Wirtschaftliche Freiheit steht auf dem Spiel

Vor kurzem hätten wir uns die neue Macht des Staates nie vorstellen können. Nun lautet die Frage: Was kommt noch alles?

Bald sind es 40 Jahre, seit ich meine erste Steuerrechnung erhalten habe. Wir alle haben uns daran gewöhnt und zahlen zähneknirschend unseren Beitrag an Steuern, Gebühren, Abgaben.

Wir haben es schulterzuckend zur Kenntnis genommen, dass die Abgaben an den Staat schleichend immer teurer werden, die Leistungen dafür abnehmen und jede Leistung vom Staat mittlerweile Gebühren kostet.

Dass der Staat schneller wächst als die Wirtschaft und stetig neue Regulierungen, Gesetze und Vorschriften erlässt und damit die kleinen und mittleren Unternehmen übermässig belastet, wird auch als alternativlos angesehen.

Wir nehmen es hin, dass wir die teuersten TV-Gebühren auf der Welt haben, dass wir in die Zwangskrankenkasse jedes Jahr mehr einzahlen dürfen.

Wir nehmen es hin, dass unsere Nationalbank mittlerweile fast 1’000 Milliarden aus dem Nichts kreiert hat, um unsere Währung zu schwächen, nur um ein Drittel der Wirtschaft (Export, Tourismus) zu subventionieren.

Dass dadurch alle importierten Güter teurer sind, als sie ohne Währungsmanipulation wären … nun, wir nehmen es gelassen hin. Dass die Zinsen ebenfalls manipulativ tief gehalten werden, freut die Kreditnehmer und Eigenheimbesitzer.

Die Sparer jedoch zahlen den Preis. Die Pensionskassen weisen tiefere Renditen aus, was zu schlechteren Umwandlungssätzen und somit weniger Renten geführt hat.

Dafür sind die Immobilienpreise in die Höhe geschossen auf ein Niveau, das sich der Mittelstand schlicht nicht mehr leisten kann und die Mieten an guten Lagen explodieren liess.

Das alles nehmen wir einfach so hin, als wäre es alternativlos. Dafür haben wir ja auch einen funktionierenden Staat, der uns und unser Eigentum schützt.

Aber gerade Letzteres ist nun zu hinterfragen. In der aktuellen Krise hat die Regierung Massnahmen beschlossen, die Enteignungscharakter aufweisen.

Die Lockdowns und andere Restriktionen sind für kleine und mittlere Betriebe ein Desaster, von denen sich Tausende niemals erholen werden. Da nützen die staatlich garantierten Kredite auch nichts, denn Schulden sind Schulden und müssen bezahlt werden.

Schon alleine die verordneten Betriebsschliessungen zeigen auf, wie nonchalant die Regierung unsere Existenzen aufs Spiel setzt. Ganze Wirtschaftszweige werden de facto verboten. Und die Zulieferer von den betroffenen Wirtschaftszweigen leiden mit.

Es hiess, man müsse das Gesundheitswesen vor dem Kollaps schützen. Nun, das Gesundheitswesen ist nicht kollabiert und die Fallzahlen gingen im Sommer stark zurück.

Warnende Stimmen sprachen aber bereits von einer 2. Welle. Und was tut unsere Regierung? Aus Sicht von uns kleinen Bürgern rein gar nichts. Im Wissen um eine 2. Welle, hätte man da nicht geschlossene Spitäler für Corona-Fälle reaktivieren können?

In Anbetracht der Dutzenden von Milliarden, die in der Krise ausgegeben wurden, hätten eine Milliarde mehr oder weniger keinen Unterschied gemacht.

Aber man hätte dann nicht in der Zeitung lesen müssen, dass das Kantonsspital Schwyz bald am Anschlag ist, weil die Corona-Abteilung in besagtem Spital gerade mal 22 Betten umfasst.

Nochmals: In einer Pandemie hat das Kantonsspital gerade mal 22 Betten für Pandemie-Fälle?

Dafür hatte die Regierung die tolle Idee, man könne doch die Immobilienbesitzer für einen Teil des Schadens, den notabene die Regierung verursacht hat, zahlen lassen. Die sollen doch einfach auf einen Teil der Miete verzichten.

Nicht nur wird dadurch massiv in das Vertragsrecht eingegriffen und damit die Rechtssicherheit ausgehöhlt, es ist auch hier eine simple Enteignung der Immobilienbesitzer. Zum Glück wurde es letztendlich verworfen, aber der Reputationsschaden war angerichtet.

Dies hat dazu geführt, dass viele der Regierung nicht mehr trauen. Was kommt wohl als nächstes?

Wenn mit solchen gravierenden Einschnitte unsere persönlichen und wirtschaftlichen Freiheiten einfach so per Dekret ausser Kraft gesetzt werden, befürchte ich für die Zukunft das Schlimmste.

Hört man sich so auf der Welt um, erkennt man, was alles kommen könnte. Einmalige Sondervermögensabgabe von zum Beispiel 20%? Zwangshypotheken? Corona-Sondersteuer auf Einkommen oder Firmengewinnen?

Oder die von linker Seite geforderte Einheitsrentenkasse bei gleichzeitiger Enteignung der Pensionskassenguthaben?

Und wer erinnert sich nicht an die Erbschaftsinitiative, die ein Gesetz rückwirkend einführen wollte? Dass eine solche Initiative überhaupt zugelassen wurde, ist ein Tabubruch der Extraklasse.

Der Fantasie sind keine Grenzen mehr gesetzt, und wir sollten uns darauf einrichten, dass sich der Staat noch einiges einfallen lässt.

Dinge, die noch vor 2 Jahren als undenkbar gegolten haben, werden salonfähig. Es ist ein Leichtes für den Staat, auf unser Vermögen zuzugreifen, müssen wir doch jeden Rappen, alles von Wert, penibel genau deklarieren.

Und wenn man 50 Franken spendet, wird darauf beharrt, dass man den Beleg der Steuererklärung beilegt. Geht ja nicht an, dass der Staat nicht weiss, wem man sein Geld schenkt.

Benjamin Franklin sagte: Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.

Der Staat versucht uns vor dem Virus zu retten, wer rettet uns vor dem Staat?

Kritik wird auf jeden Fall nicht toleriert. Wer von der offiziellen Meinung abweicht, riskiert Ansehen, Job und Ämter. Das sind immer Anzeichen eines totalitären Systems. Die Intoleranz ist auf dem Vormarsch, und wer Intoleranz toleriert, macht sich mitschuldig.

Ich hoffe ja sehr, dass ich mich irre und bald alles wieder ist, wie es war, aber ich vermute, dies ist eher ein Wunschdenken.

Kommentare

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  1. Du Schwendener, du machst ziemlich viel durcheinander, gäll ? Ich meine, wenn du so für ein Kunde in Stüüreklärung machst, hattu dann auch so ein Durcheinander ?

  2. Alles am Gängelband der Linken und NGO (vom Steuerzahler finanziert agierend gegen das eigene Land) und dazu und obendrein das unsägliche CO2 Gesetz!

  3. Sehr stark schwarz/weiss, aber nicht unbedingt falsch. Die Corona Hysterie ist weltweit geschürt worden, dank unseren verseuchten Medien und den wohlstandsmüden und verblödeten Wählern die kaum über den Tellerrand sehen.
    Das wachsende Unverständnis von immer mehr Bürgern die ihr Heil in Staatsinterventionen und Behinderung des Unternehmertums sehen, wird schlussendlich unumkehrbar sein.
    Danke an IP, für diesen freiheitlichen Felsen in der Brandung !

