Türme mit Stadion: CS-Vertrag bleibt geheim

Zürich gibt Multi zwei 137 Meter hohe Hochhäuser gegen Gratis-Fussballtempel. Deal mit CS halten die Stadtväter geheim.

Zürichs Finanzchef Daniel Leupi von den Grünen, selber Besitzer teurer Wohnungen, zeigt ein Herz für mächtige Immobilien-Entwickler. Leupi kämpft für Wolkenkratzer mit beigemischtem Fussballstadion.

Ensemble heisst das Vorhaben, das im Urnengang von nächster Woche mehr bewegt als die SVP-Begrenzung. Leupi, seine Kollegen in der Exekutive, Zürichs Promis, Fussballpräsidenten: Alle sind Pro.

Einzig eine Gruppe Versprengter, angeführt von den Anwohnern, unterstützt von Landschafts-Freunden und Städteplanern, halten dagegen. Manhattan an der Limmat – bitte nicht.

Die Chancen auf ein Nein zu Ensemble schienen gering. Doch nun erzielten die Widerspenstigen einen Achtungserfolg. Der Tages-Anzeiger, in Stadtvorlagen entscheidend, publizierte einen kritischen Bericht.

Endlich Morgenluft für die Gegner des gigantischen Projekts. Sie haben einen brisanten Punkt gefunden: den unter Verschluss gehaltenen Vertrag zwischen Credit Suisse und Zürich.

Und der Böögg? (Fotomontage)

Dieser regelt das komplexe Geschäft. Im Kern „verschenkte“ die CS der Limmatstadt den Boden beim Hardturm, wie die Zone heisst. 50 Millionen zahlte die Regierung für die wertvolle Parzelle; Peanuts.

Im Gegenzug durfte die CS zusammen mit Partnern aus Bau und Wohnen gross anrichten. Das Stadion für den FC Zürich und den Grasshoppers Club ist für diese Player nur Nebensache.

Entscheidend ist der Rest – Wohnungen, Geschäfte, Einkauf, Beton und Stahl. Zwei Hochtürme mit je 137 Metern sollen schon bald in die Luft ragen, die höchsten der Stadt.

Eine Genossenschaft ist mit an Bord. Sie sichert die Flanke zur Klientel der Polit-Barone. Ohne Günstig-Wohnraum für Rot-Grün-Wähler läuft nichts in der Zwingli-Stadt.

Stadion gegen Türme – so der Deal. Diesen hatten Stadt und Credit Suisse immer nur erläutert. Den ganzen Vertrag wollten die beiden Vertragspartner partout nicht offenlegen.

Das fanden die Gegner von Projekt Ensemble verdächtig. So forderte eine Mitstreiterin diesen Sommer vom Stadtrat per Email eine Offenlegung des Dokuments.

Kommt nicht in die Tüte, befand Säckelmeister Leupi mit Absagebrief vom 3. August. Zur Begründung griff der Langzeit-Finanzchef tief in die Paragraphen-Truhe.

„Privatsphäre“ – jene der CS (IP)

Basis bilde das „Gesetz über die Information und den Datenschutz IDG“. „Ein Informationszugang (…) wird dann nicht gewährt, wenn Informationen verlangt werden, die im Zusammenhang mit der Teilnahme des nicht hoheitlich handelnden öffentlichen Organs am wirtschaftlichen Wettbewerb stehen“, zitiert Leupi daraus.

So weit, so unverständlich. Sodann: „Mit den dem Finanzvermögen zugeteilten Liegenschaften tritt die Stadt im wirtschaftlichen Wettbewerb auf und handelt dabei nicht hoheitlich.“

Schliesslich: „Folgerichtig unterstehen Informationen über den Kauf des Hardturm-Areals ins Finanzvermögen der Stadt nicht dem Geltungsbereich des IDG (…) und dadurch besteht auch kein Informationszugangsrecht zum Kaufvertrag im Sinne dieses Gesetzes (…).“

Wers versteht. Egal, selbst mit „Informationszugangsrecht“ hätte die Stadt ihren Vertrag mit der Grossbank für sich behalten.

Es gelte nämlich „überwiegendes öffentliches oder privates Interesse“ zu berücksichtigen; dieses könne eine Offenlegung verunmöglichen.

