Herz-Skandal: Muss auch der Klinikmanager gehen?

Am Unispital gerät laut Gerüchten zweiter Topmann ins Visier. Rund um Ex-Chef Maisano taucht verurteilter Deutscher auf.

In der Herzklinik am Zürcher Universitätsspital (USZ) folgen sich die Erschütterungen in immer kürzeren Abständen. Gestern berichtete der Tages-Anzeiger, dass Chef Francesco Maisano abgesetzt sei.

Am Abend ging am Unispital dann um, dass der Klinikmanager, eine Art rechte Hand von Maisano, nicht mehr aus den Ferien zurückkehren würde; dies aufgrund einer internen Untersuchung.

Auf der Pressestelle war niemand mehr erreichbar. Das Gerücht gehe aber an mehreren Stellen intern um, sagte eine Vertrauensperson.

Sicher ist: Der Fall Maisano weitet sich nun rasend schnell aus. Der Italiener, der mit einer ganzen Crew von Verbündeten die Herzklinik am USZ seit 2014 kontrollierte, wehrt sich mit allen Mitteln.

Ein Sprecher von Maisano sagte dem Tages-Anzeiger, der Chefarzt würde die Absetzung durch die USZ-Spitze „anfechten“.

Weiter auf der Herz-Homepage

Maisano ist nicht entlassen, darf aber nicht mehr auf die internen Systeme zugreifen. Laut Zeitungsbericht habe der Italiener „während der Untersuchung mutmasslich auf Daten“ zugegriffen und diese verändert.

Maisano bestreitet dies. Bei seinem Sprecher handelt es sich um die bekannte PR-Agentur Farner. Ebenfalls mandatiert sind die Anwälte von Niederer Kraft Frey (NKF), eine der führenden Wirtschaftskanzleien in Zürich.

Die NKF-Juristen haben vor Monatsfrist auf 123 Seiten plus Anhang Herzprofessor Maisano in einem Parteigutachten weitgehend einen Persilschein ausgestellt.

Diesem wird vorgeworfen, dass er lieber reich würde, als Patienten zu retten. Eine erste Untersuchung durch das USZ verneinte dies. Es sah keine strafrechtlich relevanten Vorkommnisse.

Maisanos NKF-Anwälte nutzten diesen Punkt, um ihren Klienten von allen harten Verdachtsmomenten freizusprechen.

„Noch präziser ist, dass es überhaupt keinen Einsatz aus finanziellen Eigeninteressen gab“, schreiben sie auf Seite 30 ihres Gutachtens mit Bezug auf die Aussage im USZ-Untersuchungsbericht. „Prof. Maisano wahrte ausnahmslos in allen Fällen das Interesse der Patienten.“

Einzig bei der Dokumentation von Patientenbehandlungen seien „leider“ Fehler passiert. „Die Protokollierung muss in angebrachtem Masse korrigiert werden“, so Maisanos NKF-Anwälte.

Mehr nicht. Komplikationen während Aufsehen erregenden Operationen, bei denen neue Implantate eingesetzt worden seien, an denen Professor Maisano ein Geldinteresse habe, seien hingegen nicht absichtlich in Wissenschaftsmagazinen unerwähnt geblieben.

Das NKF-Gutachten, das über 100’000 Franken gekostet haben dürfte, nutzte Maisano als Auftakt für eine beispiellose Gegenattacke. Er sah sich als Opfer von Ehrverletzungen und einer Medienkampagne.

In der NZZ stellte er sich als Mediziner und Wissenschaftler dar, der einzig und allein das Gute im Auge habe.

„Es ist völlig an den Haaren herbeigezogen, dass ich meine Interessenbindung nicht deklariert habe, weil ich finanziell profitieren wollte. Dass man mir dies unterstellt, schmerzt mich noch viel mehr als meine Beurlaubung.“

Dann legte sich der Spitzenarzt mit Verve ins Zeug: „Nie in meinem Leben haben mich finanzielle Interessen angetrieben. Ich wollte etwas Neues entwickeln, um Patienten damit zu helfen.“

Maisano, das Opfer: So sieht das auch Christoph Mörgeli, ein bekannter SVP-Vordenker und selbst einst Professor an der Universität Zürich, bevor er dort den Stuhl räumen musste.

