Tausende Schweizer UBS-Jobs auf der Kippe

Zerschlagung des Filialnetzes führt zu massivem Personalabbau, sobald Corona vorbei ist. 5’000 Ü50-Banker im Inland zittern.

Kahlschlag bei der UBS: Die Nummer 1 geht von 240 Filialen im Inland auf unter 200 hinunter, wie CH Media und die NZZ als Erste berichteten.

Tausende vor allem ältere Mitarbeiter mit langen Dienstjahren bangen um ihre Zukunft. Viele von ihnen könnten ihren Job verlieren.

Mit dem Gross-Abbruch im Inland folgt die UBS der CS, die vor einem halben Jahr ihr Filialnetz Richtung 100 gedrückt hat.

Die CS hat damit in Relation zu ihrer Grösse im Heimmarkt mehr abgebaut. Doch bei der UBS drohen happigere Job-Verluste.

Das zeigen Zahlen. In der Schweiz beschäftigt die UBS gut 21’000, das entspricht etwa 30 Prozent der weltweit über 70’000 Mitarbeitern.

Ein Abbau um einen Fünftel wären über 4’000 Jobs weniger in der Schweiz (UBS, IP)

Bei diesen 21’000 in der Schweiz angestellten Leute wird nun das Messer angesetzt. Nicht unmittelbar, aber bald.

Sobald das Corona-Virus an Kraft verliert, was mit der warmen Jahreszeit der Fall sein dürfte, und sobald die Menschen sich wieder normaler bewegen, dürfte der Grossabbau losgehen.

Dann könnte es heissen: 3’000 Stellen in der Schweiz weniger. Das wäre ein Siebtel, also rund 15 Prozent.

Auch ein Fünftel wäre möglich, das entspräche dann über 4’000 Jobs, die bei der UBS ausschliesslich in der Schweiz wegfallen.

Wen trifft’s? Die Älteren sind wie immer besonders in Gefahr.

Laut der Webseite der Bank weisen etwa 15’000 der weltweiten Belegschaft der UBS 50 oder mehr Jahre auf.

Bezogen auf die Schweiz käme man auf rund 5’000 ältere Mitarbeiter, darunter viele, die seit einer „Ewigkeit“ für die UBS tätig sind.

Manch einer hat gar sein ganzes bisheriges Berufsleben bei der grössten Schweizer Bank verbracht.

In früheren Sparrunden köderte die UBS die Älteren mit Top-Konditionen für einen freiwilligen Gang in die vorzeitige Pension.

Das wird schwieriger. Die UBS hat in der Schweiz unter ihrem scheidenden Chef Axel Lehmann immer schlechter gearbeitet. Die Konkurrenz ist effizienter, sie verdient mehr Geld.

Was heisst das für die anstehende Sparrunde?

Böse Bescherung (IP)

Möglicherweise steht erstmals ein „harter“ Abbau für tausende Betroffene bevor. Wenige Monatslöhne extra, zu viel mehr könnte es für die Betroffenen diesmal nicht reichen.

Vor allem dürften es viele, die gehen müssen, nicht mehr in die Frühpensionierung schaffen.

Dieser Ausgang, der auch den Kaderleuten mit ihrer kostspieligen Pensionskasse offen stand, geht zu.

Man kann es drehen und wenden, wie man will, das Fazit bleibt: Die Zeche für die grosse Sanierung des Inlandgeschäfts der UBS zahlen die Ü50 und ihre Vorgesetzten – auch sie meist schon etwas älter.

Nicht zur Kasse kommen hingegen die Verantwortlichen fürs Dümpeln der letzten Jahre. Sie sind weich gebettet.

Allen voran der Chef. Axel Lehmann tritt Ende Monat von der Kommandobrücke bei der UBS Schweiz.

Statt auf der Strasse landet er in einem Frühstücksjob. Bis Juli dieses Jahres, also ein halbes Jahr lang, darf Lehmann weiter bei der UBS bleiben – mit vollem Salär und Anrecht auf viel Bonus.

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Kommentare

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  1. No risk no gain. Die UBS nach Sergio Ermotti erinnert an die Deutsche Bank nach Josef Ackermann. Zwei herausragende schweizer Banker, die wussten wie man Geschaefte generiert und Risiken managt, wurden von ihren Dienstherren durch kostenkillende Erbsenzaehler ersetzt.

  2. Sehr geehrter Herr Hässig, ein wenig seriösere Berechnungen anstatt reisserische Headlines wären hier angebracht. Es handelt sich ja um Klein- und Kleinstfilialen in denen kaum 4000 Leute arbeiten.

    Aber 4000 Entlassungen statt ein paar hundert (was es natürlich für die Betroffenen nicht besser macht) verkauft sich halt viel besser.

    Bitte kehren Sie wieder zur früheren faktenbasierten Berichterstattung zurück statt mit solchen Berichten „Fake-News“ zu verbreiten.

  3. Corona Diktatur.

    Mit dem Bundesrat geht es bergab ins Tal der Tränen.

    Eidgenosse freu Dich, wenn Du Millionen auf dem CS/ UBS Konto hat, ansonsten wirst DU bald Steine anmalen und Schnee essen ….. bitter für das schöne Land, aber Rosoinenpicker sterben einsam ….

  4. Der Switch vom Analog- ins Digitalzeitalter ist bei der jüngeren Generation bereits vollzogen.
    Dies kann hier wertfrei festgestellt werden und sollte nicht zu nostalgischen Verirrungen führen.

  5. Das ist alles erst der Anfang. Kein (moderner) Mensch braucht heute noch Reisebüros. Und bald braucht der (moderne) Mensch auch keine Filialbanken mehr.
    Wozu?
    Für Anlagen in Wertschriften gibt es sehr günstige Discountbroker wie Interactive Brokers oder viele andere (und wenn denn unbedingt Schweizer Stempelsteuer gezahlt werden soll, halt dann eben Swissquote usw.)
    Cryptowährungen ersetzen das sonstige.

