Politische Korrektheit war nie einfach nur „gut gemeint“

Als Schweizer waren wir stolz auf Freiheit und Debatte, nun lassen wir uns knechten. Zeit, Immanuel Kant zu folgen.

Es ist traurig mitanzusehen, wie unsere schweizerische Kultur, basierend auf den Prinzipien der Subsidiarität, der Hilfe zur Selbsthilfe, einem ausgeprägten „Non-Zentralismus“ und dem Respekt vor dem Individuum, zu einem Schreihaufen von irgendwelchen moralisch überlegenen Identitätsgruppen verkommen ist.

Sie fordern „Teilen und Herrschen – es darf nur eine Meinung geben“ und vergessen, dass unser Erfolgsmodell einst auf Meinungsfreiheit und Ideenwettbewerb basierte.

Ja, unser kulturelles Verständnis beruhte auf einer jahrhundertlangen Geschichte, ausgefochten im Wissen, dass es „ohne Herren auch keine Knechte gibt“.

Mir kommt das Zitat von Gabriel Laub in den Sinn, der die 1930er Jahre in Deutschland wie folgt beschrieb: „Nur der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden.“

Woran liegt es, dass nicht nur die Schweiz, sondern der Westen im Generellen in seiner kulturellen Identität tief gesunken ist?

Die nachfolgenden Gedanken sind ein Versuch, das Verständnis der historischen Evolution dieser jahrhundertealten Frage und ihrer weitreichenden Konsequenzen zu erklären, wie wir in diese intellektuelle Krise der westlichen Gesellschaften mit der strategischen Unterdrückung von Dissens und unabhängigem Denken „geschlafwandelt“ sind.

Ich möchte dabei die Ursprünge des „staatlich begleiteten Denkens“ beleuchten, welches wir heute unter dem Namen „politische Korrektheit“ kennen.

Sinnvoll erscheint, sich die Schriften Immanuel Kants (1724-1804) anzusehen, jenes deutschen Philosophen, der als Vater der modernen Philosophie gilt.

1784 schrieb Kant über die Aufklärung: „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“

„Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschliessung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“

„Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“

Die heutigen ökonomischen und politischen Kräfte scheinen sich dieser Gefahr, die eine mündige Bevölkerung darstellt, bewusst zu sein.

Während unsere westliche Kultur sich einer existentiellen Krise gegenübersieht und eine Vielzahl von Angriffen erleidet, scheinen sich die politischen Eliten darauf zu konzentrieren, ihren Willen um jeden Preis durchzusetzen.

Sie versuchen, eine Reihe von Problemen unter Kontrolle zu halten, schaffen dies nicht und begnügen sich daher damit, der Öffentlichkeit dieses Versagen als strategischen Sieg zu verkaufen:

Die Migrationskrise, chronische ökonomische Unsicherheit, geopolitische Auseinandersetzungen mit immensem menschlichen Leid, weltweite P(l)andemien mit dem Beschneiden der persönlichen Freiheitsrechte, all dies soll als Teil des Lebens akzeptiert werden; es wird uns als „alternativlos“ verkauft.

Daher ist es die Priorität dieser Eliten, den politischen Betrieb zu stabilisieren und abweichende Meinungen sowie Populismus zu unterdrücken.

Um dies sicherzustellen, reichen Gesetze gegen verschiedene Handlungen nicht aus. Um „den Frieden sicherzustellen“, braucht es Regeln gegen das Denken an sich.

Dadurch, dass richtig und falsch umdefiniert werden, das Narrativ kontrolliert und unabhängiges Denken eingegrenzt wird, bleibt die Bevölkerung als Ganzes strategisch beeinflussbar und intellektuell fügsam.

Angesichts des Erfolgs dieser Strategie und mit Kants Definition der Aufklärung im Hinterkopf erscheint es ratsam, die Frage zu stellen: Sind wir jemals zu erwachsenen und aufgeklärten Individuen geworden, oder sind wir noch immer in unserer selbstauferlegten Unmündigkeit gefangen?

Ich denke, das Letztere ist in breiten Kreisen verankert, und um meine Ansicht zu verdeutlichen, gibt es wieder keinen besseren Mann, den man zitieren könnte, als Kant selbst.

„Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so grosser Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren Vormündern aufzuwerfen.“

„Es ist so bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, und so weiter, so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen.“

„Ich habe nicht nötig, zu denken, wenn ich nur bezahlen kann; andere werden das verdriessliche Geschäft schon für mich übernehmen. Dass der bei weitem grösste Teil der Menschen den Schritt zur Mündigkeit, ausser dem, dass er beschwerlich ist, auch für sehr gefährlich halten: Dafür sorgen schon jene Vormünder, die die Oberaufsicht über sie gütigst auf sich genommen haben.“

„Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, dass diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt ausser dem Gängelwagen, darin sie sie einsperrten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen droht, wenn sie es versuchen, allein zu gehen.“

Es lässt sich immer weniger abstreiten, dass wir, besonders in Europa und den USA, nicht länger das absolute und unveräusserliche Recht der freien Meinungsäusserung haben.

Obwohl wir vorgeben, stolze Bürger demokratischer Gesellschaften zu sein, die persönliche Freiheiten theoretisch respektieren und aufrechterhalten, wurde die Definition dessen, was freie Meinungsäusserung ausmacht, in der Praxis soweit abgeschwächt und eingeengt, dass es oft zur Parodie des eigentlichen Grundsatzes verkommt.

Mehr und mehr Themen wurden tabuisiert, die persönliche Äusserung „falscher“ Meinungen und Ideen werden unter Strafe gestellt, und sogar die wissenschaftliche Forschung wurde in gewissen Bereichen unterdrückt.

Und auch in alltäglichen Gesprächen treten die Symptome unserer sozialen Selbstzensur zutage: Ist es nicht beunruhigend, dass es nahezu unmöglich war, in der Vergangenheit eine rationale, nüchterne Debatte über die Migrationskrise oder den Klimawandel zu führen?

Oder aktuell über Corona, wobei die Politiker und Technokraten dieser Welt die Weltwirtschaft abwürgen und dies als „Great Reset“ propagieren?

Die Politik und Massenmedien, zusammen mit den gesalbten Experten, führen sich als Stellvertreter Gottes auf und scheinen vom Irrsinn getrieben zu sein, stets zu wissen, was richtig ist für jeden Einzelnen.

Das natürliche Recht auf unabhängiges Denken und freie Meinungsäusserung wurde unter dem Vorwand dessen, was wir heute als „politische Korrektheit“ bezeichnen, stark eingeschränkt.

Ohne Rücksicht auf Denkverbote zu sprechen, kann einem die Rolle des Aussenseiters oder des Feindes der Zivilgesellschaft einbringen, und dort enden die Folgen noch nicht einmal: Auch die Selbstzensur wird sichergestellt durch neue Gesetze unserer moralischen Führer, die glauben, dass die ihnen mit den Regierungsämtern übertragene Macht sie dazu berechtigt, einzugrenzen, was wir denken und nicht denken dürfen.

Kant unterstrich die Notwendigkeit der öffentlichen Debatte vor 250 Jahren so:

„Es ist also für jeden einzelnen Menschen schwer, sich aus der ihm beinahe zur Natur gewordenen Unmündigkeit herauszuarbeiten. Er hat sie sogar liebgewonnen und ist vor der Hand wirklich unfähig, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen, weil man ihn niemals den Versuch davon machen liess.“

„Satzungen und Formeln, diese mechanischen Werkzeuge eines vernünftigen Gebrauchs oder vielmehr Missbrauchs seiner Naturgaben, sind die Fussschellen einer immerwährenden Unmündigkeit.“

„Daher gibt es nur wenige, denen es gelungen ist, durch eigene Bearbeitung ihres Geistes sich aus der Unmündigkeit herauszuwickeln und dennoch einen sicheren Gang zu tun. Dass aber ein Publikum sich selbst aufkläre, ist eher möglich; ja, es ist, wenn man ihm nur Freiheit lässt, beinahe unausbleiblich.“

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der einzelne Bürger ohne die Möglichkeit der freien Debatte es nicht vermag, aus seiner selbstauferlegten Unmündigkeit auszubrechen. Ohne die Chance auf Befreiung und persönliche Aufklärung bleiben wir ausserstande, den Status quo in Frage zu stellen, abzulehnen und herauszufordern.

Wie Figuren auf dem Schachbrett haben wir kein Mitspracherecht bei unserer Zukunft und keine Kontrolle über die Pläne, an deren Durchführung wir implizit mitarbeiten. Wir werden zu Komplizen zerstörerischer Politik und in Konflikten und Kriegen, die in unserem Namen geführt werden, und schauen nur noch zu, wie unsere Kultur zerfällt, unsere Werte verkommen und unsere Freiheit mit Füssen getreten wird.

Ich denke daher es ist an der Zeit, sich erneut die Worte in Erinnerung zu rufen, welche die schweizerische Kultur geprägt und zu einer einmaligen Erfolgsgeschichte gemacht hat:

Wir wollen frei sein, wie die Väter waren,
eher den Tod, als in der Knechtschaft leben.
Wir wollen trauen auf den höchsten Gott
und uns nicht fürchten vor der Macht der Menschen.

Es macht Sinn, sich zu überlegen, dass die essenzielle Weisheit nicht „ohne Herren keine Knechte“ lautet, sondern „ohne Knechte keine Herren“.

Für die Freiheit.

Kommentare

Kommentieren

Ihre E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht. Benötigte Felder sind markiert. *

  1. Ist es nicht so, dass die alten Geister des (historischen) Calvinismus/Zwinglianismus wiedererweckt worden sind, weil die Globaleliten („Renaissancepäpste“) es zu weit getrieben haben? Heute streitet man sich weniger um Erbsünde oder Jungfräulichkeit der Gottesmutter, sondern um relevantere (Klima-)Themen, die aber ebenso zu einer ikonoklastischen Hysterie führen wie vor 500 Jahren der Machtmissbrauch des katholischen Klerus. Dass das „Grün-Denken“ das „religiöse Denken“ als Heilsideologie abgelöst hat, scheint ja offensichtlich geworden zu sein. Dass jetzt aber eine „grün-korrekte Inquisition“ am Entstehen ist, die statt Juden und Muslime neu Klima-Gegner, „alte weisse Männer“ und politisch Unkorrekte verfolgt, ist eine Folge der Übertreibungen der Globalelite. Deren letzte VertreterInnen schieben sich in den Banken- und Rohstoffkonzern-Verwaltungsräten die letzten paar Dutzende Millionen zu, bevor das Ganze zusammenfällt.

