Nach Masken nun auch Spritzen aus China?

Swiss soll für Impfaktion mit 3 Boeing 777 als Frachtmaschinen Spritzen aus Schanghai importieren. Involvierte schweigen.

Im Frühling die Masken, im Winter die Spritzen: Die Schweiz und ihre Regierung holen offenbar aus China, was sie können, um Herr der Virus-Lage zu werden.

Bei den Masken gab Bern über 2 Milliarden an Krediten frei. Nun soll laut einer Quelle die „Landes“-Airline Swiss mit 3 zu Frachtfliegern umgebauten Boeing 777 Spritzen aus Schanghai einfliegen.

Was es damit auf sich hat und wie oft diese Maschinen zwischen Zürich und der Asien-Metropole hin- und herfliegen, falls die Information zutrifft, bleibt vorerst unbekannt.

Ein Swiss-Sprecher verweist ans Bundesamt für Gesundheit. Beim BAG geht die Reise weiter zur Armee, die sei verantwortlich. Schliesslich schreibt einer der zahlreichen Militär-Sprecher:

„Der Bund hat schon früh neben der Reservierung beziehungsweise Bestellung von Impfdosen auch den Bedarf von Impfutensilien antizipiert und die notwendigen Schritte eingeleitet.“

„Um die Impfkampagne der Kantone optimal zu unterstützen, hat der Bund in einer ersten Beschaffung Impfutensilien für insgesamt 10 Millionen Impfdosen beschafft. Allfällig notwendige Nachbeschaffungen sind Gegenstand laufender Diskussionen auf Stufe Bund.“

Mit dem Zusammenstellen einer Impfbox – mit Spritzen, Nadeln, Desinfektion, Pflaster, aber ohne Impfstoff – hat das BAG die Firma B. Braun Medical AG mit Sitz in Sempach beauftragt.

Diese publizierte gestern eine Mitteilung. Unter „B. Braun Medical AG produziert COVID-19-Impfset“ hiess es, dass die „Konfektionierung der Sets (…) weitestgehend in Handarbeit (…) seit Dezember“ laufe.

Man habe dazu „temporär 50 Mitarbeitende zusätzlich eingestellt“.

B. Braun Medical sei „eines der weltweit führenden Unternehmen in der Herstellung von Medizintechnikprodukten sowie Anbieter medizinischer Dienstleistungen“, steht auf der Homepage des Unternehmens.

Es handelt sich um einen deutschen Multi mit weltweit über 60’000 Mitarbeitern und mehr als 7 Milliarden Euro Umsatz.

Ein anderes Kaliber als jene Firma, die im Masken-Frühling 2020 für Furore gesorgt hat. Die Rede ist von der Emix GmbH, auch bekannt als Import-Export von zwei Zürichberg-Kids.

Diese lieferten Bern für über 20 Millionen Franken Masken zu stolzen Preisen.

Ein Vielfaches erzielten die jungen Emix-Händler zusammen mit einem Schweizer Anwalt mit Bestellungen aus Deutschland, wie letzte Woche bekanntwurde.

Dort geht das Volumen in Hunderte von Millionen Euro. Laut dem „Spiegel“ hätten die Emix-Dealer über Special Beziehungen verfügt. Die Tochter eines Ex-CSU-Spitzenmanns habe ihnen die Türen geöffnet.

Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn von der Regierungspartei CDU habe sich laut Medien-Berichten „persönlich“ in die Masken-Deals der Emix eingeschaltet.

Im Frühsommer meinte ein Sprecher von Spahns Gesundheitsministerium auf eine Anfrage zur Emix-Auftragsvergabe:

„Bestätigen kann ich Ihnen, dass die Emix Trading GmbH einen Liefervertrag mit dem BMG geschlossen sowie Masken für das BMG geliefert hat.“

„Neben einer Vielzahl von Einzelbeschaffungsmaßnahmen hat das BMG über die Generalzolldirektion auch ein Open-House-Verfahren eingeleitet, bei dem jedes Unternehmen, das die vorgegebenen Vertragsbedingungen und Preise (4,50 Euro netto für FFP 2-Masken, 0,60 Cent für OP-Masken) akzeptiert, einen Anspruch auf Vertragsschluss hatte.“

Die Schweizer Armee zahlte damals den Emix-Leuten rund das Doppelte pro Maske. Swiss Finish.

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Kommentare

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  1. So einfältig wie sich der Westen – und somit auch unsere Regierung – gegenüber Xi und seinen Gehilfen der kommunistischen Partei verhält, ist kaum noch zu ertragen! Nicht nur lassen wir zu, dass diese jeden erdenklichen PrimeSpot, dazu gehören auch Hotels, Bergbahnen, hoch spezialisierte Firmen u. Infrastrukturen…, kaufen (können), nein, wir lassen «uns» auch über den Tisch ziehen an extrem heiklen Stellen, so wie im vorgenannten Beispiel – Armee- u. im Gesundheitswesen. Kaum vorstellbar, dass diese Raubritter nicht auch längst unser Banken- und Finanzwesen im Fokus haben (Services…). Unsere «verantwortlichen» Einfalten unterbinden mit dieser dilettantisch widerlichen Anbiederung- und Weicheier-Mentalität jegliche Möglichkeit endlich auch mal unsere eigenen Unternehmen zum Zug kommen zu lassen!