    • Man wird staunen, aber ich brauche nach über 15 Jahren Selbst-Ticketkauf, Selbst-Check-In, etc. von Neuem vermehrt das Reisebüro. Dort gibt es nämlich ein internes VPN-System, womit mich das Reisebüro weniger bescheisst als die Airline selbst, die sieht, dass ich aus der teuren Schweiz buche. Wenn Sie wüssten, was die Reisebürofrau alles weiss, was Sie nicht wissen… – Die 50 Stutz Beratungsgebühr sind es wirklich wert. Vielleicht sollten sich in Analogie dazu so eine Art unabhängige Bank-Büros entwickeln, wo die Bankbüro-Frau den Kunden einmal an die CS, und dann wieder an die Migros-Bank etc. verweist.

    • @Achmed Bitzius:
      Im Ernst – einer der besten Ideen seit Jahren mit der Bankbüro-Frau ! Chapeau

    • bullshit. nenne mir eine bank welche mit ihren us-aktivitäten einen nettogewinn erwirtschaftet hat. ziehe die sparkasse von felsberg vor.

    • @ews lässt……so ein kommentar bezieht sich wohl auf schwarzgeld. wenn eine bank ohne schwarzgeld nicht überleben kann, dann soll ihr doch die puste ausgehen.

    • EWS rettete 2008 die UBS vor dem Kollaps.
      Der Gesamtbundesrat veranlasste 2008 die Absetzung der Konzernleitung,
      wegen Missmanagement und Abzockerei.

    • Immer noch im EWS-Trauma? Wie wär’s mit Verbeiständung auf eigenes Begehren? Zum eigenen Schutz.

    • @ Archiviar: Schon möglich, dass es die UBS auch alleine geschafft hätte.
      Sechs Milliarden Dollar Gewinn brachten der SNB die UBS-Schrottpapiere damals ein. Wurde das Risiko damals überschätzt?
      Die Rettung dieser Bank entwickelte sich für die SNB zum Goldesel.
      Die SNB machte über sechs Milliarden Dollar Gewinn mit den UBS-Schrottpapieren. Ordnungspolitisch bleibt die Rettung ein Sündenfall. Staatliche Rettungsaktionen für Banken setzen falsche Anreize. Es darf nicht sein, dass die Aktionäre im Erfolgsfall durch Kurssteigerungen und üppige Dividenden belohnt, bei Misserfolg aber durch den Staat gerettet werden.

    • So ein Quatsch.
      Es geht um Digitalisierung und nicht um Bankgeheimnis!

  6. Kahlschlag bei der UBS.

    Was ist eigentlich ein Kahlschlag? Gemäss Duden gibt es drei Definitionen (Hervorhebung durch mich):

    – das Schlagen, Fällen SÄMTLICHER Bäume auf einer bestimmten Fläche
    – Waldfläche, auf der ALLE Bäume gefällt wurden
    – Glatze (umgangssprachlich, scherzhaft)

    Bei allen Definitionen ist gemeinsam, dass es sich um das Wegbringen von 100% der Objekte handelt.

    Nun, bei der UBS werden nur 40 von 240 Filialen geschlossen. Ist es da korrekt von Kahlschlag zu sprechen?

    Ich beobachte – nicht nur bei Lukas Hässig – vor allem auch beim Staatsfernsehen SRF, dass absichtlich falsche und übertriebene Vokabeln für die Beschreibung einer Situation benutzt werden, weil man so seine Empörung zum Ausdruck bringen kann. Das bedeutet aber FAKENEWS.

    Es könnte auch die fehlende sprachliche Bildung der Journalisten sein.

    Wir sollten einfach uns besser bilden (lassen) und eine korrekte, präzise Sprache anwenden.

    Was im Text in der ersten Line eigentlich stehen sollte ist: Jede 6. Filiale wird geschlossen oder 1 von 6 Filialen werden geschlossen.

    • @ André Kosteli; Jedes Volk kann sich nur eine beschränkte Anzahl von Dummen leisten, die nichts sehen, nichts hören und trotzdem alles besser wissen.

    • Wissen und Bildung sind eben nicht das Gleiche. Und die digitale Verblödung wird zur Normalität werden. Dieser Gedanke beruhigt mich.

  7. Die UBS kann die überzähligen Chefs wo nichts anderes können ausser „Chef“ und Filz, sonst bei der anderen grossen Bank abgeben.

  8. Ein Typ, der seine Botschaft ausschliesslich im Netz verbreitet, kein Druckversionen seiner „News“ produziert, keine Logistik und kein Distributionsnetz unterhält, ausgerechnet der moniert, dass Firmen eben dieses aufgrund geänderter Marktbedingungen zu teuer kommt? Genau mein Humor!

    • Genau, ein echtes Vorbild die Post, wer sich zuerst bewegt hat verloren.

  9. So so, „Tausende werden ihre Jobs verlieren“! In den von der Schliessung betroffenen Filialen arbeiten im Schnitt 4 (in Worten VIER) Mitarbeitende. Zudem werden diese Personen gemäss Aussage eines vertrauenswürdigen UBS-Kollegen grösstenteils in anderen Geschäftsstellen und Bereichen weiterbeschäftigt. Zu Ihrer Information: Der Geldautomat in Hintertupfigen kann problemlos auch von einem Mitarbeiter aus Vordertupfigen aufgefüllt werden.

  10. Nun ja, ich rede schon seit Jahren fast gebetsmühlenhaft davon, dass es Bankniederlassungen in naher Zukunft nicht mehr braucht. Nur hört irgendwie niemand zu.

    Für was brauche ich denn noch Niederlassungen? Für nichts! Will ich doch mal was, bekomme ich nicht mal Bargeld in etwas höherer Summe. Und Beratung? Ich lach mit tot! Da will man höchstens Termine machen und verweist mich an einen Spezialisten aus der „Zentrale“.

    Ich kann echt keinem „Banker“ helfen, der Ü40 ist und immer noch daran glaubt, dass er seinen Hintern bis über 60 auf dem seit Jahren oder gar Jahrzehnten besetzen Bankstuhl in der Niederlassung retten kann.

    Aus eigener Erfahrung ist es halt nun mal so, dass viele Ü50 – es gibt dabei durchaus Ausnahmen – mit der immer mehr digitalisierteren Arbeitsumgebung und dem hohen Tempo schlicht völlig überfordert sind. Sie können knapp einen PC bedienen und kennen nur die wenigsten Funktionen ihrer Kernarbeitssoftware. Sie verweigern sich sogar teilweise ganz oder machen irgendwelche Workarounds, welche früher oder später aufliegen.

