Bei Fixhypo-Auflösung straft CS Big Time

Kunde muss für 400’000 Franken-Kredit nicht nur Zinsausfall zahlen, sondern auch noch 0,8 Prozent Minuszins. Total 34’000.

Die Credit Suisse zeigt No mercy, wenn Kunden Fix-Hypotheken vorzeitig auflösen wollen. Dies zeigt das Beispiel eines Zürcher Kunden, der eine gigantische „Straf“-Zahlung leisten muss.

Er hatte bei der Grossbank im April eine 5jährige Hypothek über 400’000 Franken aufgenommen. Weil er ungeplant seine Liegenschaft kurz darauf verkaufen wollte, bat er die CS um vorzeitige Auflösung des Kredits.

Die Bank machte ihm darauf ein Angebot, das aufhorchen lässt. Sie stellte ihm nicht nur den Ausfall des vereinbarten Fix-Satzes von 0,83 Prozent über die ganze Restlaufzeit in Rechnung.

Sondern auch noch minus 0,7928 Prozent dafür, dass die Bank nun vor dem Problem stehe, die zurückfliessenden 400’000 Franken „am Geld- und Kapitalmarkt“ anzulegen.

Als Tüpfelchen auf dem i folgen noch 1’000 Franken als Pauschale. Total: 33’510 Franken und 90 Rappen, dies als Strafe für die vorzeitige Tilgung eines Kredits über 400’000 Franken.

In Prozent der Kreditsumme sind das 8,38 Prozent.

Wucher? (CS, IP)

Am „Geld und Kapitalmarkt“ herrschen seit 2015 tatsächlich Minuszinsen, vorgegeben von der Nationalbank.

Allerdings beträgt der Strafzins der Notenbank für die Geschäftsbanken minus 0,75 Prozent. Die CS schlägt hier vier Basispunkte dazu.

Zudem boomt der Immobilienmarkt wie nie – für die Banken ein Eldorado. Kunden stürmen ihnen die Bude auf der Suche nach Hypo-Krediten.

Es sollte für die CS ein Leichtes sein, die vorzeitig zurückfliessenden 400’000 schnell zu 80 Basispunkten, sprich 0,8 Prozent, einem anderen Kunden auszuleihen.

Der Kunde war ob dem CS-Angebot derart verärgert, dass er zum Ombudsmann ging.

Dieser meinte, er könne nicht weiterhelfen. Die Banken würden sich bei ausserterminlichen Festhypo-Rückzahlungen wenig kulant zeigen.

Der Kunde schlug der CS den Ausfall des „Positiv“-Zinses über 0,83 Prozent vor. Andere Banken, mit denen er geschäften würde, hätten ihm zugesichert, dass sie dies so handhabten.

Zusammen mit einem Aufschlag für die zusätzlichen Umtriebe.

Die CS zeigte kein Musikgehör.

„Die Berechnung (…) steht im Einklang mit den Bestimmungen gemäss Rahmenvertrag für Grundpfandkredit vom 4. Mai 2017 und ist somit korrekt“, argumentierte die „Fachstelle Kundenfeedback“ im Juni.

„Zu konkreten Fällen machen wir keine Angaben“, meinte ein Sprecher der CS gestern auf Anfrage.

„Grundsätzlich gilt: Kommt es bei Kreditprodukten mit fester Laufzeit zu einer vorzeitigen Auflösung vor dem Ende der vereinbarten Laufzeit, fällt eine Vorfälligkeitsentschädigung an.“

Kommentare

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  1. Die CS ist da sehr kulant.
    Wir haben mit Valiant andere Probleme, die verlangen dann anderes Geld und sind zu allem noch sehr arrogant.
    Lässt bloß die Finger von der Regionalbank

    • @Leo: die meisten LIBOR-Hypotheken haben eine Laufzeit. Un die Vorfälligkeitsentschädigung entspricht bei negativen LIBOR, gepaart mit Hypo-Untergrenze von 0%, dann LIBOR*Laufzeit.

      Merke: Probleme hat man erst, wenn man sie erkannt hat, d.h. wenn man intellektuell die Materie, über die man sich (auf IP) äussert, durchdrungen hat.

  2. Als Banker seit über 13 Jahren muss und darf ich hier der CS Recht geben. In einem guten Kundengespräche wurde der Kunde sicherlich auch darauf ufmerksam gemacht, dass er den negativen Anlagesatz zu bezahlen hat. Der Bankenombudsman bestätigt das ja auch. Es ist als nicht betroffene Bank sehr einfach (vielleicht auch leichtsinnig) zu behaupten, dass das bei „uns“ nicht passieren würde.
    Ein Abzug des positiven Wiederanlagesatzes hingegen macht niemand schreitig. Schlicht unfair.

  3. Hackt doch nicht so auf derCS rum, die Raiffeisen ist genau gleich, notabene in einem Dorf und auf Anraten des Kundenberaters eine Festhypo abgeschlossen, weil die Zinsen eher steigen, die Zinsen sind dann 14 Tage später regelrecht abgesackt. Also hochqualifizierter Spezialist und ja bei Kündigung, gesamter Zins für die Restlaufzeit plus Entschädigung plus blablabla.
    Also so richtig nette Dorfbank.

