CS crasht: 1,3 Milliarden Minus in USA

Hammerschlag 2021: Grossbank stellt 850 Millionen zurück für Subprime-Streit, davor schon 450 Mio. für NY-Hedgefund.

Die Credit Suisse hat ihr Glück in den USA verspielt. Die einst stolze Schweizer Bank blutet und blutet mit Engagements in Übersee.

Heute früh der jüngste Schlag. Die Nummer 2 verbucht für 2020 ein Minus von 850 Millionen Dollar. Es geht um einen Streit mit US-Schrotthypotheken aus den Nullerjahren.

Die Hiobsbotschaft kam mit Vorankündigung. Die CS hatte vor Monatsfrist gemeldet, dass sie mehr Geld zur Seite legen muss. Damals rechnete man mit maximal 400 Millionen.

Nun sind es mehr als doppelt so viel. Für die CS, ihre Mitarbeiter und die Aktionäre ein Debakel. Hinzu kommt ein Verlust von 450 Millionen Dollar rund um den New Yorker Hedgefund York.

Dort hielt die CS seit Jahren einen stolzen Anteil. Als York letzten November zusammenbrach, musste die CS über die Bücher.

Die beiden Taucher summieren sich auf 1,3 Milliarden Dollar. Damit fällt die CS in die roten Zahlen.

Laut einem Communiqué von heute früh erwartet die Bank, dass sie „für das vierte Quartal 2020 einen Reinverlust ausweisen“ werde.

In ihrer Mitteilung versucht die CS-Spitze, den Fokus auf ihr operatives Geschäft zu lenken. Dieses laufe insgesamt so wie angekündigt, sprich: zufriedenstellend.

CS-Rakete? (Swissquote)

Mehr nicht.

Trotzdem hat die CS-Aktie in den letzten Wochen einen steilen Aufstieg hinter sich. Im letzten halben Jahr legte der Titel um über einen Viertel zu.

Mit über 12 Franken liegt der Kurs weit über dem Tiefststand vom letzten Frühling.

Auch die UBS und weitere grosse Banken verspüren bei ihren eigenen Titeln Aufwind. Das hängt mit den gigantischen Rettungsaktionen der Länder und Zentralbanken zusammen.

Plus die notorischen Aktien-Rückkäufe. Die CS kündigt eine nächste Aktion an. Weniger Aktien, höhere Kurse, so die Idee.

Wenn kümmern faule Kredite geplagter Firmen? Dafür gibts Virus-Kredite; Ausfälle landen beim Steuerzahler.

Davon profitieren alle Banken. Umso schwerer wiegen die jüngsten Sonderverluste der CS.

Sie erklären, warum CS-Chef Thomas Gottstein kürzlich tiefere Boni für 2020 angekündigt hat. Diese werden in den nächsten Wochen ausbezahlt.

Ebenfalls wird klar, warum Gottstein ein nächstes Kostenprogramm gestartet hat; dies, nachdem schon Vorgänger Tidjane Thiam jahrelang die Zitrone ausgepresst hatte.

Die CS spricht von Restrukturierung, nicht Abbau. Die Bank verweist auf geplante Investitionen in neu geschaffene Stellen. Ziel sei es zu wachsen.

Die Zeche für die horrenden Verluste und Abschreiber zahlen die Mitarbeiter – in der Schweiz. Sie erhalten weniger Bonus und müssen um ihren Job bangen.

Die Amerikaner innerhalb des CS-Konzerns lachen sich ins Fäustchen. Sie behalten in vielen Bereichen das Kommando; sie geniessen „Artenschutz“.

Wie ist das möglich?

Nach Milliardengräben in Übersee mit der Bank First Boston in den 1980er Jahren, dem Tradinghaus Donaldson, Lufkin&Jenrette im 2000 und dem Hedgefund York im 2010 ist der Schweizer Finanzmulti ausgeblutet.