    Ich bin selber Ü50, muss mich aber als Finanzspezialist (nicht Bank) immer wieder wundern, was für Saläre Leute verdienen, die kaum oder wenig Output haben. Von Arbeitseffizienz reden wir hier erst gar nicht.

    Würde ich mich mit diesen Leuten vergleichen, wäre ich völlig unterbezahlt.

    • „…und dem hohen Tempo schlicht völlig überfordert sind…“

      Für alle Betroffenen hoffe ich, dass sie bei der Personenfreizügigkeit entsprechend abgestimmt haben, und sich mit dem Thema der Globalisierung auseinandersetzen.

      Das naive Dahinplätschern und die passiv-aggressive Potenzlosigkeit wird vielen Schweizern einmal zum Verhängnis.

    • @ Ü50,der sich wundert; Die neidischen Menschen sind doppelt schlimm daran: Sie ärgern sich nicht nur über das eigene Unglück, sondern auch über das Glück der andern. Genießen Sie weiterhin Ihre soziale Hängematte!

    • @ Gerhard Pfister: „Man wird nicht dadurch besser, dass man andere schlecht macht.“

    • @ Gerhard Pfister: Wieso nicht am Arbeiten um diese Zeit? Ein Schelm, wer da böses denkt… hoffe nur, dass Ihnen die so „bösen“ Schweizer, nicht das süsse nichts tun in Ihrer sozialen Hängematte finanzieren müssen…

      Als Kosovare, respektiere und bewundere ich die Schweizer, Sie sollten sich schämen!

    • @Ü60, werktätig in der Privatwirtschaft :

      Ich liege überhaupt nicht in der sozialen Hängematte sondern arbeite wie Sie offenbar auch in der Privatwirtschaft, genauer in der Beratungsbranche. Und wenn Sie die Berichte in den letzten Monaten/Jahren verfolgt haben über die Beratungsbranche, sollten Sie wissen, dass da ein sehr rauer Wind weht. Wochenstunden zwischen 50 und 60 Stunden mit zusätzlichen Spitzen das ganze Jahr über sind normal.

      Ich könnte also morgen schon keinen Job mehr haben. Glaube ich aber nicht, weil dann einige Mitarbeiter ziemlich im Abseits stehen würden. Aber treffen kann es immer Jeden.

  11. Wenn man halt wegen fehlendem Sachverstand keine neuen Strategien sondern nur noch per McNixköski seine Bonusprogramme pushen kann, dann passiert halt das.

    Gruss an die Versagereliteuni HSG SG.

  12. Am Besten tritt man ab in der Schweiz, wenn man Richtung 50 geht. PFZ ist so toll, nur nicht für Ältere. Friss oder stirb und die Politiker und HR Tanten lächeln, drehen sich um und übergeben die ü50 den Sozialkassen. Danke für NICHTS!

  13. Ist doch ein Joke! In der Schweiz hat es sowieso viel zu viele Banken. Schauen wir einmal Reinach (AG): Drei Banken, darunter eine neue UBS ohne Parkplätze (die parkieren bei der Hosenträgerbank, vorm. Bank in Reinach, nebenan).

    Was bringt so eine Filiale?

    Die Demographie und die Gesetzgebungen, leider auch die Geschäftsmodelle der Banken sowie die Ausbildung der Bankangestellten, haben sich massiv geändert.

    Früher war das sicher anders. Da konnte ich während der Stifti am Schalter Optionengeschäfte („Reueprämie“) machen aber heute weiss das Fräulein nicht einmal mehr, was banklagernd bedeutet („Hurr durr, wegen Steueramt“). Auch die guten Kunden (Prokuristen der Aluminium oder Injecta, z.B.) fehlen.

    So ist das noch an vielen Orten. Strukturwandel, halt.

    PS: Die Hosenträgerbank hat in Aarau am Donnerstagnachmittag zu!

    Es werden in den nächsten Jahren noch einige Tausende Bankenjobs gestrichen oder genearshored werden. Der Lolek kann für Fr. 800 pro Monat ebenso gut arbeiten wie der schöne Gustav für Fr. 6’000. Oder noch besser.

    • Sorry, bin kein Insider aber habe letzten Freitag in Reinach (AG) noch über die UBS-Filiale diskutiert. Jetzt hat es sie – als Einzige im Kt. AG – getroffen.

      War absehbar. Dafür brauchts keinen Holländer.

  14. LH ist ein Genie!

    Wer braucht im Zeitalter von Maestro, MasterCard, VISA und (und!!) Revolut noch eine Bankfiliale?

    Zum Vergleich: Wer braucht heute noch eine öffentliche Telefonkabine? Hmmm?

    Und wenn UBS das niht mehr braucht, warum sollte es die CS dann noch brauchen? Hmmm?

  15. Nicht alle Rentner brauchen eine Filiale: Bin 78. Das letzte Mal war ich vor sechs Jahren auf einer Filiale. Wollte bras. Reais kaufen. Gab es nicht. Alles andere mache ich online.

  16. Wer bei einer Bank arbeitet und mit 50 noch nicht im Ruhestand ist, hat Etwas falsch gemacht.

    Aber für diejenigen, welche bald auf der Straße landen, wird es bald das Grundeinkommen mit regelmäßiger Impfung geben. Alles wird gut auf dem Fascho-Planeten Erde.

    • Nein, weiss niemand. Zwar ein Forum voller „Bankexperten“, Personalbestand und AuM im historischen Vergleich kennt niemand. Hauptsache motzen.

  17. Dem Deutschen Axel Weber sind doch die Schweizer egal. Mein Gott, wacht endlich auf. Die holen ihre eigenen Leute, weil die Schweizer oft faul und unkreativ sind. Der Biss kommt mit den Hungrigen aus dem nahen Ausland. Mit dem neuen CEO Hamers wirds noch viel schlimmer werden.

    • @ keine Schweizer Bank: Die Schweiz benötige ausländische billig Löhner um unsere Vorsorge zu „retten“…

  18. Betreibt doch alle Banken ausschliesslich mit Leuten zwischen 20 und 30. Und die Teppichetage sollte ausschliesslich mit Leuten bis allerhöchstens 50 bestückt sein. Dann kommt das super…

  19. ich schätze das ist erst der Anfang. Unsere trägen, systemrelevanten Banken verschlafen die Zukunft.

