Genfer KMU schlägt Big Roche mit Covid-Medi

Relief Therapeutics startet Global-Verkauf von wirkungsvoller Therapie. Und Roche? Die lässt sich medial für Risky-Stoff feiern.

Die Covid-Krise ist eine Once in a Lifetime-Chance für die Pharma-Industrie. Der Schweizer Multi Roche haut entsprechend auf die mediale Trommel.

Doch es sind nicht die Basler, die bei der Virus-Therapie die Nase vorn haben. Sondern ein kleines Unternehmen in Genf namens Relief Therapeutics.

Deren Wirkstoff, der auf Substanzen aus der Natur basiert und schon für andere Anwendungen zugelassen ist, zeigt in weit fortgeschrittenen Tests erstaunliche Resultate.

Die Substanz setzt genau am richtigen Ort an, damit sich die Virus-Krankheit im Körper nicht rasend schnell ausbreiten kann. Ein sogenannter Rezeptor wird nämlich durch das Medikament blockiert.

Heute gibt das Unternehmen, dessen Aktienkurs hochgeschnellt ist, eine weltweite Kooperation bekannt.

Houston? (Google)

Zusammen mit einem Partner will Relief den Wirkstoff namens Aviptadil unter der Marke RLF-100 global vermarkten und verkaufen. Die beiden Firmen wollen dafür die Produktion hochfahren.

Während Relief mit einer offenbar wirkungsvollen Corona-Therapie durchstartet, fallen die grossen Schweizer Pharma-Multis mit Ankündigungen auf, die sich rasch als Pleite herausstellen.

Insbesondere Roche, neben Nestlé das erfolgreichste Schweizer Unternehmen, sorgte letzte Woche mit einem neuen Corona-Medikament für Schlagzeilen.

„Ist das der Durchbruch?“, fragte der Blick, und titelte: „Corona-Medikament von Roche scheint zu wirken“.

„Das bereits zugelassene Roche-Mittel Actemra/RoActemra (Tocilizumab) habe in der Phase-III-Studie EMPACTA die angestrebte Wirkung bei Patienten mit coronabedingter Lungenentzündung erreicht“, schrieb die Zeitung.

Tatsächlich ist die Lage ziemlich anders. Faktisch gegenteilig.

Das Roche-Medikament zeigte wenig Wirkung in der Anwendung gegen Covid-19, wie die Krankheit des Corona-Virus Cov Sars-2 heisst.

Tolle Headlines, Ziele verfehlt (Roche)

„COVACTA trial did not meet its primary endpoint of improved clinical status in patients with COVID-19 associated pneumonia, or the key secondary endpoint of reduced patient mortality“, musste Roche vor 2 Monaten eingestehen.

Hinzu kommen Patienten, die bei einer Studie unter schweren Nebenwirkungen litten. Diese können zum Ableben von Lungenkranken führen.

„Es liegen Daten vor, dass Lungenfunktionsstörungen das Auftreten von Infektionen unter einer Actemra Therapie erhöhen können“, musste Roche zusammen mit Swissmedic, der Meldestelle für Therapien, im Frühling 2018 melden.

Gehyptes Risky-Medi (Roche, Swissmedic)

Und weiter: „Desweiteren gab es nach der Markteinführung von Actemra Berichte über interstitielle Lungenerkrankungen (einschliesslich Pneumonitis und Lungenfibrose), von denen einige tödlich verliefen.“

Das Roche-Medikament kann im Einsatz gegen Covid-19 zum Tod von Patienten führen. Trotzdem wurde es letzte Woche in den höchsten Tönen gelobt, nachdem Roche auf die mediale Trommel gehauen hat.

Umgekehrt blieb das erfolgversprechende und in US-Tests weit voran gekommene Medikament der kleinen Relief bisher vor allem ein Tipp für Börsenjäger.

Big Pharma vom Feinsten.

Kommentare

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  1. Relief Therapeutics hat heute die Zulassung in der USA beantragt. Und in den schweizer Medien lesen wir immer noch nichts!

    Danke Herr Hässig für ihren Einsatz! Leider gibt es ausser ihnen offensichtlich keine Journalisten mehr in der Schweiz, welche nicht von einem Lobbyisten gekauft wurden..

