru und Brasilien erkennen kann. Dies scheint das Level zu sein, bei dem Herdenimmunität eintritt. Vielleicht nimmt auch einfach die Virulenz mit zunehmender Ausbreitung ab. Diese Zahlen waren auch übliche Todesraten in vielen westlichen Ländern bei der jährlichen Grippe bis in die 70er Jahre hinein (bevor es einen Grippe-Impfstoff gab).

    https://archined.ined.fr/view/AWRIHNUAgpz89Adag567

    Man kann das Virus vielleicht mit den Massnahmen einige Zeit in Schach halten. Letztendlich wird man die Durchseuchung und die Todesfälle damit aber nicht verhindern können. Die Entwicklung eines wirksamen Corona-Impfstoffs innerhalb von wenigen Jahren ist vollkommen unrealistisch. Die Entwicklung des Grippeimpfstoffs hat gut 30 Jahre gedauert.

    Ich kann aber verstehen, dass die Verantwortlichen in den übrigen Ländern ggü. der Bevölkerung nicht eingestehen wollen, dass sich die schwedische Strategie letztlich als die nachhaltigere erweisen wird. Hier geht es vor allem darum, das Gesicht zu wahren und die getroffenen Entscheidungen zu rechtfertigen. Mit medialem Dauerbashing gegen Schweden, Bolsonaro und Trump und Dauerlockdown, Tracing-Apps, Maskenfetisch und ähnlichem wird man das Virus aber nicht aus der Welt schaffen. Wahrscheinlich wird die gewählte Lösungsstrategie im deutschsprachigen Raum letztendlich aus einem Mix von erneuten regionalen oder Wochenend-Lockdowns, Masken, wirkungslosen Impfstoffen und kontrollierter Durchseuchung bestehen. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

  30. Ein Pessimist ist ein Mensch, der sich über schlechte Erfahrungen freut, weil sie ihm recht geben.

    Heinz Rühmann
    * 7. März 1902 † 3. Oktober 1994

  31. Es stimmt nicht, dass keine Grundimmunität in der Bevölkerung vorhanden ist. Andernfalls hätte es viel mehr Ansteckungen gegeben unter dem Schweizer Lockdown light. Die Tests zeigten und zeigen es: Bloss ca. 1% der Tests sind positiv, davon ein Teil sogar falsch positiv.

    Deshalb sind Impfungen unnötig und gar gefährlich, da die Impfstoffe im Hauruckverfahren entwickelt werden. Wer sich nächstes Jahr impfen lässt, geht ein viel höheres Gesundheitsrisiko ein als jemand, der auf eine Impfung verzichtet.

    Man wird sehen, ob sich unsere Corona-Helden/Heldinnen in Bundesbern vor den SRF-Kameras spritzen lassen werden. Wohl kaum. Die tragen die Maske ja auch nur, wenn Fotografen in der Nähe sind.

  32. Berset und Massenmedien können noch so verzweifelt versuchen, ihren immer klarer zu Tage tretenden Irrweg zu rechtfertigen. Die Faktenlage lässt immer mehr Menschen selbst denken. Die Stimmung kippt, ich sehe es überall in meinem Umfeld. Die Wahrheit siegt schlussendlich, sehr viele Leute haben die unsägliche Angstmacherei durchschaut und stehen heute mutig hin und stehen zu ihrer Meinung. Dabei ist natürlich hilfreich zu sehen, dass tendenziell trotz der penetranten Mainstreammedienpropaganda, aus einer Minderheit eine Mehrheit wird die sich nicht mehr diktieren lässt, was sie zu denken hat.

    • Als ob es in dieser Angelegenheit so etwas wie „die Wahrheit“ geben würde. Am Ende sind es doch nur Meinungen, Mutmassungen, Erfahrungen und Schlussfolgerungen darauf. Die Schweiz hat bisher zwar einen teuren Weg gewählt, aber immerhin wurden wir von Szenarien wie in Norditalien oder New York verschont. Natürlich bin ich auch nicht immer mit allen Massnahmen einverstanden. Zu welchen Auswirkungen es geführt hätte, wenn wir den Weg Schwedens gegangen wären, darüber lässt sich höchstens spekulieren.

