Zürcher Elite-Kanti mit Sitzabstand in der Mensa

Real-Gymnasium Rämibühl führt 1,5m-Distanz ein. Neu Essen im Schulzimmer erlaubt – danach müssen alle Platz desinfizieren.

Das Real-Gymi Rämibühl in Zürich bringt viele spätere Top-Mathematiker und -Physiker hervor. Es ist eine Art Eliteschule des Landes, immer weit vorne in den Ranglisten.

Nun teilte die Rektorin mit, wie die Schule durch die nächste Pandemiephase gehen will. Stolz heisst es: „Wir starten voraussichtlich mit 0 Personen in Isolation und 0 Personen in Quarantäne.“

Wer nun erwartet hätte, dass die gute Nachricht eine gewisse Normalisierung erlauben würde, sieht sich getäuscht.

Vielmehr zieht das RG, wie die Kantonsschule kurz heisst, die Schrauben weiter an.

„Wir zählen auf die Solidarität aller, damit sich alle Personen an der Schule ’sicher‘ fühlen können“: Rektorin (RG, IP)

„Die Schulmensen dürfen offenbleiben. Jedoch muss neu ein Abstand von 1,5 Metern zwischen allen (!) Personen während des Essens eingehalten werden.“

Das macht ein Mittagessen für alle unmöglich.

„Aufgrund der sehr eingeschränkten Platzmöglichkeiten in der Mensa ist es unseren Schülerinnen und Schülern ab 11.01.21 neu erlaubt, in den Schulzimmern ein Mittagessen einzunehmen, dies unter Einhaltung des grösstmöglichen Abstandes und unter Einhaltung der Sitzordnung.“

Wer im Zimmer ist, muss nach dem Schmaus zu Lappen und Seife greifen.

„Es versteht sich von selbst, dass jeder und jede das Pult nach dem Essen selber reinigt und desinfiziert und dass auch in der Mittagspause gut gelüftet wird.“

Willkommen im neuen Leben. Die Jugend der Schweiz lernt, mit Massnahmen zu leben, bei dem sich manch einer fragt: Was noch?

Die Schulleitung sieht das anders. Sie warnt – vor mehr, vor Schlimmerem.

„Die neue Virusvariante beunruhigt die Expertinnen und Experten. Während eine erneute Schulschliessung im Dezember noch kategorisch ausgeschlossen wurde, müssen wir nun Vorkehrungen treffen, um für einen erneuten Lockdown gewappnet zu sein.“

Gymi für Aufstieg (RG)

Das heisst: Konzepte für eine nächste Schulschliessung bereit zu haben. Oberstes Ziel sei es aber, offenzuhalten.

„Zurzeit dürfen wir davon ausgehen, dass wir in den nächsten Wochen den Präsenzunterricht weiterführen können. Im besten Fall bleiben die Fernunterrichts-Szenarien natürlich in der Schublade!“

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Kommentare

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  1. „Wer im Zimmer ist, muss nach dem Schmaus zu Lappen und Seife greifen.“

    Ist das so?

    Das wirf eine Reihe von interessanten Fragen auf:
    Nach wessen Schmaus?
    Wo befinden sich Lappen und Seifen in der Ausgangslage?
    Was muss nach dem Ergreifen mit Lappen und Seife geschehen?

  2. Die Staatsschulen sind generell eine Katastrophe. 19/20 Lehrer dort sind schlecht. Sie mögen keine Menschen, kennen ihr Fach nicht und können nicht unterrichten.

  3. Der Aufstand des Millionärs-PR-Fuzzis ist geschmacklos

    Lieber Klaus Stöhlker

    Besten Dank für Ihren Artikel in Inside Paradeplatz mit dem Titel „Der Aufstand der Millionärswirte“. Danke deshalb, weil Sie das Thema so weitertreiben und die Diskussion köcheln lassen, was der Sache durchaus dienlich ist.

    Wie und was Sie schreiben ist hingegen ziemlich geschmacklos.

