ZKB-Knall im Research: Alte raus

Staatsbank schmeisst vor Weihnachten Senior-Analysten auf die Strasse. Unruhe zum Jubiläum.

Die Zürcher Kantonalbank ist die letzte grosse Bank, welche sich von Zürich aus umfassend um Schweizer Aktien und Bonds kümmert. Sie hat dafür ihr Research über die letzten Jahre ausgebaut und gepflegt.

Nun ist es diese Woche bei der grössten Staatsbank des Landes zum Knall gekommen. Die ZKB entlässt mehrere Analysten, darunter solche, die seit vielen Jahren in deren Research tätig waren und über 50 sind.

„Wir bestätigen, dass es im Rahmen einer Neuausrichtung des Research-Teams punktuell zu organisatorischen Anpassungen kommt“, sagte gestern eine Sprecherin auf Anfrage.

„Dieser Sachverhalt bezieht sich ausschliesslich auf das Research-Team.“ Über Ausmass und Betroffene wollte die ZKB-Frau nicht mehr sagen, verwies aber auf Ausbau in anderen Bereichen wie der Informatik.

Der Abbau kommt zur Unzeit. Mehrere der Gekündigten waren nicht nur lange bei der Bank, sondern die Entlassung erfolgt auch wenige Wochen vor Weihnachten.

Das Research umfasst nach eigenen Angaben der ZKB „mehr als 50 Spezialisten“ und steht neben dem Bereich des Chief Investment Officers.

Auch in dessen Bereich gaben Personalien zu reden. Vor 4 Jahren verliess mit Anastassios „Tasso“ Frangulidis ein Aushängeschild den ZKB-Analysebereich.

Frangulidis wechselte zur Pictet. Der Abschied wurde zur Machtdemonstration. Als der langjährige Kadermann bereits gekündigt hatte, wurde ihm in dessen Ferienabwesenheit die Tür gewiesen.

Rauschmiss zum Jubiläum (IP)

Diesen Sommer verlief dann ein Transfer in umgekehrter Richtung. Die ZKB wechselte von der Genfer Pictet einen Anlageexperten namens Omar Brem ein.

Und zwar als Leiter des Research der Bank. Also jenes Bereichs, in dem nun viele Bisherige die Kündigung erhalten haben.

Brem und sein Research gehören in den Geschäftsbereich von Stephanino Isele, dem Leiter Institutionals&Multinationals, einst Investment Banking genannt.

Warum Brem glaubt, dass es im ZKB-Research eine Blutauffrischung braucht, und was genau er mit dem Research vorhat, bleibt abzuwarten.

Eine Frage wird sein, wie viel Research die ZKB insgesamt noch anbieten wird. Die angetönten „organisatorischen Anpassungen“ können vielerlei bedeuten.

Will die ZKB das tun, was andere Banken längst vollzogen haben, nämlich ihr Research stark reduzieren?

Die ZKB dementiert dies heute nach Erscheinen des Artikels: „Die Anpassungen bei Omar Brem bedeuten keine Reduktion des Research-Teams und der Leistungen.“ Das bedeutet: Alte raus, Neue rein.

Kommentare

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  1. man kann jemanden Neuen anstellen weil, er/sie:
    -effektiv besser ist als der Alte
    -in die Quote passt
    -soziale Schulden beglichen werden (an Verwandte/Bekannte/usf.)
    -aehnliche sexuelle Praefenzen hat (LGBT)
    -billiger ist als die Alte
    -jemand einen „kickback“ kriegt
    -Headhunters kassieren
    -Kundendruck (fachlich ODER „doing a favor“)
    Zusammengefasst, es kann viele Gruende geben. Unser Gerechtigkeitssinn (dass der beste behaelt/bekommt den Job) klafft mit der Realitaet meist WEIT auseindander – auch bei der ZKB.

  2. Als ich das neue e-Banking der ZKB gesehen habe, wurde es mir sofort ein bisschen schlecht. Also, wenn die für dieses Design auch noch jemanden bezahlen, dann tuen die mir leid. Selten so etwas hässliches gesehen.

  3. Wieder einer, der sich anscheinend das Gesetz über die Übergangsrenten nicht durchgelesen hat. Wer viel zu gut bezahlt war, wird kaum die gesetzlichen Voraussetzungen für den Anspruch auf eine Überangsrente erfüllen.

