„20’000 Franken pro Sekunde“

Die SNB kauft wieder Euro in rauhen Mengen, sagt Notenbank-Beobachter Fabio Canetg. Trotzdem herrscht Deflation. Was tun? Ganz einfach: Eine neue Untergrenze von 1 Fr. 10.

Kommentare

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  1. @Claire

    Wenn ein Schweizer Bücherladen seine Bücher nicht so günstig verkaufen kann wie Amazon – muss dann die Schweizerische Nationalbank Amazon-Aktien kaufen, damit der Schweizer Bücherladen seine Bücher besser verkaufen kann?

    Genau das meint und tut die SNB. Wir befinden uns hier tatsächlich im Narrenhaus der SNB.

    Wenn schon, dann müsste die SNB dem Schweizer Bücherladen günstiges Kapital zur Verfügung stellen. (Wie sie das jetzt mit den Covid-19 Krediten tut).

    Damit könnte dann der Bücherladen auch einen Inline-Handel aufbauen.

    Was die SNB tut ist an Dummheit nicht zu übertreffen, Mit hunderten Milliarden unterstützt sie die Konkurrenz der heimischen Betriebe.

    Die Schildbürger von Utopia waren ein Nichts gegen die Narren von der SNB (steht für Schweizer Narren Bank).

    Ich erkläre es
    Ihr originaler SNB-Beobachter, Marc Meyer (nicht der geklaute vom SNB-Studienzentrum Gerzensee)
    www-snb-beobachter.ch

    • Nun Herr Dr. Meyer
      Leider haben Sie meine konkrete Frage nach einer Alternative für den „Sonderfall Schweiz“ nicht beantwortet! Was wäre die Alternative gewesen gegen die starke Frankenaufwertung ab 2009 vor allem gegenüber dem € – von damals rund 1.55 auf 1.05 (gut 2007 wegen den Carry Trades war er ja mal fast bei 1.70)
      .
      Sie können ja nicht ernsthaft meinen man könne unendlich effizienter werden. Die CH Wirtschaft hat sich in den letzten 10 Jahren doch schon ausserordentlich fit getrimmt wegen der Währungsaufwertung — irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht.
      Wir beiden streiten ja schon seit ca 2012 über die SNB (ich damals unter einigen anderen Pseudonymen) z.B. im Tagi (wo Sie jetzt nicht mehr oft auftauchen). Dürften mittlerweile schon einige hundert Schlagabtausche gewesen sein und fast schon ein Buch füllen all die Kommentare.
      .
      Und nochmals, ich bin KEIN SNB Troll, habe rein Null Verbindung zur SNB ausser, dass ich die SNB Bilanz, Anlagestrategie und einige Memos der letzten 12 Jahre praktisch schon auswendig kenne und mich aus früheren Hedge-Fund & Derivate Tätigkeiten auch ganz gut mit Long/Short etc. Strategien auskenne.
      .
      Eben dröseln Sie mal die CH Net resp. besser gross International Investement Position NIIP resp GIIP nach verschiedenen Kriterien (Breakdown by Currency, Breakdown bei Sector etc.) auf der SNB-Seite auf, da werden Sie sehen, dass primär die mittlerweile gegen 700 Mrd Fluchtkapitalien seither den CHF so aufgebläht haben und die Leistungsbilanzüberschüsse nur zu einem relativ geringen Rahmen, da jene Gelder als Neuinvestitionen oder Dividenen zu einem grossen Teil wieder im Ausland investiert wurden.
      .
      Also nochmals die Frage was wäre Ihre Alternative gewesen? Mir fallen dazu in erster Linie die im Finanzspätkapitalismus verpönten Kapitalrestriktionen ein um die CH-Wirtschaft von dieser Sonderform der „holländischen Seuche“ zu entlasten.
      Alles andere kennen und kritisieren Sie ja zur Genüge: die aktuelle SNB Politik. Aber hören Sie bitte auf mit diesem Effizienzsteigerungsgebrabbel – irgenwann ist einfach fertig luschtig mit immer noch effizienter zu werden.
      .
      Na dann mal bis zum nächsten Schlagabtausch…schönen Sonntag noch

  2. Die Schweiz hat seit Jahrzehnten einen Leistungsbilanzüberschuss, was eine starke Währung zur Folge hat. Zudem wirtschaftet der Bund meist auch umsichtig und Defizite werden vermieden mittels Schuldenbremse.Der Schweizer Bürger profitiert davon durch höhere Kaufkraft. Wenn nun die Autopreise etc. fallen, kann die SNB nichts dagegen machen da es sich um importierte Deflation handelt. lediglich ein Import-Zoll könnte dies ändern.

    Völlig fehlgeleitete Argumentation…

    Wieso diese Plattform für so eine sinnlose Idee (die bereits einmal fehlgeschlagen ist) geboten wird …….

    • Spy: Wenn Sie etwas mehr Ahnung hätten, dann wüssten Sie, dass eine Grossteil der CH Leistungsbilanzüberschüsse der international operierenden Unternehmen wieder im Ausland reinvestiert wird, dazu kommt das von den SMI Titeln über 80% der Dividenden ins Ausland fliessen.
      .
      Das kann man alles in der Net International Investment Position der Schweiz ganz gut nachvollziehen, die man auch nach verschiedenen Kriterien aufdröseln kann und die zeigt auch auf, dass der Druck auf den Franken nicht primär vom Leistungsbilanzüberschuss herrührt.

      https://data.snb.ch/en/topics/aube#!/cube/auvekomq

  3. Canetg reiht sich nahtlos ein in die Irrlehrer vom SNB-Studienzentrum Gerzensee:

    Baltensperger – Jordan – und jetzt Canetg.

    Das sind die Irrlehrer, welche mit der Irrlehre vom „Geld aus dem Nichts“ die SNB ins Unheil gestürzt haben und einen Mindestkurs forderten.

    Jetzt will Canetg einen neuen Mindestkurs: bei 1.10.

    Begründung:

    Weil Amazon Bücher günstiger anbiete als ein Schweizer Bücherladen, müsse die SNB mit hunderten Milliarden den Franken schwächen, damit Amazon-Bücher teurer werden.

    Die SNB ist zum Narrenhaus verkommen.

    Ihr originaler SNB-Beobachter: Marc Meyer
    http://Www.snb-beobachter.ch

    • Eben werter Herr Dr. Meyer
      Ich warte immer noch auf Ihre Antwort: Wie hätten Sie den Franken alternativ zu diesem SNB „Gebastel“ mit Finanzaufblähung und Negativzinsen nicht zu stark werden lassen, damit unsere Exportwirtschaft (mal abgesehen von Pharma und wenigen anderen Spitzenprodukten) nicht völlig inkompetitiv geworden wäre?
      .
      Ich sähe nur Kapitalrestriktionen als Alternative, aber dann hätts Lämpe mit der Finanzindustrie, der EU und vermutlich auch mit der FDP/SVP gegeben.
      .
      Bei allem Respekt für Ihre Kritik, aber ohne Alternativen aufzuzeigen, bringt die auch wenig.
      .
      Im übrigen war das nun mal eine natürliche und voraussehbare Entwicklung im Finanzspätkapitalismus infolge abnehmender Grenzerträge, dass sich die Zentralbanken weltweit zunehmend zu Güselchübeln mehr oder weniger toxischer Wertpapiere aller Art entwicklen werden. Corona hat dieser Entwicklung einfach nochmals einen heftigen Schub verpasst!
      .
      Also werter Dr Meyer was wäre Ihre Alternative gewesen zu Dr. Jordans TINA?
      .
      PS Dass es Schwachsinn wäre zu versuchen den CHF auf 1.10 zum € runterzupimpen, da gehe ich mit Ihnen völlig einig!

    • @Claire

      Bitte lesen Sie, was ich geschrieben habe.

