Crash-Swiss Re holt McKinsey für Rettung

Multi mit Milliardenverlust lanciert Operation „Evergreen“. Kapitän Kielholz will Schiff flottmachen für Nachfolger Ermotti.

Die Swiss Re ist in eine tiefe Krise geraten. Von Januar bis Juni verlor der renommierte Zürcher Finanzkonzern 1,1 Milliarden Dollar. Drei Einheiten schreiben rot, wie Swiss Re heute meldet.

Im vierten Bereich, Life&Health Reinsurance, resultierte ein Minigewinn von 74 Millionen. Ein Rinnsal im Vergleich zum Vorjahr mit einem Plus von fast einer halben Milliarde.

Die Führung begründet den ungebremsten Fall mit „Schäden und Rückstellungen im Zusammenhang mit COVID-19“ von total 2,5 Milliarden. Ohne resultiere ein Gewinn von knapp 900 Millionen.

Alles halb so wild also? Nicht wirklich.

Rot, rot, rot (Swiss Re, Jan-Jun)

Die Spitze der Swiss Re, der Verwaltungsrat unter Präsident Kielholz, hat jedenfalls ein Geheimprojekt zur umfassenden Neuausrichtung des Multis lanciert.

Dieses trägt den Namen Evergreen und wird mit Hilfe von McKinsey durchgeführt.

Es gilt hohe Geheimhaltung, nur wenige Swiss-Re-Leute sind im Bild. Die Medienstelle der Swiss Re liess auf Anfrage ein No Comment verlauten.

Zentrale Figur von Evergreen ist Walter Kielholz, ein Schlachtross der Zürcher Finanzindustrie. Der Last Tycoon vom Paradeplatz.

Tycoon vom Zürichsee (SR)

Respektive vom Mythenquai, wo die grossen Schweizer Versicherungen ihren Hauptsitz haben – und die Schweizer Rück, heute die Swiss Re, stolz den Abschluss der Zürcher Assekuranz-Meile bildet.

Kielholz ist Swiss Re, Swiss Re ist Kielholz.

Seit zwei Jahrzehnten beherrscht der 70jährige das Unternehmen, nun steht er vor seinem Abgang.

Den Posten auf der Brücke übernimmt Sergio Ermotti, der das UBS-Steuer in drei Monaten in neue Hände legt und nächsten Frühling Kielholz auf dem Präsidentenstuhl des Rückversicherers ablöst.

Banker goes Versicherung (Wikipedia)

Ermotti wurde vor kurzem bereits als Mitglied in den VR der Swiss Re gewählt, er weiss somit von Evergreen und der grossen strategischen Neuaufstellung.

Sein Job wird sein, die Evergreen-Beschlüsse rasch umzusetzen. Worum geht’s?

Evergreen umfasst laut einem Insider fast alles: die Kapitalbasis, das die Swiss Re also genug Geld hat für ihr Geschäft; das Underwriting, also die Übernahme von Risiken und wie man damit Substanz schafft; die Digitalisierung des Konzerns; der Abbau von Kosten.

Letzteres wird für die über 15’000 Swiss Re-Leute zentral. Mehrheitlich sitzen diese in der Schweiz, vornehmlich im grossen Hauptsitz am Zürichsee.

Mehr und mehr Jobs dürften mittels Evergreen nach Indien verschoben werden. Dort betreibt die Swiss Re schon heute ein grosses Backoffice.

Präsident Kielholz versucht also nichts weniger, als in seinen letzten Monaten „seine“ Swiss Re neu aufzustellen. Er stellt dafür praktisch alles auf den Prüfstand.

Das wurde nötig, weil der Finanzmulti gleich mehrfach unter die Räder geraten ist. CorSo, das Erstversicherungsgeschäft für Grosskunden, ist ein riesiger Sanierungsfall. Unter neuer operativer Führung geht es dort langsam aufwärts.

Der Umbau mit dem Verkauf von Reassure und der Verschiebung und Aufteilung von Life Capital sind Notmassnahmen zur Überbrückung, es braucht aber definitive Lösungen.

Die Verluste im Kerngeschäft Rückversicherung rufen nach dringenden Gegenmassnahmen. Das operative Management muss diese aufzeigen.

Dieses untersteht CEO Christian Mumenthaler. Er hatte bei seinem Antritt ein profitables Unternehmen übernommen, das nun unter seiner Führung in die Krise geraten ist.

