Zürich hält Stellung, Wallis will Kohle

Im Wirtschaftskanton landen keine Klassen in Quarantäne bei Einzel-Ansteckung. Scharfmacher Bern, Wallis: Noch mehr Geld.

It’s The Economy, Stupid. Der Spruch aus den USA erhält in der Corona-Krise eine Schweizer Version.

Der Beamten-Kanton Bern und der Tourismus-Staat Wallis hauen auf die Covid-Pauke, so laut es geht. Hintergrund: Sie wollen Geld vom Steuerzahler.

Umgekehrt der Wirtschaftskanton Zürich. Seine Regierung ist die grosse Bremserin, wenn es um noch mehr Schutz-Massnahmen geht.

So bleiben die Primarschüler an den Stadtzürcher Schulen auch dann im Klassenzimmer, wenn ihr Lehrer positiv getestet wurde.

In der Innerschweiz landete dagegen nach einem Covid-Fall sofort die ganze Klasse im Heimzimmer – wie im Frühling.

Zürichs Magistraten ist die Bedeutung der freien Wirtschaft bewusst. Sie wollen nicht erneut die Wirtschaft auf Basis von hochschiessenden Testergebnissen dichtmachen.

Bern, die nationale Administrations-Zentrale, und Wallis, wo alles vom Tourismus abhängt, schon.

Für sie ist die Welt einfach: einfach die hohle Hand machen.

Berner und Walliser Politiker sehen in Corona die historische Chance, noch mehr vom Steuerzahler zu holen.

Sie sind die Schweizer Ausgabe der EU-Länder Italien und Spanien, hängen am Tropf der Dynamischen.

Dies zeigte sich gestern in der Presse.

„Ueli Maurer darf die Wirtschaft nicht im Stich lassen. Das ist unmoralisch“, so der Walliser Regierungspräsident Christophe Darbellay in der SonntagsZeitung.

„Man darf doch nicht den Geldhahn zudrehen und stattdessen weniger scharfe Massnahmen fordern“, meinte der Ex-CVP-Präsident.

„Das verlängert und erschwert den Kampf gegen die Pandemie und führt zu unzähligen Toten.“

Wie bestellt, meldet heute früh das Walliser Kantonsspital, es sei jetzt an der Kapazitätsgrenze angelangt. Wie knapp aber der Platz für Covid-Erkrankte mit Intensiv-Beatmung ist, darüber las man nichts.

Ein Detail für die Walliser. Für sie gilt der Schlachtruf: Gesundheit ist das oberste, unumstössliche Gut.

Also müssen wir schliessen – und jemand soll zahlen, so Darbellay.

Von wo das Geld kommt, darüber macht sich der Walliser Christdemokrat keine Gedanken. Ueli Maurer von der SVP, der Finanzminister, wird wohl schon genug in seiner Kasse haben.

Der Druck auf Maurer, der nicht einfach Blankochecks ausstellen will, und auf die Zürcher Regierenden, die nicht einfach die Wirtschaft wieder abriegeln wollen, steigt fast stündlich.

Zentrales Sprachrohr jener Kräfte, die immer mehr wie im sozialistischen Spanien und im chaotischen Italien nach weiteren Massnahmen rufen, ist der Tages-Anzeiger.

„Was ist bloss in den sonst so forschen und selbstbewussten Kanton Zürich gefahren?“, fragt die Zeitung heute.

Zürich sei das neue Bern, sprich langsam und bedächtig. Die in den Augen des Tages-Anzeigers dynamischen Macher sässen heute in Bern.

„(Zürichs) Regierungsrat begnügt sich mit Mittelmass, bezeichnet sich selber als langweilig und lässt jeglichen Führungsanspruch in der Corona-Krise vermissen.“

Die „sonst so gestressten und hippen Zürcher“ würden sich in der Viruskrise damit zufrieden geben, „hinter Bern ‚herzuhöseln‘ und andere Kantone wie das Wallis oder Schwyz zu kritisieren“.

Scharfmacher top, Bremser Flop – so das Blatt aus der Limmtstadt, das in der Politik von Stadt und Kanton Zürich enormen Einfluss geniesst.

Noch halten die 7 Zürcher Regierungsräte dagegen. Sie wollen zuerst sehen, was die bisherigen Massnahmen gebracht hätten.

Kommentare

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  1. Guten Abend Herr Hässig

    Irgendwann Anfangs März 2020 (ich erinnere mich nicht mehr genau an das exakte Datum) wollte ich in Ihrem Medium zum Schulstreik aufrufen, was ja gehörig in die Binsen ging und ich als Resultat dieser Aktion nicht mehr für Ihr Medium schreibe.

    Nun sind wir an einem ähnlichen Punkt angelangt. Die Schweiz stiert den Präsenzschulunterricht durch, obwohl die Infiziertenzahlen durch die Decke gehen und die allgemeingültigen Zahlen der Harvard School of Public Health für Schulschliessungen längstens durchbrochen wurden.

    Der Sommer wurde sträflich vernachlässigt und keine valablen eLearning Inhalte wurden vorbereitet.
    Dies in einem der reichsten Länder der Welt, welches sich die Digitalisierung der eigenen Wirtschaft auf die Fahnen geschrieben hat und das teuerste Beamtenheer der Welt unterhält.

    Nein, unsere staatliche Erziehungsnomenklatura tut so, als ob es gar keine Pandemie gäbe und die Kinder von unsichtbaren Schutzschildern umgeben sind, welche gegen das Virus schützen und eine Übertragbarkeit unmöglich machen. Doch diese Schutzschilder existieren nur in den Köpfen des helvetischen Politiker-Beamten-Komplex.

    Mittlerweile wissen wir zur Genüge, aufgrund der Erfahrungen anderer Länder – insbesondere Israel, Tschechien, den New Yorker Talmud Schulen und der Klage gegen das niederländische Bildungsministerium, dass die Schulen für explosionsartige Zuwachsraten von Infizierten sorgen, da Kinder als Vektoren des Virus agieren. Dies wurde ebenfalls seit geraumer Zeit wissenschaftlich belegt. Kinder weisen die genau gleich hohe Viruslast auf wie die Erwachsenen. Sie infizieren auch dementsprechend, obwohl sie oft selber asymptomatisch bleiben oder einen milden Verlauf der Infektion aufweisen.

