Show-Bank Hypi Lenzburg

Topjobs inseriert, ohne Stelleninhaber vorab zu informieren, Excel-Tabellen statt Vorbild-Informatik. Bank dementiert.

Marianne Wildi, 55, ist die Vorzeige-Bankerin des Landes. Die Chefin der Hypi Lenzburg, eine sympathische Regionalbank mit viel Medienpräsenz, hat es weit gebracht.

Sie dominiert nicht nur ihre Bank, sondern sie gehört auch zum vielköpfigen Verwaltungsrat der Bankiervereinigung, wo sich die Spitzen der Schweizer Finanzszene zum Stelldichein treffen.

Als einzige Frau. Hildi, Superwoman; eine Magdalena Blocher von Swiss Banking.

Nun zeigen sich Risse.

Die Hypi hat die Leitung von zwei Geschäftsstellen in der Region ausgeschrieben, ohne die Stelleninhaber vorab ins Bild zu setzen. Diese hätten von ihrem Glück aus dem Internet erfahren, so eine Quelle.

Club mit Dame (SBVg)

Falsch, meint ein Sprecher der Hypi, die heutigen Chefs seien „vor der Publikation der Inserate“ informiert worden.

„Die Suche der zwei Geschäftsstellenleiter erfolgt nämlich im Rahmen einer Nachfolgeregelung, bei der die heutigen Geschäftsstellenleiter ihre Nachfolger in die Aufgaben einarbeiten sollen.“

Nach der Stabsübergabe könnten „die heutigen Geschäftsstellenleiter ihren Fokus bis zu ihrer Pensionierung stärker auf die Kundenberatung setzen“.

Die Auskunftsperson bleibt bei ihrer Version. Diese würde zu einer Kultur passen, bei der nur eine Stimme zähle: jene der Chefin.

Meinungsvielfalt, engagiertes Ringen um die besten Argumente, Teamspirit? Nicht bei der Hypi.

Don’t mess with me (Hypi)

Das würde schlecht passen zum Ruf. Die kleine Bank hat es geschafft, zu so etwas wie einem Sympathie-Träger einer gebeutelten Branche zu werden.

Die kleine, feine Hypi, so die Wahrnehmung von aussen, gespiegelt in Funk und Presse.

Zum guten Image massgeblich beigetragen hat das Image eines Technologie- und Digitalisierungs-Frontrunners.

Umso erstaunlicher, was vom Insider zu vernehmen ist, nämlich: Die Hypi-Prozesse würde immer noch weitgehend auf Excel-Tabellen basieren.

Excel? Eine Software aus den 1990er Jahren. Wie passt die Aussage zur vermeintlich hochinnovativen Bank aus dem Mittelland?

Darauf angesprochen, hebt der Hypi-Sprecher zunächst die Errungenschaften rund um Informatik und Online-Banking hervor.

Als „erste Bank“ der Schweiz habe man das „Banksystem mit einer offenen Schnittstellenarchitektur ausgestattet“, was Kunden beim Bargeld-Service von Sonect zugute käme.

Dann gibt er zu, dass nicht alles Gold sei, was glänze.

„Zugegeben, bei der Lancierung des Onboarding-Prozesses war noch nicht alles vollständig automatisiert. Seither haben wir aber die Schnittstellen weiterentwickelt, und wir sind heute mit der digitalen Durchgängigkeit des Eröffnungsprozesses recht zufrieden.“

„Im Allgemeinen gilt zudem: Da die Bankensoftware Finstar auch an andere Banken vertrieben wird, stehen nicht alle Digitalisierungsprojekte automatisch auch den Kunden der Hypothekarbank Lenzburg zur Verfügung.“

Die Hypi sei „hinsichtlich Automatisierungsgrad vergleichbar mit den Standards bei anderen Banken“, so der Bank-Mann. Es seinen „nicht alle Verarbeitungsschritte voll digitalisiert“.

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Kommentare

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  1. Also noch zu Excel, das ist einfach ein Spreadsheet um Daten aufzuarbeiten. Das machts recht gut. Jeder Informatiker und auch viele Analysten arbeiten mit Excel (oder einem ähnlichen Produkt), da ist nichts dabei, das ist weder gut noch schlecht und auch keine Aussage an und für sich. Die Frage ist was wird damit gemacht und dazu steht nichts im Artikel.
    Es wäre nicht schlecht, wenn man was von Technologie oder IT überhaupt verstehen würde, wenn man darüber schreibt und nicht einfach Hörensagen weitergibt.
    Dann kann man bei Informationslieferanten auch gezielt nachfragen.
    Kommt mir so vor, als würde man eine Autogarage lächerlich machen, weil sie eine Hebebühne verwendet und darauf hinweist, dass die Technologie vom vorletzten Jahrhundert ist.