      Wenn Amazon Bücher günstiger verkaufen kann online als ein Schweizer Bücherladen, so gibt es nur eines: Der Schweizer Bücherladen muss effizienter werden. Z.B: auch Online-Handel anbieten.

      Aber sicher muss nicht die SNB hunderte Milliarden zukünftige Steuergelder verschwenden. um in Hanfaktien in den USA zu investieren. DAs nützt dem Schweizer Bücherlanden überhaupt nichts.

      Oder die SNB kann dem Bücherlanden selber Kredit geben, wie jetzt bei den Covid-19 Krediten.

      Lesen Sie meinen Blog.
      Ich erkläre es.
      Ihr originaler SNB-Beobachter
      http://www.snb-beobachter.ch

  4. Ist nicht nachvollziebar fur mich. Der Druck ist zu gross, lassen wir den Kurs unter 1.oo gehen. Er wird sich von solver wieder erholen.es wird sehr teuer werden fur die SNB.

  5. Na ja etwas langweilig was der junge SNB-Beobachter hier vorschlägt. Bei einem Franken von 1.10 müsste die SNB dann mal für eine Weile auch locker 50’000 pro Sekunde in die Hand nehmen… und dann hätten wir auch schon bald mal die erste Billion zusammen in der Bilanz.
    .
    Im September kommt doch die PFZ Kündigungsinitiative vors Volk – dank Corona vermutlich mit ganz guten Chancen. Und wenn dann die Bilateralen I eh schon am A…. sind, die EU allenfalls auch, dann sind wir als Volch wieder „freier“ und dann könnte man Kapitalrestriktionen auf frömdländisches Kapital einführen. Dann müsste die SNB keine FX mehr kaufen, könnte die Zinsen zumindest wieder mal auf Null anheben.
    .
    Wenn die SVP bei der Einwanderung schon „sozialistisch-national“ denkt, wieso können wir das dann nicht auch einfach beim Kapital machen???
    Wenn all die Russen, Chinesen, Deutsche, Afrikaner, Südamerikaner etc ihr Geld nicht mehr in Milliardenmassen in die CH bringen können und in CHF wechseln, dann lässt auch der Druck auf den CHF massiv ab.
    Gut die CH Geschäftsbanken werden sicher jammern, aber besser resp. volkswirtschaftlich weniger schädlich als das aktuelle Gebastel ist das alleweil noch.
    .
    Bis vor Corona war ich Gegnerin der PFZ Kündigung, aber jetzt sind die Karten neu gemischt und wenn man da wirklich 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen könnte — also kontrollierte Zuwanderung und eine Abwehr gegen die „Masseneinwanderung frömdländischer Kapitalien“, da kann man sich das als Stimmbürgerin nochmals überlegen, auch wenn das nie im Sinne der SVP war, bei denen ist Kapital bekanntlich sowas wie eine heilige Kuh und Menschen sind eher Schafe!

    • Mannnnn, was für blödes Sätze man doch schreiben kann.

      Zitat Claire:
      Wenn die SVP bei der Einwanderung schon „sozialistisch-national“ denkt, wieso können wir das dann nicht auch einfach beim Kapital machen???
      ——————–

      Sozialistisch national…. wollten sie der SVP National-Sozialismus unterstellen sie blöde Gans.

      Wie wäre es wenn sie mal lesen würden was der National-Sozialismus eigentlich war….

      Ich sags ihnen, auch wenn sie es mir nicht glauben werden.
      Der Nationalsozialismus und der Faschismus Mussolinis waren alternative Formen des Sozialismus/Kommunismus.

      Es waren Linke Extreme.

      Ich hoffe Sie wissen wenigstens wer Ludwig von Mises war,
      der hat vor langer Zeit das Wesen des Nationalen Sozialismus herausgearbeitet.

      Hier von George Reisman gut zusammengefasst.
      https://www.misesde.org/2013/10/warum-nationalsozialismus-sozialismus-war-und-warum-sozialismus-totalitar-ist/

    • Ach Walterli

      Sonst plädiert doch die SVP auch überall für Marktwirtschaft, nur beim Arbeitskräftemarkt will sie dann sozialistisch anmutende Planwirtschaft nach völkischen Prinzipien.
      Ich habe übrigens nicht „national-sozialistisch“ geschrieben, so extrem schätze ich die SVP jetzt auch wieder nicht ein, aber Sie scheinen da eine eklatante Leseschwäche zu haben. Nun zumindest bei der Landwirtschaft kann man der SVP eine sozialistische Komponente nicht absprechen.
      Nun Walterli, auch Sie werden es dann als alter weisser Mann vielleicht mal checken wenn Sie im Alterspflegeheim im eigenen Saft liegen und es hinten und vorne an (ausländischem) Pflegepersonal fehlt, dass auch die SVP-Planwirtschaft eben erdenkliche Nachteile hat.

    • Claire,
      Von welchen Kriegsverbrechern wurden die Nazionalsozialisten finanziert und unterstützt?? Welche Kriegsverbrecher haben das Raubgold der Nazis in Zahlung genommen?
      Gerne erwarten wir Ihre Antwort.

  6. Ich frage mich mit welchen Entschuldigungen sich die SNB beim Zusammenbruch des Euro aus der Verantwortung stehlen wird.

  7. Ja, der Euro ist eine Schwachwährung, der CHF noch eine Starkwährung. Nur, müssen wir Schweizer Nettosteuerzahler den Schwächling auf Teufel komm raus stützen? Wir sind umzingelt von Nachbarn. Fast wie damals 1933-1945.

  8. Goldstandard vs. PhD Standard.
    Sound Money vs. klingende Versprechen.
    Friedman vs. Keynes.

    Wegen ein bisschen Deflation, will der Doktorand QE Infinity auch für den schweizer Franken? Sorry, aber das riecht stark nach versteckter politischer Agenda!

    Das nicht eingehaltene gesetzlich festgelegte Inflationsziel ist völlig unbedeutend gegenüber dem verfassungswidrigen Diebstahl an der Kaufkraft der einfachen Leute.

    Die überdimensionierten exportorientierten Branchen profitieren in erster Linie von der masslosen Geldmengenausweitung M0 (Stichwort: Leistungsbilanzüberschüsse), aber sicher nicht der Sparer, nicht der Rentner, nicht der Arbeitnehmer, nicht die Coiffeuse und all die vielen im Heimmarkt tätigen KMU’s. Es ist einfach nur Blödsinn den Franken an den Euro zu koppeln.

    Zudem:
    1. Der Konsumentenpreisindex bildet nicht die Wirklichkeit ab, in Wahrheit haben wir viel stärkere inflationäre Tendenzen als der Index vorgibt. Stichworte: Krankenkasse, Miete nach Wohnungswechsel, Bio Produkte.

    2. Die Inflation wird mit Sicherheit kommen, mehr als einem lieb sein kann, viel mehr… Zuerst wird aber der Aktienmarkt und der Bondmarkt crashen und auch die Immopreise werden eine Zeitlang rückläufig sein. Wenn aber der Talboden erreicht ist, nimmt die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes zu, auch in der Schweiz. Zudem importieren wir über die ausländischen Frankenhalter, die nebenbei gesagt schon jetzt über 92% der Basisgeldmenge M0 halten, die Inflation aus dem Dollar und Euroraum fast 1:1 in die Schweiz. Die Folge: enormer Kaufkraftverlust und steigende Zinsen, die wohl sogar die frühen 90er Jahre in den Schatten stellen werden.

    Lasst doch den Franken endlich aufwerten! Damit entziehen wir uns ein Stück weit dem Systemkollaps der westlichen Hemisphäre. Klar müssen wir dafür Opfer bringen: in erster Linie wird der exorbitante Leistungsbilanzüberschuss nicht mehr haltbar sein. Das ist aber das viel kleinere Übel als eine Verarmung der halben inländischen Bevölkerung weil die Ersparnisse nichts mehr wert sind.

