Dem Sommer des Schreckens folgt der Herbst der Sorgen

Statt „Mehr Freiheit, weniger Staat“ beherzigt die neue linksgrüne Elite „Mehr Staat bringt Freiheit und Selbstverwirklichung“.

Die Zürcher Spitzenrestaurants, vom „Orsini“ hinter dem Paradeplatz bis zur „Kronenhalle“ an der Rämistrasse, sind leerer denn je. Auch die Speisekarten sind einfacher geworden.

Manche Vorspeise ist verschwunden, weil der Aufwand zu gross ist, die „Frutti di mare“ immer frisch zu servieren. Ein Drittel der Tische sind meist leer.

Nur in der Nähe der kantonalen und städtischen Verwaltungen sieht es besser aus. Die Saläre der staatlichen Angestellten sind stabil, ebenso ihre Bonuskarten, womit sie billiger essen gehen können.

An die Stelle der reichen Bahnhofstrasse sind die Restaurants rund um das Central hinter dem HB Zürich getreten. Wo Vater Staat auftischen lässt, läuft das Geschäft unverändert gut.

Damit wird klar, dass der Sommer des Schreckens für viele nur dort nicht stattfindet, wo das Wunder der linksgrünen Staatswirtschaft alltägliche Wirklichkeit ist. In Zürich wie vielen anderen grossen Schweizer Städten heisst es nicht „Mehr Freiheit, weniger Staat“, sondern „Mehr Staat bringt Freiheit und Selbstverwirklichung“.

Der Sommer des Schreckens mit Einschränkungen aller Art geht langsam zu Ende, ein Herbst der Sorgen ist angesagt: Zehntausende von Entlassungen bei grossen, mittleren und kleinen Firmen.

Eine Ausweitung der Staatsschulden zur Absicherung jener vielen, die weder richtig lesen noch schreiben können, um ihre Not mitzuteilen.

Umgekehrt steigender Wohlstand bei allen, die an der Spitze erfolgreicher Firmen stehen oder über genügend Spielgeld verfügen, um an der Börse den privaten Cashflow zu steigern.

In wenigen Wochen muss das Schweizer Stimmvolk, eine Minderheit des Schweizer Volks, entscheiden, ob es weiterhin viele einreisende Ausländer will, um überall dort zu arbeiten, wozu die jungen Schweizerinnen und Schweizer keine Lust haben.

Sie wollen nicht in der Gebäudetechnik arbeiten, auch nicht in der Landwirtschafts- und Nahrungsbranche. Sie wollen keine Fahrzeuge reparieren, nicht im Gastgewerbe und der Hotellerie arbeiten und vor allem nicht im Bau.

Die jungen Schweizerinnen und Schweizer wollen nicht im Holz- und Innenausbau Leistung zeigen. Auch nicht in der Metall-, Maschinenbau- und Uhrenbranche, nicht in der Forstwirtschaft und allen naturnahen Berufen, aber auch nicht in der Elektrotechnik.

Dies alles sollen vorzugsweise Ausländer tun, denn als Schweizerin und Schweizer ist man für Höheres vorgesehen.

Junge Schweizer wollen in die Informatik, in die Verwaltung und den Tourismus, in die Gesundheitsindustrie und in Bildungs- und Sozialberufe. Verkehr, Logistik und Sicherheit sind attraktiv für sie.

Sie wollen zum Staat, nicht in die freie Marktwirtschaft. Verkauf und Einkauf, obwohl unter Amazon leidend, gelten als attraktiv. Planung und Konstruktion sind bei Lehrstellen gut gebucht.

In der Deutschen Schweiz sind die Lehrstellen zu gut 90% gebucht. In der Westschweiz und im Tessin sieht es schlimmer aus, viel schlimmer. Dort sind nur die Hälfte bis zu zwei Drittel aller offenen Plätze vergeben.

Der beginnende Herbst wird zeigen, wie das Land weiter auseinander bricht. In der Deutschen Schweiz wird halbwegs seriös gearbeitet – unter Einbezug vieler Gastarbeiter.

In der Westschweiz und dem Tessin gedeihen viel Kreativität, viel Staat und wenig unternehmerisches Denken. Die Arbeit machen die Ausländer.

Die Schweiz ist keine Insel.

Das Volk muss in diesem Herbst entscheiden, ob es einen Rahmenvertrag mit seinem wichtigsten Kunden, der EU, will.

Die SVP, die grösste Schweizer Partei, will dies nicht. Sie ist derzeit weitgehend führungslos. Dem soliden Berner Albert Rösti, der aus dem fahrenden Parteizug abspringt, soll ein Sonnyboy aus dem Tessin als Parteipräsident folgen:

Marco Chiesa aus Lugano, Ständerat, arbeitslos, vormals Geschäftsführer einer Altersresidenz. Kann das globale Erfolgsmodell der Schweiz von einem solchen Politiker gerettet werden?

Chiesa, der kaum Deutsch spricht, von Englisch nicht zu reden, kann höchstens die B-Schweiz in einen Abwehrkampf gegen die A-Schweiz führen, wo mit Sicherheit kein Blumentopf zu gewinnen ist.

Die Familien Blocher (graue Eminenzen) und Walter Frey (SVP-Finanzchef) halten sich zurück und sichern vorzugsweise ihre Dividenden. Ihre Partei, die SVP, finanzieren sie aus der Portokasse.

Gleichzeitig steht die einst grosse Schweiz alleine in der Welt.

Nein, nicht allen ist dieses Schicksal beschieden. Alt Bundesrätin Doris Leuthard, wie einst Dölf Ogi, hat den Absprung zur Uno geschafft. Sie will dort „die digitale Kluft in der Welt schliessen“. Als Bundesrätin hat sie es in Bern diesbezüglich nie geschafft.

Die erstarkende EU wird der Schweiz so wenige Geschenke machen, wie sie es dem scheidenden Grossbritannien gegenüber tut. Die Insel ist im Begriff zu verarmen.

Die USA werden künftig entweder von einem Donald Trump geführt, der die Schweiz nur als Geldquelle sieht, oder vom Gespann Joe Biden und Kamala Harris, beide gemässigte Sozialisten, die mit der Schweiz nichts im Sinn haben.

Wladimir Putin führt Russland und sucht seinen in die Schweiz geflüchteten Oligarchen die Geldhähne abzudrehen. Für Chinas Herrscher Xi Jinping ist die Schweiz nur ein Dorf am Rand der Welt.

Also: Unsere eigene Jugend kann die Zukunft des Landes nicht sichern. Wir haben zu wenig eigene Kinder. Diese sind – global gesehen – ungenügend ausgebildet.

Wir sind zu wenig innovativ. An den beiden ETHs Zürich und Lausanne sind es vor allem Ausländer mit zündenden Ideen.

Ich schlage deshalb vor: Wir ziehen uns zu SRF1 und SRF2 zurück, freuen uns über unsere Fussballmannschaften und die Jass-Sendungen. Beatrice Egli lasse uns träumen.

Die Wirklichkeit wird uns bald einholen.

Sogar die altertümliche NZZ glaubt nicht mehr an die ordoliberale Wirtschaft. Sie lässt Peter Leeson, einen amerikanischen Ökonomen, gross zu Wort kommen: „Anarchie ist manchmal das kleinere Übel.“

Vielleicht ist dies die wahre Erkenntnis.

Kommentare

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  1. > Das Volk muss in diesem Herbst entscheiden, ob es einen Rahmenvertrag mit seinem wichtigsten Kunden, der EU, will.

    Wohin hat uns denn der letzte Rahmenvertrag mit der EU geführt, den sie uns durch Drohung uns den Marktzugang zu erschweren, aufgezwungen haben? Dazu, dass wir von geachteten und Wert schaffenden Privatbankiers zu verabscheuungswürdigen Denunzianten des EU-Steuer-Staatssystems geworden sind. Was ist da vom jetzigen Rahmenvertrag zu erwarten? Die mussten uns schon nicht mehr drohen, uns den Marktzugang zu nehmen. Wir setzen schon selbst voraus, dass wir uns jeder Forderung, die alles noch schlimmer machen wird, beugen müssen, weil die Grenzen sonst dicht gemacht werden. Das Stimmvolk sei eine Minderheit? Das Stimmvolk ist Staffage. Unsere Herren sitzen in Brüssel, Berlin und Paris. Washington nicht zu vergessen.

    Anarchie sei das kleinere Übel? Anarchie ist das grösste Übel und kaum einer bemerkt, dass wir sie alltäglich haben. Anarchie ist letztlich und endlich das Recht des Stärkeren. Genau das ist es. Die EU und die USA sagen unserer Regierung, was sie zu tun hat und die zwingt es uns dann auf. Die einzige erhellende Mitteilung stammt da noch von unseren bajuvarischen Nachbarn: wer zahlt schafft an. Oder wer die Bezahlung verhindern kann, indem er die Grenzen dicht macht, wenn wir uns nicht zu Komplizen jedes Verbrechens gegen unsere Kundschaft machen lassen.

    Wir brauchen keinen Rahmenvertrag, wir brauchen Souveränität und Freiheit. Und wir müssen wieder zurück zum absoluten Bankkundengeheimnis, um wieder unsere Achtung als vertrauenswürdige Verwalter von Vermögen zurückzuerlangen. Sollte das noch möglich sein, nach diesem historischen Verrat.

  2. Herr Stöhlker ist ein Nestbeschmutzer und gibt wieder einmal alles. Seine so geliebte EU kann nicht einmal den Kranich retten. Bald wird das Gebilde EU wie ein Kartenhaus in sich einfallen. Wir müssen in der Schweiz starke Partner haben und Leute, die was drauf haben. Die holen wir mit Kontingenten rein. Den deutschen Fliessenleger oder Klemptner brauchen wir nicht. Sagt JA zur Begrenzungsinitiative, wenn ihr die DEMOKRATIE wollte und nicht die EU Vasallen. Die sollen den Bevölkerungsaustausch ohne uns vollziehen.

  3. Uni- und ETH Ausländer: Das sind doch die, die es von zweit- und drittklassigen Hochschulen aus dem Zweitklassland Deutschland in das Hochverdienstland Schweiz geschafft haben und hier absahnen.So Guttenzwergtypen.

    • @groeg

      Es lohnt sich immer statt von vorgefertigten Konstrukten von der Basis des eigenen Erlebens der Realität auszugehen. Ihr Kommentar ist ein Produkt des Lügengespinst, das sich seit 60 Jahren wie eine Decke über die Schweiz gelegt hat und jegliche Wahrhaftigkeit zu ersticken droht, und mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Jahrhundete umfassende demokratische Entwicklung und Kultur auslöschen wird.

  4. Im Zeichen einer lockeren Freizügigkeit wird die Schweiz im oberen Bereich von den Nordlichtern aufgefressen werden und unten vom Islam.
    Das desaströse Resultat wird erst in 10 bis 20 Jahren voll ersichtlich sein. Aber dann befinden sich die meisten der Verursacher längst auf der langen Reise in die Ewigkeit und die Zurückgebliebenen werden diese verfluchen.

  5. Also eines muss man dem Herrn Stöhlker einfach lassen. Gleich was er erzählt, ob genial oder weniger so, er bleibt einfach immer irgendwie sympathisch.

    Jedoch wird auch in diesem Artikel die zum Teil hohe Qualität einzelner seiner Aussagen „nicht gerade überall“ durchgehalten. Zum Beispiel: „…. Grossbritannien …. Die Insel ist im Begriff zu verarmen.“ Nein, eben nicht, sondern die Insel wird spätestens mittel-/langfristig mehr prosperieren als jedes EU-Land. Und GERADE DAVOR, dass sich das so entwickeln könnte bzw. wird, hat die EU-Pyramidenclique panische Angst („pssst, es könnte sich herumsprechen!“). Sogar noch mehr Angst als vor einer modernen Verfilmung von „Des Kaisers neue Kleider“.

    Natürlich besteht jedoch nach wie vor auch die Möglichkeit, dies durch ein geschicktes erneutes „vertragliches“ Inkettenlegen von Grossbritannien noch zu verhindern. Man hätte dann die Situation, dass sich GB zwar sozusagen von den Ketten befreit hat, hierauf aber sofort wieder mit einem Bein im EU-Kerker festgebunden wird. Mutter Theresa hat ja genau das auch über längere Zeit versucht. Das Problem bleibt jedoch bis heute: Wie setzt man das um, ohne dass die Briten was merken?

    Ach ja, und noch dies: Werden’s vielleicht auch die Schweizer (noch rechtzeitig) merken…?

    • in wessen auftrag stöhlker hier seinen rechtslastigen müll rauslässt
      wird @tiberius wohl nie verstehen))

      aber grosse klappe sie jammerhirn

  6. Also diesmal hat der Herr Stöhlker diverse Male voll in’s Schwarze getroffen:
    – die Jugend heute will kein Handwerk mehr lernen. Nichts wo man sich die Hände schmutzig und den Rücken krumm schuften muss. Der Grund: Es wird ihnen von uns Alten vorgemacht, das mit Mauschelleien viel mehr Geld zu verdienen ist.
    – die Schweiz ist und bleibt für die EU, für die USA und für China unbedeutend. Diese Länder können gut ohne die Schweiz. Umgekehrt würde es die Schweiz ziemlich schwer haben.
    Die alten Säbelrassler wollen durch den Erwerb völlig unnötiger Kampfjets wenigstens im militärischen auf der grossen Bühne punkten. Aber ich hoffe, das das schweizer Wahlvolk dem eine gehörige Absage erteilen wird. Und das man dann das Geld besser für einen vernüftige Entlohnung im Handwerk und in der Pflege benutzen wird.

  7. der zustandsbericht der atlantik kolonie und eu führungsmacht sauerkrautländ lässt wie immer auf sich warten…

    hässigs bennonschreiberling und asylkraut stöhlker ist anscheinend
    nur fürs microcheesy swissbashing zuständig.

  8. Die unkontrollierte Freizügigkeit aus dem EU-Raum ist das Todesurteil für die Schweiz, wie wir sie kennen.

    Es kommen eben nicht nur kulturell ähnlich gelagerte Menschen aus der Nachbarschaft, sondern mit EU-Pässen ausgestattete Magrebiner muslimischer Konfession und Schwarz-Afrikaner.
    Nichts gegen diese Menschen! Wir müssen versuchen, diesen gezielt in ihren Stammländern zu helfen. Dies ist eine moralische Pflicht, auch in eigenem Interesse!

    Für die Freizügigkeit kann nur sein, wer eine total andere Schweiz wünscht, so wie man sie jetzt schon in der Pariser oder Marseiller Agglomeration erleben kann!
    Neuerdings auch schon in Bordeaux, Lyon und Lille, wo man sich nachts kaum mehr aus den Häusern wagt!

    Junge Franzosen – keineswegs Rechtsextreme oder Le Penisten – sagen immer häufiger: La France est foutue“! Wollen wir dies auch, mit einer Zeitverschiebung?
    Ich sage: Nein, danke!

  9. stöhlker war anscheinend“to stupid“ für ein ehrliches handwerk

    dafür darf er jetzt für ’nikolaus‘ hässig die rechtslastigen paradeplätzler
    mit endlosmüll und preusischen iq hülsen füttern))

  10. Mit anderen Worten, Bankschalter-Angestellte haben die Macht und Befugnis bestimmen zu können wer zurechnungsfähig, mündig, geschäftsfähig ist und alle Tassen im Schrank hat. Der Anteil der über 65jährigen in der Schweiz ist bei 19 Prozent. Das könnte heissen,die Alten werden in Zukunft die Bank als Vormund haben, könnte ein lukratives Geschäft werden, das die Boni-Säcke füllt
    Gunther Kropp, Basel

  11. Das Gedränge am Futtertrog des Gabentempels. Dies beeinträchtigt den eigenen Lifestyle und Verhalten.
    Ach was soll’s.
    Hauptsache wir glauben an eine demokratische, freie Schweiz und tun unsere Urnenpflicht. Gell.
    Die Marktdurchdringung von BlackRock, Vanguard, State Street Corp., Fidelity, etc. ist vehement.
    Damit das Kapital auch tut was diese Investoren möchten, sind grosse Netzwerke von Aufpassern zur Stelle. Man nennt sie heute Berater. Drei von den sieben Zwergen verstehe sich prächtig mit der Ursi vo de Laie ;-).
    Sie haben das selben coaching team…
    Dann sind noch die Revisoren. Ranking bekommt mit Ran- King eine ganz neue Bedeutung. S&P, Moody’s und Fitch.

    Nomen est omen
    Standart and poor wird ins Deutsch als Standard und arm übersetzt. Was soll eben Standard sein?
    Moody bedeutet launisch. Moody girl -> launisches Mädchen.
    Fitch bedeutet Fitch. Ein Freund meinte zu mir, dass es möglicherweise eine englische Wortkreation sei. Zusammengesetzt aus fu* king und bitch. Also Hündin, aus dem Englischen übertragen.

    Für den Schweizer der Erleuchtung sucht und noch nicht verstanden hat-, Rentenfonds, Pensionskassen, Versicherungen & Re’s, Hypotheken, Kredite, etc. sind in fremder Hand.
    Ja. Ihr Haus gehört gar nicht Ihnen. Auch nicht der geleaste SUV.
    An dieser Stelle, „Gruss vom Kerzenhalter.“
    Marshallplan lässt grüssen. Zitat von William Lockhart Clayton, ca. 1949 „Hintergrund unseres Handelns ist das Interesse des amerikanischen Volkes. Wir brauchen Märkte, grosse Märkte. Weltweit. Auf denen wir kaufen und verkaufen können.“
    U know, fühle dich frei, kleine Schweiz. Stimme ab. Wähle deine Meinung. Die Möglichkeiten haben wir dir gestellt. In den Kommissionen, welche durch Lobby-schwer-Arbeit$ zustande kommen, veredeln Feinschliffe in der Konsolidierung das Ergebnis deiner Wahl.

    Aber es geht um Einwanderung und Existenzängste. Also Frontex schützt die EU Aussengrenzen. Die Schweiz gehört nicht zur EU…. Einfach mal Frontex Googeln oder auf youtube.com suchen.
    Also wer Zeit findet, dass hier zu lesen, kann auch 5′ auf Youtube aufwenden!

    Kleiner Migrationskreislauf:
    Wir liefern Hühnerbeine als Schlachtausschuss in den Maghreb. Durch den Produktionsüberschuss zerfallen die heimischen Preise am Hühnerbeinmarkt im Maghreb. Der Vater findet keine Hühnerbeinzüchterberuf mehr. Die Männer essen vor der Walz noch Hühnerbeine und steigen in ein marodes rotes Gummiboot, welches in Europa zu Export verhökert wurde. Auf hoher See bei schlechtem Wetter wird durch Metamorphose das rote Gummiboot zu Fischfutter. Dann kommt Käpten Yglu und bring und Fischfingers auf den Tisch.

    Frontex zeigt uns Drittland.
    Dass wenn ein Flüchtling bei uns ankommt, er über Vermögen verfügt oder er ist tatsächlich eine arme Grunz. Nur dann hat er aus Menschenrechtsgründen Anrecht auf Hilfe. Die Kriegsgeneration wusste noch warum und weshalb…
    Hier scheint der Diskurs analog einem Generationenwechsel in Familienbetrieben zu sein.
    Die Ersten wussten noch weshalb und warum. Die Zweiten drückt ihre lange gehegten Visionen durch. Kommt es zu einer Dritten,,, na ja. Selten geht die Geschichte weiter.