Nun kommt ein weiteres Minus von 850 Millionen hinzu. Bei der CS türmen sich Abschreiber und Verluste – viele davon mit US-Herkunft.

Statt dass Gottstein und der VR der CS die Macht der Amerikaner innerhalb des Konzerns brechen, überlassen sie den vermeintlichen Masters of the Universe weite Teile ihres Hauses.

Schweizer Treuherzigkeit in Reinkultur.

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Kommentare

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  1. Schweizer Treuherzigkeit in Reinkultur in allen Bereichen. Es sollte doch nun langsam wirklich klar sein, dass die hoch gelobte Globalisierung mit endlose wachsendem Shareholdervalue einfach nur eine Lüge und Verarschung des Unter/Mittelstandes zugunsten der immer fetteren ‚Elite’ ist. Was braucht es denn noch, bis der Hinterste und Letzte das begreift?

  2. Mich als Nichtbänker wurde mal zwei Zahlen interessieren, weiter viel Geld wurde in den USA verdient und wie viel wurde denn Amis gezahlt, inkl. den tollen Spitzenmänätscher in den letzten 20 Jahren.
    Ich wette, wenn man das tolle Amiland bei den doch so guten Geschäften nicht ausser acht gelassen hätte, wäre sehr viel Geld verdient worden. Und so haben die geilen Mänätscher und das Amiland viel Geld geraubt.

  3. Wird Zeit, dass die Kataris weiteres Schiesspulver nachschiessen, schliesslich braucht man neue Chipps am Roulette Tisch und die Boni’s. Jesses, denkt denn niemand an die Bonis ?

  4. Nicht wenige Leute in diesem Forum haben schon seit Jahren die Engagements der beiden Schweizer Grossbanken zusammen mit L.H. in den USA kritisiert und berechtigte Zweifel daran geäussert. Seit Jahren organisieren die CS Berater mit US-Namen Fittnes-Übungen und geben dafür Millionen SFr. aus. Die CS meint damit, sie könne ihre Milliarden Gräber in SFr.in den USA mit Leichtigkeit wieder wettmachen. Die jetzt bekanntgewordenen Verluste betreffen 2020, ein wunderbares Jahr an der Wall Street. Dieses Jahr ist durchaus an der Wall Street ein fühlbarer Kursrückgang zu erwarten. Was geschieht mit der CS, wenn sich weitere Milliarden $ Verluste daraus anhäufen? Aber eines ist sicher, Amerikaner sind bei der CS absolut tabu und die blöden Schweizer sollen büssen!

  5. Die Schweizer Banker haben immer noch nicht realisiert, dass sie in den USA nur als Entsorgungsplatz für wertlose US-Schrottpapiere benutzt werden. Sie werden nicht gescheiter.
    Der Betrug hat System und ist geplant.
    Die Schweizer sind nur dort um ausgenommen zu werden, unbegreiflich!

    • Das ist schon lange so, und es betrifft nicht nur die Schweizer, sondern den ganzen westeuropäischen Markt. Dessen erfolgreiche Firmen werden durch Investoren in den anglo-amerikanischen Händen gehalten, so dass die Eigenen im eigenen Land nichts mehr zu sagen haben. Man schaue sich nur die Aktionariate an, sofern diese von den Firmen überhaupt per Medien zugänglich sind. In meinen Augen müssten die alle per Gesetz mit offenen Karten spielen. Das Aktionariat muss sichtbar sein.

  6. Gibt es eigentlich eine Schweizer Bank, die in den Staaten über die letzten 20 Jahre unter dem Strich schwarze Zahlen geliefert hat?! Danke für Hinweise.

    • Nein, aber auch KEIN ausländisches (nicht amerikanisches) Unternehmem.

      Wenn man eine Firma in den USA kaufen kann, ist diese Firma schon am Ende.

      Ein schönes Beispiel wie der amerikanische Staat durch seine Justiz vorgeht, ist Phillip Morris. PM bezahlt wie die Schweizer Grossbanken jährliche Beiträge, immer gerade genug, dass niemand Konkurs geht.

