Homeoffice-Lovers schaufeln sich Grab

Banker-Gewerkschaft fordert „ewiges“ Zuhause-Arbeiten, NZZ warnt vor Job-Abwanderung ins Ausland. Zeitung hat recht.

Die Forderung der Wirtschaftsverbände nach raschem Ende von Homeoffice sei verheerend, so die Chefin des Bankpersonal-Verbands in einer Stellungnahme an den Bundesrat.

Eine Lockerung sei „kein dringendes Bedürfnis“, Homeoffice habe sich „in der Praxis bewährt“, so die „Gewerkschaft“ der Schweizer Banker.

Die NZZ warnt heute umgekehrt, dass weiteres Arbeiten von zuhause aus die Leute in trügerischer Sicherheit wähnen würde.

„Angestellte im Home-Office, nehmt euch in acht!“, so das Wirtschaftsblatt. Was sich „bequem“ von zu Hause aus erledigen liesse, das könne „oft billiger im Ausland“ stattfinden.

Wohliges Nest (NZZ)

Die Zeitung hat recht. Jobben in Jogging-Hosen ist riskant. Die Firmen, allen voran die Homeoffice-afinen Banken, lernen in der Krise die Zukunft.

Sie erkennen, wie viel möglich ist ohne physische Präsenz. Die ganze Programmierung kann von Polen oder Bangalore aus passieren, ebenso viele der Callcenter-Aufgaben.

Das ist schon heute der Fall. Hinzu kommen neue Aufgaben, für die es teure Spezialisten wie Physiker und Mathematiker fürs Risk Management braucht.

Diese rekrutierten die Banken in der Schweiz. In Zukunft ist das nicht mehr nötig. Mit Teleworking und Zoom-Meetings können die benötigten Cracks in Rumänien, Russland und China sitzen.

Sie erhalten dann eine für dortige Verhältnisse Top-Entlöhnung, bauen sich eine Villa in ihrer Heimat, sind die neuen Könige des Landes.

Während die Schweiz verliert. Bisherige vermeintlich sichere Arbeitsplätze verschwinden – für immer.

Die Leute, die heute von Homeoffice schwärmen, tun sich mit dem Ruf nach ewiger Heimarbeit keinen Gefallen. Vielmehr könnten sie die ersten Opfer der Brave New Arbeitswelt sein.

Naiver Verband? (SBPV)

In der alten Welt entstand Neues durch Geistesblitze im Gespräch – am Pult, beim Kaffee, im Gang.

Das hatte einen Wert.

Fällt diese Befruchtung wegen Virus und Heimarbeit weg, ist der Risk-Crack in Bukarest für viele Banken und Versicherungen das bessere Investment als der Schweizer mit seiner teuren PK.

Die Freude am Homeoffice leuchtet ein, wenn man die unnützen Sitzungen und Chefs mit Komplexen in die Waagschale wirft.

Sie wirkt aber naiv, wenn die Mitarbeiter glauben, sie hätten nichts zu befürchten.

Solange die Krise anhält, sind Kündigungen und Job-Verschiebungen in Billig-Ländern politisch inkorrekt.

Vom Tisch sind sie damit nicht. Im Gegenteil.

Sobald die Wirtschaft wieder aufgeht, dürften insbesondere hiesige Finanzfirmen, die faktisch riesige Computer-Häuser sind, das Stellen-Outsourcing vorantreiben.

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Kommentare

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  1. Diejenigen Firmen allerdings, welche jetzt in der Folge der Pandemie einiges mit Homeoffice lernen konnten und danach finden, sie müssten diese Arbeiten ins Ausland verlagern, sind dann auch nicht die hellsten Köpfe. Wer denn soll mit der Zeit wenn das so weiter geht, die Dienstleistungen und Produkte kaufen, wenn die Menschen hierzulande immer weniger Jobs und haben und weniger verdienen? Aber gut, Manager müssen ja nur ein oder zwei Jahre voraus denken.

    • Welche Pandemie?

      ist mal der Drosten PCR Test weg, ist auch die „Pandemie“ weg. Oder hat irgend jemand ernsthaft geglaubt die Grippe sei nach Jahrzehnten einfach verschwunden?

  2. Ich denke Homeoffice ist wohl das kleinste Übel was uns passiern kann.
    Den wir verschenken unser Land Tag für Tag.
    Man bedenke dass bei ca. 8Mio Personen 2Mio Ausländer sind und ca 1Mio. einegbürgert. Die Verschleierung der Einbürgerungen werden uns mal das Genick brechen. Wenn die Ausländer in Überzahl sind, haben wir echten Schweizer!, nichts mehr zu melden. Unser Land war einst so schön und jetzt herrscht nur noch die Geldgier der einzelnen Firmen. Es ist zum kotzen wenn ich sehe was wir unserem Land antun. Mein Grossvater der im 2Weltkrieg unser Land an der Grenze verteidigte würde sich im Grab umdrehen, wenn sehen würde was hier passiert.
    Die einzige richti Initative für unser Land ist, Stopt per Sofort die Einbürgerungen. Warum müssen überhaupt Ausländer eingebürgert werden? Jeder soll seine Staatangehörigkeit behalten, aber wählen sollten nur echte Schweizerbürger dürfen. Es kann nicht sein, dass Ausländer über unser Land entscheiden und dies hat absolut nix mit Rassismus zutun. Ausländer sollen ihre Niederlassungsbewilligung erhalten aber sicherlich keinen roten Pass! Genug ist genug und jetzt ist es genug!!! Stopt die Einbürgerungen und verfälscht die Anzahl der Schweizerbürger nicht mehr. Bald ist es zu spät und dann muss auch keiner mehr jammern, denn dann werden wir fremd regiert und sichernicht zu Gunsten des echten Schweizer Volkes. !!!!!!

    • …das Pferd ist schon lange in Troja. Game over, die nächsten 3 Dekaden geht es mindestens so weiter wie jetzt. Everything else is wishful thinking. Die SVP war leider zu naiv, zu dumm… Sie haben inzwischen die ganze Medienlandschaft gegen sich (vor allem Blochers Verkauf der Baz an die stocklinke Tamedia – da langt man sich doch nur noch an den Kopf…) und dann helfen sie sich nicht einmal richtig gegenseitig (was die Linken natürlich frischfröhlich in linkem Kumpanennepotismus machen) – SVP einfach, leider, leider, … zu dumm…

  3. Das ist dann dasselbe Experiment, das die Banken mit der Auslagerung des IT Supports in Billiglohnländer gemacht haben. Wie lange dauerte es, bis auch die letzte Grossbank das wieder rückgängig gemacht hat?

  4. Das ist aber nichts neues. Zig UBS/CS, SwissRe oder Zurich Teams die nicht gerade minderqualifitiert sind (Asset management, Risk Management, Actuarial Reporting) sitzen seit Jahren in Polen, Indien oder Bratislava. Jetzt fällt es einfach auch den ewig gestrigen auf die schön brav von 8 bis 20 Uhr im Büro ackern.
    Das Problem ist ja nicht das Homeoffice, sondern dass fast alle Jobs im Finanzsektor die nicht direkten Kundenbezug haben genausogut woannders erledigt werden können.
    Wenn man ehrlich ist, auch zu sich selbst wenn man in so einem lustigen Reporting Job festsitzt, dann ist der added value für die Firma, Gesellschaft im allgemeinen kaum gegeben. Bescheuerte Margen in der zweiten Kommastelle optimieren, theoretische Economic Capital modelle, das meiste unnötig.
    Es wird in den nächsten 10 Jahren noch ein böses erwachen geben bei den Bürohelden die meinen ihre Modelling und Reporting jobs sein super wichtig. Alles ist ersetzbar und die zeiten ändern sich.
    Das Problem ist vielmehr dass man in einem super starren System das vor allem im Deutschsprachigen Raum gelebt wird, de facto mit den ersten 2 bis 5 Jahren fast komplett festgeschrieben ist.

    Daher besser selbstständig machen, auswandern oder sonst was neues anfangen.

  5. Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, dass die Arbeit in der Schweiz nur so viel wert ist, weil sie im Office stattgefunden hat.

    Da bin ich gänzlich anderer Meinung, Herr Hässig. Wenn Ihre Arbeit tatsächlich mehrheitlich zwischen Kaffemaschine und Gang ihren Wert verdient hat, dann ist das ihr ganz persönliches Problem und kein kollektives Problem der Schweizer Arbeitnehmer.

  6. Der Artikel hat bestimmt gewisse Punkte, welche schlüssig sind. Aber der Artikel greift zu kurz. Wenn man dies aus VWL-Sicht sieht, dann hat keiner der Anspruchsgruppen Interesse, dass das Lohnniveau in der Schweiz sinkt. Die Auslagerung von Heimarbeit in andere Länder hätte ja die Folge, dass die Löhne in der Schweiz sinken würden. Folglich müssten auch die Wohnungsmieten sinken. Da sehr viele Mietobjekte den Pensionskassen gehören, haben diese wiederum kein Interesse, dass die Mieten sinken. Der Staat hätte mit erheblichen Steuerausfällen zu rechnen und müsste langfristige Investitionen zurückschieben. Die Zuwanderung würde auch abnehmen, da sich die Löhne am Ausland angleichen würden. Kurz gesagt: sobald das Lohnniveau in der Schweiz markant sinkt, ist das Modell nicht mehr aufrecht zu erhalten und es gäbe markante Verwerfungen. Das derzeitige Modell ist aber vermutlich sowieso nicht nachhaltig.

  7. Auch hier dürfte es ausschlaggebend sein, in welcher Branche man arbeitet. Für Beamt***innen gilt natürlich, das Home Office nahe beim Amt ideal ist. Man braucht weniger Zeit fürs intrigante Power Play (Inhouse Fighting), und kann zuhause noch was anderes tun. Gesuchte Leute im Software- und Informatik-Bereich können ja eh seit langem von überall aus arbeiten. Ingenieure und Wissenschaftler werden wohl ohne ein Minimum an Aufenthalt bei den Baustellen oder Labors nicht auskommen. Telekom- und andere Dienstleister mit viel Kundenkontakt sind jetzt schon stark ausgelagert. Im Banken- und Finanzbereich weiss man noch nicht so genau, wie die Zukunft aussieht. Am einfachsten ist es für Handwerker: Die braucht man auch künftig lokal – und analog! Kein Software-Spezi kann ihr Loch im Dach flicken. Gerne würde ich es sehen, wenn vermehrt auch Schweizer Frauen gezwungen würden, in Billiglohnländern einer Arbeit nachgehen zu müssen. Damit sie wieder etwas mit der Wirklichkeit in der grossen weiten Welt in Kontakt kämen. Garantiert daheim bleiben wollen die Öko-Aktivisten, Lokalpolitiker, die NGO-Bewegten, die Agrarlobby und Heimatschützler. Die sind im Ausland nur bedingt willkommen, und dort fehlt es an Geld für sie. Und wenn sich dann auch die AHV-Rentner wegen dem überteuerten Schweizer Preisniveau ins Ausland absetzen, verbleiben im Land nur noch die integrierten Ausländer ohne Stimmrecht, die Sans Papiers und einige Bergler, die auf (ausländische) Gäste hoffen…

    • Da steckt aber eine ganz tief in der Vorurteilskiste. Und scheinbar ist sein Typ nicht bei uns schweizer Frauen gefragt, wenn es so abfällig über uns redet. Wird schon seinen Grund haben.

    • Am besten hören wir in der Schweiz endlich auf zu arbeiten und wählen diejenigen, die das dazu notwendige Wissen und die Erfahrung haben.

  8. Schlaue Leute tun dies schon lange. Ein Bekannter in IT sitzt im Süden. Hat mit seinem Chef einen Deal gemacht: 20% weniger Gehalt. Am Ende verdient der viel mehr (praktisch keine Steuern, keine Abzüge). Und lebt von unter 100`000 CHF wie ein Kaiser.

  9. Und wieder einmal wird mit der Panik-Keule geschwungen, was das Zeug hält. Es ist ja nun nicht so, dass Gewinnmaximierung etwas neues ist und – oh Schreck – Arbeitsplätze erst seit Corona ins Ausland abwandern.
    Wer schon Erfahrung am Arbeitsmarkt einbringt, weiss, dass Wandel die einzige Konstante ist und auch bleiben wird. Solche Anpassungen fanden immer statt und werden es auch weiterhin tun. Denn die Schweiz hat mehr zu bieten als nur teure Arbeitskräfte, und auch im Ausland ist der Markt für qualifizierte Arbeitskräfte nicht unendlich.
    Wie so oft wird sich mit der Zeit eine Art Balance einstellen. Es werden Arbeitsplätze verschwinden, ob dies aber zwingend „nur“ diejenigen sein werden, die nun auf Homeoffice schwören, wage ich zu bezweifeln. Dafür werden auch wieder neue entstehen.
    Und es wird sich wohl ein hybrides Modell, sprich eine sowohl-als-auch Lösung bei vielen Arbeitgebern (Vorteil: weniger Office-Space etc.) und Arbeitnehmern etablieren.
    Also – stay cool, es wird wohl nicht so heiss gegessen, wie’s in der Presse gekocht wird.

