CEO des Unispitals jagt Jobs und Geld

Gregor Zünd hat Interessenkonflikte und Doppelrollen. Sein VR-Mandat bei Fresenius ist heikel. Nächste Herz-Strafanzeige?

Im Skandal um Herzvorfälle wird der Chef des Zürcher Unispitals, Gregor Zünd, zum Gejagten. Damit kann er die wichtige Gesundheitsinstanz nicht zur Ruhe bringen.

Gestern berichtete der „Beobachter“, dass Zünd für seine Arbeit gleich zwei Mal einen vollen Lohn kassiere: ein Mal vom Unispital, ein zweites Mal von der Universität Zürich.

Fürs Spital halb so wild. „Die Doppelanstellung unterstütze die gemeinsamen Interessen von Unispital und Universität“, gab der „Beobachter“ eine Stellungnahme wider.

Die Story schlug hohe Wellen. In der Zürcher Politik wird der Ruf nach neuen Kräften fürs Unispital laut. Es könnte eine PUK geben.

Zünd und sein Chef, Spitalrats-Präsident Martin Waser von der SP, stecken im Orkan fest. Sie reagieren seit Bekanntwerden von gefährdeten Herz-Patienten und getürkten Berichten am Herz-Zentrum defensiv.

General Spital (Fresenius)

Nun gibt am Unispital und an der Universität ein VR-Mandat von Gregor Zünd zu reden. Dieser wurde 2018 in den Aufsichtsrat der Fresenius Medical Care gewählt.

Das Unternehmen zählt zu den Grossen der Branche. Der Tages-Anzeiger berichtete nach Zünds Wahl über Wettbewerbskonflikte. Die Fresenius-Gruppe ist auch im Spitalbusiness aktiv.

Darum gehts nicht. Sondern dass Fresenius Medical Care eine Macht ist bei Spital-Geräten. Und das Unispital bei Fresenius solche Geräte für Millionen im Jahr einkauft.

Damit sitzt Gregor Zünd auf beiden Seiten des Verhandlungstisches. Für Fresenius kämpft er um hohe Preise, fürs Unispital um tiefe.

Ein unüberbrückbarer Konflikt? Nicht für Zünd.

Die Fresenius-Bestellungen des Unispitals Zürich hielten sich in engen Grenzen, ist aus seinem Umfeld zu vernehmen. Zudem verlasse er den Raum, wenn das Unispital im VR von Fresenius zur Sprache komme.

Die Wahl von Gregor Zünd in den VR des einflussreichen und erfolgreichen deutschen Medizinal-Unternehmens fiel in eine besondere Phase.

Ende 2017 übernahm ein Kollege von Zünd, der Chef der Kardiologie am Unispital Zürich, die Leitung eines Studienprojekts. Dieses wurde finanziert von Fresenius.

Frank Ruschitzka heisst der Kardiologe, er erregte zuletzt Aufsehen, weil er bei einer Studie über eine mögliche Covid-19-Therapie einem Scharlatan aufgesessen war. Bestraft wurde er mit Fronarbeit.

Ruschitzka wurde Chef der Fresenius-Studie, obwohl das Unispital Zürich gar nicht teilnahm am Projekt. Trotzdem übertrug der deutsche Multi dem Kardiologen aus Zürich die Oberleitung.

Das deutet auf gute Kontakte von Ruschitzka zu Spitzenkräften bei Fresenius hin. Auf Fragen wollte Ruschitzka keine Stellung nehmen.

Sicher ist, dass Ruschitzka kurz nach Start der von Fresenius gesponserten Studie am Zürcher Unispital im Karrierelift steil nach oben schoss. Er wurde per Anfang 2018 neuer Leiter der Kardiologie.

Das überraschte. Der Vorgänger von Ruschitzska, der Kardiologe Thomas Lüscher, hatte laut einer Quelle einen anderen Nachfolger im Auge: einen bekannten Kardiologen aus Deutschland.

Wenige Monate nach Ruschitzkas Sprung auf den Top-Klinikthron am Unispital folgte dann die Wahl von Chef Gregor Zünd in den Aufsichtsrat der Fresenius Medial Care.