      Aber, die ausländischen (vor allem die Deutschen und Schweizer) Trottel merken es nie…

    • Ob Ausländer oder Schweizer, in der ganzen Finanzbranche hat es überwiegend gutausgebildete narzisstische Soziopathen. Das ist nun die Realität. Schlimmer geht‘s immer!

  7. UR ist schon ab Beginn als VRP eine Fehlbesetzung gewesen. Er ist Jurist und kein Finanzexperte und somit hatten die CEOs viel Freiraum. Was er gut konnte ist das Portemonnaie der CS öffnen und die CEOs horrende Löhne zahlen. Sein Argument konkurrenzfähige Löhne braucht man um die besten CEOs zu holen. Ja das hat man gesehen……… Keine KMU unter seiner Führung würde 1 Jahr überleben. In meinen Augen hat er seine VRP Pflicht nicht wahrgenommen und somit strafbar gemacht. Unwissenheit schützt nicht vor dem Gesetz.

    • Man kann auch keinen brauchen, der in den Finanzen wirklich draus kommt, sondern einen oder eine mit Machtgier, den oder die man manipulieren kann.

  8. Angelsächsische Manager in Verwaltungsräten und GLs scheinen nur ein Ziel zu kennen: Möglichst schnell möglichst viel zu kassieren. Deren Leistung für das Unternehmen besteht oft nur in geschliffenen Sprüchen, selbstverständlich in bestem Amerikanisch. Das beeindruckt die biederen Schweizerlein, sie fallen darauf rein. Gerade die CS hat da schon viel Lehrgeld gezahlt. Ob sich mal was ändert ?

  9. Ich glaube, da haben Sie einiges nicht verstanden. Es ist Standard nach der Stabsübergabe alle Kröten, die vom vorherigen Management in den Büchern versteckt waren sofort auf die Bücher zu nehmen und die vorherigen Manger für die Verluste verantwortlich zu machen. Die sind mit ihren Abfindungen und/oder Boni bereits weg und interessieren sich nicht für die von ihnen angehäuften Verluste.
    Das Spiel beginnt denn von neuem bei Null, bis es eben auch bei dem neuen Management in einigen Jahren zu Ende ist.

  10. Treuherzigkeit vielleicht, wohl aber nur zum Teil. Man lässt sich zu sehr beeindrucken, vom grosspurigen Auftreten der Amis. Kaum ein Schweizer traut sich, ein Machtwort gegen diese Wichtigtuer und Blender zu sagen. Vermutlich müsste man die Angelegenheit dem Computer überlassen: Zahlenziel verfehlt = Kündigung.

  11. Das Milliardengrab „Volksbank“, die viel zu teure Übernahme der Bank Leu mit dem anschliessenden teurenAuskauf von Martin Ebner sowie der Flop mit der Übernahme der (später an Axa verhökerten) Winterthur in der Ära Gut wäre ebenfalls noch zu erwähnen.

    • Die Volksbank war die billigste Übernahme, die die CS jemals hatte. Die CS konnte ihren Marktanteil praktisch gratis in der Schweiz ausdehnen. Sogar die Software der Volksbank war derjenigen der CS überlegen. Von einem Milliarden Volksbank zu sprechen ist eine bodenlose Frechheit. Jung hat Gut zitiert, der besonders Stolz war die Volksbank ohne Agio der der Bankgesellschaft unter Studer weggeschnappt zu haben. Ebenfalls ein Geschäft, wenn auch nicht so profitabel war die Bank Leu. Die Winterthur wurde an die AXA weiter verkauft, damit die CS mit ihrem Mühlemann, den Fehleinkauf des Milliarden-Grabs Donaldson, Lufkin and Jenrette nachträglich finanzieren konnte, die die CS zu absoluten ruinösen Preisen
      erwarb. Übrigens, Hauptaktionär von DLJ war auch AXA, die an CS verkaufte. Die Herren von Paris lachen noch heute über die dummen Kuhschweizer Bankiers aus Zürich. Das beste Geschäft, dass die AXA jemals machte.

