Die CIC war bis vor kurzem eine beschauliche Schweizer Bank mit Sitz in Basel und Mutter im grossen Frankreich.
Alles schien in geordneten Bahnen, bis kurz vor Weihnachten ein Sprengsatz in der Filiale St.Gallen explodierte.
Seither bleibt kein Stein mehr auf dem anderen.
Jetzt hat die ausgewechselte CIC-Führung entschieden, den „heissen“ Ableger im Wilden Osten zuzumachen.
„Wir möchten Sie vorab informieren, dass die Geschäftsleitung der Bank CIC (Schweiz) AG nach Absprache mit dem Verwaltungsrat beschlossen hat, den Standort St.Gallen per Ende 2023 zu schliessen.“
So ein Brief an die Kunden der St.Galler CIC vom Freitag, 3 März. Der Schliessung sei das Resultat einer langen Evaluation.
„Diese strategische Entscheidung ist das Ergebnis einer mehrmonatigen intensiven Auseinandersetzung mit der Marktsituation und unseren Entwicklungsperspektiven“, steht in Brief, unterzeichnet von einem CIC-Geschäftsleitungs-Mitglied.
Neu würde man als Kunde der St.Galler Niederlassung „von unserem Standort Zürich aus betreut“.
Zu den jüngsten Erschütterungen schreibt die CIC nichts. Dabei sind die obersten Köpfe alle weg: der CEO, dessen Stellvertreter, der Leiter St.Gallen, ein dortiger Kundenberater. Und weitere.
Zur Trennung vom CEO ist die Rede von „strategischen Differenzen“. Eine ehemalige Kaderfrau der Europäischen Zentralbank hat inzwischen das operative Steuer in Basel bei der CIC übernommen.
Im Zentrum der Turbulenzen steht ein griechisch-stämmiger Schweizer Immobilien-Investor, der zusammen mit Partnern schon beim untergegangenen St.Margrethen-Ableger der Volksbank Vorarlberg aktiv war.
Nach Anklageerhebung sprach das Gericht alle Beschuldigten frei.

Laut einer Quelle stiess der „Grieche“ später zur CIC in St.Gallen. Diese hatte 2017 eröffnet, der Chef kam von der Migros Bank – gleich wie der CEO der CIC, der nun gehen musste.
Der St.Galler CIC-Chef soll bei einem Freund des Immobilien-Investoren nach Griechenland auf eine Kykladen-Insel in dessen Hotel eingeladen worden sein.
Hatte dies ein Zusammenhang mit hohen Krediten für Renditeobjekte? Mit Belehnungen von bis zu 100 Prozent?
Diese Vorwürfe stehen im Raum, seit ein Dossier von Whistleblowern letzten Herbst dem Rechtschef der CIC am Hauptsitz in Basel zugestellt worden war.
Der VR-Präsident der CIC hatte nach dem Auffliegen des Skandals öffentlich zu beruhigen versucht. In St.Gallen gehe es um ein Finanzierungsvolumen von maximal 25 Millionen.
Dies im Vergleich zu 800 Millionen Eigenmitteln der ganzen Bank. Von den gesprochenen Krediten sei bisher noch kein Franken ausgefallen, so die CIC-Spitze.
Laut Finews hat sich die Finma eingeschaltet, die Handelszeitung berichtete von einer vor der Tür stehenden Strafermittlung.

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denen Herren gehört ein Berufsverbot aufgedonnert
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Die kann mit der CS fusionieren, passt ja wunderbar.
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Dann finanzieren und inspizieren sie halt irgendwelche anderen Puffs ausserhalb St. Gallen’s!
Geht bei der CIC ja eh nur darum, irgendwelche französischen, belgischen und luxemburgischen Manager inklusive ihrer Gefolgschaft zu vergolden.
@Finma: Schliesst diesen Laden doch einfach!
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CIC war mal Hochburg für blackmoney ex Francophonen Kunden
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Misst, schon wieder zu spät. Hatte gehofft ich könnte bei 100% Belehnung eine Massagesalonkette im Kt. St.Gallen eröffnen zu können.
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Die CIC Bänker haben richtig gehandelt. Denken (zu recht) nur an ihren eigenen Bonus.
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Herr Sproll, ist Ihre Schätzung doch in die Hosen gegangen?
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Wusste gar nicht, dass CIC im gleichen Gebäude wie ich und der angeschossene Club 2000 werkelt…
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Fragen über Fragen bei der CIC ex CIAL, warum ist das zuständige GL Mitglied für Risk- Compliance noch im Amt, ist der Bank überhaupt ein Schaden entstanden, gemäss IP liegt ja der Fall schon über ein Jahr zurück. Sollte eine neue GL platziert werden mit Rückstellungen im alten Jahr und Startbonus im Neuen. Gibt es wirklich eine Strafuntersuchung, St. Gallen hat ja gemäss IP abgelehnt als zuständige Stelle. Wer informiert so zielgerichtet IP, Fragen über Fragen…
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Ja, der Chef risk wurde noch nicht entlassen, obwohl seit mehr als 10 Jahren aber wirklich alle kredite über seinen Tisch gehen. Aber ist halt ein welscher
Müsste auch dringend entsorgt werden.
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Hoffe die Finma untersucht auch die Kredite der Niederlassung in Zürich. Es ist im Markt seit vielen Jahren bekannt, dass Geschäfte, die andere Banken nicht machen wollten, bei der CIC Zürich gelandet sind und dies nicht nur läppische 25 Mio wie in der Ostschweiz.
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Wusste nicht einmal von diesem Institut in St. Gallen. Nach Google Recherche merkte ich, wo die Büros sein müssten. Aber nun kann ich mir auch dieses Einprägen ersparen. Bye Bye.