  2. „Hegel“, „Kant“ … wer liest und zitiert endlich wieder einmal die Bibel? Dies ist und bleibt unser „Handbuch“ für ein gutes Zusammenleben. Ich lese dort in den Reden Jesu viel bessere und wirksamere Wahrheiten als bei den zitierten Philosophen. Nur müssten wir alle diese Gebote auch anwenden und befolgen. Unpopulär?: Sicher nicht!

  3. Diese „politische Korrektheit“ gibt es auf allen Seiten. Die Frage ist, ob man (als Medien, Parteien, Unternehmensführer, Manager, Politiker, Vorgesetzte, Eltern, etc.) offen ist für Anderes als das Eigene. Ist man interessiert und neugierig? Ist man motivierend in Debatten oder herablassend, aggressiv und machtausübend?
    Offenheit und die Liebe zum Neuen und Anderen sind die tatsächlichen Feinde der Meinungsdiktatur, politischen Korrektheit und Angstkultur. Davon sind sehr viele auf sehr vielen Seiten sehr weit entfernt.

  4. Eigenartig, dass die so denkfaule, saturierte, klimaleugnende, rechtslastige,rassistische Schweiz immer noch attraktiv für Fremde ist. Siehe der Einwanderungssaldo der ersten Hälfte dieses Jahres:
    plus 57 000. Trotz Krise und Arbeitslosigkeit.

  5. Das Phänomen des Nicht-aufgeklärt- sein-Wollens lässt sich unter anderem genau messen: Die Leser von astrologischen Weissagungen. Sie sind auch eine Beleidigung unseres teuren Schulwesens, das sicherlich nicht das geozentrische Weltbild vermittelt.

  6. Wie Dieter Nuhr meinte: Debatten werden nicht mehr mit Argumenten geführt, sondern mit Etikettierungen.

    Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass die meisten nicht mal merken, was vor sich geht und wie ihnen geschieht.

    (An den Autor: Sinn ergeben und nicht Sinn machen).

  7. Offenbar denken viele, wer frei denke, denke gleich wie sie. Wer sich beim denken alleine fühlt, hat meist einfach den Überblick verloren.

  8. Der Satz „ohne Knechte keine Herren“ muss für die Schweiz etwas angepasst werden. „Ohne Stimmbürger keine Herren“, haben doch die ersteren den Platz der Knechte aus eigenem Antrieb eingenommen.

  9. Selten so einen hervorragenden Beitrag hier gelesen – @Herr Stöhlker … auch Sie können noch lernen …

    Vielen Dank Herr Grass
    Viele Grüsse , DS

  10. Wir sind eine durch und durch dekadente Gesellschaft geworden: verblödet durch den Wohlstand. Unser einziger Lebensinhalt besteht mehrheitlich nur noch aus finanziellen Anreizen und Statussymbolen um besser und wichtiger zu sein als andere. Dadurch haben wir die Fähigkeit und die Freude an der Auseinandersetzung mit dem Sinn des Lebens/Zusammenlebens verloren. Wir bewegen uns nur noch im Mainstream und lassen uns vom Gender-Irrsinn, der Klimareligion, den armen „unterdrückten“ Frauen, dem Sexismusgeschrei, der dümmlichen sprachlichen Wortverdrehung genüsslich einlullen und berieseln und sehen widerstandslos zu beim brutalen Niedermachen von Menschen, die noch kläglich versuchen, sich gegen diese gesellschaftliche Totalverdummung zu wehren.
    Vermutlich braucht unsere kaputte Gesellschaft zuerst einen schmerzlichen Absturz, um wieder den effektiven Sinn des Daseins und des Zusammenlebens in einer gesunden Demokratie zu finden.

  11. Welche Freiheit wird denn hier in der Schweiz vermisst?

    Wer in einer direkten Demokratie nach eigener Stimmabgabe von einer demokratischen Diktatur spricht, sollte das eigene Demokratieverständnis hinterfragen.

    Ich sehe auch keine wirkliche Einschränkung der Freiheit wegen „political correctness“. Die eigenen Aeusserungen dürfen halt nur nicht strafrechtlich relevant sein. Wenn es dennoch strafrechtlich relevant ist, dann sollte man das eigene Rechtsverständnis hinterfragen.

    Die im Vergleich mit vielen anderen Ländern sehr laxen Corona Massnahmen in der Schweiz schränken doch wohl kaum ein. Jeder Mitarbeiter in einem Operationssaal trägt häufiger einen MNS. Für wen das persönlich trotzdem nicht tragbar ist, der sollte seine eigene Belastbarkeit hinterfragen.

    Also nicht den armen Kant bemühen, sondern eifach mal ein wenig hinterfragen.

    Ansonsten gilt natürlich immer: „Ein Geisterfahrer, ich sehe hunderte…“

    • Sollt auch Assange sein eigenes Rechtsverständnis hinterfragen, weil es sonst die Schweden, Briten und vor allem die Amis für ihn tun?

    • Anti-Querdenker:
      Sie sollten sich mal hinterfragen. Aber das vermögen Sie nicht zu leisten, sonst wären Sie ein Querdenker.
      Aber diese Auszeichnung werden Sie niemals erreichen.

      Bei Ihnen steht definitiv ein Furz quer!

  12. Claudio Grass geht es nicht um die alltägliche Unfreiheit, die wir selber beeinflussen können, wie Arbeitsplatz, Familie, persönliche Finanzen, Meinungsfreiheit am Stammtisch usw., es geht um die strukturelle Zwangsjacke, die uns massiv einschränkt und es geht um die Richtung, das Ziel, welches damit erreicht werden soll. Grass zeigt uns auf, wie wir selber dazu beitragen, uns zu versklaven. Freies Denken ist eine Voraussetzung, um aus diese Falle auszubrechen. Da bin ich ganz dabei – aus denken muss auch Handeln resultieren. Das bedeutet, dass wir den Mut haben, die Einschränkungen, zu hinterfragen, die Manipulationen zu erkennen, der Verführung entgegen zu wirken. Was soll dieses Corona-Theater, der Genderwahn, die Reduktion der Werte auf Geld, die Verschuldung der ganzen Menschheit und der Staaten, die Schlepperei von Flüchtlingen, Kriege und Kriegstreiberei, Nawalny und Co.,die Angstmacherei, die Spaltung der Gesellschaften, die Vereinnahmung der Medien für Unfreiheit, Verschleierung und Bagatellisierung von Wesentlichem, die Förderung von Dummheit und Ignoranz? Wer sind die Drahtzieher, die Profiteure, die Sklaventreiber. Was bezwecken sie? Wie ist ihr Plan? Denken tut Not. Danke für den Artikel, Herr Grass.

  13. Volle Zustimmung.
    Das Abendland braucht eine Erneuerung, Aufklärung 2.0.
    Die letzten 250 Jahre hat vieles an Barbarei gesehen.
    Letztlich war es immer das Liberal-Humanistische Weltbild,
    das die entscheidenden Impulse zur Überwindung dieser
    Zifilisatorischen Abstürze lieferte.
    Wer wenn nicht das Abendland, soll denn das Liberal-Humanistische Weltbild in die Zukunft retten, wenn nicht das Abendland. Die dedingungslose Meinungsfreiheit und deren
    Schutz ist die Kernbotschaft der Aufklärung, des liberal-
    humanistischen Weltbildes.

  14. Bitte hör auf dich zu beschweren. Dies ist ein Monopolspiel und eine kleine Gruppe wird alles haben und alle anderen werden am Ende nichts haben. Wenn Sie die Nebenwirkungen nicht mögen, müssen Sie alle Regeln ändern. Wenn Sie einer der Sklaven sind, haben Sie keine Rechte. Entspannen Sie sich und akzeptieren Sie Ihren Status.
    Politische Korrektheit ist ein Instrument für diejenigen, die alles besitzen, genau wie die Rettungsaktionen, das Eigentum an allen Medien und alle Gesetze gegen die Privatsphäre.

  15. Wage zu wissen, resp. Erkenntnisse zu machen.
    Fehlt weithin, wie gestern in der NZZ vermeldet bei den beiden Tussen (ex-Juso, heute SP, und ex-Junge Grüne, jetzt voll-Grüne), die in einer Anfrage den Stadtrat fragten, ob man nicht in ZH-Spitälern, Schulen und Heimen das vegane Essen erzwingen könne, zum höheren Ruhm der Stadt in der weltweiten urban-bärtigen und deswegen korrekten Szene. Zum Glück hat mich die Antwort des Stadtrates positiv überrascht.

    Eben, eine rationale, nüchterne Debatte über die Migrationskrise oder den Klimawandel zu führen ist nur noch an wenigen Orten möglich. Ins gleiche Kapitel gehören die Energiestrategie 2050, die Oeffnung des Energiemarktes, die Sanierungen ALLER Sozialwerke, Gesundheitsstrategien, die Wasserthematik, Düngemittel, seltbstzerstörerische UNTERNEHMENS-Verantwortungs-Initiative, sowie weitere geplante politische Programme zur Selbstprofilierung „unserer“ Volksvertreter.

    Die selbst ernannten Pächter aller Wahrheiten haben schon lange Denken mit Fühlen ersetzt. Da muss man nicht präzise sein. Ist viel bequemer. Jetzt muss man nur noch die anders Denkenden einschüchtern. Das Paradies wartet.

    Die Feiglinge lügen sich jeden Tag beim Blick in den Spiegel an, real und im übertragenen Sinne.

