Koller im Home-Office – doch Firmen planen mehr

Zurich, UBS, CS, Swiss Re, überall arbeiten Leute weiter von zu Hause aus. Google hat Homeoffice bis Ende 2021.

Immer mehr Banker, Versicherungs-Leute, Informatiker, Berater vermissen das Büro. Ihnen fehlt der Austausch mit den Kollegen, das Gespräch beim Kaffee.

Mit Zoom-Videos ist das schwierig. „Ich bin seit März nur ganz sporadisch im Büro gewesen“, sagt ein Mitarbeiter eines Versicherers auf dem Platz Zürich. „Langsam fehlt mir etwas.“

So geht es vielen. Doch ein Ende ist nicht in Sicht. Bei CS, UBS, Swiss Re, Zurich heisst es auf die Frage, wann die Mitarbeiter wieder ins Büro zurückkehren: Wir wissen es nicht.

Planung je nach Virus. Google hat weltweit bereits angekündigt, dass Home Office bis Ende 2021 für alle bleibt.

Das gleiche bei Twitter und den anderen globalen Tech-Firmen. Sie sind happy mit komplettem Arbeiten in den eigenen vier Wänden.

CEO? Putzequipe? (IP)

Züge, Busse, Trams, alle leer. Zürich liegt zwar nicht wie im Frühling im Dornröschenschlaf, aber es hat spürbar mehr Platz.

Manche fordern mehr Home Office. Nur so könnten sie sich vor einer Ansteckung schützen. Ihr Arbeitgeber habe die Pflicht, das Arbeiten ausserhalb des Büros, im trauten Heim, noch lange zu ermöglichen.

So lange, wie das Virus eine Gefahr darstelle.

Doch immer häufiger melden sich Stimmen, die mit Sehnsucht an die gute alte Zeit im Büro zurückdenken. Dort war ihr zweites Zuhause, mit den Mitarbeitern, den Projekten, dem Klatsch.

Holländer werden Büromuffel (Zerohedge)

Das Büro als Zentrum des Arbeitsmenschen: Es fehlt. Nicht allen, aber vielen.

Sie könnten in Zukunft ein schwereres Leben haben. Immer mehr Firmen gehen bei ihrer Büroplanung über die Bücher. Wenn Home Office so gut läuft, wozu dann noch hohe Miet- und Unterhaltskosten?

„Bye-Bye Office?“, fragte gestern Zerohedge, ein globaler Finanzblog. Vor allem Hollands Banken würden mit viel mehr Home Office und damit deutlich reduzierten Büroflächen planen.

Umgekehrt halte die CS stärker an traditionellem Arbeiten fest. Dort liege der Anteil von Heimarbeit der Leute deutlich tiefer. Die UBS liegt laut Zerohedge im Schnitt.

Allerdings haben UBS und CS ihre Crews seit Monaten zweigeteilt. Abwechselnd ist die eine Hälfte zuhause, die andere im Büro. Der Anteil jener, die von daheim aus arbeiteten, liege über 50 Prozent, heisst es jeweils bei den beiden Grossbanken.

Die Zurich Versicherung eröffnet bald ihren neuen Sitz am Mythenquai. Laut Insidern würden die Erfahrungen von umfassendem Home Office in die Planung der frischen Büros einfliessen.

Für wen hat es noch Platz im Geschäft, könnte bald einmal die zentrale Frage lauten – insbesondere für Heimarbeiter, die ihr altes Büro nach all den Monaten kaum mehr wieder erkennen.

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Kommentare

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  1. Home Office – warum Englisch?

    Heim Büro …. ade Privatsphäre?
    Arbeitswelt neu denken wäre angebracht im 21. Jahrhundert.

    Denken erlaubt! Keine Offic-Idioten (Denkverbot Covid 19)

    Hier einige Gedanken: Arbeitsrecht
    Home-Office-Arbeit: Keine Vermischung von Arbeits- und Privatsphäre

    https://www.law-news.ch/2016/09/arbeitsrecht-home-office-arbeit-keine-vermischung-von-arbeits-und-privatsphaere

    Unternehmen sparen Bürogebäude usw. aber landet das Geld in Deinem Salär?

  2. Warum Home Office? Ist schon irgend ein Schweizer im Büro an Corona ernsthaft erkrankt oder deswegen gar verstorben. Das müsste einmal seriös untersucht werden,anstatt immer neue Einschränkungen und Schikanen auszudenken,wie man sich gegen „Corona“ schützen solle. Schützen gegen eine Phantomkrankheit,weil ein paar Irre beschlossen haben, die Menschheit zu entmündigen?

  3. Vor über 20 Jahren habe ich schon im Homeoffice gearbeitet, Co- und Non-coworking (Spaces) sind auch seitdem schon ein alter Hut und die sind heute noch so schlecht wie damals. Ein Touchpad hatte ich in den 80ern und war tödlich gelangweilt, als es vor 10 Jahren hypte. Handy? Einer der ersten, heute, aufgrund der staatlichen Überwachung, keins mehr.

    Ich sollte mich dafür bezahlen lassen, zu verraten was ich heute so mache. Wenn es doch nach der Erfahrung 20 Jahre später alle machen 🙂

    • Ganz einfach: Wenn Ihre Prognose stimmt, sind wir in 20 Jahren allesamt öde Langweiler, die von ihrer eigenen Grossartigkeit schwafeln. Und es wird niemanden interessieren.

