US-Präsident Donald Trump weiss nicht weiter. Mal kündigt er ein schnelles Ende des Iran-Feldzugs an, dann droht er mit noch viel härteren Schlägen gegen das Mullah-Regime.
Blieben die Investoren zunächst unbeeindruckt, scheint sie jetzt Panik zu erfassen. In der Nacht auf heute krachten in Asien die Aktien.
Der Nikkei verlor 3,5 Prozent, der Hang Seng über 4 Prozent.

Schon letzte Woche begannen die Märkte zu wanken. Jetzt stürzen sie ab.
Der Krieg in Iran erinnert die grossen Anleger, welche die „Musik“ an Wallstreet, London und Tokyo machen, an die 1970er. Damals schoss das Öl durch die Decke.

Es hatte keines mehr – die arabischen Förderstaaten drehten den Hahn zu.
Im Golfkrieg haben die Iraner das Nadelöhr „Strait of Hormuz“ unter Kontrolle. Sie bestimmen, wer passiert und wer nicht.
Weil Öl rar wird, explodieren die Preise. Heute früh lagen sie bei 110 Dollar pro Fass.
Ein Alarmzeichen ist das einbrechende Gold. Der scharfe Rückgang, der das zuvor erfolgte historische Hochschnellen seit Anfang Jahr ausradiert hat, offenbart den Stress bei vielen Anlegern.
Sie müssen offenbar ihr Edelmetall hergeben, um ihre Verlustlöcher zu stopfen.

Trump will die Iraner mit einem Ultimatum in die Knie zwingen. Die markige Sprache hatte im bisherigen Kriegsverlauf seit Ende Februar wenig gebracht.
Mit jedem Tag Krieg verlieren die Investoren die Hoffnung auf einen für sie glimpflichen Ausgang. Viele wollen deshalb ihre Gewinne, die sie noch haben, jetzt realisieren.

Oder sie müssen notverkaufen, weil sie bereits unter Wasser geraten sind.
Aus Schweizer Sicht droht ein nächster Stress an der Währungsfront. Nick Hayek erhob in der SRF-Samstagsrundschau schwere Vorwürfe an die Adresse der Nationalbank.