  10. Bin für 100% Remotearbeit und Basislohn global. Dann verteilen sich die Menschen endlich wieder besser über den Globus. Diese irre Nackenschnauferei in der CH ist zum kotzen. Ausserdem profitieren hierzulande wieder einmale Wenige (die Kurt Fluri Gang) auf Kosten vieler, die für immer arm bleiben und wie die Masthühner verdichtet und abgezockt wohnen müssen.

  11. Da werden noch einige „Heimarbeiter“ auf die Welt kommen. Gut möglich, dass die grossen Unternehmensberatungsfirmen heute bereits Pläne für das Nearshoring von Back Office-Arbeitsplätzen erarbeiten.

    Für einen Bank-„Heimarbeiter“ eine Lohnsumme von ca. Fr. 14’000 aufzuwenden wenn es auch für einen Bruchteil davon in Polen geht, macht betriebswirtschaftlich gesehen keinen Sinn.

    Kommt hinzu: Ein grosser Teil der selbstgefälligen Back Office-Leute haben sowieso Migrationshintergrund. Da kann man das Back Office ebensogut zum halben Preis  in deren Heimatländer auslagern.

    In den nächsten paar Jahren rechne ich damit, dass ein paar Hunderttausende von Arbeitsplätzen genearshored werden. Eine grosse Chemiefabrik z.B. lässt die Rechnungen schon lange in Rumänien verarbeiten.

    Nachdem das Bankgeheimnis gefallen ist, kann das Nearshoring ohne grosse Sorgen vorangetrieben werden.

    And nothing of value will be lost!

    • Ui! „Selbstgefällige Backoffice-Leute mit Migrations-Hintergrund“. Ist ja böse, aber nicht ganz unfalsch. Richtig hingegen ist, dass die „Schweizer OHNE Migrations-Hintergrund“ vor lauter teurem Leben und guten Karriereaussichten bisher kaum noch Kinder gemacht haben. Entweder die Schweiz muss mit den „Selbstgefälligen“ zurecht kommen, oder sie wird sich altersschwach entleeren…

    • Ihr Kommentar ist rassistisch und verletzend für alle Back-Office Leute die unter widrigen Umständen täglich ihr bestes geben.
      Kenne keine Bank die für kleine Back-Office Mitarbeiter eine Lohnsumme von Fr 14000 aufwendet.
      Wir sind es gewohnt für einen kleinen Lohn bis über die Grenze der Belastbarkeit ausgenutzt und dann wegrationalisiert zu werden.
      Wir sind es gewohnt uns von Front Leuten beschimpfen zu lassen und trotzdem freundlich und sachlich zu bleiben und die Extrameile zu gehen, obwohl wir chronisch unterbesetzt sind und weder Zeit, noch Budget haben und nur selten Dank erhalten. So sieht es aus im Back Office, Herr Keller!

    • „Ein grosser Teil der selbstgefälligen Back Office-Leute haben sowieso Migrationshintergrund.“

      Das war schon zu meiner Zeit so. Und diese Leute nervten gewaltig! Stets am Jammern wie teuer und schlecht die Schweiz war, im Ausland einkaufen und hier den Lohn beziehen. Kann mir gar nicht vorstellen wie es heutzutage sein muss!

    • Ihr Kommentar ist zum kotzen. Meine Freundin arbeitet im Backoffice und muss sich durch Leute an der Front beschimpfen und unter Druck setzen lassen, weil sie sich an Bankenprozessen vorbeischummeln möchten. Sie hat jeweils am Donnerstag schon 40 von 42 Stunden Wochensoll erreicht und verdient weit abseits von 100K CHF!

      Und wissen sie was? Sie ist sogar Schweizerin!

  12. Eine gewisse Zeit funktioniert es, je länger aber Homeoffice ein Dauerzustand ist, desto mehr werden die Nachteile sichtbar. Das beginnt bei schlecht eingerichteten Arbeitsplätzen, dem Verlust von sozialen Kontakten, dem Zerfall der Teamarbeit, der Absorbierung durch ständiges telefonieren. Schlechtere Ernährung je nach Situation. Dazu Verödung der Innenstädte mit den ganzen Folgeproblemen. Ich finde Homeoffice situativ sehr gut, aber als Dauerzustand ist es eine Katastrophe.

    • Kann ich nur bestätigen. Wie viele haben den einen vernünftigen Arbeitsplatz zu Hause, wo sie ungestört ihrer Beschäftigung nachgehen können ? Das wird bei der Glorifizierung des HO nur zu gerne ausgeblendet.
      Und wie ist das mit einem Sicherheitskonzept für vertrauliche Daten ? Wenn ich sie in der Firma bearbeite, dann ist niemand fremdes da, der die Daten nicht sehen kann. Habe ich sie aber zu Hause auf dem Bildschirm, kann sie jeder einsehen. Von dem Ehepartner bis hin zur Konkurrenz.

    • @ Michael:

      „Habe ich sie aber zu Hause auf dem Bildschirm, kann sie jeder einsehen. Von dem Ehepartner bis hin zur Konkurrenz.“

      Haben sie denn die Konkurrenz zuhause, währendem sie arbeiten? Komisch. Ausser natürlich, die Konkurrenz arbeitet nicht oder nur wenig und kommt extra zu ihnen nach Hause, um ihnen auf den Bildschirm zu schauen 🙂

  13. Ja man kann vieles aus dem Ausland lösen und billiger erledigen. Wir verkaufen zugleich Wissen und Know how. Dann braucht es die Firmen in der Schweiz auch nicht mehr. Die Geiz ist Geil Mentalität ist unser Ende. Nichts gelernt aus der Corona Krise. Was für einen Wink mit dem Zaun Pfahl braucht man noch? Wir beziehen schon simple Masken aus China, Impfstoff aus Russland. Was braucht es noch um die Augen zu öffnen. WIR BRAUCHEN AUCH JOBS UM ZU KONSUMIEREN…. VERGESSEN!?

    • „…Die Geiz ist Geil Mentalität ist unser Ende. Nichts gelernt aus der Corona Krise…“

      Tja, der dumme Schweizer. Schafft sich selbst ab. So eine Bundesverräterin sagte doch mal an der Landesausstellung „La Suisse n’existe pas“. Leider zeigt es sich nun, dass die Tante recht hat(te).

  14. Die Gedanken von Herrn Hässig, dass „Home Office“ ein Abwandern von Arbeitsplätzen auslösen wird, kann ich nicht nachvollziehen.

    Unsere Wirtschaft funktioniert nach dem Prinzip der Maximierung des Verhältnisses von Ertrag und Kosten. Der Prozess „Kosteneinsparung durch Verlagerung von Arbeitsplätzen“ ist schon lange in Gang. Dazu brauchen die Wirtschaftsführer keinen Bundesrat, noch Gewerkschaften, die ihnen diese Möglichkeit aufzeigen. Erfolgreiches Auslagern von Arbeitsplätzen ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie Technik, Datensicherheit, Ausbildung in Billiglohnländern, Steuerfragen, .. , aber sicher nicht von gewerkschaftlichen Forderungen nach vermehrtem „Home Office“.
    Die Zeit der Nationalstaaten, welche je „ihre“ Wirtschaft haben, ist – ausgenommen China – längst vorbei. Grosskonzerne sind längst international, der nationale Touch ist nur Steuer- und Maketing bedingt. Produktions-, Verwaltungs- und Steuerstätten sind jeweils am optimalen Ort.

  15. Die spontanen Ideen gehen verloren, und die Konflikte auch. Man merkt nicht mehr, wer wie stark ist. Man kann den Charakter der Angestellten nicht mehr beobachten. Deshalb kann man ihren Einsatz auch nicht mehr gezielt lenken.

  16. Schon der Untertitel „Banker-Gewerkschaft fordert „ewiges“ Zuhause-Arbeiten“ ist eine Verdrehung der Tatsachen.
    Der Artikel bezieht sich auf einen kurzfristige Lockerung der Corona Massnahmen und die daraus folgenden Nachteile.
    Wer glaubt dass Firmen, ihre langfristigen Entscheidungen gemäss den Wünschen der Gewerkschaften treffen, ist ohnehin auf dem Holzweg.

    Outgesourced wurde schon lange vor Corona und das wird auch weitergehen.
    Dumm nur, dass so die Zellen der vielen teuren neu gebauten Mietkasernen nicht gefüllt werden können. Das wird dann auch einige Eigentümer treffen, die am Outsourcing mitbeteiligt sind.
    Aber so weit denkt ja ein auf kurzfristige Gewinne fokussierter ja nicht. Zusammenhänge sind wurscht.
    Im Notfall kann man ja die nicht rentierenden Mietliegenschaften immer noch in die eigene Pensionskasse schieben und so die Verluste solidarisch an die noch nicht outgesourcten verteilen.

  17. Ob der Rumäne, der für eine Firma in der Schweiz arbeitet, von Rumänien aus, im Homeoffice in der Schweiz oder in der Firma vor Ort arbeitet, ist doch einerlei. Der Schweizer darf zuschauen. Und dank Personenfreizügkeit finden sich immer im 500 Millionen eU-Personenpool Kandiaten für einen minimalen Lohn.

  18. Komisch….ich habe das Gegenteil erlebt.
    Trotz dem Wohnsitz in der Schweiz, habe ich über LinkedIn bereits das 3-te Jobangebot aus USA erhalten von Homeoffice für die Amis als Informatiker Remote von Homeoffice zu arbeiten…..

    • Das ging mir auch so im nicht Informatikbereich. Und als pay check hat man sich dann so 1/3 oder 1/2 des schweizer Salärs vorgestellt. Die Entscheidung fällt da leicht.

  19. Die Gewerkschafter der Bankangestellten sind alles Nieten. Haben von der Privatwirtschaft null Ahnung. Bin dort schon vor Jharen als Mitglied ausgetreten.

  20. Fernsehen macht dumm, Handys sind überflüssig, Bitcoin ist gefährlich, Homeoffice macht arm….

    Das einzige was real ist: Die NZZ ist bald pleite.

  21. Sehen wir es so: mit der „Drohung“ an die Homeoffice Belegschaft wird immerhin zugegeben, dass es diese Jobs jetzt und in Zukunft braucht! Wwo sie sitzen sei dahingestellt, da hat man aber schon genug einschlägige Erfahrungen gesammelt. Die ganze Batterie an Chefs, Halbchefs, Consultants, HR Coaches und Sitzungsveranstalter die „vor Ort“ immer sehr beschäftigt tun und darum auch entsprechend gut entlöhnt werden sehen im Moment halt eher ihre Felle davonschwimmen. Gerade die „verarbeitenden Läden“ laufen überall erstaunlich gut ohne deren Zutun. Da geht man wohl gerne mal zur Presse und droht ein bisschen, nicht dass es den Leuten noch zu wohl wird

  22. Nach dem großen Umbruch (dem „great reset“) gibt´s dann die Auflösung der Bankgewerkschaft Schweiz.

    Anstatt dessen eine global organisierte Bankgewerkschaft mit irgendeinem englischen Namen.

    Diese wird dann den Schweizer Bankangstellten erlären, daß ihre Löhne viel viel zu hoch sind. Und die in Indien viel zu niedrig.
    Und daß man in der Schweiz als Bankangestellter die Gürtel endlich enger schnallen muß.

    Postfinance ist mit ihrer IT schon in Indien. Und das als Staatsbank.

    https://www.netzwoche.ch/news/2018-01-30/postfinance-ersetzt-kernbankensystem

    2004 kam der Gedanke auf: https://www.itreseller.ch/Artikel/45995/Schweizer_Dienstleister_aufgepasst_Postfinance_erwaegt_Offshoring.html

    • „…Postfinance ist mit ihrer IT schon in Indien. Und das als Staatsbank….“

      Oh… Das wusste ich nicht! Das stösst mir sauer auf!

  23. Da könnte man auf den Gedanken kommen, die Führung der Bänkergewerkschaft vertrete nicht die Interessen ihrer Mitglieder sondern die der Arbeitgeber ihrer Mitglieder.

