CS zerlegt Schweiz, begräbt Tochter NAB

Bank baut Inland-Geschäft radikal ab: Zerschlagung Filialnetz, 500 Jobs weg, Aargau-Tochter am Ende. Miss Digi-Pigi Shootingstar.

Donnerschlag heute früh am Paradeplatz: Die Credit Suisse zerschlägt ihr jahrhundertealtes Schweizer Geschäft. Radikal, brutal, auf Mal.

Die traditionsreiche Neue Aargauer Bank NAB wird ausradiert, 26 NAB-Filialen sind Geschichte. Neu ist der Aargau eine Region innerhalb der CS Schweiz mit noch 12 Ablegern.

Die Zeche zahlen die über 500 Mitarbeiter der NAB. Sie müssen um ihren Job bangen. Die CS hat heute früh 100 Millionen Kosteneinsparung bekannt gemacht. Das entspräche rund 500 Stellen.

Es könnten noch viel mehr werden. Vor Monatsfrist hatte die Grossbank ein Sparprogramm über 400 Millionen angekündigt. Umgelegt auf Mitarbeiter bedeutet das weltweit 2’000 Arbeitsplätze.

Der Kahlschlag der CS beginnt heute – und wird sich über die nächsten zwei bis drei Jahre fortsetzen. Die Führung unter Gruppen-CEO Thomas Gottstein und Schweiz-Chef André Helfenstein haben jetzt den Startschuss gegeben.

Mir gehts gut (Anke Bridge, Twitter)

Der Bereich Schweiz geht beim Big Umbau des schlingernden Multis, der vor weiteren Hunderten von Millionen Abschreibern steht, voraus. Die Bank wird dabei in ihren Grundfesten erschüttert.

Das Motto lautet: Computer First. Die Zahl der Filialen in der Schweiz sinkt von 146 auf 109, das ist ein Viertel weniger. Bald dürften es unter 100 sein.

Es kommt zu einer Zweiteilung.

Hier die Reichen, die eine super-persönliche und umfassende Beratung durch Profis der Zentrale erhalten. Da die Normalos, die Ebanking machen und bei Problemen in der Callcenter-Warteschlange landen.

Die CS Schweiz wird so zu einem grossen Computer. Sie besteht im Zentrum aus Servern, Apps und Leitungen, die dem ganzen Old Banking mit den vielen persönlichen Beratern den Stecker zieht.

Kunden und Externe Vermögesverwalter, welche das Geld und die Aktien ihrer Klientel bei der CS halten, erhalten von der Bank einen immer stärker automatisierten Service. Weniger Humans, mehr Machines.

„Vereinfachen, effizienter gestalten“ (CS)

Die Wahl einer neuen Karrierefrau zeigt dies. Die CS legt zwei Digitalbereiche zusammen. Der neue Bereich „Digital Banking“ untersteht Frau Anke Bridge.

Die hatte einst Digi Pigi gross machen wollen, eine Spar-App für die jüngsten CS-Kunden. Das Schweinchen im Handy war teuer, aber übers Ganze gesehen ein Flop. Jedenfalls spricht niemand mehr davon.

Dem Aufstieg von Bridge tat dies keinen Abbruch. Sie überholt ihren Widersacher um den Topjob in der Geschäftsleitung der CS Schweiz, Mario Crameri. Der gilt als Mister IT der CS und muss sich mit einer Nebenrolle begnügen.

Frauen an die Spitze – auch hier. Crameri baute die neue CS-Computerlandschaft, er ist zentral fürs Gelingen des Projekts Computerbank. Bridge landete mit Digi Pigi auf der Nase, schiesst nun aber durch die Decke.

Zentral ist anderes: der Umbau. Der Aargau wird durchgeschüttelt. Die NAB gehörte zu den bekanntesten Marken im Mittelland. Die CS hatte die Bank trotz hohen Kosten wegen Doppel-Marke am Leben gelassen.

Computer First (Helfenstein, CS)

Ein Ende der NAB war tabu. Das macht man nicht. Das wäre ein Affront gegenüber den Aargauern. Nun begräbt Chef Helfenstein mit dem Segen seines Vorgesetzten Gottstein mir-nichts-dir-nichts die bekannte Tochter.

Das zeigt, wo erstens die CS und zweitens das Swiss Banking stehen: vor radikalen Schritten. Nichts ist mehr heilig.

Corona hat zunächst alles lahmgelegt, nun beschleunigt die Virus-Unsicherheit den Abbau. Die CS hat, bezogen auf die Anzahl Kunden, deren verwaltete Vermögen und die damit erzielten Einnahmen, zu viele Mitarbeiter.

Viel zu viele. Der Personalbestand mit rund 11’000 Angestellten in der CS Schweiz, weiteren rund 5’000 in anderen Divisionen in Zürich und den 550 bei der NAB lasten mit Löhnen und Sozialleistungen schwer auf der Rechnung der Bank.

Deren Crew zuoberst will mehr verdienen, oder zumindest nicht abgleiten in eine gefährliche Zone. Also greift sie zum Zweihänder.

Damit man nicht merkt, was es geschlagen hat, spricht die Spitze von Technologie, Investition, Modernisierung, Kunde im Zentrum.

Die CS unternehme „weitere Schritte, ihr Geschäft zu vereinfachen, effizienter zu organisieren sowie gleichzeitig Investitionen für weiteres Wachstum zu ermöglichen“, so der Pressetext von heute früh.

Die Realität ist eine andere: Radikal-Abbau, jetzt.

Kommentare

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  1. Willkommen in der neuen Realität,

    Das sind nur die Anfänge der neuen Bedeutungslosigkeit. Immer mehr Menschen werden trotz guter Bildung darin verschwinden. Die Digitalisierung ist nicht cool, sie verheisst mehr Gewinne für immer weniger Menschen. Die Anzahl dieser Risk Takers und die Vermögen der Reichen werden weiter massiv zunehmen.

    Corona beschleunigt den gesellschaftlichen Wandel logarithmisch. So wie der grenzdebile Ausstoss von CO2 und Methan den Klimawandel beschleunigt. Es ist, als ob es der Mensch kaum erwarten kann, sich selbst auszurotten.

    Wie soll das mit der Schweiz aufgehen? Immer mehr spezialisierte Menschen strömen in die Schweiz, um teurere und weniger spezialisierte Menschen in die Bedeutungslosigkeit zu verdrängen. Immer weniger Menschen bezahlen Steuern, Gebühren, Prämien und beteiligen sich an der Korruption im Staat. Immer mehr Menschen, liegen den Arbeitenden auf der Tasche und werden durch einen immer grösseren Beamtenapparat überwacht?

    Zusätzlich leben wir in unserer Illusion von Demokratie. Es ist längst irrelevant was oder wen wir wählen. Auch dieses Jahr: es ist völlig egal wie wir abstimmen. Wir könnten Äpfel und Birnen auf die Wahlzettel malen. Das Resultat wäre das selbe.

    Ihr lieben Lemminge, ihr müsst nicht aufwachen, ihr seid hellwach. Schaut in eure Zukunft und freut euch auf die Bedeutungslosigkeit. Ihr dürft zwischen verschiedenen Illusionen auswählen, welche euch durch die digitalen Diktatoren auf euren Smartphones eingehaucht werden. Vielleicht Zeit, mal die Realität zu hinterfragen? Was weiss ich schon…

    Gleichzeitig sind die neuen digitalen Produkte fast alle Gratisspielzeuge, damit verdient man kein Geld. Die Digitalisierung widerspricht sich – in sich selbst. Digitale Zukunft ohne Mitarbeiter? Digitales Banking? Wo bleibt der Mensch darin? Sollen wir Menschen Zuschauer werden? Zuschauen, wie Maschinen Geld an andere Maschinen überweisen? Zuschauen wie Menschen Teil der Maschinen oder selbst Maschinen werden? Dümmer geht es nicht.

    Was können wir tun, diese Veränderungen aufzuhalten? Wir sollten beschliessen, dass es neben dem Shareholder Value einen Employee Value und einen Climate Value geben muss. Sind diese Values tief, muss eine Firma global exorbitant mehr Steuern bezahlen, sie darf keine Boni mehr auszahlen und die Löhne der Manager werden auf das Existenzminimum gekürzt. Die einzige Sprache, welche die Geldsäcke und ihre verkommene Entourage verstehen.

    CS ist nur ein Vorbote was dort noch alles auf uns zukommt. Miss DigiPigi, die absolut keinen Mehrwert liefert, ausser ein paar verwöhnte DigiPigi Kids, die ihr Sparschwein in die Bedeutungslosigkeit verbannt haben. Hat DigiPigi die neue Generation zur CS gebracht? Nein natürlich nicht, weil der Mensch erst in der Schule lernt, warum Geld das Wichtigste auf der Welt ist. Vorher sind es noch kleine Menschen – kein homo oeconomicus. Erst das Schulsystem macht brave Geldsklaven aus ihnen.

    Willkommen in der neuen Realität. Wir werden immer wie dümmer und schauen dabei auf unsere SmartPhones und lassen uns in eine virtuelle Realität entführen. Die digitalen Diktatoren die uns sagen, wer wir sind, was wir sein wollen, in welcher Realität wir leben, wann DigiPigi mit Geld gefüttert wird und wer unsere Freunde sein können.

    Niemand

  2. Top Managers …von wegen….FLOP Managers ….
    einfach nur „peinlich“…die „Möchtegerne“ ..100Mio sparen…mein Gott..wie wäre es mit Bonusreduktion, evtl. Lohnreduktion…ahh das geht natürlich nicht..ihr müsst ja die Sportautos, Häusern usw unterhalten können…
    Immer mehr wollen…immer mehr…seit doch ehrlich Ihr ICH Menschen..sagt doch dass es Euch ein Sch..interessiert was aus dem Backoffice Angestellter bei einer NAB wird…ihr wollt nur Eure Säcke füllen…IHR SÄCKE

  3. Das ganze Geldsystem ist so wieso am A*. Zuviel Wertloses bedrucktes Papier (Noten) und Fiatgeld, ist eine galopierende Inflation vorprogramiert. Da können die Banken froh sein, wenn sie ihres Geld zu Clopapier verarbeiten können.Den Angestellten wäre zu raten möglichst schnell einen produzierenden Job zu suchen.

  4. Trotz immer wiederkehrenden Skandalen, sackt der oberste Kader jedes Jahr weiterhin Millionen von Boni etc. ein!
    Würde man hier noch mehr graben, dann könnte man sicher noch mehr Skandale aufdecken!
    Die NAB hat sich ohne Skandale in all den Jahren ein grosses Vertrauen bei der Kundschaft aufgebaut! Danke dafür!
    Nun ist die NAB plötzlich gut genug, für die CS-Gierigen den Gewinn und die Kunden abzugeben um Schluss endlich auf die Strasse gesetzt zu werden!
    Dann werde ich mir wohl eine neue Bank suchen müssen!