  4. Gut am Ende des Tages sind wir ja alles selber der Staat….wir profitieren von dessen Infrastruktur und zahlen dafür auch Steuern…

  5. Herr Schwendener biegt sich die Realität nach seinen Idealvorstellungen zurecht. Ich hoffe, die Leser bemerken die Ungereimtheiten.

    Beispiel gefällig?
    „..,dass wir in die Zwangskrankenkasse jedes Jahr mehr einzahlen dürfen.“
    -> wir haben eine ÜBERVERSORGUNG im Gesundheitswesen!
    „.. das Gesundheitswesen ist nicht kollabiert … im Sommer“
    -> das Gesundheitswesen ist richtig ausgestattet, es REICHT GERADE, auch bei Krisen!
    „.. hätte man da nicht geschlossene Spitäler für Corona-Fälle reaktivieren können?“
    -> Im Gesundheitswesen müsste MEHR INVESTIERT werden!

    Nun können wir aussuchen, was uns gefällt. Was auch getan wird, für den Optimisten ist es richtig, für den Stänkerer falsch.

    Beispiel2:
    „.. dass die Abgaben an den Staat schleichend immer teurer werden, die Leistungen dafür abnehmen..“
    „.. Gesetze und Vorschriften erlässt .. die kleinen und mittleren Unternehmen übermässig belastet“
    „.. Dutzenden von Milliarden, die in der Krise ausgegeben wurden, hätten eine Milliarde mehr oder weniger keinen Unterschied gemacht.“
    Soll nun der Staat sparen oder für die armen, gebeutelten Unternehmen neben den vielen Milliarden noch ein paar zusätzliche drauf packen? Immer mehr ausgeben und gleichzeitig Steuern senken, das geht aber nicht! Bitte entscheiden Sie sich für eine Variante.

    Aufgabe: Finden sie weitere Widersprüche. Es hat noch deren viele!

  6. Schön wenn die baby-boomer-und-gen.X-pochetteli-träger sich gegenseitig das Leid klagen können, hat Ihnen doch das Leben bis anhin nur immer ins Portemonnaie gespielt – klar, arbeiten mussten auch sie dafür – aber simmer ehrli – JEDER hatte eine faire Chance.
    Und ez? müsst ihr was abgeben und könnt euch nicht mehr in eurem Filz suhlen – mimimi
    Mehr Solidarität und es bizli meh Sozialismus schadet euch nicht. Imfall. Danke.

    • aber simmer ehrli – JEDER hatte eine faire Chance.

      Das ich mich nicht krümme vor Lachen… Verstehen Sie Ihren eigene Aussage nicht??

      Nochmal: JEDER hatte eine faire Chance.

      Ja, absolut jeder hatte eine faire Chance. Und warum sollen die, die ihre Chance gut oder besser wahrgenommen haben als andere, nun für deren Versagen ausgeblutet werden?? Auf Berndeutsch würde man sagen: Schlifts oder was???

      Genau solcher Abschaum will die hart arbeitenden ausbluten lassen, die sich in der Schulzeit nicht nur an Parties und Frauen orientiert haben und eine Kariere erreicht haben?? Yeah riiiiiiiiiiiiiiight… Viel Glück damit. Wenn es den Leuten dann wirklich „ans Lebige“ gehen wird, wird sich weisen welcher Seite sie folgen werden. Hört auf eure Kräuter zu rauchen, meine Güte…

  7. Das ist der Great Reset vom WEF prof, Klaus Schwab.
    Das neue Öko Kommunismus. Wer werden enteignet,totale Polizei Staat, zwangsvaccinationen, dürfen nicht mehr reisen.Ein Schrecks Sinario.

  8. Schau Boomer, dem Staat hast du es zu verdanken, dass deine Vermögenswerte schön aufgepumpt wurden (und jetzt noch viel mehr), du hattest das beste Leben, keinen Krieg, Wirtschaftswachstum, saubere Natur, Ressourcen ohne Ende, kein HIV und was beklagst du dich denn? Wir Jungen können jetzt deinen Schlamassel aussitzen und v.a. bezahlen. Du redest von „persönlichen und wirtschaftlichen Freiheiten“ während China schon längst wieder auf 100% Wirtschaftsleistung ist – ohne Impfstoff. Du redest von unfairen Vermögenssteuern, wenn dein Vermögen vom Staat gratis und franko in die Höhe gepumpt wurde. Wer drin ist, ist drin, denn korrigieren dürfen diese Vermögenswerte ja nicht mehr, immer muss es nach oben gehen und sofort wird künstlich Liquidität hinzugefügt bei einer Krise. Pech für den, der keinen reichen Papi hat und von Null anfangen muss. Und du denkst im Ernst du kriegst all das gratis vom Staat? Logisch werden die Steuern steigen, logisch wird dessen Einfluss grösser und hoffentlich auch. So geht’s nicht weiter, Liberalismus und Eigenverantwortung ist tot, es lebe Sozialismus 2.0.

    • an OK Boomer:
      Sie sagen es lebe Sozialismus 2.0. Das ist wie DDR 2.0 oder China unter Mao 2.0. Elend und Armut für das Volk, wer nicht mitmacht wird an der Mauer erschossen. Trump wollte die Mauer bauen weil jährlich Millionen illegal in die USA kommen wollten. Die DDR baute die Mauer, weil die Leute fliehen wollten. Wer das machte, wurde erschossen. Nein danke, sie haben keine Ahnung von was sie reden wenn sie Sozialismus 2.0 wollen.

  9. „Man“ könnte noch viel. Das die Obrigkeit in der relativ ruhigen Sommerphase zuwenig geplant/vorbereitet hat, stellen wohl nur die wenigsten in Frage. Nur liegt das eben hauptsächlich im Umstand begründet, dass der Bund seine Hoheit in Bezug auf Notrecht wieder an die Kantone zurückgegeben und damit freiwillig auf einen grossen Teil seiner Führungsrechte verzichtet hat. Das müsste ja eigentlich im Sinne aller freiheitsliebenden Mitbürger gewesen sein, oder nicht? Lachen musste ich allerdings beim (gutgemeinten) Vorschlag, irgendwelche eingemotteten Spitäler wieder zu requirieren und vorzubereiten. Woher hätte der Vorschlagende denn – im Falle einer Inbetriebnahme – die Belegschaft hergeholt? Soweit ich weiss schreien ja jetzt schon gewisse Kantone nach Zivis und Soldaten??? Und qualifizierte Ärzte schüttelt man ja in 2 Minuten aus jedem Ärmel. Glaub die Italiener haben vor einigen Monaten ihre harten Erfahrungen mit überbelegten Pflegeeinrichtungen und den daraus resultierenden Folgen ziemlich eindrücklich gemacht!

  10. Trotz mehreren Unternehmenssteuer-Senkungen gibt es immer noch Leute, die behaupten , „dass die Abgaben an den Staat schleichend immer teurer werden“. Wenn es um die Entrichtung ihres Beitrags an den Staat geht, verdrücken sich diese in die hinterste Reihe. Geht es um Subventionen oder Coronahilfen sind die gleichen Leute an den fordernden Rufen und der ausgestreckten hohlen Hand in der 1. Reihe zu finden.

    • @Wer zahlt

      Wenn Unternehmen nur den Gewinn nach Abzug Zins für Risikokapital (Fremkapitalvergleich) z.B. 5% versteuern müssten. Dann wäre dies für mich trotz der immer noch bestehenden Doppelbesteuerung* eher ok (*AG zahlt Gewinnsteuer, Inhaber zahlt Einkommenssteuer auf Dividende [auch mit allenfalls Dividendenprivileg]).

