Knall am Uni-Spital: Ganze Spitze weg

Präsident Martin Waser, SP, und Vize Urs Lauffer, FDP, werfen Handtuch. Tagi berichtet von möglichem Betrug in Herzklinik.

Die beiden obersten Kapitäne des schlingernden Universitäts-Spitals Zürich gehen von der Brücke. Martin Waser und sein Stellvertreter Urs Lauffer sowie eine dritte Person im Spitalrat treten per Mitte 2021 zurück.

Damit ziehen die höchsten Verantwortlichen die Konsequenzen aus einem Skandal, der immer weitere Kreise zieht und in dessen Zentrum die renommierte Herzklinik des Unispitals steht.

Der Tages-Anzeiger berichtete am Freitag und heute von unglaublichen Zuständen bei den Herzärzten. Die hätten Privat- und Halbprivat-Versicherten nicht geleistete Stunden verrechnet.

Im heutigen Tages-Anzeiger sagt ein Arzt, er habe nichts gewusst von Visiten, die er geleistet haben soll. Er sei in der fraglichen Zeit im Ausland gewesen.

Ein Krankenkassen-Manager meint, es könne sich um strafrechtlichen Betrug handeln; dann nämlich, wenn die Verantwortlichen bewusst gehandelt hätten.

Der sogenannte Klinikmanager in der Herzchirurgie war im Sommer nicht mehr aus dem Urlaub zurückgekehrt. Er soll eine hohe fünfstellige Summe aus dem Bonustopf der Herzchirurgie erhalten haben.

Über den Bonustopf wachte der Herzchef Francesco Maisano. Dieser musste die Klinik im Zuge eines Skandals um Implantate verlassen, an denen der Professor privat beteiligt war, dies aber verschwiegen hatte.

Fertig Teflon: Waser (USZ)

Maisano liess gegenüber dem Tages-Anzeiger ausrichten, er stehe nicht im Zentrum der Untersuchung rund um möglichen Versicherungsbetrug.

Maisano hatte als Chef der Herzklinik die Oberhoheit über den Pool. Dort landeten Gelder der Privat- und Halbprivat-Versicherten.

Maisano und sein Klinikmanager müssen in der nun laufenden Untersuchung zeigen, was sie gewusst haben und wohin die Gelder geflossen sind.

Die Leitung des Uni-Spitals unter CEO Gregor Zünd hat die Zürcher Anwaltskanzlei Wartmann Merker mit der Untersuchung rund um den Herz-Bonuspool beauftragt.

Bei Wartmann Merker ist eine junge Anwältin beschäftigt, deren Schwester im Uni-Spital arbeitet und enge Beziehungen hat zu den zentralen Figuren in der Herzchirurgie.

Die Anwältin konnte über ihre Schwester auch den Operationssaal Nummer 8 des Uni-Spitals besichtigen, welchen Herzchef Maisano exklusiv für seine umstrittenen Eingriffe genutzt hatte.

Warum das Uni-Spital die Kanzlei gewechselt hat, ist nicht klar. Die bisherigen Untersuchungen rund um Professor Maisano und dessen Implantate liefen über die Kanzlei Walder Wyss.

Behind the Curve: Zünd (USZ)

Der Rücktritt in globo der obersten Verantwortlichen zeigt, wie stark das USZ im Sumpf steckt.

Die Versicherungen machen Druck wegen des möglichen Betrugs an der Herzchirurgie, die Zürcher Patientenstelle hat Strafanzeige gegen den Ex-Herzchef eingereicht, ein betroffener Patient, der fast gestorben ist, droht ebenfalls mit Strafanzeige.

CEO Zünd läuft die Zeit davon. Der operative Chef des Uni-Spitals hat mit immer neuen Untersuchungen auf die Skandale und Enthüllungen reagiert. Nie aber hat Zünd frühzeitig ein Machtwort gesprochen.

Behind the Curve, sagen die Engländer. Nach dem Abtritt der Spitalrats-Spitze dürfte der Druck auf Chef Zünd steigen. Ein kompletter Neuanfang am Zürcher Uni-Spital zeichnet sich ab.