In der Weltwoche schrieb Mörgeli jüngst, dass Maisano ohne faktische Basis von den Medien insbesondere aus dem Hause der Tages-Anzeiger-Gruppe angegriffen würde.

„Der Italiener Francesco Maisano war den Tamedia-Berichten schutzlos ausgeliefert“, so Mörgeli. „Andere Medien übernahmen die Anschuldigungen ungeprüft.“

Mörgeli übernimmt für seine Verteidigungsschrift zugunsten des Herzchirurgen eins zu eins die Argumentation der NKF-Anwälte, also jener Juristen, die von Maisano bezahlt sind. Er schreibt:

„So verwendete (Maisano) nicht aus Eigeninteresse – unabhängig von der Diagnose – Implantate (devices) von Firmen, an denen er selber beteiligt ist.“

Was Mörgeli dabei auslässt ist die Tatsache, dass Doktor Maisano an Firmen beteiligt ist oder war, die neue Implantante entwickelten, und er diese Implantate, also seine eigenen, in mehreren Operationen einsetzte.

Dabei kam es zu Komplikationen, die Maisano nicht im Detail dokumentierte.

Mit den Implantaten wurde Maisano vermögend. Vor dreieinhalb Jahren wurde eine seiner Firmen in den USA für Hunderte von Millionen Dollar erworben.

Wieviel er dabei verdiente, ist nicht bekannt. Wichtig für den Verkauf scheint ein deutscher Arzt zu sein, der vor 4 Jahren verurteilt wurde.

Es handelt sich um einen Herzchirurgen namens Karl-Heinz Kuck. Dieser praktizierte als Chefarzt an einer Klinik in Hamburg.

Kuck wurde zu einer bedingten Gefängnisstrafe von einem Jahr verurteilt und musste 100’000 Euro Strafe zahlen.

„Mein Fehler war es, dass diese speziellen von der Kassenärztlichen Vereinigung beanstandeten Behandlungen ausschliesslich von mir persönlich hätten (durchgeführt) werden müssen“, sagte er damals dem Hamburger Abendblatt. „Ich hätte mich hier nicht vertreten lassen dürfen, das war mir nicht bewusst.“

Rund um die Entwicklung eines Implantats namens Cardioband, das eine der Firmen von Professor Maisano vorangetrieben hatte, wirkte Kuck Seite an Seite mit Maisano und weiteren Experten in Studien mit.

Er trat auch als Koryphäe vor Investoren auf, so im Herbst 2015 an einem Anlass mit Heartware, einem US-Medizinalunternehmen, das Maisanos Firma Valtech beabsichtigte zu kaufen.

Kurz darauf trat Heartware vom Kauf zurück und gewährte Valtech ein Darlehen über 30 Millionen, das in Aktien getauscht werden konnte.

„This decision does not, in any way, reflect a lack of enthusiasm for Valtech or the mitral and tricuspid valve opportunities, and we wish Valtech all the best in advancing their company to the next level“, sagte der CEO von Heartware.

Maisanos Valtech fand bereits ein Jahr später im US-Grossunternehmen Edwards einen anderen Käufer. Dieser bezahlte fast 700 Millionen Dollar fürs Cardioband, Maisanos Entwicklung. Edwards profitierte von Studien von Maisano, Kuck und weiteren Spezialisten rund ums Cardioband.

Die Hamburger Klinik Asklepios von Maisanos Vertrautem Kuck war zentral für eine weitere Studie. Dabei ging es um ein Katheterprodukt der Transseptal Solutions in Israel, die von Professor Maisano gegründet worden war.

Neustart bei Maisano-„Freund“

Professor Kuck fand nach seiner Verurteilung eine neue Anstellung an einer „Lifestyle“-HerzkIinik in Pfäffikon SZ. Ob er dabei Hilfe von Maisano erhalten hat, ist nicht bekannt.

