Maga ist nicht bloss eine wählerstarke politische Bewegung in den Vereinigten Staaten – „Make America great again“, mach Amerika wieder grossartig –, sondern auch eine Beschreibung für Kleidung, Frisuren, Make-up ihrer Anhänger, ja für ästhetische Korrekturen mittels plastischer Chirurgie sogar.
„Wie maga ist Ihre Garderobe? Machen Sie unser Quiz, um es herauszufinden“, rief die Stilratgeberin des „Telegraph“, einer britischen Tageszeitung, jüngst ihre Leserschaft auf.
Und die Dresscodes gehen so: Frauen haben schick, glanzvoll, gepflegt aufzutreten. Männer hingegen höchstens ziemlich schick und nie so zugeknöpft, dass sie nicht mit kurzem Vorlauf an einer Grillparty teilnehmen könnten (sowie um sich von der geschniegelten grossstädtischen Elite, der sie zwar manchmal selbst angehören, auf bodenständige Art abzugrenzen).
Oder wie die „Telegraph“-Autorin zusammenfasst – „während Maga-Männer leicht zerknautscht daherkommen dürfen, ja sollen, sind die Aussehensanforderungen für Frauen schwerer zu erfüllen.“
In der Schweiz, so sieht’s aus, ist das kaum der Fall. Um meine (uncharmante) Behauptung zu untermauern, dienen die bevorstehenden Wahlen in den Stadt- und Gemeinderat Zürichs als Exempel.
Die Stadt wird mehrheitlich als die mit den stilsichersten sowie herausgeputztesten Bewohnern des Landes wahrgenommen.
Doch der Anblick der Plakate und Handzettel, die zurzeit hängen beziehungsweise in den Briefkästen liegen, schmeichelt dem Auge mehrheitlich not really, nicht wirklich.
„Schick, glanzvoll, gepflegt“, zur Erinnerung, das sind die Adjektive, die zum Beschreiben des weiblichen Maga-Looks dienen. Wohingegen als Eigenschaftswörter, die hierzulande die Optik von Wahlkämpferinnen wiedergeben, eher „funktional, formlos, ungekämmt“ in Frage kommen.
Vor allem rote und grüne Kandidatinnen, aber auch einige Mitte-Vertreterinnen und andere Bürgerliche scheinen die bewusste Vernachlässigung ihrer äusseren Erscheinung als zielsicheren Hinweis auf ein schönes oder zumindest sachverständiges Inneres misszuverstehen.
„In der Bar bin ich unsichtbar, doch im Rathaus komm ich sehr steil raus“, so lässt sich die möglicherweise unterliegende Überlegung salopp (dafür in Reimform) ausdrücken.
Zum Vergleich respektive als Benchmark seien einige maga poster womenerwähnt – Kristi Noem, Alina Habba, Pamela „Pam“ Bondi.
Melania Trump erwähne ich nicht, das wäre unfair, die First Lady ist schliesslich von Beruf Model (und ihr Inneres unbekannt).
Nehmen wir stattdessen Noem, Ministerin für Heimatschutz in Präsident Trumps Kabinett: Gut denkbar, dass die frühere Gouverneurin South Dakotas, die heute auch Aufseherin über die Einwanderungsbehörde ICE ist, von politischen Gegnern und Journalisten wohlmeinender beurteilt würde, wenn sie weniger gut aussehen würde (oder zumindest kein sogenanntes Mar-a-Lago-Face – straffe Haut, Pustebacken und über-gezupfte Augenbrauen – hätte).
Was wiederum super-sexistisch plus frauenverachtend ist, falls man es sich überlegt.
Pam Bondi, Justizministerin, trägt übrigens ein Kruzifix am Hals, das typische Maga-Schmuckstück, und Alina Habba, Trumps frühere Anwältin, hat mit 41 bereits einen Topjob bekommen sowie wieder verloren (Staatsanwältin von New Jersey) und zudem schöne Haare.
Zurück nach Zürich. Ich neige zu Zweifeln, ob ich meine Stimme, sagen wir, Simone Brander (SP) geben würde, falls sie maga-artiger aussähe/daherkäme. Es missfällt nicht bloss die Form, sondern auch der Inhalt.
Doch ich muss zugeben, dass es mir vielleicht dennoch ein bisschen weniger auf die Nerven ginge, wenn schon wieder Autoparkplätze im Quartier aufgehoben wurden (zu Lasten von Velo-Abstellflächen, die fast nicht benutzt werden).
Oder dass 40 Millionen Franken verbaut wurden für einen 440 Meter kurzen Velotunnel unter dem Hauptbahnhof (der ebenfalls fast nicht genutzt wird). Wenn wenigstens die oberste dafür Verantwortliche schick, glanzvoll und gepflegt auftreten würde.