Kommentare

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  1. Ein weiterer Cüpli Sozi, der versagt, wen wundert. Ich „durfte“ ihn Tiefbaudepartement erleben. Sowas von überheblich. Da konnte ihm wohl auch bei ERZ und USZ niemand helfen, sogar falls es jemand gewollt hätte. Ein echter Napoleon eben, der sein Waterloo erleben hätte sollen. Aber der linke Klüngel lässt ja niemanden fallen. Von mir aus dürfte er auch aus der Stadt, besser noch der Schweiz, abtreten.

  2. Wer glaubt, das sei an anderen Spitälern besser/anders, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
    Mein Nachbar ist Arzt: Er behauptet, dass etwa ein Drittel der Eingriffe wirklich nützen. Ein Drittel überflüssig ist und ein Drittel Schaden anrichtet.
    Überall Filz und Abzocke, die meisten „Götter in Weiss“ denken zuerst mal an die eigene Brieftasche. Wenn ein Patient an der eigenen Gier stirbt, dann ist das Kollateralschaden.

  3. Werter Herr Hässig, in einer Eliten-Gesellschaft in der sich in den letzten Jahrzehnten nur alles um das Statussymbol Mammon dreht, ist das doch nichts aussergewöhnliches. Ich denke Herr und Frau Schweizer müssen sich allmählich daran gewöhnen, dass in Abständen immer wieder derartige Auswüchse ungeschickterweise das Tageslicht erblicken und nicht unter dem Deckel der Verschwiegenheit gehalten werden können. Und an der nötigen Übernahme von Verantwortung happert es dann ohnehin gewaltig (d.h. die Rechnung bezahlt der Steuerzahler): nach bald drei Jahren wissen wir z.B. noch immer nicht wer den PostAutoAG-Bschiss, wo es immerhin um über 200 Millionen ging, eingefädelt und davon z.B. in Form von Boni ggf. profitiert hat. Das sind in in unseren Führungsetagen leider keine Einzelfälle, keine negativ herausragenden Einzeltäter, sonder die Leute auf diesen Ebenen sind so und je nach dem sind sie noch erstaunt, wenn man ihnen Fehlverhalten vorwirft.

  4. Wenn der Leiter eines Krankenkässelis mit 40 tausend Beitragszahler Fr. 500000 pro Jahr nach Hause trägt (siehe Handelszeitung) dann dürfen die ach so honorigen Dotores und Spitalräte wohl auch abkassieren, bis die Balken krachen. Alle geschmiert von der prosperierenden Pharmalobby. Der Patient ist höchstens Mittel zum Zweck. Die nächste Sauerei ist schon im Anmarsch. Milliarden für untaugliche und höchstwahrscheinlich hochgradig schädliche Coronaimpfung. Und schon hat man wieder neue Patienten.

  5. Macht endlich eine Obergrenze bei Salären und Honoraren und Bonis. Muss doch möglich sein zu kontrollieren. Nicht auf den Kleinen rumhacken, sondern die Grossen einmal prüfen!!! Wieviel bekomme ich zurück von meiner zu viel bezahlten Privatversicherung?? Sicher nichts, das reisst sich schon die Krankenkasse unter den Nagel. Sumpf total.

  6. Ich kenne mehrere Allgemeinpraktiker – also Hausärzte.

    Natürlich sind die nicht dumm und wissen sich zu helfen; aber wie die von Seiten der Politik und Kassen geknüttelt werden.

    Und dann das…

    Parteienklüngel (überall), keine Fachkompetenz und schon gar nicht unternehmerisch. Wichtig aber Kohle scheffeln.

  7. Als Nachfolgerin von Waser wäre seine Parteigenossin Claudia Nielsen geeignet, ebenfalls ehemalige Stadträtin. Sie kennt sich aus mit Spitälern und Honoraren.

    • Selbstverständlich wird der FVAK (Förder_Verein für abverreckte Akademiker-Karrieren – ehemals SP Schweiz) eine(n) „geigneten“ Nachfolger(in) finden – aber diese Nielsen ist zweifellos passend!