Was auffällt ist, dass Maisano ein enges Verhältnis zum Chef dieser Klinik im Schwyzer Steuerparadies pflegt. Auf der Webseite der Unispital-Herzchirurgie ist dieser als Gastarzt („Mandatsarzt“) aufgeführt.

Er habe wiederholt mit Maisano im inzwischen bekannten Operationssaal 8 operiert, sagt ein Vertrauter.

Kommentare

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  1. Was antwortet ihnen ein angehender Arzt, auf die Frage, warum wr Arzt werden will?
    Richtig: Wegen der Kohle, die er verdienen kann.
    Sagt eigentlich schon alles, nicht wahr?

  2. Ein grosser Teil – nicht alle – der in die Schweiz eingesickerten deutschen Mediziner haben nur eines im Kopf: „Kohle“ machen und bald einmal ein Schweizer Pässli in der Tasche. Auch Wohnsitz in steuergünstiger Gemeinde ist wichtig, wenn immer dies möglich ist.
    Geschickt aufgebaute Seilschaften platzieren immer mehr Teutonen in wichtige Positionen. Angeblich würde das schweizerische Gesundheitswesen ohne diese Immigranten zusammen brechen?

  3. Egal wer welche Rolle im Unispital spielt. Es scheint eine echte Schlangengrube zu sein. Nicht wirklich vertrauenserweckend aus Patientensicht.

  4. koryphäen an hamburger kliniken gibt es genauso wenig wie an der hamburger “elite“ uni- die geschichte erinnert an den mann von flintenuschi, prof. von der leyen, herzchirurg an der uni klinik hannover mit angeflanschter bio-herzklappenproduktionsfirma, die, wem wohl???, gehört: ramdadadammm…prof. von der leyen! wer hätte das gedacht…

  5. Die Selbstbedienungs-Mentalität im schweiz. Gesundheitswesen ist sprich-wörtlich mafios.

    Die Krankenkassen fürchten sich partout gegen Unregelmässigkeiten Und Betrug vorzugehen.

    Ärzte, Klinik-Professoren und zugewandte Orte sitzen am längeren Hebel. Diese mandatieren Bei Verfehlungs-Ahndungen sofort grotesk teure bis obszön freche Juristen und Anwälte plus ggfs. Coaches, welche Persilscheine erstellen und sofort zum Gegenangriff übergehen.

    Die Krankenkassen haben keine Mittel zur Prozessführung.

    Ausserdem ist die Spital-und Gesundheits-Mafia in der grossen Kammer und mit Lobbyisten seit vielen Jahren übervertreten. Dort herrscht eine Kungelei dass einem Hören und Sehen vergeht.

    Die Arroganz dieser Spezie kostet den Steuer-& Prämienzahler jährlich Milliarden Zuviel!

    Es ist dieser stinkige Misthaufen welcher ausländische, besonders deutsche, Aerzte samt Hilfspersonal massenhaft anlockt.

    Von jeweils 100 Delikten und Betrügereien gelangen gerade mal 5% Aufgedeckt und/oder an die Öffentlichkeit.

    PS: 2. grösste Krankenkasse neulich:
    „Passen Sie auf, der Scharlatan von Arzt kann Sie wegen übler Nachrede einklagen.“ Basta!

  6. Die Spitze des Eisbergs? Grosse Mängel im System und riesige Schwächen der Führung und deren Kontrollorgane (Spitalrat, Gesundheitsdirektion)? März ‘20: Prof Fink muss wegen Betrugs Leitung Gynäkologie verlassen. Juni
    ‘20: Prof. Rücker muss wegen Betrugs Leitung Kieferchirurgie verlassen. Juli ‘20: Prof. Maisano muss wegen Betrugs Leitung Herzklinik verlassen. Ist es nicht an der Zeit, alle Kliniken des USZ von extern zu durchleuchten? Das Vertrauen der Patienten und Steuerzahler kann nur so wiederhergestellt werden. Unter der aktuellen Führung wohl kaum…

  7. Oohgott – fehlt gerade noch!!
    ExProfessor und nationale Giftspritze Mörgeli taucht aus sumpfigem Untergrund wieder auf, oh je oh je.
    Dachte, hofte eigentliche, Causa hätte sich biologisch von selbst erledigt..