    In der Schweiz arbeitet ein Heer von guten und weniger gut ausgebildeten unterbezahlten Migranten aus Erst- und Zweitstaaten. Logisch, Die Schweiz wird als Drittstaat gehandelt.
    Manchmal sind die Staaten zu korrupt um einen Konsens, bezüglich der Diplome ihrer Fachkräfte auszuhandeln.
    Alle diese Menschen bezahlen mit ihrer Arbeit Lohnnebenkosten. Also auch in die AHV. Auch ihre drei bis vier Kinder werden AHV bezahlen.
    Alle Rentner bekommen von diesen Menschen Direktzahlungen. Von Personen auf die gerne verachtend herabgeschaut wird. „Ich lieben es, dass sie die Drecksarbeiten erledigen. Die Personen verachte ich. Wehe den, der Eine sich etwas gönnt!“
    In 20- 30 Jahren steht dann die Babypillengeneration vor der AHV. Dann kommt es demografisch zu einem natürlichen AHV Überschuss. Und die Versicherung ist saniert. Der Knuppel an der Pyramidenspitze bleibt nicht ewig statistisch bestehen. Wie uns Rentendemagogen glauben machen möchten. Warum? Weil Babys heute style und in sind. Und weil die Migranten gerne nähe beim Partner suchen.
    Ja, genau. Dass sind die Kinder, welchen der Anspruch auf nationales Familiengeld, aus meiner Ansicht, niederer Beweggründen verweigert wurde.

    Also liegt mir der Tell und der Winkelried doch näher, ist einfacher zu verstehen (glauben) und ertragen. Auch wenn mir noch keiner Geschichtslehrer erklären konnte, wie beim Letzteren, im Schlachtgetümmel und agonomischem Geschrei, seine Worte weiter als zwei Köpfe weit gehört werden konnten.
    Wer fragt ist ein Zersetzter und renitent. Ist doch die neue Normalität. Also werde ich Gläubig. Systemfrom, in reiner eidgenössischen Systemeinfalt und demut.
    Unsere wertvolle Erungenschaft ist die Meinungfreiheit! Solange jeder der vorgegebenen Meinung folgt. Das wussten schon Hitler und Stahlin…

    Für die Generationen, welche der heutigen Jugend den Weg vorgezeichnet hat. Die Möglichkeiten des Egoismus und Narzissmus zugelassen hat.
    Zugelassen haben, das Fachberufe durch schlechte Bezahlung abgewerteten wurden. Die zugelassen haben, dass in Revisionen des Zivilgesetzbuches und Obligationenrechtes laufend der Schutz von Arbeitnehmern aufgehoben wurde. Die sind meines Erachtens nicht berechtigt, sich in Kritik an den Jungen zu üben.
    Vom Berufsstolz bleibt nicht viel über, wenn man sich lebenslang an der Armutsgrenze bewegt. Dann winkt für ein Arbeitsleben eine Minimalrente mit Hilfslosenentschädigung. Dritte Säule konnte von den Hungerlöhnen nie angespart werden. Zweite Säule im Mindestansatz. Wegen Arbeitsausfällen durch Umstrukturierungen oder Konkurse. Mit 50 Jahren zu teuer (alt) für die Wirtschaft, geht wenn, dann die mickrige Reserve drauf. Ich verstehe es sehr gut, dass unsere Jungen nicht am wirtschaftlichen Schlusslicht sein möchten.
    Zudem hat sich die Art zu arbeiten sehr, sehr verändert. Da wird nicht mehr gewirkt wie vor 30 Jahren. Der Leistungspegel ist in vielen Berufen viel, viel höher wie vor 30 Jahren. Die erwartete Bereitschaft ist genauso. Mittels Handy wird eine Dauerbereitschaft gefordert. Oftmals kein Handy, kein Job. Zudem ist der Wettbewerb massiver als noch vor 30 Jahren und die meisten Verträge viel schlechter. „Ach so. Man soll ihn nicht eingehen? Wissen Sie? Draussen stehen 50 Personen die diesen Vertrag gerne Visieren.“ So geht das Heute! Ich garantier Ihnen. Sie möchten nicht mit den Jungen von heute tauschen. Nur die kennen es nicht anders. Dito.

    Ich finde es auch total traurig, unsere Beauftragten und Beamten, so wie Herr Stöhlker es macht, zu diskreditieren. Viel spenden freiwillig und andere geben immer etwas ins Fastenopfersäckli.
    Ja! Die Meisten dienen rot- grünen- Gutmenschen-Verwaltungen zu. Fahren E, mit Litium und Kobalt mit nackten Kinderhänden aus der Erde des Kongos gestreichelt. (Wohin floss eigentlich das Fastenopfer?)
    Wie man Marie Antoinette, das Zitat von Jean-Jacques Rousseau unterschiebt, „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.“ Können diese Leute nicht anders. Sie möchten doch so gerne verstehen, kommen jedoch nicht gegen die eigene Natur an.
    Aber wehe! Wehe! Völlig daneben diese Kritik. Einseitig. Unausgewogen. Eine Frechheit!
    Oder, bist ja nur neidisch…
    Wie bereits geschrieben, alles eine Frage des Gedränges am Futtertrog des Gabentempels.
    Im Bauernstaat hat man’s schon immer einfach gehalten, quer durch alle Gesellschaftsschichten.
    Ganz nach amerikanischem Vorbild.
    Ach ja, die verteilen auch an 40 Millionen Menschen Essensmarken. Wie bei unseren Beamten… 😉

  12. Grins Doris wird auch in der Uno nichts hinkriegen, einzig Ihr Salär wird fliesen.
    Die hat nicht mal das mit der Energie wende nur annähernd erreicht, sie ist fast ein Garant das es schief geht. Die Grünen sind die Umweltsünder Nr 1 nur niemand will es sehen, bspl. in München wurden auch Parkplätze abgebaut wie in Zürich, in München legt der Parkplatzsuchender 80000Km Täglich zurück (zwei mal um die Welt).
    Klar gibt es so viel CO2 abgaben in die Kassen. Aber was an Parkplatzsuche und bei der Verkehrsberuhigung an CO2 ausgestossen wird an das denk niemand, ganz abgesehen von weiterer Belastung wie Lärm Feinstaub u.a.m . Bald läuft alles mit Strom, aber es gibt keine AKW mehr wo Strom rund um die Uhr produzieren. Die Grünen brauchen ja keine AKW bei denen kommt der Strom aus der Steckdose. Auch das Beamtentum muss sich beschäftigen mit neuen Schikanen und neuen Geld Quellen, aber wenn die Bürger kein Geld mehr haben und dann?
    Da wird auch die ganze Migrationsindustrie zum erliegen kommen.

  13. Lieber Herrr Stöhlker, mit Genuss lese ich ihre Texte, die meistens den Misthaufen beschreiben, der während den letzten 30 Jahren angerichtet wurde! Danke!

  14. Heute habe ich erfahren, dass über 50% der Zuwanderer aus der EU einen Job in unseren öffentlichen Verwaltungen finden. Und die Deutschen holen wieder Deutsche nach. Mir ist nicht mehr wohl dabei. Nichts gegen die Deutschen, sie machen viel gute Arbeit. Aber so kann das nicht weiter gehen.
    Und Karin Keller- Sutter will das durchpaucken, einfach weil sie ihren grenzenlosen Hass auf die SVP befriedigen will.

    • Karin KS hat eben gemerkt, dass die EU Kommissionspräsidenten UVdL mit Begünstigung oder dergleichen offenbar ungeschoren davonkommt und das gefällt ihr natürlich. Man hat ja schliesslich so seine Vorbilder.

  15. Für so einen Artikel muss man kein PR Profi sein, sondern einfach 2-3 Flaschen guten Rotwein trinken. Wer dann noch einen Kommentar verfasst, so wie ich, hat schon 4 Flaschen verkostet. Ach DU liebe Tante Marta, ein Artikel ohne ohne Sinn & Flasche nicht zu verstehen 😉 … aber egal, wir lese doch gern jeden Mist als Bauern und ich Schwöre …. Eid Geniesser ;-)))

  16. Sehr geehrter Herr Stöhlker
    Ihr Beitrag zu den Sorgen im Herbst trifft unsere Lage sehr genau. Wir haben seit 2015 einen Stillstand mit der EU und es geht um einen Vertrag, nichts mehr und nichts weniger. Aber wenn sie natürlich wie Cassis den Reset-Knopf seit seinem Amtsantritt suchen und eigentlich nichts liefert als heisse Luft, dann mache ich mir auch Sorgen. Guy Parmelin und KKS müssten schon längst das Heft in die Hand nehmen. Nichts ist für uns Unternehmer schlechter als das Ungewisse. Was mich aber dennoch positiv stimmt, wir haben uns seit Jahren sehr gut neben einer schwachen Politik behauptet. Sie haben mich auch noch nie vergessen, alle 4 Jahre kommt der Brief mit Einzahlungsschein für den Wahlkampf.

  17. Hat Stöhlker ein Aufträgli von den EU- Faschisten am Laufen?
    GB am Verarmen? Reines Wunschdenken der selbsternannten und von keinem Volk gewählten EU- Bonzen!
    Am Verarmen sind die Einwohner Deutschlands, weil Mutti das Geld in die EU (und die übrige Welt) verschenkt, und die „Neubürger“ ja auch noch mit allerlei Geldgeschenken bei Laune gehalten werden müssen!

  18. Herr Stöhlker
    Danke für die angenehme Unterhaltung. 🙂
    Bürgern wir doch die CEO, Hochschulprofessoren, Studenten, Medienschaffende und Gastarbeiter ein, dann ist Alles wieder in Butter. 😉
    Und Die Geburtenzahlen stimmen auch.
    Joe Biden und Kamala Harris werden, wie ihre Vorgänger, die Schweiz zur Finanzierung ihrer NGO-Machenschaften in einen Zug verwenden.
    Ja, stimmt. Fussball ist wichtiger. Nur muss es nicht SRF sein.

  19. Eigentlich wollte ich nur noch darauf hinweisen, dass der seit Jahren gut mit Geld versorgte Rote Pullover und Vorzeige-Salonsozialist der Miliardäre Michael und Ellen Ringier, der zu Ende der Midlife Crisis mit seiner Frau nach Berlin migrierte Frank A. Meyer, in seinem Leibblatt, wo er mit dem Würdetitel Chefkolumnist aufgepolstert ist, in seinem neuen Sonntagserguss für den BLICK das Strickmuster einer «Schweizer Leitkultur» ausbreitet, die «sich nur bewahren [lässt], wenn die Schweiz bestimmt, wem sie Gastrecht gewährt und wem sie das Gastrecht verweigert – weil, wer da anklopft, nicht zu ihr passt», nachdem ebendieser Meyer vor 15 Jahren nach Deutschland ausgewandert ist.

    FAM, der ein Demokrat sein will, schreibt, Gesetze seien – wie «Tugenden» die sich aus ihnen ableiten liessen – nicht verhandelbar, weder für Reiche noch für Arme». Damit spricht er wohl einerseits die hier ausgeplünderten Steuerflüchtigen und andererseits die Habenichtse im Inland an. Für sie soll Law-and-Order gelten. Sie haben nichts zu bestellen, ausser der Propaganda zu folgen, die Ringiers Bläterwald verbreitet.

    Die Reichen und Neureichen der Schweiz aber, die sich immer mehr nehmen und das Volk sich zerfleischen lassen, die können Verfassung und Gesetz ändern und viel dafür bezahlen, dass die «Leitkultur-Schweizer» Voten gegen das eigene Interesse in die Urne legen. Wie die Schweiz jetzt und morgen aussehen wird, das zeigt Klaus Stöhlkers Reportage (siehe oben) auf.

    Und wo der Salonsozialist FAM von der «Hypervielfalt» warnt, attackiert er direkt Prof. Ganga Jey Aratnam, der mit rein statistischen Methoden das Faktum erhoben hat, dass die Schweizer sich ihres Landes entfremden, weil sie durch falsch gesteuerte Information gerade aus dem Haus Ringier dauernd irreführendes und falsches WIssen vermittelt bekommen. Während sich Klaus Stöhlker mit seinen Reportagen bemüht, den Scheinwerfer auf die wahre Entwicklung zu zeigen, und dafür mit Leserkommentaren gesteinigt wird, lügen die Verlagshäuser.

    Siehe heute im BLICK: Das Blatt, das täglich Sexualberatung, nackte Weiber, Videos von Big Brother, Kinderporno-Geschichten, soziale Hetze, pietätslose Petze und mehr aus diesem Genre verbreitet, um dem einfachen Mann von der Strasse zwei Franken fünfzig abzukupfern, hält dafür, dass das älteste Gewerbe – die Prostitution – ein «menschenverachtendes Geschäft» sei. Und zugleich schiebt BLICK wieder alle Schuld, die sich aus seinem moralischen Kanon ableiten lässt, auf jeden Einzelnen der 8 Millionen Schweiz-Einwohner. Gewinne individualisieren, Kosten sozialisieren. Auch im Geistigen.

    • Liebe Frau Blum.Besten Dank für Ihren Beitrag.Perfekt geschrieben, die schmierigen Akteure mit Namen erwähnt und blossgestellt.

  20. In der Schweiz ist das Geld nichts wert ,schau mal bei der Immobllien auf Homegate . Die Restaurants in Zürich und Umgebung sind langweilig und schlecht .Die Handwerker sind die größten Abreisser und und

  21. Herr Stöhlker, verdammi nomal wir brauchen die „fu..ing Fachkräfte“! Jeder zweite CH-KMU Inhaber/Exporter stellt inzwischen dermassen Durchschnittsware her, dass die Chefs glauben nur auf Lohnniveau EU könne noch mit den Billiglohnländer rundum mitgehalten werden. Modell: Produktion Ost – Fakturawert West – Marge Goldig! Oder eben: Ost Manpower rein – Fakturawert bleibt West – Marge gehalten! Neustes Beispiel: Meyer-Burger versuchts neu in D-Ost statt mit Swiss Made zu trumpfen. Und die Arbonia-Tochter EgoKiefer ist mit der Fenster-Produktion noch weiter östlich geflüchtet. Jobs für Schweizerli’s weg – adios!
    30% der Lohnempfänger haben Ende Lohn noch ein paar Tage vom Monat (Q: TAGI)
    In diese Kategorie kommen immer mehr: gedeckelter Lohn vs. steigende KK und Abgaben. PS: von welchem Wohlstand spricht den BR KKS? die hälfte der Schweizer Familien sind da längst nicht mehr dabei … Und ein Schmankerl zur Info: Das monatliche Existenzminimum in Zürich ist heute kleiner als ein schnuggeliges Polo on Snow-Weekend in Moritz an Taschengeld verlangt. Also BGI / PFZ get YES!

  22. „Chiesa, der kaum Deutsch spricht,…“
    Ich habe letzthin ein Interview mit Chiesa gesehen. Er spricht gut Deutsch.
    „Beatrice Egli lasse uns träumen.“
    Das kann ich bestätigen. Nachts erwache ich schweissgebadet. Ich hasse Bohlen.
    In Stöhlker’s Sammelsurium erfreue man sich an den kleinen Sachen.

  23. Die geistige Umnachtung von Stöhlker nimmt zu, immer wieder die ähnlichen Modulsätze. Kommt eine neu Person, Chiesa, ist er nicht einmal korrekt informiert!
    Gute Nacht, Klaus!

  24. Herr Stöhler, Sie treffen mit Ihrem Beitrag voll ins Schwarze. Studieren an der Uni ist doch ein cooler Lifestyle. Viel Freizeit, gratis Essen und Wohnen zu Hause inkl. grosszügigem Sackgeld von Papi, Austauschjahr in einem Wunschland (zur Zeit etwas beschränkt), Party und Chillen à discretion. Nur wenn Prüfungen anstehen mit Hilfe von Koks und Ritalin die Gehirnzellen dopen. Und das Ganze (Studium) ist auch noch gratis! Anschliessend Ruckzuck eine gutbezahlte Staatsstelle mit toller Pensionskasse und jährlich garantierten Lohnerhöhungen ergattern. So lässt es sich leben … Apropos Begrenzungsinitiative – der Beamtenstaat ist natürlich dagegen. Sie müssen ja nicht befürchten, dass ihnen ein Ausländer die Stelle wegnimmt. Mit den müden Kriegern der SVP ist leider kein Krieg mehr zu gewinnen.

    • Jeder der gescholtenen Studenten hat mehr Füdli als der anonyme Primitivschreiberling der versucht Stöhlker zu kopieren:

    • @Cooler Lifestyle:
      Mir gefällt Ihr Kommentar, bis auf den letzten Satz: „Mit den müden Kriegern der SVP ist leider kein Krieg mehr zu gewinnen“.
      Bitteschön, welche Partei nebst der SVP ist für ein JA bei der BGI? Was kann man machen gegen das vereinte Bashing gegen die SVP?
      Sie sind offenbar kein ‚müder Krieger‘, dann bin ich gespannt auf Ihr Rezept, danke.

  25. Klaus Stöhlker ist immer unterhaltend, mehr als Giaccobo/Müller und auch Zuccolini!…. Aber bitte Herr Stöhlker, Sie sollten Ihre Gedanken etwas besser ordnen und nicht gleich die ganze Welt abdecken, so bleibt von Ihren Gedanken wenig hängen.
    Die Schweiz ist nicht Grossbritannien, die Wirtschaft ist in einem ganz anderen Gesundheitszustand.
    Ja, die Einwanderung ist ein Problem, es müsste gelingen, in unserem Land eine Arbeitslosigkeit von 0,8 Prozent zu erreichen, wie das früher war, darum braucht es ein Ja zur Begrenzungsinitiative! Switzerland first! Schweizer Fachkräfte, die aufgrund von Umstrukturierungen ihren Job verlieren, müssen umgeschult werden, da sind vor allem die Grossunternehmen gefordert.
    Aber Ihre A-Schweiz hat die B-Schweiz längst ins Ausland verkauft. Die Neutralität wird fallen gelassen und die Schweizer Armee mit der schwachen NATO, „No Action Talk Only“ anvertraut! Aber auch die EU agiert nach dem gleichen Prinzip: Management byKänguru: eine grosse Klappe und nichts dahinter, mit leerem Beutel über weite Sprünge prahlen.
    Wie soll denn die Schweiz mit einem Rahmenabkommen mit der EU Sicherheit und Wohlstand bewahren? Die EU bedeutet für die Schweiz Nivellierung gegen unten!

    • Lieber Beda Düggelin,
      Sicherheit und Wohlstand können Sie vergessen. Schon heute leben die Hälfte aller Schweizer in grosser materieller, sozialer, kultureller und oft auch geistigem Notstand. Sie wollen eine Schweiz erhalten, die es bisher schon nur für eine Minderheit gegeben hat. Sie und ich, wir zählen dazu. Aber viele andere, siehe diese Kommentare auf meine Artikel, leben in einer Traumwelt. Sie möchten unbedingt „alte“ Schweizer bleiben und auf keinen Fall wie die Italiener oder Griechen werden, die laufend wirtschaftlich absinken.

    • Ihnen fehlt doch ganz einfach die Geduld, sich Absatz für Absatz von Herrn Stöhlkers Aufsatz genüsslich vor Augen vorbeiziehen zu lassen und genau vorzustellen, was da ist und was da mal war. Also versetzt euch in die Kronenhalle, mit ihrer einst reichen, teuren Speisekarte, und dem seltsamen Benehmen der Kellner, anhand dessen Weiber sich beeindrucken liessen und Sklaven ihren Herrn ausmachen konnten. Wie in der Kirche, einfach ohne Talar.

      Habt doch um Himmelswillen Geduld mit eurem Hirn. Schaltet Pausen nach jedem Absatz ein. Solches Technik geht über das Alphabeth hinaus, das ihr in der Schule gelernt habt.

      Ihr steht wohl noch immer in dem Stadium, wo ihr euch von der Religion vorschreiben lässt: „Macht euch kein Bild von Gott“; sinngemäss, schaut nicht auf das, was ist, auf das Reale, auch das, was der andere ist, sondern schaut hinauf zum Priester, zum Advokaten, anstatt: schaut vor eure Füsse. Das hat man euch doch auch gelehrt, damit ihr nicht stolpernd auf die Nase fliegt. Mama hat es euch beigebracht. Das sollt ihr nun auch übertragen geistig angeeignet haben, oder liebt ihr es, euch im natalen ersten Lebensjahr weiterzudrehen?

