„Das ist jetzt eine Hausfrauen-Hausse“

Die gigantischen Schulden der Staaten und Privaten werden zu riesigen Ausfällen bei den Gläubigern führen, sagt Hans Geiger. Und zwar dann, wenn der Notenbank-Zauber nicht mehr wirkt.

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  1. Covidpandemie, Schuldenpandemie, Klimapandemie…alles gut und recht, aber vor lauter Bäumen, sieht Finanzfachmann Geiger den Wald nicht mehr. Die Probleme in diesem Jahr liegen ganz anders:
    Sie sind politisch/wirtschaftlicher Natur. Schon in einigen Tagen wird die Eiterbeule aufbrechen. Die Machtübergabe von Trump zu Biden geht, wenn überhaupt, nur mit einem Sturm vorüber – und selbst wenn es vorerst nicht zu Komplikationen kommen sollte, dann kommt es bald darnach. Der politische Linkstrend der US-Demokraten, und die damit verbundene schwache US-Führung, die unkorrekte US-Präsidentenwahl, die Chinaverwicklungen der US-Exponenten (angefangen mit Joe Biden und seiner Familie), die Machgelüste Chinas (Hong Kong, Taiwan, Südchinesisches Meer, Fischerei, Stauwerke Mekong-River etc.). Die US-Tech-Oligarchen und deren Mediendiktatur, die sich mit den Linksdemokraten zu einer unheiligen Allianz vereinigt haben, die Nationalisten, die mit 73 Mio Trump-Anhängern dagegen ankämpfen werden usw. Da ist haufenweise Potential für Börsenturbulenzen vorhanden. Schuldenpandemie und soziale Unruhen sind lediglich Zugabe – und was die Klimapandemie anbelangt – dieses Phantasiepflänzchen wird verdorren, noch bevor es die ersten Früchte trägt.
    Börsenturbulenzen im 2021 sind unausweichlich. Das wird ein extrem schwieriges Jahr. Wer sich dagegen nicht wappnet (bzw. sich bereits gewappnet hat), ist selber schuld.

    • Sie meinen wohl die korrekte US-Präsidentenwahl.

    • Mit Erfahrungen lernen, kann sehr teuer werden – aber versuchen Sie’s halt mal.

    • Bitte gern geschehen — versuche mein Bestes, wenn immer möglich mit fundiertem Datenmaterial

  2. Ich schätze die Warnung, aber die Aussagen sind für mich zu allgemein, als dass ich eine Information daraus ziehen könnte. Alles was rauf geht, kommt auch wieder runter oder eine zu grosse Geldmenge verursacht Inflation – ist das so?: Wir leben in einer etwas komplizierteren Situation – und der alten VWL-Schule mit den schönen Axiomen und der Nationalstaatlichen Denke fehlt es anscheindend an Antworten.

    Als Hausfrau frage ich mich folgendes:
    ,- Schulden ok, aber wofür sinnvoll? – In toten Stein oder in Produktivität /Innovation, resp. den Konsum / Wirtschaftsmotor?
    ,- In welchen Bereichen der Börse wird es eine Bereinigung geben, real oder psychologisch?

  3. Hans hat absolut. Kein Land der Erde das Schulden aufbläht wie in der EU wird diese einmal kompensieren können. Die Inflation wird kommen und die Zinsen werden steigen. Dann werden auch die Hypo-Zinsen steigen und viele Immobilienbesitzer werden dann mit Verzögerung in das Schlamassel gezogen.

  4. Eigentlich hat Geiger schon recht. Er zitiert letztes Endes ein altes Naturgesetz, bei dem das Gleichgewicht herrschen muss. Und das gilt immer noch.

    Doch der Mensch hat es für sich als nichtig deklariert. Dies wird fatale Folgen haben. Da wird nichts mehr nützen.

  5. Hausfrauen Hausse?
    2008 waren eigentlich nur sehr wenige Hausfrauen in den obersten Etagen der Banken vertreten. Trotzdem schafften es diese Führungsleute, die ganze Bankenwelt an die Wand zu fahren. Hätten Hausfrauen damals das Zepter in der Hand gehabt, vielleicht hätten wir dann gar auf die Erfahrung verzichten müssen.

  6. @Meyer SNB Beobachter
    Trotz Schwunddollar konnte die SNB per Ende November die 172 Mrd EK noch halten, auch wenn er jetzt seit Ende Nov per Ende Dezember mit aktuell 0.88 nochmals knapp 3 Rappen weiter gefallen ist, dürfte das Resultat trotz dieses Verlustes auf den US$-Devisen von rund 10 Mrd auf dem US$ durch höhere Aktienbewertungen wohl weitgehend kompensiert worden sein bis Ende Dezember.
    .
    Und somit wurde auch wieder etwas FX-Risiko beim US$ aus dem SNB Portfolio genommen. Die SNB wird auch per Ende 2021 noch lange keine Unterbilanz vorweisen!

    https://data.snb.ch/de/topics/snb#!/cube/snbbipo

    • Schade

      Sie lesen meine Antworten gar nicht.

      Ich habe Ihnen unten gezeigt, dass bei korrekter Bewertung des SNB-Portefeuilles die SNB schon jetzt praktisch gar kein Eigenkapital mehr hat.

      Nochmals:

      SNB-Jordan sagt, der Franken stünde „ganz woanders“ ohne SNB-Interventionen.