  4. Einfach gewissenlos langjährige verdiente Mitarbeiter so abzuservieren aber dann selber die Boni zu kassieren!!! Geld verdirbt leider bei vielen den Chatakter.

  5. Das ist nicht erstaunlich und rational nachvollziehbar. Mitarbeiter ab 50 sind grundsätzlich viel zu teuer und nicht so belastbar und biegsam wie 30-Jährige „Frischlinge“ aus der EU.

  6. Bisher wurden die Leute frühpensioniert. Sommaruga und Economiesuisse, sei Dank, dürfen nun wir Steuerzahler eine Übergangsrente für die meist ohnehin viel zu gut bezahlt gewesenen ZKB „Entlassenen“ zahlen.

  7. Eine Schande, so ein knallhartes kaltschnätziges Geschäftsgebaren an den Tag zu legen für eine Staatsbank ohne jegliche Empathie zu älteren langjährigen Mitarbeitern. Moralisch absolut unter jedem Hund und dies noch von so einem Neuankömmling, der bisher noch absolut nichts geleistet hat für die Bank.
    Hoffenlich werden die Verursacher auch eines Tages so kaltschnätzig gefeuert.
    Für mich ist die ZKB wie ihr gekünstelter unnötiger Jubiläumswahn jedenfalls passé!!

  8. Ach, jetzt boardet ja dann die Parademanagerin Florence Schnydrig das sinkende Schiff, die bereits die Swisscard in Grund und Boden gewirtschaftet und mit ihrer Gefolgschaft ein mitarbeiterkritisches System geschaffen hat. In dem Sinne passt das wie die Faust aufs Auge. Männer zieht euch warm an – ich weiss, wovon ich rede….

    • ZKB – Zürcher Kartell Blankster – Staatsbank ;-)) – Finma Winterschlaf.

      Jörg Müller-Ganz, FDP, Quoten-Präsident ZKB, drückt seiner Bank Florence Schnydrig Moser, CS-Quotenfrau, aufs Auge. Die langjährige Grossbank-Managerin wird neue Private-Banking-Chefin der Staatsbank.

      Müller-Ganz machte die Wahl zur Chefsache, die ZKB-Geschäftsleitung unter CEO Martin Scholl hatte nichts dazu zu sagen.

      Selten wurde die Realität bei einem Weggang stossender verdreht. Florence Schnydrig Moser hat die Swisscard und zuvor die CS nicht weitergebracht, sondern tiefer ins Elend gestürzt.

      Ihr Karriereweg ist nicht „von zahlreichen Erfolgen und Verdiensten“ gesäumt, sondern von kontinuierlichen Flops und Krisen.

      Hingegen ist sie eine Managerin und fördert Managerinnen. Das ist ihr wahrer Trumpf, und darauf ist ZKB-Oberchef Müller-Ganz hereingefallen.

      Florence Schnydrig Moser stieg nicht an der Front und im Private Banking die Leiter hoch. Sondern sie entwickelte bei der CS neue Produkte und Services.

      Richtig bekannt wurde die Bankerin, die steuergünstig im Kanton Aargau wohnt, was für eine Spitzenposition bei der Zürcher Kantonalbank noch zu reden geben dürfte, durch ihr Digipigi.

      Das ist ein App-Schweinchen, mit dem Schnydrig die Eltern unter den CS-Privatkunden zum Kinder-Sparen animieren wollte.

  9. „Wir bestätigen, dass es im Rahmen einer Neuausrichtung des Research-Teams punktuell zu organisatorischen Anpassungen kommt“, sagte gestern eine Sprecherin auf Anfrage.
    .
    Was für eine widerliche Art und Weise sich der Sprache zu bemächtigen um selbst die krassesten unethischsten Gedanken und sich daraus ergebende Vorgänge noch ein wollig warmes glühen in der Bauchgegend zu vermitteln… als starke Autorität und im höchsten Grade professionell gilt immer noch, wer zur nach wie vor sozialen Zeit um das Ende des Jahres mit maximal asozialen Massnahem den eigenen Boni im Folgejahr zu maximieren. Wer noch genug Mensch in sich hat begreift wie pervertiert das alles ist.