  5. ….Klienten erhalten einen immer automatisierteren Service…

    ..zumindest so lange bis dieser dann auch eingestellt werden muss!

  6. Da kann man als Normalo-Kunde nur hoffen, dass dann wenigstens das CS-Callcenter gut bestückt ist und man nicht halbstundenweise mit banaler Musik berieselt wird bis sich endlich jemand meldet. Dann wäre es schnell zu Ende mit der Liebe.

  7. Sehr geehrter Herr Hässig,

    Bitte streichen Sie doch das Wort „Karrierefrau“ aus Ihrem Wortschatz, dieser Ausdruck ist aus meiner Sicht nicht mehr zeitgemäss. Oder haben Sie schon jemals von einem „Karrieremann“ geschrieben?

  8. Nur junge Leute glauben, der CS Niedergang hätte mit Lukas Mühlemann und Konsorten angefangen oder mit Rainer Gut.
    Da gab es aber viel früher schon unter Vater Wuffli den Chiasso-Skandal, anfangs der 70er Jahre und dann die fürchterliche Jecker-Zeit, wo man glaubte, sich mit verschenkten wohlfeilen Nylon-Mützen populär machen zu können und sich – zusammen mit Leistungsabbau – das Image des billigen Jakobs unter den Banken zulegte. Jeder Dorftrottel lief damals mit einer schmuddeligen SKA-Mütze herum. Sehr Image fördernd !

    Mit Reputation in der Geschäftswelt und Ansehen beim Mittelstand ging es dann Schritt für Schritt nur noch bergab. Das neue Management kann es nur noch besser machen. Weniger Personal, aber solches mit besserer Ausbildung und echtem Engagement!

  9. McKinsey…… = keine Know-How ergo keine Strategie, also Entlassungen und Abzocken wos noch geht.

    Die Nachhaltigkeit liegt dann darin, dass die CS verramscht wird, da keine Substanz und keine Strategie.

    Weiter so, HSG-Bueblis!

  10. Das Swift-System wird demnächst abgeschaltet und durch das QFS Quanten Finanz System ersetzt. Dann ist nicht nur die CS am Ende, sondern ALLE Deep State Banken haben fertig! Wohl bekomms…

  11. Und was macht die CS mit den eingesparten 100 Millionen? Sie wirft sie den 1444 Einkommensmillionären („Risk Taker“) in den Rachen. Die verbrennen aber allein schon anderthalb Milliarden – wiederkehrend, pro Jahr!

    Gottstein ist froh, muss er jetzt nicht mehr die Dr….arbeit in der Schweiz machen.
    Er kann jetzt gönnerhaft die Kuverts im Club verteilen. Gottstein huldigte Thiam.
    Nun soll man Gottstein huldigen.

  12. Seit über 10 Jahren kriege ich von der NAB pro Jahr 4 bis 5 Liquidationsausschüttungen im Zusammenhang mit dem CS-Lehman Brothers-Skandal von 2008. Mit der Liquidation der NAB frage ich mich, ob die Credit Suisse ihren Verpflichtungen, die Geschäfte der NAB weiterzuführen, auch wirklich nachkommen wird. Wenn ich auf die Jahre 2008 bis 2010 zurückschaue, wo der heutige Verwaltungsratspräsident „Weisse Weste“ Urs Rohner als Anwalt alles unternahm, um den durch die CS verursachten Lehman Brothers-Schaden schönzureden, frage ich mich, ob mir ohne NAB je wieder weitere, mir zustehende Zahlungen via CS zugestellt werden. Die CS schuldet mir immer noch ca. CHF 20’000. Leider kann man hier nicht von Betrugsskandal sprechen. Sonst hat Hässig wieder eine Klage am Hals.

    • Du hast ganz grosse Ahnung in dem Business was? Offenbar warst Du seinerzeit nicht mal mündig und intelligent genug, das von Dir gekaufte Produkte zu verstehen und die Risiken abschätzen zu können. Du wirst auch noch belohnt, indem Du den Schaden zurück erstattet bekommst und machst hier trotzdem einen auf grossen Max. Du gehst wohl im Casino auch zur Geschäftsleitung, wenn statt Deiner gesetzten Farbe schwarz einmal rot kommt. Schliesslich hat Dich ja niemand darüber aufgeklärt, dass Du auch verlieren könntest.

  13. Ich habe in dieser Bank gearbeitet und auch Kontakt zu Leuten der NMB gehabt. Es waren mit Abstand die kompetentesten und seriösesten Mitarbeiter in dieser Bank, welche ich in diesem Laden „CS“ kennen gelernt habe. Es tut mir wirklich Leid für diese Leute, welche noch wirklich Kundenfreundlich waren und vielleicht ihren Job verlieren werden. Was die CS betrifft, da gibt es nicht viel zu sagen: Sie werden einmal mehr ihre Vergangenheit mit Schwarzgelder aufarbeiten müssen (diesmal Belgien). Einmal mehr werden wir zum Beweis, dass seit dem 2. Weltkrieg das Schweizer Bank System nur auf Schwarzgeld und korrupte Geschäfte aufgebaut wurde. Ich habe in dieser Industrie gearbeitet und würde gerne das Gegenteil behaupten aber leider ist dem noch so…

  14. Die CS ist und bleibt eine unmögliche sog. „Bank“ und verschandelt noch den Paradeplatz. Der VR schaut zu und bedient sich weiter.

    • Dann wird der Fachkräftemangel statt z.B. mit Italienern, Polen oder Schweden eben mit z.B. Sudanesen, Chilenen oder Pakistanern gedeckt. Die Schweiz wird dann noch «bunter», also genau das, was die SVPler ja nicht wollen.

      In der Kündigungsinitiative jedenfalls sind keinerlei Höchstzahlen angeführt, der Bschiss ist mehr als offensichtlich; EMS, Stadler, Frey und Co. und nicht zuletzt die Bauern brauchen auch in Zukunft ihre Fachkräfte.

      Und sie werden sie auch bekommen. Notfalls mit Kontingenten, die weit höher liegen als das, was heute zuzieht.

      Von früher weiss man, dass die Kontingentsfestlegung weitgehend rasch und quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit geschieht. Und für Kaderleute gibt es sowieso immer Ausnahmen, da von «wirtschaftlichem Interesse»; eine andere Form von «Härtefall» eben.

      Im Gegensatz dazu verlieren Schweizer die Möglichkeit, unbürokratisch in EU- und EFTA-Länder zu ziehen und auch in diesen Ländern von den hiesigen Sozialversicherungsstandards zu profitieren.

      Und ja, nicht nur EU- sondern auch EFTA-Länder, zu denen in Zukunft evtl. auch EFTA-Mitgründer GB gehören wird. Denn mit der SVP-Initiative muss auch die EFTA-PFZ gekündigt werden.

      Viel Spass beim Schlangestehen für Visa, Krampf um Kontingentsplätze, das Sammeln von Einwanderungspunkten und Co. Selbst, wenn es nur um den wohlverdienten Lebensabend mit schmaler AHV in Spanien oder einem Austauschsemester an einer deutschen Uni geht.

      Ach, und das bereits Gewohnte, etwa, dass man an EU- und EFTA-Flughäfen ohne Kontrolle passieren darf oder nur die ID bei sich haben muss, ist dann auch passé.

      Und wenn man sich Hoffnungen macht, bei der EU mit dem selben Gewicht, wenn überhaupt, verhandeln zu können wie aktuell GB, dann sei gesagt, dass die Schweiz nicht GB ist.

      Denn z.B. der Finanzplatz Zürich mit Ablegern in Basel, Genf und Lugano nur eine Nebenrolle verglichen zur «City».

      Die Schweiz ist im Gegensatz zu GB auch keine Atommacht, nicht Mitglied der NATO und sie hat schon gar keinen ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat.

      Die Schweiz hat auch nicht das Netzwerk verglichen zu einem Commonwealth of Nations, die 53 Länder umfasst und deren Oberhaupt die Queen ist.

      Und eben auch keine Queen, die überdies Staatsoberhaupt von Ländern wie Australien, Kanada, Neuseeland, Antigua und Barbuda, Bahamas, Barbados, Belize, Grenada, Jamaika, Papua-Neuguinea, St. Kitts und Nevis, St. Lucia, St. Vincent und Grenadines, die Salomonen und Tuvalu ist.

      Damit eins klar ist: Ich bin kein EU-Freund, aber die Bilateralen Verträge, welche der Schweiz weitgehend Partizipation und Nutzniessen ermöglichen, ohne z.B. voller Beitragszahler zu sein, das würde ich nicht aufs Spiel setzen.

      Nehmen wir doch diese bis jetzt einzige Kohäsionsmilliarde über Tranchen à 100 Mio. in zehn Jahren: Das ist doch nichts – eine Milliarde überweist Deutschland alle drei Wochen nach Brüssel! Im Gegensatz dazu bekommen die Schweizer Hochschulen jährlich zweistellige Millionenbeträge aus dem EU-Fördertopf.

      Was unsere Diplomaten damals mit den Bilateralen rausgeholt haben, ist ein Meisterwerk, so richtig schweizerisch weil genial, und das wird so nicht noch einmal möglich sein. Nicht nur, weil diese Diploamten schon alle pensioniert sind, sondern auch, weil man bei der EU gemerkt hat, dass die Schweiz viel zu gut wegkommt mit dem Vertragswerk.

      Wie gesagt, das würde ich nicht aufs Spiel setzen.

    • immer noch lieber eine Million Sudanesen, Chilenen oder Pakistanern als immer mehr Grossschwätzer aus dem grossen nördlichen Kanton!

  15. Unter 5 Mio Vermögen bei der CS gehört man zum Massengeschäft ohne individuelle Beratung (sogen. affluent banking). Ein Berater hat, so habe ich gehört, ca. 400 Kunden ! Ob ein Kunde mit 2 Mio das will wird nicht gefragt. Es ist einfach so. Aber es gibt Alternativen für die Kunden, wenn sich diese etwas umschauen.

    • Sorry. Leider nicht richtig 600 Kunden. Ca. 800 Cifs. Das ist die zahl die ich betreue und ich habe ein kleines Dossier….

  16. Medienmitteilung CS:

    Die CS unternehme „weitere Schritte, ihr Geschäft zu vereinfachen, effizienter zu organisieren sowie gleichzeitig Investitionen für weiteres Wachstum zu ermöglichen“.

    Das tolle Wachstum sieht man ja am Aktienkurs.

    Auch lustig in der MM von heute:

    „Die Zusammenführung soll in Form einer Fusion der NAB in die Credit Suisse (Schweiz) AG geschehen“.