      Wo stünde er?

      10 oder 20 Prozent höher oder noch mehr?

      Stünde er 20 Prozent höher, so bedeutet das, dass das SNB-Portefeuille 20 Prozent zu hoch bewertet ist und die SNB schon jetzt Konkurs wäre.

      Ganz zu schweigen bei einer Korrektur an den Aktienmärkten und bei steigenden Zinsen.

      MfG

    • Hallo Herr Marc(t) Meyer — SIE SIND NICHT DER MARKT, darum nehmen Sie sich mal nicht so wichtig mit so Aussagen wie „bei der korrekten Bewertung wären die Assets 20%“ tiefer — das ist einfach spekulativer Bullshit, den Sie hier wieder mal von sich geben!
      Wenn der Markt die Assets so bewertet wie er es aktuell in den letzten 2 Monaten OHNE SNB Eingriffe getan hat, dann sind die soviel wert und nicht was Marc(t) Meyer so den ganzen Tag unbedarft absondert!

    • Was Sie nicht begreifen wollen und daher dem Herrn Jordan immer wieder fälschlicherweise unterstellen:
      Der CHF WAERE allenfalls 10-20% gestiegen, wenn wieder so ein 100+ Mrd FX Fluchtgeldtsunami wie z.B. im August/Sept 2011 oder Ende 2014 oder seit Corona über die Schweiz hereinbricht und die SNB nichts dagegen getan hätte, dann ist es logisch, dass unsere vergleichsweise Miniwährung dann stark aufwerten würde und darum macht die SNB ja diese Interventionen, damit das eben genau nicht unkontrolliert passiert!
      Aber von Mitte 2017 bis Corona und seit November 2020 hat die SNB kaum eingegriffen und der Franken hat auch nicht 10-20% aufgewertet (der US$ ist ein eigenes Elend, der wertet aktuell auch gegen den € stark ab und die SNB kann nicht zwei Währungen beeinflussen, dafür ist auch das Währungspaar €/US$ schlichtweg zu übermächtig)!
      .
      Aber ist natürlich einfach und eben auch ziemlich unverschämt von Ihnen, ein Zitat aus einem komplexeren Kontext zu nehmen und dann Herrn Dr. Jordan hier auf IP damit dauerzubombardieren! Wer so schwache Argumente wie Sie hat, der muss halt etwas „dreckele“ mit unsauberen Argumentationen.

    • @“Claire“

      Konklusion: Die SNB-Interventionen haben demzufolge gemäss Ihrer Behauptung gar nichts genützt.

      Merken Sie, dass Sie ihrem Idol, SNB-Jordan, diametral widersprechen?

      Offensichtlich nicht.

      Jordan behauptet doch, ohne SNB-Interventionen stünde der Franken „ganz woanders“.

      Wo denn? 20 oder gar 30 Prozent höher?

      Ihre chaotische Argumentation hier passt zu Chaos-Jordan.

      Frage: Haben nun die fast 1 Billion Devisen-Käufe der SNB den Frankenkurs beeinflusst? Ja oder nein?

      Wenn nein, warum hat die SNB dann diese gigantischen Devisenkäufe mit Staatsschulden überhaupt gemacht?

      Und wenn ja: Die SNB hat in diesem Fall den Wert ihrer Devisen und damit den Wert ihres Portefeuilles in die Höhe getrieben.

      Konklusion: Das SNB-Portefeuille ist masslos überbewertet. Eigenkapital ist bei korrekter Bewertung praktisch keines mehr vorhanden.

      mfG

    • Punkte „dreckele“

      Es dreckelet hier nur die SNB – bewertet falsch und missachtet Urheberrechte.

      Marc Meyer

    • Meyer: Sie wollen es einfach nicht begreifen in Ihrer grenzenlosen Verblendung.
      Wenn ein 100 Mrd Tsunami auf die CH rollt, der die FX Kurse unserer Minifränkliwährung massiv nach oben verändert und diese im Prinzip rein künstlich wegen irgendwelchen Angsthasen in die Höhe treibt, dann muss die SNB sofort eingreifen und kann denn den Kurs mit vielleicht mit 100 Mrd Devisenkäufen stabilisieren, wenn der Franken OHNE Eingriffe wegen so einem Event fernab von unserer realen Volkswirtschaft dann 20% höher würde, x Betriebe in der CH in den bankrott treiben würden, dann müsste die SNB sicher 150 bis 200 Mrd aufwerfen um den Kurs wieder zurückzubringen plus noch ein paar Milliarden volkswirtschaftliche Schäden, die dann im Werksplatz CH anfallen würden inkl Arbeitslose pipapo!

      Sollte man als „Dr der Oekonomie“ doch eigentlich verstehen können. Als Sie Ihre Dr. Arbeit über Central Banking geschrieben haben war das noch eine extrem langweilige und staubtrockene Angelenheit!
      Willkommen Dottore Meyer in der Gegenwart — ich finde die ganzen Zentralbankaufblähungen auch nicht gut, diese sind aber die logische Konsequenz der Financialisation der Wirtschaft vor allem seit Ronnie und Maggie in den 80ern (die Oesi Oekonomen meinen wegen dem Abkehr von diesem esoterisch anmutenden Goldstandard 1971 und Abkehr vom Krüppel Bretto Woods, aber die Oesis sind eine kleine vorlaute selbstgefällige Minderheit – und aus Oesterreich ist eigentlich in den letzten 107 Jahren seit Sarajevo fast nur (u.a. auch braune) Schei..e über die Welt gekommen)F.A. von Hayek hat ja die Thatchere damals auch beraten, dazu auch noch diese Mont Pèlerin Society, die mit fast 500 Thinktanks über das ganze Atlasnetwork weltweit irgendwelches vulgärdarwinistisches libertäres Gedankengut gehirnwäschemässig verbreitet.