Mit anderen Worten: Maza, macht auch Zürich attraktiv, wäre mehr als ein visueller Vorteil, es könnte auch stimmenmässig ein Winner sein.
Danke Mark🤣. Bin schon lange ein Fan von deinen Artikeln. Weltwoche & Co..
Im Links-Grünen Lager findet eine Geschlechter Umkehr statt: Die Frauen verhalten und kleiden sich wie Männer und die Männer verhalten und kleiden sich wie Frauen.
genau- oder auch so:
„Unfreiwilliger Zölibat aus politischer Frustration“
Geschlechtervermischung.
Au weia! Wenn man vom Äusseren auf das Innere schliessen soll, dann mag ich mich zu den Kreaturen von IP, wie Stöhlker, Hässig oder Geiger lieber nicht äussern …
Hässig trägt ja sein äusseres bereits im Namen: hässlich.
Deutsch scheint nicht so Ihre Stärke zu sein. Die Worte hässig und hässlich haben so ziemlich gar nichts miteinander zu tun.
Silvio Berlusconi hat damals bewusst die jungen hübschen eingestellt. Recht hat er😃👍
Drei Kommentare zu einem (!) Artikel. Häsch nüt anders z’tue?
auf dem sie sich da bewegen.
Wer einen Deoroller auf dem Kopf durch die Gegend
schiebt, muss nicht unbedingt besonders gut riechen!
Ein Duftbäumchen auf dem Dach macht noch keinen Frühling.
Danke. Super Kommentar. Mein Tag ist gerettet.
So eine natürliche Weiblichkeit attestiere ich noch Petra Gössi von der FDP, aber sonst ist es sehr arg geworden mit den fraulichen Erscheinungen in der Politik. Die Jungen sind gerne Lesben und machen einen auf Chuck Norris und die Alten wie Carmen Walker Späh fallen mehr durch Turmfrisur als gutem Geschmack auf. Das schlimmste aber sind die populären Hosenanzüge und die praktischen Kurzhaarfrisuren die Rickli spazieren führt. Aber so sind halt die Geschmäcker verschieden.
Gib mir MAGA Frauen jeden Tag! Sie beweisen das Frau durchaus schön (blond) und intelligent sein kann.
Was sich links der Mitte bewegt ist ja vorwiegend Birkenstock mit Selbstgestricktem in Mauerblümchenqualität. Noch erschreckendere Beispiele dazu gibt es in im grossen Kanton. Ich sage nur Bärbel. Wenn schlechte Leistung auf schlechtes Aussehen trifft wird es halt unausstehlich.
Schlussendlich ist mir das Aussehen von Politikern jedes (gewählten) Geschlechts aber eigentlich Wurst. Wichtig ist das die Leistung stimmt.
Die Schreibversuche MvH sind genauso herunter gekommen wie die Second Hand Kleider von der Patentante aller Lastenvelo!
Richtig so Vic !
Gleiches gesellt zu Gleichem.
Frauen sind wie Blumen die ab spätestens 40 verwelken. Männer sind wie Wein der im Alter besser wird.
Lustigerweise steigen bei Frauen im Alter die Erwartungen an einen Mann. Während ihr Marktwert ins Bodenlose sackt.
Darum bist du ja vermutlich in Pattaya:).
Huihuihui, Huisseling … Sie hatten mal ‚esprit‘ und ich hatte mich auf Ihren Artikel gefreut, aber für diese Leistung bekommen Sie von mir ein ‚ungenügend‘.
MHFA: Make Huisseling Funny Again …Sie können es besser.
Ungepflegte Haare. Ungeschminckt. Wollenpulli, der von der eigenen Grossmutter stammen könnte. Verwaschene, schlecht geschnittene Kleider. Wo sind wir? In einem Lehrerzimmer (eines KV’s)…
PS: Und dann sich wundern, dass die Lernenden im Trainingsanzug zur Schule kommen…
mir gefallen Badran, Goll und Thanei.
Vor allem Badran. Schaurig schön. Also mehr schaurig als schön.
du hast Brandner vergessen!
@Zimmer. Schönheit entsteht im Auge des Betrachters. Immerhin hat sie einen Verehrer gefunden der in ihr eine Prinzessin sieht und ihr in Sachen Aussehen in Nichts nachsteht. :-))
Zimmer, dazu kommt die rauhe Stimme die wohl von Gauloise ohne Filter abgeschmirgelt worden ist. Das ginge ja auch noch, aber was sie dann von sich gibt, die Art und Weise, da wird jeder SVP-Staamtisch in Schlieren blass vor Neid.