      Aktionäre stellen nämlich Risikokapital zur Verfügung. Risiko bedeutet, dass sie im Falle eines Konkurses das ganze Geld verlieren, weil sie kein Anrecht am Konkurserlös haben.

      Die staatlichen Schliessungen von Unternehmen gewisser Branchen haben den kompletten Vermögens- und Kapitalverlust der Inhaber zur Folge – finden Sie dies in Ordnung?

      PS 1: Arbeitnehmer geniessen einen langjährigen staatlcihen Schutz: Kurzarbeit, Arbeitslosengeld, Insolvenzentschädigung.

      PS 2: Subventionen oder Coronahilfen empfangen auch viele NICHT gewinnorientierte Unternehmen: Kulturschaffende, Stiftungen, etc..

  11. Super guter Text – gratuliere
    Endlich wird öffentlich darüber gesprochen.
    Toll wie Sie das schreiben.
    Hoffentlich gibt es noch mehr davon.
    Was können wir machen?
    Dieses System passt mir nicht mehr resp. ich passe nicht mehr in dieses System….
    Danke für eure tolle Arbeit und …wir dürfen nicht aufgeben.

    • Nehmen wir mal an, alle denen es nicht passt gehen. Dann könnte es sein, dass so manch einer sich vom Sofa erheben müsste um arbeiten zu gehen. Der Cafe Macchiato im Sozial-Stübli wird kaum von einer Zauberfee serviert werden. Mein Grossvater sagte mir einmal: Säge nie den Ast auf dem Du selber sitzt…

  12. Die CH-Bevölkerung hat leider längst vergessen, wo der Ursprung unserer Nation liegt: In einem Steuerstreit. Man wollte sich nicht mehr sein mühsam Erarbeitetes nehmen lassen, nicht mehr fremdbestimmt sein, nicht mehr unterdrückt und geknüppelt werden – man wollte frei sein. Für das war man auch bereit zu kämpfen, sein Leben zu riskieren und zu sterben. Wer ist heute noch bereit dazu in unserem Land? Bestenfalls eine verschwindende Minderheit und die wird erst noch von der verweichlichten, bequemen und verwöhnten Mehrheit hintertrieben. Die alten Römer machten es mit Brot und Spiele – bei uns sind es ein volles Protemonnaie, Wellnessoasenfeeling und „Sicherheit“. Freiheit gilt als nebensächlich. Was macht das schon, wenn wir etwas fremdbestimmt werden? Links, Grün, Grosswirtschaft marschiert global – Friede, Freude, Eierkuchen. National? Pfui Teufel – Rechtsextremist.
    Salamitaktik pur: Mehr Staat – weniger Freiheit. Weniger Freiheit – mehr Fremdbestimmtsein. Mehr Fremdbestimmtsein – weniger Rechte. Weniger Rechte – mehr Untedrückung.Mehr Unterdrückung – weniger im Portemonnaie. Fertig Wellnessoase. Sicherheit kann man auch vergessen.
    Noch US-Präsident Trump, man mag ihn mögen oder nicht, hat einigen Leuten die Augen geöffnet.Die Wahl zeigt eindrücklich, wie das Volk in die Irre geführt wurde. Meinungsbeeinflussung mit Statistiken, Umfragen, Medien. Mit Unterdrückung, Anschuldigungen, Software-Tricks, Schummeleien, kriminellen Machenschaften, Betrug usw. Unglaublich, dieser Sumpf, diese perfiden Machenschaften. Gibt es das bei uns auch? Durchaus, nur nicht so offensichtlich – mehr versteckt im kleinen. Langsam wäre Aufwachen auch bei uns angesagt. Bloss – das dauert noch.

  13. Die Wucherung der öffentlichen Hand, der stete Anstieg der Staatsquote, sind gravierende Probleme. Sie konnten bisher, wie meist in unserem Land, mit viel Geld dank florierender Wirtschaft überdeckt werden. Was, wenn die mal einige Jahre nicht mehr floriert ? Im Mittelalter waren die Oberen mit dem Zehnten (10%) zufrieden, heute reicht das nirgends hin, langt der Staat doppelt, dreifach, mehrfach zu, besonders bei besser Verdienenden. Und die finanzieren allen möglichen Unsinn: Gleichstellungsbüros, Entwicklungshilfe seit den 50er Jahren (das berühmte Fass ohne Boden), Subventionen in alle Richtungen, überdurchschnittliche Löhne und Sozialleistungen von Staatsangestellten, Luxusgefängnisse, teure VBS-Fehlentscheidungen und Eigenentwicklungen, eine ausufernde Asylindustrie, usw., usw..

  14. Die Zukunft liegt vor uns:
    Wie in China ist alles durchvolldigitalisiert, Bigdata, Socialsoring, 5G, Bürgersteuerung per K.I. usw.
    Allmächtiger Sozialstaat der den Bürger begleitet durch das kapitalistische sozial und benimmleben.
    Klar ist wer herrscht (der Staat) unklar ist wer steuert..
    Egal! alle machen guern mit in der Schweiz weil es wichtig und cool ist und sich so gehört, passt!..??

  15. Berufspolitiker Karrieren wie diejenige von z.B. Berset (siehe CV, Papi war auch Politiker), sollten verunmöglicht werden.

    Es gibt immer Ausnahmetalente, aber bei diesem Kriterium würde ich trotzdem eine klare Line ziehen.

  16. Herr Ulrich Schwendener danke für den guten Bericht.
    Hoffentlich folgen noch mehr dieser Art.

    Genau in Richtung Freiheitsberaubung und totalitärem links-grünen Sozialismus schreitet die Politik auch in der Schweiz.
    Da werden Milliarden von Steuergeldern von der Schweizer Politik zweckentfremdet und an andere Staaten überwiesen mit dem Vermerk Kohäsionszahlungen und Entwicklungshilfe.

    Wir sind steuerpflichtig in der Schweiz, nicht aber in anderen Ländern, somit sind diese Zahlungen an andere Staaten illegal! Die Steuergelder dürfen (räumlich) nur hier in diesem Staat verwendet, aber nicht ans Ausland “verscherbelt“ werden. Das gleiche muss für die CO-2-Steuern gelten.

    Das unsere Steuergelder im Ausland verschleudert werden, und hier nicht mal genügend Intensivbetten in Spitälern zur Verfügung stehen, ist natürlich ein riesen Betrug. All diese ungerechtfertigten, illegalen Zahlungen von Steuergeldern ans Ausland müssen sofort gestoppt, und hier eingesetzt werden, oder an die Bevölkerung hier zurück erstattet werden.

    Diese “scheinwohlstandsverblödeten“ Politiker/-.innen handeln illegal.

    • Totaler Quatsch. Wenn ich „linksgrüner Sozialismus“ nur höre weiss ich, dass da nur noch Luft kommt. Nur schon, dass Auslandshilfen illegal seien. Solange es den politischen Intressen der Schweiz dient ist überhaupt nichts illegal. Die Politik der letzten Jahre ist höchst bürgerlich, wenn auch grün, aber nicht sozialistisch. Schwätzer.

  17. Was noch alles kommt? Das Bargeldverbot natürlich. Keine Bankruns mehr, dafür staatlich angeordnete Enteignung zu jeder Zeit.

  18. An die SZ-Kritiker hier und in den Medien: Es gibt kein Kantonsspital Schwyz, sondern drei Spitäler im Kt. SZ: Schwyz, Einsiedeln und Lachen. In den beiden Letzteren gab es nie ein Problem wegen Covid-19. Erstes Gebot: immer zuerst informieren.