    Zuerst aber frage ich mich, für wen Sie arbeiten. Ein PR-Fuzzi arbeitet im Lohn für jemanden und beschönigt dessen Ruf, wie zum Beispiel den von Gazprom, Wladimir Putin und anderen. Es erschliesst sich mir nicht, für wen Sie schreiben. Ich muss Sie, nota bene, übrigens gerechterweise PR-Fuzzi und nicht PR-Berater oder Unternehmensstratege nennen, weil Sie uns in Ihrem Artikel nicht als Gastronomen, sondern als Wirte bezeichnen. Damit wollen sie herablassend wirken und suggerieren, dass wir unternehmerisch nichts unbedarft sein. Sie sagen dazu etwa, dass wir mehrheitlich fast-bankrotte Gastronomen (oder eben Beizer, Wirtsleute, Barbetreiber) seien, die sich auf Kosten des Bundes sanieren wollten.

    Arbeiten Sie im Auftrag besorgter Steuerzahler? Kann ich mir nicht vorstellen. Das würde nur dann Sinn ergeben, wenn durch zahllose Beizenkonkurse verursacht Steuereinnahmen langfristig wegbrechen werden und Arbeitslosengelder ohne Ende entrichtet werden müssen. Und damit das nicht passiert, mache ich mich stark. Oder auch die Familie Candrian, denen Sie an den Karren fahren. Warum eigentlich? Hatte man Sie vielleicht mal im Suvretta House nicht per Namen hofiert? Oder die Betreiber von Sprüngli, deren Patisserie-Preise Sie mit Immobilien-Preisen an der Bahnhofstrasse vergleichen. Das haben Sie sicher lustig-lustig als Witzelei formulieren wollen. Ging in die Hosen. Die ganze Sache ist nämlich alles andere als witzig. Ich nehme Sie gerne mal zu ein paar Gastronomen, ou sorry «Gastwirten» mit, denen es jetzt richtig dreckig geht. Dann können Sie gerne noch ein paar faule Witze nachlegen.

    Arbeiten Sie im Auftrag der Immobilien-Vertreter? Dann wollen Sie natürlich, dass ja keine Gaststätte eine Mietzinsreduktion erhält, gell? Weil: Lieber Leerstände haben und von steuerrechtlichen und finanzwirtschaftlichen Rahmenbedingungen profitieren. Ein seit Jahr und Tag praktizierter Griff in die Staatskasse. Die Stadt Zürich hat übrigens ihren Gastro-Mietern eine richtig grosszügige Mietzins-Reduktion gewährt. Warum sollten ich und andere Gastronomen also gemäss Ihren Ausführungen den Staat angreifen? Erklären Sie’s mir. Und hey, vermutlich sind Sie ja selber Immobilien-Eigentümer. Und ganz sicher gewähren Sie Ihren Mietern keine Corona-Mietzinsreduktion. Hab’ ich recht?

    Vielleicht arbeiten Sie in Eigenregie und wollen sich lediglich wieder mal profilieren. Verzweifeltes Ankämpfen gegen den drohenden Bedeutungsverlust. Das trifft sicher am ehesten zu. Es läuft halt nicht nur in der Gastronomie, sorry, in der Beizenbranche, nicht gut. Sie können sich offenbar nicht mal mehr Ihr „J.“ in Klaus J. Stöhlker leisten. Im Artikel ist das „J.“ weggebrochen. Was weiter auf Eigenregie deutet: Sie nehme sich keine Zeit, sauber zu recherchieren. Sie kennen offenbar nur die erste Silbe, «Gast» in Gastronomie. Einsilbigkeit punkto Kenntnis des Wirtschaftssektors Hotellerie/Gastronomie empfiehlt sich nicht für Unternehmensberatung oder -strategie.

    Hätten Sie wirklich eine halbe Stunde Ihrer kostbaren Zeit für eine seriöse Recherche eingesetzt, wüssten Sie, dass unsere Branche mit einer Gewinnmarge von 2% bis 3 % funktionieren muss! Können wir gerne auf 10 % raufschrauben. Dann würde Ihr beschriebener erster Deziliter Wein soviel wie ein Dreier kosten. Oder wie wär’s mit einem Kaffee für 9.40 statt 4.90? Für unsere 3 % oder unsere Stundenlöhne würden Sie wohl kaum ihren Hintern aus dem Sessel lupfen, um das Wort «geschmacklos» tippen zu lassen. Stattdessen machen Sie einen auf Cüpli-Castro, der den bösen «Millionären» ans Bein pinkelt. Hatten Sie nicht in Gaststätten «exzellente Geschäfte» abgeschlossen, wie Sie es schreiben? Blöd, wenn die Restaurants nun dauerhaft geschlossen bleiben, dann gibt’s für Ihre Zunft keine Stuben mehr, in deren Hinterzimmern sich die grossen Deals ausjassen lassen. Und an anderen Orten (Service-Clubs? Golf-Clubs?) treffen Sie dann auf die Millionäre, die in Ihrem Artikel attackieren. Doppelt blöd. – Also Eigenregie fällt weg.