  26. Unverständlich, dass dieses Portal dem Papierlischweizer Stöhlker immer wieder eine Plattform für sein Geschwafel bietet. Er soll doch endlich heim nach Deutschland, wenn es ihm in der Schweiz so nicht passt. Aha, die wollen ihn nicht mehr zurück?

    • Zeno

      Sie sind ein Trottel mit ihren gemotzt Kommentare.

      Merkst Du was? Zeno Du Genie, wo ist dein Kommentar?

    • Zeno

      Wo haben DU Hochdeutsch gelernt in Italien beim Pizzabäcker:

      Sorry tut weh: DU bist sie ein Trottel mit ihren „gemotzten Kommentare“.

      Wo ist Dein Kommentar?

  27. Herr Stöhlker
    Dass Sie mit Ihren Plattitüden jemals Geld verdient haben, ist mir schleierhaft. Welcher Links Politiker bezahlt Sie heute, für den wiederkehrenden allwöchentlichen Bockmist den Sie sabbernd abliefern. Sie sind einfach nur ein verbitterter alter Mann, der Angst vor dem eigenen Schatten hat und immer noch auf die Rückkehr Karl des Grossen wartet. Jämmerlich !

  28. Amen, der Teutone hat wieder einen Schub. Wieso geht er wohl nicht zurück wo er herkommt, warum wohl? Die Maden leben halt immer dort, wo sie sich am wohlsten fühlen.

  29. Das selbe Gezeter gab es schon in den 70er Jahren bei der Schwarzenbach-Initiative. Trotz Ablehnung hat damals die Bundesversammlung Kontingente und Saisonierstatut eingeführt. Ich sehe keinen Grund, diese Kontigentslösung mit Saisoniers wieder zu aktivieren. Die norwegische Lösung wäre eine Alternative: einfach keine Sozialhilfe an Ausländer Bezahlen.

  30. Eigentlich bin ich mit Stöhlker fast nie einverstanden.
    Seine oft etwas queren und provokativen Gedanken regen aber zu Ueberlegungen und Stellungnahmen an.
    Das gefällt mir.
    Was mir gar nicht gefällt, sind die vielen primitiven Reaktionen und Kommentare, die Stöhlker angreifen und auf unterirdischem Niveau sind.

    • Lieber Adrian,
      sind Sie sicher, dass Sie wirklich ein gebildeter Schweizer sind? Wie Sie sich ausdrücken, verrät viel Hilflosigkeit.

    • Herr Stöhlker: Ich bin sicherlich besser ausgebildet als Sie. Aber das ist nichts Besonderes.

    • Stöhlker ist sicher der gebildetste Mensch der Schweiz, nach dem Motto: „Einbildung ist auch Bildung!“

  31. Ein tolles Ding hat sich der Stöhlker da wieder geleistet. Ich lese seine Beiträge am liebsten wegen der Kommentare! Die beeindrucken doch immer wieder. Danke „Inside Paradeplatz“.

  32. Die etwas naiven – vielleicht auch gut meinenden – Apologeten der Freizügigkeit vergessen, dass sie mit ihren irren Vorstellungen das vorbereiten, was Deutsch-Nationale als „Umvolkung“ bezeichnen.

    Bereits sickern überall im nördlichen EU-Europa und auch in der Schweiz muslimische Magrebiner mit spanischen und französischen Pässen da ein, wo es einen grosszügigen Sozialstaat gibt. Die Leute wissen genau, wo es etwas zu holen gibt. Nicht selten sind sie kriminell und auch noch kinderreich.

    Massgeblich waren sie beispielsweise an den Kölner Neujahrs-Unruhen beteiligt. An den Kragen gehen, kann man ihnen kaum; ausweisen darf man sie schon gar nicht! Sie sind EU-Bürger mit allen Rechten (auch in der Schweiz), dank ihren F und SP Pässen.

  33. …an beiden ETH in Zürich und Lausanne sind es vor allem Ausländer die zündende Ideen haben….

    Her Stoehlker, wo sind den eigentlich Ihre zündenden Ideen?
    Ausser vielen endlosen Beschwerden hört man von Ihnen weit und breit nichts.
    Was ist los Herr Stoehlker, Sie sind doch auch als Ausländer einmal gekommen und haben bis heute keine zündenden Ideen gebracht, oder täuschen wir uns da. Präsentieren Sie doch mal all ihre Patente die Sie entwickelt haben. Wir warten gespannt auf Ihre Vorstellung.
    Können Sie etwas mehr präsentieren wie eine Schachtel voller Zündhölzer?

  34. Dass alle Schweizer sich zu höherem berufen fühlen, wie unser Herr Stöhlker behauptet, ist natürlich absoluter Blösinn. Dass der die Produktivität nur behindernde Staat leider weiter zulegt (siehe auch Corona) – da hat er – nochmals leider – uneingeschränkt Recht.

  35. Eine Gegenwartsanalyse mit viel Wahrheit von Herrn Stöhlker. Dazu noch eine Ergänzung: In der Portokasse des Herrn Blocher befinden sich neuerdings noch 2.77 Millionen sFr.. Herr Blocher schickte einen Brief nach Bern und der Bundesrat nickte diesen sofort ab. Es handelt sich nämlich um das Ruhegehalt des Alt-Bundesrates, auf das er 13 Jahre lang verzichtete. Wie BRin Sommaruga am 1. August sagte: Die Schweiz zeigt sich solidarisch, da wollte der BR nicht hinten anstehen und zeigte Solidarität einem Milliardär gegenüber. Ich war fast zu Tränen gerührt ob der noblen Geste (auf unsere Kosten).

  36. Guten Tag Herr Stöhlker,

    Vielen Dank für diesen Beitrag. Zeigt er den aktuellen Zustand der Schweiz und lässt in eine düstere Zukunft blicken. Eine Zukunft der Anarchie, des Chaos. Aus meiner Sicht leben wir längst in der Anarchie und dem Chaos, was noch fehlt ist die Wut. Die Wut zieht wie ein ungebetener Gast auf, der partout nicht gehen will.

    Staat heißt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lügt es auch; und diese Lüge kriecht aus seinem Munde: „Ich, der Staat, bin das Volk.“

    Schweiz 2020, müsste es heissen: „Ich, der Staat, bin die Wirtschaft.“

    Viele Menschen haben Angst vor Veränderungen, dabei sind Veränderungen längst im Gange. Wir Menschen der westlichen Welt, haben uns in einer Art Überfluss Dystopie verfangen. Wir leben, als ob es 3 Erden gibt. Schon hier müsste man kurz Atem holen, aber es kommt ja noch schlimmer. Die Ungleichheit lähmt uns in unserer Entwicklung.

    Eine Welt die immer schneller, komplexer, menschenunwürdiger und dümmer wird. Soziale Intelligenz bleibt auf der Strecke, Menschen werden praktisch nur nach ihrer Ausbildung bewertet. Da jeder online präsent ist, ist man ein gläsernes Objekt. Meist ist beim ersten Treffen bereits vermeintlich klar, wen man vor sich hat. Der Philosoph würde sagen: Zeig mir dein Papier und ich zeige dir, wer du bist. Ohne Papier bist du Nichts. Ich bin im Besitz eines Papiers, also bin ich.

    Diese Dummheit kommt mit der Digitalisierung hell und leuchtend zu Tage. Jeder buhlt nur noch mit seinen Papieren und seinen Bologna Punkten, um die letzten Stühle im anarchischen Spiel um die Bedeutungslosigkeit zu ergattern. Wer keinen Stuhl hat, landet endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Die Elite, von der Gier und von der Angst vor Verlust getrieben, erhöht jedes Quartal die Temperatur in diesem imaginären Dampfkochtopf. Darin Millionen von Menschen, die unter Druck irgendwann hochgehen. Womit wir wieder bei der Wut wären. Einem Bedeutungslosen bleibt nur die Wut.

    Die Digitalisierung in der Form von Automatisierung bringt die schlimmsten Eigenschaften der Menschen zu Tage. Vor allem dann, wenn es um die Illusion der eigenen wirtschaftlichen Existenz geht. Eine Existenz die entweder auf Geld oder Schulden basiert. Keine wirklich echte Freiheit und Selbstbestimmung. Wir verdrängen andere, um an unserer Illusion von Besitz und Wohlstand festzuhalten, wir alle tun Dinge, die wir nicht tun wollen. Täglich schauen wir Menschen in die Augen, die am Zerbrechen sind und sich zwischen Angst und Wut entscheiden. Täglich schauen wir weg.

    Der Klimawandel, als direkte Konsequenz unseres grenzdebilen Verhaltens, steht vor unseren Türen. Wir, die westliche Welt, haBen dabei am meisten zu verlieren. Wir könnten unsere Überfluss Illusion verlieren – was für ein Verlust. Wir wollen nicht einsehen, dass wir den Klimawandel durch unser Handeln herbeiführen. Zugegeben ist es komplex zu verstehen was passiert. Die Natur regelt alles nach einem deterministischen System, dass wir in keiner Weise verstehen. Jedes Ungleichgewicht wird dabei sofort (in der Zeitspanne des Universums), wieder in eine delikate Balance zurückgeführt. Mit uns oder ohne uns.

    Ich möchte deshalb in die Zukunft schauen, eine andere Zukunft in der Selbstbestimmung eine Selbstverständlichkeit sein wird. Eine Zukunft in der es weiter Menschen gibt. Ich möchte nicht aufgeben, wie die Jenigen, die den Menschen bereits aufgegeben haben.

    Dieses kapitalistische System ist an seinem Ende angekommen. Es braucht ein neues System. Wir müssen gleichzeitig die Ungleichheit bekämpfen, den Klimawandel ausbremsen und mit der Zeit rückgängig machen. Ansonsten würde sich das Temperaturband auf der Erde zu unseren Ungunsten verschieben. Das Leben für uns Menschen auf der Erde, wäre die reinste Tortour. Das müssen wir unbedingt verhindern.

    Ein faires System wäre – wenn allen Menschen, Lebensraum und die Ressourcen für die Deckung der Grundbedürfnisse praktisch frei zur Verfügung stünden. Die Angst, seine Existenz sichern zu können, muss jedem Menschen genommen werden. Welche menschlichen Eigenschaften würde das wohl freisetzen?

    Wir würden neue Wege für die Ernährung finden, Permakulturen und Food Forests, die unsere Ernährung sichern. Fleisch würde nur noch sehr eingeschränkt konsumiert werden können. Unsere Tiere würden wieder frei leben und wir würden nur nehmen, was wir wirklich von der Natur brauchen. Die unsägliche Fleischindustrie (den Holocaust an den Tieren) müssen wir morgen beenden. Trotzdem sollten wir nicht auf den Fleischkonsum verzichten, er ist Teil von unserer Koch und Esskultur.

    Unsere Fortpflanzung müsste im Prinzip eine Lotterie sein, es sollte nur weniger Lose geben, damit die Anzahl zurück geht. Das bunte Treiben, würde sicher weiter gehen, aber vielleicht ist es Zeit, den Affen hinter uns zu lassen und einen vernünftigen Umgang in diesem Thema zu pflegen. Wie auch immer. Auf jeden Fall, braucht es eine signifikante Reduktion von Menschen, in den nächsten Jahrzehnten. Die vergewaltigte Natur müssen wir renaturieren und dann in Ruhe lassen oder bestenfalls, als flüsternde und glückliche Besucher beobachten.

    Unsere Häuser wären autark und würden nur wenige Watt brauchen. Unsere elektrischen Geräte würden nur einen Bruchteil der Energie von heutigen Geräten verbrauchen. (Auch diese Technologien sind längst verfügbar)

    Bildung muss frei verfügbar und wählbar sein, jeder hat genug Zeit für sein Studium. Eine Wissenschaft die mehr auf Erkenntnis, als weniger auf Erfahrung basiert. Wohin könnte uns unser Weg führen, wenn wir ein Leben lang lernen könnten? Kaum vorzustellen, welches Potential darin liegt. Die Menschheit würde weniger von Versuch und Irrtum geleitet, sondern von solidem Wissen.

    Die Erkenntnis, dass nicht jeder Mensch zum Wissenschaftler geboren wurde, kann kein Grund für sein scheitern sein. Wir müssen die Essenz eines jeden Menschen verstehen und diese zum Leuchten bringen. So kann jeder Mensch seinen Beitrag leisten. Unvorstellbar wohin wir uns künstlerisch, technisch, musikalisch, handwerklich, medizinisch und landwirtschaftlich entwickeln könnten oder welche neuen Gebiete sich uns dadurch erschliessen können. Waren es doch zumeist Aussenseiter, welche der Menschheit die grossen Theorien und Errungenschaften geschenkt haben. Lassen sie uns diese Aussenseiter mit den Wissenschaftlern zusammenbringen. Auch hier muss sich die Wissenschaft wandeln und andere Sicht und Denkweisen annehmen.

    Ein Schulsystem, welches auf Erkenntnis und Resultaten basiert, nicht auf Noten. Da jeder Mensch ein Leben lang studieren kann, spielt Zeit weniger eine Rolle mehr.

    Wir müssen die Produkte, Nahrungsmittel und Gebrauchsgüter regional produzieren. Das schafft Platz für eine diversifizierte Gruppe und Platz für alle Individuen. Die digitale Dystopie der heutigen Geld-, Wirtschafts- und Machtelite, darf keine Realität werden. Wir müssen raus aus dem Albtraum der nur tertiären Ära.

    Eine Menschheit die arbeiten geht, damit es allen Menschen richtig gut geht, nicht nur 1-4% der Menschheit. Eine Menschheit die nicht mehr blind konsumiert, die den technologischen Wandel intelligent für sich nutzt. Eine Menschheit die Technologie vernünftig nutzt und sie intelligent für ihre langfristige Existenz einsetzt.

    Eine Menschheit, wo der Weg das Ziel der Reise ist. Was nicht heisst, dass wir keinen Spass mehr haben sollten, wir sind schliesslich sterblich. Also sollten wir auch viel Spass in unseren kurzen Leben haben. Wir sollten Hedonisten werden, die sich aber der Vernunft verpflichten. Vernunft, würde als Konsequenz, ab Kindesbeinen, in der Schule ein Pflichtfach werden.

    Eine Menschheit deren Distanzen wieder kürzer werden, deren tägliche Mobilität eingeschränkt ist, in dem wir alles unmittelbar in unserer Nähe haben. Öffentliche Mobilität, müsste frei zur Verfügung stehen. Zudem. Durch den Sprung in den Weltraum, würden Distanz und Zeit eine völlig andere Bedeutung bekommen. Wir würden eine neue Bewusstseinsebene erreichen.

    Eine Menschheit deren Gesundheitssysteme auf Eigenverantwortung jedes Einzelnen setzen, nicht die kollektive Dummheit. Deshalb sollten wir morgen die Pharmaindustrie einstampfen und ihre auf tödlichen Nebenwirkungen basierende Gewinnsucht einstampfen. Das Problem sehen wir jetzt mit Corona. Da man mit der Forschung mit zukünftigen Pandemien kein Geld verdienen kann, wurde diese Forschung gestoppt. Das muss sofort korrigiert werden.

    Disruptive Technologien wie künstliche Intelligenz, die Digitalisierung und die Biotechnologie, die allen Menschen zur Verfügung stehen müssen. Homo Deus darf keine Realität werden, dafür lohnt es sich – bis aufs Blut – zu kämpfen. Wir sollten nicht das Ziel haben, Götter zu werden, sondern Menschen zu sein. Diese superreichen Möchtegern Götzen, müssen wir in psychische Anstalten überweisen, da gehören sie auch hin.

    Eine Menschheit, die weiss, dass ihre Zukunft da draussen im Weltall liegt. Eine Menschheit die fair und so weit fortgeschritten ist, dass sie als Entdecker und Forscher da raus gehen. Nicht als Billionäre, Milliardäre, Millionäre, Plünderer, Hasardeure, Eroberer und Unterdrücker, diese Probleme müssen wir hier auf der Erde zuerst lösen. Wir dürfen nicht dem Amazonen oder den Lithium-Wahnsinn fördernden CEO in den Weltraum folgen, sondern eher dem Menschen der uns vom Rollstuhl aus beraten hat und diese Orte, lange vor uns in seinen Gedanken besucht hat. Wir müssen diese Bücher lesen und verstehen – wir alle. Damit wir nicht den falschen Götzen in den Weltraum folgen und zum Unglück der Meisten, zu einer dunklen Weltraum Sekte verkommen.

    Wir müssen begreifen, dass nicht die Partikel schiessenden Waffen der fiktiven Klingonen die Gefahren da draussen sind, sondern eher unsere grenzenlose Gier, schwarze Löcher, elektromagnetische, andere Stürme und Asteroiden Felder. Wir müssen die unvermeidlichen Konsequenzen der Zeitdilatation verstehen und begreifen lernen. Vor allem was sie physisch und psychisch für unsere Astronauten und den zurückbleibenden Menschen bedeutet. Ja, darin liegt kein Stoff für debile aber unterhaltsame Hollywood Produktionen.

    Wenn wir die Vorstellung der Unveränderlichkeit des heutigen Systems aufgeben, dann ist ein neues System sofort greifbar.

    Es gibt hier nur eine Frage: Wann beginnen wir?

    Beginnen wir beim Einfachsten – bei uns selbst.

    Hallo ihr da draussen, ich bin Niemand, ich bin ein Europäer! Ich glaube an eine vielschichtige Gesellschaft und ich glaube an die Zukunft von Europa. Ein Europa für Menschen, ein Europa der Kultur, des Wissens und der Vernunft. Ein Europa der individuellen Bildung, der Freiheit und der Selbstbestimmung. Ein Europa der Hedonisten, der Lebenskünstler (ars vivendi) und der Philosophen. Ein Europa der Mathematiker und der aufgeschlossenen glücklichen Wissenschaften. Ein Europa der Kunst, der Musik, der Gestaltung, des Handwerks, der Architektur, der Erfinder und ein Europa für alle. Ein Europa ohne Verschwendung, ein Europa ohne Hass und ein Europa der Gleichheit. Ein Europa ohne Rechts und Links, ein Europa ohne Mitte und ein Europa in der Balance. Ein Europa ohne Zentrum. Ein Europa wo gleich zu gleich, ein Europa wo ungleich zu gleich, ein Europa wo ungleich zu ungleich Platz findet. Ein Europa in dem Rassismus keinen Platz mehr hat.

    Wer weiss, vielleicht führt dieser Weg dahin, wo irgendwann ein anderer Niemand schreibt: Hallo ihr da draussen, ich bin Niemand, ich bin ein Erdenbürger! Das wollte ich eigentlich schreiben, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich soweit bin.

    Herzlich
    Niemand

    • Ach was labern diese Gutmenschen alles zusammen. Sehen die Erde gefährdet wegen Klimawandel und weiss ich was. Fahren aber alle SUV.

  37. Herr Stöhlker, ganz offensichtlich passt es Ihnen in der Schweiz leider ganz und gar nicht mehr. Wollen Sie sich nicht doch überlegen, in die von Ihnen hochverehrte EU zu ziehen? Vielleicht finden Sie dort das „gelobte Land“???

