„Bitcoin, das ist die Kernspaltung des Bankings“

Der Kurs schiesst hoch, weil sich alle um die Kryptowährung reissen, sagt Hans Geiger. Für die Banken aber sei Bitcoin ein Albtraum: Als Börsenbroker und im Zahlungsverkehr würden die Geldhäuser überflüssig.

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11 Kommentare zu “„Bitcoin, das ist die Kernspaltung des Bankings“

  1. Das Duo Infernale, bestehend aus dem Professor, der schon seit seiner Pensionierung nicht mehr auf dem Laufende ist und noch immer über seinen Rausschmiss bei der SKA schmollt und dem stets nur halb informierten abgehalfterten Journalisten, der noch immer über seinen Rausschmiss beim Handelsblatt schmollt.

    Immer wieder köstlich, wenn sich Unwissen, Mutmassen und Werweisen treffen und ihre Gedanken vor laufender Amateur-Kamera zum besten Geben. Unterhaltung, wie man sie selbst zu Zeiten von Giaccobbo und Müller nicht geboten bekam.

    Weiter so, Hans und Lukas, und der Salzburger Stier wird Euch sicher sein.

  2. Lieber Herr Professor,

    Geld ist das STEUER-Zahlungsmittel.
    Geld ist das Abgaben-Gut.
    In der Schweiz sind das die Schweizer Franken.

    Welcher Staat verlangt Bitcoin als Zwangsabgabe?

    Die Staaten werden (vielleicht) ihre eigenen immateriellen Staatscoins definieren, in der Schweiz z.B. bereits von den „Vollgeld-Initianten“ als Buch-Franken angedacht.

    Bitte beachten: Buch-Franken sind echte Schweizer Franken und nicht zu verwechseln mit einem Giroguthaben, welches nur eine Franken-FORDERUNG darstellt.

    Ob die (vielleicht) kommenden immateriellen Staatscoin auf Blockchain-Technologie basieren werden, werden wir sehen, zwangsläufig ist das keineswegs.

    Sollten immaterielle Staatscoin kommen, dann sind sie Geld, im Gegensatz zu Bitcoin.

    Wer bilanziert in Bitcoin?

    In Geld, in Schweizer Franken, wird ganz selbstverständlich bilanziert. Das bleibt natürlich auch so, wenn der Staat ein immaterielles Geld definiert und ausgibt.
    Staaten verlangen eine im jeweiligen Staatsgeld erstellte Bilanz.

    Freundliche Grüße!

    • Aber auf die Banken und Zentralbanken hat es dieselbe Konsequenz, es braucht Sie dazu nicht mehr.

      Aber ich glaube nicht, dass Länder eine deflationäre Währung wollen, gerade in der heutigen Zeit, genau das Gegenteil ist der Fall.

    • Hallo Mike,

      die immateriellen Staatscoin werden vermutlich über die Zentralbanken in Umlauf gebracht werden.
      Das bereitet keine Probleme.

      Ich bin mir sicher, das die Staatscoin nicht in der Menge begrenzt werden, wie es wohl bei den Bitcoin der Fall ist.
      Das läuft ganz vergleichbar dem Papiergeld.
      Wenn man möchte, auch „schuldfrei“.

      Für die technischen Details beim Bitcoin bin ich nicht der richtige Ansprechpartner, aber falls Blockchain bedeutet, dass die Menge begrenzt ist, dann werden die Staatscoin mit Sicherheit nicht auf dieser Technik beruhen, davon bin ich überzeugt.

      Freundliche Grüße!

    • Kaum, die Staaten wollen inflationieren, und Blockchain machen genau das Gegenteil und das will niemand.

  3. Herr Geiger………..

    Der Bitcoin ist keine Revolution im Geldwesen, sondern vor allem das perfekte Mittel um Bargeld abzuschaffen.

    Bargeld abschaffen aber führt zur totalen Kontrolle des Bürgers ….und das werden die Regierungen auch über den Bitcoin erreichen.