    • Ja – suuuuuuuuupi … ich gehöre auch zu deiner Truppe … 25 Jahre int. digital- und DBMS Spezi – und nun richtig glücklich KEIN Leibeigener der DigiPigi-Gesellschaft mehr zu sein!

  4. Wenn ich zu Stosszeiten auf der Nordumfahrung Zürich unterwegs bin, hat’s bereits wieder Staus wie eh und je. Wahrscheinlich weil alle vom Home Office nach Hause wollen!

  5. Ach Gott, hatten wir in der Ostschweiz vor 230 Jahren schon einmal. Da werkelten zehntausende von Heimarbeitern in ihren Kellern, dann kam die erste industrielle Revolution: Fabriken. Aufstand der Heimabeiter: Fabrikbrand in Uster. Ob uns auch ein ähnlicher Aufstand bevorsteht? Wohl kaum, denn wir schaffen unsere Büroarbeitgeber ab, so wie dieses Wochenende mit der Konzernabschaffungsinitiative.

  6. Die Homeofficler lachen doch alle, am meisten diejenigen der Verwaltungen. Zu Hause herumhängen und netflixeln. Ist doch supi!

    Arbeiten tut man zu Hause aus Prinzip nicht!

    Würde man alle diese Stellen, so wie es eine Telco bereits macht, nach Griechenland und Portugal (plus Polen wie eine Grossbank) verlegen, so würden Bankspesen, Versicherungsprämien (Spesen für parkiertes Freizügigkeitsgeld) sowie Steuern massiv fallen.

    Die öffentliche Hand könnte glatt ca. 50 % entlassen.

    Aber nein, man muss diese Parasiten und Faulpelze durchfuttern. Der Kunde und Steuerzahler zahlt ja.

    Keinen Gruss!

    • Als ich bei der öffentlichen Verwaltung gearbeitet habe musste ich immer jede Stunde die ich im Homeoffice gemacht habe (das war maximal ein Mal pro Monat ) genaustens rechtfertigen.
      Also sorry da ging ich lieber ins Büro da hat keiner nachgefragt. Da konnte ich viel besser nichts tun.

    • Von sich selber auf Andere zu schliessen ist selten gut. Faule Typen wie Du bringen auch im Büro wenig bis gar nichts – nur kosten sie dort mehr!

    • Home Office. Hier oder im Ausland? Ab an einen sonnigen Strand und dort solange arbeiten bis Einheimische mitzuspielen beginnen und dann beides weg ist, das gute Einkommen und der Job. Für Handwerker zum Glück keine Option.

  7. Das Home Office führt zu noch ganz anderen Ergebnissen. Neue Untersuchungen aus den USA zeigen, dass die Scheidungsraten besonders der sog. Wirtschaftsführer massiv ansteigen. Die Trophäenfrauen waren es gewohnt ihre Gockel maximal 2 Stunden täglich zu sehen, wenn überhaupt. Seit der Pandemie sind diese jämmerlichen Figuren den ganzen Tag zu Hause, fressen sich aus Langeweile einen Wanst an und gehen ihren Frauen auf die Nerven. Wer sind die großen Gewinner der Pandemie: Scheidungsanwälte, die machen das Geschäft des Lebens, und natürlich die Muttis, die haben die Gockel ja nicht wegen ihres dicken Bauches geheiratet, sondern wegen der Kohle. Jetzt kommen die früher an die Abfindungen und die Chefideologen müssen jetzt alleine von zu Hause arbeiten und zeigen, was sie können, typischerweise nicht viel.

  8. Was mir bei der ganzen Debatte um HO viel zu kurz kommt, ist die neuartige Situation, die dadurch im privaten Heim hervorgerufen wird. hat den jeder HOler ein eigenes Arbeitszimmer, in dem er arbeiten kann, ohne von der Familie gestört zu werden und ohne die Familie zu stören ?
    Wenn ich mir so manchen Hintergrund in meinem WebEx Meetings ansehe, sitzen einige eher im Zimmer ihrer Kinder als in einem eigenen Arbeitszimmer.
    Durch den fehlenden Arbeitsweg verweichlicht man, büsst seine Mobilität und Fitness ein.
    Sobald es wieder machbar ist, werde ich auf alle Fälle wieder in’s Büro fahren !

    • Ja, ich bin auch schon ganz „verweichlicht“, seit ich nicht mehr mit Gorilla-Manieren um meinen Sitzplatz in der S-Bahn kämpfen, ein paar kooperationsunfähige Mitpendler niederschlagen und überhaupt den geilen Siech markieren muss.

  9. Homeoffice ist doch nur etwas für Arbeitsscheue, welche keine Freunde in der Firma haben und gerne während des HO anderen Arbeiten (Wasche waschen, Einkaufen, TV schauen, Kinder hüten und Hausaufgaben machen, Steuererklärung ausfüllen, gamen usw.) nachgehen. Gehört nach der Pandemie (in den meisten Fällen) schleunigst wieder abgeschafft und die Faultiere haben um spätestens 08.30 h wieder zum Appell zu erscheinen.

    • Wenn Sie wüssten …

      Wir müssen eine Software abliefern, welche zum 01.01.2021 produktiv gehen muss.

