Miss Lego verpasst Zurich neues Logo

Chief Customer-Chefin, Ex Spielzeughersteller, investiert Millionen in Auftritt. Derweil droht am Mythenquai hundertfacher Abbau.

Conny Kalcher setzt mitten in der Virus-Krise eigenwillige Prioritäten. Die oberste „Kunden“-Chefin, früher hätte man dem Marketing-Leiterin gesagt, verpasst der Zurich eine optische Auffrischung.

Das dunkelblaue Logo mit dem grossen Z soll heller, leichter, luftiger, kurz: moderner daherkommen. Auch sonst will die Spitzenfrau den ganzen Markenauftritt des Versicherungs-Multis cooler machen.

Kalcher findet, das sei dringend nötig; dies, obwohl die Zurich mit ihrem Auftritt alles andere als altbacken und verstaubt wirkt.

Im Gegenteil, das Logo und der Auftritt im Internet sind klassisch, zeitlos.

Aber nicht frisch, meint Kalcher. Sie hat eine externe Agentur mit dem Rebranding beauftragt.

Ex-Lego-Frau will mehr Frische (Zurich)

Wie teuer der Auftrag ist und was die Zurich intern für die Lancierung des aufgepeppten Logos und Designs budgetiert hat, bleibt unter Verschluss.

Ein Sprecher bestätigte nur, dass der neue Auftritt zunächst intern zu sehen sei, in ein paar Wochen dann auch extern.

„Die visuellen Komponenten (Visual Identity) wurden gemeinsam mit der Agentur 72andSunny entwickelt“, meinte der Zurich-Mann. „Der Rest wurde intern erarbeitet.

„Mit dem internen Roll-out des aufgefrischten Markenauftrittes haben wir Anfang November 2020 begonnen und dieser wird extern im 2021 weitergeführt.“

Wie, schärfer? (IP)

Der aufgepeppte Auftritt gibt bei der Zurich zu reden. Seit Frühling, als die Schweiz wegen des Corona-Virus das Land schloss, arbeitet die überwiegende Mehrheit des Schweizer Personals von zuhause aus.

Kein anderer Multi auf dem Platz Zurich hat die Heimarbeit derart gefördert wie der Assekuranzriese.

Laut einer Quelle befänden sich 90 Prozent der Belegschaft seit März zuhause, man erscheine höchstens für ein wichtiges Meeting im Büro.

Die Zurich-Spitze fördert das Arbeiten von überall. Weniger im Büro, mehr von daheim aus oder von unterwegs, daran soll sich nach Corona nichts ändern.

Glas hinter Sandstein (RS Bertschy)

Mitten in die Gezeitenwende platzt das neue Vorzeige-Headquarter am Zürcher Mythenquai. Der altehrwürdige Sitz der Zürich Versicherung wurde die letzten Jahren mit einem Glaspalast ergänzt.

Nun steht die Wiedereröffnung an. Bot der einstige Gruppensitz Platz für rund 1’500 Mitarbeiter, sind es jetzt noch rund 1’000 Leute, die dort arbeiten können.

Die Verkleinerung könnte von der Führung genutzt werden, um am Gruppensitz massiv Stellen abzubauen, sagt ein Gesprächspartner. Er rechnet mit bis zu 300 Stellen, die verschwinden.

Ein Abbau sei umso wahrscheinlicher, weil es in der Zentrale weiterhin zahlreiche Stäbe und Koordinationsstellen gäbe, die kaum mehr gebraucht würden.

Der Zurich-Sprecher wollte sich nicht zum Thema äussern. „Wie bereits früher mitgeteilt, nehmen wir zu Spekulationen und Gerüchten über Mitarbeiter-Abbauprogramme keine Stellung.“

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Kommentare

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  1. Als ‘kleiner’ Mitarbeiter der Zurich muss ich sagen, dass das sehr bitter klingt. Ich bin ja selbst kritisch mit Grosskonzernen, aber erst mal ist der Artikel einfach nur faktisch falsch: es ist kein neues Logo – es wurde nur farblich angepasst, was es leichter verwendbar macht.
    Und ja, es gibt einen neuen Look. Und der ist den Leuten weder ‘nicht aufgefallen’, noch ist er ihnen egal. Im Gegenteil: es macht viele stolz dass die Zurich etwas moderner und farbenfroher daherkommt. Und eine Dame zu haben, die den Kunden und deren Erwartungen in den Mittelpunkt stellt tut jedem Unternehmen gut – va der Versicherungsbranche. Dass das alles während einer Pandemie von zuhause aus geführt wurde is auch eher ein Zeugnis von guter Arbeit. Also seit bitte weiterhin kritisch. Aber triftet mir bitte nicht in den Populismus ab. Dazu seid ihr zu wichtig für die Zür’cher Media Szene.