  12. Wenn es ausnahmsweise mal gelingt einen sogenannten Key Risk Taker auf die Boni anzusprechen heisst verlautet es mit Inbrunst der Überzeugung: Wenn ICH nicht gewesen wäre, wären die Verluste noch viel höher gewesen.

  13. Einmal mehr.. kein Wunder arbeiten alle die ich von der CS her kannte nicht mehr dort. Ausser im Compliance, wo sowieso keine Wertschöpfung gestiftet wird.

  14. Wie kann ich mich von diesem unsäglichen USA Markt abwenden? – ganz einfach, so wie es die ganz kleinen Banken auch machen: USA rel. Kunden raus! keine USD Konti und das führt natürlich dazu, dass das Geschäftsmodell der CS wesentlich verändert wird (wer jetzt sagt, das geht nicht – Kollegen: ES GEHT) – es geht nur nicht, wenn man weiter gierig US Produkte handelt, im USD rumsäuselt… es ist ein Markt -JA, aber Kosten-Nutzen ist wirklich in Frage gestellt!

  15. Ich hoffe, die Aktionäre halten sich an UR und TT schadlos. Vermutlich sind die Boni für 2020 bereits verteilt und auch die „normalen“ Key Risk Taker werden noch mit einem Bonus bedacht. Dieses Geld müsste zurückgefordert werden. Ich war schon lange nicht mehr so glücklich, nicht mehr für diesen Arbeitgeber tätig sein zu müssen!

    • Setzer sagst Du als Hauptaktionär dieser Aktiengesellschaft? Oder woher nimmst Du Dir das Recht, so etwas zu fordern? Du hohle Nuss schaffst es ja sogar, in einem Satz mit 7 Wörtern, zwei Fehler einzubauen.

  16. Wir schaffen unseren Wohlstand selber ab es hat angefangen mit dem Wachmann bei der UBS Holocaust Entschädigungen und heute Morgen hör ich auf SRF1 wegen der Sklaverei wie mitschuldig wir sein sollen wetten es geht nicht mehr lange kommen vorderungen von Entschädigungszahlungen.

    • Und zudem ist die Schweiz schuld am Sieg der Griechen über Troya vor 3000 Jahren. Die Griechen verwendeten Schweizer Eisen (vom Gonzen) für ihre Pfeilspitzen und haben deshalb gewonnen. Zum Glück hat das noch keiner gemerkt, sonst müssten wir dort auch noch zahlen. Man holt eben das Geld dort wo es vorhanden ist und die Politiker schwach und uneinig sind und sich gegenseitig Pfeile in den Rücken schiessen. So wie in bei der sog. „Nazigold“-Geschichte.

  17. Ein weiteres Mal zum Mitschreiben:

    Es ist mir nicht bekannt, dass je einmal eine Person mit der Walther an der Stirn dazu gezwungen worden wäre, von dieser CS („Crédibilité Souterraine“) Aktionär, Mitarbeiter oder gar Kunde zu sein.

    Insofern: null komma null Mitgefühl mit den armen Involvierten!!!

    • Betreffend Aktionariat und Kunde ist dies leider nicht korrekt: Millionen von Schweizer Arbeitnehmern sind über ihre Pensionskasse Kunde und/oder Aktionär bei diesem Unternehmen/Konstrukt mit Strukturen, die man durchaus auch bei Organisierter Kriminalität finden könnte.

    • @exCS:
      da haben Sie natürlich recht, aber das sind diese ja auch bei Nestle, UBS oder Swiss Re.
      Aber solange sich der Peterli und das Heidi lieber „The masked singer“, „Mona mittendrin“, „1 gegen 100“ oder die Hofberichterstattung von SRF Idiocy Suisse zu Gemüte führen, braucht man auch nicht darauf hoffen, dass sich an diesen durchaus mafiösen Strukturen im System der 2. Säule irgendetwas ändert.