  33. Lehrgefegte Spitäler, ein zeitweiser erheblicher Rückgang der Notfalleinlieferungen.
    Abgebrochene und verschobene Behandlungen.
    Mit etwas Allgemeinbildung weiss man,vieles von dem führt teilweise sehr schnell zum Tode. Ob da Herzinfarkte und so einiges an weiterem, wegen Corona auch Pause eingelegt haben?
    Seltsam auch, Spitäler haben teilweise in letzter Zeit um Notfallpatienten geworben Zb. in der AZ im selben Blatt der Hinweis das potentielle „Notfallkunden“ per Patienten-Verfügung die Einlieferung ins Spital verweigern.
    Ein Herzspezialist der Pleite geht, auch in der AZ. Besonnene Fachleute haben bereits zu Beginn der Veranstaltung, vor erheblichen Kollateralschäden gewarnt!
    Logo die Schweden haben das voll richtig gemacht
    der P. Vernazza bekommt wie viele weitere besonnene Fachleute auch, sehr wahrscheinlich am Ende recht.Die aktuelle Statistik des BfS , kommt sicher gut daher hmmm ? mal abwarten.

    • Ich schon.
      Wenn ich etwas nicht lesen will, habe ich dazu eine ganz einfach Strategie entwickelt: Ich lese es einfach nicht; wie z.B. die Mainstream-Medien. IP hat eine
      unabhängige Sicht und ist deshalb ein zunehmend wichtiges Medium. Bei allen Themen.

    • Tatsächlich? Ich will eine Goldmine, Sophie Marceau und eine Luxusyacht.

    • Wichtig, dass jeder, der ein bisschen Mut besitzt Stellung bezieht. Egal wo.

    • … einverstanden!
      Es reicht doch, wenn wir 8 Mio Virologen, Epidemiologen und Infektiologen im Lande haben. Wenn die hier auch noch in die Tasten greifen…

    • Dann lassen Sie’s doch einfach!

      Hier wird zum Glück kritischer hingeschaut und ich vermute, dass genau dies Sie stört? Und ich als sehr wichtiger Kontrast zum Mainstream sehe..

  34. Also ich bin ganz klar für einen totalen Lockdown in der kommenden Grippesaison! Somit können wir für geschätzte CHF 35 Mia sicher wieder ein paar dutzend alte Menschen retten, die zu 97.4% bereits an Vorerkrankungen leiden und deren Lebenserwartung eher im Monats- als im Jahresbereich liegt.

    Da sind die CHF 150’000.– für eine einzige Spritze des ominösen Krebsmedikaments ein Schnäppchen dagegen und das können wir uns als reiche Schweiz leisten. Dank Frau Dreifuss wissen wir auch, dass die KK-Prämien seit dem Obligatorium ja nur sinken!

    • Ja mit dem KGV hat die SP-Dreifuss das Leben der einfachen Leute mit niedrigem Gehalt (SP Zielgruppe) finanziell gesehen einfach nur nachhaltig zerstört. Ein Fass ohne Boden und Selbstbedienungsladen für die Akteure.

    • Sticken war halt ihr Hobby. Darum hat sie uns auch das teuerste Gesundheitssystem der Welt zusammengestrickt. Nach Einführung des KVG habe ich mich immer gefragt, an was sie nun wohl wieder strickt? Jetzt weiss ich es, die Frau war visionär, sie strickte Gesichtsmasken! Ob weisse gegen Corona oder schwarze für den Schwarzen Block sei dahingestellt…

  35. Der Clown von Amerika ist so was von krank im Kopf, unglaublich, dass ein solcher Typ Präsident wurde. Shame on USA.

    • Wie immer, wenn es um Trump geht, übertreffen sich die Leute mit geistigem Niveau. Wir werden ja sehen, wer besser aus der Krise kommt, die USA oder Europa. Ich wette auf die USA.