  24. Mich, haut es vom Stuhl.
    Da gibt es ein „neues“ Syndrom, das hat es in sich,
    😊😂🤣🤣🤣 das Kubasyndrom.
    Das grassiert inzwischen bei den Regierenden, auch bei so einigen ach sooooooo schlauen Wissenschaftlern.
    Ursache zu viel Homeoffice.
    Praktisch logo auch andere werden zunehmend daran Leiden.
    Wie äussert sich dieses Syndrom???
    Der Geistige Warnehmungshorizont wird laufend kleiner.
    Nicht genehmes wird Systematisch verdrängt und ausgesperrt.
    Längerfristig entwickelt sich daraus Geistesschwäche resp. eine Verkleinerung das Geistigen Horizontes.
    ( Oder in Strassensprache ausgedrückt zu chronischer unheilbarer Verblödung.😊🤣🤣🤣)

  25. Also die Bank die ich kenne, wollte mal alles in Indien und hier vor Ort mit Indern machen, weil die – fraglos – gut sind und nur die Hälfte gekostet haben.
    War für uns eine harte aber auch lustige Zeit. Egal was Du den gegeben hast und nachgefragt hast, ob sie es verstanden haben. es kam immer ein ja zurück. Und hatte man einen so halbwegs zum Fliegen gebracht, konnte es schon mal vorkommen, das am nächsten Morgen ein ganz anderer auf dem Stuhl sass. Der Chef erklärte, das der Vorgänger nach Hause zu seiner Hochzeit gefahren ist – dieser Neue aber ein Topprogrammierer sei. Das mag gestimmt haben, aber er hatte 0 Ahnung von dem Fachgebiet..
    Hat man dann bald wieder eingestellt.

  26. Wie so vieles im Leben hat auch Home Office Vorteile und Nachteile. Kurz- und mittelfristig führt jedoch kein Weg daran vorbei. Priorität in Bezug auf Lockerungen sollten jetzt eindeutig Läden und Restaurants haben. Zur Vermeidung von Jojo-Effekten sollte der Bundesrat bereits jetzt klar kommunizieren, dass an der Home Office Empfehlung bis mindestens Sommerferien festgehalten wird.Eine überstürzte Rückkehr ins Büro, nur weil die Fallzahlen 1-2 Monate sinken, ist vollkommen unnötig.

  27. Home Office Lovers?
    Office Lovers?

    Die Welt von Lukas ist wirklich einfach und besteht aus Stereotypen.
    Keiner ist ein Corona Lover und Home office Lover oder hater. Keiner hats wirklich ausgesucht und gewollt.

    Mein Gott… wie banal dieser Artikel.

  28. eine neue Idee wäre mal, das Management auszulagern. Dort sind die Kosten am höchsten und der Benefit wäre somit am grössten, auch weil der Schaden verringert würde.
    Ein Versuch wärs wert.

  29. Die Banken (und andere Firmen) werden teure Leute in CH, die sie mit billigeren Leuten anderswo ersetzen können, auch dann nicht auf Dauer in CH beschäftigen, wenn sie wie früher mit Anzug im Büro am Paradeplatz sitzen. Man wird weiterhin und verstärkt 1. weglassen, was man weglassen kann, 2. vereinfachen, was man vereinfachen kann und 3. billiger rekrutieren, was man billiger rekrutieren kann. Und wenn die in CH verbliebenen Mitarbeiter von zu Hause arbeiten wollen, spart man eben noch einen Teil der Büromieten ein. Die Aktionäre freut es, und den verbleibenden Teil des Managements auch.

  30. vielleicht merken dann aber auch mal einige, dass viele Chefs nicht mehr gebraucht werden, weil sie so unterirdisch sind, dass man im homeoffice unbehelligt von diesen Dummschwätzern, Folienauflegern und Command und Controllfreaks besser arbeiten kann.. weniger chefs == mehr und bessere Arbeitsqualität, freiere Einteilung der Arbeit und somit auch bessere Planung.
    Killt endlich die Command und Control freaks aus den Firmen dann klappts auch wieder mit dem Umsatz.

  31. Es gibt keinen Gegenpol, ausser IP und den SBPV.
    Schade, dass genau einer der beiden den anderen verunglimpflichen muss.

  32. Das ist Schwachsinn. Es gibt keine sicheren Arbeitsplätze. Mit oder ohne Home-Office können die Arbeitsplätze verlagert werden. Deswegen Home-Office.

  33. Aus eigener Erfahrung:

    1) Ist die Bildung in Rumänien, Indien, usw in der Breite auf dem Niveau der Schweiz oder anderen westlichen Ländern? Eher nicht. Zudem ist der Job Markt in solchen Ländern an Spezialisten recht klein (Top Ausbildung, Erfahrung in internationalen Banken) und die die es gibt, wollen eher in die Schweiz übersiedeln als remotely in Rumänien sitzen zu bleiben…
    2) Dank Schweizer Datenschutz kann man viele Rollen nicht ins Ausland auslagern.
    3) Der Gedanke ist nicht nur für die Schweiz gültig, sondern für alle Finanz Zentren: Warum Zürich, London, New York, Singapore, Tokyo und nicht Pune, Wrozlaw, oder die amerikanische Provinz?
    4) Ich bin Teil eines globalen Teams, mein Chef sitzt in London, seine Chefin in New York, mein Team ist in Zürich, Indien und Singapore. Ob ich den call mit meinem Chef vom Büro oder von zu Hause mache ist total egal. Aber ich kann in London nicht die gleichen Informationen/Daten sehen wie in der Schweiz, deshalb gibt es die Rolle hier und nicht anderswo…..

  34. Die Schweiz war noch nie eine Verliererin der Globalisierung und wird es auch diesmals nicht sein. Allenfalls wird sich das Lohn- und Preisniveau dem Ausland anpassen. Darin sehe ich aber keinen Nachteil.

  35. Nun, würde ja im Umkehrschluss heissen, wir könnten auch von Rumänien aus arbeiten!
    Ich war da schon mal, ist schön dort, es gibt noch viel Platz (im Vergleich zur CH). Jeder hat einen Garten, so wie wir hier früher. Ein Einfamilienhaus mit Garten ist dort noch ein realistischer Traum für eine junge Familie (ohne „Zustupf“ der Eltern). Die Sprache ist latin-basiert und somit einigermassen erlernbar. Bieten Sie mir eine Stelle in Rumänien an bei einem Schweizer Unternehmen und ich wäre die erste, die auswandert. Schauen Sie sich um, ist ja ist ja nicht mehr lustig hier!? Aussicht vom Balkon noch bis an die Mauer des Nachbarhauses, Zersiedelung bis ins ländlichste Kaff. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass in meiner Jugend in den 80er-Jahren noch überall Schmetterlinge waren. Die sehe ich nicht mehr. Sie doch auch nicht, oder? In anderen Ländern gibt’s die noch. Wir sind hoffnungslos überbevölkert in diesem Land. Die Machtausübenden haben aus meiner Sicht das Volk verraten mit ihrer Einwanderungspolitik, die sie uns als „Flüchtlingspolitik“ verkaufen. Und wir glauben den Scheiss. Was hat der Durchschnitts-Bürger von dem auf diese Weise generierten Wirtschaftswachstum? Vielleicht, dass er weiterhin auf seine AHV hoffen darf? Ich fürchte, die gleichen Zahlen sind in 30 Jahren die Hälfte wert. Jetzt kommt noch dazu, dass es so aussieht, als würde die Krankenindustrie fortan unser Leben bestimmen. Wie Clowns rennen kerngesunde Menschen an der frischen Luft mit Masken auf dem Gesicht herum. Ich fühle mich wie in einem Zombie-Apokalypsen-Film. Sie nicht auch?! Es ist mir unerklärlich, wie wir so blöd und naiv sind und alles glauben, was uns von SRF und dergleichen erzählt wird. Es gibt hier Gewinner und Verlierer, grosse Güte, sehen Sie es nicht?! Es ist ein Spiel. Es geht um unvorstellbar viel Geld und Macht. Stehen wir etwa auf der Gewinner-Seite? Auf welcher Seite stehen Sie? Ich selber fühle mich entfremdet von meinen Leuten. Und ich weiss, dass ich bei Weitem nicht die einzige bin. Was macht die Schweiz noch zu einem guten Ort, um Kinder grosszuziehen? Das Land meiner Kindheit ist gestorben.
    Also, wie komme ich nun an diese Aufenthaltsgenehmigung für Rumänien?!

    • Rumänien hat mit 96% die höchste Wohneigentums-Quote in Europa.
      Bis 1960 gab es bei uns noch viele Naturwiesen mit Sommervögeln,
      Grillen, Heugümper, Humbeln.
      Heute fast alles überdüngt oder asphaltiert und zubetoniert.
      Es gibt noch einige „Reservate“ in den Alpen, die vom Bund
      subventioniert werden.

    • Liebe@Halten Sie 1km Abstand,

      Ich kann Ihren Unmut verstehen. Aber wo liegen die Ursachen?

      „Die Machtausübenden haben aus meiner Sicht das Volk verraten mit ihrer Einwanderungspolitik, die sie uns als „Flüchtlingspolitik“ verkaufen.“

      Das grösste Staatsversagen von allen ist für mich das Wahlverhalten der Schweizer, die seit Jahrzehnten nicht in der Lage sind, den kleptokratischen Machtfilz des Parteien und Milizstaates aufzubrechen.

      „Was macht die Schweiz noch zu einem guten Ort, um Kinder grosszuziehen? Das Land meiner Kindheit ist gestorben.“

      1971 hat das Aussterben des Schweizer Volkes begonnen. Seither wird das Schweizer Volk durch andere „Bevölkerungen“ ergänzt, bzw. ersetzt. Die Medien schweigen, weil es Anliegen der unterwanderten bürgerlichen Parteien war – und ist – keine nachhaltige Sozial, Wohnungs, Bildung – und Familienpolitik zu betreiben. Haben Sie sich je gefragt, was sich unter dem Euphemismus Eigenverantwortung verbirgt?. Partikular-Interessen von eidgenössischen Seilschaften die und verraten und verkauft haben.

      Glauben Sie, die 2.und die 3. Säule seien Zufälle? Sie erinnern sich; bereits bei Tag 1. ihrer Einführung begründeten diese Interessen-Gruppen ihre Vorstösse mit einer vermeintlichen Pleite der AHV. Alles Lug und Betrug – Gestern wie Heute! Resultat: zu wenige Frauen im gebärfähigen Alter; eine sehr niedrige Geburtenrate; Liegenschaftenspekulation; horrende Verschuldung des Privatesektors; Verschandelung der Landschaft; Zerstörung der Bodoiversität; Lebensmittelmittelimporte usw. usf. Das alles verkauft man uns als Erfolgs-Modell à la Suisse und Horden von Unwissenden klatschen noch dabei. Sehen Sie, die Steuerung dieses immer kolossaleren Vermögens stellt eine interessante Einnahmequelle für den Finanz- und Versicherungssektor dar. Letzterer zog es damals gezielt vor, dass die AHV-Rente sehr tief ist, und zwar dergestalt, dass der von ihnen verwaltete Teil der Altersvorsorge (zweite Säule: Pensionskasse, und dritte Säule: Einzelversicherung) so hoch wie möglich ausfällt. Da liegt der Hund begraben und der Trümerhaufen liegt vor unseren Augen.
      Bleiben Sie gesund…

    • Rumänien, ok, aber sie werden auch „rumänisch“ verdienen, 1000 EUR max. Oder glauben Sie jemand wird Ihnen SchweizerLohn zahlen? 😀

      Zombie-Apokalypsen-Film – ich stimme zu. Junge maskentragende Menschen (besonders Männer) auf den leeren Strassen – es ist schrecklich, welche verblödete passive Schafe wir geschaffen haben. Aber das gleiche passiert überall, in USA, UC Berkeley, 1968 rebellierten Studenten gegen Vietnam Krieg, heute sitzen sie gesperrt, können nicht einmal an die frische Luft gehen…und akzeptieren das alles ohne aufzumucken.

    • Sie haben’s auf den Punkt gebracht! Wir wurden zu Entwurzelten und Fremden im eigenen Land! Geld und Macht regiert unsere Land, wir sind verkommen zu einer „Corona Diktatur“!

    • Es könnte aber auch sein, dass wenn Sie älter und krank werden, dann gern wieder in die Schweiz zurückkehren möchten. Hoffentlich können Sie gesund alt werden !

    • @halten Sie…. Sie waren also schon mal dort – Ferien oder mehrere Jahre gearbeitet? Dies ist der Kernpunkt für einen Auswanderungs-Entscheid und keine Emotionen oder Frustrierung. Auch ich als Generationen-Schweizer war über 20 Jahre in Uebersee tätig und bin beileibe nicht immer glücklich mit gewissen Dingen in der Schweiz, insbesondere mit der Politik (sprich Flüchtlinge,horrende Staatskosten),aber nehme dies gelassen: Wahltag ist Zahltag!