    So oder so, ein Reset im Finanzsystem ist unumgänglich, die SNB hätte es aber immer noch in der Hand, mit einem blauen Auge davon zu kommen, wenn sie endlich aufhören würde unsere Währung derart zu manipulieren.

    Zur jüngsten SNB Geldpolitik:
    Allein im April hat die SNB durch ihre Intervensionpolitik zirka 43 Mrd. neue Fränkli geschaffen. Das ist für jeden erarbeiteten Franken fast einen Ganzen Franken aus der Druckerpresse, der sich entsprechend der Umlaufgeschwindigkeit später noch multipliziert. Warum bloss haben wir nicht noch vor morgen früh ein Revolution? Sheep no more!!

    Zwei Bildungslinks aus „The Hidden Secrets Of Money“ von Mike Maloney (Englisch aber mit deutschen Untertiteln):
    1. Episode 7 (VELOCITY & The Money Illusion): http://www.youtube.com/watch?v=P4_1pwsm5LY
    2. What Is A Wealth Cycle? The Difference Between Price & Value: http://www.youtube.com/watch?v=l-knwwD-PZc

    • Stadelmann: Dieses Stammtischgeschwätz erarbeiteten Franken versuchen mit den SNB emittierten Franken zu vergleichen ist auch so ein nutzloser Schwachsinn.
      Würden wir alle „erarbeiteten Franken“ also das BIP z.B. der letzten 40 Jahre addieren um die Geldmenge zu bestimmen, dann hätten wir jetzt schon locker eine Geldmenge von 12+ Billionen (habs jetzt nicht nachgerechnet).
      Gut ein Grossteil der sog. „Wertschöpfung“ verpufft innert Sekunden wenn ich ein Bier auf Ex trinke oder ein Haarschnitt hält vielleicht 4 Wochen oder so.
      .
      Wenn schon müsste sich die Geldmenge viel eher an den Fixed Capital Investements (Real Estate, Durable Goods, Kunst und Sammler etc) orientieren abzüglich zeitwertmindernden Abschreibungen des Wertes aber sicher nicht an den vielkolportierten „erarbeiteten Franken“ vor allem im Dienstleistungsbereich aber auch den Konsumprodukten, die so vergänglich wie Schnee im Frühling sind.

    • Stadelmann: Bildungslinks???? Das ist doch auch nur so ein Goldesoteriker vermutlich der österreichischen Schule, der von der deutschen Hyperinflation wenig bis nichts verstanden hat!
      Die hatten so eine hohe Inflation weil sie die Reparationszahlungen in Goldmark leisten mussten und eben nicht in der Papiermark, die bis Nov. 1923 inflationierte.
      Zuerst wurde 1919 den Deutschen 21 Mrd Goldmark verlangt, als sie 1920 in Zahlungsschwierigkeiten gerieten (D hat bekanntlich keine Goldminen)setze man die Reparaturzahlungen auf 269 Mrd Goldmark — das entsprach rund 94’000 Tonnen Gold oder über 4x mehr als damals überhaupt an Gold auf der ganzen Welt existierte, dann wurde es wieder auf 132 Mrd runtergesetzt, aber immer noch doppelt soviel wie auf der Welt existierte.
      Notenbankchef Havenstein war bis 1922 mit der Inflation gar nicht so schlecht gefahren, aber 1923 hat er es dann übertrieben mit der Druckpresse.
      .
      Aber das Hauptproblem damals war, dass D damals in einer Fremdwährung, der Goldmark verschuldet war — so wie die lateinamerikansischen Länder in den 80ern in FW verschuldet waren, auch Simbabwe oder aktuell Venezuela und logisch hatten die dann auch starke Inflationsraten bis hin zur Hyperinflation.
      Die USA aber sind primär in US$ verschuldet, die Europäer in €, die Engländer in £ und die Japaner in Yen.
      .
      Im November 1923 wechselte man zuerst zur Rentenmark und ab August 1924 dann zur Reichsmark und die Hyperinflation war quasi über Nacht weg.
      .
      Aber das checken diese goldesoterischen österreichischen Oekonomen nicht, die wollen glaub einfach den Goldpreis mit solchen Videölis aufblasen bis wir eine grosse Goldblase von kaltem unnützen Buntmetall in dunklen Verliessen haben und solange alle dran glauben, meint man es habe jenen Wert.

    • @ M. Srtadelmann……..

      ich gehe mit ihnen einig.

      Allerdings gibts da ein Problem…… unsere SNB kann keinen anderen Kurs mehr fahren, sie sitzt in der Falle.

      Jordan weiss es und stürmt in die einzige Richtung in die er noch kann…… weiter nach vorne.
      Der Tod des Euros wäre sein Ende ………und wohl auch das der Schweiz.

      Was die SNB auch täte, ihre Devisen in den Büchern würden so massiv an Wert zum Franken verlieren, das unsere SNB Konkurs wäre.
      Sie müsste die Staatsanleihen und das meiste andere im Wert massiv korrigieren und also neu bewertet in die Bilanz nehmen. Neu bewerten heisst aber, sie verliert vielleicht an die 500 Milliarden….. wenn nicht mehr.

      Niemand kauft ihr noch diese faulen Papiere ab, und wo kein Käufer ist, das fallen die Preise ins Bodenlose.
      Nach Corona Wahnsinn wird sich das ganz klar verstärken, denn die Schulden Europas sind weiter angewachsen.
      —————-
      Der Franken würde dem gegenüber stark aufwerten, so lange „noch geordnete“ Verhältnisse bestehen.
      —————-
      Im anderen Fall würde der Franken sogar „extrem“ aufwerten….. aber wohl nur kurzfristig.

      10 Cent für 1 Franken ist da nicht unmöglich.

      Allerdings ist die SNB dann Konkurs………. könnte aber den starken Franken ebenfalls nutzen. Wie gut, das müsste sich zeigen.
      Fragt sich nur, was die ausländischen Frankenbesitzer mit unseren ……dann massiv höher bewerteten Franken machen werden???

      Nun ja, die würden in ihrer Not diese Franken auf dem Markt zum Zahlen verwenden, denn ihre Euros möchte dann keiner mehr haben. Der Franken wäre als Alternative hoch begehrt, wie in der DDR damals die Westmark.

      Die Schweiz würde von ihren 1000 Milliarden Eurostützungsfranken eingeholt.
      Kann die Schweiz aber für ihre eigenen starken Franken nicht zeitnah Waren liefern……. was dann ?

      Es ist unsere Wirtschaft die den Franken deckt, Gold ist kaum noch da und sogar bei 5-fachem Preis deckt das Gold keine Billion.

      Ja was dann ? …..dann kommt der Absturz des Frankens.

    • @Roth: Richtig, es ist die Wirtschaft, die den Franken deckt. Darum wird die Kaufkraft des Frankens auch nicht so schnell abnehmen, wie sie es bei anderen Fiat Währungen und im besonderen bei denjenigen mit grossen Leistungsbilanzdefiziten (US Dollar) tun wird. Aber die Kaufkraft wird auch bei uns abnehmen, solange die SNB die neu generierten Franken verschenkt. Die SNB finanziert so nicht nur die (unnötigen) Leistungsbilanzüberschüsse unseres Landes sondern importiert auch die absehbare Inflation. Immerhin habe ich schon lange nicht mehr die absurde Vorstellung vom überbewerteten Franken gehört, da scheint sich bei den ‚Doktoren‘ eine gewisse Einsicht durchzusetzen.