    • @Claire,

      Man kann es auch so sagen: das ist das Erbe der guten, alten “österreichischen” Tradition der Vertrottelung. Ungebildet sein muss wahrlich ein Segen sein. Hier ist das Geld, dort ist die Schuld. Geld kann sein: eine Muschel, eine Einheit Silber, eine Einheit Gold, eine Einheit ZB-Geld. Das Schuldverhältnis ist ein Vertrag der lautet: Geld jetzt gegen Geld später. Sie kann sein: ein Wechsel, eine Anleihe, eine Einheit GB-Geld, ein Lieferantenkredit und vieles mehr. Die Lieferung des Geldes tilgt die Schuld, das Geld ist Erfüllungsgegenstand des Schuldverhältnisses. Das Unternehmen bekommt das ZB-Geld heute und gibt es später zurück. Wenn die GB mir Kredit gibt, bekomme ich das ZB-Geld heute und gebe es später zurück. Worüber diskutieren wir hier eigentlich?

  7. Man spricht von einer Geldhausse der Zentralbanken und darüber das Schulden einmal zurückgezahlt werden müssen. Nach dem Börsenkrach von 1929 hat man wohl die Zinsen in den USA sehr reduziert, aber man hat äusserst wenig getan, um die Einkommensverhältnisse der breiten Masse zu verbessern, deren Löhne dem Wirtschaftswachstum hinterher hinkten. Friedman schrieb, man hätte die Geldmenge ausweiten sollten, um die Krise zu verhindern. In vielem wird dieser Maxime nach Milton Friedman heute von den Zentralbanken der wichtigsten Reservewährungen befolgt. Man reagiert ähnlich wie 2008, wo man sich genau die Erfahrungen von 1929 heranzog, um die deren Konsequenzen zu vermeiden. Jetzt haben wir ähnliches mit der Pandemie, die aber den Wirtschaftskreislauf in nicht gleicher Art wie 2008 beeinträchtigt. Es stellen sich folgende Fragen.
    1. Gibt es eine Verteuerung der Güter und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs, weil diese eine Verknappung aufweisen? Solange der US$, der € und besonders der SFR als sicher gelten und sich keine glaubwürdige andere Währung als Alternative in Frage kommt, ist da eine Inflation trotz Geldmengen-Ausweitung dieser Reservewährungen nicht vorstellbar. Es müsste schon in den betreffenden Länder schwerwiegende politische Unruhen stattfinden. Eine andere Frage ist die Massenkaufkraft der Menschen und die Produktivität der einzelnen Volkswirtschaften. Steigt diese Produktivität und stagniert die Massenkaufkraft, haben wir Arbeitslosigkeit und schlussendlich eine Verminderung der Investitionen durch die Unternehmungen, deren Gewinn deswegen massiv zurückgeht. Nach Keynes sollte der Staat mit seinen Investitionen dieses Defizit ausgleichen. Wir haben natürlich noch die Frage der „Asset Inflation“, die gegenwärtig im Immobiliensektor, dem Gold und an der Aktienbörse, vor allem wegen dem praktisch verschwundenen Zinsniveau, fröhlich Urstände feiert. Wie weit beeinflusst diese Preis-Hausse die allgemeine Inflation oder ist es das Anzeichen eines zukünftigen Crash wie 2008? Hängt sehr von der Politik ab und nicht nur von den Zentralbanken. Man kann durchaus auch der Meinung sein, solange eine Volkswirtschaft läuft und die Unternehmungen Gewinn erzielen, haben wir einige Sorgen weniger. Trotzdem ist es angezeigt, die hohen privaten Einkommen und Vermögen zu besteuern und den Mittelstand eher davon zu entlasten, so können wir den Massenkonsum auch bei steigender Produktivität erhalten und dies ohne Inflation. Staatliche Schulden der Länder mit Reservewährungen, vor allem in langfristiger Form und auch mit bescheidenem Zinsniveau, sind kein Probleme, sofern die Leistungsbilanz nicht all zu arg im Defizit ist. Wann ist dies der Fall? Eine nebulöse Grösse, was mir persönlich beim US$ ein gewisses Bauchgrimmen verursacht. Die Schweiz sollte ihre einzigartige Stellung mit ihrer Reservewährung der Reservewährung ausnützen und die SNB sollte ihre Stellung benützen. um weniger das Leistungsbilanz-Defizit der USA zu finanzieren, als vielmehr unsere öffentlichen Investitionen durch ihre Ausschüttungen an den Bund zu fördern. Ein Beispiel wäre der Ausbau des HBf Luzern als Durchgangsbahnhof. Die €-Zone hat kein Leistungsbilanz-Defizit, wird aber im Gegensatz zu den USA als politisch unsicher wahrgenommen. Ist dieses Urteil berechtigt? Als Befürworter der EU und auch des € bin ich da positiv gestimmt, obwohl angesehene Leute wie Sinn, Flassbeck und Sarrazin ihre Bedenken haben.