    Arbeiten Sie eventuell gar an Ihrer Eigendemontage? Das können Sie zwar kaum beabsichtigen, aber etwas anderes ergibt für mich keinen Sinn.

    Ich kann echt super damit leben, wenn mich andere Gastronomen, sorry, Beizer attackieren. Ich verstehe die Wut und die Verzweiflung. Weil ich selber ein paar Mal vor dem Aus stand. Und ich akzeptiere, wenn Sie meine und unsere Vorstösse nicht teilen können. Aber mir liegt schlicht und ergreifend alles daran, dass unsere Branche nicht untergeht. Abwenden können wir das nur, wenn wir zusammen versuchen, Bund und Kantone zu überzeugen, ins Gespräch zu kommen und Lösungen zu finden.

    Es kann durchaus sein, dass sogar im Wortschatz eines einst wortgewaltigen PR-Fuzzis das Wort Solidarität fehlt. In meinem beschränkten Wortschatz fehlt es nicht. Es steht sogar ziemlich weit oben, denn die Auswirkungen des jetzigen Lockdown (den Gastronomen übrigens nicht als «light» bezeichnen würden!) bedrohen die gesamte Gastronomie-Branche. Und wir können die dramatischen Folgen nur abfedern, wenn wir uns solidarisch dagegenstemmen.

    Schauen Sie, Klaus Stöhlker, Gast sein ist wunderbar und Gäste möchten wir so bald wie möglich wieder empfangen. Gast sein ist primär Lust und Freude. Für Gastronom gilt das Gleiche. Aber darüber hinaus ist es eine Verpflichtung, eine Leidenschaft und nicht zuletzt eine Verantwortung für über 150’000 Arbeitsplätze in diesem Land – richtig: auch für meinen Arbeitsplatz.

    Wäre ich einer dieser Millionäre, wie Sie ihn beschreiben, dann würde ich Ihnen sehr gerne diese Million Franken überweisen, die Sie in den letzten Jahrzehnten für die Schweizer Gastronomie aufgewendet haben. Mit der Auflage, dass Sie nie mehr einen Fuss in eine Gaststätte in diesem Land setzen. Falls es dann überhaupt noch Gaststätten gibt.

    Hasta la victoria gastronomica siempre!

    Michel Péclard

    • Es ist ja edel, dass Sie sich, Herr Péclard, für die anderen – wie Sie im Blick-TV sagten – Gastronomen einsetzen, bzw. für die Branche.
      Es schleckt aber keine Geiss weg, auch nicht hundert Geissen oder mehr, dass es in dieser Branche viele faule Eier gibt.
      Schon immer gegeben hat, s. das geflügelte Wort „Wer nichts wird, wird Wirt“.
      Daher die Angabe im Artikel von 6 von 10 nicht rentabel schon vor Corona.

      Faule Eier, schwarze Schafe, Umsatz- und Ertragsschummler und also Leute, die der Gemeinschaft kaum etwas zurückgeben in Form von Steuern, Lohndrücker, Ausbeuter (zahlen keine Sozialleistungen), mafiöse Netzwerke, Corona-Gelder in die eigene Tasche und tschüss.
      Nicht zu reden von vielerorts mässiger Qualität und Etikettenschwindel (Cordonbleu aus dem Denner-Kühlfach, Härdöpfelgratin vom C&C, …, …) zu unverschämten Preisen. Schlechte hygenische Zustände.
      In der Gastrobranche tummeln sich viele Gauner und Halbseidene.

      Weshalb differenzieren wir nicht?

      Sprechen Sie doch, Herr Péclard, für die Guten und Innovativen unter euch, wie letzteres Sie einer sind rund um den Zürisee (ersteres kann ich nicht beurteilen; meine gar nichts damit (!)).
      Fechten Sie Ihren gerechten Kampf für die weissen Schafe.

      Es würde mich auch ungemein nerven, wenn man so viel Herzblut und Liebe in die eigene Geschäfte investiert und dann der Schlamassel mit Corona.