    • Shame on you!!!
      Kennen sie den Präsidenten persönlich oder nur dass was
      ihnen die Medien so eintrichtert haben?

  36. Der schwedische Weg hat gleich viele Todesopfer wie wenn kein Impfstoff gefunden wird.

    Der „italienische Weg“ (oder spanische) ist derjenige wenn das Gesundheitssystem kollabiert. Dieser kostet am meisten Leben.

    Der günstige Weg ist Schutzmasken zu tragen und eine Impfstoff zu erforschen. Noch besser mit Contact-Tracing. Also der südkoreanische Weg.

    Der schweizerische Weg ist der teuerste: Inkompetenz beim BAG, Lockdown, keine Masken haben, die Leute anlügen.

    Spieltheoretiker Dr. Rieck kritisiert die Strategie, dass man die Leute anlügt, um zu einem Ziel erreichen (z.B. um genug Masken für das medizinische Personal zu haben). Er sagt, dass Vertrauensaufbau lange dauert, aber schnell verloren geht. Siehe https://youtu.be/F6_AljxYvuU.

    • QED – Zeit die Lehrpläne in den Schulen umzukrempeln und den Fokus auf die MINT Fächer zu legen.

      Soziologen und Klavierspieler helfen uns nicht weiter.

  37. Wir werden bis zur Impfung oder wirksamen Medikamenten mit COVID-19 leben müssen.
    Es geht einzig darum, das Gesundheitssystem nicht zu überlasten und nicht unnötig viele Menschen sterben zu lassen.
    Das war und ist die Strategie des Bundes seit den ersten Massnahmen. Der Bund kommuniziert das leider grottenschlecht.

    • Nein das müssen wir nicht, da die Corona-Grippesaison seit min. 2 Monaten vorbei ist.

    • …Zwangsimpfungen oder Impfobligatorium mit Impfpass und damit Einschränkung der Reisefreiheit werden wir strikt ablehnen, und wir fordern alle auf dasselbe zu tun. Bei diesem “Virentheater“ geht es nur ums Geld, sowie um die Kontrolle und Beschränkung der Freiheit der Menschen.

  38. Die leicht erhöhte Sterblichkeit Ende März und im April in der Schweiz ist auf das faktisch geschlossene Gesundheitssystem zurückzuführen. Der Lockdown war faktisch ein Massenmord.
    An Corona ist in der Schweiz praktisch niemand „zusätzlich“ gestorben. In meinem Kanton waren die ausgewiesenen „Corona-Toten“ faktisch nur hochbetagte, multimorbide Menschen, die sowieso innert Wochen gestorben wären. Auch die Symptome sind genau diese, die man auch bei „normalen“ Todesfällen am Ende des Lebens findet. Nur würde es niemandem einfallen, einen 90-jährigen, multimorbiden Menschen noch zu intubieren. Das wäre auch unethisch. Irgendwann muss man die Menschen mit Würde und möglichst wenig Schmerzen gehen lassen.
    Sprecht mit den Praktikern – das BAG ist eine politische Organisation, geführt von Theoretikern ohne Realitätsbezug!

    • @ Hausarzt
      Sehr gut Gratulation und Dank.
      Der Lockdown ein Massenmord ?
      Logo kein direkter, jedoch ein indirekter!
      90 -jährige intubieren?
      Klartext:Zu Tode foltern!