    • Echten Schulden stehen ja auch immer echte Guthaben gegenüber die Bilanz ist 0. Die Geldmenge steht stark unter dem Einfluss gegenseitiger Währungsbewertungen. Wichtiger ist wohl die Proportion zueinander als die nominelle Zahl. Wie schon oft suchen wir nach beständigen Werten. Geld Immobilien Land Rohstoffe um einige zu nennen. Und da alle bluffen warten wir auf den showdown. Stellt sich die Frage ob der Blick hinter die Kulissen uns glücklicher macht. Übrigends Glück – auch ein oft gewünschter Wert.

  8. Nein Herr Geiger, es ist keine «Hausfrauen-Hausse». Institutionelle und Hedge-Fonds wissen schon lange, dass das ganze Fiat Geldsystem kollabieren und in einer Währungsreform enden wird. Wann? Das weiss niemand, aber es gibt nur eine Strategie dazu: raus aus Fiat und rein in Sachwerte.

    Mit Edelmetallen (nur physisch) machen sie nichts falsch. Bei den Kryptos würde ich nur auf dezentrale, grosse Coins und Projekte setzen (in eigner Wallet). Bei Aktien in Firmen investieren, welche mit grosser Wahrscheinlichkeit die Währungsreform überleben und nicht verstaatlich werden (Nahrungsmittel, Luxusgüter, FinTech, IT – Finger weg von «old finance», Energie, Luftfahrt und dergleichen).

    Keine Angst, die Fiat Schuldenparty geht munter weiter, sie haben noch Zeit, ihre Assets umzuschichten. Wir werden 2021 neue Höchststände bei Aktien und Kryptos sehen, bin so zuversichtlich wie schon lange nicht mehr 😊

  9. Guten Silvestermorgen, sehr geehrter Herr Geiger,

    Zur Erinnerung (in dieser kurzlebigen Zeit)darf ich auf Ihren Kommentar zum Standpunkt «Die lachhaften Prognostiker» zurückgreifen:

    Hans Geiger
    28. Dezember 2020 / 10:59
    «Nützliche Wirtschaftsprognosen sind unmöglich, im Gegensatz zu Wetterprognosen, …. Wer das Prognostizieren nicht lassen kann, merke sich: Sag nie, für welchen Zeitraum deine Prognose gilt. Vielleicht erhältst du irgendwann doch noch recht.»

    Immerhin haben Sie für diesen intelligenten Post 70 Klicks erhalten aus Ihrer Community. Kompliment.

    Ich mag es Ihnen gönnen, wenn Sie mit der Hausfrauenhausse recht haben und gehe daher – als Ihr Follower – short.
    Hoffe aber, dass Sie nicht so daneben hauen wie bei Ihren bisherigen Punktprognosen.

    Zur Erinnerung:

    Fürs BIP 2020 haben Sie MINUS 10% real prognostiziert. Dabei sind Sie in guter Gesellschaft mit Wellershoff, der es immerhin auf MINUS 15% veranschlagt hat.

    Ihre Abstimmungs- und Wahlprognosen der letzten Jahre waren auch nicht gerade berauschend. Möglicherweise mögen Sie sich daran nicht mehr erinnern. Sonst wäre das in Ihren Video Talks über Google zu finden.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Erfolg bei Ihren weiteren Prognosen.
    Aufgrund Ihres Kommentars vom 28.12. gehe ich allerdings davon aus, dass sie von weiteren punktuellen Vorhersagen absehen, es sei denn es handle sich um die Grosswetterlage.

    Freundliche Grüsse ins 2021 und bleiben Sie gesund!

  10. „Jeder, der glaubt, exponentielles Wachstum geht in einer begrenzten Welt immer weiter, ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom“ (Kenneth Boulding). „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“ (Albert Einstein). Hans Geiger liegt völlig richtig! Da Menschen nur durch Schaden lernen, ist das Aufwachen nur eine Zeitfrage, nicht ob, sondern wann. Ich empfehle allen, sich selber zu informieren und nachzudenken über Krisen, auch wenn dies anstrengend ist… Wir sind in einer geschichtlichen 10jährigen Transformationsphase bis 2030 – kein Stein wird auf dem andern bleiben! Arnold Bär (Turnaround- & Krisenmanager)

  11. Hausfrauenhausse? Wenn die Dummchen auch mitmachen? Bitte mal die Sprache überprüfen. Lastwagenfahrerhausse? Der Herr scheint mir etwas veraltet.

  12. Ich sehe das nicht so eng wie der liebe Hans. Geldgeber sind doch die Zentralbanken. So lange die das Geld vom Schuldner nicht zurückverlangen, so lange gibt es auch keine Probleme. Und die Zentralbanken haben keinen Grund, das Geld zurückzuverlangen.