    Offenbar dachte man sich bei der Medienstelle, daß manche denken könnten, die CS solle in der Marke NAB aufgehen, wenn nicht betont.

    Könnte allenfalls Sinn machen.

    Immerhin hätte die NAB als Marke weniger Skandale.

    Und das Aargau dann eine globale Bank.
    Wäre doch was.

    • Der Aargau muss jedes Jahr mit 500 Millionen !! aus dem
      Nationalen Finanzausgleich (NFA) unterstützt werden.
      Wenn die Aargauer nicht mal den Kanton profitabel führen können,
      dann erst nicht eine globale Bank.

    • Nein, die CS mit ihren widerlichen Machenschaften und Hypotheken überall, verdient eine NAB nicht. Die NAB ist eine zu ehrliche Bank für die CS. Sie hat mit der Gesinnung und Kultur einer Credit Suisse nichts, aber auch gar nichts am Hut (Hoffentlich hat Hässig wegen dieses Kommentars nicht schon wieder eine Klage der CS am Hals. Shall keep my fingers crossed).

  17. Mal schauen, wohingehend es diese grissartigen GL-Mitglieder verschlagen wird.
    Würde mich nicht wundern wenn sie im Gegenzug ein tolles Jöbli bei CS bekämen, währen die restliche Belegschaft den Bachunter geht.

  18. Unsere lieben Schweizerbanken werden alle verrecken!
    Es kommt kein Neugeld mehr aus
    dem Ausland – seit die linken und grünen Primaten in Bern das Bankgeheimnis für Ausländer vernichtet
    haben. Die jetzt entlassenen werden es diesen Bastarden zu danken wissen!
    Die werden in Bern oben erst umdenken wenn die letzte Bank den Jordan runter geht! Leider!
    Schade um unsere einst so soliden Banken!

    • Wir gehören übrigens alle zu den Primaten und zwar zu den Trockennasenprimaten.

      Trotzdem ist ihr Märchen „die linken haben das Bankgeheimnis vernichtet“ halt nur ein Märchen um vom eigenen Versagen abzulenken.

      BR Hans-Rudolf Merz (FDP) musste den automtischen Datenaustausch einführen weil bewiesen wurde dass die Schweizer Banken seit jahrzehnten Steuern hinterzogen haben.

      Das passt halt nicht in Ihr Weltbild hinein.

      Nennen Sie mir doch bitte welche „linken“ Verwaltungsratsmitglieder einer Bank denn das Bankgeheimnis auf dem Gewissen haben?
      Welcher „linke“ Bundesrat, verantwortlich für das Finanzdepartement, war den Ihrer Meinung Schuld?
      Das Parlament hat immer noch eine bürgerliche Mehrheit. Wie kommt es also, dass die „linken“ Schuld sein sollen?

      Bitte erklären Sie uns das..

  19. Die einstmal grosse, schweizerische und seriöse Kreditanstalt, heute umgenannt zu CS, eine heute vom Ausland gelenkte Ausländerbank, wird mit jedem neuen CEO „komplett“ umgebaut. Dies „geht“ seit nunmehr fast 40J (!) so. Zu allem Über(dr)fluss kommt noch, dass die Schweiz, also wir, die Einwohner, für diese ausländische Skandalbank auch noch bürgen (dürfen)!! Ziel ist und bleibt hier: Möglichst viel cashflow ins Ausland, den Besitzern zu überweisen.

    Diese ausländische CS ist heute defacto eine ausgenommene Gans, Tafelsilber verkauft, Zukunft mehr als ungewiss, EK noch immer nicht ganz genügend, Stresstest als einzige (!) Bank nicht bestanden usw. usf..

    Daher: CS-Aktien verkaufen, Geld abheben und anderweitig anlegen und dies erst noch erheblich günstiger denn die Spesensätze der CS sind ehrlich gesagt schwindelerregend, unanständig, Abzocke.

    Wer’s noch immer nicht bemerkt ist selber schuld..

    • Ich habe meine Portfolio im Juli abgezogen. Eine hochangesehene Privatbank in Zürich ist sogar preiswerter.

  20. hässig sollte öfters versuchen über die heimischen tellerränder
    zu blicken…

    chekken sie mal cs_alibabapay mister vorgesternschweizer

  21. CS zerlegt Schweiz? Baut Inlandgeschäft radikal ab? Dass Lukas meist an Fakten vorbei, nur noch reisserisch und provozierend schreibt, um wenigstens ein paar Klicks zu generieren, daran haben wir uns leider schon fast gewöhnt.

    Aber eine solche Verzerrung der Tatsachen, habe ich selten mehr gelesen. Wenn ihr euer standardmässiges CS Bashing mal für nur 2 Sekunden weglegen und die Sache nüchtern betrachten könnt, seht ihr allenfalls sogar den Sinn dahinter.

    Falls nicht, könnt ihr anhand eures Leistungsausweises beurteilen, wie sehr eure „Expertise“ zutrifft.

    • @True Story
      Die CS reorganisiert sich laufend seit mehr als 20 Jahren; was TT noch als sinnvoll erachtete scheint nur ein halbes Jahr später wieder falsch zu sein. Was macht eigentlich der Verwaltungsrat dieser Bank? Laufend neue Strategien die viel Geld kosten! Wollen Sie behaupten, dass der Aktienkurs diese seit Jahren nutzlosen und kostenintensiven Übungen nicht aufzeigt? Sind dies verzerrte Tatsachen? Wissen Sie was nur eine einfache Umstrukturierung innerhalb dieser Bank eigentlich kostet? Vermutlich nicht. Hunderte MA sind seit Jahren laufend daran diese Neuorganisationen IT- und organisationsmässig sicherzustellen.
      Ich zitiere hier den Kommentar weiter unten von ‚antrophos‘ um 08:16 Uhr :

      Ein kleiner Vergleich (NAB vs. CS) auf Basis der Zahlen des GB 2019:
      Bruttogewinn pro MA: 296K vs. 470K
      Reingewinn pro MA: 227K vs. 72K
      Cost/Income Ratio: 52% vs. 77%

      Warum lässt man die NAB nicht einfach sein und integriert im Aargau die CS dort?
      Das zu meiner ‚Expertise‘.

    • Karlheinz ihr vergleicht also das cost/income ratio einer Wald und Wiesenbank mit 500 Angestellten mit dem einer internstionalen Bank mit über 40k Mitarbeitern – grossartige Expertise, bravo!
      Als kleiner Denkanstoss: die NAB nutzt praktisch alle IT Systeme, Compliance und Supportstellen der CS – zu einem Preis, bei dem weder Entwicklung, Bau, Unterhalt, Organisation etc etc enthalten sind. Sämtliche Kommunikation, Marketing, you name it, wird praktisch ohne Zusatzkosten übernommen. Und die NAB weist echt ein besseres cost/income ratio aus? Surprise, surprise.
      Zweiter Denkanstoss: das cost/income ratio Credit Suisse (Schweiz) PB und Corporates Bereich liegen weit unter 77% – bitte nachsitzen und nochmal versuchen.
      Dritter Denkanstoss: die Strategie wird nicht vom CEO, sondern vom VR auagearbeitet. Dass sich eine Bank (wie zu diesen Zeiten übrigens jede Industrie) ständig neu erfinden muss, liegt in der Natur der Sache. Kodak hat den ganzen Irrsinn mit digitaler Fotografie nicht mitgemacht und am alten festgehalten – vom Marktführer zum Exit.

    • @Denkanstoss
      Danke für Dein Feedback
      Ich spreche vom Kanton Aargau; warum schliesst man dort nicht alle CS Filialen und lässt die NAB (übrigens eine gut funktionierende Wald- & Wiesenbank) sein; mit den Leistungen der CS die Du erwähnst.
      Wie hoch ist denn das cost/income ratio der Schweiz (PB) und Corporate Bereich?
      Wie weit unter 77%? Warum nennst Du nicht gleich die Zahl?
      Ich glaube nicht, dass ein VR ohne den CEO die Strategie eines Unternehmens festlegt; schon gar nicht KODAK. Ich glaube Du bist Dir nicht bewusst, wieviele male die CS sich intern neu organisiert hat in den letzten 20 Jahren. PB, IB, etc. laufend angepasst resp. wieder einzeln aufgestellt, 4 Jahre später wieder global ausgerichtet und wenige Jahre später wieder alles neu regional integriert. Und es ist ja nicht nur das Business – alle Support Organisationen wie IT, Operations, HR, etc. mussten immer wieder folgen! Verstehst Du das unter ’ständig neu erfinden‘? Wenn ja wenig beindruckend und nur mit hohen Kosten verbunden!
      Nenn mir nur eine neue ‚Erfindung‘ oder ein prägendes einzigartiges ‚Produkt‘ der CS in den letzten 20 Jahren. Ich kenn keines. Und eine Bank mit KODAK zu vergleichen ist wohl gar etwas unsinnig.
      Und noch eine Bemerkung – die CS bezahlt jährlich ca. CHF 3 Milliarden Boni aus. Warum muss nun die NAB verschwinden um 100 mio einzusparen? Hätte da eine bessere Idee…

  22. So schlimm ist das ja nicht, Beratung wird kaum mehr verlangt. Heutzutage kann jeder seine Bankgeschäfte problemlos selbst erledigen. Auch vermögendere Personen machen dies je länger je mehr.

    • leute die ihre eigene kohle generieren brauchen keine ip konformen beratersklaven der zins und gebührenmafia…soviel ist klar @ odermatt

  23. Ein Rätsel warum man immer noch an Anke Bridge festhält. Contentbefreit und kein Gespür für Wachstumsfelder. In der Szene schon lange im Kompetenzcheck durchgefallen was Digitalisierung angeht.

    Aber der neue COO wird ihr sicher genau auf die Finger schauen. Es ist zu hoffen.

    • Die Dame weiss sich halt intern zu verkaufen und hat das Talent, in letzter Minute auf alle erfolgsversprechenden Projekte ihren Namen draufzustempeln. Sie selbst ist weitgehend frei von Talent und Fachkenntnis.

  24. Die haben „dank“ Corona-Maßnahmen testen können wie es ist, wenn Filialen so gut wie zu und Kunden nicht mehr von Filialmitarbeitern betreut werden.

    Test hat ergeben, daß die Filialen überflüssig sind.

    Und alles auch ohne NAB-Filialen läuft von Heimbüros aus bzw. auf Telefonsupport umgeleitet werden kann mit riesigen Einsparungen.

    Vermutlich werden jetzt die Immos verscherbelt, sofern die NAB welche besaß und das spült auch nochmal viel Geld in die Kasse nebst den Personaleinsparungen.

