Kleine Avaloq-Angestellte werden Doppel-Millionäre

Konnten sich mit 100’000 Franken an Softwarefirma beteiligen, daraus sind 2 Millionen geworden. Run auf Villen und Cars.

Als vor Wochenfrist Avaloq für 2 Milliarden in Japan landete, sprach alles von Gründer Francisco Fernandez. Der wurde nahezu Milliardär durch den Verkauf an die NEC.

Doch viele weitere Avaloq-Mitstreiter wurden ebenfalls schön reich. Mehrere Dutzend „normale“ Kaderleute der Firma, die mit Banken-Software gross geworden war, haben sich über Nacht in Millionäre verwandelt.

Sie hatten vor 5 Jahren die Chance gepackt, sich mit 100’000 Franken am Unternehmen im grau-schattigen Zürcher Stadtteil Brunau, am Fusse des Üetlibergs, zu beteiligen.

Macht reich (ETH)

Aus diesem Einsatz sind nun zwei Millionen geworden. Eine Verzwanzigfachung innert 5 Jahren schlägt jeden Gewinn an der Börse.

Eine Sprecherin von Avaloq wollte keine Stellung nehmen. „Aus Vertraulichkeitsgründen können wir uns zu dieser Frage nicht äussern“, meinte sie gestern auf Anfrage.

Damit bleibt unbekannt, wie viele frische Avaloq-Millionäre Zürich erhalten hat. Laut einer Quelle sollen es rund 50 sein.

Der enorme Verkaufserlös würde damit für einmal nicht nur einige wenige Auserwählte reich beschenken. Sondern einige Dutzend „Normalos“.

Zwei Millionen aus 100’000 Franken ist stolz. Bei den „Gewinnern“ handelt es sich nicht um Unternehmer oder Spekulanten, sondern um einfache Kader und Spezialisten.

Also Angestellte. Sie erhielten für ihre Arbeit einen Lohn und in guten Jahren einen Bonus respektive eine Gratifikation.

Mit dem jetzigen Jackpot gibt es nun obendrauf noch eine gigantische Erfolgsprämie. Dafür brauchte es den Mut, Erspartes auf Aktien des eigenen Arbeitgebers zu setzen.

Das war nicht so leicht, wie es heute erscheint. Mitte der Zehnerjahre stand Avaloq auf der Kippe; das Unternehmen litt unter Umsetzungsproblemen, das grosse Raiffeisen-Projekt drohte aus dem Ruder zu laufen.

Für die Rettung brauchte es einen Notkredit der Credit Suisse. Schliesslich beteiligte sich die Raiffeisen mit 10 Prozent an der Technologie-Firma.

Sein Geld auf Avaloq zu setzen schien damals riskant. Wer es trotzdem getan hat, der wurde nun reich belohnt.

Die vielen Neo-Millionäre sind auch ein Geldregen für Zürichs Wirtschaft. Je nach Vorliebe kommt es zu einem Run auf schöne Häuser – oder auf die hiesigen Porsche- und Ferrari-Garagen.

Kommentare

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  1. „Die vielen Neo-Millionäre sind auch ein Geldregen für Zürichs Wirtschaft. Je nach Vorliebe kommt es zu einem Run auf schöne Häuser – oder auf die hiesigen Porsche- und Ferrari-Garagen.“
    Hässig wieder mal im Boulevard Klischee…. da spricht doch der pure Neid, Herr Hässig…. und hässig, dass man es mit dem IP nicht halb so weit bringt… tja…. tut nix, bekommt nix….

  2. Guten Abend Herr Hässig,

    Ich mag es allen neuen Millionären gönnen. Diese Kaderleute sind Gewinner des grossen kapitalistischen Glücksspiels. Sie haben etwas gewagt und haben gewonnen.

    Der Hinweis auf die Villen und Sportwagen haben mich amüsiert. Noch mehr aber, haben mich die Reaktionen anderer Kommentarschreiber amüsiert.

    Hier sehen wir wieder einmal, welch gute Arbeit die digitalen Diktatoren, mit der Gehirnwäsche bei den schwachen Geistern machen. Es gibt nichts Wichtigeres als möglichst viel Geld und möglichst viel Besitz zu akkumulieren. Wir sind eine Lotterie Gesellschaft der Superlative.