  2. Heute hat’s mir im Coop fast den Nuggi rausgehauen !

    Es ist die angeblich schlimmste Pandemie seit der Pest – aber im Coop ist alles ok – man soll einfach mit dem Smartphone bezahlen …

  3. Es wäre HAMMER !
    Ich hoffe sehr, dass diese Firma aus Genf Big Pharma zerstört … und klar unser Bundesrat mit Ihrem Vorvertrag mit MODERNA und den genetischen Impfung

    bonne chance + 3x CAMBRONNE

  4. Die könnten doch Tamiflu zwei bringen. Nr. 1 war doch auch schon ein guter Verksufsgag. Unnütz, teuer und bezahlt von schon damals von den Medien irregeführten und verängstigtigten „Patienten“. Und dass sich das in noch grösserem Ausmass wiederholen lässt, zeigt doch auch, dass unsere Gesellschaft wirklich krank ist.

  5. Relief hatte einfach Glück, nicht anders. Die hatten nicht mal ein richtiges Labor in der Schweiz, nur ein Open-space Büro mit NULL angestellte.

  6. Kennt jemand noch die Geschichte von Mondobiotech?
    Ich würde jedenfalls von allen Aktien die Finger lassen, die Mondobiotech in ihrem „Lebenslauf“ haben…

  7. Seit Juni bewegt sich die Sterberate unter 1% oder gut 2 Personen pro Tag, über viele 7-Tagesperioden lag sie in diesem Zeitraum meist gar bei 0.5%. 80% der Verstorbenen waren über 80 Jährig.

    Die Hospitalisierungsrate liegt bei mittlerweile 2-3% bzw. 10 Personen pro Tag.
    Datenquelle für die Basisdaten: BAG. Allerdings findet man beim BAG und in den Medien diese Zahlen nicht direkt, man muss sie selbst ausrechnen.
    Bei dieser Gelegenheit kann man feststellen, dass sich beide Kennzahlen seit Aprill massiv zurückgebildet haben.
    Von dieser Warte aus betrachtet ist es schon erstaunlich, wie die Pharmaindustrie mit ihren Erfüllungsgehilfen in Politik und Wissenschaft es immer noch schaffen, die Gelder für Impfstoff- und Medikamentenentwicklung weltweit sprudeln zu lassen.

    Es traut sich kaum jemand, hier eine Verhältnismässigkeit einzufordern…

    • Ich glaube seit Monate unsere Politik, die nur bei schönem Wetter funktioniert, nicht mehr.
      Wie Sie es schreiben, BAG liefert keine DATEN, man muss alles selbst rechnen.
      Es ist wie den TEST, der nicht geeignet ist, warum TESTEN wie sie es machen ?
      Wie Marco Rima sagt, ich weiss es nicht.
      BAG habe ich gefragt, KEINE ANTWORT

    • Mit RLF-100 könnte die Sterberate nochmals um 2/3 gesenkt werden. Das Problem Covid-19 wäre praktisch gelöst. Aber genau das will Big Pharma nicht, denn ihre bisherigen Investitionen in diesem Bereich müssten grösstenteils abgeschrieben werden. Wirtschaftlich ist niemand daran interessiert, dass RLF-100 Erfolg hat. An Alle, die hier nur in müdes lächeln für Relief übrig haben: Hochmut kommt vor dem Fall.

  8. Der Artikel von Herrn Hässig genauso wie der eine oder andere (unflätige) Kommentar zeigen, dass die Autoren keine Ahnung von der Pharmabranche haben. Schuster, bleib bei deinem Leisten!

  9. Wer ein bisschen etwas von der Pharma bzw. Biotech Branche versteht, weiss schon lange, dass die innovativen Unternehmen längst nicht mehr Roche oder Novartis heissen, sondern kleine KMU’s wie Relief oder eben Moderna etc.. Big Pharma wird gebraucht, um die Phase 3 zu machen bzw. zu finanzieren und die FDA Zulassung zu erhalten (falls noch nicht zugelassen). Dann braucht man aber Big Pharma sehr wohl, da deren Vertriebsmaschinerie unerlässlich ist. Ohne die grossen Pharma Unternehmen stossen die Kleinen sonst schnell an ihre Grenzen. Dieses Konzept funktioniert eigentlich sehr gut aber keine Regel ohne Ausnahmen: zB. Actelion!

  10. Was ganz wichtig ist: Niemand, absolut niemand aus der Pharma-Branche darf an diesem Virus irgendwas verdienen.
    Sonst werden die jedes Jahr irgendeinen Virus hypen (wie der Corona, der ja bekanntlich weitgehend harmlos ist).
    Siehe auch die Vogelgrippe-Geschichte, wo man dann Millionen an teuer gekauften Medikamenten-Dosen fortschmeissen musste.