  10. Analysten und das ganze Research sind sowieso masslos überschätzt. Sie verkaufen eine Kristallkugel, die sie nicht wirklich haben. Die Meinungen werden meistens sowieso der Börse angepasst. Ex ante sind sie selten gut – ex post wissen es alle.

    • Dann versteh ich allerdings – mit Verlauf – nicht, warum diese Strukturen nicht längerfristig bereinigt werden?

  11. Die ZKB konnte sich mit Omar eines dieser raren Talente sichern. Gratulation. Der „erfahrene Senior“ hat bei Pictet als Assistent der beiden Small&Mid Cap Manager ohne Verantwortung extrem wertvolle Arbeit geleistet. Ein anderer Top-Shot der ZKB hat dies eingefädelt, der auf Junge steht. Jetzt lernt Omar was Sell-Side Research ist. Top. Da geht was bei der Beamten-Penner Bank – sie spielen jetzt in Züri au „hire&fire“. Das bringt Qualität.

  12. Solche „Volatilitäten“, manchmal begleitet von gewissen „Emotionen“ gehört doch bei den Firmen mit einer Corporate Struktur dieser Schweiz und Welt mit dazu. Die ZKB ist aber mE nwv ein VorzeigeUnternehmen in diesem Thema. Weil nachwievor eine tolle U’Kultur insgesamt. Ich war selber 11Jahre mit dabei. Happy Weekend.

  13. Wieso investiert die ZKB in das Trading Geschäft? Ist das eine volkswirtschaftliche Aufgabe einer Kantonalbank? Nächstes Jahr sind die Volumen 25% tiefer. Da ist es sicher nicht die richtige Strategie in CH Aktienreseach (das macht Mainfirst, KeplerChevreux, UBS, BaaderHelvea, Stifel etc immer noch ähnlich gut. Vontobel hat das Research immer noch im gleichen Ausmass, wetten die kommen wieder zurück mit einem Offering für Banken… I bet they do! CS macht ein tailor made CIO für Banken und Istikunden… Und noch was… die ZKB ist ein reiner re-seller im trading. Null Innovation und absolut die falschen Leute am Drücker mit einer Strategie, die vor 15 Jahren schon langsam den Hügel runterging.

  14. 2. Petrus 2,9
    Der Herr weiß die Frommen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten & Gierigen aber festzuhalten für den Tag des Gerichts, um sie zu strafen.

  15. Der ZKB hat keim Spingerfitzengefühl ! Gerade zu dieser Jahreszeit freuen sich viele auf Weihnachten, auf eine friedliche Zeit geborgen im Kreise vom die Familie. Und dann kommen diese Chefes und sprechen das Entlasung aus ! Das ist total herzlos !

    • …auch die staatliche ZKB ist weit oben durch bürgerlich neoliberale Verbindungen missbraucht worden um möglichst asoziale Strategien und Taktiken umzusetzen… eine kantonale Bank nach der anderen wurde ja ruiniert weil liberalisiert. Man tut seit vielen Jahren alles um maximal asoziale Zwänge auf dem Buckel der Bevölkerung umzusetzen. Es geht staatlichen Betrieben so, die man alle als Opfer der Neoliberalen Ideologie betrachten muss, mit ein paar wenigen Pfeffersäcken die sich um die staatlichen Futtertröge balgen.

  16. Die Alten hatten genug profitiert vom System.
    Jetzt sind die Jungen dran.
    Und das ist gut so.
    Wer muss die Familien ernähren?

    • @Hubertus: Selbstherrlich wie Herrliberg. Arroganz. Gut wissen Sie bescheid.
      Die Jungen werden an der neuen SEE Gondel Ticket abreissen ….. oder beim RAV Anträge stellen.

  17. Kann man ganz abschaffen. Die liegen meist daneben und wissen es im Nachhinein besser. Empfehlungen sind schwammig und ohne Risiko für die Bank – kann so kommen oder auch nicht ist im Grundsatz meist die Aussage. Die haben nur hohe Löhne und bringen rein gar nichts hat man von Aussen das Gefühl. Da sind grosse Einsparungen möglich. Schwätzer die keine Garantie geben.