„Ein privates Interesse liegt insbesondere dann vor, wenn durch die Bekanntgabe von Informationen die Privatsphäre Dritter beeinträchtigt wird“; „insbesondere das Geschäftsgeheimnis“.

Darum gehts: Die CS wollte auf gar keinen Fall, dass die Stimmbürger ihren Deal mit der Zürcher Regierung vorgelegt erhielten. Zu vorteilhaft war dieser wohl. Leupi, im Herzen links, im Leben rechts, hilft artig mit.

Kommentare

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  1. das passt doch alles zur verlogenen, nach aussen jedoch schöngemachten, politik der stadt zürich. es geht wie so oft um geld und macht. weder die stadtzürcher exekutive noch die CS ist glaubwürdig. ich wprde einmal mehr sagen: pfui, schämt euch!

  2. Rettet die CS und lehnt das Projekt ab!

    Mit dem aktuellen Vertrag besitzt die CS die Option, Land im Wert von 500 Mio. zu einem Preis von 50 Mio. zurückzukaufen. Diese Option ist mind. 450 Mio. wert.

    Wird das Stadion nicht abgelehnt, so wird die Option über Nacht wertlos, d.h. verursacht einen Verlust von fast einer halben Milliarde für die CS.

    Ob es die CS dann noch weiterhin gibt???

  3. So eine Abstimmung habe ich mein Lebtag noch nicht erlebt – eine Verbindung zwischen einem Fussballstadion und einem Hochhaus. Ist man gegen die Hochhäuser kommt das Killerargument, das man den Fussballern ihr Stadion nicht gönnt. Ist man gegen das Fussballstadion, kommt das Killerargument, das man den Bürgern neuen Wohnraum verweigert.
    Das ist eine ganz geschickte Sache – aber megaleicht zu durchschauen.
    Für das Fussballstadion könnte ich mich noch begeistern – aber nie im Leben für diese Hochhäuser. Wäre das Quartier überhaupt in der Lage, diese Menschenmassen verkehrstechnisch zu verkraften ? Im ÖV und auf der Strasse ??

  4. Ein wunderbares Beispiel des Verhaltens der guten, linken, gerechten und fairen Grün-/Link-Innen: Transparenz fordern und nach Offenlegung der Parteienfinanzierung schreien, aber selber alles vertuschen, verschwurbeln, verschweigen und vermau(s)cheln.
    Wer mit 20 nicht links wählt, hat kein Herz; wer mit 30 immer noch links wählt, kein Hirn!

  5. Hier in Zürich scheint es, dass man auch Champagner Sozialisten wie wir in Wien hat…

    Ich finde es jedes Mal belustigend, wofür sich die Grüne überall „einsetzen“ während sie mit lauter Rolex / Porsches und Immobilien ausgestattet sind.

  6. In jeder guten sozalistisch geprägten Diktatur werden solche Absprachen geheim gehalten. Weshalb sollte es in Zürich anders sein?

  7. Ja logisch bleibt der Vertrag unter Verschluss. Der *bürgerliche* Stimmbürger darf sicher nicht erfahren, mit wie vielen Millionen jährlich die Stadt Ihre Clientele in diesem Projekt mit günstigen Wohnungen einmal mehr subventioniert. Ausgerechnet die Über-Linken und Über-Grünen aus diesem Stadtecken sind gegen dieses Vorzeige-Projekt, wo für deren Clientele en-masse günstige Wohnungen entstehen. Futterneid oder Egoismus? Klar, man könnte dieses Projekt abschiessen und das Land geht an die CS zurück. Schlussendlich ist dieses Land dann mal mehr Wert als der Rest der CS. Oder man zieht dieses Projekt durch und hat einen guten Schweizer Kompromiss, bei dem jede Partei etwas daran hat und die Allgemeinheit wie üblich ein Scherflein daran zahlt.

  8. Tja, die Zürcher link-grünen Apparatschiks sind mindestens so korrupt wie ein Lukaschenko, da bestehen mittlerweile keine Zweifel mehr. Wir haben in diesem
    Land kein Recht mehr andere Staaten zu kritisieren, wir schwimmen im gleichen
    Korruptionssumpf mit. Jedoch ist die Korruption so offensichtlich dass man zum Erkennen keinen Master in BWL braucht, Migros-Klubschul-Kurs genügt.
    Viva Helveticus corruptus maximus.