  8. Im abkassieren sind alle Akteure im Gesundheitswesen Weltmeister. Der Patient hingegen ist ein Störfaktor.
    Geht mal in ein Pflegeheim (live erlebt bei 2 engen Verwandten): Dort werden sterbenskranke Menschen, die nur noch gehen wollen aus reiner Geldgier über Monate, manchmal sogar über Jahre hin völlig mit Medikamenten zugedröhnt und am Leben erhalten. Bis sie dann an einem offenen Rücken und Infektionen elendiglich verrecken.
    Will jemand seinem Leiden mit Exit ein Ende bereiten, dann verbieten sie Exit den Zugang.
    Corona – eine recht harmlose Grippe – ist für diese Kreise eine tödliche Bedrohung, weil sie todkranke Menschen ein paar Wochen früher gehen lässt. Der damit einhergehende Verlust wird mit unmenschlichen Massnahmen (Besuchsverbote, Einzelhaft) zu verhindern versucht.
    Wir müssen dem Gesundheitswesen Mittel entziehen. Nur so kann man diese Auswüchse verhindern.

    • Deckt sich 1:1 mit meinen Beobachtungen.
      Erstaunlich ist, dass Medizinpersonal immer noch ein hohes Ansehen geniesst.
      Dabei gibt es nirgends so viel Geldgier und Grausamkeit wie in dieser Branche.
      Mein Grossvater wurde vor einigen Jahren buchstäblich in einem solchen Pflegeheim unter mörderischen Schmerzen zu Tode „gepflegt“. Er hat sich dann mit seiner Pistole, die vom Himmel gefallen ist, erschossen. Gottseidank war er dazu noch in der Lage.
      Pflegeheime sind Abzockvereine, die den Menschen den letzten Rest an Würde nehmen.

    • Werter Herr Ehrlichmann, im Abkassieren sind wir im Gesundheitswesen, dem zweitteuersten gemäss OECD, nicht Weltmeister, sondern hinter den USA lediglich Vize-Weltmeister. Und unter der moralisierenden Maxime „Solidarität“ werden alle Versicherten ermahnt in der planwirtschaftlichen Krankenversicherung ihren finanziellen Beitrag brav – wie eine Steuer – zu leisten: 26,2% der Versicherten oder mehr als jede dritte Haushaltung, gehören gemäss BFS allerdings zur Gruppe der „wirtschaftlich schwächeren“ oder zur „Gruppe der Armen“, bzw. zu den „Versicherten in bescheidenen wirtschaftlichen Verhältnissen“ und sind in der demütigenden Lage ihre Prämien nur mit staatlichen Prämienverbilligungen begleichen zu können. Und mehr als 150’000 Versicherte bezahlen ihre Rechnungen gar nicht und über 350’000 erhalten jährlich Mahnungen. Und nun was Ihr „Abkassieren“ betrifft, empfehle ich Ihnen einmal zu recherchieren – die Zahlen werden jährlich in der HZ und bei Medinside veröffentlicht – wieviel in diesem System der solidarischen sozialen Krankenversicherung die CEO der einzelnen Krankenversicherungen – offenbar ganz selbstverständlich und ohne Bedenken – als Lohn beziehen. Offenbar hat man seinerzeit beim Begriff Solidarität – der eigentlich auf Freiwilligkeit basiert und nicht zwangsverordnet werden kann – nur an die Prämien zahlenden Versicherten gedacht, für Mitglieder der Führungsetagen der sozialen Krankenkassen ist der Begriff unbekannt. Die Verhältnisse die ich erwähne betreffen übrigens nicht Zimbabwe, sonder die Schweiz.

  9. Ich dachte immer, die SP will den Kapitalismus abschaffen aber Waser ist so ein Beispiel dafür, dass sie das Geld der Wirtschaft noch so gerne nehmen.

  10. Was für ein Risk Management und Compliance System haben die Aufsichtsgremien eigentlich eingeführt, das so etwas alles möglich war?

  11. Unglaublich, was da an dieser UNI-Spital Herzklinik beschissen worden ist, immer gemäss Tages Anzeiger. Die Leute dort haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, den Betrug zu plausibilisieren. So sollen sog. Konsiliarien, die zu bis zu 1000.- verrechnet wurden (und vermutlich nie stattfanden), an Sonntage und Mitten in der Nacht durchgeführt worden sein. Die Maisano-Leute dort haben ganz einfach eine Geldquelle entdeckt und die jahrelang angezapft, ohne Skrupel. Die Rolle gewisser Krankenkassen ist auch nicht ruhmreich. Die haben schön gezahlt, früher mal nachgefragt, was das denn sei, aber nicht hartnäckig insistiert. Sonst wäre die Sache schon lange aufgeflogen. Gewisse KassenmanagerInnen verdienen übrigens das Doppelte eines ZH-Regierungsrats !

