Aargauer Banken-Krieg

Kantonalbank zwingt Familienväter zu Samstagsarbeit, um enttäuschte CS-NAB-Kunden aufzunehmen. Keine Widerrede.

Im Aargau herrscht ein Grossfight. Hier die Aargauische Kantonalbank (AKB), der Platzhirsch; da die Credit Suisse, die Grossbank.

Seit Letztere ihrer Neuen Aargauer Bank (NAB) den Stecker gezogen hat, gehen die Wogen im Mittelland hoch. Schluss mit CS, so der Schlachtruf.

Mit Folgen: Wohl Tausende von NAB-Kunden wechseln von der CS-Tochter zur AKB. Diese hat nun Sonderschichten beschlossen. Samstagsarbeit für alle, die aufgeboten werden.

Das berichtete gestern die Aargauer Zeitung. Eine Sprecherin meinte, dass das Personal flexibel Wochenend-Dienst leisten würde. Mittwoch Nachmittag frei, dafür Samstag Morgen Einsatz.

Auch mit Über- oder Unterzeit könne man hantieren. „Sicher ist: Wir zahlen für die Samstagsarbeit Lohn und Zusatz“, so die Sprecherin.

Aarau gegen Zürich (AKB)

Am CS-Hauptsitz in Zürich versucht man, den Aufruhr im Westen als No Big Deal darzustellen. Was soll die Aufregung?

Doch die Coolness könnte trügen. Jedenfalls droht der CS ein massiver Kunden- und Vermögensabfluss in einer wichtigen Inland-Region.

„Wir sind mit unseren Kunden, die Fragen zur Zusammenführung der NAB mit der Credit Suisse haben, im engen Kontakt“, betont ein Sprecher auf Anfrage.

Was man sehe, sei das Gegenteil von Aufregung. „Wir beobachten kein verändertes Kundenverhalten seit der Ankündigung des Zusammengehens der beiden Banken und sind davon überzeugt, dass die Kunden das breite Lösungsangebot nutzen werden.“

Doch die CS will offenbar nicht einfach warten. Gestern hat sie überraschend ein neues Mobil-Angebot angekündigt. Der frühe Zeitpunkt könnte mit der Aargauer Abgangsflut zusammenhängen.

Kommentare

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  1. Ich lese hier viel von Wohlstandsgejammer….
    Ich bin kein Bankenfan – ich habe auf Banken gearbeitet und die Branche ist mir sehr unsympathisch. Aus verschiedenen Gründen.

    Aber man muss auch mal sagen, dass viele Bankangestellte hart arbeiten. Das ist nicht einfach mehr ein 9-to-5 Job, und die Mitarbeiter sind wie überall zunehmend unter mehr Druck. Der einfache Angestellte verdient zudem auch nicht mehr als Hansruedi Müller bei der XY Industriefirma – vorausgesetzt sie haben in etwa den gleichen Abschluss.

    Über Sachen zu urteilen, die man nicht kennt / versteht zeugt von Überheblichkeit und Ignoranz.

  2. Die CS spart am Service für die Büezer aus dem Mittelland.

    Ich kenne sowohl die NAB als auch die AKB als Kunde und kann berichten, dass einige schnell mit der AKB unzufrieden sein werden könnten, wenn man sich die NAB Services gewohnt war. So ist zum Beispiel der Zugriff aufs AKB e-Banking Konto aus dem Ausland unterbunden und hinzu kommt die provinzielle Attitüde mit ständigen „geht nicht“, „haben wir nicht“ oder „wollen wir nicht“ Ausreden. Ich würde den Schritt aus eigener Erfahrung nicht empfehlen. Das die CS die paar Filialen nun auflöst ist hingegen eine Schande für eine Gross-Bank, die ständig Mrd Bussen für ihre Investmentbanker Banditen bezahlt. Da fehlt es an jeglichem Respekt gegenüber den eigenen NAB Mitarbeitern, Kunden und der ganzen Region.