  4. Die Banken langen zu wenn’s geht, das weiss man seit eh. Ebenso weiss man, dass die vorzeitige Vertragsbeendigung bei einer Fixhypothek teuer werden kann. Nicht vergebens raten seriöse Institute wie das VZ seit Jahren zu Liborhypotheken, ebenso KGeld und andere, die das Kundeninteresse im Auge haben. Bald werden es Saronhypotheken sein. Mit Geldmarkthypotheken ist man gut gefahren in den letzten Jahren. Wie einer dazu kommt im 2020 für 400 KFS eine Festhypothek abzuschliessen, kann ich nicht nachvollziehen.

    • Weil sich dieses Institut an Verträge hält? Oder weil sie anfallende Kosten weiter verrechnet? Im Elend befinden sich nur so Mötzlis wie Du….loser

  5. Jetzt hab ich irgendwie den Knall nicht gehört – Äxgüsi, wo ist das Problem? 5 Jahre fix gehen und anschliessend mit dem Käufer und der Bank nicht einen stimmigen Deal finden? Kaum meine Zeilen wert, der „Fall“

  6. Mein lieber Schwan, wenn ich dieses Wehklagen höre, wird mir schlecht.
    Auch wenn die CS nicht als kundenfreundlich gilt, hat sie wohl im Vertrag alles deklariert.

    Warum hat der Verkäufer dem Käufer nicht vorgeschlagen, die Hypo zu 0.53% für die Restlaufzeit von 4 1/2 Jahren zu übernehmen? Win-Win für beide, und der Verkäufer hätte gerade mal 0.30% Zins bezahlt, also 5’400.– statt 33’510.–, eine scheue Ersparnis von 84%.

    Von handlungsfähigen Erwachsenen sollte man erwarten dürfen, dass sie die Probleme, die sie sich einbrocken, auch selber lösen, anstatt zu IP zu rennen und mimimi zu machen!

    • Genau Ihrer Meinung. Kauf nur mgölich, sofern die die bestehende Hypothek übernommen wird. Es hat ja genügend Kaufinteressente für Liegenschaften.

  7. Klar hätte der Kunde das Geschäft auch anderswo machen können. Ich habe übrigens vor Jahren – damals gab das Negativzinsregime noch nicht – mit der CS die gleiche Erfahrung gemacht. Null Kulanz.

    Störend ist die Doppelbödigkeit der CS: wenn sie den Kredit vergibt, geht sie von einer 0%-Basis aus und haut die Marge drauf. Wenn sie ihn zurücknimmt, ist die Basis plötzlich -0.75%. Das nun wieder vereinnahmte Geld wird sie wieder mit 0% plus Marge an einen neuen Hyponehmer vergeben und kassiert über die Laufzeit doppelte Marge.

    Bei dieser sturen Bank wäre es tatsächlich gescheiter, der Verkäufer versucht sich mit dem Käufer zu arrangieren: der Käufe übernimmt die Hypo und sie teilen sich die Zinskosten.

  8. Wie kann man sich nur freiwillig 5-jährige überteuerte Fussfesseln anlegen?
    Im heutigen Tiefzinsumfeld ist die Libor-Hypothek die preiswerteste Variante. In den letzten zehn Jahren war die Libor-Hypothek meistens die günstigste Finanzierungsart.Bei sinkenden Zinsen profitiert man rasch und unmittelbar von diesen Zinssenkungen. Habe soeben mein 3-Monats Libor (Saron) um weitere 3-Jahre zu 0.40% (Bankmarge) erneuert.

  9. Dieser Kunde hat nichts überlegt und den Vertrag nicht gelesen. Natürlich wird hier auch die negative Komponente bei der Berechnung des Penaltys berücksichtigt, die Bank hat sich ja auf dieser Basis refinanziert und somit die Marge ausgeweitet. Andere Banken sind zwar nicht so günstig, gehen aber als Basis von 0.00% aus, ein Penalty ist aber auch dort fällig. Vermutlich hat der Kunde die Bank vor vollendete Tatsachen gestellt. Der Käufer hätte die Refinanzierung übernehmen können (lässt sich loskoppeln) oder er hätte den Verkaufspreis höher ansetzten müssen. Versagt hat hier nicht die Bank sondern der Kunde. Es lohnt sich eben manchmal schon, die Hausbank in die Pläne einzubinden.

  10. Der Bank doch bitte vorschlagen, dass für den laufenden Kredit als Deckung neu Bargeld statt das Haus hinterlegt wird (ganz einfacher Lombardkredit). Das Bargeld kriegt man aus dem Verkauf vom Haus. Kredit nicht zurück bezahlen und das Geld auf ein Konto deponieren. Den Kredit bis zum Ablauf behalten und die abgemachten Zinsen weiter bezahlen. So spart man sich immerhin den Negativzins. Hätte auch der Kundenberater vorschlagen können.

  11. das der Ombudsmann nicht weiterhelfen kann, ist nachvollziehbar. Was ich aber nicht verstehe, wieso hier noch niemand, auch als Verbraucherschutzorganisation, die Banken vor den Kadi zieht und endlich ein höchstrichterliches Urteil in dieser leidigen Angelegenheit gesprochen wird oder das Parlament ein Gesetz dazu verabschiedet. Das ist doch reine Willkür, was hier abgeht und hat mit gutem Geschäftsgebaren nichts mehr zu tun.