Diese müsse sofort den Franken schwächen, sonst drohe dem Industriestandort Schweiz nicht wieder gut zu machender Schaden.
Die SNB-Spitze soll mit einem Whatever-it-takes den Spekulanten den Garaus machen. Sonst würde der Franken steigen und steigen. Die so geschaffenen Export-Nachteile würden Trumps Zölle harmlos erscheinen lassen.
Lukas Cramer meint es ist Zeit zum verkaufen. Dann ist es wohl Zeit zum kaufen.
@Baron T
Sie sollten die Möglichkeit beachten, dass das möglicherweise erst der Beginn einer grösseren Korrektur ist oder wird.
Man sollte nicht in ein fallendes Messer greifen.
Warten bis es am Boden steckt und ausschwingt.
Ist das der Untergang der UBS-Titanic?
Kaufen, wenn die Kanonen donnern. Denn im Einkauf liegt die Marge.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen.“ Zitat: Carl Mayer von Rothschild.
Börsen machen Spass wenn sich die Kurse bewegen. Ich brauch noch ein wenig mehr Panik um günstig einzusteigen. Sell Baby sell!
Börsen machen Spaß, sagst du, klar besonders für die, die wissen, was sie tun. Für alle anderen ist es eher ein Glücksspiel mit Selbstüberschätzung.
Also ich habe auch noch einen schlauen Spruch für Dich Marcel,
„Greife nie in ein fallendes Messer” – oder „Never catch a falling knife”, wie er im Englischen heißt.. Du weisst nämlich nie, wie lange Deine „Kanonen“ noch donnern..
Mit dem Angriff auf die LNG Produktionsstätten in Katar sind die USA zum grössten Exporteur von LNG geworden. Die Tüüütschen müssen nun alles in USA kaufen. Teuer, nicht billig wie bei RUS. Somit finanzieren die Tüüütschen den Amerikanischen Krieg gegen den Iran.
Wie war das noch? Man kauft nicht mehr bei RUS weil man sonst den Krieg von Putin gegen die UA finanzieren würde.
Also wenn jemand so richtig tief in der Sch….. hockt, dann ist das Europa, allen voran die Tüüütschen. Denen haben wir ja sonst schon viel zu verdanken…….
was genau habt „ihr“ „uns“ denn zu verdanken? Neben dem holocaust blutgeld? und vielen fleißigen arbeitssklaven? und wenigstens etwas kultur?
Was denkst du, wo das Gas für die Schweiz herkommt? Genau, aus Tüüütschland.
Genau und das passt doch perfekt zur US-Strategie Europa und insbesondere Deutschland weiter zu schwächen. Alle schauen zu und klagen dann wieder am Schluss.
Nur ein toter Fisch schwimmt mit dem Strom.
Alte thailändische Weisheit.
oder: Um ein sehr gutes Mitglied einer Schafherde zu sein, muss man zuallererst ein Schaf sein.
„Kaufen, wenn die Kanonen donnern, verkaufen, wenn die Violinen spielen“ ist ein berühmtes Börsenzitat, das dem Bankier Carl Mayer von Rothschild (1788–1855) zugeschrieben wird. Es ist ein Aufruf zum antizyklischen Investieren: In Krisenzeiten (Kanonen) kaufen, wenn Kurse tief sind, und bei Euphorie (Violinen) verkaufen…
Das wird auch dieses Mal so sein – aber, Achtung: NIEMAND weiss, wann die tiefsten Kurse sind…!
vor lauter Violinen höre ich die Kanonen nicht.
The Big One? Bitte. Das ist nicht das große Beben, das ist bloß der Finanzmarkt, der mal wieder dramatischer reagiert als ein Teenager ohne WLAN.
Die SNB steckt in der Falle: Ihre Bilanz ist bereits auf über 130% des BIP aufgebläht — entstanden durch jahrelange Deviseninterventionen. Noch mehr davon kauft Zeit, aber keine Lösung. Negativzinsen sind keine Alternative entweder: Sie höhlen Pensionskassen aus und zwingen Versicherungen in riskantere Anlagen. Das eigentliche Systemrisiko liegt genau hier — ein externer Schock trifft auf ein innenpolitisch bereits geschwächtes Finanzfundament.
Ein unorthodoxer, aber ernsthafter Ansatz wäre Helikoptergeld: direkte Ausschüttung von SNB-Mitteln an die Bevölkerung — Franken schwächen, Binnennachf
Lieber Hirsche, dieser Staat wirft dank FDP-Cassis lieber über der Ukraine unser Helikoptergeld ab als bei der eigenen Bevölkerung. Aber der Gedanke wäre tatsächlich einmal einen Praxistest wert. Nur würde ich eben aus der verfetteten SNB-Bilanz nur die EUR herauspicken und diese EUR über die CH-Bevölkerung regnen lassen. Dann sind wir zu Einkaufstourismus gezwungen und würden so den Druck aus dem CHF nehmen. Wenn deswegen die Migros eingeht, hat sie es aber selbst verschuldet wegen Depot, Benko, Tegut you name it
Das stimmt. Und wenn man es weiter spinnt, dann ist genau diese Notenbankpolitik die Ursache für die Wohnungsnot, trieb sie doch die Pensionskassen zum Kauf von Immobilien, welche die Preise in Höhen hob, wo es sich kaum mehr eine Privatperson leisten kann. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: eine sozialistische Einrichtung wie eine Notenbank ist Ursache für ein Problem, welches die Sozis bekämpfen und die Kapitalisten dafür verantwortlich machen.
Die Ga-, die Ga- …
Schnell versenken wir noch das eigene Schiff, bevor es die Gallier machen. So ersparen wir uns wenigstens die Schläge. – Piraten in Asterix