  38. Das Hauptproblem in der CH sind die fehlenden Führungskräfte in der politischen CH. Meist mittelmässige Bundesräte/innen kennen keinen aufrechten Gang mehr, unterwerfen sich willenlos den ausländischen Funktionären und Bürokraten und wollen sogar den verheerenden Rahmenvertrag unterzeichnen, der nur zum Vorteil der EU ausgestaltet ist. Von den fremden Richtern gar nicht zu reden und auch nicht von den vielen Milliarden-Geschenken ohne jegliche Gegenleistung. Das gleiche Phänomen ist bei den führenden Politikern der verschiedenen Parteien festzustellen. Kampfgeist, geschickte Verhandlungsführung oder eine klare Haltung sind nicht festzustellen. Jetzt sollte das Volk mit den entsprechenden Abstimmungen das Heft in die Hand nehmen!

  39. Herr Stöhlker ist ein sehr netter Mann mit feinen Formulierungen und er hat recht.

    Übersetzt sagt er:Besteuert endlich die das Schweizervolk finanziell erwürgenden Gessler der Neuzeit in Form der Freys, Oeri, Hayek, Schmidheinis, Blocher, Schneider – Ammans welche ihre Dividendeneinkommen minimal versteuern müssen

  40. Ein alter Deutscher der nichts von der Schweiz versteht. Bitte fahren Sie für immer in die gelobte EU zu Mutti. Danke!

  41. Wieso schreiben Sie immer wir wenn Sie die Schweizer meinen?
    Sie sind wohl eingebürgert, haben aber doch sicher nicht die offenbar angeborene Faulheit der Schweizer angenommen mit Ihrer Einbürgerung, oder etwa doch?

    • Liebi Frä Fleig.

      Wänn Sie au scho länger Schwiizerin sind, und ihres Selfie scho immer uf dä Hindersiite vum Füffzger (di elegant Frä Helvetia i Habacht-Stellig) gseh händ, und drum käs Händy bruchtet, so isch ihri Familietradition doch gliichig prägt wie die vo dä Tütsche und dä Habsburger. Sie ghöred genau so wie dä Chaschper, Melch und Balz vom Rütli (Walter Fürst, Werner Stauffacher und Arnold von Melchtal) zu denen Fraue, wo d’Klappe halte müend, will dr Eltischt vum Familiestamm gärn hät, dass mer sich ihm aapasst, und er i sine alte Zyte schwelge cha und mer sich nöd entwicklet. Nach em Motto: Isch doch alles guet wies isch! D Fraue chönd ja uf em Rütli immer no höchschtens Programm verteile, wo drin stoht, dass d’Manne z Säge händ.

      Die Stammesstruktur der deutschsprachigen Familie mit einem Haupterben (Landwirtschaft, reiche Familien; die andern haben ja nur Belastendes zu verteilen) ist ein wesentlicher Grund für die Weltkriege und andererseits einer der Gründe, warum die Franzosen mit ihrem Gleichheitskonzept (egalité, fraternité) trotz ihrem stärkstbevölkerten Terrain nie einen Krieg gewonnen haben. Ich stelle die Konzepte gegenüber, damit Sie sich die langfristige Wirkung der «Familienkulturen» leichter vorstellen können. Und auch dass ich Chaschper Melch und Balz in die gleiche Reihe mit Fürst, Stauffacher und v. Melchtal (ein Adliger!) stelle, soll sichtbar machen, dass die Grundlage für die Bildung einer Gesellschaft immer von drei Personen verkörpert wird. Darum müssen bei der Vereinsgründung drei sein. Und die Kirche behauptet auch, es gäbe Gott, Geist und Gottessohn.

  42. Der gute Klaus J. Stöhlker kommt in die Jahre und haut in dieselbe Kerbe wir schon Sokrates. Ist das Humor, Ironie, Sarkasmus oder schon Zynismus?

  43. UNsere Jugend ist einfach total verweichlicht, das Nicht Arbeiten wollen ist eine Sache, das arbeiten können, eine ganz andere.Wir sind schon längst in diesem Fahrwasser, sagen wir doch unseren Jungen, nun sollen sie das Ruder mal in die Hand nehmen und selber aus dem Schlamassel raus rudern aber wirklich selber, nicht durch Ausländer von denen haben wir doch längst genug.

    • Sie sind sicher mit Schwarz- und Blutgeld alt geworden. Da dürfen Sie schon stolz drauf sein. Dass ist genau diese arrogante Dekadenz gepaart mit fehlendem Verständnis für grössere Zusammenhänge welche uns ins Verderben stürzen wird.

    • Reden Sie mit unseren Jungen, glauben Sie wirklich, die sind aus dem Holz geschnitzt wie Sie es beschreiben. Sie sind nur skeptischer als die Generation vor 50 Jahren und haben bedeutend weniger Illusionen.

  44. Wie schon sehr oft, trifft Stöhlkers Beitrag wieder einmal den Nagel auf den Kopf.

    Die damals schon wohlstands-saturierte Schweiz mit hohem Bildungsniveau war voll in der „sex-liberation“ Euphorie der 68er mit dabei.

    Mainstream Medien, TA/ Coninx Presse, Frauenblätter (Annabelle etc) und auch die offiziellen evangelisch-reformierten Meinungsbildner propagierten, resp. tolerierten, plötzlich Geburtenkontrolle und Abtreibung. Tradierte ethische Bedenken fielen praktisch von heute auf morgen.

    Das Recht der Frau auf Selbstbestimmung! „Mein Bauch gehört nur mir“, hiess es nun. Deutsche Filmsternchen und Intellektuelle erklärten sich stolz darauf, abgetrieben zu haben; dies auch in Schweizer Medien.

    Folge war, dass sich bald auch hier die bisherigen Eliten nicht mehr reproduzierten. Mit Zeitverzögerung gelangte die Geburtenbeschränkungs-Euphorie bis ins hinterste Bergdorf.

    Von dort waren bisher die tüchtigen Handwerker fürs Unterland, die Mitarbeiter im öffentlichen Dienst, das Lehrpersonal, die Pfarrer etc. gekommen.

    Mit einem „time-lag“ versickerten dann diese wichtigen menschlichen Quellen – das Blut für die Lebensadern des Landes – still und leise, welche die Schweiz einst so erfolgreich gemacht hatten.
    Das populations-politische Desaster war absehbar. Nun haben wir’s und wissen nicht, wie damit um zu gehen.

    • Blut und Boden Kommentar. Weinen Sie nur weiter über die Selbstermächtigung von Frauen.

  45. Es ist demokratisch betrachtet wichtig, dass das Volk über das Verhältnis in Sachen Personenfreizügigkeit mit der EU abstimmt. Würde diese Abstimmung in Orten wie Cayman, Mauritius, Guernsey, Jersey, Isle of Man, BVI etc. Offshore-Steueroasen gemacht, dann wäre der Fall klar d.h. die Personenfreizügigkeit würde aufgegeben. Die Gründe sind einfache z.B. Arbeitsplatzsicherung für die einheimische Bevölkerung, keine Uebervölkerung durch Expatriates und deren Führungsherrschaft, Sicherheit, Umweltschutz, Zweiklassenmedizin d.h. Expatriates gegen Lokale und ebenfalls im Bildungswesen (Intern. Schulen für Expatriate-Kinder, Schule für lokale d.h. keine Chancengleichheit) usw. Also, ich persönlich habe ein gewisses Verständnis für die SVP-Argumentation!

    Natürlich gibt es auch Nachteile, doch die Schweiz sollte immer noch den Schweizer/innen gehören und dies nicht nur bei Abstimmungen, sondern auch in der Wirtschaftswelt.

    • Sehr geehrter Herr Rudolf Elmer,

      Das ist seltsam. Bei nüchterne Betrachtung ist es gerade umgekehrt: Die Selbstbestimmung der schweizerischen Bevölkerung (was davon übrig bleibt; und bleiben wird) wird nicht durch die Initiative gefährdet, sondern durch die exorbitanten Monopole innerhalb des Modells Schweiz. Damit haben wir ein sozial hoch explosives Gemisch auf mehreren Felder unserer Gesellschaft die unabhängig von der EU ist: Erstes gehen die Einkommen immer weiter auseinander. Zweitens muss der ärmere Teil der Bevölkerung immer mehr für die Miete ausgeben. In der Schweiz ist dieses Phänomen bisher noch nicht untersucht worden. Das ist kein Zufall. Es ist so gewollt. Sie erinnern sich, oder? Zuerst kommt die Vertrauenskrise vs. Staatskrise….Dabei kann niemand sagen, man hätte uns nicht gewarnt. Im Bericht der Expertenkommission zur Revision der Bundesverfassung von 1977 liest man wortwörtlich: Quelle: Bundeskanzlei.

      „Der Staat soll mit seiner Eigentumspolitik eine übermässige Konzentration von Vermögen und Grundeigentum verhüten. (…..) Liesse der Gesetzgeber dieser Entwicklung völlig freien Lauf, würde sich wie vor der französischen Revolution eine «tote Hand» privater Vermögens- und Grundeigentums-Konzentrationen bilden. Die private Eigentumsordnung müsste zwangsläufig mehr und mehr Misskredit geraten, und die Kräfte, die auf tiefgreifende Strukturänderungen hinarbeiten, würden Auftrieb erhalten.“

      Was haben wir heute? Fazit: egal ob am 27.09.2020 ein Ja oder Nein hervogeht, die Tage des Modell Schweiz sind gezählt und sehr viele Illusionen werden in den kommenden Monaten und Jahren platzen….
      Herzlich

    • Sollte… Ja… Das Schwizer Volch ist nicht schlau genug das zu erkennen. Die Initiative wird chancenlos untergehen. Und mit ihr die letzte Chance der ehemals so schönen Schweiz.

    • @ Illusionen platzen

      «Zweitens muss der ärmere Teil der Bevölkerung immer mehr für die Miete ausgeben. In der Schweiz ist dieses Phänomen bisher noch nicht untersucht worden. Das ist kein Zufall.», behaupten Sie.

      Das ist falsch.

      Seit 1990 kostet 1 Kubikmeter umbauter Wohnraum unverändert 700 (siebenhundert) sFr.. Dass sich die Mieten innerhalb der letzten 20 Jahre dennoch mehr als verdoppeln konnten, hat einfach Gründe! Die Rentengelder, die sich häufen, aber täglich inflationär entwerten – wobei der Bund dennoch behauptet, es gebe keine Inflation – zwingen die Kassen, den Boden zu verteuern, auf dem die Bauten erstellt werden, um ihn als Anlage zu bekommen. Darum zahlen Sie für eine Wohnung, deren bauwirtschaftliche Erstellung 300’000 kostet, heute 1’200’000 Franken.

      Zahlen Sie also in die PK ein, so verteuern Sie damit den Baugrund. Wenn Sie dann Rente zu beziehen beginnen, zahlen Sie mit der Rente die Miete, die vorher durch durch überzahlten Baugrund so hochgetrieben wurde. Sie verzinsen obendrein mit der Miete wieder das Rentenkapital, da dieses ja in Wohnungen investiert ist. Viel Spass beim nachrechnen!

    • @Illusionen platzen ….“ Im Grundsatz gebe ich Ihnen Recht, doch irgendwo muss man anfangen, die Sache zu korrigieren und Widerstand zu leisten. In einer Demokratie geht es eben nur über das Volk, das sind die Spielregeln, die wir uns auferlegt haben. Wenn diese Spielregeln unterwandert werden, was tatsächlich der Fall wie Sie auch ausführen, dann wiederum ist das Volk in der Pflicht. Eine Reaktion wie soziale Unruhen, Revolutionen etc. wie es nun in Belarus am Eskalieren ist, wird dem Volk nicht unbedingt helfen zumindest langfristig gesehen.

    • Lieber@Willi Gebert Junior,

      „Die Initiative wird chancenlos untergehen. Und mit ihr die letzte Chance der ehemals so schönen Schweiz.“

      Denken Sie nach: Rund 35% aller Renten fliessen zu Personen, die im Ausland leben. Denken Sie nach: Einkaufstourismus hat die 15 Mrd. Grenze gecknackt. Denken Sie nach: Wohnungsleerstand der nach noch unbestätigten Zahlen sich bis Anfangs 2021 auf über 100000 erhöht haben dürfte; wären wir nicht im statistischen Wunderland Schweiz. Denken Sie nach: Grenzgänger ohne die Leistungen in Krankenhäuser u.v.m. nicht mehr aufrecht zu erhalten wären. Denken Sie nach: 42% der Lebensmitteln müssen importiert werden und ohne Futtermittelimporte läge der Selbstversorgungsgrad der Schweiz bei nur 50%. Auch da wird geschönt und manipuliert hinsichtlich Nahrungsmittelbilanz. Die Liste ist endlos…

      kleiner Tipp: finden Sie heraus wer die Interessenvertreter (Alle Bio Schweizer ohne Ausnahme) hinter des ad hoc aufgebauten Meinungskorridor (einschliesslich Statistiken, Universitäten und Medien) hier in der Schweiz sind; wenn es darum geht das Modell Schweiz zu verteidigen und das Ausland zu diskreditieren: „Von solchen Verhältnissen können die Anderen (Ausland: meistens Deutschland, UK, Italien). Das sind diejenigen die Sie, Uns und „unsere“ schöne Schweiz verhökert haben, einschliesslich mit Lebensraum, Eltern und Grosseltern. Und wenn Sie jetzt reflexartig denken; aber wieso kommen Sie alle hier her wenn es hier so Zapenduster aussieht? Denken Sie nach: Und wenn Sie sich diese Frage beantworten können, dann sind Sie der Wahrheit und der Raelität ein bisschen näher…
      Herzlich

    • @Gisela Blum,

      Gemäss den AHV-Statistiken sind die Arbeitseinkommen des ärmsten Zehntels seit 1982 real um 51, die des reichsten Zehntel aber um 218% und die des reichsten Hundertstels fast um das dreifache auf 296’000 Franken jährlich gestiegen. Dazu kommen noch die noch einseitiger verteilten Kapitaleinkommen. Diese stammen nicht zuletzt aus dem Besitz von Immobilien, deren Wert sich laut SNB seit 2004 auf über 2000 Milliarden Franken mehr als verdoppelt hat. Mangels Alternativen werden diese zusätzlichen Einnahmen und Vermögen gerne in Immobilien investiert, was wiederum die Preise für Bauland und die Mieten erhöht. Dieser Umverteilungsmechanismus ist bisher kaum erforscht und diskutiert worden. Zu unrecht, denn er bedroht nicht nur den sozialen Frieden. Es ist noch schlimmer: Wenn wir Geld für Essen, Unterhaltung, Autos, Bauarbeiten etc. ausgeben, sorgen wir für Beschäftigung. Ausgaben für die Boden-Steuer hingegen sind reine Umverteilung. Sie vernichten Arbeitsplätze, weil das reichste Prozent nicht noch mehr konsumiert. Golfplätze, Drittresidenzen, Luxusjachten usw. gibt es mehr als genug. Gemäss dem Immobilienmonitoring 2017 von Wuest&Partner bringen Mietwohnungen eine Nettocashflowrendite, also nach Abzug aller laufenden Kosten, von 4,1% (Stand 2015). 4,1% von 1,95 Millionen wären rund 80’000 oder rund 6500 Franken monatlich. So gesehen ist die Nettomiete von 4000 Franken sogar noch moderat. Die „tiefe“ Miete könnte sich dadurch erklären, dass die Mietwohnung effektiv nur 1,2 Millionen wert ist. Damit wäre dann wohl auch der der Kaufpreis von 1,95 Millionen für die andere Wohnung deutlich überrissen. Unter dem Strich bedeutet dies, dass nicht nur die Mieter übers Ohr gehauen werden, sondern auch die Neu-Käufer. Profiteur ist immer der Bodenbesitzer. Im Falle der Miete hofft er darauf, dass der Wert seiner Immobilien weiter steigt. Bisher ist die Rechnung aufgegangen. Gemäss Wüest&Partner belief sich die Wertänderungsrendite 2015 auf 4,1% (zufällig gleich viel wie die Nettocashflow-Rendite. Beim Verkauf entfällt der Wertzuwachs, bzw. die Hoffnung darauf. Das wird mit einem saftigen Aufpreis kompensiert. Der Markt lässt dies offenbar zu, was angesichts der massiven Zuwanderung nicht erstaunt. Sehen Sie den Teufelskreis? Nein? Kann eine Wirtschaft funktionieren, wenn die Reichen immer noch reicher werden, während der Mittelstand nicht nur vom Staat durch Steuern sondern auch noch von den Grundbesitzern geschröpft wird und hinzu eine Kürzung der zu erwartenden 2. Säule-Renten tadenlos zusehen muss? Wenn Sie noch weitere Berechnungen und Nachrenhnungen brauchen bis sich bei Ihnen der Schleier der Gehirnwäsche (Banken, Versicherungen, Pk’s, Medien) lüftet nur zu…
      P.S. Die letzten Entwicklungen und Zahlen sehen volkswirtschftlich dramatisch aus….

    • @ Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz –

      Sie fragen: Sehen Sie den Teufelskreis? – ich meinte, diesen dargestellt zu haben. Allerdings war ich mit dem Textergebnis nicht ganz zufrieden. Ich habe das auch schon eloquenter dargestellt. Sie wenden den Blick auf eine andere Baustelle: auf die Einkommensunterschiede und Sie zeigen auf das Rad mit der ungleichen Achse des Einkommens und der Vermögensbildung und koppeln dies mit dem Wohneigentum. Diese sind auch wahrlich störend. Vielleicht sollten wir über eine Änderung des Eigentumsrechtes und des vom ZGB abweichenden bäuerlichen Boden- und Erbrechtes nachdenken. Bauern sollten das zum Lidlohn erworbene Land und die Liegenschaftswerte an die Geschwister zurückgeben müssen, wenn sie aufhören. Sie sind bei den Bauland-Einzonungen die bedeutendsten Profiteure und haben deswegen für Generationen genug Geld, so dass sie nicht innovativ sein müssen, aber das Geld in teure Maschinen verschwenden können, die sie dann betriebswirtschaftlich auf die Nahrungsmittelerzeugnisse schlagen. Das hätte Signalwirkung. Ein Effekt tritt allerdings erst in 120 Jahren ein. Aber Sie müssen schon sehen, dass die Immobilien-Investitionen zu einem guten Teil durch Pensionskassen getätigt sind, nicht durch reiche Private. Vielleicht sollten wir wie einst Hans Modrow vor dem Untergang der DDR die Wohnungen den Mietern zum Erstellungswert minus Nutzwertzeitabzug zum Kauf anbieten. In Rumänien ists total praktisch, dass die Leute Wohneigentum haben; so müssen sie nicht jedes Jobangebot zu jedem Preis und unter Verletzung der Würde annehmen, um die Miete bezahlen zu können. Die Leute sind ausserdem untereinander solidarisch.

      Ich habe die seit Jahren herrschende Stockung der Wohnkostenzuschüsse in den Ergänzungsleistungen im Blick. Die AHV-Renten stiegen ja kaum. Die 2.-Säule-Renten waren überzogen, aber Spielgeld in der Systemeuphorie. Doris Leuthard hat als damalige Wirtschaftsministerin – bevor sie für Postenschacher und Auftragszuhälterei ins Infrastruktur-Departement UVEK wechselte – mit der Reformation der Hypothekarzinsumlage zu einem Referenzzinssatz ein formidables Ei für die Mieter gelegt. Explodierte der Bodenpreis bereits Mitte der 80er wegen des Anlagenotstandes der 2. Säule, legte sie in der Folge den Sprengstoff für die Höherbewertung der Gebäude. Die Massnahme ist pures Gift.