    • Stimmt nicht ganz. Für die Kontoeröffnungen für mich und meine Kinder bin ich jeweils in die Filiale (m, 35). Den Rest mache ich digital.

  25. Warum denn nicht früher?
    Beginnen wir mit Luki’s Frauen-Fixierung: wenn er punkten will nimmt er das Thema als unterstützendes Elememnt in die Argumentation. By the way, ich hasse den Kinder-Scheiss mit Digy Piggy, dito das sein Foto hergeben, um das „Gesicht“ des Desasters zu werden. Aber ich rede ja von Luki.

    Dann: zerschlägt jahrhundertealtes Schweizer Geschäft. Radikal, brutal, auf Mal. Warum keine frühere Integration? Lei war und ist immerhin ein Brand. Die NAB?

    Einsparungen? Lukis Berechnungen ergeben CHF 200’000.- pro Job. Dieser Durchschnitt ist bei der NAB zu hoch.

    Immerhin sagt er auch, Swiss Banking stehe vor radikalen Scxhritten (Schnitten). Warum mault er dann herum, wenn eine Bank etwas in die richtige Richtung (mit grosser Wahrscheinlichkeit) unternimmt? Wegen der Clicks?

  26. Wo soll dieses arme Ms Digi Pigi Weib denn sonst hin? Mit diesem Quoten Wahnsinn zählt heute ja nicht mehr das Können! Grönemeier hatte in den 80ern mal gesungen: Kinder an die Macht; heute heissts Weiber an die Macht 🙂

  27. Warum die CS systemrelevant sein soll…eigentümer aus arabien und USA,95% grosskunden dafür nur 5% kunden die Ihr lohnkonto bei cs haben…
    Sollen doch diese milliardäre die cs retten wenn nötig!
    Die cs ist ja für solche da um geld zu bunkern,waschen oder was auch immer…

  28. Als Priv. Kunde bei NAB, muss ich nun selbst mein Conto auflösen?
    oder geht automatisch der Wechsel auf CS von sich?

    • Die CS teilt dazu mit:
      „Für die Kundinnen und Kunden der NAB ergeben sich bis auf Weiteres keinerlei Änderungen. Ihre Bankbeziehung wird nach erfolgter Zusammenführung der beiden Institute automatisch auf die Credit Suisse übertragen.“

  29. Ich dachte nach Thiam könne es nicht mehr schlimmer kommen. Die CS schafft es weiterhin mich mit strategischen Fehlentscheiden zu überraschen. Melkt die Kuh 🐄 solange sie noch Milch 🥛 gibt. Die einzige Stelle die in dieser Bank noch wächst ist die Saldierungsstelle. Es waren einmal 5 Grossbanken im Lande,
    bleibt also noch die UBS, die es hoffentlich besser macht🌷

  30. lieber lukas, was willst du eigentlich? digitalsierung passt dir nicht,
    optimierung passt dir nicht,
    neue produkte passt dir nicht,
    etwas ausprobieren passt dir nicht,
    entwicklung passt dir nicht,
    usw usf
    weisst du, es gibt etwas was beständig ist, das unbeständige.
    such doch bitte anderes um dich an traditionen festhalten. das banking ist für deine träume nicht geschaffen.

  31. Wenn man heute im Finews den Artikel über Level 3 Assets liest stehen einem die Nackenhaare auf.

    Die CS hat ein Riesenproblem. Der Überlebenskampf hat vorvJahren begonnen und das IB arbeitet weiterhin hart daran die CS in den Abgrund zu stossen.

    Kein Wunder dass bisherige NAB Kunden abwandern werden u d viele CS Ku den werden ihnen folgen

  32. @Ernesto
    Es ist eine Gefahr für die Demokratie, wenn gesetzlose-fresssüchtige-gewissenlose Grossmanager und Fädenzieher die Kontrolle über die Banken sich aneignen können mit Ziel,den Staat und seine Bewohner als Melkkühe zu degradieren.

  33. Ganz cool das Digital Banking, wo kann ich in Zukunft mein Geld wechseln, mein Gold kaufen, mein Schrankfach besuchen, meine persönliche Beratung erhalten. Frage mich ist die CS in Zukunft noch Bank oder einfach ein Internet-Portal.

  34. …..und der Aargauer Regierungsrat hat sich enttäuscht darüber gezeig…..

    Auch so ein nutzloser Aargauer- Waschlappenverein der sich völlig überhöte Löhne für’s Nichtstun ausbezahlt!

    A. Leu hat es genau auf den Punkt gebracht, Punkt.

  35. Es ist so schade für die Traditionsbank. Ich selber war 25 Jahre Kunde, habe aber dieses Jahr die Bank gewechselt. Über eine lange Zeit spürte man als Kunde wo es mit der Bank hingeht. Ich hoffe nun dass in einigen Jahren nicht schon wieder die Schweizer Bevölkerung mit steuerlichen Rettungspaketen die CS retten muss. Dawerde ich mich als Bürger wehren für eine solche unpersönliche Institution wie für die CS einzustehen. Marktwirtschaftlich wird der Schritt für die CS schon etwas bringen, aber da kann ich genauso eine andere Bank wählen. Dies könnte dann auch eine ausländische Bank sein, wenn ich als Normalkunde eh keine Beratung mehr bekomme.

    • @Usai Sacha
      Es tut mir leid, Ihnen die Illusion zu nehmen, doch wenn’s um die „Rettung“ einer Bank geht, haben Sie und ich leider rein gar nichts zu melden. Ich gebe Ihnen recht, es ist eine schöne Idee. Das „Too-Big-To-Fail-Gesetz“ ist jedoch längst in Kraft. Angeblich, um „das Finanzsystem zu stabilisieren“. Es geht um die Beibehaltung des Status Quo. Banken verlieren nie. Denken Sie darüber nach. Wenn die nächste Bank in der Klemme steckt, dann wird man Sie und mich nicht nach unserer Meinung fragen. Sondern die „Rettung“ wird dann innerhalb von 2 Tagen in einer Nacht-und-Nebel-Aktion „durch gewunken“. Stichwort Umverteilung von fleissig nach reich. Aus meiner Sicht wird in der Schweiz eine Schein-Demokratie betrieben. Man lässt uns über jeden „Hennen-Gagg“ abstimmen, doch bei den wirklich wichtigen Entscheiden, wird das Volk nicht involviert. Stichwort Geld regiert die Welt. Ich sehe auch die Identifizierung des Schweizers mit seinen Grossbanken skeptisch. Es ist nicht so, dass die für den kleinen Mann oder die kleine Frau arbeiten. Es gibt keinen Grund, sich mit Investmentbanken zu identifizieren, es sei denn, man ist ein Investment-Banker. Und selbst dann ist’s gefährlich.

    • Die CS musste noch nie durch „die Schweizer Bevölkerung mit steuerlichen Rettungspaketen“ gerettet werden. Bitte bei der Wahrheit bleiben!

    • wann hat die Schweizer Bevölkerung denn die CS mit steuerlichen Rettungspaketen (was soll das überhaupt sein) gerettet? Und was hat die längst fällige Integration der NAB damit zu tun? Hat Dich der Covid Virus voll im Griff?

    • @Gommit
      Das ist nicht ganz korrekt.
      Die CS wurde dadurch gerettet, dass die FINMA der Luftbuchung mit Katar zugestimmt haben.
      Die CS hat kurz nach 2008 Katar einen Kredit von 10 Milliarden gegeben ohne nötige Sicherheiten. Danach wurden 2 Milliarden des Kredites zurückgebucht als hartes Eigenkapital. Dies Luftnummer wurde von den Schweizer Behörden abgenickt um die Bank nicht retten zu müssen.
      10 Milliarden aus heisser Luft…

      Dafür durfte Katar über 10 Jahre hunderte Millionen an Zinsen verdienen, ohne das sie auch nur einen Rappen ihres Geldes investiert haben.

      So geht Schweizer Business! Aber auch hier sind natürlich wieder die „linken“ an allem Schuld..

    • @Bud Spencer Und ich dachte immer, die Erhebung von Zinsen sei nicht halal. Mein islamisches Weltbild ist soeben eingestürzt.

  36. Hey Leute, wisst ihr eigentlich was ihr wollt!
    Die Banken schlecht reden
    Die CH Banken stets mit den nicht kontrollierten Ami Banken vergleichen
    Die Banken beschäftigen zu viele Leute
    Man schaue die fremden neuen Tech Banken
    TWINT ist sowieso alles nur schlecht

    Dies sind ua immer Schlagwörter von LH und Co. und eben liken alle frustrierten Leute was das Zeugs hällt! Nach dem Custo von IP

    Jeder der das Finanz Business seit Jahren realistisch verfolgt weiss genau, dass wir in der Schweiz viel zu viele Banken (Filialen) haben.
    Wer von euch geht denn noch zur Filiale um 200 CHF abzuholen um sie dann nebenan bei der Post einzuzahlen.
    Schaut euch mal im Ausland um, wie viele Banken es gibt resp. noch benötigt.
    In vielen Ortschaften gibt es kaum noch Geschäfte, aber 2-3 Bank Filialen! Wie soll dies aufgehen.
    Viele dieser Bankangestellten tun mir Leid. Aber wieviele sitzen auf ihrem Stuhl, fühlen sich sicher wie vor 50 Jahren und bequemen sich nicht der Realität in die Augen zu schauen. Es ist hart, aber speziell die jetzige Zeit zeigt auf, dass nichts mehr ist wie es mal war und wer sich da nicht aktiv mit der Zukunft befasst, der hat es schwer.
    Aber immerhin bietet IP Hässig die Möglichkeit hier die Frust loszulassen, inkl, LH.

    • Ich war heute auf einer Bankfiliale und hatte ein gutes Kundenerlebnis. Ich bekam Börsentipps, durfte Kunst bestaunen, sogar 1000 Euro konnte ich noch tauschen, am Schluss ging mit meinen Banker auf einen Kaffee und wir redeten über meine digitale Welt. Der Transfer weg von der CS ist bereits eingeleitet; zum Bedauern meines inaktiven CS Beraters und zur Freude des Managements, da sie an mir nur 85 BP verdienen.

    • CS ist immer noch eine andere Bank als viele andere,warum haben sie immer weniger CH kunden…

    • alles genauso. Nur: die auf den Stühlen hockenden Leute fühlen sich eben gar nicht mehr sicher. Sie haben Angst! Denn Sie wissen genau, wie es um Kosten vs. Ertragslage, Kundenaktivität, Druck auf die Margen usw. steht. Sehr traurig. Wahrscheinlich passt das Wort „tragisch“!