  18. Eigentlich sollte man die verantwortlichen Manager der Credi Suisse inkl. den Verwaltungsrat für dieses Debakel ohrfeigen. Nicht fest, dafür stundenlang.

    Credit Suisse: Ein Fass (voller bad news) ohne Boden.

  19. Wie erkennt man eine Blase am Aktienmarkt? Ganz einfach, steigende Kuse bei steigenden operativen Verlusten 🙂

  20. Die Credit Suisse ist ein aktiver Vulkan:

    Unverhoffte und unberechenbare Verlust-Ausbrüche sind an der Tagesordnung. Dabei nehmen die Aktionäre seit Jahrzehnten übel Schaden.

    Die Rundum-Erschütterungen sind erstmals unter Rainer Gut erfolgt, welcher dabei an Goldvorkommen glaubte, bis Aschenregen und Gesteins-Ausbrüche die CS förmlich unfruchtbar machte.

    Der Schweizer Vulkan brodelt seit heute morgen wieder, die Beben sind weit herum spürbar………

  21. Dann wird es wohl für die CS-Grossmanager Sonder-Boni geben, dass nur 1.3 Milliarden in den Sand gesetzt wurden.
    Gunther Kropp, Basel

  22. Finma muss dieser Bank den Stecker ziehen bevor weiteres Unheil angerichtet wird.

    Wer als Kunde weiterhin mit dieser Bank arbeitet ist selber Schuld.

  23. Weitere Milliardenverluste der CS.
    Bonus darf in diesem Umfeld dann effektiv kein Thema mehr sein.

    Die Substanz vom Unternehmen muss jetzt bewahrt werden um Reserven für weitere Krisen zu schaffen.

    • Die Verluste stammen aus den Nullerjahren – die CS wird über das ganze Jahr gesehen einen Gewinm ausweisen. Aber Hauptsache mit den Schafen hier mitblöken – dumm wie Stroh

  24. CS hat (nochmals) sein eigenes Geld verspielt; nun, wie laufen die Performances von Kunden Hedge Funds ?
    Überall bei den verwalteten Kunden wurden Hedge Funds massiv (10-12.%) in den Dossiers gestockt.
    Ein weiteres Loch ?

  25. Jaja, die Aktionen des CS Managements kosten weitere Milliarden. Da sind wir doch froh, dass die verantwortlichen Banker rein gar nichts davon selber bezahlen müssen, und der Aktionär alles ganz alleine tragen darf. Meine PK mit ihren CS Aktien dankt.

  26. Und schon wieder sind die dummen Schweizer Banker dem Amis auf den Leim gegangen. Einfach nur dumm. Wenn ich mir die heutigen Manager anschaue, sehe ich keine Banker mehr. All die Ex-Berater, die endlich mal im Endkundengeschäft angekommen sind, sind klar überfordert. Siehe Khan und seine CS-Kredite. Bei UBS will er das jetzt kopieren. Jeder Lehrling weiss wohin das führt – Abschreiber!

  27. Aus diesem Debakel – eines von vielen – wird vor allem sichtbar, dass die Investments – vor allem die ausländischen – einer Bank alles andere als sichere künftige Einnahmequellen sind, sondern eben nur zu oft gravierende Verluste bedeuten. Das Risiko wird falsch eingeschätzt, wogegen die Investierer wie Lämmer dem vorhergehenden Lamm nacheilen, dies in der Angst, sie könnten was verpassen.

    Oh lieber Gott, lass doch bitte Hirn regnen!!!

  28. Schweizer Treuherzigkeit? Wohl eher Dummheit. Die Schweiz und Ihre Bürger, ich nehme mich nicht aus, sind nun mal nicht krisenerprobt und schiffen in jeder Krise kläglich ab. Das beste Beispiel ist die katastrophale Führung in der aktuellen Pandemie. Die direkte Demokratie kommt nun absolut an Ihre Grenzen.