  2. Das ist das beste an der Virusgeschichte die leider wahr ist: von woher er kommt gibts auch die Rettung, aber Einstein hatte doch gesagt: die Denkstruktur der Ursache kann nicht die gleiche sein die sie danach behebt; nun Heute wissen wir das Einstein nicht recht hatte?
    Nochmals: ich bekomm einen Virus von ungefähr.. China und danach bekomm ich auch das „Vaccin“ (oder was es auch ist das gespritzt bekomme in mein Blut..)von ganz sich China?
    2021 wie blöd ist das denn?

  3. Das Virus hat die Schwächen des Bundes und BAG schonungslos aufgedeckt und wird das weiter tun. Es fing an mit den Masken dann falsche Zahlen nicht vorbereitet auf 2. 3. Welle dann nicht auf Impfung vorbereitet Digitalisierung nicht vorhanden usw.
    Auch die Aussagen an einer der ersten PK des Herrn Mathys mit dem völlig unangebrachten Hinweis an America First auch bei den Toten zeigt was da für eine Kultur herrscht.
    Eschreckend aber auch ein Wakeup Call.

  4. Und das Ganze hat nichts mit Impfen im herkömmlichen Sinne zu tun, denn dies ist etwas völlig anderes. Man mache sich selber schlau !

  5. Natürlich stimmt die Story. Gerade heute, 07.15 Uhr, kommt wieder eine Triple Seven aus Shanghai. Swiss-Flieger auf Flightradar ersichtlich, erscheint aber nicht auf den Arrivals am Flughafen. Ergo: Frachtflieger.

  6. Guten Tag Herr Hässig, hört nicht auf mit dem Corona Destaster der Schweizer Behörden. Nach so vielen Pannen, miserabler Organisation und Dilettantismus wünschte ich mir, dass endlich von gewichtiger Seite personelle Konsequenzen sowohl beim BR wie auch bei den BAG Verantwortlichen gefordert werden. Bin mir bewusst, dass sich jemand dadurch exponiert, aber so kann es doch nicht weitergehen. Meine chinesischen und koreanischen Geschäftspartner, welche von der Schweiz sehr angetan sind, zweifeln an der Handlungsfähigkeit unserer Behörden. Müssen wir uns bald schämen Schweizer/Innen zu sein? Freundliche GRüsse Ruedi Leutert

  7. Ist denn sauber abgeklärt dass es sich nicht um gebrauchte Spritzen handelt welche man zum Impfen der dortigen Bevolkerung verwendet hat, diese dann von Kindern in Heimen gereinigt, neu verpackt wurden und nun nach Europa verkauft werden?

    • @Chinaman: Doch bei mir gibts Züri Geschnetzeltes mit Fledermaus … das Virus kommt aus dem Walis ….

  8. Zu erwähnen wäre auch noch, dass die B. Braun u.a. Lehrstellen anbietet und insbesondere im Entlebuch einer der grössten Arbeitgeber ist. Einfach so im Kontext zur Emix.

  9. Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht! Das zeigt dass mit der Digitalisierung so Fehler entstehen! Wo sind Menschen die an der HSG St.Gallen einkaufen gelernt haben? Analoges Denken wird immer mehr vernachlässigt.

    • Das SIND die Menschen, die an der HSG internationalen Handel und einkaufen gelernt haben.
      Nur klaffen auch hier halt zwischen Theorie und Wirklichkeit Löcher im Format des pazifischen Ozeans…!

    • „Wo sind Menschen die an der HSG St.Gallen einkaufen gelernt haben?“

      Sind diese schon auf der Flucht, oder vielleicht grad bei ihrem Anwalt? Oder gar schon auf dem Weg in den Knast?

  10. In St. Gallen hat die Schott GmbH eine neue Abteilung für die Herstellung von Spritzen in Betrieb genommen. Müssen diese nun in China eingekauft werden?

    Warum die Blicke in die Ferne schweifen, wenn das Gute doch so nahe liegt.

    • Braun kauft die Einmalspritzen in China zu. Szellt die nicht selber her. Deshalb.

  11. Die Chinesen scheinen erkannt zu haben, dass das Corona-Virus ein gigantischer Gewinnbringer und die Europäer treue, gute und noch zahlungskräftige Kunden sind.
    Gunther Kropp, Basel

  12. Solides Business Modell: Zuerst Erreger exportieren, danach Ware zur Bekämpfung dieses Erregers exportieren im Wissen, dass der Abnehmer (der Westen) eh keine Wahl hat und in völliger Abhängigkeit zum Lieferanten steht. Well done China.