  9. Im Zeitalter von Corona braucht es keine neuen Fussballstadien mehr, da diese ohnehin nicht mehr so gefüllt werden können, dass es sich auch lohnt. Rein schon von daher kann diese Vorlage getrost abgelehnt werden, auch wenn hier offenbar auf Geheimniskrämerei gemacht wird. Zahlbare Wohnungen können auch ohne neues Fussballstadion gebaut werden.

    • Hallo? Corona? Wir müssen mit dem Leben. Die Ängstlichen dürfen gerne auch zuhause mit der Fake Maske rumlaufen. Das geht vorbei wie die anderen Viren auch. Es kommt doch drauf an, ob genug Geld vorhanden ist für die Finanzierung. Irgend jemand verdient immer dran, das ist normal. Ich bin für das Stadion. Habe aber nichts zu sagen, bin zum Glück kein Zürcher.

  10. CS Türme ? Babel Türme !
    Die Bank sollte intensiver um seine bestehenden Liegenschaften kümmern.
    Immerhin handelt es sich nochmals um “Boulevard Nachrichten”. Die Fusion mit UBS ist ein IP Witz, die “Khan Geschichte” gehört bereits zur Vergangenheit.

  11. Ein schönes Beispiel dafür, dass die Grünen – einst Kämpfer für die gute Sache – längst im Zentrum des politischen Establishments angekommen sind und damit sowohl ihre Glaubwürdigkeit als auch ihre politische Existenzberechtigung verloren haben.

    Wie lange dauert es wohl noch, bis die Wähler dies erkannt haben?

  12. Na ja, irgendwie muss die Chose ja auch finanziert werden und von den gemeinnützigen Wohnungen liest man hier auch nicht veil..
    Ich weiss gar nicht mehr wie oft wir über das Vorhaben abgestummen haben. Von Anfang an war klar das hier ein Stadion gebaut werden soll und der Steuerzahler muss nur einen Läppischen Preis dafür zahlen. Und was ist den mit dem verdichteter Bauen? Wir werden immer mehr Leute, das schläckt e kei Geiss weg, also müssen diese auch irgendwo untergebracht werden. Ansonsten könnt ihr ja mal Antworten liefern anstatt immer nur zu meckern.

  13. Dr. Do-Ping, Buu-Mann:

    „It´s Halloween-Time at N I E G R O S !

    We´ll love to talk about – special family relations – and – special family – members.

    „BE BOLD“ about Gender Relations, we know it´s your Favourite.

    Sincerely,

    Your N I E G R O S – TEAM

    • @Steffi, great to hear from you again. I really miss you and our fights!

      I´ ll come back to you later

      Sincerely Yours

  14. PrognosUmfragen
    @PrognosUmfragen
    ·
    Sep 17
    #Bundestagswahl #Deutschland #BTW #BTW21

    #Kanzlerkandidat #Merkel

    #CDU 29% | #SPD 11% | #AfD 19% | #FDP 7% | DIE #LINKE 7% | #GRÜNE 14% | #CSU 6% | Andere 8%

    Ein abermaliger Antritt der #Kanzlerin würde die SPD erneut halbieren und die AfD auf Rang 2 hieven.

  15. Wo sollen denn die 100’000 Menschen wohnen, welche Mauch & Co. in den nächsten Jahren zusätzlich in Zürich wohnen lassen will?
    Die Deluxe-Überbauung im Seefeld (vis à vis China-Garten) ist leider schon vergeben.
    Wer sind wohl die Glücklichen, welche dort für dreimal Nichts wohnen dürfen?

  16. Ein Stadion in der Stadt ist nicht mehr zeitgemäss. So etwas gehört in das Umland, das verkehrstechnisch auch gut genug erschlossen ist.

  17. Komisch, in jeder Gemeinde ist das Aussenbild in der Kernzone unveränderbar, sovie die Höhe der umliegenden Häuser entsprechend angepasst.
    Nun kommt ein reicher Grüner Vogel und popt den Bürger wie ein bürgerlicher in den Allerwertesten.
    Ob er eine Sitzgesellschaft (auf Jersey mit 20 Mio. extra) geschenkt bekam?
    Wie kann man nur sein Stimmvolk (Auftraggeber und Lohnzahler dermassen hintergehen)?
    Einfach nur noch rückrattos und rücksichtslos.
    Ich werde da keinen Fuss reinsetzen.