  8. Warum beschleicht beim lesen der Artikel hier immer der Eindruck das man es mit Kriminellen zu tun hat? Ein Direktor eines öffentlichen Spitals lässt via PR Agentur und Anwaltskanzleien sprechen anstatt der Politik, den Volksvertretern und somit allen Stskeholdern Rede und Antwort zu stehen. Wie so vieles zwischen Staat bis Kapital im Zeitalter des Neoliberalismus i.e. Laisser Faire so korrumpiert daher kommend. Welche ah Wirtschsftsnahen politischen Fraktionen haben seit Jahren die öffentliche Gesundheitsorge bis zur Unkenntlichkeit vom einstigen mit viel Wohlwollen bedachten öffentlichen Eigentum zu privatisierten Füllhörnern und regelrechten Plünderungssystemen umgebaut?

  9. Fehlt nur noch ein US-Finanzoligarch, der in den letzten Jahren die gesamte „Gesundheitsbranche“ aufgekauft hat und gegenwärtig via WHO und mittels seines neues Geschäftsmodells, der Impfallianz, die Weltbevölkerung steuern möchte.
    Unter Ausblendung sämtlicher Impf-Risiken.
    Fragt mal die Schweden zu den Erfahrungen der Schweinegrippe-Impfung.
    Oder die 6% Deutschen, die sich damals, völlig unnötig, impfen liessen.

    • Bitte nicht vergessen die Pillen zu nehmen und schön zuhause die Weltverschörung anprangern.

      Oh Mann, was für Typen es gibt hier in der Schweiz!

  10. Zu denken gibt, dass an einer staatlichen Universitätsklinik solche Machenschaften spielen konnten und bis zum Knall niemand den Mut hatte, auf die inkriminierten Vorkommnisse aufmerksam zu machen.
    Heisst, es spielen immer noch die alten, bekannten Hierarchie-Mechanismen.

    Höchste Zeit, dass solche Machtspiele – verbunden mit persönlichen finanziellen Interessen – aufgedeckt werden!
    Es kann und darf nicht sein, dass finanzielle Interessen über die Gesundheit von gutgläubigen (und gutzahlenden Kassen) gestellt werden!

  11. Maisano wollte als fähiger Herzchirurg sicher etwas Neues entwickeln, bestimmte Aspekte der Herzchirurgie weiter bringen. Das ist gut und ehrenwert. Allerdings leistete er sich dabei etliche „Fehler“, absichtlich oder nicht bleibe dahingestellt. Wie wir oben lesen, ging es dabei aber um happige Summen, es schwirrt nur so von Millionen für das Portemonnaie von Prof. Maisano. So eine Interessenverquickung macht natürlich misstrauisch und die begangenen Fehler erscheinen in einem seltsamen Licht zumal sie sich zu Gunsten des Professors auswirkten.

    • PPP = Public Private Partnership… nichts war irreführender und trügerischer als das legalisierte sich dazwischen hängen zwischen Kapital und öffentlichem EIgentum

  12. Diese Geschichte stinkt zum Himmel. Bei dem entlassenen und in Zwischenzeit wieder angestellten Arzt dürfte es sich weniger um einen „Whistleblower“ als um einen Intriganten und Opportunisten handeln, welcher offenbar an anderen (Konkurrenz-)Firmen beteiligt ist und zusammen mit anderen luschen Figuren am USZ knallhart Eigeninteressen vertritt. Siehe auch den Weltwoche-Artikel. Hier muss man ein für allemal Tabula rasa machen, solche Figuren sind für das USZ in höchstem Grade geschäfts- und rufschädigend und gehören schon lange entfernt. Schlafen die Verantwortlichen, oder haben sie auch Eigeninteressen zu vertreten?