      Da helfen weder Büro, Berner, Mutter oder Gott.

  10. Wunderbare neue Arbeitswelt… und keine/keiner merkt, wie er zum digitalen ArbeitsSklaven wird.
    Die Firmen sparen Unsummen an Arbeitsplatzkosten, Energiekosten und werden viele Arbeitsplätze somit aufgeben und „nach Hause“ auslagern… Die Leute an der digitalen Leitung lassen sich bestens telemetrisch überwachen und kontrollieren … wer nicht performt, kann einfach per Mail oder Videonachricht entsorgt und entlassen werden; keine Aktenschränke müssen noch mühsam entsorgt werden. Und Datenschutz, Persönlichkeitsschutz, Bankkundengeheimnis sowie Vertraulichkeit bleiben im digitalen Nirvana auf einer DSL Leitung liegen – who cares, the Hacking-Guild is happy… und die Konten leeren sich über die Zeit.
    Der Weg ist frei in die digitale Leibeigenschaft der globalen DigiPigiKonzerne.

  11. Also sorry! Wer das Büro sein zweites Zuhause nenn, macht im Leben klar etwas falsch!! Wem der Klatsch fehlt, dem fehlt eigentlich die Ablenkung. Geschäfts-relevante Kommunikation läuft digital ganz prima. An alle Home-Office Muffel / Büro-Klatsch-Liebhaber: Get a Life!

    • @HomeOfficer: Zu wenig Arbeit, dass du hier schreiben kannste? Farbe des nächsten Einschreibens: blau!

  12. Künftige Historiker werden sagen:

    Der 17.03.2021 war der Tag, an dem das 21. Jahrhundert in der Schweiz wirklich anfing.

    Der war ein Ausläufer des 20. Jahrhunderts.

    • Was aber mit Sicherheit nichts mit Home-Office zu tun hat; vielleicht hast du (haben sie) schlicht einfach den/die falschen Geschäftspartner!

  13. Da gibt es offenbar so einige die sind mit der ganzen Corona-Lage sehr glücklich.
    Faktisch logo, für die muss dieses Corona ein ,,Massentodesvirus“ bleiben.
    (Leicht enttarnbare Schlaumeier😉😊😁.)
    Zu diesen „Glücklichen“ zählen 3 x raten, auch die Mitarbeiter des BAG und der Corona—Taskforce.
    Das diese Konstellation dieses Umfeld das finale Arbeitsergebnis mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mitbeeinflusst, sollte, kann nicht ausgeschlossen werden.
    So ein gewisses Mass an Chaoten—Veranstaltung konnte denn doch jeder Aufmerksame beobachten.
    Ob da ein radikales Umsteuern der Strukturen in Richtung umfassendes Homeoffice DIE optimale Lösung ist, sollte bezweifelt werden.
    In sehr vielen Arbeitsbereichen ist die direkte Soziale Interaktion in Abteilungen und an Abteilungsschnittstellen, von entscheidender Bedeutung.
    Die niedere und mittlere Administration räumlich zu trennen kann fatal wirken!
    Der neue Trend steht zudem im krassen Wiederspruch zum in den letzten Jahrzehnten gepredigten Gruppenarbeiten.
    Wie in sehr vielen anderen Bereichen auch, kann es nur die Bedarfsgerecht flexibel optimierte Lösung bringen.
    Das dürfte sehr wahrscheinlich in einer verstärkten Dezentralisierung liegen, ein Zurück zu kleineren dezentralen Einheiten.
    Sicher eine Trennung von Arbeitsplatz und Wohnung, jedoch eine durch Dezentralisierung mögliche Verkürzung der Arbeitswege und Zeiten.

    • „Die niedere und mittlere Administration räumlich zu trennen kann fatal wirken!“ Dann wäre es vermutlich an der Zeit, dass so aufgestellte Unternehmen ihre (verknöcherten) Strukturen mal grundsätzlich überdenken und an die aktuellen Gegebenheiten anpassten. Z.B. auch die ach so immer geschmähten Universalbanken?

  14. Home-Office steht seit Corona erstmals im öffentlichen Diskurs, wird indes schon seit Jahren – unter dem medialen Radar – praktiziert. Es ist zwecklos, Homeoffice und Grossraumbürokultur gegeneinander auszuspielen, es wird nur das Sowohl-als-Auch überleben. Und für zahlreiche Büroberufe neue Optionen eröffnen; zum Vorteil aller, auch eines mit einer Zehnmillionenschweiz entgegen seinen fadenscheinigen Beteuerungen überforderten Herrn Röthlisberger, seines Zeichens Direktor des ASTRA.

  15. Und wo genau ist das Problem?
    Am Ende stellt sich für jeden individuell die Frage wie er am besten arbeiten kann. Was für den einen passt ist für den anderen nicht effizient.
    Für den einen ist das Home Office am angenehmsten, für den anderen Büro und für den nächsten ein Mix aus beidem. Als moderner Arbeitgeber sollte man sich flexibel zeigen und dem Rechnung tragen.