  13. AZ: „Die Zahl ist schwindelerregend hoch: 1792 Milliarden Franken Vermögen horteten Ende 2015 alle Schweizer Haushalte zusammen. Das entspricht 215’166 Franken pro Einwohner, wie die Eidgenössische Steuerverwaltung am Montag mitteilte.“
    https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/die-schweizer-besitzen-immer-mehr-vermoegen-so-frappant-sind-die-kantonalen-unterschiede-135671018

    Solange die Vermögen grösser sind, als die Schulden dann ist das System gesichert. Sollte es Probleme geben, dann müssen die privaten Vermögen für die Schulden des Staates und seiner Bürger:innen haften. Bekanntlich konnte durch Schulden machen der Konsum und die angekurbelt werden und so Gewinne erwirtschaftet werden. Schulden sind auf der anderen Seite Guthaben. Alle profitieren vom System des Schuldenmachens und stehen somit in der Verantwortung.
    Gunther Kropp, Basel

    • Sorry Herr Kropp mit nur 1792 Mrd wären wir aber einges ärmer dran (gut das sind nur Cash und Wertschriften)
      .
      3’957 Mrd (davon 2705 Mrd Cash, Wertschriften und PK/Vers Vermögen) betrug das Reinvermögen der CH Haushalte per Ende Q2 2020 und entspricht rund 460’000 pro Einwohner.
      Die Details finden Sie hier:

      https://data.snb.ch/de/topics/uvo#!/cube/frsekgevehupq

    • @Claire
      Danke für den Hinweis, dann steht noch mehr Kohle zur Verfügung.

  14. Der Professor merkt es selber nicht mehr, wenn er laufend solchen Stuss herauslaesst. Seine Altersbeschwerden verhindern dies und der Haessig laesst ihn einfach gewaehren, den Klicks zuliebe. Eigentlich ist es traurig, wenn man zusehen und zuhoehren muss, wie ein Mensch degeneriert und sich mangels eigener Wahrnehmung trotzdem weiterhin vorfuehren lassen will.

    • Ja, Herr Jeremias Hoesli.
      Ihr Kommentar zu Professor Geigers Ansichten ist unterste Stufe der Primitivität. Anstatt zu seinen Aussagen Stellung zu nehmen, beileidigen Sie ihn persönlich. Das sagt einiges aus über Ihren geistigen Intellekt.

    • Jeremias dem kann ich nur zustimmen… zu dokumentieren wie dieser Professor degeneriert, an seiner Sprache kann man sehen dass er mehr mit Dementia zu kaempfen hat anstelle eines Wissens das vermutlich mal da war aber schon lange verfallen ist. Zu diesem Zeitpunkt muss man sich einfach fragen ob die Darstellung von altersmaessigen Verfall den Klicks zuliebe noch human ist.

    • Der merkt es nicht mehr, LH müsste es ihm beibringen. Schon den Lesern zu Liebe.

  15. Wieso ? Die Notenbanken könne doch unbegrenzt kaufen, machen Sie ja in Japan seit 30 Jahren!

    Hier ein Super Interwiev mit Bert Flossbach von Flossbach und Storch genau zu dem Thema:

    https://youtu.be/-2TvkI-3Os0

    Relevant ist wann der Michel aufwacht und mal schnallt das Geld nicht mehr Wertstabil ist….

    Einige schnalle das schon siehe Bitcoin, andere reden noch von Greatet Fool Coin….

    dabei sind Fiat Währungen die Greatet Fool Coins

    Viele f

  16. Hausfrauenhausse? Ich dachte Ausdrücke, die portieren, dass Frauen doof sind, wären ausgestorben oder werden nur noch von unfähigen Männern mit wenig Selbstbewusstsein verwendet?

    • Eigentlich heisst es „Dienstmädchenhausse“. Herr Geiger hat es hier mit dem „Hausfrauentest“ aus der Marketing Lehre vermischt 😉 Ist eine alte Metapher (https://de.wikipedia.org/wiki/Dienstm%C3%A4dchenhausse) welche nicht wirklich auf «doof» oder «dumm» rausläuft. Zugegeben, man kann sich an dem Begriff stören. Ich kenne Hausfrauen, welche Bitcoin bei 4’000 und Ether unter 100 gekauft haben. Die würde ich eher als «weitsichtig» bezeichnen 😊

  17. Ja ich kannte Herrn Mast auch noch; teilte mit seinem Sohn das Büro bei der CS.

    Er sagte tatsächlich bezüglich Dollar- Prognose: Man dürfe nie die Meinung ändern, sondern man müsse immer dasselbe behaupten – und irgendeinmal kriege man Recht…

    Aber Herr Geiger: Wir müssen Klartext reden:

    Sie sagen, die Staaten hätten grosse Schulden – die müssten mal zurückbezahlt werden.

    Wer im Staate hat grosse Schulden?

    Bund, Kantone und Gemeinden haben zusammen ca. 200 Milliarden Schulden.

    Die SNB hat bald 1 Billion, also 5x mehr Schulden als Bund, Kantone und Gemeinden zusammen.

    Die SNB behauptet aber, sie müsse diese Schulden nie zurückzahlen, deshalb seien das gar keine Schulden.

    Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer:

    Die Zentralbanker weltweit unterliegen einem Irrtum:

    Die Zentralbanken müssen jederzeit die von den Banken an sie gerichteten Zahlungsaufträge ausführen können – d.h. auch die Zentralbanken müssen ihre Schulden zurückzahlen.

    Alles andere wäre Betrug.

    Bei negativem Eigenkapital der Zentralbanken müssen die Geschäftsbanken ihre Guthaben bei der Zentralbank wertberichtigen und können dann anstelle der Zentralbanken konkurs gehen: dann haben wir den Crash.