  29. „Schweizer“ Firmen, welche in den USA nachhaltig gutes Geld verdient haben, kann man an einer Hand abzählen.

    • Nennen Sie mir nur eine Firma! Sie dürfen auch ausserhalb der Schweiz suchen. Tipp: In Deutschland eher nicht!

      Sie können in den USA Produkte mit Gewinn verkaufen, aber nur über einen US-Verteiler, sonst werden sie von den Amis auch so kaputt gemacht.

    • Hast Du irgend eine Ahnung, was die CS zur Wertschöpfung in der Schweiz beiträgt? Angefangen bei den Steuern, welche das Unternehmen und die Zehntausenden von Mitarbeitern jedes Jahr abliefern? Weiter geht es mit den Tausenden von KMUs, die ohne eine Kredit bei der CS weder wachsen noch überhaupt bestehen könnten? Die Sportförderung Finanzierung von Grossprojekten etcetetc.

      Bleibt die Frage, wer Versager und Dummschwätzer wie Dich braucht? Am Besten buddelst Du ein ganz tiefes Loch, springst hinein und bleibst dort liegen.

  30. Die CS hat in den USA – insbesondere im IB und AM – schon immer Geld verlocht. Allerdings, in den vergangenen Jahren konnte dies besser versteckt werden. Dafür geblutet und mit Stellenabbau bezahlt haben primär die Schweizer Einheiten resp. in der Schweiz ansässige Einheiten.

    Inzwischen ist das Tafelsilber weg (Töchter wie Clariden, Immobilien, …), die Erosion ist beschleunigt durch technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Faktoren, bspw. das Bankgeheimnis weg (regulatorische Faktoren), die Zocker und Glücksritter sind jedoch noch immer auf dem Management Karrussel – und so dreht es sich munter weiter.

    Die einzig wirklich interessante Frage ist, wann dieses Konstrukt CS zerbricht, übernommen werden muss oder die Steuerzahler für den F***-up gerade stehen müssen.

    • Bin eigentlich (nicht mehr wirklich) gespannt darauf, welche Abschreibungen nach dem Führungswechsel vorgenommen werden „müssen“ und die dann fehlenden Jahresgewinne (natürlich nicht bonuswirksam, weil ausserordentlich angefallen) zur nächsten Rekapitalisierung führen werden. Wie man ja schon längst weiss, sind die Aktionäre nicht nur so dumm ihr gutes Geld zu investieren sondern auch noch so frech eine Dividende zu fordern.

  31. Es ist schon so, dass CS US machen kann, was es will.
    CS ist nur auf dem Papier eine Schweizer Bank.
    Sobald der Standort Schweiz seinen Nutzen verliert, wird die Bank umbenannt.
    Traurig aber wahr: Herr und Frau Schwyzer sind entscheidungs- und führungsfaul.
    Am liebsten macht man gar nichts.
    Die Amis machen gerne, nicht immer richtig, aber sie machen.

  32. Rückblickend, wie auch aktuell, bekommt man den Eindruck, dass diese Bankmanager/Cracks/Führungspersönlichkeiten oder wie sie auch immer genannt werden, weniger Ahnung von sorgfältiger Geschäftsführung haben, als ein durchschnittlicher Geschäftsführer eines KMU‘s.
    Weshalb also diese Überbezahlung?

  33. Gottstein mach endlich die USA dicht, alle Amis Bonus 0 und alle Amis raus aus der Bank!
    Wir in der Schweiz haben die Nase voll für diese Abzocker seit Jahrzehnten nur zu zahlen!

    • Mit wem wollen Sie denn die Amis ersetzen? Etwa mit Schweizern à la R. Gut oder Rohner, die diese ausländischen Prädatoren gerufen, eingesetzt und mit aller Macht versehen haben? Die Amis haben nur getan, was Amis so tun wenn man sie lässt und über eine Armee von Speichelleckern disponieren dürfen. Denen ist nichts vorzuwerfen, sie haben gut für ihr Land gearbeitet, potentielle Konkurrenz beseitigt und sich dabei erst noch die Taschen vollgestopft.