    • Ob Prof. Maisano der wirkliche Übeltäter in dieser Causa ist, steht noch in den Sternen. Dass er viele Feinde hat, weil er überaus erfolgreich ist, liegt auch in der Natur der Sache. Lassen wir doch vorläufig die Unschuldsvermutung gelten, bis der Fall geklärt ist.

  13. Es gibt Anwaltskanzleien, bei denen man sofort weiss, dass der Mandant tief im Sumpf steckt. Wenn dann noch eine PR-Agentur eingeschaltet wird, darf man davon ausgehen, dass die Unschuldsvermutung eher fehl am Platz ist.

  14. Nicht alle Männer, die Konferenzen abhalten, haben eine Geliebte.

    Manche haben zwei.

    Zsa Zsa Gabor

  15. An solchen Skandalen erstaunt, dass sie überhaupt aufgedeckt werden. Dr. med. Ellis Huber, der Präsident der Berliner Ärztekammer von 1987 bis 1999, sagte am 21.08.2001 in einem Interview

    https://angstambulanz.plus/presse/psychotherapie-ellis-huber.html

    „Etwa ein Drittel der Ärztinnen und Ärzte sind zynische Egoisten, denen das Schicksal ihrer Patienten völlig egal geworden ist. Sie denken nur an sich und machen Therapien, deren Unsinn sie von vornherein bereits kennen. Ein weiteres Drittel umfasst frustrierte und prinzipienlose Opportunisten, die im System mitschwimmen und versuchen, einigermaßen über die Runden zu kommen und das schlechte Gewissen durch Freude an Status und Ansehen zu kompensieren.“

    Die grosse Herausforderung im Gesundheitswesen ist es, das verbleibende eine Drittel wirklicher Ärzte zu identifizieren. Je nach politischer Ausrichtung und wirtschaftlichem Interesse, um sie zu fördern – oder um sie zu disziplinieren, weil Sie den Umsatz der Medizin-Industrie beeinträchtigen.

    Die wirtschaftliche Verwertung der Opfer des heutigen Gesundheitswesens schilderte der Forschungsanalytiker Dr. med. Peter Gøtzsche von der Universität Kopenhagen in einem Interview, das die Süddeutsche Zeitung mit ihm führte: „Ich gehe davon aus, dass wir uns 95 Prozent des Geldes sparen können, das wir für Arzneien ausgeben, ohne dass Patienten Schaden nehmen. Tatsächlich würden mehr Menschen ein längeres und glücklicheres Leben führen können.“ Hier nachzulesen:

    https://angstambulanz.plus/index.html#fn18-

    Dr. med. Ellis Huber sagte weiter in seinem Interview: „Ein Drittel der Therapeuten will tatsächlich sozial verantwortlich tätig sein und ein preiswertes Gesundheitssystem umsetzen, das die Menschen respektiert, ihnen wirklich hilft und auch das soziale Bindegewebe schützt. Mit diesem Drittel ist eine Gesundheitsreform umzusetzen und ein menschliches Gesundheitswesen zu verwirklichen.“

    Das aber wird nur Geschehen, wenn der Schweizer Wähler erkennt, wie brutal das Gesundheitswesen ihn zum Nachteil seiner Gesundheit wirtschaftlich verwertet. Und auch nur dann, wenn der Schweizer Wähler infolgedessen den Willen entwickelt, seine Situation SELBST zu verbessern.

    • Vermutlich hat Dr. Ellis nicht ganz unrecht. Eine Lösung des Problems der unnötigen medizinischen Eingriffe und anderer Therapien, welche bestenfalls überflüssig und schlimmstenfalls schädlich sind, ist leider nur schwer beizukommen.

    • Ha ha ha, Ihre „Quelle“ zitiert „eine mutige Ingenieurin aus Zürich“ mit einem Link auf dieses Medium hier. Sich-selbst-referenzierender Quatsch bleibt trotzdem Quatsch.