    • Die leicht erhöhte Sterblichkeit im 3-4/20 ist sicher nicht auf das praktisch geschlossene Gesundheitssystem zurückzuführen. Entweder sind Sie doch nicht zo praxisnah oder ihr analytisches Auge hat eine kleine Durchblutungsschwäche. Fakt ist: in diesen Monaten gingen als Folge des Lockdowns die Konsultationen in den Praxen und Notfallpraxen massiv zurück, in Zürich von 100 auf ca 30% Viele Schweizer haben Kontakte gemieden und sind daher nicht mehr an den sonst häufigen typischen Infekten erkrankt. Dazu gab es massiv weniger Unfälle. Die Arbeitsbelastung war für viele tiefer und sie konnten sich erholen von ihren sonst stressigen Jobs. Wir hatten die ganze Zeit, auch im Mai und Juni, kaum mehr Burnout Patienten. Dazu gab es auch keine Wahloperationen, die Komplikationen von diesen fielen auch weg. Unter dem Strich wurde in dieser Zeit unser Gesundheitssystem sicher massiv entlastet (den Kliniken fehlen ja jetzt Millionen in ihrem Budget!), und ich bin gespannt, wie sich die Krankenkassen Ende Jahr aus der eigentlich damit anstehenden Gebührensenkung (sic) rausschnorren werden. Was ich auch gerne anschauen werde, sind die Unfallstatistiken für die Lockdowntage, inklusive der unfallbedingten Todesfälle. Diese muss man verrechnen in der Uebersterblichkeitsdiskussion. Dass ein neues Virus auch bei bloss 1‰ Letalität in einer Bevölkerung mit Zero Immunität zu inakzeptabel hohen Fallzahlen führen wird, ist eine Binsenweisheit und jeder Fachmann, der das in Frage stellt, ist peinlich. Womit Sie allenfalls argumentieren könnten sind Fragen wie die, ob die bei uns bereits bekannten Coronaschnupfenviren zu einer breit gestreuten Kreuzimmunität beitragen, von der wir aber bisher nichts wissen. Es einfach darauf ankommen zu lassen wäre völlig verantwortungslos gewesen.

    • Meine Tante (jahrzehntelang Krankenschwester) hat die Grippe „den Freund der alten, todkranken Menschen“ genannt, weil sie so endlich sterben können.
      Sterben in der heutigen industrialisierten Medizin ist sehr schwierig geworden und schrecklich für die Patienten.
      Ihre Sicht war: Die meisten Menschen wollen die letzten 2-3 Wochen nicht mehr leben und würden besser zu Hause friedlich einschlafen. Aber genau dann machen Spitäler und Ärzte noch das grosse Geld. Darum werden dort noch sinnlose Tests gemacht, Operationen durchgeführt, Schmerzen zugefügt.
      Wir als Gesellschaft müssen endlich wieder lernen, dass der Tod zum Leben gehört und unabänderlich ist.

    • @Hausarzt
      Sie sind bestimmt kein Mediziner, sondern höchstens ein Troll, der uns seine seltsame Weltsicht offenbaren will.
      „Sowieso innert Wochen gestorben“ – Waren Sie dabei?

  39. Langsame Durchseuchung?

    Wie soll das funktionieren wenn es keine Immunität gibt? (Warnung dazu wurden von den Schweden ignoriert – sprich die Schweden pokerten hoch)

    Auch bei den Impfstoffen ist zum jetzigen Zeitpunkt vieles PR! Durch die Phase III, also jene Phase wo die meisten Impfstoffversuche bisher scheiterten, müssen all diese erst noch durch.

    Der einzig positive Faktor ist jener, dass verschiedene Parteien an einem Impfstoff forschen und die Chance auf ein Ergebnis aus einen ‚Forschungs-Mix‘ höher sind. Wobei hier die Frage ist: Können sich die grossen Pharmakonzerne auf eine Zusammenarbeit einigen?

  40. Bundesrat und Medien spielen ein sehr dreckiges Spiel bei dieser Covid-Geschichte. Leider gelingt es Ihnen, Grossteile der Bevölkerung zu verängstigen und wie Lemminge verkommen zu lassen. Bei Berset verwundert es micht nicht, es werden ihm ja auch intensive Kontakte zur okkulten Szene nachgesagt. Das würde zu seiner manipulativen Strategie passen, welche er an den Tag legt.

    • Kontakte zur okkulte Szene?

      Dies wird ja vielen Machtmenschen zu recht nachgesagt, gibt es da bei unserem Berset konkrete Anhaltspunkte, Indizien oder Beweise oder wird dies einfach Mal behauptet ?