    Deswegen verstehe ich auch nicht warum der Blog hier und manche Kommentarschreiber immer meinen die absolute Wahrheit für alle zu kennen (bspw ‚Alle im Home Office drehen Däumchen un hüten Kinder, keiner schafft was‘ oder ‚im Büro sitzen nur die Manager zum mikro managen und kontrollieren‘). Realistisch betrachtet gibt es Leute die ins Büro wollen und solche die nicht ins Büro wollen oder weniger. Darüber 100 Artikel zu schreiben ist anscheinend gut für klicks (siehe tägliche Corona Artikel) aber am Ende kennt jeder nur für sich die beste Kombination und nicht für alle…..

    • Ist ganz einfach: Wer kein Tagesgeschäft am Hacken hat, der kann dazwischen seine Kinder hüten und Sport treiben, darum sind „alle Manager“ so schlank.
      Die Anderen sind 9-10h am Bildschirm, mit ganz kurzen Pausen zum Pinkeln & Essen (mit Laptop).

    • Sie schreiben es richtig „Däumchen drehen und Kinder hüten im Home Office“. Aber bitte dies unentgeltlich und nicht auf Kosten der Firma.

    • @ own your way to work
      Jeder bastelt sich seinen eigenen Arbeitsplatz. Gerade so wie er will und wie es ihm passt. Womöglich auch noch mit einer gehörigen Portion Wankelmut. Mal so, mal anders.

      Dazu nur folgendes: Auch ein sehr moderner Arbeitgeber lässt sich von kaufmännischen Grundsätzen lenken und nicht von Firlefanz. Mit anderen Worten: Es muss sich rechnen.

      Ich bin selber gespannt, wie sich die ganze Sache entwickelt.

  16. Es bekannt, dass die Grossmanager sehr schnell hundertfache Millionäre werden können, um das zu erreichen muss unten gespart werden. Das heisst, die Masse der beschäftigten hat nicht mehr viel Kohle übrig, um sich eine grosse Wohnung mit einer schönen Einrichtung leisten können. In einer kleinen spartanisch eingerichteten Wohnung Home-Office zu machen ist frustrierend. Kein Wunder, warum der Frust wächst über das Diktat im Bett, am Küchentisch, oder liegend auf dem Fussboden arbeiten zu müssen.
    Gunther Kropp, Basel

    • Einmal mehr: Gunther Du armer Tropf. Jetzt wissen wir, dass Du Deine täglichen Hasstiraden liegend auf dem Küchenboden schreiben musst.

    • @Kunther Gropp
      Es langweilt, wenn Sie immer mit der gleichen Leier kommen und ist nicht gut für die Klickquote.

  17. In der Schweiz findet die Desinformation ungehemmt ihren Weg zum Bürger. Macht und Medien sind heute weitgehend miteinander verflochten. „Work from Home“ wird das System (Büroflächen und ÖV) implodieren lassen. Die Leerstände werden steigen und die Mobilität sinken. Das ultraliberale Wirtschaftsmodell sieht aber vor die Menschenmassen wie eine galoppierende Herde vor sich her zu schieben. Hinzu kommen vielleicht steuerliche Aspekte die problematisch sind. Novartis Work from Home Jobs z.b. waren schon vor Corona eine beliebte Option. Die letzten Entwicklungen belegen wie EU (aber auch Schweizer) Bürger die in der Region Basel von den eigenen vier Wände aus arbeiten, vermehrt sich in Frankreich und Deutschland niederlassen. Ergo: es hat in der Metropolregion ein Prozess begonnen der brandgefährlich ist. Wohnungen werden gekündigt und verkauft (im Baselbiet kann man es schön beobachten). Bestimmt, werden die Finanzämter in D+F auch aktiv werden. Grenzgänger? 1+2 Wohndomizil? Entsendete Arbeitnehmer? Die strukturelle volkswirtschaftliche Katastrophe ist schon jetzt sichtbar und vor allem spürbar…es stellt sich damit die Frage, wie wir damit umgehen sollen? Es rächt sich den Standortwettbewerb angenommen zu haben, mit den Mitteln der Währungsmanipulation und vor allem des Steuerwettbewerbs und damit des Fiskalraubes. Die Quittung ist unterwegs. Gemäss Bundesrat sollen Pensionskassen-Renten um 12% sinken. Es rollt eine Belastung auf die EL (Steuern) die das System sprengen wird, trotz Überganslösungen und Kompensationen. Schade. Wir hatten die besten Voraussetzungen in Europa eine Vorreiter-Rolle zu spielen, in dem konsequent ein Wirtschaftsmodell verfolgt wird der auf die Binnennachfrage und auf die eigene Lebensqualität ausgerichtet ist, stattdessen haben wir es zugelassen wie eine handvoll Warmwasserverkäufer dieses wunderschöne Land zerstört.

    • Wieso Katastrophe? Meinen Sie, dass ich Lust habe, Tausende von Franken monatlich für ein System zu bezahlen, während mein Zins bei 0% ist?

      Und es sind schon Tausende bevor ich überhaupt etwas gegessen habe!

    • @Daniel Müller

      Sie müssen zwischen Betriebswirtschaft und Volkswirtschaft unterscheiden. Wenn Sie versuchen, betriebswirtschaftliche Strategien und Massnahmen auf Volkswirtschaften zu übertragen – so wird Ihnen vielleicht dieses unüberbrückbares Dilemma offen­­bar in dem wir stecken. Fragen Sie sich wieso wir Null, bzw.- Negativzinsen haben. Die Beatwortung dieser Frage ist entscheidend für die Gesamtbetrachtung.