… des Alkoholspiegels. Je höher, desto schöner die Frauen.
Der Tatsachenbericht ist nicht auf Zürich beschränkt, er gilt gesamtschweizerisch.
Die menstruierende Abteilung des politischen Personals ist hierzulande doch grossmehrheitlich als die Fraktion der StützstrumpfhosenträgerInnen bekannt, die die Beinkleider gerne eine Nummer zu klein tragen. Nur so ist zu erklären, warum bei ihnen oftmals schwer- und unverdaubares via dem Sprachmodul aus der oberen Körperöffnung dem Torso entweicht. Was wiederum zur Vermutung führen könnte, dass sich einige der politisierenden Nichtmenstruierenden ebenfalls so kleiden dürften.
Jetzt beherrschen die Katastrophenweiber die Politik und Wirtschaft, man kann den Untergang von Kultur und Demokratie buchstäblich RICHEN.
Gemach, gemach! Die Linksgrüninnen sind so schl..pig „gekleidet“, weil dadurch die Gefahr, durch pöze Weisse Männer vergewaltigt zu werden, rapide sinkt.
Das Selbstverständnis der neureichen linksgrünen Politaristokratie zeigt sich darin, dass sie keine Statussymbole braucht. Höchstens ein Vintage-Rennrad aus den 80ern.
Bravo Herr Mark van Huisseling, Journalist und Buchautor. Das ist ein ausgezeichneter Artikel. Das verstehen wir unter gutem Journalismus; nach der Lektüre dieses Artikels ist man vollständig und neutral informiert. Weiter so !
Ich liebe solche vor Ironie triefenden Kommentare.
Ja,die linken und Grünen.
Mit den Frauen will keiner Sex
Haben und die Männer nur mit
Einander
Linke Frauen sind grösstenteils hässlich und betonen dies noch mit entsprechender Kleidung. Da nützt es auch nichts, wenn linke, halbnackte, lesbische Speckmöckeli ihre BH’s in einer Tonne verbrennen. :-))
Gilt Pam Bondi in Rechts-Boomer-Kreisen wirklich als Benchmark… auch was Intelligenz und Leistung betrifft? Und wieso zählt Huisseling die Marjorie Taylor Greene nicht (mehr) zum erlauchten Kreis der MAGA Poster Women?
Zweifel sind bei Stadträtin Simone Brander (SP) gegeben, falls sie maga-artiger aussähe/daherkäme.
Es missfällt nicht bloss die Form ihrer Äusserungen, weil sie in der Grundschule keine Logopädie erhielt, sondern auch der Inhalt ihrer durchgeführten „wirren“ und „sinnlosen“ Velo-Highway-Ideen zu Lasten der Steuerzahlenden mit mehreren hundert Millionen.
Also weg mit der B.
Für mich als Stadtzürcher die schrecklichste Politikerin der Schweiz, d.h. zusammen mit der unsäglichen Funiciello, wobei die eigentlich ausser Traktanden läuft. Kein normaler Mensch würde sich mit ihnen abgeben.
Alle Menschen sind gleich. Mir jedenfalls.
Die Stadt Züri Wählerschaft hat doch gegenüber ihren Stadträten (f u m) eine Art Stockholm-Syndrom entwickelt. Und wenn der Herr Mark v.H. mal genau hinschauen täte, so würde er längst die Styling Police anrufen um all diese verhauenen optischen Kreaturen wieder ins City-Licht zu rücken. Man könnte meinen Züri hätte gar nie ein Modehaus Grieder gehabt. Aneluuege, Gilt auch für den ZH Regierungsrat, übrigens.
Der Mann der eine Frau versteht kann auch Holz schweissen
Nennt man das jetzt so? Wenn jemand passend gekleidet ist, dann ist er/sie MAGA?
Und was genau ist jetzt MAZA? Ist ein autofreies Zürich nicht attraktiver als eines mit hunderttausenden von SUVs?
Die Llnken die stinken🫣
Da die meisten Grünen Frauen hässlich sind, passt sich die Kleidung an.
Auf dem drehenden (neu auch drohenden) Weltaltlas, muss man die Schweiz mit der Lupe suchen. Das Städtlein Zürich und seine kunterbunte Lokalpolitik/er/innen – ist dem runden Atlas und seinem sehr dynamischen Zeitenwandel, sowas von völlig egal. Diesen lokale Polit. Kurz&Engdenker Zirkus hier, müssen wir demnach selbst unter Kontrolle bringen. Die ExPads gehen ja dann alle mal ein Häuslein weiter.✌️🇨🇭⏰ Veloständer-City.
Noch mehr schein als sein?
Schöntrinken war auch schon eine Ansage!