  18. Mein Wunsch ist, dass Omar Brem ebenfalls eines Tages mit einem tritt auf die Strasse gestellt wird. Man sieht es an seinem Gesicht, dass er ein Muttersöhnchen, denn ein richtiger Mann handelt anders.

  19. Wer von der Pictet kommt bringt keinen Erfolg. Die ZKB wird nicht mehr besser, was in letzter Zeit alles passiert zeugt nicht mehr von grossem Verstand.

    • Der massive Ausbau der IB nach dem alten Modell (no unbundling, zu wenig Investitionen in Technologie etc.) und dem Einkauf extrem teurer Leute von Vontobel… NEIN! Das gehört nicht zu den Kernaufgaben einer Staatsbank.

  20. Schande! Da wünscht man sich, dass die Rausschmeisser eines Tages ebenfalls vor die Tür gesetzt werden. Optimalerweise 2 bis 3 Tage vor den Festtagen…

    • Das macht die Swiss Life seit Jahren so. Ü50 werden systematisch ausgetauscht. Interessiert aber leider niemanden.

    • Die Rausschmeisser sind vielleicht 4 Jahre bei der Bank dann gehen sie selber zu einer anderen bank +15% Einkommen/Aktien/Bonus.

    • Herr Pavarotti
      Zu Ihrem Kommentar möchte ich Schreiben:
      Es gibt auch gute Gründe für Rauschmiss. Alle Rausschmeisser
      brauchen nicht eine Retourkutsche.
      Auf der anderen Seite haben Sie schon recht,wenn die Rausschmisse unberächtigt sind. Bei solchen Typen kommt irgend eines Tages die Abrechnung. Ist allenfalls zu spät.
      Was diese Typen in dieser Zeit kaputt gemacht haben, lässt sich eben nicht Aufrechnen.

  21. Könnte es sein , dass die „Alten“ der Staatsbank lohntechnisch zu zu viel Kosten verursachen und so die Boni der Grossmanager darunter leiden und das ist der Grund warum die gefeuert wurden oder werden, damit die Grossboni-Kaste mehr Kohle zum verprassen zur Verfügung hat?
    Gunther Kropp, Basel

    • Vermutlich werden die „Hahnenkämpfe“ (unabhängig des Alters) in jeglichen Chargen eines Unternehmens auch hier eine Rolle gespielt haben.

      Zumal jeder selbst auswählt, ob die Erfüllung seiner Lebensträume tatsächlich in einem Kubus einer sterilen Bürobaute liegt.

      Eine obsessive Fixierung auf die angeblichen Gross-Boni verneblen einigen „Neidkultur-Fetischisten“ bisweilen den Blick…

    • @Walliser Wirtschaftsweiser
      Der amerikanische Staatsmann George Washington meinte: „Glücksspiel ist das Kind der Habsucht, der Bruder der Sittenlosigkeit und der Vater des Unheils“
      Bekanntlich wurden aus den Banken Spielkasinos. Zocken und Abzocken wurde zum Geschäftsmodell, um an Kohle zu kommen. Die Besten werden in die Kaste der Grossboni-Elite aufgenommen. Das Resultat sollte bekannt sein. Möglich, dass dadurch einige zu „Neidkultur-Fetischisten“ wurden, weil die es nicht geschafft haben mit Zocken-Abzocken an die grosse Kohle zu kommen.

    • Die alte Garde ist vergleichsweise günstig. Die neuen (ex- Vontobel/CS etc.) kosten so viel… im Maschinenraum weiss das jeder und viele langjährige Mitarbeiter „Sesselfurzer ohne Ambitionen“ sind stinksauer! Ehemalige Händler von Vontobel Zürich und London (nicht gerade die Supertars im Geschäft) verdienen 40% mehr als beim früheren Arbeitgeber. Das gleiche gilt für Analysten, die wegen MiFID II bei Grossbanken entsorgt wurden. Andere Normalos wurden als MD eingestellt und die GL fährt jetzt überteuerte Supersportwagen . Der ganze Laden fliegt nächstes Jahr in die Luft, weil dann kein zusätzliches Volumen durch Covid und US Wahlen da ist. Interessant ist auch, dass rundum „alte IB Welt“ Banker eingestellt werden, aber viel zu wenig in die IT investiert wird… good luck! Eine IB auzubauen aber den komplexen Execution Aparat als Re-Seller bei Grossbanken auszulagern… so funktioniert das nicht meine Herren vom Steinfels… dieses Jahr hat es noch funktioniert. Nächstes Jahr ist die Quittung da. Die Bank macht aber jetzt hoffentlich vorwärts mit Kostenmassnahmen. Sonst kommt es ganz dicke! Wieso muss eine ZKB ein europäischer Broker werden mit der Niederlassung in London. Ist das der Auftrag einer Staatsbank mit Garantie? Als guter Steuerzahler habe ich keine Freude an solchen Eskapaden. Das hatten wir schon mal mit den Optionsdesk um Vekselberg etc… die Insider wissen von was ich spreche.