    „Banking is necessary. Banks are not.“ (Bill Gates 1994)

    • Operating Systems and office tools are necessary.

      Windows and MS Office not. 😉

  20. Mistet endlich bei den Oberen aus (Weber und Co. samt seinem weisswäschenden Tulpengenossen als CEO, der im Visier der Justiz in den Niederlanden steht) statt bei den Kleinen. Dies würde viel mehr Kosten sparen und wäre auch noch reputationsmässig besser. Was dieser Tulpenheini mit seinem Vorleben bei der ING für ein Risiko für den Rechtsfall in Frankreich darstellt, kann man sich als Aktionär und kleiner UBS-Mitarbeiter gar nicht vorstellen. Dieses Duo Speciale Weber/Hamers sollte deshalb sofort kaltgestellt werden, bevor die Bombe in Frankreich mit den Horrorzahlungen explodiert und noch weitere von ihnen verursachte Fälle zum Vorschein kommen!

    • Die Bombe Frankreich wird so oder so explodieren. Ermotti-Weber wollten ja den günstigen Vergleich von Euro 1,5Mia nicht eingehen. Als Banken-Laie muss ich mich wirklich fragen, ob diese heisse Kartoffel absichtlich niemand anfassen wollte und lieber dem Zufall Risiko überlassen wollte.Ich bin mir sicher, dass das Frankreich Abenteuer sehr viel Geld kosten wird, viel mehr als der Vergleich.

    • mein gott, sind sie ein rassist. können ja sachlich die verantwortlichkeiten von hamers diskutieren, aber müssen die beleidigungen sein? und ich denke nicht, dass die sachverhaltswürdigung in frankreich davon beeinflusst ist, wer heute ceo der bank ist?!

  21. Ich erinnere mich noch gut. Anlässlich der Fusion von SBG und SBV hat Herr H. (üblicherweise mit Hosenträgern) den Mitarbeitenden unverblümt beschieden, wer > 5 Jahre am selben Ort arbeite, sei ein Sesselkleber. Im weiteren hat man schon damals kundgetan, dass der karrieremässige Zenith im Alter zwischen 45 – 50 Jahren erreicht sei. Wer schlau und arbeitsmarktfähig war, hat sich damals neu orientiert. Ist ja schliesslich nicht gerade motivierend, höchstens noch „geduldet“ und ohne jegliche Perspektive zu sein. Offenbar wiederholt sich die Geschichte.

  22. Alles kein Problem, solange wir dank unserer vom BR & Politik so vehement verteidigten PFZ weiterhin Fachkräfte-Ersatz aus dem grossen Kanton oder der EU (und notfalls auch aus Moria oder Kara Tepe) importieren dürfen.

    Wer heult denn diesen Schweizer Ü50 nach? Die beim RAV müssen ja schliesslich auch was zu tun haben!
    Die Arbeitslosenquote steigt ja trotzdem nie über 3.2%, also was soll’s?

    Wer Ironie, Zynismus oder Sarkasmus findet, darf ihn behalten!

    • Ja das ist wieder einfach alles darauf zu schieben, anstatt die gierigen Banker mit ihren dicken Bonuszahlungen mal zu Rechenschaft zu ziehen. Immer auf die armen Deutschen. Der deutsche Arbeitnehmer muss mal wieder für den Jobabau herhalten.

    • Der Verweis auf das Flüchtlingslager Kara Tepe (auf der Insel Lesbos) ist – im Zusammenhang mit Filialschliessungen der UBS (und unabhängig davon, was man davon hält) – in der Tat zynisch.

    • So etwas von billig! Immer die gleiche Leier von dem grossen Kanton im Norden.

      Nein, der Grund für den Stellenabbau sind keine Arbeitskräfte aus dem Ausland (auch wenn das sehr viele rassistisch angehauchte Schweizer immer wieder proklamieren), sondern der viel zu teure Apparat in der Schweiz und bei der UBS im Niederlassungsnetz.

      In der Provinz arbeiten dort die Ur-Schweizer und sonst niemand anderes. Aber ebenfalls viel zu teuer und ein zur enges Filialnetz – das das irgendwann mal korrigiert werden muss – nicht mehr als logisch.

      Ich kenne welche in Buchs und Heerbrugg – da ging es seit Jahren doch nur darum, dass man seinen Job gemütlich (meist sehr gemütlich) macht, hoffentlich nicht zu viele Kunden am Tag rein kommen und dann naht die Pension mit grossen Schritten.

      Warum sollte man in der heutigen Zeit dies nicht korrigieren – da gibt es keinen Grund dazu – dementsprechend….Schliessung und Ausdünnung Filialnetz ist das einzig richtig, damit viele andere noch einen Job haben. Da müssen halt einige dran glauben – so ist das Leben und so wird es auch in Zukunft sein.

    • & Trudi Gerster: ja liebes Trudi, du hast das Volch vergessen, das hat am 26.9.20 die BGI abgelehnt! Dieser Schuss ging wohl krachend nach hinten raus.

  23. Hätte hätte Fahrradkette… Wie kommt man bitte auf solche Zahlen wenn man von Schaltermitarbeitern redet? Selbst mit den dazugehörigen Jobs wie Automatenbefüllung usw. kommt man nicht auf diese sonderlichen Zahlen, mal abgesehen davon, dass das alles meist bereits outsourced ist…Morgen könnte in China ein Sack Reis umfallen, vielleicht auch 2 oder drei, evtl. gar ein Drittel aller Reissäcke…

  24. Wieso nicht die UBS selbst zerschlagen? Das Schuldenpotential der Banken UBS und CS beträgt kumuliert ein Mehrfaches der gesamten Schweizer Wirtschaftsleistung. Wir sind mit unseren Großbanken im Verhältnis zur nationalen Wirtschaftsgröße extrem hoch im internationalen Anleihenmarkt investiert. Im Falle einer erneuten Krise der UBS – aber auch der CS – (die nicht ganz unwahrscheinlich ist), wären der Bund/SNB dann nicht mehr in der Lage, diese aufreissenden Löcher „nochmals“ zu stopfen, denn dafür sind die beiden Vorzeigebanken einfach zu groß und die Lage ist eine Andere als im Jahre 2008. Was ist wenn in einem solchen Szenario China als „Retter“ der UBS aufrteten würde? EURO Beitritt? Damals wurde eine Chance verpasst die UBS zu zerschlagen. Heute die UBS zu zerschlagen ist sinnvoll, um die Risiken auf viele kleine Gesellschaften zu verteilen, die Eigenkapitalquoten der Splitterunternehmen massiv erhöhen; die man bei Bedarf auch abschalten kann. Eine Trennung von Geschäfts- und Investmentbanken ist ebenfalls elementar wichtig, um „uns“ nicht von „unserem“ Bankensystem erpressbar zu machen. Mit UBS-Schweiz und ihren Angestellten könnte man eine Bank im Dienste der Realwirtschaft und Bürger ins Leben rufen. Viel Zeit bleibt nicht mehr….