  19. Zu Ihrer Frage: „Der Staat versucht uns vor dem Virus zu retten, wer rettet uns vor dem Staat?“
    Der Souverän duldet es, dass eine Politiker-Kaste, die wohl von Lobbyisten der globalen Grosskonzernen und deren Handlanger geführt und gelenkt wird, den Staat zum devoten Untertanen der Grosskonzerne gemacht haben. Wenn der Souverän sich alles gefallen lässt und nur noch die Schnauze hält, dann braucht man sich nicht wundern, wenn die Freiheit verlorengeht und die Knechtschaft kommt.
    Gunther Kropp, Basel

  20. Du Schwendener, wo hast du dein Aufsätzli abgeschrieben ? Bitte Quellenangabe liefern. Märssi denn, gell, und denn na en schöne !

  21. „In der aktuellen Krise hat die Regierung Massnahmen beschlossen, die Enteignungscharakter aufweisen“
    ja aber nicht nur, die beschlossenen Gesetzesänderungen untergraben unsere Demokratie, was letztendlich noch schneller in die absolute Diktatur, in die wirtschaftliche wie politische führt. Reduzieren wir den ausufernden Subventionsirrsinn, wären wir schon ein weites Stück auf dem Weg der Besserung.
    Wer könnte den Anstoss dazu starten? Ich meinte, die noch wenigen, nicht vom Staat abhängigen. Z.B. Inside PARADEPLATZ!
    Mit meinen besten Grüssen
    Hans P. Wanner

  22. Ein super Beitrag. In kürze wunderbar aufgelistet was die Schweizer Bevölkerung bereits verloren hat und wo die echten Gefahren lauern.

  23. Hier zeigt sich eben das Gesicht des „neuen“ Sozialismus. Der Kapitalismus ist eben – wie es scheint – gescheitert. Bzw man hat ihn mittels Manipulation scheitern lassen.

    • Nicht der Kapitalismus ist gescheitert. Etwas besseres gibt es für die aktuelle Menschheit nicht. Gescheitert ist der Globalismus, sprich Finanzimperialismus. Wir werden bereits jetzt von Konzernen (wie Nestle …) regiert, die auch der schweizer Regierung via Lobbygruppen die Gesetze schreiben. … und bald kommen diese aus Brüssel oder Straßburg.

  24. Willkommen in der neuen Wirklichkeit, geplant via WEF und deren „The Great Reset“, durchgeführt mit Hilfe des Bundesrates. Diktatur in Reinform.
    In DE, AT, IT, FR, GB und Spanien sieht es auch so aus und dauert noch das ganze Jahr 2021.

    Trotz Impfung soll der Mundschutz und soziale Distanz bleiben.

    • Ja Anton
      Wann nehmen wir endlich Abschied von dieser Vielparteien-Diktatur. Wo doch alle wissen, dass in einer Einparteien-Demokratie, angeführt von einem verantwortungsvollen, demokratischen Führer, der uns wohlwollend alle Entscheidungen abnimmt, es sich viel besser und einfacher leben lässt. Jeden Morgen hätten wir die Freiheit, am offenen Fenster stehend, die Sonne mit ausgestrecktem rechten Arm zu begrüssen.

    • @ Demokrat
      Vieleicht stehen Sie heute am Fenster un begrüssen die Sonne mit dem Elbogen. Diese heutige unnatürliche Begrüssungsart erinnert doch sehr an die von Ihnen angesprochenen Zeiten.

  25. Alles was wir politisch erleben, hat wohl viel mit der vierten Gewalt zu tun. Die Medien diktieren die Meinung, der Normalbürger glaubt was er liest. Er ist normalerweise mit dem Alltag ausgelastet und hat nicht die Kapazität, hier noch gross Fragen zu stellen. Praktisch jede Fernsehserie beeinflusst uns heute politisch und „korrekt“.
    Der durchschnittliche Lebensstandard war noch nie so hoch wie heute, was will man da mehr. Im Gegenteil, es wird uns eingebläut, wir lebten eigentlich auf Kosten von Afrika, dank den ehemligen Kolonien sei der Grundstock für unseren Wohlstand gelegt worden. Darum glauben auch viele, wir hätten Afrika und der dritten Welt gegenüber die Verpflichtung, jeden bei uns aufzunehmen, denn wegen unserer Ausbeutung gehe es ihm zu Hause schlechter als uns hier. Frau Sommaruga sagte ja: „Wenn wir etwas zusammenrücken, hat es noch viel Platz bei uns.“
    Eine Freundin von uns ist auch dieser Ansicht. Sie lebt gut von einer schönen Rente, alleine in einer schönen Eigentumswohnung in der Stadt. Am Balkon hängt das orange Plakat für die KVI. Sie arbeitet freiwillig für Gotteslohn ab und zu in einem Drittweltladen. Sie bewegt sich gern in alternativer Umgebung. Ihre ganz grossen Feindbilder sind Blocher und Trump, die bösen Abzocker. Diesen Kapitalisten muss man das Handwerk legen, das Vermögen der Reichen umverteilen. Begeistert ist sie von Sommaruga und Merkel.
    Vor drei Jahren hat unsere Freundin ein Einfamilienhaus auf dem Lande geerbt. Sie lässt es leer stehen. Niemals würde sie da Flüchtlinge einquartieren. Man weiss ja nie, vielleicht gefällt ihr die immer engere Stadt plötzlich nicht mehr. Dann kann sie jederzeit aufs Land ins Häuschen mit Garten einziehen. Bei Wahlen stimmt sie immer für die SP und die Grünen. Irgendwie erstaunlich wie man eine Weltanschauung vertreten kann, aber im Alltag völlig anders lebt. Ob das etwas dekadent ist ?

    • Die Medien diktieren die Meinung;
      Meiner Meinung nach ist weniger das Problem was der Normalbürger glaubt, das sind vermutlich weniger als man glaubt. Vielmehr haben die Politiker angst sich zu exponieren, was natürlich enorme Konsequenzen hat, weil sie sich selber aus dem „Rennen“ nehmen! Die Angst geht um; Wiederwahl, Anstellung, Aufträge, Ansehen, sogar die Drohung kein Intensivbett zu kriegen wenn es notwendig werden würde, lässt die Menschen schweigen und Entscheidungen gegen die Vernunft und besseren Wissens zu fällen. Was ist mit der Pressefreiheit, wenn die Meinungsfreiheit nur noch unter inkaufnahme von ernsten Konsequenzen ausgeübt werden kann? Zustände wie im dritten Reich! Die von der Regierung und Industrie gekaufte Presse treibt alle vor sich her. Die Presse hat als „Kontrollorgan“ versagt und sich sehr billig verkauft: Nun muss man sich fragen wie die wieder aus der Nummer rauskommen und wieder Vertrauen aufbauen können.

    • Grüezi. Bitte geben Sie die Adresse Ihrer Freundin an mit dem EFH auf dem Land, damit wir Ihre Angaben überprüfen können. Oder sag‘ es gleich: die Geschichte ist erfunden; schon die Sache mit EFH & Flüchtlingen: Asylbewerber im Erstverfahren sind i.a. im Interesse der Verfahrenskoordination zentral untergebracht; es ist nicht an Privaten, dem Staat Unterbringungsangebote zu machen. Zudem gilt je nach Kanton ein Verteilungsschlüssel, nach welchem eine Gemeinde eine bestimmte Anzahl Asylbewerber aufnehmen muss (aber nicht mehr), womit die Frage von Sozialhilfe, Schulintegration von Kindern, usw. verbunden ist und es derart nicht an Privaten liegt, über die Einquartierung von Flüchtlingen zu entscheiden. Und die Bezeichnung „Drittweltladen“ ist doch auch sehr antiquiert, oder ? Kurzum: Ihre Geschichte ist Fake.