  2. Das Schlimme am Ganzen ist, dass das Logo gar nicht neu ist. Nur die Farbe wurde angepasst. Das heisst, Millionen an Kosten für ein Mini-Update. Dann lieber gleich ein ganz neues Logo, damit es auch alle merken.
    Noch schlimmer der Umstand, dass die besagte Agentur keine Markenagentur sondern eine Werbeagentur ist. Aber da gibt’s wohl eine bestehende Verbindung zur Lego-Frau, denn Lego ist Kunde bei dieser Agentur.
    Dass wir in der Schweiz Top-Designagenturen haben, scheint die Dame nicht zu wissen. Wieder einmal gehen wichtige Aufträge ins Ausland.

  3. Schade das solche Aufträge in das Ausland gehen. Es hat sehr gute Logo Designer in der Schweiz.
    Aus der Region für die Region.
    Leider wohl nicht.

  4. Miss Lego verpasst der Schweiz ein neues Logo ! Die Frau Conny Kalcher könnte doch unser Schweizer Wappen auch noch etwas auffrischen ? Wie wäre es mit einem schwarzen Kreuz?! Würde besser passen. Die Schweiz hat nämlich ihre „Unschuld“ schon vor 31 Jahren (06.10.1989) verloren: https://www.gsw-global-consult.com/ (die 100% Beweise). Und Niemand merkts?!

  5. Wie die Swiss Re ist auch die Zurich Insurance durch und durch eine amerikanische Firma. Hüppi sei Dank. Ausser dem kastrierten Namen, einem weiteren Sitz und (natürlich) dem Börsenplatz ist alles Angelsächsisch. Der Grund wieso die Zurich nicht Farmers heisst; selbst mit einem kastrierten Schweizer Namen sind die Marktchancen weltweit bedeutend besser als mit einem US Namen.

    Um die Versicherungsmeile abzuschliessen, selbst die Rentenanstalt darf nicht mehr Rentenanstalt heissen. Obwohl man dort als einzige der drei Firmen noch deutsch spricht. Globalisierung ist wie überall auch hier per se gescheitert.

  6. Man will mit einem neuen Logo wohl die Personalpolitik vertuschen. Gute Leute werden gefeuert und günstigere Ausländer eingestellt, aber hauptsache die Dividende stimmt.

    • Naja, bei Zurich gab es davor einen ausländischen CMO. Ein Franzose, der bei Axa in Asien tätig war. Wie üblich wurde der samt Familie nach Zürich geholt. Ausser Kosten hat der aber nichts gebracht.

  7. Das die Theorie = Unsere Schweizer Bundesverfassung (BV):

    Die Grundrechte:
    Art. 26 (Eigentumsgarantie);
    Art. 27 (Wirtschaftsfreiheit).

    Die Frau Conny Kalcher könnte doch unser Schweizer Wappen auch noch etwas auffrischen ? Wie wäre es mit einem schwarzen Kreuz?! Würde besser passen. Die Schweiz hat nämlich ihre „Unschuld“ schon vor 31 Jahren (06.10.1989) verloren. Das die Praxis: http://www.crowd-money.com (die 100% Beweise). Und Niemand merkts?!

  8. …als die Schweiz wegen des Coronavirus das Land geschlossen hat….

    Welche Schweiz ist jetzt da gemeint?

    A. Die Schweiz der Politiker/-.innen?

    oder

    B. die Schweiz der Schweizer Bevölkerung?

    Sind die Politiker/-.innen wirklich die Schweiz?
    Die Bevölkerung macht die Schweiz aus und nicht die Politiker/-.innen.
    Die Schweizer Bevölkerung hätte das Land nicht geschlossen.

    Es sind die Politiker/-.innen, die aus der Demokratie eine Diktatur gebastelt haben, und dafür wurde mit fadenscheinigen Argumenten ein Coronavirus konstruiert.

  9. Hallo IP
    also wenn ihr sie als Miss Lego betitelt, dann ist die Performance von IP höchstens Duplo.
    Und wenn ihr Bilder reinpostet, dann schaut doch, dass die Qualität nicht dem Niveau von IP stimmt….