  16. In der neuen Weltwoche
    „Den Falschen beurlaubt
    Am Beginn der Intrige gegen Francesco Maisano am Zürcher Herzzentrum steht nicht ein «Whistleblower», sondern Kardiologie-Chef Frank Ruschitzka persönlich.“

    LH springt auf auf den Kampagnenzug der Tamediazeitungen – einmal mehr IP = Tagi Zero oder Tagi Light.
    Kein Wort zum intriganten Ruschitzka, dem Florian Silbereisen der Kardiologie.

    • Aha, das steht in der WeWo. Tja, dann MUSS das doch stimmen – und ja, hier muss nun wirklich nach dem links-rechts-Schema beurteilt werden.
      Wo kämen wir sonst hin…!

    • Ob Prof. Maisano der wirkliche Übeltäter in dieser Causa ist, steht noch in den Sternen. Dass er viele Feinde hat, weil er überaus erfolgreich ist, liegt auch in der Natur der Sache. Lassen wir doch vorläufig die Unschuldsvermutung gelten, bis der Fall geklärt ist.

  17. Und die Krankenkassen, sprich die Prämienzahler finanzieren diesen Zauber. Kein Wunder spricht es sich im nahen Ausland herum, dass man hier vergoldet wird.

  18. Wie es scheint, werden neuerdings Kliniken geführt wie Grosskonzerne und das Ziel des Top-Management ist wohl: die eigenen Taschen vollzustopfen mit Kohle, um das persönliche wohlbefinden genussvoll steigern zu können, auf Kosten der Allgemeinheit.
    Gunther Kropp, Basel

  19. Wenn Mörgeli etwas kommentiert, wird mir flau im Magen. Aber in der Weltwoche ist Objektivität ein Fremdwort.

    • Ganz im Gegensatz zu IP
      Wo jedes negative Gerücht nochmals nachgeplapper und aufgepauscht wird.
      IP wo bist du geblieben resp hingeraten.
      Blickjournalismus hoch 2 und ab und zu mal einen Treffer aber auch meist von andern aufgenommen

    • Dafür aber hier ist alles klar? Der ganze Artikel ist nur ein Sammelsurium von Geschehnissen , aufbauend auf einem Gerücht. Das ist ein Standard vorgehen von
      LH, Gerüchteküche bedienen, und wie man sieht viele fallen darauf hin.

  20. Sehe kein Problem. Macht Millionen durch die obligatorische Krankenversicherung, leistet sich teure Anwälte, lässt ein Gutachten für 100k erstellen und propagiert mit einer PR-Agentur die Medienlandschaft. Man greift zu solange es geht, das war schon immer so, durch alle Branchen hindurch. Ich würde es auch so tun, warum? Die Welt lebt von Unfairness, den die Fairness ist gescheitert und wird nie funktionieren. Wenn alle den gleichen Lohn hätten, kämen wir niergends hin, also muss dieses Ungleichgewicht aufrechterhalten werden.

  21. Bei der NFK kann jedes Gutachten gekauft werden und wenn Mörgeli kommentiert ist keine Garantie für Richtigkeit.

  22. Man hat den Eindruck, der Tagi schreibt vernünftig über Maisano.

    Allerdings kann der Tagi auch ganz anders.
    In der Onlineausgabe von heute sieht man eine lächelnde Frau Sommaruga SP sehr vorteilhaft im Bild auf der Bundeshausterrasse. Sie sagt: „Wir sind ein Land und halten zusammen“.

    Gehetzt wird dagegen bereits gegen den wahrscheinlichen, neuen SVP Präsidenten. Der Tagi zeigt ein sehr unvorteilhaftes, düsteres Bild von Marco Chiesa, man hat den Eindruck, er bohrt in der Nase. Der hetzerische Titel hier: „Er muss beweisen, dass er kein verschwurbelter Akademiker ist“.

    Zu guter Letzt ein Föteli von Herrn Berset SP inmitten einer fröhlichen Runde.

    Krasser könnte man die einseitige Berichterstattung kaum ausdrücken. SP wunderbar, SVP das Letzte wird da suggeriert. Unabhängige Medien sehen anders aus, Glaubwürdigkeit ist das jedenfalls nicht.