      Zum Goldpreis:
      Der Preis von Gold kann gegen unendlich gehen, der Wert hingegen bleibt gleich (abgesehen von den zyklischen Schwankungen, die es auch beim Gold gibt). Das Preisschild ist entsprechend ein Indiz für den Kaufkraftverlust. Bis Mitte 2005 war die Unze unter $440 gehandelt. Was denken Sie Herr Roth, wie lange dauert es noch bis wir fünfstellige Nummern in Dollar gemessen sehen? Meine Prognose: weniger lang als 95% der Leute denken.

      Zur SNB als Institution:
      Ich glaube die SNB wird überschätzt. Eigentlich braucht unser Land diese Institution nicht einmal unbedingt, und erst recht nicht so, wie sie sich die letzten Jahre aufführt hat, als Handlanger der neoliberalen Agenda. Ja, sie wird massive Verluste auf ihren Fremdwährungspositionen erleiden, weil irgendwann wird (hoffentlich) die Politik sich einschalten und den Wahnsinn der Gelddruckerei stoppen. Die ‚whatever it takes‘ Mentalität wird der Vernunft weichen. Wahrscheinlich wird als Folge das ganze Eigenkapital vernichtet werden. Die SNB mit neg. Eigenkapital ist noch kein Grund für einen Konkurs, aber so doch hoffentlich für drastische Reformen. Es gibt vielleicht sogar ein Hickhack um die Goldbestände… es ist jetzt alles denkbar. Die grösste Sorge beim Volk wird die geschrumpfte Altersvorsorge sein, der Rest wird sich aber wahrscheinlich schnell einpendeln, sofern wieder Leute am Werk sind, die für eine gesunde nationale Volkswirtschaft einstehen. So stelle ich mir das in etwa vor… habe aber auch keine Glaskugel.

  9. „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
    (Albert Einstein)

    Grund für die mangelnde Preisstabilität ist wohl eher in der sektenartigen Neu-Keynesianischen, stochiastischen DSGE-Clique und ihrem Kredit-Fetisch zu suchen. Das ist keine Naturwissenschaft, das ist ein quasi-religiöses Glaubenssystem.

    Medial auf „Sympathisch“ getrimmte Prediger dieser Sekte, die gerne mit komplizierten Wörtern und vielen Büchern im Hintergrund auftreten (darunter „Courage to Act“ ihres Sektenführers Ben Bernanke), ändern nicht nichts an der Tatsache das die Zentralbanken die Deflation aktiv fördern, indem sie durch Manipulation der Zinsen und Kredit-Prämien:

    Nicht lebensfähige Unternehmen liquid halten und damit Produktionskapazitäten im Markt halten (mehr Produkte => tieferer Preis)

    Kapitalkosten relativ zu Arbeitskosten zu attraktiv halten, sprich der Amazon stellt mehr Roboter ein, die auch mehr leisten => tiefer Preis)

    Sparanstrengungen für die Vorsorge erhöhen und damit die Konsumnachfrage drücken (Preise fallen beim Autobeispiel)

    Überkapazitäten in der Deutschen Autoindustrie geradezu schufen (zu tiefe Kapitalkosten, zu tiefer EUR für DE) welche sich auch auf den Preis auswirken.

    Der arme Autohändler oder der arme Exporteur sind nichts anderes als das moralische Fähnlein für diese Clique um von den Zentralbanken Marktinterventionen zu erzwingen. Hinter den Kulissen geht es um Staatsfinanzierung, Schutz massiver Investoren (Banken, Versicherer, Hedge Funds) die mit enormem Leverage investiert sind, Vertuschung des Bankrottes der Rentensysteme und somit Schutz für die Politische Kaste.

    Die SNB hat die letzten zehn Jahre so operiert, dass wir mittlerweile eine Volkswirtschaft sind die sich hauptsächlich auf Kredit gegenseitig Autos und Immobilien verkauft und deren Vorsorgewerke dann in diese Kreditpapiere investiert…

    Dieser Kredit ist ein globales Problem, und da liegt der Hase im Pfeffer: Es hat zu viel davon und er finanziert keine produktiven, cash-flow generierende Assets. Ohne die Dauerhafte Intervention der Zentralbanken, wäre die Hälfte davon schon längst aus dem System gespült worden.

    Solange Zentralbanken dieser Sekte folgen, handeln sie wie ein Kurpfuscher, der einem Krebskranken (Volkswirtschaft) gerade so viel Medizin gibt, dass sein Körper ein Maximum an Krebszellen (Kredit) aushalten kann, ohne dass der Patient stirbt…

    • Rudolf Havenstein — cooles Pseudonym – der Mann der 1923 als Reichsbankpräsident massgeblich für die deutsche Hyperinflation verantwortlich war!

      https://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Havenstein
      .
      Nur damals war die Weimarer Republik massivst in Goldmark verschuldet – also quasi eine Fremdwährung da an nicht vorhandenes Gold gekoppelt, aber hyperinflationiert hat die Mark auch Papiermark genannt und nicht zu verwechseln mit der Reichsmark, die kam erst 1924.
      .
      Nur ist die EU fast ausschliesslich in € verschuldet, die Amis in US$, die Briten in £, die Schweizer in Franken, die Japaner in Yen — das ist zumindest ein matchentscheidender Unterschied zu damals in Bezug auf Hyperinflation!

    • @Claire

      Ich nehme im Text keinen Bezug auf Hyperinflation oder Goldstandard…

      Das Pseudonym verwende ich immer auf IP und meist melde ich mich nur zu Zentralbank-Themen…

      Gewählt habe ich den Havenstein, weil er mit „Drucken“ in Verbindung gebracht wird.

      Die Bilanzextension der Zentralbanken kann nicht direkt mit „Drucken“ verglichen werden:

      https://twitter.com/Schuldensuehner/status/1256206389455839233?s=20

      Denoch erfolgt sie ex nihilo und wird in den Sozialen medien häufig mit Drucken verglichen:

      https://www.youtube.com/watch?v=O1hCLBTD5RM

    • Rudolf: Doch auch gedruckt wurde doch ganz fleissig in den letzten gut 12 Jahren:
      FED US$ Banknoten resp. Currency in Circulation von rund 800 Mrd 2007 auf 1’921 Mrd $ aktuell
      EZB von rund 600 Mrd 2007 auf rund 1250 Mrd €
      SNB von 39 Mrd auf 83 Mrd
      .
      Gut im Vergleich zu den sonstigen Giroguthaben der Banken bei den ZB, die weltweit gut 20 Bio in die Höhe emporgeschnellt sind, sind die rund 2 Billiönli Druckerschwärzegeld (FED, EZB & SNB kumuliert) eher Peanuts dagegen, aber die geben den Zentralbanken doch ein nettes Gratiszusatzeinkommen für die Portokasse ohne Schulden dahinter da ja nicht mit Gold gedeckt werden muss.
      Für mich ist das sowas wie Quasi-Eigenkapital.

  10. Die Zentralbank schöpft einerseits das Negativzinsvolumen und andererseits stützt sie die Börsenwerte der Sozialanlagen!

    Frage nie die Ökonomen, denn was Hänschen nicht lernen konnte oder durfte, kann Hans niemals begreifen, andernfalls müsste er sein eigenes Denkvermögen aktivieren!

    Das Mandat der Geldschöpfung als Treuhandfunktion, kann nur die Zentralbank korrekt erfüllen.
    Aber diese Weisheit übersteigt, das Denkvermögen der meisten Menschen!

  11. Fabio Cavegn, Dozent am Studienzentrum Gerzensee der SNB, nimmt für sich „Narrenfreiheit“ in Anspruch.

    Das tut er denn auch und erzählt „Närrisches“:

    Weil Amazon Bücher günstiger anbieten könne als Schweizer Buchläden, müsse die SNB offiziell einen neuen Mindestkurs bei 1.05 einführen, damit die Bücher von Amazon teurer werden.

    Dafür soll die SNB hunderte Milliarden ausgeben.