  16. Dieser Artikel ist schön verpackte Demagogie. Dass Kant als Attrappe hinzugezogen wird, ändert nichts daran.

    „Die politischen Eliten“ vom Volk trennen zu wollen – und dies in der Schweiz, wo das Volk entscheidet, ist befremdend. Der Autor soll lieber an seiner Frustrationsfähigkeit arbeiten, wenn das Volk nicht nach seinem Gusto entscheidet.

    Schuster, bleib bei deinem Leisten. Nicht jeder hat sich die Mathematik angeeignet, um über Epidemiologie und Klimawandel wissenschaftlich kontrovers zu diskutieren. Vertrauen in die Wissenschaft ist da angebracht, wenn das Wissen fehlt. Konkrete Belege anstatt breite Sätze täten dem obigen Artikel auch gut.

    Wer trotz fehlendem Wissen Geschwurbel äussert („P(l)andemie“ hat der Autor zum Beispiel hier geschrieben), darf ruhig mit Widerspruch rechnen. So ist das Leben. Den anderen steht auch frei, ihre Meinung zu äussern.

    Freiheit, Denken, Austausch: gerne. Ertrage aber den Widerspruch, Edelmetall-Berater Grass.

    • @Carlos: Sie erkennen nicht, wer die heutigen Meinungsmacher sind. Es sind nicht die Wissenschaftler. Es sind Lobby-Organisationen, Journalisten und Regierungsmitglieder welche Framing betreiben. Darunter eine Pianistin, heerscharen von Juristen und andere, nicht wissenschaftlich Ausgebildete. Diese lassen die „richtigen“ Wissenschaftler zu Wort kommen und bezeichnen gleichzeitig andere als Verschwörungstheoretiker, Skeptiker oder einfach rechts. Wie realitätsfremd dabei gewisse Wissenschaftler unterwegs sind will ich gar nicht weiter ausführen. Seit dem Niedergang der FDP und der Rückzug der Unternehmern aus der (Lokal-)Politik, geht es mit der Schweiz zusammen mit Europa Richtung Niedergang. Übrig bleiben werden die Grossen wie Google, Apple, Microsoft, welche und über wirtschaftliche Zwänge knechten werden und die Linken, welche den Rest verwalten sowie Steuern und Gebühren eintreiben.

    • Habe auch den Eindruck, dass der Autor – im Gegensatz zum Standard-IP-Aufreger Stöhlker – sich nicht traut, Ross und Reiter zu nennen. Er fühlt sich offenbar nicht wohl, weil ihn die „Mainstream-Zwangsjacke“ noch nicht richtig drückt. Wahrscheinlich ist es auch die Enttäuschung, dass nicht mehr aufbegehren, nur ein paar Hundert sog. „Querdenker“ sich versammeln (jedenfalls in der Schweiz, wo man nicht gleich losbrüllt wie in Deutschland). Wann kommt der Tag, an dem diese Leute, die in einem Atemzug von „Freiheit & Putin“ reden, sich aufraffen, dem auch noch „Xi Jin Ping“ und „Kim Jong-Un“ hinzuzufügen? Wer sich da wohl fühlt, kann von mir aus auch noch Karl Marx, Rudolf Steiner und Walt Disney zu Immanuel Kant dazumixen. Wehren kann sich keiner von denen (da gestorben).

  17. „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so grosser Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen, dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben……..“

    Dieses Zitat bringt es auf den Punkt. Es ist manchmal anstrengend selbständig zu denken. Lieber übernimmt die Mehrheit der Bürger unkritisch fremde Meinungen.

    Wer vermögend ist, kann sich immer noch viele Freiheiten kaufen. Die Freiheit aller Anderen, mehr oder weniger vom Staat abhängigen, wird systematisch beschnitten. Wer sich aber nicht dagegen wehrt – dabei gäbe es genügend politische Mittel in unserer einzigartigen direkten Demokratie – akzeptiert diese „Verknechtung“. Meist unbewusst. Das Phänomen lässt sich wohl unter der Rubrik „Wohlstandsverblödung“ zusammenfassen.

  18. Absolut zutreffend. Wenn sich jeder an den Leitspruch von Immanuel Kant, Prinzessinnen Gasse, Königsberg: „Sapere aude!“ halten würde und sich nicht von Politschwätzer und Parteien einlullen lassen würde, gäbe es viel weniger Polarisierung und vermutlich weniger Proleten und fremdgesteuertesund Philister-artiges Benehmen Da gibt es eigentlich nicht mehr zu ergänzen.

  19. Liewer düd aß Slaawe (deutsch: „Lieber tot als Sklave“; niederdeutsch: „Lever dood as Slav)

    Pidder Lüng ist eine Ballade des deutschen Dichters Detlev von Liliencron (1844–1909).

  20. Super geschrieben! Ich bin tief berührt & musste nach den lesen spontan Applaudieren. Tja, das Gegenteil von Gut ist eben nicht Böse, sondern „gut Gemeint“. Deshalb, prüfe immer Deine Beweggründe.
    Das was mich diese Zeit lehrt ist, das „Ohn“ abzulegen und wieder in die „Macht“ zukommen. Meinem Leben, meiner Kinder und meiner Würde wegen. Seid gesegnet, alles Liebe – Veronika

  21. Seit der letzten Abstimmung ist es Tatsache geworden, die Infantilisierung des Souverän ist nicht mehr aufzuhalten. Besonders seit dem Lockdown bemerken wir, dass die weltweite Verdummung zur Realität geworden ist.

    Die grosse Mehrheit der Obrigkeitshörigen, haben ihr selbständiges Denken ins Nirwana versenkt, das Denken haben sie an Berset & Co zediert. Wie anders ist es so möglich, dass eine BR KKS sagen kann: „Ein JA zur Begrenzung-Initiative sei schlimmer als der Brexit“.

    Seit die pubertäre kleine Schwedin die Weltbühne betreten hat, wollen wir vertrottelten die Welt mit einer CO2 Abgabe retten. Man könnte ebenso auch den Bodensee bei Trockenheit mit dem Fingerhut versuchen diesen aufzufüllen.

    Solange dass wir uns rotgrüne, verwöhnte Gofen mit einem Jahressalär von über 130’000, und nicht endenden Privilegien in Bern leisten können, wird sich nie etwas wesentlich verändern. Aber wir wollen ja noch ein Stimmrecht für 16-Jährige einführen, also für solche die kurz zuvor aus der Obhut von Mutter und Vater entlassen wurden. Gute Nacht!

  22. Es macht Sinn, sich zu überlegen, dass die essenzielle Weisheit nicht „ohne Herren keine Knechte“ lautet, sondern „ohne Knechte keine Herren“.

    Die absolut essentielle Weisheit ist:

    Ich muss „heute“ etwas essen damit ich „morgen“ noch da bin.
    Der Zwang der Existenz. Damit ist auch jeder Knecht als auch Herr. Immer.

    Der „Herr“ wird jedoch gerne…zediert.

    Wer die Symbole Herr und Knecht ablehnt sucht insgeheim (eventuell ohne es wirklich zu wissen) den Tod. Sozen und Kommies versprechen gerne beide aufzuheben…und wissen nicht, wen genau sie damit rufen. Die Resultate dieses Wahnsinns sind aber immer klar sichtbar.

    Das sind nicht mal Clowns, das sind Zombies.

    • Ist der Compiler ausgefallen? Ihr binäres Geschwurbel versteht nun wirklich niemand.

      (Sinn machen bitte durch Sinn ergeben ersetzen).

  23. Ein sensationeller Artikel Herr Grass. Das ist die Herausforderung unserer Zeit. Werden wir mündige Bürger und wagen wir es, unsere ‚Sklavenprogramme‘ zu hinterfragen! Ich kann auch empfehlen, sich mit Frédéric Laloux und der Selbstorganisation auseinander zu setzen, welche hervorragend funktioniert und die Menschen unterstützt und herausfordert, in die Selbstverantwortung zu kommen. Hören wir auf, unsere Lichter unter den Scheffel zu stellen. Wenn jeder Mensch sein eigenes Potential ohne Zurückhaltung und falscher Bescheidenheit einbringt, brauchen wir keine machthungrige ‚Fürsten‘ mehr.

  24. Zusammengefasst: Orwell, 1984. Wer zuviel Mainstream konsumiert, wird gehirngewaschen. Wie die Abstimmungsresultate zeigen: funktioniert, vor allem bei der „urbanenc Bevölkerung.

  25. Ein absolut grossartiger und hochstehender Artikel, der es verdient hätte, im Feuilleton einer renommierten Zeitung zu stehen.
    Vielleicht sollte man noch klarstellen, dass der ideologische Kern des Übels ein sozialistischer ist. Der nationale und der internationale Sozialismus sind eineiige Zwillinge, die sich nur darin unterscheiden, dass letzterer die weit bessere PR-Maschinerie hat. Deshalb wird die nächste totalitäre Bedrohung mit absoluter Sicherheit nicht von rechts, sondern von links kommen. Die Trojanischen Pferde der Political Correctness, des Moralismus und des Gutmenschentums sind bereits in unsere einst pluralistische Gesellschaft eingedrungen und haben schon weite Teile davon vergiftet, v.a. die sogenannten Eliten in Form von Universitäten, Medien und Politik. Retten kann uns nur noch die Katharsis einer schweren Krise, durch welchem jedem wieder schlagartig klar sein wird, was Schein und was Sein ist. Denn merke: nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe guter Tage.

  26. Grass, wo hattu das abgeschrieben ? Immer Quellen angeben oder Ghostwriter, oder ? Du kannst nicht ernsthaft behaupten, dass das auf deinem Mist gewachsen ist, oder, wo über die vergangenen 2 Jahre in vielen leicht zugänglichen Medien, u.a. dutzendfach im NZZ, Artikel mit ähnlichem Profil erschienen sind, oder ?

  27. Ein sehr lesenswerter Artikel. Das erschreckende ist, dass die Knechtschaft überhand nimmt und eigenes Denken, wo es immer geht, abgewürgt oder in bestimmte Richtungen gedrängt wird. Im Moment sind Leute dabei z.Bsp. die Geschichte Zürichs neu schreiben zu wollen. Woher kommen solche Anmassungen??
    Es ist natürlich etwas anstrengend sich aus der eigenen Komfortzone zu verabschieden.