    Doch nichts tut sich. Der Winter steht vor der Türe und wir segeln direkt ins Desaster. Obwohl in der Zwischenzeit jeder halbwegs belesene Mensch von der Übertragbarkeit des Virus mittels Aerosolen weiss und die Übertragung in Innenräumen rund 18 mal höher ist als im Freien, schicken wir unsere Kinder weiterhin täglich in die Rattenfalle, weil wir von den Behörden dazu gezwungen werden (und wer möchte schon die KESB im Haus).

    Das Tragische an dieser Situation? Es gäbe mittlerweile technische Geräte, um den Schulunterricht ungefährlicher zu gestalten. Luftfiltriergeräte mit HEPA Filter (mindestens Klasse 13) filtrieren bis zu 99,995% der Viren in einem Schulzimmer bei einer mindestens 6-maligen Raumluftfiltrierung pro Stunde und einer erstrebenswerten Luftfeuchtigkeit von 30 %. Ebenso wäre ein günstiges CO2 Messgerät pro Schulklasse notwendig, um die Frischluftzufuhr (Lüften) im Raum unter Kontrolle zu haben.

    Doch all dies kostet und es ist viel einfacher das Volk zu zwingen, sich wenig bis gar nichts nützende, ungenormte und ungeprüfte Ramsch-Masken „made in China“ aufs Gesicht zu pappen, für die sie auch noch selber aufkommen müssen.

    Die BAG Beamten haben bis dato nicht einmal die Gefahr der Infizierung mittels Aerosolen in Innenräumen analysiert, geschweige, eine technisch fundierte Empfehlung zur Anschaffung von Luftfiltriergeräten für Schulen publiziert. Nichts geschieht und jeder Tag zählt.

    Deshalb, hier nochmals und unfiltriert, Schweizer, schickt Eure Kinder momentan nicht in die Schule.

    Schulstreik nicht wegen einer idiotischen Göre aus Schweden, Schulstreik zur Rettung der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Situation der Schweiz.

    Mit freundlichen Grüssen

    Isabel Villalon
    Dipl.Ing.TU München/ICAI Madrid

    • Frau Villalon
      Sie sind ja diplomierte Ingenieurin.
      Haben also Zahlen lesen gelernt.

      Anstatt die sinnentleerten (ich schreib hier nicht manipulierten) Tabellen und Exponential-Kurven der letzten Monate und jetzt ‚explodierenden‘ Fallzahlen (von was für Fällen?)
      sollten Sie mal die Sterbezahlen (DE oder CH, auch Oe) der letzten 5 Jahre
      LESEN und vergleichen

      Das sollte bei Ihrem Bildungsstand drin liegen.

      Und dann stoppen mit dem Terror, das machen die Medien schon zur Genüge,
      UND DAS MACHT DIE MENSCHEN KRANK!

      Vielen Dank
      René Küng

    • Gut geschrieben, Frau Villalon. Sie haben den ersten sinnigen Kommentar seit Monaten zum Corona-Virus in diesem Blog geschrieben.

      Herr Lukas Hässig soll sich gut überlegen, ob er für die wenigen Verharmloser und Leugner in seiner Leserschaft weiterhin Corona-Geschwurbel schreiben will und sich so in die Irrelevanz zu bugsieren – oder ob er sich endlich auf den aktuellen Stand der Wissenschaft bringt. Wenn das seinen Förderern nicht gefiele, empfehle ich ihm Zivilcourage und Einsicht.

    • Sehr geehrter Herr Küng

      Vergangene Gewinne (der DACH Länder) sind kein Garant für zukünftige Erfolge. Weil die erste Welle die Schweiz streifte, heisst dies nicht das die zweite Welle hier ebenfalls ein Streifschuss wird.

      Ich habe sehr genau die Übermortalitätstabellen von Spanien (63.000) und Mexiko (193.000) seit Beginn der Pandemie angeschaut. Gott möge die Schweiz vor solchen Zahlen bewahren.

      Beste Grüsse

      Isabel Villalon

    • Bloss ein weiteres aufgeblasenes pseudowissenschaftliches Geschwätz mit ein-seitigem Fokus: Luftfilter, Schulboykott.
      Polemisch und beleidigend dazu („sträflich vernachlässigt“, „tut so, als gäbe es keine Pandemie“, „Rattenloch“, „idiotische Göre“ etc. etc.). Das ist nicht nur unterstellend und respektlos, sondern belegt entlarvend die Unwissenschaftlichkeit der Ausführungen.

      Was mag der Hintergrund sein? Nebst Geltungssucht wie bei all den Epidemiologen und Virologen, die sich in ihre Hybris verstiegen haben. Womöglich ganz ordinär der schnöde Mammon. Womöglich ist die Dame beteiligt an gewisssen Luftfiltergeräteherstellern oder -dealern u.dgl.

      Auch Ihr Wissenstand, Frau Villalon, ist, wenn überhaupt, nur gegenwärtig: Kinder als Vektoren. Es wurde auch schon das Gegenteil behauptet. (usw. usf.)
      Wer blickt noch durch.
      Nicht in erster Linie Menschen, die mit Titeln angeben müssen.
      Andere hier könnten auch, wissen aber, dass das der Glaubwürdigkeit nicht unbeding förderlich ist. Zumal man den erwähnten Ton anschlägt.
      A propos, erlauben Sie mir, dass ich mich herunterlasse auf Ihr Niveau: Madrid. Ausgerechnet. Damit wollen Sie Eindruck schinden, überzeugen? Oder was?
      Ich sag nur Isabel Diaz Ayuso.
      Nein danke.

    • Die Spanien-Zahlen würden auf die Schweiz etwa 10’000 zusätzlichen Tote bedeuten, zu den 67’000 „normalen“. Das Virus ist gefährlich, es ist aber nicht so stark, wie die Hysterie, die angefacht wird. Wenn wir gar nichts mehr zulassen, wird wohl auch unser Immunsystem schwächer.