  26. Ein Blick ins nahe Ausland zeigt Ihnen, lieber Zuger Treuhänder, wie Sie aus der Komfortzone heraus argumentieren.
    Dabei eine gesundheitspolitische Einschränkung schon als Enteignung und Freiheitsentzug bewerten. Und dies obwohl wir die liberalste „Einschränkung“ innerhalb Zentraleuropas haben.
    Zeigt aber auch wie es um die Solidarität unter Schweizern Ihres Zuschnitts steht.

  27. Sehr geehrter Herr Schwendener
    Gratuliere sehr zum Text und die Wortwahl.
    Kurz, knapp und knackig und Sie sagen alles, was es zu sagen gibt.
    Die Normal-Denker müssen jetzt zusammenhalten und die Stärke des Volkes oder
    der Gleichgesinnten hat noch immer gesiegt. Der Staat, der uns täglich beübt, finanziell belastet und uns versucht, Vorschriften aufzudrücken, wird nie aufhören, wenn sich niemand wehrt. Und wir, die Freidenker sind, politisch nicht aktiv, weil Mann ja sonst nicht mehr sagen kann, was Sache ist, sollten uns zusammenschliessen. Wir müssen gegen diese von Politikern und vor allem Behörden ausgedachten „Massnahmen“ mit intelligenten Vorschlägen kontern, denn sonst geht es immer weiter. Ich melde mich bei Ihnen. Grüsse und besten Dank!! TB

  28. Wir leben schon länger in einer Gesinnungsdiktatur. Corona hat diese verstärkt. Wer politisch korrekt (links-grün, staatsgläubig) denkt, spricht und handelt, hat alle Vorteile auf seiner Seite. Da spielts keine Rolle, ob einer Millionär oder gar Milliardär ist, ob er durch Erbschaft (sog. Erb-Linke), als hoher Beamter oder Berufspolitiker, durch Spekulation (Soros) oder Big Tech (Zuckerberg u.a. Silicon-Valley-Multimilliardäre) zu Reichtum gekommen ist. Früher waren die Sozis wenigstens ehrlich: Reiche waren Klassenfeinde. Heute verbrüdern sie sich mit ihnen und lassen sich von ihnen ihre Propaganda finanzieren – via Medien bei Klimahype, US-Wahlen etc.
    Damit nicht genug: Der Staat subventioniert den Gut-/Grossverdienern auch noch ihre Teslas (und schenkt ihnen die MFZ-Steuer), ihre Solarpanels auf dem EFH, Fassadensanierungen und Wärmepumpen – als ob sie es nötig hätten. Alles auf Initiative der Links-Grünen und mit freundlicher Unterstützung der Scheinbürgerlichen von GLP, FDP und CVP.
    Die feuchten linken Träume sind Realität geworden, ohne dass sich die Linke anstrengen musste – sie lässt sich grosszügig vom Staat finanzieren, lehnt sich zurück, surft etwas im Netz und geniesst den Latte Macchiato.

  29. Wirtschaft, Wirtschaft über alles, über alles in der Welt …

    Nachstehen gehe ich nur auf ein paar Punkte aus dem Artikel ein, denn ich möchte keinen Roman schreiben.

    „… Erbschaftsinitiative, die ein Gesetz rückwirkend einführen wollte? Dass eine solche Initiative überhaupt zugelassen wurde, ist ein Tabubruch der Extraklasse.“
    Weshalb wird nicht das Beispiel für die rückwirkende Fristverlängerung der Coronakredite aufgeführt?

    „Und wenn man 50 Franken spendet, … . Geht ja nicht an, dass der Staat nicht weiss, wem man sein Geld schenkt.“
    Es wird niemand gezwungen, eine Spende über 50 CHF in der Steuererklärung zu deklarieren. Dann bezahlt man halt einfach 10 oder 20 CHF mehr an Steuern. So what? Oder geht es darum, Steuern zu umgehen, indem nicht getätigte Spenden geltend gemacht werden können?

    „Oder die von linker Seite geforderte Einheitsrentenkasse bei gleichzeitiger Enteignung der Pensionskassenguthaben?“
    Es wird über tiefe Verzinsung und Umwandlungssätze in der Pensionskasse gejammert. Ja, das ist halt so. Bei einem Kapitaldeckungsverfahren hängt die Höhe der Leistungen massgeblich von der Kapitalrendite ab. Einen Ausweg würde das Umlageverfahren, so wie es die AHV kennt, bieten. Aber Umlage ist für gewisse Kreise des Teufels. Die AHV wird bekämpft, denn als Privilegierter spart man lieber auf das eigene Konto, jammert dann aber über Marktgesetze.

  30. Wort für Wort die Wahrheit und die Mehrheit der Menschen denkt genau dasselbe, aber hat wegen den von Ihnen erwähnten Risiken; Job, Aemter, Ansehen, vorläufig noch Bedenken diese Gedanken auch öffentlich zu äussern.
    Man ist nur noch fassungslos ob unseren meist korrupten Politikern, MSM.
    Und….wo bleiben die Verbände (Wirteverband etc.), wie sie die Restaurationsbetriebe und Hotels im Stich lassen, nur noch jämmerlich, irgendwann ist Zeit sich zu äussern, sonst ist es plötzlich zu spät!

  31. Es gibt einen Denkfehler bezüglich ihrer Aussage zu den Spitälern. Es fehlte das geschulte Personal, wenn stillgelegte Spital wieder aufmachten.

  32. Wie sich die Schweiz beeinflussen lässt von der EU! Sowas wäre undenkbar gewesen zur Zeit, als die Schweiz mit der EU noch keinerlei Verträge abgeschlossen hatte.

  33. Das viele KMUs „pleite gehen“ bezweifle ich. Bei uns in der Schweiz haben doch viele Firmeninhaber so viel Cash auf der Seite, dass sie monatelang aus ihrem Privatvermögen allfällige Kosten selber decken können. zB Cafebesitzer die jahrzehntelang ein Vermögen aufgebaut haben mit ihrem überteuerten 5 Stutz-Espresso oder Pizzabäcker mit 20-Franken Pizzen. und: Kanton „Schwyz“ und diese lächerliche Heulwarnummer der Direktorin war wirklich das Letzte.

    • Ganz offensichtlich haben Sie keine Ahnung, wie die Realität eines KMU Besitzers in der Schweiz aussieht.

  34. Ein ehrlicher Artikel. Schön, dass es noch Leute gibt, die sich kritisch äussern. Eine richtige Wohltat in der heutigen Zeit. Danke Ihnen Herr Schwendener.

    • Wir haben es Lukas Hässig zu verdanken, wenn solche Aeusserungen möglich sind. So etwas würde in NZZ, Tagi etc niemals veröffentlicht.

  35. das kann ja nur ein treuhänder schreiben.. bitte entziehen wir dem staat die gelder und wo landen wir dann… im amerika des 2020. der staat ist erledigt… 60 % der menschen bleiben auf der strecke und die reichsten leben in saus und braus ! zum glück haben in unserem land auch die schwächeren noch ein paar stimmen und wir erleben noch ein wenig gerechtigkeit. und leider… finden solche leute wie sie immer noch sehr viele steuerschlupflöcher.

    • In Ihrem Szenario werden 98 % der Bevölkerung auf der Strecke bleiben (siehe Kuba, Venezuela, Nordkorea und viele sozialistische Länder in Afrika).