  12. Man muss kein besonders Schlauer sein um zu wissen, über die UBS und CS keine Hypotheken aufnehmen zu wollen!
    Ungeachtet dessen, da draussen in der schönen Schweiz hat es zehntausende von Hypothekar Schuldnern, denen ihre völlig überbezahlten Liegenschaften und/oder Eigentumswohnungen derart gewaltig um die Ohren fliegen werden und zum Schluss mit einem gigantischen Verlust von der Bildfläche verschwinden!

    Es liegt in der Natur der Menschheit, sich eine Sache schön zu rechnen. Auch klar ist, dass ein Objekt mit einem EKP von CHF 1.2 Mio. minus CHF 300’t der Rest zu 0.8% verzinst, verlockend sind….

    Die Banken gewinnt immer…..!

  13. Nichts Neues – genau damit wird gross Kasse gemacht. Es gibt in der CH nur 2 oder 3 Institute, die auf die Vorfälligkeitsentschädigung verzichten.

    Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

    Selber schuld, wenn man die AGBs nicht liest und dann jammert.

  14. Sehr schlimm was die Banken sich erlauben. Genau genommen ist das praktisch eine Bevormundung und Freiheits Entzug, die Liegenschaft zum persönlich geeigneten Moment zu verkaufen, zwecks Jobwechsel etc..
    Die Banken dirigieren das Imo Geschäft..nach Ihrem Gusto.
    Solkte Verboten sein, solche Geschäfts Praktiken.
    Der Bund mischt sich ja nid ein.
    Aber wenn einer zum Solzial Fall wird, od Ergänzungs Leistungen braucht, wird gespart, anstatt den Hebel dort antusetzen, wo es im dümsten Fall nid dazu kommt.
    Carmen Oberholzer

  15. Das Ganze ist natürlich eine Schweinerei, aber leider durchaus nicht unüblich. Ich habe schon einige solche Fälle gesehen, auch von anderen Banken. Meine Kunden mache ich immer vor dem Abschluss einer Festhypothek auf dieses Problem aufmerksam. Hätte er übrigens die Festhypothek bei Swiss Life abgeschlossen, würde bei einem Verkauf gar kein Penalty fällig.
    Übrigens muss der Kunde auch bei den Steuern noch aufpassen. Wenn die Liegenschaft verkauft wurde, kann er die Vorfälligkeitsentschädigung nur noch bei der Grundstückgewinnsteuer anrechnen lassen, nicht mehr bei der Einkommenssteuer.

  16. War es da nicht einmal möglich, die Hypothek ohne Mitarbeiterbonus weiterzuführen? So kenne ich das jedenfalls von einer Bank.

  17. Weil das Arbeitsverhältnis ohne Ihr Verschulden aufgelöst wurde, dürfte die Vorfälligkeitsentschädigung (teilweise) gegen Treu und Glauben verstossen haben: So ein Fall lässt sich verhandeln.
    Mir wurde als Exilschweizer vor ein paar Jahren eine Bankverbindung gekündigt. Die Auflösungs- und Transfergebühren wurden trotz der reglementarischen Tarifen erlassen, nachdem ich einen „freundlichen Brief“ geschickt hatte.

  18. Hmm, also der Kunde schliesst eine Hypo für 5 Jahre über 400’000.- ab, kurz darauf „wollte* er die Liegenschaft verkaufen. Entweder es ist etwas im Leben des Kunden schiefgelaufen, oder er wollte wirklich verkaufen, was widerum wohl mit einem saftigen Gewinn zusammenhängt. So oder so sehe ich nicht ein, weshalb die Bank den Kunden aus einem laufenden Vertrag entlassen sollte ohne dabei die im Vertrag klar vermerkte Rücktrittsklausel anzuwenden…

  19. Gleich 4 Fehler gemacht: erstens: mit der CS macht man keine Geschäfte, 2. Festhypo abgeschlossen, obwohl alles andere billiger ist, 3. Vertrag nicht gelesen oder nicht verstanden, 4. mit Käufer keine entsprechende Vereinbarung getroffen oder Hypo weitergegeben etc. usw. äusserst naiv.

  20. Verstehe das Geschrei nun wirklich nicht; wenn man sich schon fünf Jahres fix bindet (ohne zu wissen, ob man das auch will), weil man dann ein paar Bips Zinsen sparen könnte, muss man sich nicht wundern, wenn Änderungswünsche dann teuer werden. Das ist im Finanzgeschäft nicht anders wie bspweise bei IT-Lösungen (wenn man zusätzliche Systemanforderungen nachträglich stellt). Der Kunde hätte von Anfang an die Möglichkeit gehabt, eine variable Lösung zu wählen. Und ich bin mir nicht sicher, ob es auch so teuer gewesen wäre, wenn er die Hypo an den Käufer mit übergeben hätte. Ist eben einfacher, den persönlichen Frust medial herauszutrompeten, als etwas weitsichtiger zu denken!