  12. Es ist wie beim Grounding der Swissair. Auch da hat der Verwaltungsrat völlig versagt. Auch da waren im Verwaltungsrat vor allem ehrenvolle, altgediente Leute, die von der Sache keine Ahnung hatten. Abkassiert wurde trotzdem.

    • Man hat ja den Swissair-VR zutreffend als Versager-Rat bezeichnet. Ich denke, es hat kaum je ein VR so versagt wie der der Swissair. Grund, wie Sie sagen: Keine Ahnung von der Sache. Das war so ein FDP-Promikränzlein, dabei sein war alles.

  13. Was heisst hier, „die Konsequenzen ziehen“? Der Spitalrat läuft einfach vor den unangenehmen Folgen davon, welche jetzt dann am Horizont auftauchen. Wieder mal typisch für Waser, wenn’s unbequem wird, gibt man das schöne Nebenjöbli lieber schnell auf. Konnte sich ja auch aus der ERZ-Affäre schadlos herausreden und lebt weiterhin angenehm. Auch dort hatte er nichts gesehen und gehört und von nichts gewusst.

  14. … eigentlich ist der Job als Arzt beim Unispital eine „geschützte Werkstatt“, die „Kunden kommen von selbst. Aber die Angestellten Ärzte verhalten sich trotzdem so wie wenn sie dem ruhen Wind des freien Marktes ausgesetzt seien, …

  15. Aber NEIIIIN, in der Schweiz gibt es keine Korruption! Schon gar nicht, wenn Exponent*innen der gerechten Partei SP involviert sind. Das haben ja auch die beiden Whistleblowerinnen im Sozialamt der Stadt Zürich am eigenen Leib erfahren, die mit Ruhm und Glorie befördert wurden – nach draussen! Während Frau Stocker heute zu Recht mit ihrer bescheidenen Rente darben muss…

    Hauptsache, man stellt jeden Bürger am Bankschalter mit CHF 20k Bargeld unter Generalverdacht, ein potenzieller Geldwäscher zu sein!

  16. Endlich! War mal höchste Zeit. Der Martin Waser müsste jedoch nach all den Skandalen sofort „zurückgetreten werden müssen“. Es fehlt leider die Courage.

  17. Fast 30 Jahre lang sass der freisinnige Urs Lauffer in den Zürcher Parlamenten. Er ist ein ganz grosser FDP-Mischler und organisierte grosse Banken-Zahlungen, mit denen er die finanziell marode FDP jahrelang über Wasser hielt. Im Alter von 55 Jahren bekam er dann die Pensionierung. Und als verdienter Parteimann wunderbare Pfründen mit reduzierter Verantwortung. So auch die Vizepräsidentschaft im Sitalrat.

    Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen, kassieren. Geld regiert und möge auch die Welt untergehen.

    • Das hat bei der FDP System! Gab es in den letzten zehn Jahren je einen Skandal in öffentlichen Betrieben des Kantons Zürich, in dem die FDP nicht federführend war?

  18. Erstaunt nicht,nicht unüblich,dass grosse Spitäler mit Phantasie den Krankenkassen Rechnung stellen mit zum Teil nicht erbrachten Leistungen….(Bemerkung eines ehemaligen Vertrauensarztes)

  19. Wieso nun wieder ein Anwaltskanzlei, welche mit dem USZ irgendwie verbandelt ist.
    Wie wenn wir auf dem Platz Zürich keine unabhängigen Kanzleien hätten. Und sonst halt in die Nachbarkantone ausschwärmen

  20. Wir haben uns immer gewundert, weshalb der grössten medizinischen Universität der Schweiz zu Corona nichts einfällt.

    Jetzt wissen wir es: sie waren damit beschäftigt, fiktive Leistungen abzurechnen, doppelte 100%-Besoldungen zu organisieren, Krankenkassen zu bescheissen etc. Man fragt sich, ob sie nicht auch noch eine Bank geführt, Drogen verkauft, Sklaven gehandelt haben, einfach alles womit man Geld machen kann.