  18. Wir in Zürich sind eine Weltstadt. Nur mit Demokratie und verdichtetem Bauen haben wir es nicht so. Ein Projekt zu dem 2x Ja gesagt wurde (einmal konkret, einmal ein anderes) kommt an die Urne, bis es allen zu bunt ist und eine kleine Gruppe von Habenichtsen an bester Lage auf zubetoniertem, kontaminierten Boden Gurken ziehen kann, bis der Boden 2034 an die CS zurückgeht. Alle quasseln davon, den Kulturboden zu schützen, aber in die Höhe bauen will man dann doch nicht. Das versperrt Felix E. Müller und Co. den Blick vom Einfamilienhüsli aufs Vrenelisgärtli.

    • Zürich eine Weltstadt! Was haben Sie den geraucht? Kulturell (Bilder, Bücher, Filme) eine einzige Wüste. Noch schlimmer steht es architektonisch. Hätte Hundertwasser oder Gaudi in Zürich statt in Wien oder Barcelona wirken wollen, die wären schon nach zwei Tagen freiwillig in den Zürisee gegangen. Wäre alles abgelehnt worden. Sonst wird jede Bretterbude unter Denkmalschutz gestellt und verhindert so eine Entwicklung der Stadt. Bis natürlich auf das Apollo Cinerama in Zürich. Dort hat man trotz Unterschriftensammlung (es gab Wiederstand!) ein schweizweit einzigartiges Gebäude, in dem ein europaweit einzigartiger Kinosaal stand mitsamt einer weltweit (!!) einzigartigen Dolby Cineramawand, einfach so abgerissen. Die UBS durfte ihr biederes, graues Durchschnittshaus in Zürich bauen.

      Zürich eine Weltstatt. Es gibt nur zwei Gründe Zürich zu Besuchen. Der Zürisee und die Chagall Fenster. Für den See kann Zürich nichts und bezüglich Chagall Fenster, eine Einzelperson hatte Verbindungen und eine Idee. Zum Glück haben ihn damals die grauen, fantasielosen (Markenzeichen von Zürich) Herren nicht zurückgehalten.

  19. Interessant, man kann hier etwas sachlich schreiben und der Bericht wird gelöscht. Scheinbar keine Meinungsfreiheit bei insideparadeplatz.ch.

  20. Zwei Korruptionswahrheitstürme als Zeitzeugen
    für Falschgeld-Finanzierer und korrupte Politik.

    Das fehlt der “pseudo-demokratischen“ Zürcher Links-Grün-Stadtregierung tatsächlich noch. Weil es in der Regierung stinkt und die Wähler nicht alles riechen sollen herrscht Maskenzwang.

  21. Ein ganz schwacher Bericht von einem Autoren, der wohl Eigeninteressen an einem nein hat. Ich gehe davon aus, dass sich die Zürcherinnen und Zürcher nicht von so lächerlichen Fotomontagen manipulieren lassen und JA stimmen werden.
    Wenn schon Fotomontagen, dann bitte an einer Stelle wo das Stadion auch zu stehen kommt, nahe Primetower, Renaissance, Migros, Sheraton, On-Hochhaus, ZHAW, Swissmill usw., alle zwischen 70 und 126 Metern (nicht 25 und 64 Metern).

  22. Cs und privatsphaere ist so richtig wie das das d für demokratisch in der DDR war.
    Im übrigen bei den cs Angestellten Stasi Mentalität ab untersten Level. Steht ja neuerdings schon in der hiesigen Zeitung.

  23. Türme, in Wirklichkeit hässliche Minergie-Kasernen, in denen bestimmt kein/e dieser links-grünen Netto-Null-CO2-Fussabdruck-2000-Watt-Propagandisten/-innen wohnen wird. Verdichtung und Einschränkungen gelten für den Plebs, der dafür da ist, den neuen Patriziern ihre Luxusimmobilien am ruhigen, sozial homogenen Stadtrand zu finanzieren.