    Ich sage das nicht stur wie Herr Dr. Mast, damit ich einmal Recht habe – ich sage es aus buchhalterischer Evidenz.

    Die Zentralbanken schaffen eben nicht „Geld aus dem Nichts“, wie auch die SNB behauptet. Sie aktivieren lediglich zukünftige Steuereinnahmen, denn früher oder später werden die Steuerzahler und Sparer zur Kasse gebeten werden müssen, um die Schulden der Uentralbanken zu begleichen.

    Marc Meyer, SNB-Beobachter

    • Sie träumen Herr Meyer, gar niemand wird diese Schulden jemals mehr bezahlen….

      Die SNB musste mitmachen sonst wäre Dollar ubd Euro noch bei 0.001 und man würde sehen wie es um die Währungen stehen würde, die Panik wäre längst da….

      Die Notenbank kann alle Schulden aufkaufen unbegrenzt, Papier gibts genung und Binärcodes auch….und das ist eine Einbahnstrasse es gibt keinen Weg zurück, die Theorie das diese Schulden mal noch bezahlt werden ist völliger Humbug, von wem den auch ? Damit die Superreichen auch nich das letzt bisschen rest bekommen?

      Glauben Sie die Menschen sind wirklich so dumm?

    • @ John: „Glauben Sie die Menschen sind wirklich so dumm?“
      Nein John, dumm ist nur dein dämlicher Kommentar.

    • @Marc Meyer, Dr.

      Wenn ich mich richtig erinnere; hat vor über 5 Jahren die Bank of England ein weltweit beachtetes Papier veröffentlicht, in dem sie mit der herkömmlichen Vorstellung des Bankwesens („Banken nehmen Einlagen an und verleihen das Geld als Kredite“) aufgeräumt hat: http://www.bankofengland.co.uk/publications/Documents/quarterlybulletin/2014/qb14q1prereleasemoneycreation.pdf.

      Für mich als nicht „Buchhalter“ ist die Vorstellung der Geschäftsbanken in etwa so: Sie – die Geschäftsbanken – halten auf ihrer Aktivseite die Forderungen gegen die Unternehmen und auf der Passivseite die Verbindlichkeiten gegenüber den Haushalten (=GB-Geld). Zusätzlich weisen sie auf der Passivseite einen Restposten aus, “Eigenkapital” genannt, der nicht mehr als eine mathematische Differenz zwischen Aktiva und Passiva ist. Das ist was Sie meinen, oder? Meine Frage als nicht „Buchhalter“ an Sie als Experte: was ist ZB-Geld eigentlich: Geld oder doch, wie manche behaupten, Kredit?

      Mit den allerbesten Grüssen

    • Ja Herr Dr. Meyer und ich kenne und arbeitete mal mit einem Gregor Mast zusammen, ex Swiss Re im Anlageteam bei den exotischen Anlagen wie Credit Default Swaps etc, dann Journnalist bei Finanz und Wirtschaft heute TheMarkets!
      Der hat mich damals an jenem denkwürdigen 9. August 2007 drauf aufmerksam gemacht, dass etwas im Finanzgefüge nicht mehr koscher ist, als die EZB erstmals im grossen Masse infolge des Misstrauens verschiedener Banken mit damals rund 95 Mrd € Liquidität bereit stellen musste.
      .
      Das ist nach wie vor der Geburtstag einer mehr oder weniger latenten Dauerfinanzkrise seit über 13 Jahren, die bis heute andauert und primär durch Zentralbankeninterventionen und Staatsverschuldung ohne Ende versucht wird die Weltwirtschaft und das Finanzsystem noch irgendwie am Leben zu erhalten.
      Die SNB Eingriffe dann in einem starken Ausmasse im Frühjahr 2010 mit den ersten gut 135 Mrd als Hildebrand inoffiziell den Franken noch bei 1.40 zum € nicht unkontrolliert stärker lassen wollte und die aktuelle FX-Währungspolitik der CH eigentlich ins Leben rief.
      Ex-Post kann man zwar sagen, dass PH damals schon etwas zu früh die dicke FX-CHF-Berta hervorgeholt hat bei 1.40, andererseits hat kaum ein anderes Land die Nachfolgewehen der Finanzkrise, die € Krise danach etc überstanden hat mit Vollbeschäftigung, Schuldenabbau etc.
      Nun der „Sonderfall“ SNB kauft ja nicht wie die FED, EZB, BOJ die eigenen Staatsschulden auf wie all jene überschuldeten Staaten, sondern hat versucht unseren Wohlstand zu einem grossen Teil basierend auf dem 59% BIP Anteil aus Exporten von Waren und DL nicht durch einen zu starken Franken abzuwürgen.
      „Geld aus dem Nichts“ schaffte die SNB nur durch die Erhöhung der Notengeldmenge von damals rund 40 Mrd auf akt. 85 Mrd, der Rest waren nur Bilanzverlängerungen. In der CH sind immerhin noch 67% der Banknoten durch Gold gedeckt (rund 57 Mrd von 85 Mrd Banknötli) – 120 gramm Gold pro EW hält die SNB, das sind 3x soviel wie Deutschland als No 2 ww, die rund 40 Gramm bei der Bundesbank hält.
      .
      Hier noch ein interessantes Interviewe für Sie von einem wahren Visionär — William White – Ex Chef BIZ Oekonome, der im Gegensatz zu all diesen falsch indoktrinierten 0815 Versagerökonomen schon 2003 in Jackson Hole die Finanzkrise ab eben jenem 9. August 2007 erschreckend genau voraus gesehen hat, nur der selbstgefällig Greenspan hat ihn völlig ignoriert!
      .
      https://themarket.ch/interview/william-white-zentralbanker-sollten-viel-bescheidener-sein-ld.3052
      .
      Angefangen hat eigentlich alles schon viel früher, z.B. an jenem 27.10.1986 als der nicht mehr enden wollende Fluch der Maggie Thatcher angeleitet und verführt von F.A. von Hayek und Milton Friedman den Big Bang zu London einleitete. In den USA hat Ronnie Reagan ähnliches in die Wege geleitet. Später kam dann noch der Comodity Futures Act 2000 dazu, der die Wettmöglichkeiten nochmals vergrösserte.
      Was wir heute haben, ist eigentlich alles nur noch eine logische Folgeerscheinung eines fehlgeleiteten Finanzspätkapitalis durch die Financialisation von fast allem.
      Ein paar Jahrzehnte Party für relativ wenige aus der Finanzindustrie und mit massig Kapital zugeschütteten Tech-Start-Ups und jetzt kommen allenfalls ein paar Jahrezehnte düstere Misere für viele!

