Liebesgemauschel ganz oben bei Generali

Schweizer CEO und Ex-Risikochefin wurden Paar. Laut Insider während der gemeinsamen Zeit, laut Versicherer erst danach.

Die Generali Schweiz steht vor einer gigantischen Outsourcing-Operation. Unter Codename Pegasus soll ein Drittel der 1’800-köpfigen Belegschaft beim indischen IT-Lieferanten Tata landen.

Verantwortlich für die Übung, bei der es vor allem um tiefere Kosten, sprich Löhne, geht, ist CEO Andreas Krümmel. Dieser leitet die Geschicke der hiesigen Tochter des italienischen Assekuranz-Multis seit 4 Jahren.

Unter Krümmel machte eine Frau steile Karriere. Die Finanzspezialistin schaffte dank dem damals neuen CEO im Herbst 2016 den Sprung in die Geschäftsleitung der Generali Schweiz.

Dort wurde sie oberste Risiko-Chefin. Nun melden sich Stimmen aus dem Innern der Generali, wonach Krümmel und die Frau ein Liebespaar waren.

Krümmel habe die Finanzfrau zu sich in die Geschäftsleitung geholt, als die beiden bereits zusammen gewesen seien. Erst später habe die Risikochefin dann die Generali Schweiz verlassen, um bei der Swiss Re in einer neuen Funktion anzuheuern.

Gruppenbild mit Dame – einer anderen (Generali.ch)

Ersetzt wurde sie von Krümmel respektive dem VR der Generali Schweiz durch eine andere Risiko-Expertin.

Eine Sprecherin der Generali Schweiz dementierte gestern auf Anfrage einen Link zwischen Beförderung und Liebesverhältnis.

„Dass Herr Krümmel Frau … „in seine Geschäftsleitung bei der Generali Schweiz“ holte, „obwohl er damals ein Verhältnis zu ihr gehabt haben soll“, trifft nicht zu.“

„Denn erstens werden Mitglieder der Geschäftsleitung durch den Verwaltungsrat der entsprechenden Gesellschaft ernannt, dies in Absprache mit der jeweils zuständigen Funktion auf Konzernstufe.“

„Und zweitens begann die von Ihnen angesprochene Beziehung erst nach dem Weggang unserer ehemaligen CRO.“

Kommentare

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  1. Die offizielle Stellungnahme der Generali ist falsch. Die Beziehung hat schon vorher begonnen. Eigentlich müsste jetzt Strafanzeige gegen eine nicht funktionierende Compliance-Abteilung (entweder bewusste falsche Aussage oder bewusstes Nicht-Hinterfragen). Aus Sicht des VRs wäre das doch mal ein geeigneter Prüfauftrag an die interne Revision … oder FINMA? Wer bei Beziehungen schon lügt, was sind da die Zahlen noch wert?

  2. Die Dame ist bereits bei anderen Arbeitgebern mehr durch raffiniertes politisches Strippenziehen aufgefallen als durch Fleiss oder gar Kompetenz. Aber anscheinend ist die Führungsebene solchen Spielchen immer noch nicht gewachsen. Traurig!

    • Die oberste Regel „Don’t fuck the business“ hat Herr Krümmel wohl noch nicht verinnertlich. In der Chefetage Avancen machen ist höchst unprofessionell und peinlich, aber wer weiss schon, wohin der Stein der Liebe hinfällt, nicht wahr ?

  3. Was ist das nur wieder fuer ein idiotischer Artikel und was bitte ist das Problem? Die Mehrheit der Leute lernt sich heute bei der Arbeit kennen und wenn die Performance stimmt, ist das ueberhaupt kein Problem! Ich kenne die Dame uebrigens persoenlich – hochgradig kompetent, zielstrebig und auch sonst top professionell.
    Ich moechte ja nicht wissen, wo LH seine Frau kennengelernt hat. Das wollen wir lieber alle nicht wissen…

    • Alles Recht, aber wenn die Geliebte befördert wird und bevorteilt, dann ist es für die anderen Mitarbeiter nicht fair.

    • Leben Sie eigentlich noch im Mittelalter? Wenn die Leistung stimmt, ist eine Befoerderung immer angebracht. Beziehung hin oder her. Beziehung und Sex sind private Angelegenheiten.
      Und wenn Sie es noch nicht gemerkt haben – das Leben ist unfair 🙂

  4. Insider
    5. August 2020 / 02:42
    Er ist kein guter Geschäfts……bla bla bla

    Aha, der Thomas Kälin hat sich zu Worte gemolden. Du hast Deinen Rausschmiss noch nicht verkraftet ! Zuerst warst Du mit Roberto Bastino – Best Buddis – und dieser hat Dich dann – wie auch immer – rausgeschmissen ! Das zum Thema Roberto Bastino. Eine Führungsperson warst Du Thomas definitiv nicht. Dein ehemaliger Mitarbeiter schreibt dies ja auch.