  21. Zitat:“die zurückfliessenden 400’000 Franken „am Geld- und Kapitalmarkt“ anzulegen“
    Mit dieser Aussgage behauptet die CS, dass ihr bei einer Rückzahlung des Kunden quasi Geld auf der Aktivseite, auf welches ominöse Konto auch immer, zufliesse und die Aktivseite verlängert werde – völliger Humbug! Die 400 Tausend sind nicht ein Aktivkredit der CS, sondern ein Passivkredit.
    Zahlt der Kunde die 400 Tausend zurück so muss die CS die entsprechenden Hypothek auf ihrer Aktivseite sowie das durch die Hypothek entstandene Guthaben (Geld)des Zürcher Kunden auf der Passivseite ausbuchen; die Bilanz verkürzt sich.
    Als Zürcher Kunde würde ich dieses Argument vorbringen und gegen die CS wegen betrügerischer Rechnungsstellung und Nötigung vorgehen.

    • Die Bilanzsumme bleibt genau gleich. Forderungen gegenüber Kunde sinkt um 400k, Barbestand (Liquidität) steigt um denselben Betrag. Beide Konten befinden sich auf der Aktivseite.

    • @der Beweis: eine Bank vergibt eine Passivhypothek ?!?!?!?!?! Boy, hast du noch etwas von dem Stoff übrig, den du rauchst?

  22. Nun ja, nur die Dummen leben glücklich!

    Steht mit Sicherheit alles detailliert im Rahmenkreditvertrag. Auch die Auflösungspauschale von CHF 1’000 (andere Banken sind hier etwas billiger, aber die Pauschale ist durchaus üblich).

    Der Kunde hätte es also wissen müssen. Grundsätzlich gilt immer bei vorzeitigen Auflösungen solcher Verträge, dass sämtliche Schäden der Bank ersetzt werden müssen. Und das beinhaltet halt auch die negative Wiederanlage am Kapitalmarkt. Hier die Bank gerichtlich zu zwingen, den entsprechenden Beweis dafür zu erbringen, kostet viel Geld, wäre aber grundsätzlich möglich.

    Ich wundere mich immer wieder, wie Neukäufer ohne Standort- und Objekterfahrung eine Kreditverpflichtung über 10 oder mehr Jahre eingehen können, ohne je im Objekt gewohnt zu haben. Zuerst sollte man doch erst ein paar Jahre wohnen. Erst dann ist klar, ob alles passt und man sich für viele Jahre binden möchte.

    Im heutigen Zinsumfeld erachte ich aber auch das als sinnfrei. Mehr als 5 Jahre würde ich mich nie verpflichten.

  23. Hab mir seit einiger Zeit überlegt wo eine Hypothek am meisten Sinn macht. Höre ich so etwas weiß ich dass es die CS nie werden wird.

    Ps. Ok, Kunde ist auch nicht vorausschauend aber das geht gar nicht.

  24. Mein Tipp für den ex-Kreditnehmer: die 400k „fliessen“ nicht „zurück“. Die Bank streicht einfach sein Guthaben bei der Bank und ihre Forderungen an ihn. Die Bankbilanz verkürzt sich – die 400k lösen sich in Luft auf, genau da, wo sie auch hergekommen sind.
    Die .83% Strafzins muss die Bank überhaupt nicht an die SNB abliefern, darum sollte die CS die Rechnung auch nicht weitergeben.
    (Zur Verteidigung der CS: wahrscheinlich haben die CSler (auch) keine Ahnung von der Geldschöpfung und wissen darum nicht, was sie tun. 😉)

    • Sie kennen das Geschäft ja offenbar bestens und die CS ist mit Sicherheit dankbar für ihre Tipps. Sie haben bei ihren grossspurigen Ausschweifungen schlicht und einfach vergessen, dass die Mittelaufnahme (hoffentlich) kongruent erfolgte und auch nicht einfach so – ohne Folgekosten – aufgelöst werden kann (zum Thema „einfache“ Bilanzverkleinerung)! Warum arbeiten sie eigentlich nicht im Treasury bei einer Bank, das wäre für mich ein ultimativer Grund deren Aktien sofort zu shorten!

    • falsch. die Bilanz verkürzt sich nicht. die passivseite (funding für den kredit) bleibt gleich, daher muss die bank auf der aktivseite (kredit) einen „alternativen“ kredit eingehen. für diesen wird hier der marktzins für die laufzeit genommen.

    • @Aeberhalden: wie kommst du darauf, dass der Kunde nicht benötigte 400k bei der CS liegen hat. Falls dem so wäre: wieso hat er überhaupt eine Hypothek abgeschlossen???

    • Ergänzend noch: Der Buchungssatz wäre Giroguthaben an Kundenausleihungen. Also definitiv – auch aus Dr Meyer Betrachtung aus – keine Bilanzverkürzung sondern ein reiner Aktivtausch!

    • @Supermario: Der korrekte Buchungssatz für die CS lautet:

      Passiven Kreditor (Kundenguthaben), KtNr. 2000 an Aktiven Langfristiger Kredit, (Hypothek), KtNr. 1440

  25. Komische Geschichte. Wenn ich das richtig interpretiere würde der Kunde über die 5 Jahre gut 16k CHF zahlen. Na gut, Pech, Hypothek belassen, Betrag abschreiben, wenn der Käufer das nicht übernehmen will. Wer würde dann 34k CHF zahlen?