      Würde mich interessieren, bitte posten.

  41. Aktueller Stand der Covid-19 Mortalität (Anzahl Todesfälle pro Million Einwohner):

    – Schweiz : 249
    – Schweden : 562

    Frage: welcher Weg ist – aus Sicht des Schutzes der Bevölkerung – wohl der Bessere?

    Zur Beantwortung dieser Frage benötigen wir nun wirklich keinen Chefarzt aus St. Gallen!

    • @anthropos:
      Man müsste dazu aber auch noch wissen und transparent darstellen, ob die Toten AN Covid-19 oder MIT Covid-19 gestorben sind. Diese Zahlen bleiben schön brav um dunkeln. Die über 97% der Verstorbenen waren hochbetagte, multimorbide Menschen, die sowieso innert Wochen gestorben wären. Covid-109 konnte nachgewiesen werden, aber nicht als Todesursache definiert.

      Die WHO schreibt ja selber vor, dass wenn jemand schwerstkrank ist und ein Grippevirus hat, die schwere Erkrankung als Todesursache gilt. Hier wird nun jeder Tote statistisch Covid-19 zugerechnet, um die verheerenden Massnahmen rechtfertigen zu können.

      Merken Sie etwas?

    • Mal angenommen, die Zahlen stimmen. Dann haben wir rund 2’500 Hochbetagte mit Vorerkrankungen «gerettet». Nur diese Gruppe stirbt an Covid-19. Die ganze Übung kostet den Steuerzahler vorsichtig geschätzt 50 Mrd. Das macht dann also 20 Mio. CHF pro Geretteten, für sagen wir mal 6 bis 12 Monate Lebensverlängerung, meist in Spitälern oder in Pflegeheimen. Noch Fragen zu dem Wahnsinn?

    • @ Gutmensch

      Sicher lässt sich diskutieren wie viel an, oder mit corona gestorben sind.

      aber selbst dann sind mehr als doppelt so viele (pro million) in schweden gestorben.

      wirklich aussagekräftige zahlen können wir jedoch sowieso erst in ein paar jahren erwarten, da die es noch nicht klar ist, ob eine lange flache kurve oder eine kurze steile kurve besser ist.

      wenn eine person, jedoch an covid stirbt, ist er sicher froh, wenn es erst in ein paar jahren ist.

      aus sicht der ahv ist es natürlich besser, wenn die „alten umgehend sterben.

    • um ein bisschen ganzheitliches Betrachten zu ermöglichen, hier die aufgeführten Zahlen um die Zahlen in 2 Ländern ergänzt:

      – Belgien: 846 Tote/Mio Einw. (rigoroser Lockdown)
      – Schweden 558 Tote/Mio Einw. (kein Lockdown)
      – Schweiz 249 Tote/Mio Einw. (gemässigter Lockdown)
      – Deutschland 109 Tote/Mio Einw. (strenger Lockdown)

      Zusammenhang?

  42. Schweizer werden in Schweden in Quarantäne gesetzt? So what?

    Welcher Schweizer ist schon so blöd, freiwillig in ein Seuchenland wie Schweden zu reisen?

  43. Bei den Vergleichen zwischen den Bekämpfungsstrategien gilt wohl „abgerechnet wird zum Schluss“.
    Ein nüchternes nachträgliches Aufarbeiten und ein Vergleichen der verschiedenen Strategien wird nötig sein um davon wirklich lernen zu können. Bei der Aufarbeitung werden die wirtschaftlichen Folgen auch berücksichtigt werden müssen.

    Ich bin kein Fachmann, allerdings glaube ich, dass man nicht mitten in der Epidemie die Bekämpfungsstrategie ändern kann, sie muss durchgezogen werden. Eigentlich müssen wir den Schweden dankbar sein, dass sie es anders machen, so werden wir wenigstens einen Vergleich von verschiedenen Strategien haben und nicht „nur“ wer die „Ausrottungsstrategie“ besser umgesetzt hat (Dies ist zwar auch interessant).