  3. Eine Migrationswelle von NAB Kunden zur AKB war wohl voraussehbar, wenn man die Aargauer etwas näher kennt – und keine rosa CS-Brille trägt!
    Überstunden, wenn man Kundenbeziehungen quasi über Nacht geschenkt erhält, dürfte ja wohl kein Thema sein (Scheint aber leider doch so!)
    Werner Käch
    Längst pensionierter, ehemaliger NAB Regional Leiter

  4. Das war wohl voraussehbar, wenn man die Aargauer etwas besser kennt!
    Werner Käch
    Pensionierter, ehemaliger NAB Regional Leiter

  5. Der Aargau ist Kulturkanton. Da ist der Samstag heilig.
    Der Kanton kann ja jedes Jahr 500 Millionen aus dem
    Nationalen Finanzausgleich beziehen.
    Ja nicht mehr arbeiten, sonst geht der Anspruch verloren.

    • Sie müssen doch bitte die ganze Geschichte erzählen………

      Als Durchgangskanton hat der Kanton Aargau etliche Projekte von nationaler Bedeutung übernommen. Denken wir an die AKW’s und die (schiefgelaufene) Sondermülldeponie in einer ehemaligen Tongrube in Kölliken.Dazu die Lärmemissionen durch den nahen Flughafen Zürich-Kloten. Auch gigantische Verbauungen der N1 und der SBB führen durch den Kanton.

      Uneigennützig hat der Kanton AG diese Aufgaben übernommen, ohne auch nur annährend entgolten zu werden.

      Auch für die Lagerung radioaktiver Abfälle (Nagra) wird der Aargau wohl wieder in den sauren Apfel beissen müssen.

      Erinnern wir uns an das Projekt, am Wellenberg im Kanton Nidwalden ein Lager für schwach- und mittelaktive Abfälle zu errichten. An zwei Abstimmungen haben die Nidwaldner Stimmbürger im Jahre 1995 mit 52 % Neinstimmen ein Endlager verworfen. Im Jahre 2002 wurde dazu der Bau eines Sondierstollens mit 57% Nein-Stimmen abgelehnt. Nationale Solidarität sieht definitiv ziemlich anders aus……

      Die Innerschweizer Kantone (inklusive Schwyz und Zug) mit all seiner Briefkasten-Firmenkultur sollten sich all dies endlich bewusst werden.

      Etwas Demut schadet bestimmt nicht.

    • @ Baba
      die AKWs und Wasserkraftwerke gehören ja zu den besten Steuerzahlern.

      Fluglärm gibts über Kaiserstuhl, Spreitenbach, Mutschellen.
      Der grösste Teil des Kantons bleibt verschont.

    • O sancta simplicitas!
      Sie haben wohl auch vergessen, dass der vielgeschmähte Kanton Aargau noch immer zu den grössten und erfolgreichsten Industriekantonen der Schweiz zählt, mit einer beachtlichen Exportleistung!
      Ein pensionierter NAB Mitarbeiter

  6. Sehr viel wishful thinking seitens CS. Claro ist das Ganze mindestens regional ein Schlamassel und eventuell nicht ganz zu Ende gedacht. Jedenfalls dürften einige Hohe Herren in Zürich und Bern vermehrt mit dem Aargau telefonieren.

  7. Wo ist das Problem???
    Wird da ein Problem gemacht?
    Mittwoch Nachmittag frei. Samstag’s Arbeit wird mit zusatz abgegolten.
    Familienväter hin oder her.
    Ist mir sowieso Schleierhaft was das mit Familienväter zu tun hat.

  8. Schön für die Mitarbeiter der AKB. Bei anderen gelten Überstunden als selbstverständlich und werden nicht spezifisch abgegolten oder gar bewusst mit Mittwoch Nachmittag (=Schulfrei) kompensiert. Wenn das jemand als schlechte Lösung sieht: besser mal die Bank wechseln und ein bisschen Zürcher Realität schnuppern…

  9. Die AG-KB ist wohl keine Beamtenstube. Wo liegt also das Problem, wenn man ausnahmsweise mal eine Sonderschicht einlegen muss. Es ist doch für einen guten Zweck.
    „Me muess s’Heu mache, wänn d’Sunne schynt“.

  10. Ist natürlich eine tolle Sache für AKB, aber ich verstehe nur nicht die Aussage: „ Mittwochnachmittag frei und Samstagmorgen im Einsatz“ warum nicht den ganzen Mittwoch und dafür Samstag frei? Unglückliche Kommunikation?

    • Nein, Junge, MI UND SA arbeiten. Ist ja anyway eine Ausnahme. Ein Arbeitgeber soll auch einmal Mehrleistungen fordern können!