Kielholz stellt jetzt mit Evergreen die Weichen, Nachfolger Ermotti entscheidet dann, welcher operative Chef der Richtige ist für die Umsetzung.

Ermotti hatte bei der UBS das Gleiche erlebt, nur war er damals als operativer Lenker selber der Umsetzer der Massnahmen, die von oben, vom VR, gekommen waren.

Kommentare

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  1. We’ll do a really clean job at swiss re, after that there will be no more blacks, jews, asian or foreigners.

  2. Familie „Mueller“ wurde im berühmten schweizer blick.ch Magazin frisch von einer bekannten Promi – als „Ratten“ – tituliert..

  3. Walter B. Kielholz und Sergio P. Ermotti, der eine hat’s versaut, der andere wird’s nicht richten. Was es braucht ist eine Unternehmenskultur die den Mitarbeiter ins Zentrum stellt, nicht deren sexuelle Orientierung! Das ganze WischiWaschi um LGBTIQ+, Diversity etc. ist doch nur BlaBla, wichtig wäre es wieder Leistung in den Vordergrund zu stellen und entsprechend zu vergüten! Erlebe das nun seit 20 Jahren, Verlagerung nach Bratislava oder Indien, egal was es bringt, Hauptsache günstig… bloss mit den richtigen Leuten und besonders den richtigen Managers wäre das in der Schweiz immer noch möglich, gleich teuer aber sicherlich besser. Ich könnte jedenfalls sofort 5mio jährliche Kosten in der SwissRe sparen, und das in einem kleinen Bereich…

  4. Wie kann es sein , dass sich Unternehmen eine handverlesene und sehr teure Geschäftsführung leisten jedoch immer wenn es „Ernst“ wird, holen sie sich Experten die nochmals Geld kosten.

    Das ist doch eigentlich pervers oder gibt es gewichtige Gründe für dieses Verhalten?

  5. Immer dasselbe. Miserables Management ruft teure Berater, weil sie nicht mehr weiter wissen in ihrem eigenen Geschäft. Die Berater schreiben teuere schöne Berichte und übernehmen keinerlei Verantwortung. Was immer die Berater empfehlen, das bisher unfähige Management wird auch mit neuen Plänen nicht weiterkommen. Da hilft nur ein Auswechseln von CEO und VR-P. Alles andere ist weitere Geldvernichtung.

  6. Die Swiss Re ist ein Paradebeispiel für die Gestalten, die im Buch „Bullshit Jobs“ von David Graeber beschrieben werden: Flunkies, Goons, Duct Tapers, Box Tickers und Taskmasters hat es dort zuhauf. Und dank McKinsey wird es insbesondere am Standort Schweiz noch mehr davon geben. Die Arbeit wird dann dafür billig aber bestenfalls medioker (sprich: langsam und schlecht) in Indien und Bratislava erledigt. Dafür aber ohne jegliche Widerrede. Was für das Management viel angenehmer ist …

    Für dijenigen, die das Buch von Graeber nicht kennen, gestatte ich mir hier, einiges aus https://en.wikipedia.org/wiki/Bullshit_Jobs zu zitieren:

    In Bullshit Jobs, American anthropologist David Graeber posits that the productivity benefits of automation have led […] to „bullshit jobs“: „a form of paid employment that is so completely pointless, unnecessary, or pernicious that even the employee cannot justify its existence – even though, as part of the conditions of employment, the employee feels obliged to pretend that this is not the case.“

    The author contends that more than half of societal work is pointless, both large parts of some jobs and, as he describes, five types of entirely pointless jobs:
    1. flunkies, who serve to make their superiors feel important, e.g., receptionists, administrative assistants, door attendants
    2. goons, who oppose other goons hired by other companies, e.g., lobbyists, corporate lawyers, telemarketers, public relations specialists
    3. duct tapers, who temporarily fix problems that could be fixed permanently, e.g., programmers repairing shoddy code, airline desk staff who calm passengers whose bags don’t arrive
    4. box tickers, who create the appearance that something useful is being done when it isn’t, e.g., survey administrators, in-house magazine journalists, corporate compliance officers
    5. taskmasters, who manage—or create extra work for—those who do not need it, e.g., middle management, leadership professionals[2][1]
    Graeber argues that these jobs are largely in the private sector despite the idea that market competition would root out such inefficiencies. In companies, he concludes that the rise of service sector jobs owes less to economic need than to „managerial feudalism“, in which employers need underlings to feel important and maintain competitive status and power.