    • Genau so ist es.

      „Wie Clowns rennen kerngesunde Menschen an der frischen Luft mit Masken auf dem Gesicht herum“.

      Dank Menschen wie Ihnen muss man nicht jede Hoffnung verlieren beim heutigen Wahnsinn der abläuft.

    • Selten eine solch prägnante Zusammenfassung der gegenwärtigen (aber doch schon seit vielen Jahren anhaltenden) Befindlichkeit für uns ca ü50 gelesen. Von links bis rechts werden wir seit gefühlten Jahrzehnten an der Nase herumgeführt und uns eine masslose Zersiedelungs- und Einwanderungspolitik als notwendig und erstrebenswert verkauft. Wir haben gar nichts gewonnen durch diese Politik. Lebensqualität (ausser natürlich für eine kleine Minderheit) sieht anders aus. Es mangelt an Freiraum, nicht nur in m und km gemessen.

    • Verdichtetes Bauen. Kommt jetzt immer mehr. Auch das so eine Errungenschaft des Kommunismus. Angeblich zum Schutz des Kulturlandes.Effektiv aber damit wir noch mehr Immigranten aufnehmenn können. Ist ja ein Gebot der Menschlichkeit. Sagt Gutterres. 50000 Zuwanderer netto im Jahr,das ist die Bevölkerung einer mittleren Kleinstadt pro Jahr. Da mussen wir halt schon einwenig zusammenrücken und solidarisch sein.Sagt Sommarruga.Dass die allerdings alle ausgerechnet in die kleine Schweiz müssen,obwohls in den grossen Ĺändern viel mehr Platz hätte, hat weniger mit den Menschenrechten zu tun als damit, dass die Isentität und die Kultur der Schweiz den Globalisierern ein Dorn im Auge ist, und deshalb verwässert werden muss. Hat Mao mit den Tibetern ja auch so gemacht.Lokale Kulturen sind der Feind des Kommunismus,sagt Guterres.

    • Recht haben Sie ja. Aber sagen dürfen Sie’s nicht. Sonst werden Sie von all den Gutmenschen gleich wieder in den Senkel gestellt.

    • Wir haben Personenfreizügigkeit mit Rumänien. Dort einen Job sichen und dann dorthin auswandern. Nur weshalb wollen „alle“ Rumänen in die Schweiz?

    • Packen Sie schon Ihre Koffer oder hauen Sie immer noch die Tasten voll mit Jammer, Elend und Zähneknirsch?
      „… ausser man tut es.“
      Hopp! 😉

    • Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Es scheint so, dass den meisten die Fähigkeit zum klaren Denken abhanden gekommen ist.

      Seit jeher werden die Massen durch Medien gesteuert. Wie? Durch das schüren von Ängsten wie mögliche Sicherheitsverluste sind viele nichts anderes als folgsame Schafe. Schalten Sie Ihren Fernsehen aus, lesen Sie lieber ein gutes Buch, haben Sie keine Angst mehr und Leben Sie endlich wieder. Denken Sie wieder selber.

      An die Politik, ich für meinen Tei erwarte eine Rückkehr zur Normalität ab 1.März, fertig mit der Coronadiktatur und den Sonderbefugnissen für den BR, Öffnung von allen Geschäften, fertig mit der Maskarade. Die ängstlichen unter uns, können ja weiterhin zu hause bleiben und sich draussen oder im Auto maskieren. Und nein, ich bin keine Verschwörungsanhängerin und stehe auch keiner Partei nahe – man nennt es gesunden Menschenverstand.

  36. Nun, die Idee, das HomeOffice endlos zu verlängern und die Jobs ins Ausland abwandern zu lassen, ist wirklich eine dümmliche Furzidee. Alle Experimente des Outsourcings ins Ausland sind kläglich gescheitert. Sie erinnern sich an all die jämmerlichen Call Centers oder die Verlegung von IT Abteilungen in den Ostblock oder nach Indien. Kläglich gescheitert. Oder zB. haben Verlage wie Springer das Setzen der Texte nach Indien verlagert. Absoluter Schwachsinn, Qualität gleich null. Also, wenn Banken mit solchen unausgegorenen Ideen hausieren, wissen Sie, dass hier Konzepte vollständig fehlen.

    • Aufgepasst! Die technischen Möglichkeiten haben sich enorm verbessert. Das Tracking im Lockdown hat das enorme Potenzial aufgezeigt und man musste gezwungenermassen investieren. Der Pay back wird sich garantiert rechnen. Insbesondere die Bankenlöhne sind noch massiv überhöht aufgrund der Exzesse des cleveren Bankgeheimnisses, das bekanntlich geschliffen wurde.

    • Die staatliche Postfinance hat die IT nach Indien verlagert.

      Bisher funktioniert alles noch.

      Die Frage ist aber, was ist, wenn es mal zu politischen Verwerfungen kommt und sich Indien gegenüber der Schweiz z. B. genauso unrechtmäßig verhält wie die Schweiz im Moment gegenüber Vekselberg.
      Einer politischen Verwerfung zwischen USA und Rußland, bei welcher die angeblich neutrale Schweiz einschließlich ihrer Gerichte (!) Partei ergreift und sich als Diener der USA aufführt inklusive politischen Urteilen:
      https://schweizerzeitung.ch/viktor-vekselberg-erhaelt-bei-staatlicher-schweizer-postfinance-kein-konto/

  37. Ich denke es geht ihnen vor allem Darm, einen gangbaren Lösungsweg, auch für Nicht-Führungskräfte, zu finden. Den Verband aufgrund eines Statements zu verunglimpflichen, ist diffarmierend und ist destruktiv.

  38. Woher willst Du denn das wissen Lukas? Gestern noch Berset kritisiert, weil er keine Ahnung habe – wo ist denn Dein Track Record, um darüber urteilen zu können, was in punkto Home Office Sinn macht und was nicht?

    Einmal mehr zeigst Du Deine Unfähigkeit, über den Tellerrand zu blicken. Home Office heisst nicht, dass es nur ein von Zuhause aus arbeiten gibt. Aber neu eben als flexibles Arbeitsmodell in Ergänzung zum traditionellen Büro. Dass es ddn Kontakt im Büro braucht, um die sozialen Mechanismen in einem Team zu entwickeln scheint nach einem Jahr Home office klar. Müssen deswegen alle Mitarbeiter jeden Tag ins Büro pendeln? Nein.

    Die Vorteile, welche dadurch nur schon in punkto Verkehr etc erzielt werden können, werden auf diesem von Hass gezeichneten Hetzerblog bewusst ausgeblendet. Lieber mit der Angst der Leute spielen, lieber weiter hetzen! Nur dann gibt es Klicks und Kommentare. Erbärmlich Lukas, erbärmlich

    • Genau so ist es Huky! I couldnd agree more! Dann gibt es doch nicht nur diese kleine Minderheit, die hier ein grosses Maul führt, und welche durch ihre tiefe Frustrationstoleranz immer tiefer sinken in ihre Verschwöhrungsteheorien hinein und sich als Covidioten outen.
      Nach langjähriger Erfahrungen mit outsourcen nach Indien, Polen etc und dem Ärger, der Unzufriedenheit und den ernüchternden Erkenntnissen die diese nur bonusfördernden Projekte gebracht haben, weiss man, dass eher Repatriierungstendenzen bestehen.
      Ach ja, offensichtlich ist es auch auf diesem Blog so, dass sich die Covidioten viel mehr zu Wort melden als sie im Volk vertreten sind.

    • Schalte mal Dein Hirn auf “Nachdenken”. Irgendwann realisierst Du auf dem Holzweg zu wandeln ! Die NZZ und LH sehen klarer.

    • Der Kommentator,der es sich nicht zu schade ist, den Namen von lh zu verunstalten,bloss weil er anderer Meinung ist als diese rote Anonymling, will also, dass die Lohnbezüger,grösstenteils Beamte, nicht mehr zur Arbeit müssen,sondern die paar Sachen die es zu erledigen gibt,vom Bett aus erledigen können.Wegen des Menschenrechts auf persönlichen Kontakt mit den Kollegen,wenn es einem darum zumute ist,sollen die Arbeitgeber verpflichtet sein, die Bürostrukturen weiterhin bereitzuhalten. Als richtiger Roter hat der Anonymling natürlich auch die passende Ausrede parat. Hat er vermutlich den Coronastrategen abgeschaut.Weniger Verkehr zum und vom Arbeitsplatz. Dafür Verkkehr zum Lädelen, ins Fitness und zum Waldrand zum Spazieren mit den Kindern,die auch nur noch zu Schule müssen, wenn sie wollen.

    • @ billige Hukas Lässig Kopie; Wer Anstand hat duzt nicht, dort fängt es bereits an!

  39. Dieser Management-Trick ist einfach. Zuerst ins Home-Office auslagern und dann in Schritt Nr 2 gleich ganz ins günstigere Ausland (Irland, Indien usw). Alles eine Frage der Zeit. Und wenn sich jemand beschwert ist eben Corona schuld….

  40. Das wird kommen. Erst recht wenn die Krise noch weiter gefördert wird, dann wird nämlich das Outsourcen von Büroarbeiten zwingend. Das meiste lässt sich aus dem europäischen Osten und Süden wesentlich günstiger erledigen und dort gibt es auch Leute die Deutsch können.
    Schweizer sind zu träge und hier ist alles zu teuer und das ist Fakt.

    • So dann können die Firmen, die outsourcen ihre Produkte auch gleich im Ausland verkaufen, weil dann hier viel mehr Leute arbeitslos sind. Und das dann zu einem vielen billigeren Preis. Die Rechnung geht also gar nicht auf. Billig produzieren und teurer verkaufen.

    • Die Schweizer zahlen vor allem die höchsten Mieten in Europa und die höchsten Kankenkassenprämien. Klar dass die anderen Europäer mit eniger Lohn auskommen.

  41. Wir haben Umsatz verloren, vor allem weil es unseren Kunden schlecht geht.
    Etwa jeder 3. unserer Mitarbeiter hat sich positiv zu den Massnahmen und zu Berset geäussert. Einzelne haben sogar Home Office gefordert, obwohl klar ist, dass dieses weniger effizient ist. Wir haben im Management-Team beschlossen, dass wir jede dieser Personen – die übrigens durchwegs zu den schlechtesten gehören – im Verlaufe des Jahres aus der Organisation entfernen werden. Wir können es uns nicht erlauben, Leute zu beschäftigen, welche unsolidarisch zu unseren Kunden sind.
    Wir werden derartig überflutet mit Spontanbewerbungen, dass ein Ersatz überhaupt kein Problem darstellt.

    • Richtig so und jetzt sollten wir gelichzeitig eine Volksinitiative zur Straffung der Institutionen starten. z.B. 30% Produktivitätssteigerung beim BAG, alle mit Hunden sollen gleich zu Hause bleiben und können dort für ewig mit ihren Vierbeinern Gassi gehen usw.

      Es geht nicht an, dass Unternehmen leiden und die Staatsdiener weiter aus dem VOLLEN schöpfen. Die Staatsdiener sind vom Volk angestellt – das Volk sind ihre KUNDEN.!!

    • Haha was für Fake News….da scheint sich ein alter Indianer um seine Zukunft zu sorgen. Kommst wohl mit der Entwicklung nicht mehr mit, was? Du gehörst nie und nimmer einem Management Team an…und bist wohl Einer, der neben der Mikrowelle stehen bleibt weil er denkt, dass sie sonst nicht läuft.

      Aussortiert werden genau die alten Indianer wie Du…survival of the fittest

    • Viele Managementheinis haben doch die Hosen voll, dass die Belegeschaft merken könnte, dass es ganz gut auch ohne sie und ihre Wichtigtuerei geht und sich der Alte eh nur im Büro versteckt, um auf IP abzuhängen oder zu tindern…

    • Ja klar, ein alter Indianer muss das so sehen. Vermutlich kommuniziert er noch per Rauchzeichen. Warum soll Home Office weniger effizient sein ? Weil sie dann ihre Angestellten nicht mehr kontrollieren können ?
      Wenn sie sich durch die Kündigungen mal nicht in’s Bein schiessen. Es wird schwer werden, gute Kräfte zu bekommen, wenn sie von vorn herein sagen, das sie HO ablehnen – egal wieviel Bewerbungen sie erhalten.

    • Das stimmt einfach nicht. Es kommt auf die Arbeitseinstellung des Einzelnen darauf an. Und wenn Sie im Verlauf der Digitalisierung auf die Umschaltung auf Home-Office nicht fähig sind, dann gute Nacht für Ihr Unternehmen. Nit gräne gell.