      Hoffen wir, dass es eine – sicher nicht unbeabsichtigte – Flurbereinigung gibt und die Gauner weggespült werden for good (ohne soziale Kosten) und „die Guten“ frisch und mit neuem Vertrauen in Staat und Gesellschaft wieder werden starten können.

  4. Was für ein Zirkus.

    Wenn Corona so gefährlich wäre, dann müßte es viel mehr Tote geben bei den vielen vielen hunderttausenden „Infizierten“ bzw. positiv getesteten mit den berüchtigten PCR-Tests.

    Schweiz hat minimale Übersterblichkeit, Deutschland null Übersterblichkeit.

    Was für ein Corona-Zirkus.

    Man muß kein Verschwörungstheoretiker werden, um zu merken, daß da was nicht stimmt:
    https://kenfm.de/die-macht-konformitaetsdruck-zu-erzeugen/

  5. Und wo ist nun das Problem? Ich finde es absolut richtig so!

    Kommt dazu: soviel ich weiss, hat dies das Rämibühl nicht freiwillig so gemacht, sondern dies war eine Vorgabe vom Kanton. D.h. auch in andern Mensen im Kanton Zürich wird dies wohl so gehandhabt. Wieso dies aber lh nicht passt, verstehe ich nicht. Es ist wichtig, dass die Schüler nicht wieder Home Schooling machen müssen und dazu braucht u.a. das Einhalten von Abstand, wenn man die Maske nicht trägt.

  6. War auch an dieser Schule in den 70-ern. Es gab noch keine Kantine. Wir Schüler haben mit dem Tauchsieder Wienerli gekocht und Brot dazu gegessen. Ein Tube Senf dazu durfte nicht fehlen.

  7. Das die meisten Leute über 80 an oder mit Covid leider versterben ist mittlerweile n allen klar. Was niemand klipp und klar kommunizieren will aber könnte von unserer Obrigkeit, ist, dass die Kinder mitverantwortlich sind bei der Verbreitung dieses Viruses. Auf der einen Seite will man genau wissen, dass Restaurants/Hotels 2.8% an der Verbreitung des Viruses beitragen, auf der anderen Seite hat man null Daten was Kinder, Lehrer und der Schulbetrie zur Pandemieverbreitung beisteuern. Bei Influenza tragen Kinder auch die Grippe nach Hause, bei Coronaviren nicht??? Gut, bei Corona ist es bei Kindern nicht sofort oder überhaupt ersichtlich, aber das heisst eben nicht, dass sie es nicht auch weitergeben können. Die Politik verkauft uns wirklich für sau dumm…… Dass wir auf diese Covid-Kinder-Generation spezill aufpassen müssen ist klar. SCHULEN sofort schließen ist doch auch klar. Dabei aber alles für ein gutes und kreatives Homeschooling unternehmen: Fehlanzeige.

    (Liebe Lehrer, schaut es doch Euch ab in Australien, auch da werden die Home-Schooling Kinder schlussendlich Ärzte, oder Anwälte, selbst auch sogar Lehrer).(Unterricht über Radio oder Funkfrequenz schon vor 50ig Jahren) KINDER ab der 5 Primarklasse gehören jetzt ins Home-Schooling. Die Unterstufe weiter Presenzbetreuung). Kinder ab 12 haben auch andere soziale Kontakte, ausserhalb der Familien. Unter 12 ist die Beziehung Eltern/Kinder im Vordergrund. Für Eltern die Home-Office machen, sollte die Betreuung der Kinder, welche von zu Hause aus lernen müssen kein Problem sein, vielleicht anstrengend aber mehr nicht! Kinder ab 12, deren Eltern nicht zu Hause sein können, diesen könnte man es doch zutrauen Essen auf zu wärmen oder eine Pizza in den Ofen zu schieben. Gebt mehr Vertrauen Euren Kindern, die müssen Flügel bekommen. CHANCE, dass diese Home-Schooling Kinder zu einer selbständigen Generation heranwächst.
    Das eigene und unabhängige Selbst jedes einzelnen unserer Gesellschaft wieder zu erlangen oder zu behalten, ist die grösste Herausforderung zur Zeit. Sonst werden wir eine Generation von Lämmer.

  8. Das RG Rämibühl bringt viele spätere Top-Mathematiker und -Physiker hervor?

    Echt?

    Namen, bitte!