    • Der Verweis auf Graebers Bullshit-Jobs-Buch ist hilfreich. Amüsant sind Graebers historische Verweise, so gab es im britischen Feudalismus den „Yesman“: Britische Adelsfamilien gaben ohne grosse Sentimentalität ihre meist männlichen Kinder und Jugendlichen in andere Adelshäuser, in denen sie eine 10-20jährige Lehrzeit absolvierten, ehe sie wieder in ihre Elternhäuser zurückkehrten, um dort Funktionen zu übernehmen. Dabei bestand die Haupttätigkeit darin, herumzustehen und die Ausführungen des Hausherrn mit einem starken „Yes, Sir!“ zu kommentieren, die tatsächlich gewünschten Aktivitäten überliess man natürlich Nichtadligen.

      Wie der Adel über Jahre hinweg auch weitgehend dysfunktionale Staatsgebilde „managte“, ohne dass diese gleich untergingen (die „Konkurrenz“ war ja auch nicht besser), so scheint dies auch bei den modernen Grossfirmen möglich zu sein. Aber sicher ist nichts und gerade ein Orkan wie Corona kann dazu führen, dass ein leckgeschlagenes Riesenschiff, das immer noch irgendwie unterwegs ist, schlussendlich ächzend und krachend in die Tiefe fährt. Gerade die Versicherungsindustrie kennt viele dieser Riesenwracks, die auf dem Grund des Firmenozeans ruhen. In den Lüften war es die „fliegende Versicherung“ Swissair, die vom Orkan „9/11“ vom Himmel geholt wurde.

  7. Gibt es da keine aktivistischen Aktionäre, die diesem Management Dampf machen? Offensichtlich nicht, denn die sind längst woanders, wenn sie (einen Teil) ihres Vermögens in der Rückversicherungsbranche anlegen wollen. War erstaunt zu sehen, wie stark der Dritte im Bunde Hannover Re gegenüber Swiss Re aufgeholt hat. Hannover Re wird vom ex-Swiss-Re-Mann Jean-Jacques Henchoz geführt.
    Es sind u.a. wieder einmal „unsere“ Schweizer Pensionskassen, die – ins Korsett lähmender BVG-Vorschriften gezwängt – diesen Unternehmen die Stange halten müssen. Und alljährlich besticht man sie und andere fantasielose Investoren mit dem süssen Gift der Dividendenzahlungen. Nur: Was an Dividende weg ist, fehlt natürlich im Versicherungsgeschäft bei den Schadenzahlungen.
    Um es im Seefahrerjargon zu sagen: Das Riesenschiff Swiss Re hat einige Löcher und die Pumpen, die das eingedrungene Wasser hinausbefördern sollen, laufen an der Kapazitätsgrenze. Wobei man „Pumpen“ durchaus auch im übertragenen Sinne verstehen darf …

  8. Es ist doch schön, dass wir dank neuer Covid-19 Reserven etwas kreativer sein können. Mehr will ich hier nicht sagen, sonst könnte ich Ärger kriegen.

    Und McKinsey schnallt ja eh nicht, dass man den liebern Christian und seine Anette in die Wüste schicken müsste. Zumal ich Ihnen einen leicht anderen Auftrag gegeben habe …

  9. Einmal mehr bestätigt sich: je höher die Boni, desto besser die Unternehmensführung. Damit das klar ist: Das ist sarkastisch gemeint… Interessant, dass die Aktionäre seit Jahren wegschauen. Ein Systemfehler?

    • „Wenn der Kiel oben ist, ist das Schiff am sinken“

      Zum Glück hat Walter einen Grossteil seiner Aktien verkauft, als ob er den Braten gerochen hätte. Woher wohl?

  10. Dies unfähige Managerbrut sollte man von staatswegen enteignen – denn sie leben auf Kosten der wirklich arbeitenden Bevölkerung.
    Diese Typen sind dermassen mit der Pflege ihrer Karriere, ihren Filzbeziehungsnetzen und dem Bau von Luxusanwesen überfordert, dass für den eigentlichen Job keine Zeit und Energie mehr bleibt. Da wurstelt man in den Tag hinein und wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ruft man irgend eine externe Beratungsfirma für viel Geld herbei, die den überforderten Managern dann sagen was sie machen sollen.
    Würden diese Leute nicht Jahr für Jahr Millionen kassieren und tausende Arbeitsplätze gefährden, könnte man darüber hinweg sehen und die Schultern zucken. Aber so ist es endlich Zeit, dass man dieser Gilde unmissverständlich den Marsch blässt.