    • Dieser Kommentar muss von einem Sozialisten oder Kommunisten stammen. Der hat keine Ahnung von einem Finanzplatz- geschweige denn von Volks- und Betriebswirtschaft. Ich vermute, er ist ein Versager und wurde entlassen!

    • @Gebildeter Bürger,

      Danke für den Text. Solche Gedanken lese ich immer wieder gerne. Balsam für die Seele in Zeiten globaler Kleingeistigkeit.

    • @ gebildeter Bürger
      Was Sie unter „gebildet“ verstehen, das liegt im nebulösen Dünkel, der sich einbildet, verstanden zu haben, was der Kommentarist geschrieben hat. Noch einmal lesen, dann verstehen Sie (hoffentlich…), dass er eher ein Betriebswirtschaftler mit tiefer Einsicht in die Volkswirtschaft hat und ist. Und sein Lösungsvorschlag ist eine „gebildete“ Diskussion, resp. Dialektik wert. Ich muss zwar für den Kommentaristen nicht eine Lanze brechen, aber Ihr Kommentar zum Kommentar ist schlicht und ergreifend „ungebildetes Geschwafel“.
      Riccardo, alias Ars Vivendi

    • Ist China als Retter schlimmer als die Araber, denen die CS teilweise gehört? Für mich nicht.

    • Caro@ArsVivendi57,

      la ringrazio per il suo caloroso intervento e per il suo invito a parlare e confrontarsi dinanzi al quadro economico e sociale svizzero che si presenta, complesso, incerto, anzi per certi versi dramatico.

      Tja, Herr Klaus Stöhlker hat oftmals zu Recht auf die „sterbende liberale Demokratie“ der Schweiz hingewiesen. Recht hat er, weil die Grundvoraussetzung dafür, mündige Bürger sind. Was die oben sehr kurz skizzierten Szenarien für unsere Rest-Autarkie bedeuten, kann sich jeder selbst ausmalen. Dabei habe ich bewusst; UBS-Frankreich-Prozess, die Finanzierung osteuropäischer und anderen
      Staaten über den Kapitalmarkt und die gehebelten Derivateschulden von UBS&.Co usw.usf.) nicht erwähnt…

      Un caro saluto

    • Ein Pflegeberuf lohnt sich definitiv nicht. Schlechte Arbeitsbedingungen, schlechtes Einkommen, null Ansehen. Augen auf bei der Berufswahl.

    • @grammar
      Sie meinen, die UBS-Banker haben in der Schule nicht aufgepasst und sind für andere Tätigkeiten nicht qualifiziert, weil die ein „mieses Deutsch“ sprechen?

    • @Gunther Kropp, Basel

      ist die Zeit nicht reif, um uns zu fragen, ob die „Arbeit“ nützlich und notwendig zur Abdeckung der Bedürfnisse der Bevölkerung sein soll – oder soll sie ausschliesslich der Ressourcenplünderung der Erde zur Erzeugung kurzlebiger Produkte, welche später nur die Umwelt belasten dienen?.

      „Wenn ihr keine Pyramiden baut, müsst ihr verhungern.“ Die Jahrtausende alte Pharaonen-Lüge….haben sich die arbeitenden Bevölkerungen weiterentwickelt?…Bleiben Sie dran!

    • @Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz
      Der deutsche Dramatiker Christian Friedrich Hebbel meinte: „Die Kannibalen haben am Besten das letzte Ziel der Geschichte begriffen. Sie tun schon jetzt, was dann geschehen wird: sie fressen sich unter einander.“
      Alter Managerspruch: Fressen oder gefressen werden. Möglich, dass wir mittlerweile in einem Kapitalismus leben, der von Kannibalen beherrscht wird.

    • @Bruno Lancelot
      Sie rühmen Ihre Qualifikationen und Qualitäten, soll wohl ein offizielles Bewerbungsschreiben sein. Sie möchten UBS-Verwaltungsratspräsident werden und die bedrohten Jobs retten?

    • Aber nur für Kommunisten wie Germotti, der von nichts eine Ahnung hat!

  25. Das sind bad news. Hoffen wir, dass sich die Bank ihrer Rolle in der Gesellschaft bewusst ist und das sozialverträglich umsetzt. Wir haben genug andere Sorgen in der Wirtschaft.

  26. Für mich unverständlich, wenn jemand sein ganzes Berufsleben ab Lehre bei der gleichen Firma verbringt. Klar, haben die Löhne, die weit über dem Durchschnitt sind. Diese „Sesselkleber“ haben es sich über die Jahre gemütlich gemacht.

  27. So leid es mir um die Jobs / Schicksale tut, diese Entscheidung ist doch nur zeitgemäss und wer auf ewigen Fortbestand von Filialen gehofft hat war vielleicht etwas naiv.. die einzige Funktion die eine Filiale für mich in den letzten Jahren hatte waren Ein- und Auszahlungen. Dafür öffnen sich andere Arbeitsbereiche.

  28. Digital-Banking und Corona tragen dazu bei, dass die
    Banken weniger besucht werden. Also müssen in diesem
    Bereich die Kosten runter.. Die UBS baut ja gleichzeitig
    das Geschäft in China aus….Und Axel Lehmann sollten wir
    die Frührente in seiner neuen Villa in Herrliberg auch
    gönnen. Weiter gehts.