    • @Another view vom Flughafe
      Ihre Frage: „Wieso muss eine ZKB ein europäischer Broker werden mit der Niederlassung in London. Ist das der Auftrag einer Staatsbank mit Garantie?“
      Antwort: Weil das auf die Schnelle grosse Boni-Kohle bringt. Die Flops, die wegen der Gross-Boni-Gier produziert werden, gehen zu Lasten des grosszügigen Zürcher Steuerzahlers, damit der Züri-Souverän eine noch grössere Motivation hat Kohle zu erackern, damit die verheizt werden kann.

  22. Der Titel dieses Beitrags: „ZKB-Knall im Research: Alte raus“

    Der zweitletzte Satz dieses Beitrags: „Auch eine Reduktion des Research ist möglich.“

    -> Erm…ich dachte, der Artikel handle von einer Reduktion im Bereich Research?

    • Analystenteams brauchts schon, aber nur mit 5-6 Analysten pro Bank. Damit lässt sich die Palette mit 200-300 möglichen Titeln gut abdecken, siehe Schwyzer KB etc.

  23. Die ZKB war immer stark in Schweizer Aktien, im Gegensatz zu Aktien Welt. Die Performance der Schweizer Aktien hat die Benchmark meistens übertroffen (was Kunden zufrieden machte, im Gegensatz zu Aktien Welt, jaja).
    Die ZKB sollte schauen, dass sie hier die Qualität halten kann.

    • „Die ZKB war immer stark in Schweizer Aktien, im Gegensatz zu Aktien Welt.“
      Welche „Aktien Welt“; meines Wissens decken sie unternehmensmässig eh nur Schweizer Aktien ab, damit kann sie in ihrer „Aktien Welt“ wohl weder gut noch schlecht abschneiden?

    • Na ja lieber Rückbauer – dieses ZKB-Research Produkt gleicht eher einem angepassten Presse-Release der Unternehmen – wenig visionär. Oft meinungslos und schon gar nicht mit Überzeugung und Engagement der überbezahlten Analysten. Anpassungsbedarf gab es – aber statt einen ausgewiesenen Profi anzustellen, macht die ZKB Presseabtteilung aus einem Assistenten von Pictet, der nie RESEARCH erstellt hat ein „Senior“ (siehe Link). Dieser GL Verantwortliche der ZKB (der bereits in London redundant war) ist total umnebelt – und der Titel im Artikel würde ich einmal von Pictet überprüfen lassen…. (wie hiess die Omar Funktion??? ;-)). Die Kommunikations-Abteilung der ZKB scheint flexibel und gehorsam zu sein (https://www.finews.ch/news/banken/41992-zuercher-kantonalbank-research-chef-omar-brem-pictet .

  24. Alle 8 Personen in der Generaldirektion der ZKB sind Männer.

    Was soll das?
    Und Dr. Isele intervenierte zu wenig durchgreifend als in seinem Investment Banking zu offensichtlichen Fehltritten gegen Mitarbeiter ging. Schade, wenn die ZKB gute Angestellte verloren hatte, anstatt das Problem an der Wurzel zu lösen, was man viel zu spät machte, als man das Desaster nicht mehr unter den Teppich kehren konnte.
    Und das HR …. unbrauchbar und machten fast in die Hose. Es hat sich gelohnt.