    • Bitte nicht jammern. Die Mehrheit der aktiven Stimmbürger bestätigte diese Politik an der Urne. Wenn man nicht in der Lage ist, die daraus entstehenden Konsequenzen zu sehen, muss man halt unten durch.

    • Sorry, aber wenn die Ballungszentren dann infrastrukturmässig etwas entlastet werden, wo liegt denn das Problem??? Oder arbeiten sie evtl. für ein Immobilienunternehmen, für diese könnte es möglicherweise schon etwas enger werden?

    • @ Supermario; Genieße weiterhin Deine IV-Vollrente, aber verschon uns mit Deinen Ratschlägen!

    • @Supermario

      einmal mehr bestätigen Sie sich als Pausenclown. Der Wert einer Immobilie resultiert aus dem realisierbaren Umsatz aus der Geschäftstätigkeit, die jetzt durch Corona verfällt und schon vor Corona durch den Online-Handel unter die Räder gekommen ist. Die Innenstädte werden dadurch voraussichtlich drastisch an Attraktivität verlieren und die Städte in Folge verarmen. Dann droht ein vertrautes Szenario: Die Banken verlangen eine teilweise Rückzahlung der Hypotheken und/oder die passen die Hypozinsen dem gesunkenen Wert an. Es kommt zu Zwangsverwertungen zu Schleuderpreisen, das Preisniveau der Immobilien bricht ein…auch wenn die Pk’s und ihre Mitesser weiterhin wie wild sich gegenseitig die Immobilien ab,-verkaufen und hin und her schieben, muss von diesem Szenario ausgegangen werden. Das hat nichts mit Globalisierung zu tun sondern mit einem verfehlten und menschenverachtliches System.

      @Cerberus

      Wo Sie recht haben, haben Sie recht….leider…

  18. Tja, nicht zu kommentieren eigentlich….home office war ein Traum für viele: keine Verkehr, keine Zeitverlust ausser und in Office, keine unnötige Meeting…dann habe endlich mehr Zeit für Familie oder sich Selbst, mehr Sport und Fitness…das ist ein Trugschluss! Die Familie, auch partnerinnen verlangen mehr Einsatz zu Hause. Man arbeitet mehr, da fehlt jede Benchmark ( mein Nachbarn hat schon drei Sitzungen und 2 Telefonate gehabt, somit ich kann langsam arbeiten….) und man will auch immer besser werden, da man auch hier keine Benchmark mehr…dann noch die Social: hey Du bist doch zu Hause, oder? Am Ende man hat weniger Zeit für alles…weniger Sport, ausser wie Modellen und VIPs plannt man 2 Stunde täglich fix!
    Das ist stress für die meistens, keine angenehmen Zeiten…somit will man ins Büro wieder, geordnete Leben…bis du vespätet? Tja, hast du nicht Nachrichten gehört: es gab Stau….man geht Mittagessen mit FreudInnen und nicht nur allein oder eigene Familie….am Abend man flaniert noch vor Vetrine, sieht vielleicht schöne und lustige Leute, hört man ein Weihnachtkonzerte auch wenn von langweilige Leute ist…das ist Leben! Zu Hause hat man ein andere “ wahre“ Leben, aber wer will schon so etwas in Zeiten von Instagram und Tik Tok? Besser als Super Reiche mit Yacht und unendlich viele Zeit träumen, als arme home officer mit Partners und Kinders, oder?🤣😉🤹‍♂️

    • Schlechtes Deutsch, statt von „superreiche Yacht“ zu träumen, solltest du erstmal Deine letzten 2 Franken in einen Berlitz Deutschkurs investieren. Und arbeiten täte Dir auch gut, wahrscheinlich bist du zugewanderte Russin, die darauf hofft, dass dummer Schweizer Sugardaddy Banker Dein „superreiche yachtleben“ finanziert, Dream on.

    • @tara träumerin

      sie meinen schlicht und einfach eine billige koksnutte…

      keine angst…die versteht satiere)))

  19. Unbestritten, dass der persönliche Austausch unter Home Office leidet. Aber viele Banker, die sich ihr geliebtes Büro zurück wünschen, haben ganz andere Gründe. Da wäre z.B. das überschüssige Testosteron: Mal wieder grundlos einen DU in den Senkel stellen oder ein gehässiges Recontre mit einem ungeliebten Peer vor versammelter Belegschaft? Unmöglich oder effektlos von zu Hause! Auch das zur Schau stellen teurer Anschaffungen (Autos, Uhren etc.) ist per Webinar nur schwer möglich. Und dann last but not least: Statt den Overknees der jungen Assistentinnen, der ausgewaschene Home Anzug der Gattin. Da verstehe ich – das geht dem typischen Silberrücken-Banker mit der Zeit ans Eingemachte.

  20. Einmal vertritt Lukas eine völlig veraltete Einstellung. Anstatt die Chance und Möglichkeiteb zu sehen fokussiert er sich darauf, die Jammeris und Ewiggestrigen zu unterstützen.
    Der Mensch wird digitaler, schaut doch nur mal das Datingverhalten schon vor Covid an. Klar ist es eine Umstellung, aber der Mensch wird deswegen nicht zu Grunde gehen. Probleme wie verstopfte Strassen, überfüllter ÖV, teure Büroräumlichkeiten werden sich aber merklich entschärfen.