  11. Gib es eigentlich keine andere Firma als mc kinsey? Die haben doch schon so viele Firmen zugrunde gerichtet mit ihren Powerpoints.

    • Leider nein, es sind die Eigentümer, Verwaltungsräte und das „Top“Management die die Firmen zugrunde richten, resp. schon zugrunde gerichtet haben. Sie haben die Verantwortung. Und Verantwortung kann nicht delegiert werden.
      Berater machen „nur“ Vorschläge, klauen internes Know-How um es beim nächsten Konkurrenten, der auch Kunde ist, wiederum gegen viel Geld weiterzugeben.

  12. Ein Trauerspiel sondergleichen !
    Es trifft ja wahrscheinlich die übrig geblieben MA über 50 und die Direktoren dichte in Zürich nimmt weiter zu.

    Es wäre mal interessant zu wissen, wieviele Direktoren es heute in Zürich gibt im Vergleich zu 2005 und im Verhältnis zu den MA.

  13. McKinsey…. Schweizer Aktionäre erinnern sich sicher noch an Swiss Air.
    Übersetzt: Aktien verkaufen solange die noch etwas Wert haben….

  14. Kielholz ist schon lange das Problem und nicht der CEO.WENN ER SO GUT WÄRE, MÜSSTE NICHT MCKINSEY KOMMEN. ABER DIE GEHÖREN JA ZU SEUNEM NETZWERK

    • Die CEOs, Group, RI und CorSo sind das Problem inkl. der CUOs, die auch ihr Geld nicht wert sind.

  15. Ein Riesensalär und völlig überrissene Boni waren noch nie ein Garant für vorausschauendes Handeln Mr. Kielholz. Sie sind es, der bis heute etwas mehr als CHF 114 Mio. abkassierte!

    Viele Kollegen und Kolleginnen wird es treffen. Wir sind es, welche den Totalschaden ausbaden müssen, was sie Mr. Kielholz angerichtet hatten- so schaut es aus!

    Sie haben es geschafft, dieses goldige Kalb zu versenken!

    Dafür sich selbst Protzbauten und «Paläste» bauen lassen…. einfach nur widerlich!

    • ….. und mit Ermotti wird es so weitergehen, wetten dass? Wieso kann ein gelernter Banker auch eine Versicherung managen? Aber vielleicht beginnt Ermotti demnächst auch noch eine Versicherungslehre bei der SwissRe. Geldzählen bez. Boni etc. hat er ja schon gelernt.

  16. Es ist unglaublich, wie unfähig viele Manager besonders in grösseren börsenkotierten Betrieben sind. Gut bezahlt, aber inkompetent. Dann holt man einfach teure Berater in die Bude, ein neuer Unfähiger wird als Nachfolger eingestellt und schon wiederholt sich das Spielchen immer wieder. Das scheint System zu haben. Schande über diese Leute.

    • Das sehr gute Personal hat Swiss Re über die letzten 10 Jahre verloren, weil sich diese MitarbeiterInnen teilweise zu den Strategien, die eh praktisch alle nach 12 Monaten über den Haufen geworfen wurden, nicht positiv geäussert haben. So sieht es aus! Man will nur die aalglatten Schleimer, die wenig bis nichts vom Geschäft verstehen, dafür gut im Zuckerblasen sind, in den eigenen Reihen haben.

  17. Meine Güte! Musical chairs auf oberster Stufe der stolzen Schweizer Finanzindustrie – wieder werden „Buddies“ berücksichtigt und die Aktionäre sowie Mitarbeiteter haben das Nachsehen. Aber die Herren Kielholz, Mumenthaler (Ermotti, Weber, Rohner & Co.) behalten ihre aber-Millionen! Filz statt Resultate. Und dann McKinsey. „What a joke!“

  18. Den ewig gestrigen fällt nur immer das gleiche, längst gescheiterte, ein. McKinsey zieht eine Blutspur der Verwüstung durch die Schweizer Wirtschaft. Quasi eine 5. Kolonne zur Zerstörung.

  19. Dieses Resultat ist alleinig dem Geltungsdrang und dem Machthunger gepaart mit dem nicht loslassen wollen eines alterden Mannes namens Kielholz geschuldet!

    Es hat da draussen sehr viele best qualifizierte Damen und Herren, die a) um einiges jünger sind b), eine völlig andere Weitsicht besitzen und ganz wichtig c), sicher eine um einiges bessere Arbeit abliefern als sie, Kielholz.