    • Jetzt macht die Spanierin auch noch auf Virologin und kann trotz Techstudium in Allemagnia keine Statistik lesen geschweige denn verstehen.

    • Oje! und jetzt vergleichen sie noch höchst fahrlässig mit Spanien. Wir haben bis dato keine 2‘000 Tote! Und das seit Anfang der Pandemie (Quelle DRS news) und unter der Annahme, das dies stimmt und nicht eine Prozentzahl davon ohnehin gestorben wäre.

    • Sehr geehrte Frau Villalon

      Ich danke Ihnen für Ihr, wie immer, direktes und fundiertes Statement.

      Leider werden Sie wieder recht haben, wie damals im Januar, als Sie uns hier alle warnten und von vielen sehr beschränkten Lesern belächelt, beschimpft und verspottet wurden.

      Ich würde ebenfalls aufhören für dieses Medium zu schreiben. Das Niveau hier ist erheblich gesunken, Autoren und Leserschaft reflektieren geistige Armut und Müdigkeit. Ihr frischer Wind fehlt und es möttelet ziemlich.

      Ich freue mich umso mehr, Ihre Leitartikel in der Schweizerzeit lesen zu dürfen, welche ich nur wegen Ihnen abonniert habe.

      Bleiben Sie gesund. Nochmals herzlichen Dank.

      S.P.
      Männedorf

  2. „Noch halten die 7 Zürcher Regierungsräte dagegen. Sie wollen zuerst sehen, was die bisherigen Massnahmen gebracht hätten.“

    Mehr als eine wöchentliche Verdoppelung der Fallzahlen! Das weiss doch nun jeder. Ich hab immer geglaubt, die Berner sein langsam, Zürcher Regierungsräte sind in dieser Disziplin aber deutlich besser. Abwarten bis alles durchseucht ist. Ich werd doch bestimmt nicht zu den Toden zählen.

  3. Kommen mir immer mal die asoziale entsolidarisierende Hetzerei bürgerlich neoliberaler gegen (Schein)Invalide, Sozialschmarotzer, faule Arbeitslose und der neuste „gierige Pensionäre“ die den jungen von heute die Renten von morgen klauen in den Sinn. Aber kaum einer von den kleinen aus der Arbeiter und Angestelltenklasse war jemals so diebisch und hinterhältig gierig wie einer der grossen.

  4. Das himmeltraurige Käseblatt „Tages-Anzeiger“ muss man nun wirklich nicht mehr erwähnen oder zitieren ebenso wenig die Wanner-Presse mit dem gleich traurigen Erzeugnis „Schweiz am Kn(W)ochenende mit diesem SVP-lastigen „Chefredaktor“ Müller!

  5. Sehr scharfsichtige Analyse. Jedes Wort ist leider wahr. Und das Ärgerliche: Korrekturen sind fast kaum möglich, zu sehr verfilzt sind das Wallis, Bern und auch Graubünden mit Bundesbern, zu viele Jahrzehnte haben wir sie verhätschelt und gesäugt. Zu sehr haben gewisse Medien wie der erwähnte Tagi oder das SRF in erster Linie die Sonnenseiten dieser Kantone gezeigt: Yö- und Mitspür-Effekt, sentimentale Gehirnwäsche der gemeinen Schweizerin und des Schweizers).

  6. einmal mehr nur einfältige meinungsmache mit diesem artikel. was daran journalistische glanzleistung sein soll …???

    wenn sie alle die fakten richtig studieren und akzeptieren würden, dann wüssten sie was sache ist. klar herrscht mancherorts panik, so wie offenbar hier auch ignoranz besteht. ob der kanton zürich richtig handelt wird sich erst noch weisen.

    so wie die fakten klar sind, so wohl auch das verhalten in einzelnen bevölkerungsteilen:

    „12:27
    Absprache nach Hochzeitsfeier: Gäste liessen sich nicht testen

    In Appenzell Ausserrhoden liessen sich Gäste einer Hochzeitsfeier absichtlich nicht auf das Coronavirus testen, um so eine allfällige Quarantäne zu umgehen. Abklärungen hätten gezeigt, dass es unter den Hochzeitsgästen Absprachen gab, sagte der Ausserrhoder Regierungsrat Yves Noël Balmer am Montag vor den Medien.

    Das Brautpaar hätte von einem Gast gewusst, der später positiv auf das Coronavirus getestet worden sei. Den Behörden wurde dies aber nicht mitgeteilt und man habe erst zwei Wochen später durch Zufall davon erfahren, so Balmer. Mehrere Gäste der Hochzeitsfeier haben später an einem Oktoberfest und weiteren Aktivitäten teilgenommen.

    Erst am Sonntag verschärfte Appenzell Ausserrhoden seine Massnahmen gegen das Coronavirus. Die Fallzahlen sowie die Zahl der Spitaleinweisungen im Zusammenhang mit Covid-19-Erkrankungen seien drastisch gestiegen.“

    https://www.srf.ch/news/schweiz/das-neuste-zur-coronakrise-berset-massnahmen-sollen-laengerfristig-gelten

    • Fakt ist die Fallzahlen im Kanton Bern sinken seit Freitag:

      Freitag: 830
      Samstag: 730
      Sonntag: 534
      Montag: 447

      Bitte aufhören unnötig Panik zu machen!

    • Genau. Wahrscheinlich von einem Banker-Schnösel aus Zürich geschrieben, der einen IQ von 85 hat und seine Mini-Steuern im Kanton Zug oder Schwyz zahlt, sich aber am meisten aufregt. Aber vielleicht braucht er demnächst ein Intensivbett und wird dann endlich seine Klappe halten.