    • „Einzelne haben sogar Home Office gefordert …“

      Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben, ist es nicht Aufgabe der Mitarbeiter „Home Office“ zu fordern, sondern es ist Ihre Aufgabe, „Home Office“ anzuordnen.
      Obwohl gemäss Ihren Angaben dem Management-Team angehörend, haben Sie anscheinend von Führung, Gesetzen und Verordnungen nicht allzu viel Ahnung. Zudem spricht Ihr unsolidarisches Verhalten zu Ihren Mitarbeitern nicht unbedingt für Führungskompetenz.
      Seien Sie vorsichtig, nicht dass der Chef Ihre Defizite bemerkt und Sie durch eine Spontanbewerbung ersetzt. Denn Indianer sind vom Aussterben bedroht!

    • @ Alter Indianer: „Management Team“, der Lacher des Monats, wohl eher soziale Hängematte!

    • In so einer verkrusteten Firma würde ich nicht arbeiten wollen. Es kommt immer auf den Mix an. Homeoffice ist nicht per se weniger effizient. Richtig angewendet ist es im Gegenteil effizienter.

    • Also wenn jeder Dritte zu den Schlechtesten gehört, dann haben Sie in ihrer Firma ein Performance/Kultur Problem. Und da der Fisch bekanntlich vom Kopf her stinkt, müsste man vielleicht eher Sie austauschen

    • @Alter Indianer: Wenn angeblich 33% Ihrer Angestellten derart schlecht sind, dass sie entlassen werden müssen, dann würde ich mich als „Management Team“ hinterfragen, was am Einstellungsprozess derart schiefgelaufen ist, anstatt in der Öffentlichkeit auf dicke Hose zu machen. Vielleicht müssten gleich auch noch 100% des „Management Teams“ entlassenwerden? Wissen Ihre Kunden, dass offenbar jeder dritte Ihrer Personalentscheide krass falsch ist? In welcher heimeligen Hochmargen-Branche sind denn derartige Fluktuationen heute noch tragbar?

  42. Aber auch eine Riesenchance für vernachlässigte Regionen (Jura, Oberwallis), mit günstigen Steuersätzen, günstigen Bauland- und Mietpreisen naturliebende Homeworkers anzulocken, welche ihren Arbeitgeber in physischer Nähe wissen – und umgekehrt.

    • @Reto Derungs: Kanton Jura günstige Steuersätze? Noch nie gehört, bitte tägliche Ration von Pillen einnehmen. Danke. Atenciosamente

    • Das klappt nicht.

      Graubünden hab auch viele solcher Berggebiete, die man „strukturschwach“ nennt.

      Aber trotzdem ist eine Internetfirma, die nicht an einen Ort gebunden ist viel besser aufgehoben in Estland, Polen oder sonstwo.

      DENN die Bürokratie erdrosselt alles, es gibt völlig willkürliche Ermessenstaxationen, Mindeststeuern, Tourismus-Zwangsabgabe (welcher Tourist läßt eine Webseite erstellen?) für alle Firmen usw. usf.

      Für das Geld, das in der Schweiz an Bürokratie- und Verwaltungskosten anfällt, kann man in Estland eine Stelle bezahlen oder in Indien sogar 3 oder mehr.

      Die einzige Chance für Berggebiete oder das Jura und andere solche Regionen wäre, die Bürokratie und die Kosten auf ein vernünftiges Maß herunterzuschrauben.

      Aber „Beamten“-Stellen steigen zahlenmäßig überproportional zur Bevölkerung.
      Und die Löhne dieser Staatsangestellten zu allem Unbill auch noch überproportional im Verhältnis zu den Löhnen der Bevölkerung.

      Auch in struktur-armen Regionen des Kanton St. Gallens zum Beispiel das gleiche Strukturproblem im Kanton selbst:
      http://schweizblog.ch/unfasbares-verhalten-des-kantonalen-steueramtes-st-gallen/

    • Nur leider sind die Steuersätze sowohl im Jura, als auch im (Ober)Wallis horrend…

    • Ich weiss und habe nicht geschrieben, der Jura locke bereits mit tiefen Steuern und das Wallis pflege schlanke Verwaltungsstrukturen. Ich schrieb vielmehr, diese Kantone/Regionen erhielten aufgrund des Trends zum Homeoffice d i e C h a n c e, ihre Assets u.a. mit attraktiven Steuern besser zu vermarkten.

  43. Gewerkschafter sind nur in den Beamtenbranchen teilwirksam. In der Privatwirtschaft sind sie Gift für den nachhaltigen Erfolg.

    • Amen.

      Nichts ist für mich furchteinflössender als der Sozialismus. Sozialismus = das Gegenteil von individueller Freiheit, Ende der freien bzw. effizienten Marktwirtschaft und Ende unserer Zukunfts-Träume. Bitte macht das Euren Kindern klar. In der Schule gibt’s nämlich nur sozialistisch-ideologische Indoktrination der auf Ausdehnung bedachten Regierung, Gender-Blödsinn und ach, wenn ich nur an den Quatsch denke, der in den Geschichtsbüchern steht – grauenvoll. Am besten nehmt Ihr die Kinder gleich aus der Schule und macht Homeschooling.

  44. Home Office ist für Beamte toll. Da viele in ihren Büros früher ohnehin bei weitem nicht ausgelastet waren und die Arbeitszeit mit Kollegenknatsch, Ellbögeleien, Kaffepause und Ferienplanung ausfüllen mussten, dank sehr flexibler Arbeitszeit wenns draufam ohnehin gerade „an einer Sitzung“ waren, wenn ein Bürger anrief, können sie im Honeoffice allfällig anfallende Arbeit,etwa EMails der Kollegen checken, nach dem Zmörgele erledigen und können dann den ganzen Tag Joggen, Langlaufen oder Skifahren gehen oder mit dek geliebten Hund herumwandern. Offiziell zwar alles verboten, wird es von den Vorgesetzten heimlich toleriert, weil sie es auch tun. Noch nie hat man unter der Woche tagsüber so viele Jogger im arbeitsfähigen Alter gesehen.Und das natürlich bei vollem Lohn. Doch, Home Office ist gäbig.

    • Das ist nicht das Problem des Home-Office, sondern des sich selbst aufblähenden Staatsapparats. Mit dem Home-Office wird es einfach für Dritte – wie Sie – sichtbar.

    • @cala…..und es werden immer noch mehr! Anstatt einen effizienten, schlanken Staat (gemeint ist von Gemeinden bis Bund) wird der Koloss immer mehr ausgebaut und der Steuerzahler einfach zur Kasse diktiert wenn die Ausgaben die Einnahmen nicht mehr decken. Und wenn der Steuerzahler nein sagt, ist die Trick-Kiste mit neuen Abgaben usw. ein goldener Ausweg.

    • Ja, viele Mitarbeiter denken nur an sich und haben immer noch nicht begriffen, dass ihr eigentlicher Arbeitgeber der Kunde ist!

    • Die Fülle an Joggern könnte auch an Kurzarbeit oder Gastropersonal etc. liegen. Dank der Plandemie hocken viele gelangweilt zuhause… Dass der Beamtenapparat nicht der effizienteste ist, stimmt aber!

    • Kenne auch so jemanden gleich um die Ecke. War früher ein IT Direktor Futzi bei der zweitgrössten Bank und heute angeblicher „CIO“ bei unseren justiz futzies in Zürich. Sehe diesen unter Tags stundenlang am spazieren als neuer Beamten Pfosten lebt es sich gut. Ps als pensionierter habe ich ein Auge für solche Spezien 😁

    • Es ist auf Dauer unumgänglich,dass dr Wasserkopf Beamten (Ueli Mauer)massiv abgebaut wird. Die wirklch fähigen könnten bleiben und sind dann besser ausgelastet. Alle andern sollen Jobs in der Privatwirtschaft annehmen. Aldi Kassierin oder in einem Reinugungsunternehmen, in einer Beiz oder Baugehilfe.Dann kann Sommaruga weniger Migranten reinholen, die den Exbeamten die Jobs wegnehmen.

    • Jetzt haben sich die in ihre Ferienhäuschen und -Wohnungen im Tessin und in den Skigebieten eingenistet. Gejoggt wird mit Gangsta Kaputze und Taucherbrille, damit man inkognito bleibt. Der Beamtenrucksack mit dem Labtop drinn wird auch mitgeschleppt.

  45. Naja,

    man sollte es nicht zu überbewerten. Jeder grosse Laden hat Outsorcing betrieben und musste zum Schluss feststellen das die günstigen Löhne allein kein Argument sind.

    Die guten Fachkräfte sind scho in gut zahlenden Industrieländern und sobald man sich mit der 2. und 3. Wahl begnügen muss in den outgesourceden Ländern ist es sehr teuer alles was kaputt gemacht wurde wieder mühselig in CH aufzubauen.

    Da kann man sicherlich zufällig jeden schweizer Betrieb ab 4Stelliger Mitarbeiterzahl befragen wieviele Projekte ausgelagert wurden und zwangsläufig zurück mussten weil einfach die Qualität/Leistung nicht gestimmt haben.

  46. Dann ziehe ich halt nach Rumänien oder Brasilien.

    Die Banken wussten doch bereits vorher, dass die Jobs ausgelagert werden könnten. Wurde aus politischen Gründen bis anhin nicht gemacht.

  47. Hier wird suggeriert, dass der Schweizer Banker seinen Lohn nur hat, weil er ins Büro nach Zürich pendeln darf? Dass er nicht aufgrund seiner Ausbildung und Leistung angestellt ist, sondern weil er hier lebt? Dass er froh sein kann, überhaupt einen Job zu haben? Das ist durchsichtige neoliberale NZZ-Angstpropaganda, um die Lohnkosten zu senken. Wenn die Banken die gleiche Qualität billiger einkaufen könnten, hätten sie es schon längst getan. Die Bankergewerkschaft hat hier absolut Recht.

    • Was lernt denn ein Schweizer Bänker in der Ausbildung?

      Wie wichtig Geldwäscherei-Bestimmungen sind, wie schön das 4-Augen-Prinzip ist, wie man Papierformulare ausfüllt usw. usf.

      Warum schließen immer mehr Bankfilialen, z. B. zum Jahresende die UBS in Thusis?

      Weil es die Schweizer Bänker braucht? Wohl kaum. Wozu?

      Um eigene Produkte zu verkaufen und Provision zu kassieren?

      Die „Beratungen“ sind eh unterirdisch schlecht. Jeder kann sich per Mausklick besser im Internet selbst beraten.

  48. Sehr treffend geschrieben. Genau so wird es laufen. Allerdings wird dann auch das „In der alten Welt entstand Neues durch Geistesblitze im Gespräch – am Pult, beim Kaffee, im Gang.“ fehlen. Die heutigen (und gestrigen) HS-Absolventen steuern Betriebe, die sie eigentlich nicht verstehen, weil sie nie da real gearbeitet haben. Bei denen zählt Rentabilität per sofort mehr als Invention für die Zukunft.
    Tschüss Schweiz!

  49. nur ein beispiel:
    in spanien gibts aktuell zehntausende mehrsprachige kv’ler aus der hotelbranche, welche sofort und noch so gerne einen schweizer home office job für 1500 euro pro monat übernehmen würden. wenn es sein muss auch für das minimumsalär von 1100 euro.

    • Rufen Sie mal den Kundendienst von Sunrise an.

      Und fragen dann nach dem Wetter, ob es in Zürich auch so schneit oder auch so die Sonne scheint wie grad in Graubünden.

      Dann kommt die Antwort: „Das kann ich Ihnen nicht sagen“.
      Auf die verduzte Rückfrage, ob denn die Büros keine Fenster haben, erhält man die Auskunft, daß schon Fenster vorhanden, aber man sei am Balkan und nicht in Zürich.

  50. Es ist nie zu spät mit dem vernetzten Denken „anzufangen“. In diesem Sinne ist der NZZ oder dem NZZ Schreiber zu gratulieren.
    Andererseits: die Schweiz hat PFZ auch durch tatkräftige Unterstützung der NZZ. Die Schweizer Strukturen werden mit PFZ so oder so „verschwinden“, vom Zusatzrisiko eines (plötzlichen) Kollapses nicht zu sprechen. Also was soll dieses „Gejammer“ und diese plötzliche Sorge für den hiesigen Arbeitnehmer bzw. „Angestellten“?
    Nur ad-hoc Heuchelei?

    Oder:
    Wird die NZZ auch bei Thema PFZ ein bisschen vernetzter Denken können in Zukunft?

