Wollen wir mit Philosophie das Alain Berset-Covid-Gefängnis stürmen?

Wir sind gemäss Alain Bersets „Ordre de mufti“ zu Stubenhockern geworden. In Normal- und Kleinwohnungen bitteres Dasein. Hilft denken?

Die Lage ist ernst. Noch nie sah ich derart viele traurige und niedergeschlagene Menschen. Gruppen von Männern, die man sonst in einer Beiz vermutete, standen während des Tages an den Strassenecken und redeten miteinander.

Nicht erregt, sondern eher schläfrig, denn sie hatten ja Zeit.

Ältere, magere Goldküstenfrauen schleppten in ihren dunkelblauen Kleidern mit weissen Punkten dünne Taschen mit Esswaren nach Hause. Die Kraft zum Lächeln fehlte. Nichts wie weg.

Als ich eine langjährige Freundin in einem Zürcher Altersheim anrief, atmete sie schwer. Sie erkannte meine Stimme nicht mehr. „Es geht mir nicht gut“, sagte sie. Vor einem halben Jahr war die Juristin und Bergsteigerin noch topfit.

Wir stehen erst am Anfang des zweiten Covid-Jahres, und ich sehe ein Volk, das wie ein Kuchen in sich zusammensinkt. Traurige Zeiten, wo wir unsere Freunde nicht mehr erkennen, weil sie einen Papierlappen vom Kinn hinauf zur Nase tragen.

Aus Menschen sind Monster geworden, vor denen wir Angst haben, sie würden uns anstecken.

Was hilft? Das Schweizer Trödelfernsehen sicher nicht. Nach jeder jämmerlichen Komikersendung (Gott sei Dank, „Aeschbi“ ist  weg und macht jetzt SVP-Politik) fallen die Menschen in die Couch zurück.

Aber nicht sich in die Arme, sondern greifen, je nach sozialem Status, zur Bier- oder Whiskey-Flasche.

Die NZZ ist immerhin zur Bedenkenträgerin in Sachen Covid geworden; die neue Inlandchefin, Christina Neuhaus, setzt Zeichen. 

Dafür muss René Scheu, der Kurzzeit-Feuilletonchef der NZZ, schon wieder gehen. Nicht einmal Eric Gujer, der Chefredaktor, der ihn engagierte, hält das intellektuelle Chaos, das Scheu veranstalte, länger aus.

Scheu verwechselte Klasse mit Kannibalismus. 

Kein Wunder, die Stammleser des NZZ-Feuilletons sind längst geflohen. René Scheus Philosophenfreunde boten ihnen zu wenig.

Sie liefen über zu Köppels „Weltwoche“, wo ein Stamm erfahrener Ex-NZZ-Redaktoren bot, was an der Zürcher Falkenstrasse als passé galt.

Das nationale Tagi-Netz stellt immerhin schon höflich-kritische Fragen an die Adresse des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).

Die Familie Coninx hat jetzt andere Sorgen: Roger Köppel liess die Nazi- und direkte Hitler-Vergangenheit dieser deutschen Verlegerfamilie von Christoph Mörgeli in der „Weltwoche“ publizieren. Das schmerzt.

Wir alle – fast alle – sind gemäss Alain Bersets „Ordre de mufti“ zu Stubenhockern geworden. Das mag in grossen Wohnungen und Häusern mit oft wenigen Bewohnern noch gehen, aber den Jammer in den Normal- und Kleinwohnungen kann ich mir vorstellen.

Was daraus entsteht, ist nicht immer gut. Immerhin, Blaise Pascal, der sich freiwillig in die Isolation zurückzog, weil er dichten wollte, lieferte grosse Kunst.

Ein zuvor schon genannter Deutscher, den man in Landsberg in Bayern einsperrte, schrieb dort „Mein Kampf“.

Martin Luther, vor dem Vatikan und Karl V. flüchtend, zog sich auf die Wartburg zurück und übersetzte die Bibel. Mit manchen Ausrutschern nicht nur gegen die Päpste, sondern auch gegen die Juden und die Bauern, die er zu hängen empfahl.

„Wenn es um Tatsachen geht, haben die Philosophen nichts zu melden“, riefen seine Gegner dem schwäbischen Weltphilosophen Friedrich Hegel entgegen.

Kleiner Einschub: Die Tatsachen sehen gut bei uns aus.

Die Immobilienpreise steigen, was Banken und Versicherungen wie Haus- und Wohnungsbesitzer freut, einmal abgesehen von der übernächsten Steuerrechnung, wo sich eine Erhöhung abzeichnet.

Die Tatsachen sehen gut bei uns aus.

Die Aktienkurse halten sich phänomenal, aber ebenso phänomenal nimmt die Zahl der Warnungen zu, ein Absturz sei nicht auszuschliessen. Das fehlte noch.

Da gemäss Friedrich Dürrenmatt die Geschichte erst zu Ende ist, wenn sie die schlimmstmögliche Wendung genommen hat, brauchen wir einen Plan B.

Warum nicht philosophieren? Das ist meist harmlos und macht viel Spass.

Ich bin nicht einig mit Peter von Matt, wenn er Peter Bichsels Stil „die höchste Form von Raffinement“ nannte. Höchstens mit dem Zusatz „rund um Biel“ wäre das für mich gültig gewesen.

Bichsel, bald 86jährig, sieht eigentlich immer besser aus. Weise geworden, sagt er als schreibender Philosoph: „Die Unveränderbarkeit der Schweiz hat etwas Beängstigendes“.

Nur ein Weitsichtiger kann der gleichen Meinung sein. Wer kurzsichtig ist und in der Gegenwart lebt, sieht rasende Veränderungen. 

So sind die Philosophen. 

Lukas Bärfuss, Schriftsteller und Büchner-Preisträger (das ist etwas Gewaltiges für Literaten, nahe am Nobelpreis), ist der Hausphilosoph des Ringier Verlags.

Dort hat man Peter Bichsel, der zuletzt zu wenig aufregend war, gefeuert zugunsten eines jungen Revoluzzers. Vor 70 Jahren hätte man Bärfuss als Arbeiterschriftsteller bezeichnet.

Heute muss jeder ein Philosoph sein oder werden wollen, damit das ohnehin sehr gebildete Publikum ihn ernst nimmt.

Zweiter Einschub: Ich schreibe dies und die folgenden Zeilen natürlich nur deshalb, um Sie, geneigter Leser oder Leserin, dazu anzuhalten, die genannten Autoren zu lesen und mich zu widerlegen.

„Wie nicht untergehen im Meer der Gegenwart“, schrieb die immer leicht verbittert wirkende Schweizer Schriftstellerin Ruth Schweikert schon zum 1. August des letzten Jahres.

Sie benutzte den Starphilosophen Walter Benjamin, um zu betonen, dass Katastrophen nichts Philosophisches an sich haben. Vielmehr beweise dies ein mangelndes Geschichtsverständnis.

Falsch sei die Annahme, die Geschichte gehe immer vorwärts. Dass sie im letzten Jahrhundert rückwärts ging, kostete Walter Benjamin, der vor den Nazis flüchtete, an der französisch-spanischen Grenze das Leben.

Das ist ein schlechtes Ende, welches ich so wenig empfehle wie einen Abgang bei Exit oder einer ihrer Schweizer Nachahmer-Firmen.

Eigentlich müsste unter dem Berset’schen Druck die Zahl der Selbstmorde zunehmen.

Es gibt auch solche, wie meine Freundin im Altersheim, die einfach aufgeben. Schade, aber sie stand der CVP immer näher als den Sozis.

Dabei war es Alain Berset selbst, der am 6. April 2019, also ein Jahr vor Covid, auf einer Doppelseite in der NZZ an Carl Spitteler erinnerte, der zu Beginn des Ersten Weltkriegs die Schweizer aufrief, „Brüder“ und neutral zu bleiben.

Spitteler erhielt für sein Vers-Epos „Olympischer Frühling“ 1905 den Literatur-Nobelpreis.

Barack Obama erhielt gut 100 Jahre später den Friedensnobelpreis.

Warten wir ab, wer Alain Berset auszeichnen wird, denn tückisch wie Politiker sein können, rief er auch Zwingli zum Zeugen an mit den Worten „Tut endlich etwas Tapferes“. Wusste er schon von Covid?

Jetzt müssen wir in unseren Behausungen damit leben, dass Berset Zwingli ernst genommen hat.

Weil es Mode geworden ist, sich Philosoph zu nennen, muss auch Dölf Ogi dabei sein.

Er hat sich entschieden, was nicht überrascht, ein Naturphilosoph zu werden. Dokumentiert wird dies in seinem jüngsten Buch „Im Gasteretal“. Dort bekannt sich SVP-Ogi zu Steinen, Wasser, Wind und Wetter.

Er durfte noch aus dem Haus. Wir nicht. Das liess dem einstigen FDP-Bundesrat Kaspar Villiger keine Ruhe.

Er, der einmal drei Jahre den UBS-Konzern präsidieren durfte, schrieb in seinem jüngsten Buch „Wege und Irrwege aus der Corona-Krise“:

„Armut macht nicht glücklich. Warum haben Philosophen ein Problem damit, die Kreditwirtschaft zu verstehen?“

Diesem heftigen rhetorischen Hieb aus dem Tiefsteuer-Kanton Zug leistete der dafür verantwortliche italienische Global-Philosoph Giorgio Agamben keinen Widerstand mehr.

Jedenfalls ist kein Widerspruch bekannt.

Gut schweizerisch haben wir die Füsse auf dem Boden und lassen die Sterne nicht aus dem Blick.

So weist uns der mir bisher unbekannte Solothurner Philosoph Walter Bloch darauf hin: „Die Corona-Krise ist in der Zeit der Saturn-Pluto-Konjunktion ausgebrochen.“

Ich wusste es, Philosophen können in der Not hilfreich sein.

An dieser Stelle will ich den hoffentlich nützlichen Beitrag für alle, die sonst nur die Börsenkurse beachten, mit zwei Hinweisen schliessen.

Erstens: Noch viel dramatischer sind die Erfahrungen mit deutschen, französischen und anderen internationalen Philosophen. Zum Beispiel, wie Alain Finkielkraut, ein ehemaliger Marxist, sich zum Sprecher der Pariser Päderasten macht.

Ein ganz aktuelles Thema.

Zweitens: Welche Rolle bei männlichen Philosophen die Bärte spielen und bei weiblichen, um Erfolg zu haben, die Schönheitsindustrie.

Wenn ich diese Fortsetzung schreiben soll und der IP-Herausgeber damit einverstanden ist, brauche ich von Ihnen allen einige starke Signale.

Wenn ja, werde ich schreiben.

Wenn nein, gehe ich, mit Nietzsche fröhlich philosophierend, ein wenig spazieren.

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Kommentare

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  1. Lieber Herr Stöhlker

    Mit dem Lernenden Koch im dritten Lehrjahr, dem Gymnasiasten und dem seit Monaten zum Homeoffice verdonnerten Mann in der von Ihnen erwähnten Wohnung (auf einer Etage), soviel Philosophisches kann ich allein gar nicht denken, damit dem Übel ein Gleiches entgegengestellt wäre. Vielen Dank für Ihre Gedanken, ich kraule derweil weiter im Strom der Misere.
    Gerne lese ich Ihren nächsten Beitrag.

    Freundliche Grüsse
    Nathalie Bolliger

  2. Ja bitte, gehen Sie ausführlich spazieren und lüften Sie Ihren Kopf gut durch. Offenbar löst das Thema Coronona bei Ihnen cerebrale_Diarrhoe aus. Zwei gute Mittelchen dagegen: OffGurardian und corona-transition.

  3. Ja, lieber Herr Stöhlker, weiter so!
    Sie müssen noch einen drauf legen, damit die braven Kommentarschreiber sich rühren. Sonst kommen keine interessanten Reaktionen.

    Sie müssen noch mehr ausreizen, damit Sie die Umkipp-Parameter des Mob bestimmen können. Am Schluss dann mit Feinsteuerung.

  4. meine güte, was für ein wirres, zusammenhangloses geschreibsel. ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. nur einige punkte, herr stöhlker: nietzsche als philosophen zu bezeichnen ist schon mutig. literat ja, philosoph naja. kennen Sie einen bedeutenden philosophen, der sich auf nietzsche bezieht? eben. und dann naturphilosophie: nicht jeder, der über einen stein am wegesrand nachdenkt, ist ein naturphilosoph. die beschreibung von irgendwelchen naturstrukturen ist ein phänomen der romantik, hat aber mit naturphilosophie so viel zu tun wie Ihr artikel hier mit literatur. nämlich nix. ich höre jetzt auf, es fehlt mir die zeit, jeden unsinn ihres artikels zu kommentieren. bleiben Sie bei Ihren Leisten, Sie Überschweizer Sie, was immer die auch sein mögen.