  26. Bisher hat noch niemand das Geld bis zu einem Bundesgerichtsentscheid investieren wollen. Alle Banken verstecken sich hinter allgemeinen Wiederanlegungsklauseln, obwohl sie sich selbst sehr unterschiedlich refinanzieren. Die Gesamtbankeigenrefinanierung (ALM) ist die heiligste top secret Kuh der Banken!

    • Ziehen sie denn ihre Unterhosen freiwillig in der Öffentlichkeit aus? Irgend ein Geschäftsgrund/-geheimnis dürft ihr den Banken vielleicht auch noch zugestehen! Und noch einmal; wenn sie es so viel besser anbieten können, warum tun sie das dann nicht auch??

    • @Supermario

      Es ist schlicht passive Übervorteilung des Kunden. Aber weil alle massiv davon profitieren, passiert nichts. Aber alle sehen den Kunden im Fokus der Kundenberatung. Scheinheiligkeit hoch drei!

      Ein anderes Beispiel sind die illegalen Kickbacks im Anlagegeschäft. Gerichtlich untersagt, aber mit allen Mitteln der Macht wird weitergemacht.

  27. Viele naive Schweizer “Bürgerlinge“ sind schlicht und einfach selber schuld. Bekannt ist ja, dass die Schweizer das Volk mit der höchsten Privatverschuldung auf Erden darstellen.
    Es sind genau diese naiven “Hypothekenweltmeister“ und “Bluffer“ welche die Liegenschaftenpreise mit hohen, gehebelten Bankkrediten zu fast Nullzins und Fixhypotheken (Bankprodukt für Angsthasen) in luftige Höhen treiben, und dann mit solchen Problemen konfrontiert werden.
    Wer die “Luxus-Hütte“ nicht mit eigenem Kapital stemmen kann sollte es halt sein lassen, und etwas “Bescheideneres“ kaufen, dass er selbst bezahlen kann.
    Viele Leute würden vielleicht keine Immobilie kaufen, wenn sie damals im Schulunterricht (Wirtschaftskunde) über das Thema “Banken und ihre Geldschöpfung durch Bankbilanzverlängerung und Kredit“ unterrichtet worden wären. Aber eben, der Schweizer Schul-Lehrplan ist diesbezüglich völlig mangelhaft und ein Spiegelbild von schwachen Politiker/-innen mit Wissen null, wie Nullzins.

    • @Torbedo
      Nun, vermutlich haben sie recht. Die Banken im allgemeinen und die CS im Speziellen ziehen das aber auch im unerwarteten Todesfall durch 😉 (selber in der Familie erlebt) und das – obwohl sie dem Besitzer der Liegenschaft noch vorzeitig eine Verlängerung der Hypothek proaktiv aufschwatzen.. 10 Jahre zu 1.9 % (tiefer wird es nie mehr fallen!).
      Interessanterweise begann die Verlängerung erst 4 Monate nach dem Tod.. trotzdem wollte die CS nichts von Reduktion hören. Und die Fälle wie Todesfall, Invalidität, Umzüge sind meist weit häufiger, als „das Unbescheidene“..

    • Geht alles in Ordnung, wenn man sich über die wundersame Geldschöpfung nicht mit einer an den Haaren herbeigezogenen Youtube-Träumerei informieren würde, und alternativ wirklich fundierte Literatur dafür verwenden würde.

    • Selten ein dümmeren Kommentar gelesen. 99% der Bevölkerung sind angewiesen auf eine Hypothekenfinanzierung. Ansonsten könnten sich die 99% kaum eine 1-Zimmerwohnung leisten.
      Dumm, dümmer, Torpedo. Oder anderst; scheinheiliger Neidgenosse

    • @ Torpedo: Ihr Pseudonym passt perfekt zu Ihrem äusserst „geistreichen“ Kommentar.

      Alles kann man sauber machen, nur nicht einen schmutzigen Mund.

    • Bin nicht ganz Einverstanden. Es gibt viele Bürger die sich ein Eigentum leisten können und die Belehnung nur bei 40 oder 30% ist und somit sind die Wohnkosten einiges tiefer als wenn man das gleiche mieten würde. Mit dem zweiten Teil bin voll auf Ihrer Seite. Unser Schul-Lehrplan ist ein völliger Bullshit. M. E. sollte alle 4. Klässler ein Trading Account erhalten. Nur so lernt man wie die Banken uns bescheissen. Uns fehlt die finanzielle Bildung und deshalb haben die Banken so leicht uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.

  28. Na, gensu darum habe ich selbst als Mitarbeiter meine Hypo nicht bei CS grmacht. Konkurrenz war eh günstiger, selbst mit MA-Konditionen.

  29. Die UBS verlangt keine pauschale Entschädigung, wie dies in den AGB eines Fest-Hypo-Vertrages bei der CS steht. Also entweder Passus streichen oder Fest-Hypo bei der UBS abschliessen. Die Kulanz bei Vorfälligkeitsentschädigungen ist bei der UBS wesentlich grösser als bei der CS. Am eigenen Leib erfahren.

    • Dann lesen Sie den Vertrag noch einmal durch. Bei der UBS würden auch Kosten anfallen. Wie können Sie die Kulanz anhand von Einzelfällen beurteilen?