Wenn the big one vorbei ist sind UBS und Partners Group Gschichte und Gold steht bei $1500. Deflationäres Schöckli
Für eine funktionierende Landesverteidigung müsste man in der Schweiz alle Register ziehen. Leider ist die Trödelei der Behörden ein Thema für sich.
Beispiel dieser Zeitreise bezüglich Windpark von Mont Crosin (Berner Jura):
1990er-Jahre: Erste Windmessungen und Ideen
2000–2010: Planung, erste Anlagen gebaut
ab 2010: Erweiterungsprojekte gestartet
2010–2020+: Einsprachen, Anpassungen, neue Bewilligungen
heute: Park läuft, wurde aber über Jahrzehnte entwickelt
Gesamtdauer : ~20–25 Jahre
Fazit: Die träge Beamtenmentalität muss endlich aufgebrochen werden mit strickten Vorgaben.
Swatch, der Mitarbeiterin im Gang nicht grüsst.
Hä?
Ich habe vor Jahren alle Titel verkauft und halte seither nur cash, denn nur Bares ist Wahres. Und ich schlafe hervorragend.
Nominalwerte halten? Das ist mutiger als Sie glauben. Silber ist von CHF 800/kg auf 2600 gestiegen und jetzt wieder bei 1600, und das ist ein realer Wert, nicht Papier… wir werden noch sehen!
kann ich bestätigen, schlafe seitdem gut wie nie zuvor
Alle Preisen die ach so wunderbare, freie Marktwirtschaft, aber wenns mal nicht nach dem eigenen Gusto läuft, schreien die selben Leute nach Regulierung.
Im Irankrieg kann es auf beide Seiten kippen, danach haben natürlich Alle wieder gewusst, was man hätte tun müssen oder was eben nicht.
Dem CH-Franken dürften die bevorstehenden gewaltigen Verluste der Nationalbank auf ihren ausländischen Währungen, Wertschriften und dem Goldbestand auch gewaltigen Schaden verursachen. Somit dürfte eine zusätzliche Frankenschwächung bloss alles nur noch verschlimmern.
Danke Herren Netanyahu und Trump!
Eure Familienkässeli werden im Öl Long sein und in den Aktien Short. Gratuliere zum Coup und den weiteren Milliarden.
Der ewige Dauerjammeri Hayek interessiert jetzt gar niemanden ausser Hayek und aus mir völlig rätselhaften Gründen das SF.
Der Hayek soll endlich mal Uhren um 300.- bauen, auf deren Rückseite ein Display ist, auf dem man Nachrichten (e-mail, WhatsApp etc.) lesen kann. Minimalistisch zwar, aber mit W-Lan Funktion, ohne Handy-Nummer haben zu müssen. Dann kann ich endlich mal mein Handy zu Hause lassen und bin minimalistisch erreichbar. Bin ich der einzige der so denkt? Wo ist denn diese Uhr? Der Hayek hat das technisch nicht drauf. Die Stadt Biel braucht endlich wieder mal eine echte technische Innovation.
Aktien weden masslos überschätzt.
Die Kommentare hier bestätigen: IP Leser haben die mentale Performance wie der SMI in den letzten 5J (und dabei noch stolz auf paar TCHF Dividende).
Ich muss mir endlich angewöhnen, nur die Berichte zu lesen! Ab sofort!
Wie immer spinnt der Hühnerhof zieht ein Gewitter auf. Nichts neues, bloss etwas mühsam. Auch wie immer.
börsen-zittern? wer sich an der börse von emotionen leiten lässt kommt nicht weit.
Mein Gott, was seid ihr denn nur für Börsen-Experten!
Ich bin einfach nur noch froh habe ich kein Vermögensverbratermandat erteilt und bin dabei geblieben, alles selbst zu verwalten.
Ich kommentiere hier seit Wochen Long Ölffutures, Short Nikkei
Meine Depots haben gerade eine neue Marke nach oben durchstossen.
Und was habt ihr Helden erreicht???
Du hast Geld. Ich bin glücklich.
Fürs Trading habe ich zu Interactive Brokers gewechselt: Keine Depotgebühren, keine Stempelsteuer, 50 mal geringere Kommissionen und 500 mal geringere Währungsgebühren als bei Swissquote. Mit 1000Fr. Gutschrift für Neukunden: ibkr.com/referral/silvia841
Für eine funktionierende Landesverteidigung müsste man in der Schweiz alle Register ziehen. Leider ist die Trödelei der Behörden ein Thema für sich.
Beispiel dieser Zeitreise bezüglich Windpark von Mont Crosin (Berner Jura):
1990er-Jahre: Erste Windmessungen und Ideen
2000–2010: Planung, erste Anlagen gebaut
ab 2010: Erweiterungsprojekte gestartet
2010–2020+: Einsprachen, Anpassungen, neue Bewilligungen
heute: Park läuft, wurde aber über Jahrzehnte entwickelt
Gesamtdauer : ~20–25 Jahre
Fazit: Die träge Beamtenmentalität muss endlich aufgebrochen werden mit strickten Vorgaben.
Es ist Dividendensaison in Europa. Das Ganze führt nur dazu dass ich bei der Reinvestition für meine Dividendentaler mehr Aktien bekomme…
Es ist doch echt traurig wenn etwas virtuelles einen solchen Impact auf die Realität hat. Einsen und Nullen im Computer bestimmen das Leben von Milliarden von Menschen und das zum negativen.
„Preis ist das, was du bezahlst.
Wert ist das, was du bekommst.“
Ich möchte es an dieser Stelle nicht unterlassen, jenen Baselbieter Häuslebesitzern zu gratulieren, die sich letztes Jahr auf den letzten Drücker hin eine neue Öl- oder Gasheizung gegönnt haben. Ihr seid richtige Schlitzöhrchens.