  10. Von einer Versicherung erwarte ich Langeweile und Beständigkeit, ein alt-ehrwürdiges Logo, das zeitlos ist, passt da hervorragend. Es ist weltweit bekannt und stabil. Jeglicher Nonsens damit herumzuspielen führt nicht zu mehr bottom-line, eher zu Unsicherheit. Das wirkliche Fragezeichen ist, wer die Frau eingestellt hat und solche Phantasien deckt…

  11. Am altehrwürdigen Hauptsitz tummeln sich in überdimensionierten Stabsstellen zu viele Schreiberlinge (Juristen ohne Anwaltspatent), die sich tageweise daumendrehend überlegen wie die AGB zu Gunsten der Zurich und zuungunsten der Versicherten umgeschrieben werden können. Dabei werden von diesen praxisfernen Schreiberlingen Schrift-Elaborate erstellt, die weder der Kunde noch der Berater versteht.
    Höchste Zeit, dass dort endlich ausgemistet wird!

  12. Das wundert mich nicht. Bei Zurich wurden schon vor einigen Jahren immer schrittweise Stellen abgebaut, und jüngere Ausländer eingestellt. Von Swissness ist nicht mehr viel zu spüren. Die Firmenkultur hat sich verändert. Vielen wurden auch in gegenseitigem Einvernehmen nahe gelegt, zu kündigen. Hauptsache die Aktionäre sind zufrieden und hauptsache nach aussen stimmt es. Da passt das neue Logo bestens.

  13. Irgendwie muss man seinen Job rechtfertigen und das Budget verbraten, sonst könnte ja jemand auf die Idee kommen, dass es den Job gar nicht braucht. Es ist häufig genau so sinnlos wie eine Reorganisation, wenn ein neuer Chef kommt. Die wird gemacht, auch wenn es vorher einwandfrei lief. Man muss heute immer eine sichtbare Duftmarke hinterlassen; auch im Hinblick auf den nächsten Jobwechsel.

  14. Na ja, auf diese Ausgaben könnte man in heutigen Umfeld ohne weiteres verzichten. Der Fokus sollte auf anderen Themen liegen. Den Kunden und Mitarbeitern ist ein aufgefrischtes Logo aktuell vermutlich schnurzpiepegal. Die realisieren das vermutlich nicht mal bzw. nehmen es nicht mal zur Kenntnis. Aktuell ist Leistung gefragt vom Unternehmen Zurich, gegenüber den Kunden und gegenüber den Angestellten. Mit Firlefanz kann man sich später beschäftigen!

  15. Häme und Kritik, das machen wir ja gern wenn es sich um Frauen in Führungspositionen handelt. Dass der Vorgänger bereits die Aufgabe hatte und daran gescheitert ist (über Jahre!) wird einfach mal verschwiegen. Dass Frau Kalcher mit über 60 eingestellt wurde? Lieber auch.

  16. Das ist Normalität bei faktisch allen Grosskonzernen. Bullshit People und Bullshit Jobs werden laufend hochgefahren und Indianer, die über den Kunden Wertschöpfung oder Deckungsbeiträge für diesen Unsinn bringen, kleingehalten oder eben abgebaut. Da wursteln wahrscheinlich x-Leute um dieses Logo herum was schlussendlich kaum oder gar keinen Franken Mehrwert generieren wird.

    Sobald mal der Ertrag massiv wegbricht sind diese massiven Overhead Kosten kaum noch tragbar.

  17. Marketing Profis, besonders die Damen im Gewerbe, haben oft einen rein egoistischen Drang, von sich bleibende Spuren zu hinterlassen. Man möchte sich halt gern ein Denkmal setzen!
    Unvergessen ist hier die einmalige Bravour-Leistung von Nelly Wenger, vormals wenig rühmliche Createurin bei der Expo 2000, welche dann bei Nestlé durch renommierte Headhunters geschickt als absolutes Marketing Genie hinein gejubelt wurde.
    Beinahe wäre es der Dame gelungen, die bislang super erfolgreichen Schokoladen-Brands zu ruinieren. Die Neupositionierung mit Plasticverpackung wurde von den Konsumenten/innen nicht goutiert. Nestlé erlebte den wahrscheinlich grössten Flop aller Zeiten, wegen dem unbezähmbaren Selbstverwirklichungsdrang des Marketing Genies.
    Nicht alles was neu ist, ist auch besser!