  11. Es müsste etwas gehörig schief gehen, dass das Medikament plötzlich, am Schluss, versagen sollte. RL Therapeutics ist wohl die allergrösste Überraschung im Schweizer Aktienmarkt.

    Wer da nicht dabei ist, ist wirklich selber Schuld. Die Zulassung der Amis steht vor der Tür und wenn es so weit ist, werden wir ein Feuerwerkt erleben, wie es weder Biontech, Moderna oder Curevac sehen werden.

    Ich bin und bleibe dabei, komme was wolle.

  12. Wenn die Story Relief zum Erfog führt, dann muss sich Big Pharma gehörig hinterfragen. Roche und Novartis leben seit Jahren von überteuerten Medikamenten und kommen nicht vom Fleck. Diese speckigen, beamtenhaft geführten Gebilde müssen dringend massiv entschlackt werden.

    • Roche und Novartis erwirtschaften zumindest noch satt Cash-Flow; ganz im Gegensatz zu RLF. Und ob sich das irgendwann auch ändert, können sie heute mit Sicherheit auch noch nicht wissen. Ich wäre da etwas vorsichtiger mit „speckig“ und ähnlichem.

  13. „Relief schlägt Roche?“

    Wirklich? Das ist ein wenig undifferenziert. Relief ist eines von über 500 Medikamenten, die aktuell für die Behandlung von Covid Patienten getestet werden in Phase 2/3 Studien. Testresultate kommen dann irgendwann im 4. Quartal. Bis dahin ist noch gar nix bewiesen und niemand schlägt niemanden.

    Was zudem auch oft vergessen wird: Das Medi von Relief wird aktuell nur getestet für den Einsatz bei ganz schweren Fällen (solche, die an die Lungenmaschine müssen). Darum steht heute in der Meldung auch von 150’000 Patienten, die man pro Monat behandeln kann – sollte die Phase 3 Studie dann auch wirklich Erfolg haben. Dies ist nur eine Nische, der Markt relativ überschaubar.

    Das Gute ist, Relief wird auch einen Trial starten für die Behandlung von leichten Fällen. Aber natürlich ist hier der Erfolg noch ungewisser.

    Es wäre natürlich schön, wenn ein Schweizer Unternehmen (oder irgend ein Unternehmen) ein Wirksames Medikament für schwere Fälle von Covid 2 entwickelt. Aber die Euphorie hier, wie auch an der Börse ist unangebracht. Aber das ist der aktuelle Markt, geprägt durch viele Investoren, die noch nie ein Biotech Investment gemacht haben, wenig Ahnung vom Markt haben und noch nie eine Valuation gemacht haben.

  14. Ich denke, da steckt System dahinter. An der ganzen Geschichte verdienen die Multis zu viel. Das schlimmste scheint für die Pharmariesen wohl, wenn die kleine „Relief“ Ihnen das Geschäft des Lebens versaut, da somit alle Impfungen obsolet würden. Ich gehe davon aus, dass ein Riese das RLF-100 Patent aufkauft und es in einer Schublade verschwinden lässt.

    • Relief’s Medikament für Schwerkranke, die bereits an der Lungenmaschine hängen, soll Impfungen obsolet machen??? Da hat jemand wohl nicht ganz verstanden, was Relief genau macht.

  15. Herr Hässig, sind Sie jetzt auch unter die Kleinzocker gegangen, da Sie jetzt wie das berüchtigte Cash-Forum noch Krücken puschen müssen?

    Ja hier wird heisse Luft gehandelt zu exorbitanten Preisen. Heti und Pleti dabei, wirklich jeder. Coiffeure, Hausfrauen, Zocker, einfach alles. Und wenn man Cash-Forum liest, stehen einem als alten Börsenhasen die Haare zu Berge. Ja das muss und wird massiv schief gehen. Analog Santhera vor ein paar Jahren, als die über 130 war.

    Und nein, Roche abschreiben, das würde ich noch lange nicht, dann schon RLF. Eine Briefkastenfirma aus Genf, mit einem Halbtagsmitarbeiter, finanziert von einer höchst dubiosen US-Bude. Ja statt grosser Erfolg, dürfte das viel eher einmal vor dem Staatsanwalt enden! Hier hat man nichts anderes getan, als Kleinanleger aufs gröbste auszunehmen!

    • Roche abschreiben muss man doch nicht, die werden weiter erfolgreich sein.