Neben Zünd sitzen dort nur noch 5 weitere Personen, alles Bigshots. Ein solches Mandat ist ein Sprungbrett für einen Topjob bei einem Pharma-Multi.

Zünd erhält für vier Sitzungen 88’000 Euro, schrieb der Tages-Anzeiger 2019. Die Hälfte liefere er der USZ Foundation ab. Das ist eine Stiftung, die Projekte und Start-ups fördert. Ins Leben gerufen hatte sie … Zünd.

Ein Sprecher des Unispitals dementiert, dass die Wahl von Zünd bei Fresenius und jene von Professor Ruschitzka in der Kardiologie einen Zusammenhang haben könnten.

„Wie Sie wissen, werden Professor*innen der Universität Zürich (UZH) in einem genau festgelegten Berufungsverfahren der Universität ernannt.“

Und weiter: „Klinikdirektor*innen am USZ werden durch den Spitalrat des Universitätsspitals Zürich gewählt. Gregor Zünd ist weder Mitglied des Universitätsrats noch ist er Mitglied des Spitalrats.“

Dann warnt der Sprecher: „Wir fordern Sie deshalb erneut auf, auf jegliche Form von konstruierten Unterstellungen, Verdächtigungen und Mutmassungen zu verzichten.“

Bei Fresenius sagt ein Sprecher auf die Frage, ob es einen Link zwischen der Studienleitung durch Frank Ruschitzka und der VR-Kür von Gregor Zünd gebe:

„Gerne teile ich Ihnen mit, dass die von Ihnen erwähnte Studie seinerzeit völlig unabhängig von Herrn Prof. Zünd initiiert worden ist und diese auch in keinerlei Zusammenhang mit Herrn Prof. Zünds Aufsichtsratstätigkeit bei Fresenius Medical Care steht.“

„Für die Aufsichtsratstätigkeit massgeblich sind Herrn Prof. Zünds weitreichende und langjährige Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse in der Medizin.“

Das nächste Ungemach für Zünd steht vor der Tür. Die Zürcher Strafkanzlei Baumgartner Mächler ist laut einem Insider daran, eine Strafanzeige wegen Patientengefährdung einzureichen.

Es geht um einen Herzkranken, der von Ex-Herzchef Francesco Maisano vor wenigen Monaten operiert wurde, als die Vorfälle rund um den Italiener längst auf dem Tisch lagen. Der Patient überlebte den Eingriff offenbar nur knapp.

Kommentare

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  1. Das ist anscheinend ein riesiger Sauhaufen in diesem Zürcher Unispital. Man verliert vollends das Vertrauen in diese offensichtlich fragwürdige Institution.

  2. Berichterstattung, die mich kopfschüttelnd zurücklässt:

    „Es geht um einen Herzkranken, der von Ex-Herzchef Francesco Maisano vor wenigen Monaten operiert wurde, als die Vorfälle rund um den Italiener längst auf dem Tisch lagen. Der Patient überlebte den Eingriff offenbar nur knapp.“

    Ist das Arroganz, Ahnungslosigkeit oder beides? Es überleben ständig Patienten Eingriffe „nur knapp“. Einige versterben sogar. Deswegen oder trotzdem.

    • Es ist völlig normal, dass bei solchen Eingriffen Personen sterben oder beinahe sterben können. Nicht wegen dem Eingriff, sondern wegen den zu behandelnden Krankheiten. Ohne Eingriff sterben die alle. Diese Patienten sind schwer krank.

  3. „Zudem verlasse er den Raum, wenn das Unispital im VR von Fresenius zur Sprache komme.“

    Das ist jetzt scherzhaft gemeint, oder?

    Ich staune über solche Mediziner, die ihren Hals nie voll kriegen.

  4. man nennt dies „Lack of Judgment“ – DAS sollte der Entlassungsgrund des CEO sein.

    (VR bei einem Lieferanten – das sind VORprogrammierte INTERESSENKONFLIKTE!!!), dass ein CEO das nicht sieht – was kann er dann von seinem Personal verlangen?

