Masken-Kids gehen in Gegen-Offensive

NZZ bringt Doppelseite mit Story, wie zwei 23jährige zigfache Millionäre wurden. Medienanwältin droht mit Klagen.

Luca Steffen und Jascha Rudolphi sind zwei Namen, die allmählich national bekannt werden. Dafür sorgen die beiden Jungunternehmer selbst.

Die Besitzer der Emix Trading, die mit Maskenlieferungen an die Schweizer Armee und das Deutsche Gesundheitsministerium über Nacht zu gemachten Leuten wurden, gehen in die mediale Offensive.

Heute publiziert die NZZ zwei Seiten zum sagenhaften Aufstieg der Schweizer Jungunternehmer mit Jung-SVP-Links.

Vom Lehrling und Student, die mit Audi und Fiat aus Polen Colas für Döner-Buden in Zürich über den Graumarkt importieren, zu zigfachen Masken-Millionären, die Pflegern und Ärzten in der ersten Welle helfen.

So die Story. Tellerwäscher-Plot für Hollywood.

Fast geht unter, worum es für die Zwei und ihre Mit-Kämpfer geht. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat rund um die Masken-Lieferungen eine Strafuntersuchung gegen Unbekannt eröffnet.

Bisher war stets die Rede von Voruntersuchungen. Nun ist eine richtige Ermittlung losgegangen – es geht um viel.

Das ist den Involvierten klar. Deshalb wohl ihr Schritt in die Öffentlichkeit. Vor kurzem standen sie CH Media Red und Antwort.

Nun empfingen sie die NZZ-Journalisten in ihrem Zuger Büro im 12. Stock. Mit dabei eine bekannte Medienanwältin, welche im Fall Spiess-Hegglin die berühmte Klägerin gegen Ringier vertritt, sowie der Partner der Emix-Jungs, ebenfalls ein Jurist.

Es geht um die „Schlacht“ ums Image. Die „Masken-Kids“ sollen beim Publikum als ehrliche, geschäftstüchtige, risikofreudige Unternehmer dastehen, die in der Krise alles auf eine Karte setzten – mit höchstem Risiko.

Den Mutigen gehört die Welt.

Also keine Wucherer, keine Abzocker, keine Kriegsgewinnler, welche von der Not der maskenlosen Schweiz profitierten. Sondern solide Kaufleute.

Sie hätten ihrer Heimat nicht nur mit Masken geholfen, sondern auch mit Geld: Man habe „nun in der Schweiz sehr viel Steuern bezahlt“, sagt Rudolphi.

„Wir haben uns alles selbst erarbeitet und auf Freunde und Freizeit verzichtet“, assistiert Steffen.

Deren Emix Trading verlegten die beiden kurz nach den Masken-Lieferungen an Bern und Deutschland nach Zug, privat zogen Rudolphi und Steffen über die Kantonsgrenze nach Freienbach.

Beides steuergünstige Orte.

Wer über die Masken-Kids schreibt, der kriegt es mit der Medienanwältin zu tun.

„Meine Klientschaft behält sich zivil- und strafrechtlich Schritte aus unlauterem Wettbewerb und Persönlichkeitsrecht, insbesondere – aber nicht ausschliesslich – Schadenersatzansprüche wegen entgangenem Gewinn, gegen Inside Paradeplatz GmbH und Sie persönlich ausdrücklich vor und wird rechtliche Schritte gegebenenfalls ohne Vorankündigung einleiten“, so die Anwältin auf Fragen an die Emix-Leute.

Es ging darum, wie viel genau die Emix-Unternehmer mit der Schweizer Armee eingenommen hatten und wie viel mit Deutschland.

In der Schweiz sollen die Jung-Unternehmer vom Bund 22 Millionen Franken für ihre Masken erhalten haben, wie das Militär in einem Bericht festhielt.

Gegenüber CH Media sprachen die Emix-Besitzer von „250 bis 300 Millionen“ Masken insgesamt. In der NZZ reden sie von „gegen 300 Millionen“ Masken, welche sie nach Europa importiert hätten.

Hauptabnehmerin war somit vermutlich Deutschland. Bern aber zahlte am meisten.

Gegen 10 Franken für die teureren Schutzmasken. Auch in Deutschland erzielten die Schweizer Jung-Unternehmer stolze Preise.

Sie hätten vor Jahresfrist alles auf eine Karte gesetzt, sagen sie in der NZZ. Vor einem Jahr, Ende Februar 2020 hätten sie für Maskenimporte, vermittelt von ihrem chinesischen Partner, drei Flugzeuge reserviert.

„Wenn wir die Ware nicht verkaufen, gehen wir Pleite“, so die Masken-Kids zu jenem Entscheid, wie die NZZ ausführt.

Die Zeitung geht auch auf die Ferrari-Käufe der Emix-Importeure ein und fragt: „Ist es verwerflich, von der Misere zu profitieren?“

Die Antwort sollte wohl Nein lauten, wenn es nach den Emix-Machern und ihrer Medienanwältin geht.

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Kommentare

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  1. Nun ja, diese Maskenkids waren windig / klever genug die Gelegenheit zu checken.
    Ob sie es selber waren oder der Anwalt….. wir wissen es nicht.

    Jedenfalls hat sogar die Weltwoche versucht diese Männer als tüchtige Geschäftsleute darzustellen.
    Klar ist, die Regierungen in Europa haben es versäumt vorzusorgen…… und in der Not dann nahezu jedes Angebot akzeptiert.

    3 Faltenmasken kosten normalerweise im 50-igerpack 10 Franken….. so haben wir sie danmals für die Schweinegrippe eingekauft.
    Verfallsdatum 2 Jahre, aber trocken und dunkel gelagert bleiben die 20 Jahre einsatzbereit.
    Nun habe ich neu eingekauft, Masken aus China, denn es sind eh nur Pro-Forma Teile die nichts gegen Viren helfen, aber das 50-igerpack für 7.50 Franken samt Gutachten und CE-Zertifikat usw. …((((-:
    Papier ist ja geduldig.

