Um die vielen Bewerber zu kategorisieren, nutzt die Banken-Software-Schmiede Avaloq einen kurzen Bewerbungs-Fragebogen.
Mit „Preliminary questions“ ist dieser überschrieben. Konkret geht es um einen Kader-Job: „Head of Financial Planning, Analysis and Controlling“.
Die Fragerei für die Besetzung dieser Stelle beginnt harmlos:
Von wo sind Sie, welches Recht zum Arbeiten in der Schweiz haben Sie?
Dann plötzlich wird’s persönlich. Ja, intim.
„Which sexual orientation from the list below best describes how you identify?“ Hetero, homo, bi, trans, ein wenig von allem.
Warum ist das wichtig, fragt sich ein Betroffener.
„Die Angabe zur sexuellen Orientierung ist, wie auch die Beantwortung der weiteren Fragen in diesem Abschnitt, freiwillig und hat keinen Einfluss auf den Bewerbungs- oder Auswahlprozess“, versucht ein Avaloq-Sprecher zu entwarnen.
„Die Angaben stehen den am Auswahlprozess beteiligten Personen nicht auf individueller Ebene zur Verfügung. Auch ist für sie nicht ersichtlich, ob einzelne Fragen unbeantwortet geblieben sind.“
Warum will man dann die sexuelle Orientierung überhaupt wissen?
„Die Angaben werden auf aggregierter Ebene genutzt, um unseren Rekrutierungsprozess zu überprüfen und mögliche unbeabsichtigte Hürden zu erkennen“, so der Sprecher.
Avaloq ist unter Francisco Fernandez zur führenden Banken-Software-Herstellerin geworden. 2020 kaufte die japanische NEC das Zürcher Unternehmen für 2 Milliarden.
Seither wuchs die Firma weiter. Nach eigenen Angaben beschäftigt Avaloq 2’500 Leute in 70 Ländern.
Der Siegeszug der Künstlichen Intelligenz stellt das Tech-Unternehmen vor neue Herausforderungen. Die traditionelle Programmierung ist Geschichte.
Offenbar sucht Avaloq aber weiterhin Cracks. Bei diesen will sie jetzt schon im Anfangsstadium wissen, was für Vorlieben sie beim Sex haben.
Ob das Vorgehen den Schweizer Datenschutz-Vorschriften entspricht, könnte noch zu reden geben.
Man würde die Antworten von der KI auswerten lassen, schreibt Avaloq. „Information you provide in this application may be processed by AI“, steht im Bewerbungsformular.


Würde ich mittlerweile auch machen.
Man weiss heute nie was man sich ins Haus holt.
Gleiche Bilder gehören meistens zum gleichen Kommentator.
schon gefrühstückt und das Weekend ist vorbei…und Marcel läuft wieder auf Hochform…
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@Chatbot2026
Jaja, das Wochenende ist vorbei und wir müssen uns wieder mit dem Palfi rumschlagen.
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Marcel, wechsle mal Deinen Namen oder konzentrier Dich aufs Wichtige im Leben…
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Das dürfen sie nicht.
Aber ich verstehe es in der heutigen Zeit.
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Falsch, man darf fragen, jedoch ist die Person nicht verpflichtet zu antworten. Aber, man baut damit völlig unsinnigen Druck auf, da es einerseits eine konfrontative Situation ist und andererseits, wenn es eh nicht eingesetzt wird, dann ist selbst die Frage stellen einfach nur doof.
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Am besten AO total
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das muss so sein wenn ich die Bewerbungen begutachte als Chatbot2026
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Wer es fragt ist Rassist, wer es nicht macht Rassist weil er/sie/es eventuell eine Person des spezifischen Geschlechts oder mit sexueller Orientierung nicht anstellt.
Der wahre Grund ist irrelevant, es zählt das Gefühl ich wurde WEGEN meiner Orientierung nicht angestellt. Sofort Klage einreichen.
Der Arbeitgeber muss beweisen, dass es nicht die Orientierung war sonder ein andrer Grund.
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@MarcelPalfner: Es sollte heissen – wen Mann sich ins Bett holt.