    Aber kommen wir zum wichtigen Teil. Was uns die digitalen Diktatoren nicht erzählen, dass es genau dieses Lebensmodell ist, welches unsere Existenz bedroht. Dieses Lebensmodell ist der Grund, dass wir Unmengen an Treibhausgasen in die Atmosphäre blasen. Dieser anthropogene Anteil der Treibhausgase in der
    Atmosphäre, beschleunigt wiederum den Klimawandel.

    Deshalb. Hören wir nicht auf so weiterzuleben, wird die Erde ziemlich sicher unbewohnbar für uns. Hören wir jedoch auf, haben wir eine faire Chance, uns in den nächsten Millionen Jahren zu einer intelligenten und vernünftigen Spezies zu entwickeln. Wir sind schliesslich eine junge Spezies, gerade mal 300‘000 Jahre jung.

    Wir müssen anhand der Kommentare feststellen, dass es mehr Verteidiger für dieses kranke Lebensmodell gibt, als vernünftige Stimmen aus dem Äther schallen. Ich sehe die Zukunft der Menschheit sehr düster, wir müssten in den nächsten 10 Jahren eine radikale Wende schaffen. Wir jagen jedoch lieber einer Illusion hinterher, ohne Weisheit, ohne Rückgrat und ohne Verstand.

    Wir haben ein Problem mit den Reichen, ein Problem mit der Korruption und ein Problem mit der unendlichen Dummheit der menschlichen Spezies. Alle drei Probleme sind absolut akut.

    Der Letzte macht doch bitte noch das Licht aus, um Energie zu sparen.

    Herzlich
    Niemand

  3. Ich gratuliere den Mitarbeitern von Avaloq. Gut gemacht. Und ich wäre ehrlich gesagt froh, wenn ich auch dabei gewesen wäre. Geniesst die Millionen und kauft was das Zeug hält, bevor sie nichts mehr wert sind.

  4. Reiffeisen –> Vincenz –> Avaloq –> Schrottsoftware… überteuert verscherbelt an Japaner.

    Ich hoffe echt, dass die Staatsanwaltschaft mal etwas auf den Boden bringt. Selbstregulierte Wirtschaft und FINMA at its best, Gratulation!

    • die Japaner haben ausser der (Schrott-)Software die Kunden gekauft.
      Da ist das Potential drin.

  5. Und jetzt?

    Wenigstens ist Avaloq in der Privatwirtschaft tätig, dies im Gegensatz zu Parasitenfirma in Bussnang.

    Die lebt zu 100 % von Staatsaufträgen (von denen die meisten im Ausland ausgeführt werden) und hat ca. 80 % Grenzgänger. Dort sind die Millionen vom Steuerzahler berappt worden.

    Und der Mr „HSG“-Kurs Sp ist mir extrem unsympathisch. Ein Parasit halt, mit einem alt-BR im VR. Filz pur.

  6. Herzliche Gratulation an all die Profiteure die in das Unternehmen geglaubt haben. Bei der CS würde niemand soviel Risiko auf sich nehmen, denn niemand glaubt und vertraut der CS Management. Traurig aber wahr, das Mgmt verdient immer mehr und die Arbeiter sitzen auf den Schleudersitz, natürlich ohne Fallschirm.

  7. Bei CS, UBS und co heissen die Normalos ED, MD, VP

    Jedes Unternehmen ist froh Mitarbeiter zu haben, die bereit sind 100’000 in die eigene Firma zu investieren.
    Früher waren Mitarbeiterbeteiligungsprogramme ganz normal.
    Dann kam die Gier und man wollte andere nicht mehr am Erfolg teilhaben lassen.

  8. Ist doch das schöne am Kapitalismus, dass manchmal sogar der kleine Mann reich werden kann, allerdings hat auch nicht jeder damals die 100 Riesen flüssig um sich zu beteiligen. Die werden sich jetzt vermutlich fürchterlich ärgern, dass sie das Geschäft ihres Lebens nicht gemacht haben…

  9. Eifersüchtig zu sein bringt nirgends.
    Ob sämtliche Avaloq Mitarbeiter Millionär werden interessiert nicht nur Porsche Garagisten sondern auch Steueramt. Die ganze Gemeinschaft wird davon profitieren.