  5. Ja, lieber Herr Stöhlker, schreiben Sie weiter! Ich lese Ihre Texte immer gerne, manchmal bin ich damit einverstanden, manchmal eher weniger. Jedenfalls beschreiben Sie eine Schweiz die an etwas festhält oder glaubt, das es so schon länger nicht mehr gibt. Nicht dass ich mir die direkt Demokratie oder die Unabhängigkeit und einstige bescheidene Zurückhaltung wegdenken möchte, im Gegenteil: allem müsste neues, echtes Leben einhaucht werden, vielleicht schaffen Sie das?

  6. @ Herrn S. Mache ich auch gerne – ein wenig spazieren – ohne Maske. Zum Glück muss ich vorher nicht so viel denken wie Sie.

  7. Die WHO schon mal wegen Betrug aufgeflogen !

    Wie eine sehr bekannte Doku mit dem Titel “Profiteure der Angst” aufzeigt, haben damals schon Pharmalobbyisten und Politiker zusammen mit der WHO versucht, die Welt zu täuschen als sie die Schweinegrippe Pandemie ausriefen. Wie mit dem Coronavirus heute versuchte man damals auch über die Medien die Schweinegrippe als gefährlich zu verkaufen, heute weiß man, dass es nur ne leichte Grippe war.

    Natürlich ging es da hauptsächlich um den Verkauf des Impfstoffs. Der stellte sich als so gefährlich heraus, dass so gut wie niemand damit impfen wollte und daher fast alle Impfstoffe teuer weggeschmissen wurden.

  8. LH hat nich gewagt das weltberühmte Zitat, das auch in die Französische Nationalhymne eingeflossen ist, von Camille Desmoulins (1760 – 1794)zu veröffentlichen.
    Ich bin ihm nicht böse, schliesslich baumelt tagein, tagaus das gewetzte Damoklesschwert des Swiss NSA und in Bälde des Gesetzes über polizeiliche Massnahmen PMT über seinem Haupte.

  9. Ohne Virologen gibts keine Viren, wie es ohne Märchenerzähler keine Märchen gibt !
    Siehe: Claus Köhnlein, Hans Tolzin, Wolfgang Wodarg und viele andere Realisten.

  10. Kölle Alaaf! Karneval und Bööggenfasnacht in Sicht. Lass raus Klaus. Auch dieses Jahr leider nur online. Aschermittwoch am Mittwoch, 17. Februar 2021.

  11. ….Kreditwirtschaft verstehen…..

    Das wäre ein Thema, das hier auf IP viel zu wenig behandelt wird.
    Insbesondere auch von Herrn Stöhlker gemieden wird.

    WESHALB??

    Dürfen die Menschen und Politiker nicht wissen, dass sie in einem Betrugssystem mit:

    Schuldenversklavung
    Zinsversklavung
    Negativzinsversklavung

    eines kriminellen Bankenkartells und Staaten eingekerkert sind?

    • @Torpedo

      Sie glauben also, dass Schuldbeziehungen, etwa ein Wechsel oder eine Unternehmensanleihe oder GB-Geld, irgendetwas mit Staat zu tun haben? Hier ist das Geld, dort ist die Schuld. Das Unternehmen bekommt das ZB-Geld heute und gibt es später zurück. Wenn die GB mir Kredit gibt, bekomme ich das ZB-Geld heute und gebe es später zurück. Worüber wollen Sie diskutieren? Über das System? Oder Betrug am System? Sofern Sie es noch immer nicht begriffen haben: alle diese Schuldverträge die Sie monieren werden privat abgeschlossen. Wenn ich bei der Bank einen Kreditantrag stelle, dann ist das Sache zwischen der Bank und mir. Sie will Sicherheiten sehen, ich das Geld. Sind wir beide zufrieden, dann kommt es zum Vertragsabschluss.

      Hören Sie endlich auf dieses legitime privatschaftliche Verfahren als „Schuldenversklavung, Zinsversklavung, Negativzinsversklavung” – zu diskreditieren. Das Ganze ist höchst trivial.

    • Das ist falsch. Haben Sie eine Pensionskasse?

    • Ich kann beim besten Willen Ihre Frage nicht verstehen….oder wollen Sie zum Ausdruck bringen wie der Finanzsektor und seine „Produkte“ im Kontext der Schuldenproblematik nicht berücksichtigt wird?.

    • @ Illusionen platzen, so auch die B Schweiz

      Was für eine Aufklärung und zwar von der feinsten Art! Wenn sich @Torpedo ein bisschen aus seinem „engstirnigen Gedankenhäuschen“ herausbewegen würde, ja dann, ja dann, ja dann (I’m still crossing my fingers….) besteht Hoffnung auf Einsicht. Ich wünsche es ihm auf jeden Fall, denn wer kritisiert, der sollte auch in der Lage sein, sich Gegebenheiten und Tatsachen zu akzeptieren und sogar wertzuschätzen. Sei es durch Hinweise (wie der Ihrige), oder auch durch offene Gespräche, denn das hilft grundsätzlich ungemein. Setzt aber voraus, dass eben…………..!

      „Saper Aude“ eben! Cordialmente! Ars Vivendi

    • „Die Wenigen, die das System verstehen, werden dermassen an seinen Profiten interessiert oder so abhängig von seinen Vorzügen sein, dass aus ihren Reihen niemals eine Opposition hervorgehen wird. Die grosse Masse der Leute aber, geistig unfähig zu begreifen, wird seine Last ohne Murren tragen, vielleicht sogar ohne je Verdacht zu schöpfen, dass das System ihnen feindlich ist.“

      Gebrüder Rothschild, London, am 28. Juni 1863 an US-Geschäftspartner.

    • Geschätzter Peter Weber,
      Ihnen antworte ich, stellvertretend für manchen anderen, der ähnliche Fragen stellt. Natürlich habe ich einen roten Faden, aber er ist fein gesponnen, sodass er nur bei mehrfachem Lesen meiner Artikel erkennbar wird. Unser Leben ist nicht eine gerade Linie, schön wäre es, sondern oft ein hin und her auf diversen Feldern. Diese laufende Bewegung auf verschiedenen Ebenen beschreibe ich. Nun kann es sein, dass Sie sich für manche Ebene nicht interessieren; das ist Ihr Recht. Ich aber bleibe dabei und beschreibe die verschlungenen Wege der Gegenwart. Manchen macht es Spass, mir auf diesen Wegen zu folgen.

    • Sehr geehrter Herr Stöhlker

      Besten Dank für Ihre sachliche Stellungnahme. Die textliche Latte hängt aufgrund der von Ihnen genannten Philosophen und Schriftsteller natürlich ziemlich hoch. Und das vermutlich dem Gefäss geschuldete Fehlen der Strukturierungsmittel Blocksatz, Überschriften und Unterstreichungen trägt dann das seinige dazu bei, dass ein der Aktualität verschriebenes Gedankenkonvolut als eine Art farbiges Wollknäuel daherkommt. Indem Sie Ihre Gedanken zu Papier bringen, gehören Sie aber nichtsdestotrotz jedenfalls zur gesellschafts- und sonstwiekritischen A-Schweiz. In diesem Sinne auf ein befreiendes 2021!

    • @ Klaus J. Stöhlker

      Es macht nicht nur Spass, den filigranen roten Faden zu folgen und höchstmöglich zu verstehen, nein, er ist ein unabdingbarer „Input“ für die potenzielle Wahrheitsfindung. Dialektischer Prozess eben, wie wir ihn (all Humans) anwenden und leben sollten!

      Bleiben Sie daran, denn Ihre Essays/Artikel sind wahrlich gutes und für mich sogar „köstliches Brain-Food“!

      Sapere Aude, Cordialmente Ars Vivendi !

    • @ Illusionen platzen…

      Leider wollen Sie immer noch nicht begreifen wie das Betrugssystem-Finanzsystem betrieben wird.

      Angenommen Sie würden uns 1’000’000.- Schweizer Franken verleihen, und dazu würden wir deshalb einen Kreditvertrag vereinbaren mit der Kreditsumme von CHF.1’000’000.-,Laufzeit, jährlichem Zins, und Abzahlung / Rückzahlungstermine, ev. Sicherheiten.
      Die CHF. 1,0 Million müssten Sie zuvor selbst verdient h aben um sie uns verleihen zu können. Stimmt’s, ja oder nein?
      Wenn S u e diese Million nicht vorher verdient hätten, könnten sie mit uns keinen Kreditvertrag von CHF.1,0 Million vereinbaren.
      Das Finanzkartell der Bankster und Notenbankster, mit ihrem
      ihrem Kreditschneeball-Finanzsystem macht dass mit systematischer Bilanzverlängerung durch ständige Aufbuchungen. Es handelt sich nicht um Geld, dass die Banker zuvor durch Arbeit und Leistung verdient haben wie Sie im obigen Beispiel, sondern vereinfacht erklärt, um banale Zahlenbuchungen für die lediglich eine Mindestreservesatz von ca.2,5% (Schweiz) bei der spezialgesetzlichen AG (die sich als Schweizerische Nationalbank ausgibt), hinterlegt werden muss. Wenn dann ca.97,5% von CHF.1,0 Million nur aus Zahlenbuchungen entstehen (Zahlen-Zauberei und heisser Luft)
      und dafür dem Bankerkartell Zinsen zu bezahlen sind,
      dann dürfte wohl klar werden, dass es sich um ein System der organisierten Schulden.- und Zinsversklavung handelt.

      Schon bald beträgt der globale Schuldenberg 280 Billionen Dollars. Mit dieser Summe sind die Erdenbevölkerung,Unternehmen, Staaten, Regierungen und Steuerbürger beim betrügerischen internationalen Bankenkartell verschuldet. Diese 280 Billionen Dollar hat das internationale Bankenkartell nie zuvor verdient (!), aber sie kassieren Zinsen dafür. Was ist das anderes wie

      Schuldenversklavung
      +
      Zinsversklavung. ??

      Schauen Sie sich doch mal an wie viel Eigenkapital das internationale Bankenkartell im Verhältnis zu diesen
      280 Billionen USD Schuldenberge auf die Waage bringen.
      Es ist ein lächerlicher Bruchteil von dieser Summe, was die Bankster auf die Waage bringen!

      Schauen Sie sich die Zahlenverhältnisse in der Schweiz selbst an.
      Kreditvolumen der Banken im Verhältnis zum lausigen Eigenkapital, dass die Banken vorweisen können. Dann können Sie selbst mal nachrechnen und erkennen, dass die Banken Zinseinnahmen abkassieren für Milliarden von Zahlenbuchungen, für die kein Geld vorhanden ist. Das Finanzsystem ist die Grösste Täuschung und der grösste Betrug auf Erden, und all die Staaten, deren Regierungen, sowie deren Politiker/-.innen sind die Hilfswerkzeuge und Handlanger des internationalen Finanzkartells bestehend aus Geschäftsbanken, Notenbanken, Weltbank, IWF, BIZ-Bank-Basel und der hinter diesem System stehenden Oligarchie.
      Die Politik (Regierungen) welche die Gesetze machen sind allesamt vom obigen Kartell finanziert, von ihnen nicht nur komplett abhängig, sondern auch die Handlanger und Agenten dieses Systems der Schuldenversklavung. So wurde zum Beispiel der Schweizer Bundesrat G. Parmelin zum Gouverneur der Weltbank ernannt. Wer macht die Gesetze?

      So, genug jetzt…@ Illusionen platzen…jetzt müssten auch Sie erkebßnnen, dass sie in einem System der Unterdrückung, Erpressung und Schuldenversklavung leben, bezw. In einem weltumspannenden System des Betruges. Nicht von ungefähr verbreitet sich ein Coronavirus so rasch um die Erde und legt vieles still.
      Schauen Sie sich die Schuldenuhr an, der Zeiger steht auf fünf vor zwölf und die Schuldenuhr kann nicht immer weiterticken! Mit immer neuen Schulden lassensich Schulden nicht zurückbezahlen lieber @Illusionen platzen…, wir können aber durchaus verstehen wenn Sie es nicht gerne sehen, wenn Ihre geschätzten Illusionen platzen.
      Wir könnten Ihnen noch viele Bananenschachteln voll Beweismaterial liefern aber leider, beziehungsweise glücklicherweise haben wir noch schönere Beschäftigungen wie dieses traurige Thema,
      deshalb jetzt Tschüss an @Illusionen platzen… und alles Gute!