    • Was verzeusch du da für Mist!!! Dr Källin isch vo allei gange und dr Bastino het nix mit dem z tüe. Trurig was da zum Teil gschribe wird! Dr Källin het üs super gfüert und i ma mi nid a di erinnere.. Was bisch ech du für eine?????

  5. ….war da nicht noch Attilio Mambelli…Generalagent der mit seinen Top Kadern vor drei Jahren die Generali unisono verlassen hat. Ab diesem Datum steht eine ganze Brokerabteilung quasi still…keine Neuzugänge… keine Produktion..gut gemacht Generali, die Kunden werden die næchsten sein, die der Generali, wenn nicht schon geschehen, den Rücken zudrehen werden.

    • Und ich hab mich vor über 2 Jahren mal bei diesem Saftladen in Adliswil beworben. Bin ich froh, habe ich auf meine Bewerbung nur so eine 08-15 Standard-Absage erhalten. Manchmal sieht und versteht man erst viel später, wie gut es das Schicksal meint.

    • Attilio, wer? Top Kader? Der schleimige „Möchtegern“ Patriarch, welcher mit seinem Taschenträger B. hinter dem Rücken der Kollegen mit falschen Spielchen herum wilderte? Traurige gestalten. Endlich wurde diesem Treiben ein Ende gesetzt.

  6. Die Dame, S.O., ist ein schlechtes Beispiel für die „Frauenbewegung“. Trotz bescheidenen Fähigkeiten dank Quoten und Liebeleien in Grossorganisationen nach oben gespühlt. Und auch privat war der Preis dafür nicht gerade tief.

  7. Er ist kein guter Geschäftsmann und schon gar nicht ein erfolgreicher CEO! Seit er vor vier Jahren übernommen hat, ging etwa 60 gute und sehr erfolgreiche Mitarbeiter.. Genf, Bern, Uster.. haben ihren besten Männer verloren! Langjährige und sehr erfolgreiche Generalagenten wie Markus Lehmann und Källin sind gegangen! Ein trauriges und falsches Spiel! Mit dem Rausschmiss von Roger Jansen dachte er sein Misserfolg vertuschen zu können, jedoch ohne Erfolg.

    Wenn die Kunden, Prämienzahler und Aktionäre wüssten was Herrn Krümmel und sein erfolgloses Team für ein Spiel spielen……………… Tja! Und ja sie sind seit ca. 3 Jahren ein Paar!

    • Also Th. Kälin würde ich jetzt nicht als tollen Mitarbeiter bezeichnen. Wer in der GA Rappi gearbeitet hat weiss wovon ich spreche. Grundlose wutausbrüche standen bei ihm an der Tagesordnung.

  8. Bei Swiss Re ist sie gut aufgehoben, dort wird jetzt auch gemöttelt und die Boni todsicher verdoppelt. Aktienkurs spielt keine Rolle, die wollen lieber cash.

  9. Hatten wir das nicht schon bei der Swiss Life? Da hat doch der Leibundgut seine Frau mit seiner Assistentin betrogen. Und ich dachte immer, dass diese überbezahlten Manager keine Zeit mehr haben und voll verantwortungsvoll agieren. War wohl nichts.

  10. Erstaunlich, dass fast 4 Jahre danach derart viel Aufhebens dazu gemacht wird. Am 22. November 2016 fand im Kongresshaus in Zürich ein Town Hall Meeting statt, bei dem über 400 Personen der Generali anwesend waren. Andreas Krümmel stellte die neue Strategie und auch die neue Zusammensetzung der Geschäftsleitung vor. Viele Anwesende waren der Ansicht, dass die GL endlich verkleinert und damit effizienter wird. Doch dann kam das grosse Staunen; die GL wurde sogar aufgestockt und besagte Frau (S.O.) war neu in der Geschäftsleitung. Einige Wochen danach sickerte die Affäre intern durch und sehr viele Mitarbeitende sahen den Grund in dieser „Beförderung“ genau darin. Kaum jemand glaubte dazumal noch, dass S.O. aufrund ihrer beruflichen Fähigkeiten diesen Schritt geschafft hatte. Eigentlich schade, denn es wäre ja durchaus möglich gewesen, dass dem so war; doch „die Sache“ war gegessen und die Meinungen gemacht. Es sind keine Gerüchte ob und wann und warum; es war so! Die Berufung in die GL erfolgte klar während dieser Affäre. Die Turtelei, die an und für sich menschlich ist, war also längst im Gange.