    • Gut, dass Sie die Geschichtsklitterung der (linken) Stadtzürcher Politik erwähnen. Dass eine Statue von Alfred Escher im Zusammenhang mit Sklaverei in Afrika vor fast 200 Jahren erwähnt wird, erscheint absurd.

      Ein plumper Versuch, diesen für die Schweiz so wichtigen Staatsmann anzuschwärzen. So etwas kann nur von linken Ideologen kommen.

  28. „Blick“ am 13.09.2020: „Ems-Chemie…in den vergangenen zehn Jahren Dividenden in Höhe 3.3 Milliarden Franken ausgeschüttet…2019 verdiente ein Ems-Chemie im Schnitt 68’924 Franken zehn Jahre zuvor betrug das Durchschnittsalter 73’202 Franken…'“

    Damit die Fress- und Profitsucht einer kleinen Geldelite befriedigt werden kann, muss die Masse verdummt werden, damit die zu willigen und anspruchslosen Knechte werden. Die Polit-Kaste sorgt dafür, dass die Schafe alles glauben, was von oben kommt. Es ist an der Zeit sich zu wehren und neuen Vögte zu entmachten. „Wilhelm Tell wo bist?“
    Gunther Kropp, Basel

  29. Viel BlaBla das sich schlau anhören soll, gespickt mit schlauen Zitaten von schlauen Leuten aber nie was Handfestes.

    Die Meinungsfreitheit ist also das höchste Gut und alles was die Meinungsfreiheit beschränkt engt das freie Denken ein was uns wiederum zu Knechten macht? Ich seh nicht wie mein Denken eingeschränkt wird wenn rassistische Reden sanktioniert werden. Ihr naives Ideal der Freiheit als höchstes Gut funktioniert in einer modernen Gesellschaft nicht die es zu Zeiten von Kant noch nicht gab (Ihre Quellen sind ziemlich outdatet!!). Sie sind ein Kind der Wohlstandsgesellschaft und wollen sich durch nichts einschränken lassen. Ihre Freiheit bedeutet das reiche Menschen freier sind als arme. Diese naive Freiheit hat dann eine wirtschaftlichen Aspekt, denke es ist das was Ihnen gefällt.

    Das Ganze erinnert mich an die liebe SVP-Leutchen die gerne von Freiheit reden und die Schweiz vor dem Zugriff von fremden Vögten beschützen will. Dass sie selber alle Knechte sind des Geldvogtes von Meilen übersehen sie dabei. Genau dieser Vogt will seine Knechte dumm halten mit Parteigerichten oder der Abwahl eines nicht ideologisch reinen Richters (warum sollte der Richter selber frei denken dürfen?!?).

  30. Gut Tag Herr Grass

    Herrvoragender Artikel, der unsere aktuelle Krise voll auf den Punkt bringt! Wer hätte gedacht, dass Kant wieder dermassen aktuell wird. Gaben wir uns doch alle noch nicht vor langer Zeit als aufgeklärte Menschen aus! Oder eben doch nicht? Haben wir alle das Denken, den Verstand verloren? Alle wohl nicht, das beweist Ihr Kommentar, aber zumindest viele! Erschreckend wie wir – im komme aus Deutschland – aus der Geschichte NICHTS, aber auch gar NICHTS gelernt haben. All die Mechanismen, Vorgänge, vorgezeichneten Abläufe, die uns schon zweimal in eine Herrschaft der Willkür und der Willfährtigen geführt haben … wir sollten sie kennen. Und wir könnten sie erkennen! Ich habe mich immer gefragt, wie konnte das damals (1933) passieren, warum haben meine Grosseltern wenig oder gar nichts unternommen? Und jetzt …? Es wird denunziert, angezeigt, ausgegrenzt, markiert, Arbeitsverbote ausgesprochen, zensuriert, manipuliert, propagiert, geflüstert was das Zeug hält … und keiner will es bemerkt haben? Ist es das, was uns unsere Kinder eines Tages auch einmal fragen werden? „Die Welle“ heisst der Film, der uns in Deutschland zum aufklärerischen „Pflichtfilm“ gemacht wurde. Höchste Zeit sich diesen wieder einmal anzusehen – und das nicht nur wegen der „zufälligen“ Ähnlichkeit mit einer anderen „Welle“.
    Vielen Dank nochmals für Ihren Artikel und den damit bewiesenen Mut. Wir brauchen alle mehr davon. Es ist tatsächlich höchste Zeit die Freiheit wieder zu erlangen und sich dieser „Gessler Maske“ zu entledigen! Darum: Gebrauchen wir unseren Verstand!
    Mit freundlichen Grüssen
    Daniel Kunde

  31. Weshalb ist die ganze Welt verschuldet?

    Das beliebig vermehrbare Falschgeldsystem der Notenbanken, Banken und Staaten hat dazu geführt, dass wir bisher keine Freiheit hatten.

    Mit dem beliebig vermehrbaren Falschgeldsystem (Kredit-Währungen mit systematischer Aufschuldung gegen Wucherzinsen) wurden und werden die gesamte Privatwirtschaft, Staaten, deren Infastruktur, unzählige sinnlose Projekte, militärische Aufrüstung, Kriegstreiberei, Kriegerei, Zerstörung alles finanziert von Notenbanken und Banken. Danach finanzieren sie jeweils Wiederaufbau. Mit allen möglichen Dingen versuchen die Kreditbetrüger Staaten und Menschen in die Verschuldungs.- und Zinssklaverei zu treiben um abzukassieren. Mittels Verschuldung werden Staaten, deren Regierungen, Unternehmer, Privatleute/Steuerzahler/Steuerbürger in die Abhängigkeit des Falschgeld-Finanzsystems von Notenbanken und Banken getrieben und somit erpressbar und gefügig gemacht. Damit das Aufschuldungs-System der Bankster immer gut geschmiert läuft setzen sie ihre Lobbysten ein in der Politik. Diese sorgen dann dafür das die Kreditmaschinerie immer weiterläuft, alle sich verschulden und alle schön in der Abhängigkeit der Zins.- und Bonikassierer bleiben. Damit kein Mensch der Verschuldungsmaschinerie des weltweiten Bankenkartells entgehen kann, werden alle Menschen zu Personen gemacht, mit Geburtsurkunde, Namen, Vornamen um sie peinlichst genau staatlich registriert und kontrolliert im Steuerregister einzutragen, damit keiner der Verschuldungsmaschinerie entgehen kann. Mit der Digitalisierung wird natürlich alles perfektioniert. Ein RFid-Chip unter der Haut für jeden Menschen mit Totalüberwachung ist das Ziel der Mächtigen, welche diese Betrugs.- und Unterdrückungs-Maschinerie aufgebaut haben, damit deren zentrale Zinssammelstelle immer prächtig mit Kreditzinsen aus der weltweiten Verschuldungsmaschinerie gefüllt wird.

    Auch in Zukunft werden wir keine Freiheit haben, wenn wir kein freiheitliches, werthaltiges, nachhaltiges Geldsystem (ohne Schulden und Zinswucher!) haben.

    • Wer kämpft kann siegen.
      Wer aufgibt hat bereits vor dem Kampfe verloren.

      PS. Es liegt also auch an Ihnen. Kopf hoch und Visier herunter. Der Kampf wird auf der Strasse entschieden und nicht auf der Couch.

  32. Wunderbarer Aufsatz zur richtigen Zeit. Es ist deprimierend, wie leicht es ist, dass wir unsere Freiheit hergeben. Offensichtlich sind unsere Grundrechte wie Freiheit, Gedankenfreiheit, Meinungsfreiheit nicht mehr gross erwünscht. Die alleinige Schuld für den Verlust dieser Grundrechte unseren politischen Eliten anzuhaften, greift dabei zu kurz. Es sind wir alle, die offensichtlich diesen Grundrechten keinen grösseren Wert beimessen. Die aktuelle Corona-Hysterie beweist es. Gestern waren in unserem Land 11 Personen wegen Corona in Spitalpflege, 1 Person verstarb mit (vermutlich nicht wegen) Corona. Die Zahlen sind seit Wochen auf diesem tiefen Niveau. Zudem gibt es zahllose Berichte von Ärzten und Wissenschaftlern die berichten, dass a) das Virus harmloser geworden ist und mit einer Grippe vergleichbar ist; b) einige erklären die Corona Pandemie (so es denn je eine war) für beendet; c) es gibt zahlreiche Berichte über die Unzuverlässigkeit des PCR Tests. Trotzdem berichten unsere Mainstream Medien aufgeregt über Covid-19 Ausbruch (Tages-Anzeiger vom 30.9.) etc. Trotzdem lassen unsere Politiker die Corona-Massnahmen in Kraft. Trotzdem ist weiterhin Notrecht in Kraft. Folgen wir den Gedankengängen von Herrn Grass und stehen für unsere Freiheit ein. Sagen wir Nein zum Corona-Wahnsinn und fordern unser Leben wie wir es vor Corona hatten, zurück.

  33. Wir haben heute keine wirklichen Demokratien sondern eine versteckte Diktaturen. Schauen wir auf die vergangenen Volksabstimmungen.Dem unmündige Stimmbürger wird über Politik, Medien, sonstigen Kanälen und Strömungen wie einer Operation Libero wochenlang was richtig oder zu wählen ist ins Hirn eingetrichtert.Wir denken für dich und du machst bitte am richtigen Ort dein Kreuzchen.

    Eine Europäische Union eigentlich wie die USA finanziell auf der Intensivstation, innerhalb ihrer Bande selbst massiv zerstritten, fordert mit ihrem Drang zur Osterweiterung Russland bis zu einem möglichen Krieg heraus. Sich innerhalb Europas frei zu bewegen für die Jugend das A und O, aber in Tat und Wahrheit würden die (Meinungs-)Freiheiten dort weiter eingeschränkt. Dass eine Schweiz für die EU finanziell als goldenes Kalb selbstverständlich willkommen wäre ist gewiss. Sagen wir es mal so, was im 2. Weltkrieg militärisch nicht erreicht wurde, versucht man heute unter dem Deckmäntelchen des Friedensbündnisses Mitgliedstaaten sozial, wirtschaftlich im Denken und Handeln unter das Joch zu stellen.