    • @Torpedo,

      Wer so argumentiert, verwechselt die Richtung der Kausalität. Die Staatsverschuldung ist ein nicht unerheblicher Beitrag zur Umverteilung von Bürgern mit geringen und normalen Einkommen hin zu Vermögenden. Die Uno-Organisation Unctad schätzt, dass etwa ein Drittel der weltweit erzielten Unternehmensgewinne de facto nicht unter reinen Wettbewerbsbedingungen erzielt wurden, sondern Monopolrenten sind. Tendenz steigend. Die Schweiz gehört auch hier zur Spitzenklasse! Viele Verwerfungen die Sie monieren können mit den aktuellen Steuergesetze beantwortet werden. Diese lassen keine Zweifel aufkommen. Unternehmen und Kapitalbesitzer werden geschont, zahlen muss die Mehrheit der normal und gering verdienenden Bürger, ebenso wie Rentner und Arbeitslose, denen zusätzlich die Bezüge gekürzt werden (2. Säule und Teuerung betrug um die AHV. Die ständigen Steuererleichterungen der vergangenen Jahrzehnte für Unternehmen und Kapitaleinkommensbezieher haben diese Umverteilung noch enorm verstärkt. Bleiben die Steuerregelungen so wie sie sind, wird sich daran auch in kommenden Jahren und Generationen nichts ändern. Auch da ist die Schweiz Spitze! @Torpedo, ich verstehe Ihre Wut und Ihre Intuition = (da stimmt was nicht), nur, die Emotionalisierung ist der „Sache“ nicht dienlich. Lange bevor der Staat auf die Idee kam selbst Anleihen aufzulegen, haben italienische Bankiers den Wechsel und das Sichtguthaben erfunden. Wollen wir einen Blick auf die „Vermögensuhr“ werfen?. Sie glauben also, dass die Grundsätze – Gesamt-Forderungen = Gesamt-Verbindlichkeiten nicht gelten, dass sie schlichtweg falsch sind?. Was kommt als nächstes: Dass sich die Sonne um die Erde dreht? Jeder kann jede Meinung vertreten – aber glauben Sie mir: Es wird auf ewig Ihre Privatmeinung sein.

  12. Hätten Sie geschwiegen, wären Sie eines Tages selbst ein Philosoph nicht geblieben sondern
    sogar geworden. Herrliche Glosse, gratuliere.

  13. Und das ist die neuste Wissenschaft:

    Ist man hochbetagt oder vorerkrankt und stirbt mit/an Covid, ist das ein Problem.

    Ist man hochbetagt oder vorerkrankt und stirbt nach/an dieser Impfung, war man halt alt und beunruhigt niemanden.

    Und andere sterben später als andere. Jedoch ist niemand unsterblich. Somit macht Party und lässt die Sau raus bis es knallt.

  14. Och wie dröge, der betagte Klausi hat seine Homeofficedepression und seinen Sekunden-Schreibstau überwunden und lässt uns Talbewohner mal wieder an seiner unendlichen Weisheit und Allwissenheit teilnehmen. Hat man als Rentner aus dem grossen Kanton in der wunderschönen CH eigentlich keine sinnvolleren Hobbies?

  15. Wie mit jedem Stölker Artikel, halte ich es nicht bis zum Schluss aus. Aus jedem Satz trieft der Schimmel einer nie dagewesenen und trotzdem heilen alten Zeit.

    Der arme Hittler wurde eingesperrt und musste mein Kampf schreiben, mir kommen die Tränen. Ein Kleriker hat die Bibel umgeschrieben, weil man ihm unrecht getan hat…

    Das Problem ist nicht, dass man diese Psychopathen verletzt hat; das Problem ist, dass es heute noch Arschlöcher gibt, welche diesen Umständen nachweinen und somit den Dummen der Welt weiterhin zudienen und Spielraum erlassen.

    Stölker, lass das Feuerwerk da stecken wo es hingehört.

  16. Zu den Konzerndiktaturen:

    Die PCR-Nichttests sind sinnlos und auch ein defektes Produkt (ein Missbrauch der PCR). Impfungen gegen C19 sind sinnlos und auch gefährlich, da nicht viele Jahre erprobt. Die Konzerndiktaturen machen eine Windmühle und verkaufen Mittel gegen die Windmühle. Die Marionetten in den Regierungen und den Gesundheitsbehörden machen mit. Die, die das Zepter in der Hand halten in den Regierungen/Gesundheitsbehörden, machen hier keine Fehler und sie vertreten nicht den Staat. Sie machen, was ihnen von den Konzernen aufgetragen worden ist.

    Bill Gates‘ Vermögen basiert auf DOS, das nicht von ihm oder Microsoft kam:
    https://www.theregister.com/2007/07/30/msdos_paternity_suit_resolved/
    https://www.youtube.com/watch?v=XtnES6HnUL8

    Die Konzerne entstehen aus der Arbeit von anderen (PCR von Kary Mullis, dem Betriebssystem von Gary Kildall) oder aus eigener Schrottarbeit (mRNA-„Impfungen“(Zellveränderung)).

    Und die ganze Angst, die die Konzerndiktaturen machen, macht dumm. Angst macht dumm. Aber wir sind eine Gesellschaft, die auf Wissen und Kreativität beruht.

  17. Zwei Doktoranden der Università della Svizzera Italiana haben in einem Modell errechnet, dass sich die Ausbreitungsrate des Coronavirus als Folge von freiwilligen Verhaltunganpassungen und des Lockdowns verändert hat. Demnach hat der Lockdown im ersten Halbjahr 2020 in der Schweiz rund 35’000 Todesfälle verhindert, wie die «NZZ am Sonntag» schreibt.

    Den volkswirtschaftlichen Schaden, der dadurch vermieden wurde, beziffern die Forscher mit mindestens 100 Milliarden Franken. Das ist mehr als doppelt soviel wie die Mehrausgaben auf Bundesebene im letzten Jahr wegen der Corona-Pandemie. Die Berechnung beruht auf der Annahme, dass einem Menschenleben ein durchschnittlicher Wert von 6,7 Millionen Franken zugeordnet werden kann

    • Das ist das Resultat der Wellness Fakultäten. Zusätzlich müssen noch Doktorarbeiten geschrieben werden, egal wie bescheuert, Hauptsache man hat nachher einen Dr. in der Tasche. Das sind dann die immer zahlreicheren Abgänger dieser Institute die unbrauchbar sind und geradewegs bei den linken Parteien landen und ev. beim BAG.
      Heute beim Spaziergang mit meinem Hund habe ich mir anhand dieser Doktorarbeit, folgendes überlegt:
      Seit Jahren pinkelt er gegen einen Baum, der sich üppig entwickelt. Also gehe ich davon aus, dass alle Hunde in der Schweiz die die Bäume beglücken, das gleiche bewirken. Nun könnte kann man also davon ausgehen, dass die Holzmenge exponentiell gewachsen ist. Wäre das nicht auch eine Doktorarbeit wert?

  18. Das ganze System beruht auf Angst, aber es ist die Angst davor, dass es schlecht sein wird in der Zukunft, nicht die Angst vor Viren. Die Bevölkerung hat Angst vor den den Staat besetzende Konzerndiktaturen und ihren Marionetten wie Sommaruga usw.

    Die Angst ist überhaupt der Grund, warum es die reichen Konzerne gibt und die Reichen. Ohne die Angst gäbe es keine reichen Konzerne und keine Reichen. Die Angst macht, dass die Bevölkerung Sachen akzeptiert, die sie sonst nicht akzeptierte.

    Die Angst, dass es schlecht sein wird in der Zukunft, ist aber etwas, das nicht funktioniert in einer Gesellschaft, die auf Kreativität und Wissen beruht. Ohne die Angst würde Kreativität und Wissen aufblühen, aber die Reichen und die reichen Konzerne würden zusammenschrumpfen.

    Das einzig Gute ist, dass ich herausgefunden habe, von wem ich mich verabschieden muss in meiner Umgebung. Ich habe drei Leute aussortiert wegen Münchhausen-1984, eine Person aus meiner Familie und zwei Bekannte. Ich hatte lange und viel mit ihnen diskutiert. Wer den Hoax immer noch vertritt, aber die guten Argumente alle kennt, ist ein Mittäter und es nicht mehr wert, dass ich mit ihm beschäftige.

  19. Liebe deprimierten Stubenhocker, bleibt bitte zu Hause wo ihr seid. Hier in meinem Bergdorf gibt es bereits viel zu viele Leute, die fröhlich bei strahlendem Sonnenschein die Langlaufloipen und Spazierwege überrennen, Holz hacken, Schnee schippern, am Gartenzaun mit den Nachbarn plaudern und daheim in der Küche Suurchabis einstampfen (Bier brauen oder Whisky brennen wäre auch noch eine Option, danke für den Hinweis). Schlimmer: diese Leute erledigen von zu Hause aus ihre Arbeit in gewohnter Qualität (Glasfaser-Internet sei dank) und haben die Frechheit, sich darüber zu freuen, dass sie für einige Wochen nicht ins lethargische Zürich zur Arbeit pendeln müssen. Nur fürs Philosophieren bleibt uns leider einfach keine Zeit, also haben wir auch ein klein wenig Mitleid verdient!

  20. Lieber Stubenhockern als Post-Covid Langzeiterkrankter.
    Danke BR Berset und seinen Stab, dass sie die Bevölkerung so gut schützen.

    • Bleib gerne für immer zuhause und stirb meinetwegen an Deiner Angst.
      Aber lass die normalen Menschen in Ruhe.
      Vielen Dank.

  21. Die Corona Veranstaltung trägt offensichtlich und unübersehbar die Handschrift der Philosophen und anderer einschlägig gebildeter„Grössen“.
    Philosophie soll und muss einen angemessenen Platz haben.
    Inzwischen beherrschen die sog. Geisteswissenschaften weit über ein gesundes ausgewogenes mass unseren Alltag.
    Ganze Heerscharen von Philosophen die ganze Palette bis mehr oder weniger fast schwachsinnigen ideologen und Esoterikern.
    Wo sind die nüchternen Rationalisten
    die Exaktwissenschaftlich gebildeten geblieben???
    Unübersehbar, explizit an der Corona— Sache werkeln leider nur wenige Rationalisten dafür Heerscharen von sog. Geisteswissenschaftlern oder entsprechend gebildeten.
    Wild chaotisch wie diese „Geistesgrössen“ nun einmal sind, kaum etwas handfest konkretes, dafür jede Menge halbgare Ergüsse.
    Übertreibung???
    Ganz klar NEIN bei allen Massnahmen fast durchgehend das blanke Chaos.
    Keine brauchbaren Analysen, kaum brauchbare Erhebungen und Statistiken, kaum durchdachtes aufgleisen von Gegenmassnahmen und rationalem Organisieren.

  22. Wie sagte Karl Barth: „Papier ist geduldig“. Aber überstrapazieren sollten Sie uns trotzdem nicht, Klaus Stöhlke. Bloss weil der andere alte Klaus noch schreibt, sogar ganze Bücher, über die virtuelle Transformation der Menschen, die er selber wahrscheinlich nicht mehr erleben wird, müssen Sie ihm das nicht gleichtun.

  23. „ „Armut macht nicht glücklich. Warum haben Philosophen ein Problem damit, die Kreditwirtschaft zu verstehen?“ „

    Diesen Aussagen gilt es entgegen zu halten, dass Kredit vor allem die Armut erträglich macht, wie auch immer sich diese artet.

    Zum menschlichen Handeln und dazu gehört auch die Kreditwirtschaft: „ Papiergeld kehrt früher oder später zu seinem inneren Wert zurück – Null.“ Voltaire

    Kein menschliches Handeln, ohne Mittel und deren Einsatz. Was passiert wenn die Mittel nicht knapp sind? Wie an der Geldmengenausdehnung und dem Niedrigzins gerade sichtbar ist.

    Somit muss man auch fragen, was war zuerst: Theorie, Beobachtung oder Erkenntnis? Und ist die Staatsökonomie Gegenstand der Naturwissenschaften?

    • Nur mit einer Kreditwirtschaft im realen produktiven Sinne hat das längs wie weniger zu tun, die Neuverschuldungen werden zu einem grossen Teil zum ablösen von Altschulden und zum aufstocken für Staatsausgaben à fonds perdue zu tu und damit das nicht nicht zu schnell völlig ausser Kontrolle gerät hat man die Zinslevels mal auf +/- Null runtergefahren.

  24. Zu stürmen gibt es hier nichts mehr. Es ist alles halb so wild, lieber Herr Stöhlker.
    Aber es ist immer wieder amusant zu lesen wie sich Ihre Kommentatoren am geworfenen Knochen ausbeissen. Ich weiss, dass auch Sie das mit Interesse, sozusagen von der Seitenlinie her, genüsslich verfolgen. Und schauen wie weit Sie die Situation noch ausreizen können bis eine bestimmte Reaktion kommt. Somit ist dies für Sie hier auf IP ein willkommener Lernprozess, den Sie in der Retorte „Seminar“ so nicht erzeugen können.

    • @ Claire Carembeu

      Oui, Madame Carembeu!!