  21. So werden die ehemaligen Stadträte in honorable Positionen gehievt, wo sie schamlos abkassieren können. Den Job haben sie offenbar lausig gemacht. Würde mich nicht wundern, wenn sie auch noch in herrschaftlichen Wohnungen mitten in Zürich praktisch gratis wohnen könnten.

  22. Urs Lauffer ist ja auch im VR der Maerki Baumann. Ob die Bank sich mit ihm einen Gefallen tut, würde ich mal stark bestreiten. Als Unternehmens- und Kommunikationsberater scheint er nicht grossartige Leistungen zu vollbringen und das schon über lange Zeit.

  23. Die Verantwortlichen verlassen das sinkende Schiff zu spät, der Schaden ist angerichtet. Schade, dass auch die FDP im Sumpf mitdrin steckt.

    • Wieso „schade, dass auch die FDP in Sumpf mitdrin steckt“?

      Haben Sie etwas anderes erwartet? Gab es in den letzten zehn Jahren je einen Skandal in öffentlichen Betrieben des Kantons Zürich, in dem die FDP nicht federführend war?

  24. Man kann nur hoffen, Waser und Lauffer müssen sich verantworten. Sie haben jahrelang kassiert und sich wichtig gemacht. Derweil lief alles zum Ruder hinaus. Ihren Job haben sie offenbar völlig vernachlässigt. Unter ihnen war die Hölle los, sie haben es nicht bemerkt oder wollten nicht hinschauen. Noch schlimmer wäre, wenn sie selbst profitiert hätten. Es tönt nach Söihäfeli – Söideckeli. Nur – wer trocknet diesen Sumpf aus ? Es werden wieder abservierte Politiker nachrücken, Politik und Medien werden schweigen wie bis anhin.

    • Das ist doch FDP like und die SVP ist noch krasser im Abzocken, Blocher macht es und schämt sich nicht.

    • An „es wird kaum besser“

      ähm, wie meinen sie das jetzt. Sie schimpfen über Blocher und SVP.

      Der gute Herr Waser gehört aber zur ……………….SP

      Auf dem Auge sind sie wohl ganz blind. Genau wegen Leuten wie sie können die machen was sie wollen.

    • @ Blind: Wenn es so wäre, wie Sie Kaumbessers Worte interpretieren, wäre der einzige logische Schluss, dass die Partei keinen Unterschied macht. Wer an den Schalthebel sitzt, dem ist die Versuchung gross. Und die meisten können ihr nicht widerstehen. S. all die linksgrünen Stadtregierungen bei uns oder DE oder linke Bundesländer usw.

    • Dass ein Sozi vom Blocher gelernt hat wirft tatsächlich ein schlechtes Licht auf die SP (Auch ein Grund weshalb ich keine SP mehr wähle, nebst anderen Exponenten, wie z.B. der Putinlakaie Schröder oder der Impleniafuzzi Leuenberger). Schliesst aber nicht aus, dass dieses Vorgehen bei der SVP System hat und bei der SP eher eine Randerscheinung ist.

      Zum Glück sind wir nicht im Biden-Trump-Land und haben noch Alternativen zu den vollvergammelten Parteien.

  25. Da wünsche ich mir doch den Ex-Präsidenten, Herrn Bachmann aus Chur zurück,der hatte Moral und als Chef des Spitalverbund Chur Ahnung was in einem Spital läuft.
    Auch wenn der Chef der Leistungsabrechnung am USZ schon damals auf sein eigenes Konto gewirtschaftet hat…

  26. Zu lange liess man alles laufen und der linke Martin Waser hat sich wie ein Laie um die Organisation gekümmert – das ging gehörig schief. Jetzt sieht mal einmal mehr sehr deutlich, warum linke Politiker in der Wirtschaft nichts taugen.

    Ich frage mich, was der neue Chef der USZ Herzchirurgie, Prof. Dr. Vogt tun will, um seiner Klinik wieder Glaubwürdigkeit zu verschaffen. Er ist ein kluger Kopf aber bisher tritt er nicht in Erscheinung. Das ist falsch, denn er könnte viel dazu beitragen, dass unter seiner Leitung solche Machenschaften nicht mehr funktionieren.