  10. Tja das ist es doch, was min sich bei seinem Einsatz an der Börse wünscht ! Gratuliere liebe Mitarbeiter von avaloq. Das lohnt es sich doch, darüber etwas zu schreiben. Und wer da versucht, Hass und Häme und Neid schüren rauszulesen, sollte vielleicht mal einen Termin bei einem Psychater machen.
    Meine Mitarbeiteraktien, die man mir immer grossartig anpreist habe ich nie gekauft. Und jetzt bin ich heilfroh.

  11. Auf 1 Arbeitnehmer, der bei Avaloq mit seiner Mitarbeiterbeteilligung Millionär geworden ist, kommen 99 Beschäftigte in einer Grossbank, die mit Mitarbeiteraktien fast ihr gesamtes Investment verloren haben.

  12. Da kann man doch nur herzlichst gratulieren. Oder Herr Hässig sind sie etwa neidisch, das man Ihnen bisher noch keine Million für ihre Plattform geboten hat.

  13. Eine Verzwanzigfachung ist an den Märkten während der Krise kein Problem. Selbst mit einer simplen Buy and Hold Strategie einer einzigen Schweizer Aktie konnte man dieses Jahr weit über 50’000% Gewinn einfahren und der entsprechende Titel steht immernoch am Anfang.

    2020 hat Massiv Vermögen umverteilt und sehr viele neue Millionäre geschaffen. Für einmal profitierten vorallem die Kleinanleger, welche mit ihrem ersparten Risiken eingingen, entgegen dem Trend aber stehts den Fakten folgend..

  14. Villen im Ausland oder was? In Zürich findet man unter 10 Millionen nichts, was man annähernd als Villa bezeichnen könnte. Nein, 300 Quadratmeter mit Kunststeinboden neben dem Bauernhof in Erlenbach ist keine Villa.

  15. Diese Angestellten haben unternehmerisches Risiko genommen und werden nun dafür belohnt. Bravo. Für Herrn Hässig ist es natürlich doof, dass Avaloq nun verkauft wurde. Bescherten doch Stories über das Unternehmen und dessen Eigentümer immer eine sehr hohe Anzahl an Klicks..
    Ein Garant, sozusagen.. da heisst es nun, die Zitrone noch auszuquetschen, so gut es geht…

  16. Wieviele Villen und Cars es für 2 Millionen wohl gibt?

    Irgendein überteuertes Vorstadt-Häuschen (welches zig Renovation und Folgekosten mit sich zieht), dazu einen 0815 Familien-Subaru…

    Willkommen im Leben!

  17. Zwei Millionen werden noch kaum für eine hiesige Villa reichen, aber ich mag es allen gönnen, die das Risiko auf sich nahmen. Well done!
    Deren Banker werden sich wohl nun die Hände reiben ob des new new assets. Bleibt nur zu hoffen, dass sich dieses Neu-Millionäre nun nicht über den Tisch ziehen lassen. Beispiele dafür gibt es leider zu genüge.

  18. Ich mag es den Avaloq-Mitarbeitern von Herzen gönnen, dass sie aus ihrem Investment Profit schlagen können. Aber Mitarbeiter, die es sich leisten können 100’000 in die eigene Firma zu investieren, würde ich nicht als „Normalos“ bezeichnen.

  19. Was wollen Sie uns mit diesem Artikel eigentlich sagen, lieber Herr Hässig?

    Geht es darum, den Neid zu schüren?

    Diese langjährigen Mitarbeiter hatten „Skin in the Game“, wie das bei Nassim Nicholas Taleb heisst.
    https://en.wikipedia.org/wiki/Nassim_Nicholas_Taleb
    https://en.wikipedia.org/wiki/Skin_in_the_Game_(book)
    100’000 Franken, die sich auch in Rauch hätten auflösen können.

    Ganz im Gegensatz übrigens zu den Einkommensmillionären in Schweizer Grossbanken, Versicherungen – sowie in einer Rückversicherung. Die kassieren einfach, und wenn sie nicht performen, dann ziehen sie halt weiter. Die meisten von ihnen fallen ja eh auf ihre Füsse.