    • Mit dem Attribut Elite-Schule wäre ich sehr zurückhaltend. Aber lh,der schon vor Ehrfurcht erstarrt,wenn ein Bänkler es weiter bringt,als zum „Mitglied der Direktion“, gehört natürlich einer der die Aufnahmeprüfung ans Gymi mit ach und krach und viel Nachhilfestunden schafft, natürlich zu Elite,weil kaum ein Bänkler je ein Gymnasium von innen gesehen hat. Das Niveau der Maturanden ist heute kaum höher als früher eines Bankbeamten. Und wenn einer später gut verdienen will, dann sollte er besser Sanitärinstallteur oder Malermeister oder, noch besser, gleich Beamter werden.

  9. Gut so. Dieses Virus ist gefährlich. Möglichst viele Massnahmen gegen Ansteckungen sind richtig.
    Wenn ich nach Asien schaue sehe ich, dass die viel weniger Probleme haben, die Todeszahlen sind mehr teil 50 Mal tiefer. Aber wir sind zu arrogant um uns von Asiaten belehren zu lassen. Vielleicht kommt das noch.

  10. Elite Gymi? Zürcher müssen immer alles was nicht im Normbereich läuft, sofort in den Superlativ befördern. Ich habe übrigens aktuell ein Kind an diesem Gymnasium. Und von Elite sehe ich wenig. Zur Avantgarde gehört das Haus nicht, schon gar nicht bei Unterrichtsmethoden wie in der 70er Jahren und einer Infrastruktur aus dem letzten Jahrtausend. Also, Luft anhalten und ein Thema suchen, dass etwas mit dem Inside > Paradeplatz zu tun hat. PS Das Kind isst zuhause und dies nicht erst seit Corona, aber aus gutem Grund.

  11. Bundesministerium für Bildung und Forschung: „…„Doch bei mindestens einem Drittel der über 60-Jährigen wirkt diese aktive Grippe-Impfung nicht oder nicht ausreichend gut“, erklärt Professor Dr. Andreas Thiel vom Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien in Berlin…Mit zunehmendem Alter verändert sich auch das Immunsystem, es arbeitet weniger effektiv…“
    https://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/warum-die-grippe-impfung-bei-alten-menschen-oft-nicht-wirkt-2114.php

    Das heisst wohl, dass die Corona-Impfungen für die alten Menschen überflüssig sind. Darum wohl: „Zürcher Elite-Kanti mit Sitzabstand in der Mensa“
    Gunther Kropp, Basel

    • Statt eine Pseudodiskussion über ein Zürcher Elitegümmimensa zu führen, sollte,man doch wirklich mal hinterfragen, ob man nicht zuerst die Superspreader impft: Coiffeusen, Restaurantbedienstete, Kindergärtner, Schüler und Sexarbeiterinnen.

    • @Peter Schneider
      Oder endlich akzeptieren, dass durch Pandemien sehr viele Menschen krank und viele sterben werden. Und die Polit-Kaste mit R- und Inzidenzwerten die Untertanen in Angst und Schrecken versetzen. Abstand halten, Maske tragen und Hygiene, ist sicherste Art sich schützen zu können.

  12. Wow, eine Riesenstory, eine Schule, welche verhindern will, dass Leute krank werden, weitere Menschen anstecken, welche vielleicht ernste Folgen davon tragen können oder gar sterben. Dazu müssen die Schüler ein bisschen Disziplin an den Tag legen und sich etwas einschränken. Wirklich ein Skandal so was.

  13. Skandal 1: Schule hat Abstandsregeln in der Mensa.
    Bei meinem Unternehmen wurden Abstandsregeln in der Kantine schon vor Monaten eingeführt. War eigentlich überflüssig, da der Grossteil der Belegschaft eh im Home Office ist, wundert mich aber eher das

    Skandal 2: Schüler müssen zudem Ihren Tisch selbst desinfizieren.
    Ist es zuviel verlangt von Elite Gymnasiasten, dass Sie nach dem Mittagessen aufräumen und mit einem Tuch ihren Tisch desinfizieren?

    Sorry, aber ich finde das weder skandalös noch besonders übertrieben. Das man daraus dann noch auf einer Plattform wie IP einen Artikel schustern muss, ist schon traurig. Aber so ist das eben, Corona sells. Bald kann LH seinen Block zu Inside Corona umbenennen. Schade, mittlerweile verstecken sich die guten Artikel schon sehr zwischen Dutzenden Corona Artikeln, unnötigen Gastschreibern und belanglosen Gerüchten……

  14. Das Rämibühl war und ist kein Elitegymi, war aber immer ein Ort der Seilschaften, vernüpft auch mit dem damaligen Konservatorium.