    FFP-2 Masken kosteten immer zwichen 3 und 10 Franken das Stück.
    3 Franken die Modelle mit nur einen Vliesgewebe, 4-5 Franken die Modelle mit Ausatemventil …..und gegen 10 Franken die FFP-2 / FFP-3 Modelle mit Ausatemventil und kleinem Aktivkohlefilter. Zum Beispiel von der Firma Dräger die ja im Off-Shore Taucher und Feuerwehrgeschäft seit um die 100 Jahren aktiv ist.
    Jetzt kann man zum Beispiel bei der Firma Wetrok in Kloten, die Firma führt alles für die Reinigungsbranche, FFP-2 Masken für 1 Franken kaufen, bei Abnahme von 1000 Stück.

    Nun ja, diese Kids haben getan was man eben tut, sie haben eine Chance gewittert und genutzt, soweit so logisch.
    Allerdings gilt es in unseren Gesellschaften eben als anrüchig, eine Notlage auszunutzen, und das haben die zweifelsohne getan.
    Das sie es aber zeigen und mit bentleys rumfahren, das finde auch ich anstössig, das ist unschweizerisch borniertes Protzgehabe.
    War es aber eine Notlage….. nun ja, eher nur eine eingebildete.
    Corona hat sich als harmloser Nebenbuhler der Influenza gezeigt. Panik war nie angebracht.
    Die falsche Grippe wird von Rhino, Adeno, Enteroviren und anderen verursacht, Corona ist nur eine mehr…… unter vielen.

    Nun ja, trotzdem hat die Schweiz einen freien Markt, zumindest Theoretisch.
    Und in so einem haben diese Maskenkids nichts falsch gemacht.

    ————————————————————–

    Zur Qualität der Masken…….
    Also in China gab es im Mai 2020 schon 38ooo Firmen die medizinisches Material produzierten….. ergo vor allem Masken.
    China ist ein Kontrollstaat sondergleichen, darum weiss man das ziemlich genau.
    Jetzt, zu Beginn des Jahres 2021 sind es über 70oooo Firmen.
    Natürlich sind davon wohl 65ooo Hinterhofbetriebe, Firmen die aus einer Familie, einer Nähmaschine und einer Küche als Werkstatt bestehen.

    Aber sie produziernen Milliarden an Masken.
    Die Qualität ist wohl zu 90% Mangelhaft.
    Das wurde bereits im Mai 2020 festgestellt.
    Masken die in Zellopan eingepackt wurden, eben oft im feuchten Klima Chinas, ja die entwickeln schon mal Schimmelpilze.
    Der Kassensturz hat zum Thema Masken ja 2 Sendungen produziert.
    Und in einer benannte man die Masken die keine Norm erfüllen, einfach zu „zivilen Masken“ um. Lachhaft….. lächerlich.
    Also wenn eine Etikette mit der Norm für Europa, also „EN-14683“ nachträglich draufgeklebt wurde, ist deren Qualität zweifelhaft. Masken die gar keine Norm haben = zweifelhaft.
    Ich habe mir hundert solche Masken angesehen, zu ca. 50% fehlte jede Norm.
    Auch die Norn für China / KN…. oder GB…. mit Nummer fehlte sehr oft.

    Alleine der Kassensturz traute sich nicht offen zu sagen das derlei Masken ein Witz sind, denn man weiss nicht ob die irgendwas nützen.
    Vermutlich hat auch der Bund Millionen genau davon…?

    Nun ja, 3 Faltenmasken können Viren mit einer Grösse von 0-08 – 0.12 Micron nicht fangen. Deren Pèoren messwen durchschnittlich 0-3 Micron nach der Norm EN-14683.
    Sie und die Norm EN 14683 waren immer nur auf Mikroben ausgelegt, die aber sind bis zu 1000 mal grösser wie Viren.

    Die FFP-2 Masken können Viren fangen, die halten Teilchen auf ab 0.02-0.05 Micron. Aber das tun sie nur wenn sie der Norm „EN-149“ entsprechen.

    Also vergesst den Chinesenschrott….. da ist es nachgerade ein Zufall wenn man eine echte Qualitätsmaske bekommt.

    Allerdings denke ich, kaum einer in unseren noblen Landesbehörden kannte sich aus mit Masken, die Spezialisten wurden nicht gefragt und diese Maskenkids hatten davon vermutlich auch keine Idee.
    Die verliessen sich ganz einfach auf die Chinesische Expertise…… nun ja, was die Wert ist können wir uns denken.

  2. das ganze zeigt nur eines: wie einfach es für das BAG und VBS gewesen wäre selbst masken zu beschaffen, erst noch rechtzeitig. in der. ämtern sitzen halt keine leute die etwas unternehmen..

  3. Das peinliche ist ja, dass gemäss Medienmedlungen immer noch 3/4 der einfachen Masken und 5/6 der FFP2 Masken irgendwo in Armeelagern am vergammeln und verschimmeln sind und irgendwann fortgeworfen werden müssen.
    Da sind ein paar Bundesangestellte irgendwann im Februar März aus dem Schlaf der Selbstgerechten aufgewacht, in Panik geraten und obwohl der Oberguru Koch noch behauptet hat, das Masken nichts nützen und auch in der realen Welt kaum ein Bewohner der CH solche getragen hat, haben die zu Spitzenpreisen viel zu hohe Quantitäten gekauft, weil sie in Panik geraten sind, sie würden dann einen Zusammenschiss bekommen wenn sie versagen.
    Auf den Gedanken, dass die Preise nach einer Spitzennachfrage in einer Marktwirtschaft auch schnell wieder runterkommen können, auf den sind die auch nicht gekommen — ist ja auch nur das Geld des Steuerzahlers!
    Diese Maskenlümmel waren einerseits sicher auch etwas gar unverschämt, einen grösseren Patriotenrabatt insbesondere als Jung-SVPler hätten sie jetzt der Eidgenossenschaft ruhig geben können, sie hätten immer noch Millionen verdient.
    Aber vermutlich haben sie gemerkt wie naiv diese Staatsangestellten sind und man denen das Geld sehr leicht aus der Tasche ziehen kann

  4. Diesen geschäftstüchtigen Jungunternehmern gratuliere ich zu ihrem wohlverdienten Erfolg! Als unsere Politiker es versäumt hatten die Gesundheit unserer Bevölkerung mit genügend Schutzmaterial zu gewährleisten, sprangen diese Unternehmer für uns in die Bresche und lieferten, was andere nicht liefern konnten.

    Sollte jemand in dieser Sache kritisiert werden, dann sind es die Armeeapotheke und deren verantwortliche Politiker. Soviel zum Staat auf der einen und das freie Unternehmertum auf der anderen Seite.