  37. Warum hat dann Rainer Gut in seiner Biographie geschrieben, die Übernahme der Schweizerischen Volksbank sei eines der besten Geschäfte gewesen, dass er jemals gemacht hat und warum hat die CS nach Chiasso 1977 dieses sehr erfolgreiche Werbegeschenk der Skimützen gemacht, um Retail-Kunden zu gewinnen? Wenn die CS mit ihrem geringen Eigenkapital wieder zurückkehrt ins Geschäft für sehr vermögende Kunden und große Unternehmen muss sie, um sehr erfolgreich zu sein, einen 3A Status haben. Nur so kann sie sich den Kantonalbanken und den Raiffeisen-Banken als Girozentrale anbieten, um ihr internationales Geschäft im Trade Finance, im Devisen- und Goldhandel, ausbauen und dies bedeutet viele Banken-Kreditoren. Man sieht aber nichts davon. Die Kantonalbanken und sogar die UBS sind sehr dankbar, wenn sie jetzt ihr Personal in ihren Filialen und der NAB derart brutal abbaut. Sie gewinnen damit Retail-Kunden und müssen selber weniger ihr Personal in der Schweiz abbauen. Auch so wird die CS nicht auf das
    nötige Gewicht kommen als Spezialist für potente Kunden. Sie benötigt dafür eine Fusion mit Bär und vielleicht sogar Vontobel, aber dies wird
    Pictet nicht zulassen. In den USA hat sie es spektakulär versäumt, trotz Übernahme der alten First Boston sehr tiefe Pfähle einzurammen. Solche Fehlgriffe wie Donaldson, Lufkin and Jenrette, wirken lange nach unter der Führung von Oldtimer-Fan Mühlemann und den angeblich fließend
    Japanisch sprechenden Brady Dougan, gefördert von dem noch heute hochverehrten Oskar Grübel, der nicht den Mut hatte den berechtigen Kritiker der Swissair, Christopher Chandiramani, zu verteidigen und zu behalten. Nun, die Wirtschafts-Journalisten haben sich in dieser Zeit diesen Bank-Koryphäen bäuchlings genähert, heute nur noch mit respektvollem Kopfnicken, außer beim Schweizer Fernsehen, welches beim Kotau bleibt. Diese Annäherung auf dem Bauch gilt aber nach wie vor für die meisten Politiker der SVP und der FDP und die CVP springt den beiden hintennach und meint sie sei damit volkstümlich.

  38. Wenn der normale Bürger 10000 Franken zur Bank bringt ist es für die Bank ein Verlust! Wenn der normale Bürger 10000 Franken von der Bank abholt ebenfals Verlust!
    Ohne Zinsen kein Schaltergeschäft! Tiefe Zinsen schlechte Geschäfte , das ist auch ohne HSG Abschluss einzusehen dass es so nicht mehr weitergeht.
    Vorschlag Zinsniveau ca 3-5 % und es läuft wieder in Ordnung!

  39. Gewiss bedauerlich, aber die NAB war in ihrer rund 170-jährigen Geschichte selbst eine einzige Bereinigerin der einstmals so kleinteiligen Aargauer Bankenlandschaft.

    Die Kunden der Ersparniskasse Möhlin etwa waren als stolze Unterfricktaler wohl auch düpiert, als ihr geliebtes und regional tief verankertes Geldinstitut von den Hochnäsigen aus dem Kantonshauptort, der in alle Welt bekannten Metropole Aarau, gekapert wurde.

    Nicht zu vergessen, die nicht minder stolzen Nachfahren der Habsburger im unteren Aaretal, die ihre hoch angesehene Sparkassagesellschaft des Bezirks Brugg an die neuen Bankenvögte abtreten mussten. – Zuletzt schluckten die Aarauer, zu deren Leibspeise offensichtlich nicht Rüebli sondern Bankfilialen gehörten, auch noch die Geschäftsstellen der Schweizerischen Volksbank und der SKA im Aargau.

    Der Aargau wird es überleben. Und wenn dafür Peach Weber das Trauma in einem lustigen «Liedli» wird verarbeiten müssen.

    NAB-Kunden, die sich das dennoch nicht bieten lassen wollen, können ja mit der Neon-App ein Konto eröffnen, damit werden sie nämlich Kunden der Hypothekarbank Lenzburg.

  40. Den Niedergang der CS hat CEO Lukas Mühlemann eingeläutet. Dann Brady Dougan, der pro Jahr bis 93 Millionen abzockte. Alles unter der Schirmherrschaft von
    VRP Kielholz.

    • ja genau. und den diesel hat winterkorn begraben. wohl die letzten 20 jahre geschlafen.

    • @ Chronist
      Der Niedergang der CS hat nicht Lukas Mühlemann eingeläutet, sondern Rainer E. Gut, der die Marbella-Sache benutzte um die Kleinert Unternehmungen Holding AG, die Omni Holding von Werner K. Rey platt zu machen, mit dem Resultat: die Berner Kantonalbank und die Volksbank gerieten in eine Schieflage. Herr Gut war den dümmlichen Intrigen, die Moritz Suter gegen die Swissair einfädelte, um seine marode Crossair und seinen luxeriös-barocken Lebensstil retten zu können. Er bekam volle Unterstützung vom Daig und den Basler Pharmakonzernen. In den letzten Wochen wurde bekannt, dass Herr Suter und sein Daig-Wirtschaftssnwalt auch Intrigen gegen mich einfädelten, um an den Trog zu gelangen, der von den Grossen ständig gefüllt wird, in der Hoffnung so das Kropp-, Problem lösen zu können

    • @Chronist

      Einverstanden: Den Niedergang der CS hat Lukas Mühlemann – als zeitweiliger CEO und *Verwaltungsratspräsident* eingeläutet, zusammen mit seinem Adlaten Thomas Wellauer. Die Integration der Winterthur war eine Schnapsidee. Und der Kauf von DLJ (Donaldson, Lufkin & Jenrette) gegen Ende der Dot-Com Blase war völlig überteuert – selbst zu den extrem hohen Valuations in jener Zeit.

      Kielholz hat auch sein Scherflein – und nicht zuwenig – beigetragen. Nur war er erst nach Lukis Abgang Verwaltungsratspräsident. Er verantwortet nicht nur Brady Dougan’s exorbitante Total Compensations, sondern letztlich wohl auch den (indirekten) VRP Nachfolger Urs Rohner. (Auch wenn Kielholz dies mit Sicherheit abstreiten würde.)

  41. EWS hat mit den Linken zusammen den Bankenplatz Schweiz begraben. Jetzt begräbt KKS mit den Linken zusammen die Schweiz 🇨🇭

    • @ Grabesstimmung

      Widmer-Schlumpf hat die die schöne Schweizerbankenwelt zerstört. Und wird dafür von links bewundert.

      Keller-Suterwill die Schweiz u einem Untertanenland der maroden EU machen. Und wird dafür von links bewundert!

      Hütet Euch am Morgarten!

    • Sie leben in Ihrer Märchenwelt.
      BR Hans-Rudolf Merz (FDP) hat vor EWS den automatischen Informationsaustausch gemäss OECD einführen müssen, weil herausgekommen ist wie korrupt unsere Schweizer Banken sind.

      Zudem haben wir immer bürgerliche Bundesräte im Finanzdepartement gehabt. Selbst EWS war SVP/BDP und keine „linke“. Zudem hat das Parlament immer noch eine bürgerliche Merheit. Warum sollen die Linken schuld sein?
      Wieviel „Linke“ gibt es denn in den Verwaltungsräten von Banken?

      Nein, den Niedergang des Schweiz Finanzplatzes habt ihr ganz alleine verbockt mit Arroganz, Korruption und Steuerhinterziehung.

      Das dies nicht in Ihr Weltbild passt ist klar. Sie sollten weniger die Weltwoche lesen und sich richtig informieren.

    • Naja, wer bei der CS ein Konto etc. hat, ist ja selbst schuld.

      Im K-Tipp und überall sonst im Internet sind CS und UBS bei den Kosten ganz ganz oben.

      Trotzdem ziehen die beiden wankenden Großbanken auch heute noch Kunden an wie das Licht die Motten.

  42. Diese Amputation ist schmerzlich. Für das Personal der NAB und auch für die aargauischen Lokalpatrioten, resp. Bankkunden.
    Auch ich ärgere mich darüber!
    Gegen die Trends der Zeit aber kann sich das CS Management nicht stemmen, sonst wird es selbst abgestraft von Börse und Medien.
    Wir leben in einer brutalen Zeit!

  43. Leute wie die Quoten-Anke sind mit ein Grund, warum im September ein JA eingelegt wird beim Urnengang bzgl. Begrenzungsinitiative. Solche Leute sollten nicht einfach in den Werkplatz Schweiz einreisen dürfen.
    Das ist keine benötigte Fachkraft, wie z.B. das Pflegepersonal es dafür umso mehr ist. Stichwort skilled migration.

    • wie wärs an den stammtisch zu gehen mit hasstiraden? dort wirds wenigstens nicht in textform dokumentiert.

    • Als ob eine Schweizer Quoten-Trulla besser wäre.

      Bei der Begrenzungs-Initiative geht es nicht darum, sondern ob die Schweizer z. B. bei Arbeitsplätzen einen Inländervorrang wollen wie früher oder nicht.

      Ich erinnere noch, als ich 1998 eine Bewilligung für einen Deutschen wollte und ich dann vom Amt für Wirtschaft und Arbeit ans RAV verwiesen wurde.

      Und dort erklärte mir man: Wenn alle arbeitslos gemeldeten Schweizer für diesen Beruf angestellt sind, dann kriege ich die Bewilligung. Sonst nur, wenn ich nachweise, daß ich keinen geeigneten Schweizer finde.

    • @Helvetia

      Auch wenn man natürlich bei allem und jenem den Bogen zur Begrenzungs-/Kündigungs-Initiative schlagen kann, so ist Ihre Aussage – sehr höflich formulkiert – allerhöchstens das Zweitintelligenteste, was ich auf IP schon gelesen habe.

    • Träumen Sie weiter: Die «Ankes» werden auch bei einem JA zur Kündigungsinitiative zu ihrer Aufenthaltsbewilligung kommen!

      Woher ich das weiss?

      So war das nämlich vor der PFZ: Wenn ein Konzern eine ausländische Führungskraft brauchte, gab es ohne Diskussion und subito, quasi auf Fingerschnippen, den C-Ausweis!

      Abgesehen davon hatten Deutsche aufgrund Staatsverträge seit eh und je privilegierten Zugang in die Schweiz.

      So waren sie etwa keinen Kontingenten unterstellt, benötigten kein Visum – weder zur Stellenaufnahme noch zur Stellensuche.