  29. Ja, traurig. Aber was soll bitte die Alternative sein? Tausende unnütze und hochbezahlte Stellen und nicht benötigte Filialen aufrechterhalten anstatt sich der neuen Realität anzupassen?

    Für die Banken heisst es „adapt or die“. Sie haben sowieso schon viel zu lange gewartet und handeln immer noch zu zögerlich.

    Und für die Ü50 Mitarbeiter hoffe ich, dass sie durch Rücklagen und Weiterbildungen vorgesorgt und nicht alles Salär der letzten 30 Jahre in den Fuhrpark, teure Hobbies und Konsum gesteckt haben.

  30. Ja, die Banken haben uns und werden noch.
    1. Wirtschaft weniger ist mehr.
    2. Leeerstuhl Kriesen und Pandeminen.
    3. Infrastukturen der sie bracht bezahlt sie auch.
    4. Essen für alle Garantiert.
    5. Den ganzen Staatsapparat halbieren.
    6. Weis auch nicht weiter.
    7.?????????

  31. Eigentlich paradox – man will das Rentenalter erhöhen, wo doch über 50 Jährige auf die Strasse gestellt werden. Merkt da niemand etwas?

    • Doch Hansilein. Es ging dabei aber auch nie um die „Erhöhung des Rentenalters“, sondern um die Reduktion der AHV-Renten! Das tönt halt besser und bis das die wackeren Stimmbürger merken, ist es dann auch egal!

  32. Man sagt immer wieder: “ wir sehen Licht am ende der Tunnel!“ , aber wer die Strecke zwischen Zürich und Mailand gut kennt, weiss er, dass voll von Tunnel ist! Von welche Tunnel ist die Rede?
    Ach, Astronomen sprechen auch von wormhole, das heisst Tunnel in space…bevor man Angst ausbreiten, bitte mitteilen von welche Tunnel sie sprechen.

  33. Einfach langjähriges Schweizer Personal auf die Strasse stellen und Negativzinsen einführen ist sehr einfach – etwas phantasievolleres ist der UBS wohl nicht eingefallen.

    • Warum darf man das mit langjährigem Personal nicht, wenn sie doch nicht mehr gebraucht werden. Wo bitte steht die Daseinsberechtigung im Arbeitsvertrag?

      „Nachdem sie x Jahre bei uns gearbeitet haben und sie Schweizer sind, werden wir (UBS / CS / JB) uns danach den Rest des Lebens finanziell um sie kümmern – auch für den Fall, dass ihre Arbeitsstelle nicht mehr benötigt wird.“

      Diesen Zusatz haben wohl noch viele in der Schweiz im Kopf und träumen davon – aufwachen – das gibt es NICHT und es hat auch NIEMAND eine Berechtigung dazu. Wie kommt ihr nur darauf?

  34. Nicht nur bei UBS wird es eine massive Entlassungswelle von Ü-50 Mitarbeitern geben – Ü-50 ist zur Zeit die am stärksten gefährdete Gruppe in den meisten Branchen in der Schweiz. Wir werden Abertausende Ü50 Atbeitslose in den nächsten Monaten sehen wegen Corona. Tragisch ist, dass sehr viele dieser Ü-50 halt leider wenig bis garkein KnowHow haben in den zur Zeit immer wichtigeren Themen (Automatisierung, Robo Advisor, AI Künstliche Intelligenz, Programmierkenntnisse etc.). Die meisten Ü50 bei UBS etc sind old school Banker, haben das Schwarzgeldgeschäft gelernt (tempi passati) und sind völlig überfordert mit komplexen Kundenthemen. Ausserdem verdienen viele Ü50 zu viel Fixsalär gemessen an ihrem Output – d.h. UBS bezahlt viele leider immer noch nach dem Senioritäts- und nicht nach dem Leistungsprinzip. Es gibt etliche top intelligente 25-30 Jährige bei UBS, die nur 90-100‘000 verdienen – dagegen unzählige Ü50 die nur (!) aufgrund ihres hohen Alters über 120‘000 verdienen – eine totale Ungerechtigkeit. UBS sollte eher die Alten im Gehalt zurückstufen auf ein Level welches 1:1 ihrer schwachen Leistung entspricht. Viele würden dann nur noch 75- 80‘000 pa verdienen.

    • Werter Herr Tanner, wissen Sie was? Wie werden auch mal 50ig…

      PS: ich bin mir sicher, dass Sie mir ihren Kompetenzen mindestens 500’000 CHF „wert“sind, nicht wahr?

    • Absolut einverstanden mit Ihrem Kommentar. Nur fragt sich eben ob ein Ü50 bereit ist mir nichts Dir nichts CHF 40’000 pro Jahr weniger zu verdienen. Viele haben es sich auch gemütlich gemacht mit dem höheren Gehalt und entsprechend auch die Ausgaben erhöht.
      Man kann es auch auf dem RAV beobachten. Viele reizen die Bezugsfrist bis aufs äusserste aus, in der Hoffnung, dass man nicht Lohneinbussen hinnehmen muss.
      Man will ja auf keinen Fall 1 Schritt zurück machen um danach wieder 2 Schritte vorwärts machen zu können.
      Da werden noch einige ihr blaues Wunder erleben. Arbeitgeber werden nach dieser Krise locker das Lohnniveau drücken.

    • Wenn Sie Banker sind oder waren, dürfte Ihnen bekannt sein, dass kein Bankangestellter das ganze umfassende Bankgeschäft beherrscht. Die meisten Banker, und das auch bei UBS, sind heute Spezialisten in ihrem Arbeitsbereich (Kredite, Hypotheken, Dokumentargeschäft, Börse, Devisenhandel, Anlagefonds, IT, Wertschriftenbereich etc. etc.). Dass Ue-50 gar kein Know How haben, wie von Ihnen behauptet, entspricht in keinster Weise den Tatsachen. Was sie behaupten, ist schon eine Verunglimpfung der Bankfachleute generell! Auch was die Löhne angeht, muss ich Ihnen sagen, dass Sie ein Pseudowissen haben und dass Sie einen Stuss schreiben.
      Wenn sie nur den Jungen das Wort reden, dann vergessen Sie nicht, dass die Jungen von heute die Alten von morgen sind!!!

