„Boris Collardi schaut ab heute vom Leuenhof auf den bescheidenen Sitz seiner Ex-Bär hinunter“

Mit Collardis Start als neuem Partner will die Genfer Pictet in zwei Regionen zulegen: in Zürich und in Asien. Im Visier der Romands sei Collardis alte Bank, meint Hans Geiger. Und begrüsst die belebende Konkurrenz.

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5 Kommentare zu “„Boris Collardi schaut ab heute vom Leuenhof auf den bescheidenen Sitz seiner Ex-Bär hinunter“

  1. Jedermann erwartet, dass sich Pictet und Bär gegenseitig konkurrenzieren. Ist es nicht so, dass ein Zusammengehen
    dieser beiden Banken enorme Synergie-Effekte ergeben würde?
    Denken wir nur an das Geschäft mit den Anlagefonds, hier könnten beide durch Straffung dieses Segments Volumen gewinnen. So kann man den Engländern und noch mehr den Amerikanern Paroli bieten. Wie bei Notenstein/Vontobel gilt das gleiche für alle Back-Office Funktionen, nur wir es nicht so brutal zugehen, aber hart sicher.
    Eine Fusion der beiden bedeutet gleichzeitig die Börsen-Kotierung von Pictet, was diese Familienbank, um ihr Wachstum in Zukunft abzusichern, wahrscheinlich sich als notwendig erweist.
    Wird diese Fusion zustande kommen, ist eine Bär/Pictet Gruppe beinahe so gross wie die Credit Suisse und weltweit an fünfter Stelle, wo sie die hochangesehene Royal Bank of Canada verdrängen würde.
    Sie hätte dann auch die Potenz Familien zu helfen, die sich innerhalb ihres Konzerns neu arrangieren, wie dies zum Beispiel bei der Familie Rausing mit ihrem Konzern Tetra-Pak der Fall war. Ein lukratives Geschäft der UBS.
    Das vorteilhafte dieser Fusion ist auch, eine Bär/Pictet Gruppe hätte keine US-Vermögensverwaltung wie UBS und CS, bei denen das US-Geschäft ein mickriger Gewinn-Bringer ist. Ich bin überzeugt, diese Bär/Pictet Gruppe hätte die höchsten Gewinnraten im Private Banking.

  2. Menschen,
    die sich aus dem Nichts emporarbeiten,
    haben immer eine Neigung,
    ins Extrem zu verfallen
    und entweder alles dem lieben Gott
    oder sich selbst zuzurechnen.

    Theodor Fontane
    * 30. Dezember 1819 † 20. September 1898

  3. Sind die von Boris Collardi 2015 zu Blasenpreisen erworbenen Zinshäuser im Kreis 4 inzwischen wieder veräußert?

    https://insideparadeplatz.ch/2016/04/01/collardi-nutzt-billighypo-fuer-kreis-4-haeuser/

    In den USA gibt es für US-Treasuries bereits jetzt höhere Zinsen als im üblichen schweizer Betongold:

    https://www.bloomberg.com/markets/rates-bonds/government-bonds/us

    Ein weiterer jährlicher Anstieg von 150 bis 200 Basispunkten ist zu erwarten.

    Eventuell muß der arme Boris Collardi zukünftig arbeiten gehen, um Liquidität zur Abdeckung der Nachschüsse bzw. Finanzierung seiner stillen Verluste bereitzustellen.

    So wie viele andere aus der Generation seiner Eltern zuvor auch…