    • @Gisela Blum

      Korrekt. Wie kann es sein, trotz Rente unter dem Existenzminimum? Wie werden EL-PV finanziert? Ein völlig verfehltes System. Die Abstimmungen von 1972 AHV-Volkspension und die von 1992 EWR-Nein waren wegweisend für die Schweiz und zeichnen für sehr viele Probleme von heute und morgen. Die Pk’s Aktuere und ihre Derivate haben sich gegenseitig die Objekte abgekauft und damit u.a. die Preise in die Höhe schiessen lassen. Der einzige Weg, solche katastrophalen Nebeneffekte unseres heutigen Systems zu eliminieren, ist die Entkopplung von Zwangssparen und Rente. Die Voraussetzung dafür wäre ein Ausbau der AHV bei gleichzeitigem Rückbau der Pensionskassen. Damit würden dem Kapitalmarkt grosse Summen entzogen, wodurch sich Kredite verteuerten, also die Zinsen wieder stiegen. Die zurzeit zur Diskussion stehende Reform der Rentenfinanzierung ist administrativ aufwendig, vermag aber das Hauptdilemma der Schweizer Altersvorsorge, die sich zunehmend selbst im Wege steht, nicht zu lösen. Es ist deshalb gut denkbar, dass sich der ideologische Streit um die Frage, wie wir für das Alter vorsorgen sollen, sehr bald in Minne auflöst und die bürgerlichen Parteien das Credo einer AHV-Vollrente nach dem direkten Umlageprinzip von der Linken übernehmen. Erste Anzeichen bibt es schon.

      @Rudolf Havenstein

      Ganz offensichtlich haben Sie überhaupt nicht verstanden, was ein Aktivtausch/Passivtausch ist und dass sich damit realiter NICHTS geändert hat. Wenn Sie/wir nun im gleichen Umfang in Italien einkaufen gingen – Unternehmen, Immobilien, oder, von mir aus Urlaub machen und gleich ganze Inseln kaufen – würden unsere südlichen Nachbarn ganz schnell den Rollladen runterlassen. Und dann würde die ganze Scharade offensichtlich. In Italien laufen nach unbestätigten Informationen zwischen Schatz,- und Finanzministerium Vorbereitungen um die Lira (Lirex Digital) im Inland wieder einzuführen. Sie sollten die Berichterstattung (NZZ, FAZ, Handelsblatt, Die Zeit usw.) sehr kritisch beleuchten, von dort stammt auch das Mantra (marodes italienisches Bankesystem u.v.m); dahinter stecken knallharte Interessen die die Wirklichkeit und Wahrheit über Target-Salden u.v.m. verfälschen und manipulieren. Sehen Sie, Wenn man so will ist der T2-Eintrag auf der Aktivseite der Bundesbank eine Art Kassenbestand in der Bilanz, welcher nur dann so erhalten bleibt, wenn er nicht in Bargeld umgewandelt wird. Der Vergleich mit einem Kassenbestand ist u.a. deswegen angebracht, weil genau dieser Verwendung findet, wenn ein deutscher Käufer in Italien Waren oder Dienstleistungen bezahlen will. In diesem Fall reduzieren sich die aktiven T2-Einträge bei der Bundesbank als würden diese Beträge für die Bezahlung dieser Käufe genutzt. Das will der Norden, vor allem Deutschland (auch wir hier) nicht wahrhaben; nämlich: wenn die Bundesbank die T2-Salden nicht haben will soll sie sich davon doch einfach Wertpapiere des Senderlandes einkaufen. Und wenn sie keine griechischen Staatspapiere haben will kann sie sogar mit den T2-Forderungen aus Griechenland sich auf dem gesamten Kapitalmarkt bedienen…
      Herzlich

  46. Über die gegenwärtige Machtlosigkeit des Schweiz müssen wir nicht weiter diskutieren. Die Mehrheit der Schweizer Machtelite ist überzeugt, dass die EU ein Papiertiger ist und wahrscheinlich eines Tages zusammenbricht, deshalb genügt es mit ihr einen Rahmenvertrag abzuschließen, Mitgliedschaft kommt nach wie vor nicht in Frage. Dieser Rahmenvertrag ist für unsere materiellen Interessen um einiges schlechter als der EWR-Vertrag von 1992, der unser Nationalheld Blocher als die ultimative Kapitulation der Schweiz bezeichnet hat und trotzdem, wenn wir diesen Rahmenvertrag ablehnen, sind wir in einer kniffligen Lage. Unsere Machtelite ist der vollsten Überzeugung, dass die USA uns als gehorsamster Verbündeter immer und jederzeit schützen wird. Was man aber feststellt, sie schubst uns herum, wo sie nur kann und macht dies ohne Konsequenzen, was die USA bei einem EU-Mitglied nie wagen würden. Unsere Nationalbank hat fast so viele Devisenreserven in US$ wie €, wobei der € für unsere Volkswirtschaft viel wichtiger ist als der US$. Gegenwärtig schwächt sich der US$ gegenüber dem € ab und zuletzt sind alle bisherigen Buchgewinne der SNB verloren und es kann noch schlimmer werden, aber so beweisen wir den Amerikanern, dass wir eine treue Seele haben und der € macht nach unserer Schweizer Meinung nächstens automatisch Konkurs. Da reagiert der Schweizer wie der Suppenkaspar im Struwwelpeter, diese Suppe es ich nicht und schließlich ist er gestorben. Es ist doch schön, dass wir uns eine Schweiz nach Niklaus von Flüe vorstellen, unschuldig in der Welt und von dieser in keiner Weise abhängig und verbunden. Wir machen zu 100 % unser eigen Ding, aber in Wirklichkeit watscheln wir ohne Plan hinter den USA und der EU hinterher, bekommen von Zeit zu Zeit, „Haue, Haue“, dass ist die wahre Neutralität und Unabhängigkeit, wie wir es wünschen oder wenigstens die große Mehrheit der Kommentatoren auf diesen Artikel von Stöhlker.

    • Ich gehe mit Ihnen einig: Es wäre wohl besser, wir wären oder würden jetzt dem EWR beitreten so wie die EFTA-Länder Island, Norwegen und das FL es taten. Dieser Rahmenvertrag ist wieder so ein Spezialgewurstel für die Schweiz mit lauter Verpflichtungen aber null Rechten ausser dem weiteren Binnenmarktzutritt. Den haben die EWR-Staaten auch. Es gibt für unsere EU-Politik nur 2 saubere Möglichkeiten: Bruch mit der EU so wie das wahrscheinlich das UK tun wird oder Normalisierung der Beziehung ohne EU-Beitritt mittels EWR.

    • @ Illusionen platzen….

      In nächster Zeit könnten noch viele “Modelle“ platzen.
      So vielleicht auch das Vorgänger-Modell der EU, die Vereinigten Staaten von America. Vielleicht wird es bald heissen die geschiedenen Staaten von America. Die wirtschaftliche/finanzielle Entwicklung in den USA ist nicht unbedingt rosig. Die Verschuldung steigt ab jetzt immer schneller exponentiell, der Dollar schmiert langsam ab, bereits wird “Helikoptergeld“ verteilt, die FED finanziert Staat, Unternehmen und US-Bürger direkt mit frisch verteilten Dollars, und die Inflation wird bald steigen.
      Im EU-Verein ganz änhnlich. Die SNB-Finanzakrobaten haben ihre Bilanz massiv verlängert, und in Dollar und Euro investiert. Da läuft etwas sehr schief!
      Ein anderes Vorgängermodell, die EU-DSSR ist bereits Vergangenheit.
      Aufgrund dieser Verflechtungen dürften wohl bald noch viele Illusionen platzen. Vielleicht hat man schon deshalb vielerorts den Menschen versuchsweise Versammlungsverbote, sowie Nasen.- und Maulkörbe aufgezwungen.
      Das gesamte Banken.- und Finanzsystem ist doch komplett pleite, und die Schuldenberge werden systembedingt kontinuierlich immer grösser. Das alles verspricht keine possitive Entwicklung. Die Politiker/-.innen leben in einer kreditfinanzierten Phantasiewelt mit Scheinwohlstand. Das alles wird bald zusammenstürzen und auseinanderbrechen.
      Die undemokratische Diktatoren und Kommandowirtschaft in Brüssel, sowie in der EZB haben in dieser Form auch keine Zukunft. Auch die EZB wird (wie die FED) die Kredit-Währung namens Euro beliebig vermehren bis zur Wertlosigkeit. Spätestens dann ist auch fertig mit EU-lustig.
      Sie werden alle abwirtschaften und im Verschuldungssumpf erstarren. Da macht es keinen Sinn denen noch die Tore zu öffnen mit Personenfreizügigkeit. Das ganze ist nur eine Fesselstrategie der EU und hat nichts mit Freizügigkeit zu tun.

    • Sie wollten sagen: Die Mehrheit der Schweizer wurde durch die Machtelite in die Überzeugung propagandiert, die EU sei ein Papiertiger. Propaganda kommt von pro-pagare, das ist nahe an «Bezahlen für etwas». Gute Argumente und Versprechen, die nie eingelöst werden, sind eben bestechend.

      Und können Sie mir sagen, was die Schweiz anders machen könnte, als« ohne Plan hinter den USA und der EU hinterher watscheln»? Integration und Assimillierung sind komplexe Prozesse. Der Ausdruck des «autonomen Nachvollzugs des Rechts» im Kontext zu den EU-Richtlinien ist daher ein amüsantes Bild. Die Integration und Assimilierung ist nun nicht nur auf Migration bezogen, sondern auch auf normierte Verhaltensweisen, z. B. Handelsgebräuche wie das Zug-um-Zug-Kaufsgeschäft oder die Schriftlichkeit für gewisse Übereinkommen. Ein Land ist in einer Region immer im Schlepptau des Nachbarn.

      Das Wirtsvolk kann die Aufnahme der zugewanderten Minderheiten verweigern. Das machen die Eidgenossen, indem sie die Einbürgerung erschweren. Nun bleiben einfach ganz viele Zugewanderte bei ihrer Nationalität und Tradition. Damit wird aber die Assimilierung der Zugewanderten in die Gebräuche des Wirtsvolks gehemmt, weil der Anpassungsdruck geringer wird. Die Eidgenossen täten gut daran, mehr Integration zu leisten.

      Zugleich erzeugt das Wirtsvolk durch diejenigen, die sich der Einbürgerungsprozedur unterwerfen, einen erratischen Polizeistaat, weil es die Einwanderer in die aktuellen Gesetzeskorsette zwingen. Die Gesetze werden aber geändert werden, doch die Einwanderer können diese Veränderung nicht immer vollziehen, weil sie nicht sprachmächtig genug sind oder im neuen keinen Sinn für sich sehen. Können sie dann an der Urne abstimmen, hemmen sie die Anpassung an die Entwicklung ebenso wie jene, die etwas nicht brauchen, z. B. der Älpler einen Fahrausweis. Die Eingebürgerten sind fortan zugleich die Petzer, die auf freier denkende Altsässen zeigen und gegen deren Verhaltensweisen vorgehen. Altsässen kennen aufgrund der sozialen Wissensbasis mehr Möglichkeiten der Lebensgestaltung als der Zugewanderte sie für hiesige Verhältnisse kennt. Das gleiche passiert mit dem EU-Recht, in das sich das Minderheiten-Volk Helvetien einbringt. Naturgemäss geht es denen, die Reichtum nicht teilen wollen oder als Diebe besser leben denn als teilende Menschen, darum, dass sie ihre Pfründe bezahlten. Da entsteht dann das «Pro-pagare», man zahlt, um Nichtwissenden vorzumachen, das Propagierte sei zu denen Nutzen, was aber meistens eine schriftliche Lüge ist.

      Die Schweiz ist das Herz von Europa und den Strömungen von nur 4 Nachbarländern ausgesetzt. Deutschland muss 9 Nachbarn ertragen. Russland hat 14 Nachbarn, von denen es beeinflusst wird; ganz abgesehen von den deutschen Auswanderern, die dort seit 1762 (!) in noch immer deutsch sprechenden Dörfern leben. Das Phänomen, dass viele Leute jeder Anpassung Feind sind, liegt in der Unnotwendigkeit der Anpassung. Die jüdischen Bauern verliessen ihre Glaubengemeinschaft und konvertierten zum Katholizismus, weil ihnen die Alphabethisierungsvorschriften der Orthodoxen Rabbiner für ihre tägliche Arbeit unnütz vorkam. Wozu sollten sie beim Ackerbau und der Viehpflege lesen und schreiben lernen?

      Wozu soll ein Schweizer selber das Verhältnis des Landes zu den vier Nachbarn und der Organisation EU denken, in der sich 27 Staaten vertraglich zu gewissen Modalitäten vereinigt haben? Pro-pagare funktoiniert doch, warum soll man sich eine Meinung errichten, wenn man sie scheinbar kostenlos, durch andere bezahlt, einfach adaptieren kann?

    • @Gisela Blum: Gebe Ihnen aus Mitleid mal einen „Thumbs up“, gelesen habe ich keine Zeile, bin nicht masochistisch veranlagt.

  47. Nach dem schrecklichen Sommergeschwurbel des K.J.S. muss man sich gen Herbst tatsächlich Sorgen machen – um dessen geistige Gesundheit und was da wohl noch alles kommen möge…

    • ja genau, vor allem was er täglich für komische Sachen reinzieht, was sind das für Drogen ?

    • Und sie sind einfach ein Schnorri, ohne eigene Meinung und wahrscheinlich in einem Beamtenjob, wenn überhaupt…

  48. Wiederholter Schwachsinn! Schweiz als Geldquelle der USA? Wieviele Milliarden CHF liefern wir heute schon an die EU ab? Für die Entwicklung rückständiger Staaten. Die EU verliert durch den Rückzug von Grossbritannien jährlich 5 Mia. Da ist die reiche Schweiz willkommen, auszugleichen. Die Gesamtwirtschaft in der Schweiz ist wohl gewachsen; seit 2007, der Einführung der Personen-Freizügigkeit, aber schwächer als in der Dekade zuvor. Alles andere wäre ja auch schrecklich, bei 1 Mio. mehr Menschen. Profitiert von diesem Wachstum haben aber nur die obersten Kader und Manager großer Firmen. Bedauerlicherweise meist gierige Ausländer, deren Konto nicht gross genug sein kann (Dougan, Thiam, Schwan, Franz, Weber, Wolle usw.). Leidtragende sind der Mittelstand. Stagnierende Löhne bei massiv gestiegenen Mieten und Eigenheim-Preisen, KK-Prämien. Und wer glaubt, es werde mit der Integration in die EU besser, soll weiter träumen! Gute Nacht Herr Stöhlker!

    • Stöhlkers Realitätsverlust; will Niedergang der EU nicht wahrhaben und den Willen zur Selbstbestimmmung der Engländer und Schweizer nicht akzeptieren. Wir wollen, wie die Engländer, nicht einer dem Untergang zusteuernden EU- Diktatur beitreten.

      Mögliche Erklärung für Herr Stöhlker’s EU Falschwahrnehmung:

      Menschen, die an Realitätsverlust leiden, finden für ihre Wahrnehmung und ihr Verhalten die abstrusesten Erklärungen. So kann eine Person, die aufgrund überhöhten Schokoladen- bzw. Zucker-Konsums enorm zunimmt, vehement betonen, sie habe „schwere Knochen“ oder es liege an der falschen „Schokoladen-Marke“. Zumeist wird aber immer anderen die Schuld zugewiesen – und das mit den abstrusesten Erklärungen.

    • Überprüfen Sie bitte genau die Zahlen der Schweizer Volkswirtschaft bevor sie mit Ihrem Anti-EU-Gelaber fortfahren. Wir hatten keine guten Zahlen nach 1992, die erst sich wieder einstellten, als es uns endlich gelungen war, die Bilateralen mit der EU abzuschließen, die die EU unter keinen Umständen gewillt ist fortzusetzen. Es verhält sich gerade umgekehrt, wie Sie behaupten. Was die überteuerten und ineffektiven Schaumschläger, vornehmlich aus der anglo-amerikanischen Welt betrifft, hat überhaupt niemand die Schweizer Machtelite gezwungen, diese als Chefs unserer Unternehmen anzustellen. Rainer Gut und Marcel Ospel waren total überzeugt, jeder Amerikaner habe 3 mal soviel Hirnmasse wie die besten Schweizer. Dabei haben diese Herren Amerikaner eingestellt, wo Firmen wie Goldman, Sachs froh waren, diese Herren bei der naiven Schweizer Wirtschaftselite zu entsorgen.

    • Ich wusste bisher nicht, dass diese linken Romantiker, die die illegalen Immigranten aus Afrika und dem Mittleren Osten, wenn sie Moslems sind, als besonders gutherzige und uneigennützige Menschen betrachten, 120 Sitze im Nationalrat und 30 Sitze im Ständerat haben. War es nicht die Furcht, von der EU und besonders von Deutschland verhauen zu werden, wenn wir nicht zusätzlich diese angeblich armen Menschen aufnehmen und Deutschland etwas Erleichterung verschaffen. Aber wenn Sie diese sozialen Romantiker der Linken darüber angehört haben mit ihren Intellektuellen, die nur die Schweiz schlecht machen, haben sie schon recht. Sie meinen noch immer, es seien sie, dass die Schweiz da human gehandelt hat, aber das ist eine Täuschung.

    • In den Augen der Unbelehrbaren sind wieder die rot/grünen an allem Schuld. Die Gehirnwäsche wird bei den Unbelehrbaren immer funktionieren.

      Die schwarz/braunen (dann darf man sie wohl auch beim Namen nennen) hatten ihre 40 Jahre. Reagan, Thatcher haben diese wahnsinnigen Ideen 1980 begonnen umzusetzten. Nach 30 Jahren, also vor 10 Jahren ist dieser Milton Friedman Wahnsinn krachend gescheitert. Dieser Raubtierkapitalismus ist 2008 zurecht untergegangenen wie der russische Kommunismus 1989 zurecht untergegangen ist.

      Während man es 1989 zurecht untergehen liess, liess man es 2008 zu Unrecht nicht untergehen. Und die gleichen „Vögel“ haben dann einfach so weitegemacht als ob nichts geschehen wäre und die Schraube einfach noch weiter überdreht. Ich will von diesem schwarz/braunen Pack und ihren Menschen verachtenden Ideen echt nichts mehr wissen.

      Lassen wir doch der Jugend das Recht etwas eigenes zu suchen, und ihre Zukunft selber zu gestalten. Wieso müssen Geld und Macht gesteuerte, uralte, weisse Männer die altersbedingt keine Zukunft mehr haben (nur weil sie Geld haben) der Jungend immer ihren Willen aufzwingen?

  49. Erstarkende EU! Der Opa hat – atypisch für Deutsche – Sinn für morbiden Humor,zeigt aber gleichzeitig Zeichen von Demenz: Er kann nicht aufhören, ständig das Gleiche zu sagen: „Chiesa ist arbeitslos, kann kaum Deutsch, Blocher und Walter Frey etc.“
    Stöhlker hin oder her:
    Don’t wear THEIR mask. Wear YOURS.

    • Finde ich nicht. Herr Stöhlker mag gelegentlich übertreiben, aber einige Körnchen Wahrheit sind immer dabei. Übertreibung ist nun mal ein journalistisches Mittel.

  50. Die Schweiz braucht Frauen und Männer:
    – die nicht gekauft werden können
    – die ihre Versprechen halten
    – die Charakter über Geld stellen
    – die eine klare Meinung und Willen besitzen
    – die innere Grösse über die äussere Karriere stellen
    – die ihre Identität in der Menge nicht verlieren
    – die ehrlich im Kleinen wie auch im Grossen sind
    – die keinen Kompromiss mit Falschheit eingehen
    – deren Ambitionen nicht auf persönliche Vorteile eingeschränkt sind
    – die nicht sagen: „wir machen es, weil alle anderen es auch machen“
    – die ihren Freunden bei Erfolg und Misserfolg treu bleiben
    – die nicht glauben, dass Raffinessen, Tricks und Berechnungen die
    einzigen Schlüssel zu Erfolg sind
    – die sich nicht schämen, für die Wahrheit zu stehen, auch wenn sie
    unpopulär ist
    und
    – die mit Entschiedenheit „NEIN“ sagen können, auch wenn die ganze Welt
    „JA“ sagt.