      Tres exact!
      Das Kreditschneeball-Finanzsytem des Finanzmafiakartells hat heute auffällig tiefe Zinsen.
      Zuerst treibt man die Meschheit in die Schuldenversklavung und ins Hamsterrad, damit gearbeitet wird um die Schuldzinsen ans Finanzmafiakartell zu bezahlen.
      Heute wo die Schuldenberge des Kreditschneeball-Finanzsystems so hoch sind, “begnügen“ (bereichern!) sich die Bankster nochmals in ihrem System der ungedeckten Kredite, indem Sie die durch Arbeit im Hamsterrad verdienten Guthaben der Bevölkerung auch noch mit Negativzins-Diebstahl wieder einsacken.
      Wenn man das Bargeld auch noch abschafft, dann können sie dem Diebstahl des Bankenmafiakartells nicht mehr ausweichen.

      Deshalb Madame Carembeu, kaufen sie doch einfach echtes Geld, Gold und Silber, dann können Sie den Bankern sagen:
      “Fich moi le can!“

  25. Hallo , ältere, magere Goldküstenfrauen etc, so dämmlich beschreibt Klaus seine eigene Frau , ich sehe nur 30 jährigen in ihren Porsche SUV und wieso mehr haben sie nicht.

  26. Wenn man sich in der gegenwärtigen Situation eine Depression holen will, dann muss man sich nur an die Philosophen und Literaten halten, unter den Letzteren insbesondere an L. Bärfuss, so etwas wie der Berufspessimist von Ringiers Gnaden. Die Lektüre seiner Texte vermindert das Arbeitslosenrisiko bei den Psychiatern merklich.

  27. So sollte man den Virus mit „Heinz Erhard“ bekämpfen:

    Weil wir doch am Leben kleben,
    muss man abends einen heben.
    So ein Virus ist geschockt,
    wenn man ihn mit Whiskey blockt.

    Auch gegorener Rebensaft der
    einen gesunden Körper schafft.
    Auch das Bier, in großen Mengen,
    wird den Virus arg versengen.
    Wodka, Rum und Aquavit
    halten Herz und Lunge fit.
    Calvados und auch der Grappa
    helfen Mutti und dem Papa.
    Ich will hier nicht für Trunksucht werben,
    doch nüchtern will ich auch nicht sterben.

  28. Lieber Herr Stöhlker
    Es muss ein erhebendes Gefühl sein, dass Freund und Feind gleichermassen gespannt auf ihre Kolumnen warten. Langweilig sind Sie auf jeden Fall nie! Im Übrigen schliessen sich spazieren gehen und weiterschreiben nicht aus – im Gegenteil. Bewegung dient der körperlichen und geistigen Gesundheit. Das war schon vor der Coronakrise so, und der Kreis der Vulnerablen wäre heute um einiges kleiner, wenn alle Risikogruppen das beherzigt hätten.

  29. Ich zweifle, dass aus einem Volk von Gehorchern in schwierigen Zeiten Philosophen und Kreativlinge werden. Wenn es aber so wäre, würde bestimmt nicht wenigen der Angstschweiss aus den Poren treiben.

  30. ja Herr Stölker, schreiben Sie: ich hätte mir bis dato nie vorstellen können, dass in der Schweiz eine Diktatur errichtet werden kann und niemand schreitet ein! Auch wenn jetzt zwar eine Initiative hierzu zustande kommt. Früher hat man Leute, die einem Land einen dermassen grossen Schaden zugefügt haben, aufs Schaffot geführt. Heute geht das nicht mehr, aber mindestens müssten solche Leute auf 50 – 80% ihrer Bezüge verzichten; zugunsten der Geschädigten, die ja natürlich nicht Staatsangestellte sind. Das Herr Berset und sein BAG völlig untauglich sind, ist ja hinlänglich bewiesen. Wenn der Erfinder dieser PCR Tests, Karl Mullis und immerhin Nobel-Preisträger sagt, dass diese Tests völlig ungeeignet sind, den Gesundheitszustand der Menschen zu bestimmen, dann frage ich mich wirklich, warum wie die Hirnversehrten getestet wird. Es ist höchste Zeit, dass dieser Irrsinn gestoppt wird. Einfach in Alterheimen impfen inkl. Pflegepersonal und alles wieder auftun und ganz normal weiter. Wie wir das seit Jahr und Tag haben. Grippesaison hin oder her. Mittlerweilen hat ja jeder gelernt vorsichtig zu sein, A

    • Das Problem ist ganz einfach. In die meisten Regierungen wurden Leute gewählt denen es an Qualität und Wissen mangelt.
      Es sitzen dort Leute denen es nur darum geht ein politisches “Jöbli“ zu ergattern und dieses dann möglichst viele Jahre zu besetzen. Es geht denen nur darum, alle anderen unten zu halten (siehe Merkel, Honecker und Co…) Und dazu ist denen fast jedes Mittel recht, bis zum Polizeistaat oder noch schlimmer.
      Es ist wie in einem See, wo Nichtschwimmer und Schwimmer reingefallen sind. Die Nichtschwimmer werden versuchen sich an den Schwimmern festzuhalten, und diese notfalls nach unten zu drücken damit sie sich selbst möglichst lange über Wasser halten können, bis dann auch die letzten Schwimmer untergegangen sind, und sie selbst absaufen. Rettungsringe können sie diesen verdummten Nichtschwimmern gar nicht zuwerfen, da sie nicht wissen was das ist.

      Es dürfte wohl klar ersichtlich sein, dass in den meisten Regierungen unwissende Egoisten und Nichtschwimmer ganz deutlich die Überhand haben.

      Aus Leuten wie Berset, Sommaruga(gute Klavierspielerin), Amherd, Keller-Sutter (früher Polizeimitarbeiterin), Parmelin, Cassis und Co. Werden keine Schwimmer entstehen, denn sie sind lieber die geborenen “Jöbli-ergatter“. Im Parlament sieht es leider ähnlich aus.

      In anderen Regierungen in Europa leider dasselbe traurige Dreckspielchen. Und die Staatssysteme sind so ausgerichtet, dass sich daran vorläufig nichts ändern wird. Höchstens wenn sich innerhalb der Bevölkerung die Freiheitskämpfer endlich zusammen tun und das jetzige System durch ein besseres freiheitliches ersetzen.
      Ob das ohne Sturmgewehre möglich sein wird ist fraglich.
      Das dürfte aber auch ein Grund sein das Keller-Sutter und Co.
      die Waffengesetze abgeändert haben, planmässig und zeitlich natürlich noch kurz vor der “Covidgeschichte“. Dass, das betrügerische Kreditschneeball-Finanzsystem (Schulden-Zins-und Negativzinsversklavung) des kriminellen, internationalen Bankenkartells in seiner Endphase steht, wusste man zuvor natürlich auch schon.

  31. Die Entscheidungen werden in der Schweiz vom Gesamtbundesrat getroffen.
    Aktuell ist er bürgerlich dominiert, 5 bürgerliche und 2 SP. Warum also alle diese despektierlichen Kommentare über Berset?

    • Es heisst lange nicht, dass jeder sogenannter Bürgerliche auch entsprechend stimmt. Die KKS ist eine Karrierefrau/Opportunistin und deshalb auch keine Bankzahl.

  32. [zitat]Ein zuvor schon genannter Deutscher, den man in Landsberg in Bayern einsperrte, schrieb dort „Mein Kampf“.[/zitat].

    Faszinierend. Klaust Stöhlker wird, ganz nach seinem Vorbild, also auch seine persönliche Kampfschrift verfassen, wenn er denn weiterhin eingesperrt ist? Oder was will uns diese spezifische Zeile sagen?

    Wie immer liest sich der Anfang wieder mal wie irgendein Stuss von Marjorie, der Allwissenden Müllhalde.

    Habe ich den obigen Beitrag überhaupt ganz gelesen? Nein. Weil es wöchentlich dasselbe ist. Wie der Fragebogen bei Scientology (mit 30 Fragen, wovon eigentlich nur 5 Fragen so variert werden, so dass man Selbstzweifel entwickelt), ändert Stöhlker seine Thesen auch nur in Nuancen, so dass irgendwann irgendwer bestimmt meint, ja in diesem Punkt, da hat Klaus ja recht. Nein. Hat er nicht.

    • @Peter Schneider: Lesen können Sie nicht, Kommentare auch nicht. Also bitte weiter das kennen Sie: Fragebogen bei Scientology ausfüllen.
      Die Übung kennen Sie: 5 Mal den Kopf gegen die Wand, hilf Gedanken zu sortieren bei Sektengurus.

  33. Stoehlker, bitte Quellen angeben ! Wer sind die [1]: Gruppen von Männern.. standen während des Tages an den Strassenecken und redeten miteinander [2]: Älteren, mageren Goldküstenfrauen …. Esswaren nach Hause schleppten [3]: langjährige Freundin in einem Zürcher Altersheim, der es nicht gut geht ? Bitte Namen & Adresse angeben, damit wir Ihre Angaben überprüfen können ! Vielen Dank & ein schöner Sonntag !

  34. Sg Herr Stoelker. Dieser Satz „Ältere, magere Goldküstenfrauen schleppten in ihren dunkelblauen Kleidern mit weissen Punkten dünne Taschen mit Esswaren nach Hause. Die Kraft zum Lächeln fehlte.“ alleine brachte mich zum Lächeln. Ist es so weil die Dienstboten entlassen wurden, oder weil die Goldbarren jeden Tag neu gezählt werden müssen. Was für ein Mitleidsbild.
    Im übrigen mir und wahrscheinlich auch Ihnen (nach ihrem Bildnis zu urteilen) würde etwas weniger Gewicht gut zu Gesichte stehen.

  35. Sehr guter Artikel, aber jetzt kommen wir mal auf den Punkt. Wir brauchen sofort alle eine sogenannte Exit-Strategie, genauso wie es Deutschland bereits plant. Bern ist unfähig eine Exit Strategie zu entwickeln, in der freien Wirtschaft wären Berset & Co schon längst gefeuert wg Unfähigkeit und bei der RAV.. Presse: „Es ist wegen der massiven Auswirkungen nicht verantwortbar, solange einen flächendeckenden Lockdown zu verordnen, bis die Inzidenz-Zahl unter 50 oder unter 35 sinkt“, sagte der CSU-Politiker der „Augsburger Allgemeinen“. „Wenn nicht in den nächsten Wochen noch etwas passiert, was wir jetzt nicht vorhersehen können, also beispielsweise eine massive Ausbreitung von mutierten Viren, dann müssen wir spätestens ab Mitte Februar einen anderen Weg gehen als den bisherigen.“

  36. Apropos Peter Bichsel, ein Tipp zur Auffrischung des Gemüts: Man kaufe das Büchlein ‚Des Schweizers Schweiz‘ von Peter Bichsel und lese es laut seinen Mitbewohnern vor. Das muntert ungemein auf 🙂

  37. Sehr geehrter Herr Stöhlker

    Sie haben meinen Tag gerettet.
    Ich möchte Sie dringlichst bitten, von der Idee spazieren gehen zu wollen, Abstand zu nehmen.

    Freundliche Grüsse aus Schwamendingen

  38. Letzte Woche hat sich ein lieber Freund versucht, aus Verzweiflung umzubringen. In den letzten 12 Monaten habe ich in meinem weiteren Umfeld folgende Konsequenzen erlebt:
    – 3 Suizidversuche von vorher glücklichen Menschen
    – Unzählige zerstörte Existenzen, Kinder die keine Jobs finden und Berufseinstieg nicht schaffen
    – Meine Freunde mit Kindern berichten übereinstimmend von schweren Problemen. Die Kinder sind unruhiger, lernen nicht mehr richtig, hocken nur herum, in einem Fall hat ein 17-jähriger plötzlich begonnen, sich sinnlos zuzudrönen
    – Verschärfte Drogenprobleme, ein Bekannter war fast 15 Jahre trockener Alkoholiker, ist jetzt rückfällig geworden. Einen Platz im Entzug gibt es nicht, weil die Kliniken anscheinend völlig überfüllt sind
    Soweit die realen Folgen der Massnahmen.
    Umgekehrt kenne ich genau eine Person, die mit Corona gestorben ist (war eine Erlösung, lag schon seit Monaten weit über 90 palliativ im Pflegeheim – er ist an allem gestorben, aber sicher nicht AN Corona). Unzählige, welche nachweislich positiv waren. Jeder einzelne sagt, dass eine Grippe schlimmer ist.
    Mein Fazit: Die Massnahmen sind viel schlimmer für die Volksgesundheit als das Virus. Wir müssen die Massnahmen sofort vollständig aufheben. Und zwar nicht irgendwann, sondern genau jetzt. Ersatzlos.