    • @Claire: Können Sie mir sagen warum nur die Banknötli durch Gold gedeckt sind? Was wäre denn, wenn die SNB all ihre Schulden bei den Geschäftsbanken in Nötli tauschen müsste (laut Herr Jordan die einzige Pflicht) und auf der Passivseite der SNB-Bilanz dann 800Mrd Notenumlauf stehen, sind dann all die Nötli nur noch zu ca 7% durch Gold gedeckt?

      Könnte nicht ein SNB-Stresstest einmal die Lage für Normalo’s sichtbar machen? Danke.

    • @Illusionen…

      Danke

      Darf ich Ihnen in aller Bescheidenheit mitteilen, dass das „weltweit beachtete paper“ der Bank of England im April 2014 erschien. Dieses übernahm exakt meine Argumentation, welche ich 6 Monate vorher hier auf Inside Paradeplatz im September 2013 und in den Nachträgen I – VII kreiert und mit Buchungssätzen bewiesen hatte (überzeugen Sie sich selbst).

      Es war Plagiat durch die Bank of England.

      Ansonsten ist Ihre Argumentation korrekt. Die SNB hat dann im Anschluss ihre falsche Theorie klamm heimlich von ihrer Home Page genommen.

      Es bleibt mir offensichtlich nur noch der Gang zu einem Anwalt in London.

      Freundliche Grüsse und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

      Marc Meyer

    • @Marc Meyer

      „Er sagte tatsächlich bezüglich Dollar- Prognose: Man dürfe nie die Meinung ändern, sondern man müsse immer dasselbe behaupten – und irgendeinmal kriege man Recht…“

      Bitte beachten Sie, dass nicht immer alle Aussagen wörtlich gemeint, resp. ernst gemeint sind.

    • Eidgenosse: Weil die SNB bekanntlich kein Gold kauft, können die Passiven denk auch nicht mit Gold gedeckt sein.
      Im übrigen hat sich das Volk vor ein paar Jahren mal klar gegen ein Goldkorsett der SNB ausgesprochen — schon vergessen?

    • Na und jetzt behaupten Sie auch noch die BoE habe von Ihnen geklaut und plagiagiert…. na ja.

      Und was ist denn der grosse Unterschied? Die buchen jetzt einfach alles unter Reserve Assets
      https://www.bankofengland.co.uk/weekly-report/2020/16-december-2020
      .
      Aber wenn ich die Definition der BoE lese:
      Reserves balances

      These are current account balances held by commercial banks and building societies at the Bank. We pay Bank Rate on reserve balances – a key part of the implementation of monetary policy. Reserve balances can be used by commercial banks to make payments and constitute a high quality liquid asset for them to hold. The sharp increase in reserves balances since March 2009 reflects the fact that asset purchases under our Monetary Policy Committee’s programme of quantitative easing have been financed by increasing reserves balances.

      https://www.bankofengland.co.uk/-/media/boe/files/ccbs/resources/understanding-the-central-bank-balance-sheet
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      Ob man dem jetzt Giroguthaben der Geschäftsbanken oder Reserves sagt, ist Hans wie Heiri – auch die BoE ist inzwischen voller eigener Staatspapiere und hat über 773 Mrd £ Verpflichtungen (plus noch 84 Mrd £ an Banknotenausständen – grössenordnungsmässig fast wie ähnlich die SNB mit 85 Mrd Fr gegenüber den Geschäftsbanken, die ohne diese auch nicht mehr liquide.
      ZB. Barclays Bank siehe Seite 216 hat gemäss Ihrer Jahresbilanz Ende 2019 als Aktivum
      Cash and balances at central banks 150.258 Mrd £

      https://home.barclays/content/dam/home-barclays/documents/investor-relations/reports-and-events/annual-reports/2019/Barclays%20PLC%20Annual%20Report%202019.pdf
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      Also Meyer — wo ist jetzt der Unterschied, ausser, dass die das etwas anders benennen?
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      Meyers Augenwischereien….

