„Buffett wartet mit 115 Milliarden Cash auf einbrechende Börsen“

Der erfolgreichste Investor aller Zeiten, Warren Buffett, hält einen Viertel seiner Berkshire im Trockenen. Buffett finde gute Firmen schlicht zu teuer, erklärt Hans Geiger. Ein Hinweis, dass Buffett bald deutlich einbrechende Börsen erwarte.

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10 Kommentare zu “„Buffett wartet mit 115 Milliarden Cash auf einbrechende Börsen“

  1. Es ist eines, mit einigen Millionen am Markt zu sein- aber eine ganz andere Liga, wenn man mit Milliarden am Markt eingreift.
    Angenommen, Buffett hätte mit Millionen am Markt zu agieren, seine Performance läge im Keller. Die Deals welche ihn zu einem nennen wir es Guru machten war die, wo er mit Milliarden einstieg und damit den Markt massiv zu seinen Gunsten beeinflusste.

    Da draußen gibt es sehr viele Damen und Herren, die mit massiv weniger Geld eine um Welten bessere Performance hinlegen- und das seit Jahren!

    • Dann nennen Sie mal welche:
      A) WER?
      B) Wieviele Jahre schon regelmässig und kontinuierlich mit Gewinn?
      C) Mit welcher Durchschnittsrendite?
      Sie haben das Weekend Zeit für die Recherche.

  2. Man sollte die Performance schon etwas genauer anschauen. Die wirklich guten Gewinne wurden 1965 bis vielleicht Mitte 90er Jahre gemacht.. Seitdem schlägt Buffet den Aktienmarkt nicht mehr so klar.
    So bewegt sich Berkshire auch mehr wie der S&P, denn Buffet ist so gross geworden, dass er eigentlich nur noch in die Large Caps investieren kann, neben seinen Firmen, die er aufgekauft hat und nun interne Unternehmen sind.
    Buffet strebt Renditen an, die 10 Jährige Staatsanleihen klar übertreffen und die intern auch den Gewinn steigern können.
    Insofern wundert es mich eigentlich, dass er nicht in Europäischen (v.a. auch Schweizerischen) und Japanischen Unternehmen investiert und die Renditedifferenz zum Dollar auf beispielsweise 10-20 Jahre anbindet. Da die Renditedifferenz ziemlich genau der Verzinsung der US Staatsanleihen entspricht (Bund oder Eidgenossen bei ca. 0%) wäre jeglicher Gewinn der Firmen Outperformance, P/E Ratios von 20-25 entsprechen einer Zusatzrendite (die ja auch noch Jahr für Jahr steigen soll) von 4-5%.
    Ich gehe davon aus, dass Buffet und Munger etwas zu alt geworden sind um sich das alles wirklich noch anzuschauen (oder „antun“).
    Auch Goldminen Aktien wären sehr günstige Business, die Buffet aufkaufen könnte, er wäre durchaus auch genügend versiert, den Risikofaktor der Goldpreis Entwicklung entsprechend abzusichern.

    • Die Bereiche Elektronik, Computertechnik, Softwareherstellung und -vertrieb sowie Internetdienstleistungen und -geschäfte, die in den vergangenen 20 Jahren mit den größten Zuwachs an Börsenkapitalisierung auf sich vereinigen konnten, finden sich nicht im Portfolio von Berkshire Hathaway.

      Außer neuerdings die Aktien der Firma Apple, leider etwa 20 Jahre zu spät.

  3. Man klicke sich durch die großen amerikanischen Unternehmen und identifiziere nach langjährigen Maßstäben unterbewertete Unternehmen, bei denen sich der Aktienkurs in einem stabilem Aufwärtstrend befindet.

    Speziell auch im Vergleich zu der Situation im Jahr 2009.

    https://www.boerse.de/kurse/Dow-Jones-Aktien/US2605661048

    https://www.boerse.de/kurse/SundP-500-Aktien/US78378X1072

    https://www.boerse.de/kurse/Nasdaq-100-Aktien/US6311011026