  11. Bravo: jetzt ist IP definitiv unter Blick/Bild Niveau gefallen. Endlich geschafft! Wen interessiert denn solch ein Schwachsinn??

  12. Der Krümmel soll sich zu Tata nach Indien verkrüm(m)eln. Ein Outsourcing eines CEO in das Niedriglohnland Indien lohnt sich eh viel mehr als tatt(a)rige IT Leute aus Indien. Dass diese zwar günstig sind aber selten etwas bringen ist schon lange klar …

  13. Na ja, der Abstand ist nun wieder gewahrt. Konsequenterweise müsste dann jedes Mitglied einer GL quartalsmässig rapportieren wer gerade die aktuelle Bettgespielin bzw. Bettgespiele ist. Zudem denke ich einmal, dass hier für die Beförderung auch die Qualifikationen ausschlaggebend gewesen sind, wäre sie ansonsten bei der neuen Bude untergekommen? Ich finde den Artikel eigentlich überflüssig, was will man sich mit solch ollen Kamellen beschäftigen!?

  14. Na ja, wenn sie nicht mehr im gleichen Betrieb zusammen arbeiten, ist dem Code of Conduct bzw. Der Corporate Governance Genüge getan und das Ganze kann als Privatangelegenheit betrachtet werden!

  15. Da kommt mir der Kommentar von Brandstifter Hetze in Erinnerung!

    “Enerviert sich gerade der Oberbrandstifter des Landes darüber, dass jemand Feuer gelegt hat?

    Lukas Du mit Deinen reisserischen Artikeln bist zu 100% mitverantwortlich für

    Du hetzt hier unterstützt von ein paar erbärmlichen Gestalten Tag für Tag gegen Alles und Jeden, der erfolgreich ist. Mit Schlagworten wie „Blutbad“, „Massenentlassungen“, „Abzocker“ etc etc heizt Du die sozialen Unruhen weiter und weiter an.”

    • Da verwechselt jemand den Boten mit dem Täter. Warum und wozu sollte LH anstiften? Jeder Journalist sucht nach einem reisserischen Titel – das ist das normalste der Welt. Er publiziert nur die Schweinereien, die in unserer heilen Welt passieren.

    • @ and again, lies es doch einfach nicht. Und wer solche Manager verteidigt macht wohl dieselben Dinge!

    • Genau, der Lukas ist schuld, dass die oberen auf die Moral pfeifen und sich die Taschen füllen.

      Die Brandstifter sind diejenigen die Feuer legen, nicht derjenige, der die Botschaft überbringt.

      Genau deine Einstellung des laissez faire, des duckmäuserischen Wegschauens hat uns dahin gebracht, wo wir heute sind. Das Problem ist bestimmt nicht ein Übermass an Kritik am Versagen der selbst ernannten Elite.

      Und jetzt husch, zurück an deinen überbezahlten public relations Arbeitsplatz.

    • Geh googeln, Generali Geschäftsleitung 2016..Inizialen: O. 😉 Da wirst du gleich fündig!

  16. Also wer da mit wem zusammenspannt ist mir herlich egal, hauptsache der Laden läuft und er verrichtet eine gute Arbeit. Erstmal. Weil ich davon ausgehe, ein schweizer Unternehmen beschäftigt Menschen aus der Gegend und lässt sie so indirekt am Gewinn teilhaben.
    Aber wenn ich dann lesen muss, das die Geschäftsführung ca. 600 Jobs nach Indien auslagern will, dann suche ich mir als Kunde flugs eine andere Versicherung. Nichts gegen die indischen Menschen, aber hier optimiert ein Unternehmen seinen Gewinn zu Lasten der schweizer Sozialkassen etc.
    Im übrigen fand ich das Wimmelgruppenbild cool – man suche die Frau darauf…..

    • @mikel

      scheizer unternehmen….der war wohl mehr als gut

      aber keine sorge sie gehören wahrscheinlich zu der intellekten
      ip kaste die keine, bis gar keine ahnung von ties der heutigen
      weltwirtschaft haben

    • @heidi klum: Korrekt, dafür weiss ich, was Rechtschreibung ist und wozu es Satzzeichen gibt. Zumindest hier schon mal mehr gepunktet als Sie.

    • Ein hoher Prozentsatz der Paare lernt sich am Arbeitsplatz kennen, ist doch normal! Wie man nach der Veröffentlichung damit umgeht, dürfte strategisch eine Führungs- und Mitarbeiter-Aufgabe sein. Das müssen die Betroffenen und die Betriebsführung miteinander lösen. Da gibt es sicher passable Lösungen dafür.

      Der grosse Rest solcher Paar-Bildungen geht andere nichts an.