  18. Die Hausfrauen sind jetzt vermutlich alle im Bitcoin & Co.
    Bitcoins überholen aktuell mit bald mal 29’000 US$ den Dow mit 30’400 Punkten grössenordnungmässig vermutlich schon bald mal…Ein Feuerwerk wie damals bei den Tulpenzwiebeln anno Domini 1637
    Der Zentralbankenzauber mit global mittlerweile rund 38 Bio $ Bilanzassets(die mittlerweile über 35% aller Staatsschulden von gegen 80 Bio $ in ihren Büchern halten) werden bis Ende 2021 vermutlich auch noch auf 45 Bio $ steigen und 2022 dann locker auch die 50 Bio $ Marke übersteigen und irgendwann wird dieser ganze toxische Anleihenmüll in einen Big Bad Bank Safe verschoben und im Marianengraben am tiefsten Punkt bei minus 11’000m Chapter Elevenmässig versenkt!
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    Schöne neue spätkapitalistische „Verzweiflungsökonomie“!
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    In dem Sinne gesundes neues Jahr

    And this god damnend 2020 just fuck off…
    https://www.youtube.com/watch?v=ygjygA_VHug

    • Das interessiert doch keinen mehr, anything goes, druckendruckendrucken, kein Zentralbanker wurde je zur Rechenschaft gezogen, die machen, was ihnen passt, die Kaiser der Finanzwelt.

    • Grins, meine Bitcoin- und Ether-Zwiebeln, gesetzt vor über fünf Jahren, wachsen und blühen ganz schön 😊 Im Gegensatz zu 2017 sind es nicht die „Hausfrauen“ (waren es noch nie, damit sind die Kleinanleger gemeint), sondern die Big Players welche in das Krypto Thema investieren.

  19. Typisch Aroganter Professor… ich bin mir sicher dass eine Hausfrau dem Typen die Windeln gewechselt hat, und eine Hausfrau seine Mutter war. Diese Erniedrigungen sind unter jeder SAU. Jemand sollte diesem Typen mal den Arsch versolen.

    • „Hausfrauen-Hausse“ ist kein Begriff von Herrn Geiger, er benutzt ihn nur, weil der Begriff uralt ist. Schauen Sie einmal den Film „the big short“, da sieht man auch was damit gemeint ist. Rein gar nichts ist daran despektierlich, im Gegenteil. „Hinz und Kunz“ ist dasselbe und von denen keift auch nicht gleich jeder los wie Sie. Herr Geiger mag „alte Schule“ sein, er ist aber garantiert auch jener Typ Mann, der einer Frau die Tür aufhält. Väter können übrigens auch Windeln wechseln, besser als manche Mütter.

    • Richtig heisst es „Dienstmädchenhausse“ https://de.wikipedia.org/wiki/Dienstm%C3%A4dchenhausse und ist überhaupt nicht diskriminierend gemeint. Wenn wir jetzt auch noch die Sprachpolizei auf alle Metaphern loslassen, verkümmert unsere Sprache komplett. Übrigens, Claire, bei Ihrem «unter jeder Sau» könnte sich «Porcus femina» betroffen fühlen 😊

    • @Eidgenosse
      Im Gegenteil Herr Wilhelm Tell, Geiger hat Stil. Früher sagte man „Dienschtmaitli-Börse“, wofür man heute wohl von Leuten wie Sie eingeklagt würde.

    • Besten Dank für Ihren geschätzten Hinweis lieber „Eidgenosse“. Ich würde der „Trudi die Hausfrau“ nebst dem Film „The Big Short“ wärmstens das entsprechende Buch vom bekannten Autor Michael Lewis „The Big Short, Inside The Doomsday Machine“ im Originaltext empfehlen. Höchst eindrückliche Beschreibung der in den USA verursachten Subprime-Krise.

  20. Das ist alles nur noch Theorie. Die Praxis hat die monetäre Geldtheorie längst ad absurdum geführt.

    Die Milliarden/Billionen an Staatsschulden sind nur noch ein paar Zahlen, die absolut belanglos sind und das wird auch so bleiben, solange die Elite (wer auch immer das ist) das so will.

    Fakt ist lediglich, dass wir zu viele Menschen auf diesem Planeten sind; es bleibt abzusehen inwiefern sich stetiges Wachstum verbunden mit Ressourcen Ausbeutung sowie der klassische Kapitalismus getrieben durch den Status-/Konsumrausch des Individums weiter betreiben lässt.

    Sollte es diesbezüglich einen Knall geben, sprich eine drastische Bevölkerungsrefuktion herbei geführt werden – dann weden diese ganzen netten Theorien schlichtweg nur noch ein paar Gutenacht Geschichten wert sein. Wie und ob es dann weiter geht, dürfte eine spannende historische Frage sein.

    • Genau: Dieser Knall wäre mit dem Corona-Virus gegeben und eine natürliche Dezimierung möglich, wenn man sie denn auch zulassen würde. Früher sprach man von Evolution, jetzt wollen alle zu den besten Bedingungen überleben; es darf allerdings nichts kosten. Der Staat pumpt Geld in die angeblich systemrelevanten Zweige, Gier vor Vernunft. Zum Glück kennt die Natur eine gewisse Gerechtigkeit und wird es langfristig schon richten.