  24. Der gemeine Schweizer Stadtzürcher – in der Regel ein vom Land zugezogener Aargauer, Ost- oder Innerschweizer – versucht sich krampfhaft urban, weltoffen und progressiv zu geben…ist aber in Tat und Wahrheit ein kleingeistiger, von seinem Minderwertigkeitsgefühl und Futterneid getriebener und auf sich selber bezogener Füdlibürger und Bünzli. Genau deshalb werden diese Stadtbauern das Stadion erneut ablehnen.

  25. Der grüne Sozialist Leupi ist ein Cüplisozialist. Er vertritt eine sozialistische Politik, begrüsst Häuserbesetzungen, schikaniert Autofahrer und nickt noch zustimmend bei gewalttätigen Demonstrationen. Auf der anderen Seite besitzt er als Kapitalist Luxuswohnungen- unterstützt aber die Abschaffung des Kapitalismus. Da kann jeder selber sehen, was eine Doppelmoral ist und mit welcher Kaltschnäuzigkeit gegen die SVP politisiert wird!

  26. Wie provinziell. In Basel baut man über 200m hoch ohne dass Leute sich aufregen oder seltsame Fotomontagen eines verschandelten Rheinufers publiziert würden.

    • Stimmt. Und ueber allem steht die gottheit Rendite. Wir mussen unbedingt nein stimmen bei der Zuwanderung. Wenn wir die Zuwanderung begrenzen, koennen wir solche Ungetüme von Bauten vergessen. Das wollen wir natuerlich nicht. Sonnst könnten wir die exorbitanten Rendinten auf Kosten des Umwelt nicht erreichen.
      Ich finde es super, das die scheinheiligen Linken und die Grünen gegen die Begrenzungs Initiativen sind. Abscheinend haben diese endlich erkannt, dass nur der Mammon glücklich macht und das das wahre im Leben ist. Ich freue mich jetzt schon auf die vertikalen Ghettos. Endlich haben die Gutmenschen ihre Masken fallen gelassen. Redite auf Kosten der Umwelt und dem Mensch sei Dank.

    • Ich finde diese Roche-Hochhäuser lächerlich – als ob Kinder Klötzchen aufeinander gelegt haben, oben immer weniger, damit das Ganze nicht umkippt. – Und mit verstärktem Home-Office-Trend wohl auch unwirtschaftlich im Quadrat. Aber der Pharao Schwan hat sich ein Denkmal gesetzt. – Wir Zürcher bekommen jetzt noch unsere Twin Towers après la letttre. Hoffentlich spricht sich das nicht in den islamistischen Kreisen herum ….😬

    • «Sozialdetektiv», gerade diese von Ihnen ohne jede Fachkenntnis aber dafür umso mehr mit haltloser Polemik durch den Kakao gezogene Gestaltung der Türme ermöglicht z.B. begehbare Freiluftterrassen bis in die höchsten Etagen und noch viele andere Feinheiten, die die Arbeitsplatzqualität im Gegensatz zu anderen Büro- und Laborhochbauten deutlich steigern. Technisch, wie z.B. bei Energetik oder Erdbebensicherheit – Basel ist bekanntlich gefährdete Zone –, setzen Bau 1 und Bau 2 sogar international Massstäbe.

    • @Michae Görlitz: Genau! Deshalb ist das bekannteste Kulturgut der Halskranken am Rheinknie auch die Kunst, sich in Kinder-Reimen über Gott und die Welt, am liebsten aber über die Zürcher lustig zu machen.
      Wer sich selber nicht genügt, macht halt andere runter, oder:
      Neid muss man sich verdienen, Mitleid bekommt man umsonst!