  2. Das mit den ausgeschriebenen Jobs ist schwer zu beurteilen. Was ich als Ex-Hypianer-Angestellten schon beipflichten kann: In der Zeit von 2000 bis 2010 war die Hypi eine „Steinzeit-Bank“. Intern mindestens 10 Jahre hinter der IT einer Grossbank zurück. Dass die noch mit Excel-Tabellen arbeiten, deckt das Bild der ganzen Branche. In den Medien auf mega digital, Prozesse, Abläufe und vor allem auch die Führung ist in den 80er-Jahren stehen geblieben. Sonst war Hypi ein normal guter Arbeitgeber. Und bei den Kunden war die Marke „Hypi Lenzburg“ positiv verankert. Die Wildi macht einen guten Job. Aber sie kocht auch nur mit Wasser. Für sie ist die „Hypi“ ihre Familie.

  3. Niederlassungsleiter habne eigentlich keine eigenen Kunden, denn sie sind Führungsleute oder wie man heute sagt, Manager. Welche Kunden also sollen diese Niederlassungsleiter dann bis zu ihrer Pensionierung betreuen ?

  4. Frau Wildi ist sehr kompetent und führt die Bank mit einer menschlichen Note. Sie sticht heraus und das passt wohl nicht allen. Herr Hässig, können Sie mir eine Bank nennen, die keine Excel-Listen verwendet? Natürlich ist auch die Hypi nicht perfekt, aber in der Schweizer Bankenwelt vielen anderen weit voraus. Schwache Story.

  5. Ohä….
    Der Zürcher Bankenplatz scheint zurzeit keine süffigen Storys mehr zu produzieren. Also schauen wir mal, wen wir in der Aargauer Provinz in die Pfanne hauen können.

  6. Aus dem Titel hätte ich mehr etwas mehr erhofft… Zudem bin auch ich der Meinung, dass Excel auch im Jahr 2021 noch eines der besten IT Tools im Büroalltag ist.

    Ich bin langjähriger Kunde und mittlerweile auch Aktionär der Hypi. Was mich aber nicht davon abhält, sie kritisch zu begutachten. Ganz im Gegenteil.

    Erstaunlich, dass die kleine Bank aus dem Aargau nicht stärker war genommen wird. Macht sie doch als kleine Bank, dass was die Grossen verschlafen. Sie konzentriert sich konsequent auf die Digitalisierung. Dies ist sehr lobenswert. Ich frage mich nur, ob man sich da nicht etwas übernommen hat?
    Die Entwicklung von Software verschling Unsummen (siehe Geschäftsbericht) von Geld und am Schluss kommt ein Grosser und kauft es auf oder kopiert es gut. Ich habe das Gefühl, die IT- Abteilung der Hypi ist ein «Mädchen-»Traum von Frau Wildi. Vielleicht wäre sie auch besser in der IT aufgehoben anstelle des CEO. Ich möchte ihre Innovation, den Mut und die Leistungen hier in kleinster Weise schmälern.
    Was ich jedoch als grosses Problem sehe, ist, dass das Digitale eigentlich gar nicht zur Hypi passt. Die Hypi ist eine Regionalbank. Viele Kunden sind älteren Semesters und nicht selten vermögend. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Grossteil der Kunden, den Innovationen der Hypi folgen kann. Dies ist wohl auch der Grund, warum die Hypi nicht alle Tools bei ihren eigenen Kunden, respektive bei ihren Mitarbeitern nutzen kann/will.
    Ich schätze die Hypi als regionale, konservative Bank mit starker Kundenbindung sehr. Ich bin aber auch Fan von Fintechs. Aus diesem Grund bin ich sehr gespannt, ob die Hypi den Spagat zwischen traditionell/ konservativ und modern/ digital schafft. Es wäre schade, wenn die Kundenfreundlichkeit zu Lasten der Digitalisierung gehen würde. Dann behaupte ich, ist die Hypi nur noch ein kleiner Fisch im grossen Teich…
    Für mich würde eine Abspaltung der IT am meisten Sinn machen. Evt. wäre sogar ein Börsengang möglich.
    Die Hypi muss aufpassen, dass sie nicht die Entwicklung für ihre Partner macht und dann von denjenigen aufgefressen wird. z.B: Neon.