      Aber heisse Luft würde ich Relief nicht nennen, denn die sind kurz vor der Zulassung und bin zwar kein Coiffeur aber wenn ein Coiffeur, so wie ich, inzwischen 1200% vorwärts gemacht hat, dann gratuliere ich dem Coiffeur und die alten Börsenhasen hängen mal wieder hinterher.

    • Nun ja – wenn ich mir Ihre Zeilen so durchlese dann muss ich leider bemerken, dass Sie „alter Börsenfuchs“ Ihre Hausaufgaben nicht ganz genau gemacht haben….

    • Sie verwechseln Börsenhase wohl mit Arroganz, darum sind bisher die Grossen bei ihren Produkten auch gescheitert.

  16. Sollte sich der Wirkstoff als effektive Waffe im Kampf gegen Covid erweisen, dann wäre jeglicher Impfstoff obsolet. Insbesonder dann, wenn RLF 100 in der Anwendung, ähnlich einem Asthmaspray, verfügbar wird.

  17. Entsteht da eine neue Biotech Perle? kurze Mathematik: USD3500.00 (gleich wie Remdisivir) x 150T Dossierungen monatlich.. entspricht ungefähr einem JahresUmsatz von 6.3bn, eigener Anteil davon je nach Land um die 80% – in den USA 50/50 (Gewinnsplittung mit NeuroRX) = ca. 3.15bn bei konservativer 50% Kalkulation … Valuation 10x, 15x , dann sprechen wir von einem Wert von ca. 30 – 50bn für das Unternehmen… – gehe mal davon aus, dieses Unternehmen kommt auf die „Speisekarte“ eines Grossen….

    • Jaja, so ein Cashler.. träumen Sie mal schön weiter. Eine Behandlung wird nie 3500USD kosten. Das wird günstiger. Zudem, wie oben schon geschrieben, RLF ist mit dieser Indikation ein absolutes Nischenmedikament. Nur schwerste Lungenschäden, dann muss man es auch nur 4 Tage einnehmen. Danach ist der Patient „Kunde“ weg. Entweder gesund oder Tod. Ist leider brutal, aber so ist Pharmamarkt. Ist kein Medi, welches man lebenslänglich einnehmen muss. Dazu kommt, dass RLF nur 50% vom Gewinn kriegt! Sicher nicht vom Umsatz. Gewinn wird es nicht viel geben, NeuroRX wird noch alle Kosten sehr sehr grosszügig abziehen. Selbst wenn eine Zulassung kommt, bleibt noch ein Trinkgeld für RLF, nichts, aber auch gar nichts, was diese hirnrissige Bewertung rechtfertigt. Kommt dazu, dass nur Zulassung vorerst in USA geplant ist. Dazu haben sie noch das Datum der Topline auf Ende Jahr verschoben, prov. Zulassung also frühestens im Frühling, dann dürfte Corona definitiv langsam durch sein. Aber schon wenn man sieht, wie schwierig sich hier die Rekrutierung gestaltet, sagt ja schon viel über den möglichen Markt.

    • In dieser Rechnung sind gleich mehrere gravierende Fehler.

      1) Ein Wirkstoff, der 40 Jahre alt ist und in der Herstellung kaum etwas kostet, wird im Endgebrauch niemals 3500 Dollar kosten. Die Preise für Aviptadil kann man googeln (den Wirkstoff kann man kaufen). Da reden wir über viel kleinere Beträge. Nehmen wir grosszügigerweise die Hälfte des Preises, sind wir nicht bei 3.15 Mrd., sondern 1.575 Mrd. Umsatz – nicht etwas Gewinn, da kann man locker nochmals 20% abziehen.

      2) Das Medikament von Relief wird nur für schwere Fälle getestet und eingesetzt (Patienten an Lungenmaschinen). Die Anzahl der Personen an Lungenmaschinen wegen Covid 19 sinkt schon jetzt (prozentual) gegenüber dem Anfang der Pandemie. Mit einem Impfstoff werden wir die Krankheit hoffentlich soweit zurückdrängen, dass in ein paar Jahren niemand oder fast niemand mehr an die Lungenmaschine muss. Die Umsätze und Gewinne werden also nur ein paar wenige Jahre da sein.

      3) Die Rechnung geht davon aus, dass RLF 100 das einzige Medikament ist, dass wirkt und ignoriert, dass noch 500 weitere Medikamente getestet werden. Anzunehmen, dass kein anderes wirkt und RLF keine Konkurrenz hat, ist kurzsichtig.