      De facto bestand zwischen CH und D also bereits eine zwischenstaatliche Personenfreizügigkeit – Jahrzehnte, bevor das EG-FZA Rechtskraft erlangte. Genau deshalb waren u.a. Universitäten und Spitäler immer schon mit Deutschen voll, und ich meine nicht nur die Chefarzt- und Professorenbüros.

      Selbstverständlich galten die Privilegien auch umgekehrt für Schweizer: Nebst prominenten Rogers sind auch etliche weniger prominente Hinzens und Kunzens unbürokratisch nach Deutschland zum Studieren, Schaffen und Rentnern.

      Und Sie werden es nicht glauben, aber bis zur Finanzkrise war das «Schaffä im Dütsche» dank starkem Euro und vorher DM auch kein Downgrade beim Einkommen.

      Städte wie München oder Hamburg waren z.B. Eldorados für Schweizer Architekten, deshalb bauten auch HdM dort.

      Und u.a. die Auto- sowie die Luft- und Raumfahrtindustrie waren sogar bis eben noch solide Arbeitgeber mit hervorragenden Löhnen und Benefits für CH-Ingenieure. Vor allem aber: Man kann in D noch richtige Dinge entwickeln, eben ganze Maschinen, Autos oder Flugzeuge – und nicht nur ein Scharnier, wie in der weitgehend deindustrialisierten Schweiz.

      Nebenbei: Auch der aktuelle CS-VRP Urs Rohner lebte eine Weile «gut und gerne» in Deutschland, als Vorstandschef der ProSiebenSat.1 Media AG!

      😁

      Die SVP verheimlicht das alles, da sonst die ganze Legenden von früheren Zeiten, wo die Eidgenossen angeblich unter sich waren, kläglich implodieren würden.

      Übrigens, einen Notstand an Pflegekräften gibt es schon in ganz Europa. Also, woher holen? Boris sichert sich schon mal die Hongkong-Chinesen als Substitut für frühere EU-Zuzüger, die fallen also schon mal aus. Am Schluss bleibt uns nur noch, in Afrika umzuschauen.

      «Bunter» wird die Schweiz also so oder so. Ohne PFZ eher noch schneller, weil man dann statt Italiener, Polen oder Schweden eben Sudanesen, Chilenen oder Pakistaner rekrutieren muss.

      Und dann wird der srilankisch-stämmige Soziologe aus Basel eben doch noch Recht behalten.

      PS: Sri Lanka ist auch kein EU-Land, also kein PFZ-Bann…

      😂

  44. Ein Unternehmen muss konkurrenzfähig sein, keine Frage. Aber nur Geld Geld und nochmals Geld, auspressen der Zitrone bis sie verfault.
    Die entlassenen Mitarbeitenden bekommen dann sicher sofort und problemlos wieder einen Job und viele werden zugewandert sein – gut gibt es unser Sozialsystem, die Kassen sind ja gefüllt. Vergessen wir nicht, wem wir die ganze Bankenkrise zu verdanken haben – unseren Bücklingen in Bern.

  45. Wetten, dass der „Schuss“ hinten raus geht? Mit dem Verschwinden der NAB geht ein beträchtlicher Teil der regionalen Verankerung verloren. Ein klassisches Eigentor der CS.

  46. Höchste Zeit, dass die Langschläfer und Global-Träumer in der GL langsam aufwachen..Aufstehen und anderen Platz machen, die etwas vom Banking verstehen wäre noch besser.
    Mit den eingesparten Boni und nach unten korrigierten Löhnen könnte eine annehmliche Summe eingespart und nachhaltig eingesetzt werden..

  47. Als ehemaliger NABler habe ich das schon vor 25 Jahren kommen sehen…. und diese verlassen. Der beste Entscheid in meinem Berufsleben! CS war schon damals und ist es wohl auch heute noch: unberechenbar, sie hat’s ja mit anderen übernommenen Banken bereits (erfolglos) vorgemacht. Die Konkurrenz im Aargau bieten den NAB-Kunden gerne Asyl.

    • Zu dumm, dass sie nicht auch den NAB-Mitarbeitenden Asyl bieten werden. Die werden jetzt nicht so leicht einen neuen Job finden. Auch, wenn sie nicht am Schalter standen.

    • Ein bisschen sinnbefreit der Kommentar… NAB Kunden werden kaum auf die Cayman Islands wechseln. Da gibts nämlich für sie nichts, was sie hier nicht auch bekommen ausser höheren Gebühren 🙂 Obwohl sich NAB/CS-Kunden hohe Gebühren ja gewohnt sind!

    • ..immer wieder dieses Märchen..
      HRM (BR FDP) hat den automatischen Informationsaustausch eingeführt lange bevor EWS etwas zu sagen hatte.

      Der Grund war die Steuerhinterziehung unserer Grossbanken in den USA. Die Schweizer Banken sind selber schuld an ihrem Niedergang durch ihr korruptes und arrogantes Verhalten.
      Das passt halt einfach nicht jedem ins Weltbild..

  48. Anscheinend fühlt sich die CS nun für eine „Too Big to fail“-Szenario alleine genug sicher, um auch ohne den Hilfsmantel „NAB“ zurechtzukommen. Es gab halt zuviele Doppelspurigkeiten bei diesem Konstrukt. Das müsste eigentlich jedem Schmallspur-Manager aufgefallen sein. War also alles nur eine Frage der Zeit…

    • Schon 2016 als Th. Gottstein vom IPO der SUB träumte (träumen musste?) war allen klar, dass die „too big to fail“-Story (Resolution Case) nicht belastbar und/oder nicht nötig ist. Mit etwas Recherche wird man vermutlich sogar Stellungnahmen der FINMA zu dem Thema finden.
      Jetzt ist die Zitrone im Kerngeschäft der CS ausgepresst, jetzt wird noch die Luft aus der NAB rausgelassen.
      Next Steps: Schaffung einer selbständigen Digital Bank, vermutlich mit einem Konstrukt ähnlich der Swisscard (die Führungspersonen sind ja auch ähnlich qualifiziert und strukturiert) mit Tieflöhnen. Das Retail Banking der CS wird marginalisiert (Stichwort „neue Filiale der Zukunft“) und die Beratung durch Lernende und Cash-Service-Advisors sichergestellt. Und im Private Banking wird sich das Spreu vom Weizen trennen, ev. bleibt da dann nur noch das UHNW unter Felix Baumgartner übrig. Dann ist gar nichts mehr too bigh to fail und die RWA pendeln sich in finanzierbaren Grössenordnungen ein.
      Wer noch rennen kann, egal ob Kunde oder Mitarbeiter, sollte jetzt rennen…

  49. CS musste seit 2000 in den USA 10,4 Milliarden Bussen (penalties, fines) bezahlen.
    Dazu kommen noch happige Bussen in London, Dland, Asien.
    Siehe Google: „credit suisse violation tracker“

  50. Im Westen nicht Neues: die CS zerlegt sich selber!

    Ob FIFA-Kunden, Privatdetektiv-Affären, Tidjane-Millionen-golden Handshakes, ZFF-Sponsoring für die Gattin des VR-Präsis, Thunfischflotten-Kredite in Madagaskar oder kriminelle Aktivitäten in den USA, die CS bleibt dran. Unermüdlich.

    Selber schuld, wer da noch Kunde oder Mitarbeiter ist.

    • @T- Ruth

      Besser kann man es nicht formulieren.

      Selber Schuld, wer da noch Kunde oder Mitarbeiter dieser CS ist.

  51. Wie viele Schweizer Banken hat eigentlich die CS schon begraben: Leu, Hofmann, Volksbank, Clariden, NAB u.v.m. Mich stört das „Suisse“ im Namen, sonst können die doch wüten, wie sie wollen. Wie LH schreibt ist die Bank nur im IB (teilw) und im Geldverstecken für Superreiche (Russen etc.) erfolgreich, weil geschützter Markt. Irgendwann wollen aber auch diese Steuerbehörden ihren Anteil, dann gute Nacht für die vielen Private Banker…

  52. Na ja, wenn Herr Helfenstein und seine Buddies Einkommensmillionäre nur auf 25-50% des Bonus verzichten würden, könnte man pro Jahr mehr einsparen. Ist vermutlich zu viel verlangt, stattdessen spät man lieber weniger ein und setzt ein paar Indianer auf die Strasse!

    • Falsche Milchbuchrechnung, wer immer nur die Löhne rechnet.
      IT
      Immobilien
      Etc

      Sind ihnen wohl unbekannt!

    • @Oberhölzl
      Bitte nicht schon wieder dieser Corona-Bullshit. Das hier hat ausnahmsweise mal nichts mit dem imaginären Killer-Virus zu tun. Und apropos „Solidarität“ werden Sie noch auf die Welt kommen, Sie Naivling.

  53. Mario Crameri hat in seinem Leben kaum jemals etwas gebaut mit dem Computer. Es ist zu bezweifeln dass er überhaupt noch weiss wie man Software entwickelt. Viel mehr hat er zwanzig Jahre lang an seiner Karriere gewerkelt. So sieht’s aus.

    • @Uto Kulm

      Du scheinst Super Mario ja super zu kennen.

      Im Gegensatz zu Dir kenne ich ihn gut, habe jahrelang gerne für ihn gearbeitet, weil er etwas von IT versteht. Lies zuerst mal seinen CV, bevor du so einen BS erzählst.

  54. „Miss Digi-Pigi Shootingstar.“
    Einfach irritierend, wie jemand ohne IT-Background zum Digital-Chief-in-Command aufsteigen kann. Das ist einfach grotesk, sorry. Das ist in etwa so, wie wenn eine Klavierspielerin plötzlich Umweltministerin würde. Oh, wait.
    Zum Filialnetzabbau: Kein Problem, ich bin dann mal weg. Ich gehöre wohl zu jenen Bankenkunden, die gerne noch – auch wenn nicht sehr oft – in eine Filiale reingehen wollen, um ein Problem auch mal von Angesicht zu Angesicht zu lösen. Offenbar reden Leute heute lieber mit Computern und Bots und lesen sich durch dämliche FAQs auf Websiten, nur damit’s nicht ganz so viel kostet.
    Dabei darf man sich fragen, ob wirklich die Filialen der grosse Kostenblock bei einer Bank wie der CS sind.

    • Liebe Credit Swiss

      Wir würden Ihnen gerne noch Anette B. und Youngran K. anbieten! Dann können Sie mal ganz praktisch sehen, was 3x Ahnungslos (nein, nicht Atemlos) ergibt.

      Ihre Suisse Re

    • Zitat:

      „Das ist in etwa so, wie wenn eine Klavierspielerin plötzlich Umweltministerin würde.“

      Kommentar:

      Die Schweiz hat eine Pianistin als Bundesrätin.