  7. Mir ist die Bank hundert Mal sympathischer als eine UBS oder CS.
    Regional verankert, durchaus kompetent und absolut professionell. Vielleicht nicht für Millionäre und Milliardäre, aber für gewöhnliche Leute durchaus empfehlenswert !!
    Ob die Bank von einem Mann oder einer Frau geführt wird, ist zumindest mir vollkommen egal…

  8. Es gibt einen Unterschied zwischen der digitalisierung einzelner Geschäftsbereiche und dem Wandel hin zu einer Techfirma!

    Die Hypi kann im Core-System auch nur mit soviel Wasser kochen wie es ihr das System erlaubt. Daher geht das schon in Ordnung, die Schnittsellen Thematik bring sie da schon weiter.

  9. Von Hypi-Angestellten ist zu hören, dass die Bank zwar eine beliebte Plattform für allerlei Fintechs sei, aber die internen Systeme und Prozesse seien noch nicht in der Neuzeit angekommen. Auch die abenteuerliche Personalpolitik wurde schon mehrfach erwähnt. Wenn das Mal nicht zu Frust führt!

  10. Die Medienstelle hat Ihre Titelstory dementiert. Haben Sie Ihre Quelle damit konfrontiert und ggf. mit den direkt Betroffenen beiden abgeklärt, ob die Bank nun lügt oder nicht? Ist diese Bank wirklich so gut aufgestellt, dass sie trotz dieser bösen und schlechten Managerin seit Jahren gute Resultate liefert?

  11. Marianne Wildi ist eine kompetente Bänkerin mit Top IT Know-how und Leadership Skills. Und immer noch bescheiden und geerdet. Eine solch fähige Frau sucht man leider vergebens in den Reihen der Quotendamen der Grossbanken.

    • Quotenfrauen haben ein positives Äusseres. Gewisse Herren fördern bewusst nur solche. Schaut her ICH („geile Siech!“) bin der moderne Frauenförderer.

    • Hahaha. Das ist gut. Wann hat sie letztes mal eine Linie Code geschrieben wann überhaupt. Sich von unfähige Showman zu umrunden ist einfach. Excel rules und es gibt viel mehr Leichen in Keller.

    • Wieviel bekommen Sie für Ihre Lobhudelei oder sind Sie von Der PR-Stelle des Hypothekenbänkleins ?

    • Das ist ja auch nur der Übername der Bank, sie heisst richtig: Hypothekarbank Lenzburg AG
      Schade, dass lh das so im Arikel nirgends schreibt…

  12. Eine reine Bluffer-Bank. Viele andere Banken sind schon viel weiter. Diese publizieren nur nicht immer das ganze Projektportfolio. Aber lassen wir ihr doch den ganzen Stolz 😊👍

  13. Ich wollte gestern eine neue Geschäftsbeziehung bei der Hypo Lenzburg eröffnen, natürlich über das viel gepriesene „online onboarding“. Gemäss Inserat dauert es 5 Minuten. Super! Nach 3 Stunden und immer wiederkehrenden Fehlermeldungen (instabile Verbindung, zu wenig Licht, keine Verbindung mehr, Verbindung wird wieder aufgebaut, etc.) habe ich dann genervt die Hotline angerufen. Dort versprach man mir, sich der Sache anzunehmen und man werde mich zurück rufen. Auf diesen Rückruf warte ich noch immer. Zwischenzeitlich habe ich die Geschäftsbeziehung bei einer anderen Bank eröffnet, ebenfalls via online Banking. Diese kleine Bank ist schlau genug und sie hat für die Identifikationsfragen eine direkte online-Verbindung mit einem Kundenberater geschaltet. Hypo macht dies über eine Spanische IT-Firma, was auch nicht so vertrauenswürdig ist.