    Zudem, soll der Bitcoin eine Zukunft haben, muss er der Spekulation entzogen werden damit er zu einem „im gewissen Rahmen“ konstanten Wert kommt.

    Aber wie kann man aus Luft einen konstanten Wert machen….? Der Bitcoin hat nur einen Wert weil die Spekulation ihm einen gibt.
    Es steht keine Wirtschaft , kein Land und keine Gold oder überhaupt irgendwie eine Deckung hinter ihm.

    Luft bleibt Luft und darum ist der Bitcoin nur für Spekulanten wirklich brauchbar, alle anderen haben vor allem ein ungeheures Verlustrisiko.

    Es wäre wohl besser man würde den Franken für die Block-Chain Technologie fit machen, ….so man den Zahlungsverkehr von den Banken abtrennen möchte.
    Man sollte jedoch nie vergessen das unsere heutigen Banken zwar eine teils unrühmliche Rolle spielen, aber diese Rolle der Politik geschuldet ist, die diese Banken nicht mehr in einem gesunden Rahmen zu halten vermag.

    Wenn wir unsere Banken verdrängen, sie zu Boden fahren, wird das auch unsere ganze Schweiz extrem hart treffen.
    Diese Banken haben einst, als sie noch gesund agierten, die Schweiz massgeblich mit aufgebaut.
    Heute ist es zwar „schick“ einfach immer über die Banken herzufallen, ………. das auch, weil alles was mehr besitzt in unserem Linksstaat als moralisch verwerflich hingestellt wird.
    Trotzdem, diese Banken sind für uns sehr wichtig und gut, sie bräuchten nur eine Regierung die sie schützt und einen gesunden Rahmen vorgibt.
    Aber bei den Typen wie Burkhalter, was wollen wir das erwarten….?

    Aber, da unsere Politiker nur noch „Drogensüchtige“ sind, immer auf der Suche nach dem nächsten „Schuss“ ( Geld ) kann sich Momentan nichts gesundes entwickeln.

    Der Bitcoin ist da keine Abhilfe, ja eher das Symptom der Krankheit. Auch er ist nur …….LUFT.

    • @ coinmarketcap.com …..

      Das geschieht über ein App die sie runterladen können.
      Sie schicken dann echtes Geld = Franken irgendwohin ….( wo sich sicher einer über das echte Geld (-: freut ) und erhalten dafür ein paar Zahlen im PC die den Bitcoin darstellen, …….also ihr Guthaben.

      Diese Zahlen, ….pardon ihr Guthaben, können sie dann im Netz gegen etwas tauschen, sofern sie einen Deppen finden der auch echtes Geld oder physisch vorhandene Ware gegen ein paar Zahlen verschenkt.

    • Marktkapitalisierung als Vermögensillusion:

      Wie beim Zugriff Geld verschwindet, das nie existierte.

      Die Marktkapitalisierung eines Unternehmens errechnet sich als Summe seiner Aktien, multipliziert mit dem Börsenkurs der gerade gehandelten Stücke (wie wenige dies auch sein mögen).

      Auch Depotvermögen werden auf dieser Grundlage ausgewiesen…

      Diese „Marktkapitalisierung“ ist eine Vermögensillusion: …

      Zum Verständnis bieten Sie auf einem Markt eine Gruppe von 10 Stühlen an. Besteht für einen Stuhl Kaufnachfrage zu 5 €, notieren Sie als Marktkapitalisierung der Gruppe den Betrag von 50 €… Bietet jemand 100 € beträgt die Marktkapitalisierung schon 1000 € … Mit einem Einsatz von nur 100 € ist die Markapitalisierung der Gruppe also um 950 € gestiegen. Ohne dass eine entsprechende Summe überhaupt im System vorhanden ist …

      Die Vermögensilusion hält solange vor, wie steigende Preise Mitbieter locken. Eine glückliche Zeit, bis versucht wird, das niemals im System vorhandene Geld zu entnehmen (wissen nicht nur AOL oder Telekomaktionäre).