      Und einen sympathischen Gesundheitsminister, der jedoch leider soviel Ahnung von Medizin hat wie ein Fisch vom Velofahren versteht (wie man anläßlich Corona sehen kann)

  55. The simple reality is that the combination of low interest rates and increased scrutiny of global Black Money flows is hitting all traditional banking models.

    Credit Suisse no longer has any relevance.

  56. Der Zahn der Zeit nagt an den beiden Grossbanken CS und UBS ganz schön (siehe Börsenkurse), und wird es auch weiterhin tun!

  57. Comment ne pas faire le constat que l’évolution technologique fera disparaître le cash ? Que les moins de 65 ans ont des ordinateurs, que tous les paiements se font par bulletin de versement.
    Le libéralisme c’est l’adaptation permanente de l’offre à la demande, et la demande a changé, les comptes discrétionnaires étrangers ont disparu, et avec eux la clientèle moyenne internationale. Avec des comptes déclarés les frais ne peuvent être les mêmes.
    L’adaptation du Crédit Suisse est logique remarquable mais évidemment compliquée à subir.
    C’est un peu comme l’initiative sur l’immigration, la Suisse doit transformer son éducation pour former mieux et former plus sous peine de délocaliser ses industries. Car si l’on ne peut plus produire en Suisse il faudra produire ailleurs.

    • Die Anpassungsfähigsten sind die Romands qui s’obstinent à écrire en français auf einem Deutschschweizer Blog. Chers Alémaniques, faites vos posts auf Deutsch auf einem welschen Blog. Je vous assure, on va vous traiter de Bourbines et Totos, etwa tumbe Bauerntölpel.

    • @Vue de Genève

      Hä? Lernen und schreiben Sie DEUTSCH, tammi nomol!

    • @ Vue du Rütli
      Möglicherweise ist hier etwas mehr Wertschätzung für die Mehrsprachigkeit der Schweiz gefragt.

      Gehen Sie mal nach Biel.

      Dort kann man in Restaurants sehen, wie zwei sich unterhalten, der eine spricht Deutsch und der andere Französisch.

      Fand / finde ich faszinierend.

      Genauso wie daß an der Kasse die Kassiererin Französisch weiterredet, wenn man „Bonjour“ sagt. Aber Bärndeutsch, wenn man „Grüessech“ sagt.

  58. In der Realität sind gehen doch nur noch die wenigsten von uns in die Filiale, selbst ü65 erledigt ihre Geschäfte übers Internet. Warum also ein teures Gebäude mieten oder besitzen? Das Geld kann tatsächlich besser in neue Technologien investiert werden, oder sollen die Banken auf die gut aufgestellte ausländische Konkurrenz warten und verlieren?
    Ein guter EAM braucht Banken auch nur noch um Assets zu buchen. Die persönliche Interaktion reduziert sich auf ein Minimum. Je länger je mehr sind auch die retrogetriebenen Struki-Künstler eine aussterbende Spezies und somit brauchen sie weder die Struki-tools der Banken, noch deren Produktspezialisten. Die Wetschöpfungskette, auch wenn die Banken versuchen dagegen zuhalten, bricht je länger je mehr auf. Die Konsolidierung ist im vollen Gange und die 2, 3-Nasenschobs werden in den nächsten zwei Jahren verschwinden.
    Corona und FINIG beschleunigen diesen Prozess lediglich.

  59. Um die nötigen Zukunftstechnologien zu adaptieren haben die meisten Banken das nötige EK nicht. Fusionen in der Bankbranche sind daher überlebenswichtig….und es braucht Banker mit viel Techwissen und weniger Statusambitionen.
    PS: Sorry an alle oldstyle Banker, aber Tesla räumt auch gerade den Automarkt auf….

    • «[…]aber Tesla räumt auch gerade den Automarkt auf…»

      Mit einem Absatz von prognostizierten 400’000 Autos im 2020 und ein paar wenigen Millionen «Gewinn», die in Wahrheit aus dem Handel mit Emissionszertifikaten stammen?

      Nur mal zum Nachdenken: Der gesamte Automarkt kommt aktuell auf über 70 Mio. Einheiten!

      Tesla ist doch auch nur ein kleiner Bissen vom Kuchen, und wenn Panasonic oder LG Chem die Lust verlieren, weil andere Kunden interessanter sind, dann ist Schicht in Schacht. Und die Chinesen werden die allzu forschen Kalifornier schon einhegen; Daimler oder Volvo sind dank chinesischem Aktionariat klar im Vorteil.

      Das Wunderwerk in Brandenburg, natürlich in abgehobener Musk-Manier als «Giga» klassifiziert, wird übrigens aus Subventionen gebaut. Sprich, der deutsche Steuerzahler zahlt die Ansiedlung von Tesla – wo dann übrigens vorzugsweise polnische Grenzgänger arbeiten sollen… –, und das erinnert doch krass an Nokia Bochum.

      Die Analysten und Anleger sollten in Bezug auf Tesla endlich mal ihr Hirn einschalten. Aber die Gier ist wieder einmal stärker. Peinlich.

    • Lieber Burkart Schramm
      Die Technik machts, nicht die Grösse – wie in so vielen Bereichen….

    • Hört, hört, Herr Schramm!
      Danke für diese Worte.
      Viel spannender wird es, woher die Energie für die Autos überhaupt herkommen soll, falls wirklich 10% der Deutschen auf diesen Ford Mondeo mit iPad Monitor umsteigen.

  60. Wasvor allem schwer auf der CS lastet sind alle Personen, die meinen, dass sie mehr als 1 Mio pro Jahr verdienen müssen, ohne ein persönliches Risiko eingehen zu müssen!

    • Bietet nicht die deutsche Sprache bessere Verben, um diese höchst lukrative Tätigkeit zu umschreiben? Wie wäre es mit „ABHOLEN“, „MITNEHMEN“ …….?

  61. Die CS schrumpft und verabschiedet sich schleichend aus dem Retailgeschäft. Das macht Sinn, denn sie hat ein Top-Management, das von diesem Geschäft wenig Ahnung hat. Auch im Massen-Private Banking hat sie nichts zu suchen – da ist sie einfach nur teuer. Es bleibt das Geschäft mit Institutionen und Firmen, wo die CS wirklich kompetitiv ist und der Wettbewerb verhindert, dass sie die Kunden abzocken kann.

    Anke „leistet“ man sich; sie ist harmlos und man lässt sie die Dinge machen, bei denen die CS schon lange abgehängt wurde. A propos Digitalisierung: bin gespannt, was Crameri im Herbst bringen wird. Enttäuschend kann es nicht sein – die Erwartungen sind jetzt schon grottentief.

  62. «Die CS Schweiz wird so zu einem grossen Computer». Wer die IT-Landschaft kennt, der bekommt da Monument Valley ähnliche Runzeln auf der Stirn. Der Windows 10 Workplace wird im Wochenrhythmus vergewaltigt wie eine Afghanische Ziege. Die Backbones stammen gefühlt aus dem IT-Holozän, also direkt nach der Lochkarte. Die Software Entwicklung gleicht einer Hinterhofautowerkstatt in Messina wo 15-jährige Erntehelfer mal schnell den Motor auswechseln, wenn die Bremsklötze alle sind. Zwei Stufen über den Schraubern können sie maximal über das iPhone wischen, und haben ein IT-Verständnis wie mein 87-ig jähriger Patenonkel im Pflegeheim.

    • hey bitte die autowerkstatt in Messina nicht beleidigen, die haben mehr verständnis von autos als mancher ausgebildeter mechaniker.. 🙂

    • Danke für diese sehr treffende Beschreibung. Und Mario Crameri ist der Oberhirte, bewegt sich von Höhle zu Höhle damit nicht auffällt dass er von allem am wenigsten versteht. Prognose: er taucht alsbald anderswo als Heilsbringer wieder auf. Wetten?!

    • Sehr schöne Metaphern, wirklich.
      Nur wieso Sie die Zahl 87 als „siebenundachz“ aussprechen, erschliesst sich mir nicht…

      😉

    • Das mit der Ziege ist Rassismus in seiner reinsten Form! Muss doch nicht sein…

    • Hahahaha … wenn’s nicht so wahr wäre, dann könnte man direkt lachen über ihren Kommentar. Aber eben: so schaut leider die Realität in der CS im Jahr 2020 aus.

    • Ich würde mein Auto lieber einem Hobbymechaniker in Messina anvertrauen als mein Bankkonto einem sogenannten Profibanker von der CS. Dortige Jungs sind keine Theoretiker und vom Leben wahrlich nicht verwöhnt. Sie verstehen es zu improvisieren, etwas was die Profis an der Bahnhofstrasse nicht einmal buchstabieren können.

    • Auf den Punkt gebracht. Leider sieht die IT in fast all den CH Banken gleich aus. Alle Schmallspur- Manager setzen Schlagwörter wie Agil, Digitalisierung, Automatisierung ein und keiner davon hat überhaupt eine Ahnung was Sie damit sagen oder zumindest meinen.
      Die Banken leben mit Applikationen die min. 25 Jahre alt sind, geschweige die Infrastruktur 😉

    • Haben sie etwa den falschen Artikel erwischt? Ihr Kommentar könnte nämlich ebenso gut zur SwissRe passen…. Die wollen auch ne Digital Company werden, nur ihre IT ist um einiges schlechter als in der CS…. Workplace kann man das gar nicht mehr nennen, Infrastruktur gibts nicht mehr, die steht in der Swisscom oder irgendwo sonst, laufen tut sie nicht! Kosten ohne Ende, ständig umorganisieren und neue Hypes, ageil bis zur letzten Faser….. Leider fehlt es an echten Managern die verstehen was gemacht werden muss und das dann auch durchziehen, heute hat’s nur Abnicker ohne Backbone (Rückgrat)…

    • @SwissRe
      Den meisten Ihrer Beobachtungen bezüglich Swiss Re kann ich zustimmen. Aber der Standard Workplace funktioniert meines Erachtens sehr gut.

  63. Und wenn dann alle Banken zum gleichen E-Banking- oder Handybank-Einheitsbrei geworden sind und es dem Kunden egal ist wo er bankt, dann, meine Freunde, ja dann geht der Preiskampf so richtig los.

    robinhood.com lässt grüssen

  64. Visionen = Null
    Empathie = Null
    Traditionen = Null
    Geschäftsmodell = auf dem Mittelstand rumhampeln – auspressen wie Zitronen – um weiter den eigenen Bonus finanzieren zu können
    Resultat = Ausverkauf der Heimat durch ausländische Manager

  65. Digi Pigi gehört wohl zum grössten Bullshit was die CS je hervorgebracht hat.

    Aber Ms Digi Pigi wird jetzt befördert

    Passt ins Bild der CS.

