Wer in den letzten Wochen auch nur halbwegs hingeschaut hat, konnte es kommen sehen.
Die Edelmetall-Jünger haben sich gegenseitig in den Himmel geschrieben, Kursziele von 5’000 Dollar plus für Gold herumgereicht und dabei so getan, als gäbe es kein Morgen.
Told you so. Was läuft schief?
Im Nahen Osten eskaliert das nächste Machtgerangel. Die USA, Israel und Iran liefern sich ein geopolitisches Kräftemessen, das jederzeit kippen kann.
Die Strasse von Hormus wird zur Spielwiese für Drohgebärden. Ergebnis: Öl schiesst hoch, Brent über 110 Dollar.
Und ja, Inflation ist zurück. Und nein, das ist nicht das Ende für Gold oder Bitcoin. Im Gegenteil. Langfristig ist genau das ihr Spielfeld.
Aber zuerst kommt der Inflationsschock. Und das bedeutet steigende Zinsen. Vielleicht nicht für immer, vielleicht nicht in einem Jahr. Aber sicher nicht sofort sinkend.
Und genau hier liegt der Denkfehler vieler Anleger. Sie hören Inflation und kaufen blind Gold.
Dabei kommt zuerst der Schmerz: Höhere Renditen, stärkerer Dollar, Druck auf alles, was keine Zinsen abwirft.
Der Dollar zieht an. Gold wird global teurer. Nachfrage sinkt. Der Markt macht das, was er immer macht. Er bestraft die Ungeduldigen.
Dann kommt die zweite Welle.
Die Rally war überzogen: Gold über 5’000 Dollar, Silber im Rausch. Das war kein sauberer Anstieg mehr, sondern ein kollektiver Höhenflug.
Jetzt wird abgerechnet. Gewinnmitnahmen, ETF-Abflüsse, Zwangsverkäufe bei Hebelprodukten.
Take profit-Moment. Nicht mehr und nicht weniger.
Silber zerlegt es stärker. Klar. Mehr Hebel, mehr Industrie, mehr Nervosität. Wenn es fällt, dann nicht elegant, sondern mit Ansage.
Und die üblichen Verdächtigen auf X drehen sich im Kreis. Gestern noch Moon, heute schon Ratlosigkeit.
Inflation ist langfristig gut für Gold und Bitcoin. Der Weg dahin ist kein gerader Aufstieg.
Zuerst kommt der Druck, dann die Erkenntnis, dann der nächste Bullenlauf. Wer das nicht versteht, wird immer am falschen Punkt kaufen und verkaufen.
Wer es versteht, weiss genau, was dieser Morgen war. Kein Crash, sondern ein klassischer Shakeout. Und für viele eine Lektion, die sie eigentlich längst hätten lernen können.
Silber war und ist schon immer extrem volatil. Das der Krieg alles durcheinanderwirbelt ist klar, aber der langfristige Trend bleibt aufgrund des strukturelles Defizits bestehen (- ausser der Krieg dauert Jahre und weitet sich weltweit aus, was sich einige Irre wünschen, aber kaum geschehen wird). Dazu kommt, dass Silber bei den meisten Minen ein Nebenprodukt ist und bis neue Minen produktiv sind, dauert es rund 15 Jahre.
Nicht die Edelmetalle werden abgestossen sondern die Papierderivate auf die Edelmetalle die den Preis der Edelmetalle zur Zeit bestimmen.
Der Hebel der im Papiermetall aufgetürmt wurde kann nun abgebaut werden.
Gold war im ungesunden Bereich. Das ist nun etwas korrigiert. Nochmals soviel und ich bin wieder zufrieden.
Die Zinsen lagen über Jahrhunderte bei 5%; dort sollen sie auch wieder hin.
Bei den Aktien ist eine kleine Kurs-Korrektur auch nicht schlecht. 50% dürfen es schon sein.
Sorry – aber im Nachhinein Prognosen zu machen bzw. zu korrigieren ist eigentlich nicht sehr schwierig – das könnte sogar ich –
Dein Kommentar passt nicht wirklich.
Selber Autor, 31.1.26: „Wenn Trader, irgendwo in China, massive Silber-Orders zu verrückten Preisen platzieren, weiss man: Crash ist nur eine Frage der Zeit.“
https://insideparadeplatz.ch/2026/01/31/silber-boom-made-in-china/
Dein Kommentar passt nicht wirklich.