    • Lieber Peter
      Und wie sehen die Fallzahlen vom Dienstag aus? +531
      Damit ist ihre These von sinkenden Zahlen schon mal widerlegt.
      Nichtsdestotrotz gebe ich dir recht, man soll nicht unnötig Panik schüren!
      Fakt ist: wir wissen sehr wenig über dieses Virus und es führen sehr wahrscheinlich verschiedene Wege nach Rom. Ignorieren oder gar verleugnen ist sicherlich die falsche Taktik. Warum kann man sich nicht an gewisse Regeln halten? Warum müssen alle wegen ein paar Minderheiten leiden?
      Warum mussten alle unbedingt in den Urlaub? Je mehr wir uns bewegen (Mobilität), desto besser kann sich das Virus verbreiten. Es wird deswegen nicht tödlicher und gefährlicher, aber lästiger.
      Und noch kurz einen Kommentar zur Mortalitätsrate: liebe Super-Virologen (meist an der Uni Domus Nostri studiert), liebe Statistiker und vor allem liebe Alles- und Besserwisser,
      Weil wir einen Lockdown hatten, gab es viel weniger Unfälle, weniger Grippe-Erkrankten und deshalb auch weniger Todesfälle aufgrund dieses Ausbleibens. Wenn die Todesrate gleich hoch ist, dann gibt es rein aus logischen Gründen, eine Übersterblichkeit.
      Will ich Panik schüren? Nein. Ich will nur, dass die Besserwisser aus beiden Lagern sich zusammenraufen und endlich verstehen, dass wir nur gemeinsam, diese Krise bewältigen können. Wenn Behörden sagen, wir sollen unsere Mobilität ein bisschen einschränken, dann müssen wir nicht ein Fest mit 200 Personen organisieren (eine Hochzeit sei hier ausgenommen, meiner Meinung nach). Wir können doch warten. Wir können in Restaurants gehen und die Schutzmassnahmen befolgen, vorsichtig sein – es klappt in Südkorea, Japan, China etc.
      Wenn aber jeder so will wie er/sie/es will, dann fahre ich auch mit 80km/h die Bahnhofstrasse runter, weil ich das will.
      Warum gibt es Gesetze? Weil man sich eine Spielanleitung einigen will, um das Leben zu geniessen.
      Danke für die Publikation lieber Lukas
      Nigol

  7. Man gewinnt langsam aber sicher den Eindruck, dass Entscheidungsträger der Polit-Kaste diktatorische Fantasien haben und die absolute Kontrolle über den Staat und seiner Bewohner haben möchten. Es ist langsam an der Zeit, dass alle wieder klar, nüchtern und sachlich Denken, damit die Corona-Politik nicht von Panik und Angst bestimmt wird und der Glaube sich breit macht, es gibt keine Zukunft.
    Gunther Kropp, Basel

    • Danke für diese Feststellung, auch wenn ich das etwas anderes sehe.

      Mir scheint, dass viele in der Bevölkerung (in der Schweiz und im Ausland) zwar frei sein möchten alles ohne Einschränkungen zu tun, aber kaum wird es kompliziert und man sollte Verantwortung übernemen, dann verweigern sie diese und möchten das die Regierung (oder in Unternehmen aufs Management) diese übernimmt. Nun sind aber viele in Führungsfunktionen der Macht und des Geldes wegen, aber offenbar auch nicht bereit diese, in ihrem Fall, noch grössere Verantwortung zu übernehmem. Also es sind nur Schönwetterkapitäne ohne wirklich Kompetenzen für ihr Amt zu haben.

    • @Pragmatiker
      Richtig erkannt. Wenn der Souverän und alle Bewohner eines Landes seit Jahren mit der Salami-Taktik entmündigt und zur Passivität erzogen werden, dann ist es nicht mehr weit bis totalitäre Herrschaftsstrukturen zur Normalität und Selbstverständlichkeit werden.

  8. Dann ist vermutlich der Zeitpunkt abzuwarten, bis Kinder den Virus nach Hause tragen und Menschen zu Schaden kommen. Ich finde das lasche Vorgehen bedenklich und ich könnte mir vorstellen, dass es das eine oder andere juristische Nachspiel geben könnte. In der proaktiven Kommunikation sind diese Stellen nicht unbedingt top. Eltern müssten hier die Möglichkeit geboten werden, die Kinder einfach nicht in die Schule zu schicken oder stattdessen Fernunterricht zu haben.

  9. NFA-Bezüger Wallis: In der Waadt feiern, festen und dort die Massnahmen nicht umsetzen… Die reichen Kantone in der Üsserschwiiz werden wenn es heikel wird sicher den Walliser Spitälern helfen und auch ihre Corona-Betten den Ignoranten zur Verfügung stellen. Die REGA fliegt sie ja hin…

    • @Ganz Böser – richtig – den Kanton Wallis sollte man als eigenes Königreich gründen – dann müssten die Ihre Infrastruktur endlich selber bezahlen. Immer von den übrigen Kantonen und vom Bund kassieren und trotzdem eine freche „Schnorre“ haben, wäre dann ein für alle Mal vorbei!

  10. Nationaler Finanzausgleich 2019: Bern erhielt 1.1 Milliarden, Wallis 760 Millionen. Tendenz steigend.
    Diese Kantone sollten ihre Budgets der Realität anpassen.

  11. Es ist einfach unglaublich, was in der Schweiz und weltweit abgeht. Auf die Schweiz bezogen schaut Euch dort draussen doch einmal die aktuellste Statistik des BAG über laborgeprüfte Todesfälle an – Bitte! Daraus ist so was von deutlich ersichtlich, dass nur und zwar nur die älteren Generationen ab 80 wirklich gefährdet sind. Das waren sie aber schon bei der normalen Grippe!!!

    Wollen wir wirklich die gesamte Wirtschaft an die Wand fahren, nur um einen 83-jährigen seine Lebenserwartung auf 84/85 zu erhöhen?!? Was sich brutal und unmenschlich anhört, wird für viele jüngere Generationen bald sehr, sehr unmenschlich werden, da sie sich ihr Leben schlichtweg nicht mehr finanzieren können.

    Tatsache ist, dass der PCR-Test völlig unbrauchbar ist. Er zeigt einfach positiv an, wenn man einen Coronavirus (es gibt deren 8 – Covid-19 ist einer davon) oder eine Grippe hat. Das ist der wahre Grund, warum die Fallzahlen so nach oben schnellen. Habt Ihr Euch eigentlich schon einmal gefragt, warum die WHO und das BAG seit geraumer Zeit keine Grippestatistiken mehr führen?? Es wird jetzt alles unter Covid-19 zusammengefasst. Obwohl dies für die meisten Altersgruppen wie eine normale Grippe verläuft (zum Grossteil sogar ohne Symptome, da bereits immun), versinkt die Welt in Massnahmen und zerstört sich selber!! Wollt Ihr das wirklich?? Falls nein, erhebt Euch und zwar sofort!!