    Eine Verzwanzigfachung des Gewinns ist zwar schön. Aber im Silicon Valley nicht unüblich. Da kommt mir eine Firma in den Sinn, bei der am Tag des IPOs der Einsatz der Angestellten verachtfacht wurde. Und wenn man 14 Jahre später, zum richtigen Zeitpunkt allerdings, die Aktien verkauft hat, dann kam nochmals ein Faktor von 400 darauf hinauf – wohl verstanden: für Marktteilnehmer, die am Tag nach dem IPO Aktien gekauft haben. Für Angestellte – und zwar nicht für diejenigen, die bei der Gründung dabei waren – ergab ich also ein Faktor von total 3200 …

    • Neidschüren ist für mich nicht erkennbar. silly comment von Silly. Es wird befundet. Es bleibt dem Leser überlassen, je nach Charakter, den erfolgreichen Angestellten Anerkennung für deren Glücksgriff zu zollen oder miesepetrisch Neidgefühl zu entwickeln…

  20. Zitat: „Run auf Villen und Cars.“
    Immer wieder diese dummen Kommentare, Herr Hässig.
    Haben Sie das wirklich nötig?

    • LH will Klicks auf seiner Website und wir geben sie ihm..
      Klicks -> Werbeeinnahmen -> Geldverdienen

  21. …das ist doch eine gute Sache. Ich mag es jedem gönnen. Die Mitarbeiter/innen haben das Risiko genommen und gewonnen. Gratuliere.

    • Herr Hediger
      Ihrer Meinung, gut gemacht.
      Aktien oder sonstige Firmenbeteiligungen sind immer ein Risiko. Und wer das Risko scheut ist in solchen Investitionen fehl am Platz.
      Ich möchte nicht wissen wie viel Neider diejenigen Leute auf sich gezogen haben.
      Neid ist halt einfacher als Risiko.
      Neid muss man sich erarbeiten.

  22. Mann muss ihn nicht mögen jedoch, er teilte und führte! Francisco Fernandez hat genau dass gemacht, was den allermeisten Unternehmen abgeht nämlich, Mitarbeiter auch am finanziellen Erfolg teilnehmen zu lassen!

    Eine bessere Motivation gibt es nicht, Punkt! Wer nicht in das eigene Unternehmen investiert, glaubt auch nicht daran- ganz einfach…..

    Und bei über 2 Mrd. gabs dann einiges zu verteilen……

  23. Ich freu mich für alle, die das Geld hatten und investieren konnten. Dumm nur, dass nur Kaderleute genügend Geld zur Verfügung hatten und jetzt Kasse machen.

    Die Kleinen verlieren immer im Leben.

    • > Die Kleinen verlieren immer im Leben.

      Ist das so? 100CHF kann jeder in der Schweiz sparen. Wer vor ein paar Jahren für 100CHF Bitcoins gekauft hat, ist heute Millionär.

      Grüsse

      Ferox

  24. Herzlichen Glückwunsch! An den Arbeitgeber geglaubt und das Risiko auf sich genommen und investiert – und nun die Belohnung. So solls sein!

  25. Die „Raiffeisen beteiligte sich mit 10% an der Avaloq beteiligte“. Spannend ist ja: Die Kooperation zwischen Raiffeisen und Avaloq wurde von Pierin Vincenz aufgegleist. Vinzenz hat sich doch bestimmt ein massives Paket „hintenrum“ bei Fernandez gesichert, wahrscheinlich auch wieder mit einer von Dritten gehaltenen Treuhand-Struktur.

    • Ich glaube, der Pierin hatte lieber die todsicheren Gewinne. Bei Avaloq war das alles andere als klar.

  26. Wer an seine Arbeit glaubt wird belohnt – ganz so einfach ist es nicht. Aber ein Beispiel wie Kapitalismus auch funktionieren kann. Mehr Unternehmertum könnte wegweisend sein – wären da nicht die Regulatoren, welche die Geldströme in Anlageprofile hetzen, die nicht mal mehr eine Rendite abwerfen – Staatspapiere, Immobilien, gehypte Aktien.

  27. Ich freue mich für die Glücklichen – endlich findet auch in der Schweiz so ein Ereignis statt! Sie haben mit EIGENEM Geld in die Firma investiert, Jahre gearbeitet und waren echte Risk-Taker – nicht wie Abzocker und Schaumschläger bei den Banken.
    Geniesst das Geld – als Kapitalgewinn macht es doppelt Freude!