  18. Haben Sie gewusst?: LEGO ist der grösste Reifenhersteller der Welt (stückzahlmässig). Na, dann bin ich ja gespannt, wie Zürich auf ein neues Logo abfährt…

  19. Als ehemaliger „Zürich“-Mitarbeiter würde mich noch interessieren, was mit der Austrasse passiert. War ja mal die ehemalige Vita-Lebensversicherung, jetzt stehen dort riesige Baugespanne: Bürohalde auf Vorrat oder teure Wohnungen mit Anschluss an die Üetlibergbahn? Dasselbe mit dem General-Guisan-Quai (ex-IBM zwischen Weissem und Rotem Schloss): Unter Gerber/Hüppi in den 90igern für CHF 44 Mio umgebaut, jetzt schon wieder Totalrenovation. – Zum Logo-Aufpepper: gab‘s ja letztmals mit viel Getöse zu Hüppi-Zeiten, aber dass jetzt Lego helfen muss … wahrscheinlich sind Schlösser aus Legosteinen haltbarer als die Sandburgen, die Hüppi baute (Kurssturz 2001, Converium-Desaster 2005).

    • Keine Angst, ist rein gar Nichts verglichen mit dem was die Allianz Kunden alles finanzieren.

    • Dies stimmt nur bedingt. Es gibt nichts einfacheres als eine Versicherung zu wechseln. Eine neue Offerte einholen geht keine 5 Minuten.

  20. Eine Marke fit und frisch für die Zukunft zu machen, ist kein Vergehen und wie bei allen Marken irgendwann notwendig. Ihnen geht es aber wahrscheinlich eher darum, dass Frau Kalcher eine Frau ist…

    Die Bezeichnung oberste „Kunden“-Chefin, früher Marketing-Leiter-/in, ist durchaus zutreffend und viel mehr eine Haltung als eine Funktion. Denn wer muss heute in jedem Unternehmen im Fokus stehen, Herr Hässig? Genau, die Kunden. Denn: „..the real boss is your customer. Im Marketing-Jargon übrigens Kundenzentrierung (engl. Customer Centricity) genannt.

    Wissen Sie, Herr Hässig, Kundenzentrierung umfasst operatives, strategisches und normatives Management eines Unternehmens. Bei Lego hat Frau Kalcher gezeigt, dass sie all diese Disziplinen beherrscht. Wenn sie das also für LEGO kann und konnte, wieso sollte sie es dann bei der Zurich – der ein neuer Look hervorragend stehen wird – nicht können und schaffen? Da gibt es für mein Dafürhalten nur zwei Gründe: NEID und Steine im Weg – wie so oft in der Schweiz! Frau Kalcher, held og lykke og alt det bedste.

    • … das tönt so wie bei Blocher; das Volk ist der Chef:-) Gilt leider nur auf dem Papier..

    • Und warum gibt es Lego Schweiz dann nicht mehr ? Komisch, bei solch einer tollen Marketingchefin!

    • Was mir bei einer Versicherung wichtig ist, wieviel kostet es und was ist die Leistung.
      Ich pfeiffe auf das Logo, auch als Aktionnär, was ich bin.
      Das Logo kostet nur und bringt nichts.

  21. Ich hoffe insgeheim, es trifft naive Coronachonder und Personenfreizügigkeitsabnicker, die sich ihr eigenes Grab geschaufelt haben

  22. Die Frau wurde geholt, um offenbar frischen Wind zu bringen. Frauen verstehen das dann so, dass jetzt neu „eingerichtet“ werden soll. Nelly Wenger damals beim Cailler-Schoggi-Flop. Hier Chefin Conny mit viel Geld und Tatkraft und Support durch „alte Freunde“ einen (unnötig) angepassten Fussabdruck mit dem Z. Cool, Frau ist monatelang beschäftigt mit ganzen Teams bis die ganze CI/CD/CB-Aktion in der hintersten Konzernecke weltweit durch gestanden ist. Das Resultat immer ein 50:50 Joker – den einen gefällts und die Medien schreiben darüber. Und die Aktionäre schütteln den Kopf. Übrigens Männer sind je nach Branche und Ego nicht viel besser. Die Schnipselei des Hollywood-affinen CEO am „Flieger-CD-Logo“ von BREITLING zurück auf das nackte „B“ hat die Uhrenmarke bestimmt mehr Ertrag an Flughöhe gekostet, als die aktuelle Pandemie. Und ob der Wechsel von ‚what else‘-George zu Jenn Aniston für Nestlé effektiv aufgeht, weiss nicht mal best friend Brad P. Aber mindestens ein Underwriter in der Konzernleitung in Vevey ist ein Big Best Fan von J.A.