  30. Sollte die CS Negativzinsen bei der SNB bezahlen müssen, erachte ich die Abrechnung als nicht sehr kundenfreundlich aber grundsätzlich OK. Muss die CS keine Negativzinsen bezahlen, dann ist es eine Schweinerei.

    • So oder so (wenn natürlich nicht im Einzelfall) muss sich jede Bank für langfristige Engagements auch langfristig Einlagen besorgen. Das entsprechende Unwinding kostet immer (wenn vielleicht nicht ganz so viel wie im beispielhaft angeführten Fall) und die Bank wäre einfach blöd („sozial“?), wenn sie die dementsprechenden Kosten nicht weitergeben würde.

  31. Es handelt sich bei diesem Kredit ja nicht um Eigenkapital der Bank!

    Das Geld wurde erst durch die Kreditvergabe erzeugt!

    Wird der Kredit zurückgegeben, hat die Bank die Möglichkeit, exakt denselben Kreditbetrag nochmal zu vergeben.

    Abgesehen vom Aufwand hierdurch verdient die Bank also doppelt.

    Vergleichbar ist dies mit den Cum-Ex-Geschäften, bei denen zweimal der identische Steuerbetrag vom Staat zurückgefordert werden konnte.

    Schaden in DE hierbei: mindestens 35 Mia €.

    Verantwortlich: Dr. Wolfgang Schäuble, Bundestagspräsident

    • Schlaumeier hoch drei; die Bank hat sich (wenn sie es richtig macht) FRISTENKONGRUENT refinanziert. Das aufzulösen ist nun mal nicht gratis, Manna gibt es nur in der Bibel. Ob es soviel kostet wie im angeführten Fall mag die andere Sache sein, aber ein Vergleich mit Cum/Ex-Transaktionen zeigt ziemlich bildhaft auf, wieviel (wenig) sie von der ganzen Sache verstehen!

  32. Der geschädigte und abgezockte CS-Kunde sollte versuchen die Hypothek selbst an einen Neukunden der CS (Credit Bschiss) zu vermitteln indem er einen solchen sucht. Im internet oder per Annonce in einer Zeitung.

    Lehnt die Bank diesen Neukunden wiederum aus reiner Vorteilnahme ab, empfehle ich dringend eine Klage beim Europäischen Gerichtshof (EGh). Was der CS mit Kopie mitzuteilen ist.

    Die Klauen der CS (Credit Bschiss) können nur so gestutzt werden. In der Schweiz findet sich keine Institution welche nur das geringste Interesse hätte diese Gebaren zu stoppen geschweige denn zu verbieten! Viva Banana…..

    • Ihre Empfehlung ist nicht gerade intelligent: Der Europäische Gerichtshof ist eine Institution der EU. Und die Schweiz ist dort nicht dabei.
      Auch kann man in der Schweiz einen Vertrag nicht einfach einer Drittpartei abtreten.

  33. Diebstahl. Die Bank weiss es, jeder weiss es, trotzdem passiert es immer. Ist uebrigens verhandelbar, die Strafe wird oft gestrichen.

  34. „Er hatte bei der Grossbank im April eine 5jährige Hypothek über 400’000 Franken aufgenommen. Weil er seine Liegenschaft kurz darauf verkaufen wollte…“
    –> anything more to add?

  35. Die Praxis ist gang und gäbe. Als ich vor ein paar Jahren (damals 52, 3 Kinder in Ausbildung) von einer grossen Schweizer Rückversicherung im Rahmen einer Kostenrunde entlassen wurde, musste ich zwangsweise die Mitarbeiterhypothek auflösen und rund 32’000 Franken an Zinsen für die Restlaufzeit hinblättern. Notabene für ein Haus, das ich selber bewohne. Gemäss Reglement stehen Mitarbeiterhypotheken nur Mitarbeitenden zur Verfügung.

    • Werter „Geld stinkt nicht….“

      Sorry, aber diese Geschichte glaube ich Ihnen nicht. Sorry!

    • So etwas hätte ich nicht für möglich gehalten. Krass! Solche Unternehmen müsste man öffentlich blossstellen.

    • Das hätte man aber auch wissen können, bevor man diese Konditionen akzeptiert.
      Sind hier alles nur moch mimimi-Memmen, oder würdet ihr euch auch als fähig bezeichnen, einen Vertrag abzuschliessen?!?
      Wenn ja, man the fuck up!
      Wenn nein, ab zum KESB, Beistand beantragen!

    • a) Du hast dafür von garantiert tollen Sonderkonditionen profitiert.
      b) ist bei Austritt die Hypothek nicht automatisch „fällig“ gestellt. Da gibt es immer ein Fallback-Szenario mit zB höherem (Markt-)Zins für Nicht-Mitarbeiter.

      Hier stinkt es eben doch…

    • Etwas mehr Grundkenntnisse wäre schon sinnvoll:
      Es geht hier nicht um Negativzinsen sondern um die Refinanzierungskosten. Mittlerweile liegen halt die Marktzinsen (Bundfutures) nicht mehr bei oder über Null sondern einfach im Minus. Daher auch die tiefen Hypozinsen. Daher muss der Kunde nicht nur den Refinanzierungsschaden zahlen sondern leider auch die Minuszinsen. Die Zinsen sind nun mal seit Frühjahr (Corona lässt grüssen) nicht gestiegen sondern wieder gefallen. Infolge Corona kam es sogar zu einem kurzzeitigen Zinsanstieg.