    Ausgerechnet McKinsey nun einzusetzen ist eine Kapitulation ihres Geistes, Herr Kielholz!

    Diese Kosten müssten Ihnen in Rechnung gestellt werden! Übernehmen sie einfach einmal Verantwortung und stehen ein für dieses vernichtende Urteil welches in all den unzähligen Postings von heute zum Ausdruck kommen!

    Lukas Hässig liefert- und dafür hat er meine uneingeschränkte Hochachtung!

    • Kielholz hält sich, wie damals Ospelt, immer noch für Teil der Lösung. Aber alle Welt weiss seit ein paar Jahren, dass Kielholz das eigentliche Problem in dieser Firma ist.
      Es wäre an der Zeit, den alten Maker in Rente zu schicken. Soll er seiner Gattin Tag ein Tag aus auf den Wecker gehen.

    • Bravo! Wie Erfahrungen zeigen, ist es praktisch immer zu spät, wenn sog. B(e)rater geholt werden. Kielholz und Konsorten beziehen solche exorbitanten Gehälter, damit deren Strategie nachhaltig ist. Leider haben sie ihr Pulver schnell verschossen und engagieren dann Berater, um Verantwortung abzuschaufeln. Besser würden sie früher fähige Nachfolger/innen aufbauen.

  20. Ein gewagte Aussage, dass Kielholz Swiss Re ist und Swiss Re Kielholz.
    Er geniesst intern in der Firma nicht den besten Ruf und ich denke dieser Aussage würden viele langjährige Mitarbeiter an zentralen Stellen vehement widersprechen. Das Walter in seiner Welt an diese Aussage glaubt, zweifle ich hingegen keine Sekunde an. Sparansätze wie z.B. an Kunstobjekten, Prunkbauten oder beim eigenen Mittagessen im K2 wird er wohl eher keinen Gedanken verschwenden. Man bedenke, dass die „normale“ Kantine schon auf genialem Niveau kocht, aber in keinem Verhältnis zu seiner Vorliebe für sehr teuren Wein und Sterneküche im K2 oder im Center in Rüschlikon steht. Vielleicht nimmt mit Ermotti die Dekadenz ab und die Demut ein wenig zu. Qualitäten, welche ich mit Walter Kielholz absolut nicht verbinden kann. Schade um eine tolle Firma mit grossartigen Mitarbeitern, einer genialen Unternehmenskultur und die auch rund um die Firma so viel zu bieten hatte.

    • Wenn man die UBS Schweiz als Masstab nimmt, würde Demut nur bei den unteren Chargen zunehmen, nicht beim oberen Management.

  21. Externe Folienfritzen, die alles besser wissen und alles verschlimmbessern. Mir tun die einfachen MA schon jetzt leid.

  22. Kein Wunder, dass das ohne McGrinsy nicht funktioniert – in den Gruppen- und BU-Strategieteams finden sich seit Jahren nur Gestalten mit eher engem intellektuellen Horizont; zudem sind die meisten zu stark Teil des jetzigen Problems (sprich völlig überdimensionierte Struktur), als dass nun eine Kehrtwendung zu erwarten wäre. Dasselbe gilt übrigens auch für einen Grossteil der CXOs und Herrn Kielholz.

    Ob die Mackies es richten können, steht allerdings auf einem ganz anderen Blatt Papier… Hier dürfte es an relevanter Erfahrung und Gestaltungswillen mangeln, aber das kann man von einer Söldnertruppe auch kaum erwarten.

  23. what else!
    sind über 10 jahre im geschaeft
    und verstehen das geschäft nicht.
    das einzige was diese jungs verstehen
    sind ihre bonusprogramme.
    wobei diese ja als cs vr auch nicht
    verstanden wurden.
    peinliche truppe.

  24. Kielholz war nie ein „Kapitän“! Wenn überhaupt, dann nur ein Ersatz Ruderer…. Ein Versager und Bländer wie es im Buch steht!

    Er würde sich noch bestens als Geldvernichterfigur in der Muppet Show machen.

    Und für die, die dann immer noch nicht wissen was die Muppet Show ist, hier bitte sehr:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Muppet_Show

  25. Corso ist nach wie vor ein Fass ohne Boden. Ob die Combined Ratio sich bei 122% oder 132% bewegt, spielt keine Rolle, es ist ein Verlust. Solange diese Sparte nicht abgestossen wird, hat die Aktie kaum Potenzial. Die einst stolze Aktie der Swiss Re dümplet vor sich hin gedrückt von der Last der Sparte Corso. Ohne die hohe Dividende würde die Aktie ins bodenlose Stürzen. Die Frage ist jetzt nur noch, wie lange kann die Swiss Re diese Dividende zahlen?