    • also ehrlich: wenn ich dr. vogt wäre, würde ich für ruhe sorgen und die aufarbeitung der vergangenheit gefälligst den dafür verantwortlichen überlassen.
      und wer weiss: möglicherweise sorgt er ja bereits im hintergrund für eine bereinigung. … muss ja nicht alles in den Medien abgehandelt werden! Macht ihn sympathisch!

  27. Die ganze Affäre zum rollen gebracht haben die Medien.
    Wozu sind Ueberwachungsinstanzen vorhanden?
    Was machen diese Leute den ganzen Tag?

  28. Wurde aber auch Zeit, dass Waser geht. Dieser aalglatte ex SP Stadtrat von Zürich war schon lange überfordert. Mir tun all die Mitarbeitenden im USZ leid, die einen guten Job machen und immer wieder mit diesen Negativschlagzeilen konfrontiert sind, für die sie wirklich nichts können.

  29. Dank an Lukas Hässig.
    Hat nicht ER den Stein ins Rollen gebracht. Der Anfang wäre gemacht. Jetzt ist der CEO an der Reihe. Wahrscheinlich wird noch an einem goldenen Fallschirm gebastelt.
    Nun muss ganz genau hingeschaut werden und wo nötig die strafrechtlichen Konsequenzen gezogen werden. Es geht immerhin um stetig steigende KK-Prämien und Steuergelder.

  30. Gross angeben mit was für Geld auch immer?!
    Zünd muss weg und zwar ohne Fallschirm sondern mit Einzahlungsschein. Sofort!
    Frau Rickli hier besteht Handlungsbedarf!

    • Frau Rickli sucht nicht eine Lösung, die will nur in den Medien erscheinen und endlos lange Sätze plaudern. Thats it.

    • Frau Rickli können Sie vergessen, da kommt nichts – in Bern war sie hauptamtliche Lobbyistin für Goldbach Medien, wenn die SBB mal 5 Minuten Verspätung hatte gab’s Zickenalarm in Socialmedia und …. was macht sie eigentlich jetzt in Zürich?

  31. Es wird alles immer gerechter und bess…
    Sind auch die Betreiber des Gesundheitssystems krank im Kopf?

    Manipulation und Betrug im Finanzsystem….
    Manipulation und Betrug in Politik….
    Manipulation und Betrug im Gesundheitssystem…
    Manipulation und Betrug in Rüstungs-“Geschäften“…
    Manipulation und Betrug in Rohstoff-“geschäften“…
    Manipulation und Betrug mit Viren…
    Manipulation und Betrug mit Impfpflicht…
    Manipulation und Betrug in Justiz…
    Manipulation und Betrug in …….
    Manipulation und Betrug
    Manipulation und Be
    Manipulation un
    Wieviel “Manipulati“ müssen wir noch verdauen?

    Geht es eigentlich auch noch ohne Manipulation oder Betrug auf dieser Erdkugel ???
    …und dann noch von Leuten die eigentlich nicht am Knäckebrot knappern müssen…
    Es scheint so als wäre die Menschheit tatsächlich von Viren befallen.
    Aber ist es wirklich ein Coronavirus?

  32. Es gibt viele Machenschaften am USZ. Das ist das Resultat von jahrelanger linker Machtausübung und Wegschauen von den Obersten. Alle machen mit, vom Spitalchef, Chefarzt, Abteilungsleiter, Oberarzt. Alle sind mit Teil des staatlich organisierten Zuschanzen von Gelder und Vorteilen. Es war überfällig. Falsche Abrechnungen gehören bestraft!

  33. Super FDP Filz. Von Swiss, CS, UBS bis Unispital. Alles Niedergewirtschaftet auf Kosten des Volkes. Bravo…geht weiter FDP Wählen. Blindes Schweizer Volk.

    • @gans, na ja die sp ist kein deut besser (innerhalb macht und geldgesteuert)… seit jahren an der macht und kriegen nicht mal simpelste versprechen hin, eine velostadt aus ZH zu machen… also links wollte doch immer gaaaaaaaaaaannnnnnz fortschrittlich sein, stattdessen haben wir eine zubetonierte stadt erhalten, und bitte die schuld jetzt nicht der fdp in die schuhe schieben… die waren nicht an der macht die letzten jahre
      ein ex-sp’ler

  34. Was für ein Albtraum! Und von solch korrupten Ärzten werden die Patienten behandelt und finanziell ausgenommen über die Krankenkassen-Versicherungen. Die Frage drängt sich in den Vordergrund, ob das in anderen Spitälern ähnlich zu und her geht.