    Böse ich weiss

    • „Wir haben heute keine wirklichen Demokratien sondern eine versteckte Diktaturen.“

      Spielt doch keine Rolle: Steuern und Tribute wollen sie alle haben, diese möchtegern-Herren.

      Die einen legen Sie gleich um während die anderen haarsträubend-dümmlich darzulegen versuchen warum man gerade ihnen dienen sollte.

    • @ Urschweizer

      Die Antwort darauf,
      warum das alles so ist, wie Sie es beschreiben, würden Sie in unserem Kommentar von heute morgen finden, der leider nicht publiziert wurde bis jetzt. Gruss, Torpedo

    • Nicht böse, sondern wahr und traurig. Und das Schlimmste, unsere Medien spielen artig mit.

    • Böse nicht

      Einfach nur wirr. Demokratie heisst den Entscheid der Mehrheit zu akzeptieren.

      Und nein. Eine absolute Freiheit gibt es nicht.

    • @URSCHWEIZER

      „Hüter Euch am Morgarten“

      Ich gebe dem „Urschweizer“ hunder Prozent recht. Der Bundesrat will sich offenbar unbedingt mit dem Unterwerfungsvertrag (sogenanntes „Rahmenabkommen“ – das man unbedingt ernsthaft lesen sollte!!)mit der EU selbst abschaffen (eigentlich wollte ich sagen „entmannen“ aber das würde bei deb Bundesrätinnen ja nicht gehen …). Und gleich auch das tumbe Volk entmachten und zum Schweigen bringen. In stundenlangen Pressekonferenzen – übertragen vom Schweizer Fernsehen – im Auftrag der linken Propagandaministerin Sommaruga – wurden in bester linker Manier das Volk von KKS und anderen Bundesratsmitgliedern belogen und betrogen. Die Befürworter der Begrenzungsinitiative kamen nicht zum zum Zug. Der Widerstand von alt Bundesrat Schneider-Amman wurde mit „Empörung“ (Tagesanzeiger) zur Kenntnis genommen. Die Eingabe von drei wichtigen Wirtschafts-Verbänden und dem Gewerkschaftsbund allerseits verschwiegen. Da muss man sich fragen, ob wir noch eine freie Presse haben. Die Presse wird mit Zuschüssen bestochen und wir haben eine seltsame Erscheinung: Es sind nicht Personen, Parteien und Gesellschaften, die die Beamten und Regierenden bestechen, es ist die Regierung. Ich erinnere mich gut an die Eingabe der „Zweihundert“ an den Bundesrat, die verlangte, dass die Schweiz vor den Nationalsozialsten stramm stehen sollte. Der damalige Bundesrat Minger hat diese Landesverräter abblitzen lassen.

      Obwohl im Vertrag über die Freizügigkeit zwei Artikeln steht,dass in bestimmten Fällen über eine Einschränkung verhandelt werden könne, weigert sich die EU einfach, diese Verhandlungen (oder Gespräche) aufzunehmen. Und der Bunderat schluckt das anstandslos. Das alte römische Rechtsprinzip „Pacta sunt servanda“ (Verträge sind einzuhalten) gilt offenbar in der „Grossmacht (?)“ EU nicht. Ob eine Klage beim Europäischen Gerichtshof eine Chance hätte? Versuchen müsste man es eigentlich.

      Auch Subventionen sind in der EU grund-sätzlich verboten, ausser die EU genehmige sie. Die Alitalia ist seit Jahren Pleite und wird vom Staat mit Subventionen am Leben erhalten. Das spricvht Bände!

      Kurz: mit dem sog. Rahmenabkommen würde die Schweiz ihre Souveränität aufgeben und zum Untertanenland der EU werden.

    • @Samichlaus
      Mein Menschenbild nicht dies eines Clauses.

      Vielleicht sollte ich eher sagen „naive“ Stimmbürger.
      Leider lassen sich heute zu viele von Influencers oder
      auf Deutsch „Einflüsterern“ ein verzerrtes Sicht auf die Ding einflüstern. Das ist genau das was der Artikel von Claudio Grass uns sagen will. Keine eigene Meinung, kein
      eigenes Bauchgefühl nur der Medien propagierte Mainstream
      ist folgerichtig.

      Der Mensch funktioniert heute nur noch wie eine aufgezogene Puppe. Für ihn denkt inzwischen das Handy oder Tablet.

    • Ich finde es sehr eigenartig, dass ein Mitarbeiter, der Kommunikationsverantwortliche des EJPD, Guido Balmer, per Ende Juni 2020 seinen Job gekündigt hatte, um bei der Operation Libero die Kommunikation zu leiten. Gemäss den Angaben von Operation Libero war er 100 Tage für diese aktiv, so hatte er also offensichtlich noch während seiner Anstellung beim Bund Wahlpropaganda gemacht. Staun staun, ein Bundesangestellter, der sich für die Interessen des Bundesrates stark macht? Das Bundespersonalgesetz wurde kurzfristig ausser Kraft gesetzt oder was? Das weicht doch ‚leicht‘ von meinem Demokratieverständnis ab.

    • Genau das ist es. Die Demokratie genannte Diktatur der Parteien und Politiker. Das arbeitet auch OQGC in https://www.oqgc.com/veroeffentlichungen/download/Wir_Menschen-OQGC.pdf aus und entwirft gleich eine tatsächliche Demokratie (auf Seite 674 bis Ende). Sehr interessant und Immanuel Kant überlegen. Kant sagte nämlich: Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde.
      Das erlaubt, nimmt man es einmal genau, jede Schandtat, wenn man sie bereit ist selbst zu ertragen.

      OQGC sagt: Schade keinem anderen.
      Das erlaubt keine Schandtaten, weil jeder machen soll, was er will aber einem anderen kein Schaden zugefüht werden darf.

      Sowas aber überhaupt zu denken, noch mehr zu schreiben, noch weit mehr umzusetzen gilt heute als böse und keinesfalls politisch korrekt, weil dadurch die Sklavenaufseher ihre Macht über uns Sklaven verlieren würden.

      Danke, für den Beitrag. Herr Grass.

    • Stimmabgabe nur mit dem offiziellen Formular und dem daran befestigten Stift möglich. Zwei Felder kann man wahlweise ankreuzen. Oben rechts das mit NEIN, unten links das mit JA. Der Stift ist aber so befestigt, dass man nur den oberen Teil des Formulars ausfüllen kann. Freie Wahl.( Der Stift steht für PR-Kampagnen von Libero und ähnlichen Totengräbern echter Demokratie).

  34. „Für die Freiheit.“

    …welche nur definierbar ist wenn es dazu „Unfreiheit“ gibt.
    Beides definiert der Zwingherr.

    Ein interessantes Spannungsfeld innerhalb zweier Pole…ohne Lösung, ausser deren Aufhebung.

  35. Am bequemsten suhlt es sich in Kollektivlethargie, gelenkt durch politelitäre Dumm- und Schwachköpfe, welche ihr Totalversagen gerade im All-Mächtigen C-19-Gesetz in Bern manifestieren. Es liegt an uns diese selbstbequemen, arroganten, unwissenden Nachschwätzer und Marionetten mit dem wenigen Restverstand der Demokratie einmal mehr und vehement in die Schranken zu weisen. https://notrecht-referendum.ch/

    • @HERRLIBERGER

      Für viele Politiker*innen, beonders in der EU gilt:
      Er/sie wusste nichts, hat nie etwas dazu gelernt, also musste er/sie in die Politik gehen.

  36. Hr Grass; können Sie nicht gerade sagwameint anstatt alles zu verklausulieren ? Wo ist dein Problem ? Vermutlich monieren Sie v.a. die Zeit des kalten Krieges mit die Fichenskandal, wo FDP/SVP-Leute Bürger mit abweichenden Meinungen systematisch fichierten, kriminalisierten und marginalisierten, oder ? Oder du nimmst Bezug auf die SVP-Burkainitiative, wo der SVP den Bürgern die Eigenverantwortung in Sachen Bekleidung wegnehmen will und stattdessen zentralistische Kleidervorschriften machen wott, oder ?

    • Guten Tag Herr oder Frau Unglaublich

      Wie ich es Herrn Gaga auch schon geschrieben habe: Was ich echt nicht leiden kann, sind arrogante (sorry, aber das kommt so rüber) Abqualifizierer, die mit ihren Kommentare einer Debatte bzw. einem Austausch nichts aber auch gar nichts an Werthaltigem beitragen. Mein Wunsch: Nehmen Sie doch einfach sachlich Stellung dazu, was Ihnen am Artikel von Herrn Grass nicht passt, bzw. was sie anders sehen. Das ist zulässig und davon lebt unsere Streitkultur. Einen Artikel einfach respektlos herabzusetzen, das spricht leider nicht für einen guten Charakter oder zumindest ist es ein Zeichen für einen persönlich schlechten Moment. Dann wäre innehalten und tief durchatmen ein guter Ratschlag … Liebe Grüsse und machen Sie es trotzdem gut – Daniel Kunde

  37. Es ist wie Sie sagen. Die Möglichkeiten seine Gedanken frei zu äussern, sind heute massiv eingeschränkt und teilweise auch strafrechtlich bedroht. Wer Abtreibung, Zuwanderung, Homosexualitaet, Frauenbevorzugung und andere Perversionen nicht gut findet, wird existenziell bedroht. Das ist natürlich politisch so gewollt. Spannend ist, dass grosse Teile der Bevölkerung ihre Entmuendigung entgegen ihrer eigenen Interessen unterstützen. Man kann es eigentlich nur mit Gehirnwäsche erklären.