  5. Der jugoslawische Ex Partner der beiden sagte aus, dass die zwei schon im September/Oktober 2019 Maskenlieferanten suchten, für eine Pandemie.

  6. Die Zwei hatten den richtigen Riecher, die Beziehungen und den Mut das durchzuführen. Am Schluss haben sie die Situation genutzt und Geld damit verdient. Genau solche Unternehmer brauchen wir, top Leistung, Hut ab. Sie bezahlen Steuern und bringen das Geld wieder zurück in den Wirtschaftskreislauf indem sie sich ein schönes, teures (überteuertes?) Auto kaufen. Was ist hier falsch? Nichts. Das einzige was falsch war, war die konstante Aussage von Berset und BAG Kollegen, dass „Masken nichts bringen, nur eine falsche Sicherheit“.

  7. Mit den Millionen die sie abgezwackt haben, können sie sicher teure PR Berater leisten, sofern die Kohle nicht für den Treibstoffverbrauch der Ferraris oder Bentleys oder sonstigen Goodies für subalterne Profilierungsneurotiker draufgegangen ist-

  8. In der NZZ steht zu lesen, diese Glücksritter hätten ein
    gutes Gewissen.
    Wie kann man ein gutes Gewissen haben, wenn man keins hat?

  9. Ein Witz was hier zu lesen ist. Sowohl der Artikel als auch viele Kommentare sind einfach nur lächerlich.

    In der Wirtschaft ist es immer so, es gibt Gewinner und Verlierer. Oder muss jetzt die Staatsanwaltschaft auch eingeschalten werden wenn ein Handwerkerbetrieb den Auftrag nicht bekommt, ein anderer aber schon?

    Vielmehr sollte hier endlich mal die Unfähigkeit der Militärapotheke inkl. Regierung hinterfragt/untersucht werden. Die sind für all den Schaden verantwortlich, nicht die klugen Kids welche einen Deal gerochen und abgeschlossen haben!

    An die Kids, lasst euch nicht unterkriegen!

  10. Langsam verstehe ich nicht mehr wieso immer noch auf dieser Geschichte herumgeritten wird. Wie ich verstehe ist die Staatsanwaltschaft am arbeiten. Wie wir alle aus anderen Fällen wissen wird es zwar Jahre dauern bis ein Ergebnis kommt, aber besser spät als nie. Falls falsche oder nicht dem Qualitätsstandard (falls es dieser existiert) entsprechende Masken gibt, so sind diese Masken zurückzunehmen und rückzuvergüten. Das einfachste wäre wenn die Schweizer Auftraggeber endlich die Verträge offenlegen würden, als ersten Schritt. Dann wüssten alle worum es eigentlich geht. Dies müsste eigentlich möglich sein da es sich um öffentliche Gelder handelt. Den beiden Jungunternehmern und ihren Hintermännern und – Frauen (Beteiligten) kann man bei korrekter Lieferung eigentlich keinen Vorwurf machen. Geschäft ist Geschäft.

  11. Das Problem sind nicht diese Jungs. Das Problem sitzt in Bern und heisst BAG und Bundesrat Berset von der SP als deren Chef. Die Jungs haben das gemacht, was die 660 Beamtne des BAG eigentlich hätten tun sollen. Nämlich Masken beschaffen. Also sollte man die Jungs in Ruhe lasse. Beim BAG allerdings muss jeder der 660 hochbezahlten Beamten hinterfragt werden und eine Restrukturierung durchgezogen werden. Alle, die nicht 100 % gebraucht werden müssen beim BAG entlassen werden. Das wäre eigentlich zu tun jetzt. Allerdings werden der linke Blick und der linke Tages Anzeiger solches nie fordern.

  12. Die Verantwortlichen für das fehlende Maskenlager sollte man zur Rechenschaft ziehen. Und die Jungunternehmer, welche der Armeeapotheke und der Politik aus der Patsche geholfen haben, gebühren Anerkennung.

  13. Diese Unternehmer haben in der Not ein grosses Bedürfnis befriedigt: Masken geliefert, die sonst niemand liefern konnte, und das noch unter Inkaufnahme grosser Grschäftsrisiken. Eine Win-win-Situation. Bravo!

  14. Wieso seid ihr alle Neider?! Sie haben Geld verdient wie jede andere Firma, die Pharma verdient sich auch eine goldige Nase an den Impfstoffen(das während einer schlimmen Pandemie!) und nochmals da war mal einer der sagte: ich verschenke keine Impfstoffe an Drittweltländer, die sollen es kaufen! Da könnte man dieser Firma (internationale Pharma) auch etwas füdlitätsch gönnen oder?

  15. Was soll die Frage des Journalisten nach der Moral ? Dieser Faktor ist in der Wirtschaft irrelevant. Der Kriegsmaterial-Produzent und -Exporteur Bührle erhält sogar ein eigenes Museum. Man hat keine Hemmungen, Kunstwerke auszustellen, die durch den Verkauf von todbringenden Produkten erworben wurden.
    Die beiden Unternternehmer sind äusserst tüchtig und haben geliefert, was der Markt verlangte, Wenn sogar die sehr kritischen deutschen Bundesstellen zufrieden sind, ist das ein eindeutiges Qualitätszeichen. Was der Schweiz fehlt, ist die Freude über und die Ermutigung vonjungen Unternehmern. In anderen Ländern werden sie als leuchtendes Beispiel in den Zeitungen dokumentiert. Und ihre Ferraris sollen die beiden ruhig mit gutem Gewissen und viel Freude fahren. Sie haben hart dafür gearbeitet. In St. Moritz, Gstaad und Lugano kursieren mehr RR als Einwohner.

  16. Ich habe den Artikel in der NZZ gelesen und er ist sehr ausgewogen! Sehr zu empfehlen, denn dann ergibt sich automatisch……ein anderes Bild, als dies diverse Medien boulevardmässig tun, resp. getan haben!

    Mein Fazit ist schlicht und ergreifend, dass die Emix Trading AG es sehr wohl verdient hat, so viel „Kohle“ zu machen, denn den Riecher hatten sie und den ganzen Aufwand haben sie auch nicht gescheut. Dazu kommt ja noch, dass die „Hexenjagd“ in der Schweiz stattfindet und bei unserem grossen Bruder (D) z.B. sind sogar Dankensbriefe eingetroffen. Man stelle sich das vor, Dankensbriefe……! Und hier im „Schwizer Ländli“, ausser Neid und nochmals Neid, nichts gewesen. Enttäuschend und beschämend!