    Wen wundert’s, dass die Krankenkassenprämien stetig steigen – dies offensichtlich nicht allein wegen der neu entwickelten Technik, sondern wegen hinterhältigen Machenschaften der obersten Ärzteschaft. Wo bleibt hier die Kontrolle, gibt es diese überhaupt???

    Dass erfolgreiche und erfahrene Ärzte gut verdienen, ist ja allen verständlich, lösen die Ärzte mit viel Wissen und Zeiteinsatz verantwortungsvolle Aufgaben und retten – wo nur möglich – Leben. Es ist mehr als ernüchternd, das geschilderte korrupte Verhalten vor allem in der Führung der Spital-Ärzteschaft wahrzunehmen, dort also, wo die Ärzte/Professoren eh schon prächtig verdienen und hohes Ansehen geniessen.

    Scheint also doch zu stimmen: Wer viel hat, will noch viel mehr, illegal hin oder her!

  35. Der Krankenkassen-Betrug geht mit grosser Wahrscheinlichkeit in viele Millionen.

    Das USZ ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Das Abrechnungs-System ist direkt eine Einladung für kriminelle Individuen landauf, landab. Es gibt kaum eine Klinik im Lande wo nicht betrogen und beschissen wird. Mit den jährlichen Prämien-Erhöhungen und den massiven Überteuerung der Pharma – Produkte ist das Gesundheitswesen Schweiz der grösste Selbstbedienungs-Skandal aller Zeiten.

    Im Bundeshaus verkehren die hochbezahlten Lobyisten sämtlicher Couleur um dieses Räderwerk des Abzockens am Laufen zu halten.

    Dabei ist das Krankenkassenwesen Schweiz Mittel zum Zweck die horrenden Betrügereien und überteuerten Pharma-Produkte den Versicherten auf die Pelle zu drücken! Weg schauen ist seit Jahrzehnten 1. Gebot!

  36. „Über den Bonustopf wachte der Herzchef Francesco Maisano.“ Geht’s noch? Was ist mit 4 Augen Prinzip? Was ist mit nachvollziehbaren, transparenten Kriterien für Boni? Uni ist öffentliche ‚Staatsknete‘.

  37. Tja also mit 67 kann man locker zurücktreten! Der Schaden ist angerichet auch beim Sozial-und Tiefbaudepartement nun auch beim Unispital…! Genug abkassiert, pensioniert, no es „Zuestüpfli“, so what, who cares?! Schlussendlich wird gewurstelt und man deckt sich gegenseitig…! Eine unendliche Geschichte!

    • Nachtrag: Das jetzige Interview von Martin Waser im Tagi ist stossend! Gejammer auf ganz hohem Niveau! Jahrelang guter Lohn, jetzt tolle Rente und es „Zuestüpfli“ und doch noch jammern mit 67?! Anderen „versaute“ man das wirtschaftliche Vorwärtskommen viel früher!

  38. Warum nicht per sofort? Erst per Mitte 2021? Warum?

    Martin Waser (echter SP Nichtskönner) und sein Stellvertreter Urs Lauffer sowie eine dritte Person im Spitalrat treten per Mitte 2021 zurück.

    • Wahrscheinlich muss er noch seinen „noblen“ Zustupf an den sagenhaften Hafenkran-Skandal mit seinem Honorar ins Trockene bringen!

    • es soll ihm einen würdevollen abgang gegeben werden… sonst könnte man ja das gefühlt bekommen.. er musste gehen 🙂 aber ein ämtli mit dem es sich gut leben lässt hat er bestimmt schon wieder irgendwo am laufen.

  39. auch der Herr Zünd ist ein siebensiech, leitet das USZ hat einen Prof Job und jeder posten ist eigentlich schon ein über 100% Pensum. Seine Chef Arzte Operieren, sind zur gleichzeitig auf Visite und auf einem Kongress im Ausland und geben noch nebenbei eine Vorlesung.

    • Der Zünd wird bald erleben wie die Zürcher Society ihn fallen lassen wird. Kleines Ärtzlein, das den Hals nicht voll genug bekommt.