  34. Ist leider so…. Wir haben ja gesehen wie die Amis auf Machtverlust reagieren…. Also liber alles unter den Teppich wischen *ironie off*

  35. Noch ein Abschiedsgeschenk des Totalversager Urs Rohner. Als die Schrotthypotheken abgeschlossen wurden, war Rohner Leagal Counsel, also in der obersten Verantwortung. Seine Arbeit hat den Aktionär Millarden gekostet und als Dank wurde der Totalversager zum VRP befördert! Unter seiner Ägide hat der CS Aktienkurs pro Jahr 0.4% zugelegt, der SPI aber satte 8.9% pro Jahr! Ich kenne keinen VRP der eine grössere Geldvernichtungsmaschine angestossen hat als er. Wenn er nur ein bisschen Anstand hätte, würde er freiwillig zig Millionen an die CS zurückzahlen. Aber Anstand ist bei Rohner ein Fremdwort. Das einzig Gute ist, wir sind ihn bald los und keiner wird ihn vermissen!

  36. Ja wo sind nun bloss all diese hohen und wichtigen Key-Risk Takers bloss, wenn etwas grosses schief lief? Welcher hohe Chef hatte diese grossen Risiken und Verluste überwacht und geprüft?
    -KEINER, denn sie ducken sich alle und schieben die Verantwortung nach unten!!!
    Oder hat einer jemals davon gehört, dass nun einer dieser Einkommensmillionäre (MDR’s) gehen musste, aufgrund eines Verlustes von einer halben Milliarde?
    FEHLANZEIGE.
    Und der mit der weissen Weste hat als oberster Chef des Legal und Compliance auch nur Verluste und Bussen zu verantworten… und dies über mehr als 10 Jahre hinweg, während er über CHF 100 Mio. für sein Vermächtnis (failed Job) kassierte.
    Man könnte das ganze L&C mit ihrem Anwalts- und Juristenheer ganz streichen, denn sie übernehmen niemals die Verantwortung oder bestrafen die Fehlbaren, dann spart die CS sofort 150 Mio. pro Jahr!!!

  37. Lasst die Manager bezahlte Wochenenden in NY verbringer, (Vielleicht nachdem Corona ueberstanden ist). Einzige Auflage: Absolutes Verbot Geschaefte zu machen.
    Seit der Zeit von Rainer Gut hat die CS bei genauer Kostenanalyse und Wahrheit in den USA netto Geld bezahlt (dies trotz Ausreissern nach oben wie ZB Frank Quattrone der dafuer aber auch koeniglich entloehnt wurde)
    Bin zutiefst ueberzeugt dass ueber 40 Jahre keine Geschaefte in den USA die guestigere Variante gewesen waere

  38. Wenn die Schweiz nicht eine Bananen-republik waere, wuerden die Verantwortlichen von den Pensionskassen und AHV die Versicherten verteidigen, und die CS anklagen um die Bonuse von den Top-Managern der letzen zehn Jahren zueruckfordern.
    Die haben Miliarden kassiert und die Risiken kriminell missachtet

  39. Dies ist das Resultat von jahrelangem Missmanagement unter Urs Rohner, Romeo Cerruti und der unfähigsten CS Führungs-Crew aller Zeiten. Ein Debakel nach dem Anderen und zwar ohne Ende.

    Von dieser Arroganz bleibt jetzt leider nur noch ein Scherbenhaufen, welches am Ende dann auf den Schweizer Steuerzahler abgewälzt werden soll.

  40. CS stellt ein System- und Reputationsrisiko für den Finanzplatz Schweiz dar.

    CS muss wohl übernommen werden um unseren Finanzplatz zu schützen.