Das „Haus zum Rechberg“ ist das Edelste, was Zürich zu bieten hat. Schloss Versailles, Ausgabe Zwingli-Town.
In den verzierten Gemächern brüten gut bezahlte Beamte. Die Parlamentsdienste des Kantonsrates.
Deren Chef im Range eines „Generalsekretärs“ heisst Moritz von Wyss, ein Mann von Würde und Macht. An der Uni Bern hat er ein Nebenmandat als Lehrbeauftragter.

Letztes Jahr taten des von Wyss weniger die hehren Studien an als vielmehr die profane Libido. Er verliebte sich frisch.
Nicht in irgendwen. Sondern in eine seiner höchsten Kaderfrauen bei den Parlamentsdiensten.
Die Nummer 2 des Ratsdiensts, die gemäss Webseite mehrere „Kommissionssekretariate“ leitet.
Spannend ist das Unterstellungverhältnis. Moritz von Wyss sitzt auf dem Thron. Als Big Boss befehligt er mehrere Sous-Chefs, darunter auch Claudio Stutz.
So heisst der Leiter des Rechtsdiensts. Der amtet auch noch als Stellvertretenden Generalsekretär, also von Moritz von Wyss.
Stutz himself ist der Chef der Frau, die Tisch und Bett mit dem Ober-Guru teilt.

Alles ziemlich direkt? Nicht für den Kanton Zürich. Der Sprecher der Parlamentsdienste teilte gestern Abend nach einem Tag voller Abklärungen mit:
„Die Leiterin der Sachkommissionssekretariate ist organisatorisch nie direkt dem Generalsekretär unterstellt gewesen, sondern der Leiterin des Kommissionendienstes und dann dem stellvertretenden Generalsekretär. Die Geschäftsleitung nimmt ihre Aufsichtsfunktion ernst.“
Man habe zudem „Massnahmen“ getroffen, damit alles seine gute Ordnung habe.
„Personalentscheide betreffend die Leiterin der Sachkommissionen werden nicht durch den Generalsekretär verantwortet.“
Und: „Die Leiterin hat die Protokollführung der Geschäftsleitung des Kantonsrates abgegeben.“
Einmal sei der Noch-Ehemann der hohen Beamtin an den Pforten des Rechberg-„Palasts“ aufgekreuzt. Er wollte wohl die Turteltauben zur Rede stellen, geht um.
Der Sprecher der Parlamentsdienste will nichts davon wissen. Statt dessen liefert er Gründe, warum die zwei Hochrangigen in ihren Positionen bleiben können.
„Der Generalsekretär hat den damaligen Kantonsratspräsidenten Beat Habegger am 15. April 2026 proaktiv über die Beziehung informiert. Dieser hat anschliessend die kantonale Compliancebeauftragte beigezogen.“
„Die Beziehung verstösst nicht gegen das Personalgesetz, zudem wurden Massnahmen getroffen, um das gute Funktionieren der Parlamentsdienste sicherzustellen.“
Das Schweizer Bundesgericht in Lausanne wird seit Monaten durch eine Liebesbeziehung zweier Richter durchgeschüttelt. Diese hatte lange nichts von Amour Four offengelegt; einige Fälle betreuten beide gemeinsam.
Bundesgericht und Zürcher Parlamentsdienste sind nicht gleich wichtig. Doch die Macht von Letzterem ist nicht zu unterschätzen.
Chef Moritz von Wyss ist faktisch der Staatsschreiber des Kantons Zürich, die gleiche Rolle wie einst Gottfried Keller bei der Stadt eingenomen hatte.
Damals hätte Geturtel in der obersten Verwaltung keinen Hahn aufgeschreckt. Heute weiss man: Bei Nähe im Betrieb lauern Nepotismus und Machtmissbrauch um die Ecke.
Durchgreifen konnte der erwähnte Beat Habegger. Es handelt sich um den zweitwichtigsten Mann der FDP im Kanton. Habegger war Präsident des Kantonsrats, als die Fatal Attraction vom Rechberg ruchbar geworden war.
Er sitzt auch in der Zürcher FDP-Parteileitung unter Filippo Leutenegger. Auf SMS-Anfrage verwies Habegger gestern an den Sprecher der Parlamentsdienste, der dann wie oben ausgeführt Stellung nahm.

Was Habegger nicht machte: Er empfahl Moritz von Wyss nicht, sich einen neuen Job ausserhalb der Kantons-Verwaltung zu suchen. Vielleicht wäre das ja das richtige Zeichen gewesen.
In einem Interview mit der Zürcher Handelskammer gibt von Wyss Einblick in seine Liebe zu Job und Arbeitsort. „Wie gelingt es Ihnen, im Alltag einen guten Ausgleich zwischen Beruf und Erholung zu finden?“, wollte der Interviewer wissen.
„Die Frage suggeriert, dass Arbeit eine Belastung sei“, meint darauf der Generalsekretär der Parlamentsdienste.
„Sagt man als Staatsangestellter, Arbeit sei auch Erholung, befeuert dies höchstens die gängigen Klischees.“
„Ich arbeite aber sehr gerne und mit demselben Elan, mit dem ich auch meinen Nebentätigkeiten nachgehe, den Vorlesungen im Parlamentsrecht bspw. oder dem Anfertigen von Radierungen.“
„Ich sehe es als Privileg, Arbeit zu haben, die einem eine Aufgabe und eine Funktion gibt.“ Das Interview erschien letzten Herbst. Laut Informationen befand sich von Wyss da bereits im siebten Himmel.

Komm jetzt! In der Regierung sind alle unter einer Decke und schauen schön zu sich und den anderen Parasiten.
Uns Bürgern ist da die Kontrolle über den Staatsapparat schon lange entglitten.
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I love you❤️. Liebe liegt in der Luft. Was gibt es nach einem fetten Bonus schöneres?
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Gerne noch Fotos der zwei Turteltauben.
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Der Täuberich sieht doch adrett aus:
https://inzh.ch/de/kantonsrat/mitglieder/id/6ddf0c4d56f84a6a93db92f23bc46864
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babies gibts leider keine mehr.
wofür dann noch üben?
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Geht`s noch mit der Schlafzimmerinquisition?
Dass die neue Talibankaste aus dem Compliance eifrig bei so einer würdelosen Hetze mitmacht ist auch noch lang keine Entschuldigung dafür, dass man Fremden im Bett hinterherspioniert.
Was kommt als nächstes? Ehrenmorde?
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Gibt es ausserhalb der Arbeit keine Frauen?
Genau so habe ich die Schweiz in der Erinnerung, Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit. Spass? Darf man nicht haben sonst ist man kein erfolgreicher Mann…
Ich habe mehr Anerkennung vor Männer mit der Bier Dose am Aarauer Bahnhof da sie sicherlich mehr Spass haben als der gebleichter Manager.
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Ein Mann von Würde und Macht. Ist ja der Wahnsinn.
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Die ihm fast unterstellt ist?