    • Weil die Kunden am Samstagmorgen frei haben für den Kundentermin und sich nicht den Mittwoch Nachmittag frei nehmen.

    • Weil vor allem Arbeitstätige während der Woche schlecht einen Termin finden oder abmachen wollen und somit der Samstag ideal ist. Geht mir auch so für meine Termine (Arzt, Optiker, Coiffeur etc.)

  11. Ok, was soll das? Noch nie einfach mal so Ueberstunden gemacht, wenn Du damit neue Kunden und Geschäfte machen kannst?

    Und dann FAMILIENVAETER! Ist ja fast so unanständig wie Kinderarbeit!

    Weit haben wir es gebracht. Fürwahr, eine Welt voller Idioten.

    • Doch klar. Aber für eine Firma mit Vision und eine Firma die sich für die Mitarbeiter gleich einsetzt wie fürs Kader und die Kunden. Eine simple Lohnsklaverei hingegen muss nicht mit Überzeit unterstützt werden.

      Es existiert ein grosser Unterschied zwischen einem Manager und einem Anführer… der erste bezahlt damit Leute auftauchen und führt mit Peitsche. Der zweite hat kein Problem Leute zu finden und hat Kollegen welche zueinander halten. Geht Notfalls selbst an die Säcke.

  12. Kantonalbank zwingt Familienväter zu Samstagsarbeit, um enttäuschte CS-NAB-Kunden aufzunehmen. Keine Widerrede.
    Und wo bitte ist da das Problem? Kann ein Arbeitgeber von seinen – gutbezahlten Mitarbeitern – in einer Sondersituation keinen Sondereffort erwarten? Ist doch ein positiver Challenge, als Mitarbeiter zum Erfolg der eigenen Unternehmung beitragen zu können – oder nicht? Verkommen wir wirklich zu einem Volk von jammernden Weicheiern?

    • Möchte dem voll beipflichten.
      Für mich mutet es seltsam an, dass IP, welches immer ultraliberale Positionen (Stöhlker, Geiger, etc) vertritt, nun auf eine Gewerkschaftslinie einschwenkt!
      Arme Familienväter, die nun mal an ein paar Samstagen arbeiten müssen! Die Mitarbeiter und Kader der AKB sollten doch froh sein, dass sie Kundengelder anziehen können und so ihre Arbeitsplätze absichern können !!

    • Möchte dem voll beipflichten.
      Für mich mutet es seltsam an, dass IP, welches immer ultraliberale Positionen (Stöhlker, Geiger, etc) vertritt, nun auf eine Gewerkschaftslinie einschwenkt!
      Arme Familienväter, die nun mal an ein paar Samstagen arbeiten müssen! Die Mitarbeiter und Kader der AKB sollten doch froh sein, dass sie Kundengelder anziehen können und so ihre Arbeitsplätze absichern können !!

  13. und jetzt?
    die väter brauchts doch gar nicht am samstag.
    sie können sicherliche diese tage kompensieren.
    etwas mehr selbstverständlichen einsatz für
    den arbeitgeber kann nicht schaden.
    war ja früher normal. sorry.

    • Genau, Giovanni
      Die Taugenichtse von Vätern versuchen an Wochenenden auch, ihren Tätigkeiten den Anstrich von Arbeit zu geben. Sie gehen z.B. den via Kleinkredit oder Leasing „erworbenen“ BMW (or whatever) waschen, waxen, polieren. Und arbeitsam fahren sie dann Wify zum Posten, damit das Müüsli den Wert der „erworbenen“ Bütti auch realisiert. Dann vielleicht noch die Brut (den männlichen Teil davon) zum Fussball fahren, damit all die ansderen leasenden Väter applaudieren können. Die Bappis haben ihren faulen Spass daran, und hoffen, dass irgendwelche „Normalo-Tuble“ ja sagen zu x-Wochen Bappizeit und ähnliche Verschwendungen.

  14. Ich suche verzweifelt den Aspekt, indem die AKB die Familienväter zur Samstagsarbeit zwingt. So offensichtlich war der click-bait noch nie… Tragisch LH!

    • Man sollte das Ganze vielleicht mal von Oben her betrachten und sich nicht nur auf den Titel beziehen.