    – noch Fragen?

    • Haben Sie schon von Plato gehört? Der wollte so einen Staat der Philosophen , wo solche Menschen wie Sie beschreiben, den Staat, resp. wie bei Ihnen die Schweiz, regieren. Ich wünschen Ihnen viel Erfolg in der Suche nach solchen genialen Menschen!

    • Aber von irgendetwas muss man doch leben. Innere Grösse bezahlt keine Rechnungen.

    • Die drängendste Frage:Wer erfüllt Ihre Anforderungskriterien?

      Sagen Sie nun aber bitte nicht die SVP oder Blocher.
      Die stehen nicht zu ihren Worten. Leider..

      Da geht es nur um die eigenen Pfründe und das eigene Bankkonto

    • Wir brauchen vor allem Leute mit politischen Visionen, welche das Land auch hinter sich vereinen können. Derzeit werden wir gemäss meiner Wahrnehmung nur von Schmalspurtechnokraten mehr schlecht als recht verwaltet.

  51. Der Gotthardtunnel und die NEAT stehen und wurden von der Politik aus so propagiert, für eine weltoffene Schweiz.

    Die Frage stellt sich nun, wurden diese Investitionen nicht für eine mit EUROPA verbundene SCHWEIZ getätigt oder nur als Teil des Alpenschutzes?

    Falls es bei einer Annahme der Begrenzungsinitiative zu einer einseitigen Kündigung die bilateralen Verträge mit der EU kommt, können auch die Vereinbarungen zum Abbau technischer Handelshemmnisse, zum öffentlichen Beschaffungswesen, zur Forschung, zum Luft- und Landverkehr sowie zur Landwirtschaft fallen.

    Was hat den die Schweiz zu bieten oder welche Druckmittel hat den die Schweiz gegenüber der EU um dies zu verhindern?

    Hemmnisse zum Beispiel in Form von Zöllen, MWST Vorlagen, Quoten und Produktspezifische Vorschriften führen zu zusätzlichen Kosten im Handel und führen zu ineffizienter Ressourcenallokation. Bei den Dienstleistungen hemmen die Anerkennung von Qualifikationen, Diplomen oder die eingeschränkte Personenfreizügigkeit den grenzüberschreitenden Handel.

    Wie will die Schweiz mit einem Exportanteil von rund 242.3 Mia CHF davon ein Grossteil in Länder der EU, davon rund 38% an Produkten der Chemisch-Pharmazeutischen-Industrie, die schon lange nicht mehr auf einen Standort in der Schweiz angewiesen ist, mit weiteren Handelshemmnissen umgehen. Solche erhöhen auch die Importkosten und machen damit die Hochpreis-Insel Schweiz weiter zur Realität.

    Für was und wenn wurden denn die Kunstbauten wie Gotthard und NEAT gebaut, kaum zur schnellen Durchfahrt der Touristen an die Feriendestinationen am Mittelmeer, insbesondere bei einer Finanzierung der NEAT zu 52% aus den Einnahmen der LSVA.
    Bei weiteren Handelshemmnissen und Zollformalitäten, wird sich der Alpen überquerende Handelsverkehr noch schneller auf die Alternativ Routen verlagern. Möglicherweise sogar ein gewünschtes Ziel. Ich meide bei Transit-Fahrten Chiasso-Brogeda schon lange, da auf dieser Transitroute neben den Kosten nur viel Wartezeit entsteht und sich einige Zollagenturen praktisch als geschützte Werkstätte und Verlängerung der Verwaltung eine goldene Nase verdienen.

    Wer sorgt den in Zukunft in der Schweiz für die Funktion von Gebäude-, Produktions- und Verkehrsinfrastruktur, die nicht nur zu Bürozeiten funktionieren muss, wenn junge Schweizer nicht mehr bereit sind sich den Rücken zu biegen und auch Piketteinsätze zu leisten und +50 Jährigen in heutiger Zeit in Defacto noch jungen Jahren ausgemustert werden? Die Ausbildung in MINT Berufen scheint zudem für Schweizer Jugendliche nicht attraktiv, Wahrscheinlich weil ein Jus- oder Wirtschaftsstudium ein höheres Salär verspricht und das Studium mit weniger Aufwand zu bewältigen ist. Hier ringen Firmen wie Lonza, Novartis, Nestle etc. um Fachleute. Diese werden Ihren Bedarf weiter im Ausland decken.

    Zuletzt zum Anarchismus, dazu schrieb der Autor „David D.Friedman“ in seinem 2003 erschienen Buch „Das Räderwerk der Freiheit“ das ein Anarchist keiner ist der das Chaos befürwortet, sondern ein Bekenner der Individuellen Freiheit, mit der Konsequenz das ein Anarchist das Gewaltmonopol des Staates und der Regierung ablehnt und anstelle dieses auf eine Ordnungssystem freier Individuen setzt. Ob dies Funktioniert oder doch im Chaos endet? Oder vielleicht sind reine Technokraten Regierungen ohne Parteipolitische Bindungen ein Zukunftsmodel da diese nicht verbohrt einer Parteilinie folgen müssen?

    Macht es in der Schweiz besser als wir, wir erleben bei uns in Italien einen „Brain Train“ von jungen gut ausgebildeten Leuten die ins Ausland abwandern, Zielland ist aber bei vielen, nicht mehr wie bei den Vorfahren der Secondos die Schweiz sondern vor allem Länder der EU. Dies nicht weil die bei uns nicht leben wollen im Gegenteil, sondern weil unsere strukturellen Probleme keine attraktiven Arbeitsplätze für diese bieten – Gemacht von der über Jahren verfehlten Politik.

    In diesem Sinne zeige mir ein Land ohne Politiker und ich gehe hin..
    Beste Grüsse aus der Lombardei

    • Ja, die schöne Lombardei zusammen mit dem Trentino die Italo E-Loks in der Wirtschaft.
      Leider können diese Regionen nicht den ganzen maroden Italo Zug ziehen. Sieht man sich die Jugendarbeitslosigkeit in Italien an mit den tiefen Löhnen sind das sicher keine Incentives um in Italien zu bleiben. Italien ist wie Frankreich ein pathologischer Fall am Staatstropf, de facto sind beide Pleite und müssten endlich dringende Reformen durchziehen. Aber Italien ist ja wie ein Floss: auch wenn sich die Stämme im Sturm lösen treiben sie immer noch oben auf. Carpe diem und erfreuen Sie sich der guten Küche und des Weins, das sind noch die wahren assets in diesem Land.

  52. @kropp: sehr sehr sozialistisches gedanken(un-)gut…..

    ps. in der geschichte der menschheit war sozialismus noch nie die lösung.

    • @Glatthard Sandro
      Wir sind auf dem Weg zur Feudalherrschaft eine kleine fresssüchtige Elite fegt den Mittelstand weg, damit die Masse der Hungerlöhner grösser wird und die Feudalschicht den Magen alleine gierig-unersättlich vollgestopfen kann, um alles wieder auskotzen zu können. Hauptsache die Unterschicht bekommt nichts.
      Es soll Zeitgenossen geben, die sich sehnsüchtig nach den guten, alten Zeiten sehnen und gerne unterwürfig und anspruchslos die Herrschaften anhimneln und alles machen würden für eine Wassersuppe und ein Stück-Schimmelbrot und hätten hinterher eine dankbare Freude belohnt worden zu sein.

  53. Ich bin auch ein Kantonsangestellter. Habe lausig verdient, als die Wirtschaft brummte, bin aber geblieben, weil es mir Freude bereitet, als Pfleger Menschen zu unterstützen. Jetzt verdiene ich immer noch lausig wenig Geld, aber dafür sicher.

    Sollte der Stölker Mal Patient bei mir sein, werde ich mich gerne an seine Worte erinnern. Da kann es durchaus Mal passieren, dass eine Windel zwei drei Tage nicht gewechselt wird, weil ich die Zeit brauche, um mein Geld zu zählen…

    • Vom geistigen Inhalt kommt der Klausi bald, hoffe nicht zu Ihnen, das gönne ich Ihnen nicht, dafür sind Sie zu gut.

    • @ Markus: Ich glaub nicht, dass Sie Pfleger sind, so wie sie schreiben. In der Sache gebe ich Ihnen eben auch nur fast recht. OK, ein unterer 6-stelliger Lohn (ich kenne die Löhne der Pfleger) ist nicht mit Bankern zu vergleichen, aber auch nicht mehr lausig unterbezahlt.

    • Kantonsangestellte in der Pflege mögen die Ausnahme sein. Ich kenne Gemeinde-, Kantons- und Bundesangestellte in der Verwaltung (bei: Hochbau, Tiefbau, Steuern, Verteidigung, Betreibungen, Zivilstand, Sport…), die haben (nicht: verdienen) mittlerweile Spitzensaläre. Man musste sich ja der Wirtschaft anpassen. Wenn ich am Freitag um 15:00 anrufe, ist niemand mehr dort. Nur irgendein armer Stift nimmt das Telefon ab und sagt mir dann, dass Frau/Herr XY schon weg sei… Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

    • Der Klausi in Windeln. Dieses Bild geht nicht mehr aus dem Kopf.
      Ausserdem bin ich der Meinung, dass wir diesen Herrn in die EU abschieben sollten.

  54. Die linksgrüne „Elite“ schwafelt von vielen neuen Jobs in Greentech. Nüchtern betrachtet werden für ein paar Jahre angelernte Monteure für die Montage von Solarpanels benötigt. Innovation sieht anders aus.
    Auf den Bau will angeblich kein Schweizer. Also bauen Migranten Wohnungen für weitere Migranten. Geht so lange gut bis die Bauzonen ausgereizt sind. Dafür einen Rahmenvertrag eingehen? Weder strategisch gedacht noch irgendwie kreativ sondern gewollte Produktion von Dichtestress.
    Dass jene entlassen werden sollen, die „weder richtig lesen noch schreiben können“ zeigt, dass da keine „Fachkräfte“ eingewandert sind sondern sehr viele Hilfsarbeiter.

    • Sie haben durchaus Recht betreffend der Qualifikation der Emigranten als Arbeitskräfte, die kaum lesen und schreiben können. Immerhin waren die Italiener im Bau besser als die, die wir aus dem Balkan holten, nachdem unsere Wirtschaft mit SVP der Meinung war, die Italiener müssen wir durch Portugiesen, Kosovaren und Türken ersetzen, die seien einiges billiger als Hilfsarbeiter im Gegensatz zu den Italienern. Der Kanton Wallis holte sich katholische Portugiesen. Die Walliser hatten dadurch erheblich weniger Schwierigkeiten betreffend Integration mit ihnen. Der Kanton Graubünden spezialisierte sich auf Wunsch der EMS-Chemie auf Türken und Kosovaren. Die braucht es heute wegen der Automation nicht mehr und der Kanton Graubünden kann wirklich stolz sein auf sein Dasein als Multikulti Gebiet durchsetzt mit Dörfern von christlichen Einheimischen und türkischen Moslems. Vor allem die Bündner Jugend mit Hintergrund von Emigration ist ein schöner Faktor für die Beschäftigung für die akademische Sozial-Industrie, verursacht durch die Wirtschaft und begeistert begrüsst mit all ihren Konsequenzen durch die romantische Linke der guten Menschen. Auf der einen Seite, die SVP Oberen und Zugewandte mit ihrer Ausländer-Feindlichkeit, obwohl die Ausländer sie reich gemacht haben und auf der anderen Seit die romantische Linke, die diese blödsinnige Immigration von niedrig qualifizierten Arbeitskräften, bevorzugt aus den Nicht-EU-Ländern, mit Inbrunst verteidigt. Die unbedingt unsere Machtlosigkeit mit Duselei von Humanität aufpeppen will.

  55. Das grösste Problem ist die überbordende Zuwanderung in unsere Sozialsysteme. 90% der Asylanten sind auf Sozialhilfe. Die Arbeitslosigkeit der EU Zuwanderung ist doppelt so hoch wie die der Schweizer. Und NZZ, Tagi, SRG, mit KKS, Gewerkschaften etc. wollen noch viel mehr holen. Die Schweiz wird kollabieren. Wie unser fetter Beamtenstaat versagt zeigt beispielhaft das lausige BAG in Bern.

    • Das war abzusehen und unsere Berner Wahnsinnigen werden alles tun um die Schweizer auszutauschen und der EU beizutreten.

    • Kollabieren wird die Schweiz nicht.

      Aber es wird allen schlechter gehen.

      Wie in den Deutschland und anderen EU-Ländern.

      Es wird eine Nivellierung nach unten gehen, wenn so weitergefahren wird wie bisher.

  56. Zum Orsini und der Kronenhalle gibt es mittlerweile Alternativen mit gleicher Qualität.

    Aber diese Gastrotempel finden sich nicht mehr an der Bahnhofstrasse.

    Auch Prime-Gastronomie entwickelt sich weiter…
    Nostalgie hat noch keinen Klassiker ohne Veränderung am Leben erhalten.

    Orsini und Kronenhalle in Ehren. Aber es war eine andere Zeit.

  57. Werter Herr Stöhlker, zufällig ist mir gestern ein Artikel des TA vom 29.12.2013 in die Hände geraten: „Der bürokratische Apparat, der wächst und wächst.“ Ihre Aussage „mehr Staat bringt Freiheit und Selbstverwirklichung“ findet hier – schon vor einigen Jahren – eine gewisse Bestätigung. Martin Sturzenegger erläutert darin eindrücklich wie vor einigen Jahren in der CH 523 Beamtenstellen geschaffen wurden – monatlich! D.h. innerhalb von nur vier Jahren sind bei Bund, Kantonen und Gemeinden 25’100 Stellen neu geschaffen worden, oder eben 523 „Neo-Beamte“ jeden Monat. Diesen kostenverschlingenden Bürokratenwahnsinn hat der britische Soziologe Cyril Northcote Parkinson erstmals 1955 veröffentlicht und Michail Gorbatschow der den Bürokratieabbau in der ehem. Sowjetunion einleitete, soll gesagt haben: „Das Parkinsonsche Gesetz funktioniert überall.“ Wer weiss, wahrscheinlich ist auch das Zahlen- u. Formularchaos im BAG mit 586 Vollzeitstellen – ohne die Kant. Gesundheisdirektionen – eine Folge dieses wie geschmiert laufenden Parkinsonschen Gesetz?
    Ich bin jedenfalls gespannt, welches Ereignis/welche Ereignisse auslösender Faktor sein werden, bis Herr und Frau Schweizer erwachen?

    • Herr und Frau Schweizer werden erst erwachen, wenn Irreversibilität eingetreten ist.

  58. In wenigen Sätzen die Welt zusammenfassen kann echt nur einer, der sich gar nicht mehr äussern sollte. Die IP Leser verarschen braucht nicht einmal mehr Mut bei dieser kranken Plaudertasche.

  59. Mehr Blödsinn kann keiner schreiben von Restautantkritiker bis Jassen ohne jeden Zusammenhang. Lieber Lukas Hässig, bitte schaffen Sie diese Kolumne mit Klaus ab, da kommt nur noch die Galle hoch.

  60. Das gefällt mir und sicher auch vielen anderen Schweizern und Nicht-Schweizern. Es beschreibt, was auf uns zukommt – noch ein Bisschen auch die Alten – die Jungen hauptsächlich, in allen Wohlstands-Ländern, die Deutschen eingeschlossen, ha, ha, haa…

  61. Wenig Richtiges aber viel völlig Falsches dahingeplappert. Wiedererstarkte EU so ein realitatätsfremder Schwachsinn. Biden und Harris gemässigte Demokraten: korruptere und linksextreme Marionetten kaum zu finden. Rahmenvertrag gleich Unterjochungsvertrag unter ebenfalls hochkorrupte nicht gewählte Funktionäre: ewig feuchter Traum des Schwätzers vom Zollikerberg. Wer zahlt diesem Plauderi seine Honorarnoten? Irgendwelche Euroturbos vermutlich.

  62. Ich würde nun gerne einige Kommentare lesen, die das Positive der Schweiz und ihrer Bevölkerung hervorheben, damit das Wochenende familiär, sonnig und erholsam verläuft. Am Montag kann man erneut Negatives verdauen…

  63. Herr Stöhlker erreicht mit seinen steilen Thesen mit schöner Regelmässigkeit das Gegenteil von dem, das er scheinbar erreichen will, sicher gemäss Kommentaren. Vielleicht erreicht er deshalb aber genau das, was er erreichen will?
    Wer mit den beiden Bundesräten Leuthard und Ogi und ihren UNO – Aktivitäten für irgend etwas wirbt, erreicht sicher das Gegenteil. Beide sind als Märchenerzähler völlig unglaubwürdig. Härtere Bezeichnungen wären auch angemessen.

  64. Schon wieder solche Schrottgeschichten vom Deutschen Stöhlker.
    Er kann nur motzen über die Schweiz. Stöhlker go home.

  65. Mir ist egal wer die SVP führt, aber der Herr Stölker schreibt so viel unwahres: Herr Chiesa spricht Deutsch, möchte wissen wieviele Fremdsprachen Herr Stölker spricht ausser Schwiizerdütsch!

    • Pfälzisch und Hochdeutsch kann er besser, ich bezweifle ob er wirklich Schwitzerdütsch sprechen kann.

    • Der Stöhlki spricht kein Schwiizerdüütsch. Er hat sich unserer Sprache nie auch nur ansatzweise genähert. Was, das ist gelogen ? Ah, ok und was ist mit Herrn Ciesta ? Über den Mann lügt sich Stöhlki ja den Buckel voll !

  66. Erstarkende EU?

    Absolut nichts gegen Italiener (von mir favorisierte Migrantengruppe – Benvenuti!) Aber das Beispiel Italien ist hervorragend geeignet die „Stärke“ der EU zu analysieren. Italienische Schulden bestehend aus Staatsschulden, Target2-Salden, die Non-performing Loans im italienischen Bankensystem und die öffentlichen umlagebasierten Pensionen. Here we go:

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167737/umfrage/staatsverschuldung-von-italien/

    https://economic-research.bnpparibas.com/html/en-US/performing-loans-Italy-overview-3/30/2017,29709

    https://www.reuters.com/article/italy-target2/italys-target-2-liabilities-tick-higher-in-february-idUSL8N2AY3D4

    https://www.ipe.com/pensions/country-reports/italy/italys-public-pensions-unfinished-business/10025487.article

    Überschlagsmässig komme ich so auf 4000 Milliarden Euro (+/-). Hier das Italienische Bruttosozialprodukt: 2000 Milliarden (Wachstumsrate -12.4%):
    https://tradingeconomics.com/italy/gdp

    D.h. 200% Debt/GDP – Frau Mächler hat sicher genauere Zahlen. Sie kann dem BR auch diese interessante Formel zur Schuldendynamik vom IMF erklären. Appendix 1 – Interest Rate-Growth Differential Fussnote 49 (Seite 85):
    https://www.imf.org/en/Publications/FM/Issues/2016/12/31/~/media/Websites/IMF/imported-flagship-issues/external/pubs/ft/fm/2010/_fm1002pdf.ashx

    Italiens Schulden wachsen viel schneller als die Wirtschaft. Italien kommt da nicht raus – seine Wirtschaft kann unmöglich diese NOMINALEN Ansprüche WERTHALTIG bedienen, European Recovery Fund hin oder her (auch wieder Schulden notabene…).

    Aus der Formel erklärt sich auch die Politik der Europäischen Zentralbank (und der SNB im Schlepptau) über die letzten 10 Jahre. Zinsen auf null und versuchen Inflation zu fördern (treibt nominales Wachstum relativ zum Schuldzins hoch). Kreditrisiken werden durch massive Anleihekäufe unterdrückt. Kurz, Enteignung der Sparer um den Italienischen Staat und das Europäische Bankensystem zu finanzieren (und Herrn Frosts Bilanz ins Nirvana zu blasen…).