    Und:
    Folgende Hintergrundfrage ist wichtiger im Hinblick auf Analyse und Massnahmen(und in diesem Sinne ist der NZZ Artikel und dieser IP Bericht nur oberflächlich):

    Wie stellt sich die NZZ und Lukas Hässig die Wirtschafts-, Lebens- und Sozialstrukturen in der nahen Zukunft vor?

    Freundliche Grüsse,
    PFZ delenda

  51. Die Wahrheit liegt wohl wie so oft in der Mitte. Auf der einen Seite stehen die Arbeitnehmervertretung, die gar nicht mehr aus dem Home-Office will (weils halt bequem ist), andererseits die Arbeitgebervertretung (mit ihrem teilweisen Kontrollwahn) die jetzt mit dem billigen Polen oder Rumänen droht.

    Am Ende wird sich ein Arbeitsmodus einpendeln, bei dem ein moderner Arbeitgeber die Möglichkeit zu Home-Office wird bieten müssen, während Angestellte aber immer noch ein paar Tage ins Office kommen (also ein Hybrid-Modell). Ich bin jedenfalls erstaunt, wie produktiv die Arbeit meiner Kollegen aus dem Home-Office heraus sind.

    Mir ist sowieso etwas schleierhaft, warum die Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände von Branchen bei denen es momentan (ungeachtet der Angst vor langfristigen Outsourcing-Optionen) eigentlich problemlos möglich ist von zu Hause aus zu arbeiten, so auf die Rückkehr ins Office drängen. Ein Schelm wer da die Angst vor dem Verlust der Macht und Kontrolle über die Arbeitssklaven vermutet (natürlich ist das etwas überspitzt).

    Und was die Outsourcing-Turbos angeht, irgendwann leuchtet es vielleicht dann doch ein, dass man zwar mit Polen und Rumänen Geld sparen kann, man aber zum Geld verdienen auch etwas an jemanden verkaufen muss.

  52. Diese Warnung läuft ins Leere, das Kind ist schon da. Werde wohl bald eine Wohnung für Office in Krakau suchen dürfen

  53. Corona zeigt vor allem auf, wie weit Schein und Sein in der Schweiz tatsächlich auseinander liegen.
    – Massive Preisaufschläge für den Konsumenten gegenüber dem Ausland, welche sich mit höheren Lohnkosten, Mieten etc schon längst nicht mehr rechtfertigen lassen.
    – Hohe Löhne für zum Teil dürftige Arbeitsleistung und einen im internationalen Vergleich recht gemächlichen Joballtag für viele.
    – Mässige Dienstleistungen gemessen am verrechneten Preis (unter anderem in der Gastrobranche).
    – Ein riesiger Beamtenapparat, der seinen Job mehr schlecht als recht macht, aber extrem kostet (wers in der Privatwirtschaft nicht packt, geht zum Staat).

    Es wäre an der Zeit, dass wir in der Schweiz endlich realisieren, dass wir uns wohl etwas zu stark auf unseren Lorbeeren ausgeruht haben.

    Vielleicht ist die auf Corona-bedingtes Homeoffice folgende Flurbereinigung der längst überfällige Weckruf, der auch vom Letzten in diesem Land gehört wird.

  54. Die Geschäftsführerin D. Chervet war früher bei der Gewerkschaft Druck und Papier, einer der linksten Gewerkschaften.

    Im Grunde betet dieser Verband nur nach, was Berset und seine Partei schon lange verkünden: Alle ins Home-Office. Vermutlich sind Bäcker und Bauern mitgemeint. Und wofür gibts denn Telemedizin?

  55. Der Name „Homeoffice-Lovers“ spricht für sich. Und gegen den Autor dieses IP-Artikels. Ab- und Umschreiben. Dazu von oben herab die NZZ beurteilen, ob positiv oder negativ spielt keine Rolle. Solches sowie Plattform für die Partei des Schweizer Volkes zu sein hat mit gutem investigativem Journalismus so wenig zu tun wie die Plattform Personen zur Verfügung zu stellen, die die Pandemie nicht bekämpfen wollen und somit viele langfristig Kranke und Gliederamputierte in Kauf nehmen.
    Ich hoffe, dass sich Herr Hässig wieder seiner Arbeit zuwendet.

  56. Es wir endlich Zeit, dass die völlig überteuerten Stellen in der Schweiz agebaut werden, damit wir dann vielleicht endlich wieder „normale“ Gebühren bekommen. Wie geziegt, geht es auch im Homeoffice, und das i den meisten Fällen sogar noch besser – wo das Homeoffice ist – Audland oder Schweiz spielt keine grosse Rolle, zumal ja gerade auch bei den Grossbanken die verbreitete Sprache ohnehin Englisch ist. … dasselbe gilt übrigens auch für viele andere Finanz- und Treuhanddienstleister in der Schweiz.

  57. Wer sind denn eigentlich die Firmeninhaber welche Leute abbauen, durch Ausländer ersetzen und outsourcing betreiben in Billig Länder?

    Sind es FDP und SVP Leute die Besitzer dieser Firmen sind, oder die Sozialisten.

    Dankt daran, beim nächsten Urnengang wer wirklich Ausländer hier ins Land schafft. Die kommen ja meist mit Arbeitsverträgen von EMS Chemie, Stadler etc. Um nur einige Firmen zu nennen. Wem gehören die??

    So wie Hässig Klicks sammelt, sammelt die SVP Stimmen unwissender Bürger!!

    • Die Frage ist falsch, sie sollte lauten welcher SP oder Grüne hat eine gutgehende international bekannte Gesellschaft geschaffen?? Kenne niemanden, es sind also die andern die Erfolg haben, Steuern bezahlen und Arbeitsplätze schaffen. Die Steuergelder belieben dann die Linken wieder umzuverteilen.

    • Und wie sieht‘s im Gesundheitswesen aus? Die Deutschen Ärzte mutieren immer mehr zu Immobilienprofis und in manchen Spitälern wähnt man sich in Deutschland …

    • Einäugiger Beobachter

      Klar die Sozialisten bauen keine Stellen ab. Die schaffen aber auch keine Stellen!!! Die buttern ihre Genossen in der Verwaltung unter, mit vom Steuerzahler überbezahlten Löhnen.
      Früher waren die Gewerkschaften noch einigermassen kreativ ( Wohnungsbau, Lebensmittelhandel)Wo steckt heute die UNIA ihre MIllionen rein? Warum nicht in Wohnungsbau, um den Kapitalisten mal zu zeigen, wie`s sie besser machen??

    • Das grösste Probelm überhaupt ist, dass es bei der SP und der Grünen PArtei, also bei den Linken, gar keine Unternehmer gibt, die überhaupt Arbeitsplätze bereiststellen. So gesehen wäre ich ziemlich ruhig neutraler Beobachter was Sei über die SVP und FDP schreiben. Bei der SP und den Grünen sind alle Angestellte oder Vollzeitpolitiker. Das heisst, sie profitieren vom Staat und der SVP und der FDP, so sieht es aus.

    • Immerhin schaffen die bösen FDPler und SVPler Arbeitsplätze in der Schweiz, dies im Gegensatz zu den Linken. Und man sollte nicht vergessen, dass der Staat vorgibt, wer in der Schweiz einen Arbeitsvertrag unterschreiben darf. Weshalb sollte eine gewinnorientierte Firma, Ausländer diskriminieren, wenn das Stimmvolk das begüsst? Die ösen SVP’ler diskrimieren offensichtlich nicht.

    • Ein Linker nennt sich „Neutraler Beobachter“ und hat trotzdem (oder gerade deshalb) keine Ahnung. Ich erklärs Ihnen gerne: Mehr als die Hälfte der Einwanderer landet beim Staat/Bundesverwaltung oder bei staatsnahen Betrieben: Bildungs-, Gesundheits- (inkl. KK), Sozialwesen, Medien (Staats-TV/Radio), SBB, Swisscom etc. Nur mal hinhören, wie in diesen Bereichen Hochdeutsch verbreitet ist.

      Die Grossindustrie, vertreten durch Economiesuisse, also Chemie/Pharma, Uhren, Maschinenbau, und die Grossbanken/Versicherungen gehören entweder mehrheitlich Ausländern oder werden von Personen geleitet, die sich nicht politisch engagieren. Die SVP ist bei den KMU verankert. Und wereli wer engagiert sich gegen die Masseneinwanderung und damit gegen den Lohndruck? Bestimmt nicht Ihre roten Freunde.

    • Es sind die FDP und SVP Leute!

      Linke können nicht arbeiten und haben keine Firmen oder Mitspracherecht.

      Das wurde von neutralen Beobachtern so definiert und dann gilt das auch!

    • Ich verstehe die ganze Aufregung auf den Post vom Neutralen Beobachter nicht.

      Seine Aussage ist nur, Führer von FDP und SVP schaffen in der Schweiz Arbeitsplätze und besetzten diese mit billigen, ausländischen Arbeitskräften.

      Wo liegt das Problem bei einer Veröffentlichung dieser Tatsache?

  58. Guter Artikel. Die IT Technokraten-Dummköpfe und Hängematten-Homeofficer/innen haben ein einfaches Prinzip nicht begriffen: Der Mensch ist auf Beziehung ausgelegt. Sie haben keine Ahnung von Spiegelneuronen etc.

  59. Solche Beiträge zeigen mir einfach, dass wenig Wissen bei Ihnen vorhanden ist, Herr Hässig. Auch dass Sie ein Hetzer sind und die Gier nach Klicks überwiegt. Die ganze Welt befindet sich im Homeoffice. Zumindest dort wo es möglich ist. Glauben Sie tatsächlich, dass Chinesen, einfach so alle unsere Jobs übernehmen können? Wirklich banale Jobs sind bereits outgesourced und nein, es lohnt sich nicht unter dem Strich. Ich habe dazu genug Analysen und Studien getätigt.

    Bitte die arbeitenden nicht noch mit Hetzerei und Unwahrheiten belasten in der jetzigen Zeit. Die Arbeitgeber werden das fleissige Schweizer Volk im Home Office zu schätzen heissen. Problematisch wirds mehr bei den Office Vermietern. Die werden eventuell Obsolet.

    Also, weiterhin gut arbeiten und solche Bullshit Artikel ignorieren.

    • Die ganze Welt im Heimbüro?

      China z. B. gehört nicht zur Welt sondern zu einem anderen Planeten?

    • Herr Hässig hat nie gesagt dass Chinesen all unsere Jobs übernehmen. Aber könnten Sie sich vorstellen, dass es in Asien viele Hunderttausend IT Fachleute, Programmierer etc. hat, die dank ihrem Fleiss und weil sie halt so gescheit sind!! Irgendwann mal ganz günstig übrigends, diese Arbeiten für unsere IT Konzerne erledigen!
      Lieber Gruss ins Homoffice!

  60. Mach selbst Home Office. Ist echt geil mit Mouse Mover, Flasche Roten und Zigarre, ab und zu ein Blick in die verschneiten Berge. Gelegentlich trifft man sich, ohne dass die Maskenpolizei unsere alupapierumwickelten Natel orten kann, reium mit Kollegen, die sich im Ferienhaus auch so allein fühlen. Jedoch in schwachen Momenten, wenn seltsame Zweifel aufkommen, ob das irgendwie von Dauer sein kann oder mit rechten Dingen zugeht, zeigt sich in mir wieder der Manager vergangener Tage. Ich öffne die App meines Weinlieferanten, suche einen schönen Bordeaux. Den trinke ich klammheimlich auf den einen Bundesrat, über den ich mich öffentlich entrüste und freu mich an der schönen neuen monetär finanzierten Welt 😊

  61. Logisch, alles was nicht mit Kundendaten zu tun hat, kann schon lange offshored werden. Die gutbezahlten Jobs werden verschwinden.
    Der SBPV ist gleich naiv wie die Gewerkschaften der deutschen Autobauer: teure Energiewende und E-Autos sind gut, uns wird nichts passieren. Daimler hat angekündet, den Motorenbau nach China verschieben.

  62. Gewerkschafter, meist Linke, davon immer mehr ohne jede Erfahrung in der realen Arbeitswelt, denken ihre Forderungen selten bis zum Ende. Als Nebeneffekt von Home-Office (die NZZ schreibt das auch so, und nicht diesen unlesbaren Duden-Blödsinn „Homeoffice“) gehen schweizweit Tausende Stellen in der Gastronomie (Restaurants und Betriebskantinen) wegen wegfallender Mittagsverpflegung verloren. Viele Restaurants werden ganz schliessen müssen. Zusätzlich werden Einkaufsläden, Coiffeure, Fitnesscenter etc. in den grossen Zentren enorme Umsatzverluste erleiden.