  5. Ist das ein Film aus der dritten Welt…
    Man liest über Zustände in korrupten Ländern ,über Kleptokraten und dunklen Kanälen, über Millionen Zahlungen und betrügerischen Clans. Und – man schüttelt den Kopf. Und nun DAS. In Zurich, im Herzen Europas, die Halbgötter in Weiss im renommierten Uni Spital, machen es gleich wie drittklassigen Bandidos aus den Slums von Lagos. Was kommt noch? Schläger Burschen, die Opposition kalt machen ? Herr Hässig bitte, aufdecken. Gleich wie PV & Aduno Schumpf.

  6. Diese Geschichten verdeutlichen ein grundlegendes Problem. Wir sind ja geistig vom US-Gesellschaftssystem angefressen, wenigstens unsere Macht-Elite und viele auch der Funktions-Eliten, die ihnen als Professoren für Volkswirtschaft an unseren Universitäten dienen und unsere Jugend nicht ausbilden zu nüchtern abwägenden Führungskräften im Mikrokosmos, sondern auch im Makrokosmos einer Volkswirtschaft zu Gläubigen. Wir haben dann nur noch nachplappernde Papageien.
    Die Frage ist, wollen wir ein Gesundheitssystem, wo brutal gesprochen nur das Geld zählt und nicht das Wohl des Patienten. Ich bin nicht für ein System, wie in der DDR und der Sowjetunion, wo die Beschäftigten nicht materiell entschädigt wurden, sondern mit Prestige. Eigentlich ein Horror. Aber ein US-System, wo das Wohl des Patienten nur noch 10 % im System ausmacht und sonst zu 90 % das Geld regiert, ist krank und ineffizient. Jeder Arzt dort ist ein Narr, wenn er das Wohl des Patienten beachtet und nicht auf das Geld schaut. Ich finde ein System, dass das Geld zu 40 % beachtet und das Wohl des Patienten zu 60 % ausbalanciert effizient und erfolgreich. Wenn wir Richtung US-Gesundheitssystem gehen, haben wir langfristig die Katastrophe.

  7. Gott sei Dank gibt’s bei uns ausserhalb der höchst dominanten Mainstream-Medien doch noch einige wenige Unabhängige, welche sich auch wirklich die Mühe geben zu recherchieren! Insideparadeplatz gehört löblicherweise dazu.

    Was für ein unglaublicher Filz bei USZ und Uni Zürich! Der Martin Waser hat sich schon längstens abgemeldet und die zuständige kantonale Aufsichtsbehörde ist schlichtweg inexistent. Was braucht es noch, dass diesen wegschauenden Funktionären endlich mal Beine gemacht wird?

  8. Herz Spezialisten!

    Geld/ Macht Spezialisten: Zünd und sein Chef, Spitalrats-Präsident Martin Waser von der SP.

    Das Herz ist Leben. Geld ist Tod: Man kann es nicht transferieren.

    Anstand braucht Herz Herr Professor & Politik Aalglatt Walser ….

  9. Ja, diese Verfilzung ist schon sehr unrühmlich. Banken wurden jahrelang (zu Recht) geprügelt, dass sie gefälligst im Sinne des Kunden arbeiten und ihm nicht überteuerte retro-zahlende Fonds in die Portfolios legen sollen. Gut, jetzt ersetzen sie diese einfach mit schlechten Inhouse-Produkten, aber wenigstens kann das der Kunde schneller erkennen.
    Kein Wunder, dass die Kosten im Gesundheitsbereich so hoch sind, wenn die gleichen Leute kaufen und verkaufen. Da muss ein Riegel geschoben werden!

  10. a) Es wäre überfällig, auch mal diesen Ruschitzka unter die Lupe zu nehmen. Indbesondere die Verbindungen zu Plass. Die Sache stinkt zum Himmel.
    b) Zünd sitzt tatsächlich als Staatsangestellter (nicht: Unternehmer, d. h. die Beschaffungen werden mit öffentlichen (Steuer-)Geldern getätigt) im VR eines LIEFERANTEN!!! Also wie bescheuert ist das denn? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt? Durchleuchten, von A-Z!

  11. Die Interessenkonflikte sind sogar für einen Blinden offensichtlich und in dieser Art nicht akzeptabel. Leider häufen sich korruptive Situationen in unserem Land immer mehr. Eine Gesellschaft, die solche Fehlentwicklungen nicht korrigiert, hat abgedankt.