  44. Corona ist ein alter Hut und out – jetzt kommt die Killerhornisse! LH, wenn Sie sich nicht mehr anstrengen um bei aktuellen Themen am Ball zu bleiben, ist es um IP bald geschehen!

    • IP ist schon beim richtigen Thema am Ball, wo sonst geht es um mehr Geld als bei Corona und womit könnte das Hauptthema dieses Blogs noch aktueller sein?

      Eine bessere „Entschuldigung“ (oder Ausrede) als der Virus mit seinen Auswirkungen kann es für den kommenden Zusammenbruch des weltweiten Finanzsystems gar nicht geben!

      Oder habe ich den Zusammenhang falsch verstanden – bitte klären Sie mich doch auf, was wird am nächsten Finanzcrash „Schuld“ sein? Ich denke für Aufklärungen in diesem Bereich ist der IP-Blog wie geschaffen.. 😉

  45. Abstand halten, Haende waschen und Maske tragen!
    Auch mir geht dies immer wie laenger am Arsch vorbei….

    • wenn es bei Dir „am A… vorbei“ geht, wäschst du dir hoffentlich trotzdem die Hände!

  46. …ein geiles Zeug, bin schon lull und lall! Bis jetzt habe ich lediglich vermutet, dass unsere links-grünen Spinner die Totengräber der Schweiz sind. Dank Covid-19 (der gleiche Schwachsinn wie der Klimahype, jedoch im Zeitraffer) habe ich jetzt die Gewissheit. Herzlichen Dank liebes Covid-19 für die Aufklärung 😊

  47. Wer ausschliesslich die Mortalität betrachtet, gelangt zu fahrlässigen Aussagen. Die Nebenwirkungen und Entzündungswerte der normalen Grippe sind nicht im Bereich von Covid-19 / SARS, das kann Ihnen schon eine 1. Semesterstudentin in Medizin erklären.

    Landesweite Durchseuchung bedeutet höhere Hospitalisationsraten, höhere Pflegekosten, längere Rehabilitation. Das alles kostet auch und (über-)beansprucht medizinische Kapazitäten. Und das alles basierend auf der Hoffnung, dass dann alle wie durch ein Wunder immun seien.

    • Lieber versuchte Durchseuchung als eine überhastete Zwangsimpfung, wo niemand die Nebenwirkungen kennt und die Langzeitschäden. Geschweige denn, was im Impfstoff alles enthalten ist.
      Traurig, wie obrigkeitshörig wir sind in der Schweiz, einem Land, welches mit den höchsten Bildungsstand hat.

    • nun wenn wir dann alle den Joob verloren haben und pleite sind wegen der völlig überzogene Corona Massnahmen, wer soll dann unser schönes Gesundheitswesen bezahlen? Modell Schweden subito.

    • Ich empfehle den Corona-Untersuchungsausschuss zu verfolgen: https://www.youtube.com/watch?v=gPx119vZ9rw&fbclid=IwAR00YG3m1jl1RNMkyJvWdb3yxoFH5p9Pq432FIcoZlIvTHIOj_iCozAudI8
      ein Zitat daraus: „man hat eine hypothetische Gefahr, die vielleicht im Raum steht, eingetauscht: nicht nur gegen eine andere Gefahr, sondern gegen tatsächlich eingetretenes Leid, oder anders: zur Vermeidung möglicherweise eintretender Gefahren, hat man Leute tatsächlich leiden lassen.“

    • Von den zurzeit 1470 aktiven Fällen sind 158 hospitalisiert (89% sind zuhause). Am 03.04.2020 waren 14169 aktive Fälle bei der höchsten Hospitalisation von 3069, 700 schwere Fälle (78% waren zuhause). Die Massnahmen in den Spitälern sind für covid-19 sicher aufwändiger als bei der Grippe (keine Zahlen für diese Saison ;-), aber ein Kapazitätsproblem kann ich nicht erkennen.