Die Zürcher Kantonalbank ist grösser als die UBS. Wenn man ihr Einzugsgebiet, das Millionen-Zürich, als Basis nimmt.
Jetzt wird sie auch kulturell zu einer Art zweiter Grossbank. Immer mehr Cracks von der gecrashten Credit Suisse schnappen sich die frei werdenden Top-Stühle.
Regie führt dabei Florence Schnydrig Moser, selber eine ehemalige CS-Spitzenfrau. Die Private Banking-Chefin der ZKB und stellvertretende CEO sitzt in den entscheidenden Beförderungs-Gremien.

Soeben hat sie eine „Freundin“ aus früheren CS-Zeiten zur neuen Marktgebietsleiterin Zürich gekürt.
Diese war zuvor in Warteposition im Kommerzgeschäft – ohne vom Business mit Firmenkunden eine Ahnung zu haben. Nachfolgerin in dieser Rolle wird ebenfalls eine Frau der Ex-CS.
Genannt „Panterin“.
Die Karriere-Sprünge der Ex-CS-Frauen sorgen ZKB-intern für böses Blut. Zumindest bei den „alten“ Schlachtrössern im Kader der Bank.
Sie, die seit Jahrzehnten in Ochsentour die Leiter hochgestiegen waren, sehen sich als grosse Verlierer einer neuen Ära mit dem Kürzel CSKB.
Von ZKB zur Credit Suisse Kantonalbank.
Anführer der Kultur-Revolution ist kein Geringerer als Jörg Müller-Ganz, Präsident des Bankrats der ZKB.
Der FDPler steht seit 2011 auf der Kommandobrücke der Nummer 1 der Staatsbanken.

„Müller-Ganz will immer mehr Stars von der CS“, sagt ein Beobachter. „Dafür sägt er die bisherigen Spitzenleute ab.“
Ein Sprecher der ZKB meinte, es würden 10 Prozent der neu angestellten Mitarbeiter von der Ex-CS stammen und 10 Prozent von der UBS.
„Wir nehmen das Thema ernst, sehen aber keine übermässige CS-Kultur.“
Unter Martin Scholl, der vom Lehrling zum CEO aufgestiegen war, hatten fast nur ZKB-Eigengewächse Karriere gemacht.
Scholls Geschäftsleitung war entsprechend voll mit solchen. Nachfolger Urs Baumann hat diese sukzessive mit Externen ersetzt.
Insbesondere Frauen. Neben Florence Schnydrig heisst die neue starke Figur Susanne Thellung, sie stammt aus den Reihen der UBS mit Extraschlaufe bei der Schwyzer KB.
Für Thellung schuf Chef Baumann extra ein neues Departement, jenes der „Privatkunden“ – der „armen“ Schlucker unter einer Million.
Abgesägt hatte Chairman Müller-Ganz Scholls Favorit für den CEO-Posten, Jürg Bühlmann.

Der leitet das Firmenkunden- und Kreditgeschäft, nachdem er zuvor die ganze Logistik unter sich hatte.
Bühlmann kennt mit seinem Werdegang die ZKB aus dem Effeff. Seit seiner Nichtwahl steht er mit abgesägten Hosen in der Geschäftsleitung.
Ein zweiter langjähriger ZKB-Mann scheidet in diesen Wochen aus einem wichtigen Rennen aus, jenem um die Nachfolge von Produktechef Daniel Previdoli. Dieser verlässt die Bank Ende Jahr.
Markus Stocker heisst der vermeintliche Kronfavorit, faktisch die Nummer 2 in Previdolis Reich. Doch Stocker gehöre nicht mehr zum Kandidaten-Kreis für die Leitung des frei werdenden Topjobs im Previdoli-Departement, geht um.
Kommt auch da ein CSler zum Zug? Stephanino Isele, der einflussreiche Handels-Chef, tritt schon per Mitte Jahr zurück. Auf ihn folgt mit Roger Reist ein Mann von der Raiffeisen.