    • Richtig. Die einzigen valablen Rankings (von der ETH vor Jahren) zeigt für den Kanton Zürich die beiden Winterthurer Kantonsschulen Im Lee und Rychenberg an der Spitze. Alle Stadtzürcher Gymis (mit Ausnahme der Hohen Promenade) unter ferner Liefen…

  15. Langsam verkommt dieser Blog zu einem Dubeli-News-Kanal. Kreti und Pleti dürfen hier noch als „Gastautoren“ wirken… Vorsatz fürs 2021, lieber LH: Wieder mehr journalistische Qualität!

  16. Zum fremdschämen, die Schulleitung von diesem Gymnasium gehört ersetzt. Kein Wunder gehen oft
    die Lehrer in die Politik. Ganz schlimm
    auch dieser oberlehrerhafte peinliche Tonfall („ Es versteht sich von selbst, dass jeder und jede das Pult..“). Diese Schulleitung scheint völlig verblödet und verblendet. Statt oberlehrerhaft zu schwadronieren und lächerliche Abstands-Massnahmen zu fordern,
    sollten die ihren scheinbar superintelligenten Schülern mal die Wahrheit sagen, nämlich: dass die Berner Regierung sich gegen fachkundige Beratung dazu entschlossen hat nur auf Lockdowns zu setzen und auf gezielte Schutzmaßnahmen für Ältere zu verzichten. Und, dass diese Strategie krachend gescheitert ist, und die Folgen katastrophal sind.

    • Mögliche neue Namen:
      Blukas (Kunstwort aus Blog und Lukas)
      Insider Hässig’s Blog
      Hässig weiss Bescheid!

    • Finde super, dass Herr Hässig auch Themen ausserhalb des Paradeplatzes bringt.
      Mischt die Finanzthemen etwas auf. Was sehr gut ist, es wird praktisch nicht zensuriert. Gerade Nichtfinanzthemen werden in den Mainstreammedien extrem zensuriert wenn es denen nicht passt. Am schlimmsten ist der Tagi.

    • Weiterer Alternativname: „Hässig ist hässig“ (in Anlehnung an „Fehr denkt quer“)

  17. Hätten alle den empfohlenen Mindestabstand gehalten, wäre nun kein weiterer Lockdown nötig gewesen, so ist nun mal der Mensch, inklusive meiner Person.

    • Ja, hätten alle den Mindestabstand gehalten, begonnen bei Adam und Eva, hätten wir den Schlamassel nicht, glaubt mir!

  18. Elite Kanti – ich kack mir in die Hose

    Ist das jetzt nicht mehr insideparadeplatz sondern insideeiterbeule? Januarloch?

  19. Ein gradezu unglaubliches Ausmaß an Drama und Tragödie zeigt sich hier:

    Teenager müssen ihren Tisch selber putzen

    (*ironie)

  20. Was soll das, Luki?
    Sie verstehen eben exponenzielles Wachstum und wissen, dass das was heute sichtbar ist nur die Situation von vor ca. 14 Tagen spiegelt.

  21. Wie geht das, ist das eine lustiger Auflockerungsartikel oder Realität?
    Seit bald einem Jahr wird abstandhalten gepredigt.
    Das haut einen glatt vom Hocker, nach fast einem Jahr ist diese sicher sinnvolle Empfehlung auch bei der Elite—Kaderschmiede angekommen.
    Für war eine absolute intellektuelle Spitzenieistung.
    Hmmmm vor allem des Lehrkörpers.Tz tz tz so was.
    Das erklärt so einiges, an erster Stelle WARUM unsere nachwachsende sog. Elite langsam aber sicher verblödet und im Gegenzug auf Überheblichkeit,Rechthaberei und Arroganz schaltet.

  22. Aha eine Schule bzw. deren Schulleitung setzt ihren Verstand ein. Gut.
    So werden Eliten geschult.

    Ist LH ins Rämibühl zur Schule gegangen? Das ist der einzige für mich plausible Grund, warum man ein Gymnasium als Elite Schule bezeichnet. Es hat gar niemand die Wahl in welches Gymnasium geht.