  27. Nun man kann über Bauprojekte immer verschiedener Meinung sein, aber diese immer stärker werdende Bereitschaft der öffentlichen Hand kommunales Bauland abzugeben, damit nicht die Gemeinde, sondern gewinnorientierte private Bauträger für diese Kommunen die Wohnungsnot lindern, wird langsam zur Alltäglichkeit. Gemeindebehörden sind nicht gewillt und es kann durchaus Karriere vernichtend sein, für ihre Kommunen selbst als Bauträger sich einzusetzen. Sogar Wien, wo den grössten Bestand in Europa an kommunalen Wohnungen mit Qualität hat und mit guter Stadtplanung, überlässt mehr und mehr dem Wohnungsbau, man kann es nicht anders sagen, profitgierigen Kapitalisten. In der Schweiz und Deutschland ist es am schlimmsten in Europa. Da steigt der Prozentsatz eines Haushaltes für Mieten ständig. Früher sprach man von 25 %, heute ist normal ein Drittel und wenn man gut wohnen will, die Hälfte. Wir haben wohl hinter Luxemburg das grösste Volkseinkommen pro Kopf in Europa, aber für das andere bleibt immer weniger übrig. Alle Parteien von der SP bis zur SVP sind da in den gleichen Zug des Zeitgeistes gestiegen und sie haben die überwiegende Zustimmung der Stimmbürger. Die sind überzeugt in allen Belangen, Private sind immer besser als die Kommunen. Vorschlag: Privatisiert die Armee und besonders den Kauf von Kampfflugzeuge. Da wollen dann die absoluten Gegner von kommunaler Verantwortung dies unbedingt dem Staat übertragen, wo sie doch unsere gewählten Exekutiven dahingehend erziehen, dass sie nicht mehr für die Allgemeinheit bemerkbar sind. Natürlich ist dieser Beitrag nicht ausgewogen, aber er stellt eine Tendenz in den Gemeinden fest, die durch konkrete Projekte bestätigt wird.

  28. Das Ensemble gewinnt definitiv den Preis für die hässlichsten Bauten.

    Unsere Vorfahren haben schöne, harmonische und zweckmässige Objekte gebaut.

    Heute geht es offenbar nur darum möglichst viele Menschen zusammen zu pferchen. Nicht mal bei der Fassade ist man bemüht etwas Kreativität zuzulassen.

    Mir Brot und Spiele kauft man sich die Zustimmung des Pöbels.
    Wenn die Zürcher zustimmen sind sie selber schuld.
    Die CS geht Konkurs bevor die Türme fertig sind,
    dann übernimmt Katar.

  29. Alles ok und interessiert mich als Stimmbürger ehrlich gesagt nicht.

    Das ist jetzt das gefühlt 1‘000x das ich über das Stadion abstimme. Diesesmal, weil extrem reiche linke auf der Stadionbrache Kratoffeln in SBB Palletten ziehen wollen, weil „Urban Gardenin“

    Wenn interessiert ein Turm? Ist eh am Stadtrand. Wir leben immer noch nicht im Dorf.

    Kein Stadion = die Parzelle geht zurück an die CS.

  30. Das man derart Chrampfhaft gegen den Willen der Anwohnerschaft und FCZ Fans (die den Hardturm genauso hassen wie die GC Fans den Letzigrund – daran wird sich auch zu wenig ändern) am Hardturm festhielt/festhält, muss ja einen Grund haben. Ein Geheimvertrag! Erinnert einem an den TTIP Vertrag. Ist ja in dem Fall klar, wer profitiert und wer alles auf der Strecke bleibt.

    • Im Stadtratsprotokoll einsehbar. Wüsste man, wenn man Stadtzürcher und Abstimmungsberechtigt wäre. Anwohner? Nein. 5 Personen.

      5.

  31. Grössenwahn ohne Grenzen, unter dem Zepter der Aushebelung jeder demokratischer Grundlage der Links-Grün verwalteten Stadt. Hier wird jedem etwas geboten. Der CS der Gewinn, den Anwohnern den Dreck, Lärm, Mehrverkehr und Schattenwurf. Den Hooligans ein neuer Pyrotempel, für den Pöbel, den Steuerzahler den Unterhalt inklusive Polizeieinsätzen und ein zu 95% leerstehendes, schön gepflegtes Stadion……Ohlee♪ oleeh oleh ohle♫ olee ohleehmine♪♪

  32. … bei der Stadt Zürich das Bauland zum festgeschriebenen Preis von 50 Mio CHF beziehen. Der Marktwert des Baulandes beträgt jedoch zwischen 400-500 Mio CHF. Die CS wird logischerweise diesen super rentablen Deal bevorzugen. Hier sollte IP den Focus drauflegen und an der Story dranbleiben bis eine Vertragskopie auftaucht, wo der Öffentlichkeit schliesslich Transparenz gewährt.