An der Spitze der Informatik hat bereits ein Ex-CS-Kapitän das Kommando übernommen. Mario Crameri folgte in einer Nacht-und-Nebelaktion dem langährigen Intern-Gewächs Remo Schmidli.
Die Auswechslungen der Old White ZKB-Figuren durch CS-Karrieristinnen hat im Innern der Bank durch den Fall Christoph Schenk ihren Höhepunkt erhalten.
Schenk, seit Jahren das Gesicht der ZKB nach aussen, wenn es ums Investieren und Märkte ging, musste einer Frau weichen. Sie stammt … aus der CS.
Anja Hochberg, so ihr Name, durfte sich nach ihrer Einwechselung vom Paradeplatz 5 Jahre lag im ZKB Asset Management warmlaufen, bis sie Anfang dieses Jahres Schenk als Chief Investment Officer ablöste.
Der wäre gerne noch länger geblieben. Jetzt macht er gute Miene – er soll einen lukrativen Deal für seine Restzeit erhalten haben.
Anja Hochberg, Florence Schnydrig, Susanne Thellung, viele Frauen und einige Männer aus den Reihen der Absturz-Bank CS, befehligt von einem CEO, der bei der Bellevue Bank gescheitert war und den die Partners Group zur Seite geschoben hatte:
Willkommen in der neuen ZKB, die nichts mehr mit der alten, erfolgreichen Martin Scholl-Bank zu tun hat. Motto sind Showtime und Risiko bis hin zu Private Banking im Golf, wo die Kanonen donnern, statt biederes KMU-Fördern.
Die Schnydrig und Thellung sollen verreisen, aber sofort!
Einfach mal den ZKB Mitarbeitenden zuhören und Kommentare auf Kununu lesen, dann weiss man in welche Richtung es geht. Viel Glück!
Der Sesselkleber Ganz soll endlich gehen, auch hier ist ein Wechsel längst überfällig🥴!
einfach mal die staatsgarantie entfernen und dann mal sehen, wie die bänker dort mit wasser kochen…
Wär bei der UBS aber auch angebracht
und dabei Wein trinken. Warum war CEO nicht genüdend bei Bellevue und Partners Group?
Und beim Untergang haftet der Steuerzahler.
go woke go broke
Solange das strukturelle Patriarchat noch nicht besiegt ist, müssen Frauen weiterhin gefördert werden.
In meiner Generation ist das Konsens und wird schon gar nicht mehr weiter diskutiert.
Damen und Herren sollen gefördert werden. Wenn der Frauanteil bei 30% liegt in einer Firma, sollen auch cirka 30% im Mangement sein. Falls 60%, dann cirka 60% – alles andere führt dazu, dass nicht die Beste / der Beste den Job erhält und das andere Geschlecht benachteiligt wird.
Die Frauen werden dich moderat befördern, weil du ein willfähriger Frauenversteuer bist.
Hauptsache die Quote macht was här, der Rest ist sekundär.
Die Staatsgarantie existiert nur auf Papier. Der Kanton Zürich kann nie und nimmer für alle Verpflichtungen der ZKB haften.
Der Zürcher Steuerzahler haftet.
Für da hömmer no de Bund.
Und, wo genau gab es bei der CS ‚Stars‘ und ‚Cracks‘? Die Bank ist doch gerade von solchen Leute auf Unternull abgehalftert worden.
Hab mal gehört, aus Schaden werde man klug. Scheint ein Missverständnis gewesen zu sein.
Muss ich mir jetzt in 2-3 Jahren bereits abermals eine neue Bank suchen?
Zürcherinnen und Zürcher können eh nicht Banking.
Eine Bank die noch Kaderleute aus der CS übernimmt hat schon verloren!
Es sind vor allem vermeintliche Spitzenleute aus der CS und UBS wie Thellung, Zettel und Spillmann die mit ihrem Verhalten, ihrer Arroganz und Ahnungslosigkeit uns Mitarbeitenden täglich aufs Neue zum Verzweifeln bringen.
Das sind doch keine „Stars“, sondern Teile des Versagens, denn schliesslich haben die alle die CS in den Abgrund geführt.