    • Vollpfosten der ersten Stunde. Es geht um’s Abkratzen, Junge. Und ich denke, den Weg über eine Covid-Infektion zu beschreiten möchte wirklich niemand. Auch Junge nicht, die ins Spital müssen, gar auf die Intensivstation oder noch schlimmer, beatmet werden müssen. Genau das macht den Unterschied zu anderen viralen Erkrankungen.
      Meine Meinung zu den Covidios: Sie hauen jetzt mal auf den Tisch (dazu haben sie im bisherigen Leben immer Angst gehabt), sie bellen rum im Schutze aller Laut-Sprecher auf dem Sächsilüüteplatz und verwechseln das mit Zivilcourage. Für mich sind das Füdlibürger.

    • Ich hätte es nicht besser sagen können, Gratulation. Was fehlt ist die „cui bono“ Darstellung.

    • Sind Sie 80 Jahre zu spät und etwas zu südlich geboren worden? Es fehlt eigentlich nur noch das HH.

    • Die wirklich meisten Menschen haben zuwenig Einkommen, nicht weil die zuwenig arbeiten oder sowas in der Art, sondern wegen der masslosen Gier der Reichen. Schuld haben sicher nicht ein paar Alte, Arme, Pensionäre, IV Renter denen das Leben verlängert wird. Ausserdem wird kaum je den reichen Patienten der Hahn zugedreht sondern den Armen die angeblich zuviel kosten den ur dort kommen die hässlichen Fallpauschalen zur Wirkung.

    • Und was ist, wenn der 83 jährige, den du verrecken lassen möchtest, dein Vater oder deine Mutter wäre? Nein, nein wir werden uns nicht erheben für ein paar Corona-Leugner.

  12. „Berner und Walliser Politiker sehen in Corona die historische Chance, noch mehr vom Steuerzahler zu holen.Sie sind die Schweizer Ausgabe der EU-Länder Italien und Spanien, hängen am Tropf der Dynamischen.“

    Ist das so Herr Hässig? Haben Sie den Trick des EU-Nordens nicht verstanden? Nein? Wenn die Wirklichkeit nicht so ist, wie meine Ideale, um so schlimmer für die Wirklichkeit und wenn die Macht der Hofberichterstatter lange genug dem untertänigen und allgläubigen Volk eintrichtern, daß die Erde eine Scheibe ist, dann – so ist zu fürchten – wird das auch wieder geglaubt…

  13. Darbellay sagt, dass er bereit sei, Verantwortung zu übernehmen.
    Was für eine Verantwortung?? Einfach alles schliessen und zahlen soll Bern. Ja, so ist es einfach „Verantwortung“ zu übernehmen.
    Der Kanton soll mal vorschiessen und dann schauen was ev. reinkommt. Mit dem Geld der anderen Verantwortung zu übernehmen ist wirklich einfach. Erinnert mich irgendwie an unsere Superbanker…..

  14. Hervorragender Artikel.
    Wir müssen nun die besonnenen Politiker unterstützen und Ihnen unsere Stimme geben. Jeder einzelne ist hier gefragt. Es geht um uns alle.
    Den Tages-Anzeiger muss man unter allen Umständen vermeiden.

  15. Wow, toll reingeballert, IP! Kompliment.
    Es ist schon bemerkenswert, wie es soweit kommen kann, dass „das Blatt aus der Limmatstadt“ soviel Einfluss auf die Politik hat. Dieses tendenziöse, plakative, journalistisch mittelmässige und fast nur noch emotionale Geschreibsel der immer gleichen 3 bis 4 Journalist*innen dort ist fast nicht mehr zu ertragen.
    Bleiben Sie dran, IP. Ihr seid bald das einzige Medium, dass sich noch zu lesen lohnt.

  16. Im gestrigen Sonntalk zeigte Nationalrat Hans-Peter Portmann FDP, einen gute Lösung auf, um einen zweiten Lockdown zu verhindern und trotzdem verantwortlich zu Handeln! Einerseits die Maskenpflicht auch ausserhalb, 1,5m Abstand weiterhin, Begrenzung auf 6 Personen innerhalb eines Familienfestes, eine Polizeistunde ab 23h aber vor allem eben auch Bussen die zur konsequenten Abschreckung gelten sollen, denn ansonsten bringt’s nichts! Hält man sich einheitlich an diese Regeln und zwar in allen Kantonen, braucht es gar keinen zweiten Lockdown oder massive Eingriffe in die Wirtschaft!

    • Ich krieg das Grausen, wo habt ihr denn diesen „Kalten Krieger“ Portmann aufgetrieben. Das ist der Grund, warum man die FDP nicht wählen kann. Da kamen sogar die beiden Vertreter der nach dem starken Staat rufenden „Angsthasenparteien“ noch menschlich rüber. Schweden machts vor: Selbstverantwortung der Bürger, d.h. Masken trägt, wer will, im Moment keine Grossveranstaltungen, Spitäler unterstützen, allgemeine Hygieneregeln, wer krank ist bleibt zu Hause und krank sein heisst schmerzende Symptome zeigen und nicht irgendein Test- oder ein Appsignal. Sonst nix, ausser den eingebuckelten Kopf wieder zu heben.

    • Aber Frau Schneeberger, das ist sicher keine gute Lösung, die uns der FDP-Bankangestellte da vorschlägt. Erinnert eher an DDR-Verhältnisse. Polizeistunde ab 23h, damit faltet man die Gastronomie noch gänzlich zusammen, 6 bei Familienfest, warum nicht 4 oder 10, Zahl entbehrt jeglicher wissenschaftlicher Grundlage und ist reine Willkür, Maskenpflicht überall, obwohl bei Nichttagi- und Nicht-Blicklesern hinlänglich bekannt ist, dass sie nicht nur nichts nützen sondern sehr schädlich sind. Und der grösste Schwachsinn wäre der Bussenirrsinn. Wie wenn die Polizei nichts Dringenderes zu tun hätte. Gehen Sie dann auch denunzieren ?