  17. „Neid ist ein Eingeständnis der Minderwertigkeit“ Zitat. Victor Hugo….Offensichtlich ist das Neid-Virus hier bei IP ansteckender als Corona.. empfehle dingend Maske kaufen .. kenne hierzu ein paar erfolgreiche TOP- Jungunternehmer.

  18. Die Hauptfragen sind doch folgende:

    1) Hat die Armee Apotheke mehrere Angebote eingeholt? Ich hoffe doch ja. Wenn dann die emix Jungs am günstigsten waren, wird es aus meiner Sicht schwer mit Wucher zu argumentieren.
    2) Interessant wäre die Qualität der gelieferten Masken: war sie generell schlecht (= nicht zu gebrauchen)? dann sollten man auf die Jungs zurückgehen können. War es nur eine bestimmte Charge an Masken, warum hört man dazu nichts von anderen Abnehmern (e.g. Deutschland).

  19. Frau Viola Am Herd hat nie etwas mit Wirtschaft(en) zu tun gehabt.
    Das EMD haette entweder direkt in Dongguan einkaufen koennen.
    Es gab nachweislich meherer Angebote an div „Gesundheits“ (oder besser gesagt) Krankheits-Ministerien in Europa, incl. CH, Masken zu liefern.
    Die Damen vom BAG (Schweizerisches Gesundheitsministerium) haetten auch da Angebote einholen koennen…..aber eben dort gibts es hat nur Politologinnen, Theologinnen (Arz de Falco)…etc in der oberesten Direktion.
    Und weil halt BuRa hochkompetente ehemalige Unternehmerinnen sitzen, kam keinen der Apparatchiks der Gedanke, zumind. mal die Chin. Botschaft anzurufen und den wWirtschaftsattache zu kontaktieren.
    Lieber zahlte man ueber 20 Mio Maeuse diesen Bobos.

  20. Büro im Kanton Zug. Lieber schlafe ich unter der Brücke, als dass ich im Kanton Zug arbeite.

    Wie dem auch sei, die Herren hätten den Ball einfach flach halten sollen und nichts wäre passiert. Aber das schaffen reiche Plebejer eben nicht. Mal schauen, was da noch kommt. Bei unseren Staatsanwälten wohl nichts.

  21. Übrigens: Schweden bereitet den Lockdown vor, Sonderweg gescheitert.

    Einmal mehr ein Beweis dafür, wieviel Wert die Statements von euch Plauderis hier haben 🤣

  22. Die grössten Dummköpfe zahlten am meisten, Bund und Armee mit ihren unfähigen Beamten und Politikern, die nicht mal fähig sind zu wissen was sie einkaufen mit den Millionen von Steuergeldern. Wenn man da an die Milliarden für die Kampfflugzeuge denkt, könnte es einem schwarz werden vor den Augen, denn diese Trottels wissen nicht was sie bestellen !
    Dann schaltet man noch die Staatsanwaltschaft ein, natürlich auf Kosten der Steuerzahler.
    Wir können weder der Regierung, den Politikern/innen, Staatsbeamten, noch der Justiz trauen ! Eine Katastrophe total !!!

    Würden wir in einem System mit echtem Geld leben, wären all diese mit beliebig vermehrbarem Fiatmoney finanzierten, mysteriösen Dinge nicht möglich, denn Staat und Regierung müssten dann sehr haushälterisch und vertrauensvoll mit dem Geld umgehen, um existieren zu können

  23. Leider ist festzuhalten, dass wenn gewisse Apotheken und die Migros Stand Februar 2021 FFP2-Masken anbieten für 5 Franken pro Maske (Lidl/Aldi: 85 Rappen), es schwierig sein wird nachzuweisen, dass 10 Franken pro Maske im März 2020 als Wucher zu bezeichnen sei, ohne auch die Migros zu bestrafen.

  24. Wenn Bundes-Angestellte mit Bildung z.B. HSG St.Gallen nur noch Digital arbeiten , danach nichts mehr wissen , den Monats-Lohn erhalten , zu blöd sind über Singapur chinesische Masken einzukaufen ist es ja toll wenn Jungs das Geschäft des Lebens machen.

  25. Erweitern wir doch ein wenig die Perspektive.

    1. Dass die beiden Buebe lusch sind oder mehr, scheint klar.
    Weshalb wurden anfangs die Namen nicht genannt, die Gesichter verpixelt?
    Macht man das mit unverdächtigen „Jungunternehmern“?

    Auch ihre Vergangenheit als offenbar im Graubereich agierende Händler spricht nicht für deren Seriosität.

    Durchschaubar drittens die Pro-Medienpropaganda und die Drohungen der Anwältin.

    2. Wer weiss, was die Involvierten des Militärdepartements und deren Chefin wussten und taten.

    3. Dunstkreis (Jung-)SVP.
    Was verbirgt sich möglicherweise hier noch alles.

    Stinken tut die Geschichte auf jeden Fall.

  26. Ich will den Quatsch nicht mehr hören und hoffe, die beiden „Jungunternehmen“-Abzocker verschwinden für immer in der Versenkung.

  27. Wieso nicht die Chance packen, wenn sie sich einem bietet? Das ist doch Unternehmertum. Wie grün und amateurhaft die beiden sind, zeigt sich im Kauf ihrer Statussymbole nach Abschluss des Deals. Die Jungs sollen die fehlerhaft gelieferten Masken entschädigen und gut ist. Mich stört vorallem, dass die Armee so doof war, die Ware nicht genau zu prüfen. Für mich absolut nicht nachvollziehbar bei solchen Einkaufsbeträgen und ein Skandal für den Bund. Die Logistiker machen da doch nix anderes, ausser Kontrollieren und ab und an mal Pause. In der Privatwirtschaft würden die Bereichsverantwortlichen sogleich ausgetauscht. Bei der Armee sucht man nach billigen Ausreden. Und man gibt der Krise die Schuld. Aber ist nicht die Armee dazu da, genau in diesen Ausnahmesituationen Unterstützung zu bieten? Ich bin der Meinung, dass private Schweizer Anbieter, also Profis, diesen Einkauf besser hingekriegt hätten. Das gleiche gilt für den Spezialtransport der Impfung. Die Armee sucht hier lediglich Legitimierungspotential. Oberpeinlich auch schon bei anderen Beschaffungspositionen, Duro, Cobra etc.