  12. Das ist wirklich unglaublich! Natalie Rickli, greif bitte endlich durch. Dies Zünds der Welt haben doch nicht alle Tassen im Schrank… Wieso glauben die immer, dass sie damit durchkommen. Danke, LH.

    • Rickli macht nichts, die kommt nur in den Medien, wenn sie etwas zum angeben hat oder blöde Sprüche klopft.

  13. „Der Fisch beginnt am Kopf ….“. Es ist Zeit, nein überfällig, dass der Präsident des Spitalrates Herr M. Waser endlich abtritt. Der sozialdemokratische Zürcher Alt-Stadtrat scheint keine Skrupel zu haben. Oder er kommt nicht draus. Oder beides. Auch in der Spitallandschaft der Stadt Zürich hat er seine unrühmlichen Spuren hinterlassen.

    • So kommt es halt, wenn man die Luschen des FVfaAK (ehemals SP Schweiz) erst als unfähige Poli-Tiker in den Stadtrat wählt – und nachdem sie dort nichts geleistet und nur Unheil angerichtet hat – im Alter noch mit diesem Pöstchen belohnt. Dass da das Blondie Rickli zuschaut, zeugt von deren absoluten Unfähigkeit – würdige Fortsetzung von Waser als Stadtrat – allerdings als Regierungsratte!

  14. Ziemlich unappetitlich, was hier alles ans Tageslicht kommt. Danke, Lukas Hässig, und lassen Sie sich nicht einschüchtern. Schreiben Sie weiter, bis hier wieder ein ordnungsgemässer Zustand hergestellt ist. Es fehlt hier eindeutig an der funktionierenden Aufsicht durch den Kanton.

  15. Gregor Zünd – der Oberfilzer. Geht natürlich gar nicht, diese Doppelrolle. Herr Waser und Herr Zünd – bitte treten Sie aus freien Stücken zurück. Nur so können Sie Ihren Ruf retten.

    • Welchen Ruf? Ist der Ruf erst ruiniert lebt es sich ganz ungeniert. Man sieht es. Es gibt nicht nur einen militärisch industriellen Komplex, sondern auch einen medizinisch industriellen. Verfolgen Sie ganz genau, was bei den Covid Impfstoffen im Augenblick passiert (FT von gestern und vorgestern), denn wird Ihnen nicht nicht nur ein Licht aufgehen, es werden ganze Tannenbäume anfangen zu leuchten

  16. Es ist ein unvereinbar mit den Prinzipien von „Good Corporate Governance“ als CEO im VR eines Lieferanten zu sitzen.

    An diesem Beispiel sieht man gut, wie zurückgeblieben in Bezug auf Management-Wissen und -Kompetenz die öffentliche Verwaltung und die zuständigen Regierungsräte sind. Das Argument, Zünd verlasse bei Traktanden, die Fresenius betreffen, die VR-Sitzung, muss man als hochgradig naiv und lächerlich bezeichnen.

    Dass Zünd dann noch 50% seines VR-Honorars behalten darf, ist völlig daneben. Es ist ja wohl so, dass er für die Vorbereitung von und Teilnahmen an den VR-Sitzungen von Freseniues keine Ferien nimmt, sondern dafür die Zeit seines ihn bereits bezahlenden Arbeitgebers nutzt.

    Auch dieser Zustand zeigt die massiven Lücken im Verständniss von Good Corporate Governance bei den Aufsichtsorganen des Unispitals.

  17. Zitat: Wir fordern Sie deshalb erneut auf, auf jegliche Form von konstruierten Unterstellungen, Verdächtigungen und Mutmassungen zu verzichten.
    Was soll man da konstruieren? Die Tatsachen sprechen doch für sich. Nun sind auch diese Machenschaften auf dem Tisch, keiner der Beteiligten macht eine gute Figur in diesem Spiel, und einmal mehr…
    Weder Herr Zünd noch Herr Waser sind weiterhin tragbar wenn das Unispital nicht noch mehr von seinem angeschlagenen Ruf opfern will.

    • Diese Beteiligten sind in keinem Amt qualifiziert. Ich würde sie weder als Projektmanger, noch als Strassenfeger engagieren, denn dies wären weniger aufgeblasen, dafür objektiver.