    • Und früher Swiss Re.

      PS: Ich nehme es zurück. De mortuis nil nisi bene.

  17. Risko-Chefin & GL Mitglied

    Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Affäre alleine ausreicht, um so eine Positio1n zu erhalten.

    Das ist eine sehr anspruchsvolle und wichtige Position, speziell bei Generali. Es sei denn sie hätte a.o. gut qualifizierte Untergebene, welche ihren Job locker übernehmen könnten. Dann ginge das. Dieser Gedanke ist doch eher unrealistisch.

  18. CEO’s und Verwaltungsratspräsidenten scheinen wohl den Glauben zu haben mit diktatorischen Vollmachten ausgestattet zu sein und können sich alles erlauben?
    Gunther Kropp, Basel

  19. Auch wenn’s nach ihrem Abgang passierte: Sie hat ihr Versprechen eingelöst.
    Jedenfalls arbeitet sie nicht mehr beim Arbeitgeber ihres damaligen Chefs. Und das ist schon mal gut so.

  20. Auf dieser Basis, ohne Indizien, dass die Generali nicht die Wahrheit sagt, sollte LH auf solche Blogs verzichten. Was bleibt denn nach dem Dementi der Generali übrig? Wieso melden sich nun „Stimmen aus dem Innern“ erst jetzt? Rache wegen Outsourcing? LH sollte – wenn schon – schon noch etwas mehr bringen. Was soll das Publikum sonst mit dem Blog?

    Der CEO und die ehemalige CRO sind heute ein Paar. Na und? Da hat (Stand heute) weder die Governance versagt, noch ist es anrüchig.

    • ja aber die Darstellung der Generali stimmt so nicht …..das Päärli wurde intern sogar als Liebesstory gefeiert……und das war auch der einzige Grund warum die Dame nach nur 4 Monaten in der GL die Generali verlassen hat und nicht etwa weil Sie in Ihrer Funktion als RM gescheitert ist…..dafür haben andere den Kopf hinhalten müssen.

    • @Urfos: Danke für die Ergänzung. Dann hat man ja offensichtlich die richtigen Konsequenzen gezogen.

    • Barth Fakten interessieren hier keinen. Die Meinungen (Alle mit Erfolg haben diesen nur durch Betrug und Abzocke erlangt, Alle im Maschinenraum sind nur dort, weil sie sich andere einschleimen und hochv..eln) sind gefasst, es geht hier nur noch um ein Abkotzen und schlecht machen. Ein investigativer Journalist den viele in Lukas sehen, hätte die Story wennschon dann während der aktiven Zeit aufgetan. Dass die Petze erst danach kommt, sagt schon alles.

  21. Was haben Gianni Infantino und Jaime Anchustegui Melgarejoder, VR-Präsident der Generali Schweiz, gemeinsam? Die Fähigkeit, zu bestreiten und kolossale Versäumnisse und Regelverstösse auszusitzen. Was machen die anderen im VR-Gremium? Sie schauen untätig zu.

    Dabei heisst es im Code of Conduct der Generali Schweiz deutsch und deutlich:

    „Ein Interessenkonflikt liegt vor, wenn ein Mitarbeiter durch persönliche Umstände beeinträchtigt sein könnte, im besten Interesse der Gruppe zu handeln. Allgemein sollen Interessenkonflikte vermieden werden und falls ein Konflikt unvermeidbar ist, so muss er offengelegt und angemessen behandelt werden, um Nachteile für die Gruppe zu vermeiden.Von den Mitarbeitern wird erwartet, dass sie sich der möglichen Konflikte bewusst sind, die im Rahmen ihrer täglichen Geschäftstätigkeiten entstehen können, und dass sie solche ihrem Vorgesetzten oder ihrem Compliance Officer mitteilen. Falls Sie Zweifel in Bezug auf die Existenz eines Interessenskonfliktes haben, sollten Sie dies mit ihrem Vorgesetzten oder ihrem Compliance Officer klären.“

  22. Ehrlich….? Warum dieser Artikel? Es mehren sich Stimmen, evtl, vielleicht vermutlich.

    Das in Verbindung mit der persönlichen Denunzierung eine Person finde ich sehr fragwürdig, LH!

    Warum ist das Blamen von Personen in der Schweiz nur sooo verbreitet? Was hat man davon, von einer angeblichen (!!) Affäre vor ein paar Jahren zu berichten?

    Ausser nachträglich ans Bein zu treten wohl nix. Ist wohl wieder ein Neider unterwegs.

    Ich kapiere es jedenfalls nicht!

    • Erklärung, weil die überbezahlten Manager sich immer als Götter aufspielen und das Fussvolk entsorgt. Meist ü50.