      Für die AKB und auch weitere Banken, welche diesen Einsatz als Chance sehen, ist es mehrheitlich selbstverständlich dass man für die Kunden da ist. Diese 5 Stunden an einem Samstag (man bemerke, dass nicht jede/r jeden Samstag arbeiten muss, man unterstützt sich gegenseitig und steht als TEAM da, Organisation ist das A+O) kann man gut unter der Woche mal kompensieren. Es gibt auf der genügend Schlimmeres als an einem Samstag für die Kundschaft da sein zu dürfen!

  15. Kantonalbank zwingt Familienväter zu Samstagsarbeit.

    Seid doch mal froh und demütig, dass ihr überhaupt eine gut bezahlte Stelle habt. Wo ist das Problem, wenn halt einmal an ein paar Samstag gearbeitet werden muss, es wird ja wahrscheinlich noch mit 1.5x entschädigt. Jeder Arbeitslose würde mit Demut diese Arbeit an einem Samstag verrichten. Ich glaube, es gibt eine Diskrepanz in „Willingness“ zwischen denen, die Arbeit haben und denen, die Arbeit suchen….

  16. Aargau hin oder her, «CSX», das im Artikel angetönte Mobil-Angebot, finde ich aufgrund der mir zur Verfügung stehenden Infos richtig gut; ich bin positiv überrascht.

    Endlich kommt Bewegung in die Sache und es bleibt mittelfristig nicht bei der noch dürftigen Auswahl zwischen Neon, Zak und dem Euro-Konto-Flop von N26.

    Und wenn es die CS ist, welche die Transformation der Branchenetablierten zu digtial lostritt, dann halt.

    Einen spezifischen Aargau-Bezug sehe ich nicht. Und auch die AKB wird, zusammen mit den anderen Kantonalbanken, früher oder später ein Mobil-Produkt anbieten müssen.

    Wahrscheinlich wird es dann Zak sein, da von der BKB-Tochter Cler, welche über die Kantonalbanken ausgerollt wird.

    • Ist aber auch schon ein Weilchen her. Damals ging man am Samstag auch noch in die Schule und am Sonntag in die Kirche :o)

  17. Auch jeder NAB Banker muss sich fragen, ob er/sie auch wirklich zu einer angeschlagenen CS will. Nicht gerade erste Wahl. Zuzuwarten bis bis die letzten guten Kunden aus dem Buch zur Konkurrenz gewechselt haben, wäre eine fatale Strategie. Mit der CS kommt Product Pushing, 8 Kundenkontakte pro Tag und weitere, lustige Übungen. Wer kann wechselt mit den Kunden zur AKB, Valiant oder Hypi Lenzburg.

    • wow bist ein ganz schlaues Kerli Hanspeter. Gib mal bei Google ein, zu welchem Konzern die NAB in den letzten Jahrzehnten gehört hat? Und frag mal einen NABler auf welchen Systemen und nach welcher Strategie sie bisher gearbeitet haben?

  18. und wo genau liegt das problem? dass einige kantonalbänkler zur wahrnehmung einer „once in a generation business opportunity“ zu einigen stunden wochenendearbeit aufgeboten werden? Really?

  19. Einmal etwas Überzeit bolzen tut doch auch den sehr gut bezahlten Bankern auch einmal gut. Ist in der Industrie tägliches Brot!!

    • Ach was Du ultraschlauer Logistiker.

      1. Gehören die Banken mit zur Industrie

      2. Sind bei uns Überstunden genau so an der Tagesordnung

      Wer keine Ahnung hat, soll besser die Klappen halten

  20. Finde ich absolut ok.

    Solche Einsätze würde in privatwirtschaftlichen KMU Unternehmen, wenn wirklich nötig – als Selbstverständlichkeit angesehen.

    Das weiche Wohlstandsgejammer geht mir ansonsten so was auf den Geist.

    PS: habe nur Betreff gelesen

  21. Ja genau die CS hat das digitale Angebot wegen dem Aargau früher kommuniziert. Tausende Kunden flüchten zu anderen Banken. Die CS steht kurz vor dem Aus.

    Wie wäre es Luki, wenn Du Dich zum Märchenschreiber für Kleinkinder umschulen lässt? Die nehmen Dir Deine abenteuerlichen Schlussfolgerungen vielleicht sogar ab….