Es wäre ja furchtbar für die netten Männer, wenn die Person neben ihnen nicht das wäre, was sie vorgab zu sein.
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Humor hat Avaloq🤣
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So ein Quatsch. Skandalös.
Das muss ich als alter Konservativer sagen.
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Wird ja immer schlimmer.
Wer sitzt bei denen im HR?
Warmluftbläser aus dem Nordkanton?
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Nein, sicher nicht, denn dort gibt es gemäss AGG gleich eine Klage; die kennen das in- und auswendig.
Das müssen schon andere Held:innen sein.
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Wenn es nicht ersichtlich sein soll am Ende, warum denn überhaupt die Frage?
Da nimmt man die Leute für zienlich doof.
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Das Unternehmen war schon immer gut darin, Grenzen zu überschreiten.
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Ich habe mich auch beworben und habe die Stelle gekriegt – dank meinem Schwager der den CV erstellt hat. Am ersten Tag habe ich mich im Büro ausgezogen um die Office Szene zu spielen, danach herrschte helle Aufregung. Anschliessend musste ich zu HR. Jetzt bin ich wieder bei meiner alten Filmcrew und bekomme sogar mehr Lohn. Manchmal lohnen sich die Umwege.
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Love it. Rocco, halt die Ohren steif..🤪
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Macht schon Sinn … HR muss schliesslich darauf schauen, dass die Verhältnisse bei der Firmenweihnachtsfeier schön ausgeglichen sind.
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Prides und andere woken Veranstaltungen sowie die Ausübungen zu persönlichsten Bedürfnissen zählen zu keiner Art bezahlter Absenzen. Diese Fragen sind somit nur höchstens fakultativ zu interpretieren. 🙄
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Es ist rein organisatorisch zu verstehen – damit es an Weihnachtsessen dann besser „aufgeht“ und alle integriert sind
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Die sexuelle Orientierung ist eine dynamisch veränderbare Variable.
Man kann nie vorher wissen in welcher Richtung und wann es sich entwickelt.
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Das ist schon lange bei vielen so… und das ist nicht einmal das schlimmste!
Passst doch bestens zum zeitgemässen HR-Selbstverwirklicher-Kult!Ich empfehle jedem, nur zum Spass, einmal einen Bewerbungsprozess beim „Schickanierer“ ihrer Wahl durch zu spielen.Je weiter man kommt, umso „skuriller“ das Verfahren. Da fragt man sich glatt, was das für Menschen sind mit denen man, im Falle einer Zusage, zusammenarbeitn wird.Allerdings glaube ich kaum, dass Mitarbeiter die seit über 5 Jahren im Unternhemen angestellt sind, noch einen Job hätten, müssten sie das auch durchmachen… am wenigsten die HRs
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Ich kann mich noch erinnern, wie mir ein Avaloq Mensch von einer anonymen Mitarbeiter Umfrage erzählt hat, die zufällig zu verschiedenen Entlassungen geführt hat. Unterhaltsam sind sie scheinbar immer noch.
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Firmen, aber auch Fluggesellschaften wollen immer viel wissen.
Bei Fluggesellschaften steht unter den Personaldaten die Frage „sex“.
Ich schreibe dann immer: „Yes, please“.
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Bin gay kriege ich den Job?
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Nicht-Heterosexuelle würde ich auch nicht einstellen.
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Wow – wer will für so einen Laden arbeiten? Ich hoffe der Datenschützer pfeift die zurück.
Das geht ja gar nicht!
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Also als Chef möchte ich das auch wissen, Kann wichtig sein für den Frieden und die Stimmung im Betrieb,
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„…um unseren Rekrutierungsprozess zu überprüfen und mögliche unbeabsichtigte Hürden zu erkennen“.
Kann das irgendjemand aufschlüsseln und erklären, wie diese Frage im Rekrutierungsprozess helfen soll?
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Die spinnen die Römer. mehr kann man dazu gar nicht sagen. Einfach mühsam, weil diverse Schreibtischtäter nie wirklich „produktiv“ gearbeitet haben kommen solche Ideen aufs Blatt. Schämt Euch. Wir hätten wichtigeres zu tun als die Menschen immer mehr auszuspionieren.