      Links kann nichts mit Gehirnmasse anfangen und braucht den Kopf nur für das Haare kämmen.

  36. Sie schreiben: Dinge, die noch vor 2 Jahren als undenkbar gegolten haben, werden salonfähig. Es ist ein Leichtes für den Staat, auf unser Vermögen zuzugreifen… ( Und es schlussendlich einzuziehen. Ein Haircut bei 100`000.- Fr. wird teilweise ins Auge gefasst, alles was darüber ist, zieht der Staat ein)
    Das alles hat vor allem mit den veränderten politischen Mehrheiten zu tun. Gegen diese Mehrheiten kann sich niemand wehren, sie sind demokratisch zustande gekommen. Natürlich hat es viel mit den hiesigen Medien zu tun, die tagtäglich die SVP mit ihrem angeblichen Uebervater Blocher anprangern, durch den Dreck ziehen. Auf der andern Seite werden Frau Sommaruga SP und Herr Berset SP zu unantastbaren Lichtfiguren erklärt.
    Angefangen hat es mit „Katastrophenfranz Steinegger“.
    Er hat begonnen mit den Linken zu paktieren, weil er nicht verwinden konnte, dass die SVP unter Blocher dem Freisinn immer mehr das Wasser abgegraben hat. Der Verlierer Steinegger rächte sich an Blocher, indem er einfach alles was von der SVP kam, mit der Linken zusammen bodigte. Auch die Verliererpartei CVP schwenkte immer mehr auf diesen Kurs ein.
    Diese beiden Parteien wurden immer mehr von Linken unterwandert, die in den letzten 30 Jahren in der FDP und CVP immer mehr den Kurs bestimmen. Zusammen mit den Mainstreammedien wie NZZ, Tagi, SRG und allen andern, haben die Bürgerlichen keine Chancen mehr. Auch die Gerichte werden immer mehr von Linken dominiert.
    Sie werden uns schlussendlich in die EU führen, die bezüglich Sozialismus schon ein paar Schritte voraus ist. Mit Interesse verfolge ich wie es weiter geht.

  37. Guten Tag Herr Schwendener, Ihr Beitrag ist beachtlich. Auf soviel Platz so viel Tunnelblick schien für mich bisher unmöglich zu sein. Sehr billig, dem „Mütterchen Staat“ komplett alle Schuld zuzuweisen. Das reicht allenfalls noch für populistische Wahlreden in der 3. Liga. Wo sind Ihre Hinweise auf die während den letzten Jahrzehnten völlig aus dem Ruder gelaufenen zu hohen Ansprüche und Forderungen von uns allen an den Staat und die entsprechenden Institutionen? Wir alle wollen profitieren vom umfassendsten Leistungskatalog, der auf allen Wegen völlig rechtens immer wieder gefordert und laufend ausgebaut werden (in Umfang und Qualität). Und dies selbstverständlich so billig/günstig wie möglich. Beispiel gefällig? Weshalb denn bestehen wir bei einem Spitalaufenthalt auf den 5. Sterne Service, wo wir doch in den Ferien mit Reka-Checks die günstige, enge Ferienwohnung im flachen Glarnerland bezahlen? Hm, weil wir doch Krankenkassenprämien mit niedrigster Franchise bezahlen! Unzählige gleiche oder ähnliche Beispiele kann jeder von uns problemlos aufzählen. Also, Herr Schwendener, bitte nächstes Mal erst nach dem Tunnel mit etwas mehr Weitblick in die Tasten hauen. Tut vielleicht auch dem „Gmüet“ guet, für einen erfreulichen Tag. Den ich Ihnen sehr gerne wünsche!

    • Soso, Sie werfen dem Autor einen verengten Tunnelblick vor.

      Um bei diesen beliebten Metaphern zu bleiben: Dank Ihrem sich selbst zugeschriebenen Weitblick sehen Sie also offenbar Licht am Ende des Tunnels. Dann sollten Sie (und auch wir) aber hoffen, dass es nicht das Licht des Zuges ist, der auf uns zurast.

  38. Was noch Alles kommt? Ihre Phantasie ahnt es bereits und Sie schreiben es unten im Artikel: Unsere Freiheit, bzw. das was man uns willigen Sklaven zugestanden hat, geht fast vollständig verloren. Ausser, wir setzen uns mit allen Mitteln zur Wehr. Ansonsten werden wir und die nächsten Generationen in dunkelster Dystopie leben müssen.

    Stichworte gefällig? The Great Reset, Agenda 2030, ID2030, Rockefeller Plan, GAVI, WEF, Plandemie, COVID-21, …

  39. Leider gebe ich 150 % recht: ein Teil der Bevolkerung ( gegen 25 % ) wird enteigt und in der Armut sinken, wie in Usa schon seit Finanzkrise der Fall ist…die Konsequenzen sind dort gut und einfach zu erkennen. Das sind klare Symptome absteigende Zivilisationen und Imperien ganz klar…sie haben vergessen ein Sektor, der durch die Krise stark profitiert und die Gebühren stetig steigen ohne gegenleistungen. Sie sind Systemrelevant und das heisst wir zahlen doppelt für die teure Angestellten dort…

  40. Schreck nach lass, wieder ein Besserwisser mehr bei IP. Die Beiträge von LH sind top aber diese Plauderis passen nicht mehr dazu.

    • Ein unpassendes Zitat. Es ist unangebracht, den christlichen Glauben auf diese Weise lächerlich zu machen. Bitte ein wenig mehr Niveau. Danke.

  41. Sehr treffend beschrieben. Nur eine Ergänzung: Wir müssen mehr Steuern bezahlen, um die einzig wirklich wirksame Massnahme zu finanzieren, nämlich ein robustes Gesundheitssystem mit Reservekapazitäten.
    Plexiglasschlösser, undefinierte „Masken“, Reisebschränkungen haben in meinen Augen höchstens Risikogruppen das Gefühl einer flaschen Sicherheit vermittelt.

  42. Ich kann diese Kritik gut nachvollziehen auch wenn sie in ihrer Gesamtheit meines Erachtens übers Ziel hinaus geht. Aber ja das Richtige wollen und das Richtige tun ist nicht dasselbe. Es fehlt an griffigen Massnahmen bzw. Anreize, Dinge in die richtige Richtung zu bringen. Hier ein mögliches Beispiel: der Kanton Schwyz hat 22 Intensivbetten in der Pandemie gemäss Aussage von Herrn Schwendener: Man könnte jetzt den Kanton Schwyz „zwingen“ dies zu ändern, da es ja per se schon fast ein Skandal ist, aber wenn die Schwyzer das so wollen; bitte! Dafür sollten die Einwohner von SZ die Mehrkosten für auswärtige Verlegungen und Betreuung selber bezahlen. Dies könnte doch dazuführen, dass bei der nächsten Abstimmung über ein grösseres Spital, die Schwyzer sich das 2x überlegen ob sie das immer noch so wollen.

  43. Lieber Herr Schwendener.
    Sie irren sich wahrscheinlich leider nicht. Ihren Gedanken ist nichts beizufügen.
    Das einzige was helfen könnte: bei künftigen Wahlen besser hinzuschauen, wem man seine Stimme gibt.
    Jung, weiblich, gewandt im sprachlichen Ausdruck sind nicht unbedingt die Attribute, welche unser Land in eine sichere und bessere Zukunft führen. Da braucht es auch etwas mehr wirkliche Lebenserfahrung. Hörsääle, Partei- und Gewerkschaftszentralen und Parlamente bilden nicht die Realitäten ab. Dazu muss man auch selber mal „hartes Brot“ gegessen haben.
    Es ist auch einfach, die Entscheidungen unserer Vorfahren mit 75 Jahren Distanz zu kritisieren, wie es gegenwärtig in unseren, mittlerweile staatlich „geschmierten“ Massenmedien gerade wieder einmal passiert.
    Wohl kein Zufall im Hinblick auf die KVI, uns ein schlechtes Gewissen einzureden.
    Mit einem JA wird die Stellung der CH ein weiteres Mal geschwächt.