      Warum soll also die CS auf diesem Schaden sitzen bleiben? Machen auch die anderen Banken nicht.

      Daher ist jeder Fall – da zeitlich nie deckungsgleich – einzeln zu betrachen: wie war das Zinsniveau bei Abschluss und wie bei der Rückzahlung. Das mit der Pauschale ist sicherlich eine Frechheit — nur war sicherlich im Vertrag drin/erwähnt. Also zuerst lesen bevor die Unterschrift drauf kommt.

      Eine Grundschuldänderung bzw. Hypothekentausch ist ebenfalls nie kostenlos. Warum sollen die Banken hier kostenlos arbeiten — wo gibt es dies in den anderen Branchen? Automobil, Pharma und und?

      Offene Frage: warum verkauft er nun nach ca. 5 Monaten? Kein Geld mehr, Gewinn mit Liegenschaft?
      Wenn jemand etwas nicht kriegt — einfach mal hier posten via Hässig. Die bösen Banken…. sehr einfach und schäbig

  36. Den Dummen gehört die Welt!
    Der Verkäufer hätte mindestens prüfen können, die Hypothek gratis weiterzugheben und den Zins für die restlichen 4.8 Jahre (ca. CHF 16’000.-) am Kaufpreis abzuziehen. Wäre nicht mal die Hälfte gewesen und für den Käufer sehr interessant.
    Aber eben….

  37. Zu den Fakten:
    In genau diesem Blog liess sich LH über den riesigen Gewinn aus, den Banken angeblich mit den Covid-19 Krediten machen, indem Sie die zu 0 % ausgeliehenen Gelder angeblich zu minus 0.75 % refinanzieren können.
    Heute nun schreibt LH sinngemäss, dass das Verlangen von Negativzinsen unverschämt sei. Was nun?
    Ohne Negativzinsen hätten die Covid-19 Kredite niemals zu 0 % vergeben werden können. Aber heute soll man keine Negativzinsen verlangen dürfen? Das geht höchstens für einen Journalisten auf.
    Zu den Rechenkünsten:
    Die Differenz von 0.75 % zu 0.7928 % = 0.0428 %. Ist das wirklich „knapp 1/4 %“?
    Zum Vertrag:
    Die CS erwähnt in ihren Verträgen die Pauschale von CHF 1’000 ausdrücklich. Der Betrag erscheint auch mir übertrieben – aber die Millionenboni der Manager müssen schliesslich irgendwo verdient werden. Und es ist gar niemand verpflichtet, diesen Vertrag zu unterschreiben resp. mit der CS zu geschäften. Der Kunde kennt die Konsequenzen einer vorzeitigen Vertragskündigung vor Vertragsabschluss. Das selbe gilt für die Berechnung der Vorfälligkeitsentschädigung!
    Es ist tatsächlich so, dass viele Banken auf die Weiterverrechnung von Negativzinsen bei vorzeitiger Vertragsauflösung verzichten – meine Regionalbank gehört auch dazu. Das ist jedoch ebenso ein Verlustgeschäft wie deren Auflösungspauschale von rund 1/3 des CS-Betrags.

    • @ Osmanli: Ihrem „Kommentar“ zufolge, sind Sie bei einer Regionalbank goldrichtig!

  38. Ende letzten Jahres holte ich eine Offerte rein bei der Luzerner Kantonalbank. Erst im Gespräch sagte mir der Mitarbeiter, dass bei einer vorzeitigen Auflösung zusätzlich 1% der Restsumme und Laufzeit Minuszinsen anfallen. Im Vertrag stand kein Wort davon, was ich nicht korrekt finde!

    • Der MA kann noch vieles erzählen wenn der Tag lang ist.
      Wenn es im Vertrag steht, können Sie es lesen und selber entscheiden, ob Sie sowas unterzeichnen wollen. Wenn es nicht drin steht, vergessen Sie es.

  39. Es versteht ja niemand warum man im aktuellen Umfeld eine Hypothek zurückzahlen will.

    Der Kunde verdient so schlechte Konditionen um ihn vor dem verpassen von Gewinnen an der Börse zu schützen.

    • @ Beat Bless: Ein solch „geistreichen“ Kommentar habe ich hier selten gelesen.
      Gratulation!

  40. Und jetzt? Das ist doch normal. Wenn ich frühzeitig aus einem Vertrag aussteigen will, dann kostet das. Sonst würde ja jeder seine Hypothek anpassen, wenn die Konditionen besser werden als bei Vertragsabschluss. Sollte es doch eine Bank geben, bei der das nicht so ist, werde ich heute noch meine Hypothek wechseln. Was für ein Traum. Bei tiefen Zinsen abschliessen, wenn sie trotzdem noch weiter sinken, dann sofort wechseln und sonst bleiben. Null Risiko für mich, alles Risiko bei der Bank. Die Frage ist nur, wer würde sein Geld bei einer solch kulanten Bank anlegen? Vielleicht ich doch nicht. Aber sicher irgendwelche Sozis…

    • Ok. Aber wieso beweist das keine Bank ganz konkret – schwarz auf weiss – anhand genau dieser vorzeitig gekündeten Tranche?