  28. Diese Pandemie zeigt uns was die Staatsbediensteten fertig bringen. Die 600 Angestellten im BAG kriegen nichts auf die Reihe. Ohne die Kids hätten wir noch lange keine Masken gehabt.
    Saatswirtschaft oder Sozialismus . Wenn das bei uns so weiter geht, kommt es ganz schief heraus. Nach ein paar Jahren wird es knapp werden mit Strom, essen etc. DDR 2 halt.

  29. Schrittweise lichtet sich der Nebel.
    Mit dem „aufrollen“ dieser eher (verhältnismässigen)
    Pinatz- Geschichte, wird noch versucht vom Kern
    der Sache abzulenken.
    Vor innzwischen einem Jahr haben die Panikdrescher bis Hysteriker die Oberhand und Deutungshoheit erlangt.
    So einiges an besonnenen Fachleuten wurde regelrecht untergepflügt‚und ausgesperrt, eine sachliche konzertierte zielgerichtete Debatte abgewürgt.
    Die Breiten etablierten Medien sind ganz vorne, für dieses Debakel mitverantwortlich.
    Der Umstand das auch Fachleute auf eine Mediengetriebene Panikdresche hereinfallen, ja sogar die Medien zur Selbstdarstellung missbrauchten, stimmt den doch etwas nachdenklich.
    Eben wurde die Veröffentlichung einer soliden Studie
    des Rechtsmedizinischen Institutes Hamburg für Montag angekündigt.
    Die Vorabbekanntgaben stützt weitestgehend die Thesen
    der besonnenen untergepflügten Fachleute.
    Wer jetzt glaubt das der Spuk vorbei ist, der liegt erheblich falsch.
    Angesicht des angerichteten enormen wirtschaftlich und sozialen Schadens,werden die Panikdrescher ihre Sicht der Dinge weiter verbissen rechtfertigen.

  30. In dieser Sache geht es überhaupt nicht um Neid. Es geht um die beiden Tatbestände Wucher und Liefern von qualitativ Fehlerhaften Masken, eventuell Insiderwissen. Da nützt es den beiden neureichen Bubis auch nichts, wenn Sie eine Medienanwältin als Pitbull vorspannen. Dass die NZZ zu einer bezahlten HofnarrenZeitung mutiert ist, das wissen wir schon lange. Also IP, bleiben Sie dran.

    • Sie sind ein Dampf-Plauderi. Keine Fakten, nur Vermutungen. Ich könnte auch einfach behaupten, dass Sie Ihre Frau schlagen.

  31. Unsere linken Journalisten können offenbar nicht damit umgehen, dass zwei Youngster schneller und effizienter waren als Heiland Berset und seine BAG-Truppe. Die beiden Youngster führen mit ihrem Erfolg Berset uBAG („Masken nützen nix“, wenige Zeit später dann Maskenpflicht) vor. Wenn man wie Tagi und Blick am Narrativ des grossen und unfehlbaren Staat baut, dann sind diese Maskenbeschaffer natürlich eine Katastrophe.

    • @Ueli
      Mit dem Roten Kreuz verfügt die Schweiz über die besten Logistiker der Welt, warum hat man das nicht genutzt?

    • Es war dazumal Herr Koch. Er trägt die Hauptverantwortung für die labile Handhabung. Wir erinnern uns doch noch als es hiess Masken bringen nix.
      Als in Italien schon Lastwagenweise Tote weggeschafft wurden, hat Koch in der Tagesschau behauptet, in 2-3 Wochen ist alles vorüber.

      Bis er angefangen hat auf Wikipedia zu schauen, was Covid wirklich ist.

  32. Ist bezeichned für unsere Regierung wenn zwei Jungs (plus die Hintermänner/frauen) einem besseren Job machen als die Verantwortlichen des Bundes, die aber sicher auch jeden Monat +15k nach Hause tragen und eigentlich genau für diese Aufgabe fürstlich entlöhnt werden. Und das sie Deutschen Rappenspalter auch noch zugreifen zeugt von der Unfähigkeit der Regierungen. vielleicht, ziemlich sicher, ganz bestimmt würde Herr Berset sagen.

    PS: Gratulation an die Jungs. Alles richtig gemacht abgesehen davon vielleicht anonym zu bleiben. Lol

  33. Wenn jemand hinterfragt werden sollte dann die Beschaffter des Bundes. Allesamt überforderte Beamte, die bis heute nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Im Gegenteil: Der Verantwortliche für die Maskenbeschaffung, Brigadier Markus Näf, ist jetzt bei der Gensundheitsdirektion des Kantons Zürich für die Impfungen zuständig. Und er kriegt es wieder nicht auf die Reihe. Wäre interessant zu wissen, wer sein Götti ist.

  34. Das BAG hat geschlafen, die Maskenkids haben die Arbeit gemacht. Ohne sie wäre die Sache noch teurer geworden.

  35. Wo ist der Reputations-Manager? Der Coach zum Storytelling? Die Emix-Jungs auf dem publizistischen Weg zum Grill der nur verkohltes Dasein hervorbringt. Wie bei den vorverurteilten Täter aller Art in den Medien oder etwa den Schlaumeiereien des Schoggihersteller aus Kt. Glarus mit verlorenem SWISS-Deal.
    … und auch hier geht wieder vergessen, dass rationale Argumente inkl. Legitimation von (Top) Juristen weder in den Medien noch beim Publikum funktionieren. Und warum steht nicht die „überforderte Einkäuferschar der Mil Apo“ mit Express-Bestellliste im Zentrum? Oder der/die Door Opener zum Deal? All die Medienhäuser und deren Titel mit AusBlick auf Subventionen werden keinesfalls in journalistischer Gründlichkeit über diesen Fall berichten. Wer verärgert schon unnötig seinen Sponsor …

  36. Interessant, dass sich in Deutschland (und anderen Ländern) nichts regt: Wurden dorthin etwa brauchbare Masken zu vernünftigen Preisen geliefert? Oder ist die politische Protektion dort stärker?

    • Ja, die BRD hat auch Millionenverluste erlitten, hängt das aber nicht an die grosse Glocke.
      Spahn hat bei Lanz die Bemerkung gemacht, dass sie viel gelernt hätten im internationalen Maskenmarkt und auch viel Lehrgeld bezahlt hätten.