  14. Das ist mir zu Weihnachten 2020 ebenfalls passiert. Ruft eine Stellenvermittlerin betreffend meiner ausgeschriebenen Stelle an. Der Geschäftsführer, welcher sich jeweils ein paar Weihnachtstage mehr gönnt, war selbstverständlich schon in seinem Chalet. Zu Sylvester ist dann auch noch die Kündigung angekommen – selbstverständlich ohne Angabe eines Grundes …

  15. Marianne Wildi ist die ideale Vorzeige-Frau im VR der Bankiersvereinigung. Mit ihrem bodenständigen Image bringt sie für die Öffentlichkeit das dringend notwendige Quantum Glaubwürdigkeit und Seriosität mit, um den durch die (zu) vielen Management-Exzesse der (arroganten) Banker in Zürich, St.Gallen, Basel und Genf verursachten Reputationsschaden beheben zu helfen.

    Aufgrund ihres provenziellen beruflichen Backgrounds und ihrer fehlenden Vernetzung in den wahren Machtzirkeln des CH-Finanzsektors hat sie de facto natürlich nichts zu sagen. Dafür darf sie sich in den Medien als Fintech-Spezialistin in Szene setzen. Eine echte Win-Win-Situation…

  16. Bin mit der Hypi sehr zufrieden. Das Online Banking funktioniert. Die App ebenfalls. Das scheint bei anderen Banken ja nicht (immer) der Fall zu sein.

    Dazu ist die Kundenbetreung sehr gut. Alle Ansprechpartner sind langjährige MA und kennen die Kundschaft. Kein dämliches Call-Center und quartalsweise einen neuen Ansprechpartner mit dem man sich finden muss. Was will Kunde mehr?

    Ob hinten dran ein Lenzburger, ein Mägenwiler oder irgendeiner (oder ein paar Hundert) am anderen Ende der Welt sitzt und mit Excel arbeitet ist mir völlig egal. Es funktioniert. Und wenn nicht, dann kümmert sich die Chefin auch mal persönlich darum. Auch hier habe ich nur gute Erfahrungen gemacht.

    Dass es mal menschelt und Stellen im Eifer des Gefechts voreilig ausgeschrieben werden (wenn es denn so war) hat jeder der in einem Grossbetrieb gearbeitet hat schon mal erlebt. Da könnten alle Grossbanker/Versicherer ganze Romane darüber schreiben. So what? Da spricht man wie Erwachsene drüber, macht seinem Ärger Luft und weiter gehts.

    Wir haben in diesem Land aber hunderte Ü50 die mit ein paar Monaten Frist den Stuhl vor die Tür gestellt bekommen, während wir hier über Übergangslösungen bis zur ordentlichen Pensionierung sprechen. Da wird es Zeit die Perspektive mal gerade zurücken!

    Ringen um die besten Argumente? Herr Hässig, jetzt enttäuschen Sie mich. Das ist ja alles gut gemeint, aber ein Betrieb ist keine Demokratie und keine gschpürsch mi Fröschlistreichlerstube. Am Ende entscheidet der Vorgesetzte. Wenn es ein Guter ist, wird er sich in der Regel die Argumente seiner MA anhören, die Handlungsoptionen bewerten und dann entscheiden. Und wenn es schnell gehen muss, dann muss er auch mal alleine entscheiden. Das war noch nie anders.

  17. Die Dame ist ein wenig übermütig und zu sehr Showmakering; jeden zweiten Tag schaltet sie in den sozialen Medien einen post ohne Inhalt und grinst durch die Gegend. Das Haus wird auch strikt nach ihren Richtlinien geführt, Widerspruch wird nicht geduldet, man glaubt schon fast an diktatorische Verhälltnisse. Dann wird auch teils noch sehr „umständlich“ gearbeitet, von wegen „hypi“-modern & voll digital: die Wahrheit ist, dass sie noch sehr viel Aufgaben zu erledigen haben. Viel heisse Luft!

  18. Ich war schon bei einigen Banken im IT Bereich tätig. Es sind noch lange nicht alle Banken so modern und digital unterwegs wie sie an die Öffentlichkeit verkaufen. Excel ist nach wie vor mehrheitlich das Lieblingswerkzeug.
    Was aber ein „Banksystem mit einer offenen Schnittstellenarchitektur ausgestattet“, dem Kunden wirklich bringt? Der Kunde wird so oder so seine Gebühren zahlen müssen. Eine offene Schnittstellenarchitektur bringt meiner Meinung nach dem Kunden direkt nichts. Aber ja, schön haben wir darüber gesprochen.

    • Warum peinlich? Haben Sie sich schon so an die gepützelten Fotos der Grossbankenchefs gewöhnt, dass ein „normales“ Foto Sie peinlich berührt?