    • @Torpedo,

      Wenn man keine inhaltlichen Argumente und an sachlicher Diskussion kein Interesse hat – sollte man gehen…

    • Zur Information:

      Der obige Kurzkommentar (Herr Stöhlker gehen Sie spazieren……..) ist nicht von Torpedo geschrieben worden,
      sondern von einem hinterlistigen Kommentator, der unseren Namen (Torpedo) kopiert.

      Wir fordern ihn nochmals auf dies zu unterlassen.

      Desweiteren fordern wir Herrn Hässig nochmals auf dafür zu sorgen, dass Namen von Kommentatoren nicht von anderen nachgeahmt (kopiert) werden können.

      Danke Torpedo

  39. Sehr geehrter Herr Stöhlker,
    Herzlichen Dank dass Sie sich immer wieder die Mühe nehmen die Schweiz philosophisch zu beschreiben. Eigentlich müsste man nicht so weit gehen sondern bemerken dass z.b. in den letzten schneereichen (und COVID reichen),Tagen die hiesige Polizei mit der Messung der Schneemenge auf Autodächern beschäftigt war. Tja! was würde Kafka wohl davon halten?…

  40. Sehr werter Herr Stöhlker

    Im Sinne der Weiterführung dieser Serie sollten Sie sich für die gesamte Dauer einen Bart wachsen lassen, um die Verwahrlosung unser allen Geister noch zu unterstreichen.

    Mit gelangweilten Grüssen

    Konsenskritiker

  41. Noch nie in der Geschichte der Eidgenossenschaft hat der Bundesrat eine derartige Ohrfeige ins Gesicht bekommen.
    Alle Parteipräsidenten/innen zusammen haben dem Bundesrat diese Ohrfeige verpasst..
    Zu recht. Noch immer kann jeder über unsere Grenze kommen, ohne vorher einen Corona Test zu machen. Das ist unverantwortlich. Wenn man das eigene Volk in eine mühsame Quarantäne schickt, dann muss auch der Grenzverkehr kontrolliert werden. Immer wieder wird das Virus sonst eingeschleppt.
    Auch letzten Frühling reagierte dieser Bundesrat so, als man täglich 70`000 Grenzgänger (davon 4000 im Gesundheitsbereich) aus dem Seuchenherd Lombardei ins Tessin einreisen liess, und dadurch das Tessin Zustände bekam wie die Lombardei.
    Und warum das ?
    Die Euroturbos im Bundesrat wollen die EU nicht vertäuben. Berset, Sommaruga, Karin Keller Sutter etc. verpassen uns zwar den Lockdown, aber gleichzeitig kann jeder mit dem Virus unkontrolliert über unsere Grenze kommen. Gut beginnen sich die Parteipräsidentinnen zu wehren.

    • Ähm
      Letzten Frühling brachten wir Grenzgänger aus der Lombardei das Virus in die Schweiz.
      Heute holen wir es wieder zurück!

    • Es geht weder um den Bundesrat noch um die Parteien. Wer die europäischen Nachrichten überflogen hat, kann feststellen, dass der Trend in anderen Ländern in dieselbe Richtung weist. Auch Deutschland verschärft sein „Grenzregime“. Das Herunterfahren des grenzüberschreitenden Reisens ist im Sinne der Forderungen der verschiedenen „zero covid“ befürworter und wohl auch ganz im Einklang mit der Stossrichtung, welche engagierte Klimaschützer verfolgen.

      Weniger Mobilität, weniger Freiheit, mehr Einschränkungen und Kontrollen: Das ist das übergeordnete Ziel, das in der OECD-Welt verfolgt wird, und das wird auch bei uns in der Schweiz unter dem Strich rausschauen. Wir nähern uns sanft dem chinesischen Modell an.

      Ob der Bundesrat dies, oder die Parteien jenes sagen, ist im grösseren Ganzen nebensächlich.

    • Sie bewegen sich entweder brav im vorgegebenen Meinungskorridor oder betreiben bewusst Desinformation.

      2015ff. wurde den Bürgern Europas erklärt, man könne nichts gegen den Migrantenansturm (auf unsere Sozialsysteme) machen. Heute Lockdowns, Ausgangssperren, Polizeikontrollen usf. In der Schweiz zum Glück weniger rigoros als anderswo.

      Derartige Widersprüche sind wesentlich, nicht irgendwelche innenpolitischen Geplänkel oder Details der Pandemiebekämpfung. England wird wahrscheinlich Quarantäne nach australischem Vorbild einführen. Einreisende müssten sich für zehn Tage in Hotels begeben und dürfen den Aufenthalt selbst berappen.

  42. Entschuldigen Sie, Herr Stöhlker, was schreiben Sie da über Peter Stamm und zu Suizid im Allgemeinen? Philosophen- und Autoren-Bashing aus unberufenem Munde ist verzichtbar – oder: Allfällige Satire hätte hier bei Ihnen ja auch ihre Grenzen gefunden! Meinen Sie nicht auch, dass es jetzt wirklich an der Zeit wäre, dass Sie Lukas Hässig rausschmeisst, Sie bei ihm nicht mehr erscheinen lässt?

    • @Urs Egger: Seien Sie froh, dass man Sie und Ihren Kommentar nicht rausschmeisst, werter direkt Couch Kommentator. Vorschlag: Schreiben Sie doch einen Artikel, der die Welt verändert! Schönen Sonn Tag.

    • Leider merkt Stöhlker nicht, dass er am Ende seiner geistigen Kräfte ist. Der glaubt er ist der Schläuste.

    • Herr Egger, bleiben Sie doch diesem Blog fern, wenn er Sie stört. Ich finde die Beiträge von Herr Stöhlker lesenswert und interessant. Gewiss muss man nicht immer gleicher Meinung sein, aber das ist auch gut so.

    • Sorry für Peter Stamm. Es war Jürg Federspiel, der bei Weil am Rhein ins Wasser ging.

    • U. Egger: Hoffentlich nicht (der Rausschmiss). Man muss mit Herrn Stöhlker nicht einig gehen, seine Texte sind aber launisch und originell, gelegentlich provokativ und etwas spinnig. Warum nicht ? Regt zum Denken an.

    • Ganz ruhig Herr Egger. Leben und leben lassen, noch nie gehört? Jetzt erwarten wir alle hier, dass Sie unter ihrem Namen mal einen guten Beitrag verfassen.

      Ich wette, das werden Sie sich niemals trauen. Krisitieren ist einfach und Sie können doch sicher mehr, also diese paar labilen Zeilen zu verfassen. Also, los, wir sind gespannt.

  43. Bärfuss ist ein ganz einfach ein ganz simpler linksradikaler Aktivist. Mit Literatur hat er etwa so viel zu tun wie ein Fussballer mit einem Kunstturner.

  44. Lieber Herr Klaus Stöhlker,

    „Ein zuvor schon genannter Deutscher, den man in Landsberg in Bayern einsperrte, schrieb dort „Mein Kampf“.“

    Hitler war ein Österreicher. Nach mehereren Versuche wurde er im Freistaat Braunschweig eingebürgert.

    „Armut macht nicht glücklich. Warum haben Philosophen ein Problem damit, die Kreditwirtschaft zu verstehen?“

    Sie überschätzen den Einfluss,- und gestaltungsradius eines Bundesrates in der Schweiz. Philosophen wie Precht (Deutschland) oder Fusaro (Italien) warnen vor Oligopolen seit vielen Jahren, leider ohne Erfolg, weil die Warmwasserverkäufer und Märchenerzähler im Konzern,- Finanzsystem die Deutungshoheit haben – auch dank PR-Schaffende und gekaufte Politiker, Professoren, Pubblizisten und Journalisten. Corona beweist eindrücklich wieso steigende Börsenkurse zum Teil auf die fortschreitende Oligopolisierung der Wirtschaft zurückzuführen sind. Die Entwicklungen in diesem Zusammenhang, jenseits philosophischer und theoretischer Betrachtungen in der Schweiz zurechtzuzücken, werden grandios scheitern. Seit Jahren gelingt es den Grossunternehmen, die Zonen mit echtem Wettbewerb zu ersticken! Der Gesetzgeber macht es u.a. möglich nach dem Motto: Freie Marktwirtschaft, zukünftige Wirtschaftsentwicklung, Finanzmarkt usw. usf. Auch die hilflos wirkenden Erklärungen, weshalb sich die Finanzmärkte von der Entwicklung der Realwirtschaft abgekoppelt haben, dienen vor allem dazu, die Finanzmärkte (Banken, Versicherungen, PK’s, Hedge Fonds, P.&.E. Fonds, OTC usw.) gegen Kritik zu immunisieren und den Blick auf die massiven Probleme zu vernebeln, welche sich in den Wirtschaftssystemen der Industrienationen aufgebaut haben. Diese Probleme sind inzwischen so gross, dass Wegschauen eine weitverbreitete Taktik ist, um damit umzugehen.
    Beste Grüsse

    • @ caro Seneca alias Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz

      Wie immer, souverän kommentiert, dies auch wenn ich aus einem anderen Blickwinkel kommentiert habe. Das soll es aber nicht schmälern, nein, es soll es stärken, nämlich aus diversen Blickwinkeln seine Gedanken/Ansichten kundzutun!

      Cari saluti, Ars Vivendi

    • Hitler war ein Österreicher?! Und wie redens dort? Etwa nicht deutsch? Die ‚Schweizer Eidgenossenschaft‘ ist eine Firma, die irgendwo im Ausland registriert ist! Die Polizei kommt nur wegen einem ‚Geschäft‘ zu Dir nach Hause. Mach mal deine Hausaufgaben.

    • Es kommt sehr viel Uebel aus Oesterreich
      Sarajevo 1914
      Gleiwitz 1939
      Mont Pèlerin Society u.a von den Oesis F.A.von Hayek & Ludwig van Mises gegründet
      Big Bang 1986 von Maggie unter Beratung von F.A. von Hayek
      Red Bull 1987
      Ischgl 2020

  45. Laut Stöhlker sind alles nur Idioten in der Schweiz und er der Grösste. Ich finde echt, den muss man versorgen oder ins Teutonenland verschieben.

    • @Frechheit KS: Frechheit ist, dass sie die Faust im Sack machen! Schreiben Sie doch in einem Artikel Ihre Sichtweise, Erlebnisse in Ihrem Quartier … dann wären Sie kein Idiot und der Grösste in Ihrem Land. Probieren Sie es aus … ich würde mich über Artikel sehr sehr freuen. Sie schaffen das … aber da muss mehr Bums da sein als in Ihrem warmen Kommentar.

    • Wenn bei Ihnen durch den Artikel von Stöhlker Minderwertigkeitsgefühle aufkeimen, empfehle ich Ihnen einen Selbstfindungskurs auf dem Monte Verita. Selbstverständlich nackt mit Schutzmaske.

  46. Vereinfacht ausgedrückt: Man vermittelt den Menschen eine untergangsmässige Trost- und Hoffnungslosigkeit, die Seele wird matt und müde. Es hat alles keinen Sinn mehr, eine Endzeitstimmung macht sich breit. Die Polit-Hoffnungsbringer verstecken sich hinter Statistikern und sonstigen Experten, die nur Zahlen-Unheil verkünden. Man bevorzugt die philosophische Schwarzmalerei, um zu ergründen wie es so weit kommen konnte.
    Der Mensch braucht einen Lichtblick, dass alles besser, schöner und heiler wird und so kann er alle Katastrophen ertragen. Möglich, dass es noch Zeitgenossen gibt, die das noch nicht erkannt haben. Im Gegensatz zu Moses, Jesus und Mohammed.
    Gunther Kropp, Basel

  47. @ Klaus J. Stöhlker & geschätzte IP-Leserschaft

    Schrift wirkt und somit wirken Worte!

    Martin Luther war das beste Beispiel dafür, denn durch ihn wurde die «Bibel» vom Lateinischen in die deutsche Sprache übersetzt und was daraus wurde, das wissen fast alle, welche sich mit den verschiedenen Epochen auseinandergesetzt haben.
    Deshalb, dear Klaus J. Stöhlker, setzen Sie unbedingt fort, was Sie alles bis anhin im IP publiziert haben, denn sie sind bei allem «Getöse» der Kommentaristen, ein «Flagship», welches ich immer mit hoher Aufmerksamkeit lese und es immer als Anstoss zum Denken empfinde!

    Dieser Artikel/Essay hat es speziell in sich, denn er befasst sich mit Philosophie und gerade in der Zeit der Aufklärung, war die Philosophie die Vollendung der Renaissance ins Zeitalter der mündigen Bürger und den vielen, vielen, sehr vielen Änderungen in der Art und Weise wie sich die Politik verändert hat. Die Schweiz lässt mit ihrer direkten Demokratie grüssen! Und wenn wir schon in der Epoche der «Aufklärung» sind, dann ist mir das Buch von Philipp Blom mit «Böse Philosophen» wohl eines der Geeignetsten, welche eben genau das Denken und Handeln während dieser Zeit aufzeigt, wenn nicht sogar «entblösst»!
    Ich gehe nun ebenfalls «spazieren», aber bei mir wird es nicht die Nietzsche sein, sondern die Gesellschaft des Salon d’Holbach………!