  35. Es wundert mich überhaupt, dass man als ausgewiesene Finanzkapazität überhaupt noch zu den Grossbanken arbeiten geht im Wissen, dass man dann allenfalls in späteren Semestern ausgestaubt wird, derweil sich die oberen Etagen weiter kräftig bedienen! Es herrscht bei allen Häusern der Finanzbranche eine Angstkultur. Alle loben jedoch ihre Nachhaltigkeit – missbrauchen aber die Ameisen für die Knochenarbeit! Solche Manieren stärken die Gewerkschaften die dann – stark und einflussbar – die Wirtschaft noch ganz abwürgen. Aber die Grossen können dann ihre Tätigkeit ins Ausland verlegen, dann haben wir gar nichts mehr.

  36. Üble Sache! Die Banken entlassen Mitarbeiter aber die Boni des Managements sind nach wie vor sky high! Gleichzeitig werden die Kunden ins Internet gedrängt -wohl aus Kostengründen und um
    weiterhin hohe Bonis zahlen zu können. Eigentlich müssten die Kosteneinsparungen an die Kunden weitergeben werden. Fakt ist aber steigende Gebühren und schlechtere Dienstleistungen! Wie lange lassen wir uns von diesen Gängstern noch abzocken?

  37. Wollte in Baden/AG Konto eröffnen bei der CS. Es war aber 30 Minuten vor Schalterschluss. Man wollte mir einen Termin geben in ca. 2 Wochen, da jetzt bald Schalter geschlossen ist.
    Schalterhalle war leer, 3 leute sassen rum und schauten mich genervt an.

    Nein, das brauchen wir nicht mehr. Weg mit diesen Leuten und Filialen.

    Leute, Ihr rationalisiert euch selber weg.

    • Ein Konto sollte auch nur bei einer Regionalbank eröffnet werden, offensichtlich fehlt Ihnen der Anstand wenn Sie Grossbanken Kunde sind und diese Geschäftspraktiken unterstützen. Zudem CS und Kanton Aargau… einfach verwerflich von Ihnen

  38. Dafür wird die UBS in China aufbauen das ist echt unappetitlich aber passt zu Weber und Kompanie. Und Hamers Busse bazahlt ja auch sicher auch die UBS.

  39. Mit allem Respekt nur hat die SNB vor 10 Jahren erwähnt, dass die Schweiz von fast 4500 Bankenstandorten in 10 Jahren noch 1700-1800 verbleiben werden, gemäss SNB sind es immer noch 2380, Dh 700 verschwinden, die Cs baute seit Tjuams Antritt das Filialennetz von 214 auf 120 an, in spät. 2025 verbleiben bei der CS noch 80-90 und bei der UBs noch max 150

  40. Wenn oder falls die Ü50 der Bank nicht mehr genehm sind, dann ..
    Ü45+ = Gute Einkommen, Hohe PK Gelder (Freizügigkeitsgelder), Säule 3a Gelder, alle Konten = alle Guthaben auf eine andere Bank transferieren. Denn wenn Menschen nichts wert sind ist deren Vermögen offenbar auch nichts wert.

  41. Diese 5’000 können sich ja wieder bewerben bei der UBS, als Einkommensmillionär. Von denen braucht sie nach wie vor 661. Diese „Key Risk Taker“ verdienen in der UBS durchschnittlich 1.6 Mio. USD (2019 Vergütungsbericht UBS).

  42. Der Faktor Mensch ist bei den Grossbanken die grösste Hypothek.

    Nachdem über Jahrzehnte die beiden CH-Institute durch Geldwäscherei, Markt-Manipulationen und Steuerhinterziehungen a gogo, Milliarden an Bussen bezahlten bzw. immer noch geschuldet sind, wird nun auf Teufel komm raus rationalisiert. Sprich die Mitarbeiter werden durch Roboter ersetzt und die Digitalisierung im Eiltempo hochgefahren.

    Diese Menschen verachtende Politik der Teppich-Etage (mit jährlich höheren Bonianteilen) ist ein klares Zeichen für „Après nous la déluge“.

    „Die Ratten verlassen das sinkende Schiff“ ist unweigerlich die nächst fällige Konsequenz.

    • heisst es – ansonsten kann ich Ihren Text (leider) uneingeschränkt unterschreiben.

  43. Sobald das Corona-Virus an Kraft verliert, was mit der warmen Jahreszeit der Fall sein dürfte, und sobald die Menschen sich wieder normaler bewegen, dürfte der Grossabbau losgehen.
    Diese Aussage ist etwas eigenartig…

    • Weil im Sommer die Vögelchen zwitschern und sich die Depressionen verflüchtigen.

  44. Hat rein gar nix mit Corona zu tun. Hetze und Panikmache Herr Hässig.

    Filialen wo grimmige, frustrierte Leute arbeiten, will niemand haben.

  45. Kein Mitleid mit diesen UBS Leuten, die sich jahrzehntelang finanziell gesund gestossen haben. Und jetzt glauben sie, sich noch in der Komfortzone in die Pensionierung rüberschaukeln zu können. Falsch gepokert, Leute! Auf dem Arbeitsmarkt werden sie dann merken, dass es mit dem „Folien zeichnen“ nicht getan ist und wie wenig sie wert sind.

    • Sie meinen die Richtigen und schreiben gegen die Falschen. Powerpoint-Zeichner gibt’s in UBS-Filialen – vorsichtig gesprochen – eher nicht.

      Und: Sie werden mit Ü50 selber merken, wie gefragt Sie am Arbeitsmarkt sein werden. Egal was Sie können, egal wie einsatzbereit Sie sind, egal wie lernbereit, egal wie kompromissbereit punkto Lohn und Aufgaben. Sie werden’s erleben, versprochen!

      Und: Der Service in Bankfilialen ist wirklich lausig. Weil sie genau die Leute dort versauern lassen, die sie dort versauern lassen wollen. Die, die ihnen genehm sind, dürfen schon längst mit Powerpoint arbeiten. In einer geschützten Werkstatt zum Bsp an der Bahnhofstrasse 45 oä.

  46. Es ist wie immer. Es kommt ein neuer Chef und der hat eine klare Idee und Vision Sparen indem man loyale gute Mitarbeiter über 50 entlässt. Ich muss sagen dafür benötigt man kein Studium oder besonderes Bankwissen.
    Vielleicht wäre es mal ain der Zeit neue Organisationsstrukturen einzuführen vor allem eine ohne so viele Chefs. Damit könnte man auf Dauer mehr einsparen ohne große Auswirkungen auf die Produktivität.