    Solch Närrisches wird also am SNB-Studienzentrum gelehrt.

    Steht SNB neuerdings für „Schweizerische Narren Bank“?

    Wenn man hört, was der SNB-Dozent meint und was die SNB tut – dann steht SNB tatsächlich für „Schweizerische Narren Bank“.

    Leider ist das so.

    Ihr originaler
    http://www.SNB-Beobachter.ch

  12. Wenn ich die Argumentation schon höre: es ist alternativlos… Genau das ist m.E. das Problem. Heute funktionieren die alten Rezepte nicht mehr. Deshalb braucht es neue. Damit tun sich unsere Notenbanker extrem schwer. So lange im EU Raum und in den USA die Geldmengen weiter ausgedehnt und weitere Schulden angehäuft werden, und bei uns in der Schweiz scheuen Politiker Schulden „wie der Teufel das Weihwasser“, da wird der Aufwertungsdruck auf unseren SFR auch nicht schwächer werden. Wenn nun auch die Binnennachfrage schwächelt, dann könnte man doch evtl. hier ansetzen und z.B. jedem Haushalt Geld auszahlen (das oft verteufelte Helikoptergeld). Damit würde man einerseits die Geldmenge und auch gleich die Umlaufsgeschwindigkeit erhöhen, und so käme man hoffentlich aus der angesprochenen Deflationstendenz raus. Aber eben, ich bin kein Notenbanker nur ein dummer Laie.

  13. Herr Canetg könnte ja schon mal die Binnennachfrage ankurbeln und ein brauchbares Mikrofon kaufen – IN DER SCHWEIZ natürlich 😅.

  14. Lieber Herr Fabio Canetg,

    Jubelnd mit in den Untergang? Ultra vires….

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2020/05/rs20200505_2bvr085915.html

    Gemäss Karlsruhe darf die EZB keine Staatsanleihen direkt am Primärmarkt kaufen, aber sie kann beispielsweise Unternehmens-Anleihen kaufen und so weiter. Die EZB wird also nicht mehr französische oder italienische Wertpapiere kaufen können. Die Deutschen stellen klar, dass der Euro in dieser Form, ausschliesslich unter vorauseilenden Gehorsam gegenüber Berlin-Deutschlands bestand haben kann. Ich gehe davon aus, dass es einen DEXIT geben wird. Meiner Meinung nach sind die Europäische Union und der Euro vorbei und wird von den Deutschen selbst beendet werden.

    Warum fordert kein anderer Verfassungericht Europas eine Entscheidung über die verheerenden Auswirkungen des deutschen Handelsüberschusses, der gegen europäische Grundsätze und Verträge verstößt? Wieso fordert man Deutschland die Verzerrungen nicht erklären, die sich aus der Finanzierung durch die KfW für deutsche Unternehmen und Banken ergeben?.

    Mit dieser Entscheidung aus Karlsruhe will Deutschland seine Führung in Europa formalisieren. Es war immer allen klar. Ab heute hat es aber auch eine Rechtsgrundlage. Was muss noch passieren, um zu verstehen, dass der Euro nur überleben und korrekt funktionieren kann, wenn Deutschland aus dem Euro austritt. Die Frage für uns ist: Wer stoppt die SNB?
    Herzlich

  15. Vielleicht kann mir mal einer der ‚Geleerten“ erklären warum man nicht zu fixen Wechselkursen zurückkehrt, statt diese mit Billionen erzwingen zu wollen ??

    • Lieber Dr. Knallfrosch

      Bleiben Sie einfach im Kochtopf bis es immer heisser wird.
      Warten Sie dort einfach ab, bis es an den Finanzmärkten so richtig heiss wird und zünftig knallt, dananach wird sich der Frosch wahrscheinlich nicht mehr für fixe Wechselkurse interessieren.

      Viele Grüsse

  16. …und die Hofnarren applaudieren. Man kann sich gegenseitig auf die Schultern klopfen und die Lage drehen wie man will. Das System ist am Ende und wird vorläufig noch künstlich am Leben erhalten. Die nächste und vermutlich auch die letzte Phase wird die Einführung einer digitalen Währung sein, in der Hoffnung dass man sich so besser und auch endlos verschulden kann. Leider haben die Protagonisten die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Den Wohlstand gibt es nicht ex Machina, dieser muss hart erarbeitet werden und mit reellen Werten unterlegt.Die Akademiker predigen seit Jahren die Angst vor der Deflation und versuchen den Zyklus zu bekämpfen, dabei haben sie keine Erklärung geliefert was an der Deflation so schlimm sei. Nichts dauert ewig und es dient zur Bereinigung des Systems. In einer Inflation werden alle ärmer besonders diejenigen, die an Renten oder Versicherungszahlungen angewiesen sind und ein Wunsch nach ein wenig Inflation bleibt nur ein Wunschdenken. Ebenfalls die Theorie, dass wir keine Inflation bekommen ist falsch. Es ist viel wahrscheinlicher, dass wir in einer Stagflation landen werden mit Preissteigerungen bei den Konsumgütern des täglichen Bedarfs, Steuern und Versicherungen und bei gleichzeitig sinkenden Preisen für dauerhafte Güter. Wenn das Angebot an Waren knapper wird (davon ist leider dank Corona Massnahmen auszugehen),steigen die Preise. Ein gutes Beispiel liefern uns bereits die Amerikaner, wo sich die Preise fürs Rindfleisch bereits verdoppelt haben. Den Spruch, nein bei uns wird es anders, kennen wir doch alle.

  17. Die SNB ist nun ganz zum Narrenhaus verkommen.

    Hier nennt sich ein SNB-Interner „Nationalbank-Beobachter“ oder SNB-whatcher“.

    Canetg ist Tutor am SNB-Studienzentrum Gerzensee und ist damit ein „Interner“ der SNB. Er erhält höchst wahrscheinlich Geld von der SNB.

    Ein SNB-Interner kann niemals „Beobachter“ seiner eigenen Institution sein. Offenbar hat ihm meine neue Seite „SNB-Beobachter“ so gut gefallen, dass er mich nun gleich imitieren möchte.

    Nun zum fachlichen:

    Canetg fordert: Weil Amazon Bücher günstiger anbieten kann als ein Schweizer Buchladen, muss die SNB einen neuen Mindestkurs bei 1.05 einführen.

    Dass solcher Unsinn am SNB-Studienzentrum Gerzensee unterrichtet wird stimmt nachdenklich.

    Canetg nimmt für sich „Narrenfreiheit“ in Anspruch. Ja das tut die ganze SNB.

    Ich erkläre es.
    Ihr originaler „SNB-Beobachter“ Marc Meyer
    http://www.SNB-Beobachter.ch

    • SNB-Beobachter

      Wir haben kürzlich beobachtet wie die Narren gerade die Einladungen zum Corona-Maskenball verschickt haben, um vom Hauptproblem ablenken zu können.
      Die Zwangsimpfer stehen im Hintergrunde auch schon bereit, mit der Giftspritze in der Hand,….um die immer zahlreicheren System-Kritiker gesund zu impfen….

  18. Der Notenbank-Beobachter sollte noch etwas länger beobachten…..

    1. Fixated Regimes haben noch nie funktioniert und werden nie funktionieren. Spekulation und Marktkräfte hebeln langfristig jede Limite / Mindestkurs aus, wenn die ökonomischen Faktoren es rechtfertigen. Hierzu gibt es massenhaft Studien und praktische Erfahrungsbeispiele. Siehe u.a. SNB 2014-2015 (!)

    2. Bandwidth Regimes bieten kurzfristig etwas Dämpfungspotential, helfen aber bei gegenläufigen ökonomischen Fakten auch nicht, es sei denn SNB ist bereit infini zu pumpen / agieren (!)