  22. NAB war ein Nischenplayer im Aargau, verwurzelt in der Bevölkerung und KMU’s. Jeder mit etwas Ehre und Verstand wechselt nun zur AKB. Einzig dem unfähigen CEO Herrmann, welcher bei der Clariden Leu schon für Grabenkriege und Unmut gesorgt hat, wünsche ich viel Spass im Uetlihof. Aber dieser typ wird wohl noch schön Abfindung kassieren. Fragen sie mal Beat Wittman, was Herrman für ein Schauspieler ist. Mir tutd leid für die anständigen NAB Mitarbeiter was hier abgeht.

    • So einfach geht billige Werbung. Auf Kosten Anderer noch besser. Traurig und unter der Gürtellinie.
      Das schreibe ich als Kunde von Raiffeisen…

  23. Samstags-Arbeit bei Banken. Endlich wieder mal Good News vom Bankgewerbe.

    Dass ausgerechnet die schlitternde CS mit ihrer Hauruck-Politik am Paradeplatz zu Ueberstunden am Wochen-Ende verfügt, zeigt einmal mehr: Der Markt funktioniert!

    Die AKB hat die Ressourcen, das Personal und obendrauf die Staats-Garantie, was den Wechsel direkt einladend macht.

    Wie offensichtlich dämlich die CS hier wieder mal funktioniert gehört ins Guiness Book of Records; als Negativ-Weltmeister.

  24. vorsicht von wegen „laufen in scharen davon“; genau diese situation hat raiffeisen in der grossbankenkriese erfahren. da hat man auch grossmaulig gesagt „wir übernehmen künden der grossbanken“. in tat und wahrheit hat man wirklich eine enorme anzahl kunden übernommen; aber zu 99 % solche, welche auf der rentabilitätsskala der banken eh im roten bereich waren. also profitable geschäfte im äusserst kleinen rahmen, jedoch riesige wachstumszahlen in den kundenstämmen. nun müssen die aargauer banken schauen, dass ihnen nicht dieser gleiche faul pax passiert. 😜

    • Was ist ein „fauler Frieden“? Aber egal. Grundsätzlich ist jeder Kunde wichtig. Auch wenn man vor allem bei den Grossbanken immer auf die Rendite schaut. Aber der unrentable Kleinkunde von heute, kann der rentable normale oder sogar Grosskunde von morgen sein. Erbschaft, Eigenheimkauf, Einkommensverbesserung… Und ja, ein paar Kunden werden immer unrentabel sein. Aber für uns von der Raiffeisen zählt das grosse Bild :o)

  25. Kantonalbank zwingt Familienväter zu Samstagsarbeit

    Und wo ist der Zwang……

    Ist doch selbstverständlich dass mehr gearbeitet wird wenn der Bedarf vorhanden ist. Wenn es schneit im Winter müssen die Strassenarbeiter auch am Samstag und Sonntag arbeiten

  26. In anderen Ländern wären Väter froh, sie hätten einen Job! Zudem ist es ja arbeitsrechtlich geregelt wie mit Samstagsarbeit umzugehen ist. Jammern auf hohem Niveau von wohlstandsverwahrlosten, überbezahlten und sich selbst überschätzenden Kundenberatern im Banking.

  27. die entlassenen CS Familienväter serden vermutlich nie mehr eine stelle finden. und deren frau wird darum davon laufen. sozialfälle sind für frauen nicht attraktiv. also beklagt euch nicht

  28. Es ist sicher vermessen zu glauben, die Lancierung von CSX habe etwas mit NAB zu tun. CSX wurde vor mehr als einem Jahr für diesen Sommer angekündigt. Wer die verschwindenen Filialen der NAB im Aargau betrauert, wird wohl für CSX nicht viel übrig haben.

    Dass die AKB jetzt versucht maximal zu profitieren, ist absolut legitim. Alles andere unverständlich. Schlussendlich entscheiden ja immer noch die heutigen NAB-Kunden, ob und wohin sie wechseln wollen.

    In einer solchen Situation ist es auch normal, von den Mitarbeitern Sonderschichten zu verlangen. Manchmal ist IP sehr kleinkariert.

  29. Warum wohl die AZ-Medien so intensiv über das Thema NAB/CS berichten? Den AZ-Medien ist ein Werbegrosskunde «wegfusioniert» worden. Was bleibt ist die AKB. Die AZ ärgern sich, machen CS-Bashing.