    Auch der Büroimmobilienmarkt wird kollabieren, wovon wiederum Pensionskassen bzw. die Altersrenten betroffen sein werden.

  63. Klarer Fall, das wird so kommen. Corona Home office ist der ideale Testfall, um das in Realität durchzuspielen und zu lernen, was geht und was nicht. Dort wo es geht, wird es gar keine andere Alternative mehr geben. Der Bankpersonalverband ist nicht gerade hellsichtig, abgesehen davon, dass er mit seiner Forderung generell daneben liegt.

  64. Diese Befürchtungen sind sehr ernst zu nehmen.
    Opel – noch im Besitz von GM – hatte einen Pannendienst: Der Helfer war in – raten Sie! – in Indien; er sprach nur Englisch. Eine Frauenstimme übersetzte hin und her: Das hat mich nicht überzeugt – nun auch eingestellt wegen dem Verkauf von Opel an Renault.
    Man muss halt weiterhin Sitzungen mit einem Chef „der Komplexe hat“ – oft noch zu milde formuliert – in Kauf nehmen …

  65. Das stützt die These so einige fühlen sich sauwohl in diesem Homeoffice.
    Nicht NUR die Banker unter anderem AUCH die Virologen und Epidemiologen.
    In einer solchen Viruskrise mit einem Virus von dem man wenig weiss, währe es angebracht und notwendig die Forschung zu intensivieren zu beschleunigen.
    Grundsätzlich naheliegend und logisch, zumindest handhabte man das in der Vergangenheit in der Richtung, mit dem Ziel möglichst schnell Erkenntnisse, WISSEN erarbeiten, so nebenbei der Ursprung des Begriffes Wissenschaft, Wissenschaften.
    In diesem Zusammenhang hat die Uni Basel bereits im 1. Lockdown den Vogel abgeschossen‚ die haben auf ihrer Homepage verkündet,wir haben den Laborbetrieb heruntergefahren, wir sind im Homeoffice.
    Ist nicht das Labor,DAS unverzichtbare Arbeitswerkzeug‚ insbesondere des Virologen und zu einem gewissen Anteil auch des Epidemiologen???
    Und was machen diese ,,Helden“? Die hocken zu Hause und blasen zum Teil wild durcheinander „Weisheiten“ in die Welt hinaus.
    Mit einem Unfehlbarkeitsanspruch sondergleichen. (Beispiel Althaus usw.)
    Das schaffen nicht einmai der Papst, der Petrus und der liebe Gott zusammen.
    Das mit Verschwörung unbestreitbar ist irrationaler Schwachsinn.
    Da spielt offensichtlich eine nicht minder verheerend wirkende, Melodie.
    Zum einen diejenigen die sich in den aktuellen Umständen sauwohl fühlen, logo da verzichtet man sehr ungern.
    Auch sehr gut beobachtbar, da gibt es jede Menge
    Tritt- Brettfahrer auch jede Menge ,,Helden“ DIE, die
    aktuelle Lage für alle möglichen und unmöglichen. Forderungen und Sonderwüsche instrumentalisieren UND Missbrauchen.
    Die Kollateral und Folgeschäden wirtschaftlich UND sozial sind kaum im Ansatz offen sichtbar,innerhalb eines Jahres für rund 5 Monate grosse Teile der Wirtschaft lahmlegen oder zumindest teilahmlegen= Reduzierte Produktivität, DAS bewirkt,müsste Logo sein, deutlich bis katastrophal.

  66. „Lovers“. Honi soit qui mal y pense (wie ich, LOL).
    Der ganze Titel: Wie hiess eine Rubrik in der SoZ: „Zeichne!“.
    Inhalt einverstanden. Seid wach, ihr Lovers da draussen – oder vielmehr dadaheim!

  67. Jeder Banker/Versicherer der das nicht schon vor Corona gemerkt hat, dem ist irgendwie nicht mehr zu helfen.

    Gilt grundsätzlich für jeden Dienstleister mit standartisierten Arbeiten/Abläufen.

    Die Jungen wollen eh alle zum Staat. Verlieren dürften also nur die Alten. Diejenigen also, die durch ihre Wertschöpfung den Wohlstand erarbeitet haben, auf welchem sich heute Viele gemütlich eingerichtet haben.

  68. Grossbanken haben scho lange ougesourct, was möglich ist. Ob die teuren Schweizer jetzt im Home-Office arbeiten, ist bei dieser Entwicklung ziemlich egal. Was das Outsourcing noch stoppt, ist das Bankgeheimnis für Schweizer. Sollten in Zukunft jedoch Kundendaten ins Ausland geschickt werden können, dann müssen die Bank-Angestellten zittern.

  69. Noch vor 2 Jahre hat man gelesen, wie gut es sei, Home-Office zu fördern… es sei allen gedient, auch denjenigen, die öfters mal kurz auf die Kids zu Hause aufpassen müssen und zudem sei der ÖV entlastet…. Es ging aber auch das Gerücht um, dass CEO der „Heimarbeit“ nicht trauen, es würde weniger effizient gearbeitet und auch längere Abwesenheiten würden gekonnt verdeckt…. zudem könne nicht alles aus Sicherheitsgründen von zH aus erledigt werden (vertrauliche Daten)!
    JETZT CORONA: schwupps, vieles (vorher undenkbares) ist möglich, auch Sicherheitsbedenken scheinen verdampft…. Portfoliomanagers wurden auch schon während der HO Zeit in den Baumärkten gesichtet…..
    Ein Tor der denkt, die CEO haben jetzt mehr Vertrauen, natürlich überlegt er sich, den grossen Kostenblock „Lohn“ zu optimieren…

  70. Die Jobs der Arbeiter im industriellen Sektor sind schon lange abgewandert.
    Damit konnten Schweizer Firmen ihre Gewinne optimieren.
    Um Jobs zu schaffen wurde der staatliche Sektor und die Dienstleistungen aufgebläht.
    Nun wird auch dieser Dienstleistungsbereich geschleift.

    Durch Rationalisierung wird es nicht genug Arbeit für alle geben, ausser die Bundesverwaltung wird weiter ausgebaut. Mit einem Durchschnittslohn von 9600.- im Monat lässt sich auch ein „Bullshitjob“ aushalten- mit der freizeitorientierten Schonhaltung sowieso.

  71. Es geht noch schlimmer. Ein Blick auf die Umsätze von Fiverr und Upwork zeigt das die Gig-Economy Plattformen gerade ziemlich Rückenwind haben und das wird sich auch nicht mehr so schnell ändern.

  72. Wenn man die Büro-Jobs nach China auslagern würde, dann könnte die Gewinne und somit die Grossboni steigen und Peking hätte verwaltungsmässig alles in einer Hand. Die arbeitslos gewordenen Schweizer Büro-Jöbler könnten im Akkord handgeschnitzte Holz-Simmentaler-Kühe für den chinesischen Markt fertigen, weil die Akkord-Löhne in der Schweiz niedriger geworden sind als in China sind.
    Gunther Kropp, Basel

  73. Der Tag der Reflexion wird kommen, dass die digitale Welt das Ende des Mensch sein bedeutete und wir zu Sklaven wurden.
    Die Versammlungsfreiheit wurde abgeschafft – Einsiedeln wurde das Neue Rütli – die Innerschweiz beweist auch einmal mehr nicht gevogtet sein zu wollen!

  74. Diese Bankpersonal Gewerkschaft gehört übrigens schnellstmöglich abgeschafft. Sieht man zB in Deutschland, was für riesige Schäden die Gewerkschaftsbosse in der Wirtschaft anrichten, Dauerstreiks etc. Der Schuss von der „Chefin des Bankpersonal-Verbands“ wird voll nach hinten losgehen. Insbesondere für die Betroffenen. Denn nicht nur wird es zu einer massiven Verschiebung von Telefon/Zoomberater low und midlevel-Jobs ins Ausland kommen- schlimmer noch: wer ewig in Schwanendingen in seiner 3 Zimmer Wohnung mit Kleinfamilie wohnt, hat keinerlei (!) Chancen von seinem Prokuristen Job irgendwann zum Director befördert zu werden, denn Statistiken haben klar gezeigt, dass Office Präsenz zu Beförderungen führt und umgekehrt.
    Wer nicht mit den grossen Jungs mitpinkelt, der wird nicht wahr- und nicht ernst genommen und stagniert ewig depressiv weiter in seinem trostlosen Schwamendingen „Home“ Office am Küchentisch. Trostlose traurige Zukunft.

  75. Sehr gut, denn als ehemaliger Risk Manager einer Grossbank bin ich nun ausgewandert und kann meine Dienste ab sofort online anbieten. Und dies für die Hälfte meines ehemaligen Gehaltes, was in meiner neuen Heimat einem Spitzenlohn entspricht. Danke Herr Berset, Sie haben meine berufliche Zukunft gesichert.

  76. Ich frage mich, woher das Unwollen der Autors herkommt. Herr Hässig, sie mögen die abzockende Mafia-Bänker nicht. Das hat die Wirtschaft und der SBPV mit Ihnen vermutlich gemein.
    Anstatt sich zu verbünden, sägen die kleinen Ameisen gegenseitig an ihrem Ast. Was glauben Sie, warum der AGB und die Bankiervereinigung so stark geworden sind?
    Richtig, sie haben Allianzen geschlossen, und sich verbündet, darum sind sie am längeren Hebel.
    Was hat Ihnen der SBPV angetan, dass Sie so hämisch sind? Sie geben allen Narzisten eine Plattform um Klicks zu generieren, aber gewinnen wollen Sie offenbar nur alleine, oder gar nicht. Ich würde an ihrer Stelle mal das Gespräch mit dem Verband ersuchen, um ihn besser zu verstehen, denn gemeinsam wäre man stärker. Ich bin sicher, Herr Dumke würde Ihnen den Mehrwert verständlich aufzeigen und Ihre Ängste (vor dem Verband) beseitigen können.
    Gegen Banken zu schiessen ist eine Sache. Jene zu bekämpfen, die sich auch für eine gerechtere Welt einsetzen möchten, ist einfach nur kontraproduktiv. Die Banken freut es, ich hoffe Sie erhalten viele Gratisaktien.

  77. Weniger Pendeln, konzentriert und frei von zuhause arbeiten, weniger CO2-Austoss, mehr gemütlich mit dem Velo im Quartiert, Fertig mit Quickie-Shopping in London, dafür Entschleunigung …. also wenn man nicht krank wird, dann ist das doch recht angenehm …

  78. Viele „home-office-comfort-zone-worker“ können die warme Winter-Kappe gleich aufbehalten und sich weiter warm anziehen: Etliche „Offshore-Outsourcing“- und „Umbau“-Konzepte liegen bei den Konzernen in den HR-Schubladen. Sie werden nach dem Plandemie-Spiel und den neuen Erfahrungen auch umgesetzt und verspechen Personalkosteneinsparungen in Millionenhöhe. Die Top-CH-IT-Lobby hat mit Swisscom und Netzwerk & Co. schon längst für die notwendige Infrastruktur gesorgt … „Schöne“ „Neue“ „Warme“ „Arbeitsnormalität“ … nur kommt bei vielen dann nach drei Monaten kein Salär mehr in die warme Home-Office-Stube …

  79. Unter anderem dieser starke Auslagerung der Arbeitsplaetze nach hause (home office) hat es IBM bereits vor 20 Jahren ermöglicht 1/3 der Arbeitskräfte nach Indien auszulagern. Also liebe Bank Gewerkschaften : besser dem BR sofort einen Brief schreiben mit der Bitte das Schreiben von letzter Woche zu vergessen.

  80. Das will ich sehen… Ein Projektleiter in Polen, Programmierer in Indien und China… eine Sprintplanung wo keiner der drei den anderen richtig auf Englisch versteht… hahahahahah

  81. Dann lernt doch die Billiglöhner im Ausland via Zoom einmal an… Es wird dann einfach jene Pleiten und Pannen geben, da man denen sicher nicht alles beibringt. Zudem ist das gar nicht einfach, jemandem den Job (online) via Zoom beizubringen.

  82. So langsam merken auch die intellektuell weniger Begabten, dass jeder, der fordert, mehr als ab und zu mal einen Tag im Home Office arbeiten zu können, kräftig an genau dem Ast sägt, auf dem er oder sie sitzt.

    Etwas weitsichtigere Zeitgenossen haben diese grosse Gefahr schon im letzten Frühjahr, als das Thema aktuell wurde, sofort erkannt.

  83. Ein grosser Teil der Wirtschaft lebt von Pendlern. Das macht sie so fragil wie The Great Barrier Reef: Wenn weniger Mensch mittags auswärts essen, braucht es weniger Restaurants. Diese zahlen keine Mieten an die Pensionskassen, welche die Immobilien vermieten.