    • Bravo Manuela Schneeberger, ich bin absolut der gleichen Meinung. Die Politiker müssen endlich den Finger rausnehmen.

    • Wir wissen aus dem Sommer, dass es im Freien nicht zu Ansteckungen gekommen ist bzw das dies sicher nicht das Problem war. Wurde auch genügend von Epidemiologen bestätigt(Vernazza, Streeck etc.) Wieso soll man jetzt Masken im Freien tragen? Wir sollten aufhören so panisch zu reagieren!

    • Die verschiedenen PCR-Tests dürfen nicht für die Diagnose verwendet werden, nur für Forschungszwecke.
      Unsachgemässe Anwendung eines PCR-test ergibt völlig falsche Resultate, -sogenannte falsch-positive Fälle.
      Mittels unkorrekten und viel zu hohen Angaben von Zahlen von sogenannten Fällen (fälschlicherweise aufgeführt als Infizierte)treiben die Medien die Politiker vor sich her, welche nun zu völlig abstrusen und unverhältnismässigen Massnahmen greifen wie Lockdouwn, Maskenpflicht, Grenzsperrungen um dem so vermeintlich gefährlichen Corna-Virus bei zukommen, letztlich ist er nicht gefährlicher als eine starkes Influenza-Virus mit einer Sterblichkeitsrate von 0.12-0,2% der Infizierten -so die neueste Studie bzgl. Sterberate der renommierten Stanford-University aus Kalifornien.
      Die Bevölkerung mit überhöhten und falschen Zahlen bzgl. der Mortalität zu schrecken ist strafbar nach
      Schweizer Gesetz, hier gilt der Fingerzeig an die Medien und an die Institute welche diese unkorrekten Zahlen produzieren und verbreiten, das BAG und Ihre Verantwortlichen sind zur Verantwortung heran zuziehen,
      -Ihre Glaubwürdigkeit haben alle vorgenannten längst verspielt.
      Es läuft der grösste wissenschaftliche Betrug der letzten Jahrzehnte ab.

  17. Christophe Darbellay ist seit jeher ein erbärmlicher Opportunist. Hat sich als CVP-Präsident bekannt gemacht nur um einen sehr gut bezahlten Regierungsposten zu ergattern.
    Das ist ihm in der CVP Hochburg Wallis allerdings erst im zweiten Anlauf gelungen.

  18. Die alten Subventionsjäger sind wieder am Werk. Die kennen eben nur das Geschäftsmodell der hohlen Hand. Das ist eine Mentalitätsfrage. Bremsklötze für den Rest des Landes. Bei Darbelley kommt noch die ewige Heuchelei dazu.

  19. Die Walliser sind immer noch sauer auf die Städter, dass sie den Wolf nicht einfach abschiessen dürfen…
    Die Weinernte ist eingefahren und nun machen sie sich sorgen um ihr zweites Standbein, der Wintertourismus. Da ist ihnen auch egal, wenn der Kanton Zürich, bzw. die Grossregion Zürich wirtschaftlich an die Wand fährt. Geld ist ja immer noch vorhanden, sollen sie halt nachher mehr strampeln um Wallis‘ Kasse zu füllen. Und Bern ist sowieso ein anderer Planet. Von Wirtschaft keine Ahnung – es wird beherrscht durch ein Heer von sehr gut bezahlten Bundesangestellten und staatsnahen Betrieben.

  20. Das Spital Wallis ist der wichtigste Arbeitgeber des Wallis. Rund 5400 Personen arbeiten in einem der zwei Spitalzentren des Spital Wallis, dem Spitalzentrum Oberwallis und dem Spitalzentrum des französischsprachigen Wallis sowie seinem Zentralinstitut der Spitäler.(Website)

    Der abtretende BAG-Direktor Pascal Strupler wird Präsident des Spitals Wallis. Er tritt die Nachfolge von Dominique Arlettaz an. Handelszeitung: «Bevor der Jurist BAG-Direktor wurde, war er seit 1985 in verschiedenen Funktionen als Bundesbeamter tätig. Zwischen 1998 und 2003 war der Oberwalliser aus Visp persönlicher Mitarbeiter von Bundesrat Pascal Couchepin. Danach amtete Strupler bis Ende 2009 als Generalsekretär des Eidgenössischen Departements des Innern.»

    «Das Spital Wallis entstand 2004 aus dem Zusammenschluss von zehn Einrichtungen. Heute gehören zum Verbund Kliniken an den Standorten Sitten, Siders, Brig, Visp, Monthey, Martigny und St. Maurice.» (a.a.O.) Es handelt sich um eine Öffentlich-rechtliche Anstalt (CHE-109.566.047). Moniert man schon die Kontrolle durch die Mitglieder über die Grossgenossenschaften, deren Verwaltungen eine Dachfirma betreiben und diese durch ganze Konzernstrukturen mit aktienrechtlichen Struktur unterhöhlt haben, fragt man sich, wie dann in den Walliser Strukturen die Aufsicht über dieses institut de droit public funktioniert.

    Das Bild, das die Laufbahn Strupler zu den aktuellen Zeiten gibt, ist jedenfalls verstörend. Ob du es glaubst oder nicht. Allerdings muss man mit scheelem Auge die ganzen Auswüchse der Privatisierung der Spitäler in der Schweiz betrachten. Postenschacher nur der Vorname. Aber man wird oft gesund aus diesen Einrichtungen entlassen. Die Rechnung folgt.

    • „Die Rechnung folgt.“
      ich erlaube mir zu präzisieren: der steuerzahler VS wird es bezahlen, der finanzausgleich spitzenbezieher kanton VS wird noch mehr geld verlangen und der nonvaleurige strupler, fürstlichst vergütet abgeschoben und entsorgt von bern, wird jedes jahr freude an seiner regelmässig erhöhten „vergütung“ bekunden.