Selber Autor, 31.1.26: „Wenn Trader, irgendwo in China, massive Silber-Orders zu verrückten Preisen platzieren, weiss man: Crash ist nur eine Frage der Zeit.“
Lieber Herr Autor, wer sich als einer inszeniert, der es schon immer wusste, sollte sprachlich nicht den Eindruck erwecken, man hätte eine mittelalte KI mit dem Prompt „schreib mir einen kantigen Edelmetall-Kommentar mit Testosteron und Told-you-so-Energie“ gefüttert.
Der Artikel liest sich wie KI-Slop: kollektiver Höhenflug, zerlegt es stärker, mit Ansage, Bullshit-Bingo der Finanzkolumnistik. Struktur vorhersehbar: Überheblichkeit, Geopolitik, Shakeout, erlösender Hinweis.
Während die Kommentarspalte fröhlich den Referral-Link verteilt.
Lieber Herr Autor, wer sich als einer inszeniert, der es schon immer wusste, sollte sprachlich nicht den Eindruck erwecken, man hätte eine ältere KI mit dem Prompt „schreib mir einen kantigen Edelmetall-Kommentar mit reichlich Selbstbewusstsein“ gefüttert.
Der Artikel wirkt wie ein hastig zusammengestellter prompt: kollektiver Höhenflug, zerlegt es stärker, mit Ansage – ein Raster bekannter Finanzkolumnistik-Floskeln. Struktur vorhersehbar: Überheblichkeit, Geopolitik, Shakeout, erlösender Hinweis.
Während die Kommentarspalte fröhlich den Referral-Link verteilt.
Wäre ein guter Hinweis, aber der Autor machte die Prognose schon früher, 31.1.2026:
„Wenn Trader, irgendwo in China, massive Silber-Orders zu verrückten Preisen platzieren, weiss man: Crash ist nur eine Frage der Zeit.“
Bin gottseidank bei 4000 ausgestiegen, wer da ernsthaft noch mehr erwartete dem ist nicht mehr zu helfen
IP am 20.03.2026, Robert Vitye:
„Der jüngste Preis-Rückgang verleitet viele Anleger dazu, genau das Falsche zu tun: zu verkaufen.“
Hast wohl ein Webinar von Dirk Müller besucht:-D
Am 23. März 2025 blieben die Goldpreise stabil und notierten über der Marke von 3.000 US-Dollar pro Feinunze.
Zu diesem Zeitpunkt wurde berichtet, dass die chinesische Zentralbank durch massive Käufe den Goldpreis weiter antreibt, während der Markt angesichts der geopolitischen Lage und Finanzmarktunsicherheiten Rekordhochs erreichte.
Man muss sich bewusst sein, dass diese Märkte relativ klein sind.
Weltweit gibt es etwa 130 Billionen Dollar an finanziellen Vermögenswerten und etwa 5 Billionen Dollar an handelbarem Gold und Silber.
Es gibt eine Menge Gold, das in den Lagern der Zentralbanken steckt, die nicht wirklich handelbar sind.
Sie sind also nur etwa 3% so groß wie die Finanzmärkte, was bedeutet, dass es nicht viel Geld braucht, um aus finanziellen Vermögenswerten in Edelmetalle zu verlagern, damit die Preise steigen.
Das ist es, was gerade in Asien passiert.
Der Artikel ist ein richtiges Durcheinander. Neuerdings wird auf IP nach einem Satz ein Absatz gemacht. Vielleicht wäre es besser Sie würden dieses Gekritzel zuerst mal auf ChatGPT korrigieren lassen.
Letzte Woche verstarb Chuck Norris.
Diese Woche rauschen die Börsen nach unten.
Zufall? Ich denke nicht!
Natürlich nicht:
Wenn Chuck Norris die Börse betrat stiegen die Kurse automatisch….
Chuck Norris hat mal eine Aktie angeschaut. Am nächsten Tag hatte sie den 3fachen Wert….
Wäre schön er schaut mal auf mein Portfolio.
„Wer es versteht, weiss genau…“ …“konnte es kommen sehen …“
Welch ein Plauderi. Wenn er was wüsste oder was kommen sehen könnte, würde er keine Kommentare schreiben.
Wer es versteht, weiss genau…“ …“konnte es kommen sehen …“
Welch ein Schwätzer. Wenn er was wüsste oder was kommen sehen könnte, würde er keine Kommentare schreiben.