    Darum macht was draus und geht positiv an diese Chance ran!

  21. Neben vielen anderen, vernichteten Branchen, erwischt es halt jetzt auch den Immobilienmarkt für Geschäftsliegenschaften. Aber was will man von einer Regierung erwarten, die glaubt, sie könne dem Klima vorschreiben, wie es sich entwickeln muss. Natürlich glauben diese auch, dass sie ein Virus ausrotten können, kostet zwar eine Kleinigkeit von 50 – 100 Mrd. aber was solls, das können dann die kommenden Generationen bezahlen.
    Allenfalls empfiehlt es sich für Berset, Sommaruga und Co. sich Gedanken zu machen, wie sie dem Bürger die folgende Corona Rechnung erklären:
    – Kosten: CHF 50’000’000’000
    – Benefit: 5’000 gerettete Personen
    – Durschnittalter der 5’000 Personen: ~ 82 Jahre
    – erkaufte Lebensjahre pro Person: ~2 Jahre
    – Kosten pro Person: CHF 10 Mio.
    – Kosten pro erkauftes Jahr: CHF 5 Mio.

    • Was der Taschenrechner eben nicht kann ist, abzuschätzen wieviele Tote und Langzeitgeschädigte (die kosten dann volkswirtschaftlich ein Vielfaches) wirklich verhindert wurden und werden. Zudem finde ich es stossend, dass Menschenleben wieder einmal schnödem Geld (ihr schreibt ja hier immer, dass „nur“ die Wirtschaft zählt und sonst nichts?) gegenübergestellt wird. Nimmt mich Wunder, ob du einen solchen Kommentar auch noch schreiben würdest, wenn du selber auf einer IPS am Beatmungsgerät liegst, wenn du dann noch könntest?

    • Danke, dass Sie dies wieder einmal erwähnt haben. Wie verrückt ist das anhand einer einfachen Rechnung: Mit der gleichem Massstab würde ein 4-Jähriger mit einer tödlichen, aber heilbaren Krankheit 400 Millionen Franken für eine Therapie erhalten (80 gekaufte Jahre zu 5 Millionen Franken).

    • @ Supermario: Neunmalkluge Menschen sind vor allem für eine besondere
      Intelligenzleistung zu loben; Wenn sie es schaffen, irgendwie bis zu
      Ihrer Verwirrung vorzudringen.

  22. Die Kommunikation ist schon sonst grottenschlecht in Grossfirmen. In allen!
    Und wenn die Leute sich austauschen müssen, was mit den vielen Schnittstellen im heutigen Umfeld noch wichtiger ist, dann leidet das Knowhow und Prozesse werden verlangsamt.
    Was auch nicht fördernd ist, wenn mehr als die Hälfte eine fremde Kultur hat und schlecht Deutsch spricht. Missverständnisse und Leerläufe sind dann frustrierend an der Tagesordnung, für die „arbeits-leistenden“.
    In der Schule und Kindergarten kann ich die Namen der Mehrheit aller Kinder heute schon nicht mehr aussprechen. Fragen kann ich sie auch nicht, da sie ja im Chindsgi-Eintritt weder Deutsch sprechen noch verstehen. Für die Landessprachen ist das Schweizer-System (Steuerzahler) verantwortlich. Ein Kosovo-Vater eines solchen Kindes sagte mir, er wollte zuerst dass sie die eigene Landessprache kann, weil der Rest sich dann schon ergebe. Wenn es nach mir ginge, wäre eine hiesige Landessprache Usanz, sonst keine Kindergarten-Einschulung!

    • Auch wenn das mit dem Grundthema ziemlich nichts zu tun hat; was für Nachteile sollten Kinder haben, welche zweisprachig aufwachsen? Ich kenn da Dutzende von Beispielen, wo das schlussendlich eher förderlich ist. Wenn sie irgendwohin auswandern würden, wünschten sie sich wohl auch, dass ihre Kinder sowohl deutsch als auch die Landessprache beherrschten!

    • Das haben die Linken und die Netten der Halblinks-Parteien noch nicht gemerkt. Die Probleme wird aber auch deren Nachwuchs lösen müssen !

    • Oha – da schaut doch hier der kleine Rassist aus der Wäsche ! Kinder im Kindergarten können weder Deutsch sprechen noch verstehen ! Aber zahlen darf der Schweizer.. Und in der Firma sind die Hälfte der Angestelle auch noch Angehörige einer fremden Kultur.
      Nun – dann frag doch mal den Personalchef, warum er lieber diese Fremdlinge statt Schweizer eingestellt hat.

  23. Und die Restaurants in der Nähe dieser Betriebe leiden schwer weil sie keine Gäste mehr zum Mittagessen haben. Dort finden nehmen Nahrungsaufnahme auch wichtige soziale Kontakte und viel Gedankenaustausch statt. Das ist ein Rattenschwanz der unterschätzt wird. Die Gastronomen kommen in finanzielle Bedrängnis und die MitarbeiterInnen bangen um ihren Job.

    • Dann könnte man zum Schluss kommen – wenn das überhaupt ein IP-Thema ist – dass in unseren Ballungszentren möglicherweise ein Restaurationsüberangebot bestünde. Flurbereinigungen gibt es eben nicht nur im Bankensektor! Lieferservices wie eat.ch oder so erfreuen sich jedenfalls bester Nachfrage.