  66. Die CS schreibt von Wachstum… Welches Wachstum ? Die CS ist seit 10 Jahren am absterben… auch kein Wachstum beim Aktienkurs – das einzige was bei der CS wächst sind die Löhne der AbzockerManager ! Time is come to say goodbye !

    • Wenn der Gott aus Stein handelt, bleibt kein Stein auf dem anderen.

      Längst überfällige Konsequenz nach den Lügen der Vorgänger?

  67. Also: so wie bisher.

    Und wenn die CS Lust auf 0 Mitarbeiter und 0 normalen Kunden hat so ist dies keine Tragödie, weil sie Konkurrenz hat, zu der sie wechseln kann.

    Marktwirtschaft ist keine Einbahnstrasse.

  68. Oh nein, wie oft darf Anke Bridge noch versagen? Ihre junge und unerfahrene Truppe kriegt nichts auf die Reihe…..ach doch, internes Marketing mit farbige Folien.

  69. Der arme Hässig… kommt ja gar nicht mehr zur Ruhe mit diesen ganzen “Karrierefrauen” überall. Echt traurig!

  70. Wer mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!
    Genau deshalb muss sich die CS (und alle anderen) immer wieder neu positionieren.

    • Die Zukunft bringt eine Zentrale pro Ballungszentrum, wo persönliche Meetings mit einem versierten Kundenberater vereinbart werden können – der Rest: Digital und sophistizierte Bancomaten, 20 in einer Reihe, die alles können !
      Und wenn das letzte Grosi nicht mehr auf die Bank spaziert, geht auch die letzte Filiale zu … .

  71. Radikalumbau ohne Ende bei CS.

    In den letzten 20 Jahren war CS stets eine Grossbaustelle – permanente Skandale und eine unterirdisch schlechte Aktien Kursentwicklung.

    Es ist wirklich genug Schaden angerichtet worden durch diese Bank.

    • Die SKAndalgeschichte geht über doppelt so lange zurück. Sie hat Tradition. Daran ändert die Übernahme der SKA durch die Schwester CS-Holding nichts.

  72. Ein kleiner Vergleich (NAB vs. CS) auf Basis der Zahlen des GB 2019:

    Bruttogewinn pro MA: 296K vs. 470K
    Reingewinn pro MA: 227K vs. 72K
    Cost/Income Ratio: 52% vs. 77%

    Quizfrage an alle mittelmässig Begabten (also u.a. auch an das CS Top Management):

    bei welchem Institut sollte man dringend die Effizienz durch (Bonus-)Kostensenkung erhöhen?

  73. „Kunde im Zentrum“ – der ist gut….. hahahaha ….

    PS: Man (Kunde) darf alles selber machen, dafür steigen die Gebühren…

    • Falsch: Im Falle der CS sollte es heissen „Die Letzte löscht das Licht…

      Ist bei der CS nur eine Frage der Zeit…

  74. Bei einer Bonussumme von jährlich über 3 Milliarden Franken könnten jährliche Kosteneinsparungen von lächerlichen Fr. 100 Mio auch ohne Abbau von Personal und Kundenservice erfolgen. Aber das passt nicht zur Kultur von Grossbanken. Wer dort arbeitet, nimmt bewusst in Kauf, dass Loyalität und Vertrauen wenig zählen und man der nächste auf der Abschussliste sein könnte.

    • Ja klar. Oberstes Ziel ist, Key Risk Taker zu werden. Dann ist man Vogelfrei und innert zwei Jahren fürs Leben saniert. Danach muss man nicht mehr arbeiten sondern kann sich ganz und gar dem politischen Ränkespiel widmen.

    • Absolut richtig! Ich bin überzeugt, der ebenfalls überbezahlte VR um U. Rohner “könnte” problemlos die Lohnsumme – inkl. Boni – der GL und sog. Risk Takers um 25% reduzieren, ohne dass es zu einer Qualitätseinbusse im Kader “käme”. Es müssen entsprechende Arbeitsverträge geschlossen werden. Dafür braucht’s halt rechtliches Können…

    • Patrick,
      da muss ich dir absolut recht geben und gleichzeitig alle Aktionäre an den Ohren ziehen.
      Ein Bonus muss doch verdient werden und nicht nur abgesessen. Es ist eigentlich als eine Insentivierung gedacht und nicht ein garantierter Lohnbestandteil. HSBC hat es vor Jahren mal vorgemacht: das Investment Banking hat keinen Bonus erhalten, sie haben einige dieser hochbezahlten Wänker verloren, machen aber immer noch Geschäfte und zum Teil Gewinn für ihre Aktionäre (die stolzen Zeiten anno 2007 sind natürlich vorbei).
      Die CS müsste diesen Weg gehen.
      Also liebe Aktionäre, verbündet Euch und lasst uns unser Unternehmen auch strategisch führen (jeder von Euch, der eine PK hat, ist Aktionär…. einfach nur indirekt).
      Danke
      nigol

  75. was ist das anvisierte superreich Klientel? 250m plus? dann ist die Antwort NEIN, sicher nicht CS, vorher ZKB. Ich will ein Gesicht und dahinter AAA Service aber keine Entschuldigung dass der Fehler irgendwo liegt (IT, Indien, bla bla).

  76. Das Wort volkswirtschaftliche Verantwortung hat diese Credit Suisse wohl noch nie gehört.

    Credit Suisse verhält sich wieder wie ein Elephant im Porzellanglas.

    • @Samuel Rominger
      Volkswirtschaftliche Verantwortung? In welcher Welt leben Sie denn? Das ist schon lange passé. Heute heisst es „Shareholder Value Creation“. Nur kann das die Credit Suisse auch nicht. Sie machen „Top Management Value Creation“. Laughing all the way to the bank.

  77. War einmal ein Revoluzzer,
    Im Zivilstand Lampenputzer;
    Ging im Revoluzzerschritt
    Mit den Revoluzzern mit

    Und er schrie: „Ich revolüzze!“
    Und die Revoluzzermütze
    Schob er auf das linke Ohr,
    Kam sich höchst gefährlich vor

    Doch die Revoluzzer schritten
    Mitten in der Straßen Mitten,
    Wo er sonsten unverdrutzt
    Alle Gaslaternen putzt

    Sie vom Boden zu entfernen,
    rupfte man die Gaslaternen
    Aus dem Straßenpflaster aus,
    Zwecks des Barrikadenbaus

    Aber unser Revoluzzer
    Schrie: „Ich bin der Lampenputzer
    Dieses guten Leuchtelichts.
    Bitte, bitte, tut ihm nichts!

    Wenn wir ihn’ das Licht ausdrehen,
    Kann kein Bürger nichts mehr sehen,
    Laßt die Lampen stehn, ich bitt!
    Denn sonst spiel’ ich nicht mehr mit!“

    Doch die Revoluzzer lachten,
    Und die Gaslaternen krachten,
    Und der Lampenputzer schlich
    Fort und weinte bitterlich

    Dann ist er zuhaus geblieben
    Und hat dort ein Buch geschrieben:
    Nämlich, wie man revoluzzt
    Und dabei doch Lampen putzt

    Erich Kurt Mühsam (geboren am 6. April 1878 in Berlin; gestorben am 10. Juli 1934 im KZ Oranienburg) war ein anarchistischer deutscher Schriftsteller, Publizist und Antimilitarist. Als politischer Aktivist war er 1919 maßgeblich an der Ausrufung der Münchner Räterepublik beteiligt, wofür er zu 15 Jahren Festungshaft verurteilt wurde, aus der er nach 5 Jahren im Rahmen einer Amnestie freikam. In der Weimarer Republik setzte er sich vorübergehend in der Roten Hilfe für die Freilassung politischer Gefangener ein. Seine politische Heimat fand er seit Mitte der 1920er Jahre in der „Anarchistischen Vereinigung“.

    • Kleine Präzisierung:
      das KZ hiess nicht KZ Oranienburg, aber KZ Sachsenhausen, auch wenn es in Oranienburg liegt (auch heute noch: es ist jetzt eine Gedenkstätte).

    • Am 21. März 1933 richtete die SA in einer alten Brauerei für die Inhaftierung von Gegnern des nationalsozialistischen Regimes aus Brandenburg und der Reichshauptstadt Berlin das KZ Oranienburg als erstes Konzentrationslager in Preußen ein. Mehr als 3000 Häftlinge waren dort bis Juli 1934 inhaftiert, mindestens 16 von ihnen starben. Im Juli 1936 wurde von der SS auf den Gemarkungen der Stadt Oranienburg und der selbständigen Gemeinde Sachsenhausen auf einem bewaldeten Areal von zunächst 80 Hektar mit dem Konzentrationslager Sachsenhausen der erste große KZ-Komplex errichtet. Im Krieg wurde das Lager bis zu einer Größe von ca. 400 Hektar erweitert. In der Nähe des Hauptlagers, am Hohenzollern-Kanal, befand sich das Außenlager Klinkerwerk Oranienburg, in dem Ziegel- und Natursteine für den Umbau Berlins zur Reichshauptstadt Germania von den KZ-Häftlingen produziert oder bearbeitet werden mussten.

  78. Es gibt wirklich langsam keine Worte mehr dafür was CS hier täglich bietet!

    Skandale permanente Reorganisationen und Restrukturierung gehören zum Alltagsbild diese Bank.

  79. Wenn das Management nicht mehr weiter weiss werden einfach mal die Kosten gedrückt. Das kann jeder machen und jeder sieht den Erfolg anhand der eingesparten Kosten. Ein neues Service aufbauen und erfolgreich im Markt platzieren, diese Kunst und Wissen ist schon lange verloren gegangen. Auch Consultants machen das nicht denn dieses Vorhaben dauert zu lange und der Erfolg wäre recht gut messbar.

  80. Die NAB Mitarbeiter müssen nun die Suppe auslöffeln, die ihnen die Top CEO’s der Vergangenheit und der Super VR Präsi der Gegenwart eingebrockt haben

  81. Mit anderen Worten, die Mittelschicht der Mitarbeitenden der Credit Suisse müssen gehen, damit die Oberschicht der Bank die Einsparungen unter sich aufteilen kann. Das Motto ist wohl, ausplündern statt Geld verdienen nach grossfeudaler Art.
    Gunther Kropp, Basel

    • Aber das ist in Bankkreisen doch normal…
      Wer hat dem wird noch mehr gegeben..
      Und wenn es schiefgeht … muss der Steuerzahler blechen ….

      Es wird sicher bald noch mehr Alternativen zu den Banken geben …

    • Die Löhne werden bestimmt sinken aber nur für die Indianer. Die Gier und Arroganz der Häuptlinge steigt ins unermessliche. Diese würden am Sterbebett nicht einmal merken, dass auch sie sterblich sind. Danke Gott, wenigstens ist der Tod ob reich oder arm für alle gleich.