    • LH im RG Rämibühl? Ja klar, er ist ein weltbekannter Top-Mathematiker und -Physiker!

  23. Ausnahmsweise mal einverstanden mit Herrn Stöhlker. Der Chefökonom des Bundes heisst aber Eric Scheidegger, nicht Urs.

  24. Lieber Herr LH
    Auch ich habe dieses Schreiben erhalten, da meine Tochter ins Rämibühl geht. Die Leitung des Gymis informiert seit Beginn von Covid stets sehr klar und transparent. Sie versuchen alles, um einen möglichst normalen Betrieb aufrecht zu erhalten. Glauben Sie mir, diese 1.5m Abstand stört kein Kind, wenn es dafür seine Gspänli sehen kann. Definitiv ein vielfaches besser, als Homeschooling… Also, trinken Sie einen starken Kaffee und beginnen Sie den Tag mit einem Lächeln… in diesem Sinne!

    • Stimme T-I-M voll und ganz zu. Übrigens gleiche Situation, habe auch eine Tochter im RG.

    • Gebe Ihnen keinen falls recht, ich gehe selber ans RG es ist eine relativ schlechte und unorganisierte Schule. -Keineswegs ein Elite-Gymi. Die unteren Klassen spüren das nur wenig, habe ich damals selbst auch nicht aber Die Maturaklassen sind davon stark betroffen. Jeder Lehrer macht das, was er will und wie er es will. Zb. Ist man wegen COVID-19 krank oder in Quarantäne, muss man oft eine Semesterprüfung(mit ganzem Stoff des 6. Jahr) schreiben , wenn man dabei ein Prüfung verpasst. Die Schulleitung hört einem zwar bei allen Anliegen an, ignoriert diese aber meistens. Niemals würde das RG zu geben jemand sei nicht mit der Schule zufrieden(es ist die Mehrheit der oberen Klassen nicht zufrieden).

  25. Wenn draussen etwas wärmer wäre, würde ich fragen, ob dieser Bericht das Resultat des ‚Sommerlochs‘ ist??

    Was soll dieser Bericht auf IP?

  26. Diese zustände sind für die schüler fast nicht aushaltbar. Da ist doch besser, home office. Apropos, wenn schulen offen sind, dann können ja auch die gastrobetriebe offen sein.

  27. Wen interessiert das…?
    Jene Kinder sind schon abgehoben, bevor sie in die Arbeitswelt eintauchen.
    Auswendig lernen, können sie 1A, aber wirtschaftliche Zusammenhänge zwischen Main und Wallstreet, können, oder wollen diese bornierten Kinder nicht einsehen, denn es geht da bereits schon nur, um mehr, mehr, mehr Kohle.
    Die Welt ist nicht genug, und wenn wir verstrahlt und vergiftet sind, hauptsache mehr Profit für mich, und die Unteren sind egal.
    9/11 war ja ein Terror-Anschlag und keine Sprengung, selbst wenn langjährige Architekten, Sprenmeister und Phisiker etwas Ander Erfahrung haben.

  28. Zeigt zumindest, dass die Leute dort etwas mehr begriffen haben, als an anderen Schulen wo kein Mindestabstand eingehalten wird. Ob die Umsetzung wirklich klappt hängt von der Disziplin der Schüler ab;

    Sinnvoller wäre es, schweizweit die Schulen zu schliessen und alles so herunterzufahren wie in anderen Ländern auch. Die Wackelpuddingpolitik des BAG kann ich nicht mehr nachvollziehen und die Belastung für die Bevölkerung wird unnötig in die Länge gezogen. Lieber einmal konsequent anstatt laufend Wackelpudding. Danach die Grenzen zu, Flughafen dicht und Ruhe ist. Dann könnte sich die Schweiz wieder auf ihre „Inselvorteile“ besinnen (aber die scheinen nicht mehr gefragt … man möchte sich ja mehr zur EU öffnen). Verstehe das wer will – ich nicht.

    Aber zumindest scheint an dieser Schule den Verantwortlichen etwas mehr klar zu sein um was es geht, als an anderen Schulen. Ist das mit Elite gemeint?

  29. Was ist denn das? Ist der Finanzplatz im Home Office und die unappetitlichen Geschichten fehlen? Wieso wird dieser Blog denn nicht in „Inside Corona-Platz“ umgetauft??? LH, ich bin bitter enttäuscht…