    Offenbar will man Herrn Chiesa schon jetzt in die Pfanne hauen, schliesslich will der Tagi im November die Begrenzungsinitiative der SVP abschiessen. Die Schweiz soll sturmreif geschossen werden für die EU.

    • Ach Gott, was hat nun dieses Geschreibe mit dem Bericht zu tun?
      Fehlt noch ein bisschen Trump, Orban und dann noch ein wenig Netanjahu…wenn das nicht reicht, könnte man doch noch Erdoghan zitieren 🙂

    • Der Tagi ist inzwischen auf dem tiefsten jurnalistischen Punkt angelangt, das zeigen ja auch die Verkaufszahlen! Ein Medienunternehmen welches Staatshilfe braucht, schreibt eh was die Politik verlangt. Erschütternd, wie viele braune Zungen es mittlerweile in diesem Land gibt. Aber danke für den Artikel

    • der „Tagi“ und das „Suppenhuhn“ (Supino) – Schwiegersohn von Beruf – sind sowas von daneben, dass mn diesen Verein einfach ignorieren sollte – wie die gesamten Mainstream-Medien der Bananenrepublik Schweiz!

    • Ach, der Tages-Anzeiger. Ist eine linkslastige Zeitung von zweifelhafter journalistischer Qualität. Wem Freiheit und weniger Staat wichtig ist, hält sich besser an die anerkanntermassen qualitativ beste deutschsprachige Tageszeitung (im ganzen deutschsprachigen Europa wohlgemerkt), nämlich die Neue Zürcher Zeitung.

    • Da Lob ich mir die ganzen Blocher-Hofmedien, die immer wahrheitsgetreu zum Wohle des Volchs berichten!

    • Was hat Ihre Tagi-Schelte jetzt mit dem Thema zu tun?

      Von Maisano zur Begrenzungsinitiative? Wie tieft sitzt der Frust bei Ihnen, einem wohl tief überzeugten SVP Anhänger ohne Namen? Argument: „sturmreif schiessen“? Da kann man ja nur mit dem Kopf schütteln. Immer schön offen bleiben für die Argumente der Anderen empfehle ich. Sonst ist die Gefahr hoch, dass Sie auch auf dem Tisch von Maisano landen.

    • Marco Chiesa passt als Präsident der SVP hat ja Erfahrung als Chef eines Altersheims. Lieber Tagi als WELTWOCHE.

    • Die haben schon ein HR. Nur steckt das unter derselben Decke wie die Verbrecher. Die Swiss Life hat auch ein HR die ü50 entläsdt und diese mit einem Lächeln vor die Tür stellt. Dafür kassieren sie Boni und schützen die verantwortlichen Versager in der Chefetage. Das Pack hockt aber meist im HR. Zumindest bei der Swiss Life ist es so.

    • @der Kuckuck

      Fühlen Sie sich jetzt besser?

      Damit haben Sie es ja mal wieder einer Gruppe pauschal gegeben.

      Wer ist es das nächste Mal? Aargauer? Berner? Walliser? Albaner? Amerikaner? Serben? Engländer?

      Viel Spass in Ihrem Nest!

  23. Das sind doch alles nie und nimmer Ärzte, sondern miese, windige Abzocker in weissen Mänteln ohne jede Kontrolle.

    • Deshalb Arzt geworden, da geht das einfacher und mit wenig ökonomischem Risiko, da eine Geschützte Werkstatt.

    • Sollten Ihr Herz mal nicht mehr wollen, gehen Sie doch nach Herisau. Prof. Maisano leistet etwas in seinem Leben, und Sie? Es gibt viele Neider in Spitälern und noch mehr in den Medien. Glauben Sie wirklich, ein US-Unternehmen (die Amis sind führend in Herzchirurgie) bezahle 700 Mio. USD für nichts?

    • Die kommen nur in die Schweiz zum abzocken, hier regiert nur das Geld und die Prämienzahler der Krankenkassen sind die Dummen .