    3. Floating Regimes (alles dem Markt überlassen) tun kurzfristig extrem weh, verhindern aber aufgeblähte Notenbankbilanz und Vertrauensverlust

    Den ersten Teil haben wir mit der SNB bereits erlebt (Mindestkurs 2011-2015), aktuell sind wir in Phase 2 (2015-dato). Aktuell kann SNB noch nicht zu Phase 3 übergehen (Kapitulation / freie Märkte), aber in ferner Zukunft (5-10 Jahre) ist das die einzige Option.

    Observe and learn.

  19. Der Vorschlag des Mindestwechselkurses klappt genau bis zum Eintreffen des nächsten Schwarzen Schwans. Dann kann eine solche Limite nicht mehr verteidigt werden. Wie gesagt, wir leben nicht (mehr) in einer stabilen Welt mit gegebenen Rahmenbedingungen.

  20. Die SNB stützt den Euro mit den Käufen, täte sie es nicht, würde der Euro und der Dollar ins bodenlose stürzen und somit auch der Franken. Die Ursache des instabilen Euros ist der Führungsstil der beiden mächtigsten Frauen der EU: Frau Merkel und Frau von der Leyen, die wohl Dank der Hilfe von aufgeblasenen Kleinkrämern der Marbella-Sache zu Amt und Würden kamen. Der Schweizer Aussenminister kennt wohl die Hintergründe der Sache, er könnte Druck auf Brüssel und Berlin Druck ausüben endlich den Laden aufzuräumen, dann wäre dem Euro und der SNB geholfen und der Dollar würde auch profitieren.
    Gunther Kropp, Basel

    • Der Schweizer Aussenminister sonnt sich lieber im Tessin, als dass er arbeiten würde!

    • @Watchdog
      Der ist hellwach geworden und die Lust für eine Sonnen-Siesta wird im wohl vergangen sein, mit der Erkenntnis was angerichtet wurde und was für Folgen das haben wird.

  21. Die SNB-Spitze fungiert bloss als verlängerter Arm der richtig Mächtigen. Das sind die Schweizer Firmen, welche im Ausland so richtig Geld verdient haben und dieses nun repatriieren. Würde die SNB den EUR/CHF nicht stützen, würden die Mächtigen viel weniger erhalten und der EUR/CHF Kurs wäre wohl bereits bei 0.80. Uns wird das ganze natürlich als Tourismus- und Export-Unterstützung verkauft. Klar doch.

  22. Bei 1 Fr. kaufte die SNB wie verrück €. Je weiter der € sich 1 Fr annähert desto exponentieller wächst der Verlust der SNB. Ich schätze noch höchstens 2 Rappen (1.03 Fr) und das SNB Eigenkapital rutscht ins Minus. Game over SNB – da hilft auch eine neue Untergrenze von 1.10 Fr nichts!

    Die SNB Führung hat inzwischen auch gemerkt, dass sie halt doch keine Götter sind. Dort herrscht auf der Brücke inzwischen nackte Panik, daher das geradezu histerische Draufloskaufen von €. Pro Tag verbrutzelt die SNB momentan mehr Geld als der Bundesrat für die Rettung der SWISS aufwendet, in einer Woche mehr als die neuen Flugis der Schweizer Luftwaffe kosten sollen!

    Lektüre Empfehlung (Nein, ich krieg keine Tantiemen): Der neu aufgeschaltete Blog https://www.snb-beobachter.ch

  23. Klassischer Politikzirkus….kann mir mal einer Erklären warum PREISTABILITÄT 0-2% sein sollen?
    Warum nicht ganz einfach 0% das ist Stabil oder wenn schon den schon -2 Bis +2%

    Stabil heisst also das 100 nach 50 Jahren auch mal 0 sein können?

    Es geht gar nivht um Stabilität sondern um die Geldumlaufgeschwindgkeit….es geht darum das wir immer schön im Hamsterrad bleiben müssen, wenn unser Geld laufend an Wert abnimmt dann MÜSSEN wir immer schön arbeiten, wir sind Kontrollierbar….würde das Geld immer mehr Wert werden dann könnte man durch Verzicht sich etwas leisten….zB eine Frühpension…das will niemand wer Finanziell unabhängig ist ist schwer kontrollierbar….das passt den Politikern und dem Staat aber nicht in den Kram…

  24. Eine neue Untergrenze – warum? Können Sie mir historisch ein Beispiel nennen, wo eine starke Landeswährung der Wirtschaft langfristig geschadet hat? Besten Dank für Ihre Antwort.

  25. Es gilt den Konsum zu stimulieren. Weltweit. Wir sind in der komfortablen Lage und haben eine Zentralbank mit enormen Reserven pro Kopf. Die SNB soll jedem Bürger CHF 200’000 überweisen. Der Konsum wird angeheizt, die Ausländer werden sich die Augen reiben und der CHF Kurs wird sein Überbewertung aufgeben. Besondere Zeiten – besondere Massnahmen.

  26. Nun wissen wir also, dass die SNB wegen ihres 20 Jahre alten gesetzlichen Auftrages weiterhin so teuer interveniert. Teuer, weil sie laut Herr Canetg nur noch dieses EUR-Kauf-Instrument zur Verfügung hat, bei den Zinsen ist nichts mehr möglich. Ich bin auf diesem Gebiet ein Laie, wie die Politiker, aber wenn das keine Sackgasse ist….. Dazu würde ich gerne etwas hören von Herrn Canetg, auch warum er bei der Teuerung nicht die eigentlichen Brocken betrachtet, KK-Prämien und Mieten betreffen den Bürger anders als Buchpreise. Ich bin dieses mal über Herrn Canetg etwas enttäuscht, ein Hinterfragen des gesetzlichen Auftrages der SNB wäre viel spannender als diese Fixkurs-Idee mit diesen willkürlichen 1.10.

  27. Die SNB fühlt sich offensichtlich als Gott. Wer holt den Jordan auf die Erde und in die Realität runter?

    • Gauner oder Gott, das ist hier die Frage.
      5-Mai 2020 Egon von Greyerz:
      „Das Schicksal der Welt liegt jetzt in den Händen von 6 Zentralbanken – Fed, EZB, BoE (England), PBOC (China), BoJ (Japan) und SNB (Schweiz)…. Es ist in etwa so, als würde man Gaunern das Rechtssystem anvertrauen.“

  28. Man reibt sich die Augen und fragt sich wer naiver ist, Herr Canetg oder die SNB. Wenn die letzten 10 Jahre _etwas_ klar gemacht haben, dann wohl, dass die SNB _nicht_ wissen kann was bestimmte Aktionen bewirken. Vielleicht gibt es eine Ausnahme von dieser Regel, nämlich dass alles von Spekulanten ausgenutzt werden kann wenn es zu lange „fix“ ist, wie auch immer das aussieht.

    Interessant ist hingegen der Verweis auf die Theorie (Inflation bei Geldmengenausweitung) bei gleichzeitiger Akzeptanz der Praxis (Deflation in Folge der fallenden Import-Preise bei steigendem Wert des Frankens). Danach fehlt aber die Feststellung, dass hier etwas schief geht. Die Reaktion des Marktes auf das Signal der SNB ist gemäss Theorie „falsch“. Da aber der Markt aus Prinzip „richtig“ reagiert muss an dieser Weise konsequenterweise die Theorie falsch sein. Die Konsequenz aus dieser Erkenntnis traut sich niemand auszusprechen (geschweige denn zu schreiben): Die ganze Volkswirtschaftslehre hat _Unrecht_.

    Ich vermute schon länger, dass dies mit einer seltsamen Rückkopplung zu tun hat. Das „Wissen“ über das System „Markt“ beschreibt diesen nicht nur, es beeinflusst ihn auch. Dadurch wird das System früher oder später erratisch und lässt sich dann nicht mehr zuverlässig voraussagen. Die Volkswirtschaftslehre hat also schlussendlich keine andere Chance als sich durch die zunehmend bessere Beschreibung des Marktes selbst zu sabotieren und ihre „Erkenntnisse“ irgendwann zu widerlegen.