    Sapere Aude!

    • Buondi@ArsVivendi57,

      Die Zeiten haben sich insoweit eben geändert. Ergänzend haben Sie ja auch bereits zurecht festgestellt, dass „gerade in der Zeit der Aufklärung, war die Philosophie die Vollendung der Renaissance ins Zeitalter der mündigen Bürger“. Die Chance, dass wir – kleinen Leute – mit einem blauen Auge davonkommen, schätze ich auf höchstens 5%. Buffet meint, es läuft ein Krieg arm gegen reich und sie würden gewinnen. Das fürchte ich auch, weil die Menschen dumm, faul und gierig geworden sind und keine noch so abstruse Heuchelei scheuen, um in ihrer geistigen Verwahrlosung verharren zu können. Die weitverbreitete geistige Inkontinenz heutiger Schweizer-Wähler muss erst einmal weg bevor es wieder besser werden kann.
      Un caro saluto

    • @ caro Seneca alias Illusionen platzen, so auch die der B Schweiz

      Die Verwendung des Wortes „Inkontinenz“ hat mich so etwas zum „Schmunzeln“ gebracht, denn einerseits die Bedeutung des Wortes ist so etwas von schlagfertig und anderseits ein Synonym für die sich immer wieder aufzeigenden Inkonsistenz vieler, sehr viel sprechenden als auch schreibenden „Humans“. Erschreckend, aber leider wahr. Warum dem so ist, das ist nicht eine Gretchenfrage, denn sie lässt sich mit mangelnder Bildung erklären. Damit meine ich nicht die reine akademische Bildung- denn die «kann» zwar Nährboden sein, muss es aber nicht-, nämlich die Augen und den Geist zu öffnen.

      Dazu fällt mir mein vorgängiger Spaziergang ein, mit welchem Philosophen ich meine Gedanken «bestückt» habe und es waren deren zwei, nämlich Epikur (preferisco Epicuro….) und den legendären Plato. Bei Plato bleibe ich auch, denn er hat in seinem Höhlengleichnis genau das aufgezeigt, was unabdingbar ist, nämlich zur höchstmöglichen Erkenntnis zu gelangen. Wenn man bedenkt, dass das Höhlengleichnis nicht mehr als eine A-4 Seite enthält, ist doch deren Umsetzung viel, sehr viel geistige Arbeit damit verbunden. Aber eben……Am liebsten würde ich noch den dritten grossartigen Philosophen zu diesem Thema erwähnen und vielleicht hätte ich ihn «eigentlich» erläutern sollen, nämlich Karl Marx mit seinem aufweckenden Buche «Das Kapital»………
      Was mir nun verbleibt, ist Ihnen einen freudigen und lebevollen Tag zu wünschen und bis bald!

      Tanti cari saluti di Riccardo alias ArsVivendi57

  48. Ich kenne Leute, die seit letztem März nichts mehr tun ausser zu fressen, zu saufen und zu rauchen.
    Die Folgen der idiotischen Berset-Massnahmen werden mehr vorzeitige Tode auslösen als es dieses doch recht harmlose Virus je gekonnt hätte.
    Das passiert, wenn man einen Sozialisten zum Bundesrat macht: Das Volk versinkt in Armut und Alkohol.

    • Immerhin haben wir in des Schweiz noch etwas zum Essen und Trinken…. Aber Herr Berset soll jetzt also schuld sein, wenn ein paar labile Bürger zu saufen und fressen beginnen?

    • Dafürt steigt in der Schweiz dank Lockdown die Geburtenrate. Nach dem Fressen, Saufen, Rauchen kommen irgendwann ja auch die Hormone ins Spiel. Gut möglich, dass manm/frau besofen dabei die Verhütung vergisst …

    • @ Swiss Crossair

      Diffamierung nennt man das, denn den Alleinschuldigen in Italien zu orten, ist schlicht und einfach „pure Dummheit“, und wenn es Ignoranz ist, dann lesen Sie wieder und immer wieder alle Kommentare, inklusive dem Artikel/Essay von Klaus J. Stöhlker. Dann sollte „ein kleines Licht“ erscheinen, wenn’s dann so ist……und ja dann, bequemen Sie sich für einen sehr langen Sparziergang, denn der tut den „Gedanken“ grundsätzlich gut und ist ein Allerheilmittel gegen Ignoranz. Wohingegen bei Dummheit nur ein Achselzucken erfolgt und es nicht verstehen, resp. einsehen kann. Ich hoffe für Sie, dass Sie in die 2te Kategorie gehören, denn bei der 1sten, ja da nutzt es einfach nichts!

      (mehr) Sapere Aude!

    • Das bemerkenswerteste an der Coronakrise , ist nicht nur der Hype der Gesichtsmasken, sondern sie riss die Masken von den Gesichtern der Staatsschauspielern/innen.
      Durch diesen Häutungsprozess kam bei manchen Politiker und Staatdienern sowie viele Möchtegerne,
      die hässliche Fratze der bisher verborgenen politische Prozesse unverholen zum Vorschein.

    • Hey Fintech Hyper — hast mit Deinem scheinbar etwas begrenzten Intellekt immer noch nicht begriffen, dass der gesamte Bundesrat als Gremium über diese Massnahmen entschieden hat und nicht Berset alleine!
      Vielleicht solltest die Finger selber von Alkohol und Drogen lassen – scheint Dir nicht besonders gut zu bekommen wenn Du in völliger umnachteter Verblödung versinkst.
      .
      PS Sind denn z.B.. Boris Johnson, Nethanyahu u.a. auch alles Sozialisten? Die sind inzwischen mit noch viel härteren und viel mehr Lockdowns auch noch nicht sehr viel weiter gekommen.

    • Ich schaue 5 mal täglich auf die Börsenkurse und mache vor Freude 3 Champagner Magnum-Flaschen auf! Lange lebe das Gratis-Geld, aber mit Sozialismus hat dies nichts zu tun du Dummy!

    • @ArsVivendi57 da Italien journalistisch sehr gut aufgestellt ist, strategisch aber etwas weniger gut, sind dementsprechend letzten Frühling in den italienischen Medien Bilder Hunderter Särge gezeigt worden, was die Welt sehr erschreckt hat. Gut gemeinte Transparenz hatte die fatale Auswirkung, dass das pars pro toto-Prinzip wörtlich genommen wurde. Das verfälschte die Situation: Risikopatienten sind weiterhin die Kombinationen Diabetes plus Übergewicht plus reduzierte Lungengesundheit plus Alter über 75 Jahre.

    • Torpedo, schenken Sie sich mal ein Glas ein und entspannen Sie sich. Denn die Bars und Pubs sind geschlossen. Voraussichtlich ab März kann der Bürger : ) wieder extern labil sein.

    • @Swiss Crosair

      Ich denke zu wissen was Sie damit ausdrücken wollen. Und höchstwahrscheinlich hatten viele von ihnen (Ärzte, Pflegepersonal, lokal Politiker usw.) in dieser Zeit in Bergamo (Lombardei) auch Ängste und Desorientierung, da sie als Erste getroffen wurden. Einige „Besserwisser, gut informierte usw.usf.“ behaupten; die Militärtransporte in Bergamo seien halb leer gewesen. Wissen Sie mehr dazu? Ich nicht. Wissen Sie etwas über das Massensterben in Billig-Altersheime in der Schweiz? Ich nicht. Und wie belastbar sind Statistiken in der Schweiz?.

      Das Problem ist nicht Corona. Das Problem ist das wir den Tod aus unserer Lebenswirklichkeit ausgeblendet und tabuisiert haben. Die ganz allgemeine (immer weiter zunehmende) Lebensangst in den sog. zivilisierten Gesellschaften, gepaart mit der Angst vor dem nicht vorhersehbaren. Nebenbei bemerkt: wieso entscheiden sich tausende junger Menschen in der Schweiz jedes Jahr freiwillig aus dem Leben zu scheiden? Ich habe vor Jahren einen österreichischen Prof. (Psychiater) gefragt; – der an der Sache hier in der Schweiz geforscht hat – ob es eine genetische Prädisposition gebe. Antwort: Nein. Die Erziehung und das Interagieren im unmittelabren Umfeld seien entscheidend. Interessant: bei Kindern von Einwanderer der 2. Generation sind die Suizid-Raten (schreckliche Bezeichnung) genauso hoch wie bei indigenen Schweizern. Ergo: Das ganze hin- und hergerechne, mit Prozenten, Fallstatistiken, Verlaufsanalysen usw. usf. ist nur das schmückende Beiwerk und im Prinzip relativ gegenstandslos. Man kann daran sterben. Ja. Wie an so vielen anderen Dingen auch. Nicht schön, aber letztlich unabwendbar.

    • @ Swiss Crossair

      Ihren 2ten Kommentar (an mich gerichtet…), der war sehr treffend formuliert und entspricht der Tatsache, dass in Italien das Prinzip des „Tacheles“ Überhand hat, anstatt die Struktur/Infrastruktur etc. sich entsprechend anpassen würde, oder noch besser sollte!
      Nochmals ein Dankeschön für Ihrer Ergänzung, denn wer kritisiert kann auch wertschätzen!

      Cordialmente! Ars Vivendi

    • @ Professioneller Fintech Hyper

      Auch hier, Diffamierung des sozialen Gedankenguts des BR A. Berset und sie „schlägt) nicht nur unter die Gürtellinie, sie ist regelrecht widerlich. Und, dass ein (1) BR für sicher alleine entscheidet, das glauben wohl tatsächlich solche Id…..en wie Sie einer sind. Ignoranz ist heilbar, aber die der Dummheit nicht….Tippe auf zweit genannte Konklusion.

      PostScriptum> eine wahre Wohltat für mich, Ihnen das zu kommentieren!

  49. Das Jammern gehört zum Kulturgut der Schweiz. Besonders habe ich erbarmen mit den Reichen, die jetzt nicht mehr in der Kronenhalle ihre Geburtstage feiern können oder die gebotoxten Goldküsten Cougars, die nicht mehr ihren Bling Bling oder Gucci Wildlederleggings shoppen können. Oder deren Sugar Daddy Ehemänner, die nicht mehr ihre jüngeren Nebenfrauen oder Escorts für ein Schäferstündchen treffen können. Da trösten auch nicht die fetten Bankauszüge mit den tollen Aktiengewinnen von 2020 oder das jährlich gewachsene Immobilienportefeuille. Mit der Pandemie sitzen wir alle mehr oder weniger im gleichen Boot. Das Virus radiert die Klassenunterschiede aus und das ist gut so.

    • Wieso sollten die Sugar Daddys plötzlich ihre Nebenfrauen nicht mehr treffen können? Habe ich da irgendwas aus Bersets Massnahmenküche verpasst?

    • @Zimmer: Berset wird sich bestimmt nicht selbst ins Bein schiessen, und Sugar Daddy Aktivitäten unterbinden.

    • @Zimmer

      Berset hat ja Erfahrung mit Nebenfrauen und die Rolle des Sugar Daddy ist ihm wohl auch nicht fremd.

  50. Lieber Herr Stoehlker
    hier ein gewünschtes starkes Signal: dieser Artikel ist eine nicht zusammenhängende Aufzählung von „Philosophen“ . Ich verstehe nicht was Sie sagen wollen. Haben Sie irgendetwas geraucht ? Oder sonst eine geistige Verwirrung ?

    Also bitte bitte bitte schreiben Sie nicht mehr.

    • @Martin Honegger: Ihrem Kommentar entnehme ich, dass Sie nichts verstehen, nicht rauchen und geistig verwirrt sind? Wozu leben Sie? Gehen Sie auf die Kempalp und feiern Sie Fondeuplausch … Schweizer Tugend: Nichts sehen, nichts hören, nichts tun … stopp … doch Roslinlipicken … und das wichtigste: Was bringt es mir? Schweiz ist die Welt: Faxgeräte und Krypto … Schweigen ist Gold und die SVP Braun und das Gesundheitssystem das Beste Bersetstück Kuchen.

  51. Lieber Herr Stöhlker
    Ich schätze Ihre Beiträge auf IP, auch wenn ich längst nicht immer einer Meinung bin.
    Aber: Sie übersehen oder ignorieren, dass die Berset-Dikdatur kein Unfall ist, sondern dass hier gewaltige Mächte die Plandemie nutzen, um sich noch mehr Macht (im Westen) zu krallen.

    Berset mit seiner Gesichtswindel ist wie Angela, ein billiger, williger Handlanger. Er hofft wohl, im neuen byzantinischen Reich von Googles Gnaden auch zum Hof zu gehören.