  18. Im Blick konnte man gestern lesen: „Das Unispital zahlt der Universität das Geld für den Professorenlohn Ende Jahr jeweils zurück“. Eigenartiger Vorgang, man vergütet Lohn, und erhält diesen am Ende des Jahres wieder zurück? Die Folgefrage wäre dann: Wie steht es mit der Beruflichen Vorsorge des Lohnbegünstigten: Wird hier auch noch doppelt versichert bzw. doppelt kassiert oder werden diese Beiträge am Ende des Jahres ebenfalls zurückbezahlt? Und die dritte Frage: Werden die Zahlungen vom Professor oder von der Uni jeweils am Ende des Jahreszurückbezahlt. Unglaublich. Diese Situation schreit nach sofortiger Aufklärung bzw. Trockenlegung dieses Sumpfes!

  19. Ha? ‚….Zünds weitreichende und langjährige Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse in der Medizin‘? Ha?
    Solch eine Einschätzung muss die interne, voreingenommene Kommunikationsabteilung wohl vertreten. Fakt ist: Emporkömmling Zünd hat im medizinischen Gebiet nie reüssierten können oder Spuren hinterlassen. Weder in Luzern noch in Zürich. Das Verhalten von Waser und Zünd entspricht nicht den Kriterien von ‚Corporate Governance‘. Sie sind verantwortlich für die Krise am USZ und gehören ersetzt!

  20. endlich kommt das mal ans licht! es ist NICHT ungewöhnlich, dass ärzte in diversen anderen praxen chefs sind, und dann nebenbei noch in einer krankenversicherung als sonder- bzw spezial-arzt arbeiten und somit nicht doppelt, aber dreifach! einkassieren. dann neben bei noch in gesponserte anlässe.

    Wann platzt diese Begünstigungs-Blase?

  21. Der Sumpf ist abgrundtief und die Frösche, sprich Zünd, Waser und die Topgarnierer der Herzchirurgie werden diesen Schlammtümpel sicherlich nicht trockenlegen. Da ist guter Rat sauteuer.

  22. Absolute Sauerei! Viele mögen Ihre KK Prämie kaum bezahlen trotz Prämien Verbilligung. Solche Leute hätten eine Vorbild Funktion. Wer für vier Sitzungen 88T kriegt da stimmt einfach was nicht. Gestern waren seine Löhne in der Presse, mit einen lässt sich super leben, warum muss der noch mehr den Staat aussaugen?
    Und er weiss ja das er nichts macht, und daher zahlt das Spital der Uni sein Salär zurück. Eigentlich ist man in so einem Job schon mehr als 100% ausgelastet (Sagen die Manager ja selber das sie keinen 9h Tag haben sondern eher 12-14h fürs Unternehmen arbeiten). Wetten wenn die Putzfrau vom USZ in ihrer Freizeit noch Putz oder etwas Hundesitting macht würde sie gefeuert weil sie dann als überarbeitet gilt und zu wenig Leistung dem USZ bringen würde. Dabei hätte sie das nötig weil im USZ sicher diese Jobs am schlechtesten bei härtester Arbeit unterbezahlt sind. Aber das USZ kann bei vielem das Geld gar nicht schnell und gross genug raushauen, bin auf den ersten Skandal am Circle (Neues USZ Standort am Flughafen) warten. Projektleiter interessieren sich für nix, und der Mietvertrag ist auf sehr lang abgeschlossen.

    • Ja, echt Traurig, denn die Putz Frau würde garantiert DEN Job verlieren, währen sich die 3fach Absahner ganz oben jeweils gegenseitig decken.

  23. Wir haben Auswüchse, die für den normalen Bürger nicht mehr verständlich sind. Es braucht ein sehr heftiges, reinigendes Gewitter, damit die Gesellschaft wieder einen Schwenk vornehmen kann.

  24. Das Gesundheitswesen ist ausser Kontrolle. Jeder Bürger ein Kunde, den man melken kann. Dass sich so viele auf dieser gemähten Wiese tummeln ist selbstverständlich, ein gefundenes Fressen für schwarze Schafe, wen überrascht dies. Leider hat es mehr schwarze Schafe als andere.