  25. Für was braucht die ZKB noch Analysten? Bonds bringen 0 oder weniger und die Bonität, da schaut man je S&P , Fitch oder Moody an. Aktien für was? die ZKB promotet nur noch Fonds am liebsten Dachfonds und da kommt es der ZKB nicht auf die Performance an sondern mehr aufs TER, was die ZKB daran verdient. Im Depot und an/verkauf sind sie je viel zu teuer. Im Digitalzeitalter wo alle Banken Promoten müssten die Preise um min 80% sinken. Beratungsgespräch ist zum Verkaufsgespräch mutiert. Wenn das bei den Banken angekommen ist wird es nochmals ein böses erwachen geben.

    • Ja ja, auch die Trudi weiss doch immer alles besser, zumindest so lange bis sie mal wirklich eins auf die Kappe kriegt. NB Gehst du wohl kaum zu einer Mercedes-Garage um einen Fiat zu kaufen (nur so wegen eigene Produkte promoten, wobei bei einer Bank immer noch niemand gezwungen, ist diese auch reinzunehmen).

    • Habe noch vergessen, dass die ZKB beispielsweise auch im Einschätzen von Unternehmen mit Bonds, welche eben NICHT von den grossen geratet werden, relativ stark ist und damit – zumindest für mittlere Schweizer Unternehmen – zum Gradmesser geworden ist. Da ist dann doch noch der eine oder andere Anleger froh, wenn er sich nicht auf das „NR“ von S&P und Co. abstützen muss.

    • @Supermario; arbeitest du im PR der ZKB? Was macht die ZKB jetzt mit dem Seilbändli? Oder habt ihr jetzt neue Prioritäten?

  26. Es sind immer Einzelfälle und wir wissen nicht, ob
    a) die „Blutauffrischung“ gut oder schlecht ist
    b) …nötig ist
    c) wie viele es „trifft“
    ZKB ist traditionell DAS Schwergewicht im CH-Aktienresearch… das wird so bleiben und vielleicht mit den neuen Analysten noch besser? – Ich weiss es nicht, aber IP weiss es offenbar auch nicht – darum: Ball tief halten, Maske auf und trotzdem mal kurz durchatmen…

    • Eine Auffrischung mit jungem Blut bedeutet gleichzeitig, das man sich von den alten finanziellen Schwergewichten trennt. Und da sich das frische Blut ja noch beweisen muss, wird es zu einem verminderten Tarif reinhauen, bis es ihnen aus den Ohren wieder raus kommt. Das ist die reinste WIN Situation für die ZKB.

  27. Kündigungen kommen für die Betroffenen stets zur Unzeit.

    Nur ein paar Wochen vor Weihnachten verbreiten diese erst recht grosses Unheil. Eine geschmacklose Arroganz des Arbeitgebers, Neuausrichtung hin oder her. Dies im Jubiläums-Jahr der ZKB mit neuerdings eigener Tramhalte-Stelle: „Kantonalbank“.

    Analysten kosten viel Geld? Wenn diese stark und sehr gut sind ein Nebenschauplatz im gesamten Aufwand. Vermutlich wird hier Remedur geschaffen weil die kommenden Jahre inhaltlich und geographisch wenig Fleisch am Knochen bereit hält!

    So oder so schafft die ZKB mit ihren Entlassungen oder, wenn es stimmt, Rausschmissen einmal mehr Stirnrunzeln! Noch sind zig Millionen reserviert für eine Gondelbahn über den See? Eine Furz-Idee welche zum Glück nicht zum Tragen kommt. Hat hier gar Corona nachgeholfen, diesen Schabernack ad acta zu legen?

  28. Was brauche ich so eine Abteilung überhaupt noch ? Dank dem Internet kann jeder Kunde sich 7/24 Informationen en masse besorgen.
    Und wenn der Kunde dank seiner eigenen Recherche einen Verlust einfährt geht das voll zu seinen Lasten.
    Schlauer Schachzug, sich kostenintensiver Mitarbeiter zu entledigen sowie das Risiko schlechte Publicity zu minimieren.
    So ähnlich werden es wohl die anderen auch bald machen. Alles was der Kunde per Internet machen kann, muss man nicht mehr als Bank anbieten. Siehe die Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs. Die Zeiten, wo man mit seiner Überweisung zum bankbeamten gegangen ist, ist lange vorbei.