  21. Zwar gefährlich, so etwas „laut“ zu schreiben, so wegen „freund-eidgenössisch“, jedoch voll überzeugend. Die zitierten Herren haben in ihrer ganzen Karriere nie marktwirschaftlich gedacht. Dasselbe gilt auf journalistischer Ebene für den Tagi! Nur „unternehmerisch“, mit Redaktionsabbau und Uebernahme ganzer Zeitungsteile aus Süddeutschland, da denken die Eigentümer schon ans Marktwirtschaftliche.

    Ich hoffe, dass ZH die ruhige Hand behält, und warte mal gerne auf die Bundsrätliche PK am Mittwoch.

  22. Es ist ganz einfach: in 2 Wochen werden die Fallzahlen zeigen, wessen Massnahmen Wirkung zeigen. Mein Tipp:

    – Wallis: ja
    – Bern: wenig
    – Zürich: gar nicht

  23. Man soll gutes Geld nicht schlechtem nachwerfen ist der passenste Spruch in diesem Coronatheater. M.E. rächt sich nun die grosszügige Geldvergabe, dies alles zu Gunsten der Wirtschaft. Firmen die eh schon Pleite waren erhielten durch den Kredit eine Verschnaufpause, aber eben nur eine Pause. Natürlich kommt jetzt der Schrei nach noch mehr. Zürich tut das Richtige, und der einzig vernünftige BR ist in dieser Situation Ueli Maurer.

  24. Darbellay: Jemand soll zahlen.

    Nein, Darbellay, hätten sich die Leute im Wallis besser an die Regeln gehalten, dann wäre das Problem heute nicht so gross. Selber Schuld.

    Und apropos zahlen: Darbellay ist nicht seriös denn er will gerade eine Software für seinen Kanton (Kosten rund 1,6 Mio chf) ohne ein Submissionsverfahren durch bekommen. Ab 250’000 Summe aber müsste eine Ausschreibung gemacht werden. Er bescheisst also hier ganz klar und keiner scheint es zu merken, besonders die Walliser Medien würden das niemals bekannt machen.

  25. Sie sprechen mir aus der Seele. Die Berner Regierung um ihren blassen Quoten-Jurassier ist noch schlimmer. Sie schliesst auch Fitnessparks oder Saunen. Also Orte, wo man das eigene Immunsystem stärken kann. Lieber zu Hause lahm herumsitzen und sich dann doch irgendwie anstecken.

  26. Bei den Pflegezentren hat man die maximal Massnahmen angewendet, ohne die gewünschten Resultate zu erzielen. Aber nur weil’s im Kleinen nicht funktioniert ist kein Grund es nicht im Grossen zu versuchen………

  27. Schnegg und Darbeley sind jetzt nicht wirklich Linke. Und wenn sogar die Berner-SVP „Feuer“ meldet, dann sollte man das ernst nehmen. Da Zürich täglich fast 1 Mio Pendler hat, wäre es zentral, wenn hier die Leader-Rolle übernommen würde. Den die Zürcher (Nicht-) Massnahmen haben Einfluss auf die gesamte Deutschschweiz.

  28. Was ich schon länger vermute kommt nun langsam zum Vorschein. Bundesrat und gewisse Kantonsregierungen, allen voran Zürich, fahren eine Strategie der Durchseuchung, egal wieviel Menschen dabei sterben. Natürlich ohne es dem Volk zu sagen. Aber die handlungsweise deutet wirklich darauf hin, anders ist eine solche Wandlung von einem Musterland zu einem Hotspot von Europa, noch schlechter als die USA, nicht zu erklären.

    Weltweit haben die Massnahmen zur Eindämmung der zweiten Welle schnell und stark zugenommen, nur die Schweiz sieht zu?

    Alle inklusive Bundesrat sprechen so wie Sie nicht handeln. Man sagt, wir haben keine Zeit mehr, jeder Tag zählt. Derweil hat aber der Bundesrat locker Zeit bis Mittwoch zu warten, wohl in der Meinung, das Virus werde sich dann schon der Agenda des Bundesrates anpassen.

    Ebenfalls die Zürcher Regierung glaubt sie hätte doch locker noch ein paar Tage Zeit, um auf die Bundesratsstimme von Mittwoch zu warten. Es ist wirklich unglaublich wie unfähig gewisse Kantonsregierungen und der Bundesrat sind, den Ernst der Lage zu erkennen.

    Zwischenzeitlich feiert Zürich weiter und hält weiter Grossversanstaltungen ab. Im Aargau glänzt das Shoppi/Tivoli mit einer Geburtstagsfeier inklusive unbewilligtem Sonntagsverkauf, nachdem diese schon durch Ihren Zynismus auffielen, indem sie damit warben, bei ihnen gebe es keine Maskenpflicht als es rundherum schon eine solche gab.

    Und da wundern sich dann die Exponenten von Bund und Kantonen, wenn die Bürger nicht das machen was man ihnen rät. Ich kann gar nicht so viel essen wie ich ko….. möchte über diese gleichgültige, passive und unfähige Vorgehensweise unserer Regierungen von Bund und Kantonen.

    Schämt Euch Ihr Nieten!

    • Danke für die Analyse.
      Ja, die Durchseuchung ist bei der Partei mit dem braunen Sünneli gewollt, denn von einer Krise profitieren Rand- und Oppositionsparteien. Die übrigen Parteien haben vor dieser politischen Konkurrenz Angst, verharren in einer Angststarre und können nur verlieren. Bei einer erfolgreichen Corona-Bekämpfung werden die Kosten den vernünftigen Politikern angelastet, bei Misserfolg werden sie allesamt als Versager abgestempelt.
      Zum Glück ist Natalie Rickli in Zürich in der Regierungsverantwortung. So muss die Besserwisser-Partei beweisen, dass sie es auch tatsächlich besser kann.

  29. Diese Erpressung mit dieser ungaublichen indoktrinänen Unverhältnismässigkeit durch die staatsgarantierten Lohnbezüger macht mich nun zum vehementen Gegner aller Staatsangestellten und Angstpolitiker!