      4) Wieso ein Unternehmen ohne Entwicklungspipeline, mit nur einem Medikament plötzlich mit 10 oder 15x Umsatz bewertet werden sollte, ist mir nicht ganz klar. Die Roche & Novartis dieser Welt, die eine volle Pipeline haben handeln zwischen 4 und 5x Umsatz. 1.6 Mrd Umsatz x 5 wäre immer noch schönes Upside. Aber so eine Bewertung wird das Medikament nie bekommen (da keine Pipeline, da nur kurz im Einsatz). Eine Korrekte DCF Betrachtung zeigt einen Fairen Wert von 2.4 Mrd (unter Annahme, dass wirklich ein paar Jahre hohe Umsätze generiert werden. Auch hier hätte man noch 60% Upside. Dies aber nur, wenn die Phase 3 wirklich auch Erfolg hat. Der aktuelle Kurs impliziert ein Erfolg von fast 2/3. Das ist ziemlich hoch.

      Man sollte nicht von Dingen sprechen, von denen man keine Ahnung hat.

  18. So etwas kann nur jemand schreiben, der von Medikamentenentwicklung keine Ahnung hat. Beide Wirkstoffe sind nämlich nicht für Covid-19 entwickelt worden, sondern waren rein zufällig im Portfolio der Firmen enthalten und dienen auch nur der Symptombekämpfung. Daher folgt auch keine irgendwie geartete „Überlegenheit“ von Relief… ach übrigens würde die Entwicklung eines massgeschneiderten chemischen Hemmstoffes gegen das Virus Jahre gehen. Da würde ich eher auf die RNA-basierten Impfungen setzen. Und ab dann ist das Präparat von Relief nicht mehr viel wert, wohingegen Actemra weiterhin eingesetzt wird, wenngleich halt nur in der Erstzulassung.

    • @Peter Schneider – mag sein, dass RLF-100 zufällig im Portfolio von Relief Therapeutics war, aber es wirkt zufällig genau nicht nur symptomatisch, sondern Blockiert das Virus von der Replikation! Es setzt beim Problem an, anstatt nur Symptomatisch und ist damit – durch Zufall – wohl das Medikament mit dem meisten Potential für COVID-19. Also erst mal informieren und dann schreiben 😉

    • Symptombekämpfung? Lesen Sie doch bitte zuerst die Studien und informieren Sie sich. Sie schreiben einen absoluten Blödsinn.

  19. Paid Post?

    Beide Stoffe sind noch in der Entwicklungsphase, welches Medikament wirkungsvoller ist und zuerst zugelassen wird, bleibt daher abzuwarten.
    Relief Therapeutics bleibt als Investment hoch-spekuativ (noch kein Produkt auf dem Markt, keine Gewinne, kein nennenswerter Cash Flow), sollte dort etwas mit dem Wirkstoff schiefgehen, geht der Aktienkurs wieder genau dorthin wo er hergekommen ist, irgendwo bei CHF 0.03…..

    Roche dagegen, unabhängig von einem Corona Wirkstoff ist da schon etwas breiter aufgestellt, aber hey jedem das seine…

  20. Gratuliere Herr Hässig für Ihren neutralen und sachlichen Artikel. Sie sind der erste Journalist in der Schweiz, welcher das Geschehene auf den Punkt gebracht hat. Chapeau! Andere haben es bisher nur als Potenzmittel thematisiert, die gleichen Preisen aber ein Echinaforce forte als Heilsbringer gegen COVID-19 an.

  21. hahaha, wie kommt der „schreiberling“ dazu, ein forschungsunternehmen, mit einem „nur finanzunternehmen“ zu vergleichen? RLF-100 wurde „nur an beatmeten patienten getestet“ das medi von roche soll eine beatmung verhindern.
    äpfel,birnen,kartoffel und fleisch verglichen miteinande, ist das wirklich intelligent??
    Haltet euch bitte an fakten statt an fake, vielen dank

    • hätte… nur musste roche ein anderes produkt zuziehen um die bilanz des eigenen zu polieren. nur unter dem strich ist eben das ergebnis miserabel.

      rlf-100 konnte auch nicht intubierten patienten helfen und ‚heilen‘, nur sind diese daten noch ‚confidential‘.

      aber: roche spielt falsch – ‚toxischer bullshit‘ mit einem schleifchen drum!