  52. Nur am Rande: Der Mann, der in Landsberg
    „Mein Kampf“ geschrieben hat, war kein Deutscher, sondern Österreicher. Ein mit der Gabe der Ironie gesegneter Publizist hat einmal festgestellt: Es ist Österreich gelungen, die Welt glauben zu machen, dass Hitler ein Deutscher und Beethoven ein
    Österreicher gewesen sei…

    • getreu dem österreischischen Motto „bellum aut (sprich: die Deutschen) gerere“, sie machen es mit Wiener Schmäh…

  53. Mit Furor in die Tasten gehauen, frech, polemisch und häufig nicht ganz der Wahrheit entsprechend – also eigentlich die perfekte Mischung für eine unterhaltsame Sonntagslektüre……. aber Moment mal: Weilt Peter Stamm nicht mehr unter den Lebenden?

    • Sorry, schon berichtigt. Es war Jürg Federspiel, der bei Weil am Rhein ins Wasser ging.

  54. Herr Berset, als Niete, hält anscheinend nur noch die marode Struktur seiner anvertrauen, unfähigen Gesundheitsbehörde zusammen.
    Herr Berset mit seinen Beratern und seiner Gefolgschaft gehören öffentlich gewürdigt, als neue Nieten in Nadelstreifen.
    Herr Berset trägt als Markenzeichen einen Hut, warum wohl? Wer denkt, der Dödel-Hut sei eine Anspielung auf Gessler und seine unlauteren Motiven ist ein Schelm.
    Doch warten wir ab, von wem Herr Berset in Zukunft Ehre für seine Misswirtschaft erhält. Diese Leute sind für mich in Zukunft nicht mehr wählbar.

    Am Meisten Verantwortung tragen aber die Politiker, welche noch immer mit dem Impeachment von Herrn Berset und dessen nicht haftbaren Beratern zuwarten.

    Es stinkt gewaltig in der Schweiz!

    Herr Stölker, machen sie weiter Rabazz und zerren sie die noch unbekannten COVID Drahtzieher auf die Bühne. Es wird Zeit, dass diese Personen öffentlich Rechenschaft ablegen müssen.

    • @Impeachment für Herr Berset: Läuft schon mein Lieber! Aber Schweizer Justiz ist wie der abgesetzte Staatsanwalt – da lacht die Welt … aber das VOLK (wo ist es?) kann es ändern. Aber die Schweiz ist für Revolution nicht bekannt, sondern deutsche Sage: Tell ;-)) und Eid-Genossen immer die Schokoladenseite …. Menschenrechte? Milliardäre bekommen Impfung … der Steuerzahler kann warten.

      Video: Verbrechen gegen die Menschlichkeit Dr. Fuellmich, Jurist:
      https://www.fuellmich.com/news/verbrechen-gegen-die-menschlichkeit-money-talks-v/

  55. Ich beobachte auch in meinem Umfeld, wie die Menschen in Lethargie, Alkoholismus und Depression verfallen. Manche verfallen aufgrund von Bewegungsmangel auch sichtbar und verdummen schlicht, insbesondere die Arbeitslosen und Kurzarbeiter.
    Leute: So geht es nicht weiter! Werdet endlich AKTIV! Kämpft endlich gegen die Politiker und Beamten, die euch einsperren! Und zwar mit ALLEN Mitteln!
    Jeder kann irgendetwas tun! Protestieren! Plakate aufkleben! Propagandaplakate des BAG entsorgen! Leserbriefe schreiben!
    Trefft Euch (Offline und Online). Vernetzt Euch! Aktiviert andere Menschen!
    TUT Irgendwas! Zeit habt ihr genug!
    Ihr kämpf um eure Jobs! Um Eure Freiheit! Um die Freiheit eurer Kinder!
    Und jetzt: Aufstehen und MACHEN!

    • wählt einfach SVP- die einzige Partei, die noch denken kann! Die oft linken Medien verteidigen den Sozialisten Berset bis aufs Blut. Negative Leserkommentare werden in den Tageszeitungen unterschlagen!

    • Dieses Rahmenabkommen in dieser Form wird sogar ohne SVP-Stimmen abgelehnt! Auch wenn sch hier die SVP wieder als Retter der Nation aufspielt.

    • An Felix:
      Sie irren gewaltig. Würde sich die SVP nicht seit Jahren mit allem was sie hat gegen diesen Rahmenvertrag wehren, wäre er schon längst unterschrieben. Auch sie müssten sich verneigen vor der SVP. Und zwar tief.

    • @Realistischer Bürger, die SVP hat mehrfach gegen Arme politisiert und Reiche gefördert. Wenn die Partei das nicht getan hätte, würde ich sie unterstützen.
      Generell mag ich Parteien nicht. Es liegt an ihrem Wesen, dass sie nie für den Bürger arbeiten, sondern für die eigene Macht.

  56. Mit Philosophie…….. nein, die bildet und ist gut fürs Gemüth, aber das nur füfs Individuum.

    Nein, die Gesellschaft kann nur mit Kämpfen gereinigt werden, damit muss man die Brut loswerden. Mit Brut meine ich unsere politische Klasse.
    Heute denke ich, das die Menschen ihre Kriege brauchen. Nur die reinigen die Köpfe nachhaltig und geben den Tüchtigen die Chance etwas zu verändern.
    Die eingebildete Corona Krise aber taugt dazu nicht……

    Der Schweizer kann nicht mehr Wehrhaft sein, er hat in den letzten 70 Jahren zu viel Wohlstand erlebt als das er sich vorstellen kann, den zu riskieren.
    Er ärgert sich vor allem, weil er gerade nicht in die Ferien fliegen kann.

    Gebt ihm das Fliegen zurück und alles ist vergessen.
    Kämpfen, nein Winkelried und Tell sind für solche Bürger nur Märchen aus längst vergangenen Zeiten. Widerstandsgeist …… ja war da nicht mal was, was mit Rütli und Guisan…?
    Wenn Schweizern der Sinn nach Helden steht, sehen sie sich einen Film mit Indianern, John Wayne oder Liam Neeson an, das wars dann….. und sie gehen schlafen, der hats denen mal gezeigt, das beruhigt sie.
    Was sie in den Filmen bewundern, im wirklichen Leben ……niemals….. niemals.

    Mit so einem Volk kann man alles machen auch den „Grossen Reset“ oder „Green New Deal“.

    Sieht man was in den USA passiert, da wurde eine Wahl gestohlen…. und man kommt damit durch.
    Die US Bürger aber sind viel wehrhafter wie unsereins, trortzdem ist die Wahl gestohlen worden.
    Unabhängige Gerichte, … das war einst einmal. Sogar der Republikaner John Roberts als Vorsitzender im Supreme Court, wollte sich nicht für die Demokratie einsetzen.

    Ob Philosophie da hilft ?
    Ja tut sie, aber nicht dem Land, sondern dem Wehrhaften um seine Gedanken zu ordnen. Die Kinder die im alten Griechenland oft mit 10-12 Jahren quasi in die Kriegschule eingezogen wurden, die lehrte man auch Philosophie nicht nur das Führen des Schwertes.

    —————————————————-

    Wer wissen will was sich gerade so tut, hier kann man was interessantes lesen.

    Totalitärer Globalismus
    Das Großkapital benutzt die „Coronapandemie“, um seine Verwertungskrise durch ein autoritäres Regime zu lösen . Teil 2/2.
    von Eric Angerer

    https://www.rubikon.news/artikel/totalitarer-globalismus-2

    • Sei vorsichtig wenn du von Krieg redest! Nicht weit von hier hat man vor nicht allzu langer zeit, alte Narren mit einer Panzerschreck in der Hand an die Front geschickt. Da wird der ‚Boomer‘ dann zum ‚Boomber‘.

  57. Stöhlker, unbedingt spazieren! Fahren sie zum Parkplatz Forch. Gehen sie auf die Guldenen, oder zum Wehrmännerdenkmal, dürfen sie als grossmäuliger Papierlischweizer. Oder fahren sie zur Schifflände Maur und umrunden den Greifensee, eventuell nur bis Niederuster und dann wieder mit dem Schiff nach Maur. Philosophieren sie auf den Spaziergängen auf Teufel komm raus. Nehmen sie etwas zum lesen mit, Jean-Paul Sartre oder Thomas Moore. Nur eine Bitte, belabbern sie nicht intelligente Leute die ihren Weg queren und studieren sie nicht an einem weiteren 2/1 Artikel rum. 2/1: 2 Sätze / 1 Leerzeile. Wobei die Leerzeile Symbol für das geschriebene Kalauer ist!

  58. Ja lieber Herr Stöhlker. Sie behaupten, Kurt Aeschbacher mache jetzt SVP Politik.
    Sie sagen das, weil Kurt Aeschbacher gegen den Rahmenvertrag mit der EU kämpft. Und das nicht er alleine. Auch Bernhard Russi macht mit im Kampf gegen das Rahmenabkommen.

    Aeschbacher und Russi? Haben sich der vormalige Fernsehmoderator und der vormalige Skirennfahrer je in der Öffentlichkeit politisch geäussert?
    Sicher nicht. Aber jetzt ist ihnen das Thema derart wichtig, dass sie ein Tabu brechen.

    Alle Parteien ausser der SVP behaupten zwar, man könne die Differenzen lösen, denn es gehe ja nur um:
    1. Die Unionsbürgerrichtlinien. 2. Die staatliche Beihilfe. 3. Den Lohnschutz.

    Das ist gelogen. Es geht vor allem um den Europäischen Gerichtshof EUGH.

    Schon die Unionsbürgerrichtlinien sind schlimm. Wenn die angenommen werden, hat jeder EU- Bürger das freie Niederlassungsrecht in der Schweiz.
    Sobald er hier ist, hat er Anrecht auf die gleichen Sozialleistungen wie wir. Die Sogwirkung kann sich jeder vorstellen. Aus 8,5 Millionen werden schnell einmal 10 oder 12 Millionen. Unsere Sozialwerke werden geplündert.
    Wenn ein EU-Papass eingeführt wird, ist unser Schweizerpass für immer verloren.

    Viel schlimmer als die Punkte 1.2.3. aber ist der EUGH. Bei Differnezen mit der EU gibt`s zuerst ein Schlichtungsgericht, wenn man sich nicht einig wird, geht der Streit an den EUGH.

    Dann bestimmt der EUGH alles.
    Er kann Schweiz Abstimmungen verbieten oder für ungültig erklären. Steuern bestimmen, wieviele Migranten wir aufnehmen müssen etc. etc.
    Auch die jetzt angenommenen Unionsbürgerrichtlinien, die staatliche Beihilfe und der Lohnschutz kann vom EUGH jederzeit geändert werden.

    Ich hoffe, das die Bürger hier erwachen bevor es zu spät ist. Als einzige versuchte bisher die SVP (gegen die Herr Stöhlker und alle Mainstreammedien seit Jahren hetzen) diesen Knebelvertrag zu verhindern.

    Möge es der SVP gelingen. Sonst haben wir unser Land und unsere Demokratie, endgültig verloren. Hilfe von Aeschbacher und Russi ist da sehr willkommen.

    • @Mit Hilfe von Bernhard Russi und Kurt Aeschbacher,

      Darf ich Sie daran erinnern, dass es augerechnet die SVP und ihr SVP-Frontmann und Finanzminister Herr Ueli Mauer waren die den finanziellen Erfolg der Steuervorlage (St17) von einer weiterhin massiven Zunahme der Einwanderung abhängig gemacht haben?.

      Beweis: https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/allgemein/steuerpolitik/fachinformationen/berichte.html#-747570948

      Diese Studie des EFD ist an Verlogenheit und Hinterhältigkeit kaum zu überbieten. Herr Russi und Herr Aeschbacher sollten sie genau lesen und verstehen. In dieser Studie des Eidg. Finanzdepartament – also Gestalten die direkt mit dem SVP-Frontamnn zusammenarbeiten- steht Zitat: „Per Saldo werden jährliche fiskalische Mehreinnahmen von 1,4 Milliarden Franken übrigblieben.“ Zu diesen Mehreinnahmen, welche die durch die Reform verursachten Steuerausfälle kompensieren sollen, zählt die Studie auch 938 Mio CHF weitere Sozialabgaben. Man hat also fehlende Steuereinnahmen mit weiteren Sozialabgaben verrechnet!!! Wie verlogen muss man sein in diesem Land? Sie wissen doch ganz bestimmt, dass Steuern dem Staat, Sozialabgaben aber den Versicherten gehören, oder? Die Liste an Hinterhältigkeit ist endlos…..aber solange wir den Russi und Aeschbacher haben wird alles gut….unglaublich was in diesem Land los ist….wir werden zerlegt und merken es nicht…wie Recht Herr Stöhlker hat…

    • Russi findet Putin interessant, weil er einmal bei ihm Audienz hatte als er sich als Berater für den Pistenbau für die Olympiade in Sotschi betätigte.
      Ob allerdings Bewunderung angesagt ist anlässlich der systematischen Beseitigung von Kritikern ist eine berechtigte Frage.