Jetzt begleiten sie lediglich die nächste Bank in den Abgrund. Sie haben lediglich neue Kleider übergestülpt um nicht nackt da zu stehen.
Es ist nur eine Zeitfrage bis es irgendwann wieder kracht. Der nächste Knall wird dann umso grösser sein, denn die Banjer verschieben den grossen Knall nur immer in die Zukunft.
Alle sind gleich, eine wird reich.
Wo das hinführt: Siehe DE und EU.
Nichts gelernt, nichts.
Frau Schnydrig wird jetzt etwas zu oft in den Himmel gelobt und ich kann nur raten, hier wieder eine moderate Flughöhe zu erreichen, denn sonst könnte der Absturz aus grosser Höhe schlimm werden, wenn mal etwas passiert.
Schön Füsse auf dem Boden behalten und aufhören so zu tun, als wäre sie die Lösung für alle Banksorgen.
Lieber LH, eigentlich müssten Sie sich nun bei Martin Scholl entschuldigen. Wie oft haben Sie ihn mit Ihren bösen Artikel gepeinigt und nun war dieser „langweilige“ ehemalige CEO plötzlich „erfolgreich“. Das Duo Baumann/Schnydrig war der erste grosse Fehlentscheide von Ganz und dem Bankrat. Seither geht es leider nur noch in eine Richtung: Viele neue Manager, ohne Kompetenzen, aber mit den richtigen Seilschaften. Hoffentlich kommt das gut. Es wäre schade für diese Bank mit ihren vielen, langjährigen Mitarbeiter, welche noch immer an ein Schweizer Banking glauben, dass auch den Namen verdient!
In defense of Mrs. Schnydrig Moser
Es ist historisch nötig, dass Frauen im Business endlich ihre Fähigkeiten mittels konkreten Leistungen beweisen können.
Männer sollten sich jetzt konkret zurückhalten.
Grund: Männer erfahren frühzeitig: die Realität hat viele Gemeinsamkeiten mit der Natur.
Frauen haben eine Chance verdient.
RUNS?
Wer hat Vorschläge?
Die Konditionen für Kunden werden schlechter, die Gewinne der Bank steigen (ohne eigentliche Mehrleistung der ZKB), Grund genug der Bank den Rücken zu kehren. Und dafür woke sein wollen, aber das passt ja, Ideologie ist bei der ZKB wichtiger geworden wie Leistung.
Gegen Corona konnte man sich schützen. Das CS-Virus hingegen breitet sich ungehindert aus, bis auch die letzte Bank davon befallen wird und letztlich stirbt. Statt zu Infizierten Abstand zu halten, holt man sie unbedacht ins eigene Bett. Toxische Aussichten.
Ehemaligen MitarbeiterInnen der untergegangenen CS ist nichts vorzuwerfen, sind auch für die UBS kein Risiko. Gefährlich wirds hingegen mit der Positionierung ehemaliger Managing Directors: ihr Ego und ihre Kompetenz – Persönlichkeitsbild, Führungsverhalten, Erfolgsausweis – passen jedoch nicht in das Geschäftsumfeld der ZKB.
Bin selber im Firmenkundengeschäft tätig und überall höre ich bei den KMU Klagen darüber, dass sich ehemalige CS-ler und UBS-ler breit in kleineren Banken machen. Wieso checken das diese kleineren Banken nicht, dass sie damit ihre eigene DNA verlieren die sie regional stark, sympathisch und damit erfolgreich gemacht hat. Das Gute ist, dass sich viele ex Grossbänkler/-Innen nach kurzer Zeit wieder aus dem Staub machen, das schlechte, dass vielfach schon viel Geschirr zerschlagen wurde. Könnte viele Beispiele nennen. Bin gespannt auf den nächsten Banken-Crash der so sicher ist wie der Tod.
If a firm knows it will be bailed out by the government if it were to fail, it will be incentivized to take excessive risk to chase higher profits while not caring about the damage to the economy or cost to taxpayers = Moral Hazard Effect💋
Die Kunden sind die Dummen .