    • Das ist ein ganz grosser Blödsinn. Sie können sich hier auf jeden Platz stellen und herausbrüllen, dass sie Homosexuelle blöd finden, dass Sie die Frauenrechte abschaffen wollen (Frauen an den Herd!). Sie können Unterschriften sammeln, Referenden anstreben. Niemand wird Sie daran hindern. Andere werden Sie als Hinterwäldler bezeichnen. Auch erlaubt.
      ich werde dieses Mimimi der Unterdrückten und Geknechteten in der Schweiz wohl nie verstehen.

    • @Hans Meister
      Wenn Sie Politiker, Journalist, oder ein Manager in einem hohen Posten sind, können Sie solche Aussagen nicht mehr machen, ohne dass man Sie zum Rücktritt zwingt. Und darum geht es doch, die VIPs dürfen nicht mehr frei sagen, was sie wollen. Mit einer freien Gesellschaft hat das nichts zu tun.

      Diese Form der politischen Korrektheit siedle ich dem Kommunismus an. Wir werden heute zu 85% von Kommunisten (Politik, Medien, Wissenschaft, NGO’s) beherrscht, die bewusst oder unbewusst einer 60er Jahre Verschwörung aus Moskau dienen. Siehe auch Black Lives Matter, alle Organisationen, die eine Faust als Symbol haben, sind Kommunisten. Auch die Klimabewegung und Grüne stammen aus dieser Richtung.

      Wir wurden von diesen Kommunisten unterwandert. Es würde 20 Jahre dauern, um den Schalter wieder umzustellen. Meiner Meinung nach, stehen wir kurz vor einer Übernahme der Kommunisten im Westen. Deutschland ist da am weisten degeneriert.

      Wer mehr darüber wissen will, siehe Buch: Thorsten Mann Weltoktober.
      Oder sein Interview:
      https://www.youtube.com/watch?v=Hc7VhgEFaU8

    • Es offensichtlich. Die Klima Bubis wollten sich in einer Arena nicht einem Schafdenker Roger Köppel stellen.
      Das ist eben nicht mehr als kindliche Zwängerei zu einem aktuellen Mainstreamthema wo Grün-Politiker davon nocht profitieren.

  38. Es wird uns verboten zu reden und zu denken. Es wird Geschichtsklitterung betrieben. Die Stadt Zürich soll beteiligt gewesen sein am Sklavenhandel wird da behauptet von irgendwelchen „Forschern“. Natürlich haben solche „Forschungen“ immer einen Zweck. Man soll sich schuldig fühlen für die Vorfahren und bezahlen für deren Verhalten. Wir werden Busse tun müssen, sicher wird verlangt, dass wir viele zu uns holen müssen. Und viel Geld muss bezahlt werden. Wohin das dann genau fliesst, weiss niemand so recht.

    • Das ist so. Und unser Staatsfernsehen (Tagesschau) fragt artig nach jeder Abstimmung in Brüssel nach, ob die mächtige EU uns zürnt oder – wie am letzten Sonntag – gnädigt zunickt. Wehe, die Begrenzungsinitiative wäre angenommen worden!! Und wehe, das Rahmenabkommen wird nicht bald unterschrieben! Ich wette meinen Kopf, dies wird in den nächsten 2 Jahren passieren. Und sie werden uns dann des langen und breiten erklären, dass dies nur zu unserem Vorteil geschah!

    • Natürlich dürfen wir nicht verantwortlich gemacht werden für die unzähligen Greueltaten unserer Vorfahren. Sippenhaft ist wirklich nur etwas für primitive Kleingeister. Es zeugt jedoch von grandioser Unwissenheit, davon auszugehen, dass der Reichtum der Schweiz resp. der Reichtum vieler Schweizer auf ethisch und moralisch einwandfreiem Geschäften basiert. Die Geschichtsforschung hält uns den Spiegel vor. Lernen wir daraus!

  39. Mir kommt da Hegel im Sinn:
    „Eben die Freiheit ist das Denken selbst,
    wer das Denken verwirft und von Freiheit spricht,
    weiss nicht was er redet.“

    Hierbei ein paar Gründe, warum viele Menschen nicht weiter denken wollen:

    Im Laufe unseres Lebens gibt es verschiedene Faktoren, die unser Handeln im Wesentlichen beeinflussen oder prägen, ja sogar bestimmen. Einer davon sind unsere Bedürfnisse, ein zweiter sind unsere Emotionen, ein dritter sind unsere Möglichkeiten etwas zu erreichen. Eine unter vielen dieser MÖGLICHKEITEN ist das DENKEN.

    Es erscheint uns nicht als notwendig immer wieder das Denken als einzigen Schlüssel zum Erfolg anzusehen. Es gibt verschiedene Situationen wo wir gezwungen sind schnell zu reagieren und wenn wir uns für eben diese Situation keine Gedanken vorher gemacht haben wie und vor allem was wir zu tun haben oder können, dann nehmen wir andere Möglichkeiten zur Hilfe, also entscheiden wir uns erst in allerletzter Minute wie wir reagieren.

    Wir verzögern solange eine Entscheidung, unter welchem Vorwand auch immer, bis wir gezwungen sind etwas zu tun, dann haben wir jedoch keine Zeit mehr darüber nachzudenken. Das Denken ist uns nur dann von Nutzen, wenn wir etwas damit anfangen können und wenn es uns gleichzeitig nicht behindert oder sogar verletzt.

    Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe von Personen, sei es Familie, Freundeskreis oder andere erleichtert uns einerseits den Umgang mit anderen, weil wir sogenannte Gesellschaftsnormen, benutzen, ndererseits erschwert uns diese Tatsache das eigene Denken zu entdecken, zu entwickeln und letzt endlich zu dessen wahren Größe zu entfalten.

    Das DENKEN wird meistens als ein Werkzeug benutzt, um unsere aktuellen, ständig ändernden Bedürfnisse zu erfüllen und unsere kurzlebigen, immer wieder auftauchenden Emotionen zu stillen. Wer denkt schon gern nach, über die Folgen eines solchen Verhaltens? Wo bleibt der „freie“ Wille? Eine „Freiheit“ abhängig von den eigenen Bedürfnissen, Emotionen und Möglichkeiten.

    Im antiken Griechenland gab es eine Bewegung, die sich ironischerweise selbst Sofia, sprich Weisheit, nannte. Sie stellte sich auch eine Frage: Was ist wichtiger, was man weiß oder was man damit erreichen kann? Ihre Anhänger entschieden sich für die zweite Möglichkeit. (Die zweite Möglichkeit ist immer noch die EINZIG gültige für viele Leute.)

    Ihr Mittel war die Rhetorik. Wie man die Blätter einer Blume eine nach der anderen abreißen kann, genau so zerpflückten sie alles Bekannte, Gesetze genau so wie Vernunft, solange bis eine einzige Aussage übrig blieb: „Der Mensch ist das Maß aller Dinge.“ Jeder Mensch sollte, (nur?), seine eigenen Interessen in der Öffentlichkeit behaupten. Wie? „Man muss die schwächere Sache zur stärkeren machen können.“

    Nach anfänglicher Begeisterung kam die allgemeine Verwirrung, sprich Bürgerkrieg. Einer unter vielen Denkfehler ist die Verwechslung zwischen Prioritäten setzen und die Entscheidung treffen was wichtig ist. Wichtig für wen? Und wann? Der Sinn von Prioritäten ist, die Abhängigkeiten von Tätigkeiten innerhalb eines Vorganges zu bestimmen, jedoch NICHT sie auszuschließen.

    Je mehr wir ignorieren, desto mehr entfernen wir uns vom Weg der Weisheit, sprich der Freiheit und Vernunft.

    • „Wir verzögern solange eine Entscheidung, unter welchem Vorwand auch immer, bis wir gezwungen sind etwas zu tun, dann haben wir jedoch keine Zeit mehr darüber nachzudenken.“

      Genau in diesen Situationen zeigt sich, wer „eine gute Kinderstube“ hatte, und wer nicht. Doch die Eltern und die Wirtschaft wollen heute ja fremdbetreute Kinder … Man hat dann als Person vielleicht gar keine Chance mehr, zu verstehen, was „eignes Tun / Denken / Bewältigen“ überhaupt sein könnte, wenn man schon ab Babyalter in fremdbestimmten Gruppen aufwächst, wo Individualität homöopathisch, schulisch vorgesteuert vorkommt. Das „eigene Handeln“ besteht dann vielleicht später aus dem Vortragen eines Beitrags vor Publikum, – der zuvor in einer Gruppe entstand. Man kann dann auf das Gruppenwissen als Antwort zurückgreifen, wenn einem als Referenten Fragen gestellt werden – was im besten Fall auch mal positiv sein könnte. Fragt sich dann nur, woher die Gruppenmitglieder und Fremdbetreuer ihre Infos beziehen – vermutlich bald mal nur noch „von der künstlichen Intelligenz“ … das wär’s dann gewesen.

    • @Diogenes

      Danke für Ihre ausführliche Replik, die m. E. zuviel einfühlsames Verständnis und wohlwollende Empathie beinhaltet. Sie ist zuviel der Ehre für all die saturierten, an Verstand und Wohlstand degenerierten Dumpfbacken da draussen im Lande. Sorry, aber ich mag’s halt lieber klar und drastisch.

  40. Vielen Dank für den sehr interessanten Artikel. Ich wünschte mir, dass sich unsere Politiker wieder mehr für das Allgemeinwohl einsetzten und weniger für ihre persönliche Lobbyarbeit und ihre Verwaltungsratsmandate. Auch diese intolerante Zwängerei der Linken insbesondere der Juso und der Grünen einen politischen Systemwechsel herbeizuführen, ist ätzend. Aber auch die Rechte sollte die Zeichen der Zeit erkennen und pragmatischer die Sorgen und Nöte der Bevölkerung angehen. Mit ihren extremen Ansichten und Initiativen kann sie bei der Mehrheiten nicht mehr punkten. Im Übrigen müssen wir uns als kleiner unabhängiger Staat vehementer gegen das arrogante und unfähre Auftreten der Brüsseler Apparatschiks wehren. Es kann nicht sein, dass undemokratisch gewählte Provinzpolitiker uns Schweizern vorschreiben, wie unsere Zukunft auszusehen hat. Ich fordere von unserem Bundesrat und Parlament etwas mehr Zivilcourage.