    Die Forderungen des Westlichen Bankensystems an das Italienische Bankensystem:
    https://stats.bis.org/statx/srs/table/b4?c=IT
    2‘517 Milliarden $…

    In diesem Zusammenhang ist auch der Doom Loop zu erwähnen:
    https://www.bloomberg.com/opinion/articles/2020-06-16/europe-risks-creating-another-sovereign-debt-doom-loop

    Die Bonität der westlichen Banken:
    http://www.pkassets.ch/assets/files/bankenbonit%C3%A4t%208%202020.pdf

    Wie die Titanic, so wurde auch die EU von „Experten“ gebaut. Der Eisberg „Covid“ hat gerade die Italienische Flanke voll aufgerissen. Herr Stöhlker, möchten Sie wirklich ein Ticket auf DEM Dampfer?

    Jedes in EUR denominierte Schuldpapier das auf Nominalen Werten basiert ist TABU. Vor allem zu aktuellen von Zentralbanken manipulierten Marktpreisen/Renditen. Was immer wir heute mit schweizerischem Sozialprodukt/Ersparnissen gegen zukünftiges Europäisches Sozialprodukt auf nominellen Euro-Bondmärkten tauschen, kommt NIE mit äquivalentem Wert zurück – Never!

    Und das mit der Zentralbankmanipulation funktioniert nur solange, als noch halbwegs eine Chance besteht, dass die die Ansprüche bedient werden. Die Kreditmärkte kommen den Zentralbanken aber langsam auf Schliche. Der folgende Bondanalyst merkt gerade dass sich durch die „Zentralbankmagie“ die Preise zwar erholt haben, die Risiken in den Papieren aber gestiegen sind:

    “While the generic credit spread compression may indicate an improvement in credit risk, under the surface there are two simultaneous trends which point to increased losses going forward: 1) Increasing Defaults, 2) Falling Recoveries
    https://www.linkedin.com/pulse/new-paradigm-credit-markets-real-cost-excess-tighter-lower-pawel-t-/

    Kurz, die entsprechenden Unternehmen sind nicht in der Lage aus der Realwirtschaft die Cash Flows zu generieren, welche der Bondmarkt unter der Regie der Zentralbank einpreist.

    Die FINALE Bestätigung erhalten wir durch einen kurzen Blick zu dem mutmasslichen Bösewicht des untergehenden Westens. Was kauft China in Europa? Hier das Center for Security Studies der ETH (Seite 59):
    https://css.ethz.ch/content/dam/ethz/special-interest/gess/cis/center-for-securities-studies/pdfs/ST2020-03-LM-HL.pdf

    „Six Methods of Chinese Power in Europe“ – 3 “Buy and Rule”
    “China acquires strategic assets in European countries and thereby increases its geo-economic presence in Europe: Chinese investments are diversified and region-specific: they target high-tech sectors in Western Europe, and infrastructure, such as ports, airports, rails and roads, in Southern as well as in Central and Eastern Europe.”

    Strategie: Diversified and region-specific – “high-tech, ports, airports, rails, roads”.

    Was kaufen die SNB, Swisslife, Postfinance, Kantonalbanken etc.? Europäische Staats- und Unternehmensanleihen. Ich sage nicht, dass man mit den Chinesen ins Bett soll, aber eventuell sollte man langsam aus dem Bett von Käptn‘ Ponzi im Marriner Eccles Building und Marquise Confetti in Frankfurt. Die Chinesen sind sicher nicht dumm, ziemlich sicher fährt man mit deren Investitionspolitik in Europa besser.

    Noch einmal, wie die Titanic, so wurde auch die EU von Experten entworfen, und wie über Noahs Arche oft und lange gelacht wurde, so haben die Gäste der Titanic über die amateurhafte Schweizer Arche gelacht. Herr Stöhlker, ich weiss beim besten Willen nicht ob ich meine Arche gerade jetzt an die Titanic anbinden sollte – oder mich doch nicht lieber möglichst losbinden sollte. Ich denke es könnte den Wohlstand ENTSCHEIDEND beeinflussen, aber anders als Frau KS denkt.

    Ich denke der Bundesrat sollte die Initiative der SVP geschlossen zur Annahme empfehlen. Nicht wegen dem Inhalt, sondern der Möglichkeit den Schiffsrumpf der Titanic mal wieder genauer zu inspizieren…

    Der Bundesrat sollte auch umgehend eine Entwicklungsbank im Euroraum gründen (etwas wie die deutsche KFW, z. B. Transalpine Entwicklungsbank, TEB). Die notorischen Eurobondkäufer in der Schweiz (Swiss Life, Postfinance, Kantonalbanken, etc.) liberieren das Eigenkapital mit. Die TEB emittiert in EUR-denominierte Schulden im Umfang des Eurobondportfolios der SNB welche die SNB mit einer Einlage ihrer Eurobonds liberiert. Die SNB hält nur noch TEB-EUR Schulden und steuert den Wechselkurs EUR-CHF darüber. Die TEB verkauft das alte Eurobondportfolio der SNB und investiert wie China: Diversified and region-specific – “high-tech, ports, airports, rails, roads”.

    So, die Schweizer Arche ist jetzt ein Flugzeugträger, und ich bin sicher die Europäer verhandeln lieber mit einem Demokratischen Flugzeugträger.

    “NICHTS IST ALTERNATIVLOS UND NICHTS IST TOO BIG TO FAIL“

    Und ja Herr Frost die TEB schüttet selbstverständlich auch Dividenden aus…

    • @Rudolf Havenstein,

      Sie haben da sehr viel Unsinn verlinkt und geschrieben. Das Target2 Clearing System ist die Manifestation der Euro Währungsunion. Ein Target2 Saldo ist also etwa vergleichbar mit Zentralbankkonten der Geschäftsbanken nur auf Natonalbankebene. Eine Grenze wäre gleichbedeutend mit der Aufsplittung in nationale Eurowährungen, da dann mit Euro nicht mehr garantiert schuldbefreiend gezahlt werden könnte bzw. eine Überweisung in (Zentralbank)Euro nicht mehr grenzüberschreitend durchgeführt werden könnte. Wenn ein Zentralbankverbund eine gemeinsame Währung für den gemeinsamen Binnenmarkt schöpft und dabei alle Kosten, Risiken und Gewinne teilt, dann sind die internen Verechnungssalden nichts als Merkposten über Geldmigration, aber keine Vermögenspositionen. Dies ergibt sich schon aus dem simplen Umstand, dass es keinen gedanklichen Nährwert hat, von einem Schuldverhältnis zu sprechen, wenn dieses durch die Übergabe einer sowohl für den Schuldner als den Gläubiger völlig wertlosen geschuldeten Sache, Geld in eigener Währung, beendet würde. Die NZBs sind weisungsgebunden und müssen die Geldpolitik der EZB umsetzen, nationale Alleingänge einzelner NZBs sind unzulässig, von wenigen Ausnahmen begrenzten Umfangs (ELA, ANFA) abgesehen. Man kann davon ausgehen, dass die durch Kapitalflucht bedingten TARGET-Salden dazu führen, dass die Basisgeldmenge in EURO-Land insgesamt gesehen SINKT! Merken Sie was? Nein? Das könnte ein wesentlicher Grund dafür sein, daß sich deutsche Banken noch nie wirklich über die TARGET-Salden beschwert haben. Warum? Weil sie daran verdienen! Eine Liquiditätsrente muss niemand vehement ablehnen! Zu Italien: Italien ist das Abzug aller Schulden ist und bleibt das reichste Land der EU.

    • @Illusionen platzen…
      Danke für den Beitrag! Sie beschreiben adäquat ein Bleistift (Target2), das „Merkposten“ anlegt, nicht aber das Bild welches es zeichnet (Transaktionen und indirekt auch Vermögenswerte). Das entgeht Ihnen, weil sie den Konsolidierungskreis viel zu eng ziehen (d.h. nur die Zentralbank und nicht die mit ihr verbundenen Geschäftsbanken). Dass der Saldo im Norden auf der AKTIVseite ist und im Süden auf der PASSIVseite, soweit sind wir uns einig.

      Das Bild ist, dass es im im Süden zuwenig EUR hat. Die IT-Geschäftsbank (GB) muss zur IT-ZB um EUR zu kriegen. Die GB hat nun auf der Aktivseite die EUR und auf der Passivseite eine Verbindlichkeit gegen die IT-ZB. Die IT-ZB hat auf Aktivseite ein Guthaben ggü. der IT-GB und auf der Passivseite eine Target-Verbindlichkeit gegen die Deutsche ZB.

      Wieso hat es im Süden zu wenig EUR? Schauen wir auf die „Aktivseite“ der Italienischen Geschäftsbank. Das sind diese nicht-performanten Ausleihungen und Darlehen die nicht einforderbar/veräusserbar sind. Nicht-performant eben. Diese EUR hat sie nicht, obwohl in der Bilanz… (Steigen die Non-performanten Ausleihungen momentan?). Der Italiener ist auch nicht blöd und weiss das. Er eröffnet folgerichtig mindestens ein Konto bei einer Deutschen Bank. D.h. Der EUR fliesst wieder nach Norden und erhöht den negativen Target-Saldo der IT-ZB. Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftssektor in Italien und bringt EUR ins Land (wie läuft das gerade?). Direktinvestitionen?

      Richtig, die Schulden sind für die ZB kein Problem solange in EUR (die sie drucken kann). Aber das war NICHT mein Thema! Richtig, die Italienischen privaten Vermögenswerte könnten die verbrieften, am Markt gehandelten Staatschulden bedienen (sind längst nicht alle) – nur scheint der Staat begrenzt darauf zugreifen zu können. Das war auch NICHT mein Thema. Mein Thema war:

      Was immer wir heute mit schweizerischem Sozialprodukt/Ersparnissen gegen zukünftiges Europäisches Sozialprodukt auf nominellen Euro-Bondmärkten tauschen, kommt NIE mit äquivalentem Wert zurück – Never!

      Die Schulden sind nicht Werthaltig, der Default erfolgt über die Monetarisierung dieser Schulden durch die ZBs, und da gehören die negativen Target2-Salden wie Sie es nennen, als „Merkposten“ m. E. dazu.

      Übrigens, die Deutschen Banken beschweren sich nicht über die Salden, weil Sie die Italienischen/Spanischen/Französischen Banken als Gegenparteien auf den Drivatbüchern haben. Ja klar, die Derivatbücher sind selbstverständlich besichert. Sie erraten sicher mit welchen Staatsanleihen…

    • @Rudolf Havenstein,

      Ich sehe irgendwie nicht, daß zwischen Ihrer und meiner Position ein gravierender Dissens besteht. Allenfalls in Detailpunkten sind kleinere Dinge vorhanden, die genauer gefaßt werden sollten. Dazu muss man Verträge und Gesetze lesen. Für jede ZB ist Geld wertlos, egal aus welcher Quelle es stammt. Letztlich ist sie ja selbst die Quelle jeder Geldschöpfung. Sie könnte ihrer Regierung jederzeit jede beliebigen Geldsumme liefern. Aber sie darf es nicht! Es ist verboten! Gewinne aus der Geldschöpfung dagegen darf sie der Regierung auszahlen, und für diese ist das Geld alles andere als wertlos. So einfach und so wenig mysteriös. Das ist der Unterschied zwischen Geld und Geld. Er gründet auf Recht und nicht auf der Natur des Geldes. Vereinbarungen unter Menschen machen ihn aus. Targetsalden sind eine Forderung auf Banknoten in eigener Währung. Diese haben für eine ZB keinen Wert, da sie bei Erhalt ausgebucht werden. Da die Erfüllung einer Forderung keinen Wert hat, hat die Forderung selbst auch keinen Wert. Bitte korrigieren Sie mich, wenn ich Sie falsch interpretiere. Da könnte man natürlich beim Stichwort Auslandsvermögen auf eine Idee kommen, wie die eine EURO-ZB die für sie wertlosen Banknoten verwenden könnte, um ihr Land und seinen Bürgern (sein) Auslandsvermögen zukommen zu lassen: die T2-Forderung gegen für sie selbst wertlose Banknoten tauschen und diese vom Helikopter über dem Land niederregnen lassen. Leider nicht zulässig. Aus der Logik Ihrer Argumentation schien mir zwingend zu folgen, dass Sie auf einem anderen Weg zum selben Ergebnis kommen müssten.

      „Was immer wir heute mit schweizerischem Sozialprodukt/Ersparnissen gegen zukünftiges Europäisches Sozialprodukt auf nominellen Euro-Bondmärkten tauschen, kommt NIE mit äquivalentem Wert zurück – Never“

      Genauso ist es! Die Auslandvermögen der Schweiz verrotten und die SNB wurde mit ihrer Entsorgung beauftragt! Die Folgen dieser Geld,/-Politik (Rüttli) dürften uns B-Schweiz sehr sehr bald hart treffen.

      Zu Italien: ich bin dafür, Italien lieber intelligent zu helfen und dazu muss der Norden die immer schneller steigenden TARGET2-Forderungen mobilisieren. Nicht nur sind die italienischen Privathaushalte nach allen verfügbaren Daten deutlich reicher als Deutschen, Franzosen, Österreicher, Dänen und Niederländer, sie sind auch noch geringer verschuldet. Wieso konnte also der ital. Premieminister Giuseppe Conte die 209 Mrd. für Italien herausholen?. Ganz einfach: Der Norden hat sich selbst in die S…..e geritten, in dem es vollkommen abhängig vom Binnenmarkt Mechanismus geworden ist. Die Verschuldung der Privaten ist in Holland ausser Kontrolle. Da sehe ich für den EURO-Norden Schwarz. Italien arbeitet auf Hochtouren auf einen Tunnel zwischen Kalabrien und Sizilien. Dazu wurden soeben die Häfen Augusta (Sizilien), Catania (Sizilien), Taranto (Appulien) und Goia Tauro (Kalabrien) als ZES (Zone Economiche Speciali) erklärt. Cinesen werden zugreifen und vermutlich hört man in Antwerpen, Rotterdam, Hamburg jetzt langsam die Alarmglocken knallen! Mit dem Program „Reshoring“ wird auch Österreich als Bankenparadies dies bald zu spüren bekommen. Der ex Notenbank-Chef der Niederlanden Nout Wellink hat die Regierung Rütte scharf kritisiert, nicht von Anfang an für EURO-Bond gewesen zu sein. Der Grund dürfte offensichtlich sein. Die Stimmen aus dem Norden sind verstummt; von italienischer Schlendrain ist nicht mehr die Rede…auch das Kampfblatt „Die Zeit&Co.“ sind ganz leise geworden…

    • @Illu
      Ich denk wir reden begrifflich (Target2) vom gleichen. Aber Sie scheinen die Einheit in welcher dieser Saldo gemessen wird im Fokus zu haben und die Bedeutung des Saldos für die Bilanzen der beiden Zentralbanken (DE/IT), also innerhalb des Eurosystems.

      Für mich hingegen ist er ein Ausdruck des Finanzierungsbedarfes der Italienischen Wirtschaft, welcher sein Bankensystem nicht bereitstellen kann. Es ist ein 500 Mrd+ Eurobond emittiert vom Italienischen Bankensystem welcher dann indirekt durch das Target2-System vom Deutsche Bankensystem gezeichnet wird. Ich frage mich einfach was für Werte und Cashflows hinter dieser Verbindlichkeit stehen sollen.

      Salden sind hier (runterscrollen, sehr interessant sind zum Teil Vergleiche der Staaten – z. B. FR vs. das „alternativlose“ GE):
      https://sdw.ecb.europa.eu/browse.do?node=9691112

      Im Übrigen, ich denke es ist sehr wohl Staatsfinanzierung durch die Zentralbank, wenn das IT Finanzministerium einen Bond ausgibt, die Unicredit ihn zeichnet und einen halben Tag später der EZB verkauft…

      P.S So ich geh‘ jetzt Italien direkt helfen und mache dort Urlaub – bis zum nächsten spannenden Thema!

  67. „Die erstarkende EU wird der Schweiz so wenige Geschenke machen, wie sie es dem scheidenden Grossbritannien gegenüber tut. Die Insel ist im Begriff zu verarmen.“ Hoppla, da hat Vater Stöhlker aber ein wenig zu heiss gehabt.

    Der EU geht es so schlecht wie noch nie während mit dem Ausscheiden Grossbritanniens der grösste Nettozahler wegfällt. Auch die Horrorszenarien eines nach Festlandeuropa flüchtenden Finanzsektors haben sich nicht bewahrheitet. Ganz im Gegenteil!

    Die EU wird – wenn sie überhaupt zu Kenntnis genommen wird – lediglich belächelt, ganz sicher aber nicht ernst genommen. In Südostasien und Murrica ist die EU ein Nobody.

    Und in diesen Regionen spielt eben die Musik…

    Die EU ist der kranke Mann Europas. Eric Zemmour könnte da weiterhelfen.

    Victoria Nuland brachte es auf den Punkt: https://youtu.be/L2XNN0Yt6D8

    Einem Deutschen tut es weh, das zu hören. Ich kann Ihnen nur empfehlen, ab und zu den „Telegraph“ (& und nicht den „Guardian“) und das WSJ zu lesen. Mit der „Bild“-Zeitung kommen Sie definitiv nicht weiter.

    Lieber Herr Stöhlker: Bei Ihnen mag ich nur noch Florian Philippot zitieren: „M. Stöhlker ne sait plus faire que de la provocation de toute façon. C’est ça son problème. Il a fait de la provocation, comme d’habitude. C’est un peu un vieux chanteur qui a du mal à partir, qui veut faire un dernier tour de scène.“

    Kein schönes Wochenende & keine Grüsse.

  68. Ach je, der liebe Stöhlker.
    Ja dieser 27.09.2020, das immer gleiche geleier wie vor 50 Jahren vor jeder Abstimmung zu dem Thema wird der Untergang der Schweiz prognostiziert, seit 50 Jahren die immer gleichen ausgelutschten Argumente, es wird langweilig!
    Etwas seltsam die Japaner haben NULL Zuwanderung und sind noch nicht im Meer abgesoffen‚ ein Hochtechnologieland mit einer sehr hohen Pro-Kopf Produktivität.
    China erobert die Welt mit Hochtechnologie und massiv gesenkten Reproduktionsraten NULL Zuwanderung.
    Herr Stöhlker die Schweiz hat nicht zu wenig Volk, dafür leider innzwischen zu oft zu wenig Hirn.
    Die Schweiz hatte, war einmal die höchste Patentdichte
    weltweit, von wegen kommt von aussen.
    Warum berichten SIE immer NUR aus der Schweiz, und nicht aus dem Wunderland EU. Aus der EU ,,Südzone“ gäbe es doch so vieles erbauliches zu berichten!?
    Ob das noch brauchbare Ergebnis nicht eher daran liegt das in der Schweiz noch ein paar Rest-Schweizer sind, die dafür besorgt sind, das die Bude noch läuft.
    Integrationskurse für Schweizer wohl zur Abgewöhnung der letzten Schweizer Besonderheiten in der Schweizer Arbeitswelt.
    Von anderen lernen???
    ABER GERNE, vorzugsweis von denen, die es
    offensichtlich und sichtbar besser anstellen.