  37. Interessante Aussage: „Fast geht unter, worum es für die Zwei und ihre Mit-Kämpfer geht. Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat rund um die Masken-Lieferungen eine Strafuntersuchung gegen Unbekannt eröffnet.“
    Das heisst wohl, die Jung-Masken-Millionäre sind gezwungen sich in der Öffentlichkeit als erfolgreiche Unternehmer zu präsentieren und nicht als Wucherer, damit die Kohle und Freiheit nicht verloren geht? Alter Spruch: Wie gewonnen, so zerronnen.
    Gunther Kropp, Basel

    • Bei Dir gilt eher Spruch des Alten: viel Lärm um nichts. Kein Mehrwert, keine Substanz, stupide Wikipedia Zitate gemischt mit pseudo-intellektuellen Fragen. Dazu die paranoiden Räubergeschichten – die Kennzeichen eines Totalversagers.

    • @Kunther Gropp, Bisel
      Sie verwenden Ihre Berufsbezeichnung „Leiter Sondereinheit G.K.“ nicht mehr, was ist los?
      Was möchten Sie konkret über die „Maskenkids“ mitteilen?

  38. Niederlassungsfreiheit gilt auch für Firmen. Und wer bestimmt denn, dass alle Reichen an der ZH-Goldküste wohnen sollen? Welcome to Cherry Country!

  39. Goldkids in Goldkäfigen! Auch die Anwältin wird nicht verhindern können, dass ihr übermütiger Ausflug in der realen Welt stattfand und der seriöse Ruf für immer und ewig dahin ist. Das Internet vergisst nie! Kleiner Trost: Viele verzogene Goldkinder werden sich nie in der realen Welt zurechtfinden.

    • Ganz im Gegenteil: Sie werden in ihren Kreisen als „Winner“ gefeiert und für den Rest ihres Lebens als Millionäre hofiert werden. Das Genörgel der „Looser“ werden sie verkraften können …

    • So ist es, Herr Ruedi Schlatter. Und sie werden die schönsten Autos haben und die besten Weiber und den teuersten Wein saufen.

    • Diese 2 sind eben keine „verzogene Goldkinder“, nein, diese 2 haben ein Gespür für gute Geschäfte und eine grosse RisikoBereitschaft. Wir schreiben also über eine Klitzekleine Gruppe Menschen.
      Bravo diesen beiden. Ich mag Ihnen die schönen Weiber gönnen.

    • @Schlatter

      Stimmt genau in „diesen Kreisen“. Das nächste Mal können die Kids dann aber selber den berühmten Milieuanwalt angagieren.

    • Dubai. Next Stop. Für Maskengewinne, PK-Bezüge, Erlöse aus Immobilien, Erbschaften und das für uns typisch schweizerisch hart erarbeitete Vermögen. Bevor es die Linken in deren Moralbesessenheit wegbesteuern.

  40. Wie sieht es eigentlich mit der Rückzahlung der 300 Millionen CHF „Gewinns“ der Masken Kids aus, wenn sie bei der Wucher-Strafuntersuchung unterliegen, und die Staatsanwaltschaft entscheidet, dass sie das Geld zurückzahlen müssen? die Kids haben doch bestimmt schon 40-50 Millionen für Autos, Uhren, Häuser und Frauen ausgegeben in den letzten Monaten. Die Staatsanwaltschaft sollte die Konten der Masken Kids und das Konto des beteiligten MME Rechtsanwalts so lange einfrieren, bis der Sachverhalt restlos aufgeklärt ist. Sollte es sich um Fake Masken und Wucher (ein Straftatbestand) handeln, dann müssen die Kids und ihr Anwalt ja wohl selbstverständlich das ganze Geld zurückzahlen an den Schweizer und deutschen Staat – bzw das Volk hat ja dafür geblutet. Schlaue Ablenkungs-Strategie jedenfalls von dem MME Anwalt, jetzt eine „Medien-Anwältin“ einzuschalten, die versucht abzulenken, indem sie ihrerseits mit Schadensersatz gegen die Aufklärer der Wahrheit droht. Absurd. Diese ganze vermeintliche Masken-Truppe gehört wirklich strafuntersucht.

    • Ach Marc. Nix gelesen, Nix verstanden, die Hälfte vergessen, aber laut gebrüllt. Sicher bist Du ein Banker….

    • Ach Roli

      Und Du bist der Heiland der FDP.

      Die Staatsanwalschaft wird hier jeden Stein umdrehen, da kannst Du Gift drauf nehmen.

  41. „…wie zwei 23jährige zigfache Millionäre wurden…“

    Man muss sich einfach einmal hinsetzen und das Deutsch geniessen…

    • Das machen die absichtlich so, damit am Schluss alles nur Vermutungen sind.

  42. Wie sind die Kleinen wohl aufgewachsen, wenn diese Geschäfte für sie genau so normal sind wie die Ferrari-Käufe oder die Steuervermeidungen?

  43. Ich finde das eine absolute Schweinerei, was sich diese SVP Abkömmlinge geleistet haben, erstaunt mich aber wenig. Das passt doch zur DNA dieser Partei. Wobei der Bund auch nicht brillierte mit dem Maskenkauf, in der Tat.

  44. Dürfen Kleinkinder wieder singen in der Kita? Oder mit nur mit Maske oder nur mit zwei Meter Abstand zu den Betreuern und den anderen Kindern? Sind Kleinkinder in den Kitas Superspreader? Sollen wir sie isolieren und in Quarantäne stecken?
    Fragen über Fragen!

  45. Wenn die gut bezahlten Beamten ihren Job richtig gemacht hätten, dann wären genug Masken dagewesen und die Kids wären nie zu ihrem Geschäft gekommen.
    Für mich ist der ganze Medienhype gegen diese Jungs nur ein Abklenkungsmanöver vom eigentlichen Skandal, dem Versagen unserer für die Armeeapotheke zuständigen Beamten (deren Mandate übrigens trotzdem noch verlängert wurden!).