    Nachfolgemieter gibt es keine, weil Adolf Berset nach der UK-, South Africa und Samba-Variante auch nach jeder neuen Mutation (Thurgau-Strain, Klein-Basel-Mutation) das Land weiter im Lockdown behalten wird. Welcher Unternehmer will da noch Risiken eingehen?

    Mit Homeoffice braucht es weniger Bürogebäude, welche ebenfalls den Pensionskassen gehören. Weil Adolf Jordan die Zinsen künstlich tief behält, werden die Verzinsungen und Umwandlungssätze noch tiefer fallen. Und die ersten Kassen pleite gehen.

    Unterdessen schreibt die SBB noch gigantischere Defizite, weil Homeoffice. Gesundheitsdirektoren mit Opfermentalität schliessen weiter Spitäler, damit noch weniger Notfallstationen zur Verfügung stehen, weshalb wir noch länger im Lockdown bleiben, da Notfallstationen zu 70% statt 7% ausgelastet sind.

    Um Keynes zu paraphrasieren:
    The Bundesrat (and the Bankpersonalverband) Can Remain Irrational Longer Than You Can Remain Solvent.

  84. Ist bei uns auch schon geplant. Wir haben bereits jegliche Rekrutierung in der Schweiz eingestellt, aber bauen in Tschechien und Bulgarien auf. In Tschechien können übrigens viele besser Deutsch als hierzulande.
    Noch dieses Jahr werden wir punktuell Entlassungen vornehmen beziehungsweise Änderungskündigungen anbieten. Zuallererst bei ein paar „Spezialisten“, welche ultimativ Homeoffice gefordert haben (sind sowieso durchwegs Leute, die seit Jahren keine Leistung gebracht haben).

  85. Muss nicht unbedingt sein, man hat dieser Vorgehensweise auch in der Vergangenheit nicht die besten Erfahrungen gemacht….

  86. „In der alten Welt entstand Neues durch Geistesblitze im Gespräch – am Pult, beim Kaffee, im Gang.“
    Nein, nein, nein. Das ist eine reine Behauptung ohne den geringsten Beleg. Den Canossa-Flur braucht kein Mensch. Und ich treffe mich mit Kollegen zum Spaziergang oder – wenn geöffnet – Essen und wir entwickeln viel gezielter Ideen, Projekte und Neues. Plus Hackathons und – nun ja – ganz altmodisch: Lesen.

  87. Die Beschreibung ist richtig, aber die angedeutete Konsequenz (alle Drohnen schnell zurück in den Stock und dann so tun, als ob man dort Werte schafft) ist falsch.

    Sollen die Banken am hiesigen Finanzplatz denn als Ersatz-RAV herhalten, wenn das Notwendige (und das ist wenig) auch anderswo viel günstiger produziert werden kann? Warum sollten die Eigentümer das finanzieren?

    Und aus Sicht der Arbeitnehmer: „Geistesblitze“ sind in der „alten Welt“, d.h. bei den Grossbanken und den Kantonalklitschen überhaupt nicht gefragt und „Neues“ gibt es schon seit Jahren nicht mehr, steht jeden Tag hier auf IP und ist auch in der Praxis so. Also wer was drauf hat geht zu FinTechs, InsurTechs oder LegTechs.

    Schliesslich aus Sicht der Schweiz: Ja, das herkömmliche Banking geht unter ohne Bankgeheimnis, wenn dann noch weiter gegen Europa abgeschottet wird entsteht halt wieder eine Willensnation aus Gastronomen, Hoteliers und Fremdenführern.

  88. Und was lernen wir draus? Alle Jobs die schon vor COVID ausgelagert werden konnten sind schon ausgelagert worden. Und alle Jobs, die nicht ausgelagert werden konnten (Know-How und Kundennähe sind hier die 2 Zauberworte), werden auch nach COVID entweder im Home Office, oder im Office hier in der Schweiz bestehen bleiben.

    Das Ganze ist nichts weiter als eine riesen Marketing-Aktion der Ewiggestrigen, um die Mitarbeiter wieder zurück ins Büro zu holen.

  89. Die Verlagerung der Arbeitsplätze wird durch Homeoffice Verweigerung höchstens verlangsamt aber nicht verhindert. Früher hat man über die Eisenbahn gelästert, in der Hoffnung, dass die Pferdekutschen bleiben, es kamen die Autos. Es gibt einzig eine Branche, die davon nicht betroffen ist und stetig wächst und das sind die Beamten.

  90. 1. Passiert das schon
    2. Braucht es für schweizer Daten, Personal in der Schweiz
    3. Ist das Banking in der Schweiz sowieso am aussterben, mit oder ohne Homeoffice

  91. Ich habe gehört, dass sich Nordkorea als idealer Partner für Outsourcing Lösungen für Banken und Industriebetriebe anbietet. Es kann übrigens auch in Naturalien bezahlt werden: Swatch Uhren, Schoggi oder Calida Unterhosen.

  92. Wenn nur die physische Presenz im Büro das Argument gegen Offshoring ist, dann ist es eh vorbei. Fakt is eher, dass es zu viele Überbezahlte gibt – ob die nun im Büro oder daheim arbeiten spielt da nicht so eine Rolle. Welcome to the market.

  93. Auch hier in St. Gallen freuen sich zahllose Kantonsbeamte irrsinnig über das Homeoffice-Lotterleben. Zuerst länger schlafen, dann gemütlich im Pyjama stundenlang Kaffee schlürfen und dann bei freundlichem Wetter auf Staatskosten ein gemütliches Ausfährtchen mit der gerade aktuellen Lebensabschnittspartnerin im mit dem Stressbonus frisch erstandenen BMW-Cabriolet absolvieren. So lässt sich leben… (Kein Wunder, haben gewisse öffentlich fixbesoldete Kreaturen nicht das geringste Interesse an einer Aufhebung des Lockdowns!)

  94. Der Crack in Bukarest kann weder Schweizerdeutsch noch Deutsch. Und keine Schweizerqualität (wir haben Branch in Rumänien).

    Outsourcing scheitert daran dass Deutschschweizer nicht einmal Hochdeutsch, geschweige Englisch beherrschen, um eine Aufgabe zu formulieren! Wer das nie gesehen hat hat noch nie gearbeitet!

    Ausserdem: Wir können mitauswandern! Die SBB geht nicht vom Raum Bern weg, obwohl es woanders in der Schweiz auch Arbeitskräfte gibt.

    Und wenn eine Firma Büros ins Ausland mit Meeresnähe verschiebt, dann lasse ich mich gerne tiefer bezahlen! Wieso verschieben wir die ganze Schweiz nicht nach Sardinien?

    Ich Zürich lautet die Formel für Mietpreise: Anzahl Zimmer x Fr. 1‘000. DAS WIRD DANN LEER BLEIBEN!

    Wer Kinder hat und sie mitnimmt der „entschweizert“ sie, im Schlechten wie im Guten.

    Fakt ist: Die Schweiz ist unbezahlbar zum Wohnen geworden. Wenn am Ende des Monats im Ausland mehr übrig bleibt dann werden irgendwann massenweise Leute gehen.

    Diese Drohung könnte man auch als Rettung verstehen.

  95. Wer dauerhaft im Home-Office arbeiten kann, wird früher oder später (eher früher) durch eine intelligente Applikation ersetzt. Homeoffice ist nur möglich resp. notwendig, weil die IT-Applikationen rückständig sind. Besonders im Bankwesen ist ja jedes Ereignis (das im Homeoffice erledigt werden kann) rechtlich geregelt und damit „programmierbar“.
    „Culture eats Strategy at Breakfast“ stimmt, was aber auch stimmt ist „Homeoffice eats Culture at Lunch“.
    Die Firmen werden zu „gelähmten“ Organismen: Kein Mentoring, kein Peer-Coaching und keine guten Ideen an der Kaffeemaschine!
    Home-Office-Fans nehmt Euch in acht, oder denkt an das Schicksal der Textil-Heimarbeiter!

  96. Also die Home-Office Pflicht in einer ersten Phase aufzulösen, wäre wohl das Dümmste was man machen kann…sind die Infektionen doch erst nachweislich nach unten gegangen, als man eben diese ausgesprochen hat. Ausserdem ist in diesem konkreten Zusammenhang der „Schaden“ an der Wirtschaft – wenn es denn überhaupt einen gibt – am Geringsten. Seit bald einem Jahr ist bei allen Banken, Versicherungen und weiteren Grosskonzernen das Home-Office die neue Normalität und ich wäre nicht erstaunt, wenn diese Firmen in den kommenden Monaten auch noch Rekordzahlen/gewinne ausweisen würden.

  97. Die Firmen sollten sehr zurückhaltend sein mit Homeoffice im Ausland. Insbesondere der Datenschutz ist gefährdet.

  98. Wer im Homeoffice nicht top abliefert, lebt tatsächlich gefährlich aber das sind sich die meisten gar nicht bewusst. Aber was solls, dann baut man diese Leute eben ab und stellt neue ein, was ich nicht für dramatisch empfinde. Ich würde jedem Mitarbeiter dringend raten, sich für die Office-Variante zu entscheiden, wenn man am Ball bleiben will.

  99. Mit der Globalisierung haben wir unser Grab begonnen zu schaufeln. Das war der erste Schritt. Die Digitalisierung ist der zweite Schritt und die Robotisierung im Rahmen von AI der dritte und letzte Schritt. Danach sind wir endgültig nur noch Beifahrer. Ist wie in einem Terminator Film, einfach ohne Schwarzenegger und ohne Action. Bis auf kleine Zwischenfälle wie der Sturm aufs Capitol. Wenn sich Computer unabhängig der Menschen selber intelligenter machen können, sind wir Menschen überflüssig. Für die künstliche Intelligenz. Zum Glück bin ich nicht mehr zwanzig. Die Zukunft für die Menschheit wird düster.

  100. Selten konnten Gewerkschaftsfunktionäre unternehmerisch denken geschweige denn für die Mitglieder strategisch etwas erreichen. Bin etwas überrascht, dass auch die Bankengewerkschaft in diese Falle tappt..

  101. Diese Galeeren-Mentalität inklusive ständigem Drohen mit dem Weltuntergang ist peinlich. Pfeifen können nicht motivieren, sondern immer nur Angst machen. Und natürlich ist Corona für viele Führungsriegen ein höchst willkommener Vorwand, um noch mehr Stellen abzubauen, noch mehr Schafe einzuschüchtern und noch unverschämter zuzulangen. Das alles wollten sie schon lange. Armseliges Pack.

  102. Natürlich ist das die Realität. Bei unserem Startup haben wir im Frühling die Business Analyse temporär in Osteuropa eingekauft, ebenso die IT Architektur und Projektleitung.
    Jetzt haben wir uns entschlossen, das dort zu belassen. Wir kriegen identische bis bessere Qualität zur Schweiz zu gut einem Drittel des Preises.
    Das wäre vor 2 Jahren noch undenkbar gewesen. Ergebnis: 3 Stellen wurden nicht in der Schweiz geschaffen, sondern in Kroatien.
    Übrigens haben wir gerade von unserem IT Partner aus Serbien gehört, dass er nun Deutschkurse macht, weil die Nachfrage aus Deutschland und der Schweiz derartig zu nimmt. Da sein Bruder ausgebildeter Buchhalter ist, plant er auch, „Buchhaltung as a Service“ für Deutsche KMUs anzubieten.
    Wenn ich mir dann so anschaue und sehe, wie hierzulande die Arbeitnehmer im Homeoffice relaxen, dann wird mir Angst und Bange.

  103. „„Angestellte im Home-Office, nehmt euch in acht!“, so das Wirtschaftsblatt. Was sich „bequem“ von zu Hause aus erledigen liesse, das könne „oft billiger im Ausland“ stattfinden.“

    Ja genau, Herr Hässig. Alle Job, die u.a. ein Studium und dann eine „on-the-job“ Ausbildung sowie Branchenkenntnisse verlangen werden sicher bald im Ausland landen. 🙂

  104. Bei Grossbanken war die lange physische Präsenz schon immer wichtiger als die Leistung – daher ist das Homeoffice tatsächlich gefährlich!

  105. Mit irgend etwas muss sich dieser Verband ja profilieren. Ich arbeite 45 Jahre in der Branche – und habe von SBPV leider noch nie etwas Brauchbares gesehen oder erlebt. Darum bin ich auch nicht Mitglied – wie die überwiegende Zahl der Bankangestellten. Organisation läuft unter „ferner liefen“ oder „Auslaufmodell“ und braucht nicht beachtet zu werden.