    • Danke,es lohnt sich immer, hier Kommentare zu lesen. Es gibt sogar solche von echten Mitwissern. Ich mag den Stil von LH, er entlockt immer wieder Lernwertes von denen, die eine Ahnung vom Thema haben.

    • Ein neues Logo bei einem Global Player ist in 1. Linie Materialverschwendung und Umwelt verschutzung.
      Weltweit wird einwandfreies ungebrauchtes Material vernichtet und Neues produziert. Am Schluss verkauft man die ganze Übung als green washing dem Kunden, der dafür höhere Prämien zu zahlen hat.

  23. Das Z Logo ist doch gut, an was bewährtem was verbessern ist nicht nur teuer sondern oft auch eine Verschlechterung. Aber schön wenn in dieser Zeit die Zürich keine anderen Probleme hat!

    • Bin sicher, das neue Z hat gerade eckige Balken und schlanke Strebe. So wie Sie und ich es mit Lineal in ein paar Minuten hinbekommen. Bloss ohne Millionen für das „geistge“ Eigentum. Gabs da nicht auch ein Genie in London für das Kreuz der Swiss,für ganz weig Geld?

    • Aktivität um jeden Preis zwecks Selbstbefriedigung von Körper und Geist und Aufstockung der eigenen Kasse.

    • Wir haben die Angelsachen wie üblich inkl. McKinsey. 2 times worst case. Der Rest ist in die Billig-Lohn Länder ausgelagert.

  24. Altes Spiel, alles längst bekannt. Die Ringier Journalistin Jeannine Pilloud hat sich als Leiterin Personenverkehr während den 6 Jahren vornehmlich mit der Frage beschäftigt: Starbucks Kaffee im Zug ja oder nein. Alles endete wie immer: den wenigen Minibararbeitern, die tatsächlich schwer chrampften, bekamen den blauen Brief…

  25. Kosmetik. Nichts neues bei der Zurich. Sie bauen seit Jahren Personal ab. Einerseits aus Gier, der CEO baut sich seinen Ruf lediglich auf der Höhe der Dividende. Andererseits bietet man dem Kunden nichts, schon gar nicht Qualität.

    Sell.

  26. Irgendetwas muss die holde Legotante ja machen, da sie von Versicherung ja wohl nicht viel versteht. Heller ist immer gut, da spart man überall Farbe.

  27. Dass sich die Zurich einen neuen Auftritt verpasst, ist ja ok. Aber kein Wort von Luki zum eigentlichen Skandal: warum wird eine Agentur mit Sitz in LA und Amsterdam beauftragt und nicht eine in der Schweiz?
    Die Schweiz hat wie kein anderes Land eine Tradition in Grafik und Typografie. Mit dem Corona-bedingten Werbestopp leiden die Kreativen derzeit sehr. Aber für Miss Kalcher ist ein Business-Ausflug nach LA wohl spannender als in den Kreis 5.

    • So ein Blödsinn. Zugegeben, es muss vielleicht nicht Übersee sein, aber die Schweizer Agenturen sind im Vergleich doch schon sehr verschlafen und verkrampft. Dort ist sicher keine Kreativität zu erwarten. Nicht umsonst sind alle nennenswerten und grossen Kampagnen der Neuzeit von ausländischen Köpfen erdacht.

    • @Rene Zeller
      Das stimmt so nicht. Hier gehts um Branding, nicht um Werbung, und da sind die Schweizer seit Jahrzehnten Weltklasse. Egal ob das Typographie oder Design ist, die Schweiz hat einen sehr guten Ruf bei diesen Themen.

  28. Da baut sich eine Marketing Leiterin mit viel Geld ein Denkmal, weil sie nichts Anderes, Nachhaltiges, zustande bringt. Dabei weiss heute jeder Marketing Praktikant, dass man ein Logo nicht verändern darf. Einfach nur eklig, wie hier wieder Millionen verbrannt werden.

    • Das ist natürlich Schwachsinn. Natürlich ändert sich das Logo mit der Zeit, dafür gibt es unzählige Beispiele. Man darf es natürlich nicht verhunzen und dafür sorgen, dass die Brand Identity nicht verloren geht.