  24. Wenn das Arbeiten im Home Office für eine Arbeitsstelle problemlos möglich ist, wird dies mittelfristig dazu führen, dass viele Firmen sich fragen werden, warum sie dann einen Mitarbeitenden mit Schweizer Arbeitsvertrag und entsprechenden Bedingungen anstellen sollen, der dann irgendwo in der Schweiz von Hause arbeitet. Da kann dann auch ein Mitarbeitender aus dem Ausland zu wesentlich günstigeren Konditionen beschäftigt werden. Wenn Deutsch als Arbeitssprache verlangt wird, gibt es günstige und gut ausgebildete Ressourcen in Ostdeutschland. Wenn Deutsch als Sprache nicht verlangt wird, d.h. Englisch notwendig ist, können Mitarbeitende irgendwo auf der Welt zum Einsatz kommen. Fazit: Die vorbehaltlose Freude über das Home Office Dasein ist in vielen Fällen verfrüht.

    • Guten Morgen. Für mich einfach ein weiterer Schritt in Richtung Globalisierung. NB Könnte es dann auch möglich sein, aus der Schweiz für irgendwelche Unternehmen auf der Welt tätig zu werden. Einfach den Fokus etwas öffnen, hilft manchmal um das halbleere Glas wieder halbvoll werden zu lassen.

    • Genau richtig, wir werden in Zukunft ganz stark HomeOffice von Deutschland/ Österreich etc haben, das heisst die Mitarbeiter könne teure Mieten in der Schweiz sparen und in ihrem günstigen Home office im Ausland sitzen und von dort aus problemlos monotone Back-/ Midoffice-Arbeiten erledigen, wie zB Risk und Compliance Dossier-Prüfungen, IT Programmierung, Kunden-Hotline, sämtliche Backoffice Tätigkeiten ohne Kundenkontakt. Das ergibt ein riesige Einsparpotential für die Unternehmen, und die Mitarbeiter müssen zukünftig nicht mehr mit „Arbeitsverträgen“ mit „40 Stunden pro Woche von 08.00h-17.00h Büro Präsenzpflichtzeiten“ arbeiten, sondern nur noch temporären Projektarbeiten. Es gibt dann auch keinen festen Lohn mehr, sondern Projektlöhne und Provisionen. Ich freue mich schon sehr auf diese Zeit, denn das heutige System in den Banken besonders, ist überholt und lächerlich. Immer diese stupiden festen Bürozeiten und Mittagspausen von punkt 12.00h bis 13.00h und Punkt 17.00h rennen alle aus dem office und stehen eine Stunde im Stau Richtung Aargau. Lächerlich.

    • Also wer als Dienstleistungsmitarbeiter glaubt, dass er am Arbeitsplatz unverzichtbar erscheint solange er nur jeden Tag seinen Anzug, Schweiss/Parfum-Gemisch und Mundgeruch zur Firma schleppt hat den Schuss nicht gehört. Wenn die Leistung stimmt dann stimmt sie auch im Home Office, wenn nicht dann machst du den Abgang, früher oder später – da hilft alles Büro-Schleimen nix.

    • Das ist alles eine Ansichtssache. Die Medaille hat immer 2 Seiten. Outsourcing ist ja bereits geschehen. HR, Support und weiteres mehr. Ich hab damit keine Probleme. Generation Y ist ja damit bestens vertraut. Da sitzen die Jungen im Kaffe und chatten über die Handys untereinander. Kommunikation beschränkt sich auf Emoties und Abkürzungen. Wir haben es verlernt miteinander anständig, inhaltsvoll und sozialkompetent zu diskutieren, Lösungen zu finden und im Team etwas zu erreichen. Für all dies ist die Diskussion über Löhne, Cross Border, Sicherheit müssig. Wir werden sehen, wenn’s kracht und wieder Klagen geben wird. Machen dann die Anwälte und Gerichte virtuelle Verhandlungen und Verurteilungen? Mir hängt das Thema langsam zum Hals hinaus. Wir haben schon andere Entwicklungen überstanden, uns daran gewöhnt und das Beste draus gemacht. Wieso auch nicht hier? Positives Denken und Handeln ist angesagt – Müssiggänger werden es nicht überleben. Wieso auch? Unser Sozialstaat wird’s schon richten. – ein Steuerzahler…

    • … nicht „verfrüht“, würde sogar einen Schritt weitergehen und es „blauäugig“ nennen. Absolut einverstanden, die regelrechte HO Euphorie ist lachhaft.

    • @Marc
      Theoretisch hätte die Schweiz genau dies im Rahmen der flankierenden Massnahmen schon immer unterbinden, bzw. einfordern können. Hat man aber nicht. Wieso? Weil man bisher vor allem eine Freiheit geschützt hat – die der Arbeitgeber, über ihre Angestellten nach Gutsherrenart zu verfügen.