    • Ganz einfach… Wie seit 2017….. Mitarbeiter entlassen und mit dem Dividende finanzieren.

  26. Viel schlechter kann ein Artikel kaum sein.
    Immer wieder die selben Verschwörungstheorien und kein Interesse die Themen richtig zu verstehen. Schade.

  27. Walter Kielholz hat eine Rückversicherung für sein Leben abgeschlossen.
    Bei seiner Wiedergeburt ohne Verluste wird er Randständiger.
    Beobachtet die Bücklinge und sein Lebenswerk und sagt: Gott was haben wir geschaffen? Und Gott antwortet, aber Du war Schweizer „Finanzgenie“ und hast dafür gesorgt, dass alles ein Ende hat.

  28. Auch hier bestätigt sich wieder mal: Die Bezeichnung „Swiss“ im Firmennamen ist reinste Farce und schadet bloss der Schweiz. Ein Verbot solcher Bezeichnungen für Firmen wäre langsam wirklich angebracht.

    • @Franz Walter

      Vor lauter Fremdenhass ist Ihnen wohl entgangen, dass das vom Duo Internale Kielholz / Mumenthaler beide Schweizer sind …

    • Das ist ja das Traurige: Schweizer „Wirtschaftsführer“ machen den Ruf der CH kaputt. Wären es ‚Zugewanderte‘, würden wir rassismusfreien Schweizer sagen, sind halt nicht aus dem Emmental….

    • @X. Dümmliche Bemerkung. Natürlich weiss ich, dass die beiden Schweizer sind. Aber das ändert am Firmennamen nichts. Da gehört nicht „Swiss“ rein. Genau wie auch bei der „Swiss Life“, der „Swiss“-Airline oder der „Credit Suisse“ und selbst dann, wenn das Management zwischendurch mal schweizerisch ist.

  29. McKinsey does not know anything about insurance, they guided Swissair
    to the ditch. They know well how to charge ridiculus fees, for jobs done by young unexperienced kids.

  30. Herr Kielholz suhlt sich gerne in der Aura eines Schweizer Top-Wirtschaftsführers.
    Die CH-Finanzmedien liegen Ihm zu Füssen. Ihnen verdankt er seine Aura.
    Aber, schon in seiner Funktion als CS Verwaltungsrat-Präsidenten hatte er schwerwiegende Fehlentscheidungen getroffen. Das ist natürlich alles Kaffee von Gestern!

    • Wann servieren Aktionäre Flaschen wie Rohner und Kielholz ab, oder muss zuerst ein Scheisskerl kommen, der dann die Drecksarbeit macht?

  31. Walter Kielholz Trägt eine wesentliche Mit-Verantwortung für das jahrelange Miss-Management und Debakel, dass wir heute bei der CS haben.

    • Jetzt geht es auch bergab wie bei der UBS, wieso hören diese Versager nicht auf.

  32. Zerstörer Kielholz mit Witzfigur Mumenthaler und den McK-Brothers als Obervernichter allen Brauchbarens werden auch dieses einst stolze Unternehmen plattwalzen. Evergreen: grünen wird gar nichts, vielleicht hilft der Buffet wieder mit günstigem Darlehen, rund 10% Zins wie letztes Mal. Den Mittelsmann Ermotti ist ja schon bald an Bord. Trauerspiel der übelsten Sorte !

    • Naja, warum sollte Kieli nicht seinen Schwiegersohn Mumi in Amt und Würden bringen? SwissReInsider wissen das schon lange. Darum ist diese Nullnummer so unangreifbar.
      Väter sorgen immer für ihre Töchter…

    • Das kann jetzt aber nicht Ihr Ernst sein, lieber Thomas?

      Kielholz hat keine Kinder! Böse Zungen würden dazu sagen: Er hat nie etwas mit Händen und Füssen zustande gebracht.

  33. Die Inquisation ist bekanntlich eine bewunderungswürdige und wahrhaft christliche Erfindung, um den Papst und die Mönche mächtiger zu machen und ein ganzes Reich zur Heuchelei zu zwingen.

    Voltaire (1694 – 1778), eigentlich François-Marie Arouet, französischer Philosoph der Aufklärung, Historiker und Geschichts-Schriftsteller