    • Hast Du Dich nur eine Sekunde informiert oder nur den Bericht oben ganz gelesen? Die CS hat das Land der Stadt für 50Mio verkauft. Die Kaufoption kommt dann zum Zuge, wenn alles den Bach runter geht. Ein Skandal, dass die CS dann das Land zum selben Preis wieder zurück bekommt?

    • Genau das meinte ich! Und selbst wenn das Station kommt, kann es sein das nach Ablauf einer gewissen Zeit/Pachtzeit das Land zu diesem Spottpreis wieder an die CS übergeht? Heisst, die CS hat jetzt den Gewinn und in 99 Jahren den Gewinn und das Land?

    • An Alle, welche diesen Kommentar geliked haben. Lernt lesen und versucht es nochmals mit dem Text oben…kleiner Tipp: „Im Kern „verschenkte“ die CS der Limmatstadt den Boden beim Hardturm, wie die Zone heisst. 50 Millionen zahlte die Regierung für die wertvolle Parzelle; Peanuts.“ Sucht hier das Subjekt (Wer) und das Objekt (schenkte wem).

      Na klingelts?

    • … bzgl der Kommentare. Das interessante ist doch, dass hier keinerlei Transparenz seitens der Stadt Zürich gegenüber ihren Steuerzahlern existiert. Warum ist der Vertrag ein solch grosses Geheimnisse? Was für andere Verbindlichkeiten existieren gegenüber der CS, gibt es für die CS weitere Geschenke oder geht das Land wieder zurück zum initialen Wert von CHF 50m, obwohl der Boden mittlerweile einen Schätzwert von 400-500m CHF wert hat? Es braucht ein tolles Fussballstadion für beide Stadtzürcher Clubs. Der Letzigrund ist es definitiv nicht. Die Zuschauer sind zu weit weg vom Spielgeschehen auf dem Rasen. Der Hardturm sollte ein schliessbares Dach haben, sodass das Stadion auch andersweitig kommerziell erfolgreich geführt werden kann.

  33. Was sollen die suggestiven Bilder mit den Hochhäusern direkt an der Limmat? Gibt es irgend einen Hinweis, wo die Türme zu stehen kommem sollen?

  34. Gleiches Recht für alle Grundbesitzer – jetzt wird in die Höhe gebaut. Das Stadtbild, wie es heute existiert, gehört der Vergangenheit an. Transport in der künftigen Millionenmetropole dann bitte nur noch mit 30 Km/Std. auf verengten Ein- und Ausfallstrassen. Homeoffice bedingt dann mehr Familien zurück in die Stadt mit billigem Wohnraum in schönen Türmen, wo die Kinder in den Treppenhäusern dann Fussball spielen lernen. Zürich – Metropolis der Schweiz – geführt von weitsichtiger Politik fürs Volk.

    • Es ist doch praktisch, Kita, Supermarkt und Restaurant alles im gleichen Gebäude zu haben.

  35. Dieses idiotische Projekt passt bestens zu Zürich. So wie früher der Galgen vor den Toren der Stadt darauf aufmerksam machte, was in Zürich zu erwarten ist, werden es bald die Türmchen tun.

    • Noch mehr Wohnungen für Migranten?
      Die Links-Grünen behaupten ständig das der CO2-Ausstoss auf Null reduziert. werden müsste. Mit solchen Gebäuden und Stadien verursachen sie aber immer noch mehr Energieverbrauch und CO2-Ausstoss! Die Linken und Grünen, Grünliberalen belügen die Bevölkerung regelmässig glas klar. In Wahrheit sind sie gar nicht daran interessiert, dass Energieverbrauch und CO2-Ausstoss zurückgehen. All ihre Energie-Lügen-Propaganda dient nur dazu, um Wählerstimmen zu ergattern.

      Schon vor der Bauphase verursachen solche Türme und Stadion hohen Energieverbrauch und CO-2-Ausstoss zur Herstellung der Baumaterialien, dann nochmals während der Bauphase und schlussendlich beim täglichen Betrieb für Heizung, Warmwasser, elektrische Energie für Aufzüge, Maschinen, Beleuchtung, Klimaanlage Heizbetrieb und Pumpen (das Wasser/Sanitär und die Wärmeverteilung/Heizung müssen bis in die obersten Räume gelangen, mittels Pumpen alles im Dauerbetrieb!! Dazu kommt noch die tägliche Kehrichtentsorgung und das Abwasser von solchen Gebäuden und Stadien.
      Solche Gebäude und Stadien sind Energieverschleuderungsanlagen, auch wenn zum Teil vielleicht Photovoltaik oder Sonnen-Kollektoren eingesetzt werden.
      Auch der Verbrauch an sogenannter grauer Energie ist enorm, und wenn solche Gebäude mit Holzheizfernkraftwerken betrieben würden ist das auch nicht umweltfreundlich.