    Das Ganze ist schon irgendwo auf der Meta-Meta-Ebene und deshalb können keine „einfachen“ Aussagen mehr gemacht werden. Alle einfachen Handlungsanweisungen werden sich über ziemlich kurz als „falsch“ heraus stellen, denn sie funktionieren nur so lange bis jemand heraus gefunden hat wie man sie ausnutzen kann. Dann dreht man auf der nächsten Ebene.

    Insgesamt ziemlich zum Verzweifeln, da man irgendwann einfach nur noch zugeben kann, dass man die Wirtschaft _nicht_ steuern kann. Ist ja eigentlich klar, wenn man schon so etwas simples wie eine Kurs-Untergrenze auf die Dauer nicht halten kann.

    • Entscheiden für Inflation ist nicht fir Geldmenge alleine sondern die Geldumlaufgeschwindigkeit…in Phasen von Deflation warte ich da ich denke morgen ist das Auto noch günstiger, in Phasen hoher Inflation gebe ich mein Geld lieber sofort aus anstatt morgen den morgen sind die Preise doppelt so hoch…ohne hohe Geldumlaufgeschwindigkeit keine Inflation….

      Das viele Geld landete bisher gar nicht bei den Bürgern, daher kann das viele Geld auch keine Inflationären Zyklus auslösen, es landet über Staatsanleihen beim Staat, und dieser Verteilt zwar jetzt auch an Bürger, aber damit kompensiert er nur die Schäden, die Leute geben das Geld nicht rasch aus sondern lehrn es zur Seite für noch schlechtere Zeiten….

  29. Eine neue Untergrenze im EUR CHF wieder einzuführen finde ich den falschen Weg. Sicherlich kann die SNB, wie sie auch tut ab und zu intervenieren sofern dies notwendig ist. Uebrigens gebe ich der Währung EUR noch max. 5 Jahre, dann werden die EU-Länder wieder zu ihren einzelnen Landeswährungen zurückkehren.

  30. Was tun?

    Den inkompetenten SNB-Buchhalter arrestieren bevor der Grössenwahn hunderte von Milliarden kostet.

    Freie Märkte kreischen doch all die gelehrten Theortiker von der HSG, ja dann bitte gerne..

    Den Euro zu stützen heisst Kaufkraft zu vernichten.

    • Ein Lösungsvorschlag wäre eine Aufteilung in Finanz- und Kommerzfranken und somit der Trennung von Spekulation und Warenhandel. Nicht einfach aber machbar (historisch versucht z.B. in Frankreich).

  31. Die Corona-Krise kam zur richtigen Zeit. Noch ist streitig, ob die Ursache der Corona-Epidemie aus der Natur (Fledermäuse) oder aus einem Biowaffenlabor (Wutan?) oder als biologische Waffe von China-Feinden eingeschleust wurde. China selbst hat diese Seuche relativ schnell isoliert und in den Griff bekommen – allerdings mit den Zwangsmaßnahmen eines diktatorischen Staates.

    Ebenso unsicher ist, wie sich trotz der Isolierung von Wuhan die Epidemie innerhalb von drei Wochen über die ganze Welt verbreiten konnte und warum die meisten Regierungen erst nach mehreren Wochen zu spät und dann zwar medizinisch richtig, ökonomisch aber grundfalsch reagiert haben. Schweden hat gezeigt, dass beides unnötig war. Wer hat die Panik in der Welt ausgelöst? Wem spielt sie in die Karten? Wer brauchte sie als Vorwand?

    Jedenfalls hat es nie eine Grippewelle gegeben, die mit so allgemeiner Panik und einem Weltuntergangszenario entwickelt werden konnte, die weltweit so dramatische staatliche Reaktionen ausgelöst hat und mit den größten Folgen und Freiheitseinschränkungen für jeden Menschen so widerstandslos durchgesetzt werden konnte.

    Wenn in der Weltwirtschaft selten oder nie etwas geschieht, was nicht gesteuert ist, könnte die in wenigen Wochen überstandene Corona-Krise mit dem gleichzeitig ausgebrochenen Weltwirtschaftscrash und der uns noch bevorstehenden Weltwirtschaftsdepression zusammenhängen.

    Der im März plötzlich ausgebrochene Börsencrash war nicht zufällig, sondern wurde von einzelnen Wissenschaftlern schon lange vorausgesagt. Wenn sich die Geldmenge in 40 Jahren versechsundvierzigfacht, die Gütermenge aber nur vervierfacht hat, bedeutet dies eine unkontrollierte Geldvermehrung mit den durch sie entstandenen Finanzblasen: Börsenblase, Anleihenblase, Schuldenblase, Derivateblase. Dass diese Blasenbildung nicht ewig dauern würde, war sogar den Tätern klar. Deshalb haben sie jedes illegale, rechtswidrige und gesetzeswidrige Mittel genommen, diese Blase noch während ihrer Amtsdauer aufrechtzuerhalten, wie z.B. Staatsfinanzierung in den USA durch die FED, in Europa durch die EZB, Währungsunion, Haftungsunion, Schuldenunion und Finanzunion in der EU, rechtswidrige Rettung der Pleitestaaten Griechenland, Italien, Spanien, Frankreich u.a.

    Gewinner der größten Finanzblase unserer Geschichte waren:

    Die Zentralbanken, die sich mit künstlichem, ungedecktem Geld von ihrer Aufgabe der Sicherung der Währung zur wirtschafts- und währungspolitischen Zentralinstanz entwickeln konnten (allerdings jetzt durch das Bundesverfassungsgericht zurückgepfiffen wurden).
    Das Weltfinanzsyndikat, das von seinen Banken immer höhere Kapitalsummen erhielt, um damit die Rohstoffe der Welt aufzukaufen und Monopole zu gestalten, 200 Staaten der Welt mit unlimitierten Krediten zu bedienen und sie dafür in Zins- und Rückzahlungsknechtschaft zu beherrschten Provinzen zu machen.
    Die Sozialfunktionäre konnten über jede Grenze hinaus durch wachsende Schulden zum eigenen Machterhalt wachsende Sozialwohltaten unter der Bevölkerung verteilen – die größte Umverteilung und Sozialblase, die es je gegeben hat.
    Wachsende Liquidität bedeutete auch wachsende Nachfrage und Umsätze für die Unternehmen sowie wachsende Gewinne. Ohne Rezession und dadurch gewachsenen Wettbewerbsdruck konnten auch veraltete und unrentable Unternehmen zunehmend überleben, erlahmte der Innovationsdruck der Unternehmen und Volkswirtschaften. Allen ging es gut – zu gut für die eigentlich harte Auslese einer Marktwirtschaft.
    Die privaten Haushalte dagegen waren Gewinner und Verlierer. Der pausenlose Boom bescherte ihnen eine Übernachfrage nach Arbeit und deshalb sichere Arbeitsplätze und Gehaltserhöhungen.
    Dem stehen allerdings auch Verlierer gegenüber:

    Die privaten Haushalte haben allein durch den Nullzins mehr als 300 Milliarden Zinsen verloren, und die durch wachsende Geldmenge schleichende Geldentwertung gestattete ihnen keine freien Mittel, um wie die Finanzindustrie und Konzerne rechtzeitig in Sachwerte zu investieren.
    Millionen von Haushalten zuzüglich der Immigranten gewöhnten sich an Rundumversorgung durch öffentliche Sozialleistungen und wurden bzw. blieben zu einer Leistungsgesellschaft nicht mehr bereit.
    Während die „Reichen“ mit ihren Leistungserträgen in die Steueroasen flüchten konnten, griff der wachsende Umverteilungsstaat auf die Leistungsträger des Mittelstandes immer härter zu. Sie zahlen inzwischen netto 80 Prozent unserer Steuern und Sozialabgaben, während die Oberschicht sich durch Steuerflucht der Ausplünderung entziehen und die Unterschicht mit immer mehr Sozialleistungen auf Kosten der Mitte auf den Übergang zum „arbeitslosen Grundeinkommen“ einrichten konnte.
    Per saldo waren also das internationale Kapital, die Oberschicht und die öffentlichen Körperschaften Gewinner der Finanzblasen, die Privathaushalte der Mittel- und Unterschicht dagegen die Verlierer.