    • Zivilcourage…..

      …..merken sie nicht das sie selber genau das fördern was die jetzigen Zustände erst ermöglichte?

      Zitat:
      Ich wünschte mir, dass sich unsere Politiker wieder mehr für das Allgemeinwohl einsetzten…..
      ————————

      Genau das ist es ja was den Unsinn allerorten ermöglicht.
      Sie denken das „die anderen“, eben die Politiker, endlich wieder mehr für das Volk tun sollten…?

      Grundfalsch….. denn SIE sollten endlich an die Urne gehen und ihre Stimme einwerfen um den Zug zu stoppen.
      SIE müssen, nicht die anderen, SIE……

      Was haben sie letzten Sonntag getan….
      Den Vaterschaftsurlaub bewilligt, wo doch gerade die grösste Pleitewelle seit 1929 auf uns zurollt?
      Was glauben se, wer wird diesen Vätern die 10 Arbeitstage bezahlen…? Etwa das Restaurant welches gerade 6 Monate Ausfall hatte ?

      Und die Begrenzungsinitiative……. was haben sie da eingeworfen, haben sie der EU einen Riegel vorgeschoben ?

  41. Gute Gedanken. Und nun stelle man diesen Text in den Kontext von Stöhlkers Geschwurbel von gestern.
    Unglaublich wie tief ein Stöhlker gesunken ist als Sklave von ein paar Klicks für Lukas.

  42. Sehr geehrter Herr Grass
    Ich habe in meinem Leben schon wesentlich dümmere Artikel gelesen als den Ihrigen. Bravo, es stimmt leider was Sie schreiben. Aber freies und kritisches Denken scheint eine mühsame Angelegenheit geworden zu sein, für viele unserer Erdenbewohner. Das Wort Diskurs wurde einfach eliminiert. Das Leben wird wesentlich bequemer dadurch. Man muss nichts selbst beitragen, man ist lieber Konsument.

  43. Ausgezeichnete Analyse! Der Auflösungsprozess kann meines Erachtens nicht mehr aufgehalten werden. Die Todesspirale nach unten dreht sich unaufhörlich weiter: Nichtdenker*Innen bilden die nächste Generation zu Nichtdenkenden aus. Ein Teil dieser Nullnummern landet dann zwangsläufig in der Politik und in den staatlichen Institutionen. Der Kreislauf der intellektuellen Inzucht ist seit mehreren Jahrzenten am Laufen.

    Das Streben der Menschen nach Sicherheit, was per se nicht falsch ist, wird von der Politik als Manipulationsinstrument missbraucht. Wie das noch vor 150 Jahren bei der Kirche mit dem «Himmel und Hölle» Konzept funktionierte. Zur Verängstigung der Bürger wurde die «Hölle» durch völlig hirnrissige Prognosen (Grenzen des Wachstums, Klimakatstrophe, Killervirus, etc.) ersetzt.

    Die Scheingefahren blenden die echten Gefahren aus. Die hirnrissigen Prognosen werden von der Politik mit noch hirnrissigeren Konzepten bekämpft: mit Energiewende, Lockdown, Zuwanderung, EU-Rahmenvertrag, Sozialismus und anderem Schwachsinn. Das beruhigt den tumben Bürger und erinnert stark an den Ablasshandel. Der Zusammenbruch kommt und die Erkenntnis, dass es sich um eine Scheinsicherheit handelte.

  44. Die Welt ist hoch komplex geworden. Noch nie verfügten so viele Menschen über so viele Informationen. Was soll man glauben, in Zeiten von Fake-News und politischem Informationskrieg? Die Leute in der westlichen Welt sehen momentan die fundamentalen Defizit-Bedürfnisse gemäss Maslow (Kein Hunger, Sicherheit, Kein Krieg, Demokratie etc) als selbstverständlich und gesichert. Somit können wir nach einer besseren Welt streben. Niemand kann Konzepte wie Naturschutz (Klima) Schutz von Minderheiten, Entwicklungshilfe, Asyl etc. im Grundsatz ernsthaft ablehnen. Aber man kann anderen nur helfen, wenn es einem selber auch gut geht. Und hier sind wir völlig aus der Balance geraten. Unter dem Deckmantel der politischen Korrektheit verlieren wir den gesunden Menschenverstand und zerstören uns, unseren Wohlstand, unsere Werte, unsere Demokratien und unsere Gesellschaft selber. Spätestens wenn die fundamentalen Grundbedürfnisse nicht mehr gedeckt sind, schlägt das Pendel zurück. Die Chinesen, welche sich über unser Gutmenschentum und unsere Selbstzerfleischung kaputt lachen, werden unsere Schwächen knallhart ausnützen und dann auf dieser Welt bestimmen wie’s läuft.

    • Wir leben nicht in einer Informationsgesellschaft, sondern wir leben in einer Desinformationsgesellschaft!

  45. Kann man „sapere aude“ rufen und dann das Denken Kant überlassen? Tatenloses Konservendenken verbraucht nur Kalorien und führt zu Psychosen. Wer etwas verändern möchte und etwas Sozialkompetenz und Geduld mitbringt, dem eröffnen sich in einer direkten Demokratie viele Möglichkeiten zur Tätigkeit.

  46. Viel Geschwurbel – zum Gähnen.
    Freies Denken gibt es schon. Es ist überall vorhanden, aber nicht erwünscht. Schliesslich sind wir alle eingebunden in unser staatliches und wirtschaftliches System, und darüber hinaus in unsere sozialen Systeme und Subsystem, unsere Familien und Verwandtschaften. Es ist ganz einfach zu fordern, frei zu denken. Das können alle, fordern und frei denken. Aber an unserer Redefreiheit, unser Denken auch publik machen, daran scheitern wir, da fehlt die Freiheit, und es ist nicht die Schuld des einzelnen. Wer wäre bereit den Preis zu zahlen? Wir sind alle abhängig und erpressbar. Unmittelbar durch den Staat (wie mancher freie Schweizer tut widerwillig seinen mittlerweile sinnlosen Militärdienst, mit dem Messer des Gesetzes am Hals), unmittelbar erpressbar sind wir in der Wirtschaft, wir alle müssen unser Geld verdienen, unsere Mieten zahlen und sind auf ein Einkommen angewiesen, müssen Steuern bezahlen, ansonsten flattern Drohbriefe der Behörde ins Hause, wir meinen in den eigenen vier Wänden zu wohnen, geben aber dem Fiskus, der uns faktisch enteignet, die Steuern für den Eigenmietwert ab. Nur Dahergelaufene, die nichts zu verlieren haben, erhalten den Gratis-Lunch. Wie mancher sitzt am Arbeitsplatz und beisst auf die Zunge, lässt sich viel zu viel gefallen, weil er seine Situation realistisch einschätzt und den Machtverhältnissen ausgeliefert ist. Wenn er nicht funktioniert, kann er ja gehen. Er bezahlt dann teuer für seine Freiheit und auch dann ist er nicht frei, sondern Freiwild und der Willkür von Behörden ausgeliefert, wird zum Bittsteller, das liegt nicht jedem. Finanzielle Unabhängigkeit und die damit einhergehende Freiheit haben nur die allerwenigsten. Aber auch die haben keine wirkliche Redefreiheit. Das fängt im Kleinen an. Mit der falschen Meinung endet jeder in sozialer Isolation, Randgruppen und Einsamkeit. Wenn ein grosser Prozentsatz der Bevölkerung sich über die Wahrheit einig ist oder durch Gesetz, Ordnung, Macht und Geld auf Linie gegängelt wird, kann so mancher noch so frei denken, mundtot wird er trotzdem gemacht, die Mittel sind mannigfaltig, jeder kennt sie, jeder weiss es. Wenn sich in hundert Jahren die allgemeine Denkrichtung ändern sollte, wird der Mainstream dann auf unsere Zeit zurückblicken und sich wundern, wie es möglich war, dass sich so viele Leute gängeln liessen. Selber werden sie anderen und ähnlichen Zwängen und Gängeleien unterliegen, die ihnen wiederum Grenzen setzen. Das alles ist so uralt, seit Menschengedenken. Dieser geschwurbelte Artikel bringt überhaupt nichts Neues. Kein wirkliches Meisterwerk und kein wirklich freies Denken. Gute Nacht.

  47. Sehr interessanter Artikel, hoffentlich lesen ihn auch viele andere.

    Mir kommt da Georg Wilhelm Friedrich Hegel im Sinn:
    „Eben die Freiheit ist das Denken selbst;
    wer das Denken verwirft und von Freiheit spricht,
    weiß nicht, was er redet.“

    Anbei eine etwas andere Sichtweise der Dinge.

    Im Laufe unseres Lebens gibt es verschiedene Faktoren, die unser Handeln im Wesentlichen
    beeinflussen oder prägen, ja sogar bestimmen. Einer davon sind unsere Bedürfnisse, ein zweiter
    sind unsere Emotionen, ein dritter sind unsere Möglichkeiten etwas zu erreichen.
    Eine unter vielen dieser MÖGLICHKEITEN ist das DENKEN.

    Es erscheint uns nicht als notwendig immer wieder das Denken als einzigen Schlüssel zum Erfolg anzusehen.
    Es gibt verschiedene Situationen wo wir gezwungen sind schnell zu reagieren und wenn wir uns für eben
    diese Situation keine Gedanken vorher gemacht haben wie und vor allem was wir zu tun haben oder können,
    dann nehmen wir andere Möglichkeiten zur Hilfe, also entscheiden wir uns erst in allerletzter Minute wie wir reagieren.

    Wir verzögern solange eine Entscheidung, unter welchem Vorwand auch immer,
    bis wir gezwungen sind etwas zu tun, dann haben wir jedoch keine Zeit mehr darüber nachzudenken.
    Das Denken ist uns nur dann von Nutzen, wenn wir etwas damit anfangen können
    und wenn es uns gleichzeitig nicht behindert oder sogar verletzt.