    • ähem, das Bild zeigt wohl eher die Schweiz. Bankiervereinigung und nicht die Hypo Lenzburg.

    • Bin ja sonst nicht der Gender-Polizist, aber die Kritik hat wohl auch mit dem Geschlecht zu tun… (vermute ich).

  19. Diese Showmanagerin kocht auch nur mit Wasser und hat die gleichen Maken wie die anderen sogenannten Wirtschaftskapitäne.-Und hintergeht scheinbar noch ihre Leute.
    Sie hat zwar den Vorteil als Frau, wo man bei Fehlern etwas mehr verzeiht als bei dem männlichen Geschlecht, aber sonst ist sie die gleiche aufgeblasene wenig leistende Dampfluftbläserin, welche sich nach aussen sehr gut verkauft, jedoch innen wenig bis nichts leistet. Für die Mitarbeiter und Aktionäre => ausser Spesen sehr wenig gewesen bei der Wilden Hildi.

    • Der Aktienkurs dümpelt zwar etwas desorientiert rum, aber 2,6% Dividendenrendite ist mehr als sie auf ihre Eidgenossen erhalten. Im 5 Jahresvergleich mit UBS und CS steht die Aktie um Längen besser da!

    • Showmanagerin kann ich zu 100% bestätigen.
      Sonst nur ein kleines Licht und lässt externe die Innovationen bauen…ziemlich üble Figur.

  20. Der Frauenbonus scheint am sinken zu sein. Und das mittelalterliche Führungsverhalten dieser Vorzeigedame zeigt ihre Überforderung drastisch. Im Vorstand der Bankiervereinigung zu sitzen ist heutzutage alles andere als eine Auszeichnung, man muss sich nur den qualitativen Niedergang dieser Truppe vor Augen führen.

  21. Aussen Top (Marketingmaschine), Innen Flop (Maschinenraum). Das kennen wir doch von fast allen Finanzinstituten.
    Demut kommt heute besser an, als sich zu (fest) zu loben.

  22. Und where is the beef? Darf man Excel nicht mehr verwenden, weil die Software ausgereift ist nach vielen Jahren der Weiterentwicklung? Dass Wildi vorgibt, wohin es gehen soll, wäre bei jedem Mann überhaupt kein Thema. Ganz schön sexistisch und ganz schön dünn, dieses Geschichtchen…

    • ganz schön dünn, diese leeren worthülsen,
      reiner reflex gegen männer.
      einfach nicht kritikfähig.
      dann muss frau das lernen. endlich.

    • Danke, hätte ich in etwa ähnlich kommentiert. Lukas Hässig scheint offenbar die Vorzüge solcher Hilfsmittel immer noch nicht zu kennen und kreiert vermutlich seine Beiträge mit Bleistift auf Notizpapier? Oder kann er uns wirklich eine userfreundlichere Alternative zu Excel nennen?

    • Da haben sie wohl recht. Finstar ist offenbar grösstenteils immer noch in VB6 (was sagt PwC dazu?). Da ist es wohl besser wenn sie Excel nutzen. Sie ist IT-Chefin. Die Technologie zu hinterfragen ist legitim, nicht sexistisch.

    • Was hat Digital mit mit Excel zu tun? Tatsache ist, dass sich die Hypi als DIE Bank ansieht – und dies auch medienwirksam propagandiert – welche in den Bereichen Digital und Open Banking allen anderen Banken weit voraus sei. Dies stimmt nachweislich nicht und so langsam wird der Gap zwischen Marketingsprüche und Wirklichkeit auch in der (Banken-) Öffentlichkeit sichtbar. Und das hat nichts mit Frau oder Mann zu tun.

  23. tja, die damen kochen auch nur mit wasser.
    und es ist ja bekannt, dass in jedem haushalt
    eine frau regiert.
    die frauen machen das auch im geschäft so.
    widerspruch wird nicht verziehen und mögliche
    konkurrenz früh ausgeschaltet.
    liegt in der natur, sorry.

  24. Ich weiß nicht….
    Ist das eine Story über ein Provinz Bänkli wert?
    Die hat in der Bankiervereinigung nur aus taktischen Gründen pro forma Einsitz. Das machen die Herren schlau. Einfluss hat die Dame außerhalb ihrer regionalen Retail Aktivitäten im provinziellen Aargau noch lange keinen. Das muss nur sie selber glauben. Und dies ist vermutlich gelungen.