  44. «Dass der Staat schneller wächst als die Wirtschaft und stetig neue Regulierungen, Gesetze und Vorschriften erlässt und damit die kleinen und mittleren Unternehmen übermässig belastet, wird auch als alternativlos angesehen.»

    Damit nicht genug!
    «KMU, also Firmen mit weniger als 250 Beschäftigten, bilden mehr als 99% der marktwirtschaftlichen Unternehmen in der Schweiz und stellen zwei Drittel der Arbeitsplätze.»

    KMU in Zahlen: Firmen und Beschäftigte
    https://www.kmu.admin.ch/kmu/de/home/fakten-trends/zahlen-und-fakten%20/kmu-in-zahlen/firmen-und-beschaeftigte.html

    Anhand der Statistik-Zahlen kann sich jeder selber vorstellen, welch katastrophale Auswirkungen die derzeitigen Lockdowns haben, die sich in kurzer Zeit zu wirtschaftlichen «Knockdowns» (KO-Schlägen) auswirken werden. Wenn diese hirnrissige und verlogene Politik nicht sofort aufgehoben wird, gehen wir einer entsetzlichen Armut und kulturellen Verelendung entgegen.

    • Bewusst die Zerstörung der KMU gewollt…. meint auch das WEF. Man will nur konforme Grossunternehmungen, die lebenswichtig sind; keine Luxus- und Spassgesellschaft mehr …. reisen unwichtig. Cafe trinken und Essen gegen … unwichtig.

    • @ Anton

      Da sagen Sie wohl eine mehr als traurige Wahrheit.

      Ein kluger Freund sagte mir in früheren Zeiten einmal, wenn es den Menschen um dich herum wirtschaftlich immer schlechter geht, dann geht es nicht lange und dir geht es auch schlecht. Er wird recht behalten!

      Diejenigen, die ein derartiges wirtschaftliches, existenzielles und unmenschliches Chaos mit Lügen, Erpressen und Drohen anrichten, wie es derzeit im Gange ist, die verstehen nichts vom Leben und schon gar nichts von der Wirtschaft.

  45. „Kritik wird auf jeden Fall nicht toleriert. Wer von der offiziellen Meinung abweicht, riskiert Ansehen, Job und Ämter. Das sind immer Anzeichen eines totalitären Systems. Die Intoleranz ist auf dem Vormarsch, und wer Intoleranz toleriert, macht sich mitschuldig.“

    Well, das WEF nimmt mit „the great reset“ Fahrt auf und will den Kapitalismus bis 2030 reformieren… Willkommen in der neuen Realität… Ich empfehle nicht in Aktien oder dergleichen zu investieren, sondern in „Stahl und Blei“… Ich wünsche uns allen viel Glück, da das mit Erfolg nichts mehr zu tun haben wird.

    Wir werden uns noch fragen „was ist zwischen 2020 und 2030 passiert, dass ein dritter Weltkrieg ausbrach??“ Wir waren dabei und haben nur zugeschaut, wie die Kommunisten übernahmen…

    • Warum müssen Kritiker immer noch gleich selber für eine Lösung suchen. Wir haben Personal, das dafür fürstlich bezahlt wird. Damit will mal nur die Kritiker mundtot machen.

  46. Korrekt ist dass der Staat sicher immer mehr eingreift. Aber hier alles dem Staat anlasten ist FALSCH.
    Ein System dass innert weniger Jahre mehrfach zusammenbricht und Staatsunterstützung braucht ist ebenfalls nicht richtig.

    Es gilt zu akzeptieren dass der Kapitalismus in seiner Form seit 40 Jahren NICHT mehr funktioniert wie zu Adam Smiths Zeiten.

    Wer rettet die 99.9% der Menschen vor dem Neoliberalismus?

  47. Spãtestens nachdem man gesehen hat, wie in den USA offen massiv Wahlen gefälscht werden und es im Westen weder Politiker noch Medien sich dafür interessieren (weil sie angbelich keine Fälschungen sehen können), weiss man, dass die sog. Demokratie im Westen eine Farce ist, welche als Zweck hat, die Bũrger ruhig zu halten. Diese Farce hat nun ihre Aufgabe offenbar erfüllt und wird nicht mehr benötigt. Also kann die Elite dem Volk nun auch offen demonstrieren, dass sie im Tat und Wahrheit in einer faschistischen, staatskapitalistischen Parteiendikatur leben und zeigen, dass man Menschenrechte nicht hat, sondern sie einem gewährt und bei Bedarf auch einfach entzogen werden können.

    • Wahlen gefälscht ..
      Nicht nur in den USA! Auch in der Schweiz. Es kann doch niemand wirklich glauben, dass 30 % der Schweizer eine braune, menschenverachtende Egomanenpartei gewählt hat.

  48. …und auf der anderen Seite dieser ausgelutschten Rhetorik bin ich dankbar, dass ich in einem Staat leben darf, dessen Regierung und Institutionen sehr gut funktionieren und der den Bürgern Sicherheit gibt, sie ernst nimmt und sie mit Respekt behandelt. Und ich bin froh, dass wir die Pest und Cholera überwunden haben.

  49. Ich weiß, daß meine Abneigung gegen Ärzte krankhaft ist. Wenn sie mich aber am Leben erhält?

    Michel de Montaigne (1533 – 1592), eigentlich Michel Eyquem, Seigneur de Montaigne, französischer Philosoph und Essayist

  50. Das Virus wird weltweit benutzt um die Versäumnisse der Regierungen und Interessenskreise zuzudecken. Freiheit und Eigentum werden nur noch unter Bedingungen zugestanden. Ein neues dunkles Zeitalter hat begonnen, das gemeine Volk versklavt.

  51. … wären einig, dass der Staat, der gegen Coiffeure und Gastwirte willkürlich Berufsverbote verhängt, kaum legitimiert ist, durch seine Richter die Betroffenen dann zu Pacht-Zahlungen zur verurteilen. Aber als es die Gastwirte getroffen hat, habe ich nichts gesagt, denn ich bin ja kein Gastwirt.

    Interessant ist, dass es für die Pseudo-Liberalen immer erst beim (Grund-) Besitz spannend wird. Berufsverbote und Zwang zur Gesichtswindel (als Abkömmling des Gesslerhuts) stören vermutlich nicht so, wenn man auf dem Landsitz residiert, solange die Pächter noch zahlen (müssen).