  47. Wenn ich mich richtig erinnere hat es die gleiche Uebung schon vor zirka 20 Jahren gegeben. Filialen schliessen, nach ein paar Jahren Filialen wieder oeffnen. Jetzt wieder schliessen, in 5 Jahren wieder öffnen usw. Was schliessen wir daraus? Kurzfristig Kosten sparen bis man merkt, dass die Kunden davon laufen, um dann wieder Gegensteuer zu geben. Willkommen bei den Power Point Managern.

  48. Die Bank soll gleich auch im überdimensionierten Risk und Stabs Bereich ausmisten. Dort hat sich richtig Speck angesetzt seit der Finanzkrise

  49. Nicht jammern, ihr habt uns gewählt. Wir nehmen unseren Auftrag «Überwindung des Kapitalismus» und «Einführung der Planwirtschaft» sehr ernst. Die nächste Finanzkrise kommt, UBS und CS werden dann verstaatlicht und wir nehmen Einsitz in den Gremien. Von dort aus bestimmen wir dann, was Gute, also grün-rote, Investments sind und bei welchen Industrien wir den Geldhahn zudrehen. Auf keinen Fall die weissen, alten Männer bemitleiden: sie sind schuld an allem und verdienen es nicht besser. Können froh sein, wenn sie nicht noch in den Knast wandern.

    • Wie süss, ein kleiner Klimaschreihals hat zwischen Debatten im Veganerkaffi und den Feminismusvorlesungen Zeit gefunden, um Leute zu beleidigen die arbeiten gehen. Wenn dir der Kommunismus so gefällt, was machst du dann noch hier Nordkorea hat noch freie Plätze im Lager! Better dead than red 😉

    • Wie süss, ein kleiner Klimaschreihals hat zwischen Debatten in Veganerkafis und Feminismusvorlesungen noch Zeit gefunden, Leute zu beleidigen die arbeiten. Wenn du doch so ein Kommunismus Fan bist, wieso ziehst du nicht nach China oder Nordkorea ich habe gehört dort kann man viele Menschenrechte geniessen 🙂 Ich habe komischerweise das Gefühl, dein Vater ist alt und weiss und verdient auch gut sonst müsstest du nämlich arbeiten gehen 🙂

  50. PayPal hat rund 300 (drei Hundert!) Mio. Kunden und rund 20’000 Mitarbeitende.

    Das ist eine von mehreren Messlatten.

    • Haben Sie ein PayPal Konto? Versuchen Sie doch mal, eine Fremdwährungskarte als Zahlungsmittel zu erfassen. Vielleicht helfen Ihnen die 300 Millionen Kunden?

  51. Herr Hässig, ich bewundere Sie um Ihre Fähigkeiten, in Szenarien zu denken. Leider haben Sie bei Ihrer Aufzählung zu einem Fünftel oder einem Viertel andere lustige Beispiele vergessen.

    Was würde passieren, wenn ein Drittel abgebaut würde? Ein Zweitel? Bei einem Eintel? (Zusatzfrage: hätte die UBS dann keinen Chef mehr)?

    Was wären die Auswirkungen bei einem Zehntel? Einem Hundertstel? Einem Tausendstel?

    Fragen über Fragen, auf die der Interessierte Leser in Ihrem tiefgründigen Artikel keine Antwort findet. (Ironie off).

  52. Juhu endlich darf Lukas wieder über sein Lieblingsthema schreiben: Tausende KÖNNTEN MÖGLICHERWEISE den Job verlieren, vielleicht sogar mehr.

    Ihr regt euch hier über Trump und seine Anhänger auf? Ihr macht tagtäglich dasselbe in grün – hetzen, lügen, runtermachen. Der Sturm auf das Kapitol wurde von Verschwörungsanhänger verübt, die genau den Mist glauben, den ihr hier von euch gebt. Nur hatten sie auch die Eier es durchzuziehen anstatt wie ihr den Pantoffel-Held zu spielen.

    Seit Monaten/Jahren giesst Lukas Öl ins Feuer, Volkshetze pur für ein paar lächerliche Klicks.

    • @Hukas Lässig

      Sie mögen lässig sein und sogar so heissen. Ich würde Sie aber eher Hukas Ahnungslos (durch die Nacht! Und auch am Tag!) nennen.

      Warum?

      Die Globalisierung, eine Bewegung, die man eher US-Amerikanisierung nennen sollte – ging von grossen, *globalen* US-Firman aus. Firmen, die es verstanden haben, die nicht-globale Politik über den Tisch zu ziehen. Den letzten Cent – oder Rappen – rauszuquetschen. Indem Leute in Billigstlohnländern – von Trump als Sh!th0le Countries apostrophiert – den Job von US-, EU- *und* CH-Bürgern übernehmen, zu deutlich tieferen Stundensätzen. (Ob es diese globalisierten Firmen damit tatsächlich etwas sparen, das ist eine völlig andere Frage. Deren Antwort nicht selten „nein, auf gar keinen Fall“ lauten dürfte. Und vielleicht realisieren diese Firmen dies auch in 10 bus 20 Jahren. Nur sind viele dann bereits 5 bis 15 Jahre arbeitslos, und es nützt ihnen rein gar nichts!)

      Und wie fühlen Sie sich denn?

      So wie die Trump-Fans? Verarscht? Denken Sie mal drüber nach!

      Und wozu wären Sie dann fähig? Zum Sturm aufs Bundeshaus? Denken Sie mal drüber nach!

      Und, um dies hier klar zu stellen:
      Ich verurteile den Sturm aufs Capitol in Wahsington! Ich hasse Trump, und habe ihn schon gehasst, als er noch behauptete, Obana sei in Kenia geboren.

      Und ich rufe hier niemanden zum Sturm aufs Buneshaus auf. Denn so etwas ist VÖLLIG FALSCH!

    • deutsche und holländische Emporkömmlinge in die Teppichetage rein – altgediente Schweizer aus dem Maschinenraum raus …! Wir haben es wirklich weit gebracht mit unserem „Swiss Banking“! Wann merken wir es endlich ?????