    • Gegen eine faire PV-Berechnung hat sicher niemand etwas einzuwenden. Aber die Basis zu wechseln (bei Vergabe 0%, bei Rücknahme -0.75%) ohne Teilkulanz ist daneben.

    • @Happy Hippo
      Die Glarner Kantonalbank und die SwissLife verrechnen bei einem vorzeitigen Verkauf der Liegenschaft keine Vorfälligkeitsentschädigung mehr. Es wird nur eine Pauschale von CHF 1’000 fällig.

    • Naja, aber die Bank fordert von mir ja auch einen Nachschuss, wenn der Immobilienwert fällt und sie ihr Risiko erhöht sehen. Das ist dann ja wohl auch sehr einseitig gedacht. Einen besseren Zins geben sie mir dann ja auch nicht…

    • Man muss schon spezifizieren. Es geht hier um den Verkauf der Immobilie, nicht darum den nächsten besten Hypothek Prozentsatz zu ergattern.

      Es gibt durchaus ein paar wenige Institute, die bei einem vorzeitigen Ausstieg aufgrund Verkauf keine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen….

  41. Andere Variante: Der Käufer der Liegenschaft übernimmt die Hypo zu den bestehenden Konditionen. Man findet immer mal wieder Inserate mit „Hypo mit x% Zins bis 2024 muss übernommen werden“

  42. Bei allem Respekt, aber der hier besagte CS-Kunde scheint mehr als nur naiv zu sein.

    Wenn eine Immobilie mit bestehender Festhypothek verkauft werden soll, sollte man dies mit Hypoübernahme von statten gehen. So einfach hätte dies sein können, aber da war wohl der Verkäufer intellektuell überfordert.

    • Sie scheinen ja aus der rötesten Ecke zu kommen und dabei noch mega viel vom Banking zu verstehen? Ich jedenfalls seh nicht ein Millimeter Zusammenhang zu einem „Grundstückgewinn“? Vielmehr geht es hier um die frühzeitige Auflösung eines fixen Vertrages; wenn sie das nicht verstehen wollen…

  43. Bitte diesen nutzlosen Ombudsmann-Posten abschaffen… Der war schon ewig für die Katz, sonst wären ja die Krankenkassenkosten im Konsumentenpreisindex unserer Teuerung inbegriffen. Völlig realitätsfremde Berechnung, mit abgesegneter parlamentarischer Unterstützung.
    Das Volk verarmt, während die Umverteilung den Mittelstands erdrückt (vor Defizit).

    • Nur ist es wohl kaum der „verarmte“ Mittelstand, welcher sich auch am Hyposchuldenmarkt beteiligen kann?

  44. Dagegen sollte mal einer Klagen bis vor Bundesgericht!

    Die Leasinggesellschaften haben früher auch Pönalen erhoben die noch über den Gesamtkosten der ganzen Vertragslaufzeit lagen, genau gleich ist es vorliegend, der Kunde zahlt am Schluss mehr als wenn er den Vertrag erfüllt hätte.

    Natürlich darf die CS den tatsächlichen Schaden belasten, Pacta sunt servanda, aber nicht einfach Pauschal und unbelegt, dann muss Sie mal mehreres Belegen und zwar erstens das es sich dabei tatsächlich um Kundeneinlagen gehandelt hat, wenn Sie zB Giralgeld verleiht, hat Sie sowieso nur einen kleinen Kapitalaufwand mit grosser Rendite drauf.

    Die völlig absurde Behauptung das alle Gelder nach Auflösung am Kapitalmarkt angelegt würden ist doch absurd. Die Nutzen wenn schon den schon das freie Kapital zum Traden und vervielfachen es oder verlieren es.

    Man kann es ja nur wiederholen, jeder der eine Bank ausrauben muss ist ein armer tropf, wer richtig abzocken & betrügen will, der gründet eine Bank und zieht die Leute ganz legal ab….nur die Mittellosen müssen straffällig werden, alle anderen haben ganz legale möglichkeiten die Leute zu berauben….klar man klagen 😂😂😂 wenn man Mio hat….

    • Können sie mir bitte mal den Unterschied zwischen Kunden- und „Giral“geldern erklären? Meines Wissens sind sämtliche Positionen in einer Bankbilanz (abgesehen vom Kassabestand) Buchgelder??? Vielleicht müssen sie dann ihre restlichen und abstrusen Behauptungen auch noch ein klein wenig anpassen!

    • Es steht im Vertrag so drin, stupid! Pacta sunt servanda aber nur solange es gerade passt?
      Der Kunde hat einen Bruchteil seiner eingegangen Pflichten erfüllt. Profitieren ja, aber trotzdem volle Freiheit der Vertragsauflösung? Aber ja die Bank ist wie immer die Böse. Euer Bashing ist nur noch erbärmlich.

    • Die Frage ist allerdings, ob sie bei einer frühzeitigen Vertragsauflösung wirklich kulanter sind? Würde mich brennend interessieren, ob du da griffige, belegbare Vergleichszahlen hast?