    • Zuerst Erreger im Labor in Wuhan produzieren und diesen unbemerkt in die ganze Welt exportieren, gleichzeitig zum grössten IMPORTEUR von Masken, Schutzmaterial etc. werden und gemeinsam mit der WHO die Welt in falscher Sicherheit wiegen („no human to human transmission“) um danach zum grössten Exporteur des gleichen Materials zu werden.

  13. Bei den Masken soll der Bund nicht wieder einfach die BILLIGSTEN kaufen! Sie sollen die Versprechungen garantieren und müssen dann bei der Lieferung GANZ GENAU KONTROLLIERT werden, ob dazwischen nicht eine Menge „HACKLE“-Papiere eingeschmuggelt drin liegen….;-);-) Und für Menschen mit wenig Verdienst, muss der Staat den Betroffenen helfen !

  14. Sie schreiben:

    „Mit dem Zusammenstellen einer Impfbox – mit Spritzen, Nadeln, Desinfektion, Pflaster, aber ohne Impfstoff – hat das BAG die Firma B. Braun Medical AG mit Sitz in Sempach beauftragt.“

    Was machen eigentlich die 600 Beamten im BAG ?
    Erholen sie sich noch vom Stress mit den Masken ?

    • Ganz sicher nicht arbeiten! Das sind Bundesbeamte, da arbeitet man nicht selber, sondern man lässt arbeiten!

  15. Da keine Garantie dafür besteht, dass der Impfstoff nicht an Millionen von uigurischen Staatsangehörigen getestet wurde, die in Chinas Konzentrationslagern festgehalten werden, sollte kein Land ihrer Verwendung zustimmen.

  16. Spüre ich da eine gewisse China-phobe Einstellung hier? Die Qualität von Waren aus China ist oft mindestens gleichwertig mit der von Waren aus dem EU oder US Raum.
    Europa muss sich halt mehr anstrengen, und wieder anfangen Dinge zu entwickeln und zu produzieren und nicht nur Nonsens aus dem Ausland zu konsumieren…

    • China hatte mehrere Impf-Skandale, bei denen unwirksame oder sogar schädliche (Fake-)Impfstoffe verwendet wurden. Ein anderes gutes Beispiel ist Milchpulver.

    • @globi:
      Das Wort, das Sie wohl nicht kennen, heisst: sinophob!

      Google hilft auch Globis, sofern diese lesen können…

    • Seihen Sie beruhigt, der Biden wird das für Sie richten. Neue Fabriken werden in den USA nur so aus dem Boden gestampft werden.

  17. Ich mag nicht daran denken! Was machen unsere Volksverteter und die involvierten Bundesstellen (BAG etc.) in Bern, wenn einmal in Europa ein Krieg von grosser Dimension ausbricht von dem auch die Schweiz direkt betroffen ist??
    Mir schwant Böses!!!!!! Aber vielleicht ist auch vieles im Reduit gelagert, oder man wird es ebenfalls nachträglich in China bestellen (wenn der Krieg vorbei ist).

  18. Die Swiss wird sicher fürstlich für diese Aufträge bezahlt. Mit dem Geld können sie dann die Kredite zurück bezahlen. Faktisch werden die Kredite also mit Steuergeldern zurück bezahlt. Immerhin helfen sie dabei den Schweizern ein wenig, auch wenn das sicher auch für weniger Geld möglich wäre.

    • Genau, dafür sind die kompletten Gesundheitsdaten aller israelischer Bürger an Pfizer ausgehändigt worden. Im Gegenzug für eine grosse Menge billiger Impfdosen.
      Mich schauderts.

  19. Das sind Luxusprobleme einer Wohlstands- und Wegwerfgesellschaft. Spritzen und Nadeln können jederzeit sterilisiert und wiederverwendet werden. In vielen Entwicklungsländern, die nicht ganz so viel Geld haben wie wir, ist dies nach wie vor üblich. Hierzulande spricht man lieber euphemistisch bei jeder Gelegenheit von Klimaneutralität und fliegt dann aber mit CO2-Schleudern per Flugzeug Spritzenmaterial in die Schweiz.

  20. Ja, lieber Luki. Sollen wir denn den Impfstoff trinken, wenn keine Spritzen zur Verfügung stehen? Was für ein Quatsch-Artikel…

  21. Sag ich ja, kennen muss man die richtigen Leute und erwas Kohle muss man haben um echte Kohle easy zu verdienen, was einer gelernt hat, was einer kann, das alles spielt keine Rolle, wen man kennt und was man finanzieren kann sind die Matchentscheidenden Kriterien….

    Eventuell wacht die B-Schweiz dann mal auf wenn Sie in Untersuchungshaft sitzt weil Wie versucht hatte Ihren Lebensunterhalt zu verdienen während andere beim Essen Millionen verdienen….noch andere drucken und verteilen es einfach….kommt man sich da nicht blöde vor morgens aufzustehen um zur arbeit zu fahren um jemand anderen Reich zu machen ?