    Die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe von Personen, sei es Familie, Freundeskreis oder andere
    erleichtert uns einerseits den Umgang mit anderen, weil wir sogenannte Gesellschaftsnormen, benutzen,
    andererseits erschwert uns diese Tatsache das eigene Denken zu entdecken,
    zu entwickeln und letzt endlich zu dessen wahren Größe zu entfalten.

    Das DENKEN wird meistens als ein Werkzeug benutzt, um unsere aktuellen, ständig ändernden
    Bedürfnisse zu erfüllen und unsere kurzlebigen, immer wieder auftauchenden Emotionen zu stillen.
    Wer denkt schon gern nach, über die Folgen eines solchen Verhaltens? Wo bleibt der „freie“ Wille?
    Eine „Freiheit“ abhängig von den eigenen Bedürfnissen, Emotionen und Möglichkeiten.

    Im antiken Griechenland gab es eine Bewegung, die sich ironischerweise selbst Sofia, sprich Weisheit, nannte.
    Sie stellte sich auch eine Frage: Was ist wichtiger, was man weiß oder was man damit erreichen kann?
    Ihre Anhänger entschieden sich für die zweite Möglichkeit.
    (Die zweite Möglichkeit ist immer noch die EINZIG gültige für viele Leute.)

    Ihr Mittel war die Rhetorik. Wie man die Blätter einer Blume eine nach der anderen abreißen kann,
    genau so zerpflückten sie alles Bekannte, Gesetze genau so wie Vernunft, solange bis eine einzige Aussage übrig blieb:
    „Der Mensch ist das Maß aller Dinge.“ Jeder Mensch sollte, (nur?), seine eigenen Interessen in der Öffentlichkeit behaupten.
    Wie? „Man muss die schwächere Sache zur stärkeren machen können.“

    Nach anfänglicher Begeisterung kam die allgemeine Verwirrung, sprich Bürgerkrieg.
    Einer unter vielen Denkfehler ist die Verwechslung zwischen Prioritäten setzen und die
    Entscheidung treffen was wichtig ist. Wichtig für wen? Und wann? Der Sinn von Prioritäten ist,
    die Abhängigkeiten von Tätigkeiten innerhalb eines Vorganges zu bestimmen, jedoch NICHT sie auszuschließen.

    Je mehr wir ignorieren, desto mehr entfernen wir uns vom Weg des Denkens und der Freiheit.

  48. “Die Politik und Massenmedien, zusammen mit den gesalbten Experten, führen sich als Stellvertreter Gottes auf und scheinen vom Irrsinn getrieben zu sein, stets zu wissen, was richtig ist für jeden Einzelnen.”

    Es ist genau Ihre Art von Polemik und das Vorverurteilen von allem und jedem, dass zum Verfall der Demokratie und der freien Meinungsäußerung führt – gut zu sehen am Beispiel USA. Ihre Definition von Freiheit scheint zu sein, mal jeden der in einer Verantwortung steht unter Generalverdacht zu stellen und nur ohnmächtig gegen die “Obrigkeit” zu wettern. Da machen Sie sich gleich selbst zum sklaven….

    • Peter Marty:
      Informieren Sie sich mal über die tatsächlichen Machtstrukturen (Bilderberger, CFR, Euro-CFR, Bertelsmann etc) der westlichen Welt, und deren Propagandainstrumente (Einstieg bei SWPRS.org).

      Dann würden Sie hier nicht von Polemik schreiben.

    • Guten Tag Herr Müller

      Wo sind sie denn gross geworden? Sorry, wenn ich das so fragen muss: Aber wer hat Ihnen denn diesen Schwachsinn beigebracht, dass Freiheit „braunes Gesöcks“ sei? Freiheit ist ein völliger neutraler Begriff und weder links noch rechts zu verorten. Da ist der Autor weder auf einem Auge blind noch hat er etwas vergessen, sondern hat einfach sauber darüber nachgedacht, was übrigens jedem gut ansteht ;-).
      Einen schönen Tag und Gruss – Daniel Kunde

    • @Kunde: Bitte vor dem Kommentieren erst meinen Kommentar durchlesen. Wo steht Freiheit sei braunes Gesöcks? Schade dass heutzutage jeder meint, mit dem Lesen der ersten drei Worte sei er berechtigt, einen Kommentar abzugeben. Wo sind Sie denn aufgewachsen?

      Einen schönen Tag noch.

  49. Egal ob FDP (Freie…) oder SVP (Volks…):
    Zurzeit sind die Parteien gleichgeschaltet.

    Oje! – Wir leben in einem Ein-Parteien-Staat. Oder GroKo Schweiz.

    Bsp. Rickli SVP Züri: unterstützt (sinnfreie) Maskenpflicht.

    Auch SVP ist nicht mehr wählbar.

  50. als es noch keine eu gab, schimpften wir auf bern.
    kann das dumme und hysterische getue von ein paar
    selbsternannten ex eingebürgerten patrioten nicht
    mehr hören!
    was nützt uns die freiheit, wenn wir uns abschotten
    und verhungern?
    die eu hat wenigstens dafür gesorgt, dass wir noch
    nie so lange frieden hatten in europa, wie gerade
    jetzt.
    auch garantiert die eu die kleinen länder, die sonst
    schon lange aufgesogen worden wären, von den grossen.
    will mal die patrioten sehen, wenn es ums geld geht.
    freiheit ist relativ.
    und niemand zwingt die schweiz in die eu. schon gar
    nicht die eu selber. die können sehr gut ohne uns.

    • Sehr geehrter Herr Gaga

      Was ich echt nicht leiden kann, sind arrogante (sorry, aber das kommt so rüber) Abqualifizierer, die mit ihren Kommentare einer Debatte bzw. einem Austausch nichts aber auch gar nichts an Werthaltigem beitragen. Mein Wunsch: Nehmen Sie doch einfach sachlich Stellung dazu, was Ihnen am Artikel von Herr Grass nicht passt, bzw. was sie anders sehen. Das ist zulässig und davon lebt unsere Streitkultur. Einen Artikel einfach respektlos herabzusetzen, das spricht leider nicht für einen guten Charakter oder zumindest ist es ein Zeichen für einen persönlich schlechten Moment. Dann wäre innehalten und tief durchatmen ein guter Ratschlag … Liebe Grüsse und machen Sie es trotzdem gut – Daniel Kunde

  51. Unser großes und ruhmreiches Meisterstück ist es, angemessen zu leben. Alles andere – zu herrschen, Schätze zu bewahren, aufzubauen – sind bestenfalls Anhängsel und Requisite.

    Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

  52. Albert Schweitzer:
    Ein freier Mensch
    Ich will unter keinen Umständen ein Allerweltsmensch sein.
    Ich habe ein Recht darauf, aus dem Rahmen zu
    fallen – wenn ich es kann!
    Ich wünsche mir Chancen, nicht Sicherheiten!
    Ich will kein ausgehaltener Bürger sein, gedemütigt und abgestumpft, weil der Staat für mich sorgt.
    Ich will dem Risiko begegnen, mich nach etwas
    sehnen und es verwirklichen; Schiffbruch erleiden und Erfolg haben.
    Ich lehne es ab, mir den eigenen Antrieb mit einem Trinkgeld abkaufen zu lassen.
    Lieber will ich den Schwierigkeiten des Lebens entgegentreten, als ein gesichertes Dasein führen. Lieber die gespannte Erregung des eigenen Erfolges, als dumpfe Ruhe Utopiens!
    Ich will weder meine Freiheit gegen Wohltaten hergeben, noch meine Menschenwürde gegen milde Gaben.
    Ich habe gelernt, selbst für mich zu denken und zu handeln, der Welt gerade ins Gesicht zu sehen und zu bekennen: Dies ist mein Werk!
    Das alles ist gemeint, wenn wir sagen: Ich bin ein freier Mensch!

  53. Die Dummen und Ungebildeten unter uns wissen, dass die Schweiz bis und mit den 1950er Jahren ein Auswanderungsland war. Zwischen 1960 und 2000 hatten wir einige gute Jahre, jetzt werden wir halt wieder ein Auswanderungsland. Übrigens egal, was die Kinder, welche uns derzeit die Welt erklären, dazu meinen.

  54. „Alles, was nicht gerettet wurde, geht dabei verloren.“
    John Wesley

    Das ist einfach so: 700 Jahren zum aufbauen und eine Generation alles zu verlieren…

  55. Wir leben in einer Versozialisierung der Gesellschaft. Links/Grün/Religion/Rassismusthemen sind in den meisten Fällen die Ursache unserer Freiheitseinschränkung und -beraubung.Der Wirtschaft dagegen, ist’s egal, solange sie gute Geschäfte machen kann.Zum gut informiert sein, braucht es aber auch Zeit und Interesse, sich entsprechend vielseitig zu informieren. Auch da fehlts bzw.die Leute sind zu bequem, zu abgelenkt, desorientiert.Der Durchschnittsbürger informiert sich fast nur noch mit 20min, Blick oder im Internet über Junk-News.Da muss man sich nicht wundern, dass das Denken und Debattieren auf tiefem Niveau ist.

  56. „Faulheit und Feigheit sind die Ursachen“ schreiben Sie völlig richtig. Aber sie haben noch einen dritten Punkt unterschlagen: die Dummheit. Analysieren wir doch einmal ganz nüchtern und ehrlich zum Beispiel die Begrenzungsinitiative. Die verantwortlichen Politiker wussten ganz genau wie sie die Dummheit des Großteils des Schweizer Volkes ausnutzen konnten durch billiges primitives polemisieren. Wahnwitzigerweise gab es dann sogar ein paar Verrückte, die für die Begrenzungsinitiative gestimmt haben.

    • Interessanter Beitrag von Claudio Grass.

      Zwei Sätze von Norbert Bolz dazu:

      Die teuflischste Form der Verblendung besteht in der Einbildung, ein guter Mensch zu sein.

      Es ist immer die alte Idee vom neuen Menschen, die den schlimmsten Terror entfesselt.