  28. Bravo und Gratulation! Die sog. „Normalos“ waren loyal, haben an ihren Arbeitgeber geglaubt und sich sogar finanziell engagiert. Ihr Risiko war sehr hoch und wurde nun entsprechend belohnt. Es hätte auch andersrum laufen können. Somit sind Kritik, Missgunst und Neid fehl am Platz.

  29. „Run auf Villen und Cars“
    oje das ist ja investigativer Journalismus vom feinsten auf dieser Seite… Mein alter Rentner Nachbar vor dem Haus hat auch immer so geredet.

  30. Gällezi, Hr Hässig, und Sie schrieben immer über Malfunction der Avaloq Tools, unzufriedene Kunden die abspringen, personelle Turbulenzen und andere Schwächen der Firma und des Unternehmers (ist er zu wenig SVP ? zu wenig schweizerisch ?). Und gällezi Hr. Hässig, Sie schreiben zwar hier über „insideparadeplatz“, aber Sie sind nicht drin, Sie gehören nicht dazu, verstehen nicht, können nicht Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, erheben Geschwätz zu Schlüsselereignissen, befassen sich mit Nebenschauplätzen (Cüpli & Party) und erkennen das Entscheidende nicht.

    • Ja, das ist richtig. LH hat Avaloq zu oft schlecht geredet. Wer selbst damit gearbeitet hat weiss, dass dieses äusserst flexible Tool seine Tücken hat. Gewisse Infos im IP waren aber auch korrekt und interessant. Naja, ich habe immer noch einen Schirm dieser Firma und ich mag dieses Andenken. Ihr Urteil über LH ist aber völlig überrissen. Journalismus bedeutet, Infos zu verbreiten und manchmal ist halt nicht viel Fleisch am Knochen. Beurteilen Sie Mal die CH-Medien. Dort wird fast nur über Nebenschauplätze berichtet. Brisantes verheimlicht.

  31. „einfache Kader und Spezialisten“… die investieren 100k. Aha. Sehr glaubhaft. Story ist so aufgebaut, dass ein Neidreflex ausgelöst werden soll.
    Und im Gegensatz zu den Bankstern haben die – falls das überhaupt stimmen sollte, Phantasie ist ja das Rückgrat der Hässig-Stories – zumindest eigenes Geld investiert und bekommen dafür eine Rendite.
    Jetzt mag es für die Bankster eher ungewöhnlich klingen, dass die Geldanlage zu einem Return führt, aber im wahren Leben kann es das geben.

  32. Verkauf ins Ausland: warum wohl die grösste Kantonalbank dazumal das Avaloq-Projekt von heute auf morgen gestoppt hat?

    Vielleicht funkt’s nun bei den Gern-Life-Style-Kantonalbanken von Basel bis Luzern.

    Selbst die BEKB hat „ihre“ Kernlösung von den Amerikanern (HP) zurückgekauft.

    • Ist das dieselbe grösste Kantonalbank, die trotzdem seit bald 15 Jahren Avaloq-Software im Einsatz hat?

      Die Berner haben ihre Verträge mit HP für den Betrieb ihrer „Kernlösung“ IBIS aufgelöst. Daraufhin haben sie DXC mit dem Betrieb von IBIS beauftragt. Und nicht nur das, sie haben auch die Eigentumsrechte an DXC abgetreten. Also von wegen zurückgekauft…

  33. Ich kann diese Angestellten nur beglückwünschen, ich bin nicht neidisch, sondern beeindruckt. Ich weiss nicht, ob ich die Cojones gehabt hätte. Ich hoffe nur, dass sie das Geld weise verwenden. Alles Gute!

  34. Nö, hätten vor 5 Jahren für 100‘ Bitcoin gekauft wären es jetzt 4 Mio!

    War also gür jedermann möglich der die Eier in der Hose hatte.

  35. Ein gutes Beispiel – Loyale Mitarbeiter gehen ins Risiko und Beteiligen sich am Arbeitgeber. Nun wird der Mut für das Risiko belohnt. Es sei ihnen herzlich gegönnt.
    @Alle Neidgenossen: Get a life.

    • nix mit Neid zu tun. Wie viele Arbeitgeber bieten Ihren Mitarbeitern überhaupt diese Möglichkeit an? Eben! Abschaffen der Boni, wenn Bonus, dann soll das über die Dividende sein……..