      „Fazit: Die vorbehaltlose Freude über das Home Office Dasein ist in vielen Fällen verfrüht.“

      So ist es! Es geht offensichtlich um ein bestimmtes Ziel, für das die Realität manipuliert und die Bevölkerung hinter die Fichte geführt wird. Es beschleunigt u.a. das Aussterben der Innenstädte. Die Innenstädte werden dadurch voraussichtlich drastisch an Attraktivität verlieren und die Städte, Kantonen und Gemeinden in Folge verarmen. Eine Stadt bildet sich nämlich auf Grund sog. Agglomerationsvorteile und in der Regel auch deshalb, weil es wegen dieser Vorteile dort zu einer höheren Wertschöpfung kommt. Das ganze Land, medial, am liebsten als ein grünes Biotop, ein Experimentierfeld für ein neues Zusammenleben in bunter Vielfalt und zwar insbesondere für zivilgesellschaftliche Minderheiten.

      Und dabei geht dann das verloren, was eine Nation, Identität, Indigene und Stadt in Wirklichkeit ausmacht. Wir sind angelangt im Land der Glückseligen.

    • Wenn Sie sich dauernd über IP so fürchterlich aufregen, wieso lesen Sie es immer wieder?? Wohl kein anderes Hobby

    • Können Sie lesen? Zeigen Sie dem Forum erst mal, dass Sie einen zusammenhängenden Satz hinkriegen

    • @einstein…bleiben sie am boden; dem albert bleibt ob ihrem gekudere
      ja jede theorie im schacht stecken…

  25. Jessas!!! … wir erleben gerade, dass die alte Welt (9-5 im Büro, Flugreisen a gogo, physische Meetings für jeden noch so kleinen Sch****, …) für immer verschwindet und alles, was IP dazu einfällt ist, dass ein paar Ewiggestrige ihren Büroplatz vermissen.

    Also ich bin lieber im Home Office. Zu hause ist’s heimeliger, als in jedem Büro, die IT Infrastruktur ist besser und ausserdem teile ich mein „Office“ nicht mit Hinz&Kunz, sondern nur mit meiner Frau. … und den täglichen Stau oder die übervolle S-Bahn muss ich mir auch nicht mehr antun.

    • Ohhhjeeeh, das würde mir schön auf den Geist gehen, den ganzen Tag im heimeligen Heim mit einem „Göttergatten“ verbringen zu müssen – da sind die Scheidungen schon mal vorprogrammiert :o))

    • Dann bete mal mit deiner Frau das deine Firma im Ausland kein junger/e Dr. Uniabsolvent findet die deine Arbeit zum drittel vom Preis macht und ohne Arbeitssicherheit und so..

  26. „Dort war ihr zweites Zuhause, mit den Mitarbeitern, den Projekten, dem Klatsch.“

    Und im Home Office werden wohl keine Projekte bearbeitet? Klingt so wie die Regal-Füller und Dachdecker die felsenfest davon überzeugt sind, alle Home-Office-Arbeiter machen den ganzen Tag Party.

    Was am Büro fehlt sind die beiden anderen genannten Komponenten: die Mitarbeiter, der Klatsch.

  27. Home-Office ist super! Wir müssen uns aber bewusst sein, dass jedes Home-Office in der Schweiz zu einem Bruchteil der Kosten im günstigen Ausland betrieben werden kann. Hart aber wahr und wir werden sehen, wie lange es geht, bis die Unternehmen entsprechend agieren und die Strategie Cost-Saving umsetzen.

    • Oder gelegentlich über die Lohnbücher gehen und wenig erfreuliche Änderungsvorschläge rübermailen.

  28. Stimmt überhaupt nicht! Ich bin gerne im Homeoffice! Und mir fehlt nichts aus der Bürozeit!

    Von mir aus kann es noch Jahre so weitergehen!

  29. der sozial Kontakt fehlt, wie soll man sein Netzwerk aufbauen, pflegen – geht im Home Office nicht. Junge MitarbeiterInnen, am Beginn ihrer beruflichen Laufbahn haben keine Chance auf ein Weiterkommen. Die Vereinsamung nimmt rasant zu, speziell bei Singles.

    • Wenn man nicht von gestern wäre, hätte man vielleicht bemerkt, dass man sich auch virtuell vernetzen kann. Da fällt dann sogar die Gefahr von Harassementverstrickungen weitgehend weg. Seh da echt wenig Nachteile.

    • Hä? ….weil die alten Säcke keine mehr Chance haben, junge Mitarbeiterinnen auszunützen?
      Im Home Office geht fast alles, bloss dass ich blöde Anmache & Co ganz einfach weg klicken kann. Oder jemand hat Angst, Spuren zu hinterlassen.

  30. „Es ist leichter, ein Liebhaber zu sein, als ein Ehemann und zwar deshalb, weil es einfacher ist, gelegentlich einen Geistesblitz zu haben, als den ganzen Tag geistreich zu sein.“

    Honoré de Balzac [ɔnɔ’ʁe də balˈzak] (* 20. Mai 1799 in Tours; † 18. August 1850 in Paris) war ein französischer Schriftsteller.

  31. „Den Austausch mit Kollegen“?! Haha! Die meisten vermissen es doch einfach, den knackigen Assistentinnen in den kurzen Röcken nachstieren zu können!

    • @IBler … Geistreicher Chauvinist …. kaufen Sie sich eine Gummipuppe … können sie auch in den kurzen Rock nachstieren … Vorteil … Sie bekommen keine Gescheuert …. oh mein Gott … was für ein Kommentar .. braucht keiner …