  30. Aus erster Hand: Anders als von verantwortungslosen Medien dargestellt, ist Corona nicht gefährlicher als eine normale Grippe. Es sterben daran jene Menschen, die auch an einer normalen Grippe sterben: Hochbetagte, Menschen auf der Palliativstation usw.
    Ebenfalls ist Corona für die Spitäler operativ kein Problem, weder in Bezug auf die Menge noch in der Behandlung (hierbei hat man auch gelernt). Das Problem ist die Bürokratie, die mit jeder Corona-Erkrankung einher geht. Zitat meiner Ehefrau: „Würden wir um jede Grippe oder jeden Bruch so bearbeiten, dann wären wir nicht handlungsfähig“.
    Übrigens: Das Pflegepersonal hat vor allem Angst vor einem neuen Lockdown: Viele schleppen noch Minusstunden aus dem Frühling mit, wo die Spitäler leer waren.
    Und noch zu den Masken: Absolut nutzlos. Gemäss meiner Frau (Ärztin) hat man vor ein paar Jahren eine breiteangelegte Studie zu Auswirkungen von Masken im OP-Raum gemacht: Es reduziert die Infektionsrate nicht und hilft auch nichts zur Vermeidung von Ansteckungen mit Viruserkrankungen. Es ist wie so vieles in der Medizin reine Show für die Patienten und Angehörigen – es geht um den Placebo-Effekt, um die Leute zu beruhigen.

    • Vielleicht sind die Spitäler tatsächlich noch unterbelegt. Da hab ich (zum Glück) keine Ahnung. Irrenhäuser scheinen aber bereits überbelegt zu sein. Wäre dem nicht so, würden Sie bestimmt nicht frei herumlaufen.

    • sorry, ist ja ok, aber WIR sind NICHT IM OP … und draussen nützen sie etwas, wie z.B. Reduktion der Grösse der Tröpfchenwolke …
      Es gibt ebenso unzählige Studien, die den Nutzen von Masken belegen. Man muss sie nur auch zur Kenntnis nehmen.

      Schreib doch eher drüber, wie in der Westschweiz (Genf?) die Löhne der Pflegenden gesenkt werden sollen.

    • Ja, ich höre im Wesentlichen das Gleiche aus einer anderen Spitalsquelle. Scheint dort breiter Konsens zu sein. Auch andere Ärzte haben mir Ähnliches im Vertrauen gesagt.

      Was die Regierungen dieser Welt ihren Bürgern an Einschränkungen auferlegen, ist aufgrund der öffentlich bekannten Fakten nicht gerechtfertigt.

    • Wenn Ihre Frau Doktor doch so wenig Arbeit hat, weshalb müssen SIE diesen Kommentar schreiben? Frau Doktor könnte doch ihre Minusstunden sinnvoll nutzen und uns Laien aufklären.

      PS: Meine Grossmutter ist Gesundheitsministerin und sie behauptet, ein Virus gehe um. Dieser greife die Gehirne stark an, zu erkennen an der braunen Färbung.

  31. Zweiter Lockdown wäre eine Katastrophe. Viele Banker und Restaurantbesitzer etc. haben natürlich aus guten alten Zeiten privat Millionen auf der Seite, die juckt ein zweiter Lockdown nicht. Aber es gibt auch noch viele Durchschnittsschweizer, die nur 0-50‘000 CHF Vermögen haben – die würden bei einem zweiten Lockdown und Konkurswellen massiv leiden. Reisebüros, Hotels, Restaurants, Bordelle, Kinos werden eh alle pleite gehen, fatal wäre halt wenn es noch unzählige KMUs und Grossunternehmen wie Autozulieferer, Detailhandel etc. trifft. Die können sich jetzt schonmal alle einen schwarzen Anzug kaufen für den Gang zum Konkursrichter demnächst.

  32. „Ueli Maurer darf die Wirtschaft nicht im Stich lassen. Das ist unmoralisch“, so der Walliser Regierungspräsident Christophe Darbellay“
    Dem Begriff MORAL sollte Super Casanova Darbellay ausweichen wie wir einem Corona Hotspot.

  33. Schuldig

    Mit Covid brauchen wir Geduld,
    denn nun quält uns die zweite Welle.
    Ja, ihre Ankunft war blitzschnelle,
    und jeder gibt dem andern Schuld.

    Oh hätte doch, oh hätten wir!
    Die einen haben es verschlafen.
    Für andre gelten Paragraphen.
    Die Politik ist im Visier.

    Dabei, und das sei klar gesagt,
    können Corona wir besiegen,
    dann wenn wir keine Panik kriegen
    und jeder schützt, ganz unverzagt.

    Und deshalb gilt, ganz kultiviert:
    Wir schützen uns, wo wir nur können,
    und auch die andern, und wir gönnen
    uns dies und das, nur reduziert.

  34. Darbellay ist ein unfähiger, selbstgefälliger und verlogener Selbstdarsteller, der Wasser predigt und Wein trinkt – und jeder und jedem mit der Justiz droht, der die Wahrheit über ihn erzählt. Der Tagi ist ein Haufen von Ultralinken, die alles kritisieren, am liebsten hätten, dass die gesamte Wirtschaft implodiert, ohne aber selber irgendeinen vernünftigen Plan zu haben!

  35. Warum wird nicht endlich periodisch flächendeckend getestet (zB mit den neuen günstigen Antigen-Tests), damit die Infizierten aus der Population genommen werden und die exponentielle Welle gebrochen wird? Stattdessen schwadroniert man von neuen Lockdowns, die unglaublich teuer sind und wenig bringen.

  36. Ohne Produktion und Wertschöpfung gibt es auch nichts zu verteilen, das haben Beamte und Subventionsjäger noch nie verstanden.
    Und wegen den hirnverbrannten Massnahmen aufgrund eines doch recht harmlosen Virus ist die Wertschöpfung aktuell massiv reduziert.
    Erinnert mich noch mal: Wer stirbt genau mit dem Virus? Im Schnitt 84-jährige todkranke Menschen. Wann sterben Menschen in diesem Land ohne Virus im Schnitt? 84-jährig und todkrank.
    Es handelt sich somit um eine Massenpsychose ohne wirkliches Fundament.