    • Information, die man sich im Internet 7/24 besorgen kann, fällt nicht wie Manna gratis vom Himmel, sondern muss von jemandem aufbereitet und bereitgestellt werden. Diejenigen, welche diesen Job besorgen, sind i.w.S. auch Analysten und arbeiten nicht gratis. Wenn Sie nicht bei einer Bank Kunde sind und etwas Umsatz generieren, kann es durchaus sein, dass Sie in Zukunft für mehr Research- & Rohdaten etwas bezahlen müssen (wo heute noch gratis).

    • Aber das Geld an sich benutzt du schon noch? Und hoffentlich auch in Zusammenarbeit (von mir aus auf virtueller Basis) mit einem Institut, welches mehr oder weniger solide aufgestellt ist? Ich möchte dein Gejammer dann nicht lesen, wenn es ein von dir so hochgelobtes Internetbänkli verbläst, weil sie mit zu tiefen Margen oder Kapitalien wirtschaften!

  29. Dieser Omar Brem ist übrigens kaum 30 jährig und macht mit diesem Job einen kometenhaften Aufstieg.

    Steckt Stefanino Isele dahinter?

    • Dieser Omar war Assistent der Pictet Swiss S&M Cap Manager in Zürich. Kein Senior. Ein Kaufleuten „rich-kid“ ….. ;-))

    • Aber der eine oder andere braucht manchmal einen kleinen Tipp, ob er jetzt auf einer Hausse oder Baisse schwimmt 🙂

  30. Habe mal mit der Frau eines ZKB Managers zusammengearbeitet. Offenbar war ihr Mann, als er den Job übernahm, sehr überrascht wieviel Gehalt seine vor allem langjährigen Angestellten verdienen. Er meinte zu seiner Frau, er hoffe, dass er auch mal so viel verdienen werde …

    Die ZKB zahlt allgemein viel zu hohe Löhne. Die haben sich ein Schlaraffenland eingerichtet. Der teuerste Exzess auf Kosten der Steuerzahler ist die Marienburgstiftung. Sehr eigennützig (Mit-Profiteur) eingerichtet von einem ehemaligen Goldman Sachs Angestellten. Der als super Abzogger bei allen möchtegern Banker von CS und UBS sowie HSG Absolventen legenden Status in der Schweiz besitzt. Der Lohn des CEO’s und Co. (Teppichetage) ist in keiner Weise zu rechtfertigen. Kann man problemlos um 2/3 kürzen. Wie andere Kantonalbanken beweisen.

    Kein Wunder sind von Courtagen bis Hypotheken (quer durch), alles was der ZKB Kunde bezahlen muss viel zu hoch. Selbst bei Kreditkartenvergleichen im k-tipp schneidet die ZKB Karte bezüglich Kosten für den Inhaber immer unterirdisch schlecht ab.

    • Kleiner Tipp: Dann geh doch zu einer anderen, besseren Bank. Im Gegensatz zu den meisten anderen Banken war die ZKB – auch über die Finanzkrise – immer noch profitabel und sah – zumindest von aussen gesehen – sackstabil aus! Dein Kommentar hat eh nur am Rand was mit der Analystenproblematik zu tun, sondern ist mal wieder ein globaler Rundumschlag mit wenig Gehalt.

    • Wieso muss eigentlich dieser super dämliche @Supermario zu allem und jedem seinen noch dämlicheren Kommentar abgeben? Er überfliegt alle Kommentare und Rülpst überall seine unwichtigen …. dazu. Ein alles Wisser und Möchtegern Profi wie du meinst doch eh nur die UBS und CS.

      Kleiner Tipp an dich. Die ZKB ist nicht global. Du solltest nochmals in die Grundschule gehen. Dort kannst du mit Sicherheit noch einiges lernen. Wen interessiert deinen Senf überhaupt noch? Es ist aus Sicht eines Kunden geschrieben. Weißt du überhaupt was ein Kunde ist? Tipp an dich, kommt bei jeder Power Point Präsentation an erster Stelle. Neu für dich: Theoretisch immer das Wichtigste.

      Ein ZKB Kunde fragt sich was die heutigen Exzesse und Machenschaften der ZKB, nicht nur um das „Team Schenk“, überhaupt mit dem eigentlichen Auftrag der ZKB, vor Jahrzehnten bekommen von Volk und Politik, zu tun haben? Rein gar nichts! Im Gegenteil, im Grössenwahn haben sich Manager und Co. eine Goldgrube aufgebaut. Bezahlt von der Zürcher Bevölkerung. Dafür, und für den Vergleich, Standhalten zu müssen mit der CS oder UBS sind Kantonalbanken gar nicht gedacht. Das gibt schwer zu denken.