  69. Am 12. August meldete die gut unterrichtete Vedomosti in Moskau, die Russische Regierung beabsichtige, die Verzollung der Kapitalausfuhr in die Schweiz und nach Hongkong zu erhöhen. Der Tagesanzeiger aber titelte am 13. August: «Ende der Steueroase Zypern – Putin stoppt die Steuerhinterziehung»! Und das habe auch Konsequenzen für Viktor Vekselberg «und die andern Oligarchen in der Schweiz». Dann kommt eine lange Geschichte über die Geldwaschanstalt Zypern, wo Josef (Joe) Ackermann die Bank of Cyprus als Zyprischer Ehrenbürger präsidiere. Dass die Schweiz abserviert wird, davon ist keine Rede. Und es ist nicht die Regierung die handelt, es ist «Putin». Der Herausgeber des Blattes von der Werdstrasse, selber mit Banker-Hintergrund, hält die Schweizer im Glauben, der Finanzplatz sei jetzt dank GWG weissgebohnert. Die Presse überhaupt hält die Schweizer für dumm, ungebildet und beeinflussbar. Und die Mehrheit der Bewohner kann ja keine deutschsprachige Schweizer Presse lesen. Mit der Medienabgabe von Dorli Leuthard muss die Informationsmanipulation sogar noch zwangsweise von jedem mitfinanziert werden. Daweil geht jeder Staat, der kann, der Schweiz an den Kragen. Auch die EU. Und im Land selbst wird gehackmessert.

    In der Schweiz zerfleischen Ideologen in den Staatsstuben die Tüchtigen. Neuestes Beispiel: Bäcker Bernhard Steiner in Wetzikon will das ghettoisierte Bahnhofareal Hinwil mit einem Neubau und lokalen Einkaufsmöglichkeiten verbessern. Er hat deutlich gemacht: Wenn die Linde, die auf seinem Grundstück steht, unter Schutz gestellt werden sollte, werde er sie abholzen. Und was macht der Gemeinderat Hinwil? Sein Vizepräsident, Urs Bühler, Ressort Bau, schreibt dem Baugesuchssteller, der um die 400 Mitarbeiter beschäftigt, in die die Bewilligung: Die Linde muss erhalten bleiben. Ihr Wurzelwerk ist zu schützen. Ungeachtet, dass Bühler der SP angehört, muss festgehalten werden: es braucht den gesamten Gemeinderat für diesen von unglaublicher Ideologie getriebenen Beschluss. Steiner stellte endlich ein Wiedererwägungsgesuch, als sich in der Detailprojektierungsphase definitiv herausstellte, dass die Linde nicht nur die Bauarbeiten behindern, sondern in Zukunft auch kein Wasser mehr haben werde, weil die Baugrube den Wasserstand senkt. Der Gemeinderat schickte Steiner weg! Und als Steiner entnervt tatsächlich das Motorsägeschwert gegen den Widersinn auffahren liess, war der Ressortchef Bau ganz rasch mit der Polizei zur Stelle, stoppte die Fällung und preschte in die Presse; er mobilisierte den Mob gegen Steiner! Es ist scheinbar nicht notwendig, dass das Behördemitglied, welches das Geschäft von Anfang an ideologisch verbrämte, in den Ausstand tritt. Gewaltenteilung scheint ein Fremdwort zu sein.

    Den Schaden hat der tüchtige Unternehmer zu tragen, der es von einer kleinen Bäckerei in Hinwil gemeinsam mit der besten Ehefrau der Welt, die Konditorin gelernt hat, zum handwerklichen Industriebetrieb in Wetzikon-Kempten brachte und das Geschäft in der Hand seiner drei Töchter und seines Sohnes weiss, wiewohl er selber jeden Tag ab 01:00 in der Backstube steht. Der Mob wurde durch den Gemeinderat Hinwil auf den Unternehmer gehetzt. Die Reihe der unqualifizierten Schreiber und Radio- und Fernsehplauderer zum Thema wurde immer länger und nährte den Mob, der sich in Boykottaufrufen zu gefallen begann. Solche Gemeinderäte gibt es im Kanton Zürich immer mehr. Sie retten sich wie derjenige von Forch aus der Halbexistenz in die Behörde und lassen sich den Renteneintritt durch die Gemeinde finanzieren.

    Das Planungs- und Baugesetz PBG ermöglicht es dem Gemeinderat ohne Frage, die Erhaltung eines Baumes in der Baubewilligung zu verfügen. Hinwil hat nicht gesetzlos gehandelt. Aber: Wer einen Baum in der Siedlungszone hat, sei gewarnt: Er tut gut daran, diesen in Zukunft umzutun, bevor er ein Baugesuch einreicht. Wer wie im Fall des Gemeinderates Hinwil mit seinem Vizepräsidenten und Bauressortchef Bühler an einen Sparringpartner kommt, der ideologisch verblendet ist und gleich den Fehdehandschuh wirft, befindet sich ganz schnell im Krieg und erlebt von dem immer sich mehr ausbreitenden Staatsgesinde Lektionen. Der Gemeinderat als Kollegialbehörde funktioniert nicht mehr. Hinwil ist möglicherweise der beste Beweis für einen Ego-Trip.

    Mit diesem Linden-Baum ist der Gemeinderat Hinwil zum Ideologieforum verkommen. Leider darf man seinen Entscheid nicht als gesetzlos bezeichnen, weil das Gesetz solche Machtspiele gegen Grundeigentümer explizit einräumt. Wider besseres Wissen muss der Baum erhalten bleiben, obwohl er keinen Lebensraum mehr hat. Dabei spielt er im zukünftigen Ortsbild gar keine Rolle mehr. Das Ortsbild ist schon längst heruntergekommen. Wenn der geplante Neubau in Hinwil dann noch errichtet werden sollte, dann prägt sowieso dieser das Raumgefühl. Es wäre anders als das bisher der Fall war.

    Hinwils wie Embrachs Bahnhofplatz ist seit einiger Zeit Lebensraum der Ausgestossenen, die jetzt schon im Elend leben, wie Herr Stöhler es oben beschreibt. Die Horden der Ausgegrenzten werden in Zukunft nur wachsen und das heute unterschwellig lodernde Elend sichtbarer machen. Da nützt es dann nichts mehr, wenn die Medien, die mit Zwangsabgaben finanziert werden müssen, darüber schweigen, dass die Schweiz den Niedergang eingelegt hat.

  70. Auszug aus:

    Europe Economics / Wirtschaftliche Auswirkungen der Bilateralen I auf Schweizer Bürger vom April 2020:

    S. 91: „Die tiefere Durchschnittsproduktivität der Einwanderer, ihre gleichzeitig geringere Kapitalausstattung und der zunehmende Bedarf an Sozialausgaben haben Verluste beim Wachstum des BIP pro Kopf von 4.4 Prozentpunkten im Zeitraum 2002-2017 zur Folge. Stellt man dies dem zusätzlichen Wachstum des BIP/Kopf aufgrund der Handelserleichterungen und des Luftverkehrs von jeweils 0.1-0.2 Prozentpunkten gegenüber, dann beläuft sich der Nettoeffekt der Bilateralen I im Jahr 2017 auf ein um 4.1 Prozent kleineres BIP pro Kopf.“

    https://files.static-nzz.ch/2020/8/14/d46a49ca-a45b-4569-a3af-66ed575d43dc.pdf

  71. Viel Unsinn basierend auf Vorurteilen und Wissensdefiziten. Ein grosser Teil der Secondos hat Sek-B-Abschluss. Schauen Sie sich doch mal an unseren Volksschulen um, Herr Stöhlker. Wo sollen diese Schulabgänger arbeiten, wenn nicht im Tieflohnsektor, also in Gastronomie, Detailhandel, auf dem Bau etc.? Dasselbe gilt für den Grossteil der Einwanderer aus EU und via Asyl: geringe Schulbildung, keine Berufsausbildung, keine Berufserfahrung. Das hat nichts damit zu tun, dass sich die Schweizer/innen zu schade sind. Früher wurden all diese Arbeiten von Schweizern erledigt. Nun sind sie halt besser ausgebildet. Müssen wir uns schämen? Es ist doch in jedem Land so: Wer die Sprache nicht beherrscht und wenig qualifiziert ist, muss nun mal unten beginnen. Das ging auch Schweizer Auswanderern so.

    Natürlich gibts hochqualifizierte Einwanderer, und diese sind auch willkommen. Aber es ist eine Minderheit. Und der grösste Teil landet beim Staat, bei staatsnahen Betrieben oder im Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen, alles Bereiche, die durch die masslose Einwanderung gewaltig aufgeblasen wurden und nichts zur Wertschöpfung beitragen, sondern nur Steuergelder und Abgaben verursachen. Die Linken und die FDP-Economiesuisse wollen es einfach nicht verstehen: Einwanderung ruft nach noch mehr Einwanderung. Das Mass ist längst überschritten, wir sitzen mitten im Schneeballsystem.

    Im Übrigen gibts immer noch viele Schweizer auf dem Bau und in handwerklichen Berufen, und zwar mit Berufslehre. Es ist halt nicht Stöhlkers Welt. Trotzdem schreibt er darüber.

    Hören Sie bitte auf mit Ihrer EU-Vergötterung, wir sind hier in einem unabhängigen, demokratischen Land. Dieses Hirngespinst eines vereinigten Europas ist längst gescheitert wie der Euro und existiert nur noch dank Deutschlands lebensverlängernden Massnahmen. Die Süd- und Oststaaten sind allein aus monetären Interessen dabei, also wegen Billig- und Gratisgeld aus dem Norden, bes. DE, das eine so schreckliche Geschichte hat wie kein anderes europäisches Land und deshalb auch in 100 Jahren noch Bussgeld zahlen wird.

  72. Schön, dass sich KS noch immer in den Spitzenrestaurants herumtreibt – oder guckt er sich nur am Eingang die Speisekarten an und schielt heimlich durchs Fenster, um einen Blick auf die Gäste zu erhaschen? (Die wöchentlich aggressive Schreibrülpserei lässt mich zwar eher auf saure Sauerkrautkost tippen.)

    Wieviele von den Berechtigten dann abstimmem im September, sehen wir noch. Momentan zum Glück fast überall noch keine 16-Jährigen und keine Leute, die unseren Pass nicht wollen. Es ist ja einfacher zu motzen und mit schrägem Gesicht zu jammern, man „dürfe ja“ nicht abstimmen. Wenn man bedenkt, dass der einzige Unterschied mit oder ohne Schweizer Pass moralisch der ist, dass man sich als Gegenleistung seriös durch all die Berge von Papiere lesen sollte, um gut abstimmen und an den staatlichen Tätigkeiten mittun zu können, dann frag ich mich schon, was das für ein erbärmliches Gejammer ist und hoffe sehr, dass das mit dem „Schweizer Pass nicht wollen“ auch so bleibt. In welchem Land gibt es das schon, dass man auch als nicht-Stimmberechtigter an Gemeinde- und Parteiversammlungen mitdiskutieren darf? – Aber dazu müsste man ja wissen, was eine Gemeindeversammlung ist, was unsere Rechte und Pflichten sind und herausfinden, wie man sich vor einer Abstimmung über die zu behandelnden Geschäfte seriös informieren kann … Leider färbt fehlende Moral schneller ab, als ein Freizeitverzicht zugunsten moralischer Verpflichtungen zunimmt.

    In meinem Dorf gibt es übrigens sehr viele gute Schweizer Handwerker und vielleicht könnte man ja auch mal das Zefix konsultieren, um sich genauer zu informieren. Die KMUs machen immer noch um die 80% der Firmen aus. Da wir „nur“ 40% „Ausländer“ haben …. Aber dazu müsste man halt selber Statistiken wälzen …

    Hier ist wirklich jeder Kommentar zu schade.

  73. So ganz falsch machen es die Linken nicht – es gibt nicht mehr genügend Arbeit für alles, das ist Fakt. So mancher hat das noch nicht verstanden. Auch sind im internationalen Umfeld die Zeiten wo sich arbeiten gelohnt hat weitgehend vorbei, nur bei uns noch nicht ganz. Die Gesellschaft muss sich wirklich Gedanken machen wie wir leben wollen. Das fängt bei Verteilungsfragen (auch für Arbeit) an und hört beim sozialen Leben erst auf. Von der rechten Seite hört man stehts ein „Weiterso“ oder ein „mehr Markt“ was gleichbedeutend ist für „nach mir die Sintflut“. Ich weiss nicht was daran besser sein soll – ein weiterso ist nicht möglich, dafür sind die Unterschichtler dieser Welt zu arm geworden und der Trend hält an.

  74. Muss es stets der gleiche Blödsinn sein? Der gute Herr Stöhlker hat sein Leben als ziemlich nutzlose PR-Drohne verbracht und jetzt kennt er plötzlich die Lösung aller unserer Probleme. Könnte man wenigstens die Frequenz des Gequatsches auf einen Artikel pro Monat reduzieren?

    • nutzlose PR-Drohne ist genau der richtige Ausdruck. Die Frequenz 1 mal pro Schaltjahr wäre angemessener.

  75. KJS vielleicht heute mal ausnahmsweise 10 vor 10 geguckt statt ard und sicher dabei festgestellt dass Chiesa nicht „kaum Deutsch spricht“ im Gegenteil sehr klug, überlegt und sachlich argumentiert hat.
    Manchmal wünsche ich mir, dass Glossenschreiber zunächst eine 1 minütige Denkpause einschalten bevor sie in die Tasten hämmern. Aber das wird wohl Wunschtraum bleiben. Zeilenhonorar gibts nur beim hämmern nicht beim Denken.

  76. „Schweizer Stimmvolk, eine Minderheit des Schweizer Volks“. Danke, endlich sagte es einer. Und zwar KS. Die gegenwärtige Einbürgerungswillkür über 3 Jahre ist Schikane, und die die man wollen könnte wollen nicht und die anderen …

  77. „Frutti di mare“ und nicht „frutti die mare“ – das weiss sogar ich und das obwohl ich in Italien meist nur mit Händen und Armen rede :). Naja egal. Herr Stöhlker, Sie sollten aufhören von einer erstarkenden EU zu schreiben. Das ist so was von daneben. Vielleicht kann Ihnen ein Augenarzt helfen, damit Sie die Realität wieder etwas besser erkennen.
    Was die Schweiz anbelangt, kann man Vieles kritisieren, aber unser Hauptproblem die Immigration – Sozialhilfeempfänger, kaum ausgebildet, aus einer fremden und uns gar feindlich gesinnten Kultur und zudem zu einem Grossteil nicht integrationswillig. Dem muss man den Riegel vorschieben. Dann können wir uns endlich wieder mehr auf unsere eigenen Kräfte konzentrieren. Ein Ja für die Begrenzungsinitiative ist somit dringend nötig.

  78. Ist ja ganz unterhaltsam und in vielen Punkten hat er durchaus recht (Schweizer Jugend, ausufernder Staat, Lehrstellen…). Ich werde aber den Verdacht nicht los, dass KJS hier Pilzchen geschluckt oder ein Pülverchen geschnupft hat.

  79. Wäre angesichts des sich offenbarenden Gemütszustandes wohl langsam an der Zeit, Herrn Stöhlker in seiner Residenz Leintücher, Krawatten, Schnürsenkel und ähnliches wegzunehmen…ist inzwischen ja nur noch mitleiderregend…diese ausweglose Endzeitstimmung, die der Arme verbreitet. Dabei will er wahrscheinlich bloss dem Inder nach(g)eifern, der ihn mit dessen Interview offensichtlich so unglaublich beeindruckt hat. Leider resultiert bei Herrn Stöhlker dann daraus bloss eine wirre und zusammenhangslose Aneinanderreihung von Assoziationen.

    Die Deutschen scheinen auch nicht mehr zu sein, was sie mal waren. Heute sind sie nur noch Selbsthasser, Kapitulierer und depressive Jammeri.

  80. Ja ja Stöhlker, sie haben ihren Wohlstand zum Hunger Tarif jeweils morgens um 04.30 auf der glitschigen Lastwagen Rampe, bei strömenden Regen generiert.

  81. Les chroniques de l’hospice, cela pourrait être le titre de ces articles.

    La Suisse a un énorme problème avec l’enseignement, elle ne forme ni assez de diplômés ingénieurs ou de business. Le système de la maturité est obsolète pour faire face aux enjeux de la révolution technologique. L’emploi d’étrangers permet de conserver un niveau de compétitivité , jusqu’à quand ? Les privilèges finiront par disparaître, l ‘entreprise de luxe de ce pays n’est pas un horloger mais un ascensoriste …

  82. Könnte wohl heissen, wenn man fresssüchtigen Grossmanagern durch Duldung und Schweigen zu verstehen gibt, die Konzerne gehören euch – zum plündern und die Löhne der Untergebenen radikal kürzt, damit die Boni der Abzocker gigantisch in Höhe schnellen können, dann hilft nur noch eins: die Anarchie, um sich von den Blutsaugern befreien zu können?
    Gunther Kropp, Basel

    PS. Es ist beruhigend zu wissen, dass der Staat seinen Mitarbeitenden ordentliche und gute Löhne gibt und die Restaurants Gäste bewirten können, die sich ein Essen leisten können.

    • @R.Todd
      Wenn alle einen guten und ordentlichen Lohn beziehen, dann hat der Staat auch hohe Steuereinnahmen und kann auch die Dienstleistungen bezahlen, die wir brauchen um in einem sicheren und funktionierenden Staat leben zu dürfen. Das funktioniert nicht, wenn eine fresssüchtige Oberschicht die Löhne radikal kürzt, um gigantische Profite machen zu können und keine Steuern für Gewinne und Vermögen zahlen möchten. Mit der Begründung, der Staat füttert die Parasiten der Unterschicht und verschleudert unsere Kohle.

  83. Der Ärmste stänkert wie ein Mantra vor sich hin und träumt seit 20 Jahren vom Untergang der Schweiz, einer erstarkenden großen EU, ist aber immer noch nicht zurückgekehrt.

    • Sie haben ganz einfach nicht verstanden um was genau es im Artikel inhaltlich geht.
      Anders kann ich ihren doch ziemlich primitiven Beitrag nicht verstehen.

    • Liebe „36“

      Ich hoffe sehr, Ihr alle zahlt regelmässig genügend und pünktlich Eure Steuern, damit unser überteuerter Staatsapparat weiter funktionieren kann. Ihr könnt Euch entscheiden, ob Ihr denken oder weiter hinter dem Mond leben wollt.

    • Lukas Hässig hat wohl Nachwuchsprobleme bei den Kommentatoren. Immer dieselbe Leier von den immer gleichen Nasen. KS redet von einer Zukunft die er selber nicht mehr erlebt. Irgendwie traurig. Handkehrum bringt in diese Tatsache auch nie in Erklärungsnot sollte es denn anders eintreten als von ihm prophezeit. Praktisch und zu seinem Vorteil wie seine mehr als fehlgeschlagenen ^Prognosen‘ der Vergangenheit zeigen.

    • Irgendwie tut er mir leid so gestört Schreiben ist pathologisch nicht mehr zu behandeln.

    • Ganz einfältige Provokation der üblen Sorte. Nirgendswo erwähnt Herr Stöhlker die EU in seinem berechtigten Mahnfinger- wake up Wortbeitrag.

      Er prangert die Selbstzufriedenheit und die zunehmende Verwahrlosung weiter Kreise in der Schweiz an. Dazu die unsäglichen „gschpürsch mi ?“-Übungen an all den Seminaren. Er erwähnt den zunehmenden Flaschenhals in unseren Staatsbetrieben und die Tendenz der Verantwortungslosigkeit dort.

      Sein Beitrag äusserst wertvoll, weil eine weltanschauliche-politische Monokultur führt bloss zu einer Radikalisierung. Politische Diversität führt zu Diskussionen, dafür kommt man dabei der Wahrheit näher……..

    • Was sind schon 20 Jahre im Hinblick auf die Geschichte der Schweiz? Wenn Stöhlker etwas früh seine Warnungen ausspricht, so sind sie nicht minder ernst zu nehmen, nur weil er etwas zu früh ist. Aber wer hindert jene am Weiterträumen, die der Wahrheit nicht ins Auge sehen können/wollen? Niemand wird gezwungen, Kritisches zu lesen, das einem zum Nachdenken bringt. Das eigene Brett vor dem Kopf als Waffe zu benutzen ist die schlechteste Variante.