    Wenn der Corona-Crash den Wirtschaftscrash ausgelöst, aber nicht verursacht hat, welche Kräfte sind dann daran interessiert?

    Dass die Corona-Epidemie weltweit auftrat und Regierungen weltweit (außer Schweden) daraufhin „aus gesundheitlichen Gründen“ einen Wirtschaftstopp verordneten, deutet auf weltweite Steuerung dieses an sich ökonomisch selbstmörderischen Verhaltens hin. Wie das Beispiel Schweden zeigt, wäre ein Wirtschaftsstopp trotz Corona-Krise nicht nötig gewesen, hätte man die Unternehmer und Gewerkschaften verpflichten können, in den Betrieben selbst für Vorsichtsmaßnahmen zu sorgen, statt dies staatlich zu diktieren. Dass die Regierungen auch in den Demokratien nicht den markwirtschaftlichen, sondern fast alle den staatlichen Zwangsweg gewählt haben und weil die weltweiten Zwangsmaßnahmen erst verordnet wurden, als die Corona-Krise – wie in Deutschland – ihren Höhepunkt bereits überschritten hatte, könnte man globalen Zentral-Einfluss dahinter vermuten.

    Die ersten Panikschreie kamen aus der von Bill Gates finanzierten Johns Hopkins Universität, die sich seitdem als Pandemieführer und Zentralstatistiker für die ganze Welt aufspielt. Sie will gemeinsam mit der – ebenfalls von Bill Gates finanzierten – Weltgesundheitsorganisation (WHO) eine weltweite Impf- und Kennzeichnungspflicht aller Menschen durchsetzen, was ein Milliardengeschäft für Bill Gates-Firmen (Microsoft und Pharmafirmen) bedeuten würde.
    Eigenartigerweise wird im Zusammenhang mit Corona auch die Handyortung jedes Menschen (wie in China) sowie das Chippen der Menschen zu ihrer lebenslangen Kontrolle gefordert.
    Niemand hätte geglaubt, dass die Menschen sich in einer Demokratie freiwillig Kontrollchips setzen lassen würden. Insofern war der Versuch, sie erst einmal zur Kontrolle in Quarantäne zu zwingen, ein gelungener Vortest.

    Gates und seine Hochfinanz feuern auch wieder die Diskussion um Digitalgeld an. Dies würde die Geldfreiheit jedes einzelnen Menschen vernichten und ihn vom Wohlwollen einer Bank abhängig machen, ob diese ihm ein Konto für Digitalgeld gibt oder nicht und wie lange. Außerdem hätte der Staat die Möglichkeit, Digitalgeld per Mausklick flächendeckend abzuwerten, also die einfachste Form der Währungsreform durchzuführen.
    Ungewöhnlich ist auch das Panikorchester, das die Staatsmedien und die vom Staat bezahlte Presse seit Mitte März angestimmt haben. 70 Prozent aller Pressemitteilungen beschäftigen sich mit der Corona-Krise und beschwören deren Gefahren bzw. dass die Bevölkerung nun allen Befehlen der Panikmacher gehorchen müsse. Auch hier führt der Weg weiter zu den Finanzunterstützungen der Soros- und Gates-Stiftungen an die Medien.
    In allen Staaten hatte die Corona-Krise einen Machtzuwachs der Regierungen und der Zentralgewalt zur Folge. Nie hätte es solche Freiheitseinschränkungen und solche Kommandowirtschaft ohne Corona-Panik gegeben! Ob die Staaten die so leicht gewonnene Zentralmacht wieder zurückgeben, ist fraglich. Generell läuft seit Corona eine politische Tendenz zur Zentralisierung.
    Das kann man vor allem bei der EU beobachten, die nur knapp an Eurobonds gehindert wurde, aber eine Schuldenvergemeinschaftung dennoch indirekt erreichte. Und mit ihrem Green Deal hat sie eine EU-Zentralsteuer auf den Weg gebracht als konsequenten Weg zur Schulden- und Finanzunion. Nur nebenbei hat sie still die korrupten Armenhäuser Europas, Nord-Mazedonien und Albanien, zu Beitrittskandidaten und Dauersubventionsempfängern gemacht. Die EU-Zentralisierung geht also mit Hilfe von Corona weiter. Auch der Crash wird schon benutzt. Italien, Spanien und Frankreich waren ohnehin pleite und wollen nun ihren Haushalt mit EU-Geschenken unter dem Vorwand künftigen Wiederaufbaus auf deutsche Kosten finanzieren.
    Die Corona-Krise kam also einigen Akteuren in der Welt nicht nur zupass, sondern möglicherweise sogar nützlich.

    Vor allem hat die vor dem Zusammenbruch des Weltwährungssystems stehende internationale Hochfinanz mit der Corona-Krise einen Schuldigen für den Währungs- und Wirtschaftscrash gefunden. Schon jetzt haben die Staaten den Banken und Konzernen der Hochfinanz unvorstellbare Summen zur Verfügung gestellt; die USA zwei Billionen Dollar, die EU 750 Milliarden und Deutschland 820 Milliarden Euro usw. Die internationale Hochfinanz kann also ihre Finanzen auf öffentliche Kosten sanieren, bevor die große Generalbereinigung von Deflation zu galoppierender Inflation und Währungsreform das Vermögen der übrigen Gesamtbevölkerung zerstört.

    Nach der Corona-Krise kommt es zur größten Weltwirtschaftsdepression, die die Panikmacher von Großkapital und Politik durch den unnötigen Stopp der gesamten Volkswirtschaften der Welt herbeigeführt haben. Das Beispiel Schweden zeigt, dass eine solche Totalmaßnahme gar nicht notwendig war. Sie kam auch zu spät, nämlich erst nach dem Höhepunkt der Corona-Krise. Nun hat man nicht nur die Rezession herbeigezwungen, sondern zugleich auch die höchsten zusätzlichen Milliardenschulden aufgenommen, um durch unsinnige Geldgeschenke vor allem an Banken und Konzerne den selbstverschuldeten Wirtschaftsstopp zu überwinden, – also praktisch doppelten Schaden angerichtet.

    Die Stimmen werden immer lauter, die unserer ökonomischen Laien-Regierung vorwerfen, dass sie völlig unnötig in Panik den Wirtschaftsstopp ausgerufen hat und jedem einzelnen Menschen schon dadurch mehr als je sonst geschadet hat. Wenn jetzt die Rezession auch noch für jeden fühlbar wird, werden die Menschen aus ihrer Erstarrung nach den Schuldigen rufen. Dann wird das Panik-Quartett Söder, Altmaier, Spahn und Merkel schneller von der politischen Bildfläche verschwinden, als sie vorher Corona-Punkte gesammelt hatten.

    Dennoch werden die Corona- und Weltwirtschaftskrise unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig verändern, wird vieles nicht mehr so werden, wie es bis März dieses Jahres gewesen ist, müssen wir die Freiheits- und Wirtschaftsfolgen ausbaden, die uns eine rücksichtlose Weltfinanzindustrie und ihre politischen Diener eingebrockt haben.

    In allen Krisen hat immer das Volk die Zeche zahlen müssen. Nun sind wird dran.