      So interpretiert kann man alle Kantonalbanken sofort problemlos abschaffen. Der Kanton Zürich würde Milliarden CHF sparen.

    • Als Steuerzahler und Kunde erwarte ich das sich die ZKB endlich wieder auf ihr Kerngeschäft/Kernauftrag fokussiert/fokussieren muss. Als Steuerzahler gurkt es mich an, die Exzesse einiger weniger ungefragt (und ohne Einfluss nehmen zu können) finanzieren zu müssen. Eine Kundenbeziehung mit der CS oder UBS kommt für mich nicht infrage.

    • Dämlich oder nicht soll jeder (gemäss freier Meinung) selbst entscheiden. Warum aber immer die gleichen, vielleicht ebenso dämlichen Protagonisten immer wieder Rundumschläge, welche notabene zu 200% am Thema vorbei gehen medial platzieren müssen, schreit eben schon in schönster Regelmässigkeit nach Feed-Back. Einen schönen Gruss noch.

  31. Die ZKB baut ein gewaltiges Aktien und Bondhaus auf. Bezahlt Löhne, die weit über dem Markt liegen und benimmt sich wie eine Investment Bank der 00er Jahre. Ist das wirklich der Auftrag einer Staatsbank? Nach meiner Meinung wird da bald politischer Widerstand kommen, dann geht es in die andere Richtung. Good luck lieber Felix. Wenn deine Rechnung nicht aufgeht, dann wird es ganz schwierig.

  32. Die ZKB sollte nicht das Wichtigste verspielen, das sie immer noch hat:
    Den Goodwill und das Committment ihrer Mitarbeiter.
    Ohne das ist alles nichts (siehe CS und UBS).

  33. Oh, bitte. Die Zeiten in denen „langjährige Angestellte“ der Firma noch wichtig waren, sind schon lange vorbei und ob man nur „kurz vor Weihnachten“ oder „kurz vor dem Mittagessen“ entlassen wird, ist doch Wurst.
    Firmen sind dazu da, Gewinne für das Management und die Investoren zu erziehlen. Sie sind keine Wohlfühloasen, Ferien- oder Altersheime.

    • Korrekt. Wer einer Firma treu ist, tut dies auf eigenes Risiko und Gefahr. Im Gegenteil, wenn ein langjähriger Mitarbeiter plötzlich eine Stele suchen muss, ist er oft als „unflexibel“ gebrandmarkt und wird von potentiellen Arbeitgebern als „Restposten“ betrachtet. Treue gegenüber den Mitarbeitern gibt es nicht.
      Auch als Angestellter bin ich zuerst für mich verantwortlich und dann für die Firma.

  34. Jetzt ist also die ZKB auch schon so weit wie die UBS und CS!

    Die entlassenen ZKB Vögel haben glück. sie müssen sich wegen ihrer zukunft keine sorgen machen und können gleich bach thailand (für immer) fliegen.

    Auf dem heutigen Jobmarkt finden sie bestimmt nichts neues. So viele Spezialisten mit dem gleichen Jobprofil. Aufhören zu träumen.

    Frohes auswandern.

    *Loomit Menschenfreund

    • Hat deine (ihre) Platte eigentlich einen Sprung? Und die Berufsgilde gleich mit Vögel zu bezeichnen ist meines Erachtens auch ziemlich despektierlich! Wenn die ZKB wirklich noch eine Analysestruktur mit 50 Spezialisten unterhält, darf man sich m.E. schon fragen, ob das wirklich nötig (lukrativ) ist!
      NB Habe nicht gewusst, dass es in Thailand Bäche hat, dachte echt es gäbe nur Flüsse?

  35. Schenk ist ein blasierter, selbstgerechter Durchschnittsanalyst, der meint, er sei zu Höherem geboren. Überall, wo er auftaucht, leiden die Leute aufgrund seines Wesens. Eine toxische Kombination, eine Fremd-/Eigenbild-Massnahme wäre höchst angebracht.