    • Da machen Sie es sich ein bisschen arg einfach: auch drei Dutzend Parlamentarier wussten seit fast 4 Jahren, dass die Schweiz beim Ausbruch einer Pandemie von heute auf morgen rund 500 Mio. Hygienemasken benötigt. 50 Stück pro Einwohner. Zudem waren sich damals auch die Politiker und Beamten einig, dass die Militärapotheke nur medizinische Masken bevorraten muss und keine Hygienemasken. Wenn es um solche Stückzahlen geht und wenige Personen davon wussten, liess sich beispielsweise vor 3 Jahren zu geringsten Kosten in China eine Kaufoption erwerben, die dann vor 12 Monaten gezogen wurde. So etwas ginge dann schon in Richtung „Insiderhandel“

    • Anders Herr Marty: Hätten diese selbstgefälligen Sesselfurzer-Beamten nicht ausnahmsweise jemanden geweckt, sässen wir jetzt nicht auf teils verschimmelten, nachweislich schutzlosen, https://www.youtube.com/watch?v=n7WQ5pU1od8 Lungenpilz fördernden und Chemie-/Polymerfaser verseuchten „Made im grinsenden China“ Masken. Diese spät pubertierenden Masken-Kids müssten sich weiterhin mit ihrem importierten Fiat aus Polen begnügen und nicht mit unseren Steuergeldern finanzierten Spielzeug-Ferraris uns lachend um die Ohren flitzen.

    • @pistolpete:
      soso, das heisst die „masken-kids“ wussten schon vor 4 jahren das die Schweiz zu wenig Masken hat. Und dann haben Sie die Insiderinfo genutzt um einen Optionsvertrag in China auf Masken zu schliessen.

      Haben die dann auch von Bill Gates die Info bekommen, dass er in China eine Pandemie starten wird? Weil ohne COVID Pandemie einige Jahre später wäre die Insider Info ziemlich nutzlos und niemand hätte sich je über den Mangel an Masken beschwert……..

  46. Neid ist die höchste Form der Anerkennung. Ich gratuliere diesen Jungunternehmern zu ihrem Erfolg mit der Firma, die sie bereits 2016 gegründet haben. Niemand war gezwungen, genau ihre Masken zu kaufen, genau diese Qualität, Menge und zu diesem Preis. Alles hätte schiefgehen können, das sollte man nie vergessen. Und dann könnten sie höchstens mit einem Bauern-Ferrari aka Subaru herumreisen, wenn überhaupt. Bevorzuge zwar Maserati, aber gönnen ihnen den aus Maranello herzlich.

    • Es ist aber nicht schiefgegangen.
      Hintermänner? Strohfrauen? Türöffner.

      Oder glauben Sie ans Chrischchindli?

    • Ich gratulieren Ihnen für den besonnenen und gescheiten Kommentar! Neid ist zwar die höchste Form der Anerkennung, zugleich aber auch ein „Geschwür der Seele“.

    • @Büezer
      haben Sie keine Argumente, dass Sie zu Beleidigungen greifen müssen oder spricht der blanke Neid aus Ihrer Aussage?

    • Büezer
      Nicht’s gegen Büezer:
      Allerdings mit Ihrem billigen schreiben ( Schnudderies Kohle wegnehmen)tragen Sie Ihrem Büezer die volle Ehre.
      Es gibt auch Büezer die etwas draufhaben.Ist Ihnen offenbar entgangen.

    • Büezer Kommunist, huh?
      Sie verstehen was passiert wenn „Kommunismus“/“Kollektivismus“ übernimmt?

      Die Verantwortlichen hier sind die KÄUFER, die Beamten die diesen Kauf genehmigt/gebilligt und gepuscht. Man soll diesen Beamten die ganze Kohle wegnehmen.

    • Der Neid der Besitzlosen. In diesem Zusammenhang fehlt Ihnen wohl der Durchblick. Sie wären wohl nicht in der Lage, auch nur einen Stutz als Selbständiger zu verdienen.

    • @ Büezer

      Bravo, ganz korrekt. Die Mehrheit sieht es auch so. Man sieht es an den Zustimmungsdaumen, die Ihr Beitrag erhielt!

  47. Wünsche der Staatsanwaltschaft ein gutes Gelingen bei den eingehenden Ermittlungen gegen die 3 (drei) Personen, die jetzt plötzlich Ferrari fahren und nicht mehr wissen, wohin mit den unzähligen Millionen (siehe auch die verzweifelte NZZ Doppelseite).

    Mit Eurem Steuergeld könnt Ihr Euch weder für Eure Abzockerei rechtfertigen noch freikaufen.

    Fröhliches Erwachen in der Realität.

    • Mich interessiert an diesem Deal die Idee, die Beschaffung, der Kontakt nach Bundesbern und wer das Geld bereitstellte. Die beiden Jungs spielen eine Nebenrolle dabei – man hat sie als Instrument missbraucht.

      Ihr aufgebautes Geschäft mit dem Handel von Parallelimporten hat nichts mit dem Maskendeal zu tun. Da steckt Insiderwissen drin. Bin gespannt wer dahinter steckt und wie lange der VRP diese Namen decken kann.

    • Lediglich ein paar Dutzend Personen aus dem BAG, VBS und Parlament (Kommission für soziale Gerechtigkeit und Gesundheit, kurz SGK) wussten seit mehr als 3 Jahren, dass die Schweiz bei Ausbruch einer Pandemie von heute auf morgen 500 Mio. Hygienemasken benötigt. Und was machten die cleveren, geschickt verbandelten Züribergkids? Sie warten bis es zur Pandemie kommt und lösen dann ihre Kaufoption ein, die sie dank ihres Wissensvorsprungs im 2018 in China nahezu kostenlos erworben hatten. Das einzig Knifflige war der Transport in die Schweiz, nachdem unerwarteterweise der (zivile) Flugverkehr zusammengebrochen war.

    • @ outsider

      sie haben insider hässig ja einiges voraus)))was aber nichts heissen soll

      der ip chef gehört zusammen mit geiger und stinkemaul stöhlker nicht gerade zu den gegenwartsleuchten des aufziehenden fintec zeitalters

  48. hässig kreiert nur noch storys aus dem abfall des mainboulevard…
    züri ip ist so fertig wie der schweizer bankenplatz im jahre 2021

    lass gut sein hässig du hasst dein ablaufdatum weit überschritten

    • Dein kommentar ist allenfalls Müll.Dass die Staatsanwaltschaft ermittelt sagt ja schon alles

    • Lieber Arthur, das sagt gar nichts. Sie ermitteln, weil sie aus ihrem Seldwyla Dörfchen wachgerüttelt wurden und merken, wie das Bundesamt verschlafen hat, vorzusorgen. Jetzt wollen sie dieses Versagen anderen in die Schuhe schieben und einen schwarzen Peter konstruieren.