  52. Ein paar wirklich interessante Gedankengänge. Wer die Entwicklung der letzten 10, 20 Jahre genau verfolgt stellt fest (nicht nur in der CH sondern auch in der EU), dass der Staat und der Beamtenapparat unsere Welt komplett durchreguliert und den Bürger langsam entmündigt. Eine schleichende, fast machiavellisch anmutende langsame Vergiftung des gesunden Menschenverstandes. Der Apparat macht sich dabei die Tatsache zu Nutzen, dass rund 80% der Menschen keine Zusammenhänge mehr verstehen und via Intranet und Social Media mittlerweile so verblödet sind, dass sie jeder Schlagzeile glauben schenken, die ihnen präsentiert wird. Aktion und Reaktion – etwas was die wenigsten noch verstehen. Speziell von linker und grüner Seite wird gelogen was das Zeug hält und der unmündige Bürger glaubt nach 5, 10, 15 oder mehr Jahren, dass das, was da an klimaneutraler warmer Luft herausposaunt wird, tatsächlich der Wahrheit entspricht. Angst ist der neue Lenkmechannismus solcher Kreise. Völlig undifferenziert werden Diskussionen geführt bzw. eben nicht geführt, die langfristig unserem Land schaden zufügen. Und – falls es warnende Stimmen gibt, werden die sofort mundtot gemacht. Ein paar Beispiele gefällig? Atomausstieg – statt sich zu überlegen woher der ganze saubere Strom herkommt muss man die Dinger abschalten obwohl sie noch 20 Jahre sicher laufen. Nein, lieber Strom aus Kohle produzieren. Der ganz grosse Sieg der „Der Wald stirbt Bewegung“ aus den 1970er Jahren – damals glaubte man übrigens auch an eine neue Eiszeit. Das wurde nun aber widerlegt. Heute ist es so, dass wenn man in November einen schönen Tag geniesst gleich das schlechte Gewissen mitschwingt und Greta mit mahnendem Finger vor unserem geistigen Auge vorbeiläuft: Du bist böse, böse böse böse. Du hast das Klima zerstört und du nimmst uns unsere Zukunft. Logisch. Das dachten auch die Mayas, Aegypter und Römer und auch schon andere Völker, als ihre Reiche untergingen wegen Klimawandel. Sogar Ramses baute seine Pyramiden dann CO2 neutral – niemand durfte beim Schuften atmen und seine Harley ohne Kat verschrottete er auch sogleich. Klimahysterie wurde zu Klima-Zukunftsangst bis ein paar wenige zum Schluss kamen: Wir müssen was machen. Jawohl. Der Unterschied: China wird was machen aus Ehrgeiz und weil sie Geld verdienen wollen. Die USA wird auch noch was machen aber nur weil sie Geld verdienen wollen (denen ist das Klima und auch Europa komplett egal). Nur wir, wir CH speziell aber auch Europäer, wir werden einen Haufen Geld ausgeben, damit sich das Klima null und Komma Null ändern wird. Wir glauben an den grün-linken Gott der uns alles verspricht und werden irgendwann auf dem harten Boden der realität aufprallen. Spätestens wenn das Manna nicht mehr vom Himmel fällt, werden wir uns vor den Scharlatenen die uns ins Verderben geführt haben verabschieden. Vermutlich zu spät. Parteien und solche Politiker die da etwas differenzierter diskutieren wollten, landen und landeten auf dem Scheiterhaufen der öffentlichen Meinung. Wobei öffentlich bedeutet: gesteuert und manipuliert von Medien, Social Media und extremen exponenten gewissen Parteien – vorwiegend links oder grün. Corona. Ja Corona ist die ganz ganz grosse Gelegenheit, dem ganzen Kontrollwahn noch eins draufzusetzen. Ueber Massnahmen kann man ja diskutieren und ja, der Virus ist da und wenn du Pech hast, dann bringt er dich um. Aber während die Wirtschaft bach ab geht, genügt schon ein Plakat eines traurigen Mädchens um den medial manipulierten schweizer wohlstands Gutmenschen auf den Gedanken zu bringen, dass man hier natürlich etwas tun muss. Konzerninitiative natürlich ja, klar – Trump hätte nein gesagt – aber Trump ist ja auch in Idiot. Wir könenn klar denken, speziell dann, wenn sagen wir mal Glencore seine Minen irgendwo auf der Welt den Chinesen verkaufen wird – die sich natürlich und logisch weil die Schweiz sich das so denkt, alles richtig machen werden. Träumen wir doch weiter und denken dann, dass wir ja alles richtig machen. Wir sind sauber, gut und korrekt – wir kommen also in den Himmel. Das dachten auch viele im Mittelalter – von der katholischen (oder welcher auch immer) Kirche geknebelt und unterdrückt. Die Beichte konnte man sich erkaufen für ein paar Münzen oder was anderes. Spielte man nicht mit, dann wurde es gefährlich. Wir wissen, dass im dunklem Mittelalter die Leute nicht wirklich gebildet waren. Das half der geistlichen wie auch weltlichen Nomenklatura die Leute in Schach zu halten. Was im Moment abläuft hier in der Schweiz und auch in Europa geht genau in diese Richtung. Der demokratische Sozialismus, nicht das Bürgertum sondern das Gutmenschentun soll aus der Asche des Kapitalismus (und aber sicher von diesem finanziert…) wieder auf erstehen. Amen. Einige werden davon profitieren. War nicht die DDR so ein Geschäftsmodell? Hat super hingehauen. Schweiz quo vadis? Vermutlich in Richtung Experten und Beamtenstaat. Geführt von einigen Theoretikern, denen nur das Wohl ihrer Wähler (und das ihrige) am nächsten ist. Die Tendenz ist klar. Nur ein unmündiger Bürger ist ein guter Bürger und ein Bürger der anders denkte oder anders wählt, ist böse und böse – wir wissen das seit unserer Kindheit oder spätestens wenn wir „Es“ von Stephen King gelesen haben, böse ist nicht gut. Muss verschwinden. Ich freue mich schon auf die Kommentare, die zum Schluss kommen, dass ich eh ein Arsch und sowieso unterbelichtet bin. Plemplem halt. Stimmt vermutlich sogar – ohne ein wenig verrückt zu sein, hält man das ja fast nicht mehr aus. Aber freut alle: Es kommt alles gut…..und langfristig sind wir eh alle tod und falls in 100 Jahren unsere Nachkommen uns verfluchen werden, weil wir das falsche getan haben, dann interessiert es die verursachenden Beamten und Politiker auch nicht mehr. Sind ja dann schon tot und im Himmel. Viel Glück Schweiz und viel Glück an alle die daran glauben, das gut sein immer hilft. Hilft höchstens in einem Goldfischteich……in einem Haifischbecken nützt nur noch beten. Amen.

    • Dagobert, danke! Der beste Kommentar den ich gelesen habe, seit es diese Pandemie-Lüge gibt. „Fälle“ die hochgepuscht werden und Schweden wird medial totgeschwiegen und Lügen verbreitet, darf nicht Wahr sein, dass Schweden ohne Lockdown besser da steht als die meisten anderen Länder, siehe Arte Doku „Corona Deutsche, Franzosen und Schweden in der Krise“. Vernichtende Niederlage der EU, inkl. Schweiz, im Vergleich mit Schweden.

    • Ausgezeichneter Kommentar, Europa wird das neue Kalkutta der Neuzeit aus Dummheit und Manipulation. RIP

  53. Sie wissen schon, dass ein Spital „reaktivieren“ genau gar nichts bringt? Oder haben Sie ein paar Ärzte, Krankenpfleger etc als Reserve im Schrank?

    Wieviele Notfallbetten soll der Spital Schwyz Ihrer Meinung nach denn bereit halten? Und wer zahlt dafür?

    Naiv ist nur Ihr Vorname….

    • Wie bedauerlich, dass immer wieder Kommentatoren die persönlich-emotionale Schiene fahren, wahrscheinlich deshalb weil ihnen sonst nichts mehr einfällt und die Sachlage sie komplett überfordert.
      Wie weit ist es mit der ehemals so gerühmten tolerant-liberalen Schweiz gekommen!
      Bravissimo HU Schwendener,sehr gut recherchiert und zu Papier gebracht, machen Sie bitte weiter so!
      Solche Menschen braucht unser Land und keine Duckmäuser (Na Yves).