      Empfehlung: Endgültig NEIN, Zwängerei ade! Zu den Fussballspielen werden sowieso kaum noch Leute hingehen.

    • Fragen Sie den VCS insbesondere Herrn Knauss und Frau Petri, die regelmässig Abstimmungsergebnisse des Volkes nicht akzeptieren, wie z.B. damals bei PJZ als die Begründung war, dass das Volk nicht wusste, über was sie abstimmen….

    • Die CS hat den Boden verkauft und zwar an die Stadt. So kompliziert ist das doch auch nicht….

  36. Geheimer Plan, Stimmbürger soll trotzdem JA sagen! SkandalBank CS, Pleiten-Pech+Pannen seit über 40J will es so. Und die Stadtoberen nicken eifrig mit. EIN SKANDAL SONDERGLEICHEN!!
    Nochmals (!) ein neues Stadion für die zwei Clubs, beide sehr mittelmässig spielend, höflich ausgedrückt.

    Der eine Club sogar in Chinesischem Besitz, unglaublich!!

    Für ausländische, schlecht spielende Clubs nochmals neues Stadion.
    Zürich H A T ein neues Stadion, vor wenigen Jahren erst gebaut. (Ledergerber damals: „Die einmalige Chance“) Für was brauchts für zwei Clubs zwei Stadien?? Dazu der eine noch ausländisch? Die sollen sich absprechen beim Spielen, zu viel verlangt für die Spielmillionäre?

    Stimmbürger, Bürger von Zürich: Stimmen Sie BITTE mit NEIN.

    Wollen Sie wirklich noch mehr Krawalle, Millionenschäden nach jedem Spiel, verletzte Polizeibeamte jedes Wochenende? Mit 2 Stadien werden die Krawalle, Sachschäden, Verletzten ebenfalls zweimal höher, logo.

    Daher: NEIN – NEIN- NEIN

    Gruss+Danke

    • Ein Skandal ist höchstens ihr wirrer Kommentar. Das Volk hat bereits mehrfach Ja gesagt. Einmal mehr wird die Demokratie von euch linkem Gesindel mit Füssen getreten.

      Eure Logik ist einmal mehr berrauschend. Zwei Stadien gleich doppelt soviel Krawalle…weil ja auch doppelt so viele Spiele statt finden oder wieso? Unglaublich….

    • Logo? Unsinn! Bezüglich Krawallen würde sich gar nix ändern mit einem neuen Stadion. Man kann ja dagegen sein, aber bitte mit Argumenten statt Polemik.

  37. Glat da wird in der Presse soeben darüber berichtet das Steingärten Verboten werden sollen. Alles wegen Artenvielfalt und der Hitze im Sommer. Aber solche Betonkolosse müssen gebaut werden. Den die Jungen ( Klimajugend) braucht Sport und da darf s auch CO2 verursachen, egal wie viel, dies schädigt dann das Klima nicht. Egal graue Energie, oder Beton eines der grössten CO2 Verursacher, der Betrieb die Schlachten vor und nach Spiel mit der Polizei ( ok die können ja auch Solartaser anschäften ) Glatt auch Roger Schawinski war immer dagegen… aber seit ein paar Jahren ist er ein starker Befürworter. Nach dem CS Meeting war Roger plötzlich 180c anders. Was war da gelaufen? Wissen nur ganz wenige!

  38. Die CS macht erneut ein dreckiges Spiel, da gibt es nur noch ein klares NEIN. Fussball ist eh nur noch für Schlägereien und Zerstörungen zuständig.

    • Was wünschen Sie ? Ping-Pong, Klamotten oder Poker ?
      Fussball hat nichts zu tun mit Schlägereien, haben vielleicht ihre junge Verwandte etwas damit zu tun ?