  49. Wie sagen doch die abgebrühten Anwälte immer wieder;
    „BETRÜGEN DARF MAN NICHT,— ABER GESETZ UMGEHEN SCHON !!… ganz legal….

  50. Ich versteh die ganze Aufruhr nicht, das sind wirklich zwei junge Unternehmer, die das Risiko genommen und nun richtig verdient haben. Wie aktuelles Beispiel zeigt, haben wir genau in dieser Krise genug Sesselfurzer, sprich Beamte, die fürs Nichtstun abkassieren, davon spricht niemand. Ausserdem konnte zu Beginn der Pandemie niemand Masken liefern aber EMIX konnte offenbar. Hätte man zu dem Zeitpunkt gefragt, ob die Preise ok sind (waren sie wahrscheinlich aufgrund des ausgetrockneten Marktes) hätte alle bejaht, und jetzt im Nachhinein einen grossen Wirbel machen??

    • @Müller

      Noch nie was von Verhältnismässigkeit gehört? Wie die Goldkids, oje.
      Hätte die sich mit 200‘000.00 Franken Gewinn begnügt, wäre alles ok. Doch die Gier hat Sie zu verkommen lassen.

  51. Ist doch völlig in Ordnung, wenn die Jungs eine Nische entdecken und diese nutzen (dem sagt man doch auch „freier Markt“). Das Risiko haben sie alleine getragen und den vielen Pennern in Bern gezeigt, wie ein agiler Einkauf aussieht. Es wurde doch niemand gezwungen den Jungs diese Masken abzukaufen. Oder? That’s business!

    • Nein, so einfach ist das nicht. So Schnuderbueben kommen sicherlich nicht an so viel Kohle um die Masken zu bezahlen und sie kommen auch nicht so einfach an die Lieferanten. Da stecken grössere Kaliber dahinter.

      Ich erinnere mich, im Blick sagte ein echter Geschäftsmann aus Staad aus, dass er Masken kaufte, diese dem Bund anbieten wollte – zu einem viel günstigeren Preis als die Abzocker-Bueben. Aber der Bund kaufte seine Masken nicht.

      Also nix mit „gute Geschäftsleute“. Da stecken irgendwelche anderen Kontakte dahinter!

  52. Maskenkids hin oder her. Die Meinungen im Neidland Schweiz zu den beiden Jungs und Ihrem unglücklichen Auftreten nach dem Deal sind wohl gemacht.

    Die Frage muss doch lauten: Weshalb braucht die Armeeapotheke einen Zwischenhändler? Und weshalb überzahlt sie die Masken?

    Sind die Quasi- Zeughäusler nicht in der Lage, Produzenten von Masken selber anzugehen und ohne Zwischenhändler direkt zu bestellen?

    Es war kein Lager vorhanden- ist ja schon eine Blamage für sich. Dass man dann aber zu faul oder zu dumm ist, selber Produzenten zu kontaktieren und direkt einzukaufen, vor allem in Anbetracht dessen, dass es sich doch um eine ordentliche Menge gehandelt hat…unglaublich.

    Prüfkapazitäten der gekauften Ware nach Anlieferung hätte man bei der EMPA bekommen. Ein halbes Jahr nach Einkauf über den Zustand der gelieferten Masken zu jammern ist einfach lächerlich. War man zu naiv direkt zu prüfen?

    Den Transport mit gegroundeten Swiss Fliegern hätte man im ersten Lockdown ebenfalls schnell organisieren können. Sitzreihen raus, Masken rein, retour in die Schweiz.

    Bei der Armeeapotheke und deren Einkaufsprotokoll sollte man also ansetzen und nicht Steuergelder für einen weiteren peinlichen Fall an die Zürcher Staatsanwaltschaft verschleudern.
    Die sind, wie in den letzten Jahren mehrfach bewiesen, mit solch komplexen Geschichten überfordert.

  53. Es wäre hilfreich, wenn IP den Namen dieser Anwältin bekanntgeben würde. Sie ist ja ganz offensichtlich mediengeil. Sie ist auch ein hervorragendes Beispiel dafür, weshalb sich Juristen um die Ehre des ältesten Gewerbes bewerben.

    • Das wäre ein Fall für Valentin Landmann, der verteidigt alles, was sonst seriöse Anwälte ausschlagen.

    • Gemäss Artikel war sie Anwältin von Spiess-Hegglin. Ein wenig Googeln und sich Meinung bilden. Alles in zwei Minuten auffindbar xD

  54. Bleibt noch die Frage, ob sich die Justiz weiter instrumentalisieren lässt von Herrn BR Berset um von seinem Versagen VOR der Pandemie abzulenken oder wer ist verantwortlich für die mangelhafte Prävention, Vorsorge?

  55. „Wenn wir die Ware nicht verkaufen, gehen wir Pleite“
    Die haben ja unternehmerisches Risiko neu erfunden.

  56. Geili Sieche! Respekt für die beiden.
    Wenn der Bund so blöd ist und eine überhöhte Preisgrenze festlegt, gehören die Einkaufsbeamten eingeklagt.

  57. Jungs, das habt ihr hervorragend gemacht! Der Neid ist natürlich gross, da müsst ihr durch. Aber wie heisst es so schön: lieber 10 die neidisch sind als einer, der Mitleid hat 😊 Natürlich schäumen jetzt die links-grünen Spinner vor Wut. Dabei habt ihr nur deren konstantes Versagen genutzt. Fairerweise solltet ihr Euch bei Berset & Co. bedanken. Schenkt eine schöne, grosse Zuger Kirschtorte mit nettem Dankesbrief. Etwas Nachtreten haben sie verdient 😊

  58. Viel zu teuer verkauft, aber wenn man Abnehmer findet…
    Der Bund hätte zudem zu jeder erhaltenen Charge Stichproben machen müssen.

    Falls Emix keine Abstriche bei der Qualitäz machte, haben sie alles richtig gemacht.

    Wahrsch hat der Bund selber gegooglet und gemerkt, dass sie pro ffp2 Maske ca. 0.80 Rappen zu viel bezahlt haben :-))

    • Was ist dann daran cool? Wer bezahlt dann die Rechnung?
      Sie , wir alle Steuerzahler schon mal nachgedacht.Toll dass wir dann noch den Ferrari bezahlen