  22. Was Sie schreiben Herr Hässig ist kalter Kaffee von gestern. Schlussendlich wird es etliche Medikamente mit einem differenzierten Lösungsansatz geben. Ob das Medikament von Relief Therapautics wirklich ein Erfolg wird in Sache Corona steht immer noch in den Sternen. Was wurde letzte Woche für ein Hype um das pflanzliche
    Medikament „Echinacea“ von der Firma Vogel gemacht. Ein paar Tage später hat man alles wieder relativiert April, April! Etwas Gutes hatte es ja für die Firma Vogel, der Umsatz schnellte in die Höhe und das Medikament war ausverkauft, tolle PR. Auch Russland behauptet einen Impfstoff zu besitzen und hat mit dem Impfen der Bevölkerung schon begonnen, doch mit welchen Risiken?
    Ich nehme fast an, dass Sie selber Aktien von Relief Therapeutics erworben haben und nun den Kurs pushen wollen?????

  23. Herr Hässig trifft wiedermal ins Schwarze!

    Mit RLF-100 hat die Schweiz eines der potentesten Medikamente um dieser Pandemie endlich Einhalt zu gebieten. Aber in der Schweizer Presse lesen wir nur über irgendwelche Wundermittel, welche in der Petrischale getestet werden oder es werden gescheiterte Studien als Erfolg verkauft.

    Dahingegen haben wir bis heute noch nichts über dieses Mittel aus Genf erfahren, dass notabene schon erwiesenermassen etliche Menschenleben gerettet hat.
    RLF-100 blockiert nicht nur den Rezeptor, so dass CV-19 sich nicht vermehren kann, es schützt und heilt auch die Lunge (Ist genau der Stoff, den der Körper dafür braucht) und erhöht die Sauerstoffaufnahme. Dabei ist es ein Körpereigener Stoff und keine Chemischer Mix. Sozusagen ein Volltreffer.

    Es wird nun offensichtlich,dass BAG- und Bundesgelder nicht aufgrund klinischen Ergebnissen verteilt werden, sondern rein nach Vitamin-B. Bis jetzt ist nur Geld an gut vernetzte und lobbystarke Unternehmen geflossen. Entweder hatten diese einen direkten Draht zum Bund über die ETH oder ihre Lobyisten in der Berner Wandelhalle.

    Bleiben sie dran Herr Hässig. Dass wir erst durch Sie über Relief Therapeutics erfahren, spricht Bände!

    • Genau. Wie hiess schon mal der frühere Chef vom BAG, der doch ein Studienkumpel von Vasella war? Relief passt natürlich nicht in diesen Beziehungsfilz.

    • Wenn ich denke wie viele Flops da schon beschrieben wurden und als Erfolge gefeiert, warte ich mal mit dem Loblied. Es gibt bisher kaum aussagekräftige Tests, die richtigen sind erst in der Anfangsphase. Kann man an seriösen Stellen nachlesen.

  24. Endlich kriegt dieses Medikament und die Firma, die tolle arbeitet leistet, auch eine Plattform, wo sie die nötige Anerkennung erhält. Super gemacht, danke!

  25. Jetzt müsste man nur noch kommunizieren, dass RLF durch die ‚pharmakorrupten‘ Bundesbeamten mit einem tritt in den A…. in die USA verabschiedet wurden.

    In der Schweiz buttert man lieber Millionen in die ‚beamtennahen Pharmabranche‘!

    @LH: Danke für den Augenöffner, inbesondere zum toxischen Roche-Mix und dran bleiben! #InsideBundeshaus😉

    #ReliefTherapeutics #NeuroRx
    #VIP #Aviptadil #RLF100
    #SamiVIP #SamiVIR #SamiAIR

  26. Endlich! Danke LH. Diese Firma hat wohl den halben Paradeplatz dieses Jahr zu Multi Millionären gemacht nicht aber die Kunden. Weltweit die Aktie die am meisten performt hat und die Schweizer Presse berichtet N I C H T darüber (the Market ein Interview und die FuW selten). +50’000% seit dem 1. Januar aber die Brioni Träger verkaufen weiterhin ihre Strukis…

  27. Bravo zum Artikel. Mal eine andere Story und die hat es in sich. RLF ist absolut weiter als alle andern. Bitte weiter dran bleiben

  28. Danke, dass nun mindestens ein Portal sachlich über die aktuelle Situation berichtet und erkennt, dass Roche und andere Firmen hier nur die Werbetrommel rühren aber im Endeffekt kein Wirksames Medikament haben. Ausser Relief! Sie blieben die letzten Monate schön unter dem Radar und räumen und das Feld im Eiltempo von hinten auf.
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