    • Es sind nicht einfach Sozialleistungen welche dem Unionsbürger in der Richtlinie zustehen könnten…. es sind:
      -Sozialversicherungsleistungen, wie IV, AHV oder SUVA Renten
      -Fürsorge- und Sozialhilfe, wie Alimentenbevorschussung, existentielle
      Sozialhilfe, Ueberbrückungsleistungen
      -Leistungen der ALV bei Arbeitslosigkeit und EO bei Mutterschaft / Vaterschaft.

    • Man kann es sowies nicht verstehen, warum unsere Politiker unser Land derart unterjochen, ja verhöhkern wollen! Da könnte man gerade so gut der EU beitreten, was ja wahrscheinlich von der Classe Politque auch so gewollt ist. Oder sind unsere Politiker etwa gar so dumm, dass sie es gar nicht merken.

      Wie sagte schon Oscar Wilde?

      „Ich glaube nicht an den Fortschritt, sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit“.

      Das wirds wohl sein, dass unsere Class Politque noch immer glaubt, das sei Fortschritt, dabei ist es pure Dummheit. Tragisch nur, dass wir von solchen Pfeifen regiert werden.

    • Bisher habe ich erwartet, dass der Rahmenvertrag mit der EU ohnehin bei ein Referendum nicht überleben wird. Ganz sicher sollte man aber nicht sein. Vor allem sollte der BR nicht weiter Zeit und Energie in dieses unglückliche Vorhaben investieren. Deshalb sollte man diese Übung nun abbrechen. Gesichtsverlust einiger Politiker hin oder her.

    • @Julius Müller
      @Mika

      was Sie – und Andere – nicht wahrhaben wollen ist einfach zu erklären und basiert auf zwei blinde Flecken: Stockholm-Syndrom und Unwissenheit darüber was im eigenen Land los ist. Die Zugezogenen verursachen Einrichtungskosten – Wohnung usw. – und die Kantone haben ihre Steuersätze im Schnitt von 19,5% auf 14,3% gesenkt und werden dafür vom Bund teilweise entschädigt. Natürlich hängt die Einwanderung nicht nur von der steuerlichen Wettbewerbsfähigkeit ab; doch der Versuch, der Bürgerlichen Parteien durch (ultraliberale Wirtschaftspolitik seit 20 Jahren) und mit Steuersenkungen Investoren in die Schweiz anzulocken und so Arbeitsplätze zu schaffen, ist grandios gescheitert, in dem die verheerenden Nebenwirkungen (Immobilien usw.) dieser verfehlten Strategie für die B+C Schweiz offensichtlich sind.

      Ein kleines Detail: wir sind Exportweltmeister, oder? Nun, seit 1993 sind in den klassischen Exportindustrien (Pharma, Uhren, Maschinen, Finanzdienstleistungen) per Saldo Arbeitsplätze vernichtet worden. Gemessen an der Bevölkerung ist die Beschäftigung in diesen Sektoren um 16 % zurückgegangen. Jetzt haben wir eine noch weitere sehr negative Begleiterscheinung dieser Wirtschaftspolitik, nämlich ein immer grösserer Teil der Einwanderer – und auch Schweizer – gehen nach der Pensionierung in die Heimat, bzw. in den Ausland, um so die Kaufkraft der Rente deutlich zu erhöhen. Die Schweiz aber ist auf die Nachfrage der Rentner dringend angewiesen. Sieht so ein Erfolgsmodell aus? Denken Sie nach….

  59. Sorry aber hier muss man einfach ganz pragmatisch bleiben, Berset hat seinen Laden, das BAG, nicht im Griff. Da muss man nicht lange darüber philosophieren, und wir alle müssen das jetzt ausbaden. Was dort alles falsch gemacht oder nicht gemacht wurde, mit über 600 Angestellten, ist nicht vorstellbar.

    • Warum falsch gemacht?
      Die machen genau das, was BigPharma will. Der Berset spielt zur Ablenkung den Pausenclown.

    • Er spielt beides zusammen: den Pausengloon und den Chaschperli.

  60. Wie viele vermuten geht es mittlerweile um andere Themen als SARS-CoV-2. Nun hat sich ein Corona Lockdown Turbo geoutet. Uni Prof. Christian Zeller. Er befürwortet ultra harte Massnahmen. Die Wirtschaft komplett stilllegen. Als Beispiele nannte er die Rüstungs- und Automobilindustrie. Merksch öppis? Diese „Talk im Hangar 7“ Sendung ist ansonsten wohltuend, weil auch Lockdown Kritiker ausgiebig zu Wort kommen. Allne a schöne Sunnitig.
    https://www.servustv.com/videos/aa-25tgf17992112/

  61. Was soll denn dieses Geplapper? Will uns Herr Stöhlker mit seinem Geschichts- und Philosophiewissen beeindrucken?

    • Ja, wenn man in der Schule nicht gut war und sich später nicht weiter gebildet hat, dann fallen solche Texte schwer. Stöhlker schreibt auch primär für die Intelligenteren, denen denken nicht so schwer zu fallen schein, wie ihnen. Es ist nie zu spät, die Wissenslücken aufzufüllen. Zeit haben jetzt ja mehr als genug, also bildet euch weiter, sonst bleibt ihr stehen.

  62. Weiter anschreiben wider den tierischen Ernst! Schon die Ismen des Zwanzigsten Jahrhunderts liessen sich nur mit Humor und Philosophie überleben, wobei die Grenze dazwischen bekanntlich fliessend ist wie das Rinnsal, an dem sich die Lorelei kämmt.

    Nachdem es ja nun zu jedem Aspekt des Daseins und zur Philosophie selbst eine „Philosophie“ gibt – das reicht von der Finanzphilosophie über die Dessertphilosophie bis hin zur Philosophie des Geistes, hat Ruth Schweikert sicher nicht Recht, wenn sie Geschichtsphilosophie leugnet, und damit die Vorhersehbarkeit von Katastrophen, die uns wieder Werkzeuge zu ihrer Vermeidung an die Hand gibt, wenn man sie denn nicht ignoriert.

    Der Tragödie Erster Teil („Habe nun, ach! Philosophie …“) endet ja auch mit dieser Erkenntnis: „Bilde mir nicht ein, ich könnte was lehren, Die Menschen zu bessern und zu bekehren.“

  63. Also ich bin jetzt ziemlich verwirrt, nachdem ich diesen Aufsatz gelesen habe. Mir ist nicht klar geworden, was Herr Stöhlker eigentlich mitteilen will.

    Ausser im letzten Abschnitt: gehen Sie doch spazieren und lassen Sie das Schreiben.

  64. Schriftsteller: Gunnar Kaiser

    Ich will dass ihr Angst habt! Ein Leckerbissen das Gespräch dieses hochintelligenten Mannes mit Norbert Bolz:

    https://www.youtube.com/watch?v=B85u05fQUeo

    Berufspolitiker, Tagiboulevard-, Blick-, 20 Min.-, Tagesschau und Arenakonsumenten, bitte absehen diesen Link anzuklicken, Sie werden es nicht verstehen.

    Für alle anderen; ein Augenöffner erster Güte! Auch gut erklärt weshalb obige und deren Konsumenten und Gläubige, obwohl keine existentielle Bedrohung vorhanden für über 99 % der Menschheit, einer solchen infantilen Gesellschaft eine gigantischen Sicherheits und Umweltindustrie untergejubelt werden kann.

    Dies und viele andere wunderbare Erklärungen weshalb Politiker die Bürger als zu blöd betrachten für sich selbst verantwortlich zu sein, und weshalb viele Bürger dies sogar noch befürworten bevormundet zu werden wie Kinder.

    • Stellenweise gefällt mir das Video, stellenweise gar nicht. Der Interviewte beschreibt z.B. die Schule/Universität als toll, aber eigentlich verlangt die Schule/Universität viel, und es muss geliefert werden. Lange Ausbildungszeiten bedeuteten nicht, wie er sagt, dass die Leute nicht erwachsen werden wollten, sondern dass sie ihre Bedürfnisse aufschieben über sehr viele Jahre, um mehr zu haben in der Zukunft. Ich kann mir auch vorstellen, dass der Interviewte eine andere Universität erlebt hat und eine andere Schule, als es sie in jüngerer Zeit gab. Jedenfalls erlebte er keine Schule/Universität mit der Münchhausen-Psychose.

  65. Lieber Klaus, unbedingt weitermachen, war hochamüsant!

    Du kannst gar nicht genug anecken, denn: Viel Feind – viel Ehr!

    • Georg von Frundsberg schlug 1513 die Italiener mit diesem Spruch : ) ebenfalls in den Diensten der Habsburger…sollten sich diese doch als cleverer erwiesen haben, als allgemein angenommen wird?

    • Lieber Herr Bechtiger,

      Genau, das unterscheidet unseren Klaus ihn von Ihnen, mein lieber Freund.

      Denn Lobhudelei hat der Klaus am wenigsten nötig, da er über ein gesundes Selbstvertrauen verfügt.

      Freundlich grüsst

      Dolf

      Das andere ergibt sich dann von selbst: Ehre sei wem Ehr‘ gebührt.

    • @ Weitermachen!

      kurz und bündig kommentiert und das mit hochachtungsvoller Bravour! Danke, tut gut!

  66. Es wird zu viel geschrieben und geschwatzt und wenig gehandelt. So überlassen wir den Initiatoren des Regierens durch Angst ein freies Feld. Das Virus besiegte Demokratie und Verstand.

  67. Sehr geehrter Herr Stöhlker,
    eines muss man ihnen lassen, schreiben, dass können sie sehr gut.
    Zum Thema COVID:
    Das Bewusstsein der Menschen lässt zu wünschen übrig. Sehr viele sind zu fest mit ihrem eigenen Ego identifiziert. Gefangen in dieser Identität, von der Gesellschaft getrieben, höher, weiter, schneller, um nur noch mit Materiellen Bullshit zu prahlen.
    Die Zeit ist gekommen, die Balance zwischen inneren und äußeren Reichtum zu finden. Mit Klarheit und einem offenen Geist sollten wir füreinander Dasein, dabei das Denken weglassen und mit dem wahren Sein aufeinander zugehen. In diesem Sinne einen schönen Sonntag.
    Herzlichst
    Roger Bieri

  68. „Peter Stamm, von Beruf Lehrer, der Philosoph unter den Schweizer Schriftstellern, meinte, der Mensch müsse lernen, sich plötzlich „unter neuen Aggregatzuständen“ wiederfinden. Damit sah er Covid-19 voraus. Er selbst erlebte dies nicht mehr, sondern ging in den Rhein.“

    Herr Stöhlker, wen meinen Sie konkret mit diesem Zitat? Der Schriftsteller Peter Stamm hat sich weder das Leben genommen noch war er je als Lehrer tätig. IP sollte ihre Beiträge auf korrekte Faktenlage prüfen, da sie ja nicht dazu in der Lage sind. Falls Herr Hässig nicht dazu in der Lage ist, kann ich dies gerne übernehmen. 😉

    • Ganz schlimm sowas. Peter Stamm lebt. Es geht ihm gut.Bin der Ansicht, dass dies subito korrigiert wird.

    • Glücklicherweise wurde der falsche Hinschied von Peter Stamm im Artikel von Klaus Stöhlker umgehend entfernt. Ganz bestimmt meinte er den Schriftsteller Jürg Federspiel mit seinen Meisterwerken „Geographie der Lust“ und „Die Ballade von der Typhoid Mary“.

      Der in Basel lebende Jürg Federspiel ist im Januar 2007 ganz plötzlich verstorben.

    • Danke „Exilschweizer in München“. Peter Stamm lebt. Sie haben IP von einer grossen Blamage bewahrt.

  69. Wirr ist nur der Vorname dieses Artikels, der allein aus einer Aneinanderreihung (inhalts)loser Gedankengänge besteht. Was bringts? Viele weitere seltsame Wortmeldungen werden folgen aus dem Universum der selbsternannten Experten, die letztlich nur eines bewirken: Hass, Intoleranz und Spaltung einer an sich uneinigen Gesellschaft, die mit der anstehenden Komplexität nicht fertig wird. Ich wünsche einen schönen Sonntag.

  70. Was soll das wieder? Will der Wörterbläser vom Zollikerhügel uns zeigen, dass er fast alles liest, was entfernt etwas mit Intellekt zu tun hat ? Wobei der 3-Minuten-Ei-Ogi eher die Ausnahme ist, die die Regel bestätigt. Er soll doch bitte einen langen Waldspaziergang machen.